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Nach der Gründung des Deutschen Reichs, gibt es eine starke

wissenschaftliche und militärische Macht in der Mitte Europas, das bei den
anderen Ländern Europas Furcht auslöste, deshalb setzt Bismarck Ziele
für die Außenpolitik, um das Vertrauen mit anderen Länder zu bilden. Er
möchte den Frieden in Europa garantieren und bewahren.
Er wollte ein Bündnissystem mit andere Europäische Städten um
Frankreich zu isolieren. Er schlägt eine entspannte Beziehung zwischen
den Großmächten Russland, Österreich-Ungarn und Großbritannien vor
und versucht ein Bündnis der Mächte mit Frankreich, das sich gegen
Deutschland richtet, zu verhindern. Dies trägt auch zum Wunsch nach
wirtschaftlicher Stabilität bei.
Bismarck schließt der Dreikaiserbund zwischen dem Deutschen Reich,
Österreich-Ungarn und Russland, in dem wollte er sich Neutralität
zusichern beim Angriff durch eine vierte Macht und um eine Revolution zu
vermeiden.
Am 1878 gabt es ein großer Kongress, den Berliner Kongress, auf den
vielen Vereinbarungen getroffen wurden, Bismarck hat sich in dem
Kongress als vertrauenswürdiger Vermittler präsentiert.
Dazu ist der Zweibund zwischen Österreich und Deutschland gedacht, er
beinhaltet gegenseitige militärische Unterstützung im Falle eines Angriffs
Russlands oder vom einem anderen Land das Russland unterstützt. Wenn
eine andere Macht eines der Länder angreift, muss das andere Land
neutral bleiben, so könnte Bismarck auch einen Zwei-Fronten-Krieg gegen
Deutschland vorbeugen.
Dann entsteht im Jahr 1882 der Dreibund, zu dem der Deutsche Bund,
Österreich und Italien gehören.
Mit Russland schließt Deutschland ein Rückversicherungsvertrag, es sollte
vor einem Zwei-Fronten-Krieg schützen, es wurde Neutralität
versprochen, wenn eine der Parteien in einen Krieg mit einer dritten Macht
verwickelt werden sollte.
Bismarck führt auch die Verhandlungen als Vermittler für das
Mittelmeerabkommen zwischen England, Österreich und Italien, ein Status
Quo wurde anerkannt und verhindert die Expansion Russlands auf dem
Balkan. Die Position von Italien gegen Frankreich ist dadurch gestärkt und
die Existenz des Osmanischen Reichs wurde gesichert.
2) Bei dieser Quelle handelt es sich um eine Rede von Bismarck um den
deutschen Reichstag um 2 April 1881. Die Rede handelt von dem
Gesetzentwurf betreffend die Unfallversicherung der Arbeiter. Der
Gesetzentwurf schlägt vor dass die Arbeiter und die Unternehmen, als
auch der Staat an der Finanzierung ein Unfallversicherung beteiligen
sollten.
Bismarck fängt seine Rede mit die Erinnerung, dass vor 50 Jahren die
Sozialfrage gestellt wurde, dass sie jetzt die Chance haben, mit diesem
Gesetz etwas dagegen zu machen, was dem Sozialismus verhindert.
Er ist der Ansicht, dass die Einführung dieses Gesetzes ein sehr wichtiger
Schritt für die Zukunft ist, da der Staat sonst für mögliche Folgen zur
Verantwortung gezogen werden kann. Er sagt, dass der Staat für die
Regulierung der Wirtschaft verantwortlich sein sollte.
Da die Kosten für die Unfallversicherung sind nicht komplett abschätzbar,
aber der kleine Zuschuss wird vom Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Staat
getragen, wodurch eine Benachteiligung einer dieser Parteien
ausgeschlossen werden soll. Vor allem die Beteiligung des Staates wird
vom liberalen Flügel kritisch gesehen, Bismarck sieht hier aber eine
Notwendigkeit. Er sagt die Kosten sind sehr gering und keine Belastung
und alle beteiligen sich, der Arbeiter, Unternehmen und der Staat.
Für ihn ist es wichtig, das Gefühl der menschlichen Verfassung
aufrechtzuerhalten, dass alle Arbeiter, auch die Ärmsten, Rechte haben
und sich unterstützt fühlen, deshalb sieht er es als eine Notwendigkeit an,
dieses Gesetz zu unterstützen.
Er sagt, dass es die Aufgabe einer Regierung ist, die Massen vor
Argumenten zu schützen, die Aufregung und Anfälligkeit für kriminelle
Doktrinen hervorrufen.
Er ist der Ansicht, dass die Arbeitgeber ebenfalls Geld für Versicherungen
bereitstellen müssen, da die Arbeitnehmer dies sonst möglicherweise nicht
akzeptieren. Bismarck räumt ein, dass das Gesetz Kosten verursacht, aber
es ist notwendig für einen Staat, der das Christentum praktizieren will, in
dem arme Menschen nicht abgelehnt werden.
3) In der Zeit der Industrialisierung gab es eine schnell wachsende Zahl
von Menschen, die für große Industrien arbeiteten, am Arbeitsplatz gab es
viel zu beanstanden, es gab keine Rechte zum Schutz der Arbeitnehmer
gegen die Unternehmen und auch keinen Gesundheitsschutz während der
Arbeit. Zu Hause waren die Lebensbedingungen nicht besser, abgesehen
von den hohen Mietpreisen, war der Platz sehr begrenzt und die
Grundversorgung wie Wasser nicht vorhanden.
Kinder mussten arbeiten und Frauen wurden schlecht bezahlt.
Weil es keinen Schutz für die Armen gab, gab es eine Verarmung der
unteren Schichten.
Auf diese Fragen gab es einige Antworten von der Kirche und auch von
einigen Firmen wie dem Bau von Gebäuden und Wohnungen oder
Krankenhäusern. Aber es gab immer noch keinen richtigen Schutz für die
Arbeiter.
Bismarck wollte sich mit der Einführung von Gesetzen beschäftigen, die
mehrere gesetzliche Versicherungen für die Arbeiter vorsehen, um
einerseits zu verhindern, dass mehr Menschen für die SPD stimmen, und
andererseits Angst vor den revolutionären Einflüssen, die Frankreich
verursachen könnte.
Er stellt die Idee vor, dass sowohl die Arbeitnehmer als auch die
Arbeitgeber für Versicherungen wie die Krankenversicherung, die
Rentenversicherung und die Unfallversicherung zahlen. Es war nicht viel,
aber es war ein Anfang für einen Sozialstaat.

4) Bismarck versuchte, die sozialistischen Ideen der Bürger gering und


unter Kontrolle zu halten, aus diesen Motiven schlug er die
Sozialgesetzgebung vor, dies würde die Arbeiter krankenversichern,
unfallversichern und Rente versichern. Was aber mit dem Sozialgesetz
einherging, war das Menschen es verboten war sich aus politischen
Gründen zusammenzuschließen. Aus diesen politischen Aktionen ging das
Sprichwort "Zuckerbrot und Peitsche Politik" hervor, dass sich speziell auf
den Volkssektor bezog.
Die Peitsche repräsentieren die Sozialgesetze und das Zuckerbrot
repräsentiert die Sozialgesetzgebung.

Im Berliner Kongress präsentierte sich Bismarck als "ehrlicher Makler", um


eine diplomatische Lösung der Probleme zwischen Russland, Ungarn-
Österreich und Großbritannien finden zu können. Momentan passte dieser
Punkt zu Bismarck, weil er es schaffte, Deutschland in einer neutralen
Position innerhalb der europäischen Großmächte zu halten.