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CCellulose

Cellulose ist ein unverzweigtes Polysaccharid, dass in den Zellwänden der Pflanzen zu
finden ist, und dort als Gerüstbaustoff dient.
Bei der Cellulose handelt es sich um ein linear angeordnetes Makromolekühl, dass aus
mindestens 10.000 Monomeren (niedermolekulare Verbindungen mit reaktionsfreudigen
Funktionellen Gruppen) besteht, aus welchen über H-rücken Fasern gebildet werden
können.
Aufbau:
Cellulose besteht aus D-Glucopyranosid-Bausteinen, die ß(1-4)-glykosidisch miteinander
Verknüpft sind. Da sich die benachbarten ketten über Wasserstoffbrückenbindungen der
seitlichen OH-Gruppen aneinander lagern, bilden sich zum Teil mikrokristalline Bereiche.
Das ist auch der Grund, weshalb Cellulose ein unlösliches, festes und Großteils faseriges
Material ist.

Eine glykosidische Bindung entsteht zwischen der in Form eines Halbacetals vorliegenden
Hydroxylgruppe (-OH) eines Saccharids und einer OH-Gruppe (O-glykosidische Bindung)
oder NH2-Gruppe (N-glykosidische Bindung) eines anderen Moleküls.


Celluloseester:
Eigenschaften:
Celluloseester sind amorphe (klar/transparent) kunststoffe mit folgenden thermoplastischen
Merkmalen:
• Lichtdurchlässigkeit: 90%
• Dichte: 1,17g/cm3 bis 1,29 g/cm3
Das Cellulosemolekühl ist sehr steif. Daher werden Celluloseester zur Beeinflussung der
Qualitäten für Anwendung und Verarbeitung Weichmachern beigemischt. Celluloseester
besitzen eine hohe Schlagzähigkeit und stark glänzende Kratzfeste Oberflächen.

Anwendung:
Celluloseester werden aufgrund der hohen Schlagzähigkeit und Transparenz meist zu
Bauteilen für optische Aufgaben, Spielwaren und Sportartikeln verarbeitet oder finden in der
Möbel und fahrzeugindustrie Verwendet.
Beispiele sind:
• Kugelschreiber
• Zahnbürsten
• Modellspielzeug
• Brillen
Herstellung:
Celluloseester entstehen durch Veresterung einer oder mehrerer Hydroxygruppen der
Cellulose mit anorganischen oder organischen Säuren. Entstandene Säurederivate wären
zB. Celluloseacetate oder Cellulosenitrate.
Reaktionsmechanismus der Veresterung:


Regenerat-Cellulose
Deffinition:
(kurz für Regenerierte Cellulose) bezeichnung für die aus einer Celluloselösung oder einer
Lösung von Cellulosederivaten durch Fällungsprozesse, meist unter Formgebung (Folien,
Filme, Fasern…) gewonnene Cellulose.
Wie bereits erwähnt ist Cellulose ein lineares Langkettiges Polysaccharid. Kommen bereits
natürlich lange Cellulosefasern vor, wie etwa in der Baumwolle, so können diese Problemlos
zu Fäden versponnen werden. Bei kürzeren Celluloseketten wie sie etwa im Holz
vorkommen, ist dies jedoch nicht möglich. Dieses Problem kann allerdings durch die
Umwandlung in Regeneratcellulose umgangen werden.
Es gibt mehrere Möglichkeiten zur Regeneratcellulose Herstellung. Die zwei wichtigsten
sind:
Xanthogenat-Verfahren
Dies ist wahrscheinlich das bekannteste Verfahren, dass Produkt wird als Viscose
bezeichnet. Die genauere Benennung wäre, liegt das Produkt in Fadenform vor die
Bezeichnung Viscose- Reyon und liegt es in Folienform vor die Bezeichnung
Cellophan.
Zu Beginn legt man die kurzzeitige Cellulose in eine wässrige
Natriumhydroxidlösung. Dadurch entsteht aus einigen OH-Gruppen der Celllose die viel
reaktiveren Alkoholate (Salze aus Metallkationen und Alkoholatanionen). Es entsteht
Natroncellulose anschließend wird die Natroncellulose mit Schwefelkohlenstoff versetzt.
Das so entstehende Natriumxanthogenat ist gut löslich.

