Sie sind auf Seite 1von 2473

Diese Unterlage ist urheberrechtlich geschützt.

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil darf ohne schriftliche Genehmigung der DICAD Systeme GmbH vervielfältigt, über-
setzt oder umgeschrieben werden. Die DICAD Systeme GmbH behält sich das Recht vor, diese Veröffentlichung ohne
vorherige Ankündigung jederzeit zu überarbeiten oder inhaltlich zu ändern.
Die DICAD Systeme GmbH haftet im Rahmen ihrer allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Die Anleitung in dieser Unterlage gilt nicht als Zusicherung von Produkteigenschaften.

© April 2019 DICAD Systeme GmbH (www.dicad.de)


1

Inhaltsverzeichnis
STRAKON 2019 inkl. SP1 29

Mit der Hilfe arbeiten 31


Hilfe öffnen 33
In der Hilfe suchen 34
Tastenbelegung in der Hilfe 35

Allgemeines 37
Installation Netzwerk-Dongle für STRAKON 38
HASP-Netzwerk-Rechner ausschließen 40
Freischaltung 43
Versionsfreischaltung für den Dongle 43
Modulfreischaltung für den Rechner 44
Freigabeschlüssel registrieren 44
Programm starten/beenden 45
Benutzeroberfläche 48
Titelleiste 49
Menüleiste 50
Datei 51
Bearbeiten 55
Ansicht 57
2D-Konstruktion 58
3D-Konstruktion 60
Bewehrung 62
Zubehör 67
Elementierung 69
Einstellungen 70
Sonstiges 74
Fenster 75
? 75
Iconleiste 77
Werkzeugleiste 79
Werkzeugleiste wechseln 79
Erläuterung der einzelnen Funktionen 80
Funktion wechseln 90
Funktionsleiste 90
Funktionszusatzleiste 92
Statusleiste 92
Kontextmenü 93
Dialogbox 96
Dialogbox „Einstellungen für ...“ 102
Weitere Optionen in den Dialogboxen 103
Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausgeben 106
Tooltip 109
Hilfefenster 111
Eingabehilfen 112
Tastenbelegung 113
Freihandsymbole 115
Übernahme der Plantexte 118

Konfigurationen 123
Druckereinrichtung 124
Gerät anlegen (Plotter: Grafik) 126
Treiber 126
Treiber für die Ausgabe von Plänen mit integrierten Pixel-Bildern 129
Treiber für den Export von Bewehrungslisten nach Office (xlsx) 129
Ausgabeort 130
Gerät für den PDF-Export von Plänen wählen/anlegen 130
Gerät für den PDF-Export von Bewehrungslisten wählen/anlegen 132
Gerät anlegen (Drucker: Text) 132
Treiberdaten 133
2 Inhaltsverzeichnis

Plottertreiberdaten 133
Druckertreiberdaten 136
Externe Einstellungen 138
Koordinatengeber 138
Einstellungen 140
Grundeinstellungen 142
Grundeinstellungen 143
Zeichnungselemente 147
Mattenübernahme 150
Eingabe 151
Speichern 152
Ausgabe 154
Datenabgabe 155
Hilfefenster 156
Anzeige 157
Automatischer Punktfang 160
Stammdaten 161
Stammdatenverwaltung 165
Besonderheiten 166
Verwaltungen 167
Adressen 168
Profile 169
Beschriftungsvorlagen 170
Dateiverwaltung 174
Kataloge 181
Kataloge zuweisen 181
Ebenen 183
Ebenenvorlagen 183
Material 186
Oberflächen 189
Texturen 189
Teilearten 190
Kaufmännische Artikel 190
Kräne 191
Konstruktion allgemein 191
Raster 192
Eingabedimensionen 192
2D-Konstruktion 193
3D-Konstruktion 194
Grundeinstellungen 195
Maßstabsabhängige Darstellung 197
Darstellung Flex-Bauteile / 3D-Einbauteile / Modellreferenzen 198
Darstellung 3D-Sichten allgemein 199
Darstellung 3D-Sichten im Schalplan 200
Darstellung 3D-Sichten im Bewehrungsplan 203
Beschriftung Flex-Bauteile in 3D-Sichten 204
Beschriftung 3D-Objekte in 3D-Sichten 205
Beschriftung Einbauteile in 3D-Sichten 205
Darstellung Schwerpunkt in 3D-Sichten 206
Darstellung Schnittbegrenzungslinien in 3D-Sichten 206
Bewehrung 207
Zubehör 208
Elementierung 208
Importieren / Exportieren 209
Datenabgabe 210
Listenabgabe nach Office (xlsx) 212
Standardlistenformate in Microsoft® Excel bearbeiten 215
Plantexte beim Export nach Microsoft® Excel übernehmen 217
Planlistenvorlagen 218
Listen- und Plandatenvortexte 218
Datenabgabe individuell 219
Stifte 220
Linientypen 226
Elementzuordnung 229
Textbausteine 229
Zeichenfläche 230
Farbpalette 232
Werkzeugleiste 232
Tablett-Konfiguration 236
Voreinstellungen in Sets verwalten 237
Set anlegen und speichern 237
Set während der Planbearbeitung wählen 238
3

Setauswahl für Pläne 239


Stiftzuordnung beim Einlesen von Plänen 240
Einstellungen speichern (zip) 243
Listen-Vorlagen 244
XML-Vorlage bearbeiten 244
XLSX-Vorlage bearbeiten 246
STRAKON Variablen-Liste 250
3D-Beschriftungsvorlagen/Plantexte 250
Office-/Planlisten 251

Grundlagen 253
Plan 254
Plan anlegen 255
Plandaten 257
Arbeitsbereich 263
Plandaten 265
Baustoffdaten 267
Allgemeine Daten 270
Freie Texte 270
Abmessungen 270
Plan öffnen 272
Plan über die Plandatei öffnen 273
Plan über die Planverwaltung öffnen 274
Plan schreibgeschützt über die Planverwaltung öffnen 274
Plan über die Plandaten öffnen 275
Plan über Doppelklick auf die Plandatei öffnen 275
Plan über „Drag & Drop“ öffnen 275
Plan über die Liste der zuletzt geöffneten Plandateien öffnen 276
Plan über das Menü Fenster öffnen 277
Besonderheiten beim Öffnen von Plandateien 279
Plan in Bibliothek speichern / Neu aus Bibliothek anlegen 280
Speichern in Bibliothek 280
Neu aus Bibliothek 282
Plansatz erstellen / öffnen 283
Plansatz erstellen 283
Plansatz öffnen 284
Plan speichern / speichern unter / speichern unter (Cube-Modell) 284
Mehrere Pläne speichern 288
Pläne entsperren 288
Plan schließen 289
Mehrere Pläne schließen 289
Alle schließen 289
Planverwaltung 290
Indizes 302
Index wählen/einfügen 302
Indexliste ausgeben 302
Notizen 305
Segmente 306
Neues Segment 309
Neues 3D-Segment 310
Segmentrahmen 311
Segmentrahmen ändern 312
Segmentnullpunkt 314
3D-Modellpunkt 314
Maßstab 315
Segment- und Niveauverwaltung 316
Automatische Segmentaktivierung 318
Segmentfehler und -behandlung 319
Koordinaten teilweise außerhalb der Segmentmarkierung 319
Koordinaten außerhalb aller Segmentmarkierungen 320
Koordinaten in mehreren Segmenten 320
Ebenen 321
Neue Ebene anlegen 322
Manuelle Elementzuordnung 322
Elemente zuweisen 322
Ebene löschen 323
Ebenenverwaltung 324
Ebenengruppen 328
Automatische Elementzuordnung 330
4 Inhaltsverzeichnis

Ebene wechseln 331


Ebenen blättern 332
Ebenenset für Pläne wählen 333
EbenenBox 333
Planfenster aufteilen 335
Leeres Planfenster füllen 336
Bildschirmfenster 337
Arbeiten in den Fenstern 338
Ausschnitte (Zoom) in den Bildschirmfenstern 338
Bildschirmfenster gleich 339
Bildschirmfenster tauschen 339
Sicherungsstände 340
Rückgängig Bearbeitungsschritt / Wiederherstellen Bearbeitungsschritt 342
Zeichnungselemente einschalten 343

Eingabe/Eingabehilfen 345
Koordinateneingabe 346
Koordinatensystem und -eingabe über die Tastatur 347
Neigungswinkel 348
Drehwinkel Koordinatensystem 348
Drehwinkel Plan 349
Nullpunkt des Koordinatensystems 349
Koordinaten wählen 350
Relativkoordinaten 350
Polarkoordinaten 351
Relative Polarkoordinaten 352
Absolutkoordinaten 352
Freie Koordinateneingabe 353
Rechten Winkel einschalten 353
Koordinatenanzeige 353
Raster für das Fadenkreuz einschalten 353
Fadenkreuz einschalten 354
Weltkoordinatensystem 354
Weltkoordinatensystem im Segment festlegen 355
Weltkoordinaten verwenden 356
Weltkoordinaten beschriften 357
Tastenbelegung 358
Zahlen-, Formel- und Texteingabe 359
Zahlen und Formeln eingeben 359
Rechner 359
Texte eingeben 360
Sonderzeichen 360
Plantexte übernehmen 361
Erläuterung zu einigen Kennungen 363
Freihandsymbole 364
Funktion Weiter / Neuer Anfangspunkt 365
SmartClick 366
Identifizieren 367
Automatischer Punktfang 368
Spuren 369
Punkt identifizieren 371
Linienmittelpunkt identifizieren 371
Kreismittelpunkt identifizieren 372
Schnittpunkt identifizieren 373
Maßlinienpunkt identifizieren 374
Textpunkt identifizieren 374
Hilfspunkt identifizieren 375
Mattenpunkt identifizieren 375
Stabstahlpunkt identifizieren 376
Markierungslinienpunkt identifizieren 377
Bewehrungspunktidentifikation permanent einschalten 377
Elementdeckenpunkt identifizieren 377
Punktbestimmung Punkt zu Element 377
Punktbestimmung über die Tastatur 378
Punktbestimmung Element zu Punkt 378
Punktbestimmung vom Ausgangspunkt des Elements zum Punkt 380
Punktbestimmung vom zuletzt identifizierten Punkt 380
Punktprojektion auf die x- oder y-Achse 381
5

Segment identifizieren 381


Mittelpunkt zwischen zwei Punkten identifizieren 382
Winkel identifizieren 382
Winkel über zwei Punkte identifizieren 383
Winkel über eine Linie identifizieren 384
Winkel senkrecht zu einer Linie identifizieren 385
Winkel zwischen zwei Linien identifizieren 385
Winkel zwischen Linie und Winkel identifizieren 386
Kreiswinkel identifizieren 386
Winkel frei identifizieren 386
Additionswinkel 386
SmartClick 387
Direkter Funktionswechsel über „SmartClick“ 387
Direkte Funktionsausführung über „SmartClick“ 387
Identifikation über „weitersuchen“ 391
QuickBox 392
Kontextmenü 395
Abstand messen 397
2 Punkte 398
Polygonal 398
Element zu Punkt 399
Punkt zu Element 399
Linie 399
Maß 400
Wahre Länge 400
Frei, Punktkorrektur 400
Fläche und Umfang messen 401
Messwerte in Windows-Zwischenablage kopieren 402
Bildschirmausschnitte 404
Zoom Fenster 404
Zoom +/- 406
Zoom % 406
Zoom Segment 406
Zoom Plan(-ausschnitt) 406
Zoom alle Segmente 406
Zoom alles 407
Zoom aktuelles Segment 407
Zoom nach 407
Zoom festlegen 407
Zoom zurück 408
Auffrischen 408
Pan 408
Bildschirmfenster 409
Bildschirmfenster gleich 409
Bildschirmfenster tauschen 409
Kommandos eingeben/wählen 410
Allgemeine Kommandos 410
Kommandos: Bewehrung 411
Kommandos: Drucken (Segment und Elemente) 411
Kommandos: Elemente löschen 413
Kommandos: Kontrollkommandos 414
Kommandos: Markierkommandos 417
Kommandos: Positionen auflösen 418
Weitere Kommandos 419
Kommandos (Zubehör) 420
Daten anzeigen 420

2D-Konstruktion - Zeichnen 421


Linien 422
Linien eingeben 427
Linien eingeben durch Koordinateneingabe über die Tastatur 427
Linien eingeben durch Koordinateneingabe über die Pfeiltasten 429
Linien eingeben durch Identifikation von vorhandenen Punkten 429
Linien eingeben in freier Lage 430
Linien eingeben im gedrehten Koordinatensystem 430
Linien korrigieren 430
Kreise 432
Kreise eingeben 433
Kreise eingeben mit Fadenkreuz 437
6 Inhaltsverzeichnis

Kreise eingeben über zwei Punkte 438


Kreise eingeben über zwei Punkte mit bekanntem Radius 438
Kreise eingeben über zwei Punkte mit unbekanntem Radius 439
Kreise eingeben über drei Punkte 440
Kreise korrigieren 441
Rechtecke 444
Rechtecke eingeben 446
Rechtecke eingeben über Fenster 446
Rechtecke eingeben über Breite und Höhe 447
Multilinien 448
Doppellinien 448
Mehrfachlinien 449
Ellipsen 450
Ellipsen eingeben 451
Ellipsen eingeben über Fenster 453
Ellipsen eingeben mit Fadenkreuz 454
Klothoiden 455
Klothoiden eingeben 456
Einlesen von Achsen im IBM- oder REB-Format aus einer Datei 456
Klothoideneingabe über vorhandene Anschlußelemente 457
Unsymmetrische Wendeklothoide 458
Klothoideneingabe über Parameter 459
Klothoiden korrigieren 460
Polynome/Parabeln 462
Polynome eingeben 463
Splines 464
Splines eingeben 465
Splines korrigieren 465
Freihandlinien 467
Freihandlinien korrigieren 467
Elemente einfügen 468
Parallele 468
Parallelen zu einem Element erzeugen 469
Parallelen zu einem geschlossenen Linienzug erzeugen 470
Mittellinien/Winkelteilende 470
Mittellinien eingeben 471
Winkelteilenden eingeben 471
Kreis tangential an Element 472
Tangente durch Punkt an Kreis 475
Hilfspunkte 476
Hilfspunkte festlegen 477
Hilfspunkte in x-/y-Richtung 477
Hilfspunkte über eine Schnittlinie 478
Hilfspunkte über eine Teilung 479
Hilfspunkte zeichnen 480
Hilfspunkte löschen 481
Konstruieren mit den Hilfspunkten 482
Maße 483
Einstellungen für Maße 490
Maße eingeben 493
Einzelmaß 496
Kettenmaß 499
Polygonalmaß 500
Schräge Bemaßung 500
Linienmaß 501
Automatisches Maß über eine Schnittlinie 501
Punktbezoges Maß 502
Winkelmaß 503
Gefällemaß 503
Radiusmaß 505
Durchmessermaß 506
Einzelbogenmaß 507
Kettenbogenmaß 508
Korbbogenmaß 508
Isometriemaß 509
Maßzusatztexte 510
Maße korrigieren 512
Maßkorrekturen 512
Textkorrekturen 516
Maßzusatztexte korrigieren 518
7

Höhenkoten 519
Einstellungen für Höhenkoten 523
Höhenkoten eingeben 525
Neuer Höhenkotenzug 526
Höhenkoten an bestehenden Höhenkotenzug anbinden 527
Höhenkoten korrigieren 528
Korrekturen der Höhenkotendarstellung 528
Textkorrekturen 531
Texte 533
Texte eingeben 545
ASCII-Tabelle 547
Textspeicher 548
Temporärer Textspeicher 548
Permanenter Textspeicher 549
Textbausteine 551
Textbausteine und Kataloge anlegen und bearbeiten 552
Textbausteine platzieren 552
Textbausteine tauschen 553
Textpunkt identifizieren 555
Texte kopieren 555
Texte korrigieren 556
Formatierte Texte 559
Texte eingeben 561
Formatierte Texte korrigieren 561
Schraffuren/Farbflächen 562
Einstellungen für Schraffuren/Farbflächen 566
Standardschraffur 570
Musterschraffur 571
Farbschraffur 575
Schraffuren eingeben 575
Automatik 577
Elemente 579
Einzelpunkte 579
Ausschnitt 580
Musterschraffuren eingeben 585
Schraffurtyp Wärmedämmung 589
Schraffurtyp HOLZ-3, HOLZ-4, HOLZ-5 591
Farbschraffuren eingeben 592
Schraffuren/Farbflächen korrigieren 592
Standardschraffur im Ausschnitt korrigieren 593
Musterschraffur im Ausschnitt korrigieren 594
Farbschraffur im Ausschnitt korrigieren 594
Standardschraffur einzeln korrigieren 595
Musterschraffur einzeln korrigieren 597
Farbschraffur einzeln korrigieren 599
Schnittlinie 600
Achsen 602
Positionsplan 605
Einstellungen für die Darstellung der Positionssymbolik 610
Grundeinstellungen 611
Darstellung 614
Texte 615
Spannrichtungssymbol, Markierungslinie, Position mit Diagonale 616
Position einfügen 617
Position an Diagonale 619
Liste einfügen 620
Liste nach Office (xlsx) exportieren 621
Projektliste nach Office (xlsx) exportieren 621
Position markieren 622
Position löschen 622
FT Positionierung 623
Einstellungen für FT Positionierung 632
Grundeinstellungen 633
Darstellung Positionsbeschriftung 635
Darstellung Fertigteil 637
Position einfügen 638
Neue Position einfügen 638
Dialogbox FT Position 641
Vorhandene Position einfügen 642
Elementplan 642
8 Inhaltsverzeichnis

Einstellungen für Allgemeine Verlegung: Elementplan 646


Drucken 647
Liste einfügen 648
Liste nach Office (xlsx) exportieren 649
Projektliste nach Office (xlsx) exportieren 650
Zählfaktoren anzeigen 650
Position kopieren 650
Volumenkörper 651
Volumenkörper erzeugen 653
Beispiel 1: Köcherfundament 654
Beispiel 2: Balkon mit Gefälle 657
Volumenkörper korrigieren 659
Volumenkörper öffnen 660
Stahlbau 661
Stahlbau-Varianten 662
Einstellungen für Stahlbau 664
Neu 664
Anbauteile 668
Knotenblech 668
Fahnenblech 670
Fußplatte 671
Anbauteil-Schnitte 672
Schrauben 672
Bleche 673
Typisierte Verbindungen 674
Beschriftungen 674
Verschieben 675
Korrektur 675
Liste 678
Schweißnähte 679
Löschen 680
Stahlbau-Konstruktion 681
Einstellungen für Stahlbau 682
Neu 682
Profil verlegen 682
Weitere Profilsicht 685
Anbauteile 685
Anbauteil-Schnitte 685
Schrauben 686
Bleche 686
Typisierte Verbindungen 686
Beschriftungen 686
Korrektur 686
Liste 686
Schweißnähte 687
Bearbeiten 687
Löschen 687
Kopieren 688
Verschieben 688
Korrigieren 689

3D-Konstruktion - Modellieren 691


Cube 694
Cube-Modi 695
Cube 695
3D-Einbau 697
Cube - 3D-Bewehrung 697
Cube - Export-Vorschau 697
Cube - Bauteil 698
Benutzeroberfläche 699
Menüband 700
Schnellzugriffsleiste 700
Iconzusatzleiste 700
Durch Drücken der Tab-Taste können Sie zum nächsten Eingabefeld springen. Der Cursor muss sich
zunächst in einem dieser Eingabefelder befinden.Projektstruktur 701
Modellreferenzen/ IFC-Dateien 711
Bedienelement Cube (Würfel) 713
Statusleiste 714
Rechter Mausklick 716
Kontextmenü 717
9

Eingabehilfen 719
Tastenbelegung 719
Punkteingabe auf aktuelle Richtung einschränken 721
Weitere Bedienungsmöglichkeiten 721
Zwischenablage (Strg+C/Strg+V) im Cube 723
Funktionen im Menüband 724
Datei 724
Speichern unter, Seite 725 Bild speichern, Seite 726Rückgängig / Wiederherstellen, Seite 725 Spei-
chern unter, Seite 725 Bild speichern, Seite 726Rückgängig / Wiederherstellen, Seite 725 Speichern unter, Seite 725 Bild speichern,
Seite 726Rückgängig / Wiederherstellen, Seite 725
Speichern unter, Seite 725
Bild speichern, Seite 726Rückgängig / Wiederherstellen 725
Speichern unter 725
Bild speichern 726
Start 726
Standard 727
Modell 727
Messen 727
Winkel messen 728
Ohne eine Funktion, z.B. Quader erzeugen, zu beenden, können Sie jetzt während der
Eingabe einen Winkel messen. D.h. nach dem Messen können Sie die Eingabe ohne Unterbrechung fortführen.Volumen 728
Konflikte 729
Modelle vergleichen 730
Schnitt 732
Maß erzeugen 736
Abgabe in Plan 738
3D-Sicht 738
Kurvenschnitt 743
Bild 744
Selektion 745
Modus 745
Material 746
Daten 747
Umkehren 748
Ausblenden 749
Transparent 750
Koordinatensysteme 751
Neu 751
Global 751
Wechsel 751
Beenden 752
OK 752
Abbrechen 752
Einfügen 752
3D 752
Flex-Bauteil 753
Datei 753
3D-Einbauteil 754
Profil 754
Trasse 755
2D 757
Grafik 757
Objekte 758
3D-Objekte 759
Quader 760
Zylinder 762
Kegelstumpf 763
Kugel 764
Vieleck 764
Wand 766
Wandöffnung 773
Decke 774
Pfad 775
Profile entlang Pfad 775
Profile entlang Eingabe 776
2D-Objekte 781
Linie 781
Polygon 781
Rechteck 781
Kreis 781
Bogen über 3 Punkte 781
Bogen über Winkel 782
10 Inhaltsverzeichnis

Tangente vom Anfang 782


Tangente zum Ende 782
Tangente 2 Punkte 782
Profile 783
Im Editor erzeugen 783
Im Modell erzeugen 784
Gruppieren 784
Koordinatensystem 785
Profile speichern 786
Bauteile 787
Neu 788
Erzeugen 788
Ändern 789
Bearbeiten 789
Umbenennen 790
Tauschen 792
Lage 793
Umwandeln 793
Selektion speichern 794
Bearbeiten 795
Transformieren 795
Kopieren 796
Verschieben 797
Spiegeln 797
Drehen 800
Skalieren 800
Einbausicht 800
Einbaupunkt 801
Modellieren 801
Punkte verschieben 801
Flächen extrudieren 804
Fläche entlang Eingabe 809
Fläche teilen 809
Flächen neigen 810
Wände 811
Verbinden 812
Bearbeiten 814
Ändern 815
Löschen 815
Auflösen 816
Material 816
Oberflächen 817
Daten 818
Löschen an Schnittpunkten 823
Blickrichtung 823
Boolesche Operationen 823
Verschmelzen 823
Aussparen 823
Schnittmenge 824
Teilen 825
Ansicht 826
Zoom 826
Alles 826
Fenster 827
Selektion 827
Ansicht drehen 827
90° um x-, y- oder z-Achse 828
Auf 0° 828
Auf Fläche 829
Darstellung 829
Stil 830
Farbe 830
Perspektive 832
Detaillierung 832
Schwerpunkt 834
Abzugsobjekt 835
Detaillierungsobjekte 836
Externe Objekte 837
Beschriftung 837
Speichern 838
Laden 839
Übersicht 839
11

Werkpläne 839
Schalbretter 840
Erzeugen 841
Aus Selektion 841
An Bauteilflächen 842
Unterbau 845
Ändern 847
Schalfläche tauschen 848
Einzelne Kanten 848
Kanten als Gehrung 849
Export 849
Schalbretter 849
3D-Sicht 849
3D-Objekte 854
Flex-Bauteile 855
Datencontainer 861
Flex-Bauteile Bibliothek 863
Flex-Bauteile erzeugen 866
Schichten 868
Beispiel 1: Stütze mit Konsole und angeformten Fundament 871
Beispiel 2: Treppe 876
Rotation 878
Beispiel 879
Polygon 879
Flex-Bauteile korrigieren 880
Flex-Bauteil einzeln korrigieren 880
Flex-Bauteile einbauen 882
Bauteile über die QuickBox einbauen 885
Modellreferenzen 886
3D-Bearbeitungsmodus: 3D-Segment 887
Modellreferenzen erzeugen 889
Modellreferenzen einbauen bzw. entfernen 890
3D-Bearbeitungsmodus: 3D-Segment 890
Modellreferenzen korrigieren 893
Brückenbau 896
Treppenansichten 898
Treppen erzeugen 900
Einstellungen für Treppen 902
Viertelgewendelte Treppe 913
Zweimal viertelgewendelte Treppe 916
Treppen korrigieren 916
Treppenhaus erzeugen 918
Einstellungen für das Treppenhaus 919
Rampen erzeugen 925
Einstellungen für Rampen 926
Rampen korrigieren 927
3D-Sichten 929
3D-Sichten aktualisieren 930
3D-Sichten auflösen 931
3D-Sichten markieren 931
3D-Sichten korrigieren 931
3D-Segment-Plan 939
Flex-Bauteile aktualisieren 939
Flex-Bauteile auflösen 940
Flex-Bauteile markieren 940
Modellreferenzen aktualisieren 940
Modellreferenzen auflösen 941
Modellreferenzen markieren 942
Wände 942
Einstellungen für Wände 946
Wände eingeben 951
Gerade Wände allgemein 952
Gerade Wände mit Knicken und Sprüngen 956
Runde Wände 957
Parallele Wände 960
Wandparallele zu einer Wand 961
Wandparallele zu einem Element 962
Wände korrigieren 962
Wände im Ausschnitt korrigieren 962
Wand einzeln korrigieren 964
12 Inhaltsverzeichnis

Knicke in gerader Wand eingeben 971


Sprünge in gerader Wand eingeben 972
Außen liegende Höhenpunkte in gerader Wand eingeben 974
Höhenpunkt von Knicken/Sprüngen korrigieren 974
Unstetigkeiten (Knicke, Sprünge) löschen 976
Funktionszusatzleiste 976
Kommandoeingaben für Wände 980
Stützen 980
Stützen korrigieren 981
Decken 983
Decken eingeben 986
Decken korrigieren 993
Wandöffnungen 997
Wandöffnungen eingeben 998
Wandöffnungen über die QuickBox einbauen 1003
Wandöffnungen korrigieren 1003
Wandöffnung einzeln korrigieren 1004

Konstruktionshilfen 1005
Polygone 1006
Polygon berechnen 1007
Polygonverwaltung 1008
Zusatzprogramme 1011
ABMTEX: Bauteil mit Abmessungen beschriften 1013
FTEXT: Text eingeben und frei platzieren 1014
PUNKT: Vermessungspunkte einlesen 1015
Angabe zweier geodätischer Punkte 1016
Erste Funktionszusatzleiste: Schalterstellungen 1017
Zweite Funktionszusatzleiste: Parameter 1018
TEXTDA: Textblock lesen und zeichnen 1018
WDLE_01: Einbauteil Wanddose und Leerrohr einbauen 1019
Zeichnungsvarianten 1020
Symbole, Details 1025
Symbole erzeugen 1027
Teilbilder erzeugen 1029
Bezeichnung eingeben 1033
Textdefinitionen 1033
Variable Texte 1033
Textvariablen 1034
Auswahltexte 1035
Spezielle Textvariablen 1035
Festtexte 1035
Symbole einbauen 1035
Symbole tauschen 1041
Symbole korrigieren 1042
Zwischenablage (Strg+C/Strg+V) 1044
Planausschnitte/Segmente kopieren und einfügen 1047
Aktuellen Bildschirmausschnitt exportieren 1047
Texte importieren 1047
Externe Dateien 1048
Datei erzeugen 1049
Datei einbauen 1050
Segment lesen 1051
Zeichnungselemente ohne Drehwinkel einlesen 1055
Zeichnungselemente mit Drehwinkel einlesen 1056
Zeichnungselemente in freier Lage einlesen 1056
Schablone 1057
Referenzsichten 1060
Einstellungen für Referenzsichten 1062
Quelle 1062
Ziel 1064
Referenzsichten erzeugen 1066
Referenzsichten einbauen 1067
Liste 1069
Automatische Aktualisierung 1071
Manuelle Aktualisierung 1071
Besonderheiten beim Einbau der Referenzsichten 1071
Referenzsicht löschen, kopieren, korrigieren, anfahren 1071
Referenzsicht kopieren 1072
13

Quellsicht korrigieren 1072


Referenzsicht korrigieren 1072
Quell- und Referenzsicht identifizieren/korrigieren 1073
Formellöser 1074
Trassen 1077
Gradienten 1079
Weltkoordinaten 1081
Einstellungen für Weltkoordinaten 1082
Einzelne Planpunkte darstellen und beschriften 1084
Tabellarische Planpunkte darstellen und beschriften 1088
Office (xlsx) 1091
Plan 1091
Planpunkte korrigieren 1093

Elemente bearbeiten 1095


Elemente 1096
Elemente miteinander verbinden 1096
Elemente aufeinander verlängern/verkürzen 1098
Einzelnes Element verlängern oder verkürzen 1098
Elemente im Ausschnitt verlängern oder verkürzen 1099
Elemente auf Punkt trimmen 1101
Einzelne Elemente auf Punkt trimmen 1101
Elemente im Ausschnitt auf Punkt trimmen 1102
Elemente auftrennen 1102
Elemente an Schnittpunkt bearbeiten 1103
Punkt verschieben 1104
Punkt einfügen 1104
Linie verschieben/halbieren/dritteln 1105
Elemente ausrunden 1106
Linien mit gemeinsamen Schnittpunkt 1107
Parallele Linien 1108
Linie und Kreis 1108
Kreis und Kreis 1109
Ecken ausrunden 1110
Ausschnitt bestimmen / im Ausschnitt suchen 1111
Fenster 1111
Im Ausschnitt selektiv suchen 1115
Polygon 1119
Segment 1121
Löschen 1122
Ausschnitt löschen 1122
Segment löschen 1124
Einzeln löschen 1125
Einzeln löschen in aktiver Funktion 1126
Löschen einzeln frei 1126
Rückwärts löschen in aktiver Funktion 1129
Kopieren 1130
Ausschnitt kopieren 1130
Mit Drehwinkel kopieren 1136
In freier Lage ohne bzw. mit Drehwinkel kopieren 1136
Segment kopieren 1137
Segment 1 zu 1 kopieren 1137
Einzeln kopieren in aktiver Funktion 1137
Kopieren einzeln frei 1138
Verschieben 1139
Ausschnitt verschieben 1139
Mit Drehwinkel verschieben 1144
In freier Lage ohne bzw. mit Drehwinkel verschieben 1145
Segment verschieben 1146
Einzeln verschieben 1147
Linie einzeln verschieben 1147
Text einzeln verschieben 1149
Maß einzeln verschieben 1150
Bild einzeln verschieben 1150
Punkte verschieben 1151
Verschieben einzeln frei 1152
Drehen 1155
Ausschnitt drehen 1155
14 Inhaltsverzeichnis

Segment drehen 1156


Einzeln drehen 1157
Spiegeln 1158
Ausschnitt spiegeln 1158
Segment spiegeln 1160
Korrigieren 1161
Ausschnitt korrigieren 1161
Segment korrigieren 1166
Im Segment selektiv suchen 1166
Einzeln korrigieren 1166
Einzeln korrigieren in aktiver Funktion 1168
Korrektur einzeln frei 1169
Anbindepunkte verschieben 1171
Reihenfolge 1172

Bewehrung 1173
Grundlagen 1174
Stabstahlverwaltung 1178
Stabstahlverwaltungsset: ec2nade 1179
Stahlsorte 1180
Stabstahlparameter (Durchmesser, Gewicht usw.) 1183
Mattenverwaltung 1185
Lagermatten 1190
Vorratsmatten 1192
Zeichnungsmatten 1193
Unterstützungskörbe 1197
Mattentypen aus dem Plan übernehmen 1198
Einstellungen/Eingabemodus für Stabstahl 1199
Einstellungen für Stabstahl 1200
Grundeinstellungen 1201
Hauptansicht 1205
Nebenansicht 1210
Eisenauszug 1217
Eingabemodus Stabstahl 1220
Einstellungen/Eingabemodus für Matten 1223
Einstellungen für Matten 1223
Grundeinstellungen 1224
Hauptansicht 1227
Nebenansicht 1230
Mattenauszug 1233
Eingabemodus Matten 1235
Darstellungsarten in der Bewehrung 1237
Hauptansicht 1238
Mehrere Hauptansichten durch Übernahme der Polygonpunkte 1238
Nebenansicht 1238
Nebenansichten im nicht geschlossenen Verlegefeld 1239
Eisenauszug 1239
Symbolische Darstellung der Eisenform im Eisenauszug (EA-Symbol) 1240
Randabstand 1240
Globaler bzw. konstanter Randabstand 1241
Randabstand einzeln 1242
Randabstand einzeln/Schenkel 1242
Optische Korrektur 1243
Übersicht Stabstahl-/Mattenpositionen 1243
Übersicht der im Plan eingebauten Bewehrungspositionen (Positionsliste) 1244
Anzeigefenster bei der Eingabe der Positionsnummer (Grafische Positionsliste) 1247
Bewehrungspositionen im Plan markieren 1248
Angebundene Hauptansichten markieren 1248
Kontrolle Transportabmessungen 1249
Kontrolle Mindestschenkellängen 1249
Bewehrungspositionen im Plan prüfen (BewehrungsCheck Position) 1250
BewehrungsCheck Nebenansichten 1251
BewehrungsCheck Zählfaktor 1253
Positionsvergleich über den Plan 1254
Bauteilgewicht ermitteln 1255
Vorhandene Positionsnummer identifizieren 1255
Bewehrung über „SmartClick“ eingeben 1255
Stabstahl 1258
Bewehrungseingabe Komfort 1258
15

Bezugspunkte für die Bewehrungspolygone 1259


Einstellungen für die Bewehrungseingabe Komfort 1260
Einstieg in die Funktions- und Funktionszusatzleisten 1263
Funktionsleiste 1263
Funktionszusatzleiste 1264
HA 1267
HA Bügel 1278
NA Verlegung 1282
Hauptansicht eingeben (HA / HA Bügel / HA Alt) 1289
Hauptansicht Polygon eingeben 1290
Anbindungsregeln 1292
Anfangspunkt setzen 1296
Randabstand 1297
Bügelerkennung 1298
Schenkellängen 1298
Hauptansicht Rechteck, Raum und runden Bügel eingeben (HA Bügel) 1306
Rechteckbügel 1306
Runder Bügel 1310
Hauptansicht korrigieren 1311
Positionsnummer eingeben 1321
Eisenabstand und Verlegelänge eingeben 1322
Positionstext eingeben und gestalten 1323
Positionstext platzieren 1324
Positionsbeschriftung korrigieren 1327
Hauptansicht mehrfach eingeben (HA Alt) 1329
Hauptansicht kopieren 1332
Hauptansicht frei erzeugen (HA Frei) 1333
Nebenansicht im Verlegefeld eingeben (NA Verlegung) 1335
Positionsnummer eingeben 1337
Durchmesser eingeben 1339
Eisenansicht wählen 1340
Verlegefeldpolygon eingeben 1343
Verlegung an einer Verlegekante eingeben 1343
Verlegung ohne vorhandener Hauptansicht/Eisenauszug 1344
Verlegung mit vorhandener Hauptansicht/Eisenauszug 1346
Verlegung geschnittener Eisen eingeben 1348
Eisenlänge in der Verlegung geschnittener Eisen eingeben 1351
Eisenabstand bzw. Eisenanzahl eingeben 1352
Konstanten Eisenabstand eingeben 1352
Eisenanzahl eingeben 1353
Eisenabstand oder -anzahl berechnen lassen 1353
Eisenanzahl und -abstand gleichzeitig eingeben 1353
Mittige Verlegung mit Eisenanzahl und/oder -abstand eingeben 1355
Eisenabstand aus einer Verlegung übernehmen 1356
Bereiche und Eisenabstand oder -anzahl eingeben 1357
Individuellen Eisenabstand eingeben 1364
Verlegefeldregeln für Stabstahl 1367
Verlegung eines Kreisbügels über einen SmartClick 1369
Verlegefeldpunkte für weitere Verlegung übernehmen 1370
Verlegung korrigieren 1370
Anzahl der verlegten Eisen (Zählfaktor) 1375
Verlegte Bewehrung markieren 1376
Maßtext korrigieren 1382
Positionstext eingeben und gestalten 1383
Positionsbeschriftung korrigieren 1384
Einzeleisen in der Nebenansicht eingeben (NA Einzeln) 1385
Nebenansicht über Zusatzprogramm eingeben (NA Muster) 1386
Beliebiges Verlegefeld in der Nebenansicht eingeben (NA Fläche) 1386
Verlegefläche eingeben 1387
Verlegewinkel eingeben 1388
Eisenabstand eingeben 1388
Gleichen Eisenabstand in allen Verlegefeldern bestimmen 1389
Neuen Eisenabstand in jedem Verlegefeld bestimmen 1390
Verlegefeld wählen 1390
Positionsnummer und Durchmesser eingeben 1391
Eisenabstand zwischen zwei Verlegefeldern wählen 1391
Aussparung in der Verlegefläche 1392
Eisenauszug eingeben (EA) 1393
Positionsnummer und Durchmesser eingeben 1393
Eisenauszug (Biegeform) bestimmen 1394
Biegeform über eine Eingabemaske bestimmen 1396
Biegeform ohne Eingabemaske bestimmen 1397
16 Inhaltsverzeichnis

Biegeform mit einer Hakeneingabe bestimmen 1399


Biegeform nach SIA 1399
Biegeform über Kopieren bestimmen 1400
Eisenauszug platzieren und gestalten 1400
Eisenauszug rechtwinklig zum Bauteil platzieren 1405
Eisenauszug (EA) als Symbol darstellen 1405
Eisenauszug (EA Polygon) als Symbol darstellen 1409
Eisenauszüge als Symbolgruppe darstellen (EA Gruppe) 1409
Schenkeltexte und Schenkelbemaßungen 1412
Dimension der Schenkeltexte 1414
Maßwert der Schenkeltexte 1414
Schräge Schenkel bemaßen 1416
Eisenauszug bei runder Bewehrung darstellen 1418
Anzahl der Eisen 1419
Anzahl berechnen ohne Haupt- und/oder Nebenansicht 1421
Positionstext eingeben und gestalten 1421
SAH Schraubverbindungen 1423
Vorhandene Eisenauszüge mehrfach eingeben 1424
Bewehrungselement mit Überschreitung der max. Eisenlänge eingeben 1424
Hauptansicht Polygon eingeben 1425
Nebenansicht Polygon eingeben 1427
Eisenauszug Polygon eingeben (EA Polygon) 1429
Besonderheiten bei der Eingabe der Polygone 1431
Bewehrungselement mit variablen Schenkellängen eingeben 1432
Nebenansicht eingeben 1433
Besonderheiten bei der Verlegung von variablen Eisen 1437
Biegeformen mit kreisförmigen Schenkeln 1440
Eisenauszug eingeben 1442
Variable Eisen im Eisenauszug in Gruppen zusammenfassen 1445
Besonderheiten bei der Eingabe des Eisenauszugs 1447
Eisenlänge in laufenden Metern (Lfdm) 1448
Darstellungsformen für Lfdm im Eisenauszug 1448
Berechnung der Lfdm Eisenlänge 1449
Lfdm = Anzahl * Länge aus Biegeform + Stöße 1450
Lfdm = Länge aus Ansicht + Stöße 1451
Lfdm = Länge aus Biegeform * Anzahl aus NA Verlegung > Kante - Geschnitten 1451
Lfdm im Eisenauszug korrigieren 1452
Lfdm im Eisenauszug Polygon 1453
Lfdm in der Hauptansicht 1454
Lfdm in der Haupt- bzw. Nebenansicht bei Überschreitung der maximalen Eisenlänge 1454
Lfdm in der Nebenansicht 1455
Ringbewehrung 1456
Geometrische Voraussetzungen 1456
Einstellungen 1457
Ringbewehrung in der Nebenansicht Verlegung 1457
Eisenabstand bzw. Eisenanzahl eingeben 1457
Verlegefeldpolygon eingeben 1457
Anzahl und Markierung der verlegten Eisen 1459
Eisenauszug der Ringbewehrung 1460
Eisenauszug mit Biegeform 1460
Eisenauszug mit Symbol 1463
Ringbewehrung in laufenden Metern (Lfdm) 1464
Hauptansicht optisch trennen (Trennen) 1464
Stabstahl löschen 1466
Stabstahl kopieren 1466
In der Haupt- bzw. Nebenansicht kopieren 1467
Im Eisenauszug kopieren 1467
Stabstahl verschieben 1467
Beispiele der Bewehrungseingabe 1468
Beispiele zur Eingabe von Hauptansichten (HA) 1469
Beispiel 1: An Schalkanten-Endpunkten anbinden 1469
Beispiel 2: Anfangs-/Endschenkellänge korrigieren 1470
Beispiel 3: Verankerung an Anbindekante 1470
Beispiel 4: An geschnittener Schalkante anbinden 1471
Beispiel 5: Schenkellänge übernehmen 1471
Beispiel 6: Automatische Hakenerkennung 1472
Beispiel 7: Verankerung mit 180°-Haken 1473
Beispiel 8: Bügel als n-Polygom 1473
Beispiel 9: Aufgebogenes Eisen mit Haken 1474
Beispiel 10: Gekröpftes Eisen 1475
Beispiele zur Eingabe von Bügeln (HA Bügel) 1476
Beispiel 1: Rechteckbügel 1476
17

Beispiel 2: Steckbügel 1477


Beispiel 3: Steckbügel mit Verankerungslänge 1477
Beispiele zur Eingabe von Verlegungen (NA) 1478
Beispiel 1: Verlegung an einer Linie ohne Hauptansicht 1478
Beispiel 2: Verlegung an Schalkanten anbinden 1479
Bewehrungseingabe Klassisch 1480
Bezugspunkte für die Bewehrungspolygone 1481
Einstieg in die Funktions- und Funktionszusatzleisten 1481
Funktionsleiste 1481
Funktionszusatzleiste 1481
HA 1482
HA Bügel 1490
NA Verlegung 1491
Hauptansicht eingeben (HA / HA Bügel) 1491
Positionsnummer eingeben 1492
Durchmesser eingeben 1492
Randabstand eingeben 1492
Randabstand anzeigen und identifizieren 1492
Randabstand mit dem Eingabewert „Null“ 1492
Hauptansicht-Polygon eingeben 1493
Polygon mit Biegewinkel >90° eingeben 1493
Beispiele zur Eingabe von Hauptansichten (HA / HA Bügel) 1494
Beispiel 1: Allgemeine Hauptansicht mit konstantem Randabstand 1494
Beispiel 2: Geschlossenen Bügel in der Hauptansicht mit konstantem Randabstand 1495
Beispiel 3: Allgemeine Hauptansicht mit unterschiedlichen einzelnen Randabständen 1496
Beispiel 4: Allgemeine Hauptansicht mit konstantem Randabstand und einem über Koordina-
ten eingegebenen Polygonpunkt 1497
Beispiel 5: Allgemeine Hauptansicht mit unterschiedlichen einzelnen Randabständen und
Eingabe eines neuen Anbindepunkts 1498
Beispiel 6: Geschlossener Bügel in der Hauptansicht mit konstantem Randabstand und Ein-
gabe eines neuen Anbindepunkts 1500
Beispiel 7: Konsoleisen in der Hauptansicht mit unterschiedlichen einzelnen Randabständen
und der Eingabe von neuen Anbindepunkten sowie einer z-Länge 1501
Beispiel 8: Aufbiegungen (Schubbewehrung) in der Hauptansicht 1503
Beispiel 9: Verkröpfungen in der Hauptansicht 1505
Beispiel 10: Rundes Eisen in der Hauptansicht 1507
Beispiel 11: Runder Bügel in der Hauptansicht 1508
Hauptansicht korrigieren 1509
Eisenabstand und Verlegelänge eingeben 1509
Positionstext eingeben und gestalten 1509
Positionstext platzieren 1509
Vorhandene Hauptansicht mehrfach eingeben 1509
Hauptansicht kopieren 1511
Hauptansicht frei erzeugen (HA Frei) 1511
Nebenansicht im Verlegefeld eingeben (NA Verlegung) 1511
Positionsnummer eingeben 1511
Durchmesser eingeben 1512
Ansicht wählen 1512
Randabstand eingeben 1512
Eisen auf/unter Schenkel automatisch verlegen 1514
Eisenabstand bzw. Eisenanzahl eingeben 1515
Verlegefeldregel wählen und erstellen 1515
Eisenlänge in der Verlegung geschnittener Eisen eingeben 1515
Verlegefeldpolygon eingeben 1515
Verlegung an einer Verlegekante eingeben 1515
Verlegefeldpunkte für weitere Verlegungen übernehmen 1516
Verlegung korrigieren 1516
Anzahl der verlegten Eisen 1517
Markierung der verlegten Bewehrung 1517
Positionstext eingeben und gestalten 1517
Einzeleisen in der Nebenansicht eingeben (NA Einzeln) 1517
Nebenansicht über Zusatzprogramm eingeben (NA Muster) 1517
Beliebiges Verlegefeld in der Nebenansicht eingeben (NA Fläche) 1517
Geschnittene Eisen in Bewehrungsschnitt automatisch verlegen 1517
Eisenauszug eingeben (EA) 1517
Bewehrungselement mit Überschreitung der max. Eisenlängen eingeben 1517
Bewehrungselement mit variablen Schenkellängen eingeben 1517
Eisenlänge in laufenden Metern (Lfdm) 1517
Ringbewehrung 1517
Übersicht der im Plan eingebauten Bewehrungspositionen (Liste) 1517
Hauptansicht optisch trennen (Trennen) 1517
Bewehrungseingabe kopieren 1518
18 Inhaltsverzeichnis

Bewehrungseingabe Quick 1519


Matten 1520
Einstieg in die Funktions- und Funktionszusatzleisten 1520
Funktionsleiste 1521
Funktionszusatzleiste 1522
Weitere Funktionszusatzleisten 1523
HA 1524
HA Bügel 1525
NA Verlegung 1525
Hauptansicht eingeben (HA / HA Bügel / HA Alt) 1527
Positionsnummer eingeben 1528
Mattentyp eingeben 1528
Zeichnungsmatte in der Hauptansicht definieren 1530
Mattendarstellung wählen 1534
Hauptansicht-Polygon eingeben 1534
Positionstext eingeben und gestalten 1536
Positionstext platzieren 1536
Positionsbeschriftung korrigieren 1536
Hauptansicht mehrfach eingeben (HA Alt) 1536
Hauptansicht bei Überschreitung der max. Mattenabmessung eingeben 1537
Nebenansicht im Verlegefeld eingeben (NA Verlegung) 1538
Verlegefeldpolygon eingeben 1538
Kreisförmige Mattenverlegung 1540
Freiliegende Mattenverlegung über Fenster 1541
Matte eingeben 1544
Einstellungen für die Verlegevarianten 1546
Ausführliche Eingabe 1548
Einzelmatte eingeben (NA Einzeln) 1556
Positionsnummer und Mattentyp eingeben 1556
Einzelmatte verlegen 1557
Einzelmatte in freier Lage platzieren 1561
Restmattenverwaltung 1562
Restmatte wählen und einbauen 1564
Restmatte bearbeiten 1565
Nebenansicht frei verlegen (NA Frei) 1568
Matte radial verlegen (NA Radial) 1569
Mattenauszug eingeben (MA) 1570
Mattenauszug ohne Hauptansicht 1570
Mattenauszug mit Hauptansicht 1572
Mattenauszug platzieren und gestalten 1572
Anzahl der Matten 1572
Anzahl berechnen ohne Nebenansicht 1572
Positionstext eingeben und gestalten 1573
Symboldarstellung des Mattenauszugs 1573
Mattenauszug-Polygon (MA Polygon) 1574
Matte mit variablen Schenkellängen 1574
Hauptansicht optisch trennen (Trennen) 1575
Aussparung im Verlegefeld eingeben (Aussparung) 1575
Matten löschen 1576
Matten kopieren 1577
Matten verschieben 1578
Zeichnungsmatten 1578
Grundlagen der Zeichnungsmattenerzeugung 1579
Stabdefinitionen 1581
Regeln der Verschweißbarkeit 1582
Konstruktionsregeln 1583
Betongüte 1584
Einachsmatte 1584
Mattendefinitionen 1585
Stabaufbau über den Zeichnungsmatteneditor 1587
Mattenaufbau über Einzelstäbe 1588
Matte bemaßen 1590
Mattenmuster 1590
Mattenmuster speichern 1591
as-Wert 1591
Aussparung eingeben 1591
Stabaufbau bearbeiten 1592
Positionssymbolik der Zeichnungsmatten 1593
Zeichnungsmatte bearbeiten 1594
Zeichnungsmatte verlegen 1594
Zeichnungsmatte korrigieren 1595
Zusatzprogramme 1596
19

Zusatzprogramme für Stabstahl 1599


RADVER - Radiale Stabverlegung 1599
RADVERP - Radiale Verlegung geschnittener Eisen 1601
RADVERST - Radiale Steckerverlegung 1602
BOGENST - Steckerverlegung auf Kreisbogen 1603
DLPUNKTE - Verlegung geschnittener Eisen für Durchlaufträger 1605
RWANDST - Radiale Verlegung geschnittener Stecker in runder Wand 1605
WANDST - Verlegung geschnittener Stecker in gerader Wand 1607
STUETZE - Verlegung geschnittener Eisen im Stützenquerschnitt 1608
STUETZM - Verlegung geschnittener Eisen in Stützenmitte 1610
WENDEL - Wendelbewehrung im Stützenquerschnitt 1611
KREIVER - Parallele Stabverlegung im Vollkreis 1614
STUEPU - Bewehrung eines Stützenquerschnitts mit Einzelpositionierung 1616
SPANN - Bewehrung eines Spannbetonquerschnitts mit Einzelpositionierung 1619
FAECHER - Fächerförmige Stabverlegung 1620
Zusatzprogramme für Matten 1624
RADMAT - Radiale Mattenverlegung 1624
Stabstahl/Matten korrigieren 1625
Stabstahl Positionskorrekturen 1625
Ebenenzuweisung 1636
Stabstahl Einzelkorrekturen 1637
Nebenansicht (NA) 1640
Eisenauszug (EA) 1646
Matten Positionskorrekturen 1647
Matten Einzelkorrekturen 1650
Nebenansicht (NA) 1653
Mattenauszug (MA) 1657
Unterstützungskörbe 1658
Unterstützungskörbe korrigieren 1662
AdHoc-Bewehrung 1663
AdHoc-Bewehrung erzeugen 1665
AdHoc-Bewehrung einbauen 1666
AdHoc-Bewehrung über die QuickBox einbauen 1669
Zusätzliche AdHoc-Bewehrungsvorlagen 1671
Bewehrungsschnitte 1672
Bewehrung kopieren 1675
Bewehrung auflösen 1678
Zeichnungsmatte aus Stabstahl 1679
3D-Bewehrung 1680
Grundlagen für die 3D-Bewehrung 1683
Anzeige eingebauter Hauptansicht ohne Nebenansicht im 3D 1686
Mattenverlegung ohne Hauptansicht im 3D 1687
3D-Konsoleisen 1687
3D-BewehrungsCheck 1688
3D-BewehrungsCheck Gruppen 1694
3D-Bewehrungssichten 1696
ProgressXML 1698
PXML Datenabgabe 1698
PXML BewehrungsCheck 1699
PXML Matten 1700
Bewehrungslisten 1702
Einstellungen für Bewehrungslisten 1704
Grundeinstellungen 1705
Summenlisten (Planlisten für Stabstahl, Matten und Unterstützungskörbe) 1706
Detailierte Listen (Ausgabe- und Planliste) 1708
Detailierte Listen (Ausgabelisten) 1710
Biegeformen (Kennung) 1711
Flachstahl 1714
Einstellungen für Bewehrungslisten Stabstahl individuell 1715
Bewehrungslisten einbauen 1715
Summenlisten 1722
Stabstahl Summen 1722
Matten Summen 1723
Unterstützungskörbe 1723
Biegeformen (Kennung) 1724
Detailierte Bewehrungslisten 1725
Stabstahl 1726
Stabstahl mit Biegeform 1727
Lagermatten 1729
20 Inhaltsverzeichnis

Vorratsmatten 1731
Zeichnungsmatten 1732
Stabstahl individuell 1733
Bewehrungslisten korrigieren 1733
Bewehrungslisten aktualisieren 1734
Bewehrungslisten löschen 1734
Alle Bewehrungslisten löschen 1734
Kostenschätzung 1735
Projektstahlsummen 1737
Anhang 1739

Einbauteile 1741
Einbauteile 1742
Einstellungen für Einbauteile 1746
Liste 1747
Abrechenbare Einbauteile 1750
Montage-Einbauteile 1750
Einbauteile einbauen 1751
Einbauteile erzeugen 1753
Einbauteilliste ausgeben 1753
Montageliste 1755
Einbauteile verschieben 1756
Einbauteile korrigieren 1756
3D-Einbauteile 1758
3D-Einbauteile einbauen 1763
3D-Einbauteile erzeugen 1764
Sandwichanker bemessen 1767
2D: Halfen 1768
Einstellungen 1769
Geometriedaten abgreifen 1770
2D: Schöck, Pfeifer, Philipp 1773
Einstellungen 1775
Geometriedaten abgreifen 1777
3D: Halfen 1777
Einstellungen 1779
3D: Schöck, Pfeifer, Philipp 1780
Einstellungen 1781
Einbauteile (DWG) 1783
Einbauteile verwalten / einfügen 1783
Neues Einbauteil 1784
Neu aus Einbauteilverwaltung 1786
Einbauteil löschen 1786
Live-Update der Herstellerdaten 1787
Übernahme der Live-Update-Daten in die Favoritenliste oder den Arbeitsbereich 1787
Einstellungen 1788
Einbauteilliste einfügen 1789
Einbauteilliste exportieren 1789
Einbauteil-Bestellliste nach Office (xlsx) exportieren 1789
Einbauteile (DWG) in EBT-Liste integriert 1790
Abgabe der Einbauteil (DWG)-Daten 1790

Elementierung 1791
Elementierung Doppel-/Massivwand 1792
Wände 1793
Einstellungen für Wände 1794
Wandhöhen und Verbindungsmethode 1794
Schalendicken, Bew- und Materialauswahl 1795
Sonstiges 1796
Standardverbindungen 1796
Wandverbindungen 1797
Wände korrigieren 1799
Wandgrundriss vervollständigen 1800
Wandelemente 1803
Einstellungen für Wandelemente 1806
Kran 1807
Elementieren 1807
Grundregeln 1811
21

Abmessungsgrenzen 1814
Elementgrenzen 1815
Elementplan 1816
Datenabgabe (Unitechnik) 1829
Kranstandort und zulässige Kranlasten 1836
Elementieren 1839
Doppelwand automatisch elementieren 1842
Doppelwand manuell elementieren 1843
Massivwände elementieren 1845
Standardfugenausbildungen 1845
Fugen individuell eingeben 1846
Massivwand automatisch elementieren 1847
Massivwand manuell elementieren 1847
Elementplan 1848
Reports 1850
Liste individuell 1850
Elementplan kopieren 1850
Elementplan aktualisieren 1850
Fugenbewehrung 1851
Wandelemente korrigieren 1854
Einzeln korrigieren 1854
Elementierung Massiv-/Elementdecke 1856
Elementdecke 1856
Einstellungen für Elementdecken 1857
Verlegung 1858
Elementplan 1860
Datenabgabe (Unitechnik) 1862
Verlegung 1863
Verlegung korrigieren 1867
Verlegung/Position beschriften 1869
Elementplan 1869
Elementplan kopieren 1871
Fugenbewehrung 1871
Elementdecke korrigieren 1872
Elementdecke einzeln korrigieren 1872
Massivdecke 1873
Einstellungen für Massivdecken 1874
Verlegung 1875
Elementplan 1879
Datenabgabe (Unitechnik) 1882
Verlegung 1882
Verlegung korrigieren 1883
Elementplan 1883
Drucken 1889
Reports 1890
Liste ausgeben 1891
Massivdecke korrigieren 1891
Massivdecke einzeln korrigieren 1892
Gitterträger 1893
Kollisionskontrolle 1893
Firmenkopfsymbol für Elementierung 1896
Allgemeine Verlegung 1898
Einstellungen für Allgemeine Verlegung: Verlegung 1900
3D-Stapel / Palette 1901

Ausgaben und Schnittstellen 1905


Veröffentlichen / Planversand 1906
Veröffentlichen 1906
Planversand 1913
Planversandliste 1917
Aktuellen Plan per E-Mail senden 1918
Drucken 1920
Pläne 1921
Plan direkt 1927
Plan direkt PDF 1928
Ausschnitt drucken 1928
Planausgabe mit geschnittenen Blattformaten 1930
Ausgabegerät wählen 1930
Listen drucken 1931
22 Inhaltsverzeichnis

Listenabgabe nach Office (xlsx) 1934


Bewehrungslisten 1935
Stabstahlliste drucken 1944
Stabstahlliste mit Biegeformen drucken 1944
Mattenliste drucken 1945
Lagermatten 1945
Vorratsmatten 1945
Zeichnungsmatten 1946
Matten 1946
Gedruckte Bewehrungslisten 1946
Stabstahl 1947
Stabstahl mit Biegeform ohne Deckblatt 1948
DIN-Deckblatt für Stabstahl mit Biegeform 1949
SIA-Deckblatt für Stabstahl mit Biegeform 1950
Matten (Nettoliste) 1951
Lagermatten (Bruttoliste) 1952
Biegeliste für gebogene Matten 1953
Vorratsmatten ohne Biegeliste 1954
Zeichnungsmatten ohne Biegeform 1955
Zeichnungsmatten mit Biegeform 1956
Zeichnungsmatten: Variable Stablängen mit max. Differenzlänge (dl) 1957
Planlisten 1958
Zubehör 1958
DXF/DWG-Import/Export 1960
DXF/DWG importieren 1962
Einstellungen für den DXF/DWG-Import 1963
Zuordnungsdatei DXF/DWG-Import 1969
Linientypen 1970
Stiftstärken 1971
Schriftarten 1971
Ebenen 1972
Konvertierungsablauf 1972
Datei im Plan platzieren 1973
DXF/DWG mit Weltkoordinaten (WKS) importieren 1974
DXF/DWG über „Drag & Drop“ importieren 1976
DXF/DWG als Schablone importieren 1977
DXF/DWG exportieren 1979
Einstellungen für den DXF/DWG-Export 1980
Zuordnungsdatei DXF/DWG-Export 1988
Linien 1989
Stifte 1990
Schriftarten 1991
Ebenen 1992
DXF/DWG mit Weltkoordinaten (WKS) exportieren 1993
DXF/DWG-Export mit Pixel-Bildern und STRAKON-Schriftarten 1993
PDF-Import/Export 1994
PDF importieren 1994
Zuordnungsdatei PDF-Import 1996
PDF-Datei im Plan platzieren 1998
PDF-Datei als „Schablone“ importieren 1999
2D-PDF-Datei exportieren/drucken 2001
Einstellungen für den PDF-Export 2001
Gerät für den PDF-Export von Plänen wählen/anlegen 2005
Gerät für den PDF-Export von Bewehrungslisten wählen/anlegen 2006
Plan direkt PDF 2007
3D-PDF exportieren 2008
HPGL importieren 2010
Bild importieren 2011
Bild über den Windows-Dialog wählen 2011
Bild über „Drag & Drop“ importieren 2013
Bild korrigieren 2014
Plan mit Pixel-Bildern ausgeben 2016
Pixel-Bild aus dem Plan löschen 2016
TIFF exportieren 2017
IFC importieren 2020
Einstellungen für den IFC-Import 2023
IFC exportieren 2024
Einstellungen für den IFC-Export 2025
3D-PDF exportieren 2026
PDF-Export 2027
23

Schnittstellen 2028
PPS-Datenabgabe 2029
FEM 2030
Grundlagen und Definitionen 2031
Berechnungsdatei lesen 2031
Bezugspunkt 2032
Interpretation und Darstellung der FE-Ergebnisse 2034
Auswahlmöglichkeiten 2034
Definition des Netzbereichs 2035
Verlegung der Bewehrung mit dem FEM-Bewehrungsmodul 2041
Stabstahlverlegung 2041
Mattenverlegung 2043
Manuelle Unitechnik-Abgabe 2045
Einstellungen für die manuelle Unitechnik-Abgabe 2046
Schalen abgreifen 2047
Abgabe 2049
Schale/Kontur bearbeiten 2049
Priamos 2049
CPI Datenvorbereitung / CPI XML 2050
Stückliste 2051
Datei einbau-s.dat bearbeiten 2051
Excel Vorlage wählen 2053
Plandaten bestimmen 2053
Einbauteile einbauen 2054
PPS-Datenabgabe 2055
Stückliste abgeben 2056

Makros, Einbauteile usw. erstellen 2057


Makros definieren 2061
Ziele der Makrotechnik 2064
Einzelbauteile montieren 2064
Konstruktionsregeln vorgeben 2064
Zeichnungen automatisch korrigieren 2066
Kopplung zwischen Statik und CAD 2068
Datenabgabe an Kalkulation, Arbeitsvorbereitung usw. 2069
Allgemeine Definitionen, Grenzen und Regeln 2071
Maßbeziehungen 2073
Eigenintelligenz des Makros 2074
Koordinatenbeziehungen 2076
Linienbeziehungen 2077
Interne Makroregeln (Prioritäten) 2078
Zeichnungsmakros mit und ohne Bewehrung 2078
Makros generieren 2079
Makros erzeugen 2081
Makroname 2081
Teilbilder erzeugen 2082
Kontrolle auf vollständige Vermaßung 2085
Koordinatenbeziehungen 2086
Linienbeziehungen 2087
Maßnamen eingeben 2087
Maßformeln eingeben 2091
Methoden der Makroeingabe und zuordnung der Parameterwerte 2093
Kennwörter zur Steuerung bei nicht angehängter PRO-Datei 2094
Bedingungen 2094
Steuermöglichkeiten innerhalb der Maßformeln 2096
Protokoll ausgeben 2100
Variable KORRLAUF 2100
Hilfefenster 2101
Auswahlfenster öffnen 2102
Besonderheiten bei den Maßformeln 2102
Bewehrungsmanipulation über die Maßformeln 2102
Bewehrungsmanipulationen 2102
Variablen in den Maßformeln 2104
Eisenauszüge zeichnen bzw. entfallen 2106
Zusammenfassung aller in den Maßformeln vorhandener Möglichkeiten 2107
Variablen in den Bewehrungsformeln 2109
Hakenlängen 2109
Winkel der Haken 2109
Schenkellängen 2110
24 Inhaltsverzeichnis

Z-Längen 2110
Beispiel für einen Bewehrungsformelblock 2111
Aufbiegung 2111
Verkröpfung 2112
Maßtypendateien 2112
Makros mit hinterlegten Tabellen erzeugen 2113
Maßtypendatei erzeugen 2114
Umlegungsdatei 2115
Stiftstärken und Linientypen korrigieren 2115
Texte eingeben 2116
Variable Texte 2116
Textvariablen 2117
Standardtexte 2118
Auswahltexte 2120
Spezielle Textvariablen 2120
Festtexte 2120
Textkombinationen 2121
Makros 2123
Einbauteile 2124
Eingebautes Einbauteilmakro korrigieren: Allgemeine Korrektur 2125
Elementierung 2126
Elementierungsmakros erzeugen 2126
Elementierungsmakros einbauen 2127
Daten aus dem Elementierungsmakro in ein Makro übernehmen 2127
Abmessungskorrekturen der eingebauten Elementierung 2128
Eingebautes Elementierungsmakro korrigieren: Allgemeine Korrektur 2129
Schnitte für Einbauteile und Elementierungen 2130
Schnittgenerierungsdatei 2130
Schnitt erzeugen 2131
Schnitt einbauen 2131
Makrolisten erstellen 2133
Einträge in die Einbauteillisten 2134
Einbauteilliste gestalten 2137
Eingabemasken für Zeichnungsmakros und Makroprogramme erstellen 2141
Übersicht der Objekte 2143
Eingabedimension für Maskentool, EBT, MAK usw. 2144
Objekttyp „Integer“ 2146
Objekttyp „Float“ 2151
Objekttyp „Text“ 2151
Objekttyp „Radio“ 2152
Objekttyp „Checkbox“ 2155
Objekttyp „Maske“ 2156
Objettyp „Grafische Button“ 2157
Objettyp „Rahmen“ 2158
Objettyp „Button“ 2158
Objekttyp „Liste“ 2160
Objekttyp „Scrollbar“ 2162
Eingabemasken generieren 2162
Eingabemaske 2163
Auswahlfenster 2167
Anzeigefenster 2168
Makros einbauen 2169
Positionsnummer 2169
Makroname 2169
Maßwerte eingeben 2170
Darstellung der Maße im eingebauten Makro 2175
Höhenkoten eingeben 2176
Teilbild wählen und platzieren 2177
Bewehrung einbauen 2177
Zusatztexte, Zählfaktor und Positionsnummer 2179
Makros korrigieren 2180
Positions- und Projektlisten 2180
Makro 3D erzeugen 2181
MSF-Datei erzeugen 2181
3D-Darstellung des Makros 2184
Wandeinbauteile 2185
Wandöffnungsmakro mit MSF-Datei erzeugen 2185
3D-Darstellung des Wandöffnungsmakros 2188
Makros korrigieren 2189
Erzeugtes Makro korrigieren 2189
25

Eingebautes Makro korrigieren 2190


Automatische Makrokorrektur 2190
Einzelmaß korrigieren 2191
Makro korrigieren 2192
Makro ersetzen 2195
Allgemeine Korrektur 2195
Makro tauschen 2195
Makroverwaltung 2197
Katalogauswahl für „Makro erzeugen“ 2197
Makro im Makro 2198
Makro im Makro erzeugen 2200
Planvorlage des Gesamtmakros 2200
Nebenmakros positionieren 2201
Einbauwinkel für Nebenmakro 2201
Einbaubedingungen für Nebenmakro 2202
Nebenmakromaß- und -parameterwerte definieren 2202
Positionsnummer übernehmen 2203
Korrekturfunktion 2203
Makro im Makro einbauen 2204
Interne Kopplung von Haupt- und Nebenmakro 2204
Formelauswertung für Makros 2205
Zubehör mit Parametern drucken 2207
Listen 2209
Listen über das Modul STRAKON 2209
Makros 2209
Einbauteile und Elementierung 2209
Planbezogene Listen 2210
Symbole und Details 2211
auf einen Drucker ausgeben.Anhang 2212
Makroprogrammiersprache 2212
Kontrollanweisungen 2212
Eingabeanweisungen 2214
Dateioperationen 2216
Mathematische Funktionen und Textfunktionen 2217
Eingabe, Zeichnen, Löschen und Daten lesen von Elementen 2219
Elementtypen SYM, EBT, DET, ELE, MAK, GT, ZUS einbauen 2223
Weitere Anweisungen 2223
Hilfsprogramme aufrufen 2225
Unterprogramme 2229
Spezielle Funktionen für NA Muster 2229
Hilfsprogramme für Bewehrung aufrufen 2231
Objektfunktionen für die Makroprogrammiersprache 2233
STRAKON-Masken aufrufen 2238
ZUWEISEN ISTEU 2239
MAKRO_GENERIEREN isteu,korr 2239
MASKE_ZEIGEN init,name,?var,neu 2239
MASKE_EINGABE masknum,maskbez 2240
MAKRO_AUS_DATEI datei 2240
MAKRO_ABMDATEI datei,suchb,var1,var2,... 2241
MAKRO_ABMWAHL datei,var1,var2,...,suchb 2241
MAKRO_ABM_LISTE datei,varliste,ltvar,anzahl 2241
MAKRO_ABM_TYP datei,varliste,mvar,zeile,var1,var2,var3,... 2241
MAKRO_AUS_ELE isteu 2242
STEUERLEISTE_ZEIGEN idataus,idatein,iauspos,ikormask 2242
STEUERLEISTE_LOESCHEN 2242
MAKRO_IN_DATEI datei 2243
AUTOBEWE 2243
KMASKE_INIT nmask 2243
MASK[...] 2244
RETFLAG 2244
KMASKE_TEXT var,'Weiter' 2244
KMASKE_EINGABE masknum 2244
LISTE_LOESCHEN listvar 2244
PRO_VARIABLEN var1,var2,... 2245
VAR_OHNE_WERT 2245
VAR_OHNE_WERT=1 2245
NAME_OHNE_WERT 2245
Weitere wichtige Funktionen bei der Eingabe von Werten im Makro 2245
MAKRO_FEHLER inum 2246
MELDUNG_EIN isteu,text,var 2246
MELDUNG_AUS 2246
26 Inhaltsverzeichnis

AUSWAHL_FENSTER var,name 2246


MASKE_AKTOBJ inum,var 2246
Spezielle Funktionen in Zeichnungmakros 2247
Teilbild in ein anderes Teilbild einbauen 2247
Variablenfeld dimensionieren 2248
Feld in eine Variable aufsummieren 2248
Spezielle Bewehrungsfunktion für den Makroeinbau 2248
Punkteditor im Grafikfenster für Einzelpunktverlegungen 2248
Torsionsbügel aus einfachen Bügeln erzeugen 2249
Verlegebereiche im Makro anwenden 2249
Übersicht der Steuerungskommandos für die Eingabe von Zeichnungsmakros 2250
Gesamtübersicht Icons 2252
Gesamtübersicht Hilfefenster 2256
Sonderzeichen und Dateikennungen 2266
Zusammenstellung der Sonderzeichen bei Zeichnungsmakros 2266
Bedeutung der Dateinamenkennungen bei Makrodateien 2267
Übersicht der Kommandos aus dem Anhang 2268

Makro BPFAHL1 (Bohrpfahl - Standard) 2273


Einstellungen für den Bohrpfahl 2276
Grundwerte 2276
Sonstiges 2277
Wendel 2278
Mittenabstand Aussteifungsringe 2279
Ringe 2279
Längseisen 2280
Zulageeisen 2281
Hebebügel 2283
Abstandhalter 2283
Steherverteilung 2285

Beispiele 2287
Grundlagen für die Beispiele 2288
Einfeldträger 2291
Arbeitsbereich (Projekt) und Plan anlegen 2292
Dimension für die Eingabe festlegen 2293
Identifikationshilfe für automatischen Punktfang 2294
Linien der Ansicht eingeben 2295
Segment ändern, Segment anlegen 2296
Linien des Schnitts eingeben 2297
Maße eingeben 2297
Texte eingeben 2298
Schnittsymbol einbauen 2298
Stabstahl eingeben 2299
Position 1: Hauptansicht Bügel eingeben 2299
Position 1: Nebenansicht Bügel eingeben 2300
Position 1: Eisenauszug Bügel eingeben 2300
Position 2: Hauptansicht Längseisen eingeben 2301
Position 2: Nebenansicht Längseisen eingeben 2301
Position 2: Eisenauszug Längseisen eingeben 2302
Position 3: Hauptansicht Längseisen eingeben 2302
Position 3: Nebenansicht Längseisen eingeben 2303
Position 3: Eisenauszug Längseisen eingeben 2303
Position 4: Hauptansicht Abstandseisen eingeben 2304
Position 4: Nebenansicht Abstandseisen eingeben 2305
Position 4: Eisenauszug Abstandseisen eingeben 2305
Position 5: Hauptansicht Längseisen in 2. Lage eingeben 2306
Position 5: Nebenansicht Längseisen in 2. Lage eingeben 2306
Position 5: Eisenauszug Längseisen in 2. Lage eingeben 2307
Planstempel einbauen und vervollständigen 2307
Plan speichern und Plotdatei erstellen 2307

Basisseminar 2309
Allgemeines 2311
Benutzeroberfläche 2311
Konfigurationen 2314
27

Einstellungen 2314
Grundlagen 2315
Plan 2315
Planverwaltung 2316
Indizes 2316
Segmente 2317
Ebenen 2318
Eingabe/Eingabehilfen 2319
Koordinateneingabe 2319
Tastenbelegung 2319
Plantexte übernehmen 2320
Freihandsymbole 2320
SmartClick 2320
Automatischer Punktfang 2320
Elemente bearbeiten 2321
Konstruktionshilfen 2323
Symbole und Details 2323
Symbole und Details erzeugen 2323
Bewehrung 2324
Projekt dreidimensional erzeugen 2325
Einige Funktionen und Bedienungsmöglichkeiten im Cube 2327
Beispiel: Grundriss Erdgeschoss 2329
Modell erzeugen 2330
Zeichnung erstellen 2340
Beispiel: Schalplan Treppe 2346
Flex-Bauteil erzeugen 2353
3D-Sichten aktualisieren 2356
Beispiel: Bewehrungsplan Unterzug 2357
Beispiel: Bewehrungsplan Biegeformen 2365
Beispiel: Bewehrungsplan Binder 2376
Beispiel: Bewehrungsplan Bodenplatte 2381
Anhang 2391
Die wichtigsten Tastenbelegungen 2392
Die wichtigsten Freihandsymbole 2393
Übersicht der Plandatentexte 2394
SmartClick 2396

Produktvergleich 2399

Index 2405
28 Inhaltsverzeichnis
29

STRAKON 2019 inkl. SP1

Stand: 04.2019

STRAKON gehört zu den führenden CAD-Lösungen für die Tragwerks-, Bewehrungs- und Fertigteilplanung. Mit STRA-
KON lassen sich Projekte wahlweise zwei- oder dreidimensional bearbeiten. Die Software fügt sich dabei optimal in vor-
handene Büro- und Unternehmensstrukturen, Planungs- und Produktionsprozesse ein, wofür unter anderem Schnitt-
stellen zu ERP-, PPS-, CAD-, Statik-, Grafik-, Präsentations- und Produktionssystemen sorgen. Die Einbindung
internationaler Normen und mehrerer Sprachen ermöglicht einen weltweiten Einsatz.

