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Liebe Traunkirchnerinnen und Traunkirchner!

Gelungener Start ins Neue Jahr


Einer Reihe wichtiger Themen (siehe S. 2–3) der Gemeindeprüfung abzuarbeiten, son-
für Traunkirchen wurden bei der letzten Ge- dern es gab auch eine geordnete Überga-
meinderatssitzung 2018 abgeschlossen, bei be der Amtsleitung. Schließlich scheint die
denen LiFT mitgewirkt hat: Die freiwilligen Aufarbeitung der politischen Vergangenheit
Ausgaben der Gemeinde sind nun recht- auf Bürgermeisterebene laut Stellungnahme
zeitig für 2019 neu geregelt, außerdem die von Bürgermeister Schragl zum Jahresende
Traunkirchner Vereins- und Agrarförderung. auch ein gutes Stück weiter zu sein.
Das Parkraumkonzept für den Ortskern ist
einen ordentlichen Schritt weiter - wenn Wir wünschen heute unserem neuen Amts-
auch noch nicht beschlossen. Und mit einer leiter Stefan Heißl nochmals alles Gute und
Resolution des Gemeinderats und einer Un- viel Kraft für seine wichtige Arbeit. Wir freu-
terschriftenliste der Bürger haben wir für die en uns auf die tatkräftige Zusammenarbeit
Erhaltung des Bankomaten am Ortsplatz ge- bei den anstehenden Themen: Kindergar-
kämpft – leider vergeblich. tenbau, Verwaltungskooperation, Park-
Zentraler Punkt für die Zukunft war die Be- raumkonzept, Liegenschaftsmanagement,
stellung des neuen Amtsleiters. Damit ge- Museumsbau …)!
lang es nicht nur, rechtzeitig zum Jahresab-
schluss die über 100 Prüfungsfeststellungen

Zemlicka Martin
Gemeinderat 12/2018

Die offizielle Pensionierung des Amtsleiters mit Die jährliche Förderhöhe richtet sich nach der
Dank des ganzen Gemeinderates für seine Mitgliederzahl, dem gesellschaftlichen Nutzen
langjährige Arbeit im Dienst von Traunkirchen und ob Kinder-/Jugendarbeit geleistet wird.
und guten Wünschen für seine Zukunft bilde-
te den Auftakt der letzten Sitzung des Jahres – Landwirte können sowohl für die gepflegte
gefolgt von der Bestellung seines Nachfolgers: Fläche als auch für die gehaltenen Tiere um
Förderung ansuchen .
Stefan Heißl ging aus dem öffentlichen Aus-
wahlverfahren als Erstgereihter und Bestge- Leider keine Mehrheit gab es für das neu er-
eigneter hervor. Alle Fraktionen freuen sich arbeitete Parkraumkonzept. Wir hatten uns
mit dem neuen Amtsleiter über seine Angelo- davon erwartet, dass es die Parkplatznot im
bung und wünschen ihm für die neue Aufga- Ort und das tageweise Parkchaos verringert.
be viel Freude und Energie. Das Thema liegt nun wieder beim Infrastruk-
turausschuss.
Ein großer Schritt ist mit dem einstimmig be-
schlossenen neuen Modus der Vereins- und Der Vertrag über den Verkauf der Liegen-
der Agrarförderung gelungen, den Hans Holz- schaft Ortsplatz 3 wurde mit den Stimmen
leitner und Martin Zemlicka federführend er- von ÖVP und LiFT beschlossen.
arbeitet haben. Im Rahmen der gesetzlich
möglichen freiwilligen Ausgaben kann die Bei der von den ÖBB vorgesehenen Schlie-
Gemeinde so das aktive Gemeindeleben ßung der Eisenbahnkreuzungen 86365 und
und die Landwirtschaft gezielt unterstützen: 86252 konnte Norbert Höller eine Verschie-
Die Vereine müssen jährlich um Förderung bung der Entscheidung auf Februar errei-
ansuchen, ebenso im Falle von Investitionen. chen. Bis dahin will der Gemeinderat eine