Da es im Sauren Milieu zur Rückbildung der OH-Gruppe kommt wird die hochviskose
Flüssigkeit durch feine Spinndüsen in ein Schwefelsäurebad gepresst. Es können
sich dadurch „ewig“ lange Cellulosefäden bilden.
Cell-O-CSS- + H+ ———> Cell-OH + CS2
Cupro-Prozess
Bei diesem Verfahren wird die Löslichkeit der Cellulose in Schweizer Reagenz
([Cu(NH3)4](OH)2) ausgenutzt. Es entsteht ein Komplex mit Cellulose dadurch wird die
Flüssigkeit hochviskos. Aus dieser Lösung kann man durch eine Fällungsreaktion mit
Wasser Cellulosefäden ausfällen.
Verwendung:
Regeneratcellulose ist vielseitig verwendbar, einige Einsatzgebiete wären z.B. in
Funktionsbekleidung als Vliesstoff, in Kosmetikartikeln oder als Faser im Medizinischen
Bereich.
ellulose
Cellulose ​ist ein unverzweigtes Polysaccharid, dass in den Zellwänden der Pflanzen zu
finden ist, und dort als Gerüstbaustoff dient.
Bei der Cellulose handelt es sich um ein linear angeordnetes Makromolekühl, dass aus
mindestens 10.000 Monomeren (niedermolekulare Verbindungen mit reaktionsfreudigen
Funktionellen Gruppen) besteht, aus welchen über H-rücken Fasern gebildet werden
können.
Aufbau:
Cellulose besteht aus D-Glucopyranosid-Bausteinen, die ß​(1-4)​-glykosidisch miteinander
Verknüpft sind. Da sich die benachbarten ketten über Wasserstoffbrückenbindungen der
seitlichen OH-Gruppen aneinander lagern, bilden sich zum Teil mikrokristalline Bereiche.
Das ist auch der Grund, weshalb Cellulose ein unlösliches, festes und Großteils faseriges
Material ist.
Eine ​glykosidische Bindung​ entsteht zwischen der in Form eines Halbacetals vorliegenden
Hydroxylgruppe​ (-OH) eines Saccharids und einer OH-Gruppe (O-glykosidische Bindung)
oder NH​2​-Gruppe (N-glykosidische Bindung) eines anderen Moleküls.

Celluloseester:
Eigenschaften:
Celluloseester sind amorphe (klar/transparent) kunststoffe mit folgenden thermoplastischen
Merkmalen:
·​ ​Lichtdurchlässigkeit: 90%
·​ ​Dichte: 1,17g/cm​3​ bis 1,29 g/cm​3
Das Cellulosemolekühl ist sehr steif. Daher werden Celluloseester zur Beeinflussung der
Qualitäten für Anwendung und Verarbeitung Weichmachern beigemischt. Celluloseester
besitzen eine hohe Schlagzähigkeit und stark glänzende Kratzfeste Oberflächen.
Anwendung:
Celluloseester werden aufgrund der hohen Schlagzähigkeit und Transparenz meist zu
Bauteilen für optische Aufgaben, Spielwaren und Sportartikeln verarbeitet oder finden in der
Möbel und fahrzeugindustrie Verwendet.
Beispiele sind:
·​ ​Kugelschreiber
·​ ​Zahnbürsten
·​ ​Modellspielzeug
·​ ​Brillen
Herstellung:
Celluloseester entstehen durch Veresterung einer oder mehrerer Hydroxygruppen der
Cellulose mit anorganischen oder organischen Säuren. Entstandene Säurederivate wären
zB. Celluloseacetate oder Cellulosenitrate.

Reaktionsmechanismus der Veresterung:

Regenerat-Cellulose
Deffinition:
(kurz für Regenerierte Cellulose) bezeichnung für die aus einer Celluloselösung oder einer
Lösung von Cellulosederivaten durch Fällungsprozesse, meist unter Formgebung (Folien,
Filme, Fasern…) gewonnene Cellulose.
Wie bereits erwähnt ist Cellulose ein lineares Langkettiges Polysaccharid. Kommen bereits
natürlich lange Cellulosefasern vor, wie etwa in der Baumwolle, so können diese Problemlos
zu Fäden versponnen werden. Bei kürzeren Celluloseketten wie sie etwa im Holz
vorkommen, ist dies jedoch nicht möglich. Dieses Problem kann allerdings durch die
Umwandlung in Regeneratcellulose umgangen werden.
Es gibt mehrere Möglichkeiten zur Regeneratcellulose Herstellung. Die zwei wichtigsten
sind:
Xanthogenat-Verfahren
Dies ist wahrscheinlich das bekannteste Verfahren, dass Produkt wird als
Viscose bezeichnet. Die genauere Benennung wäre, liegt das Produkt in
Fadenform vor die Bezeichnung Viscose- Reyon und liegt es in Folienform vor die
Bezeichnung Cellophan.
Zu Beginn legt man die kurzzeitige Cellulose in eine wässrige
Natriumhydroxidlösung. Dadurch entsteht aus einigen OH-Gruppen der Celllose
die viel reaktiveren Alkoholate (Salze aus Metallkationen und Alkoholatanionen). Es
entsteht Natroncellulose anschließend wird die Natroncellulose mit
Schwefelkohlenstoff versetzt. Das so entstehende Natriumxanthogenat ist gut löslich.
Da es im Sauren Milieu zur Rückbildung der OH-Gruppe kommt wird die
hochviskose Flüssigkeit durch feine Spinndüsen in ein Schwefelsäurebad gepresst. Es
können sich dadurch „ewig“ lange Cellulosefäden bilden.
Cell-O-CSS​-​ + H​+​ ———> Cell-OH + CS​2
Cupro-Prozess
Bei diesem Verfahren wird die Löslichkeit der Cellulose in Schweizer
Reagenz (​[Cu(NH​3​)​4​](OH)​2​) ausgenutzt. Es entsteht ein Komplex mit Cellulose
dadurch wird die Flüssigkeit hochviskos. Aus dieser Lösung kann man durch eine
Fällungsreaktion mit Wasser Cellulosefäden ausfällen.
​Verwendung:
Regeneratcellulose ist vielseitig verwendbar, einige Einsatzgebiete wären z.B. in
Funktionsbekleidung als Vliesstoff, in Kosmetikartikeln oder als Faser im
Medizinischen Bereich.