Mit STRAKON, dem 2D/3D/BIM-CAD-System für den Hoch-, Ingenieur-, Fertigteil-, Tief- sowie Brückenbau werden
hauptsächlich Projekte im Ortbeton- und Fertigteilbau bearbeitet. Darüber hinaus bietet z.B. das Modul STAHLBAU
auch die Möglichkeit der unterstützten Planung von Stahlprojekten mit STRAKON. Da STRAKON sehr vielseitig ist,
können auch andere Bereiche des Bauwesens, wie z.B. Architekturprojekte, sehr gut bearbeitet werden.

Die Anforderungen aus dem täglichen Programmeinsatz lieferten und liefern die Grundlage für die ständige Weiterent-
wicklung von STRAKON. Die STRAKON-Entwickler freuen sich über jede konstruktive Kritik, die zur Leistungsverbes-
serung der Software beiträgt.

DICAD Systeme GmbH


Claudiastr. 2 b
51149 Köln
Fon +49 (0)2203 9313-0
Fax +49 (0)2203 9313-199
service@dicad.de
www.dicad.de
30 STRAKON 2019
31

Mit der Hilfe arbeiten


Die kontextbezogene Hilfe beinhaltet den Gesamtumfang der CAD-Programmlinien
• STRAKONlight
• STRAKONstandard
• STRAKONpremium

Aufbauend auf dem Basisprogramm STRAKONlight werden alle Programmerweiterungen des Aufbauprogramms
STRAKONstandard bis hin zur Komplettlösung STRAKONpremium mitdokumentiert. Im Produktvergleich, s. Seite
2399, können Sie den Funktionsumfang der STRAKON-Programmlinien übersichtlich miteinander vergleichen.

Da die Belegung der rechten Funktionsleisten programm- und versionsabhängig ist, werden im Rahmen dieser Doku-
mentation generell die Funktionsleisten der Programmkomplettlösung STRAKONpremium dargestellt.

Die angebotenen Informationen in dieser Hilfe werden von der DICAD Systeme GmbH laufend aktualisiert und ergänzt.
Dennoch kann keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen
übernommen werden, da eine zwischenzeitliche Änderung nicht gänzlich auszuschließen ist.

Benutzeroberfläche

1 Iconleiste mit weiteren Funktionen zur Navigation, zum Drucken sowie Öffnen der Website www.dicad.de
2 Registerkarten zur Navigation über das Inhaltsverzeichnis, Index- oder Schlüsselwortsuche, Favoritenliste

Im Inhaltsverzeichnis kennzeichnet das Symbol mit einem roten Sternchen ein neues Thema, dass seit
der letzten Version in die Hilfe aufgenommen wurde.

Benutzerführung
Brotkrümel-Navigation
Im Kopfbereich einer jeden Seite finden Sie eine horizontale Navigation, die sogenannte Brotkrümel-Navigation, die den
Pfad zur aktuellen Seite abbildet und Ihnen eine direkte Orientierung in der Hilfe bietet.
32 Mit der Hilfe arbeiten

► (Tooltips vorhanden)

Diese Markierung weist daraufhin, dass die nachfolgende Grafik (Dialogbox, Funktionszusatzleiste usw.) Tooltips mit
einer Beschreibung zu einem Element enthält. Der Tooltip erscheint beim Überfahren eines Menüpunkts, Icons oder
einer Option, die mit einer entsprechenden Information verlinkt sind. Durch Klicken wird die passende Information für
das Element im Hilfefenster angezeigt.

Vor-/Zurückblättern
Über die Buttons unten links auf jeder Seite können Sie eine Seite vor- oder zurückblättern.

Themen in diesem Kapitel:


Hilfe öffnen, Seite 33
In der Hilfe suchen, Seite 34
Tastenbelegung in der Hilfe, Seite 35
Hilfe öffnen 33

Hilfe öffnen
Die kontextbezogene Hilfe können Sie in jeder STRAKON-Funktion öffnen.
Über das Menü ? > Hilfe oder durch Drücken der Funktionstaste F1 öffnet sich die Hilfe mit der entsprechenden Infor-
mation zur Funktion. Ist z.B. die Funktion Rechtecke aktiviert und Sie drücken die Funktionstaste F1, erfolgt der direkte
Sprung in das Kapitel „Rechtecke“.
34 Mit der Hilfe arbeiten

In der Hilfe suchen


Über die Registerkarten bietet die kontextbezogene Hilfe neben der Navigation in einem Inhaltsverzeichnis (Inhalt) eine
Schlüsselwort- (Index) und Volltextsuche (Suche) sowie häufig verwendete Hilfethemen mit einem Lesezeichen (Fa-
voriten) zu versehen.

Index
Im Index können Sie nach bestimmten Begriffen suchen.
Während der Eingabe eines Suchbegriffs werden sofort übereinstimmende Einträge gesucht. Somit ist direkt ersicht-
lich, ob der Begriff im Index aufgelistet ist. Da diese Schlüssselwortsuche sekundäre Indexeinträge unterstützt, sind be-
stimmte Begriffe themenbezogen untergeordnet, d.h. wie in einem Buchindex werden verschiedene Schlüsselwörter
unter einem Begriff aufgelistet. Z.B. finden Sie den Begriff „Eingabemodus“ bei einer direkten Eingabe nicht, da er funk-
tionsbezogen unter „Matten“ oder „Stabstahl“ aufgeführt wird. So finden Sie viele Begriffe unter der jeweiligen Funktion,
um eine funktionsbezogene Suche zu ermöglichen.

Sind mehrere Themen mit einem Schlüsselwort verbunden, erscheint eine Dialogbox, in der Sie das anzuzeigende The-
ma wählen können.

Suche
In der Volltextsuche werden alle Themen angezeigt, die sich auf den Suchbegriff beziehen.

Tipp!

In der Regel werden viele Treffer zu einem Begriff aufgelistet und das gewünschte Thema ist nicht direkt ersichtlich.
Um das gewünschte Ergebnis an dieser Stelle einzugrenzen, können Sie dies durch die Eingabe mehrerer und mar-
kanter Begriffe erzielen.
Um die Suche zu optimieren, können Sie mehrere Suchbegriffe zusätzlich durch folgende Eingaben verbinden:
z.B. Eisenauszug AND Lage

AND
Themen werden angezeigt, die beide Suchbegriffe enthalten.

OR
Themen werden angezeigt, die eines oder beide Suchbegriffe enthalten.

NEAR
Themen werden angezeigt, in denen die beiden Suchbegriffe nahe beieinander auftreten.

NOT
Nur Themen mit dem Suchbegriff „Eisenauszug“ werden angezeigt, in denen der Suchbegriff „Lage“ nicht vor-
kommt.

Favoriten
In den Favoriten können Sie Themen, die besonders hilfreich sind, mit Lesezeichen markieren (ähnlich, wie in einem
Browser beliebte Internetseiten) und später wieder aufrufen.
Über die Registerkarten Inhalt, Index und Suche wird das gewünschte Thema angezeigt. Ist das Suchergebniss ein
häufig verwendetes Hilfethema, wie z.B. die Tastenbelegung, können Sie auf der Registerkarte Favoriten über Hinzu-
fügen das Thema in die Liste aufnehmen.
Später können Sie die Liste wieder aufrufen und ein direkter Zugriff auf gewählte Themen erfolgt über Anzeigen.
Tastenbelegung in der Hilfe 35

Tastenbelegung in der Hilfe


Einige nützliche Tastenbelegungen in der Hilfe:
Alt+I Registerkarte Inhalt anzeigen
Alt+N Registerkarte Index anzeigen
Alt+S Registerkarte Suchen anzeigen
Alt+F Registerkarte Favoriten anzeigen
Pfeil Thema markieren, das ober-/unterhalb des aktuellen Themas im Inhalt, Index oder in der Liste der
auf/ab Suchergebnisse steht
Alt+F4 Hilfe schließen

Registerkarte Inhalt:
Pfeil rechts Buch öffnen
Pfeil links Buch schließen
Rücktaste Zum zuvor geöffneten Buch zurückkehren
Eingabetaste Markiertes Thema anzeigen

Registerkarte Index:
Alt+Z Markiertes Thema anzeigen
Eingabetaste

Registerkarte Suchen:
Alt+L Suchvorgang starten
Alt+Z Markiertes Thema aus der Liste anzeigen
Eingabetaste

Registerkarte Favoriten:
Alt+Z Markiertes Thema aus der Liste anzeigen
Eingabetaste
36 Mit der Hilfe arbeiten
37

Allgemeines
Dieses Kapitel bietet Informationen zum Starten und Beenden des Programms. Einen Überblick über die Handhabung
und das Erscheinungsbild der Benutzeroberfläche sowie Eingabehilfen erleichtern Ihre Arbeit im Programm.

Themen in diesem Kapitel:


Installation Netzwerk-Dongle für STRAKON, Seite 38
Freischaltung, Seite 43
Programm starten/beenden, Seite 45
Benutzeroberfläche, Seite 48
Eingabehilfen, Seite 112
38 Allgemeines

Installation Netzwerk-Dongle für STRAKON


(ab Version 2010 inkl. SP2)
Mit einem Netzwerk-Dongle können Sie bequem von mehreren miteinander vernetzten Arbeitsplätzen STRAKON mit
gleicher Produktlizenz nutzen. Auch Arbeitsplätze, die nicht im Büro stehen sondern sich über VPN in Ihr Netzwerk ein-
wählen, können diese Lizenz verwenden.

Voraussetzungen
HASP-Server Computer für den Netzwerk-Dongle (HASP SRM):
• Dies kann ein beliebiger Rechner im lokalen Netz sein.
• Betriebssystem Windows XP
• Der Rechner muss für die STRAKON-Arbeitsplätze im Netz ständig erreichbar sein.
• Der HASP-Netzwerk-Dongle muss ständig an der USB-Schnittstelle angeschlossen sein.
• Installation des aktuellsten Dongle-Treibers (min. Released 01/2010, zu finden u.a. im Download-Bereich auf
www.dicad.de)
• Schnelle Internetverbindung (min. DSL), wenn externe STRAKON-Arbeitsplätze über VPN auf den HASP-Server zu-
greifen sollen.

STRAKON-Arbeitsplätze im lokalen Netz:


• Betriebssystem Windows XP
• Lauffähige Version STRAKON (min. Version 2010 SP2)
• Installation des aktuellsten Dongle-Treibers (s. HASP-Server)

Externe STRAKON-Arbeitsplätze außerhalb des lokalen Netzes:


• Betriebssystem Windows XP
• Lauffähige Version STRAKON (min. Version 2010 SP2)
• Ständige VPN-Verbindung in das lokale Netzwerk während der Nutzung von STRAKON
• Schnelle Internetverbindung (min. DSL)
• Installation des aktuellsten Dongle-Treibers (s. HASP-Server)
• Bekanntgabe des HASP-Serverrechners über das Admin Control Center (s. unten)

Installation für alle Rechner (Server/STRAKON-Arbeitsplätze)


Die Installation erfolgt unter dem Benutzer Administrator oder als Benutzer und Als Administrator ausführen (s. u.
Punkt 2).
Bei einer Erstinstallation den Dongle nicht vor der Treiber-Installation an dem HASP-Serverrechner anschliessen.
1. Treiber haspdinst.exe in ein beliebiges Verzeichnis kopieren
2. Eingabeaufforderung öffnen (in Windows über Start > Programme > Zubehör > Eingabeaufforderung) und in das
gewählte Verzeichnis (s. Punkt 1) wechseln
Sind Sie nicht als Administrator angemeldet, öffnen Sie die Eingabeaufforderung wie folgt:
In Windows über Start > Programme > Zubehör > rechter Mausklick auf Eingabeaufforderung und Als Admini-
strator ausführen wählen.
3. Installation durch die Eingabe haspdinst –i –kp starten und mit Enter bestätigen
Installation Netzwerk-Dongle für STRAKON 39

4. Die Installation kann einige Minuten dauern. Sie ist erfolgreich beendet wenn dieses Meldung erscheint:

5. HASP-Netzwerk-Dongle an die USB-Schnittstelle des HASP-Serverrechners anschließen


6. Fertig!

Bekanntgabe des HASP-Serverrechners am externen STRAKON-Arbeitsplatz


An externen STRAKON-Arbeitsplätzen, die sich über VPN in das lokale Netzwerk einwählen, muss der HASP-Server-
rechner mit seiner IP-Adresse im HASP Admin Control Center bekannt gegeben werden. Erst dann ist der Zugriff auf
den Netzwerk-Dongle und somit die Nutzung von STRAKON möglich. Bevor Sie dies durchführen, sollte Ihnen die IP-
Adresse des HASP-Serverrechners vorliegen.

1. Browser öffnen und das Admin Control Center durch die Eingabe des Links http://localhost:1947 starten
2. Configuration wählen, im Register Access to Remote License Managers die IP-Adresse des HASP-Serverrech-
ners eingeben und diese mit Submit bestätigen
40 Allgemeines

HASP-Netzwerk-Rechner ausschließen
1. Browser öffnen und das Admin Control Center durch die Eingabe des Links http://localhost:1947 starten
2. Über die Options Configuration wählen, im Register Access to Remote License Managers die IP-Adresse des
HASP-Serverrechners eingeben und diese mit Submit bestätigen

Diese Einstellung müssen Sie an jedem STRAKON-Arbeitsplatz durchführen, der nicht am Ort des HASP-Serverrech-
ners steht oder in einem anderen Subnetz eingebunden ist.

Firmware-Update
Die Firmware-Version (das Grundbetriebssystem im Dongle) aller verwendeten HASP-Dongle sollte immer aktuell sein.
Das geschieht in der Regel völlig automatisch (ohne Zutun der Anwender(-innen)).
Nur Dongle mit Firmware kleiner oder gleich 2.16 müssen Sie mit einem Tool von Aladdin bearbeiten. Die notwendige
Software finden Sie hier: https://supportportal.gemalto.com/csm#firmware_update

Firmware-Prüfung:

Die aktuelle HASP-Dongle-Firmware-Version wird im Admin Control Center angezeigt. Hierfür muss die HASP-Trei-
bersoftware installiert sein!
Installation Netzwerk-Dongle für STRAKON 41

Einzelne Rechner oder ganze Gruppen ausschließen


In bestimmten Fällen kann es notwendig sein, bestimmte Rechner, Nutzer oder Gruppen aus beidem vom Zugriff auf
den Netzwerk-Dongle auszuschließen. Dies erfolgt ebenfalls über das Admin Control Center. Hierzu über die Option
Configuration das Register Users wählen:

Über Show Recent Users können Sie einzelne Rechner oder Benutzer ausschließen:

Über allow oder deny können Sie bestimmte Benutzer (Username), alle Benutzer an einem Rechner (Hostname) oder
einzelne Benutzer an einem bestimmten Rechner (User@Host) zulassen oder ausschließen. Mit Close Window über-
nehmen Sie die Einstellungen:
42 Allgemeines

Die rosa Farbe links weist darauf hin, dass die Einstellungen noch mit Submit an das HASP-Serverprogramm übertra-
gen werden müssen. Erst danach sind die Einstellungen aktiv.
Alle Änderungen können Sie beliebig oft durchführen. Den Eintrag deny=all@axelw7-lap können Sie auch durch Edi-
tieren in dem Textfeld wieder löschen. Mit Submit bestätigen.
Freischaltung 43

Freischaltung

Siehe hierzu:
Versionsfreischaltung für den Dongle, Seite 43
Modulfreischaltung für den Rechner, Seite 44
Freigabeschlüssel registrieren, Seite 44

Versionsfreischaltung für den Dongle


Eine Versionsfreischaltung für den Dongle im Service ist in der Regel nicht erforderlich!

Überprüfen Sie die Versionsnummer im Dongle über Start > Programme > DICAD 2019 > Dongle-Test:

Wird in der markierten Zeile eine Versionsnummer <2019 angezeigt, fordern Sie die Versionsfreischaltung für den
Dongle an.
Öffnen Sie die Freischaltung über Start > Programme > DICAD 2019 > Module freigeben:

Klicken Sie auf die Schaltfläche Anfordern, füllen die Felder aus und senden die Anforderung an die zuständige Ver-
triebsbetreuung.
44 Allgemeines

Modulfreischaltung für den Rechner


Module, z.B. Stahlbau, können Sie über einen Freigabeschlüssel nur für den Rechner freischalten lassen.
Öffnen Sie die Freischaltung über Start > Programme > DICAD 2019 > Module freigeben:

Markieren Sie die Module, klicken auf >> und Anfordern, füllen die Eingabefelder aus und senden die Anforderung an
die zuständige Vertriebsbetreuung.

Freigabeschlüssel registrieren
Nach Erhalt des Freigabeschlüssels öffnen Sie die Freischaltung über Start > Programme > DICAD 2019 > Module
freigeben, geben den Freigabeschlüssel in Großbuchstaben ein und klicken auf Registrieren.
Programm starten/beenden 45

Programm starten/beenden

Siehe hierzu:
Programm starten, Seite 45
Programm beenden, Seite 47

Programm starten
Windows 7
Klicken Sie auf Start > Alle Programme > DICAD 2019 > STRAKON 2019

Windows 8 und Windows 8.1


Klicken Sie auf Start > STRAKON 2019

Windows 10
Klicken Sie auf Start > STRAKON 2019
46 Allgemeines

Dongletest
Dongle-Nummer und lizenzierte Programmteile anzeigen

Einstellungen
Programmpaket konfigurieren
Diese Einstellungen können Sie auch im Modul STRAKON über das Menü Einstellungen bestimmen.

Module freigeben
Software-Freischaltung für Module anfordern

STRAKON 2019
Modul STRAKON öffnen
Hier findet die eigentliche Planbearbeitung statt.

Handbücher
Dokumentationen über PDF-Dateien (Erste Schritte in STRAKON Version 2019, Handbuch STRAKON 2019, Neuerun-
gen STRAKON 2019, STRAKON-Wegweiser sowie weitere) öffnen

Alternativ können Sie einen Plan auch im Datei-Explorer über die Plandatei (KON-Datei) öffnen.
Führen Sie im Datei-Explorer einen Doppelklick auf die Plandatei aus, mit der das Modul STRAKON starten soll.

Danach öffnet sich automatisch das Modul STRAKON und der gewählte Plan steht für die Bearbeitung zur Verfügung.
Programm starten/beenden 47

Viewermodus
Ist kein Dongle am Rechner angeschlossen oder fehlt die erforderliche Freischaltung der Software, können Sie STRA-
KON im Viewermodus starten. Über den Viewermodus können Sie Pläne öffnen und ansehen, in den Plänen zoomen,
Elemente messen und den aktuellen Plan sowie die Bewehrungslisten plotten.

Wenn Sie STRAKON ohne Dongle immer direkt im Viewermodus starten und diese Abfrage übergehen wollen, schalten
Sie die Option Ohne Dongle immer im Viewermodus starten ein.

Programm beenden
Das Programm beenden Sie über das Menü Datei > Beenden, die Tastenbelegung Alt+F4 oder durch Klicken auf das
Icon Schließen in der Titelleiste. Folgende Meldung erscheint:

Ja
Alle noch geöffneten Pläne in einem Schritt schließen (s. Plan, Alle schließen, Seite 289)

Nein
Das Programm wird geschlossen, ohne dass einer der geöffneten Pläne gespeichert oder geschlossen wird. Die Pläne
verbleiben weiterhin in der Liste der geöffneten Pläne (Menü Fenster).

Abbrechen
Die zuvor gewählte Option Programm beenden wird abgebrochen.
48 Allgemeines

Benutzeroberfläche
Das CAD-Fenster ist in vier Bereiche unterteilt. Dies sind neben dem Planfenster (Zeichenfläche) die Menü- und Icon-
leiste, die Werkzeugleiste und am unteren Rand die Funktions- und Funktionszusatzleiste.

1 Titelleiste
2 Menüleiste
3 Iconleiste
4 Icons in der Titelleiste
5 Werkzeugleiste
6 Tooltip
7 Fadenkreuz
8 Planfenster (Zeichenfläche)
9 Kontextmenü
10 Funktionsleiste
11 Funktionszusatzleiste
12 Statusleiste

Konstruktions- und Zeichnungselemente geben Sie im Wesentlichen mit Hilfe des Fadenkreuzes, gesteuert durch den
Eingabestift oder der Maus, ein. Darüber hinaus sind eine Reihe von Funktions- und Buchstabentasten mit speziellen
Funktionen belegt, die Sie alternativ zum Fadenkreuz verwenden können. Ein zweihändiges Arbeiten mit Tastatur und
Stift oder Maus ist somit möglich!

Häufig angewendete Funktionalitäten, wie z.B. Löschen, Verschieben, können Sie vereinfachend direkt über das Kon-
textmenü wählen.

Die Programmoberfläche verwendet die aktuellen Microsoft® Tools und Richtlinien. Alle weiteren Hilfen, wie auch die
integrierte kontextbezogene Hilfe, entsprechen dem Windows-Standard und sind entsprechend einfach zu bedienen.

CAD-Fenster in Größe und Lage beliebig ändern


Benutzeroberfläche 49

Analog der Funktionalität in Windows können Sie das geöffnete CAD-Fenster in der Größe und Lage auf dem Bild-
schirm beliebig ändern. Beim Verlassen des Programms werden diese Einstellungen gespeichert.

Die Fensterbreite ändern Sie über den linken oder rechten Fensterrand. Beim Anfahren wechselt der Cursor zu einem
Doppelpfeil, den Sie nach links oder rechts ziehen. Die Fensterhöhe ändern Sie analog der Fensterbreite über den obe-
ren oder unteren Fensterrand.
Gemeinsam können Sie die Fensterbreite und -höhe ändern, indem Sie eine Fensterecke anfahren und in eine belie-
bige Richtung ziehen.

Fahren Sie die Titelleiste an, um die Lage des CAD-Fensters durch Bewegen des Cursors zu ändern.

Siehe hierzu:
Titelleiste, Seite 49
Menüleiste, Seite 50
Iconleiste, Seite 77
Werkzeugleiste, Seite 79
Funktionsleiste, Seite 90
Funktionszusatzleiste, Seite 92
Statusleiste, Seite 92
Kontextmenü, Seite 93
Dialogbox, Seite 96
Tooltip, Seite 109
Hilfefenster, Seite 111

Titelleiste

In der Titelleiste werden neben dem Produktnamen und der Versionsnummer auch der aktuelle Datenpfad, Arbeitsbe-
reich und die Datensatzbezeichnung (Planname) angezeigt.

Icons in der Titelleiste


Analog der Funktionalität in Windows können Sie das CAD-Fenster über die Icons in der Titelleiste minimieren oder
maximieren sowie seine ursprüngliche Größe wiederherstellen.

Minimieren
CAD-Fenster zu einer Taskleisten-Schaltfläche minimieren
Die ursprüngliche Größe des minimierten CAD-Fensters stellen Sie wieder her, indem Sie auf die ent-
sprechende Taskleisten-Schaltfläche klicken.

Maximieren
CAD-Fenster auf die Größe des gesamten Bildschirms (Vollbild) maximieren

Verkleinern
CAD-Fenster verkleinern, um Größe und Lage beliebig zu ändern
Nachdem Sie das CAD-Fenster maximiert haben, können Sie die zuletzt benutzerdefinierte Größe des
Fensters wiederherstellen.

Schließen
Programm beenden und CAD-Fenster schließen

Anmerkung:

Durch einen Doppelklick auf die Titelleiste, können Sie das CAD-Fenster maximieren oder die ursprüngliche Größe
wiederherstellen.
50 Allgemeines

Menüleiste

Mit Hilfe der Menüleiste öffnen Sie Funktionen sowie Module, bestimmen Einstellungen, Ausgabeoptionen und vieles
mehr.

Folgende Menüs können Sie wählen:


• Datei, Seite 51
• Bearbeiten, Seite 55
• Ansicht, Seite 57
• 2D-Konstruktion, Seite 58
• 3D-Konstruktion, Seite 60
• Bewehrung, Seite 62
• Zubehör, Seite 67
• Elementierung, Seite 69
• Einstellungen, Seite 70
• Sonstiges, Seite 74
• Fenster, Seite 75
• ?, Seite 75
Benutzeroberfläche 51

Datei

• Neu, s. Seite 52
• Neu aus Bibliothek, s. Seite 52
• Plandatei öffnen (*.kon), s. Seite 52
• Pläne öffnen, s. Seite 52
• Pläne schreibgeschützt öffnen, s. Seite 52
• Plansatz öffnen, s. Seite 52
• Planverwaltung, s. Seite 52
• Speichern, s. Seite 52
• Speichern unter, s. Seite 52
• Alle speichern, s. Seite 52
• Speichern in Bibliothek, s. Seite 52
• Plansatz erstellen, s. Seite 52
• Schließen, s. Seite 53
• Mehrere schließen, s. Seite 53
• Alle schließen, s. Seite 53
• Veröffentlichen / Planversand, s. Seite 53
• Aktuellen Plan per E-Mail senden, s. Seite 53
• Plandaten, s. Seite 53
• Indizes, s. Seite 53
• Notizen, s. Seite 53
• Importieren / Exportieren, s. Seite 53
• Schnittstellen, s. Seite 54
52 Allgemeines

• Drucken, s. Seite 54
• Druckereinrichtung, s. Seite 54
• Liste der zuletzt geöffneten Pläne, s. Seite 54
• Beenden, s. Seite 54

Neu
Plan neu anlegen (s. Grundlagen, Plan anlegen, Seite 255)

Neu aus Bibliothek


Plan als Kopie aus der Bibliothek öffnen (s. Grundlagen, Plan in Bibliothek speichern / Neu aus Bibliothek anlegen, Seite
280)

Plandatei öffnen (*.kon)


Plan über den Windows-Dialog öffnen (einlesen) (s. Grundlagen, Plan über die Plandatei öffnen, Seite 273)

Pläne öffnen
Plan über die Planverwaltung öffnen (einlesen) (s. Grundlagen, Plan über die Planverwaltung öffnen, Seite 274)

Pläne schreibgeschützt öffnen


Nicht gesperrte Pläne öffnen und diese für andere Anwender zum Öffnen und Bearbeiten nicht sperren (s. Grundlagen,
Plan schreibgeschützt über die Planverwaltung öffnen, Seite 274)

Plansatz öffnen
Pläne eines Plansatzes öffnen (einlesen) (s. Grundlagen, Plansatz öffnen, Seite 284)

Planverwaltung
Planverwaltung öffnen (s. Grundlagen, Planverwaltung, Seite 290)

Speichern
Aktuellen Plan ohne Abfrage im aktuellen Arbeitsbereich zwischenspeichern, aber nicht schließen
Sie können den Plan direkt weiter bearbeiten (s. Grundlagen, Plan speichern / speichern unter / speichern unter (Cube-
Modell), Seite 284).

Speichern unter
Aktuellen Plan mit Abfrage in einem beliebigen Verzeichnis (Daten-, Arbeitsbereich) und/oder einem neuen Plannamen
zwischenspeichern, aber nicht schließen
Sie können den Plan direkt weiterbearbeiten, einen vorhandenen Plan einlesen oder einen neuen Plan anlegen (s.
Grundlagen, Plan speichern / speichern unter / speichern unter (Cube-Modell), Seite 284).

Speichern unter (Cube-Modell)


Aktuellen Plan mit Abfrage in einem beliebigen Verzeichnis (Daten-, Arbeitsbereich) und/oder einem neuen Plannamen
zwischenspeichern, aber nicht schließen
Sie können den Plan direkt weiterbearbeiten, einen vorhandenen Plan einlesen oder einen neuen Plan anlegen (s.
Grundlagen, Plan speichern / speichern unter / speichern unter (Cube-Modell), Seite 284).

Mehrere speichern
Einen oder mehrere Pläne mit Abfrage in den jeweils zugehörigen Arbeitsbereich zwischenspeichern, aber nicht schlie-
ßen (s. Grundlagen, Mehrere Pläne speichern, Seite 288)

Alle speichern
Alle geöffneten Pläne ohne Abfrage direkt in den jeweils zugehörigen Arbeitsbereich speichern (s. Grundlagen, Plan
speichern / speichern unter / speichern unter (Cube-Modell), Seite 284)

Speichern in Bibliothek
Plan als Vorlage in die Bibliothek speichern (s. Grundlagen, Plan in Bibliothek speichern / Neu aus Bibliothek anlegen,
Seite 280)

Plansatz erstellen
Mehrere geöffnete Pläne aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen in einen Plansatz speichern (s. Grundlagen, Plansatz
erstellen, Seite 283)
Benutzeroberfläche 53

Schließen
Plan in den aktuellen Arbeitsbereich optional speichern und schließen
Anschließend können Sie einen anderen Plan einlesen (s. Grundlagen, Plan schließen, Seite 289).

Mehrere schließen
Einen oder mehrere Pläne mit Abfrage in den jeweils zugehörigen Arbeitsbereich optional speichern und schließen (s.
Grundlagen, Mehrere Pläne schließen, Seite 289)

Alle schließen
Alle geöffneten Pläne mit Abfrage in den jeweils zugehörigen Arbeitsbereich optional speichern und schließen (s.
Grundlagen, Mehrere Pläne schließen, Seite 289)

Veröffentlichen / Planversand

Von einem oder mehreren Plänen Daten in unterschiedlichen Dateiformaten erzeugen (s. Ausgaben und Schnittstellen,
Veröffentlichen / Planversand, Seite 1906)

Aktuellen Plan per E-Mail senden


Aktuellen Plan speichern und über den DICAD E-Mail-Assistenten an weitere Beteiligte senden (s. Ausgaben und
Schnittstellen, Aktuellen Plan per E-Mail senden, Seite 1918)

Plandaten
Plandaten des aktuellen Plans öffnen oder einen Plan neu anlegen (s. Grundlagen, Plandaten, Seite 257)

Indizes
Für den Änderungsverlauf des Plans einen Index wählen oder einen neuen Indexeintrag einfügen sowie eine planbe-
zogene Liste erstellen (s. Grundlagen, Indizes, Seite 302)

Notizen
Änderungen zu einem Plan notieren (s. Grundlagen, Notizen, Seite 305)

Importieren / Exportieren

DXF-, DWG-Dateien, HPGL- und Pixeldateien sowie Planausschnitte (Segmenten) im- oder exportieren, Punktkoordi-
naten schreiben, in die Zielformate DXF oder DWG konvertieren usw. (s. Ausgaben und Schnittstellen
54 Allgemeines

Schnittstellen

Die Beschreibung des jeweiligen Funktionsumfangs erfolgt in separaten Dokumentationen (s. Schnittstellen, FEM, Sei-
te 2030, Manuelle Unitechnik-Abgabe, Seite 2045, und Priamos, Seite 2049).

Drucken

Pläne, Planausschnitte, Listen, Makroplots und Einbauteilstückliste auf einen Drucker oder Plotter ausgeben (s. Aus-
gaben und Schnittstellen, Drucken, Seite 1920)

Druckereinrichtung
Ausgabegeräte, Treiber und Ausgabeart definieren und wählen (s. Konfigurationen, Druckereinrichtung, Seite 124)

Liste der zuletzt geöffneten Pläne


Als eine Art „Favoriten“ werden die Pläne aufgelistet (max. neun Einträge), die Sie zuletzt im Programm geöffnet haben,
unabhängig davon, ob sie schon gespeichert, nicht gespeichert oder geschlossen sind (s. Grundlagen, Plan über die
Liste der zuletzt geöffneten Plandateien öffnen, Seite 276).

Beenden
Modul STRAKON beenden
Benutzeroberfläche 55

Bearbeiten

Weiter
Funktion beenden, ... (s. Eingabe/Eingabehilfen, Funktion Weiter / Neuer Anfangspunkt, Seite 365)

Elemente

Elementfunktionen (Linien, Kreise usw.) weiter bearbeiten (s. Elemente bearbeiten, Elemente, Seite 1096)
56 Allgemeines

Identifizieren

Elemente identifizieren, z.B. Punkt, Linienmittelpunkt, Wandeingabelinie, Bewehrungspunkte, Punktbestimmung, Seg-


ment (s. Eingabe/Eingabehilfen, Identifizieren, Seite 367)

Rückgängig Bearbeitungsschritt, Wiederherstellen Bearbeitungsschritt


Die letzten Sicherungsstände einer Bearbeitung (Menü Bearbeiten > Ausschnitt verschieben, ...löschen usw. DWG
importieren, Segment lesen usw.) zurückholen oder wiederherstellen (s. Grundlagen, Rückgängig Bearbeitungs-
schritt / Wiederherstellen Bearbeitungsschritt, Seite 342)

Rückgängig in aktiver Funktion, Rückgängig Löschen einzeln frei


Funktion Rückgängig in aktiver Funktion usw. (s. Elemente bearbeiten, Löschen, Seite 1122)

Einzeln löschen in aktiver Funktion, ...


Funktion Einzeln löschen in aktiver Funktion usw. (s. Elemente bearbeiten, Löschen, Seite 1122)

Einzeln korrigieren in aktiver Funktion


Funktion Einzeln korrigieren in aktiver Funktion (s. Elemente bearbeiten, Korrigieren, Seite 1161)

Einzeln kopieren in aktiver Funktion


Funktion Einzeln kopieren in aktiver Funktion (s. Elemente bearbeiten, Kopieren, Seite 1130)

Kopieren, Einfügen
Bildausschnitten und Segmenten kopieren und einfügen (s. Konstruktionshilfen, Zwischenablage (Strg+C/Strg+V), Sei-
te 1044)

Löschen einzeln frei, ...


Funktionsabhängige Einzelelemente modifizieren (löschen, verschieben, korrigieren und kopieren) (s. Elemente bear-
beiten, Seite 1095)

Ausschnitt löschen, ...


Elemente im Ausschnitt modifizieren (löschen, kopieren, verschieben, drehen, spiegeln und korrigieren) (s. Elemente
bearbeiten, Seite 1095)
Benutzeroberfläche 57

Ansicht

Zoom, ...
Bildschirmausschnitte, wie z.B. Plan in voller Größe, Ansicht aller Segmente, bestimmen (s. Eingabe/Eingabehilfen,
Bildschirmausschnitte, Seite 404)

Zoom nach

Zoom festlegen

Auffrischen
Neuer Bildaufbau

Stiftstärken anzeigen
Unterschiedliche Stiftstärken auf dem CAD-Fenster anzeigen, ein-/ausschalten

Alternativ können Sie die Option auch über folgende Menüs öffnen:
Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Anzeige > Stiftstärken > Stiftstärken anzeigen
Kontextmenü: Stiftstärken anzeigen

Pan
Planausschnitt verschieben (s. Eingabe/Eingabehilfen, Pan, Seite 408)
58 Allgemeines

2D-Konstruktion

Linien, ...
Konstruktionsfunktionen der Werkzeugleiste (Schalungselemente) aktivieren (s. 2D-Konstruktion - Zeichnen, Seite
421)

Kreise

Ellipsen, Klothoiden, ...


Weitere Elementfunktionen (Parallele, Tangente an Kreis usw.) aktivieren und die zugehörigen Elemente in den Plan
einfügen (s. 2D-Konstruktion - Zeichnen, Seite 421)

Elemente einfügen
Benutzeroberfläche 59

Positionsplan
Positionssymbolik in Positionsplänen erstellen (s. 2D-Konstruktion - Zeichnen, Positionsplan, Seite 605)

FT Positionierung

Referenzsichten
Referenzierende Ausschnitte im Quellplan erzeugen und in einen separaten Plotplan (Zielplan) einbauen (s. Konstruk-
tionshilfen, Referenzsichten, Seite 1060)

Volumenkörper
3D-Körper zur Ermittlung des Volumens und Gewichts erzeugen (s. 2D-Konstruktion - Zeichnen, Volumenkörper, Seite
651)

Schablone
Schablonen zum Durchzeichnen vorhandener Zeichnungselemente erzeugen und einbauen (s. Konstruktionshilfen,
Schablone, Seite 1057)

Reihenfolge
Zeichnungsreihenfolge für das CAD-Fenster und das Drucken bestimmen (s. Elemente bearbeiten, Reihenfolge, Seite
1172)
60 Allgemeines

3D-Konstruktion

Cube Modell
Modul für die dreidimensionale Konstruktion und Bearbeitung öffnen (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Cube, Seite
694)

Cube Bauteil
Modus des Cube öffnen: 3D-Darstellung (Öffnen) und Modellierung (Erzeugen) eines Flex-Bauteils (s. 3D-Konstruktion
- Modellieren, Cube - Bauteil, Seite 698)

3D-Objekte
Listen aller Objekte oder beschrifteten Objekte in 3D-Sichten auf den Plan platzieren (s. 3D-Konstruktion - Modellieren,
3D-Objekte, Seite 854)

Flex-Bauteile
Eigene Bauteile: Treppen, Balkone, Fundamente usw. eingeben (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Flex-Bauteile, Seite
855)

Modellreferenzen
3D-Funktionalitäten des Moduls STRAKON anwenden (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Modellreferenzen, Seite 886)

Treppenansichten
3D-Sichten für eingebaute Treppe generieren und auf dem Plan platzieren (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Treppen-
ansichten, Seite 898)

Treppen erzeugen
Treppen erzeugen (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Treppen erzeugen, Seite 900)

Treppenhaus erzeugen
Treppenhaus erzeugen (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Treppenhaus erzeugen, Seite 918)

Rampen erzeugen
Rampen erzeugen (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Rampen erzeugen, Seite 925)

Alle betroffenen 3D-Sichten aktualisieren, 3D-Sichten aktualisieren, 3D-Sichten auflösen, 3D-Sichten markie-
ren
Im Plan eingebaute 3D-Sichten bearbeiten (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, 3D-Sichten, Seite 929)
Benutzeroberfläche 61

3D-Objekte Listen
Listen aller Objekte oder beschrifteten Objekte in 3D-Sichten in eine XLSX-Datei ausgeben (s. 3D-Konstruktion - Mo-
dellieren, 3D-Objekte, Seite 854)

Flex-Bauteile Listen
Detaillierte Liste aller im Plan beschrifteten Flex-Bauteile in 3D-Sichten in eine XLSX-Datei ausgeben (s. 3D-Konstruk-
tion - Modellieren, Flex-Bauteile, Seite 855)

Planliste Flex-Bauteile anzeigen


Liste aller im Plan bzw. Modell eingebauten Flex-Bauteile (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Flex-Bauteile, Planliste,
Seite 859)
Planliste Modellreferenzen anzeigen
Liste aller im Plan eingebauten Modellreferenzen (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, 3D-Segment-Plan, Planliste, Seite
941)

3D-Segment-Plan
Funktionen für das Arbeiten im 3D-Bearbeitungsmodus: 3D-Segment (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, 3D-Segment-
Plan, Seite 939)

Flex-Bauteile aktualisieren, Flex-Bauteile auflösen, Flex-Bauteile markieren


Im Plan eingebaute Flex-Bauteile bearbeiten (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Flex-Bauteile aktualisieren, Seite 939,
Flex-Bauteile auflösen, Seite 940, und Flex-Bauteile markieren, Seite 940)

Modellreferenzen aktualisieren, Modellreferenzen auflösen, Modellreferenzen markieren


Im Plan eingebaute Modellreferenzen bearbeiten (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Modellreferenzen aktualisieren,
Seite 940, Modellreferenzen auflösen, Seite 941, und Modellreferenzen markieren, Seite 942)

Wände, Stützen, Decken


Bauteile eingeben (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, 3D-Segment-Plan, Seite 939)
62 Allgemeines

Fenster, Türen, Aussparungen, Durchbrüche


Wandöffnungen eingeben (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Wandöffnungen, Seite 997)

Bewehrung

Stabstahl ..., Matten ..., Unterstützungskörbe ...


Einstellungs-, Eingabe- und Bearbeitungsfunktionen in der Bewehrungseingabe Stabstahl, s. Seite 1258, Matten, s.
Seite 1520, und Unterstützungskörbe, s. Seite 1658
Benutzeroberfläche 63

Stabstahl eingeben

Stabstahl Positionskorrekturen

Stabstahl Einzelkorrekturen

Stabstahl löschen
64 Allgemeines

Übersicht Stabstahlpositionen

Matten eingeben

Matten Positionskorrekturen
Benutzeroberfläche 65

Matten Einzelkorrekturen

Matten löschen

Übersicht Mattenpositionen

Mattenübernahme
Mattentypen aus dem Plan übernehmen, s. Seite 1198

Unterstützungskörbe eingeben
Unterstützungskörbe, s. Seite 1658, einbauen

Unterstützungskörbe löschen

Übersicht Unterstützungskörbe
66 Allgemeines

AdHoc Bewehrung
Vorhandene Bewehrung eines Bauteils auf ein anderes, ähnliches Bauteil übertragen (s. Bewehrung, AdHoc-Beweh-
rung, Seite 1663)

Bewehrungsschnitte
Automatische Punktverlegung in vorbereiteten Schalungsschnitten ausführen (s. Bewehrung, Bewehrungsschnitte,
Seite 1672)

Bewehrung kopieren
Stabstahl und/oder Matten segment- und planübergreifend kopieren (s. Bewehrung, Bewehrung kopieren, Seite 1675)

Bewehrung auflösen
Bewehrung in Texte und Linien auflösen (s. Bewehrung, Bewehrung auflösen, Seite 1678)

Zeichungsmatte aus Stabstahl


Eine vorhandene kreuzweise Stabstahlverlegung als Zeichnungsmatte speichern (s. Bewehrung, Zeichnungsmatte aus
Stabstahl, Seite 1679)

3D-Bewehrung
Bewehrung zur dreidimensionalen Darstellung des Eisens in seiner Form und Lage (s. Bewehrung, 3D-Bewehrung,
Seite 1680)

3D-BewehrungsCheck, ...
In den 3D-Sichten verlegte Bewehrung kontrollieren (s. Bewehrung, 3D-BewehrungsCheck, Seite 1688, und 3D-Be-
wehrungsCheck Gruppen, Seite 1694)

3D-Bewehrungssichten
Bewehrung zur dreidimensionalen Darstellung in 3D-Sichten automatisch verlegen (s. Bewehrung, 3D-Bewehrungs-
sichten, Seite 1696)

PXML, ...
Schnittstelle zu Progress für die Abgabe von 3D-Stabstahl-Bewehrungsdaten im Datenformat PXML (s. Bewehrung,
ProgressXML, Seite 1698)

Bewehrungslisten
Bewehrungslisten extern drucken oder auf den Plan plotten (s. Bewehrung, Bewehrungslisten, Seite 1702)

Kostenschätzung
Planbezogene Kosten über die Bewehrung, getrennt nach Stabstahl, Matten und Unterstützungskörbe, berechnen (s.
Bewehrung, Kostenschätzung, Seite 1735)

Projektstahlsummen
Stahlsummen (Stabstahl, Matten und Unterstützungskörbe) mehrerer Pläne aus einem oder mehrerer Arbeitsbereiche
ermitteln (s. Bewehrung, Projektstahlsummen, Seite 1737)
Benutzeroberfläche 67

Zubehör

Polygone, Zusatzprogramme, ...


Konstruktionshilfen wie Polygone, s. Seite 1006, Zusatzprogramme, s. Seite 1011, ...

Makros, Symbole, Details, Einbauteile, ...


Archivierte und wieder verwendbare Zeichnungsausschnitte und Dateien, z.B. Zeichnungsvarianten, s. Seite 1020, Ein-
bauteile, s. Seite 1742, 3D-Einbauteile, s. Seite 1758

Einbauteile (DWG)

Das Menü beinhaltet u.a.


• die Verwaltung und den Einbau von „einfachen“ Einbauteilen,
• die planbezogene Einbauteilliste für diese Einbauteile (Liste oder Positionsliste),
• den Export der Einbauteil- sowie Einbauteil-Bestellliste nach Office (xlsx).

Elementierung
Elementierungsmöglichkeiten der Elementierung (s. Elementierung, Seite 1791)

QuickBox
Favoriten über die QuickBox anlegen und wählen (s. Eingabe/Eingabehilfen, QuickBox, Seite 392)
68 Allgemeines

Kommandos (Zubehör)

Segment lesen
Zeichnungselemente segmentweise aus Plänen einlesen und weiter bearbeiten (s. Konstruktionshilfen, Segment lesen,
Seite 1051)

Externe Dateien
Zeichnungselemente als Datei speichern oder vorhandene Dateien einlesen und weiter bearbeiten (s. Konstruktions-
hilfen, Externe Dateien, Seite 1048)

Formellöser
Die in der Fertigteilerzeugung gesetzten Variablen können Sie zwecks Auswertung oder Referenzierung mit entspre-
chenden Formeln hinterlegen (s. Konstruktionshilfen, Formellöser, Seite 1074)
Trassen, Gradienten
Trassen und Gradienten eingeben (s. Konstruktionshilfen, Trassen, Seite 1077, und Gradienten, Seite 1079)

Weltkoordinaten

Punktbeschriftung mit geodätischen Koordinaten im segmentbezogenen Weltkoordinatensystem (WKS) (s. Konstruk-


tionshilfen, Weltkoordinaten, Seite 1081)

Stahlbau-Varianten

Modul Stahlbau-Varianten zum Erstellen von Detailzeichnungen im Stahlbau (s. 2D-Konstruktion - Zeichnen, Stahl-
bau-Varianten, Seite 662)
Benutzeroberfläche 69

Stahlbau-Konstruktion

Sandwichanker bemessen

Individualprogrammierung

Elementierung

Das Menü beinhaltet u.a.


• alle STRAKON-Elementierungsmöglichkeiten (s. Elementierung, Seite 1791),
• die Gitterträger, s. Seite 1893
• den Unitechnik-Prüfer,
• das Modul 3D-Stapel / Palette, s. Seite 1901.

Die Beschreibung des jeweiligen Funktionsumfangs erfolgt in separaten Dokumentationen.


70 Allgemeines

Einstellungen

Grundeinstellungen
Planübergreifende und arbeitsplatzbezogene Grundeinstellungen (s. Konfigurationen, Grundeinstellungen, Seite 142)

Automatischer Punktfang
Einstellungen zur automatischen Punktidentifikation (s. Konfigurationen, Automatischer Punktfang, Seite 160)

Stammdaten
Datenablage in verschiedenen Pfaden (s. Konfigurationen, Stammdaten, Seite 161)
Benutzeroberfläche 71

Verwaltungen

Das Menü beinhaltet Verwaltungen zur Organisation von Plänen, Adressen, Musterschraffuren, 3D-Konstruktionen,
Dateien, Materialien usw. (s. Konfigurationen, Verwaltungen, Seite 167)

Konstruktion allgemein

Das Menü beinhaltet u.a.


• Einstellungen zum Zeichnen von 2D-Konstruktionen (s. Konfigurationen, Konstruktion allgemein, Seite 191),
• die Wahl eines Typs zur Koordinateneingabe (s. Eingabe/Eingabehilfen, Koordinaten wählen, Seite 350),
• die Definition der Eingabedimensionen für bestimmte Programmbereiche, z.B. Bewehrung, Zusatzprogramme.
72 Allgemeines

2D-Konstruktion

Einstellungen zum Zeichnen von 2D-Konstruktionen (s. Konfigurationen, 2D-Konstruktion, Seite 193)

3D-Konstruktion
Einstellungen zum Zeichnen von 3D-Konstruktionen (s. Konfigurationen, 3D-Konstruktion, Seite 194)

Bewehrung

Einstellungen in der Bewehrungseingabe von Stabstahl, Matten und Unterstützungskörben (s. Einstellungen für
Stabstahl, Seite 1200, Einstellungen für Matten, Seite 1223, und Einstellungen für Unterstützungskörbe, Seite 1662)
sowie für Bewehrungslisten und Projektstahlsummen (s. Einstellungen für Bewehrungslisten, Seite 1704, und Projekt-
stahlsummen, Seite 1737).

Zubehör

Einstellungen für Einbauteile, s. Seite 1746, für den Stahlbau (s. Einstellungen für Stahlbau, Seite 664), für die Sand-
wichanker Halfen, Pfeifer, Philipp und Schöck (s. 2D: Einstellungen, Seite 1769, und Einstellungen, Seite 1775, 3D: Ein-
stellungen, Seite 1779, und Einstellungen, Seite 1781) sowie Einstellungen für Weltkoordinaten, s. Seite 1082.

Elementierung

Einstellungen für die Elementierung von Doppel- und Massivwänden, Massiv-, Element- und Hohlkörperdecken, Allge-
meine Verlegung (s. Einstellungen für Wandelemente, Seite 1806, Einstellungen für Massivdecken, Seite 1874, Ein-
stellungen für Elementdecken, Seite 1857 und Einstellungen für Allgemeine Verlegung: Verlegung, Seite 1900) sowie
für die Manuelle Unitechnik-Abgabe.
Benutzeroberfläche 73

Importieren / Exportieren

Einstellungen zum Importieren / Exportieren von DXF/DWG- und PDF-Dateien (s. Konfigurationen, Importieren / Expor-
tieren, Seite 209)

Datenabgabe
Einstellungen zur Datenabgabe (s. Konfigurationen, Datenabgabe, Seite 210)

Listenabgabe nach Office (xlsx)


Einstellungen für die Listenabgabe nach z.B. LibreOffice, Microsoft® Office (s. Konfigurationen, Listenabgabe nach Of-
fice (xlsx), Seite 212)

Planlistenvorlagen
Planlistenvorlage (*.xml) zur Ausgabe einer Liste auf den Plan wählen (s. Konfigurationen, Planlistenvorlagen, Seite
218)

Listen- und Plandatenvortexte


Listen- (Bewehrungslisten) und Plandatenvortexte (mit integrierter Fremdsprachenauswahl) editieren (s. Konfiguratio-
nen, Listen- und Plandatenvortexte, Seite 218)

Datenabgabe individuell
Auflistung oder Definition der Pfadeinstellungen für Individualprogrammierungen

Stifte
Stifte (Stiftstärken und -farben) für die Elementeingabe und die Hilfefenster definieren (s. Konfigurationen, Stifte, Seite
220)

Linientypen
Einstellungen für Linientypen (s. Konfigurationen, Linientypen, Seite 226)

Textbausteine
Textbausteine definieren (s. 2D-Konstruktion - Zeichnen, Textbausteine, Seite 551)

Zeichenfläche
Einstellungen der Zeichenfläche (s. Konfigurationen, Zeichenfläche, Seite 230)

Werkzeugleiste
Werkzeugleiste anpassen (s. Konfigurationen, Werkzeugleiste, Seite 232)

Voreinstellungen in Plan einlesen


Voreinstellungsset im aktuellen Plan laden (s. Konfigurationen, Set während der Planbearbeitung wählen, Seite 238)

Voreinstellungen speichern
Voreinstellungsset mit den aktuellen Einstellungen des Plans speichern (s. Konfigurationen, Set anlegen und spei-
chern, Seite 237)

Setauswahl für Pläne


Ebenenset für Pläne wählen (s. Konfigurationen, Setauswahl für Pläne, Seite 239)

Einstellungen speichern (zip)


Sicherungsdatei der Einstellungen erstellen (s. Konfigurationen, Einstellungen speichern (zip), Seite 243)
74 Allgemeines

Sonstiges

Abstand messen
Zusätzlich einschaltbare Hilfen, wie den Abstand zwischen zwei Punkten messen (s. Eingabe/Eingabehilfen, Abstand
messen, Seite 397)
Fläche und Umfang messen
Fläche und Umfang von beliebigen Geometrien messen (s. Eingabe/Eingabehilfen, Fläche und Umfang messen, Seite
401)

Ebenen
Zur Gliederung einer Zeichnung Ebenen verwenden (s. Grundlagen, Ebenen, Seite 321)

EbenenBox
Schnellzugriff auf die Ebenen (s. Grundlagen, EbenenBox, Seite 333)

Segmente
Zur Aufteilung einer Zeichnung Segmente (Planabschnitte) nutzen (s. Grundlagen, Segmente, Seite 306)

Rechner
Windows-Rechner nutzen (s. Eingabe/Eingabehilfen, Rechner, Seite 359)

Programm ausführen
Weitere Programme ausführen

Sicherungsstände
Letzte Speichervorgänge und Zwischensicherungen auswählen (s. Grundlagen, Sicherungsstände, Seite 340)

Kommandos
Kommandoeingabe für weitere Funktionen (s. Eingabe/Eingabehilfen, Kommandos eingeben/wählen, Seite 410)
Benutzeroberfläche 75

Fenster

Planfenster aufteilen, Aufteilung aufheben, Alle Pläne zeigen


Planfenster aufteilen und aufheben (s. Grundlagen, Planfenster aufteilen, Seite 335)

Planwechsel über grafische Auswahl, Planwechsel über Liste


Plan über eine grafische Auswahl bzw. eine Liste wechseln (s. Plan, Plan über das Menü Fenster öffnen, Seite 277)

1, 2, 3, ...
Eine Liste aller Pläne, die zum jetzigen Zeitpunkt geöffnet sind (s. Plan, Plan über das Menü Fenster öffnen, Seite 277)

Hilfe
Kontextbezogene Hilfe zu jeder STRAKON-Funktion öffnen (s. Mit der Hilfe arbeiten, Seite 31)

Hilfefenster

Eingabehilfen für die Tastenbelegung, Freihandsymbole, Plantexte, den SmartClick öffnen


76 Allgemeines

Hotline
Wenn Sie Hilfe zu STRAKON benötigen, wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Hotline:

TeamViewer
Für den Online-Support von DICAD-Produkten über das Internet das Programm TeamViewer nutzen

Handbücher, Broschüren
Umfangreiche Informationen zu allen Programmfunktionalitäten und dem Produkt STRAKON

Mediathek
Umfangreiche Auswahl von Videos zu dem Produkt STRAKON auf der DICAD-Website

Dongletest
Dongle-Nummer und lizensierte Programmteile anzeigen

Info über STRAKON


Namentlich das genutzte STRAKON-Produkt, z.B. STRAKONpremium, STRAKONstandard, STRAKONlight, die aktu-
elle Versionsnummer und das Programmverzeichnis anzeigen
Bei einer getrennten Installation wird zusätzlich noch das Verzeichnis der Anwendungsdaten angegeben.
Weitere Informationen können Sie online abrufen.
Benutzeroberfläche 77

Iconleiste

Neu
Plan neu anlegen (s. Grundlagen, Plan anlegen, Seite 255)

Plandatei öffnen (*.kon)


Plan über den Windows-Dialog öffnen (einlesen) (s. Grundlagen, Plan über die Plandatei öffnen)

Pläne öffnen
Plan über die Planverwaltung öffnen (einlesen)

Pläne schreibgeschützt öffnen


Nicht gesperrte Pläne öffnen und diese für andere Anwender zum Öffnen und Bearbeiten nicht sperren
(s. Grundlagen, Plan schreibgeschützt über die Planverwaltung öffnen, Seite 274)

Planverwaltung

Speichern
Aktuellen Plan zwischenspeichern (s. Grundlagen, Plan speichern / speichern unter / speichern unter
(Cube-Modell), Seite 284)

Speichern unter
(s. Grundlagen, Plan speichern / speichern unter / speichern unter (Cube-Modell), Seite 284)

Alle speichern
(s. Grundlagen, Plan speichern / speichern unter / speichern unter (Cube-Modell), Seite 284)

Aktuellen Plan per E-Mail senden

Plandaten

Planstatus

Notizen
keine Notizen vorhanden
Notizen vorhanden

Plan direkt
Aktuellen Plan direkt plotten

Plan direkt PDF


Aktuellen Plan direkt als PDF-Datei ausgeben

Rückgängig Bearbeitungsschritt / Wiederherstellen Bearbeitungsschritt


Die letzten Sicherungsstände einer Bearbeitung (Menü Bearbeiten > Ausschnitt verschieben, ...lö-
schen usw. DWG importieren, Segment lesen usw.) zurückholen oder wiederherstellen

Rückgängig in aktiver Funktion

Rückgängig Löschen einzeln frei

Kopieren
(s. Konstruktionshilfen, Zwischenablage (Strg+C/Strg+V), Seite 1044)
78 Allgemeines

Einfügen
(s. Konstruktionshilfen, Zwischenablage (Strg+C/Strg+V), Seite 1044)

Zoom Plan(-ausschnitt)

Zoom alles

Zoom Fenster

Zoom +
(s. Bildschirmausschnitte, Zoom +/-, Seite 406)

Zoom -
(s. Bildschirmausschnitte, Zoom +/-, Seite 406)

Zoom zurück

Auffrischen
Neuer Bildaufbau

Löschen einzeln frei

Kopieren einzeln frei

Verschieben einzeln frei

Korrektur einzeln frei

Ausschnitt löschen

Ausschnitt kopieren (Segmente, Teilsegmente)

Ausschnitt verschieben (Segmente, Teilsegmente, Elemente, Punkte)

Ausschnitt korrigieren (Linien, Texte, Schraffuren usw.)

Ausschnitt drehen (Segmente, Elemente)

Ausschnitt spiegeln

Alle betroffenen 3D-Sichten aktualisieren


Benutzeroberfläche 79

Werkzeugleiste
In der Werkzeugleiste, die Sie sich beliebig zusammenstellen können (s. Konfigurationen, Werkzeugleiste, Seite 232),
befinden sich alle Hauptfunktionen (Linien, Rechtecke usw.) und Konstruktionshilfen. Durch Anfahren und Klicken auf
das Icon aktivieren Sie die Funktion. Die angefahrene Funktion wird farbig hinterlegt und nach dem Aktivieren durch
den eingedrückten Modus des Icons markiert.