Maronistand für Ärzte ohne Grenzen


Der “Weihnachtsort 2018“ lockte wieder viele Besucher/innen nach Traunkirchen. Der kleine
Adventmarkt vor der Kulisse des Klosters und in den historischen Klosterräumen gilt längst als
Geheimtipp für den Genuss einer ruhigen Adventsatmosphäre mit liebevollen schönen Ge-
schenken. Viele Vereine versorg-
ten die Gäste mit typischen Spei-
sen und Getränken.
Die stimmungsvoll geschmück-
ten Weihnachtsbäume faszinier-
ten Groß und Klein! Das Publikum
wählte dieses Jahr den Baum des
TraunKirchenChores mit gehäkel-
ten Engerl als Sieger. Der Maroni-
stand , erstmals von LiFT betrieben,
erzielte durch die ehrenamtlichen
Maronibrater € 791,- Reinerlös, zur
großen Freude von Ärzte ohne
Grenzen. ◄

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fußläufige Verbindung zwischen FBZ/Buch- Eine Resolution an die Raiffeisenbank Salz-
berg, Volksschule, Kindergarten, Hofer und kammergut mit dem Appell, auch zukünftig
Bräuwiese ermöglichen. im historischen Ortskern von Traunkirchen ei-
nen Bankomat zu betreiben, wurde von LiFT
Für die dringende Neuerrichtung des Kanal- als Dringlichkeitsantrag einbracht. Dieser wur-
Pumpwerks Ettinger ist ein Grundankauf in de vom Gemeinderat angenommen und alle
diesem Bereich notwendig. Ein Mehrheitsbe- Gemeinderäte tragen diese Resolution mit.
schluss von ÖVP und LiFT ermöglicht jetzt, den
Kaufvertrag auf den Weg zu bringen und die
Planungen fortzusetzen. Begonnen hatte die letzte Sitzung des Ge-
meinderats für 2018 – im Forstlichen Bildungs-
Für das Archäologische Museum Traunkir- zentrum Traunkirchen – mit einer Begrüßung
chen wurde der Finanzierungsplan (Baukos- durch Direktorin Hermine Hackl. Sie teilte ihre
ten 286.800 €) beschlossen. Somit kann die Freude über den gelungenen neuen Schul-
Gemeinde die 60-%-Leaderförderung bean- bau mit den Anwesenden. Nach der Sitzung
tragen. Die Bauaufsicht für das Projekt wurde lud LiFT zu einem „Zamstehn“ mit kleinem
einstimmig an den Bestbieter, cm Architektur Weihnachtsumtrunk ein. – Vielen Dank an das
aus Bad Ischl, vergeben. FBZ für den würdigen Sitzungsrahmen! ◄

Bei anstehenden Flächenwidmungsplanän-


derungen wurde besonderes auf die Er-
richtung von Baulandsicherungsverträgen
geachtet. Damit möchten wir ein weiteres
Steigen der Grundstückspreise verhindern
und Bauwerbern – besonders jungen Men-
schen – ein Leben in Traunkirchen erleichtern.

live! Einladung zur Gemeinderatssitzung


Wir möchten Sie, alle interessierten Traunkirchnerinnen und Traunkirchner, auch zu den nächs-
ten Gemeinderatssitzungen einladen

Termine: 14.2.2019
25.4.2019
4.7.2019 Änderungen vorbehalten.
26.9.2019 und Diese werden bei Bekanntwerden auf
12.12.2019 der LiFT-Homepage veröffentlicht!

