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Herzige CO2-Schleudern 10. August 2017 19:40; Akt: 10.08.2017 19:46

Weniger fliegen, das Auto stehen lassen und öfter auf Fleisch
verzichten: Das ist gut fürs Klima. Noch besser ist es aber, den
Kinderwunsch ad acta zu legen.

ein aus i Auch wenn Donald Trump nicht an den menschgemachten


Klimawandel glaubt und das Pariser Abkommen zum globalen
Fehler gesehen?
Klimaschutz gekündigt hat: Er ist real, die Erwärmung des Klimas
hat schon jetzt heftige Auswirkungen.
Fehler beheben!

Schuld daran ist in erster Linie der Mensch, wie die Auswertung von mehr als 4000
wissenschaftlichen Arbeiten aus den Jahren 1991 bis 2011 ergab. Deshalb muss auch
er es wieder richten.

Verhaltenstipps für den Hauptverursacher

Wie das am besten geht, haben Seth Wynes von der University of British Columbia in
Kanada und Kimberly A. Nicholas von der schwedischen Lund-Universität
untersucht. Herausgekommen sind vier Massnahmen, mit denen sich der
Kohlendioxidausstoss deutlich verringern würde.

Die im Fachjournal «Environmental Research Letters» veröffentlichte Empfehlung


lautet: «Vegetarische Ernährung, keine Flugreisen, auf Privatautos verzichten – und
weniger Kinder machen.» Diese Aspekte seien für den Klimawandel deutlich
effektiver als die von Behörden in den USA, Kanada, Australien und Europa
empfohlenen Strategien.

Jedes Kind weniger spart 58,6 Tonnen CO2 ein

Laut der Studie sind beispielsweise Energiesparlampen und gewissenhaftes


Recycling vier- bis achtmal weniger wirksam als eine vegetarische Ernährung, mit
der ein Mensch pro Jahr 0,8 Tonnen CO2 einsparen könnte.

Mit dem Verzicht auf Flugreisen liesse sich der individuelle Kohlendioxidausstoss
jährlich um 1,6 Tonnen verringern, mit dem Verzicht auf ein Auto sogar um 2,4
Tonnen. Am effektivsten ist aber gemäss den Forschern der Verzicht auf
Nachwuchs: Jedes nicht in die Welt gesetzte Kind bedeute eine CO2-Einsparung von
58,6 Tonnen im Jahr.

Dieser Zahl liegt die hochgerechnete Summe aller von einem Kind und seinen
Nachkommen verursachten Emissionen zugrunde.

Forscher Seth Wynes gibt Hintergrundinformationen zur Studie. (Video:


Environmental Research Letters)

Harsche Kritik

Wenig begeistert von den Empfehlungen seiner Kollegen zeigt sich Geobiologe
Reinhold Leinfelder von der Freien Universität Berlin. In einem Facebook-Post stellt

1 von 3 10.08.17, 21:44


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er klar: Es sei eine faule Ausrede, die Überbevölkerung als Hauptgrund für den
Klimawandel auszuweisen, nur um nichts dagegen tun zu müssen. Zudem mache
nicht die Bevölkerungszahl, sondern der Lebensstil den Unterschied.

Reinhold Leinfelder
vor etwa einem Monat

A recent study in Environmental Research letters is featured by


Science Magazine with this image which presently is going quite viral. I
really wonder why Science (News from Science) is featuring this.
- First of all, quite cynical comparing a child with a car.
- Second, this is the standard excuse not to do anything against
climate change, before "this is fixed". I hear this time and again (sort of
this style "as long as the Pope does not allow condoms, we don't have
to bo... Mehr anzeigen

19 18 12

(fee)

Roger Federer startet erfolgreich ins ATP-


Turnier in Montreal. Er bezwingt den
Kanadier Peter Polansky in zwei Sätzen.

Die Dino-Welt hat einen neuen Obermacker:


Der Patagotitan mayorum dürfte der grösste
Saurier gewesen sein, der je über diesen
Planeten stapfte.

29 Kommentare

Die beliebtesten Leser-Kommentare


ohnestudium am 10.08.2017 20:01
448
30 Bravo
Glückwunsch an die Forscher. Sie haben herausgefunden, dass
die Welt ohne uns besser dran wäre.

Denkender am 10.08.2017 20:15


256
76 Klimaschutz heisst nicht Artenschutz
Euer ernst ? Dann sagt das mal gen' Afrika wo der Durchschitt
bei 7-8 Kindern pro Mutter liegt. Aber nicht bei uns mit Ländern

2 von 3 10.08.17, 21:44


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mit 1.3-1.6.

Susi am 10.08.2017 20:03


238
154 Stupide Ideen
Aber sonst gehts noch gut oder? Die Ideen, wo man CO2
einsparen könnte, werden immer stupider.

Die neusten Leser-Kommentare


Realist am 10.08.2017 20:34
58
28 Zu spät
Vielleicht hätten sich die Eltern dieser Intelligenzkracher an
diesen Vorschlag halten sollen ;)

Zweistein am 10.08.2017 20:33


51
10 Problem solved
Wenn wir keine Kinder machen dann haben wir ja in 100 Jahren
auch die Hauptuhrsacher aus der Welt geschaffen. Die Menschen

Hinterfrager am 10.08.2017 20:29


84
27 Qui bono?
Der menschgemachte Klimawandel durch CO2 Ausstoss ist eine
Lüge. Der CO2 Anteil in der Luft ist so gering wie konstant bei
0,038%. Wacht endlich auf und fragt euch: wer profitiert von der
Klimalüge? Das ankämpfen gegen die Klimaerwärmung ist
nämlich ein Milliardengeschäft und jeder von uns bezahlt dafür.

Ürsel am 10.08.2017 20:28


47
7 Beste Lösung
Wenn sich der Mensch selbst weg rationiert ist der Natur am
besten geholfen!

Wk-homie am 10.08.2017 20:27


60
17 Klimawandel?
Überbevölkerung ist die Hauptursache vieler Probleme
heutzutage. Auch wenn das gewisse Leute nicht gerne hören, aber
hier gilt nicht mehr=besser!

Alle 29 Kommentare

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