Bei der Erstinstallation des Programms können Sie verschiedene Werkzeugleisten wählen, z.B.
STRAKONpremium: standard.tlb (Iconleiste)

Siehe hierzu:
Werkzeugleiste wechseln, Seite 79
Erläuterung der einzelnen Funktionen, Seite 80
Funktion wechseln, Seite 90

Werkzeugleiste wechseln
Sie können zwischen fünf individuell angepassten Werkzeugleisten wechseln. Durch die individuelle Anpassung der
Werkzeugleiste können Sie sich themenbezogene Werkzeugleisten zusammenstellen (s. Konfigurationen, Werk-
zeugleiste, Seite 232). Z.B. können Sie jederzeit in eine speziell erstellte Leiste zur 3D-Konstruktion über eines der Icon
Favorit Werkzeugleiste ... wechseln.
80 Allgemeines

Erläuterung der einzelnen Funktionen

Siehe hierzu:
2D-Konstruktion
Linien

Kreise

Kreis über zwei Punkte

Kreis über drei Punkte

Rechtecke

Multilinien

Ellipsen

Klothoiden

Polynome/Parabeln

Splines

Freihandlinien

Parallele

Mittellinien/Winkelteilende

Kreis tangential an Element

Tangente durch Punkt an Kreis

Maße

Höhenkoten

Texte

Formatierte Texte

Schraffuren/Farbflächen

Hilfspunkte

Schnittlinie

Achsen
Benutzeroberfläche 81

Positionsplan

Referenzsichten

Schablone

Reihenfolge

Volumenkörper

3D-Konstruktion
Wände

Stützen

Decken

Wandöffnungen

Fenster

Türen

Aussparungen

Durchbrüche

Flex-Bauteile

Modellreferenzen

Flex-Bauteile aktualisieren

Flex-Bauteile auflösen

Flex-Bauteile markieren

3D-Sichten aktualisieren

3D-Sichten auflösen

3D-Sichten markieren

Modellreferenzen aktualisieren

Modellreferenzen auflösen

Modellreferenzen markieren
82 Allgemeines

Cube

Cube - Bauteil

Treppenhaus erzeugen

Ansicht
Zoom Fenster

Zoom +

Zoom -

Zoom Segment

Zoom Plan(-ausschnitt) (Plan in voller Größe)

Zoom alle Segmente

Zoom alles

Zoom aktuelles Segment

Zoom in Speicher

Zoom aus Speicher

Akt. Ausschnitt als Plan(-ausschnitt)

Blattabmessungen als Plan(-ausschnitt)

Zoom zurück

Auffrischen

Pan

Zeichnungselemente einschalten

Bearbeiten
Weiter

Elemente miteinander verbinden

Elemente aufeinander verlängern/verkürzen

Elemente auf Punkt trimmen


Benutzeroberfläche 83

Element auftrennen

Elemente an Schnittpunkt bearbeiten

Punkt verschieben

Punkt einfügen

Linie verschieben

Linie halbieren

Linie dritteln

Elemente ausrunden

Maßpunkte bearbeiten

Punkt identifizieren

Linienmittelpunkt identifizieren

Kreismittelpunkt identifizieren

Schnittpunkt identifizieren

Maßlinienpunkt identifizieren

Textpunkt identifizieren

Hilfspunkt identifizieren

Mattenpunkt identifizieren

Stabstahlpunkt identifizieren

Punkt bestimmen von Punkt auf Element

Punkt bestimmen von Element zu Punkt

Segment identifizieren

Segment über Element identifizieren

Einzeln löschen in aktiver Funktion

Rückwärts löschen in aktiver Funktion

Einzeln korrigieren in aktiver Funktion


84 Allgemeines

Einzeln kopieren in aktiver Funktion

Kopieren

Einfügen

Löschen einzeln frei

Verschieben einzeln frei

Korrigieren einzeln frei

Kopieren einzeln frei

Ausschnitt löschen

Ausschnitt kopieren

Ausschnitt verschieben

Ausschnitt drehen

Ausschnitt spiegeln

Ausschnitt korrigieren

Anbindepunkt verschieben

Bewehrung allgemein
Gitterträger

AdHoc-Bewehrung

Bewehrungsschnitte

Bewehrung kopieren

BewehrungsCheck Position

3D-Bewehrung

3D-BewehrungsCheck

3D-BewehrungsCheck Gruppen

3D-Bewehrungssichten

Bewehrungslisten
Benutzeroberfläche 85

Kostenschätzung

Projektstahlsummen

Datei
Neu aus Bibliothek

Plandaten

Veröffentlichen

Planversandlisten

Adressverwaltung

DXF/DWG importieren

DXF/DWG exportieren

DXF/DWG als Schablone importieren

Einstellungen für den DXF/DWG-Import

Segment lesen

Manuelle Unitechnik-Abgabe

Pläne drucken

Plan direkt drucken

Ausschnitt drucken

Bewehrungslisten drucken
86 Allgemeines

Einstellungen
Grundeinstellungen

Planverwaltung

Relativ-, Polar-, Absolutkoordinaten

Drehwinkel des Korrdinatensystems

Drehwinkel des Plans

Dimension (Maßeinheit)

Stifte

Textbausteine

Zeichenfläche

Werkzeugleiste

Favorit Werkzeugleiste 1

Favorit Werkzeugleiste 2

Favorit Werkzeugleiste 3

Favorit Werkzeugleiste 4

Favorit Werkzeugleiste 5

Voreinstellungen speichern

Elementierung
Doppel-/Massivwand

Massivdecke

Elementdecke

Hohlkörperdecke

Fassade

Allgemeine Verlegung

Unitechnik-Prüfer
Benutzeroberfläche 87

Visueller Stapel

Fenster
Planfenster aufteilen

Aufteilung aufheben

Alle Pläne zeigen

FT Positionierung
FT Positionierung

Position einfügen

Liste einfügen

Liste nach Office (xlsx) exportieren

Individualprogrammierung
BTA

Matten
Eingeben

Positionsliste

Grafische Positionsliste

Positionen markieren

Verwaltung

Einstellungen
88 Allgemeines

Sonstiges
Abstand messen

Fläche und Umfang messen

Ebenen

Ebenenverwaltung

Segmente

Segment- und Niveauverwaltung

Rechner

Sicherungsstände

Kommandos

Stabstahl
Eingeben

Positionsliste

Grafische Positionsliste

Positionen markieren

Markieren angebundener HA

Kontrolle Transportabmessungen

BewehrungsCheck Nebenansichten

BewehrungsCheck Zählfaktor

Positionsvergleich

Verwaltung

Einstellungen

Unterstützungskörbe
Eingeben

Übersichtsliste

Positionen markieren
Benutzeroberfläche 89

Zubehör
Polygone

Zusatzprogramme

Makros

Symbole

Details

Einbauteile

3D-Einbauteile

Einbauteile (DWG) verwalten/einfügen

Einbauteile (DWG) Liste einfügen

Einbauteile (DWG) Liste exportieren

Einbauteile (DWG) Bestellliste nach Office (xlsx) exportieren

Elementierung

QuickBox

Externe Dateien

Formellöser

Trassen

Gradienten

Planpunkte mit Weltkoordinaten (einzeln)

Planpunkte mit Weltkoordinaten (tabellarisch)

Weltkoordinatenliste einfügen

Weltkoordinatenliste nach Office (xlsx) exportieren

Stahlbau-Varianten

Stahlbau-Konstruktion
90 Allgemeines

Anmerkung:

• Funktionen, die Sie im gewählten Modus nicht auslösen können bzw. dürfen, werden in einer Signalfarbe mar-
kiert.
• Arbeiten Sie mit der Zeichnungsebenentechnik und ist eine automatische Zeichnungsebenenzuordnung einge-
schaltet, erfolgt die optische Anzeige durch eine farbige Hinterlegung der Funktionstaste mit gleichzeitigem
Umschalten auf die voreingestellte Zeichnungsebenennummer (s. Grundlagen, Ebenen, Seite 321).

Funktion wechseln
Ohne eine Funktion der Werkzeugleiste verlassen (beenden) zu müssen, können Sie Funktionen schnell wechseln, z.B.
von der Funktion Stabstahl in die Funktion Maße. Dies kann entweder durch die Auswahl einer anderen Schaltfläche
in der Werkzeugleiste oder durch eine Funktionsidentifikation = SmartClick erfolgen. Auf dem Plan fahren Sie ein Ele-
ment, z.B. ein Maß für die Funktion Maße, an beliebiger Stelle mit dem Cursor an und bestätigen dieses je nach Ein-
stellung des Koordinatengebers über einen SmartClick, z.B. mit der mittleren Maustaste.
Bei einem Funktionswechsel über die Identifikation werden automatisch alle Einstellungen des angefahrenen Elements
in die Funktionszusatzleiste übernommen.

Wichtig!

1. Nehmen Sie ein Funktionswechsel vor dem korrekten Beenden einer Funktion vor, gilt folgende Logik:
- Begonnene Funktionen werden, mit Verlust der bis dahin erfolgten Eingaben, abgebrochen!
- Bei einem Rücksprung (in die erste Funktion) wird die zuletzt gewählte Unterfunktion angeboten.
2. Die Funktionen Weiter / Ende beenden einen gewählten Vorgang. Um eine Funktion vorzeitig abzubrechen,
kann dies auch über den Funktionswechsel geschehen.

Funktionsleiste
Viele Eingaben und Abfragen während der Planerstellung erfolgen im interaktiven Dialog in der Funktionsleiste (Einga-
be-/Anzeigeleiste) am unteren Rand des CAD-Fensters, z.B.

Bei Eingaben, die eine Auswahl mit dem Fadenkreuz erfordern, gilt das |-Zeichen als Trenner. Für die Auswahl positio-
nieren Sie die senkrechte Achse des Fadenkreuzes in das Feld zwischen den Trennungszeichen.

Eingabeoptimierung
Um den Eingabevorgang zu beschleunigen, können Sie logische Vorgaben in den Abfragen und Auswahlleisten bzw.
die zuletzt gewählten Werte direkt, ohne das Fadenkreuz zu bewegen, mit ENTER bestätigen und übernehmen. Logi-
sche Vorgaben werden mit einem >...<-Zeichen markiert, z.B. bei Auswahl des Mattentyps.
Benutzeroberfläche 91

In den Funktionsleisten, z.B. Kommandoeingabe,

wird die letzte Eingabe, auch beim Verlassen des Moduls STRAKON solange angeboten, bis Sie eine neue Wahl tref-
fen.

Vorgabewerte
In den Funktionsleisten, in denen die Wahl mehrerer Vorlaufdaten, z.B. Randabstände in der Bewehrung, sinnvoll ist,
können Sie diese individuell definieren:

Fahren Sie ein leeres Feld | .... | der Funktionsleiste an und geben den Vorgabewert ein.

> Vorgabewert für Leiste

Vorgabewerte ändern
Die definierten Werte bleiben solange erhalten, bis Sie diese wieder ändern. Durch Klicken auf den ersten Text der
Funktionsleiste, z.B. Randabstand (cm), werden Ihnen max. vier vorhandenene Vorgabewerte zum Ändern angeboten:

Klicken Sie auf den zu ändernden Wert und geben anschließend den neuen Vorgabewert ein.

Wichtig!

Beachten Sie bei der Festlegung der Vorgabewerte für die Funktionsleisten Folgendes:
1. Die maximal sichtbare Zeichenanzahl wird vor der Belegung als Punkte angezeigt ( | ... | ).
Überschreiten Sie diese Anzahl bei der Werteingabe, erfolgt automatisch eine visuelle Auf- oder Abrundung auf
die vorhandenen Stellen, z.B.
max. 4 Zeichen
Eingabe: -15.3 > -15.
Die tatsächlichen Eingabewerte werden für die weitere Bearbeitung jedoch intern beibehalten.
2. Bei einem eventuellen Werteüberlauf erscheinen in der Funktionsleiste ****-Zeichen.
Diese Eingabe können Sie über alter Wert, neuer Wert korrigieren. Für den „alten Wert“ müssen Sie eine mög-
lichst hohe Zahl und für den „neuen Wert“ den Wert eingeben, z.B.
99999,15 > 15
3. Beachten Sie bei der Neubelegung eines vorhandenen Werts über alter Wert, neuer Wert, dass Sie den „alten
Wert“ immer mit dem sichtbaren Anzeigewert eingeben müssen (Ausnahme: **** > s. Punkt 2.), z.B.
tatsächlicher Wert: 99.123
Anzeigewert: 99.1
alter Wert, neuer Wert: 99.1,25 > 25
4. Bei dimensionsabhängigen Werten ist für eine Korrektur der Anzeige meist schon das Umschalten in eine grö-
ßere Dimension, z.B. m, ausreichend.
92 Allgemeines

Funktionszusatzleiste
Nach Auslösen einer Funktion in der Werkzeugleiste schaltet sich die jeweils zugehörige Funktionszusatzleiste, mit den
voreingestellten Werten, um, z.B. für die Funktion Schraffuren/Farbflächen.

Die einzelnen Optionen werden durch direktes Anfahren als wählbare Schaltflächen dargestellt.

Auswahlliste
In verschiedenen Konstruktionsfunktionen können Sie über eine Auswahlliste eine Option wählen, wie z.B. in Schraf-
furen/Farbflächen die Muster-, Farb- oder Standardschraffur:

Alternativ können Sie die Optionen über die Verhältniszeichen-Taste wählen:

Umschaltfunktion
In der Funktionszusatzleiste können Sie Funktionen über ein Kontrollkästchen ein- ( ) oder ausschalten ( ). Die ein-
geschaltete Funktion bleibt solange aktiv, bis Sie diese über einen Klick ausschalten.

Sie können auch zwischen zwei Funktionen wechseln/toggeln, z.B. um in der Maßeingabe eine waagerechte oder senk-
rechte Bemaßung zu wählen:

Die gewählte Funktion bleibt solange aktiv, bis Sie die andere Funktion einschalten.

Statusleiste
Die Statusleiste zeigt Ihnen Informationen zu aktiven Elementen, aktuell gewählten Eingaben und zum Status:

• Ebenennummer und -name (z.B. Ebene 0 - Grundebene)


• Segmentnummer, Niveau und Segmentname (z.B. Seg. 2 (0.150 m) - Grundriss EG)
• Maßstab des Segments (z.B. M 1:50.0)
• Typ der Koordinateneingabe (z.B. R)
• Eingabedimension (z.B. m)
• Automatischer Punktfang ein-/ausgeschaltet (Fang)

Beim Drücken der Taste k erscheinen zusätzlich die mitlaufenden Koordinaten bei der Elementeingabe. Nochmaliges
Drücken der Taste k entfernt diese Anzeige wieder.
Benutzeroberfläche 93

Kontextmenü
Häufig angewendete Funktionalitäten, wie z.B. Löschen, Verschieben, Maßraster ein- oder ausschalten, können Sie
über das Kontextmenü wählen. Drücken Sie die rechte Maustaste bzw. die dazu eingestellte Stift-Taste.

• Weiter / Neuer Anfangspunkt (Taste <F7>), s. Seite 93


• Ebenenverwaltung, s. Seite 93
• Ebenengruppe wählen (Taste <G>), s. Seite 93
• Segment- und Niveauverwaltung, s. Seite 94
• Einstellungen automatischer Punktfang, s. Seite 94
• Rastern, s. Seite 94
• Schraffur sichtbar, s. Seite 94
• Stiftstärken anzeigen, s. Seite 94
• Texte einschalten, s. Seite 94
• Listen aktualisieren, s. Seite 94
• Tooltips im Plan, s. Seite 94
• Nicht aktive Segmente dimmen, s. Seite 94
• Bei Maßen Stabstahl/Matten automatisch fangen, s. Seite 94
• Kopieren, Einfügen, s. Seite 94
• Einzeln/Rückwärts löschen in aktiver Funktion, Einzeln korrigieren/kopieren in aktiver Funktion, s. Seite 94
• Eigenschaften, s. Seite 95
• Fenster unter Cursor aktivieren, s. Seite 95

Weiter / Neuer Anfangspunkt (Taste <F7>)


Funktion beenden oder neuen Anfangspunkt bestimmen (s. Eingabe/Eingabehilfen, Funktion Weiter / Neuer Anfangs-
punkt, Seite 365)

Ebenenverwaltung
Ebenenverwaltung, s. Seite 324, öffnen

Ebenengruppe wählen (Taste <G>)


Vorhandene Zeichnungsebenengruppe wählen (s. Ebenen, Ebenengruppe wählen, Seite 329)
94 Allgemeines

Segment- und Niveauverwaltung


Segment- und Niveauverwaltung, s. Seite 316, öffnen

Einstellungen automatischer Punktfang


Einstellungen für die automatische Punktidentifikation zur vereinfachten Koordinateneingabe bestimmen (s. Einstellun-
gen, Automatischer Punktfang, Seite 160)

Rastern
Raster, z.B. für die Lage der Maßlinien, Lage eines Texts, ein-/ausschalten (s. Eingabe/Eingabehilfen, Raster für das
Fadenkreuz einschalten, Seite 353)

Schraffur sichtbar
Schraffur ein-/ausschalten

Stiftstärken anzeigen
Unterschiedliche Stiftstärken auf dem CAD-Fenster anzeigen, ein-/ausschalten

Alternativ können Sie die Option auch über folgende Menüs öffnen:
Menü Ansicht > Stiftstärken anzeigen
Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Anzeige > Stiftstärken > Stiftstärken anzeigen

Texte einschalten
Vorhandene, jedoch temporär nicht sichtbare, Texte einschalten

Listen aktualisieren
Texte der auf dem Plan vorhandenen Listen einschalten und aktualisieren

Tooltips im Plan
Tooltips im Plan ein-/ausschalten

Nicht aktive Segmente dimmen


Dimmung (Helligkeit der Elemente) nicht aktiver Segmente ein-/ausschalten

Bei Maßen Stabstahl/Matten automatisch fangen


Punktidentifikation in der Bemaßung von Bewehrungspunkten ein-/ausschalten

Kopieren, Einfügen
Planausschnitte/Segmente und auch Texte in die Zwischenablage kopieren und in beliebige STRAKON-Pläne oder in/
aus anderen Programmen einfügen (s. Konstruktionshilfen, Zwischenablage (Strg+C/Strg+V), Seite 1044)

Einzeln/Rückwärts löschen in aktiver Funktion, Einzeln korrigieren/kopieren in aktiver Funktion


Einzelne Elemente bearbeiten (s. Einzeln löschen in aktiver Funktion, Seite 1126, und Rückwärts löschen in aktiver
Funktion, Seite 1129, Einzeln korrigieren in aktiver Funktion, Seite 1168, Einzeln kopieren in aktiver Funktion, Seite
1137)
Benutzeroberfläche 95

Das Kontextmenü wird in diversen Funktionalitäten um Optionen erweitert, z.B.


Eigenschaften
Fahren Sie vor dem Öffnen des Kontextmenüs ein Element mit dem Cursor (Fadenkreuz) an, wird zusätzlich die Option
Eigenschaften angezeigt.
Die Eigenschaften beinhalten die globale Korrektur des Elements, z.B.

Fenster unter Cursor aktivieren


In der Funktion Planfenster aufteilen können Sie ein Planfenster aktivieren, das sich unter dem Cursor befindet.
96 Allgemeines

Startpunkt festlegen
Beim Einbau eines Zubehörs, z.B. Einbauteil, einer FT-Positionierung sowie eines Bauteils der Stahlbau Module, erfolgt
nach Platzierung des Positionssymbols/der Beschriftung die Abfrage nach dem Endpunkt der Markierungslinie.
Der Startpunkt der Markierungslinie wird über einen Eckpunkt des Positionssymbols/der Beschriftung bestimmt. Hierzu
bewegen Sie den Cursor in die Nähe des Eckpunkts (markiert durch einen Kreis) und bestimmen über Startpunkt fest-
legen den Startpunkt der Markierungslinie. Nachdem Sie den Endpunkt der Markierungslinie festgelegt haben, schaltet
sich die Funktion automatisch aus.

Anmerkung:

Eingeschaltete Funktionen werden im Kontextmenü mit einem Häkchen markiert, bis Sie diese wieder ausschalten.

Dialogbox
Eine Dialogbox kann ein Eingabedialog, eine Liste, eine Maske, eine grafische Vorschau oder eine Meldung sein.

Siehe hierzu:
Lage einer Dialogbox, Seite 96
Größe einer Dialogbox, Seite 97
Steuerelemente in den Dialogboxen, Seite 97
Freihandsymbole in den Dialogboxen nutzen, Seite 100
Auswahlfeld, Seite 100
Dialogbox schließen, Seite 101

Lage einer Dialogbox


Die Lage der Dialogbox ändern Sie beliebig durch Anfahren der Titelleiste und Bestätigen.

Mit der Funktionstaste F10 können Sie die neue Lage auch in das zweite CAD-Fenster, falls vorhanden, wechseln.
Benutzeroberfläche 97

Größe einer Dialogbox


In den Windows-Dialogboxen, z.B. die Planverwaltung, können Sie die Größe des Anzeigebereichs durch Aufziehen
der Dialogbox über die rechte untere Ecke beliebig ändern. Nicht sichbare Zeilen und Spalten werden durch Bewegen
der rechten und unteren Bildlaufleiste angezeigt.
Die Breite einer Spalte ändern Sie durch Verschieben der Begrenzungslinien in der Spaltenüberschrift. Ein Doppelklick
auf die Begrenzungslinien in dieser Zeile, ändert die Spaltenbreite auf die maximale Eintragslänge.

Steuerelemente in den Dialogboxen


98 Allgemeines

1 Icon
2 Schaltfläche
3 Anzeige- bzw. Auswahlliste
4 Bildlaufleiste
5 Bildlauffeld
6 Bildlaufpfeil
7 Eingabefeld
8 Kontrollkästchen

9 Optionsfeld
10 Schaltfläche mit Pfeil (Ausklappfenster)
11 Schaltfläche mit Pfeilen

Icon
Grafische Taste
Grundsätzlich werden auf der linken Seite die Status-Icons, z.B. Löschen, Kopieren, und auf der rechten Seite die Ak-
tions-Icons, z.B. Editieren, Drucken, angeboten.
Nach Auswahl der Option und eines bzw. mehrerer Listenelemente müssen Sie die gewählte Anwendung mit OK ab-
schließen. Invers dargestellte Icons können Sie nicht auslösen.

Schaltfläche
Verschiedene Funktionen bzw. Aktionen führen Sie durch Klicken auf eine Schaltfläche, wie z.B. Mark alle (Markieren
aller) Dateien in der Auswahlliste, aus. Nicht verfügbare Schaltflächen werden invers dargestellt.

Anzeige- bzw. Auswahlliste


In dieser Liste werden die verfügbaren Auswahlmöglichkeiten in Listenform aufgeführt. Stehen mehr Möglichkeiten zur
Verfügung, als in das Listenfeld passen, können Sie über die Bildlaufleiste blättern (s. Bildlaufpfeil, Bildlauffeld, Bildlauf-
leiste, Seite 99). Die Auswahl erfolgt durch Anfahren der Datei(en) mit dem Cursor, Klicken auf Mark. ... oder in das
Eingabefeld und Eingabe des Dateinamens.
Benutzeroberfläche 99

Anmerkung:

Eine -Schaltfläche in einer Listenzeile/spalte weist auf eine weitere Auswahlliste/Dialogbox hin. Nach Klicken auf
die Schaltfläche wird diese geöffnet.

Bildlaufpfeil, Bildlauffeld, Bildlaufleiste


Einige Dialogboxen verfügen über horizontale oder vertikale Bildlaufleisten, mit denen Sie in den Listen blättern (scrol-
len) können. Bildlaufpfeile weisen darauf hin, dass noch weitere Einträge vorhanden sind. Die Größe des Bildlauffelds
passt sich der Anzahl der Listeneinträge an.

• Durch Anfahren der Bildlaufpfeile (am Anfang oder Ende der Bildlaufleiste) wird der nächste oder vorherige Eintrag
angezeigt. Das Anfahren der Bildlaufleiste (zwischen den Bildlaufpfeilen) bewirkt das Umschalten auf die nächste
oder vorherige Listenseite.
• Das Bewegen des Bildlauffelds bewirkt das Scrollen in variablen Schritten.
Den Cursor setzen Sie auf das Bildlauffeld und bewegen dieses in die gewünschte Richtung.
• In den Windows-Listen können Sie durch Eingabe des Anfangsbuchstabens der gewünschten Datei, Datensatznum-
mer usw. auf der Tastatur, ebenso in variablen Schritten blättern. Der Cursor muss in der Liste stehen. Der Zeilen-
cursor springt automatisch auf die erste Datei, die mit diesem Buchstaben beginnt.

Eingabefeld
Text- oder Werteingabe für die Ausführung eines Befehls, einer Aktion usw.
Die Stellvertreterzeichen „*“ oder „?“ können Sie verwenden. Bei einer Textkorrektur in einem Eingabefeld können Sie
den Cursor, durch Anfahren der Textstelle, direkt platzieren, z.B.

Kontrollkästchen
Zu verschiedenen Funktionen können Sie Auswahl- oder Kontrollmechanismen, z.B. Sicherheitsabfragen, einschalten
( ). Die Kontrollkästchen können Sie direkt oder über einen Doppelklick auf den zugehörigen Beschreibungstext akti-
vieren. Unabhängig voneinander können mehrere Kontrollkästchen ein- oder ausgeschaltet sein.

Optionsfeld
Sie können eine Option durch Anfahren des Optionsfelds oder über den Beschreibungstext einschalten. Sind Gruppen,
d.h. mehrere Auswahlmöglichkeiten für ein Element, vorhanden, kann jeweils nur ein Optionsfeld in der Gruppe einge-
schaltet ( ) sein.

Schaltfläche mit Pfeil


Über die -Schaltfläche können Sie eine weitere Auswahlliste oder eine Dialogbox öffnen.
100 Allgemeines

Schaltfläche mit Pfeilen


Sofern möglich, können Werteeingaben in den Eingabefeldern alternativ zur manuellen Eingabe auch über die -
Schaltflächen erfolgen.

Freihandsymbole in den Dialogboxen nutzen


Innerhalb der Dialogboxen können Sie verschiedene Funktionen und Auswahlmöglichkeiten auch über Freihandsym-
bole ausführen.
Sie können folgende Freihandsymbole nutzen:
Mit OK bestätigen

Ende oder Esc-Taste, ohne Speicherung abbrechen

Bildschirmausschnitt in Größe der Diagonalen

Funktion Löschen einschalten

Funktion Kopieren einschalten

Im Bereich der Auswahlliste blättern (scrollen):


nach rechts oder links

nach oben oder unten

Auswahlfeld
Sind Auswahlfelder in den Dialogboxen vorhanden, z.B. bei den Markierungstypen im Stabstahl, können Sie die Aus-
wahl auch über die Pfeiltasten vornehmen.

Die Farbe der markierten Auswahlfelder hat folgende Bedeutung:


Dunkel in den Einstellungen festgelegte (Standard) Auswahl

Hell aktuelle Auswahl


(mit orangem Rahmen)
Benutzeroberfläche 101

Dialogbox schließen
Alle geöffneten Dialogboxen, die nicht über die Schaltfläche Abbrechen verfügen, können Sie
• durch Aufsetzen des Cursors auf dem Bildschirmhintergrund und Drücken der ENTER-Taste,
• durch Drücken der Esc-Taste,
• durch Klicken auf das Icon Schließen in der Titelleiste,
• über das Freihandsymbol oder (s. Freihandsymbole, Funktion im Modul STRAKON auslösen, Seite 115)
wieder schließen. Die zuvor gewählte Anwendung wird ohne Speicherung abgebrochen.

Siehe hierzu:
Dialogbox „Einstellungen für ...“, Seite 102
Weitere Optionen in den Dialogboxen, Seite 103
Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausgeben, Seite 106
102 Allgemeines

Dialogbox „Einstellungen für ...“


Eine Dialogbox, in denen Sie Einstellungen bestimmen können, ist folgendermaßen aufgeteilt:

1 rechter Bereich der Dialogbox


2 Beschreibung
3 Skizze
4 Unterkategorie
5 Kategorie

In der zweigeteilten Dialogbox werden im linken Bereich die Navigation mit den Kategorien, z.B. Hauptansicht, sowie
die zugehörigen Unterkategorien, z.B. Markierung, aufgeführt.

Der rechte Bereich der Dialogbox zeigt in der linken Spalte die Beschreibungstexte und in der rechten Spalte die jeweils
gewählten Einstellungen.

Eine kurze Beschreibung erläutert die jeweils gewählte Kategorie.

Zur Information wird zu bestimmten Einstellungen eine Skizze eingeblendet.

Siehe hierzu:
Weitere Optionen in den Dialogboxen, Seite 103
Benutzeroberfläche 103

Weitere Optionen in den Dialogboxen


In den Dialogboxen, z.B. der Einstellungen oder der globalen Korrekturen, können Sie weitere Optionen nutzen:
• Einstellungen verwalten, s. Seite 103
• In Dialogboxen suchen, s. Seite 103
• Direktes Öffnen weiterer Dialogboxen, s. Seite 104
• Einstellungen aus Plan übernehmen, s. Seite 104
• Alle Kontrollkästchen ein-/ausschalten, s. Seite 105
• Vorschau, s. Seite 105

Einstellungen verwalten

Alle Einstellungen können Sie in eine Datei (*.set) speichern. Als Speicherort wird der aktuelle Stammdatenpfad ange-
boten. Gespeicherte Einstellungen können Sie jederzeit einlesen.

Öffnen
Einstellungsdatei (*.set) öffnen und Daten übernehmen

Speichern unter
Einstellungen in eine Datei (*.set) speichern

In Dialogboxen suchen
Zum schnelleren Auffinden einer Option können Sie nach dieser suchen.
Geben Sie das zu suchende Wort direkt in das Eingabefeld oberhalb der Einstellungen ein und bestätigen mit ENTER
oder klicken auf das Icon Nach Beschreibungstext suchen (weitersuchen mit F3).
Über die Tastenkombination Strg+F springt der Cursor direkt in das Eingabefeld.
104 Allgemeines

Direktes Öffnen weiterer Dialogboxen


In den Einstellungen werden zu einige Optionen die Auswahlmöglichkeiten in einer weiteren Dialogbox angeboten.
Diese öffnet sich direkt über einen Klick, z.B. auf den Namen der Schriftart oder die Zeile der Farbe:

Die Wahl der Stiftstärke in einer weiteren Dialogbox erfolgt über eine Klick auf die Farbe des Stifts:

Einstellungen aus Plan übernehmen

Einstellungen aus Plan übernehmen


Einstellungen des im Plan identifizierten Elements (hier: Schraffur) übernehmen
Die Dialogbox wird hierbei vorübergehend ausgeblendet.
Benutzeroberfläche 105

Alle Kontrollkästchen ein-/ausschalten

Alles markieren
In der globalen Korrektur der Funktion Ausschnitt korrigieren, s. Seite 1161, alle Kontrollkästchen vor
den Beschreibungstexten ein- oder ausschalten

Vorschau

Vorschau aktualisieren
Vorschaubild mit den aktuell gewählten Einstellungen aktualisieren

Aktualisierung der Vorschau abbrechen

Anmerkung:

Die Maßeinheit in der Dialogbox richtet sich nach der gewählten Dimension .
106 Allgemeines

Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausgeben


In diversen Dialogboxen können Sie die Listen bearbeiten:
• Eintrag einfügen, s. Seite 106
• Eintrag löschen, s. Seite 106
• Einträge wählen (markieren), s. Seite 106
• Liste filtern, s. Seite 107
• Spalten sortieren, s. Seite 108
• Inhalt der Listen nach Office (xlsx) ausgeben, s. Seite 109

Eintrag einfügen
Zum Einfügen eines neuen Eintrags klicken Sie in die mit einem *-Zeichen gekennzeichnet Leerzeile. Sobald Sie ein
Zeichen in dieser Zeile eingeben, wird wieder eine neue Leerzeile angelegt.

Den Inhalt aus Tabellen, z.B. Microsoft® Excel, können Sie nach Kopieren in die Zwischenablage, durch Klicken in ein
freies Feld und Drücken der Tastenbelegung Strg+V einfügen. In der Verwaltung werden automatisch die entsprechen-
den Zeilen mit den Einträgen angelegt.

Eintrag löschen
Um eine Zeile zu löschen, markieren Sie diese und drücken die Entf-Taste.
In diversen Dialogboxen löschen Sie einen Eintrag über das Kontextmenü.

Einträge wählen (markieren)


Mehrere Einträge wählen (markieren) Sie durch Drücken der Shift- oder Strg-Taste. Alle Einträge markieren Sie über
die Tastenbelegung Strg+A.

Einträge einfügen, löschen und markieren können Sie in diversen Dialogboxen, z.B. Stabstahlverwaltung, Adressver-
waltung, Artikelverwaltung.

Stabstahlverwaltung
Benutzeroberfläche 107

Adressverwaltung

Kaufmännische Artikelverwaltung

Liste filtern
In vielen Listen können Sie über ein Filterkriterium die Anzeige der Objekte selektieren.

Filter löschen
Komplette Liste nach Filterung wieder anzeigen
Das Filterkriterium wird hierbei in dem Eingabefeld gelöscht.
108 Allgemeines

Filter
Liste entsprechend dem Filterkriterium anzeigen
Über das Kontextmenü (rechte Maustaste) werden alle Spalten angezeigt, in denen Sie filtern können.
Schalten Sie hierzu eine oder mehrere Spalten ein.
Geben Sie in das Eingabefeld das komplette Filterkriterium oder selektive Zeichen ein, z.B. in der Dia-
logbox der Schriftart wird über das Kriterium norm in der Spalte Beschreibung gefiltert. Anschließend
auf das Icon Filter klicken.
Zur Vereinfachung können Sie nach der Texteingabe anstatt des Icons Filter direkt die ENTER-Taste
drücken.

Der Filter erlaubt auch den Einsatz von folgenden Platzhaltern (Wildcards), um Gruppen von Zeichenket-
ten anzusprechen:

Fragezeichen (?), z.B.


?01 Findet ein Zeichen vor dem Suchbegriff, z.B. 501, B01
??01 Findet zwei Zeichen vor dem Suchbegriff, z.B. BF01, 9501
M-? Findet ein Zeichen hinter dem Suchbegriff, z.B. M-2, M-3, M-4

Sternchen (*), z.B.


01 oder *01 Findet beliebig viele (auch null) Zeichen, z.B. 01, 30176, SU01

Anschließend werden in der Liste nur die Datensätze angezeigt, die die gewählte Zeichenkombination
beinhalten. Um die komplette Liste wieder anzuzeigen, klicken Sie auf das Icon Filter löschen oder lee-
ren das Eingabefeld und klicken auf das Icon Filter erneut.

Schnellfilter
Durch Einschalten der Option erhalten Sie direkt während der Eingabe des Filterkriteriums eine selektier-
te Anzeige der Liste.

Spalten sortieren
In vielen Spalten können Sie den Inhalt auf- oder abwärts sortieren. Hierzu fahren Sie die entsprechende Spaltenüber-
schrift an, z.B. Beschreibung in der Dialogbox der Schriftart.
Benutzeroberfläche 109

Inhalt der Listen nach Office (xlsx) ausgeben


Um den Inhalt einer Liste, z.B. Adress-, Artikelverwaltung, Bewehrungslisten, nach Office, z.B. LibreOffice, auszuge-
ben, drücken Sie Strg+P und wählen den Zielpfad sowie den Dateinamen der Ausgabedatei (*.xlsx).

In der Ausgabedatei sind der Listeninhalt und die zugehörigen Spaltenüberschriften enthalten.

Tooltip
Beim Anfahren bzw. Verweilen auf einer Schaltfläche, eines Icons oder einer Funktion der Werkzeug- sowie Funktions-
zusatzleiste mit dem Cursor erscheint ein Tooltip. Die Tooltips schalten Sie über das Kontextmenü: Tooltips im Plan
ein/aus.

Werkzeugleiste

Funktionszusatzleiste

Zeichenfläche
Beim Anfahren bzw. Verweilen auf einem Konstruktionselement erscheint am Fadenkreuz ein Tooltip.
110 Allgemeines

Text

Bewehrung

Hauptansichten Stabstahl und Matten:


aHA Hauptansicht vollständig angebunden

HA Hauptansicht über HA Alt bzw. durch Eingabe einer vorh. Position im Eingabemodus Klas-
sisch erzeugt

Nebenansichten Stabstahl:
L Verlegung über Linie oder Fläche
F

Oben Verlegeart
Seite
Punkt
Schenkel
Gebogen

Nummer Schenkelnummer bei Wahl Kante - Schenkel=? oder Fläche - Schenkel=? (von-
bis)

Name Mustername

A Abwicklung, Durchmesser oder Sehne bei runden von-bis-Schenkeln


D
S
Benutzeroberfläche 111

Dialogbox

Hilfefenster
Für die verschiedensten Auswahlmöglichkeiten, wie z.B. Linien-, Maß-, Schrift-, Schraffurtypen, Freihandsymbole, Ta-
stenbelegung, Sonderzeichen, werden grafische Hilfefenster angeboten. Diese öffnen sich entweder automatisch, so-
fern Sie diese Einstellung über das Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Hilfefenster bestimmt haben oder
über die Tastenbelegung Shift+? oder die Funktionstaste F2.

Bei einer beliebigen Typenauswahl wird die aktuelle Funktionsleiste grafisch im Hilfefenster dargestellt. Wählen Sie
durch Anfahren des Darstellungsfelds, z.B. den Linientyp:

Ist kein Hilfefenster vorhanden, erfolgt die Auswahl in der Funktionsleiste:

Schließen Sie ein Hilfefenster über die Esc-Taste, können Sie eine Auswahl über die Funktionsleiste treffen und hi-
renach die laufende Funktion fortsetzen.
112 Allgemeines

Eingabehilfen
Menü ? > Hilfefenster

Viele Aufgaben lassen sich mittels Eingabehilfen komfortabel und zeitsparend durchführen. Folgende Übersichten aller
Eingabehilfen können Sie öffnen:
• Tastenbelegung, Seite 113
• Freihandsymbole, Seite 115
• Übernahme der Plantexte, Seite 118
Eingabehilfen 113

Tastenbelegung
Menü ? > Hilfefenster > Tastenbelegung
Tastenbelegung: Tastenkomination Alt Gr+K

Die Tastenbelegungen aktivieren Sie über die angegebenen Tastaturbezeichnungen. Doppelt belegte Tasten sind
durch einen Hinweis gekennzeichnet.

• Hilfe, s. Seite 113


• Ansichten, s. Seite 113
• Identifizieren, s. Seite 113
• Identifikationshilfen, s. Seite 114
• Funktionen wählen, s. Seite 114
• Texteingabe, s. Seite 114
• Abbruch, s. Seite 114
• Sonstiges, s. Seite 114
• s. auch Tastenbelegung, s. Seite 719, im Cube

Hilfe
F1 Hilfe (Hilfe öffnen) (Menü ?)
F2 oder ? Hilfefenster in der Typenauswahl in den Konstruktionsfunktionen
Alt Gr+F Freihandsymbole (Menü ? > Hilfefenster)
Alt Gr+I Übernahme der Plantexte (Menü ? > Hilfefenster)
Alt Gr+K Tastenbelegung (Menü ? > Hilfefenster)
Alt Gr+L Hilfstexte Bewehrung
Shift+F1 Klickinfo (Menü ? > Hilfefenster)

Ansichten
Bild auf/ab Stufenloses Zoomen des Bildschirmausschnitts (Menü Ansicht > Zoom +/-)
Mausrad Stufenloses Zoomen des Bildschirmausschnitts auf den Cursor-Standpunkt
F12 Bildschirmausschnitt auf den Cursor-Standpunkt in großen Stufen zoomen
F11 Die letzten F12 Zoom-Stufen zurücksetzen
Pos 1 Zoom Plan(-ausschnitt) (Menü Ansicht)
Strg+G Zoom aktuelles Segment (Menü Ansicht)
Strg+L Zoom alles (Menü Ansicht). Anzeige aller Elemente. Auch außerhalb der Planumrandung und
außerhalb der Segmente liegende Elemente werden ganzheitlich dargestellt.
Strg+Z Zoom alle Segmente (Menü Ansicht). Auch außerhalb der Planumrandung liegende Segmente
werden ganzheitlich dargestellt.
Strg+linke Pan (Menü Ansicht)
Maustaste,
mittlere (mittlere Maustaste nur bei Verwendung einer Maus möglich)
Maustaste
Pfeiltasten Stufenloses Verschieben des Bildschirmausschnitts nach links, rechts, oben oder unten (Menü
Ansicht > Zoom nach)

Identifizieren
Leertaste, P Punkt (Menü Bearbeiten > Identifizieren)
A Automatische Punktidentifikation, ein-/ausschalten
b* Mittelpunkt zwischen zwei Punkten identifizieren
* Durch Kleinschreibung des Buchstabens aktivieren
D Elementdeckenpunkt (Menü Bearbeiten > Identifizieren)
I Übernahme Elementparameter
J Stabstahlpunkt (Menü Bearbeiten > Identifizieren)
k* Kreismittelpunkt (Menü Bearbeiten > Identifizieren)
* Durch Kleinschreibung des Buchstabens aktivieren
L Linienmittelpunkt (Menü Bearbeiten > Identifizieren)
M Maßlinienpunkt (Menü Bearbeiten > Identifizieren), Markierungslinienpunkt von verlegter
Bewehrung
O Bewehrungstextpunkt
Q Hilfspunkt (Menü Bearbeiten > Identifizieren)
S Schnittpunkt zweier Linien (Menü Bearbeiten > Identifizieren)
T Textpunkt (Menü Bearbeiten > Identifizieren)
U Mattenpunkt (Menü Bearbeiten > Identifizieren)
Z Virtuelle Z-Mattenumrandung
114 Allgemeines

Identifikationshilfen
B* Lage der Bezugslinie oder -punkt wechseln
Shift+> * Durch Großschreibung des Buchstabens aktivieren
C Punkt im Lot auf ein Element projizieren
H Punkt horizontal auf ein Element projizieren
R Rechten Winkel ein-/ausschalten
V Punkt vertikal auf ein Element projizieren
X Punkt auf x-Achse projizieren
Y Punkt auf y-Achse projizieren
Strg+F1 Rücksprung des Fadenkreuzes auf den zuletzt eingegebenen Punkt

Funktionen wählen
Alt Gr+C EBT: Einbauteilliste in der Texteingabe wählen
Alt Gr+V Freie Lage des Ausschnitts
E Ebene wechseln
F Fadenkreuz ein-/ausschalten
G Ebenengruppe wählen
K* Koordinatenanzeige ein-/ausschalten
* Durch Großschreibung des Buchstabens aktivieren
Tabulator Kommandos (Menü Einstellungen)
F4 Rastereinstellung für das Fadenkreuz ausschalten
F5 Rückwärts löschen in aktiver Funktion (funktionsbezogen) (Menü Bearbeiten)
F6 Einzeln löschen in aktiver Funktion (funktionsbezogen) (Menü Bearbeiten)
F7 Weiter (Menü Bearbeiten)
F8 Neuer Anfangspunkt
F9 CAD-Fenster wechseln für Zoom
F10 CAD-Fenster wechseln
Strg+C In Zwischenablage kopieren (Menü Bearbeiten)
Strg+N Neu (Neuer Plan) (Menü Datei)
Strg+O Öffnen (Menü Datei)
Strg+P Plan direkt (Menü Datei > Drucken)
Strg+S Speichern (Menü Datei)
Strg+V Aus Zwischenablage einfügen (Menü Bearbeiten)
Strg+W Schließen (Menü Datei)

Texteingabe
Pfeil auf/ab Im temporären Textspeicher mit den Pfeiltasten rückwärts und vorwärts blättern
Pos 1 Direkter Sprung an den Textanfang oder das Textende
Ende
Entf Ab der Cursorstellung die folgenden Textzeichen einzeln löschen
Alt Gr+A Sonderzeichen
Alt Gr+B Zeilenumbruch
Alt Gr+D ø-Zeichen
Alt Gr+E -Zeichen
Alt Gr+N Text auf Normalstellung setzen
Alt Gr+O Text hochstellen
Alt Gr+R Texte/Koordinaten aus Speicher einlesen
Alt Gr+T Zusatztext an Bewehrungstext anschließen
Alt Gr+U Text tiefstellen
Alt Gr+2 Hochgestellte 2

Abbruch
Esc Abbruch in allen Funktionen
Strg+A Funktionsabbruch im Modul STRAKON
Task-Manager: Benutzerabbruch, alle Module im Betriebssystem beenden
Strg, Alt+Entf

Sonstiges
Rückschritt Zeichen bei der Text- oder Koordinateneingabe löschen
J Ja/Nein-Abfragen mit Ja beantworten
N Ja/Nein-Abfragen mit Nein beantworten
Shift+Tab Aktuellen Arbeitsbereich sowie aktuelle Datensatzbezeichnung anzeigen
Bei vernetzten Systemen aktuellen Datenbereich sowie Arbeitsbereichspfad anzeigen
Strg+Tab Vorwärtsblättern in der Reihenfolge der zuletzt geöffneten Pläne bzw.
Grafische Auswahl zum Wechseln des Plans öffnen (Menü Fenster)
Eingabehilfen 115

Strg+Shift+Tab Rückwärtsblättern in der Reihenfolge der zuletzt die geöffneten Pläne bzw.
Liste zum Wechseln des Plans öffnen (Menü Fenster)
Strg+P Inhalt einer Liste, z.B. Adress-, Artikelverwaltung, Bewehrungslisten, nach Office ausge-
ben
mittlere Maustaste Direkter Funktionswechsel oder Funktionsausführung über einen SmartClick, s. Seite 366

Freihandsymbole
Menü ? > Hilfefenster > Freihandsymbole
Tastenbelegung: Tastenkomination Alt Gr+F

• Bildschirmausschnitt im Modul STRAKON bestimmen, s. Seite 115


• Funktion im Modul STRAKON auslösen, s. Seite 115
• Funktion in einer Dialogbox auslösen, s. Seite 117

Bildschirmausschnitt im Modul STRAKON bestimmen

Zoom Fenster (Menü Ansicht)


Bildschirmausschnitte

Bildschirmausschnitt in Größe der Diagonalen

Zoom Plan(-ausschnitt) (Menü Ansicht)


Plan in voller Größe

Zoom aktuelles Segment (Menü Ansicht)


Alt + Freihandsymbol V

Aktuellen Bildschirmausschnitt neu aufbauen

Zoom zurück (Menü Ansicht)


letzter Ausschnitt

Zoom nach > Links/Rechts (Menü Ansicht)

Zoom nach > Oben/Unten (Menü Ansicht)

Funktion im Modul STRAKON auslösen

Laufende Funktion beenden (Menü Bearbeiten > Weiter)

Beschleunigte Eingabemethode:
Diagonale von links oben nach rechts unten

Rückwärts löschen in aktiver Funktion (Menü Bearbeiten)

Löschen einzeln frei (Menü Bearbeiten)


Der Symbolanfangspunkt bestimmt das zu identifizierende Element.
116 Allgemeines

Beschleunigte Eingabemethoden:
- Diagonale von rechts unten nach links oben
- Alt + Freihandsymbol

Teilelement löschen:
- Strg+Alt + Freihandsymbol
- Alt + Freihandsymbol
- Alt + Freihandsymbol

Verschieben einzeln frei (Menü Bearbeiten)


Beschleunigte Eingabemethode:
Alt + Freihandsymbol >

Globale Korrektur einzeln frei für alle Elemente (Schalung, Bewehrung, Stahlbau usw.) (Menü Bear-
beiten)
Der Symbolanfangspunkt bestimmt das zu identifizierende Element.

Beschleunigte Eingabemethode:
Alt + Freihandsymbol

Teilelement korrigieren:
- Strg+Alt + Freihandsymbol
- Alt + Freihandsymbol

Kopieren einzeln frei (Menü Bearbeiten)


Beschleunigte Eingabemethode:
Alt + Freihandsymbol

Ausschnitt löschen (Menü Bearbeiten)

Ausschnitt kopieren (Menü Bearbeiten)

Ausschnitt verschieben (Menü Bearbeiten)

Ausschnitt drehen (Menü Bearbeiten)

Ausschnitt spiegeln (Menü Bearbeiten)

Ausschnitt korrigieren (Menü Bearbeiten)

Punkt (Menü Bearbeiten > Identifizieren) (s. Identifizieren, Punkt identifizieren, Seite 371)
(kurzer schräger Strich in direkter Nähe zum Punkt)

Zeichnungselemente einschalten > Texte


(auch Bewehrungslisten, sofern Bew. Listen direkt Ja in der Funktion Zeichnungselemente einschal-
ten eingeschaltet ist.)

Einzelnen Text korrigieren


Bei Bewehrungstexten auch Korrektur der Textlage, -höhe, Textstift, Texttyp, Text umklappen und Mar-
kierungslinie.

Rechten Winkel für Fadenkreuz ein-/ausschalten

CAD-Fenster wechseln

CAD-Fenster wechseln für Ausschnitt (Zoom) von einem anderen in das aktuelle CAD-Fenster
Eingabehilfen 117

Funktion in einer Dialogbox auslösen

Mit OK bestätigen

Ende oder Esc-Taste, ohne Speicherung abbrechen

Bildschirmausschnitt in Größe der Diagonalen

Funktion Löschen einschalten

Funktion Kopieren einschalten

Im Bereich der Auswahlliste blättern (scrollen):


nach rechts oder links

nach oben oder unten


118 Allgemeines

Übernahme der Plantexte


Menü ? > Hilfefenster > Übernahme der Plantexte
Tastenbelegung: Tastenkomination Alt Gr+I

Plandaten
► (Tooltips vorhanden)
Eingabehilfen 119

PPS-Daten

Plandaten
!1 Datensatzbezeichnung
!2 Inhalt
!3 Zeichnung-Nr. 1
!4 Zeichnung-Nr. 2
!5 Achse/Bauteil

Bauherr:
!6 1. Zeile
!7 2. Zeile
!99 3. Zeile

Projekt:
!8 1. Zeile
!9 2. Zeile
!100 3. Zeile

!72 Bearbeiter:
!73 E-Mail
!80 Telefon
!81 Fax

!101 ASB-Nr. (Bauwerksnummer)


!102 ASB-Nr. (Teilbauwerksnummer)
!103 Gezeichnet (manuelle Vergabe des Datums, z.B. Fertigungsdatum des Plans)
!10 Auftragsnummer
!11 Bauabschnitt
!22 Datum (Speicherdatums des Plans)
!26 Index 1
!27 Index 2
!60 Arbeitsbereich
!110 Arbeitsbereichsname inkl. Datenpfad
!111 Planstatus
!112 3D-Bearbeitungsmodus: Cube Modell bzw. 3D-Segment
!113 Plantyp: Übersichtsplan bzw. Werkplan

Baustoffdaten
!12 Betonstahl
!13 Beton
!14 Betondeckung oder Verlegemaß der Bewehrung cv
!15 Vorspannung
120 Allgemeines

Allgemeine Daten
!16 Position
!17 Seite/Typ
!18 Volumen
!19 Gewicht
!20 Stück

Freie Texte
!201 Freier Text 1
!202 Freier Text 2
!203 Freier Text 3
!204 Freier Text 4
!205 Freier Text 5
!206 Freier Text 6
!207 Freier Text 7
!208 Freier Text 8
!209 Freier Text 9
!210 Freier Text 10
!211 Freier Text 10

Abmessungen
!21 Hauptmaßstab
Blattabmessung:
!23 Breite
!24 Höhe
!61 Blattformat

Weitere Übernahmen
!25 Blattgrößenangaben in m2
!28 Zeichnungsnummer 1 und Index
!29 Zeichnungsnummer 2 und Index
!30 max. Stabstahlposition
!31 max. Mattenposition
!32 Gesamtgewicht 1. Baustahlgüte
!33 Gesamtgewicht 2. Baustahlgüte
!34 Gesamtgewicht 3. Baustahlgüte
!35 Gesamtgewicht 4. Baustahlgüte
!36 Mattengewicht (Netto)
!37 Buchstabenmattengewicht (Netto)
!38 Gesamtgewicht Unterstützungskörbe
!39 Gesamtlänge 1. Baustahlgüte
!40 Gesamtlänge 2. Baustahlgüte
!41 Gesamtlänge 3. Baustahlgüte
!42 Gesamtlänge 4. Baustahlgüte
!43 Mattenfläche (Netto)
!44 Buchstabenmattenfläche (Netto)
!45 Gesamtlänge Unterstützungskörbe
!46 Gesamtgewicht aller Baustähle
!47 Gesamtgewicht aller Lager- und Vorratsmatten (Netto)
!48 Gesamtgewicht aller Zeichnungsmatten
!49 Gesamtfläche aller Zeichnungsmatten
!51 PPS-Daten Bearbeitungsdatum
!52 PPS-Daten FT-Länge
!53 PPS-Daten FT-Breite
!54 PPS-Daten FT-Dicke
!55 PPS-Daten FT-Fläche
!62 Stabstahl: Positionslücken (max. 78 Zeichen)
!63 Datenbereich
!64 Gesamtgewicht aller Lagermatten (Netto)
!65 Gesamtgewicht aller Vorrats- und Zeichnungsmatten
!66 Gesamtgewicht aller Lager-, Vorrats- und Zeichnungsmatten (Netto)
!67 Gesamtgewicht Stabstahl
!68 Gesamtgewicht Spannstahl
!69 PPS-Daten Fertigungsort
!70 PPS-Daten Transportart
!71 PPS-Daten LV-Pos
!72 PPS-Daten Bearbeiter
!73 PPS-Daten Bearbeiter E-Mail
!74 PPS-Daten Verplanungsdatum
!75 PPS-Daten Artikel-Nr.
!76 PPS-Daten Bezeichnung
!77 Expositionsklasse: Teil Bewehrungskorrosion
!78 Expositionsklasse: Teil Betonangriff
!79 Vorhaltemaß
Eingabehilfen 121

!80 PPS-Daten Bearbeiter Telefon


!81 PPS-Daten Bearbeiter Fax
!82 PPS-Daten Produktionsfaktor
!83-!85 PPS-Daten Adresse 1
!86-!88 PPS-Daten Adresse 2
!91 Gesamtgewicht aller Baustähle + Gesamtnettogewicht aller Lager-, Vorrats- und Zeichnungs-
matten
!92 Gesamtgewicht aller Baustähle und Unterstützungskörbe + Gesamtnettogewicht aller Lager-,
Vorrats- und Zeichnungsmatten
!93 Stabstahl: Positionslücken. Nur im Zusammenhang mit !62 verwendbar (s. Handbuch).
!94 Notizen (max. 80 Zeichen)
!95 Genaues Bauteilgewicht (t) (s. Bewehrung, Bauteilgewicht ermitteln, Seite 1255)
!96 Stahlgewicht und Korbgewicht Flachstahl (kg)
!97 Expositionsklassen (Bewehrungskorrosion, Betonangriff)
!98 Mittlerer Durchmesser [mm] bezogen auf das Gewicht der gesamten Stabstahlbewehrung im
Plan
!101- Speziell für Lampert/Geerkenz
!109

Sonstige Variablen
!SEG;TEXT; Segmentname
!SEG;MASS; Segmentmaßstab
!SEG;LEVEL_T; Niveauname
!SEG;LEVEL_H; Niveauwert (Dimension = cm)
!SEG;LEVEL_H;$R Dimension = Eingabedimension in der Werkzeugleiste
!SEG;LEVEL_H;($R) Dimension = Eingabedimension in der Werkzeugleiste; Angabe der Dimension hinter dem
Wert, z.B. 1,75 m
!SEG;LEVEL_H;$-x Für x wird die Ziffer der Dimension eingesetzt:
1=m; 2=cm; 3=mm; 4=inch; 5=foot; 6=yard

!DATE;YYYY; Jahr 2011


!DATE;YYYY-MM; Jahr-Monat 2011-09
!DATE;YYYY-MM-DD; Jahr-Monat-Tag 2011-09-21
!DATE;YYYY-MM-DD HH; Jahr-Monat-Tag Stunde 2011-09-21 12
!DATE;YYYY-MM-DD HH:MM; Jahr-Monat-Tag Stunde:Minute 2011-09-21 12:05 *
!DATE;YYYY-MM-DD HH:MM:SS; Jahr-Monat-Tag Stunde:Minute:Sekunde 2011-09-21 12:05:24 *
!DATE;YYYYMM; JahrMonat 201109
!DATE;YYYYMMDD; JahrMonatTag 20110921
!DATE;YYYYMMDDTHHMMSS; JahrMonatTag'T'StundeMinuteSekunde 20110921T120524
!DATE;DD.MM.YYYY; Tag.Monat.Jahr 21.09.2011
!DATE;YYYY-WWW; Jahr-'W'Woche 2011-W38
!DATE;YYYYWWW; Jahr'W'Woche 2011W38
!DATE;YYYY-KWWW; Jahr-'KW'Woche 2011-KW38
!DATE;YYYYKWWW; Jahr'KW'Woche 2011KW38
!DATE;YYYY-MM-DD HH-MM; Jahr-Monat-Tag Stunde-Minute 2011-09-21 12-05
!DATE;YYYY-MM-DD_HH-MM; Jahr-Monat-Tag_Stunde-Minute 2011-09-21_12-05
!DATE;YYYYMMDDTHHMM; JahrMonatTag'T'StundeMinute 20110921T1205

* Diese Formate dürfen Sie wegen des enthaltenen Sonderzeichens „:“ nicht für die Generierung von Datei- und Ver-
zeichnisnamen verwenden.

Siehe hierzu:
Eingabe/Eingabehilfen, Plantexte übernehmen, Seite 361
122 Allgemeines
123

Konfigurationen
Dieses Kapitel erläutert die Einstellungen des Programms unter Berücksichtigung der individuellen Hardware.

Z.B. bestimmen Sie zur Definition eines Geräts den erforderlichen Treiber, die Definition der Anschlüsse bzw. Ausga-
bekanäle und gegebenenfalls die Erstellung einer Umleitungsdatei. Für das Arbeiten im Programm können Sie z.B. Stif-
te und Materialien festlegen sowie einige Planvorbelegungen bestimmen.

Themen in diesem Kapitel:


Druckereinrichtung, Seite 124
Externe Einstellungen, Seite 138
Einstellungen, Seite 140
Listen-Vorlagen, Seite 244
124 Konfigurationen

Druckereinrichtung
In der Dialogbox der Druckereinrichtung können Sie über die -Schaltfläche ein Gerät (s. Drucken, Seite 1920) aus
der Liste wählen oder für ein neues Gerät alle erforderlichen Geräteparameter, wie z.B. Ausgabeart, Treiber, bestim-
men, die zum Betrieb eines Plotters oder Druckers benötigt werden.

Einstellungen für Drucker und Plotter


Die Dialogbox können Sie folgendermaßen öffnen:
• In der jeweils aktivierten Plotfunktion
• Über das Menü Datei > Druckereinrichtung
• Im Betriebssystem Windows über das Menü Start > Programme > DICAD 2019 > Einstellungen > Druckerein-
richtung

Gerät wählen
Gerät
Sie können ein Gerät entweder durch die direkte Eingabe der Nummer im Eingabefeld oder durch Klicken auf die -
Schaltfläche in der Liste wählen, die alle von Ihnen definierte Geräte beinhaltet.
Abhängig von der gewählten Druckfunktion, z.B. einen Ausschnitt drucken (Grafik) oder eine Verwaltung über das
Icon Drucken (Text) ausgeben, werden die Geräte entsprechend der Ausgabeart aufgelistet.

Einstellungen des gewählten Geräts


Art
Anzeige der Ausgabeart Grafik oder Text

Treiber, Ausgabeort, Beschreibung


Anzeige der Einstellungen des gewählten Geräts

Neu
Gerät anlegen:
• Gerät anlegen (Plotter: Grafik), s. Seite 126
• Gerät anlegen (Drucker: Text), s. Seite 132

Bearbeiten
Einstellungen des gewählten Geräts bearbeiten

Treiberdaten
Treiberdaten des gewählten Geräts öffnen bzw. bearbeiten
Druckereinrichtung 125

Löschen
Gerät und dessen Druckereinrichtung löschen
Ein Gerät können Sie in jeder beliebigen Geräteliste löschen, z.B. über das Menü Datei > Drucken > Pläne, auch wenn
diese Geräte in anderen Funktionen aktiv gewählt sind. Folgende Meldung erscheint, z.B.

Gerät wählen
Bei verwendetem Windows-Treiber windrv oder cwindrv können Sie einen Drucker über den Windows-Dialog mit den
jeweiligen Einstellungen wählen.

Siehe hierzu:
Gerät anlegen (Plotter: Grafik), Seite 126
Gerät anlegen (Drucker: Text), Seite 132
Treiberdaten, Seite 133
126 Konfigurationen

Gerät anlegen (Plotter: Grafik)


Ein neues Gerät (max. 100) bestimmen Sie in der Dialogbox Einstellungen für Drucker und Plotter durch Klicken auf
Neu.
Bestimmen Sie den Gerätenamen (max. 12 Zeichen) und wählen die Ausgabeart Grafik. In das Eingabefeld geben Sie
eine beliebige informelle Gerätebeschreibung ein:

Ausgabeart
Über die Ausgabeart bestimmen Sie, für welche Druckfunktion Sie das Gerät nutzen:
Grafik Listen und Pläne, z.B. Ausschnitt drucken
Text Listentexte über das Icon Drucker in alten STRAKON-Dialogboxen

Anmerkung:

Einen Laserdrucker, den Sie als Plotter und als Drucker einsetzen möchten, müssen Sie jeweils mit der Ausgabeart
Grafik und mit der Ausgabeart Text anlegen.

Siehe hierzu:
Treiber, Seite 126
Ausgabeort, Seite 130
Gerät für den PDF-Export von Plänen wählen/anlegen, Seite 130
Gerät für den PDF-Export von Bewehrungslisten wählen/anlegen, Seite 132

Treiber
Die Treiber sind in dem Verzeichnis ..\strakon\plotrei\... gespeichert und haben die Dateinamenserweiterung *.drv (s.
Stammdaten, Seite 161). Diese Dateien werden bei jeder Installation erneuert bzw. neue hinzugefügt, sodass Ihnen
stets die neuesten von STRAKON unterstützen Standardgerätetreiber zur Verfügung stehen. Diese sollten Sie weder
löschen noch ändern.

Nutzen Sie einen dieser Treiber für ein spezielles Gerät, wird diese Datei vom Programm in eine USE-Datei umkopiert,
die Sie auf spezielle Anforderungen des Geräts (Blattabmessungen, Initialisierungsdaten usw.) anpassen können.

Nachdem Sie den Gerätenamen eines neuen Geräts bestimmt haben (s. Gerät anlegen (Plotter: Grafik), Seite 126),
wählen Sie den Treiber aus der Favoritenliste. Für jede Art der Ausgabe (monochrom, farblich, mit Pixel-Bildern, als
PDF-Datei usw.) stehen geeignete Treiber in der Liste zur Auswahl.
Die Treiber können Sie gemäß den gestellten Anforderungen editieren. Einen Treiber können Sie für mehrere Geräte
mit unterschiedlicher Initialisierung verwenden.
Druckereinrichtung 127

Hinzufügen
Ist ein Treiber in der Favoritenliste nicht vorhanden, können Sie die Liste aller Treiber öffnen, um einen weiteren Trei-
ber hinzu zu fügen:

Anmerkung:

Beachten Sie, dass jeder neue Treiber einen eigenen, in der Favoritenliste noch nicht vorhandenen Treibernamen
erhalten muss.
Geben Sie trotzdem einen vorhandenen Treibername ein, können Sie die Dialogbox nicht mit OK schließen. Die
Eingabe eines neuen Namens ist erforderlich. Dies schützt vor dem versehentlichen Überschreiben bereits modifi-
zierter Treiber in der Favoritenliste.

Löschen
Treiber löschen
Sie können nur Treiber löschen, die Sie nicht für die angelegten Geräte verwenden. Ansonsten erscheint folgende Mel-
dung, z.B.:
128 Konfigurationen

Druckerfarben
Stift- und Farbzuordnung bei der direkten Ausgabe eines Plans auf den Plotter bestimmen:

Wählen Sie einen Treiber bzw. bestimmen Sie einen neuen über Speichern unter (s. Konfigurationen, Stifte, Seite
220).

Die aktuellen Farbeinstellungen werden beim Speichern übernommen und können Sie anschließend (für jede Stiftnum-
mer) über die Auswahlpfeile in der Farbpalette neu bestimmen.

Zur Vereinfachung können Sie über die Schaltflächen folgende Einstellungen bestimmen:
Drucker = Bildschirm
Alle Druckerfarben denen des Bildschirms gleichsetzen

Drucker = Schwarz
Alle Druckerfarben auf die Farbe Schwarz setzen

Anmerkung:

Zusätzlich können Sie einzelne Druckerfarben nachträglich ändern!

alle löschen
Aktuell getroffene Druckerfarbzuordnung für alle Stifte des gewählten Treibers löschen
D.h. keine Druckerfarben werden über den Treiber zugewiesen.

Alle geänderten Farbeinstellungen sind über Speichern oder Speichern unter zu speichern.
Druckereinrichtung 129

Beispiel:
Der hpgl2-Treiber soll die Farben des Bildschirms erhalten. Ausnahme ist die Stiftnummer 3, die die Farbe Schwarz
erhält. Über Drucker = Bildschirm und Zuordnung der Farbe Schwarz für den Stift 3 (über die Farbpalette) und spei-
chern, werden die Treiberdaten automatisch geändert.

Siehe hierzu:
Treiber für die Ausgabe von Plänen mit integrierten Pixel-Bildern, Seite 129
Treiber für den Export von Bewehrungslisten nach Office (xlsx), Seite 129

Treiber für die Ausgabe von Plänen mit integrierten Pixel-Bildern


Zur Ausgabe von Plänen mit integrierten Pixel-Bildern können Sie folgende Treiber wählen:
hprtlc Farbtreiber zur Ausgabe von Pixel-Bildern
standard_hpgl_c
standard_pdf_c

hprtlm Monochrom-Treiber gibt nur die Pixel-Bilder farbig aus.


standard_hpgl_m
standard_pdf_m

Beachten Sie folgende Einschränkungen:


• Die Plotteroption automatisches Drehen der Zeichnung wird von den Treibern ausgeschaltet.
• In der Dialogbox der Funktion Pläne schalten Sie die Option Zeichnung drehen aus, wenn ein Plan im Hochformat
(A1h, A2h usw.) vorliegt. Pläne im Querformat können Sie drehen.

Treiber für den Export von Bewehrungslisten nach Office (xlsx)


Für den Export von Bewehrungslisten (Stahllisten, Biegelisten, Mattenlisten, Lagermattenlisten) nach Office, z.B. Lib-
reOffice, (s. Listenabgabe nach Office (xlsx), Seite 1934) wählen Sie folgenden Treiber:
office-xlsx Treiber zur Ausgabe von Bewehrungslisten
130 Konfigurationen

Ausgabeort
Die Auswahl des Ausgabeorts wird in Abhängigkeit zur Ausgabeart und des gewählten Treibers (STRAKON- oder
Windows-Treiber) vorgenommen. Sie können den Plot direkt auf das Ausgabegerät oder in eine Datei ausgeben, z.B.

Ausgabegerät
Die Plotausgabe erfolgt auf das Ausgabegerät, welches Sie über die -Schaltfläche in der Liste wählen.

Anmerkung:

• Wird der Plan mit einem Windows-Treiber windrv oder cwindrv direkt auf das Gerät ausgegeben, bestimmen
Sie die Druckereinstellungen (Blattformat, Seite einrichten usw.) über Ausgabeort.

Datei
Die Ausgabe erfolgt in eine Datei, z.B. in die Plotdatei stddplo. Sie geben den Zielpfad inkl. Dateinamen und Endung
ein oder wählen diesen über Ändern aus.

Für den Zielpfad und Dateinamen stehen Ihnen alle Kennungen der Plantexte (s. Eingabe/Eingabehilfen, Plantexte
übernehmen, Seite 361) zur Verfügung, z.B.

Gerät für den PDF-Export von Plänen wählen/anlegen


Für die Erzeugung von PDF-Planausgaben wählen Sie das Gerät PDF mono oder PDF color. Ein neues Gerät legen
Sie wie folgt an:
• Klicken Sie auf Neu und geben einen Namen für das Gerät ein, z.B. PDF_1, wählen Sie Grafik und definieren op-
tional einen Beschreibungstext.
• Wählen Sie für eine monochrome Ausgabe den Treiber standard_pdf_m und für eine farbige Ausgabe den Treiber
standard_pdf_c.
• Für den Ausgabeort bestimmen Sie in der Zeile Datei den Zielpfad inkl. Dateinamen mit der Endung pdf, z.B.
c:\PDF\!60\!1.pdf.
Soll nach der Erzeugung der PDF-Datei eine Umleitung der PDF-Datei erfolgen, z.B. die PDF-Datei soll in einen wei-
teren Pfad kopiert werden, schalten Sie die Option Datei mit Umleitung ein und wählen bzw. erzeugen eine Umlei-
tung.

Bestätigen Sie die Eingaben mit Fertig stellen.


Druckereinrichtung 131

Beispiel:
Die PDF-Datei wird im Verzeichnis c:\pdf\!60 erzeugt und soll anschließend auf dem Server n:\projekte kopiert wer-
den.

Schalten Sie die Option Datei mit Umleitung ein und klicken auf Konfigurieren.

Klicken Sie auf Neu.

Klicken Sie auf Erweitert, geben Sie einen Namen für die Umleitungsdatei ein und bestimmen die Parameter für die
Umleitung. Schließen Sie die Dialogbox mit OK.
132 Konfigurationen

Bestätigen Sie die Eingaben mit Fertig stellen.

Anmerkung:

• Die Datei der Umleitung liegt im Verzeichnis ..\strakon\Spool.Dir.


• Inhalt der Umleitung:
- Sie dürfen alle Kennungen der Plantexte, z.B. !60, verwenden.
- Zielpfad inkl. Dateinamen sind in Anführungszeichen einzuschließen, z.B. “C:...“. Dies ist erforderlich, wenn
der Pfad oder der Dateinamen ein Leerzeichen enthält bzw. enthalten soll.