Dabei bekommen Sie viel mehr an Abläufen, Eindrücken und Stimmung mit, als sich auf der
LiFT-Homepage, in diesem Postwurf oder in den offiziellen Protokollen wiedergeben lässt. Ein
Vorbeischauen lohnt sich, um unseren Einsatz in der Ortspolitik und das aktuelle Arbeitsklima
beurteilen zu können.
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Mit Holz optimal heizen

Bei Verbrennung entsteht CO2! Aber Holz wächst nach und 1 m³ bindet 1 Tonne CO2 aus der Luft.
Fossiler Brennstoff (Kohle, Heizöl, Erdgas) wächst nicht nach und belastet daher das Klima mit
CO2. Wenn es aber qualmt und raucht, liegt es meist an falsch gesteuerter Verbrennung oder
minderwertigem Brennstoff. Die Folgen sind erhöhte Heizkosten und gestörte Nachbarschaft.

3 Faktoren für umweltfreundliches Heizen mit Holz:


Hochwertiges, trockenes Brennholz: Ob Scheitholz oder Holzabfälle – gut
getrocknet muss es sein, z.B. Buchen-Scheitholz 2 Jahre luftig und regenge-
schützt gelagert – das ergibt bis zu doppelt so viel Wärme und wenig Rauch!
Bei nassem Holz muss zunächst das Wasser verdampfen. Das frisst Energie und
senkt die Verbrennungstemperatur. Die Folge ist schlechte Verbrennung mit
mehr Kohlenmonoxid- und Rauchbildung. Erst nach abgeschlossener Trock-
nung und ausreichender Luftzufuhr kommt bei über 300°C die Verbrennung
richtig in Fahrt.
Verunreinigtes Holz - ob durch Lack, Imprägnierung oder Leim - gehört nicht
in den Ofen! Bei deren Verbrennung werden hochschädliche Umweltgifte
freigesetzt, die auch dem Kessel schaden können!

Passende Stückgröße und Holzmenge: Man muss mit Kleinholz anfangen,


um rasch hohe Abbrandtemperaturen zu erreichen und die Stückgröße
langsam steigern. Im Scheitholzkessel sind dann Scheite mit ca. 8 cm Quer-
schnitt ideal, für Dauerbrandöfen etwas kleinere.
Bei Speicherkachelöfen kommt die gewünschte Holzmenge vorweg hin-
ein und verbrennt nach kurzer Anbrennphase optimal mit voller Luftzufuhr.
Wenn nur mehr Glut da ist, wird der Ofen dicht abgeschlossen und spei-
chert die Wärme.
Ausreichend Verbrennungsluft: Gute Luftzufuhr hat für saubere Verbren-
nung höchste Priorität. Ein gedrosselter Ofen führt zu schlechter Wärmeaus-
beute und unvollständiger Verbrennung mit giftigem Rauch (Kohlenmono-
xid, Ruß etc.).
Ältere Scheitholzkessel oder Dauerbrandöfen sollte man daher durch häu-
figes Nachlegen kleiner Mengen und nicht durch Drosseln der Luftzufuhr
steuern, oder möglichst rasch durch moderne Anlagen ersetzen.
Moderne Holzvergaserkessel verbrennen nur den untersten Teil des ein-
gelegten Holzvorrates bei hoher Temperatur und wärmen das darüber
liegende Holz vor, bis es ausgast und Stück für Stück nach unten rutscht.
Hier braucht über Stunden nicht nachgelegt werden, und der saubere Ab-
brand wird nicht gestört.

Tipp: Das Land OÖ fördert die Erneuerung alter Holzkessel mit € 1.200 bis 1.400,
den Ersatz eines Fossilkessels (Öl oder Gas) durch eine Biomasseheizung sogar Holzwurm
mit € 1.700 bis 2.900. Zusätzlich gibt es auch vom Bund (BMNT) Fördermittel für die NIKOLAUS
Errichtung von Biomasseheizungen. ◄ Nemestóthy

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Öffentlicher Raum
Stiefkind der Gemeindepolitik?

KARIN
Öffentlicher Raum muss stets allgemein frei zugänglich sein und die Bedürfnis- Grömer
se aller Generationen berücksichtigen. Dieser Raum hat höchste Priorität für
die folgenden Generationen! Ist Treffpunkt! Ist Freiheit! Hier wird gefeiert und
Gemeinde gelebt! Wie ist das in Traunkirchen?

