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noch nicht bekannt bis jetzt:

relative Atommassen ?

Zahlenverhältnis der Atome bei


V bi d
Verbindungsbildung
bild nochh nicht
i ht bekannt!!
b k t!!

z. B. Wasser:

Annahme:

1 Wasserstoffatom + 1 Sauerstoffatom = 1 Wassermolekül

Folgerung: O ist 7.936 mal schwerer als H !


ebenfalls mögliche Annahme:

2 Wasserstoffatome + 1 Sauerstoffatom = 1 Wassermolekül

Folgerung: O ist (7.936 x 2) = 15.878 mal so schwer wie Wasserstoff

etc.

Festlegung der relativen Atommassen erfordert die Kenntnis der


Zahlenverhältnisse, nach welchen die Atome der Elemente zu
den kleinsten Baueinheiten der chemischen Verbindungen
g
zusammentreten!
Volumenverhältnisse bei chemischen Reaktionen

Beobachtung:
Jeder Menge eines Stoffes entspricht,
wenn sich der Stoff verdampfen läßt
oder schon ggasförmig
g ist;;
bei bestimmter Temperatur und
bestimmtem Druck, ein bestimmtes
Gasvolumen

stöchiometrische Massengesetze Volumengesetz

Massenverhältnis Volumenverhältnis

z. B.:
„Das Volumenverhältnis zweier sich zu einer chemischen
Verbindung vereinigender gasförmiger Elemente ist
konstant.“
und ist durch ganze kleine Zahlen ausdrückbar
Basiseinheiten des Internationalen Einheitensystems
(SI--Einheiten, Systéme International dd´´Unités)
(SI

Zu messende Größe Einheit Symbol


Länge Meter m
Masse Kilogramm kg
Z it
Zeit Sekunde s
Elektrischer Strom Ampère A
T
Temperatur
t Kelvin K
Stoffmenge Mol mol
L ht tä k
Leuchtstärke Candela cd
GASGESETZE
Eigenschaften (Verhalten) eines idealen Gases

Zustandsvariablen:

Volumen V [m2]
Temperatur T [K]
Druck p [Pa] (1 Pa = 1 N/m2 = 10-5 bar)

1 Robert Boyle 1662


1. T = const. V ~ Edmé Mariotte 1676
p

Joseph Louis Gay-Lussac


2. p = const. V ~ T
1802

T T
⇒ V ~ ⇒ V = k·
p p
p·V
bzw. = k
T

also gilt für ein ideales Gas einer bestimmten Menge:

p1 · V1 p2 · V2
= = …. = const.
T1 T2
NORMALBEDINGUNGEN
(Standardzustand)

p0 = 101,325 kPa (1 atm)


T0 = 273,15 K
V0 = 22,414
22 414 l

p 0 • V0
= R = 8,3144 J mol-1 K-1
T0

R • T0
V0 = 22 41 l • mol-1
= 22,41
p0
Volumenverhältnisse bei Gasreaktionen

Versuche von Gay-Lussac mit Gasen, insbes. mit Chlor-


und Wasserstoffgas:
1 Vol.-Einheit Wasserstoff + 1 Vol.-Einheit Chlor
→ 2 Vol.-Einheiten Chlorwasserstoff

Chemisches Volumengesetz 1808

Das Volumenverhältnis gasförmiger, an einer chemischen


Reaktion beteiligter Stoffe lässt sich bei geg. Druck und
Temperatur durch einfache Zahlen wiedergeben.

Z ä h t aber
Zunächst b Widerspruch,
Wid h denn
d
H + Cl → HCl . Es entstehen aber 2 Teile HCl !

Lösung des Problems: elementare Gase Chlor und Wasserstoff


liegen in Form zweiatomiger Atomverbände (Moleküle) vor!

Die Erklärung gab der Turiner Physiker und Mathematiker


A
Amadeo Avogadro (1776-1856):
A (1 6 18 6)

Avogadrosches Gesetz 1811

Gleiche Volumina idealer Gase enthalten bei gleichem


Druck und gleicher Temperatur gleich viele Moleküle