Gerät für den PDF-Export von Bewehrungslisten wählen/anlegen


Für die Ausgabe der Bewehrungslisten wählen Sie das Gerät PDF Listen oder definieren ein neues Gerät (s. Gerät für
den PDF-Export von Plänen wählen/anlegen, Seite 130).

Gerät anlegen (Drucker: Text)


Bestimmen Sie das Gerät analog der Definition eines Plotter-Geräts (s. Gerät anlegen (Plotter: Grafik), Seite 126) und
wählen die Ausgabeart Text.
Folgende Dialogbox mit den entsprechenden Druckertreiberdaten erscheint:
Druckereinrichtung 133

Treiberdaten
Die Treiberdaten eines Geräts können Sie über die Dialogbox Einstellungen für Drucker und Plotter folgendermaßen
öffnen bzw. bearbeiten:
Gerät mit der Ausgabeart Grafik durch Klicken auf Treiberdaten
• Plottertreiberdaten, s. Seite 133

Gerät mit der Ausgabeart Text durch Klicken auf Bearbeiten > Weiter
• Druckertreiberdaten, s. Seite 136

Plottertreiberdaten
Die Treiberdaten für Geräte mit der Ausgabeart Grafik öffnen Sie über die Dialogbox Einstellungen für Drucker und
Plotter > Treiberdaten.

• Geräteparameter, s. Seite 133


• Verschiebung der Zeichenfläche, s. Seite 134
• Steuerbefehle, s. Seite 134

Geräteparameter
Neben der Blattlänge und -höhe können Sie die verfügbare Anzahl an Stiften, mit denen geplottet werden kann, und
die Schrittweite (dpi) der Rasterpunkte definieren. Den Plottertyp Stiftplotter, A4-Laserdrucker oder Rasterplotter
(Elektrostat-, Thermo-, Tintenstrahlplotter, A3-Laser) wählen Sie über die -Schaltfläche in der Liste. Die Anzahl der
Stifte im Block können Sie über das Eingabefeld erhöhen oder verringern.
134 Konfigurationen

Verschiebung der Zeichenfläche


Über beliebige Werte in den Eingabefeldern können Sie die Zeichenfläche auf dem vorhandenen Blatt verschieben. Die
Verschiebung können Sie für den normal ausgeplotteten und für den gedrehten Plan in einer weiteren Dialogbox be-
stimmen.

Beispiel: dy = 0 cm, dx = 2,0 cm

Wichtig!

Die Lage des Koordinatensystems ist geräteabhängig.


Bei den Laserdruckern ist die Einstellung der Verschiebung auch für den gedrehten Plan erforderlich.

Steuerbefehle
Die Eingabe oder Korrektur der Daten für die plotterabhängigen Steuerbefehle bestimmen Sie über die Optionen Initi-
alisierung, Drehen und Ende im unteren Eingabefeld.

Max. Einträge:
Anzahl der Zeilen je Sequenz: max. 20
Anzahl der Spalten einer Zeile: max. 80

Diese Grenzwerte werden beim Einlesen der Editordaten überprüft, d.h. das Programm schneidet alle Daten, die über
die Grenzwerte hinausgehen, ab.

Initialisierung
Für die Initialisierung der Plotter stehen folgende Werte zur Verfügung, die aus den jeweiligen Abmessungen oder der
jeweiligen Stückzahl des zu plottenden Plans resultieren:
STUECK Anzahl der Kopien (für Plotter mit Kopierfunktion)
BREITE Blattbreite inkl. Verkleinerungsfaktor (cm)
HOEHE Blatthöhe inkl. Verkleinerungsfaktor (cm)

Die Anzahl der Kopien geben Sie in der Plotmaske ein. Die Eingabe wird nur wirksam, wenn außerdem ein Calcomp-
Treiber geladen ist. In den zugehörigen Treiberdaten können Sie die entsprechenden Geräteparameter über Calcomp
definieren.

Die Werte können als Variable im Rahmen der Plotterinitialisierung verwendet werden. Sie können innerhalb der Initi-
alisierung einzeln oder innerhalb einer Formel auftreten, wobei Wert oder Formel jeweils durch !-Zeichen einzurahmen
sind. Für die Werte BREITE und HOEHE bzw. deren Formelergebnisse ist jeweils anzugeben, mit wieviel Nachkom-
mastellen das Ergebnis in die Initialisierung einzutragen ist. Die Anzahl der Nachkommastellen wird durch ein Semiko-
lon eingeleitet (!.....;Nachkommastellen!). Die Zeilenlänge darf max. 80 Zeichen betragen.
Druckereinrichtung 135

Verschiedene Plotter, die über die HP Graphic-Language betrieben werden, haben nach dem Einschalten ihren Null-
punkt in der Blattmitte. STRAKON setzt voraus, dass sich der Nullpunkt in der linken, unteren Ecke von Plänen befindet.

Zunächst muss ein Fahrbefehl mit angehobenem Stift auf den STRAKON-Nullpunkt erfolgen. Um die halbe Blattbreite
zurückzufahren und um die halbe Blatthöhe nach unten zu gelangen, ist
PU !-((BREITE/2)*400);0!,!-((HOEHE/2)*400);0!;
x-Wert y-Wert
einzugeben. PU löst den Fahrbefehl mit angehobenem Stift aus, der Plotter macht 400 Schritte je cm, x- und y-Wert
sind mit Komma getrennt und das Kommando wird mit einem Semikolon abgeschlossen.

Anmerkung:

1. In den Treiberdaten des Plottertreibers hp_mitte (Treiber für Plotter, deren Nullpunkt in Blattmitte liegen) ist die-
se Kommandoeingabe schon vorhanden.
2. Bleibt der Nullpunkt vom Plotterpapier unverändert, wird nur der sichtbare Teil des STRAKON-Plans geplottet
(s. Skizze).
136 Konfigurationen

Druckertreiberdaten
Die Treiberdaten für Geräte mit der Ausgabeart Text öffnen Sie über die Dialogbox Einstellungen für Drucker und
Plotter > Bearbeiten > Weiter.

Die Dialogbox ist in die Bereiche Druckerausgabe, Blattformat und Steuerbefehle eingeteilt:
Blattformat
In Abhängigkeit des gewählten Formats (Hoch- oder Querformat) bestimmen Sie die Zeilen, Spalten und die Heftrand-
spalten.
Sie können Folgendes wählen:
• Hochformat mit normalem oder engem Schriftfont
• Querformat mit normalem oder engem Schriftfont

Für die Druckertreiber HP Laser ... und Canon LASER wurden die entsprechenden Steuersequenzen hinterlegt. Bei
Verwendung eines anderen Druckertreibers entnehmen Sie diese Daten dem jeweiligen Druckerhandbuch und tragen
diese in die Druckertreiberdaten. Der Druckertreiber HP Laser ... können Sie sowohl für einen HP Laser-Drucker als
auch für einen Brother-Drucker einsetzen.

Steuerbefehle
Analog der Plottertreiberdaten, s. Seite 133, können Sie die Eingabe oder Korrektur der Daten für die druckerabhängi-
gen Steuerbefehle über die Optionen Initialisierung und Ende im unteren Eingabefeld bestimmen.
Beachten Sie die in den Plottertreiberdaten erläuterten Grenzwerte.

Für die Ausgabe diverser Listen und Verwaltungen auf den Drucker können Sie außerdem den Listenkopf definieren.
Die Anzahl der zugehörigen Listenkopfzeilen (max. 20) bestimmen Sie über das entsprechende Eingabefeld im Bereich
Blattformat.
Druckereinrichtung 137

Anmerkung:

1. Im Listenkopf können Sie Leerzeilen eintragen.


Werden mehr Zeilen, als vorab gewählt, editiert, gehen diese nicht verloren. Die Anzahl der Listenkopfzeilen wer-
den automatisch erhöht. Werden weniger Zeilen, als vorab gewählt editiert, werden am Ende des Texts Leerzei-
len eingefügt.
2. Im Listenkopftext können Sie zusätzliche Sonderzeichen nutzen, die beim späteren Ausdruck der Liste durch die
aktuellen Daten ersetzt werden (s. Drucken, Bewehrungslisten, Seite 1935), z.B.
#B = Ausgabe der Seitenzahl
#D = Ausgabe des aktuellen Datensatzdatums
#AD = Ausgabe des aktuellen Tagesdatums
138 Konfigurationen

Externe Einstellungen
Betriebssystem Windows: Menü Start > Programme > DICAD 2019 > Einstellungen

Um grundlegende Konfigurationen der Benutzerumgebung zu definieren, wie z.B. den Koordinatengeber, können Sie
folgende zusätzliche Optionen wählen:
• Koordinatengeber, s. Seite 138

Siehe hierzu:
Einstellungen speichern (zip), Seite 243

Koordinatengeber
Betriebssystem Windows: Menü Start > Programme > DICAD 2019 > Einstellungen > Koordinatengeber

Der Koordinatengeber ist das hauptsächliche Eingabemedium im Grafikmodus. Das Bewegen der Maus oder des Ein-
gabestifts auf der Kontaktfläche bewegt den Cursor oder das Fadenkreuz auf dem CAD-Fenster.
Alle Microsoft® kompatiblen Mäuse werden unterstützt. Bei Verwendung eines Eingabestifts kommen modifizierte Ko-
ordinatengeber der Firmen ACECAT oder WACOM zum Einsatz. Die überwiegende Zahl der Anwender zieht dieses
Eingabemedium einer Maus vor, da es einfacher und vor allem schneller bei der Eingabe zu handhaben ist.

In der Auswahlliste werden alle von STRAKON unterstützen Treiber der Koordinatengeber angeboten.
Externe Einstellungen 139

Auswahl
Markierten Koordinatengeber wählen
Nach Bestätigen mit OK erscheint die Meldung:

Nach Bestätigen mit OK erfolgt automatisch die Installation des Koordinatengebertreibers und STRA-
KON wird neu gestartet.

Editieren
Markierten Koordinatengebertreiber editieren
Nach Auswahl und Anschluss des Koordinatengebers (und Neustart des Programms) kann eine Anpas-
sung der Schnittstelle erforderlich sein.

Beispiel: ACECAT II

Wichtig!

Um einen beliebigen Koordinatengeber editieren zu können, müssen Sie diesen zuerst installieren
(= Eintrag in die Datei tablett.sys). Bei erneutem Öffnen der Einstellungen können Sie den installier-
ten Koordinatengeber editieren.

Drucken
Koordinatengeberliste drucken (s. Drucken, Listen drucken, Seite 1931)
140 Konfigurationen

Einstellungen
Menü Einstellungen
Betriebssystem Windows: Menü Start > Programme > DICAD 2019 > Einstellungen

Für das Arbeiten mit STRAKON können Sie folgende Einstellungen bestimmen:
• Grundeinstellungen, Seite 142
• Automatischer Punktfang, Seite 160
• Stammdaten, Seite 161
• Verwaltungen, Seite 167
• Konstruktion allgemein, Seite 191
• 2D-Konstruktion, Seite 193
• 3D-Konstruktion, Seite 194
• Bewehrung, Seite 207
• Zubehör, Seite 208
• Elementierung, Seite 208
• Importieren / Exportieren, Seite 209
• Datenabgabe, Seite 210
• Listenabgabe nach Office (xlsx), Seite 212
• Planlistenvorlagen, Seite 218
• Listen- und Plandatenvortexte, Seite 218
• Datenabgabe individuell, Seite 219
• Stifte, Seite 220
• Linientypen, Seite 226
• Elementzuordnung, Seite 229
• Textbausteine, Seite 229
Einstellungen 141

• Zeichenfläche, Seite 230


• Werkzeugleiste, Seite 232
• Tablett-Konfiguration, Seite 236
• Voreinstellungen in Sets verwalten, Seite 237
• Setauswahl für Pläne, Seite 239
• Einstellungen speichern (zip), Seite 243

Anmerkung:

Erlaubte Zeichen für Pfad- oder Dateinamen


Für den Pfad- oder Dateinamen (dies gilt auch für Pläne, DXF/DWG-Dateien usw.) können Sie max. 256 Zeichen
eingeben (Ausnahme: Dateien der STRAKON-Verwaltungen, z.B. Makros). Die Verteilung der Zeichen auf den
Pfad- oder Dateinamen ist beliebig.

Für die Namensgebung stehen alle Windows zulässigen Zeichen für Dateinamen zur Verfügung. Beachten Sie:
142 Konfigurationen

Grundeinstellungen
Menü Einstellungen > Grundeinstellungen
Werkzeugleiste:
Grundeinstellungen

Für das Arbeiten im Modul STRAKON können Sie folgende planübergreifende und arbeitsplatzbezogene Einstellungen
bestimmen:

Siehe hierzu:
Grundeinstellungen, Seite 143
Zeichnungselemente, Seite 147
Mattenübernahme, Seite 150
Eingabe, Seite 151
Speichern, Seite 152
Ausgabe, Seite 154
Datenabgabe, Seite 155
Hilfefenster, Seite 156
Anzeige, Seite 157
Einstellungen 143

Grundeinstellungen
Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Grundeinstellungen
Werkzeugleiste:
Grundeinstellungen > Grundeinstellungen

• Planstatistik anzeigen, s. Seite 143


• Sicherung bei Bearbeitungsfunktionen, s. Seite 144
• STRAKON-Papierkorb für Netzlaufwerke, s. Seite 144
• Segment 2 (Gesamtplan) automatisch anlegen, s. Seite 145
• Segment 2 als 3D-Segment anlegen, s. Seite 146
• Abfrage bei Wechsel in inaktive Ebene, s. Seite 146
• Plan in/aus Bibliothek: Protokoll anzeigen, s. Seite 146
• PPS-Protokoll anzeigen, s. Seite 147
• Editor, s. Seite 147
• Vorgabedatei „Einstellungen speichern“, s. Seite 147

Planstatistik anzeigen
Planstatistik beim Einlesen oder Speichern eines Plans anzeigen, ein-/ausschalten

Planwechsel über Strg+Tab mit grafischer Auswahl


Über die Tastenbelegung Strg+Tab die grafische Auswahl zum Wechseln des Plans öffnen, ein-/ausschalten (s.
Grundlagen, Planwechsel über grafische Auswahl, Seite 277)
144 Konfigurationen

Bei eingeschalteter Option können Sie den Plan über die Tastenbelegung Strg+Shift+Tab auch über die Liste aller ge-
öffneten Pläne wechseln (s. Grundlagen, Planwechsel über Liste, Seite 277).

Sicherung bei Bearbeitungsfunktionen


Die letzten Sicherungsstände einer Bearbeitung (Menü Bearbeiten > Auschnitt verschieben, ...löschen usw. DWG
importieren, Segment lesen usw.) zurückholen, ein-/ausschalten (s. Grundlagen, Rückgängig Bearbeitungsschritt /
Wiederherstellen Bearbeitungsschritt, Seite 342)

STRAKON-Papierkorb für Netzlaufwerke


Über die Planverwaltung gelöschte Pläne werden von einem Netzlaufwerk in den STRAKON-Papierkorb verschoben,
ein-/ausschalten
Der Papierkorb wird im Ordner (Unterverzeichnis) KON-Recycler des Arbeitsbereichs auf dem Netzlaufwerk angelegt.
Bei dem Löschvorgang öffnet sich eine Meldung mit Sicherheitsabfrage und weiterer Handhabung der gelöschten Plan-
dateien (KON-Dateien):

Wichtig!

Im STRAKON-Papierkorb werden schon vorhandene gelöschte Planstände gleichen Namens, ohne weitere Abfra-
ge, überschrieben.

Zur Wiederherstellung der Pläne (KON-Dateien) verschieben Sie (Strg+C oder Strg+X) diese aus dem STRAKON-
Papierkorb zurück in den Arbeitsbereich. Anschließend müssen Sie in der Planverwaltung die Übernahme der Plan-
dateien durchführen.

3D-Bearbeitungsmodus
Modus bestimmen, der beim Anlegen eines neuen Plans voreingestellt sein soll (s. Grundlagen, Plan, Plan anlegen,
Seite 255)
Den Modus wählen Sie über die Auswahlliste:
Einstellungen 145

Lage Segment 1 (Firmenkopf)


Lage des Segments 1, welchem der Firmenkopf zugewiesen ist, vor dem Anlegen eines neues Plans (s. Grundlagen,
Plan, Plan anlegen, Seite 255) bestimmen
Die Lage wählen Sie über die Auswahlliste:

Bei einer Änderung des Blattformats, behält das Segment 1 seine Lage zur gewählten Planecke.

Segment 2 (Gesamtplan) automatisch anlegen


Bei der Eingabe eines neuen Plans Segment 2 automatisch oder im direkten Dialog anlegen, ein-/ausschalten (s. Plan,
Planverwaltung, Seite 290)
Soll das Segment 2 automatisch angelegt werden, erhält es die Größe des Plans, den Hauptmaßstab und den Seg-
menttext „Gesamtplan“.
Soll das Segment 2 im direkten Dialog angelegt werden, entfällt jedoch das Aktivieren der Funktion Segmentangaben
( ).
146 Konfigurationen

Definieren Sie beim Neuanlegen eines Plans Firmenkopfabmessungen, spart das automatisch erzeugte Segment 2
diesen Bereich im Plan aus.

Segment 2 als 3D-Segment anlegen


Segment 2 direkt als 3D-Segment anlegen, ein-/ausschalten
D.h. die Niveauverwaltung mit dem Eintrag Name=0 und Niveau=0.000m wird hinterlegt, dem Segment 2 zugewiesen
und für Darstellung im Cube eingeschaltet.

Abfrage bei Wechsel in inaktive Ebene


Verschiedene Meldungen bzw. Abfragen anzeigen, die z.B. bei einer automatischen Elementzuordnung auf inaktive
Ebenen hinweisen, ein-/ausschalten

Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Beim Wechseln der Funktion wird die zugehörige Ebene sofort aktiviert, sofern die automatische Elementzuordnung
eingeschaltet ist (s. Grundlagen, Ebenen, Automatische Elementzuordnung, Seite 330).

Plan in/aus Bibliothek: Protokoll anzeigen


Optional können Sie das Protokoll beim Speichern in und Neu aus Bibliothek einschalten.
Einstellungen 147

PPS-Protokoll anzeigen
Protokoll der erzeugten PPS-Daten anzeigen, wenn beim Speichern eines Plans gleichzeitig die PPS-Daten abgege-
ben werden, ein-/ausschalten

Editor
Sie können den Texteditor, z.B. MS-DOS-Editor, NOTEPAD, TEXTPAD, den Sie im Programm nutzen durch Eingabe
des entsprechenden Pfads und Editornamens bestimmen.

Den gewählten Editor können Sie bei jedem Öffnen der Editierfunktion, z.B. in den Makros > korr > Formeln, nutzen.

Vorgabedatei „Einstellungen speichern“


Wählen Sie die Vorgabedatei, welche die Informationen zur Speicherungen Ihrer gewählten Einstellungen enthält. Der
Dateiname und Pfad dieser Datei sind frei wählbar. Für den Speichervorgang werden zuerst die Informationen aus der
STRAKON-Datei standard.sic und anschließend aus Ihrer Datei gelesen (s. Einstellungen speichern (zip), Seite 243).

Zeichnungselemente
Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Zeichnungselemente
Werkzeugleiste:
Grundeinstellungen > Zeichnungselemente

• Texte einschalten, s. Seite 147


• Faktor Normschrift, s. Seite 147
• Schriftart Listen, s. Seite 148
• Textsuche im Ausschnitt über Bezugspunkt LU, s. Seite 148
• Importierte HPGL-Texte als STRAKON Texte übernehmen, s. Seite 149
• Wandschraffuren erzeugen, s. Seite 149
• Test auf überlappende Maße, s. Seite 149

Texte einschalten
Im Plan vorhandene Texte beim Programmstart, Plan einlesen, neuen Bildaufbau usw. mit dem voreingestellten Wert
darstellen

Faktor Normschrift
148 Konfigurationen

Texte mit den Texttypen NBg und NBs, durch Eingabe des entsprechenden Faktors, der DIN 6776 bzw. der ISO-Norm
3098 anpassen
Den Faktor wählen Sie über die Auswahlliste:

Wichtig!

Um eine einheitliche Beschriftung auf dem Plan zu erhalten, verwenden Sie immer nur einen Normschriftfaktor.

Schriftart Listen
Für die Ausgabe der Listen (Bewehrungs-, Einbauteillisten usw.) auf den Plan, auf den Drucker oder in Datei (Ausnah-
me Abgabe nach Office) können Sie die Schriftart der Listentexte wählen.
Aus der STRAKON-Gesamtliste steht Ihnen eine Auswahl von Schriftarten zur Verfügung.

Textsuche im Ausschnitt über Bezugspunkt LU


Textbezugspunkt LU beim Suchen von Texten über das Menü Bearbeiten > Ausschnitt Verschieben, ...Löschen
usw. vom Ausschnitt erfassen, ein-/ausschalten
Irrelevant ist, mit welchem Bezugspunkt der Text erzeugt wurde.
Kontrollkästchen eingeschaltet:

Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Texte werden nur markiert, wenn sie komplett im Ausschnitt liegen.
Einstellungen 149

Importierte HPGL-Texte als STRAKON Texte übernehmen


Im Plan HPGL-Plottdateien direkt in das aktive STRAKON-Segment importieren, ein-/ausschalten
Die Zeichenanzahl von HPGL-Texten bestimmt, ob die Texte als STRAKON-Texte oder als Linien importiert werden.
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Alle Texte <= 80 Zeichen werden als Texte und alle Texte mit > 80 Zeichen werden als Linien übernommen.

Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Alle Texte werden als Linien importiert. Umlaute werden korrekt übernommen.

Schraffuren bei Aufruf der Funktion sichtbar schalten


Nicht sichtbare Schraffuren bei Aufruf der Funktion Schraffuren/Farbflächen automatisch darstellen, ein-/ausschalten
Auch wenn Sie über das Kontextmenü die Option Schraffur sichtbar ausgeschaltet haben, wird die Schraffur darge-
stellt.

Materialschraffur in 3D-Sichten im Hintergrund


Darstellung von Materialschraffur im Hintergrund in den 3D-Sichten ein-/ausschalten
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Die Materialschraffuren werden beim Einbau und Aktualisierung der 3D-Sichten hinter manuell erzeugten Schraffuren
dargestellt.

Wandschraffuren erzeugen
Wände bei der Eingabe direkt mit der Materialfarbe (s. Material, Seite 186) versehen, ein-/ausschalten

Anmerkung:

Die Einstellung wirkt sich nicht rückwirkend auf schon vorhandene Wände aus.

Flex-Bauteile beim Einlesen aktualisieren


Eingebaute Flex-Bauteile beim Einlesen des Plans kontrollieren und ggf. aktualisieren

Modellreferenzen beim Einlesen aktualisieren


Eingebaute Modellreferenzen beim Einlesen des Plans kontrollieren und ggf. aktualisieren

Test auf überlappende Maße


• Beim Speichern, Bei Funktionen
Automatische Kontrolle auf überlappende Maße im aktiven Segment in den Bearbeitungsfunktionen, z.B. Aus-
schnitt verschieben, ...kopieren oder ...spiegeln, nach der Maßeingabe sowie beim Speichern eines Plans durch-
führen, ein-/ausschalten

• Mit Ausschnittwechsel
Neben der Meldung mit den entsprechenden Maßnummern wird automatisch in den Bildschirmausschnitt der betref-
fenden Maße gezoomt. Der Grenzwert der Überlappung liegt bei 0,5 mm wahrer Größe auf dem ausgeplotteten Plan.
150 Konfigurationen

Mattenübernahme
Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Mattenübernahme
Werkzeugleiste:
Grundeinstellungen > Mattenübernahme

• Fehlende Matten, s. Seite 150


• Namensgleiche Matten, s. Seite 150

Fehlende Matten
• Abfrage für automatische Übernahme
Beim Einlesen des Plans, werden die im Plan gespeicherten Matten auf Vorhandensein in der aktuell gewählten Mat-
tenverwaltung überprüft. Folgende Meldung erscheint:

Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Eine Mattenübernahme erfolgt nicht.

Fehlende Matten können Sie über das Menü Bewehrung > Mattenübernahme in die aktuelle Mattenverwaltung
übernehmen.

Namensgleiche Matten
• Lagermatten/Vorratsmatten/Zeichnungsmatten: Abfrage für automatische Übernahme
Sind namensgleiche Matten mit verschiedenen Parametern (beim Prüfen der im Plan gespeicherten Matten mit den
Matten in der aktiven Mattenverwaltung) vorhanden, können Sie die Matten in der Verwaltung optional mit den Mat-
tendaten aus dem Plan überschreiben lassen. Folgende Abfrage erscheint:
Einstellungen 151

• Übernahme nur bei Datenbereich der Mattenverwaltung = Arbeitsbereich


Sie können wählen, dass das Überschreiben namensgleicher Matten nur erfolgen soll, wenn der Datenbereich der
Mattenverwaltung auf den Arbeitsbereich des Plans zugreift (Datenbereich Aktuell).

Eingabe
Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Eingabe
Werkzeugleiste:
Grundeinstellungen > Eingabe

Koordinateneingabe über Nummernblock


Tastaturumlegung zur Koordinateneingabe über den Nummernblock, ein-/ausschalten
Bei eingeschalteter Option werden folgende Tasten des Nummernblocks umbelegt:
Die Plus-Taste wird für die Eingabetrennung von x-, y- und z-Koordinaten mit dem Komma belegt.
Die Komma-Taste wird mit dem Punkt als Dezimaltrennzeichen belegt.

Diese Eingabemethode über den Nummernblock bezieht sich nur auf STRAKON und überträgt sich nicht auf andere
Programme.

• Freihandsymbol „Punkt identifizieren“, s. Seite 151


• Freihandsymbol „Löschen einzeln frei“ als Strich, s. Seite 151

Freihandsymbol „Punkt identifizieren“


Über das Freihandsymbol / Punkt identifizieren eine Punktidentifikation ausführen (s. Freihandsymbole, Funktion im
Modul STRAKON auslösen, Seite 115)

Freihandsymbol „Löschen einzeln frei“ als Strich


Über das Freihandsymbol Löschen einzeln frei (alternativ zum Freihandsymbol ) einzelne Elemente oder eine
Gruppe von Elementen löschen (s. Freihandsymbole, Funktion im Modul STRAKON auslösen, Seite 115)
152 Konfigurationen

Speichern
Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Speichern
Werkzeugleiste:
Grundeinstellungen > Speichern

• Pläne komprimieren, s. Seite 152


• Planverwaltung als Liste, s. Seite 153
• Gespeicherter Planstand, s. Seite 153
• Automatische Zwischensicherung, s. Seite 153
• 2D-Vorschau für Planverwaltung, s. Seite 153
• PDF, s. Seite 154
• 3D-PDF, s. Seite 154
• HPGL für Viewer, s. Seite 154
• HPGL für Betsy, s. Seite 154

Pläne komprimieren
Große Pläne während des Speichervorgangs komprimieren, ein-/ausschalten
Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Pläne werden wieder unkomprimiert gespeichert.

Anmerkung:

Aus Geschwindigkeitsgründen werden eventuell vorhandene Bilddateien jedoch nicht mitkomprimiert.


Einstellungen 153

Planverwaltung als Liste


Beim Speichern des Plans (Planverwaltung) eine Liste aller Datensätze des aktuellen Arbeitsbereichs als XLSX-Datei
erstellen
Die Datei strako000.xlsx wird im aktuellen Arbeitsbereich erzeugt.

Gespeicherter Planstand
• Maximale Anzahl der gespeicherten Planstände
Anzahl der Sicherungsstände zwischen 10 und 100 wählen

Automatische Zwischensicherung
• Maximale Anzahl der gespeicherten Zwischensicherungen
Anzahl der Sicherungsstände zwischen 10 und 100 wählen

• Sicherungszeit (Minuten)
Die Sicherungszeit bezieht sich auf den jeweiligen Plan. Nach Ablauf der eingestellten Zeit wird vom Programm au-
tomatisch eine Sicherung durchgeführt.

Beispiel:
Sicherungszeit = 20 Minuten. Sie arbeiten 15 Minuten im Plan A und wechseln über das Menü Fenster in Plan B.
Das Programm zählt die Minuten für Plan B neu hoch und sichert diesen nach 20 Minuten. Wechseln Sie in Plan A
zurück, zählt das Programm ab der 15. Minute weiter hoch, d.h. Plan A wird nun nach weiteren 5 Minuten gesichert.

Wichtig!

Überschreitet die vorhandene Anzahl an Sicherungsständen die neue gewählte, erscheint die Meldung:

OK
Alle überzähligen Sicherungen werden automatisch gelöscht.

Abbrechen
Die maximale Anzahl wird automatisch auf den zuletzt gewählten Wert zurückgesetzt.

2D-Vorschau für Planverwaltung


• Erzeugen
Beim Speichern eines Plans eine 2D-Vorschaudatei erzeugen, ein-/ausschalten
Die Vorschaudatei kann einzeln als Planvorschau, Grafische Auswahl bzw. optional im Vorschaufenster der Plan-
verwaltung anzeigt werden.
154 Konfigurationen

PDF
• Erzeugen, Pfad, Dateiname
Beim Speichern eines Plans eine PDF-Datei erzeugen, ein-/ausschalten
Die Datei wird in den eingestellten Pfad abgelegt.

• Farbe
PDF-Datei farbig darstellen, ein-/ausschalten
Kontrollkästchen ausgeschaltet:
PDF-Datei wird monochrom ausgegeben.

3D-PDF
• Erzeugen, Pfad, Dateiname
Beim Speichern eines Plans eine 3D-PDF-Datei erzeugen, ein-/ausschalten
Die Datei wird in den eingestellten Pfad abgelegt.
Voraussetzung für das Erstellen einer 3D-PDF-Datei sind im Plan vorhandene 3D-Objekte (Flex-Bauteile, 3D-Ein-
bauteile usw.) oder Modellreferenzen.

HPGL für Viewer


• Erzeugen, Dateiendung, Ausgabegerät
Neben dem Erzeugen von HPGL-Dateien beim Speichern für einen HPGL-Viewer, gleichzeitig die Dateiendung die-
ser HPGL-Datei bestimmen
Diese Dateien werden im Arbeitsbereich in das Verzeichnis viewer abgelegt.

HPGL für Betsy


• Erzeugen, Ausgabegerät
Beim Speichervorgang für die Plandatenabgabe an das Kalkulations- und Dispositionsprogramm BETSY zusätzlich
eine Abgabedatei im HPGL-Format (PLT-Datei) erzeugen und über das entsprechend gewählte Gerät ausgeben

Ausgabe
Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Ausgabe
Werkzeugleiste:
Grundeinstellungen > Ausgabe

Auswahl von Windows-Druckern bei „Plan direkt…“


Kontrollkästchen eingeschaltet:
Bei der Ausgabe über Plan direkt öffnet sich die Windows-Dialogbox Drucken.

Informationsrandzeile plotten
Einstellungen 155

Datenabgabe
Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Datenabgabe
Werkzeugleiste:
Grundeinstellungen > Datenabgabe

• BVBS: Pos. Zeichnungsmatten für Betsy, s. Seite 155


• BVBS: Multiplikator Zeichnungsmatten, s. Seite 155
• Texte auf Ebene „Betsy“ in die PPS „*.fa“ Datei schreiben, s. Seite 156

BVBS: Pos. Zeichnungsmatten für Betsy


Positionsnummern von Zeichnungsmatten müssen für die Weiterverarbeitung im Kalkulationsprogramm Betsy in die
BVBS-Datei mit der Zahl 10.000 addiert und ohne Beschreibung des Zeichnungsmattenaufbaus ausgegeben wer-
den.
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Intern laufende Positionsnummer und die Beschreibung des Mattenaufbaus für ungebogene Zeichnungsmatten werden
in die Datei abgegeben.

Kontrollkästchen ausgeschaltet:
BVBS: Multiplikator Zeichnungsmatten steht zusätzlich zur Verfügung.

BVBS: Multiplikator Zeichnungsmatten


Kontrollkästchen eingeschaltet:
Anzahl der Stäbe im Zeichnungsmattenaufbau bezieht sich auf eine Matte.

Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Anzahl der Stäbe wird um die Anzahl der Matten multipliziert.

Beispiel:
BVBS: Pos. Zeichnungsmatten für Betsy eingeschaltet

VBS: Pos. Zeichnungsmatten für Betsy ausgeschaltet

Beispiel: (Zeichnungsmatten-Zählfaktor=2)
BVBS: Multiplikator Zeichnungsmatten ausgeschaltet
156 Konfigurationen

BVBS: Multiplikator Zeichnungsmatten eingeschaltet

Texte auf Ebene „Betsy“ in die PPS „*.fa“ Datei schreiben


Kontrollkästchen eingeschaltet:
Alle Texte der vorhandenen Ebene mit dem Namen Betsy werden wie FT-Positionen behandelt und in die PPS FA-
Datei (*.fa) geschrieben (s. Schnittstellen, PPS-Datenabgabe, Seite 2029).

Flex-Bauteil IDs in PDF-Datei schreiben


Bei der Ausgabe von Plänen in das PDF-Format Flex-Bauteil-IDs auf die Ebene ModelIds abgeben, ein-/ausschalten
Die Ebene Modellds kann in der PDF-Datei eingeschaltet werden.

Beachten Sie hierbei, dass Flex-Bauteile in einer 3D-Sicht auf dem Plan beschriftet sein müssen (s. 3D-Konstruktion -
Modellieren, Cube, Flex-Bauteile, Seite 741).

Hilfefenster
Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Hilfefenster
Werkzeugleiste:
Grundeinstellungen > Hilfefenster

Hilfefenster automatisch öffnen


Automatik der grafischen Hilfefenster ein-/ausschalten
Soll sich später in den jeweiligen Funktionen automatisch der grafische Auswahldialog öffnen, schalten Sie die Optio-
nen, wie z.B. Linientypen, Stifte, ein.
Einstellungen 157

Anzeige
Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Anzeige
Werkzeugleiste:
Grundeinstellungen > Anzeige

• STRAKON-Fenster, Seite 157


• Texte, Seite 159
• Stiftstärken, Seite 159

STRAKON-Fenster
• Cube-Fenster beim Programmstart öffnen
Cube-Fenster automatisch nach dem Programmstart öffnen, ein-/ausschalten

Neben der Wahl des zweiten CAD-Fensters können Sie die Aufteilung auf dem Bildschirm bestimmen. Diese Einstel-
lungen gelten nur für das Programm STRAKON.
• CAD-Fenster 2
Zweites CAD-Fenster einschalten
Die Plangrafik in zwei CAD-Fenstern ermöglicht ein paralleles Arbeiten. Sie können z.B. in dem CAD-Fenster 2 den
ganzen Plan anzeigen und in dem CAD-Fenster 1 im Ausschnitt arbeiten. Durch Drücken der Funktionstaste F10
oder über die Freihandsymbole 1, 2 (s. Freihandsymbole, Funktion im Modul STRAKON auslösen, Seite 115) kön-
nen Sie das Fadenkreuz zwischen beiden CAD-Fenstern hin- und herschalten und somit in beiden CAD-Fenstern
arbeiten (s. Benutzeroberfläche, Dialogbox, Seite 96).

Anmerkung:

Alle Eingaben werden direkt in beiden Fenstern angezeigt.

• Anordnung
Lage der Werkzeug- und Funktionszusatzleiste auf dem CAD-Fenster bestimmen
Folgende Kombinationen können Sie über die Auswahlliste wählen:
158 Konfigurationen

(A) Werkzeugleiste links, Funktionszusatzleiste unten:

(B) Werkzeugleiste rechts, Funktionszusatzleiste unten:

(C) Werkzeugleiste links, Funktionszusatzleiste oben:

(D) Werkzeugleiste rechts, Funktionszusatzleiste oben:

Die gewählte Lage der Leisten wird nach dem Bestätigen mit OK direkt auf dem CAD-Fenster dargestellt.
Einstellungen 159

Texte
• Schrifthöhe CAD-Fenster 1
Schrifthöhe der Texte in der Funktions- und Funktionszusatzleiste für das CAD-Fenster 1 individuell anpassen
Den Wert wählen Sie über die Auswahlliste:

• Schrifthöhe CAD-Fenster 2
Analog der Schrifthöhe CAD-Fenster 1 die Schrifthöhe für das CAD-Fenster 2 bestimmen

• Schrifthöhe Dialogboxen
Schrifthöhe der Texte in den Dialogbox „Einstellungen für ...“, s. Seite 102, individuell anpassen
Den Wert wählen Sie über die Auswahlliste:

Anmerkung:

Eine Änderung der Anzahl der CAD-Fenster oder Schrifthöhe erfordert einen Neustart des Programms. Über
eine Meldung werden Sie aufgefordert, diesen zu bestätigen.

Stiftstärken
• Stiftstärken anzeigen
Unterschiedliche Stiftstärken auf dem CAD-Fenster anzeigen, ein-/ausschalten

Alternativ können Sie die Option auch über folgende Menüs öffnen:
Menü Ansicht > Stiftstärken anzeigen
Kontextmenü: Stiftstärken anzeigen
160 Konfigurationen

• Einstellungen
Die Stiftstärken werden mit 1, 3, 5 oder 7 Pixel dargestellt. Den Pixel-Werten weisen Sie die max. Stiftstärke (mm)
zu. Z.B. werden bei der Eingabe von 0.25 alle Stiftstärken bis 0.25 mm mit einer Stiftstärke von 1 Pixel angezeigt (s.
Dialogbox).

Automatischer Punktfang
Menü Einstellungen > Automatischer Punktfang
Kontextmenü: Einstellungen automatischer Punktfang

• Punkte automatisch fangen, s. Seite 160


• Fangpunkt aktiv nach [ms], s. Seite 160
• Fangbereich % sichtbare Breite, s. Seite 160
• Einstellungen, s. Seite 160
• Spuren, s. Seite 161

Punkte automatisch fangen


Automatischen Punktfang, ein-/ausschalten

Fangpunkt aktiv nach [ms]


Verweildauer nach der das Fadenkreuz an den markierten Punkt springt

Fangbereich % sichtbare Breite


Fangbereich bezogen auf den Bildschirmausschnitt

Einstellungen
• Endpunkt
Endpunkt der Linie und Kreis (auch 0°-Punkt beim Kreis), ein-/ausschalten

• Quadrant
Viertelspunkt vom Kreis, ein-/ausschalten
Einstellungen 161

• Mittelpunkt
Mittelpunkt der Linie und Kreis, ein-/ausschalten

• Hilfspunkt
Punkt der Funktion Hilfspunkte bestimmen, ein-/ausschalten (s. Elemente einfügen, Hilfspunkte, Seite 476)

• Schnittpunkt
Schnittpunkt von Elementen, ein-/ausschalten

• Lot
Lot auf ein vorhandenes Element, ein-/ausschalten

• Projektion Punkt-Punkt oder Punkt-Element


Die Projektion bezieht sich auf den Winkel des Fadenkreuzes. Den Punkt projizieren Sie auf den Fadenkreuz-Null-
punkt.

Spuren
• Elementspur
Fangen auf der Elementspur, ein-/ausschalten

• Winkelspur
Fangen auf einer Spur eines vorgegebenen Inkrementwinkels, ein-/ausschalten

• Inkrementwinkel [°]
Inkrementwinkel der Winkelspur

Stammdaten
Menü Einstellungen > Stammdaten

Das Arbeiten mit Stammdaten ermöglicht die getrennte Datenablage in verschiedenen Pfaden, z.B. lokal oder im Netz-
werk. Während der Bearbeitung wird nur der Stammdatenname für den eigentlichen Stammdatenpfad angezeigt.

Anwender, die in einem Netzwerk arbeiten, können auf gemeinsame Stammdaten, z.B. Mattendatei, zugreifen, sofern
die entsprechenden Stammdatenpfade eingetragen werden. Die angegebenen Verzeichnisse bzw. Datenpfade wer-
den, falls sie noch nicht vorhanden sind, automatisch angelegt. Der Inhalt der Verzeichnisse muss jedoch mittels der
entsprechenden Verwaltung dorthin bewegt werden!

In der Dialogbox können Sie zu jedem Eintrag einen oder mehrere Stammdaten anlegen oder für die Bearbeitung wäh-
len.
162 Konfigurationen

• Datei, s. Seite 164


• Datenabgabe, s. Seite 164
• 2D-Konstruktion, s. Seite 164
• 3D-Konstruktion, s. Seite 164
• Bewehrung, s. Seite 164
• Zubehör, s. Seite 164
• Elementierung, s. Seite 164
Einstellungen 163

• Einstellungen, s. Seite 164


• Sonstiges, s. Seite 164

Die Dialogbox beinhaltet in alphabetischer Reihenfolge die Gesamtliste aller aktuellen Stammdaten. Zu jedem Eintrag
in der linken Spalte wird in der rechten Spalte der momentan aktuelle Stammdatenname sowie in Klammern der
Stammdatenpfad angezeigt. Der Stammdatenname ist ein frei vergebbares Synonym.
164 Konfigurationen

Eintrag Erläuterung Verzeichnis nach


Installation
Datei
Pläne (Bibliothek) Pläne als Vorlage planbibliothek
Veröffentlichen Einstellungen des Veröffentlichens publish
Plottergeräteliste Plottergeräteliste plotrei
Plottertreiber Treiber für Geräte: Plotter plotrei
Druckertreiber Treiber für Geräte: Drucker printer
Firmenkopfdaten Zweizeiliger Listenkopf für Bewehrungslisten fiko

Datenabgabe
Manuelle Unitechnik-Abgabe Zielpfad der manuellen Abgabe von Fertigungsdaten schalwp/!1
Filzmoser Produktionsdaten für Filzmoser data-output/filzmoser
PXML Bewehrungsdaten für Progress data-output/pxml
Infor Schnittstelle Infor
Abgabe Biegemeister Bewehrungsdaten nach BVBS-Richtlinie data-output/bvbs
FEM-Bewehrungsmodul FEM-Schnittstellen-Dateien !110

2D-Konstruktion
Musterschraffuren Musterschraffuren muster
Volumenkörper W3D, 3D-Dateien 3d
Schablonen Schablonen templates

3D-Konstruktion
Wandöffnungen Wandöffnungen (Türen, Fenster usw.) wandebt
Flex-Bauteile (Extern) Anwenderspezifische Bauteile aus externem Projekt elements-construction
Flex-Bauteile (Bibliothek) Anwenderspezifische Bauteile als Vorlage elements-master-data
Flex-Bauteile (FT Positionie-Anwenderspezifische Bauteile, z.B. Fertigteile, für das Modul elements-prefabrication
rung) FT Positionierung
Modellreferenzen Modellreferenzen elements-reference
Profile elements-profile
Beschriftungsdatei Beschriftung der Flex-Bauteile in 3D-Sichten lokal (annotation)

Bewehrung
Stabstahl Stabstahlverwaltungssets stahl
Matten Mattenverwaltung matten
Mattenkonstruktion Verzeichnis der Definitionssets zur Erzeugung von Zeich- matkon
nungsmatten
Mattenmuster Mustervorlagen für die Zeichnungsmatten matkon
AdHoc-Bewehrung Bewehrungsvorlagen für den schnellen Einbau abb
ZM-Schweißpunkte Zielpfad der Datenabgabe der Zeichnungsmatten-Schweiß- mattenab
punkten

Zubehör
Zusatzprogramme Zusatzprogramme zus
Makros Makros (Varianten) makro
Symbole Symbole sym
Details Details det
Einbauteile Einbauteile ebt
3D-Einbauteile Flex-Einbauteile elements-bip
Quickbox QuickBox quickbox
Externe Dateien Externe Dateien im Menü Zubehör dat
Hilfefenster Hilfefenster, wie z.B. Auswahllisten oder Dialogboxen hilfen

Elementierung
Einstellungen Einstellungen für Elementierung (Decke, Wand usw.) ftele
Reports Ausgabe der Reports nach Microsoft® Excel (Decke, Wand) schalwp/reports
Unitechnik-Abgabe Zielpfad der automatischen Unitechnik-Fertigungsdaten schalwp/!1
(Decke, Wand)
Zubehör Makro-Elementierung ele

Einstellungen
Einstellungen Setverwaltung vorein
Materialverwaltung Materialverwaltung (s. Besonderheiten, Seite 166) ftele
Teileartverwaltung Teileartverwaltung in der Elementierung (Decke, FT-Positio- ftele
nierung)
Textbausteine Textbausteine in der Elementierung textkatalog
Zeichenfläche Farbsets farben
Werkzeugleiste Sets der Werkzeugleisten leisten

Sonstiges
Ebenen Zeichnungsebenensets ebenen
Bildschirmfenster Fenstereinstellung für das Arbeiten mit Bildschirmfenstern bilfen
Einstellungen 165

Sie können für jeden Eintrag mehrere Stammdaten anlegen. Zum Anlegen der Stammdaten öffnen Sie die entsprechen-
de Stammdatenverwaltung, s. Seite 165, durch Klicken in die rechte Spalte.

Anmerkung:

Kennziffern mit einem vorangestellten !-Zeichen, z.B. !110, sind Texte aus den Plandaten (s. Eingabe/Eingabehil-
fen, Plantexte übernehmen, Seite 361).

Siehe hierzu:
Stammdatenverwaltung, Seite 165
Besonderheiten, Seite 166

Stammdatenverwaltung
In den Funktionen Symbole, Details, Makros usw. können Sie in der Funktionszusatzleiste über den aktuellen Stamm-
datennamen, z.B. bei den Symbolen Stammdaten: “symbol-1“, die Stammdatenverwaltung öffnen.

Funktionszusatzleiste

Einträge in der Liste können Sie bearbeiten/löschen sowie neue einfügen. Den Inhalt der Liste können Sie nach Office
ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausgeben).

Für den gewählten Eintrag (s. Stammdaten, Seite 161) werden der Stammdatenname und das zugehörige Verzeichnis
bzw. der Datenpfad angezeigt.

Die Stammdatenverwaltung ist in folgende Spalten eingeteilt:


Aktuell
Kennzeichnung des aktuellen Stammdatennamens
Durch Klicken in die Spalte können Sie den aktuellen Datenbereich wechseln.

Stammdatennamen
Stammdatenname eingeben (max. 80 Zeichen)
166 Konfigurationen

Arbeitsbereich
Durch Einschalten der Option Arbeitsbereich erzeugen bzw. speichern Sie die Daten im aktuellen Arbeitsbereich.
Der Eintrag ordner.dat aus den STRAKON-Versionen <2012 entfällt. Beim STRAKON-Update wird ein vorhandener
Eintrag ordner.dat durch die eingeschaltete Option Arbeitsbereich automatisch ersetzt.

Stammdatenpfad
Wählen Sie das Verzeichnis über das Icon Öffnen oder geben den Verzeichnisnamen bzw. Datenpfad direkt ein.
Folgendes können Sie eingeben:
ebt Das Verzeichnis ebt befindet sich im Verzeichnis strakon.
projekt_01\ebt Der Datenpfad projekt_01\ebt befindet sich im Verzeichnis strakon.
!110 Die Dateien befinden sich im aktuellen Arbeitsbereich.
!110\ebt Die Dateien befinden sich im Unterverzeichnis ebt des aktuellen Arbeitsbereichs.
j:\projekt_01\ebt Die Dateien befinden sich auf dem (Netz-)Laufwerksbuchstaben j im Datenpfad pro-
jekt_01\ebt.

Geben Sie ein noch nicht vorhandenes Unterverzeichnis an, wird dieses vom Programm automatisch erzeugt.
Die Wahl oder Eingabe eines Verzeichnisses bzw. Datenpfads im Netzwerk ohne vorhandenen Laufwerksbuchstaben,
z.B. \\server\projekt_01\ebt, ist nicht zulässig.

Alle in der Stammdatenverwaltung vorgenommene Einstellungen müssen Sie mit OK abschließen.

Besonderheiten
Materialverwaltung
Durch Einschalten der Option Arbeitsbereich, s. Seite 166, wird beim Anlegen eines neuen Arbeitsbereichs die DICAD-
Materialverwaltung in den neuen Arbeitsbereich kopiert (s. Verwaltungen, Material, Seite 186).
Einstellungen 167

Verwaltungen
Menü Einstellungen > Verwaltungen

Das Menü beinhaltet Verwaltungen zur Organisation von Plänen, Adressen, 3D-Konstruktionen, Dateien, Materialien
usw.

Neben dem direkten Aufruf über das Menü Einstellungen > Verwaltungen können Sie diese Verwaltungen auch in-
nerhalb der jeweiligen Funktion z.B. über die Funktion Verwaltung in der Funktionszusatzleiste öffnen.

• Pläne, s. Planverwaltung, Seite 290


• Adressen, s. Seite 168
• Musterschraffuren, s. KACHEL, ..., Seite 571
• Wandöffnungen, s. feng-1, turg-1, ausg-1, durg-1, Seite 999
• Flex-Bauteile, s. Verwaltung, Seite 857
• Beschriftungsauswahl, s. Beschriftungsvorlagen, Seite 170
• Volumenkörper, s. Verwaltung, Seite 652
• Stabstahl, s. Stabstahlverwaltung, Seite 1178
• Matten, s. Mattenverwaltung, Seite 1185
• Zusatzprogramme, s. Verwaltung, Seite 1012
• Makros, s. Verwaltung, Seite 1023
• Symbole und Details, s. Verwaltung, Seite 1023
• Einbauteile, s. Verwaltung, Seite 1744
• 3D-Einbauteile, s. Verwaltung, Seite 1744
• Material, s. Seite 186
• Teilearten, s. Seite 190
168 Konfigurationen

• Kaufmännische Artikel, s. Seite 190


• Kräne, s. Seite 191

Adressen
Menü Einstellungen > Verwaltungen > Adressen
Werkzeugleiste:
Adressverwaltung

Um einen Planversand über die Funktion Veröffentlichen / Planversand durchzuführen, bestimmen Sie zuerst über
die Adressverwaltung die entsprechenden Adressdaten. Die zuletzt gewählte Adressverwaltung öffnet sich:

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen. Einträge in der Liste können Sie bearbeiten/
löschen sowie neue einfügen. Den Inhalt der Liste können Sie nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbei-
ten/nach Office ausgeben).

Adressverwaltung öffnen

Adressverwaltung speichern
Adressverwaltung mit vorgenommenen Änderungen überschreiben.

Adressverwaltung speichern unter


Wählen Sie einen beliebigen Zielpfad und -namen für die Adressverwaltung. Um von mehreren Arbeits-
plätzen auf die gleiche Adressverwaltung zuzugreifen, bietet sich ein Netzwerkpfad als Speicherort an.

Anmerkung:

Zu jeder Adresse müssen Sie mindestens eine dieser Spalten füllen: Name, Ort, Funktion.
Einstellungen 169

Profile
Menü Einstellungen > Verwaltungen > Profile

Profile für die 3D-Bearbeitung (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Cube, Profile entlang Eingabe, Seite 776) organisieren

Die als SMP-Datei gespeicherten Profile werden in dem hinterlegten Stammdatenpfad (s. Stammdaten, Seite 161) ab-
gelegt.
Die Handhabung der Verwaltung erfolgt analog der Erläuterung zur Dateiverwaltung, s. Seite 174. Neben den Icons
der Dateiverwaltung steht für die Bearbeitung der Profile ein weiteres Icon zur Verfügung:

Profil bearbeiten
Markiertes Profil im Profil-Editor bearbeiten

Über die Registerkarten Objekte und Bearbeiten bearbeiten Sie das 2D-Polygon (s. Erläuterung zu den
Funktionen, Objekte, Seite 758 und Bearbeiten, Seite 795).
170 Konfigurationen

Beschriftungsvorlagen
Menü Einstellungen > Verwaltungen > Beschriftungsvorlagen

Sie können für die Beschriftung der Flex-Bauteile in 3D-Sichten (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Cube, 3D-Sicht, Flex-
Bauteile, Seite 741) Beschriftungsvorlagen auswählen sowie neue erstellen.

Dateiname
Beschriftungsdatei wählen bzw. eine neue Beschriftungsdatei erstellen
Die Beschriftungsdatei für die Bearbeitung wählen Sie über die Auswahlliste:

Beschriftungsdatei (*.a3d) über den Windows-Dialog aus einem aktiven Stammdatenpfad wählen

Die jeweilige Beschriftungsdatei hat folgenden Inhalt:

Name (= standard) standard-Flex-Bauteil standard-max-Flex-Bauteil


%Name% %Name% %Name%
%Description% %Description% %Description%
Niveau:%Level;m% Niveau:%Level;m%
Materialien:%Materials%
Gesamtvolumen:%TotalVolume;m³%
Gesamtgewicht:%TotalWeight;t%

standard-max standard-min standard


%Name% %Name% %Name%
%Description% %Description%
Materialien:%Materials%
Gesamtvolumen:%TotalVolume;m³%
Gesamtgewicht:%TotalWeight;t%
Einstellungen 171

Durch die Eingabe eines neuen Namens können Sie eine neue Beschriftungsvorlage erstellen:

Wichtig!

Um zu verhindern, dass Sie die Standard-Beschriftungsvorlagen unbeabsichtigt ändern, können Sie die Dateien
standard... .a3d nicht überschreiben.
Im Datei-Explorer können Sie von diesen Dateien über das Kontextmenü: Kopieren eine Kopie erstellen und an-
schließend editieren. Der neue Dateiname ist frei wählbar, jedoch dürfen Sie am Anfang nicht standard... eingeben!

Egal ob und welche Teileart Sie den Flex-Bauteilen zugewiesen haben, können Sie unterschiedliche Vorgaben in einer
Beschriftungvorlage definieren:
Vorgabe für Flex-Bauteile aller Teilearten
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Nach starten des Beschriftungseditors können Sie Text eingeben, der als Beschriftung für alle Flex-Bauteile gilt, unab-
hängig welche Teileart ihnen zugewiesen ist.

Anmerkung:

Haben Sie zuvor über die Option Vorgabe für Flex-Bauteile mit Teileart ... Beschriftungen für einzelne Teilearten
bestimmt, werden diese überschrieben. Beachten Sie hierbei die Eingabereihenfolge. Beschriftungen für bestimmte
Teilearten müssen Sie nachträglich eingeben.

Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Eingabe über den Beschriftungseditor gilt für die Option Vorgabe für Flex-Bauteile mit Teileart ...

Vorgabe für Flex-Bauteile mit Teileart ...


Die Eingabe im Beschriftungseditor gilt nur für Flex-Bauteile mit der Teileart, die Sie zuvor gewählt haben. Ein Klick in
die rechte Spalte öffnet eine Ausswahlliste der Teilearten:

Für jede gewählte Teileart können Sie einen beliebige Beschriftung bestimmen.
172 Konfigurationen

Füllzeichen
Zeichen oder Zeichenfolge zwischen Vortext und Variablen definieren (s. Beschriftungseditor)

Beschriftungseditor starten
Im Beschriftungseditor den Inhalt (Vortexte und Variablen) der Beschriftungsvorlage definieren sowie den Text forma-
tieren

Beschriftungstexte aus Beschriftungsauswahl einfügen


Vorgefertigte Texte (Objektdaten) in den Beschriftungseditor übernehmen

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen und über ein entsprechendes
Filterkriterium selektieren. Den Inhalt der Liste können Sie nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogbo-
xen bearbeiten/nach Office ausgeben).

Wählen Sie die Zeilen für die Übernahme und bestätigen mit OK.

In der Reihenfolge ihrer Markierung werden die Texte in den Dialog übertragen. Nachträglich können Sie
die Texte korrigieren sowie erweitern.
Einstellungen 173

Anmerkung:

Beachten Sie, dass Sie die Variablen zwischen den %-Zeichen nicht verändern!

Sonderzeichen (Alt Gr+A)


174 Konfigurationen

Dateiverwaltung
In der Dateiverwaltung verwalten Sie Elemente oder wählen diese für den Einbau in den Plan. Je nach Element (Funk-
tion) steht Ihnen ein begrenzter Funktionsumfang in der Dateiverwaltung zur Verfügung.
Beim Einbau und Erzeugen von Elementen können Sie keine verwaltungsmäßigen Funktionen ausführen.

Nach Aufruf einer der folgenden Funktionen öffnen Sie die Dateiverwaltung z.B. in der Funktionszusatzleiste über die
Funktion Verwaltung.

Funktionszusatzleiste

• Musterschraffuren, s. Musterschraffur, Seite 571


• Wandöffnungen, s. Wandöffnungen eingeben, Seite 998
• Volumenkörper, s. Verwaltung, Seite 652
• Zusatzprogramme, s. Verwaltung, Seite 1012
• Makros/Elementierung, s. Makroverwaltung, Seite 2197
• Symbole und Details, s. Verwaltung, Seite 1026
• Einbauteile, s. Verwaltung, Seite 1744
• Flex-Bauteile, s. Verwaltung, Seite 857
• Externe Dateien, s. Verwaltung, Seite 1048
• AdHoc-Bewehrung, s. Verwaltung, Seite 1664
• Referenzsichten, s. Referenzsichtverwaltung, Seite 1060

Die Handhabung der Dateiverwaltung wird beispielhaft an der Funktion Symbole erläutert.

Symbole: Einbauen/Erzeugen
Funktionsleiste
Einstellungen 175

Beim Einbauen und Erzeugen einer Datei enthält die Verwaltung beim Öffnen in der Funktionsleiste einen reduzierten
Funktionsumfang:

In dieser Verwaltung können Sie Dateien in der Auswahlliste oder über das Icon Grafische Auswahl wählen und ggf.
die Anzeige der Kataloge oder den Stammdatenpfad wechseln.
Die Ansicht der Verwaltung wird zur Laufzeit von STRAKON nicht automatisch aktualisiert. Damit Änderungen, aus der
administrativen Dateiverwaltung sichtbar werden, z.B. Symbol erzeugen oder löschen, wählen Sie das Icon Verwal-
tung aktualisieren.

Verwaltende Administrative, wie z.B. Löschen, sind an dieser Stelle nicht aktiv.

Anmerkung:

• Die Informationen in der Liste werden aus den INF-Dateien der Listeneinträge gelesen. Diese Dateien werden
zu jedem Listeneintrag, z.B. Symbol, bei dessen Erzeugung automatisch angelegt. Fehlende INF-Dateien wer-
den sofort beim Öffnen der Dateiverwaltung erzeugt.
• Bei einem Update von Versionen 2013 wird beim ersten Öffnen der Dateiverwaltung nach einer Datenbank im
aktiven Stammdatenpfad gesucht. Ist die Datenbank vorhanden, werden die INF-Dateien mit deren Informatio-
nen erzeugt.
• Wegen dem Datenformat der neuen Dateiverwaltung empfehlen wir, dass Sie nicht mit der Version 2014
und den Versionen < 2014 gemeinsam auf gleiche Datenverzeichnisse zugreifen!

3D-Vorschau
Neben der 2D-Bilddatei wird in den Flex-Bauteilen, 3D-Einbauteilen und Volumenkörpern eine 3D-Vorschau angezeigt.
176 Konfigurationen

Folgende Funktionen können Sie hier anwenden:


• Ansicht in 90°-Schritten drehen
• Drehen der Ansicht auf 0° (N)
• Drehen über den Cube (Würfel)
• Darstellungsmodi wählen (Shift+R)
• Markierte Objekte ausblenden (H) oder transparent darstellen (T)
• Pan
• alle Zoom-Funktionen
• Drehen auf den aktuellen Cursorstandpunkt (rechte Maustaste)

Die 3D-Vorschau können Sie in den Einstellungen über die Option 3D-Vorschau anzeigen, Seite 180, ein- oder aus-
schalten. Ist die Option ausgeschaltet, können Sie durch einen Klick in das leere 3D-Vorschaufenster diese für das mar-
kierte Element temporär anzeigen.

Auswahlliste
In der Auswahlliste werden alle Symbole aus den gewählten Katalogen des aktuellen Stammdatenpfads angezeigt. In
der Vorschau wird das jeweils angefahrene Symbol (Cursorstellung in der Liste) grafisch dargestellt sofern eine Vor-
schaudatei vorhanden ist.

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen und über ein entsprechendes Filterkriterium
selektieren. Einträge in der Liste können Sie bearbeiten/löschen sowie den Inhalt der Liste nach Office ausgeben (s.
Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausgeben).

Die Liste der Dateien, in Abhängigkeit der gewählten Stammdaten und Kataloge, ist in folgende Spalten eingeteilt:
Name
Dateiname
Um den Dateinamen (max. 256 Zeichen) zu ändern klicken Sie in das Feld.

Beschreibung
Zusätzlicher Beschreibungstext zu dem Dateinamen
Um die Beschreibung (max. 256 Zeichen) zu ändern klicken Sie in das Feld.

Datum
Dateizugehöriges Erzeugerdatum

Katalog
Zugehöriger Katalog bzw. Kataloge (s. Kataloge, Seite 181)

F
Anzeige einer vorhandenen Formeldatei in der Makroverwaltung (s. Makros, Einbauteile usw. erstellen, Formelauswer-
tung für Makros, Seite 2205)

Ebenen, Stift/Linientyp, ABM Datei, MTX Datei


Zuordnung der Ebenen- und Stiftstärken/Linientypen-Umlegungsdatei, Abmesssungs- und Standardtextdateien
Ist Keine Datei zugeordnet, erfolgt keine Umlegung. Die im Erzeugerplan vorgegebenen Werte werden übernommen.
Einstellungen 177

symbol-1

Stammdatenpfad wechseln
Aktueller Stammdatenname
Durch Klicken auf die -Schaltfläche können Sie über die Auswahlliste einen Stammdatennamen wählen.

Stammdatenpfad verwalten
Stammdaten neu anlegen, löschen oder wechseln (s. Stammdatenverwaltung, Seite 165)

Stempel

Name(n) des aktuellen Katalogs bzw. der gewählten Kataloge (s. Kataloge, Seite 181)
Sind alle Kataloge gewählt, erscheint in dem Textfeld das Wort Alle.
Kataloge auswählen
Einen bzw. mehrere (diverse) Kataloge wählen

Alle Kataloge anzeigen, ein/aus


Zwischen der Anzeige aller oder ausgewählter Kataloge wechseln

Vorschau
Grafische Vorschau der in der Auswahlliste markierten Datei
Diese Vorschaubilder können Sie selbst erzeugen (s. Bilddatei erzeugen, Seite 179).

Anmerkung:

• Jeweils nur ein Vorschaubild wird dargestellt. Werden mehrere oder alle Symbole markiert, wird nur das zuletzt
aktivierte dargestellt.
• In der Vorschau können Sie keine Bildschirmausschnitte ausführen.
178 Konfigurationen

Grafische Auswahl
Alle Dateien des aktuellen Datenbereichs in einer Übersicht anzeigen
Zuvor müssen Sie diese Dateien mit den entsprechenden Bilddateien gespeichert haben (s. Bilddatei er-
zeugen, Seite 179), z.B. Symbole

Die angezeigten Vorschaubilder sind mit dem jeweiligen Dateinamen gekennzeichnet.

Anmerkung:

In der Übersicht können Sie keine Bildschirmausschnitte ausführen.

In der Funktion Symbole einbauen können Sie die gewünschte Datei durch Klicken auf ein Vorschaubild
wählen und direkt einlesen.

Löschen
Markierte Dateien in der Auswahlliste aus der Dateiverwaltung und dem zugehörigen Verzeichnis lö-
schen
Löschen können Sie mit oder ohne Sicherheitsabfrage (s. Einstellungen, Option Abfrage beim Löschen,
Seite 180)

Kopieren
Dateien innerhalb oder in einen weiteren Stammdatenpfad kopieren
Alle Zuordnungen (Kataloge, Elemente usw.) werden automatisch übernommen.
Einstellungen 179

Über die Zeile Explorer Ordner suchen können Sie in der folgenden Dialogbox einen Ordner suchen
oder neu erstellen:

Haben Sie einen Datenbereich gewählt, in dem das Symbol bereits mit gleichem Namen vorhanden ist,
ergeben sich für die Kopie folgende Möglichkeiten:

Bei der Auswahl Duplizieren wird eine Kopie Ihres gewählten Symbols erstellt. Hierbei erhält die Kopie
den Namen des Originals mit einer in Klammern nachgestellten Zahl, z.B. SCHNITTE(1)

Kataloge zuweisen (ersetzen)


Die Katalog-Zuweisung eines bzw. mehrerer Symbole durch beliebige Kataloge ersetzen (s. Kataloge zu-
weisen (ersetzen), Seite 182)

Kataloge zuweisen (ergänzen)


Die Katalog-Zuweisung eines bzw. mehrerer Symbole durch beliebige Kataloge ergänzen (s. Kataloge
zuweisen (ergänzen), Seite 182)

Bilddatei erzeugen
Bilddatei für die Vorschau erzeugen
Die Symbolauswahl in der Verwaltung wird dadurch erleichtert, dass die einzelnen Einträge als grafische
Vorschau, s. Seite 177, angezeigt werden. Dieses Vorschaubild können Sie für Ihre eigen erstellten oder
auch für die im Programmumfang mitgelieferten Verwaltungseinträge erzeugen.

Anmerkung:

Das im STRAKON-Programmumfang mitgelieferte Zubehör, wie z.B. Symbole, Details, Einbauteile,


enthält im Allgemeinen schon die zugehörigen Vorschaubilder für die grafische Verwaltung.
180 Konfigurationen

Um die Bilddatei für ein Symbol zu erzeugen, muss die entsprechende Grafik im aktuellen Plan gezeich-
net sein. Pixel-Bilder und Farbschraffuren werden in die Bilddatei nicht übernommen.

Wichtig!

Beachten Sie, dass Sie die Bilddatei nicht im gedrehten Plan erzeugen können.

Zum Erstellen einer Bilddatei markieren Sie das Symbol in der Auswahlliste und klicken auf das Icon
Bilddatei erzeugen. Nach dem automatischen Schließen der Verwaltung bestimmen Sie einen Aus-
schnitt um die Grafik im Plan. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, öffnet sich automatisch wieder die Da-
teiverwaltung.
Die Vorschaubilder der vorhandenen Dateien können Sie jederzeit über Bilddatei erzeugen überschrei-
ben.

Einstellungen

Grundeinstellungen
• Abfrage beim Löschen
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Löschen mit Sicherheitsabfrage

Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Direktes Löschen ohne Sicherheitsabfrage

• 3D-Vorschau anzeigen
3D-Vorschau für Flex-Bauteile, 3D-Einbauteile und Verwaltung, ein-/ausschalten
Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Durch einen Klick in die 3D-Vorschau, s. Seite 175, können Sie diese für das markierte Element tem-
porär einschalten.

Alle Eingaben, die Sie in der internen Verwaltung vornehmen, bestätigen Sie mit OK.
Einstellungen 181

Kataloge
Alle Symbole werden bei der Erzeugung einem Katalog zugewiesen.
Diese Zuweisung können Sie in der Dateiverwaltung jederzeit ändern. Hierbei können Sie auch mehrere Kataloge ei-
nem Symbol zuweisen.

Die Anzeige der in der Auswahlliste dargestellten Symbole hängt von den gewählten Katalogen ab.
Öffnen Sie über das Icon Kataloge auswählen die Liste aller Kataloge und wählen die Kataloge, deren Symbole an-
gezeigt werden sollen:

Kataloge in der Liste wählen Sie analog „Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausgeben, Einträge wählen
(markieren), s. Seite 106“.

Anschließend werden entsprechend der Auswahl die Namen der Kataloge angezeigt:

Haben Sie alle Kataloge gewählt, erscheint Alle.