„Freiräume“ heißt eine Veröffentlichung der


Vorarlberger Landesregierung über „öffentli-
che Räume im Ort“. Sie zeigt das Zentrum al-
ler 96 Vorarlberger Gemeinden (hier: Bludenz,
Dornbirn, Bregenz) als sogenannte Schwarz-
pläne: alle Gebäude weiß dargestellt, der Außenraum schwarz, gleich ob privat oder öffent-
lich. Sichtbar wird so die Struktur, Dichte und Gestalt der „Zwischenräume“. Laut einer Bürger-
meisterInnen-Umfrage dient öffentlicher Raum primär folgenden Funktionen: Verbindung von
Bauten; Ruheoase und Freiraum; Aktivität und Begegnung; Infrastruktur für Veranstaltungen.
Daher ist eine besonders hohe Qualität bei der Gestaltung notwendig.
Mich hat interessiert, ob ich Traunkirchen an einem Schwarz-
plan erkennen und daran ablesen könnte, wie es um den „Frei-
raum“ bestellt ist? Der Schwarzplan sieht interessant aus und
zeigt mir ein gewachsenes Ortszentrum mit interessanten Plät-
zen, kleinstrukturierten Verbindungen und Freiraum nach Nor-
den, Osten und Süden: der Traunsee!

Mit einem Sit-in im letzten August haben wir versucht, diesen öf-
fentlichen Raum zurückzuerobern! Für vier Stunden wurde die
erste Reihe des Ortsplatzes für unsere Veranstaltung gesperrt:
zum „Traunkirchen-Genießen“, zum Reden für TraunkirchnerIn-
nen, UrlauberInnen, Arbeitende und Gewerbetreibende. Einige Ortsbewohner und Gewerbe-
treibende waren sehr wütend, weil wir für 4 Stunden 9 Parkplätze blockiert haben, die an einem
solchen Bilderbuchtag ja Mangelware sind. Aber es gab auch viele positive Rückmeldungen,
denn dieser Platz ist wirklich einzigartig und sollte für die Menschen zum Genießen freigegeben
werden – ganz im Sinne der Vorarlberger Umfrage.
Diskussionen konnten dann einige Missverständnisse ausräumen. Es gibt schon eine Reihe von
Ideen für einfache erste Maßnahmen zur Verbesserung der Situation am Ortsplatz. Wir möch-
ten, dass Traunkirchen mit einem neuen Parkraumkonzept an Qualität gewinnt, denn momen-
tan ist anscheinend niemand mit der Situation zufrieden. ◄

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10 Fragen an…….. Karin und Thomas Grömer

Karin und Thomas Grömer kamen 1998 nach Traunkirchen und bezogen 2003 ihr selbst geplantes
Haus im Ortsteil Winkl. Sie engagieren sich auf vielfältige Weise in Traunkirchen – zunächst in der
Pfarre und der pfarrlichen Jugendarbeit, inzwischen vor allem für das Traunkirchner Gemeindele-
ben. Sie waren maßgeblich an der Gründung von LiFT beteiligt und bringen sich dort ein:
Karin ist Mitglied des Gemeinderates und im Kulturausschuss. Sie will Menschen im Ort eine Platt-
form bieten, wo deren lebensrelevante Themen unterstützt werden.
Thomas ist die direkte Bürger/innenbeteiligung ein großes Anliegen. Gemeindethemen sollen bei
der Bevölkerung erfragt und gut kommuniziert werden, Entscheidungen müssen transparent sein.

Was macht Traunkirchen für dich zum idealen Lebensmittelpunkt?


