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Russland erwünscht eine schnelle Lösung für die Frage der

marokkanischen Sahara

Russland preist "die starken historischen Beziehungen" und betont die Suche
nach einer schnellen Lösung des Konflikts um die marokkanische Sahara,
bekräftigt der stellvertretende Außenminister Russlands.

Russlands stellvertretender Außenminister und Sonderbeauftragter des


Präsidenten für den Nahost und Afrika, Michail Bogdanov, sagte, Russland stehe
für eine "schnelle und gegenseitige Lösung" der Frage der marokkanischen
Sahara ein.

Gestern interviewiert die MAP im Anschluss an eine Begegnung mit dem


Vizepräsidenten der afroasiatischen Volkssolidaritätsorganisation (AAPSO)
Talea Saoud El Atlassi. Diesem russischen Beamten zufolge hält sein Land
Marokko für einen "strategischen" Verbündeten.

"Die Begegnung war eine großartige Gelegenheit, um Ideen auszutauschen und


eine Vielzahl von Themen gemeinsamen Interesses anzusprechen, die beide
Staaten betreffen, mit einbegriffen die aktuellen Probleme im Nahost und in
Nordafrika und die marokkanische Sahara", erklärte Bogdanov.

In Bezug auf die im Jahr 2016 abgeschlossene strategische Partnerschaft


zwischen Marokko und Russland betonte Bogdanov die engen historischen
Beziehungen zwischen Marokko und Russland. Er sagte, dass die neue Dynamik
in den Beziehungen zwischen Rabat und Kreml beide Staaten dazu veranlasst
habe, "Schritte nach vorne zu unterfangen" und "anzulaufen, eine effektive und
fruchtbare Zusammenarbeit anzukurbeln".

Er fügte hinzu, dass Marokko und Russland "den bilateralen Dialog im Dienste
beiderseitiger Interessen" zu Themen wie der Bekämpfung des Terrorismus und
der Radikalisierung bzw. der Schaffung von Chancen für die soziale und
wirtschaftliche Entwicklung in der Region "auf Augenhöhe" betrachten.

Al Atlassi, Vorsitzender des marokkanischen Ausschusses für Frieden und


Solidarität und Vizepräsident der AAPSO, wies im Gegenzug auf die "positive
Rolle" Russlands im laufenden UNO-Prozess zugunsten einer politischen
Lösung im Konflikt um die marokkanische Sahara hin. Atlassi wies darauf hin,
dass die Begegnung mit Bogdanov nicht der Absicht Russlands widerspreche,
eine "gegenseitige nachhaltige und realistische Lösung für das Problem der
marokkanischen Sahara" zu erzielen.
Das Hauptaugenmerk der Begegnung lag auf der Diskussion der russisch-
marokkanischen Beziehungen unter der Schirmherrschaft seiner Majestät des
Königs Mohammed VI. und des russischen Präsidenten Wladimir Putin, um der
Dynamik des Dialogs und der Entwicklung zwischen den beiden Staaten
Förderung einzuflößen.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com