Um in der Auswahlliste zur schnelleren Übersicht alle Kataloge anzuzeigen, z.B. bei der Suche nach einem Eintrag, der
sich in einem unbekannten Katalog befindet, klicken Sie auf das Icon Alle Kataloge anzeigen, ein/aus.

Kataloge zuweisen
Ein Symbol können Sie einem oder mehreren Katalogen zuweisen. Durch eine Auswahl bestimmter Kataloge können
Sie sich einen groben oder detaillierten Überblick über die Symbole verschaffen.

Beispiel:
Das Symbol Schnitte weisen Sie dem Katalog Pfeile (für den groben Überblick) und dem Katalog Schnittpfeile (für
den detaillierten Überblick) zu.
182 Konfigurationen

Kataloge zuweisen (ersetzen)


Markieren Sie ein Symbol in der Auswahlliste und klicken auf das Icon Kataloge zuweisen (ersetzen) um die vorhan-
dene Zuweisung durch einen bzw. mehrere Kataloge zu ersetzen.
Wählen Sie in der folgenden Dialogbox einen Katalog oder erzeugen Sie einen neuen Katalog über die Zeile Neuer
Katalog durch die Eingabe eines neuen Namens:

Kataloge in der Liste wählen Sie analog „Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausgeben, Einträge wählen
(markieren), s. Seite 106“.

Kataloge zuweisen (ergänzen)


Markieren Sie ein Symbol in der Auswahlliste und klicken auf das Icon Kataloge zuweisen (ergänzen) um die vorhan-
dene Zuweisung zu ergänzen. Hierbei können Sie auch einen neuen Katalog erzeugen.

Ebenso können Sie direkt in der Auswahlliste zu einem markierten Symbol über das Eingabefeld der Spalte Katalog
einen bzw. mehrere Kataloge überschreiben (ersetzen) oder durch die Eingabe eines Katalognamens einen weiteren
bzw. neuen Katalog hinzufügen (ergänzen). Mehrere Namen geben Sie getrennt durch ein Komma ein:
Ersetzen

Ergänzen

Anmerkung:

1. Die Kataloge können Sie auch gleichzeitig mehreren gewählten Symbolen zuweisen (s. Einträge wählen (mar-
kieren), s. Seite 106).
2. Kataloge ohne zugewiesene Symbole werden nach dem Schließen der Dateiverwaltung automatisch gelöscht.
3. Ein Katalog mit dem Namen STANDARD wird automatisch angelegt, d.h. solange Sie keine Kataloge neu anle-
gen, befinden sich alle vorhandenen und neu erzeugten Dateien im Katalog STANDARD.
4. Anzeigekataloge und der zugewiesene Katalog werden im Netzwerk arbeitsplatzbezogen verwaltet.
5. Beachten Sie bei der Auswahl der Anzeigekataloge für die Funktionen Öffnungen und Stabstahl > NA Muster
folgende Besonderheiten:
- Die Anzeigemöglichkeiten sind abhängig von der gewählten Funktion, z.B. Fenster, Türen, bei den Öffnungen.
- Die Option Alle Kataloge anzeigen können Sie nicht einschalten.
- Über die Katalogverwaltung können Sie den Anzeigekatalog nicht wechseln.
- Bei Öffnungen erfolgt eine Katalogunterteilung zwischen geraden und runden Öffnungen.
Einstellungen 183

Ebenen
Menü Einstellungen > Verwaltungen > Ebenen

In dieser Verwaltung können Sie die Eingabeebene wählen, Ebenen des aktuellen Plans ein-/ausblenden, Ebenen lö-
schen sowie neue Ebenen anlegen, die Ebenengruppe wechseln und in der Liste filtern (s. Grundlagen, Ebenen, Ebe-
nenverwaltung, Seite 324).

Ebenenvorlagen
Menü Einstellungen > Verwaltungen > Ebenenvorlagen

Erzeugen oder Bearbeiten Sie Ebenenvorlagen, die Sie für neue Pläne vorbelegen (s. Setauswahl für Pläne, Seite 239)
oder in den aktiven Plan laden können.

Dateiname
Ebenenvorlagen wählen bzw. eine neue Ebenenvorlage erstellen oder die Ebenenvorlage-Datei (*.dia) über den
Windows-Dialog aus einem aktiven Stammdatenpfad wählen

Ebenen verwalten
Ebenen und -gruppen der gewählten Ebenenvorlage öffnen (reduzierter Funktionsumfang)

Bestimmen Sie die für die Ebenenvorlagen relevanten Ebenen. Diese Eingabe gilt nur für die Ebenenvorlage und ist
unabhängig von den vorhandenen Ebenen im Plan.

Über die Iconleiste können Sie markierte Ebenen löschen, sichtbar bzw. aktiv schalten und die Grundeinstellungen de-
finieren, die Ebenengruppe wechseln und den aktuellen Zustand der Ebenen (Eingabeebene, Sichtbar, Aktiv) als Ebe-
nengruppe speichern.
184 Konfigurationen

Elementzuordnung bearbeiten
STRAKON-Elementfunktionen den vorbelegten Ebenen aus der Ebenenvorlage zuweisen sowie eine spezifische Zu-
ordnung nach Selektionsparametern der Zeichnungselemente bestimmen (s. hierzu auch Ebenen, Automatische Ele-
mentzuordnung, s. Seite 330)

Die einzelnen Hauptfunktionen (Linien, Maße usw.) werden automatisch den vorbelegten Ebenen zugewiesen.

Die Spalte Element beinhaltet alle STRAKON-Hauptfunktionen und die Spalte Ebenenname die vorbelegte Ebenen-
zuordnung. Der Text ohne Vorgabe weist daraufhin, dass Sie für die zugehörigen Elemente noch keine spezielle Ebe-
nenzuordnung vorgenommen haben. Für diese Elemente ist die Automatik aufgehoben. Sie werden der gewählten Ein-
gabeebene zugewiesen.

Beispiel:
Alle erzeugten Linien werden der Ebene Geometrie 6 und alle Kreise der Ebene Ansichtskanten 1 zugewiesen.

Wählen Sie in der Planbearbeitung die Funktion Linien, schaltet die aktive Eingabeebene direkt auf die Ebene 6 (=
Geometrie). Wählen Sie die Funktion Kreise, schaltet die aktive Eingabeebene direkt auf die zugewiesene Ebene 1 (=
Ansichtskanten) usw.

Spezifische Zuordnung
Ein -Symbol in der Spalte Spezifische Zuordnung weist auf eine spezifische Elementzuordnung zu einem Element
hin.

Ist die Elementzuordnung für die Anwendung zu grob gewählt, können Sie eine spezifische Elementzuordnung definie-
ren, in der eine Zuordnung nach Selektionsparameter der Zeichnungselemente, z.B. Stiftstärke und Linientyp, erfolgt.
Zum jeweiligen Element (im Bsp. Linien) klicken Sie in die Spalte Spezifische Zuordnung. In einer weiteren Dialogbox
können Sie nunmehr verschiedene spezifische Elementzuordnungen neu anlegen:
Einstellungen 185

Die Elementspezifizierung bestimmen Sie wiederum über einen Klick in der Spalte Bedingungen in der folgenden Dia-
logbox:

Beachten Sie, dass nur die Optionen berücksichtigt werden, bei denen die Kontrollkästchen eingeschaltet sind.

Für die Option Ebene geben Sie die Zuordnungsebene im Eingabefeld ein oder wählen diese über die -Schaltfläche
in einer weiteren Dialogbox:

Ebenenzuordnung Farbschraffur
Ist die Funktion Schraffur einer Ebene zugeordnet, wird auch die Farbschraffur dieser zugewiesen. Eine bestimmte
Farbe können Sie über die Dialogbox Schraffurauswahl einer Ebenen zuordnen. Beachten Sie, dass alle Optionen für
Standard- und Musterschraffur ausgeschaltet sind.

Die gewählte spezifische Elementzuordnung bestätigen Sie abschließend mit OK.


186 Konfigurationen

Material
Menü Einstellungen > Verwaltungen > Material

In der Materialverwaltung können Sie verschiedene Materialien, wie z.B. Betongüten, Schraffuren sowie Darstellungen
für unterschiedliche Maßstabsbereiche, bestimmen.

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen. Einträge in der Liste können Sie bearbeiten/
löschen sowie neue einfügen. Ein bzw. mehrere Materialien können Sie über das Kontextmenü (Drücken Sie die rechte
Maustaste bzw. die dazu eingestellte Stift-Taste.) kopieren:

Anschließend klicken Sie in die mit einem *-Zeichen gekennzeichnete Leerzeile und fügen das kopierte Material über
das Kontextmenü ein. Kopierte Materialien erhalten hinter dem Namen die Kennzeichnung (1), z.B. C24 (1).
Den Inhalt der Liste können Sie nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausgeben).

Name
Bezeichnungstext (max. 256 Zeichen) des Materials
Beschreibung
Zusätzlicher Beschreibungstext des Materials

Priorität
Verdrängungspriorität, z.B. für die Volumenberechnung
Die Reihenfolge und Höhe der Prioritätenzahl können Sie frei wählen. Beachten Sie, dass je höher die Prioritätenzahl
ist, desto höherwertig ist das Material. Z.B. soll ein Styroporkörper als volumenverdrängendes 3D-Objekt für alle Beton
3D-Objekte verwendet werden, muss die Prioritätenzahl für das Material „Styropor“ höher als alle Beton-Materialien
sein.

Maßstabsbereich 1, 2 und 3
Für drei benutzerdefinierte Maßstabsbereiche können Sie die material- und maßstabsabhängige Schraffur sowie die
Darstellung der Flex-Bauteile, 3D-Einbauteile, Modellreferenzen und 3D-Sichten definieren. Die Schraffur können Sie
über ein Kontrollkästchen ein-/ausschalten.

Über den Maßstabsbereich 2 bestimmen Sie die materialabhängige Schraffur für Wände und Stützen.

Die Maßstabsbereiche bestimmen Sie in den Einstellungen der 3D-Konstruktion, Maßstabsabhängige Darstellung, Sei-
te 197. Die definierten Maßstabsbereiche werden hier zur Information angezeigt.
Einstellungen 187

Einstellungen für Schraffuren

Schraffur (Farbschraffur oder Standard-/Musterschraffur) mit/ohne Hintergrundfarbe für Wände


Für jedes Material können Sie gleiche Standard- oder Musterschraffuren mit unterschiedlichen Einstel-
lungen, z.B. Linienabstand, Strichlänge, Ebenenzuweisung, bestimmen.
Kennzeichnung:

Standard- oder Musterschraffur mit Hintergrundfarbe

Standard- oder Musterschraffur ohne Hintergrundfarbe

Farbschraffur
188 Konfigurationen

Einstellungen für 3D-Darstellung

Bewehrungsplan
Zur Abgabe einer 3D-Sicht in den Bewehrungsplan können Sie die Schraffur sowie die Darstellung der Bauteilkanten
separat bestimmen (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Cube, 3D-Sicht, Seite 738). Diese Einstellungen sind maßstabsu-
nabhängig. Über das Kontrollkästchen entscheiden Sie, ob die Schraffur im Plan dargestellt werden soll.

Ansichtsflächen
Farbe zur Darstellung der Ansichtsflächen in den 3D-Sichten
Über das Kontrollkästchen entscheiden Sie, ob die Schraffur in den 3D-Sichten angelegt werden soll.

Farbe 3D
Farbe zur Darstellung der 3D-Objekte im Cube

Dichte
Spezifisches Materialgewicht in t/m3
Artikelgruppe
Bezeichnung der Artikelgruppe

Artikelnummer
Artikelnummer

Klassifizierung
Materialabhängige Klassifizierung

Um Einstellungen/Werte mehreren Zeilen gleichzeitig zuzuweisen, drücken Sie die Strg-Taste, halten diese fest und
klicken auf das zu ändernde Feld/die Schaltfläche.
Einstellungen 189

Oberflächen
Menü Einstellungen > Verwaltungen > Oberflächen

In der Oberflächenverwaltung können Sie Eigenschaften der Oberflächen, wie z.B. die Farbe zur Darstellung im 3D,
bestimmen.

Programmseitig sind schon einige Oberflächen hinterlegt.

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen. Einträge in der Liste können Sie bearbeiten/
löschen sowie neue einfügen. Den Inhalt der Liste können Sie nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbei-
ten/nach Office ausgeben).

Name
Bezeichnungstext (max. 256 Zeichen) der Oberfläche

Beschreibung
Zusätzlicher Beschreibungstext der Oberfläche

Auswertungsfläche
Durch Einschalten des Kontrollkästchens wird diese Oberfläche zur Auswertungsfläche addiert (s. Cube, Funktion
Oberflächen, Seite 817).

Farbe 3D
Farbe zur Darstellung der Oberfläche im Cube

Die Daten der Verwaltung werden in der Datei surfaces.sys in den hinterlegten Stammdatenpfad der Materialverwal-
tung (s. Stammdaten, Seite 161) abgelegt.

Texturen
Menü Einstellungen > Verwaltungen > Texturen

I
190 Konfigurationen

Teilearten
Menü Einstellungen > Verwaltungen > Teilearten

Sie können in STRAKON Elemente mit einer Teileart für die Datenabgabe PPS (FT-Positionen) und Unitechnik (Ele-
mentierung Decke) sowie für die Übergabe in eine Dispositionsdatei (*.dis) für Betsy (Kalkulationsschnittstelle Komfort)
(Massiv- und Doppelwände) erfassen. Ebenso können Sie nach der Erzeugung eines Flex-Bauteils diesem auch eine
Teileart zuweisen.

In der Teileartverwaltung können Sie neue Teilearten (Kennung mit zugehöriger Bezeichnung) einfügen, bestehende
Teilearten bearbeiten/löschen sowie den Teilearten eine Farbe für die Darstellung im Cube zuordnen.

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen und über ein entsprechendes Filterkriterium
selektieren. Einträge in der Liste können Sie bearbeiten/löschen sowie neue einfügen. Den Inhalt der Liste können Sie
nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausgeben).

Kaufmännische Artikel
Menü Einstellungen > Verwaltungen > Kaufmännische Artikel

Sie können Artikel mit zugehörigen Artikelnummern für die Datenabgabe der Kalkulation (Dispositionsdatei *.dis) bzw.
die Erzeugung der Reports in der Elementierung direkt in STRAKON erfassen.

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen und über ein entsprechendes Filterkriterium
selektieren. Einträge in der Liste können Sie bearbeiten/löschen sowie neue einfügen. Den Inhalt der Liste können Sie
nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausgeben).
Einstellungen 191

Kräne
Menü Einstellungen > Verwaltungen > Kräne

Kranverwaltung für die Elementierung der Wände

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen. Einträge in der Liste können Sie bearbeiten
sowie neue einfügen. Den Inhalt der Liste können Sie nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach
Office ausgeben).

Konstruktion allgemein
Menü Einstellungen > Konstruktion allgemein

Das Menü beinhaltet weitere Einstellungen zum Zeichnen von 2D-Konstruktionen:


• Rasterlänge bestimmen, s. Raster, Seite 192
• Koordinatenanzeige ein- oder aussschalten
• Koordinaten wählen, s. Seite 350
• Drehwinkel für das Koordinatensystem oder für den Plan bestimmen (s. Drehwinkel Koordinatensystem, Seite 348
und Drehwinkel Plan, Seite 349)
• Weltkoordinaten verwenden, Seite 356
• Dimension wählen (s. Koordinateneingabe, Seite 346)
• Eingabedimensionen, s. Seite 192
192 Konfigurationen

Raster
Menü Einstellungen > Konstruktion allgemein > Raster

Sie können die Rasterlänge in x- und y-Richtung bestimmen, z.B.

x-Richtung: 100 (cm); y-Richtung: 200 (cm); Hauptmaßstab: 1:50

Eingabedimensionen
Menü Einstellungen > Konstruktion allgemein > Eingabedimensionen

Für bestimmte Programmbereiche, z.B. Bewehrung, können Sie die Dimensionen (m, cm, mm usw.) unabhängig von
der Vorgabe in der Werkzeugleiste bestimmen.

Die Dimension wählen Sie über die Auswahlliste:

Über Werkzeugleiste bestimmen Sie den jeweiligen Wert in der angezeigten Dimension der Werkzeugleiste.

Anmerkung:

Die voreingestellten Dimensionen werden arbeitsplatzbezogen gespeichert.


Einstellungen 193

Für die Programmbereiche können Sie folgende Dimensionen bestimmen:


Bewehrung
• Abmessungen, Randabstand, Schenkel-/Hakenlängen, Randabstand, Übergreifungslänge

Zusatzprogramme, Makros, Einbauteile, Elementierung, Wandeinbauteile


• Geometriewerte, Höhenkoten

2D-Konstruktion
Menü Einstellungen > 2D-Konstruktion

Das Menü beinhaltet die Einstellungen zum Zeichnen von 2D-Konstruktionen.

Neben dem direkten Aufruf über das Menü Einstellungen können Sie diese Einstellungen auch innerhalb der jeweili-
gen Funktion über >> in der Funktionszusatzleiste öffnen:
• Linien, Einstellungen für Linien, s. Seite 426
• Mehrfachlinien, Einstellungen für Mehrfachlinien, s. Seite 449
• Maße, Einstellungen für Maße, s. Seite 490
• Höhenkoten, Einstellungen für Höhenkoten, s. Seite 523
• Texte, Einstellungen für Texte, s. Seite 543
• Schraffuren/Farbflächen, Einstellungen für Schraffuren/Farbflächen, s. Seite 566, s. Seite 564
• Achsen, Einstellungen für radiales Achsraster, s. Seite 603
• Achsen, Einstellungen für orthogonales Achsraster, s. Seite 603
• Positionsplan, Einstellungen für die Darstellung der Positionssymbolik, s. Seite 610
• FT Positionierung, Einstellungen für FT Positionierung, s. Seite 632
• Referenzsichten, Einstellungen für Referenzsichten, s. Seite 1062
194 Konfigurationen

3D-Konstruktion
Menü Einstellungen > 3D-Konstruktion

Anmerkung:

Die Einstellungen für die 3D-Konstruktion können Sie als 3DK-Datei speichern und wieder einlesen.

Siehe hierzu:
Grundeinstellungen, Seite 195
Maßstabsabhängige Darstellung, Seite 197
Darstellung Flex-Bauteile / 3D-Einbauteile / Modellreferenzen, Seite 198
Darstellung 3D-Sichten allgemein, Seite 199
Darstellung 3D-Sichten im Schalplan, Seite 200
Darstellung 3D-Sichten im Bewehrungsplan, Seite 203
Beschriftung Flex-Bauteile in 3D-Sichten, Seite 204
Beschriftung Einbauteile in 3D-Sichten, Seite 205
Darstellung Schwerpunkt in 3D-Sichten, Seite 206
Darstellung Schnittbegrenzungslinien in 3D-Sichten, Seite 206
Einstellungen 195

Grundeinstellungen
Menü Einstellungen > 3D-Konstruktion

Plan in Bibliothek: Übernahme des Plannamens für das Flex-Bauteil


Ist nur ein Flex-Bauteil im Plan vorhanden, wählen Sie für die Namensgebung des Flex-Bauteils zwischen
Nie Das Flex-Bauteil wird mit seinem Namen in die Bibliothek des Flex-Bauteils gespeichert.

Automatisch Das Flex-Bauteil wird mit dem Plannamen in die Bibliothek des Flex-Bauteils gespeichert.

Abfragen Die Abfrage für die Übernahme des Plannamens erscheint.

Werkplan automatisch duplizieren


Das automatische Anlegen von Plänen beim Umbenennen oder Duplizieren von Flex-Bauteilen, zu dem im Projekt be-
reits ein gleichnamiger Werkplan existiert, unterbinden Sie durch Ausschalten der Option Werkplan automatisch du-
plizieren. Ist die Funktion eingeschaltet, wird dieser Plan dupliziert und dem umbenannten Flex-Bauteil angepasst.

Bewehrung in Modellreferenzen speichern


Bewehrung in Modellreferenzen speichern, ein-/ausschalten
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Bewehrung des Planmodells wird in die Modellreferenz geschrieben. Ob eine Modellreferenz beim Speichern des Plans
erzeugt wird, können Sie in den Plandaten jedes Plans einstellen (s. Modellreferenzen beim Speichern erzeugen, Seite
261).
196 Konfigurationen

Tangentiale Kanten darstellen (Cube)


An tangentialen Übergängen innerhalb eines 3D-Objekts Kanten als Flächenkanten darstellen, ein-/ausschalten

Ist die Option ausgeschaltet, bleibt der Fangpunkt jedoch bestehen.

Darstellung in Schnittbearbeitung
Darstellung der Bauteile und der Schnittbox während der Bearbeitung eines Schnitts bestimmen
Die Darstellung wählen Sie über die Auswahlliste:

Material und Teileart im Cube


Für das Modellieren von 3D-Objekten können Sie ein Standardmaterial für 3D-Objekte, Decken und Wände sowie eine
Standardteileart für 3D-Objekte, Decken, Wände, Fenster, Türen und Schlitze bestimmen.

3D-Segment-Plan
• Flex-Bauteile beim Einlesen aktualisieren
Eingebaute Flex-Bauteile beim Einlesen des Plans kontrollieren und ggf. aktualisieren, ein-/ausschalten

• Modellreferenzen beim Einlesen aktualisieren


Eingebaute Modellreferenzen beim Einlesen des Plans kontrollieren und ggf. aktualisieren, ein-/ausschalten

• Dateneingabe beim Einbau


Automatisches Öffnen der Dialogbox für die Dateneingabe nach dem Platzieren des Flex-Bauteils ein-/ausschalten

• Neue 3D-Segmente in 3D-Sichten anzeigen, ein-/ausschalten


Werden bei bestehenden 3D-Sichten neue 3D-Segmente in den Plan erzeugt, werden deren 3D-Inhalte, sofern die-
se innerhalb der Schnittbegrenzungen liegen, für die Aktualisierung dieser 3D-Sichten berücksichtigt.
Einstellungen 197

Maßstabsabhängige Darstellung
Menü Einstellungen > 3D-Konstruktion

Maßstabsbereich 1, ...
Maximalen Maßstab des Segments für die maßstabsabhängige Darstellung bestimmen

Flex-Bauteile / 3D-Einbauteile / Modellreferenzen


• Verdeckte Kanten im Maßstabsbereich 1 bis 3 beim Einbau des Flex-Bauteils, 3D-Einbauteils bzw. der Modelrefe-
renz in den Plan darstellen, ein-/ausschalten

3D-Sichten
• Verdeckte Kanten, Schraffuren der Schnittflächen und Schwerpunkt im Maßstabsbereich 1 bis 3 beim Einbau der
3D-Sicht in den Plan darstellen, ein-/ausschalten
198 Konfigurationen

Darstellung Flex-Bauteile / 3D-Einbauteile / Modellreferenzen


Menü Einstellungen > 3D-Konstruktion

3D-Einbauteilbeschriftung einbauen
Positionsbeschriftung der referenzierten 3D-Einbauteile ein-/ausschalten

Abzugsbauteil mit Stift NPLO, ein-/ausschalten

Ansichtskanten, Verdeckte Kanten


• Material- und maßstabsabhängig
Die material- und maßstabsabhängigen Einstellungen der Stifte aus der Materialverwaltung verwenden, ein-/aus-
schalten
Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Die hier definierten Einstellungen werden für den Stift und Linientyp sowie für die Ebene verwendet.
Einstellungen 199

Darstellung 3D-Sichten allgemein


Menü Einstellungen > 3D-Konstruktion

Beschriftung darstellen
Beschriftung der Flex-Bauteile in den 3D-Sichten ein-/ausschalten
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Die Flex-Bauteile in den 3D-Sichten werden mit den Einstellungen der Option Beschriftung Flex-Bauteile in 3D-Sich-
ten, s. Seite 204, dargestellt.

Positionsummer darstellen
Beschriftung der gezählten Einbauteile in den 3D-Sichten ein-/ausschalten

2D-Grafik darstellen
Darstellung von importierten 2D-Grafiken sowie 2D-Objekten in der 3D-Sicht ein-/ausschalten
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Alle importierten 2D-Grafiken und 2D-Objekte, die innerhalb einer Schnittansicht eines Modells liegen, werden in der
3D-Sicht dargestellt.

Tangentiale Kanten darstellen


An tangentialen Übergängen innerhalb eines 3D-Objekts Kanten als Ansichtskanten darstellen, ein-/ausschalten

Ist die Option ausgeschaltet, bleibt der Fangpunkt jedoch bestehen.

Schnittbegrenzungslinien darstellen
Begrenzungslinien an Schnittkanten ein-/ausschalten
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Die Begrenzungslinie ersetzt die Bauteil- bzw. Ansichtskante an der Schnittführung.
200 Konfigurationen

Bewehrung aus Modell


Darstellung der Bewehrung aus Modellreferenzen bestimmen
• Ausschließlich Bewehrung aus Modellreferenzen darstellen
Die alleinige Darstellung von Bewehrung aus Modellreferenzen in der 3D-Sicht ein-/ausschalten.
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Die Bewehrung aus dem Planmodell wird nicht in den 3D-Sichten dargestellt. Um keine Bewehrung aus dem Modell
darzustellen, müssen Sie diese im Cube über die Ansicht > Darstellung > Detaillierung, s. Seite 832, ausschalten.

Darstellung 3D-Sichten im Schalplan


Menü Einstellungen > 3D-Konstruktion

Schnittkanten, Ansichtskanten, Verdeckte Kanten


Die Einstellungen für Schnitt-, Ansichtskanten und verdeckte Kanten gelten für alle Berührungsflächen von Objekten
mit gleichen und auch mit unterschiedlichen Materialien.
Einstellungen 201

• Material- und maßstabsabhängig, ein-/ausschalten


Für die Darstellung der 3D-Sichten im Schalplan die material- und maßstabsabhängigen Einstellungen der Stifte aus
der Materialverwaltung verwenden
Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Die hier definierten Einstellungen werden für den Stift und Linientyp sowie für die Ebene verwendet.

Berührungskanten
Kanten von Objekten auf gleicher Höhe und Flucht

Für die Darstellung der Berührungskanten definieren Sie den Stift, Linientyp und die Ebene getrennt für die Schnitt-,
Ansichts- und verdeckten Kanten.

Für die Darstellung der Berührungskanten ist das Material der Objekte von Bedeutung:
Objekte gleichen Materials:
Objekte gleichen Materials verbinden, ein-/ausschalten
Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Die Berührungskanten werden in den definierten Einstellungen dargestellt.

Objekte unterschiedlichen Materials:


Die Berührungskanten werden in den definierten Einstellungen dargestellt.

Schalten Sie die Option Material- und maßstabsabhängig ein, werden die Berührungskanten mit den Einstellungen
der Materialverwaltung (s. Material, Seite 186) dargestellt. Das Material mit der höchsten Priorität wird hierbei heran-
gezogen.

• Berührungskanten nur bei gleichem Material erkennen


Berührungskanten nur bei gleichem Material erkennen, ein-/ausschalten
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Die eingestellte Darstellung für Berührungskanten (je Kantentyp definiert oder material- und maßstabsabhängig)
wird nur bei Verbindungen gleichen Materials genutzt. Bei Berührungen unterschiedlicher Materialien wird die ein-
gestellte Kantendarstellung verwendet.
202 Konfigurationen

Einbauteile
• Allgemeine Darstellung
Neben den Darstellungen Original, Hülle gesamt, Hülle Objekte und Keine (s. 3D-Einbauteile, Verwaltung, Icon
Ansichtseinstellungen: Option Darstellung, Seite 1761) steht noch Darstellung aus Einbauteil zur Auswahl:

Darstellung aus Originaldarstellung des Einbauteils mit den detaillierten Einstellungen zur jeweiligen An-
Einbauteil sicht
Beispiel Ansicht y/z:
Objekthüllen / Detaillierungsobjekte darstellen + Achse in y-Richtung eingeschaltet:

Das Ein-/Ausschalten der Optionen Detaillierungsobjekt darstellen und Achsen wirkt


an dieser Stelle nicht, da die Ansichtseinstellungen des 3D-Einbauteils übernommen
werden.

• Detaillierungsobjekt darstellen
Als Detaillierungsobjekte deklarierte Objekte darstellen, ein-/ausschalten
(s. 3D-Einbauteile, Verwaltung, 3D-Objekte deklarieren, Seite 1759)

• Achsen
Achsen darstellen, ein-/ausschalten
Mittig vom gesamten Einbauteil wird das Achskreuz in allen Ansichten dargestellt.

Sie können den Stift, Linientyp und Achsenüberstand bestimmen sowie den Achsen eine Ebene zuweisen.
Einstellungen 203

Darstellung 3D-Sichten im Bewehrungsplan


Menü Einstellungen > 3D-Konstruktion

Schnittkanten, Ansichtskanten, Verdeckte Kanten


Die Einstellungen für Schnitt-, Ansichtskanten und verdeckte Kanten gelten für alle Berührungsflächen von Objekten
mit gleichen und auch mit unterschiedlichen Materialien.
• Materialabhängig, ein-/ausschalten
Für die Darstellung der 3D-Sichten im Bewehrungsplan die materialabhängigen Einstellungen der Stifte aus der Ma-
terialverwaltung verwenden
Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Die hier definierten Einstellungen werden für den Stift und Linientyp sowie für die Ebene verwendet.

Berührungskanten, Einbauteile
• Erläuterung hierzu, s. Darstellung 3D-Sichten im Schalplan, Seite 200
204 Konfigurationen

Beschriftung Flex-Bauteile in 3D-Sichten


Menü Einstellungen > 3D-Konstruktion

Einstellungen für die Beschriftung von Flex-Bauteilen in 3D-Sichten (s. Cube, 3D-Sicht, Flex-Bauteile, Seite 741) be-
stimmen:
Beschriftungsdatei
Die Beschriftungsdatei wählen Sie über die Auswahlliste:

Über das Menü Einstellungen > 3D-Konstruktion > Beschriftungsvorlagen können Sie diese Beschriftungsvorlagen
erstellen.

Schriftart, Schriftfarbe, Schriftgrad, Winkel [°], Ebene


Die hier definierten Einstellungen werden für die Schriftart, die Farbe des Texts, den Schriftgrad in Punkt, den Winkel
des Texts sowie für die Ebene verwendet.

Umrandungstyp
Umrandungstyp für die Beschriftung wählen sowie den Stift und Linientyp für diesen bestimmen
Den Umrandungstyp wählen Sie über die Auswahlliste:

Abstand Text zu Umrandung [mm]


Abstand zwischen der Umrandung und dem Text bestimmen
Den Abstand geben Sie als wahre Länge (Ausgabe auf dem Plan) ein.
Einstellungen 205

Markierungslinie
Markierungslinie zwischen Beschriftung und Flex-Bauteil einfügen, ein-/ausschalten

Beschriftung 3D-Objekte in 3D-Sichten


Menü Einstellungen > 3D-Konstruktion

Die Einstellungen für die Beschriftung von Einbauteilen in 3D-Sichten definieren Sie analog den Einstellungen für die
Beschriftung Flex-Bauteile in 3D-Sichten.

Beschriftung Einbauteile in 3D-Sichten


Menü Einstellungen > 3D-Konstruktion

Die Einstellungen für die Beschriftung von Einbauteilen in 3D-Sichten definieren Sie analog den Einstellungen für die
Beschriftung Flex-Bauteile in 3D-Sichten. Ausgenommen hiervon ist die Beschriftungsdatei, die nur für Flex-Bauteile
wählbar ist.
206 Konfigurationen

Darstellung Schwerpunkt in 3D-Sichten


Menü Einstellungen > 3D-Konstruktion

Schwerpunkt in Maßstabsbereich 1, ...


• Stift, Linientyp, Ebene, Größe [mm], Winkel [°]
Stift, Linientyp, Ebene, Größe und Winkel für den Schwerpunkt im jeweiligen Maßstabsbereich bestimmen
Für die Lage des Schwerpunkts können Sie manuell Maße zufügen. Bei einer Aktualisierung der 3D-Sicht wird neben
der Lage des Schwerpunkts auch die manuell zugefügten Maße mit aktualisiert.

Darstellung Schnittbegrenzungslinien in 3D-Sichten


Menü Einstellungen > 3D-Konstruktion

Stift, Linientyp, Ebene, Überstand der Linien [mm]


Stift, Linientyp, Ebene und Überstand der Schnittbegrenzungslinien bestimmen
Einstellungen 207

Bewehrung
Menü Einstellungen > Bewehrung

Das Menü beinhaltet die Einstellungen in der Bewehrungseingabe von Stabstahl, Matten und Unterstützungskörben.

Neben dem direkten Aufruf über das Menü Einstellungen können Sie diese Einstellungen auch innerhalb der jeweili-
gen Funktion über >> in der Funktionszusatzleiste öffnen:
• Stabstahl, Einstellungen für Stabstahl, s. Seite 1200
• Matten, Einstellungen für Matten, s. Seite 1223
• Unterstützungskörbe, Einstellungen für Unterstützungskörbe, s. Seite 1662
• Bewehrungslisten, Einstellungen für Bewehrungslisten, s. Seite 1704
• Projektstahlsummen, s. Seite 1737
208 Konfigurationen

Zubehör
Menü Einstellungen > Zubehör

Das Menü beinhaltet die Einstellungen für Einbauteile, den Stahlbau, die Sandwichanker sowie für die Weltkoordinaten.

Neben dem direkten Aufruf über das Menü Einstellungen können Sie diese Einstellungen auch innerhalb der jeweili-
gen Funktion über >> in der Funktionszusatzleiste öffnen:
• Einbauteile, Einstellungen für Einbauteile, s. Seite 1746
• Stahlbau, Einstellungen für Stahlbau, s. Seite 664
• Halfen, Einstellungen, s. Seite 1769
• Schöck, Einstellungen, s. Seite 1775
• Weltkoordinaten, Einstellungen für Weltkoordinaten, s. Seite 1082

Elementierung
Menü Einstellungen > Elementierung

Das Menü beinhaltet die Einstellungen für die Elementierung von Doppel- und Massivwänden sowie Massiv- und Ele-
mentdecken.
Neben dem direkten Aufruf über das Menü Einstellungen können Sie diese Einstellungen auch innerhalb der jeweili-
gen Funktion über >> in der Funktionszusatzleiste öffnen:
• Elementierung Doppel-/Massivwand, Einstellungen für Wandelemente, s. Seite 1806
• Massivdecke, Einstellungen für Massivdecken, Seite 1874
• Elementdecke, Einstellungen für Elementdecken, Seite 1857
• Allgemeine Verlegung, Einstellungen für Allgemeine Verlegung: Verlegung, Seite 1900
• Manuelle Unitechnik-Abgabe, Einstellungen für die manuelle Unitechnik-Abgabe, s. Seite 2046
Einstellungen 209

Importieren / Exportieren
Menü Einstellungen > Importieren / Exportieren

Das Menü beinhaltet die Einstellungen zum Importieren und Exportieren von DXF/DWG-, PDF-, und IFC-Dateien.

Neben dem direkten Aufruf über das Menü Einstellungen > Importieren / Exportieren können Sie diese Einstellungen
auch innerhalb der Funktionen DXF/DWG importieren und DXF/DWG exportieren bestimmen.
• Einstellungen für den DXF/DWG-Import, s. Seite 1963
• Einstellungen für den DXF/DWG-Export, s. Seite 1980

Das Anlegen und Löschen von Zuordnungsdateien sowie das Einstellen der Zeichnungsattribute innerhalb der Zuord-
nungsdateien erfolgt in den Funktionen
• Zuordnungsdatei DXF/DWG-Import, s. Seite 1969
• Zuordnungsdatei DXF/DWG-Export, s. Seite 1988
• Zuordnungsdatei PDF-Import, s. Seite 1996

Einstellungen für das Drucken (Export) von Plänen und Listen nach PDF erfolgt unter den
Einstellungen für den PDF-Export, s. Seite 2001

Einstellungen für den IFC-Export/-Import:


• Einstellungen für den IFC-Export, s. Seite 2025
• Einstellungen für den IFC-Import, s. Seite 2023
210 Konfigurationen

Datenabgabe
Menü Einstellungen > Datenabgabe

Über das Ein- oder Ausschalten der Kontrollkästchen bestimmen Sie, welche Datenabgabe erfolgen soll. Analog der
Stammdatenverwaltung in Stammdaten definieren Sie die Stammdatenpfade für die Abgabe an weiterführende Pro-
gramme.
Den Dateinamen für die Abgabe können Sie frei definieren. Er wird in der Vorschau dargestellt. Für die Namensgebung
stehen neben festen Texten auch die Plantexte (!xxx) bzw. Teile dieser Texte ([xxx:xxx]) zur Verfügung (s. Eingabe/
Eingabehilfen, Plantexte übernehmen, Seite 361).

• Produktionsdaten BVBS, s. Seite 210


• Produktionsdaten Filzmoser, s. Seite 211
• Kalkulation, s. Seite 211

Produktionsdaten BVBS
Normierte Schnittstelle der Bundesvereinigung Bausoftwarehäuser e.V.
Die Bewehrungsdaten werden beim Speichern eines Plans im BVBS-Format abgegeben.
• Projektnummer
Abgabe der optionalen Projektnummer im Headerblock der BVB-Datei
Sie können alle Kennungen der Plantexte, z.B. !60, verwenden.
• Stückzahl aus Plandaten
Für die Datenabgabe im BVBS-Format können Sie die Stückzahl aus den Plandaten übernehmen. Die Stab-/Mat-
tenanzahl wird mit der Stückzahl multipliziert.
Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Die Stab-/Mattenanzahl wird mit dem Multiplikator 1 abgegeben
Einstellungen 211

Produktionsdaten Filzmoser
Abgabe der Bewehrungsdaten in die ZFM-Datei für die Schnittstelle Filzmoser

Kalkulation
• Kalkulation
Abgabe der Kalkulationsdaten in die Dispositionsdatei (*.dis) für die Kalkulationsschnittstellen Priamos, Gesys und
Betsy

• PPS
Abgabe der Produktions-, Planungs- und Steuerungsdaten (Bewehrung, Einbauteile, Fertigteile, Bügel, Stahldaten
im DIN 1356-Format, Zeichnungsmattenaufbau) beim Speichern eines Plans

- PPS-Quader in Unitechnik-Datei schreiben, ein-/ausschalten


Abgabe der PPS-Daten in die Unitechnik-Datei
Die Abmessungen aus den PPS-Daten werden als Quader in die Unitechnik-Datei geschrieben. Weitere PPS-
Daten werden in die dafür vorgesehenen Felder der Unitechnik-Datei eingetragen.

• PPS Elementierung
Programm für die Produktion, Planung und Steuerung der Elementierungsdaten (Gewicht, Dicke, Breite, Länge, Po-
sitionsnummer)
Die Abgabe erfolgt beim Speichern eines Plans.

• Datenaufbereitung für CPI XML Abgabe


Abgabe der CPI-Vorbereitungsdaten

Für eine korrekte Übergabe von CPI-Vorbereitungsdaten nach CPI XML müssen die Namen der CPI-Dateien der
Flex-Bauteilnamen entsprechen, z.B.
Flex-Bauteilname = SF07
CPI-Vorbereitungsdateiname = SF07.cpi

Die Dateinamen dürfen keine Sonderzeichen und Umlaute enthalten.

• CPI XML Abgabe


Abgabe der CPI XML-Daten
212 Konfigurationen

Listenabgabe nach Office (xlsx)


Menü Einstellungen > Listenabgabe nach Office (xlsx)

Für den Export von Listen (Bewehrung, Elementierung usw.) nach z.B. LibreOffice, Microsoft® Office (s. Drucken, Li-
stenabgabe nach Office (xlsx), Seite 1934) können Sie für jede Liste Vorlagen nutzen, deren Aussehen Sie individuell
bestimmen können.

Anmerkung:

• Bei der Abgabe öffnet sich die Liste automatisch in dem Programm, welches im Betriebssystem als Standard für
den Dateityp XLSX festgelegt wurde.
Wird kein verknüpftes Programm gefunden, wird die XLSX-Datei geschrieben und STRAKON ist für die weitere
Bearbeitung direkt bereit.
• Das Füllen der Tabellen erfolgt nur in Vorlagen mit dem Dateiformat XLSX.
• Zur Version 2015 wurden alle Vorlagen überarbeitet und im Dateiformat XLSX mit der Installation in das Ver-
zeichnis ..\strakon\ExcelVorlagen kopiert.
• Bei einem Update wird das Verzeichnis ExcelVorlagen der vorherigen Version nach ..\strakon\Backup.xxx ge-
sichert.

• Stabstahl, ..., s. Seite 213


• Stückliste, s. Seite 214
• Elementierung, s. Seite 214
• Stahlbau, s. Seite 214
Einstellungen 213

Stabstahl, ...
• Name des Tabellenblatts in Office
Sie können die Blattränder (in Excel Einheiten), den Namen des Tabellenblatts in Excel (Auswahl in der Excel Sta-
tusleiste), z.B.
SL&s.&n oder &s.&nSL usw.
SL Stahlliste
S Blattnummer (zwingend erforderlich)
n Name des aktuellen Datensatzes

und die Fußzeile der Vorlage bestimmen.


&F Name des Excel Projekts, z.B. Mappe1.xls
&P/&N Seitenzahl/Seitenanzahl, z.B. 1/5
&D;&T Datum; Uhrzeit, z.B. 03.12.01; 12.51 Uhr

Die Vorlagen enthalten zudem das Firmenlogo, die Firmenadresse und die Informationen aus den Plandaten (Pro-
jekt, Bauteil, Bauherr usw.).

• Vorlage
Office-Vorlage verwenden, Vorlage
Für die Ausgabe der Liste können Sie die Standardvorlage oder eine Excel Vorlage (XLT-Datei) wählen.
Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Standardvorlage

Kontrollkästchen eingeschaltet:
Excel Vorlage (XLT-Datei)

Individuell erstellte Formatvorlage: Biegeliste

Die Vorlage jeder Liste können Sie analog der Standardlistenformate mit Hilfe der Excel Funktionen individuell be-
arbeiten (s. Standardlistenformate in Microsoft® Excel bearbeiten, Seite 215).
214 Konfigurationen

Empfehlung:

Da Sie bei der Erstellung individueller Listenvorlagen gewisse Eingaben zwingend einhalten müssen, empfehlen
wir, die Vorlagen in unserem Hause erstellen zu lassen.
Die Vertriebsmitarbeiter/innen der DICAD Systeme GmbH stehen Ihnen mit fachlicher Beratung gerne zur Ver-
fügung.

Stückliste
• Vorlage
- Office-Vorlage verwenden, ein-/ausschalten
Vorlage

• Einstellungen für Vorlage


- Ausrichtung

- Ränder
Kopfzeile, Oben, Links, Rechts, Unten, Fußzeile

- Text der Fußzeile


Links, Mitte, Rechts

• Blatt
- Ausrichtung

- Ränder
Kopfzeile, Oben, Links, Rechts, Unten, Fußzeile

- Text der Fußzeile


Links, Mitte, Rechts

Elementierung
• Vorlage Elementdatenliste / Bemessungsliste
Für die Elementierung Vorlagen für die Elementdaten- und Bemessungsliste bestimmen

Stahlbau
• Vorlage Stahlbau Stückliste

Siehe hierzu:
Standardlistenformate in Microsoft® Excel bearbeiten, Seite 215
Plantexte beim Export nach Microsoft® Excel übernehmen, Seite 217
Einstellungen 215

Standardlistenformate in Microsoft® Excel bearbeiten


Mit Hilfe der Microsoft® Excel Funktionen können Sie die Listenformate grafisch überarbeiten und mit den Summen-
und Formelfunktionen zusätzliche Informationen hinzufügen. Dies ermöglicht unter anderem die Eingabe einer neuen
Bewehrungsposition durch Einfügen einer neuen Zeile, die manuelle Summierung der Stahlmassen über mehrere Plä-
ne (Auswahl in der Planverwaltung) und die Ausgabe mehrerer STRAKON-Listen in eine Excel Datei oder die Erstellung
einer Delta-Liste bei einem neuen Zeichnungsindex. Sie können auch die Eisenanzahl in den Bewehrungslisten mit den
Excel Funktionen manipulieren.

Die Bewehrungslisten enthalten zudem die Informationen aus den Plandaten (Projekt, Bauteil, Bauherr, Plan.Nr. usw.).
Sie können auch Listeneinträge, wie Blattname, Wichten, Gesamtsumme usw. modifizieren sowie eigene Formate neu
erstellen. Dazu editieren Sie im Verzeichnis strakon die Datei dicadexcel.form entsprechend, z. B. den Blattnamen

SL&s. &n SL = Stahlliste


s = Blattnummer (zwingend erforderlich!)
n = aktueller Datensatzname

Stahlliste im Standardformat
216 Konfigurationen

Excel Vorlage der Zeichnungsmattenlisten


Beachten Sie in der Vorlage der Zeichnungsmattenlisten, dass sich das Aussehen der Listenköpfe bei gebogenen und
nicht gebogenen Zeichnungsmattenlisten vom Aussehen der STRAKON-Listen unterscheidet.
Bei nicht gebogenen Zeichnungsmatten wird das Mattengewicht in der rechten Spalte dargestellt und die Angaben
der Mattenabmessungen und der Längs-/Querstäbe in den beiden linken Spalten.

Bei gebogenen Zeichnungsmatten wird die Biegeform in der rechten Spalte dargestellt und die Angaben der Matten-
abmessungen und der Längs-/Querstäbe in den beiden linken Spalten. Das Mattengewicht ist unterhalb dieser beiden
Spalten angeordnet.
Einstellungen 217

Plantexte beim Export nach Microsoft® Excel übernehmen


Die Plantexte (!1 bis !79) (s. Eingabehilfen, Übernahme der Plantexte, Seite 118) können Sie an jeder beliebigen Stelle
in die Excel Listen übernehmen. Markieren Sie hierzu das gewünschte Feld in der Vorlage und geben das Schlüssel-
wort DICAD_nr (DICAD_1 bis DICAD_79) im Namenfeld ein.

Excel Vorlage

In Microsoft® Excel hat das !-Zeichen bereits eine andere Funktionalität. Eine neue Definition des Schlüsselworts ist
erforderlich. Sie können beliebig viele Textfelder in die Excel Vorlage positionieren. Beachten Sie, dass Sie jeden Plan-
text (DICAD_nr) nur einmal in der Vorlage verwenden und einige Plantexte in der Excel Vorlage schon benannt sind:
Name entspricht Schlüsselwort
PLANNUMMER1_1 DICAD_3
INDEX1_1 DICAD_26
PLANNUMMER2_1 DICAD_4
INDEX2_1 DICAD_27
AUFTRAG_1 DICAD_10
DATENSATZ_1 DICAD_1
PROJEKT_1 DICAD_8
ABSCHNITT_1 DICAD_11
BAUTEIL_1 DICAD_5
STAHL_1 DICAD_12
BAUHERR_1 DICAD_6
218 Konfigurationen

Planlistenvorlagen
Menü Einstellungen > Planlistenvorlagen

Zur Ausgabe einer Liste auf den Plan können Sie für die jeweiligen STRAKON-Funktionen die entsprechende Vorlage-
datei im XML-Format in dem Verzeichnis ..\strakon\XMLLayout wählen, die als Voreinstellung gelten soll.

Diese Vorlagen können Sie individuell anpassen (s. Listen-Vorlagen, Seite 244).

Listen- und Plandatenvortexte


Menü Einstellungen > Listen- und Plandatenvortexte

Anwenderspezifisch können Sie Listen- (Bewehrungslisten) und Plandatenvortexte (Beschreibungstexte vor den Ein-
gabefeldern der Dialogbox „Plandaten“) (mit integrierter Fremdsprachenauswahl), z.B. „Bauabschnitt“ in „Bausegment“
(speziell für Fertigteilwerke) ändern, editieren.
Einstellungen 219

Für jeden Eintrag können Sie durch Klicken in die rechte Spalte die Sprache (Katalog) in der folgenden Dialogbox wäh-
len:

Analog „Textbausteine, s. Seite 551“ erfolgt die Handhabung der Icons sowie die Bearbeitung der Texte.

Anmerkung:

1. Beachten Sie, dass bei geänderten Textlängen Probleme bei der Darstellung in den zugehörigen Dialogboxen
oder Listen auftreten können.
2. Die Vortexte für die Bewehrungslisten öffnen Sie über das Menü Datei > Drucken > Bewehrungslisten > Ein-
stellungen.
3. Die Eingabefelder behalten auch nach einer Änderung der Vortexte ihre Referenz bei der Textübernahme in den
Plan (s. Eingabe/Eingabehilfen, Plantexte übernehmen, Seite 361).
4. Die Plandatenvortexte werden auf dem Arbeitsplatz (lokal) im Verzeichnis strakon in die Datei plstaebt.tex ge-
speichert. Diese Datei können Sie nicht netzwerkweit nutzen.

Datenabgabe individuell
Menü Einstellungen > Datenabgabe individuell

Übersichtlich werden alle erforderlichen Pfadeinstellungen für Individualprogrammierungen zentral aufgelistet oder be-
stimmt.
220 Konfigurationen

Stifte
Menü Einstellungen > Stifte
Werkzeugleiste:
Stifte

Getrennt für die Elementeingabe am Bildschirm, der Darstellung in den Hilfefenstern und der Ausgabe auf den Drucker/
Plotter können Sie max. 999 Stifte mit unterschiedlichen Stiftstärken eingeben und mit beliebigen Farben belegen.

Dargestellt wird das aktuelle Farbschema, welches Sie über das Menü Einstellungen > Zeichenfläche gewählt haben.
In der Titelleiste wird der entsprechende Dateiname, z.B. standard.col, angezeigt.

Die definierten Stiftstärken und Stiftfarben werden durch Bestätigen mit OK nur planbezogen gespeichert.
Um die Einstellungen arbeitsplatzbezogen (permanent) zu sichern, sind zwei Schritte erforderlich:
1. Speichern Sie die Stiftfarben über das Icon
Speichern

direkt in das aktuelle Farbschema (s. Titelleiste des Dialogs).


2. Die Stiftstärken müssen Sie nach Bestätigen mit OK zusätzlich über das Menü Einstellungen > Voreinstellungen
in Sets verwalten in das Einstellungsset speichern.

Wichtig!

Um zu verhindern, dass Sie das Standardfarbschema unbeabsichtigt ändern, können Sie die Datei standard.col
nicht überschreiben.

• Konfiguration, s. Seite 221


• Hilfefenster, s. Seite 222
• Druckerfarben, s. Seite 222
Einstellungen 221

Konfiguration
Auf der Registerkarte Konfiguration bestimmen Sie die Stiftstärken für die Elementeingabe am Bildschirm. Dies erfolgt
entweder durch einen Doppelklick auf das Eingabefeld und Eingabe des Werts oder über die -Schaltfläche durch Aus-
wahl in der nachfolgenden Dialogbox. Um Werte mehreren Zeilen gleichzeitig zuzuweisen, drücken Sie die Strg-Taste,
halten diese fest und klicken auf die -Schaltfläche der Stiftstärke oder Bildschirmfarbe bzw. bestimmen die Stiftstärke
über das Eingabefeld.

Beachten Sie, dass die Eingabe der Stiftstärke 0.00 den zugehörigen Stift in der späteren Stiftauswahl löscht, sofern
nicht noch eine höhere Stiftnummer mit einer belegten Stiftstärke vorhanden ist.

Die zugehörige Bildschirmfarbe bestimmen Sie über die -Schaltfläche in der Farbpalette. Beliebig viele Farben stehen
zur Verfügung, deren Anzahl nur durch das Betriebssystem begrenzt wird. 16 Farben können Sie dabei benutzerdefi-
niert speichern.

Einstellungen Markierungsfarbe
Farbe für selektierte Elemente bestimmen
222 Konfigurationen

Hilfefenster

Auf der Registerkarte Hilfefenster wählen Sie analog zur Stiftkonfiguration die Farben zur Darstellung in den Hilfefen-
stern. Die Bildschirmfarben werden nur zur Information angezeigt.

Druckerfarben
Die Stiftfarben für die Ausgabe auf den Drucker/Plotter bestimmen Sie auf der Registerkarte Druckerfarben.
Einstellungen 223

Treiber wählen
Den für den jeweiligen Drucker/Plotter verwendeten Treiber wählen Sie aus dem Verzeichnis ..\stra-
kon\plotrei\... über den Windows-Dialog:

Die treiberabhängigen Farbeinstellungen werden angezeigt, die Sie übernehmen können oder durch
Klicken auf eine Farbfläche über die Farbpalette neu definieren können.

Speichern
Eingestellte Druckerfarben im gewählten Treiber speichern
224 Konfigurationen

Speichern unter
Eingestellte Druckerfarben in neuem Treiber speichern

Häufig verwendete Farbeinstellungen können Sie auch über die folgenden Icons bestimmen:
Druckerfarben über RGB-Werte einstellen
Nach Klicken dieses Icons, werden beim Speichern die RGB-Werte im gewählten Treiber gesichert. D.h.
jeder Stift der aktuell getroffenen Auswahl der Druckerfarben wird entsprechend gespeichert.

Druckerfarben auf Bildschirmfarben speichern


Alle Druckerfarben denen des Bildschirms gleich setzen
Beim Speichern werden RGB-Werte nur von den Stiften gespeichert, die verändert wurden. Bei allen an-
deren Druckerfarben, bleiben die aktuellen Bildschirmfarben bestehen.

Druckerfarben auf schwarz einstellen


Alle Druckerfarben auf die Farbe Schwarz setzen

Anmerkung:

Nachträglich können Sie einzelne Druckerfarben ändern!

Löschen
Aktuell getroffene Auswahl der Druckerfarben für alle Stifte des gewählten Treibers löschen (nicht set-
zen) und anschließend neu definieren
Einstellungen 225

Anmerkung:

Alle geänderten Farbeinstellungen speichern Sie über die Icons Speichern oder Speichern unter.

Beispiel:
Der hpgl2-Treiber soll die Farben des Bildschirms erhalten. Ausnahme ist die Stiftnummer 3, die die Farbe Schwarz
erhält. Klicken Sie auf das Icon Druckerfarben auf Bildschirmfarben speichern und ordnen anschließend der
Farbe Schwarz den Stift 3 zu, werden die Einstellungen gespeichert und die Treiberdaten somit automatisch ge-
ändert.
226 Konfigurationen

Linientypen
Menü Einstellungen > Linientypen

Zur Korrektur der Strich- und Zwischenlänge sowie Linienhöhe für Linientypen, die eine Darstellungshöhe beinhalten,
fahren Sie das entsprechende Feld an, geben den neuen Wert ein und bestätigen mit ENTER.

Durch eine Korrektur der Linientypen können Sie diese an den jeweiligen Planmaßstab anpassen. Die bestimmten Ein-
stellungen gelten für alle auf dem Plan erzeugten Linien.
Einstellungen 227

Anmerkung:

1. Linientyp 29 - Abdichtung

Der Linientyp wird mittig geführt, d.h. die Dicke (Wert C) dehnt sich gleichmäßig zu beiden Seiten der Führungs-
linie aus.

2. Linientypen für den Datentausch


Für einen Datentausch mit AutoCAD entsprechen die folgenden STRAKON-Linientypen den AutoCAD-Linienty-
pen (s. Ausgaben und Schnittstellen, Konvertierungsablauf, Seite 1972):
228 Konfigurationen

Um z.B. Versorgungsleitungen deutlicher darzustellen, können Sie den Linientypen 30 bis 39 einen immer wiederkeh-
renden Text zuweisen. Verschiedene Kombinationen aus Linie und Text sind möglich:

Sie können die Linientypen 30-39 beliebig verändern. Eine Korrektur der Linienlänge (Wert A), des Abstands zwischen
Linie und Text (Wert B), der Texthöhe (Wert C) sowie des Texts bestimmen Sie über das entsprechende Feld. Den
Linientyp können Sie durch einen Klick in der 2. Spalte in der sich öffnenden Dialogbox wählen:

Die vorgenommenen Einstellungen gelten für alle auf dem Plan erzeugten Linien.
Die Schriftart ist nicht frei wählbar. Hierfür ist die Schriftart Arial festgelegt.
Einstellungen 229

Elementzuordnung
Menü Einstellungen > Elementzuordnung

Sie können eine Elementzuordnung für die Ebenen des aktuellen Plans bestimmen (Erläuterungen hierzu s. Verwal-
tungen > Ebenenvorlagen, Elementzuordnung bearbeiten, Seite 184).

Eine wesentliche Vereinfachung der Elementzuordnung bietet die Möglichkeit, Zeichnungselemente bei der Erzeugung
automatisch nach vorgegebenen Anwenderdefinitionen in die entsprechenden Ebenen abzulegen. Durch Einschalten
der Funktion Automatik in der Funktionszusatzleiste der Funktion Ebenen können Sie diese Elementzuordnung nut-
zen (s. Ebenen, Automatische Elementzuordnung, Seite 330).

Textbausteine
Menü Einstellungen > Textbausteine
Werkzeugleiste:
Textbausteine

Textbausteine erleichtern das Wiederverwenden von längeren Texten, wie z.B. „Anschlussbewehrung aus dem EG“,
„Draufsicht Stützenkopf“, „Bügelhaken verschwenkt einbauen“ (s. Texte, Textbausteine, Seite 551).
230 Konfigurationen

Zeichenfläche
Menü Einstellungen > Zeichenfläche
Werkzeugleiste:
Zeichenfläche

Für die Benutzeroberfläche (Menüs, Dialogboxen, Schaltflächen usw.) und Funktionsleisten, Zeichnungshintergrund
usw. können Sie zwischen den STRAKON-Farben und Ihren im Betriebssystem eingestellten Farben wählen.

Je nach gewähltem Farb-Set können Sie die Farbe der Zeichenfläche sowie die Darstellung des Cursors bestimmen.
Diese Einstellungen können Sie in einem Schema speichern sowie ändern oder laden.

Schema
Schema laden
Das Schema können Sie ändern und kopieren:
Speichern
Schema überschreiben
Gewählte Farben und Darstellung des Cursors speichern

Speichern unter
Neues Schema anlegen

Wichtig!

Um zu verhindern, dass Sie die Standardfarbeinstellungen unbeabsichtigt ändern, können Sie die Datei stan-
dard.col nicht überschreiben.

Farben
STRAKON
STRAKON-Farben

System
Die in Windows gewählten Systemfarben übernehmen, um ein einheitliches Bild der Benutzeroberfläche, z.B. gleiche
Farben in den Leisten und Dialogboxen, zu erhalten.

Zeichenfläche
Farbe durch Klicken auf das Farbfeld in der Farbpalette wählen
Einstellungen 231

Cursor
Zeichenfläche
Die Darstellung des Cursors in der Zeichenfläche wählen Sie über die Auswahlliste:

Vorschau
Jede Änderung in der Dialogbox wird in der Vorschau angezeigt. Bewegen Sie den Cursor im Vorschaufenster über die
Zeichenfläche und Leisten, sehen Sie die gewählte Darstellung des Cursors.

Vorschau Stifte
Stiftfarben in der Vorschau anzeigen
Zur Auswahl stehen 1-10 und Elemente (Stift-Nr. 1-9, Markierungsstift und Darstellung einiger Elemente) oder nur die
Stifte, z.B. Stift-Nr. 100-199:

Die Änderungen übernehmen Sie durch Bestätigen mit OK in die grafische Oberfläche.

Anmerkung:

Ist in den Windows-Titelleisten ein Farbverlauf eingestellt, wird die Farbe für die aktiven STRAKON-Dialoge inter-
poliert.

Siehe hierzu:
Farbpalette, Seite 232
232 Konfigurationen

Farbpalette
Die Farben wählen Sie in der Farbpalette:

Neben der freien Auswahl an Farben können Sie 16 benutzerdefinierte Farben zum Plan oder in eine Farbdatei spei-
chern.
Die benutzerdefinierten Farben zum Plan speichern Sie dabei über die Speicherung des Plans.

Werkzeugleiste
Menü Einstellungen > Werkzeugleiste
Werkzeugleiste:
Werkzeugleiste

Zur individuellen Anpassung der Werkzeugleiste stehen Ihnen in der Dialogbox Funktionen aus den jeweiligen Katego-
rien zur Verfügung.

In der linken Liste der Dialogbox werden je nach gewählter Kategorie die verfügbaren Funktionen sowie ein Leerfeld
und Leistentrenner angeboten. Die rechte Liste zeigt alle genutzten Funktionen der Werkzeugleiste. Invers dargestellte
Funktionen in der Liste stehen nicht zur Verfügung.
Einstellungen 233

Über das Leerfeld ohne Funktion können Sie die Anordnung der Funktionen, z.B. um eine Funktionsgruppe je Zeile
zu bilden, individuell gestalten, z.B.

Das Leerfeld ohne Funktion wird an erster Stelle in jeder Kategorie angeboten.

Über die Icons Favorit Werkzeugleiste ... können Sie jederzeit in eine individuell angepasste Werkzeugleiste wech-
seln.
234 Konfigurationen

Beispiel:

Schalung Bewehrung 3D

Die Icons Favorit Werkzeugleiste ... sind in der Kategorie Einstellungen zu finden.

Möchten Sie eine oder mehrere Funktionen einer Kategorie, das Leerfed oder den Leistentrenner in die Werkzeugleiste
übernehmen, markieren Sie diese zuerst in der linken Liste. In der rechten Liste bestimmen Sie die Stelle, hinter der
die gewählten Funktionen eingefügt werden sollen und drücken das Icon Auswahl nach rechts verschieben. Möchten
Sie Funktionen aus der Werkzeugleiste entfernen, markieren Sie diese in der rechten Liste und drücken das Icon Aus-
wahl nach links verschieben.

Zur Auswahl der Funktionen können Sie anstelle der Icons Auswahl nach rechts/links verschieben auch einen Dop-
pelklick ausführen.

Über die Icons Auswahl nach oben/unten verschieben können Sie Funktionen innerhalb der Werkzeugleiste ver-
schieben.

Öffnen
Datei (*.tlb) öffnen und Werkzeugleiste laden

Speichern unter
Aktuelle Werkzeugleiste in eine Datei (*.tlb) speichern

Info
Anzeige der zuletzt gewählten Vorlagendatei inklusive des Datenpfads
Einstellungen 235

Einstellungen

Grundeinstellungen
• Große Icons verwenden
Große Icons darstellen, ein-/ausschalten

• Anzahl der Spalten


Ihre Werkzeugleiste kann 1 bis max. 5 Spalten breit sein. Hierbei werden die Funktionen von links
nach rechts je Reihe angeordnet.

Favoriten
Bevorzugte Werkzeugleiste durch Auswahl der Leisten-Datei (*.tlb) den Icons Favorit Werkzeugleiste
zuordnen

Anmerkung:

• Jede Änderung in der Dialogbox führt zu einer direkten Aktualisierung der Werkzeugleiste am rechten Rand des
CAD-Fensters.
• Nach der STRAKON-Programminstallation stehen Ihnen mehrere Beispielleisten (standard*.tlb) zur Verfügung.
Diese Leisten können Sie laden, anpassen und unter neuem Namen speichern. Ein Überschreiben der Leisten
ist nicht möglich.
• Wählen Sie unter den Favoriten eine Leisten-Datei (*.tlb) über den Datei-Explorer, wird zusätzlich zum Datein-
amen der komplette Pfad angezeigt.
• Leistendateien aus STRAKON-Versionen <2010 können Sie nicht laden.

Bei Verlassen der Dialogbox durch Bestätigen mit OK können Sie die geänderte Werkzeugleiste nutzen.
236 Konfigurationen

Tablett-Konfiguration
Menü Einstellungen > Tablett-Konfiguration

Für eine optimale Handhabung Ihres WACOM Stifttabletts empfehlen wir, dass Sie in STRAKON den Stift konfigurieren.

Bestätigen Sie mit dem Eingabestift die Abfrage mit Ja.

In der folgenden Dialogbox werden neben dem verwendeten Zeiger (Eingabestift) auch die Anzahl der nutzbaren Knöp-
fe (Stiftspitze und Doppelseitenschalter) angezeigt.
Wir empfehlen für die Tablett-Konfiguration diese Einstellungen:

Die eingeschaltete Option Auswahl auch mit aufgesetzter Stiftspitze ermöglicht die Auswahl verschiedener Funktio-
nen (Drücken der Schaltfläche OK, Bewegen der Bildlaufleiste usw. in den STRAKON-Leisten und -Dialogboxen sowie
in den Windows-Masken und -Menüs) auch mit aufgesetzter Stiftspitze und Betätigen des unteren Doppelseitenschal-
ters.

Die Namen der Knöpfe können variieren:


Stiftspitze = tip = button 1
Unterer Seitenschalter = barrel = button 2
Oberer Seitenschalter = barrel2 = button 3

Die Konfiguration beenden Sie mit OK, bestätigen die Hinweismeldung, schließen und starten das Programm neu.
Einstellungen 237

Voreinstellungen in Sets verwalten


Die anwenderspezifischen Einstellungen, z.B. Stifte (Stiftstärke, -anzahl), Einstellungen in den Funktionszusatzleisten
und zeichnerische Einstellungen, können Sie in sogenannten Sets speichern und immer wieder verwenden. Sie können
z.B. die gespeicherten Sets in neuen Plänen automatisch laden bzw. manuell auswählen, um z.B. eine einheitliche Fir-
meneinstellungen zu realisieren.

Standardmäßig wird für die Sets als Stammdatenpfad (s. Stammdaten, Seite 161) das Verzeichnis ..\strakon\vorein
genutzt.

Siehe hierzu:
Set anlegen und speichern, Seite 237
Set während der Planbearbeitung wählen, Seite 238

Set anlegen und speichern


Menü Einstellungen > Voreinstellungen speichern

Haben Sie im aktuellen Plan elementbezogene Einstellungen bestimmt, die z.B. als Vorlage für ein Projekt gespeichert
werden sollen, überschreiben Sie ein vorhandenes Set in dem Sie den entsprechenden Setnamen anklicken:

Sollen die Einstellungen in ein neues Set, welches als Grundlage das Set standard enthält, gespeichert werden, geben
Sie in die Zeile Neuer Eintrag den neuen Setnamen ein.
238 Konfigurationen

Voreinstellungssets verwalten
Ein anderes Set als Grundlage verwenden und speichern, Sets löschen oder umbenennen

Das Verzeichnis ..\strakon\vorein beinhaltet alle vorhandenen Sets der zeichnerischen Einstellungen.

Ein neues Set legen Sie durch Duplizieren eines vorhandenen Sets und Eingabe eines neuen Namens
an. Die vorhandenen Sets sind beliebig zu ändern. Beachten Sie, dass das jeweilige STRAKON-Vorga-
beset standard nicht zu ändern oder zu löschen ist.

Set während der Planbearbeitung wählen


Menü Einstellungen > Voreinstellungen in Plan einlesen

Laden Sie im aktuellen Plan ein Set, erfolgt zuerst ein Vergleich zwischen den vorhandenen Einstellungsdaten des ak-
tuellen Plans und des gewählten Sets.
Eine Dialogbox öffnet sich, in der alle Themen, in denen Differenzen zwischen den aktuellen Planeinstellungen und den
Seteinstellungen vorhanden sind, aufgelistet sind.