T: Nach 5 Jahren in Graz wollten wir wieder an K: Wir haben in Graz gemerkt, dass wir keine
den Traunsee zurückziehen. Hier leben unsere Stadtmenschen sind. Hier können wir die Ruhe
Ursprungsfamilien. Traunkirchen ist ideal, weil genießen.
ich in Gmunden arbeite und mich in Traunkir-
chen gut zurückziehen kann.
Gibt es einen Platz, an dem du dich besonders gerne aufhältst?
K: In unserem Haus – ich bin wirklich gerne da- T: Ich sitze gern am Abend im Sommer ganz
heim – da fühl ich mich wohl. Im Winkl ist es ja oben unterm Dach am Balkon und sonst auch
relativ finster. Wir haben uns von der Familie im Garten draußen.
Lehner einen Schupfer gekauft; da genießen
wir oft noch die letzten Sonnenstrahlen am
See!
Kein Montagmorgen ohne ... ?
T: … den Sonntagabend davor! Da bespre- K: Ja, das machen wir schon seit ca. 15 Jahren
chen wir in der Familie immer alles für die Wo- so. Dadurch fängt die Woche sehr entspannt
che: wer wann wohin gebracht und abgeholt an.
wird, wer kocht usw. Und wir informieren die
Großeltern, wann wir sie brauchen bzw. sie se-
hen. Also kein Montagmorgen ohne Sonntag-
abendbesprechung.
Darauf bin ich so richtig stolz:
K: … klar, unsere 4 Kinder von 12 bis 23 Jahre alt, die machen alle ihren Weg, und wir sind sehr
froh, wie weltoffen sie sind, wie neugierig auf die Welt – und wie unterschiedlich.

T: Wir sind drauf stolz, dass jedes unserer Kinder


einen eigenen Weg geht und dass sie werden
und machen können, was sie wollen.

Das Interview mit Karin und Thomas führte:


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Womit verbringst du gerne deine Freizeit?
T: Eigentlich sind meine Hobbys wahrschein- K: Ja, Freizeit … mir wird der Tag immer zu kurz.
lich tatsächlich mein ehrenamtliches Engage- Vielleicht mein Hobby als Imkerin, wo meine
ment in den Vereinen – also heute das NWZ Bienen den gesamten Winkl bewirtschaften.
und der Schiverein. Besonders gerne mache ich lange Wande-
rungen und Bergtouren – das ist für mich dann
richtige Frei-Zeit.
Welches Buch hat dich in letzter Zeit besonders inspiriert?
K: Also am längsten begleitet mich das Kinder- T: „Unter der Drachenwand“ von Arno Gei-
buch „Der Adler, der nicht fliegen wollte“ von ger hat mich in letzter Zeit beeindruckt und
James Aggrey … Es geht um einen Adler, der inspiriert – toll geschrieben und gut zu lesen:
bei Hühnern aufwächst und dem man bei- ein zeitgeschichtlicher Roman rund um den
bringt, dass er nicht fliegen kann. Aber der, dem Mondsee und die Jahre im 2. Weltkrieg. Ich
das Herz eines Adlers schlägt, der kann fliegen, hab es zu Weihnachten von Karin geschenkt
ganz egal, was ihn seine Vergangenheit ge- bekommen.
lehrt hat. D.h. sich einfach trauen: In die Sonne
schauen, die Flügel ausbreiten und fliegen!
Was macht dich glücklich?
T: Meine Frau! Aber auch glückliche Men- K: Ich fühle mich als glücklicher Mensch. Ich bin
schen, geglückte Augenblicke, geglückte Be- sehr dankbar, wie mein Leben läuft, welche Men-
ziehungen, glückliche Begegnungen, da fließt schen ich um mich habe und dass wir in Frieden
was, da merkt man, da ist das Leben schön. leben können. Aber so richtig Glück verspür ich,
wenn man gemeinsam etwas anpackt, in einem
Team, und dann gemeinsam ein Ziel erreicht!
Welche Kindheitserinnerung hat dich besonders geprägt?
T: Da fallen mir die vielen Erlebnisse in der Na- K: Als Erstes fällt mir meine Pfadfinderzeit bei
tur draußen ein: Fußballspielen, Schifahren den Gmundner Pfadfindern ein. Die haben
vorm Haus, im Kukuruzfeld fangerlspielen, am mich – neben dem Leben mit meinen Eltern
Bach spielen, am Bauernhof meines Großva- – mit dem Gruppenleben und dem Leben in
ters mithelfen, lange Sommernächte, … und mit der Natur sicher am meisten geprägt.