Durch Ein-/Ausschalten der Kontrollkästchen bestimmen Sie, welche Themen übernommen werden und somit die
Planeinstellungen überschreiben.
Einstellungen 239

Setauswahl für Pläne


Menü Einstellungen > Setauswahl für Pläne

Sie können Einstellungssets für neu anzulegende und vorhandene Pläne wählen. Das Set wählen Sie an dieser Stelle
für die Einstellungen (zeichnerische Voreinstellungen), Stabstahl- und Ebenenverwaltung.

Für die Auswahl eines Sets wählen Sie zunächst Auswahl über die Optionen Voreinstellungen …, Stabstahl- und
Ebenenverwaltung für neue Pläne und öffnen die Auswahlliste über die -Schaltfläche.

Zur Übernahme der Einstellungen, Stabstahl- oder Ebenenverwaltung aus dem zuletzt bearbeiteten Plan, wählen Sie
Aus letztem Plan.

Einzulesende Pläne
Für einen bestehenden Plan können Sie ebenso ein Set (Option Voreinstellungen für einzulesende Pläne) wählen.
Beim Einlesen des Plans werden die vorhandenen Planeinstellungen mit den Einstellungswerten des Voreinstellungs-
sets verglichen.

Die Festlegung dieses Voreinstellungsset ist sinnvoll, wenn Sie einen Vergleich auf andere Einstellungen wünschen,
als denen der STRAKON-Standardeinstellungen (Voreinstellungssets standard).

Außerdem dient das Voreinstellungsset als Lieferant fehlender Einstellungswerte. Hat der eingelesene Plan weniger
als im Modul STRAKON vorhandene Einstellungsparameter, werden diese Werte aus dem Voreinstellungsset ergänzt.
Sind auch dort nicht alle Parameter vorhanden, werden die fehlenden Werte des Weiteren aus dem Set standard auf-
gefüllt.
240 Konfigurationen

Anmerkung:

Ist der Wert in keinem der genannten Sets vorhanden, erscheint eine Fehlermeldung mit dem Namen des fehlenden
Eintrags. Der Wert wird dabei programmintern mit 1 belegt, damit Sie den Plan dennoch einlesen können.

Werden zwischen dem Voreinstellungsset und den Einstellungen des einzulesenden Plans Unterschiede festgestellt,
werden diese direkt abgefragt, z.B. Unterschiede bei der Stiftzuordnung (s. Stiftzuordnung beim Einlesen von Plänen,
Seite 240).

Siehe hierzu:
Stiftzuordnung beim Einlesen von Plänen, Seite 240

Stiftzuordnung beim Einlesen von Plänen


Beim Einlesen eines STRAKON-Plans bzw. eines importierten Plans von einem anderen Rechner oder Programm wird
die Reihenfolge der Stiftstärken im Plan mit der des Arbeitsplatzes, d.h. des aktuellen Vergleichsets (maximale Anzahl
der belegten Stifte) verglichen und eine Zuordnung nach folgenden Regeln aufgebaut:
1. Exakt übereinstimmende Stiftstärken werden gesucht.
2. Für die leeren Belegungen wird die nächstliegende Stiftstärke gesucht (Toleranzgrenze = 0.02).
3. Alle jetzt noch leeren Belegungen werden der Reihenfolge nach mit den verbliebenen Stiftstärken belegt.

Ziel ist, die gewohnte Stiftreihenfolge und zugehörige Stiftfarbenzuweisungen des Arbeitsplatzes beizubehalten. Geän-
dert wird die Stiftreihenfolge nur in dem einzulesenden Plan, z.B.

Nach Anwendung der vorab erläuterten Regeln ergibt sich folgende Zuordnung der Stiftnummern:
Nach Regel 1 und 2:

Die Stiftnummer 6 (im Bsp. 0,4) des Arbeitsplatzes wird nicht zugeordnet, da diese im eingelesenen Plan nicht vor-
kommt.
Nach Regel 3:

Die Stiftnummer 6 des Arbeitsplatzes ist die erste freie Stiftstärke.

Kann allen Stiftnummern des eingelesenen Plans eine entsprechende Stiftnummer des Arbeitsplatzes zugewiesen wer-
den, d.h. alle Planstiftstärken kommen bei den Arbeitsplatzstiftstärken vor, erfolgt beim Einlesen des Plans eine auto-
matische Umspeicherung der Stiftnummern aller Zeichnungselemente.

Ist eine eindeutige automatische Zuordnung der Stiftnummern nicht möglich, z.B. falls die Stiftnummer 7 im Plan die
Stiftstärke 0,1 hätte (s. vorheriges Beispiel), erscheint eine Dialogbox, in der Sie die Zuordnung der Stiftstärken am Ar-
beitsplatz bestimmen können.
Einstellungen 241

Die Zuordnung wird in einer Dialogbox angezeigt:

Die Zuordnung können Sie wahlweise in der Spalte Plan oder Nummer (Nr.) manuell ändern. Bei einer Korrektur in der
Spalte Plan ändert sich automatisch die Stiftnummer. Über die -Schaltfläche in der Spalte Plan öffnet sich eine wei-
tere Dialogbox. Hier werden alle Stiftstärken des Fremdplans und des Vergleichssets zur Auswahl angeboten.

Sonderfall: Beim Einlesen eines Segments aus einem anderen Plan (s. Segment lesen, Seite 1051) werden nur die
Stiftstärken des Fremdplans und des aktuellen Plans, nicht die Voreinstellungen des Arbeitsplatzes, angeboten.

Zusätzlich können Sie in der Spalte Nr. die Stiftreihenfolge, z.B. für die Stifteinstellung beim Plotten, über die -
Schaltflächen, manuell ändern.

Einen Übernahmetyp können Sie über die Option Vergleichsset bzw. manuelle Einstellung oder Einstellung des
Fremdplans wählen. Die Funktionalität der Esc-Taste oder das Klicken auf das Icon Schließen in der Titelleiste ent-
sprechen der Option Einstellung des Fremdplans.

Anmerkung:

Eine Stiftnummer kann auch mehrfach vergeben werden, d.h. mehreren Stiftstärken aus dem Fremdplan dürfen
nicht der gleichen Stiftnummer des aktuellen Plans/lokalen Arbeitsplatzes zugewiesen werden.

Beachten Sie, erfolgt keine manuelle Änderung, wird der Stiftnummer 7 im Plan (im Beispiel = 0,10) die Stiftstärke
0.0 = „im geplotteten Plan nicht sichtbar“ zugeordnet.
242 Konfigurationen

Für doppelte Stiftstärken (im Beispiel 0,25) gelten folgende Regeln:

Anmerkung:

1. Bei doppelt vorhandenen Stiftstärken am Arbeitsplatz und nur einfach vorhandener Stiftstärke im Plan, können
Sie die zweite Stiftstärke am Arbeitsplatz keiner Stiftstärke des Plans zuweisen.
2. Die Stiftzuordnung müssen Sie für jeden eingelesenen Plan neu definieren.

Verlassen Sie die Dialogbox über Abbrechen, findet keine Stiftzuordnung statt. Der eingelesene Plan behält alle seine
Stifte und deren Reihenfolge.
Einstellungen 243

Einstellungen speichern (zip)


Menü Einstellungen > Einstellungen speichern (zip)

Die Einstellungen, die Sie für das Arbeiten mit STRAKON bestimmt haben, können Sie in ein ZIP-Archiv speichern und
bei Bedarf auf einem anderen Rechner in die gleiche STRAKON-Version entpacken.

Den Speicherort der Sicherungsdatei können Sie frei wählen und als Dateityp wird automatisch die STRAKON Siche-
rungsdatei (*.zip) angeboten.

Anmerkung:

1. Um die Sicherung „zurückzuholen“, aktivieren Sie beim Extrahieren der Sicherungsdatei die Option Pfadanga-
ben verwenden und wählen den STRAKON-Pfad (inkl. Verzeichnis strakon).

2. Die Vorgabedatei für die Speicherung wählen Sie in den Einstellungen (s. Grundeinstellungen > Vorgabedatei
„Einstellungen speichern“, Seite 147).
3. Die STRAKON-Versionen in der das Zip-Archiv erstellt und dann entpackt wird, sollten identisch sein (inkl.
Patches und/oder ServicePacks).
244 Konfigurationen

Listen-Vorlagen
In STRAKON werden bei der Ausgabe von Listen Vorlagen im XML- und XLSX-Format genutzt. Das Aussehen dieser
Vorlagen können Sie individuell anpassen.

Siehe hierzu:
XML-Vorlage bearbeiten, Seite 244
XLSX-Vorlage bearbeiten, Seite 246

XML-Vorlage bearbeiten
In STRAKON befinden sich die Listen-Vorlagen im XML-Format in dem Verzeichnis ..\strakon\XMLLayout.

Um in Ihren XML-Listen-Vorlagen Umlaute (ä, ö, ü ...) korrekt darzustellen, empfehlen wir die Bearbeitung in den beiden
kostenfreien Editoren Notepad++ oder Geany. Hier können Sie die XML-Vorlagen im Format UTF-8 speichern.

Aufbau einer Liste im XML-Format


Die Datei enthält mehrere Blöcke, deren Reihenfolge Sie nicht ändern dürfen!

Layout Anfang

Block Columns:
Anzahl + Breite der Spalten

Block HeaderLayout:
Überschriften im Listenkopf

Block GroupHeaderLayout:
Überschriften im Listenkopf für Gruppen

Block RowLayout:
Füllen der Spalten

Block GroupFooterLayout:
Überschriften im Listenfuß für Gruppen

Block FooterLayout:
Überschriften im Listenfuß

Layout Ende

Für eine bessere Übersicht können Sie Leerzeilen einfügen und Zeilen einrücken.

An beliebiger Stelle innerhalb einer XML-Datei können Sie Kommentare (nicht angezeigter Text in der Listenausgabe)
einfügen. Kommentare werden mit der Zeichenfolge <!-- eingeleitet und mit der Zeichenfolge --> beendet.

Beispiel:
Listen-Vorlagen 245

Mögliche Änderungen der Elemente


Alle Werte für ein XML-Element (Spalte, Zeile usw.) werden in Anführungsstriche ("…") gesetzt.

Beispiel: Datei DICAD_Rebar.xml für die Bewehrungsliste Stabstahl individuell

Für die Berechnung der Spaltenbreite (width=“...“) können


Sie eine Zeichenanzahl, z.B. 5, oder die Automatik, (auto =
Zeichenanzahl des längsten Eintrags) wählen.
Spaltenbreite Zeichenanzahl * Breite des Buchstabens m

Eine Zeile (<Row> … </Row>) mit der Überschrift über alle


Spalten (colspan=“full“) wird erzeugt.

Eine Zeile (<Row> … </Row>) mit den Überschriften für jede


Spalte wird erzeugt.

Die Texte werden über align=“...“ positioniert:


links = left, mitte = center, rechts = right

Für die Reihenfolge der Einträge, aktuelle Einträge nach


oben, wählen Sie <RowLayout reverse=“true“>, ansonsten
<RowLayout>.

Die Spalten werden mit den STRAKON-Variablen ($...) ge-


füllt. Die zur Verfügung stehenden Variablen sind die in den
jeweiligen Layout-Dateien aufgeführten Variablen im Block
RowLayout.
246 Konfigurationen

XLSX-Vorlage bearbeiten
Das XLSX-Format wird von Microsoft Excel ab Office 2003 und von LibreOffice sowie OpenOffice geschrieben. In
STRAKON befinden sich die Listen-Vorlagen im XLSX-Format im Verzeichnis ..\strakon\ExcelVorlagen.

Bei jeder Installation werden die DICADeigenen Vorlagen überschrieben. Benutzerspezifische Anpassungen bestim-
men Sie daher in Kopien, indem Sie z.B. DIACD_Rebar.xlsx nach EigeneStabstahl.xlsx kopieren.

Öffnen Sie die kopierte Vorlage über das Office-Programm:

Die roten Zeilen, die Sie nicht löschen dürfen, sind für die Steuerung durch STRAKON erforderlich. Sie werden auto-
matisch von STRAKON ersetzt.

<Header> Kopf mit Projekt- und Planinformationen (wird einmal pro Dokument ausgegeben)

<GroupHeader> Kopf der Tabelle (wird einmal pro Tabelle ausgegeben)

<Row> Einzelne Zeilen der Tabelle (wird für jeden Eintrag der Tabelle einmal ausgegeben)

<GroupFooter> Fuß der Tabelle (wird einmal pro Tabelle ausgegeben)

<Footer> Gesamtfuß der Tabelle (wird einmal pro Tabelle ausgegeben)

Texte mit vorangestelltem $-Zeichen, z.B. $customer, sind Variablen, die von STRAKON gefüllt werden.

Folgende Anpassungen können Sie vornehmen:


• Schrift ändern, z.B. Schriftart, -grad
• Lage innerhalb eines Abschnitts wählen
Listen-Vorlagen 247

• Bereiche ausschneiden und einfügen (Strg+X / Strg+V)

• Spaltenbreite ändern
• Zellen über die Funktion Verbinden und zentrieren zusammenfassen und anschließend Text linksbündig aus-
richten, um Texten, z.B. aus der Planverwaltung, mehr Platz zu geben

• Ausrichtung des Seitenlayouts von Querformat auf Hochformat oder umgekehrt ändern
Beachten Sie, dass die Tabelle gegebenenfalls auf mehrere Blätter aufgeteilt wird.
248 Konfigurationen

• Wählen Sie über die Funktion Seite einrichten auf der Registerkarte Papierformat für die Skalierung Anpassen
und erhöhen die Anzahl für Seite(n) hoch, wird die Tabelle beim Druck auf die Seitenbreite skaliert.
Für sehr breite Tabellen wird die Schrift automatisch verkleinert/skaliert.

• Jedes Blatt wird beim Ausdruck mit einem Kopf versehen, der Firmendaten und Logo (Ausnahme: OpenOffice und
LibreOffice) enthält. Für das Anpassen des Kopfs wählen Sie die Funktion Kopf- und Fußzeile.
Listen-Vorlagen 249

Im Office-Programm können Sie weitere Anpassungen der XLSX-Vorlage bestimmen, z.B. Anzeige der Nachkomma-
stellen (Anzahl von STRAKON vorgegeben), Schriftart

In STRAKON müssen Sie die angepasste Vorlage für die Listenabgabe nach Office (xlsx), Seite 212, über das Menü
Einstellungen > Listenabgabe nach Office (xlsx) wählen.
250 Konfigurationen

STRAKON Variablen-Liste

Siehe hierzu:
3D-Beschriftungsvorlagen/Plantexte, Seite 250
Office-/Planlisten, Seite 251

3D-Beschriftungsvorlagen/Plantexte
Variablen für die Beschriftungsvorlagen werden am Anfang und Ende mit einem %-Zeichen begrenzt, z.B. %Name%.
Variablen für die Übernahme in den Plan werden am Anfang und Ende dagegen mit einem ;-Zeichen begrenzt, z.B.
;Name;.

Beachten Sie bei den Variablennamen Groß- und Kleinschreibung.

Flex-Bauteile
Beschreibung Variable
Name Name
Beschreibung Description
Gesamtvolumen Volume
Gesamtgewicht Weight
Oberfläche Surface
Materialien Materials
Teileart-Kürzel PartType
Teileart PartTypeDescription
IFC-Klassen IfcExportClass
Materialabhängiges Volu- WeightVolumePerMaterial
men und Gewicht
Länge Length
3D-Maße "Name des Maßes"
Einheit, z.B. Gesamtvolu- VolumeUnit ("Variable"+"unit")
men

Objekte
Beschreibung Variable
Name Name
Beschreibung Description
Gesamtvolumen Volume
Gesamtgewicht Weight
Oberfläche Surface
Materialien Materials
Teileart-Kürzel PartType
Teileart PartTypeDescription
IFC-Klassen IfcExportClass
Breite ProfileWidth
Höhe ProfileHeight
Länge Lengt
Einheit, z.B. Gesamtvolu- VolumeUnit ("Variable"+"unit")
men
STRAKON Variablen-Liste 251

3D-Einbauteile
Beschreibung Variable
Name Name
Beschreibung Description
Gesamtvolumen Volume
Gesamtgewicht Weight
Oberfläche Surface
Materialien Materials
Teileart-Kürzel PartType
Teileart PartTypeDescription
IFC-Klassen IfcExportClass
Materialabhängiges Volu- WeightVolumePerMaterial
men und Gewicht
Länge Length
Positionstext ItemValue
Listenbezeichnung DescriptionValue
Positionsnummer (Vorga- ItemNoValue
be)
Montageeinbauteil IsAssembly
3D-Maße "Name des Maßes"
Einheit, z.B. Gesamtvolu- VolumeUnit ("Variable"+"unit")
men

Wandöffnungen
Beschreibung Variable
Tiefe Depth
Breite Width
Höhe Height
Brüstungshöhe ParapetHeight
3D-Maße "Name des Maßes"

Office-/Planlisten
Vor der Variable wird ein $-Zeichen gesetzt, z.B. $name. Für Variablen gilt die Kleinschreibung.

Flex-Bauteile / Objekte
Beschreibung Variable
Name $name
Beschreibung $description
Volumen $volume
Gewicht $weight
Oberfläche $surface
Niveau $level
Materialien $materials
Teileart $parttypedescription
Fläche Abrechnung $surfaceabrechnung
Fläche Einfüllseite $surfaceeinfuellseite
Fläche gesäuert $surfacegesaeurt
Fläche geschliffen $surfacegeschliffen
Fläche gestrahlt $surfacegestrahlt
Auswertungsfläche $evaluationarea
Abzugsobjekt $isnegative
Verdrängungsobjekt $isnegativewithmaterial
Benutzerdefinierte Oberflä-$surfacetapete ("$surface" + Name der Oberfläche)
che, z.B. Tapete
Summe $quantity
Gesamtvolumen $totalvolume
Gesamtgewicht $totalweight
Gesamtoberfläche $totalsurface
Einheit, z.B. Volumen $volumeunit ("Variable"+"unit")

2D-Positionsplan
Beschreibung Variable
Position $position
Teileart $parttypedescription
Material $material
Breite $width
Dicke $thickness
Höhe $length
252 Konfigurationen

2D-FT-Positionierung
Beschreibung Variable
Position $position
stat. Pos. $statposition
Anzahl $quantity
Bezeichnung $parttypedescription
Länge $length
Breite $width
Höhe $thickness
Gewicht $weight
Bl-Nr. $number

Anmerkung:

• Bei benutzerdefinierten Variablen z.B. in den Typendaten der Flex-Bauteile, entspricht der eingegebene Name
der Variablen.

• Beachten Sie folgende Konventionen für Umlaute, Leerzeichen u.s.w.:


253

Grundlagen
Dieses Kapitel erläutert die erforderlichen Grundlagen, wie z.B. Anlegen eines neuen Plans, Anlegen von maßstabsab-
hängigen Zeichenbereichen (Segmenten), Ebenen, die für das Arbeiten im Modul STRAKON erforderlich sind.

Themen in diesem Kapitel:


Plan, Seite 254
Segmente, Seite 306
Ebenen, Seite 321
Planfenster aufteilen, Seite 335
Bildschirmfenster, Seite 337
Sicherungsstände, Seite 340
Rückgängig Bearbeitungsschritt / Wiederherstellen Bearbeitungsschritt, Seite 342
Zeichnungselemente einschalten, Seite 343
254 Grundlagen

Plan
Bauobjekte werden in ihrem Aussehen und ihrer Funktion entwickelt und zeichnerisch dargestellt. Die Umsetzung der
Planungsideen erfolgt in Konstruktionszeichnungen, die den bautechnischen Normen entsprechen müssen und die Sie
auf einem beliebigen Zeichenträger (Papier, Folie usw.) ausgeben.

Neben der Wahl des Blattformats, dem Einrichten der Zeichenblätter mit Heft- und Schnitträndern, Lochungs- und Falt-
markierungen, ist insbesondere die maßstäbliche Darstellung ein wichtiger Bestandteil der Konstruktionszeichnungen
(s. Planverwaltung, Seite 290).

Siehe hierzu:
Plan anlegen, Seite 255
Plan öffnen, Seite 272
Plan in Bibliothek speichern / Neu aus Bibliothek anlegen, Seite 280
Plansatz erstellen / öffnen, Seite 283
Plan speichern / speichern unter / speichern unter (Cube-Modell), Seite 284
Plan schließen, Seite 289
Planverwaltung, Seite 290
Indizes, Seite 302
Notizen, Seite 305
Plan 255

Plan anlegen
Menü Datei > Neu oder Plandaten > Neu
Werkzeugleiste:
Plandaten > Neu

Beachten Sie, dass in den Plandaten zuerst der zuletzt bearbeitete Plan angezeigt wird. Erforderlich ist, dass Sie auf
das Icon Neu klicken und anschließend den neuen Plannamen (= Datensatzbezeichnung) eingeben. Zur übersichtli-
chen Projektstrukturierung wird der Plan einem Arbeitsbereich zugeordnet.

Für die Darstellung und die Konstruktion von 3D-Objekten entscheiden Sie, ob Sie direkt im Cube - Modell konstruieren
oder in 3D-Segmenten arbeiten (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, 3D-Bearbeitungsmodus, Seite 691). Die Auswahl
treffen Sie über das Icon

!112 (3D-Bearbeitungsmodus: Cube - Modell bzw. 3D-Segment), Seite 261

Eine nachträgliche Änderung der Zuweisung ist nicht möglich.

Die wichtigsten Eintragungen in den Plandaten sind der Planname, die Blattabmessung / Format sowie der Hauptmaß-
stab. Die Blattabmessungen können Sie sowohl frei über die Eingabe von Breite und Höhe als auch über die Auswahl
eines DIN-Blattformats bestimmen. Für den Hauptmaßstab empfehlen wir den Zeichnungsmaßstab zu wählen, der auf
dem Plan am häufigsten genutzt werden soll.

Plantexte, Blattabmessungen und Hauptmaßstab können Sie auch durch das Icon Plantexte aus letztem Plan über-
nehmen aus dem zuletzt bearbeiteten Plan übernehmen (s. hierzu auch Plantexte aus Arbeitsbereich öffnen, Seite 259,
und Plantexte im Arbeitsbereich speichern, Seite 258). Alle übrigen Texte können Sie optional verwenden und sind nicht
zwingend erforderlich (s. Plandaten, Seite 257).

Sind die Eingaben mit OK bestätigt, steht der neu angelegte Plan für die Bearbeitung zur Verfügung.
256 Grundlagen

KON-Datei
Mit STRAKON erzeugte Pläne haben die Dateinamenserweiterung .kon.

Anmerkung:

1. Beim Anlegen eines neuen Plans wählen Sie über das Menü Einstellungen > Setauswahl für Pläne, ob im Plan
mit den Planeinstellungen (Stifte, Einstellungen in den Funktionszusatzleisten usw.) des zuletzt bearbeiteten
Plans oder mit den Einstellungen eines anderen Plansets gearbeitet werden soll (s. Voreinstellungen in Sets ver-
walten, Seite 237).
2. Die zuvor definierten Plandaten des Plans können Sie auch nachträglich noch über das Menü Datei > Plandaten
ändern. Ausnahme ist die Änderung des Plannamens. Der Plan wird mit dem neuen Namen dupliziert.
Ändern Sie die Plandaten nachträglich, müssen Sie den Plan erneut speichern.

Siehe hierzu:
Plandaten, Seite 257
Plan 257

Plandaten
Menü Datei > Plandaten
Werkzeugleiste:
Plandaten
Iconleiste:
Plandaten
Planverwaltung > Plandaten ändern

Die Plandaten beinhalten die planspezifischen Einstellungen, wie z.B. die Blattabmessungen, die Projektbeschreibung,
die Baustoffdaten. Diese definieren Sie für jeden neu angelegten Plan, wobei Sie die Plandaten aus dem zuletzt bear-
beiteten Plan übernehmen können.

Die maximale Anzahl der Zeichen je Eingabefeld beträgt 256 Zeichen. Die Texte können Sie hoch-, tief- oder normal
stellen sowie mit einen Zeilenumbruch eingeben. Die Tastenbelegung entspricht der Texteingabe (s. Texte, Texte ein-
geben, Seite 545):
Alt Gr+O Text hochstellen
Alt Gr+U Text tiefstellen
Alt Gr+N Text auf Normalstellung setzen
Alt Gr+B Zeilenumbruch

Gekennzeichnet wird die Stellung bzw. der Umbruch durch Sonderzeichen der Schriftart Tahoma.

Die Plandatenvortexte (Beschreibungstexte vor den Eingabefeldern der Dialogbox „Plandaten“) können Sie über das
Menü Einstellungen > Listen- und Plandatenvortexte > Plantexte editieren.
258 Grundlagen

Anmerkung:

1. Alle eingegebenen Plandaten können Sie als Text, z.B. direkt in den Plan oder in die Bewehrungslisten überneh-
men, z.B. in den Zeichnungsstempel oder Listenkopf (s. Eingabe/Eingabehilfen, Plantexte übernehmen, Seite
361).
2. Sofern eine Netzwerkinstallation besteht, erscheint nach Eingabe des neuen Plannamens:
Datensatz (Plan) ... wird in die Verwaltung eingetragen Keine Speicherung ! !

Diese Meldung informiert darüber, dass der neu angelegte Plan nur in die Planverwaltung eingetragen wird, je-
doch noch nicht gespeichert ist. Dies ist sinnvoll, wenn mehrere Anwender auf den gleichen Arbeitsbereich zu-
greifen können.
Der neu vergebene Planname ist innerhalb des Netzes somit von anderen Anwendern nicht mehr wählbar, d.h.
er kann nicht überschrieben werden.
3. Ohne den Plan zu bearbeiten, können Sie schon eine vorläufige Speicherung der Plandaten über das Icon Spei-
chern, s. Seite 258, vornehmen.

Neu
Plan anlegen, s. Seite 255

Plantexte aus letztem Plan übernehmen


Durch Einschalten der Option werden die Einträge aller Felder des zuletzt bearbeiteten Plans für den
neuen Plan übernommen.
Für ein nachträgliches gleichzeitiges Ändern der Plantexte mehrere Pläne eines Arbeitsbereichs wählen
Sie über das Menü Einstellungen > Verwaltungen > Pläne > Plandaten ändern.

Neu aus Bibliothek

Plandatei öffnen (*.kon)


Plan über die Plandatei öffnen, s. Seite 273
Plan über den Windows-Dialog (KON-Datei) öffnen (einlesen)

Pläne öffnen
Plan über die Planverwaltung öffnen, s. Seite 274

Plansatz öffnen, s. Seite 284

Speichern
Aktuellen Plan zwischenspeichern (s. Plan speichern / speichern unter / speichern unter (Cube-Modell),
Seite 284)

Speichern unter
Plan speichern / speichern unter / speichern unter (Cube-Modell), s. Seite 284

Plantexte im Arbeitsbereich speichern


Plantexte des aktuellen Plans in die Datei sdbdrw.vor im Arbeitsbereich speichern
Existiert bereits die Datei erfolgt eine Sicherheitsfrage vor dem Überschreiben.
Plan 259

Plantexte aus Arbeitsbereich öffnen


Bestimmte Textfelder mit den im Arbeitsbereich gespeicherten Plantexten (Datei sdbrw.vor) füllen (s.
markierte Textfelder):

Bereits gefüllte Textfelder werden nicht durch leere Einträge aus der Datei überschrieben.

Projektspezifische Daten aus *.ads-Datei lesen


Auftragsdaten für die Kalkulationsschnittstelle Priamos
Die Plandatenfelder können Sie manuell oder mit Hilfe der ADS-Datei füllen. Über den Windows-Dialog
wählen Sie die ADS-Datei aus einem beliebigen Pfad. Dieser Pfad wird automatisch gespeichert und
steht beim nächsten Öffnen sofort wieder zur Verfügung.
260 Grundlagen

Zusatzdaten Stückliste
Die projektbezogenen Daten von Fertigteilen, wie z.B. Bauteilabmessungen, Gewichte, Einbauteile, wer-
den in der Stückliste (s. gesonderte Dokumentation) zusammengefasst.
Über die Plandaten können Sie Zusatzdaten (Fertigungsort, Transportart, LV-Position) in die Stückliste
übernehmen:

PPS-Daten
(Produktion-Planung-Steuerung) für die Abgabe an andere Programmsysteme (s. gesonderte Dokumen-
tation)

Beachten Sie, dass die Daten für Volumen, Gewicht und Stückzahl der Fertigteile den Daten in den all-
gemeinen Plandaten entsprechen. Eine Verknüpfung der beiden Masken ist bei Eingabe neuer Werte
vorhanden.
Plan 261

!112 (3D-Bearbeitungsmodus: Cube - Modell bzw. 3D-Segment)


Arbeitsweise zur 3D-Modellierung bestimmen
Für die Darstellung und die Konstruktion von 3D-Objekten können Sie beim Anlegen eines neuen Plans
entscheiden, ob Sie direkt im Cube - Modell konstruieren oder in 3D-Segmenten arbeiten (s. 3D-Kon-
struktion - Modellieren, Seite 691). Eine nachträgliche Änderung der Zuweisung ist nicht möglich.

Eine Vorauswahl des Modus bestimmen Sie über das Icon Einstellungen oder das Menü Einstellungen
> Grundeinstellungen > Grundeinstellungen > 3D-Bearbeitungsmodus.

Über die Kennung !112 erfolgt eine Übernahme des Texts Cube Modell bzw. 3D-Segment in den Plan.

Anmerkung:

• Lesen Sie Pläne einer Version <2017 ein, wird je nach Planinhalt ein Modus zugewiesen. Pläne
mit Flex-Bauteilen, 3D-Einbauteile oder Modellreferenzen erhalten den Modus 3D-Segment,
sonst den Modus Cube - Modell.
• Wenn ein Modell existiert und noch keine 3D-Sicht in den Plan abgelegt worden ist, können Sie
nicht erkennen, dass sich ein 3D-Modell im Hintergrund befindet. Beim Wechsel bzw. Einlesen
des Plans erscheint deshalb der Hinweis auf einen „Cube-Modell-Plan“, wodurch erkennbar ist,
dass es ein Modell zum Plan gibt:

Sobald Sie im Plan zoomen, eine Funktion aufrufen, usw. verschwindet diese Information.

Modellreferenzen beim Speichern erzeugen


Alle 3D-Objekte, des Modells bzw. der für den Cube eingeschalteten 3D-Segmente, in eine Modellrefe-
renzdatei (SMR-Datei) speichern, ein-/ausschalten
Diese Einstellung wird zum Plan gespeichert.

!113 (Plantyp: Übersichtsplan bzw. Werkplan)


Erzeugen Sie Übersichts- und Werkpläne und möchten eine Projektliste der eingebauten 3D-Einbauteile
erstellen, sollten Sie die Pläne über dieses Icon dem jeweiligen Plantypen (Übersichtsplan bzw. Werk-
plan) zuweisen. Im Werkplan enthaltene 3D-Einbauteile werden somit nicht in die Projektliste des Mo-
dells aufgenommen, da diese dann nur in den Übersichten gezählt werden.

Dadurch können Sie Werkpläne als "Cube Modell"-Plan nutzen. Die Ausgabe der Planliste eingebauter
3D-Einbauteile ist weiterhin möglich. Erzeugen Sie keine Werkpläne wählen Sie den Plantyp „Übersichts-
plan“.

Über die Kennung !113 erfolgt eine Übernahme des Texts „Übersichtsplan“ bzw. „Werkplan“ in den Plan.
262 Grundlagen

Einstellungen

Plandatenvortexte
Vortexte der Plandatenfelder ändern/wählen (s. Konfigurationen, Einstellungen, Listen- und Plandaten-
vortexte, Seite 218)

Plantyp
Plantyp bestimmen, der beim Anlegen eines neuen Plans voreingestellt sein soll (s. !113 (Plantyp: Über-
sichtsplan bzw. Werkplan), Seite 261)

3D-Bearbeitungsmodus
Modus bestimmen, der beim Anlegen eines neuen Plans voreingestellt sein soll (s. !112 (3D-Bearbei-
tungsmodus: Cube - Modell bzw. 3D-Segment), Seite 261)

Modellreferenz beim Speichern erzeugen


Vorbelegen, ob bei der Eingabe eines neuen Plans eine Modellreferenz beim Speichern erzeugt werden
soll (s. Modellreferenzen beim Speichern erzeugen, Seite 261)

Lage Segment 1 (Firmenkopf)


Lage des Segments 1, welchem der Firmenkopf zugewiesen ist, für das Anlegen eines neues Plans be-
stimmen (s. Konfigurationen, Einstellungen, Lage Segment 1 (Firmenkopf), Seite 145)

Segment 2 (Gesamtplan) automatisch anlegen


Bei der Eingabe eines neuen Plans Segment 2 automatisch oder im direkten Dialog anlegen, ein-/aus-
schalten (s. Konfigurationen, Einstellungen, Segment 2 (Gesamtplan) automatisch anlegen, Seite 145)

Segment 2 als 3D-Segment anlegen


Segment 2 direkt als 3D-Segment für das Anlegen eines neuen Plans definieren, ein-/ausschalten (s.
Konfigurationen, Einstellungen, Segment 2 als 3D-Segment anlegen, Seite 146)

Alle in den Plandaten vorgenommenen Eingaben und Änderungen müssen Sie mit OK bestätigen.
Plan 263

Siehe hierzu:
Arbeitsbereich, Seite 263
Plandaten, Seite 265
Baustoffdaten, Seite 267
Allgemeine Daten, Seite 270
Freie Texte, Seite 270
Abmessungen, Seite 270

Arbeitsbereich
Anzeige des aktuellen Arbeitsbereichs, z.B.

Der Arbeitsbereich ist das Verzeichnis, in dem die Pläne abgelegt werden.

Zum Wechseln oder neu Anlegen eines Arbeitsbereichs klicken Sie auf das Icon
Arbeitsbereich wechseln

und wählen über den Windows-Dialog den Arbeitsbereich, z.B.


264 Grundlagen

Favoriten
Zur besseren Übersichtlichkeit und schnelleren Planauswahl können Sie ihre Datenpfade als Verknüpfungen in den Fa-
voriten (Windows-Ordner) anlegen.
Die Verzeichnisverknüpfungen erzeugen Sie in den jeweiligen Dialogboxen, z.B.

über das Icon

Zu Favoriten hinzufügen

Beachten Sie Folgendes:


• Die Verknüpfungen werden automatisch in das vom Programm angelegte Favoriten-Unterverzeichnis strakon ge-
schrieben.
...:\Benutzer\angemeldeter Benutzername\Favoriten\STRAKON
Der zugehörige STRAKON-Favorit entspricht der Verknüpfung zu einem gewählten Datenpfad, z.B. ein Planver-
zeichnis (= Arbeitsbereich) im Netz.
...\Favoriten\STRAKON > c_dicad_daten_dicad_text

• Der Name der Verknüpfung beinhaltet den kompletten Zielverzeichnispfad. Dabei werden die Sonderzeichen :, \, /,
durch das Zeichen _ ersetzt.
• Besteht eine gleichnamige Verknüpfung bei gleichem Ziel, wird keine neue Verknüpfung erzeugt.
• Besteht eine gleichnamige Verknüpfung bei unterschiedlichem Ziel, wird eine neue Verknüpfung erzeugt. Der Name
dieser Verknüpfung entsteht dabei durch Anfügen einer laufenden Nummer, z.B.
Verknüpfung lokal besteht. Als neuer Name wird dann lokal1 (lokal2 usw.) vergeben.
• Den Verknüpfungsnamen können Sie über das Kontextmenü umbenennen.
Plan 265

Plandaten

Siehe hierzu:
Planname, Seite 265
Inhalt, Seite 265
Zeichungsnummern, Projektklassifizierungen, Seite 265
Index 1, Index 2, Seite 265
Planstatus, Seite 266
Gezeichnet, Seite 266
ASB-Nr. (Bauwerks- bzw. Teilbauwerksnummer im Straßen- und Brückenbau), Seite 266

Planname
Name, unter dem der Plan in der Planverwaltung, s. Seite 290, gespeichert wird
Beachten Sie, dass jeder Plan einen eigenen in der Planverwaltung noch nicht vorhandenen Plannamen erhält. Sonst
besteht die Gefahr, dass vorhandene Pläne überschrieben, d.h gelöscht werden. Weitere Erläuterung zur Bestimmung
des Plannamens, s. Einstellungen, Erlaubte Zeichen für Pfad- oder Dateinamen, Seite 141.

Anmerkung:

Die Eingabe des Plannamens mit folgender Zeichenfolge, z.B.

bewirkt automatisch einen Eintrag in die Optionen der Allgemeinen Daten (s. Allgemeine Daten, Seite 270):
Position
Seite/Typ

Voraussetzung ist, dass das 3. Zeichen ein Bindestrich ist.

Bei einem späteren Aufruf der Plandaten ist dieses Feld inaktiv und kann nicht mehr geändert werden.

Inhalt
Zusätzlicher Planbezeichungstext (Planinhalt)

Zeichungsnummern, Projektklassifizierungen
Projektbezogene Informationen zum Plan
Definieren Sie die projektspezifischen Daten zum Bearbeiter, Bauherr, Projekt, Achse/Bauteil, Bauabschnitt, Auftrags-
nummer und ASB-Nr.

Index 1, Index 2
Index über die Planindexliste wählen oder neuen Indexeintrag einfügen (s. Index wählen/einfügen, Seite 302)
266 Grundlagen

Planstatus
Den Planstatus wählen Sie über die Auswahlliste oder Sie geben einen neuen Text über das Textfeld ein. Die Anzahl
der Texte ist beliebig. Diese werden in die Datei additionals.sys im aktiven Stammdatenpfad gespeichert (Menü Ein-
stellungen > Stammdaten > Einstellungen > Einstellungen). Der gewählte Planstatus wird zum Plan gespeichert.

Den Planstatus können Sie auch über die Auswahlliste in der Iconleiste wählen.

Der Planstatus eines Fremdplans wird nicht in die Datei additionals.sys übernommen. Über die Kennung !111 erfolgt
eine Übernahme des Texts in den Plan, z.B. in den Planstempel.

Gezeichnet
Datum, z.B. für die Erstellung der Zeichnung, eingeben oder über den Kalender wählen

ASB-Nr. (Bauwerks- bzw. Teilbauwerksnummer im Straßen- und Brückenbau)


7-stellige numerische und 2-stellige alpha-numerische Nummer eingeben
Um die Bauwerksnummer im Plan getrennt durch ein Leerzeichen (Kartenblattnummer laufende Bauwerksnummer,
z.B. 6008 517) darzustellen, geben Sie folgenden Text ein:
!101[1:4] !101[5:7]
Plan 267

Baustoffdaten
Betonklasse, Betondeckung sowie Baustoffsorte, Vorspannung

Beton, Betondeckung
Betonklasse und Randabstand (Verlegemaß der Bewehrung cv) eingeben oder über die Expositionsklassen nach DIN
1045-1 (August 2008) ermitteln
Diese Funktion steht nur zur Verfügung, wenn Sie zuvor in der Stabstahlverwaltung das Set di1045-1 (DIN 1045-1)
wählen (s. Stabstahlverwaltung, Stabstahlverwaltungsset: ec2nade, Seite 1179).
268 Grundlagen

Expositionsklassen
Bewehrungskorrosion

Betonangriff
Plan 269

Treffen mehrere Expositionsklassen gleichzeitig zu, wird jeweils die Expositionsklasse mit der höchsten Anforderung
übernommen.

Folgende Voraussetzungen gelten:


Mindestbetonklassen
Die Mindestbetonklassen werden aus der maßgebenden Expositionsklasse von Bewehrungskorrosion und Betonan-
griff ermittelt.

Nennmaß der Betondeckung


cnom = cmin + cvor (= Vorhaltemaß)
cmin und cvor werden dabei aus der Expositionsklasse für Bewehrungskorrosion und den übrigen Randbedingungen
nach DIN 1045-1 (Abschnitt 6.3 (4), Tabelle 4 usw.) ermittelt.

Mindestbetonklassen, Mindestbetondeckung
Verknüpfung der Eingabefelder
Lt. DIN 1045-1 (August 2008) sind auf der Bewehrungszeichnung insbesondere folgende Angaben zu vermerken:
Expositionsklassen, Verlegemaß cv der Bewehrung und Vorhaltemaß der Betondeckung

Das Eingabefeld Expositionsklassen beinhaltet die Verknüpfung der Werte Bewehrungskorrosion und Betonan-
griff und berücksichtigt auch den Fall, dass es keine „Bewehrungskorrosion“ gibt.

Über eine Verknüpfung der Eingabefelder Betonklasse Plan und Verlegemaß Cv Plan in dieser Dialogbox mit den
Eingabefeldern in den Plandaten können Sie durch die Übernahme der Plantexte (s. Eingabe/Eingabehilfen, Plantexte
übernehmen, Seite 361) folgende Informationen in Ihren Plan übernehmen:

Beispiel:

Inhalt des Anzeigefelds mit dem Eingabefeld verknüpfen bzw. übernehmen


Ändert sich der Inhalt des Anzeigefelds, aktualisiert sich automatisch der Wert im verknüpften Eingabe-
feld.

Kennzeichnung einer Verknüpfung

Korrigieren Sie den Wert im Eingabefeld durch eine neue Eingabe, wird die Verknüpfung automatisch gelöst.
270 Grundlagen

Allgemeine Daten
Position, Seite/Typ, Volumen und Gewicht
Die Stückzahl definiert die Anzahl der auszuführenden Planobjekte

Freie Texte
Freier Text 1, ...
Diese Felder können Sie für eine alpha-numerische Eingabe frei verwenden, z.B.

Abmessungen

Siehe hierzu:
Firmenkopf, s. Seite 270
Blattabmessung / Format, s. Seite 270
Stift, s. Seite 271
Ohne Heftrand, s. Seite 271
Hauptmaßstab, s. Seite 272

Firmenkopf
Breite, Höhe und Stiftstärke des Firmenkopfrahmens
Die Eingabe eines Firmenkopfrahmens dient im Plan nur als vorläufiger Platzhalter für den späteren Zeichnungsstem-
pel.

Blattabmessung / Format
Breite und Höhe des Plans eingeben oder ein DIN-Format wählen
Das DIN-Format können Sie über die -Schaltfläche in einer Auswahlliste wählen. Breite und Höhe des Gesamtplans
schalten auf die DIN-Abmessungen um.
Plan 271

Anmerkung:

Bei Änderung der Planbreite Lage der Listen verschieben


Bei einer Änderung der Planbreite, z.B. Blattformat wird länger, können Sie die Lage von im Plan platzierten Listen
(Bewehrungs-, Einbauteillisten usw.) ändern.
Dazu können Sie nach Eingabe der neuen Breite bzw. des Formats

die Umschaltfunktion Listen mit verschieben in der Funktionszusatzleiste einschalten. Die Listen werden um das
Maß der Änderung nach rechts oder links verschoben.

Stift
Stiftstärke für den Firmenkopf und die innere Blattumrandung
Die äußere Blattumrandung sowie die Faltmarkierungen werden beim Plotten automatisch angelegt.

Ohne Heftrand
Durch Einschalten der Option reduzieren Sie den linken Rand auf dem Blatt auf 5mm. Die Zeichenfläche wird entspre-
chend verbreitert.
272 Grundlagen

Hauptmaßstab
Maßstab, der im Plan am häufigsten verwendet wird
Der Hauptmaßstab dient als Vorgabewert beim Anlegen eines neuen Segments. Das Eingabefeld ist nur beim Anlegen
eines Plans aktiv (s. Plan anlegen, Seite 255). Bei einem späteren Aufruf der Plandaten ist dieses Feld inaktiv und kann
nicht mehr geändert werden. Hierdurch wird vermieden, dass durch eine nachträgliche Änderung des Hauptmaßstabs
alle Segmente (Segment 1 usw.) automatisch angepasst werden.

Plan öffnen
Vorhandene Pläne können Sie über die Planverwaltung, den Datei-Explorer und aus einer E-Mail heraus öffnen, d.h.
einlesen.
STRAKON
• In der Iconleiste, s. Seite 77, über die Icons

Plandatei öffnen (*.kon) (s. Plan über die Plandatei öffnen, s. Seite 273)

Pläne öffnen (s. Plan über die Planverwaltung öffnen, Seite 274)

Plandaten (s. Plan über die Plandaten öffnen, s. Seite 275)

• Über das Menü Datei > Plandatei öffnen (*.kon), Pläne öffnen, Plandaten analog der Icons

Datei-Explorer, E-Mail
• Doppelklick auf die Plandatei (KON-Datei) (s. Plan über Doppelklick auf die Plandatei öffnen, Seite 275)
• Nur über den Datei-Explorer „Drag & Drop“ der Plandatei (KON-Datei) (s. Plan über „Drag & Drop“ öffnen, Seite 275)

Gesperrte Pläne können Sie auch öffnen (s. Sperre, Seite 291). Vor dem Öffnen erscheint die Meldung:

Öffnen einer Kopie des Plans im Verzeichnis plantmp


Gesperrten Plan als Kopie im STRAKON-Verzeichnis plantmp öffnen

Plan schreibgeschützt öffnen


Gesperrten Plan schreibgeschützt in seinem Ursprungsverzeichnis öffnen

Ist in dem Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Grundeinstellungen die Option Planstatistik anzeigen ein-
geschaltet, wird beim Öffnen zur Information die Planstatistik angezeigt:
Plan 273

Hinweis auf Cube-Modell-Plan


Wenn ein Modell existiert und noch keine 3D-Sicht in den Plan abgelegt worden ist, können Sie nicht erkennen, dass
sich ein 3D-Modell im Hintergrund befindet. Beim Wechsel bzw. Einlesen des Plans erscheint deshalb der Hinweis auf
einen Cube-Modell-Plan, wodurch erkennbar ist, dass es ein Modell zum Plan gibt:

Sobald Sie im Plan zoomen, eine Funktion aufrufen, usw. verschwindet diese Information.

Siehe hierzu:
Plan über die Plandatei öffnen, Seite 273
Plan über die Planverwaltung öffnen, Seite 274
Plansatz öffnen, Seite 284
Plan über die Plandaten öffnen, Seite 275
Plan über Doppelklick auf die Plandatei öffnen, Seite 275
Plan über „Drag & Drop“ öffnen, Seite 275
Plan über die Liste der zuletzt geöffneten Plandateien öffnen, Seite 276
Plan über das Menü Fenster öffnen, Seite 277
Besonderheiten beim Öffnen von Plandateien, Seite 279

Plan über die Plandatei öffnen


Menü Datei > Plandatei öffnen (*.kon)

Plan (KON-Datei) über den Windows-Dialog öffnen (einlesen):


274 Grundlagen

Plan über die Planverwaltung öffnen


Menü Datei > Pläne öffnen

Plan über die Planverwaltung durch Markieren eines bzw. mehrerer Pläne und Bestätigen mit Öffnen öffnen (einlesen)

Ein einzelner Plan können Sie auch über einen Doppelklick öffnen.

Plan schreibgeschützt über die Planverwaltung öffnen


Menü Datei > Pläne schreibgeschützt öffnen

Nicht gesperrte Pläne, z.B. zur Ansicht oder zum Abgreifen von Daten, öffnen und diese für andere Anwender zum Öff-
nen und Bearbeiten nicht sperren

Für diese Pläne steht nach dem Öffnen die Kennung [Schreibgeschützt] in der CAD-Titelleiste und im Menü Fenster.

CAD-Titelleiste:

Menü Fenster:
Plan 275

Plan speichern
Haben Sie den Plan bearbeitet und möchten diesen speichern, erfolgt zuerst die automatische Prüfung auf eine Sperre.

Ist der Plan aktuell nicht in Bearbeitung, erscheint ein Hinweis auf einen möglichen neuen Bearbeitungsstand.

Zur Vermeidung eines versehentlichen Überschreibens wird beim Speichern als Vorgabe dem Plannamen eine laufen-
de Nummer in einer Klammer angehangen, z.B. claudiastraße_2b (1).

Ist der Plan aktuell in Bearbeitung, wird dies angezeigt und anschließend die Möglichkeit geboten, den Plan im gleichen
Arbeitsbereich unter einem neuen Namen oder direkt in einen anderen Arbeitsbereich zu speichern.

Plan über die Plandaten öffnen


Menü Datei > Plandaten

In den Plandaten können Sie einen Plan über Plandatei öffnen (*.kon) oder Pläne öffnen öffnen.

Plan über Doppelklick auf die Plandatei öffnen


Unabhängig davon, ob STRAKON geöffnet oder geschlossen ist, können Sie einen Plan im Datei-Explorer oder aus
einer E-Mail heraus über einen Doppelklick auf die KON-Datei direkt öffnen.
Das zuvor noch geschlossene Programm wird beim Einlesen eines Plans automatisch geöffnet.

Plan über „Drag & Drop“ öffnen


Mehrere Pläne gleichzeitig können Sie direkt aus dem Datei-Explorer (geht nicht aus einer E-Mail heraus) über die
Windows-Funktionalität „Drag & Drop“ im laufenden STRAKON öffnen.

Anmerkung:

Bei geschlossenem Programm können Sie durch „Ziehen“ der Plandateien (KON-Dateien) auf das Programm-Icon
(auf dem Desktop) Pläne öffnen. STRAKON wird automatisch geöffnet.
276 Grundlagen

Die Plandateien werden im Quellverzeichnis markiert und z.B. mit gedrückter linker Maustaste in das Programm „ge-
zogen“ und somit geöffnet.

Plan über die Liste der zuletzt geöffneten Plandateien öffnen


Als eine Art „Favoriten“ werden die Pläne aufgelistet (max. 9 Einträge), die Sie zuletzt im Programm geöffnet haben,
unabhängig davon, ob sie schon gespeichert, nicht gespeichert oder geschlossen sind. Diese Pläne können Sie über
das Menü Datei > aus der Liste der zuletzt geöffneten Pläne einlesen.

Diese Liste bleibt auch beim Beenden oder Neustart des Programms erhalten.
Wählen Sie aus der Liste einen Plan der bereits in der Liste des Menüs Fenster (s. Plan über das Menü Fenster öffnen,
Seite 277) existiert, wird automatisch in das Fenster gewechselt. Die Bearbeitung erfolgt somit im aktuellen Planstand
des Fensters.
Existiert der Plan noch nicht in der Fensterliste wird er automatisch (aus der Planverwaltung) eingelesen.

Anmerkung:

1. Wählen Sie aus der Liste einen Plan, der nicht mehr existiert, erscheint eine Meldung und der Eintrag wird au-
tomatisch aus der Liste gelöscht.
2. Ältere Pläne, die noch aus mehreren Dateien bestehen (keine KON-Datei), werden in der Liste mit einem dem
Plannamen vorangestellten doppelten Pipe-Zeichen (||) gekennzeichnet. Zusätzlich fehlt bei diesen Plänen die
Endung im Dateinamen.
Plan 277

Plan über das Menü Fenster öffnen


Über das Menü Fenster werden alle Pläne aufgelistet, die zum jetzigen Zeitpunkt geöffnet sind.
Der aktuell in Bearbeitung befindliche Plan ist mit einem Häkchen markiert.

Sind mehr Pläne geöffnet als die sichtbaren zwanzig Einträge im Menü, werden in einer grafischen Auswahl (Anzeige
der Pläne mit letztem Speicherstand) bzw. in einer Liste alle geöffneten Pläne angezeigt:
Planwechsel über grafische Auswahl

Planwechsel über Liste


Menü Fenster > Planwechsel über Liste
Werkzeugleiste:
Planwechsel über Liste

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen und über ein entsprechendes Filterkriterium
selektieren sowie den Inhalt der Liste nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausge-
ben).

Nehmen Sie Änderungen im Plan vor, können Sie trotzdem in einen anderen geöffneten Plan aus der Liste wechseln,
ohne den aktuellen Plan vorab speichern oder den neuen Plan (mit dem Bearbeitungsstand der letzten Speicherung)
einlesen zu müssen.
278 Grundlagen

Anmerkung:

Die Funktion Planwechsel über grafische Auswahl können Sie auch über die Tastenbelegung Strg+Tab nutzen.
Programmseitig ist die Tastenbelegung für diese Option voreingestellt. Über das Menü Einstellungen > Grund-
einstellungen > Grundeinstellungen, s. Seite 143, können Sie die Option Planwechsel über Strg+Tab mit gra-
fischer Auswahl ein-/ausschalten. Bleibt diese Option eingeschaltet, öffnen Sie über die Tastenbelegung
Strg+Shift+Tab die Liste aller geöffneten Pläne.

Schließen Sie einen Plan, wird der Plan aus der Liste entfernt. Danach wird automatisch der nächste Plan aus der Liste
aktiviert. Sind keine Pläne mehr in der Liste vorhanden, wird automatisch die Dialogbox Plandaten geöffnet.

Anmerkung:

Existiert ein Plan schon in der Liste und Sie öffnen ihn trotzdem nochmals, z.B. über das Menü Datei > Öffnen,
erscheint die Meldung:

Ja
Der Plan wird mit dem letzten Speicherstand neu eingelesen.

Abbrechen
Der Plan behält den aktuellen Stand des Fensters.
Plan 279

Besonderheiten beim Öffnen von Plandateien


• Fremdpläne, die noch keinem Arbeitsbereich zugeordnet sind, werden beim Einlesen über den Datei-Explorer bzw.
eine E-Mail automatisch im Datenpfad datentmp und Arbeitsbreich plantmp geöffnet. Der Datenpfad und der Ar-
beitsbereich werden, sofern noch nicht vorhanden, automatisch parallel zum STRAKON-Verzeichnis angelegt, z.B.
c:\dicad\datentmp\plantmp
Ist der zu öffnende Plan schreibgeschützt, wird der Schreibschutz nach dem Kopieren entfernt und der Plan geöffnet.

Wichtig!

Nach der Bearbeitung speichern Sie die Pläne unbedingt in einen anderen Arbeitsbereich als plantmp. Somit
wird vermieden, dass beim Öffnen eines weiteren Plans mit gleichem Namen, der schon im Arbeitsbereich plant-
mp vorhandene Plan überschrieben wird.

• Zur Vermeidung von Fehlern beim Zugriff auf Plandateien, z.B. können Dateien nicht gelesen werden, die im Ver-
zeichnis strakon entpackt werden, erfolgt vor und nach dem Einlesen der Plandatei eine Überprüfung auf einen
Schreibschutz. Dieser wird, sofern vorhanden, entfernt. Wünschen Sie eine Protokollierung, müssen Sie im Ver-
zeichnis strakon eine nicht leere Datei mit dem Namen prossweg.dru (Inhalt z.B. 1), anlegen.

Der Schreibschutz wird unabhängig von der Protokollierung entfernt.

Anmerkung:

Der Schreibschutz wird grundsätzlich nur temporär entfernt. Um diesen dauerhaft zu entfernen, müssen Sie den
Plan korrekt speichern.

• Lesen Sie Fremdpläne, die noch keinem Arbeitsbereich zugeordnet sind, in einen bestehenden Arbeitsbereich ein,
werden diese beim ersten Öffnen über die Planverwaltung noch nicht in der Planliste angezeigt. Der Eintrag in die
Planliste erfolgt erst nach dem (einmaligen) Klicken auf das Icon
Übernahme

in der Planverwaltung.

• Lesen Sie einen Plan ein, der im Programm schon geöffnet ist (s. Plan über das Menü Fenster öffnen, Seite 277),
erscheint die Meldung:
280 Grundlagen

Beachten Sie, dass bei Bestätigen von Ja der gespeicherte Stand des Plans und nicht der derzeitige Bearbeitungs-
stand (aus der Liste des Menüs Fenster) geöffnet wird. Eventuelle Änderungen im derzeitigen Bearbeitungsstand
gehen dabei verloren.

• Öffnen Sie einen Plan mit inaktiven Ebenen über die Planverwaltung, die KON-Datei oder das Menü Fenster, er-
scheint die Meldung:

Über Hinweis bei Planwechsel auf inaktive Ebenen können Sie die Anzeige der Dialogbox ein- oder ausschalten.

• Lesen Sie Pläne einer Version <2017 ein, wird je nach Planinhalt ein Modus für die Darstellung und die Konstruktion
von 3D-Objekten zugewiesen. Pläne mit Flex-Bauteilen erhalten den Modus 3D-Segment, Pläne ohne Flex-Bauteile
den Modus Cube - Modell (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Seite 691).

Plan in Bibliothek speichern / Neu aus Bibliothek anlegen


Pläne, die Sie als Vorlage verwenden möchten, können Sie in eine Bibliothek speichern und bei Bedarf als Kopie aus
der Bibliothek im gewählten Arbeitsbereich neu anlegen.

Beispiele für Vorlagen:


• Leerer Plan für Schalung oder Bewehrung in verschiedenen Blattgrößen und Maßstäben inkl. Planstempel und Le-
genden
• Werkplan mit einem eingebautem Flex-Bauteil
• 3D-Grundrissplan mit mehreren Flex-Bauteilen

Siehe hierzu:
Speichern in Bibliothek, Seite 280
Neu aus Bibliothek, Seite 282

Speichern in Bibliothek
Menü Datei > Speichern in Bibliothek

Speichern Sie einen Plan, optional unter einem neuen Namen, in den aktiven Stammdatenpfad der Pläne (Bibliothek).
Plan 281

Plan enthält ein Flex-Bauteil


Enthält der Plan ein einzelnes Flex-Bauteil, können Sie dieses optional mit dem Namen des Plans in den aktiven
Stammdatenpfad der Flex-Bauteile Bibliothek übernehmen:

Ist das Flex-Bauteil in der Bibliothek unter seinem oder dem Plannamen schon vorhanden, können Sie dieses über-
schreiben, duplizieren oder die Übernahme in die Bibliothek abbrechen:

Plan enthält mehrere Flex-Bauteile


Enthält der Plan mehrere Flex-Bauteile, werden die Flex-Bauteile unter ihren Namen in den aktiven Stammdatenpfad
der Flex-Bauteile Bibliothek übernommen. Sind diese Flex-Bauteile schon vorhanden, können Sie diese überschreiben,
duplizieren oder die Übernahme abbrechen:

Protokoll
282 Grundlagen

Nach dem Speichervorgang in die Bibliothek öffnet sich automatisch das Protokoll.

Anmerkung:

Umbenannte oder duplizierte Flex-Bauteile werden sofort im Plan ersetzt.

Siehe hierzu:
Neu aus Bibliothek, Seite 282

Neu aus Bibliothek


Menü Datei > Neu aus Bibliothek oder Plandaten > Neu aus Bibliothek

Wählen Sie einen als Vorlage gespeicherten Plan aus der Bibliothek und speichern diesen als Kopie, optional unter
einem neuen Namen, in einen Arbeitsbereich. Der neue Plan öffnet sich in dem gewählten Arbeitsbereich.

Plan enthält ein Flex-Bauteil


Enthält der Plan ein einzelnes Flex-Bauteil, wird dieses aus der Bibliothek der Flex-Bauteile geladen und in den ak-
tiven Stammdatenpfad der Flex-Bauteile übernommen. Dort können Sie dieses optional mit dem neuen Namen des
Plans umbenennen.

Ist das Flex-Bauteil unter seinem oder dem Plannamen schon vorhanden, können Sie dieses überschreiben, duplizie-
ren oder die Übernahme abbrechen.

Plan enthält mehrere Flex-Bauteile


Enthält der Plan mehrere Flex-Bauteile, werden diese aus der Bibliothek der Flex-Bauteile geladen und unter ihren Na-
men in den aktiven Stammdatenpfad der Flex-Bauteile übernommen. Sind diese Flex-Bauteile schon vorhanden, kön-
nen Sie diese überschreiben, duplizieren oder die Übernahme abbrechen.

Protokoll
Nach dem Anlegen öffnet sich automatisch das Protokoll, s. Seite 282.

Siehe hierzu:
Speichern in Bibliothek, Seite 280
Plan 283

Plansatz erstellen / öffnen


In Ihrer Projektbearbeitung möchten Sie schnell und übersichtlich auf alle dazu erforderlichen Pläne Zugriff haben, auch
wenn diese sich in unterschiedlichen Arbeitsbereichen befinden.
Ersparen Sie sich zeitaufwendiges Suchen und Öffnen der einzelnen Pläne, indem Sie mehrere geöffnete Pläne in ei-
nen Plansatz zusammenfassen und speichern und diesen dann später öffnen.

Siehe hierzu:
Plansatz erstellen, Seite 283
Plansatz öffnen, Seite 284

Plansatz erstellen
Menü Datei > Plansatz erstellen oder Planverwaltung > Plansatz erstellen

In der Liste aller geöffneten Pläne markieren Sie die Pläne (auch unterschiedlicher Arbeitsbereiche), die Sie in einen
Plansatz speichern möchten und bestätigen mit OK.

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen und über ein entsprechendes Filterkriterium
selektieren sowie den Inhalt der Liste nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausge-
ben).

Der Plansatz wird in einer SPS-Datei (*.sps) und dabei standardmäßig in das Verzeichnis ..\strakon\sessions gespei-
chert.

Anmerkung:

Als Speicherort können Sie auch einen Netzwerkpfad wählen.

Einen Plansatz aus mehreren geöffneten und nicht geöffneten Plänen können Sie auch in der Planverwaltung erstel-
len.

Siehe hierzu:
Plansatz öffnen, Seite 284
284 Grundlagen

Plansatz öffnen
Menü Datei > Plansatz öffnen oder Plandaten > Plansatz öffnen

Sie können einen Plansatz öffnen, dessen Pläne, d.h. die gespeicherten Planstände, direkt geöffnet werden. Dabei wird
der letzte Plan aus dem Plansatz angezeigt.

Anmerkung:

Immer der zuletzt gespeicherte Stand eines Plans wird geöffnet.

Siehe hierzu:
Plansatz erstellen, Seite 283

Plan speichern / speichern unter / speichern unter (Cube-


Modell)
Möchten Sie einen Bearbeitungsschritt sichern, den Plan beenden oder den Rechner ausschalten, sind die Plandaten
zu speichern. Die aktuellen Einstellungen des Plans (Stiftstärken, Ebenen usw.) werden mitgespeichert. Die Daten
speichern Sie über den Windows-Dialog:

in das aktuelle Verzeichnis bzw. bei Speichern unter in das gewählte oder neu angelegte Verzeichnis. Die Daten kön-
nen Sie folgendermaßen speichern:
• über die Tastenbelegung Strg+S oder die Iconleiste durch Klicken auf die Icons
Speichern

Der Plan wird ohne weitere Abfragen in das aktuelle Verzeichnis (Arbeitsbereich) „zwischengespeichert“ aber nicht
geschlossen. Den Plan können Sie direkt weiter bearbeiten.
Plan 285

Wechseln Sie vor dem Speichern des Plans den Datenpfad, erscheint die Meldung:

Zur Information wird dabei der Quell- und der Zieldatenpfad angezeigt.

Speichern unter

Schließen Ursprungsplan schließen und optional mit dem aktuellen Stand speichern
Bei gewählter Option Speichern bestimmen Sie anschließend den Namen für die Plank-
opie. Aktueller Stand wird in Plankopie gespeichert und geöffnet.

Geöffnet lassen Ursprungsplan erhalten und schließen


Anschließend bestimmen Sie den Namen für die Plankopie. Aktueller Stand wird in
Plankopie gespeichert und geöffnet.

Löschen Ursprungsplan löschen


Anschließend bestimmen Sie den Namen für die Plankopie. Aktueller Stand wird in
Plankopie gespeichert und geöffnet.

Anmerkung:

Wechseln Sie vor dem Speichern des Plans den Datenpfad, erscheint die unter Speichern erläuterte Meldung.

Alle speichern

Alle noch geöffneten Pläne in einem Schritt speichern, aber nicht schließen
Jeder geöffnete Plan wird in seinen zugehörigen Arbeitsbereich ohne weitere Abfrage gespeichert. Die Pläne und
das Programm bleiben zur weiteren Bearbeitung geöffnet.
286 Grundlagen

Anmerkung:

Unabhängig von der Auswahl einer der zuvor erläuterten Funktionen, wird bei eingeschalteter Datenabgabe an
BVBS usw. vor dem Speichern jedes Plans die Datenabgabe abgefragt, z.B.

• über das Menü Datei > Speichern, Speichern unter, Mehrere Pläne speichern, Alle speichern und Schließen
(s. Plan schließen, Seite 289), Alle schließen
• über die Plandaten (Iconleiste oder Menü Datei > Plandaten)
Haben Sie in den Plandaten einige Textänderungen vorgenommen, können Sie den Plan direkt über das Icon
Speichern

in den aktuellen oder einen anderen Arbeitsbereich speichern.

Speichern unter

Möchten Sie z.B. einen Planindexstand oder -kopie des aktuellen Plans in einen anderen Arbeitsbereich erzeugen,
können Sie den Ursprungsplan gleichzeitig löschen.

Der Ursprungsplan wird aus der Planverwaltung, der Liste im Menü Fenster sowie von der Festplatte entfernt.

Anmerkung:

Haben Sie einen Plan gespeichert und anschließend den Hauptmaßstab in den Plandaten geändert, werden au-
tomatisch alle Segmentmaßstäbe proportional mitgeändert, z.B.
„alter“ Hauptmaßstab 1:50 > Segment 1: Maßstab 1:1
„neuer“ Hauptmaßstab 1:25 > Segment 1: Maßstab 1:0,5
Plan 287

Schreibgeschützten Plan speichern


• Der Plan ist noch schreibgeschützt
Folgende Meldung zeigt den Anwender bzw. Rechnernamen, der den Plan noch in Bearbeitung hat:

Nach Bestätigen mit OK speichern Sie den Plan über den Windows-Dialog unter einem neuen Namen und/oder in
einem anderen Pfad.

• Der Plan ist nicht mehr schreibgeschützt


Folgende Meldung erscheint und Sie speichern den Plan wie gewohnt:

Ist in dem Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Grundeinstellungen die Option Planstatistik anzeigen ein-
geschaltet, wird während des Speichervorgangs zur Information die Planstatistik angezeigt:

Plan speichern unter (Cube-Modell)


Arbeiten Sie im 3D-Bearbeitungsmodus 3D-Segment, ist im Menü Datei die Funktion Speichern unter (Cube-Modell)
aktiv und Sie können den „3D-Segment“-Plan als „Cube-Modell“-Plan speichern.
Beim Wechsel in den 3D-Bearbeitungsmodus Cube - Modell werden alle in den 3D-Segmenten enthaltenen Flex-Bau-
teile und 3D-Einbauteile automatisch gelöscht und in das 3D-Modell importiert. Ausnahme hierbei sind die „3D-Seg-
ment-Plan“-Bauteile, wie z.B. Wände, Stützen, ... Diese bleiben im 3D-Segment bestehen.
288 Grundlagen

Siehe hierzu:
Mehrere Pläne speichern, Seite 288
Pläne entsperren, Seite 288

Mehrere Pläne speichern


Möchten Sie einen Plan oder mehrere Pläne speichern, öffnen Sie über das Menü Datei > Mehrere speichern die Dia-
logbox Mehrere Pläne speichern, markieren den oder die Pläne und Bestätigen mit OK.

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen und über ein entsprechendes Filterkriterium
selektieren sowie den Inhalt der Liste nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausge-
ben).

Jeder geöffnete Plan wird in seinen zugehörigen Arbeitsbereich ohne weitere Abfrage gespeichert. Die Pläne und das
Programm bleiben zur weiteren Bearbeitung geöffnet.

Pläne entsperren
Eigene sowie Fremdpläne können Sie über ein Administrator-Kommando entsperren, dass Sie bei Bedarf über die DI-
CAD Hotline anfordern können. Bitte beachten Sie, dass bei unsachgemäßer Anwendung Datenverlust entstehen kann.
Das Kommando wenden Sie auf eigenes Risiko an.
Plan 289

Plan schließen
Den aktuellen Plan können Sie über das Menü Datei > Schließen, die Tastenbelegung Strg+W oder durch Klicken auf
das X-Zeichen in der Menüleiste schließen.
Analog „Plan speichern / speichern unter / speichern unter (Cube-Modell), s. Seite 284“ erfolgt der weitere Ablauf.

Siehe hierzu:
Mehrere Pläne schließen, Seite 289
Alle schließen, Seite 289

Mehrere Pläne schließen


Möchten Sie einen Plan oder mehrere Pläne schließen, öffnen Sie über das Menü Datei > Mehrere schließen die Dia-
logbox Mehrere Pläne schließen, markieren den oder die Pläne und Bestätigen mit OK.

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen und über ein entsprechendes Filterkriterium
selektieren sowie den Inhalt der Liste nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausge-
ben).

Alle schließen
Alle noch geöffneten Pläne können Sie in einem Schritt über das Menü Datei > Alle schließen schließen.

Für jeden geöffneten Plan erscheint die Abfrage:

Ja Angezeigten Plan mit dem aktuellen Stand speichern und schließen

Nein Angezeigten Plan nicht speichern, aber schließen

Nicht schließen Angezeigten Plan weder speichern noch schließen


Er verbleibt in der Liste der geöffneten Pläne (Menü Fenster). Anschließend erscheint die
Abfrage für den nächsten, noch geöffneten Plan.

Ja Alle Alle Pläne mit dem aktuellen Stand speichern und schließen
Anschließend öffnet sich die Dialogbox der Plandaten
290 Grundlagen

Nein Alle Alle Pläne nicht speichern und schließen


Anschließend öffnet sich die Dialogbox der Plandaten

Abbrechen Den Vorgang Alle schließen abbrechen


Alle weiteren Pläne bleiben geöffnet.

Planverwaltung
Menü Datei > Planverwaltung
Menü Einstellungen > Verwaltungen > Pläne
Iconleiste:
Planverwaltung

Über die Planverwaltung können Sie bestehende Pläne verwalten, d.h. Sie können Pläne u.a. löschen, kopieren, spei-
chern und als Vorschau darstellen.

Administrative oder benutzerspezifische Anwendung der Planverwaltung


Je nach Funktionsaufruf steht Ihnen der gesamte Funktionsumfang (administrative Anwendung) oder ein reduzierter
Funktionsumfang (benutzerspezifische Anwendung) zur Verfügung.

Für die administrative Anwendungen, wie z.B. Plandaten ändern, Entsperren, Löschen und In anderen Arbeitsbe-
reich kopieren, öffnen Sie die Planverwaltung über das Menü Einstellungen > Verwaltungen > Pläne. In allen ande-
ren Funktionen öffnet sich die Planverwaltung mit reduziertem Funktionsumfang.

Icons für administrative Anwendung

Icons für benutzerspezifische Anwendung

Für die administrative und benutzerspezifische Anwendung können Sie die Auswahlliste unterschiedlich anpassen.

Anmerkung:

Beim Öffnen eines Arbeitsbereichs <Version 2015 über die Planverwaltung, wird die vorhandene Datenbank der
Verwaltung in die neue SQL-Datenbank gespeichert! Wir empfehlen daher, dass Sie nicht mit der Version 2015
und den Versionen <2015 gemeinsam auf gleiche Arbeitsbereiche zugreifen!
Plan 291

Arbeitsbereich
Die Pläne (Datensätze) werden projektbezogen, d.h. in einzelnen Arbeitsbereichen (Datenpfaden) verwaltet. In der Li-
ste werden alle Datensätze des jeweils aktuellen Arbeitsbereichs angezeigt. Sie können mit mehreren Benutzern
gleichzeitig die Planverwaltung im gleichen Arbeitsbereich öffnen.

Analog der Vorgehensweise in den Plandaten erfolgt das Wechseln bzw. neu Anlegen eines Arbeitsbereichs (s. Arbeits-
bereich wechseln, Seite 263).

Auswahlliste
Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen und über ein entsprechendes Filterkriterium
selektieren. Einträge in der Liste können Sie löschen sowie den Inhalt der Liste nach Office ausgeben (s. Listen in Dia-
logboxen bearbeiten/nach Office ausgeben).

Die Planverwaltung ist in folgende Spalten eingeteilt:


Nr.
Laufende Datensatznummer

Sperre
Anzeige des Anwender- bzw. Rechnernamens, der den Plan in Bearbeitung hat, d.h. der Plan kann von anderen An-
wendern nicht eingelesen werden. Der eigene Name kennzeichnet den Plan als in Bearbeitung auf dem eigenen Rech-
ner. Befindet sich in der Spalte kein Name, ist der Plan momentan nicht in Bearbeitung, d.h. nicht gesperrt.

Grundsätzlich wird ein Plan gesperrt beim


• Anlegen eines neuen Plans,
• Einlesen eines Plans,
• Speichern eines Plans.

Eine Sperrung heben Sie nur auf, wenn der Plan vom eigenen Rechner gesperrt worden ist und nicht der aktuelle, in
Bearbeitung befindliche Plan ist (s. Icon Entsperren, Seite 297).

Anmerkung:

Beim Wechseln des Arbeitsbereichs kann folgende Meldung erscheinen:

Diese Meldung erfolgt, wenn ein anderer Anwender Pläne aus dem Arbeitsbereich kopiert, sortiert oder sichert,
bzw. einen Plan dieses Arbeitsbereichs abspeichert oder einliest. Solange dieser Anwender die entsprechenden
Funktionen nicht verlässt, ist die Datensatzverwaltung dieses Arbeitsbereichs gesperrt.
Ist der Arbeitsbereich gesperrt, obwohl kein anderer Anwender eine der genannten Funktionen aktiviert hat, wurde
die Verwaltungssperre möglicherweise durch einen Benutzerabbruch nicht entfernt. In diesem Fall muss noch ein-
mal von dem entsprechenden Rechner die Planverwaltung des gesperrten Arbeitsbereichs geöffnet und wieder ver-
lassen werden. Die Verwaltungssperre wird aufgehoben, sodass die Planverwaltung für diesen Arbeitsbereich im
Netzwerk wieder ansprechbar ist.
292 Grundlagen

Name
Name, unter dem der Plan gespeichert wird

Zeichnungs-Nr. 1, Index 1, Planinhalt, Gezeichnet, Bearbeiter, Achse/Bauteil, Bauabschnitt, Stück, Freier Text
1 - 11
Planspezifische Einstellungen aus den Plandaten, s. Seite 257

Datum
Datum der letzten Planspeicherung

Uhrzeit
Uhrzeit der letzten Planspeicherung in Bezug auf das Datum

Größe
Plangröße = Speicherplatzbedarf in Kilobyte

Vorschau
Die Kennzeichnung durch ein -Zeichen zeigt an, dass zum Plan eine 2D-Vorschaudatei existiert, die angezeigt wer-
den kann (s. Planvorschau, Seite 293)

Version
Anzeige der (internen) STRAKON-Versionsnummer in der der Plan zuletzt gespeichert wurde.

Abgabe
Anzeige der an Schnittstellen abgegebenen Daten (s. Einstellungen, Datenabgabe, Seite 210), gekennzeichnet durch
den entsprechenden Buchstaben:
b Bewehrungsschnittstelle, z.B. Biegemeister
s Stützenschalung (AV-CAD)
w Wandplattenschalung (AV-CAD)
p PPS / KAPPA
u PLANUM

Für die Anzeige der Liste steht Ihnen neben dem Sortieren der Spalten folgende Funktion zur Verfügung (s. Listen in
Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausgeben):
Filter
Über ein Filterkriterium können Sie die Anzeige der Pläne (Datensätze) selektieren

Kontextmenü
Zur Vereinfachung können Sie wichtige Funktionen direkt über ein Kontextmenü wählen.

Vorschau
Im rechten Bereich der Dialogbox zeigt Ihnen die Vorschau (2D-Vorschaufenster oben, 3D-Vorschau unten) den Inhalt
des markierten Plans (s. Abfrage beim Löschen/Überschreiben, Seite 301).

Das Symbol im Vorschaufenster kennzeichnet eine fehlende 2D-Vorschaudatei bzw. 3D-


Modellreferenz.
Plan 293

Planvorschau
Um die Planauswahl zu erleichtern, können die einzelnen Pläne in einer Planvorschau angezeigt und
auch eingelesen werden. Beachten Sie, dass Sie vorab über das Menü Einstellungen > Grundeinstel-
lungen > Speichern > 2D-Vorschau für Planverwaltung die Option Erzeugen einschalten und die Plä-
ne mit der zugehörigen Vorschaudatei speichern.

Durch Markieren eines Plans in der Liste und Klicken auf das Icon erfolgt die Planvorschau:

Einlesen
Angezeigten Plan öffnen

Planausschnitt
Im angezeigten Plan zur näheren Betrachtung einen Bildschirmausschnitt (Zoom) bestim-
men
Bildschirmausschnitte können Sie wahlweise auch über das Freihandsymbol / oder < (s.
Freihandsymbole, Bildschirmausschnitt im Modul STRAKON bestimmen, Seite 115) defi-
nieren.

Plan in voller Größe


Nach Aufziehen eines Bildschirmausschnitts den vollen Plan wieder darstellen
Diese Funktion können Sie auch über das Freihandsymbol V auslösen.
294 Grundlagen

Anmerkung:

1. Die Planvorschau erfolgt mit Darstellung der Texte, Linieninhalte, Segmentrahmen und -nummer
sowie der unsichtbaren Linien (Stiftstärke: Nplo).
2. Die Vorschaudatei ist standardmäßig nicht eingeschaltet, da der Speicherplatzbedarf auf der
Festplatte entsprechend größer ist. Zu jedem Plan wird eine Vorschaudatei gespeichert, die 1/2
bis 2/3 der Plangröße entspricht.
Vor Einschalten der Option überprüfen Sie deshalb, ob ausreichender Speicherplatz auf der Fest-
platte vorhanden ist.
3. Markieren Sie einen Plan, der nicht mit der Vorschaudatei gespeichert wurde, erscheint die Mel-
dung, dass keine Planvorschau vorhanden ist und der Vorgang wird abgebrochen.

Möchten Sie die erzeugte Vorschaudatei mit dem Plan kopieren, z.B. in einen anderen Arbeitsbereich,
schalten Sie vorab über das Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Speichern > 2D-Vorschau
für Planverwaltung die Option Erzeugen ein.

Die Dialogbox der Planvorschau schließen Sie über die Esc-Taste oder das Icon Schließen in der Titel-
leiste.

Grafische Auswahl
Alle Pläne (Datensätze) des aktuellen Arbeitsbereichs in einer Übersicht anzeigen
Zuvor müssen Sie diese Pläne mit den entsprechenden Vorschaudateien gespeichert haben (s. Einstel-
lungen > Grundeinstellungen > Speichern > 2D-Vorschau für Planverwaltung). Durch Klicken auf
eine Vorschau und Bestätigen mit OK wird der Plan in der Planverwaltung markiert, den Sie dann z.B.
einlesen oder löschen können. Mehrere Pläne markieren Sie durch Drücken der Strg-Taste. Ein gesetz-
ter Filter in der Planverwaltung wird in der grafischen Auswahl berücksichtigt (s. Filter, Seite 292).

Die angezeigten Vorschaubilder sind mit der jeweiligen Datensatzbezeichnung gekennzeichnet.

Anmerkung:

In der Übersicht können Sie keine Bildschirmausschnitte ausführen.


Plan 295

Plansatz erstellen
Markieren Sie die Pläne, die Sie in einen Plansatz speichern möchten (s. Plansatz erstellen / öffnen, Sei-
te 283).
Unter einem beliebigen Namen speichern Sie den Plansatz in das Verzeichnis ..\strakon\sessions.

Pläne aus Plansatz markieren


Wählen Sie einen Plansatz, dessen Pläne in der Planverwaltung markiert werden sollen. Eine Liste zeigt
den Inhalt des gewählten Plansatzes:

Anschließend können Sie in der Planverwaltung zu den markierten Plänen des Plansatzes weitere Pläne
wählen oder demarkieren und diese weiter bearbeiten (öffnen, kopieren, drucken usw.).

Unterschiedliches Verhalten in der Planverwaltung


Planverwaltung über die Menü- und Iconleiste öffnen / in der Funktion Veröffentlichen
Plansatz erstellen
Für das Erstellen des Plansatzes wählen Sie Pläne eines Arbeitsbereichs.

Pläne aus dem Plansatz markieren


Nur die Pläne des Plansatzes in der Planverwaltung werden markiert, die im aktiven Arbeitsbereich vor-
handen sind.

In der Funktion Projektstahlsummen / Drucken > Pläne > Mehrere Pläne


Plansatz erstellen
Für das Erstellen des Plansatzes können Sie Pläne aus mehreren Arbeitsbereichen wählen.

Pläne aus dem Plansatz markieren


Alle Pläne des Plansatzes in der Planverwaltung werden markiert. Die Ausgabe der Projektstahlsum-
menliste oder das Drucken können Sie sofort durchführen.

Automatische Übernahme von KON-Dateien in die Planverwaltung


Haben Sie über den Datei-Explorer eine KON-Datei (Plan) in einen Arbeitsbereich kopiert, erscheint die-
ser nicht automatisch in der Planverwaltung. Nach Klicken auf das Icon wird der Plan in die Verwaltung
übernommen und anschließend in der Liste aufgeführt.

Manuelle Übernahme von KON-Dateien in die Planverwaltung


Über den Windows-Dialog wählen Sie nur die Pläne, welche in die Planverwaltung übernommen werden
sollen. Geprüft wird nur auf Namensgleichheit, d.h. Datum/Uhrzeit/Dateigröße werden nicht aktualisiert.
Nicht mehr vorhandene KON-Dateien bleiben in der Verwaltung bestehen.

Öffnen
Plan durch Markieren eines bzw. mehrerer Pläne öffnen (einlesen)
296 Grundlagen

Plandaten ändern
Tippfehler oder fehlende Daten in den Plandaten können Sie von ausgewählten Plänen eines Arbeitsbe-
reichs gleichzeitig ändern. Sie erhalten gemeinsam die geänderten Texte.

Änderungen können Sie in allen aktiven Eingabefeldern vornehmen.

Bedeutung der Eingabefelder:


Leeres Eingabefeld

Alle Pläne haben keinen Inhalt.

Gefülltes Eingabefeld

Alle Pläne haben den gleichen Inhalt.

Eingabefeld mit ***

Alle/einige Pläne haben unterschiedliche Inhalte.

Hat ein Plan keinen Inhalt, wird dies durch eine Leerzeile gekennzeichnet.

Korrigieren Sie den Text bzw. geben einen neuen Text im Eingabefeld ein oder wählen Sie den Text bzw.
Leerzeile aus der Auswahlliste.

Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit OK und ein weiteres Mal in der folgenden Sicherheitsabfrage.
Plan 297

Anmerkung:

• Wählen Sie nur Pläne, die nicht in der Bearbeitung sind, d.h. nicht gesperrt sind.
• Sie können Plandaten nur von Plänen ändern, die in der aktuellen Version erzeugt oder einmal
gespeichert wurden.

Für die Bearbeitung der Pläne (Datensätze) mit den nachfolgenden Funktionen, markieren Sie zuerst die entsprechen-
den Zeilen (Pläne) in der Liste und klicken dann auf das jeweilige Icon.

Entsperren
Bei vernetzten Systemen können Sie die Sperre, der vom eigenen Rechner gesperrten Pläne, mit Aus-
nahme des in Bearbeitung befindlichen Plans, aufheben.

Pläne, die von einem anderen Rechner gesperrt sind, können Sie nicht entsperren.

Löschen
Um einzelne Pläne aus einem Arbeitsbereich oder einen ganzen Arbeitsbereich zu löschen, wählen Sie
zunächst den entsprechenden Arbeitsbereich (s. Arbeitsbereich wechseln, Seite 263).

Pläne können Sie mit oder ohne Sicherheitsabfrage löschen. Die Einstellung bestimmen Sie im oberen
Bereich der Dialogbox über die Option Abfrage beim Löschen durch Ein- oder Ausschalten des Kon-
trollkästchens.

Pläne können Sie folgendermaßen löschen:


Einzelne Pläne löschen
Abfrage beim Löschen einschalten:
Nacheinander erscheint für jeden zuvor markierten Plan die Abfrage, ob der Plan in den Papierkorb von
Windows verschoben werden soll, sofern in den Eigenschaften des Papierkorbs die Option Dateien so-
fort löschen ausgeschaltet ist.

Eine Sicherheitsabfrage gibt an, ob der Plan in den Papierkorb geschoben oder unwiderruflich gelöscht
wird.

Klicken Sie auf Nein um den Löschvorgang abzubrechen.


298 Grundlagen

Möchten Sie die gelöschte Datei aus dem Papierkorb wiederherstellen (Kontextmenü), klicken Sie zu-
sätzlich in der Planverwaltung auf das Icon Automatische Übernahme von KON-Dateien in die Plan-
verwaltung, s. Seite 295, oder Manuelle Übernahme von KON-Dateien in die Planverwaltung, s.
Seite 295.

Abfrage beim Löschen ausschalten:


Alle markierten Pläne werden ohne Abfrage direkt gelöscht.

Wichtig!

Unwiderruflich gelöschte Pläne können Sie nicht mehr zurückholen!

Gesperrte Pläne sowie eigene Datensätze in Bearbeitung können Sie grundsätzlich nicht löschen.
Plan 299

In einen anderen Arbeitsbereich kopieren


Zum Kopieren, markieren Sie zuerst in dem Quellarbeitsbereich die Pläne (Datensätze) und wählen an-
schließend den Zielarbeitsbereich (s. Arbeitsbereich wechseln, Seite 263), in den kopiert werden soll.

Anmerkung:

Beim Kopieren von Plänen innerhalb eines Netzwerks kommt es häufig vor, dass der Zielarbeitsbe-
reich gesperrt ist. Damit die vorgenommenen Markierungen und Selektionen im Quellarbeitsbereich
nicht verloren gehen, d.h. nicht noch einmal definiert werden müssen, können Sie den Kopiervorgang
nach dem Öffnen der Zielverwaltung mit den selben Einstellungen nochmals wiederholen, sofern Sie
die zugehörige Meldung

mit Ja bestätigen.

Pläne können Sie mit oder ohne Sicherheitsabfrage kopieren. Die Einstellung bestimmen Sie im oberen
Bereich der Dialogbox über die Option Abfrage beim Überschreiben durch Ein- oder Ausschalten des
Kontrollkästchens.

Ist die Abfrage ausgeschaltet, werden beim Kopieren alle Pläne mit gleicher Datensatzbezeichnung di-
rekt überschrieben.
Ist die Abfrage eingeschaltet, wird jeder markierter Plan mit folgender Meldung einzeln abgefragt:

Verwaltung
Anzeige aller Pläne im Zielpfad

Listenabgabe nach Office (xlsx)


Liste der angezeigten Pläne in eine XLSX-Datei ausgeben
Zielpfad und Dateiname wählen Sie über den Windows-Dialog. STRAKON öffnet danach das im Be-
triebssystem mit XLSX-Dateien verknüpfte Programm, z.B. Microsoft® Excel, Open Office - Calc.
300 Grundlagen

Anpassen der Spalten


Für die individuelle Anpassung der Liste, Spalten ein- oder ausblenden
Die Spalten entsprechen den Feldern der Plandaten.

Die linke Liste zeigt die verfügbaren und die rechte Liste zeigt die in der Planverwaltung eingeblendeten
Spalten.

Die Spalten Sperre und Name sind „Muss-Spalten“, die Sie nicht ausblenden können.

Über die Icons Auswahl nach rechts/links verschieben oder auch mit Doppelklick verschieben Sie die
markierte Einträge von links nach rechts und umgekehrt.

Über die Icons Auswahl nach oben/unten verschieben bestimmen Sie die Reihenfolge der eingeblen-
deten Spalten.
Plan 301

Einstellungen

2D-/3D-Vorschau anzeigen
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Eine Vorschau wird angezeigt (s. u.a. Kennzeichnung in Spalte Vorschau für die 2D-Vorschau).

Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Durch einen Klick in das leere Vorschaufenster wird die Vorschau des markierten Plans temporär ange-
zeigt.

Für das Erzeugen einer 2D-Vorschaudatei schalten Sie die Option Erzeugen über das Menü Einstellun-
gen > Grundeinstellungen > Speichern > 2D-Vorschau für Planverwaltung ein.

Für die 3D-Vorschau wird eine aus dem Plan erzeugte Modellreferenz verwendet. Für das Erzeugen der
Modellreferenz schalten Sie die Option Modellreferenz beim Speichern erzeugen über das Menü Ein-
stellungen > 3D-Konstruktion > Grundeinstellungen ein.

Abfrage beim Löschen/Überschreiben


Sichereitsabfrage beim Löschen oder Überschreiben, ein-/ausschalten

Verwaltung aktualisieren
Die Ansicht der Verwaltung wird während sie geöffnet ist nicht automatisch aktualisiert. Damit die Ände-
rungen anderer Benutzer bei zeitgleichem Öffnen der Planverwaltung sichtbar werden, z.B. Übernahme
von Plänen, Pläne löschen usw, klicken Sie auf das Icon Verwaltung aktualisieren.
302 Grundlagen

Indizes
Menü Datei > Indizes

Für den Änderungsverlauf des Plans können Sie einen Index wählen bzw. einen neuen Indexeintrag einfügen sowie
eine planbezogene Liste erstellen.

Siehe hierzu:
Index wählen/einfügen, Seite 302
Indexliste ausgeben, Seite 302

Index wählen/einfügen
Menü Datei > Indizes > Index 1 und Index 2

Getrennt für den Index 1 und 2 können Sie den aktuellen Index über die Liste wählen oder einen neuen Indexeintrag
einfügen.

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen. Einträge in der Liste können Sie bearbeiten/
löschen sowie neue einfügen. Den Inhalt der Liste können Sie nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbei-
ten/nach Office ausgeben).

Indexliste ausgeben
Menü Datei > Indizes > Liste für Index 1 und Liste für Index 2

Die Indexliste können Sie direkt auf den Plan platzieren.

Die Platzierung erfolgt über die freie Lagebestimmung. Eine Aktualisierung der Listen während der Planbearbeitung
nehmen Sie manuell über das Kontextmenü: Listen aktualisieren oder über aktualisieren in der Funktionsleiste vor.

Funktionsleiste

Funktionszusatzleiste

• Frei, s. Seite 303


• Anbinden, s. Seite 303
• Teilung=..., s. Seite 303
• S=..., S Umrandung=..., S Trennlinien=..., s. Seite 303
Plan 303

• H=..., s. Seite 303


• Breite=..., s. Seite 303
• Rechts unten, ..., s. Seite 303
• >>, s. Seite 304

Frei
Umschaltfunktion Freie Lage, ein-/ausschalten
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Der Rahmen der Liste erscheint am Cursor, den Sie frei platzieren können.

Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Die Lage bestimmen Sie über Koordinaten.

Anbinden
Umschaltfunktion Neue Liste an eine vorhandene Liste anbinden, ein-/ausschalten
Den Anbindungspunkt bestimmen Sie durch den jeweils aktiven Bezugspunkt der Indexliste, z.B. Rechts unten, ....
Zur Anbindung einer neuen Liste springt der Cursor beim Anfahren einer vorhandenen Liste an den nächstliegenden
Eckpunkt.

Beim Einbau der Indexliste können Sie auch über Frei an eine vorhandene Liste korrekt anbinden. Der jeweils aktive
Bezugspunkt ist auch Anbindungspunkt.

Teilung=...
Beliebige Anzahl der Listenteilungen

S=..., S Umrandung=..., S Trennlinien=...


Stiftstärke für den Text, die Umrandung und die Trennlinien der Liste (s. Linien, S=..., Seite 423)

H=...
Texthöhe
Bei einer vorgegebenen Listenbreite wird die Texthöhe ggf. angepasst, damit alle Texte reinpassen.

Breite=...
Breite der Liste
Bei einer Breite=0 wird die Listenbreite anhand der Texthöhe und Textlängen errechnet.

Rechts unten, ...


Bezugspunkt für die Platzierung der Listen
304 Grundlagen

>>
Einstellungen für die Liste

Zur Darstellung der Indexliste auf dem Plan können Sie Vorlagedateien im XML-Format in dem Verzeichnis ..\stra-
kon\XMLLayout über das Menü Einstellungen > Planlistenvorlagen wählen:
Für Index 1:
DICAD_Drawing-Index-1.xml
DICAD_Drawing-Index-1 Zeilenumbruch.xml

Für Index 2:
DICAD_Drawing-Index-2.xml
DICAD_Drawing-Index-2 Zeilenumbruch.xml

Vom Programm voreingestellt sind die Vorlagedatei DICAD_Drawing-Index-1.xml und DICAD_Drawing-Index-1.xml.

Zusätzlich werden die Vorlagedatei DICAD_Drawing-Index-1 Zeilenumbruch.xml und DICAD_Drawing-Index-2 Zei-


lenumbruch.xml angeboten, über die in der Spalte Beschreibung mehrzeiliger Text dargestellt wird:

Diese Vorlagen können Sie individuell anpassen (s. Konfigurationen, Listen-Vorlagen, XML-Vorlage bearbeiten, Seite
244).
Plan 305

Notizen
Menü Datei > Notizen
Iconleiste:
Notizen

Beliebige Anmerkungen können Sie zu einem Plan notieren. Diese Notizen können Sie als Informationszettel für die
noch anstehenden Bearbeitungen an Ihre Kollegen oder Partner nutzen.

Analog des Textspeichers geben Sie die Texte in der Dialogbox ein (s. Texte, Permanenter Textspeicher, Seite 549).

Die Notizen werden zum Plan gespeichert und stehen anderen STRAKON-Anwendern im CAD ab der Version 2009
zur Verfügung. Die Notizen können Sie außerhalb von STRAKON nicht lesen oder öffnen.

Sie können eine Notiz mit max. 80 Zeichen in den Plan mit !94 übernehmen sowie auch Teile der Notiz übernehmen,
z.B. !94[50:105].
306 Grundlagen

Segmente
Menü Sonstiges > Segmente
Werkzeugleiste:
Segmente
Freihandsymbole: Funktion im Modul STRAKON auslösen: C oder Alt + Freihandsymbol
(Linie des Segmentrahmens anfahren. Beachten Sie, dass Sie den Segmentrahmen von innen anfahren.)

Ein Segment ist ein in sich abgeschlossener Planabschnitt, wie z.B. ein Schnitt, eine Ansicht, ein Grundriss oder ein
Detail mit allen zugehörigen Zeichnungselementen. Das Segment bildet eine Einheit und Sie können dies als solches
verschieben, löschen oder auf andere Art manipulieren. Zu den wichtigsten Eigenschaften eines Segments gehört der
frei wählbare Segmentmaßstab.

Die maximale Anzahl von Segmenten in einem Plan beträgt 4500.

Alle Zeichnungselemente müssen Sie einem bestimmten Segment zuordnen. In allen Plänen ist dem automatisch im-
mer vorhandenen Segment 1 der Firmenkopf und die Blattumrandung zugewiesen.

Wichtig!

Das Segment 1 ist für den Firmenkopf vorgesehen, welches den Maßstab 1:1 und den Segmenttext Firmenkopf
hat. Diesen Maßstab können Sie nicht ändern.
Bei einer Änderung der Zeichnungsgröße behält das Segment 1 seine Lage am Blattrand.

Da bei neuen Plänen grundsätzlich kein weiteres Segment existiert, legen Sie vor der Eingabe von Zeichnungselemen-
ten außerhalb des Segments 1 immer zuerst ein neues Segment 2 mit dem Maßstab an. Je nach Voreinstellung kann
beim Anlegen eines neuen Plans auch das Segment 2 direkt vom Programm erzeugt werden. Schalten Sie über das
Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Grundeinstellungen die Option Segment 2 (Gesamtplan) automa-
tisch anlegen ein. Das Segment 2 erhält automatisch die Größe des Plans, den Hauptmaßstab aus den Plandaten, s.
Seite 257, und den Segmenttext Gesamtplan.

Ist die Option ausgeschaltet erscheint die Abfrage

und Sie können das Segment im direkten Dialog anlegen.

Haben Sie beim Neuanlegen eines Plans Firmenkopfabmessungen (s. Plan anlegen > Abmessungen, Seite 270) be-
stimmt, spart das automatisch erzeugte Segment 2 diesen Bereich im Plan aus.

Die Lage des Segment 1 können Sie vor dem Anlegen eines neuen Plans wählen (s. Menü Einstellungen > Grund-
einstellungen > Grundeinstellungen > Option Lage Segment 1 (Firmenkopf)).
Segmente 307

Unterschieden wird zwischen aktiven und inaktiven Segmenten. Nur im aktiven Segment, gekennzeichnet durch einen
durchgehenden Segmentrahmen, können Eingaben erfolgen. Erfolgen Eingaben in einem inaktiven Segment, gekenn-
zeichnet durch einen Rahmen aus gepunkteten Linien, wird das Segment während der Eingabe automatisch zum akti-
ven Segment.

Möchten Sie weitere Segmente im Plan anlegen oder die Abmessungen bestehender Segmente ändern, wählen Sie in
der Werkzeugleiste: Segmente, das Menü Bearbeiten > Identifizieren > Segment oder fahren eine Linie des Seg-
mentrahmens über das Freihandsymbol C an.

Funktionsleiste

• Neues Segment, s. Seite 309


• Neues 3D-Segment, s. Seite 310
• Segmentrahmen ändern, s. Seite 312
• Segmentnullpunkt, s. Seite 314
• 3D-Modellpunkt, s. Seite 314
• Maßstab, s. Seite 315
• Weltkoordinatensystem im Segment festlegen, s. Seite 355
308 Grundlagen

Anmerkung:

Nicht aktive Segmente können Sie zur besseren Übersichtlichkeit im Plan heller schalten, d.h. dimmen. Die Dim-
mung schalten Sie ein über das Kontextmenü: Nicht aktive Segmente dimmen, s. Seite 94.

Speichern Sie einen Plan mit einem leeren Segment 2 und keine höheren Segmente sind vorhanden, bleibt das Seg-
ment 2 bei erneutem Öffnen des Plans erhalten.

Siehe hierzu:
Neues Segment, Seite 309
Neues 3D-Segment, Seite 310
Segmentrahmen, Seite 311
Segmentrahmen ändern, Seite 312
Segmentnullpunkt, Seite 314
3D-Modellpunkt, Seite 314
Maßstab, s. Seite 315
Segment- und Niveauverwaltung, Seite 316
Automatische Segmentaktivierung, Seite 318
Segmentfehler und -behandlung, Seite 319
Segmente 309

Neues Segment
Werkzeugleiste:
Segmente > Funktionsleiste: Neues Segment

Für ein neu anzulegendes Segment geben Sie Maßstab, Segmenttext und Segmentrahmen ein, die nacheinander in
der Eingabezeile abgefragt werden.

Segmentnummer
Die nächste freie Segmentnummer wird angezeigt und automatisch vergeben, d.h. die Segmente werden in der Rei-
henfolge ihrer Eingabe fortlaufend nummeriert (2, 3, 4 usw.). Diese Nummer steht auf dem Nullpunkt des Segments.

Maßstab
Jedes Segment erhält einen eigenen Maßstab. Angeboten wird der Hauptmaßstab des Plans (s. Plan, Plandaten, Seite
257), den Sie mit ENTER bestätigen können oder Sie geben einen neuen Maßstab ein. In einem Plan können Sie Seg-
mente verschiedener Maßstäbe anlegen.

Segmenttext
Wir empfehlen, dass Sie jedes Segment mit einem Text kennzeichnen, z.B. Schnitt 1, Detail B, Grundriss I. Diese In-
formation ist, u.a. die Orientierung beim Einlesen von Segmenten aus bereits gespeicherten Plänen.

Wichtig!

Bei der Angabe des Maßstabs geben Sie nur den Maßstabfaktor ein, z.B.
Maßstab = 1:50
Eingabe = 50

Fahren Sie fort mit:


Segmentrahmen, Seite 311
310 Grundlagen

Neues 3D-Segment
Werkzeugleiste:
Segmente > Funktionsleiste: Neues 3D-Segment

Voraussetzung für die Darstellung der 3D-Objekte (Standard-, Flex-Bauteile, 3D-Einbauteile usw.) und der 3D-Kon-
struktion ist das 3D-Segment mit seinen 3D-Informationen, wie Niveau (Höheninformation) und 3D-Modellpunkt (Sta-
pelpunkt).

Beim Erzeugen eines 3D-Segments können Sie wählen, ob dieses Segment für die im Plan vorhandenen 3D-Sichten
berücksichtigt werden soll. 3D-Inhalte werden, sofern diese innerhalb der Sicht-/Schnittbegrenzung liegen, nach der Ak-
tualisierung der 3D-Sichten angezeigt.

Neue 3D-Segmente in 3D-Sichten anzeigen


Umschaltfunktion 3D-Inhalte des neuen Segments in vorhandene 3D-Sichten anzeigen, ein-/ausschalten (s. auch
Menü Einstellungen > 3D-Konstruktion > Grundeinstellungen, Seite 195)

Nachdem Sie Maßstab, Segmenttext und Segmentabmessungen analog „Neues Segment, s. Seite 309“ definiert ha-
ben, wählen Sie das Niveau:

Die Niveaus werden in der Segment- und Niveauverwaltung verwaltet.

Der 3D-Modellpunkt wird automatisch auf den Segmentnullpunkt, s. Seite 314, gelegt und mit einem roten +-Zeichen
gekennzeichnet.

Diesen können Sie anschließend über die Funktion 3D-Modellpunkt an jeden gewünschten Punkt, z.B. eine Ge-
bäudeecke, verschieben.

Anmerkung:

1. Optional können Sie das Segment 2 beim Anlegen eines Plans sofort als 3D-Segment anlegen. Schalten Sie
dazu über das Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Grundeinstellungen die Option Segment 2 als
3D-Segment anlegen ein.
2. Sie können auch ein bestehendes 2D-Segment in ein 3D-Segment umwandeln. Hierbei können Sie das Niveau
und den 3D-Modellpunkt nachträglich über die Segment- und Niveauverwaltung oder über die Funktion 3D-Mo-
dellpunkt zuordnen.

Siehe hierzu:
3D-Modellpunkt, Seite 314
Segmente 311

Segmentrahmen
Werkzeugleiste:
Segmente > Funktionsleiste: Neues Segment

Nachdem Sie den Maßstab und den Text zur Segmentkennzeichnung bestimmt haben (s. Neues Segment, Seite 309),
wählen Sie in der Auswahlliste die Eingabemethode zur Bestimmung des Segmentrahmens.

Funktionszusatzleiste

• Fenster, s. Seite 311


• Polygon, s. Seite 311
• Format, s. Seite 312

Fenster

Ziehen Sie ein beliebiges Rechteck nach allen Seiten auf. Der Segmentbereich wird durch einen unsichtbaren Rahmen
(Stiftstärke: Nplo) markiert.
Über Bezugsecke neu in der Funktionszusatzleiste können Sie die Bezugsecke des Ausschnitts korrigieren.

Polygon

Ein polygonaler Segmentrahmen erweist sich in den Fällen als sinnvoll, in denen Überschneidungen von Segmenten
und somit Fehlermeldungen bei der Eingabe von Elementen vermieden werden sollen.
Bestimmen Sie die einzelnen Polygonpunkte. Hierbei kann eine automatische Punktidentifikation erfolgen (s. Identifi-
zieren, Automatischer Punktfang, Seite 368).

Einen falsch bestimmten Segmentpunkt können Sie über das Menü Bearbeiten > Rückwärts löschen in aktiver
Funktion wieder löschen.
Über Polygon neu in der Funktionszusatzleiste können Sie die Polygonpunkte neu bestimmen.

Beachten Sie, dass die letzte Polygonlinie einen gemeinsamen Schnittpunkt mit der ersten Polygonlinie bilden muss,
z.B.

PE = letzter Polygonpunkt

Die Segmentlinien verbinden Sie automatisch über Weiter im Schnittpunkt.


312 Grundlagen

Format
Funktionsleiste

Wählen Sie zur Bestimmung des Segmentrahmens ein DIN-Format.


Über Anderes Format (B,H) können Sie den Segmentrahmen durch die Eingabe einer Breite und Höhe (in der gewähl-
ten Eingabedimension in der Werkzeugleiste) frei bestimmen.

Nach Auswahl eines DIN-Formats oder Eingabe der Breite/Höhe erscheint ein entsprechend großer gekennzeichneter
Rahmen, den Sie frei bewegen und platzieren können.

Anmerkung:

1. Die Funktion Polygon müssen Sie für jedes polygonale Segment erneut wählen.
2. Das neu angelegte Segment ist automatisch aktiv.

Siehe hierzu:
Segmentrahmen ändern, Seite 312

Segmentrahmen ändern
Werkzeugleiste:
Segmente > Funktionsleiste: Segmentrahmen

Alle Segmentrahmen können Sie jederzeit ändern, um z.B. zu vermeiden, dass Zeichnungselemente außerhalb des
Segmentrahmens liegen.

Möchten Sie einen bestimmten Segmentrahmen in dem Plan ändern, aktivieren Sie zuvor das gewünschte Segment
über das Menü Bearbeiten > Identifizieren > Segment (s. Segment identifizieren, Seite 381). Hiernach ist die Funktion
Segmentrahmen vorbelegt, die Sie direkt bestätigen können.

Funktionszusatzleiste

Analog „Segmentrahmen, s. Seite 311“ können Sie den Segmentrahmen über die Funktionen der Auswahlliste neu be-
stimmen. Ebenso können Sie einen Segmentrahmen über einen Punkt oder eine Linie ändern:

Punkt verschieben
Fahren Sie den zu verschiebenden Punkt an.

Die neue Lage des Punkts bestimmen Sie durch Bewegen des Fadenkreuzes. Der Punkt „hängt“ am Fadenkreuz, den
Sie frei platzieren können.
Segmente 313

Punkt einfügen
Um einen weiteren Punkt einzufügen, fahren Sie eine Linie an.

Die Lage des neuen Punkts bestimmen Sie durch Bewegen des Fadenkreuzes. Der neue Punkt „hängt“ am Faden-
kreuz, den Sie frei platzieren können.

Punkt löschen
Fahren Sie den zu löschenden Punkt an.

Der Punkt wird gelöscht und die Darstellung des Segmentrahmens aktualisiert.

Linie verschieben
Fahren Sie die zu verschiebende Linie an.

Die neue Lage der Linie bestimmen Sie durch Bewegen des Fadenkreuzes. Die Linie „hängt“ am Fadenkreuz, die Sie
frei platzieren können.

Anmerkung:

• Die Funktion Punkte automatisch fangen (s. Identifizieren, Automatischer Punktfang, Seite 368) und das Iden-
tifizieren über die Tastenbelegung, z.B. R für rechten Winkel, stehen hier zur Verfügung.
• Über die Funktion Verschieben einzeln frei können Sie einen Punkt oder eine Linie direkt frei verschieben.

Diese Funktion können Sie über Weiter oder die Esc-Taste abbrechen. Der alte Segmentrahmen bleibt dabei erhalten.
314 Grundlagen

Segmentnullpunkt
Werkzeugleiste:
Segmente > Funktionsleiste: Segmentnullpunkt

Bei einem neuen rechtwinkligen Segment befindet sich der Nullpunkt in der linken unteren Ecke. Bei einem neuen, po-
lygonal erzeugten Segment befindet sich der Nullpunkt am ersten eingegebenen Polygonpunkt. Den Segmentnullpunkt
können Sie jederzeit neu bestimmen, z.B. für eine spezielle Koordinateneingabe (s. Nullpunkt des Koordinatensystems,
Seite 349).

3D-Modellpunkt
Werkzeugleiste:
Segmente > Funktionsleiste: 3D-Modellpunkt

Der 3D-Modellpunkt ist der Stapelpunkt der 3D-Segmente, d.h. im Cube werden die 3D-Segmente über diesen Punkt
platziert und gemäß ihren Niveaus übereinander gesetzt.

Sie können diesen 3D-Modellpunkt innerhalb des Segments an eine beliebige Stelle verschieben, vorzugsweise an ei-
nen Punkt, der in jedem 3D-Segment vorhanden ist, z.B. eine Gebäudeecke.
Segmente 315

Anmerkung:

Verändern Sie die Lage des 3D-Modellpunkts zum Modell bzw. Bauteil nach dem ersten Festlegen nicht mehr. Müs-
sen Sie jedoch das Modell bzw. Bauteil nachträglich innerhalb des Segments verschieben, verschieben Sie den
3D-Modellpunkt in allen zugehörigen Segmenten sofort um die gleiche Differenz mit. Nur so können vorhandene
3D-Sichten/Schnitte weiterhin dargestellt werden, d.h. sie laufen nicht aus ihren virtuellen Sichtrahmen heraus.

Maßstab
Werkzeugleiste:
Segmente > Funktionsleiste: Maßstab

Sie können jederzeit den Maßstab eines Segments ändern.

Möchten Sie den Maßstab eines bestimmten Segments in dem Plan ändern, aktivieren Sie zuvor das gewünschte Seg-
ment über das Menü Bearbeiten > Identifizieren > Segment (s. Segment identifizieren, Seite 381).

Geben Sie den gewünschten Maßstab in der Eingabezeile ein. Hiernach wird der Segmentinhalt entsprechend dem
neuen Maßstab verkleinert bzw. vergrößert. Die neue Lage des Segmentinhalts bezieht sich relativ zur Lage des Seg-
mentnullpunkts.

Anmerkung:

1. Sind in Segmenten Polygone zur Flächen-, Umfang- und Massenermittlung enthalten, ist eine Änderung des
Maßstabs nicht möglich.
2. Das Segment 1 ist für den Firmenkopf vorgesehen, welches den Maßstab 1:1 hat. Ändern Sie dieses nicht.
316 Grundlagen

Segment- und Niveauverwaltung


Werkzeugleiste:
Segment- und Niveauverwaltung
Segmente > Funktionszusatzleiste: Segment- und Niveauverwaltung
Kontextmenü: Segment- und Niveauverwaltung

Die Segmente eines Plans werden in der Segment- und Niveauverwaltung verwaltet.

Auswahlliste
Einträge in der Liste können Sie bearbeiten sowie den Inhalt der Liste nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen
bearbeiten/nach Office ausgeben).

Die Segment- und Niveauverwaltung ist in folgende Spalten unterteilt:


Nr.
Segmentnummer, die automatisch beim Anlegen eines Segments vergeben wird
Löschen Sie ein Segment mit einer Segmentnummer < der höchsten Semgentnummer im Plan, speichern und schlie-
ßen Sie einen Plan, werden die Lücken in den Segmentnummern gelöscht und die Segmentnummern neu hoch gezählt.

Aktuell
Kennzeichnung des für die Elementeingabe aktuellen Segments
Durch Klicken in die Spalte können Sie das aktuelle Segment wechseln.
Im Plan können Sie ein Segment auch über einen SmartClick, s. Seite 387, aktivieren.

Name, Maßstab
Durch Anfahren einer Zeile und Klicken in der Spalte Name oder Maßstab können Sie den Segmentnamen oder den
Segmentmaßstab des Segments ändern.

Wichtig!

Beachten Sie, dass Sie nur den Maßstab leerer Segmente ändern können. Den Maßstabs von Segment 1 können
Sie nicht ändern.

Zeichnen
Darstellung des Segmentinhalts, ein-/ausschalten (s. Zeichnen der markierten Segmente, ein/aus, Seite 317)

Cube
Darstellung der markierte Segmente im Cube, ein-/ausschalten (s. Darstellung der markierten Segmente im Cube, ein/
aus, Seite 317)
Segmente 317

Zeichnen der markierten Segmente, ein/aus


Darstellung der Inhalte ausgewählter Segmente, ein-/ausschalten
Markieren Sie eine oder mehrere Zeilen und schalten Sie durch Klicken auf das Icon die Darstellung der
Segmentinhalte ein oder aus.

Die ausgeblendeten Segmente werden durch ihren Segmentrahmen und Diagonalen gekennzeichnet.

Ein einzelnes Segment können Sie auch direkt über das Kontrollkästchen in der Spalte Zeichnen ein-/
ausschalten.

Niveau für markierte Segmente entfernen


Von den markierten Segmenten wird das Niveau entfernt und die Darstellung im Cube automatisch aus-
geschaltet (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Seite 691). Segmente ohne Niveauvorgabe werden in der
Spalte Niveau mit nicht belegt gekennzeichnet.

Darstellung der markierten Segmente im Cube, ein/aus


Für markierte 3D-Segmente, die eine Niveauvorgabe beinhalten, die Darstellung im Cube ein- oder aus-
schalten (s. 3D-Konstruktion - Modellieren, Cube, Seite 694).

Die Darstellung eines einzelnen Segments können Sie auch direkt über das Kontrollkästchen in der Spal-
te Cube ein- oder ausschalten.

Niveauverwaltung
Allgemeine oder auch projektbezogene Niveaus mit ihrem Namen (Beschreibungstext) und dem Niveau
(Höhe) (in der gewählten Eingabedimension in der Werkzeugleiste) definieren
(Alternativ können Sie die Dialogbox auch über das Menü Einstellungen > Verwaltungen > Niveau öff-
nen.)

Einträge in der Liste einfügen/löschen, die Liste bearbeiten sowie den Inhalt der Liste nach Office aus-
geben erfolgt analog „Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausgeben, s. Seite 106“.

Niveaus aus Datei hinzufügen


Die in der aufgerufenen Niveau-Datei (*.xml) ausgewählten Niveaus werden in die aktuelle
Niveauverwaltung übernommen.
318 Grundlagen

Speichern unter
Alle angezeigten Niveaus werden in eine XML-Datei gespeichert. Hierzu wird standardmä-
ßig das Verzeichnis ..\strakon\niveau angeboten. Zur weiteren Verwendung können Sie
die gespeicherten Niveaus in neue Pläne/Projekte einfügen.

Segmentdaten
Für das markierte Segment die zugehörigen Daten anzeigen:

Automatische Segmentaktivierung
Eine automatische Segmentaktivierung erfolgt
• bei Eingabe des Linienanfangspunkts bzw. des ersten Polygonpunkts,
Bei einer Polygoneingabe über mehrere Segmente gehören alle Linien des Polygons zu dem Segment, in dem der
Anfangspunkt liegt (s. Koordinaten teilweise außerhalb der Segmentmarkierung, Seite 319).

Anmerkung:

1. Identifizieren Sie während der Polygoneingabe manuell ein anderes Segment, werden die weiteren Elemente
dem neuen Segment zugeordnet.
2. Das direkte Kopieren einer Linie kann nur im gleichen Segment erfolgen.

• beim Platzieren des Textpunkts sowie beim Kopieren des Texts,


• bei Eingabe des Wandanfangspunkts,

Anmerkung:

Identifizieren Sie während der Wandpolygoneingabe manuell ein anderes Segment, wird automatisch das aktu-
elle Wandpolygon beendet und für die weitere Wandeingabe auf einen neuen Wandanfangspunkt gewechselt.

• bei Eingabe des Kreismittelpunkts (Kreis, runde Bewehrung, runde Wände).


Segmente 319

Segmentfehler und -behandlung


Durch die Einteilung des Plans in Segmente können Fehler auftreten, wenn Zeichnungselemente außerhalb aller Seg-
mente oder in mehreren Segmentrahmen gleichzeitig liegen.

Siehe hierzu:
Koordinaten teilweise außerhalb der Segmentmarkierung, Seite 319
Koordinaten außerhalb aller Segmentmarkierungen, Seite 320
Koordinaten in mehreren Segmenten, Seite 320

Koordinaten teilweise außerhalb der Segmentmarkierung


Liegt bei der Eingabe eines Elements eine Koordinate außerhalb der Segmentmarkierung erfolgt die Zuordnung des
Elements zu dem Segment, in dem sich der Anfangspunkt des Polygons befindet, z.B. Zuordnung zu Segment 2.

Eine automatische Segmentaktivierung erfolgt


• bei Eingabe des Linienanfangspunkts bzw. des ersten Polygonpunkts,
Bei einer Polygoneingabe über mehrere Segmente gehören alle Linien des Polygons zu dem Segment, in dem der
Anfangspunkt liegt.

Anmerkung:

1. Identifizieren Sie während der Polygoneingabe manuell ein anderes Segment, werden die weiteren Elemente
dem neuen Segment zugeordnet.
2. Das direkte Kopieren einer Linie kann nur im gleichen Segment erfolgen.

• beim Platzieren des Textpunkts sowie beim Kopieren des Texts,


• bei Eingabe des Kreismittelpunkts (Kreis, runde Bewehrung, runde Wände),
• bei Eingabe des Wandanfangspunkts.

Anmerkung:

Identifizieren Sie während der Wandpolygoneingabe manuell ein anderes Segment, wird automatisch das aktu-
elle Wandpolygon beendet und für die weitere Wandeingabe auf einen neuen Wandanfangspunkt gewechselt.
320 Grundlagen

Koordinaten außerhalb aller Segmentmarkierungen


Alle Eingaben erfolgen innerhalb der Segmentmarkierungen. In den Fällen, bei denen eine Elementeingabe stattfindet,
die außerhalb aller Segmentmarkierungen liegt, erscheint die Meldung

und Sie müssen das Element einem vorhandenen Segment zuordnen.

Anmerkung:

Beim Schließen (Abbruch) der Dialogbox über das Icon Schließen in der Titelleiste erscheint die Fehlermeldung in
der Funktionsleiste.

Ein Element, das außerhalb aller Segmente liegt, können Sie ohne vorheriger Segmentzuordnung bearbeiten. Das zu-
gehörige Segment wird automatisch aktiviert.
Das gleiche gilt für Elemente in einem Bereich, wo mehrere Segmente übereinander liegen.

Koordinaten in mehreren Segmenten

Geben Sie ein Element im Schnittbereich mehrerer Segmente ein, wird das Element automatisch dem aktiven Segment
zugeordnet.
Um Fehler zu vermeiden, aktivieren Sie das Segment vor Eingabe des Elements oder wählen Sie eine polygonale Seg-
mentmarkierung bzw. ändern die Segmentmarkierung, z.B.
Ebenen 321

Ebenen
Menü Sonstiges > Ebenen
Werkzeugleiste:
Ebenen

Zur Gliederung einer Zeichnung, z.B. für den Datenaustausch zwischen Planungsbeteiligten, die Ausgabe getrennter
Schal- und Bewehrungszeichnungen vom gleichen Plan usw. können Sie Ebenen (auch bekannt als „Layer“ oder „Fo-
lien“) verwenden.

Ebenen können Sie einzeln oder in ausgewählten Kombinationen darstellen (wie einzelne oder gleichzeitig projizierte
Dias). Was in einer Ebene liegt, bestimmen Sie. Ebenen sind nicht abhängig von Segmentgrenzen!

Zeichnungselemente geben Sie in die jeweils definierte Eingabeebene (= gewählte Ebene) ein. Eventuell vorhandene
andere Ebenen können Sie aktiv oder inaktiv darstellen oder ausblenden. Die Einstellungen bestimmen Sie in der Ebe-
nenverwaltung, s. Seite 324.

Eine wesentliche Vereinfachung der Elementzuordnung bietet die Möglichkeit, Zeichnungselemente bei der Erzeugung
automatisch nach vorgegebenen Anwenderdefinitionen in die entsprechenden Ebenen abzulegen. Die Elementzuord-
nung können Sie durch Eingabe bestimmter Selektionsparameter (optisch signifikante Unterschiede) der Zeichnungs-
elemente spezifizieren.
Die Elemente werden schon bei der Erzeugung in die entsprechenden Ebenen sortiert (s. Automatische Elementzuord-
nung, Seite 330).

Individuell zusammengestellte Ebenengruppen, s. Seite 328, vereinfachen die Sicht auf die Planinhalte. Z.B. beinhaltet
eine Ebenengruppe die Elemente der Schalung, eine andere Ebenengruppe die Elemente der Bewehrung.
Ebenengruppen werden planbezogen verwaltet. Lesen Sie den gespeicherten Plan wieder ein, können Sie die in die-
sem Plan definierten Ebenengruppen direkt wieder wählen.

Anmerkung:

Ebenenzuordnungen können Sie in Ebenenvorlagen speichern und in anderen Plänen wieder laden. Dadurch sind
die einmal getroffenen Logiken der Zuordnung planübergreifend und die Ebenendefinition müssen Sie nicht in je-
dem Plan wiederholen (s. Menü Einstellungen > Verwaltungen > Ebenenvorlagen, Seite 183).

Funktionsleiste

• Neue Ebene anlegen, s. Seite 322


• Elemente zuweisen, s. Seite 322
• Ebene löschen, s. Seite 323

Funktionszusatzleiste

Siehe hierzu:
Neue Ebene anlegen, Seite 322
Manuelle Elementzuordnung, Seite 322
Elemente zuweisen, Seite 322
Ebene löschen, Seite 323
Ebenenverwaltung, Seite 324
Ebene wechseln, Seite 331
Ebenen blättern, Seite 332
Ebenenset für Pläne wählen, Seite 333
EbenenBox, Seite 333
322 Grundlagen

Neue Ebene anlegen


Menü Sonstiges > Ebenen > Funktionsleiste: Neue Ebene anlegen
Werkzeugleiste:
Ebenen > Funktionsleiste: Neue Ebene anlegen

Ist keine Ebenenverwaltung für neue Pläne hinterlegt, existiert außer der Grundebene 0 noch keine weitere Ebene. Die
Grundebene enthält die Planumrandung und die Linien des Firmenkopfs. Die Nummer der gewählten Ebene wird in der
Werkzeugleiste angezeigt.

Um mit verschiedenen Ebenen arbeiten zu können, legen Sie diese über die Funktion Neue Ebene anlegen oder al-
ternativ in der Ebenenverwaltung an.

Die Ebenennummer (eine Zahl zwischen 1 und 999) und den Ebenentext geben Sie in der Funktionsleiste ein. Die ma-
ximale Anzahl der anzulegenden Ebenen beträgt 999 und die maximale Zeichenanzahl der Ebenennamen beträgt 80.

Wir empfehlen, eine Ebene zu benennen, da Sie diese beim späteren Arbeiten mit vielen verschiedenen Ebenen
schneller identifizieren können.

Manuelle Elementzuordnung
Alle Zeichnungselemente können Sie den vorhandenen Ebenen manuell oder automatisch zuweisen (s. Automati-
sche Elementzuordnung, Seite 330).

Bei der manuellen Zuweisung wechseln Sie vor der Eingabe eines Zeichnungselements in die Ebene. Hierzu drücken
Sie die Taste E und geben die Ebenennummer ein oder wählen diese über die Auswahl.
(Alternativ können Sie die Ebene auch über das Menü Sonstiges > EbenenBox wechseln.)

Elemente zuweisen
Menü Sonstiges > Ebenen > Funktionsleiste: Elemente zuweisen
Werkzeugleiste:
Ebenen > Funktionsleiste: Elemente zuweisen

Zeichnungselemente können Sie aus Ebenen heraus in andere Ebenen umkopieren. Dabei ist die Funktion Elemente
zuweisen keine übliche Kopierfunktion, sondern lediglich die Zuordnung der Zeichnungelemente (Linien, Rechtecke,
Kreise, Maße, Texte usw.) wird zu den Ebenen geändert. Die Zuordnung kann jedoch nur segmentweise erfolgen, ob-
wohl Ebenen nicht an Segmentgrenzen gebunden sind.

Anmerkung:

Die Ebenenzuordnung einzelner Zeichnungselemente können Sie über die Elementkorrektur (s. Korrigieren, Seite
1161) korrigieren.

Geben Sie bei der Zuordnung eine Ebenennummer ein die nicht vorhanden ist, können Sie eine neue Ebene analog
„Neue Ebene anlegen, s. Seite 322“ erzeugen.

• alle existierenden Ebenen, s. Seite 323


• Nur aktive Ebenen, s. Seite 323
• Von Ebene nach Ebene, s. Seite 323
Ebenen 323

alle existierenden Ebenen


Alle Zeichnungselemente (auch die aus den nicht sichtbaren Ebenen) des aktiven Segments bzw. eines Segmentaus-
schnitts zuweisen

Geben Sie die Ebenennummer ein oder wählen diese über die Auswahl. Anschließend bestimmen Sie den Ebenentext.
Über einen Ausschnitt (Fenster oder Polygon) oder ein Segment selektieren Sie die Zeichnungselemente, die umko-
piert werden sollen. Analog „Ausschnitt bestimmen / im Ausschnitt suchen, s. Seite 1111“ selektieren Sie (s. Korrigieren,
Seite 1161):

Das Umkopieren wird nach Bestätigen von Weiter ausgeführt.

Nur aktive Ebenen


Zeichnungselemente aller aktiven Ebenen, die über einen Ausschnitt bzw. ein Segment selektieren werden, zuweisen
(s. Ebenenverwaltung, Seite 324).

Analog „alle existierenden Ebenen, s. Seite 323“ erfolgt der weitere Ablauf.

Von Ebene nach Ebene


Zeichnungselemente einer Ebene (der „von-Ebene“) zuweisen

Zuerst geben Sie die Ebenennummer ein, von (aus) der die Zeichnungselemente und anschließend die Ebenennum-
mer, nach (in) die die Elemente zugewiesen werden sollen.

Analog „alle existierenden Ebenen, s. Seite 323“ erfolgt der weitere Ablauf.

Ebene löschen
Menü Sonstiges > Ebenen > Funktionsleiste: Ebene löschen
Werkzeugleiste:
Ebenen > Funktionsleiste: Ebene löschen

Eine beliebige Ebene können Sie, mit Ausnahme der Grundebene (Ebenennr.: 0) und der jeweiligen Eingabeebene,
mit allen enthaltenen Zeichnungselementen komplett löschen.
324 Grundlagen

Ebenenverwaltung
Menü Einstellungen > Verwaltungen > Ebenen
Menü Sonstiges > Ebenen > Funktionszusatzleiste: Ebenenverwaltung
Menü Sonstiges > EbenenBox > Icon: Ebenenverwaltung
Werkzeugleiste:
Ebenenverwaltung
Kontextmenü: Ebenenverwaltung

In dieser Verwaltung können Sie die Eingabeebene wählen, Ebenen des aktuellen Plans ein-/ausblenden, Ebenen lö-
schen sowie neue Ebenen anlegen, die Ebenengruppe wechseln und in der Liste filtern.

Auswahlliste
In der Auswahlliste werden die Stati aller Ebenen der gewählten Ebenengruppe, z.B. Schalung, angezeigt (s. Ebenen-
gruppen, Seite 328).

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen und über ein entsprechendes Filterkriterium
selektieren. Einträge in der Liste können Sie bearbeiten sowie neue einfügen. Den Inhalt der Liste können Sie nach
Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausgeben).

Nr.
Laufende Nummer der angezeigten Ebenen

Eingabe
Kennzeichnung der gewählten Eingabeebene
Durch Klicken in die Spalte können Sie die aktuelle Eingabeebene wechseln.

Anmerkung:

Die gewählte Eingabeebene lässt sich nicht ausblenden, deaktivieren oder löschen!
Ebenen 325

Sichtbar
Zeichnungselemente der Ebene ein-/ausblenden

Aktiv
Zeichnungselemente einer sichtbaren Ebene identifzieren, ein-/ausschalten
Bei nicht sichtbarer Ebene (Sichtbar = ausgeschaltet) können Sie Aktiv nicht einschalten.

Name
Änderbarer Name der Ebenen (max. 10 Zeichen)

Ebenengruppe wechseln

Aktueller Name der Ebenengruppe


Durch Klicken auf die -Schaltfläche können Sie über die Auswahlliste einen Ebenengruppennamen wählen.

Ändern Sie Einstellungen in den Spalten, wird der Name der Ebenengruppe ausgeblendet.

Aktuellen Zustand der Ebenen (Eingabe, Sichtbar, Aktiv) als Gruppe speichern
Einstellungen (Spalte Eingabe, Sichtbar und Aktiv) der Ebenen als eine Ebenengruppe speichern (s.
Ebenengruppen, Seite 328)

Ebenengruppen verwalten
Ebenengruppe löschen
Klicken Sie eine oder mehrere Zeilen und löschen diese mit Rechtsklick.

Leere Ebenen markieren


Leere Ebenen, die z.B. durch das Importieren einer DXF/DWG-Datei erzeugt wurden, markieren, um die-
se dann ggf. zu löschen.
1. Klicken Sie auf das Icon Leere Ebenen markieren
2. Klicken Sie auf das Icon Löschen

Markierte Ebenen löschen


Markierte Ebene/n löschen (Ausnahme: Gewählte Eingabeebene und Grundebene)

Markierte Ebenen sichtbar schalten, ein/aus


Zeichnungselemente der markierten Ebene/n ein-/ausblenden (Ausnahme: Gewählte Eingabeebene)

Markierte Ebenen aktiv schalten, ein/aus


Zeichnungselemente der markierten sichtbaren Ebene/n identifzieren, ein-/ausschalten (Ausnahme: Ge-
wählte Eingabeebene)

Ebenenvorlage öffnen
Ebenenvorlage auswählen:
326 Grundlagen

Ebenenvorlage speichern
Alle in der Ebenenverwaltung definierten Einstellungen werden beim Speichern eines Plans mit gespei-
chert. Damit Sie die gleichen Einstellungen auch in jedem neuen Plan nutzen können, legen Sie eine
sogenannte Ebenenvorlage an. Sie können beliebig viele Vorlagen mit unterschiedlichen Einstellungen
anlegen.

Das Verwalten der Ebenenvorlagen erfolgt über das Menü Einstellungen > Verwaltungen > Ebenen-
vorlagen, Seite 183.

Anmerkung:

Möchten Sie ein Ebenenvorlage generell als Standardeinstellung für neue Pläne definieren, können
Sie dies über das Menü Einstellungen > Setauswahl für Pläne einstellen.

Einstellungen

Grundeinstellungen
• Abfrage beim Löschen
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Löschen einer Ebenen mit Sicherheitsabfrage

Kontrollkästchen ausgeschaltet:
Direktes Löschen einer Ebenen

• Hinweis bei Planwechsel auf inaktive Ebenen


Meldung auf inaktive Ebenen beim Einlesen eines Plans über die Planverwaltung, die KON-Datei oder
das Menü Fenster, ein-/ausschalten
• Hinweis bei Verschieben auf inaktive Ebenen
Meldung auf inaktive Ebenen nach Festlegung des Ausschnitts in der Funktion Ausschnitt verschie-
ben, s. Seite 1139, ein-/ausschalten

Alle Eingaben, die Sie in der Ebenenverwaltung vornehmen, bestätigen Sie mit OK.
Ebenen 327

Anmerkung:

Sind beim Öffnen eines Plans Ebenen auf „Nicht sichtbar“ gesetzt, d.h. Zeichnungselemente ausgeblendet, werden
diese in einer Dialogbox angezeigt:

Aktivieren Sie während der Planbearbeitung eine Funktion, deren Zuordnungsebene ausgeschaltet ist, erscheint
z.B. folgende Meldung:

Bestätigen Sie Ja, schalten Sie diese Ebene temporär ein, d.h. nur für die aktuelle Bearbeitung. Nach Ausführung
der Funktion oder Beenden des Plans wird diese Ebene wieder auf „Nicht sichtbar“ gesetzt.

In den Funktionen Verschieben, Kopieren, Spiegeln und Löschen (Menü Bearbeiten > Ausschnitt verschie-
ben usw.) verfahren Sie analog. Wählen Sie hierbei Segment, erscheint bei ausgeschalteten Ebenen die Meldung:

Der Status wechselt nur temporär, d.h. nach Ausführung der Funktion wechselt der Status wieder auf die vorherige
Ebeneneinstellung.

Siehe hierzu:
Ebenengruppen, Seite 328
Automatische Elementzuordnung, Seite 330
328 Grundlagen

Ebenengruppen

Die in der Ebenenverwaltung bestimmten Einstellungen der Spalten Eingabe, Sichtbar und Aktiv können Sie zur Dar-
stellung spezieller Planinhalte, z.B. nur die Elemente der Schalung, nur die Elemente der Bewehrung, in Ebenengrup-
pen speichern, um bei Nutzung der Ebenentechnik einen schnelleren Wechsel auf die jeweiligen Bearbeitungsinhalte
vornehmen zu können. Ein Plan kann z.B. folgende Ebenengruppen beinhalten:
Ebenengruppe 1: Schalplaninhalte
Ebenengruppe 2: Bewehrungsplaninhalte
Ebenengruppe 3: Positionsplaninhalte

Eine neue Ebenengruppe legen Sie nach Wahl der Ebeneneinstellungen in den Spalten Eingabe, Sichtbar und Aktiv
über das Icon Aktuellen Zustand der Ebenen (Eingabe, Sichtbar, Aktiv) als Gruppe speichern unter einem belie-
bigen Namen an:

Auf die gleiche Art und Weise bestimmen Sie weitere Ebenengruppen mit unterschiedlichen Einstellungen (z.B. für Be-
wehrung, Positionsplan).
In der Planbearbeitung werden (nach einem Wechsel der Ebenengruppe) die jeweiligen Einstellungen dargestellt, d.h.
diverse Ebenen werden ein- oder ausgeblendet.

Beachten Sie, dass die Ebenengruppe 0 (= keine) lediglich die zuletzt definierten Ebeneneinstellungen wiedergibt. Um
dennoch auch die Darstellung aller Ebenen über die Taste G zu öffnen, empfehlen wir, eine weitere Ebenengruppe
(z.B. unter dem Namen „Gesamtdarstellung“) anzulegen, in der alle Ebenen auf den Status „Sichtbar“ und „Aktiv“ ge-
setzt sind.

Anmerkung:

1. Die definierten Ebenengruppen werden ebenso wie die einzelnen Ebenen planbezogen gespeichert. Lesen Sie
einen so gespeicherten Plan ein, können Sie die zuvor definierten Ebenengruppen wieder wählen.
2. Analog der einzelnen Ebenen können Sie die Ebenengruppen mit in die Ebenensets speichern (s. Ebenenvor-
lage speichern, Seite 326).
Ebenen 329

Ebenengruppe wählen
Eine Ebenengruppe wählen Sie während der Planbearbeitung entweder in der Ebenenverwaltung über die Auswahlliste
Ebenengruppe wechseln, das Kontextmenü: Ebenengruppe wählen (Taste <G>) oder durch Drücken der Taste G:

Anmerkung:

• Wählen Sie eine Ebenengruppe, die weniger Ebenen dokumentiert als im aktuellen Plan vorhandenen sind, er-
scheint folgende Meldung:

Bei Bestätigen mit OK werden die zusätzlichen Ebenen automatisch in die gewählte Gruppe übernommen. Bei
einem Abbruch mit der Esc-Taste oder über das Icon Schließen in der Titelleiste müssen Sie eine neue Grup-
penauswahl treffen. Ohne das Ablegen der aktuellen Ebenen in die gewählte Gruppe können Sie eine Gruppe
nicht wechseln.
• Ebenen, die in der Gruppe eine Zuordnung haben, im aktuellen Plan jedoch nicht vorhanden sind, bleiben un-
berücksichtigt.
330 Grundlagen

Automatische Elementzuordnung
Eine wesentliche Vereinfachung der Elementzuordnung bietet die Möglichkeit, Zeichnungselemente schon bei der Er-
zeugung automatisch den Ebenen zuzuordnen, z.B. alle Linien der Grundebene 0, alle Maße der Ebene 7 oder alle
Bewehrungen der Ebene 33.