Welchen Beruf würdest du heute gerne erlernen, wenn du die Möglichkeit dazu hättest?
K: Spontan? – Am liebsten Bäcker! Ich find das T: Ich glaub, ich lebe meinen Traumberuf. Ich
Brotbacken, den Geruch, etwas mit eigenen würde heute wieder denselben Beruf erlernen
Händen zu schaffen, das für andere (lebens) wie vor 30 Jahren: Volksschullehrer.
wichtig ist, wunderschön. Das frühe Aufstehen
und so, das ist mir aber auch bewusst.
Wo siehst du dich in 10 Jahren?
T: Ich werde immer noch der Volksschuldirek- K: Ich hab, seit ich Thomas mit 13 kennenge-
tor im „Pensi“ sein, um 10 Jahre älter und hof- lernt habe, davon geträumt, dass wir einmal
fentlich gesund und glücklich, wie jetzt. gemeinsam alt sein, auf einem Bankerl sitzen
und das Leben genießen werden. Und in 10
Jahren sind wir diesem Ziel einfach schon ein
Stückerl näher. Ich weiß aber noch nicht, wo
IRIS dieses Bankerl stehen wird.
Wolf
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So viel Schnee!
Fackelwanderung auf die Hochsteinalm

Was für ein reicher Schneesegen zum Jahresanfang: ein weißer Traum – wunderbar weicher Schnee
im Überfluss, zum Rutschen, Schneemann und Iglu bauen, Schneeschuhwandern, Tourengehen …
und Schneeschaufeln bis zum Umfallen! Danke an alle, die in Traunkirchen bei der Bewältigung der
Schneemassen zusammengeholfen haben, sodass hier niemand zu Schaden gekommen ist und
das Leben im Neuen Jahr bis auf einige kleine „Umorganisationen“ ganz gut begann!

Am 11. Jänner war ich zur Schulung im „grü-


nen“ Linz, wo kaum jemand meine 1½-stündi-
ge Zugverspätung verstehen konnte. Daheim
in Traunkirchen war aber die Situation durch
die Schneemassen so gefährlich, dass wir un-
sere abendliche Fackelwanderung verschie-
ben mussten. Ich war schon sehr traurig, dass
diese ideale Winterlandschaft und die Fülle an
Schnee nicht zum Schlittenfahren geeignet sein
soll, aber nachdem auch der Hochsteinalmwirt
die Straße gesperrt hatte, musste ich mich der
Entscheidung beugen.
Eine Woche später – schon fast bei Vollmond
– war eine große Schar an Fackelwanderern
und -wandarinen ☺ („Weißt du, was orange
ist und durch den Wald marschiert? – Eine Wan-
darine.) bereit, um mit Fackeln auf die Hoch-
steinalm zu wandern. Eine gesellige Runde, die
sich auf der Alm stärkte, von LiFT auf Pofesen
eingeladen wurde und auf einer optimal prä-
parierten Schlittenbahn zu Tale raste. (Danke
an das Hochsteinalmteam!)
Dankbar für diese wunderbaren gemeinsa-
men Wintererlebnisse freuen wir uns auf die
nächste Veranstaltung im März:

Impressum: Herausgeber LiFT - Liste für Traunkirchen; FdIv: Martin Zemlicka (martin.zemlicka@buchberg.at)
Gestaltung: K. Grömer; Fotos: F. Weiermayer, N. Nemestóthy, G. Grömer Erscheinungsdatum: Feb. 2019
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