Sie können eine Elementzuordnung für den aktuellen Plan über das Menü Einstellungen > Elementzuordnung oder
in einer Ebenenvorlage über das Menü Einstellungen > Verwaltungen > Ebenenvorlagen > Option Elementzuord-
nung bearbeiten bestimmen. Um diese Elementzuordnung nutzen zu können, schalten Sie in der Funktion Ebenen
die Umschaltfunktion Automatik in der Funktionszusatzleiste ein.

Die aktive automatische Elementzuordnung wird durch einen temporäre, farbige Hinterlegung und den Wechsel der
Ebenennummer in der Werkzeugleiste angezeigt.

Beachten Sie, dass die automatische Ebenenzuordnung eine reine Eingabeunterstützung ist. Nachträgliche Element-
korrekturen ändern die Ebenenzuordnung nicht.

Anmerkung:

1. Die automatische Ebenenzuordnung wird zum Plan gespeichert. Unabhängig vom zuletzt gewählten Ebenenset
werden die Einträge in der Liste der automatischen Elementzuordnung dem Plan, sowohl beim Kopieren als
auch beim Einlesen bzw. Speichern mitgegeben.
2. Die gewählte automatische Ebenenzuordnung können Sie während der Bearbeitung eines Plans jederzeit, auch
temporär, ausschalten oder durch bewusste Auswahl einer anderen Eingabeebene überstimmen.
3. Korrigieren Sie die Parameter eines Elements im Plan, erfolgt keine automatische Neuzuordnung in die jewei-
ligen Ebenen.
4. Einige der Konstruktionselemente, z.B. Stabstahl, sind Sonderfälle bei der Elementzuordnung und haben nur
eine eingeschränkte Auswahl an Selektionen:
Stabstahl
Betonstahlgüten

Matten
Lager-, Vorrats-, Zeichnungsmatten und der Zeichnungsmattenaufbau

Wandeinbauteile, MAK, ELE, SYM, DET, EBT, Zusatzprogramme


Ebenen=Automatik
Alle Zeichnungselemente, z.B. Linien, Texte, gemäß der automatischen Elementzuordnung behandeln
Ebenen=Aktuell
Alle Zeichnungselemente der Eingabeebene zuordnen

Ebenen=Manuell
Manuelle Zuordnung der ankommenden Ebenen (Erzeugerplan) zu den vorhandenen Ebenen

Ebenen=...
Ebenennummer für alle Zeichnungselemente eingeben

Ebenen=Original
Gleiche Ebenenzuordnung wie im jeweiligen Erzeugerplan beibehalten

Ebenen=Datei
Vorhandene Umlegungsdatei wählen
Ebenen 331

Ebene wechseln
Sie können jederzeit die Ebene wechseln ohne die Funktion Ebenen zu aktivieren. Während einer beliebigen Elemen-
teingabe drücken Sie die Taste E und geben die Ebenennummer ein oder wählen diese über die Auswahl.
(Alternativ können Sie die Eingabeebene auch über das Menü Sonstiges > EbenenBox wechseln.)

Auswahl

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen und über ein entsprechendes Filterkriterium
selektieren sowie den Inhalt der Liste nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausge-
ben).

Durch die Eingabe einer Ebenennummer wird die Eingabeebene gewechselt, automatisch aktiviert und die Anzeige in
der Werkzeugleiste auf die jeweilige Ebenennummer geändert. Ist die Nummer einer Ebene nicht bekannt, können Sie
diese über die Ebenenverwaltung wählen.

Aktivieren Sie dabei eine Ebene, die in der Ebenenverwaltung den Status „Nicht sichtbar“ (Sichtbar = ausgeschaltet)
hat, erscheint die Meldung:

Nein
Die gewählte Ebene wird zwar zur Eingabeebene bestimmt, sie ist jedoch nicht sichtbar. D.h. alle Elementeingaben
werden „unsichtbar“ ausgeführt und sind erst nach Umschalten auf den Status „Sichtbar“ (Sichtbar = eingeschaltet)
sichtbar.

Ja
Die gewählte Ebene wird automatisch aktiviert und der Status auf „Sichtbar“ gewechselt.

Diese Meldung erfolgt auch dann, wenn im Plan die automatische Elementzuordnung eingeschaltet ist, jedoch Sie eine
Funktion aktivieren, deren Zuordnungsebene auf „Nicht sichtbar“ gesetzt ist, z.B. bei einer Ebenengruppenauswahl.
332 Grundlagen

Ebenen blättern
Menü Sonstiges > Ebenen > Funktionszusatzleiste: Blättern
Werkzeugleiste:
Ebenen > Funktionszusatzleiste: Blättern

Beinhaltet ein Plan mehrere Ebenen, können Sie zur besseren Übersicht in diesem aufsteigend oder direkt auf die ein-
gegebene Ebenennummer blättern. Dabei wird, ohne gesonderte Einstellung in der Ebenenverwaltung, der Inhalt jeder
einzelnen Ebene angezeigt.

Funktionszusatzleiste

Ebene 2 “Wand“
Angezeigte Ebene, z.B. 2 “Wand“

Löschen
Angezeigte Ebene löschen (s. Ebene löschen, Seite 323)

Sichtbar, Aktiv
Umschaltfunktion Anzeige des Status der beim Blättern angezeigten Ebenen, ein-/ausschalten (s. Sichtbar, Seite 325,
und Aktiv, Seite 325)

In Ebene bleiben
In der angezeigten Ebenen das Blättern beenden und diese Ebene aktivieren

Anmerkung:

Geben Sie dabei eine Ebenennummer ein, die nicht existiert, wird automatisch die nächst kleinere aktiviert.
Ebenen 333

Ebenenset für Pläne wählen


Menü Einstellungen > Setauswahl für Pläne

Für das Anlegen neuer Pläne (s. Plan, Plan anlegen, Seite 255) können Sie zuvor das Ebenenset bestimmen, mit dem
in diesen Plänen gearbeitet werden soll. In der Setauswahl für Pläne markieren Sie die Zeile Ebenenverwaltung und
wählen das Ebenenset über die -Schaltfläche:

Legen Sie einen neuen Plan an, wird für diesen automatisch das gewählte Ebenenset (im Bsp.: standard) mit allen
eingestellten Ebenen und Ebenengruppen übernommen.

EbenenBox
Menü Sonstiges > EbenenBox

Die EbenenBox bietet Ihnen ein Schnellzugriff auf die Ebenen des aktuellen Plans. Sie können die Eingabeebene wäh-
len, den Status Sichtbar und Aktiv ein-/ausschalten und die Ebenengruppe wechseln.

Durch Anfahren einer Zeile und Klicken in der Spalte E, S oder A ändern Sie die Eingabe bzw. den Status. Für das
Ändern mehrerer Ebenen markieren Sie die Ebenen und klicken bei gedrückter Strg-Taste in die entsprechende Spalte.

Auswahlliste
E (Eingabe)
S (Sichtbar)
A (Aktiv)
334 Grundlagen

Ebenenverwaltung

Ebenengruppe wechseln

Erläuterungen zur Ebenengruppe, s. Ebenenverwaltung, Seite 324.

Jede Änderung in der EbenenBox (manuell oder über die Ebenengruppe) erfolgt zeitgleich im Plan.

Seitenleiste

Hauptdialog optional automatisch ein-/ausschalten

Die Funktionen der Seitenleiste sowie das Kontextmenü können Sie analog der QuickBox, s. Seite 392, nutzen.

Anmerkung:

• Eine geöffnete EbenenBox sowie ihre Lage auf dem CAD-Fenster werden gespeichert und bei einem Neustart
von STRAKON in deren Lage wieder eingeblendet.
• Bei einem Planwechsel wird der Inhalt der EbenenBox automatisch aktualisiert.
Planfenster aufteilen 335

Planfenster aufteilen
Menü Fenster > Planfenster aufteilen
Werkzeugleiste:
Planfenster aufteilen

Sie können mehrere Pläne gleichzeitig in einem oder beiden CAD-Fenstern sehen und bearbeiten.

Teilen Sie Ihr CAD-Fenster in bis zu fünf Planfenstern auf. Bei zwei CAD-Fenstern können Sie bis zu zehn verschiedene
Pläne gleichzeitig sehen. Profitieren Sie von dieser Möglichkeit schnell Daten mit Strg+C/Strg+V aus einem Plan zu
übernehmen, z.B. von Schalungs- in den Bewehrungsplan, oder Werte abzugreifen. Oder verwenden Sie das CAD-
Fenster 1 für die Bearbeitung des aktuellen Plans und das CAD-Fenster 2 als Anzeige zum Herauskopieren, für das
Abgreifen von Distanzen usw. von bis zu vier anderen Plänen aus dem gleichen Projekt.

In der Dialogbox wählen Sie je nach vorhandenen CAD-Fenstern (s. Einstellungen > Grundeinstellungen > Anzeige,
Seite 157) über die Aufteilung die Anzahl der Planfenster, die Sie jederzeit ändern können.

Jedes Planfenster wird automatisch mit einem geöffneten Plan aus der Fensterliste (Menü Fenster) gefüllt.
Bei erneuter Wahl eines bereits geöffneten Plans werden die Planfenster getauscht und der gewählte Plan im aktiven
Planfenster angezeigt.
336 Grundlagen

Sie können nur im aktiven Planfenster (s. Bild: links) arbeiten, das durch eine blaue Umrandung und der Darstellung
des Fadenkreuzes gekennzeichnet wird.
Im aktiven gefüllten Planfenster erfolgt das Öffnen, Neu Anlegen oder Schließen von Plänen analog den Erläuterungen
in dem Kapitel „Plan, s. Seite 254“.

Planfenster aktivieren
Ein deaktiviertes Planfenster (s. Bild: rechts) aktivieren Sie über das Kontextmenü: Fenster unter Cursor aktivieren
oder über die Tastenbelegung Strg+linke Maustaste. Hierbei muss sich das zu aktivierende Planfenster unter dem
Cursor befinden.

Planfenster wechseln
Bei erneuter Wahl eines bereits geöffneten Plans werden die Planfenster getauscht und der gewählte Plan im aktiven
Planfenster angezeigt.

Anmerkung:

• Alle Tastenbelegungen, z.B. Strg+W für das Schließen des Plans sowie die Anzeige des Plannamens inkl. Pfad
in der Titelleiste beziehen sich auf das aktive Planfenster.
• Die Anzeige des Plans in voller Größe im Planfenster erfolgt über das Menü Ansicht > Zoom Plan(-ausschnitt),
durch Drücken der Taste Pos 1 (s. Tastenbelegung, Ansichten, Seite 113) oder über das Freihandsymbol V (s.
Freihandsymbole, Bildschirmausschnitt im Modul STRAKON bestimmen, Seite 115).
• Jedes Planfenster können Sie in mehrere Bildschirmfenster (Menü Ansicht > Bildschirmfenster) einteilen.
• Beim Verweilen des Cursors auf einem inaktiven Planfenster, erhalten Sie einen Tooltip mit dem Datenpfad und
Plannamen.
• Die Aufteilung der Planfenster wird beim Beenden des Programms automatisch aufgehoben.

Aufteilung aufheben
Menü Fenster > Aufteilung aufheben
Werkzeugleiste:
Aufteilung aufheben

Aufteilung in den CAD-Fenstern aufheben, um nur einen Plan zu sehen und zu bearbeiten

Siehe hierzu:
Leeres Planfenster füllen, Seite 336

Leeres Planfenster füllen


Aktivieren Sie das leere Planfenster über das Kontextmenü: Fenster unter Cursor aktivieren. In der nachfolgenden
Dialogbox können Sie über die Icons einen Plan neu anlegen oder über den Windows-Dialog sowie die Planverwaltung
öffnen. Die Liste zeigt alle im Menü Fenster vorhandenen Pläne, die nicht geöffnet sind. Möchten Sie einen dieser Plä-
ne öffnen, markieren Sie diesen und bestätigen mit OK.
Bildschirmfenster 337

Bildschirmfenster
Menü Ansicht > Bildschirmfenster

Für eine komfortable Planbearbeitung können Sie den Bildschirm in mehrere Fenster einteilen und jedem Fenster einen
anderen Planausschnitt zuordnen.

• Vert., Horiz., s. Seite 337


• akt. löschen, s. Seite 337
• Alle löschen, s. Seite 337
• Verschieben, s. Seite 337

Vert., Horiz.
Bildschirm in zwei gleiche vertikale oder horizontale Fenster teilen
Diese können Sie wie folgt bearbeiten:
• Durch Bestätigen mit ENTER (ohne Aufsetzen des Stifts bzw. Bewegen der Maus) bestätigen Sie diese beiden
gleich großen Fenster.
• Durch Bewegen des Zeigers vergrößern oder verkleinern Sie die Fenster.

Aktivieren Sie die Funktionen Horiz. oder Vert. nochmals, können Sie weitere Fenster im jeweils aktiven Bereich anle-
gen.
Das zuletzt angelegte Fenster ist aktiv und durch eine gesonderte Rahmenfarbe gekennzeichnet.

akt. löschen
Aktives Fenster löschen
Das anschließende Fenster ändert seine Größe und wird automatisch aktiviert.

Alle löschen
Alle erzeugten Fenster wieder löschen

Verschieben
Größe der vorhandenen Fenster ändern
Eine Änderung erfolgt durch Anfahren und Verschieben der Fensterumrandung (Fenstergrenze).
338 Grundlagen

Eine Fenstereinteilung können Sie in der Fensterverwaltung speichern, laden oder löschen. Die Verwaltung öffnen Sie
über Fensterverwaltung in der Funktionszusatzleiste:

Analog der Voreinstellungen in Sets verwalten, s. Seite 237, erfolgt die Handhabung der Fensterverwaltung.

Siehe hierzu:
Arbeiten in den Fenstern, Seite 338
Ausschnitte (Zoom) in den Bildschirmfenstern, Seite 338

Arbeiten in den Fenstern


Das aktive Fenster ist durch die gewählte Rahmenfarbe gekennzeichnet. Nur innerhalb dieses Fensters wird beim An-
fahren das Fadenkreuz sichtbar. Beim Anfahren eines deaktivierten Fensters erscheint, je nach Einstellung, ein gewähl-
tes Symbol (Pfeil, Hand usw.). Die Rahmenfarbe und das Cursor-Symbol im nicht aktiven Fenster bestimmen Sie über
das Menü Einstellungen > Zeichenfläche.
Fenster aktivieren
Ein deaktiviertes Fenster aktivieren Sie über das Kontextmenü: Fenster unter Cursor aktivieren. Hierbei muss sich
das zu aktivierende Fenster unter dem Cursor befinden.

Alle Eingaben, z.B. Ausschnittwechsel, Identifikation, Koordinateneingabe, können grundsätzlich in jedem Fenster er-
folgen.
Sie können, z.B. bei der Eingabe eines Maßes, den Anfangspunkt in dem einen Fenster und den Endpunkt in einem
anderen Fenster anfahren.
Eingaben im rechten Winkel können ebenso in allen Fenstern erfolgen. Beim Wechseln der Fenster bleibt der rechte
Winkel erhalten, vorausgesetzt die Bezugskoordinaten oder deren Verlängerung ist in dem Fenster enthalten.

Ausschnitte (Zoom) in den Bildschirmfenstern


Neue Bildschirmausschnitte, die Sie über das Menü Ansicht > Zoom Fenster oder über Freihandsymbole oder Tasta-
tur erzeugen, können Sie in jedem Bildschirmfenster bestimmen (s. Bildschirmausschnitte, Seite 404). Die Anzeige des
neu erzeugten Bildschirmausschnitts erfolgt, jedoch nur im aktiven Fenster.
Möchten Sie einem beliebigen Bildschirmfenster einen neuen Ausschnitt permanent zuordnen, müssen Sie dieses Fen-
ster zuvor aktivieren.
Über das Menü Ansicht > Zoom Plan(-ausschnitt) wird im aktiven Fenster der Plan in voller Größe angezeigt. Über
das Freihandsymbol V (s. Freihandsymbole, Bildschirmausschnitt im Modul STRAKON bestimmen, Seite 115) schalten
Sie alle Bildschirmfenster aus und der Plan erscheint zur weiteren Bearbeitung in voller Größe. Wählen Sie einen neuen
Bildschirmausschnitt, erscheinen wieder die zuvor definierten Fenster.
Bildschirmfenster 339

Arbeiten Sie mit mehreren Bildschirmfenstern, können Sie über das Menü Ansicht die weiteren Optionen Bildschirm-
fenster tauschen, s. Seite 339, und Bildschirmfenster gleich, s. Seite 339, wählen.

Siehe hierzu:
Bildschirmfenster gleich, Seite 339
Bildschirmfenster tauschen, Seite 339

Bildschirmfenster gleich
Menü Ansicht > Bildschirmfenster gleich

Für die Bearbeitung eines großen Bauteils, z.B. eines sehr langen Unterzugs, können Sie als Bearbeitungshilfe auch
zwei gleich große Ausschnitte neben- oder übereinander platzieren, z.B.

Anmerkung:

Die Anwendung der Option ist nur sinnvoll, wenn zwei exakt gleich große Bildschirmfenster angelegt worden sind.
Um die Ausschnitte zu wählen, müssen mindestens drei Bildschirmfenster vorhanden sein.

Den ersten Ausschnitt legen Sie im aktiven Fenster über das Menü Ansicht > Zoom Fenster (nicht über ein Freihand-
symbol) fest. Zur Definition des zweiten Ausschnitts wechseln Sie zuerst das aktive Fenster, aktivieren die Funktion
Zoom Fenster erneut und aktivieren die Funktion G-A in der Funktionszusatzleiste oder über das Menü Ansicht > Bild-
schirmfenster gleich.

Das Fenster, in dem Sie den ersten Ausschnitt definiert haben, fahren Sie an.

Nochmals erscheint die Markierungsumrandung des ersten Ausschnitts, die an einer anderen Stelle auf dem Plan plat-
ziert wird. Dazu schaltet sich automatisch der rechte Winkel ein. Die Ausschnitte werden in den Bildschirmfenstern dar-
gestellt.

Bildschirmfenster tauschen
Menü Ansicht > Bildschirmfenster tauschen

Den Inhalt (= Bildschirmausschnitt) eines beliebigen Fensters können Sie über das Menü Ansicht > Bildschirmfenster
tauschen oder Zoom Fenster > A-T mit dem des aktiven Bildschirmfensters tauschen. Fahren Sie das Fenster an,
werden die Ausschnitte automatisch getauscht.
340 Grundlagen

Sicherungsstände
Menü Sonstiges > Sicherungsstände
Werkzeugleiste:
Sicherungsstände

Möchten Sie auf einen älteren Sicherungsstand des zuletzt bearbeiteten Plans zurückgreifen, öffnen Sie diesen über
die Liste der Speicherungen und Zwischensicherungen.

Die Liste beginnt mit dem Plan der letzten Speicherung bzw. Zwischensicherung. Zu jedem Plan werden die Speiche-
rungen und Zwischensicherungen blockweise zeitlich folgend aufgelistet.

Speicherung
Ein Speichervorgang wird erstellt, wenn Sie den Plan über das Menü Datei > Speichern oder Speichern unter spei-
chern.

Speicherung zurückholen
Einen älteren Sicherungsstand öffnen Sie über einen Doppelklick auf die Zeile oder Sie markieren diese und bestätigen
mit Öffnen.

Anschließend wird der gewählte Speicherstand im Menü Fenster mit einem vorangestelltem S gekennzeichnet.

Diesen Speicherstand können Sie über das Menü Datei folgendermaßen speichern/schließen:
Speichern Speicherstand überschreibt den aktuellen Stand des Plans

Speichern unter Kopie des Speicherstands als KON-Datei erstellen

Schließen Speicherstand schließen


Sicherungsstände 341

Zwischensicherung
Eine Zwischensicherung wird nach Ablauf der Sicherungszeit oder beim Schließen des Plans, wenn keine gleichzeitige
Speicherung erfolgt, erstellt.

Zwischensicherung zurückholen
Das Öffnen, Speichern und Schließen einer Zwischensicherung erfolgt analog „Speicherung zurückholen, s. Seite 340“.

Die Einstellungen für die Sicherungsstände bestimmen Sie über das Menü Einstellungen > Grundeinstellungen,
Speichern, s. Seite 152.

Um eine oder mehrere Zeilen zu löschen, markieren Sie diese und drücken die Entf-Taste oder öffnen Sie durch
Drücken der rechten Maustaste das Kontextmenü und wählen Auswahl löschen.
342 Grundlagen

Rückgängig Bearbeitungsschritt / Wiederherstel-


len Bearbeitungsschritt
Menü Bearbeiten > Rückgängig Bearbeitungsschritt / Wiederherstellen Bearbeitungsschritt
Iconleiste:
Rückgängig Bearbeitungsschritt
Wiederherstellen Bearbeitungsschritt

Sie können die letzten 20 Sicherungsstände einer Bearbeitung (Menü Bearbeiten > Ausschnitt verschieben, ...lö-
schen usw. DWG importieren, Segment lesen usw.) zurückholen oder wiederherstellen, sofern der Sicherungsstatus
über das Menü Einstellungen > Grundeinstellungen > Sicherung bei Bearbeitungsfunktionen, s. Seite 144, ein-
geschaltet ist.

Rückgängig Bearbeitungsschritt
Beim Ausführen einer Bearbeitungsfunktion, z.B. Ausschnitt kopieren, wird zuerst ein Sicherungsstand erzeugt, der
mit dem Zusatz Vor, z.B. Vor Kopieren, für das Rückgängigmachen angeboten wird. Führen Sie nach der Bearbei-
tungsfunktion eine Zeichenfunktion aus, z.B. ein Maß eingeben oder eine Stabstahlposition erzeugen, wird zuerst vom
Planstand ein Sicherungsstand erstellt mit dem Zusatz Nach, z.B. Nach Kopieren.

Wiederherstellen Bearbeitungsschritt
Verwenden Sie Wiederherstellen Bearbeitungsschritt um rückgängig gemachte Sicherungsstände wiederherzustel-
len.
Wählen Sie Rückgängig Bearbeitungsschritt das erste Mal, wird vom Planstand zuerst eine Sicherung erstellt und
diese als Letzter Stand zum Wiederherstellen angeboten.
Zeichnungselemente einschalten 343

Zeichnungselemente einschalten
Werkzeugleiste:
Zeichnungselemente einschalten

Damit ein großer Plan mit vielen Zeichnungselementen übersichtlich bleibt, werden Texte (auch Maßtexte) optisch aus-
geschaltet und lediglich durch einen Platzhalter (Texte) gekennzeichnet.

Gestrichelte, strichpunktierte und gepunktete Linien werden nicht mit ihren wahren Strich- und Zwischenlängen darge-
stellt. Vielmehr wird ein entsprechendes Bildschirmmuster verwendet, um Rechnerzeit einzusparen.

Um vorhandene Texte und unterbrochene Linien jedoch auch auf dem Bildschirm betrachten zu können, wie sie auch
geplottet werden, können Sie diese und weitere Elemente ein- oder umschalten:

• Texte, s. Seite 343


• Softw. Linien, Hardw. Linien, s. Seite 343
• Pfeile Ja/Nein, s. Seite 343
• Formel akt. Ja/Nein, s. Seite 344
• Bew.Listen direkt Ja/Nein, s. Seite 344

Anmerkung:

Mit Ausnahme von Texte sind alle Funktionen sogenannte Umschaltfunktionen. Durch Klicken aktivieren Sie die
angezeigte Option.

Texte
Alle optisch ausgeschalteten Texte (auch Maßtexte) einschalten
Alternativ können Sie die Texte auch über das Freihandsymbol einschalten (s. Freihandsymbole, Funktion im Modul
STRAKON auslösen, Seite 115).

Softw. Linien, Hardw. Linien


Software-Linien oder Hardware-Linien
Software-Linien (Ausgabe-Darstellung):

Hardware Linien = Bildmuster für alle drei Typen (Bildschirm-Darstellung):

Pfeile Ja/Nein
Wird das Koordinatensystem gedreht, kann die positive Richtung zur besseren Orientierung mit Pfeilen am Fadenkreuz
dargestellt werden. Über Pfeile Ja wird je ein Pfeil in positiver x- und y-Richtung dargestellt.
344 Grundlagen

Formel akt. Ja/Nein


Die in der Fertigteilerzeugung gesetzten Variablen zur Auswertung oder Referenzierung mit Formeln hinterlegen (s. ge-
sonderte Dokumentation)
Bei einer Änderung der Variablen werden die auf dem Plan vorhandenen Auswertungen generell erst beim Plotten des
Plans aktualisiert. Während der Bearbeitung können Sie jedoch über das Freihandsymbol direkt aktualisieren (s. Frei-
handsymbole, Funktion im Modul STRAKON auslösen, Seite 115), sofern Formel akt. Ja eingeschaltet ist.

Bew.Listen direkt Ja/Nein


Vorhandene Bewehrungslisten auf dem Plan (s. Bewehrungslisten, Seite 1702) werden beim Wechsel des Bildaus-
schnitts nur noch als Symbol dargestellt. Neben dem Einschalten der Listeninhalte über die Funktion Aktualisieren,
kann dies auch direkt über das Freihandsymbol erfolgen (s. Freihandsymbole, Funktion im Modul STRAKON auslö-
sen, Seite 115), sofern Bew.Listen direkt Ja eingeschaltet ist.
345

Eingabe/Eingabehilfen
Dieses Kapitel beinhaltet u.a. Erläuterungen zur Verwendung des Koordinatensystems und Identifikation von Elemen-
ten.

Zum Auslösen bestimmter Funktionen ermöglichen verschiedene Eingabehilfen, wie z.B. Tastenbelegungen, Freihand-
symbole, SmartClick, ein vereinfachtes und schnelles Arbeiten im Programm.

Themen in diesem Kapitel:


Koordinateneingabe, Seite 346
Tastenbelegung, Seite 358
Zahlen-, Formel- und Texteingabe, Seite 359
Plantexte übernehmen, Seite 361
Freihandsymbole, Seite 364
Funktion Weiter / Neuer Anfangspunkt, Seite 365
SmartClick, Seite 366
Identifizieren, Seite 367
QuickBox, Seite 392
Abstand messen, Seite 397
Fläche und Umfang messen, Seite 401
Messwerte in Windows-Zwischenablage kopieren, Seite 402
Bildschirmausschnitte, Seite 404
Kommandos eingeben/wählen, Seite 410
346 Eingabe/Eingabehilfen

Koordinateneingabe
Alle Konstruktionselemente werden bezüglich ihrer Lage auf der Zeichnung durch Koordinaten beschrieben. Generell
wird ein rechtshändiges mathematisches Koordinatensystem verwendet.

Der Nullpunkt der Koordinaten liegt im Ursprung des jeweilen Zeichenbereichs, im Allgemeinen in der linken unteren
Ecke des Segments. Häufig sind die Werte dieser Koordinaten für den Anwender nicht interessant, da in vielen Berei-
chen des Bauwesens nur relativ zu vorhandenen Bezugspunkten konstruiert wird. Daher ist als Standardfall die Arbeit
mit Relativkoordinaten vorgesehen (s. Koordinaten wählen, Seite 350).

Anmerkung:

Die Lage des Nullpunkts des Koordinatensystems können Sie jederzeit korrigieren, um z.B. Eingaben in Landes-
oder Weltkoordinaten vornehmen zu können.

Die direkte Eingabe von Koordinaten ist in vielen Funktionen, wie z.B. bei der Eingabe von Anfangs- und Endpunkt einer
Linie, erforderlich. Koordinaten geben Sie ein über
• die Tastatur (genaue Maßeingabe),
• das Fadenkreuz (freies Zeichnen),
• eine Identifikation (s. Identifizieren, Seite 367)
in den folgenden Dimensionen (s. Funktion in der Werkzeugleiste: z.B. cm oder über das Menü Einstellungen > Kon-
struktion allgemein > Dimensionen):

Eingabe von Werten in footinch


Beispiel 1:
Länge von 5’ 3“ eingeben:

Beispiel 2:
Länge von 5’ 4 3/8“ eingeben:

Dimension temporär ändern


Während der Koordinateneingabe können Sie temporär einen Wert in einer anderen Dimension bestimmen, indem Sie
zum Wert auch die Dimension eingeben. Die Dimension können Sie ausschreiben oder als Kürzel, bei einigen Dimen-
sionen stehen zwei Kürzel zur Wahl, vor oder hinter dem Wert eingeben.
Koordinateneingabe 347

Beispiel 1:
Diagonale mit X=1m und Y=0.50m kennzeichnen:

Die eingegebene Dimension gilt für die Funktionsleiste, d.h. für den x- und y-Wert.

Beispiel 2:
Schrifthöhe auf 1.5cm ändern:

Anmerkung:

Diese Eingabemöglichkeit können Sie nicht bei der Anwendung von Zusatzprogrammen nutzen (s. Zusatzprogram-
me, Seite 1011).

Zur komfortablen Eingabe bei schiefwinkligen Konstruktionen können Sie das Koordinatensystem (Fadenkreuz) oder
den gesamten Plan drehen (s. Drehwinkel Koordinatensystem, Seite 348, und Drehwinkel Plan, Seite 349).

Siehe hierzu:
Koordinatensystem und -eingabe über die Tastatur, Seite 347
Neigungswinkel, Seite 348
Drehwinkel Koordinatensystem, Seite 348
Drehwinkel Plan, Seite 349
Nullpunkt des Koordinatensystems, Seite 349
Koordinaten wählen, Seite 350
Freie Koordinateneingabe, Seite 353
Weltkoordinatensystem, Seite 354

Koordinatensystem und -eingabe über die Tastatur


Koordinaten geben Sie über die Tastatur mit x- und y-Werten ein, die durch ein Komma zu trennen sind. Die X-Koordi-
nate geben Sie zuerst ein. Das Komma dient als Trenner zwischen den Koordinaten, da für gebrochene Zahlen der
Dezimalpunkt üblich ist und eine Formeleingabe auch angewendet werden kann. Folgendes Koordinatensystem wird
verwendet:

Ist nur ein x-Wert einzugeben, entfällt die Eingabe des Kommas und der Null für den y-Wert. Ist nur ein y-Wert einzu-
geben, genügt die Eingabe des Kommas und des y-Werts.

Bezieht sich eine Eingabe gleichzeitig auf x- und y-Richtung, geben Sie diese Werte zusammen ein, z.B. in m: 2,.5
348 Eingabe/Eingabehilfen

Zusätzlich ist eine Eingabe in Zoll, z.B. 3/4“, oder die Eingabe einer Steigung/Gefälle mit Länge und Prozentangabe
möglich. Eingabe einer Steigung/Gefälle (Länge,Prozent), z.B. in m: 2,50%

Neigungswinkel
Den Neigungswinkel bestimmen Sie in vielen Funktionen, z.B. Texte, Maße, Schraffuren, über W=... in der Funktions-
zusatzleiste.

Funktionsleiste

Den Neigungswinkel können Sie über die Tastatur eingeben oder identifizieren (s. Identifizieren, Winkel identifizie-
ren, Seite 382). War der letzte aktive Winkel 0 Grad, ist die ENTER-Taste mit 90 Grad belegt. Haben Sie zuletzt einen
beliebigen Winkel ungleich 0 Grad eingegeben, ist die ENTER-Taste mit 0 Grad belegt.

Der Neigungswinkel wird nach dem Bestätigen in der Funktionszusatzleiste angezeigt und das Fadenkreuz gedreht.
Zur besseren Orientierung wird die y-Achse gestrichelt dargestellt sowie in x- und y-Richtung ein Pfeil am Fadenkreuz
eingeschaltet (Ausnahme: Texte und Ellipsen).

Drehwinkel Koordinatensystem
Menü Einstellungen > Konstruktion allgemein > Drehwinkel Koordinaten
Werkzeugleiste:
Drehwinkel Koordinaten

Insbesondere schiefwinklige Konstruktionen lassen sich leichter eingeben, indem Sie den Winkel des Koordinatensy-
stems drehen. Sie können entweder einen bekannten Winkel direkt eingeben oder einen Winkel identifizieren (s. Iden-
tifizieren, Winkel identifizieren, Seite 382), d.h. errechnen.
Koordinateneingabe 349

Nach der Winkeleingabe wird das Fadenkreuz gedreht. Zur besseren Orientierung wird die y-Achse gestrichelt darge-
stellt. Je nach Einstellung werden außerdem Pfeile in positiver x- und y-Richtung eingeschaltet (s. Zeichnungselemente
einschalten, Seite 343). Alle weiteren Eingaben beziehen sich somit auf die gedrehte x- oder y-Achse.

Drehwinkel Plan
Menü Einstellungen > Konstruktion allgemein > Drehwinkel Plan
Werkzeugleiste:
Drehwinkel Plan

Für bestimmte Konstruktionseingaben kann es sinnvoll sein, den gesamten Plan zu drehen. Dieses Vorgehen ent-
spricht dem Umspannen einer Zeichnung auf dem Zeichenbrett. Ist beispielsweise aus einer Draufsicht ein vertikaler
Schnitt zu konstruieren, ermöglicht die Drehung des gesamten Plans ein komfortables Arbeiten.
Den Planwinkel können Sie über die Tastatur eingeben oder identifizieren (s. Identifizieren, Winkel identifizieren,
Seite 382).

Wichtig!

Das Koordinatensystem wird nicht gedreht.

Nullpunkt des Koordinatensystems


Werkzeugleiste:
Segmente > Segmentnullpunkt

Beim Anlegen eines neuen Segments liegt der Nullpunkt immer in der linken unteren Ecke der Segmentmarkierung (ge-
kennzeichnet durch die Segmentnummer). Die Koordinatenanzeige in der Funktionsleiste gibt Werte an, die sich auf
diesen Nullpunkt beziehen. Dieser Nullpunkt können Sie ändern und an jede beliebige Stelle auf den Plan legen.
Soll ein vorhandener Punkt, z.B. Anfangspunkt einer Linie, der Nullpunkt sein, identifizieren Sie diesen. Die X- und Y-
Koordinaten in der Eingabeanzeige zeigen danach Nullwerte an. Alle folgenden Eingaben beziehen sich auf diesen
neuen definierten Nullpunkt.
350 Eingabe/Eingabehilfen

Koordinaten wählen
Menü Einstellungen > Konstruktion allgemein > Koordinaten > Relativ, Absolut, Polar, Relativ polar
Werkzeugleiste:
Relativ
Absolut
Polar
Relativ polar

Zur Koordinateneingabe können Sie einen Typ wählen, der im Menü mit einem Häkchen markiert wird.

• Relativkoordinaten, s. Seite 350


• Polarkoordinaten, s. Seite 351
• Relative Polarkoordinaten, s. Seite 352
• Absolutkoordinaten, s. Seite 352

Relativkoordinaten
Menü Einstellungen > Konstruktion allgemein > Koordinaten > Relativ
Werkzeugleiste:
Relativ

Bei Relativkoordinaten beziehen sich alle Koordinaten auf den zuletzt eingegebenen Punkt.

Beispiel: (Maßeinheit m)
Ausgangszustand

Eingabe: 1.5

Eingabe: ,.5
Koordinateneingabe 351

Eingabe: -1.5,1

Eingabe: ,-1.5

Anstelle der letzten Werte hätte die Eingabe von ,-1-.5 das gleiche Ergebnis gehabt, da Sie auch eine Formel eingeben
können.

Polarkoordinaten
Menü Einstellungen > Konstruktion allgemein > Koordinaten > Polar
Werkzeugleiste:
Polar

Die Eingabe von Polarkoordinaten wenden Sie z.B. bei der Bestimmung von Punkten auf einem Kreis an. Der x-Wert
bestimmt den Radius, der y-Wert den Winkel. Beide Werte beziehen sich immer auf den Nullpunkt des Segments. Die
Eingabe über Polarkoordinaten wird anhand eines Beispiels (Maßeinheit cm) erläutert.

Ist der Nullpunkt bestimmt, können Sie die Mittelpunkte der acht nummerierten Kreise wie folgt eingeben:
• 1. Kreiseingabe: 200 (Radius = 200 cm, Winkel = 0)
• 2. Kreiseingabe: 200,45 (Radius = 200 cm, Winkel = 45°)
• 3. Kreis: ...
352 Eingabe/Eingabehilfen

Relative Polarkoordinaten
Menü Einstellungen > Konstruktion allgemein > Koordinaten > Relativ polar
Werkzeugleiste:
Relativ polar

Bei den relativen Polarkoordinaten beziehen sich der Längenwert und Winkel auf den zuletzt eingegebenen Punkt, z.B.

Absolutkoordinaten
Menü Einstellungen > Konstruktion allgemein > Koordinaten > Absolut
Werkzeugleiste:
Absolut

Bei Absolutkoordinaten beziehen sich alle eingegebenen Punkte auf den Nullpunkt des aktiven Segments.

Beispiel: (Maßeinheit cm)


1. Punkt: 200,0

2. Punkt: 300,0

3. Punkt: 300,20
Koordinateneingabe 353

Freie Koordinateneingabe
Für die freie Koordinateneingabe über den Koordinatengeber (Stift, Maus) können Sie Folgendes wählen:
• Rechten Winkel einschalten, s. Seite 353
• Koordinatenanzeige, s. Seite 353
• Raster für das Fadenkreuz einschalten, s. Seite 353
• Fadenkreuz einschalten, s. Seite 354

Rechten Winkel einschalten


Tastenbelegung: Identifikationshilfen: Taste R
Freihandsymbole: Funktion im Modul STRAKON auslösen: r

Für bestimmte Eingaben können Sie einen rechten Winkel einschalten. Dies ist z.B. sehr hilfreich bei der Eingabe von
freien Linien ohne Maßeingabe, die im rechten Winkel zueinander stehen. Je nach Drehwinkel des Koordinatensystems
bewegt sich anschließend das Fadenkreuz nur noch rechtwinklig vom zuletzt eingegebenen Punkt.

Anmerkung:

Erneutes Drücken der Taste R, erneute Eingabe des Freihandsymbols r (s. Freihandsymbole, Funktion im Modul
STRAKON auslösen, Seite 115), ein Wechsel in eine andere Eingabefunktion oder der Abschluß einer Eingabe
schaltet den rechten Winkel wieder aus.

Koordinatenanzeige
Menü Einstellungen > Konstruktion allgemein > Koordinatenanzeige
Tastenbelegung: Funktionen wählen: Taste K

Die mitlaufende Koordinatenanzeige können Sie ein- oder auschalten. Die dx- und dy-Koordinate der Fadenkreuzposi-
tion in Bezug auf den letzten eingegebenen Punkt und die X- und Y-Koordinate der Fadenkreuzposition in Bezug auf
den Segmentnullpunkt werden in der Statusleiste angezeigt.

Raster für das Fadenkreuz einschalten


Kontextmenü: Rastern

Während der Eingabe können Sie ein Raster für das Fadenkreuz einschalten. Die Rasterschrittgröße richtet sich dabei
nach dem Hauptmaßstab (s. Plan, Plandaten, Seite 257).

Die Rasterlänge bestimmen Sie über das Menü Einstellungen > Konstruktion allgemein > Raster.
354 Eingabe/Eingabehilfen

Fadenkreuz einschalten
Während der Eingabe über eine freie Lage, z.B. über das Menü Bearbeiten > Ausschnitt verschieben, Bewehrung,
schalten Sie das Fadenkreuz zur besseren Orientierung aus. In den Fällen, in denen Sie dies nicht wünschen, können
Sie das Fadenkreuz durch Drücken der Taste F zusätzlich mit einschalten.

Weltkoordinatensystem
In den Konstruktionsbereichen Vermessung, Tiefbau, Straßenbau (Trassierung), Brückenbau usw. ist das Arbeiten in
einem fixierten geodätischen Weltkoordinatensystem häufig erforderlich.

Voraussetzung ist, dass Sie ein Weltkoordinatensystem im Segment bestimmen (s. Weltkoordinatensystem im Seg-
ment festlegen, Seite 355).

Siehe hierzu:
Weltkoordinatensystem im Segment festlegen, Seite 355
Weltkoordinaten verwenden, Seite 356
Weltkoordinaten beschriften, Seite 357
Koordinateneingabe 355

Weltkoordinatensystem im Segment festlegen


Werkzeugleiste:
Segmente > Funktionsleiste: WKS

Segmentbezogene Weltkoordinatensystem im Plan bestimmen:


Die Eingabeart wählen Sie über die Funktionszusatzleiste:

* erscheint bei aktivem WKS-System (s. >>, Seite 356)

WK + Winkel
Geodätische Weltkoordinaten und Richtungswinkel für den Segmentnullpunkt eingeben

Den Winkel bestimmen Sie analog „Neigungswinkel, s. Seite 348“.

2 Punkte
Identifikation zweier Planpunkte (Referenzkoordinaten) und Eingabe der ihnen zugewiesenen Weltkoordinaten.

Ist das Weltkoordinatensystem bestimmt, können Sie zusätzlich folgende Optionen in der Funktionszusatzleiste wäh-
len:
WKS anzeigen
Anzeige des aktiven Weltkoordinatensystems im Segment
356 Eingabe/Eingabehilfen

>>
Alle zuvor bestimmten Werte des Weltkoordinatensystems werden in der Dialogbox zur Information angezeigt:

Das gewählte Weltkoordinatensystem im Segment können Sie über die Option Inaktiv ein- oder ausschalten.

Weltkoordinaten verwenden
Menü Einstellungen > Konstruktion allgemein > Weltkoordinaten verwenden

Importierte Dateien (zurzeit Trassen, Bahnsteigkanten), die Weltkoordinaten beinhalten, werden direkt in das vorhan-
dene Weltkoordinatensystem auf dem Plan (im Segment) eingepasst.

Anmerkung:

1. Das Weltkoordinatensystem können Sie durch eine neue Eingabe korrigieren. Hierbei werden immer die zuletzt
eingegebenen Werte angeboten.
2. Importieren Sie Weltkoordinaten und im Segment besteht kein aktives Weltkoordinatensystem oder über das
Menü Einstellungen > Konstruktion allgemein ist die Option Weltkoordinaten verwenden ausgeschaltet, er-
scheint die Meldung

und die Funktion wird abgebrochen.

Die Modifikation der Segmentdaten eines Segments mit Weltkoordinatensystem wirkt sich auf die Weltkoordinaten wie
folgt aus:
• Verschieben des gesamten Segments
Alle Weltkoordinaten bestehender Punkte bleiben erhalten.
• Verschieben/Drehen von Segmentinhalten
Die Weltkoordinaten der verschobenen Punkte ändern sich. Die Referenzpunkte sind elementunabhängig, d.h. sie
können nicht verschoben werden.
Koordinateneingabe 357

• Verschieben des Segmentnullpunkts oder Ändern der Segmentumrandung


Die Weltkoordinaten bestehender Punkte werden nicht geändert, lediglich die Weltkoordinaten des Segmentnull-
punkts werden angepasst.

Anmerkung:

Vermeiden Sie eine nachträgliche Änderung des Segmentmaßstabs.

Weltkoordinaten beschriften
Eine Beschriftung einzelner Planpunkte sowie auch die tabellarische Punktbeschriftung können Sie über das Menü Zu-
behör > Weltkoordinaten bestimmen.
358 Eingabe/Eingabehilfen

Tastenbelegung
Menü ? > Hilfefenster > Tastenbelegung
Tastenbelegung: Tastenkomination Alt Gr+K

Im Grafikmodus können Sie für das Öffnen von Funktionen, Hilfefenstern, Infos usw. Tastenbelegungen nutzen. Damit
können Sie z.B. zweihändig mit Tastatur und Stift oder Maus arbeiten. Menübedingte Tastenbelegungen werden in den
Ausklappfenstern der Menüleiste mit angezeigt.

Nach Aufruf der Funktion Tastenbelegung werden die Tastenbelegungen in einer Übersicht getrennt nach einzelnen
Themenbereichen aufgelistet:
• Hilfe, s. Seite 113
• Ansichten, s. Seite 113
• Identifizieren, s. Seite 113
• Identifikationshilfen, s. Seite 114
• Funktionen wählen, s. Seite 114
• Texteingabe, s. Seite 114
• Abbruch, s. Seite 114
• Sonstiges, s. Seite 114
Zahlen-, Formel- und Texteingabe 359

Zahlen-, Formel- und Texteingabe


Über den im Programm integrierten Zeileneditor können Sie Zahlen, Formeln und Texte während der aktuellen Planbe-
arbeitung eingeben. Der Zeileneditor hat im Grafikmodus die gleiche Funktionalität wie in den Dialogboxen.

Siehe hierzu:
Zahlen und Formeln eingeben, Seite 359
Texte eingeben, Seite 360

Zahlen und Formeln eingeben


Zahlen geben Sie üblicherweise über den Ziffernblock der Tastatur ein. Neben der direkten Werteeingabe können Sie
Zahlen auch in Form eines arithmetischen Ausdrucks eingeben:
• Addition 15 + 3
• Subtraktion 10 - 5
• Multiplikation 20 * 3
• Division 16 / 2
• Potenzieren 4 ^ 2
• Wurzel SQR (17)
• Sinusfunktion SIN (6O) (Altgrad)
• Cosinusfunktion COS (6O) (Altgrad)
• Tangensfunktion TAN (6O) (Altgrad)
• Beliebige Kombination 23 * 5 + ( 136 - SQR(35) )

Vor dem Bestätigen können Sie jede Zahleneingabe nochmals bearbeiten.

Siehe hierzu:
Rechner, Seite 359

Rechner
Menü Sonstiges > Rechner
Werkzeugleiste:
Rechner
Manuelle Rechnungen können Sie über den Windows-Rechner ausführen:

Sie können die Werte mit Strg+C/Strg+V direkt, z.B. in die Texteingabe, übernehmen.
360 Eingabe/Eingabehilfen

Texte eingeben
Für die Texteingabe können Sie neben der Eingabe über den integrierten Zeileneditor die folgenden Tastenbelegun-
gen, den Textspeicher und eine Reihe von Sonderzeichen, z.B. aus der ASCII-Tabelle, s. Seite 547, nutzen:
Alt Gr+B Zeilenumbruch
Alt Gr+N Text auf Normalstellung setzen
Alt Gr+O nachfolgenden Text hochstellen
Alt Gr+U nachfolgenden Text tieferstellen
Alt Gr+D ø-Zeichen
Alt Gr+E -Zeichen
Alt Gr+R Texte/Koordinaten aus Textspeicher einlesen
Alt Gr+T Zusatztext an Bewehrungstext anschließen

Anmerkung:

Die Schrifthöhe für die hoch- oder tiefgestellten Texte beträgt das 0,7-fache der normalen Schrifthöhe.
Beispiel:
Text Alt Gr+O oben Alt Gr+N beenden und Alt Gr+B Zeile umbrechen =
Text oben beenden und
Zeile umbrechen

Siehe hierzu:
Sonderzeichen, Seite 360

Sonderzeichen
Zusätzlich können Texte auch Sonderzeichen enthalten, z.B. ø, >, <, a, ½. Ein Sonderzeichen geben Sie entweder über
die Tastenbelegung Alt Gr und der entsprechenden Nummer aus der ASCII-Tabelle, s. Seite 547, ein oder wählen dies
über Alt Gr+A in einem Hilfefenster (s. Texte, Texte eingeben, Seite 545).
Plantexte übernehmen 361

Plantexte übernehmen
Alle eingegebenen Plandaten (s. Plan, Plandaten, Seite 257) können Sie als Text (max. 256 Zeichen) z.B. direkt in den
aktuellen Plan, z.B. in den Zeichnungsstempel, oder in die Bewehrungslisten, z.B. in den Listenkopf, übernehmen. Die-
sen Text geben Sie über eine interne Kennziffer mit einem vorangestellten !-Zeichen ein, z.B.
Texteingabe Textdarstellung
!8 (= Projekt) Neuansiedlung Emscher Park

Diese Kennungen können Sie auch zur Definition z.B. des Dateinamens, der Pfade im Modul Veröffentlichen / Plan-
versand sowie der Datenabgabe und in den Umlegungsdateien beim Drucken verwenden.

Beim Anfahren bzw. Verweilen mit dem Cursor auf dem Beschreibungstext der Eingabefelder, erscheint ein Tooltip mit
der jeweiligen Kennziffer:

Alle für die Übernahme möglichen Kennziffern finden Sie in der Übersicht „Übernahme der Plantexte, Seite 118“. Diese
können Sie über die Tastenbelegung Alt Gr+I oder über das Menü ? > Hilfefenster öffnen.

Für die Textübernahme können Sie auch Kombinationen von Plandatentexten definieren, wie z.B. Zeichnungs- bzw.
Bewehrungsplannummer mit zugehörigem Index = Kennungen !28 bzw. !29.
362 Eingabe/Eingabehilfen

Teile von Texten übernehmen


Teile von Texten, d.h. einzelne Buchstaben oder Ziffern, können Sie auch aus den Plandaten in den Plan übernehmen.
Dies wird am Beispiel der Datensatzbezeichnung (!1) mit dem Text „Schalung“, erläutert. Folgende Eingaben können
Sie bestimmen:
Eingabe Darstellung im Plan
!1 Kompletten Text darstellen Schalung

!1,3,3 Nur einen Buchstabe aus einem Text darstellen (im Bei- h
spiel der 3. Buchstabe)

!1,1,3 Mehrere Buchstaben aus einem Text darstellen (im Bei- Sch
spiel der 1. bis 3. Buchstabe)

!1,4 Buchstaben aus einem Text ab der eingegebenen Num- alung


mer darstellen (im Beispiel ab dem 4. Buchstaben)

Für ein weiteres Beispiel könnte die getrennte Textübernahme folgendermaßen aussehen:
Die Zeile Bauherr hat in den Plandaten die Kennung !6 und den Text DICAD Berlin. Im Plan können Sie diesen Text
getrennt über folgende Kennungen darstellen:

Auch freie Texte, die ein !-Zeichen enthalten, können Sie mit den Übernahmetexten kombinieren, z.B.
!3!26, !8 - Index beachten! > 110/99c, Bürogebäude Essen - Index beachten!

Folgende Eingaben können Sie zur Eingabe eines Dateinamens bzw. einer Pfadangabe nutzen:
Eingabe Darstellung des Namens/Pfads
!1 Planname Kaufhof.dis

!1[2:5] Planname: 2.-5. Zeichen aufho.dis

!10[1:5]!3[1:3] Auftrags-Nr. (83741325): 1.-5. Zeichen, 8374101


Zeichnungs-Nr.1 (U010): 2.-3. Zeichen

!110\material Arbeitsbereichsname (Examples) inkl. Datenpfad C:\CAD.Programme\Version.2019\da-


(C:\CAD.Programme\Version.2019\daten\dicad\) mit Un- ten\dicad\Examples\material
terverzeichnis material

Anmerkung:

Es besteht eine Referenz auf die Plandatentexte, d.h. jede Korrektur der Plandatentexte wird automatisch auch in
den übernommenen Texten vorgenommen! Befindet sich in den Texten der Plandaten eine Leerzeile, wird auch
diese im Plan dargestellt.

Siehe hierzu:
Erläuterung zu einigen Kennungen, Seite 363
Plantexte übernehmen 363

Erläuterung zu einigen Kennungen


!98
Mittlerer Durchmesser [mm] bezogen auf das Gewicht der gesamten Stabstahlbewehrung im Plan

Formel:

!SEG;LEVEL_T;
!SEG;LEVEL_H;
Niveauname und -wert in das aktive Segment übernehmen

Niveauname !SEG;LEVEL_T;
Niveauwert !SEG;LEVEL_H;

Beispiel:
364 Eingabe/Eingabehilfen

Freihandsymbole
Das durch den Koordinatengeber gesteuerte Fadenkreuz ist in vielfacher Hinsicht das wesentliche Eingabemedium im
Grafikbereich. Neben dem Auslösen von Funktionen, dem Identifizieren von Konstruktions- oder Zeichnungselementen
sowie der Eingabe von Elementen mit Hilfe des Fadenkreuzes, können Sie sogenannte Freihandsymbole (bekannt als
Mausgesten) erzeugen, die das Auslösen (Anfahren und Bestätigen) bestimmter Funktionen alternativ ermöglichen.
Unabhängig davon, wo sich das Fadenkreuz gerade befindet, können Sie über ein Freihandsymbol das „Auslösen“ ein-
facher und schneller ausführen.

Anmerkung:

Auch in der Benutzeroberfläche, z.B. in den Dialogboxen, können Sie Freihandsymbole nutzen (s. Funktion in einer
Dialogbox auslösen, Seite 117).

Um ein Freihandsymbol zu erzeugen, müssen Sie mit gedrückter linker Maustaste oder gesondert konfigurierter Stift-
spitze (s. Menü Einstellungen > Tablett-Konfiguration) das entsprechende Symbol zeichnen.
Das Symbol erscheint als Freihandlinie und die Funktion wird ausgelöst.

Es gibt drei Arten von Freihandsymbolen:


• Bildschirmausschnitt im Modul STRAKON bestimmen, s. Seite 115
• Funktion im Modul STRAKON auslösen, s. Seite 115
• Funktion in einer Dialogbox auslösen, s. Seite 117
Funktion Weiter / Neuer Anfangspunkt 365

Funktion Weiter / Neuer Anfangspunkt


Weiter
In den STRAKON-Funktionen wird zum Bestätigen einer Eingabe, zum Beenden einer Funktion oder eines Arbeitsab-
schnitts bzw. zum Bestimmen eines neuen Anfangspunkts, z.B. bei polygonaler Wandeingabe, Kettenmaß, die Funkti-
on Weiter bzw. Weiter / Neuer Anfangspunkt genutzt.

Die Funktion Weiter bzw. Weiter / Neuer Anfangspunkt können Sie folgendermaßen aktivieren:
• Funktion Weiter in der Funktionsleiste der aktuellen Funktion
• Menü Bearbeiten > Weiter
• Werkzeugleiste:
Weiter
• Kontextmenü: Weiter / Neuer Anfangspunkt (Taste <F7>)
• Tastenbelegung: Funktionen wählen: Taste F7
• Freihandsymbole: Funktion im Modul STRAKON auslösen: oder
366 Eingabe/Eingabehilfen

SmartClick
Direkter Funktionswechsel über „SmartClick“
Ohne dass Sie eine Funktion der Werkzeugleiste direkt verlassen (beenden), können Sie eine Funktion schneller wech-
seln, z.B. von der Funktion Stabstahl in die Funktion Maße. Dies kann entweder durch die Auswahl einer anderen
Schaltfläche in der Werkzeugleiste oder durch eine Funktionsidentifikation (= SmartClick) erfolgen (s. Identifizieren, Di-
rekter Funktionswechsel über „SmartClick“, Seite 387).

Hierzu fahren Sie auf dem Plan ein Element, z.B. ein Maß für die Funktion Maße, an beliebiger Stelle mit dem Cursor
an und bestätigen dieses je nach Einstellung des Koordinatengebers für die Klickfunktionalität, z.B. mit der mittleren
Maustaste.
Bei einem Funktionswechsel über die Identifikation werden automatisch alle Einstellungen des angefahrenen Elements
in die Funktionszusatzleiste übernommen.

Wichtig!

1. Führen Sie einen Funktionswechsel vor dem korrekten Beenden einer Funktion aus, gilt folgende Logik:
- Begonnene Funktionen werden, mit Verlust der bis dahin erfolgten Eingaben, abgebrochen!
- Bei einem Rücksprung (in die erste Funktion) wird die zuletzt gewählte Unterfunktion angeboten.
2. Die Funktionen Weiter/Ende beenden einen gewählten Vorgang. Um eine Funktion vorzeitig abzubrechen, kann
dies auch über den Funktionswechsel geschehen.
3. Durch den SmartClick wird auch die elementzugehörige Ebene aktiviert. Hierbei hat jedoch die Ebenenautomatik
Vorrang, auch wenn das angeklickte Element in einer zur Ebenenautomatik abweichenden Ebene liegt.

Direkte Funktionsausführung über „SmartClick“


Diverse Bearbeitungsfunktionen, wie z.B. Elemente verbinden, Textübernahme, Winkelidentifikation, können Sie über
die zugehörigen Funktionen der Werkzeugleiste oder Funktionszusatzleiste aktivieren oder durch eine Funktionsiden-
tifikation (= SmartClick) direkt ausführen (s. Identifizieren, Direkte Funktionsausführung über „SmartClick“, Seite 387).

Die Funktion führen Sie aus durch die Art und Weise des Anfahrens (oberhalb oder unterhalb) einzelner Zeichnungs-
elemente und das Auslösen der Klickfunktionalität (je nach Einstellung des Koordinatengebers, z.B. mit der mittleren
Maustaste), z.B. Winkel identifizieren, s. Seite 382
Identifizieren 367

Identifizieren
Menü Bearbeiten > Identifizieren > ...

Beim Konstruieren werden in vielfacher Weise Punkte bereits gezeichneter Teile verwendet. Im Ingenieurbau wird üb-
licherweise relativ zu diesen Punkten weiterkonstruiert. Neben ausgezeichneten Punkten von Grundelementen, wie
z.B.
• Anfangs, Mittel- und Endpunkten einer Linie,
• Mittelpunkt eines Kreises,
• Anfangs- und Endpunkt eines Bogens,

sind solche Punkte häufig auch Schnittpunkte von Grundelementen oder über eine Hilfskonstruktion (Abstand, Lot
usw.) erreichbar.

Siehe hierzu:
Automatischer Punktfang, Seite 368
Punkt identifizieren, Seite 371
Linienmittelpunkt identifizieren, Seite 371
Kreismittelpunkt identifizieren, Seite 372
Schnittpunkt identifizieren, Seite 373
Maßlinienpunkt identifizieren, Seite 374
Textpunkt identifizieren, Seite 374
Hilfspunkt identifizieren, Seite 375
Mattenpunkt identifizieren, Seite 375
Stabstahlpunkt identifizieren, Seite 376
Markierungslinienpunkt identifizieren, Seite 377
Bewehrungspunktidentifikation permanent einschalten, Seite 377
Elementdeckenpunkt identifizieren, Seite 377
Punktbestimmung Punkt zu Element, Seite 377
Punktbestimmung Element zu Punkt, Seite 378
Punktprojektion auf die x- oder y-Achse, Seite 381
Segment identifizieren, Seite 381
Mittelpunkt zwischen zwei Punkten identifizieren, Seite 382
Winkel identifizieren, Seite 382
SmartClick, Seite 387
Identifikation über „weitersuchen“, Seite 391
368 Eingabe/Eingabehilfen

Automatischer Punktfang
Zur vereinfachten Koordinateneingabe in den Funktionen Linien, Kreise, Rechtecke, Ellipse, Texte und Wände sowie
beim Einbauen von Zubehör, z.B. Einbauteile, oder in der Bewehrung beim Platzieren der Eisen-/Mattenauszüge, wenn
der Bezugspunkt gewählt wurde usw. kann eine automatische Punktidentifikation erfolgen.

Diese können Sie innerhalb einer Funktion durch Drücken der Taste A ein- oder ausschalten.

Die angefahrenen Identifikationspunkte werden im Plan innerhalb des voreingestellten Fangbereichs markiert, die Sie
direkt bestätigen können.
Kennzeichnung der Punkte:
X Endpunkt, Quadrant, Hilfspunkt, projizierter Schnittpunkt
O Mittelpunkt
Schnittpunkt
Lot
+ Punkte von denen die Projektion ausgeht
o Punkt von dem Sie auf ein Element projizieren

Nach einer kurzen Verweildauer springt das Fadenkreuz an den markierten Punkt. Von diesem Punkt erzeugen Sie den
nächsten Fangpunkt, z.B. Lot, bzw. bestimmen die Projektion. Alle weiteren Identifikationsmöglichkeiten, z.B. über die
Leertaste oder die Tastenfunktionen H, V, X, Y, C (s. Tastenbelegung, Identifizieren, Seite 113) bleiben in dieser Auto-
matik erhalten.

Anmerkung:

• Für die aktuelle Eingabe können Sie bei Bedarf die automatische Punkidentifikation jederzeit temporär über Alt
Gr+Leertaste ausschalten.
• Die Punkte können Sie segmentübergreifend fangen.
• Beim Erzeugen von angebundenen Elementen, z.B. Hauptansichten von Bewehrung, steht die Funktion nicht
zur Verfügung.

Ist Punkte automatisch fangen ausgeschaltet, müssen Sie die Identifikation über Leertaste usw. vornehmen.

Projektion Punkt-Punkt
Projizieren Sie den Punkt vom Kreismittelpunkt und Linienendpunkt.

Projektion Punkt-Element
Projizieren Sie den Punkt auf den Kreis vom Kreismittelpunkt.
Identifizieren 369

Mittelpunkt und Lot


Fangen Sie den Mittelpunkt (P1) der Auflagerkante und fällen von dort das Lot (P2) auf die geneigte Linie.

Die Einstellungen für den automatischen Punktfang öffnen Sie über das Menü Einstellungen > Automatischer Punkt-
fang sowie über das Kontextmenü: Einstellungen automatischer Punktfang.

Siehe hierzu:
Spuren, Seite 369

Spuren
Eine Besonderheit beim Punktfang sind die Spuren.
Die Spur ist die gedachte Verlängerung eines Elements (Elementspur) oder eine Hilfslinie von einem Punkt im einge-
stellten Winkelraster = Inkrementwinkel (Winkelspur).

Analog dem automatischen Punktfang bestimmen Sie die Einstellungen der Spuren in der Dialogbox Einstellungen
für automatischen Punktfang (s. Automatischer Punktfang, s. Seite 160).

Die Spur ist aktiv, wenn Punkte automatisch fangen eingeschaltet ist (s. Automatischer Punktfang, Seite 368). Nach
dem automatischen Fangen eines Punkts, dem Basispunkt (Darstellung mit einem Kreuz) und dem Bewegen des Fa-
denkreuzes, wird die Spur durch eine gestrichelte Linie markiert. Die Spur ist aktiv, wenn der Spurfangpunkt (Rechteck
im Fadenkreuz) dargestellt wird. Sie können einen neuen Punkt auf der Spur z.B. durch Abstandswert definieren. Dazu
bewegen Sie das Fadenkreuz auf der Spur in Richtung des neuen Punkts und geben den positiven Abstandswert ein.
Elementspur
Elementspuren können Sie von Linien und Teilkreisen ziehen.
Bewegen Sie den Cursor auf der Spurlinie in Richtung des neuen Punkts und geben den positiven Abstandswert ein.

Winkelspur
Im Basispunkt werden Spuren im eingestellten Winkel = Inkrementwinkel erzeugt. Die Richtung und Abstandseingabe
erfolgt analog der Elementspur
370 Eingabe/Eingabehilfen

Elementspuren + Schnittpunkt
Sie können Schnittpunkte von Elementspuren fangen (Schnittpunkt muss eingeschaltet sein).
Fangen Sie die Basispunkte P1 und P2 und bewegen das Fadenkreuz in die Nähe des gedachten Schnittpunkts bis die
Spuren und die Kennzeichnung des Schnittpunkts (Dreieck im Fadenkreuz) erscheinen. Bestätigen Sie den Schnitt-
punkt mit ENTER oder bestimmen von diesem Schnittpunkt einen Koordinatenwert (x, y).

Elementspur + Linie/Kreis + Schnittpunkt


Sie können den Schnittpunkt von Elementspuren mit Linien oder Kreis fangen (Schnittpunkt muss eingeschaltet sein).
Fangen Sie den Basispunkt und bewegen das Fadenkreuz in die Nähe des Schnittpunkts bis dessen Kennzeichnung
(Dreieck im Fadenkreuz) erscheint.

Elementspuren + Lot
Sie können das Lot von Spur auf Spur fällen (Lot muss eingeschaltet sein).
Fangen Sie die Basispunkte P1 und P2 und bewegen das Fadenkreuz in die Nähe des gedachten Lots bis die Spuren
und die Kennzeichnung des Lots (Viertelskreis im Fadenkreuz) erscheinen.

Anmerkung:

1. Schalten Sie nur so viele Fangoptionen ein, wie Sie wirklich benötigen. Je mehr Optionen eingeschaltet sind,
desto mehr Punkte werden gefunden bzw. zum Fangen angeboten. Das kann je nach Bildschirmausschnitt sehr
unübersichtlich werden.
Wir empfehlen in diesem Fall über Alt Gr+Leertaste den Punktfang temporär auszuschalten.
2. Die Eingabe relativer Polarkoordinaten erfolgt analog der Elementspur, d.h. Sie bewegen das Fadenkreuz in
Richtung des neuen Punkts auf der Spur und geben die positiven Polarkoordinaten ein. Der Abstand beginnt am
Basispunkt, der Winkel wird auf den Spurwinkel addiert und im mathematischen Uhrzeigersinn gesetzt.
Identifizieren 371

Punkt identifizieren
Menü Bearbeiten > Identifizieren > Punkt
Werkzeugleiste:
Punkt identifizieren
Tastenbelegung: Identifizieren: Taste P oder Leertaste
Freihandsymbole: Funktion im Modul STRAKON auslösen: /

Folgende Punkte können Sie identifizieren, z.B.


• Anfangs- und Endpunkte von Linien, Kreisen, Ellipsen, Splines usw.
• Viertels- und Mittelpunkte von Kreisen, Ellipsen usw.
• Eckpunkte von Rechtecken usw.

Den Punkt fahren Sie mit dem Fadenkreuz an und bestätigen oder korrigieren ihn durch weitere Koordinateneingaben.

Linienmittelpunkt identifizieren
Menü Bearbeiten > Identifizieren > Linienmittelpunkt
Werkzeugleiste:
Linienmittelpunkt identifizieren
Tastenbelegung: Identifizieren: Taste L

Fahren Sie die Linie an und bestätigen oder korrigieren Sie den Linienmittelpunkt durch weitere Koordinateneingaben.
372 Eingabe/Eingabehilfen

Kreismittelpunkt identifizieren
Menü Bearbeiten > Identifizieren > Kreismittelpunkt
Werkzeugleiste:
Kreismittelpunkt identifizieren
Tastenbelegung: Identifizieren: Taste k

Sie können jeden Kreismittelpunkt unmittelbar (s. Punkt identifizieren, Seite 371) oder durch Anfahren des sichtbaren
Kreisbogens identifizieren.

Hauptsächlich angewendet wird diese Identifikation bei


• Kreisbögen mit sehr großen Radien, wobei sich der Kreismittelpunkt auch außerhalb des Bildschirmausschnitts be-
finden kann,

• einer Anordnung mehrerer Kreisbögen, wobei die Lage des Kreismittelpunkts nicht direkt erkennbar ist und das An-
fahren des falschen Mittelpunkts, z.B. über das Menü Bearbeiten > Identifizieren > Punkt, ausgeschlossen werden
soll.

Fahren Sie den Kreisbogen (im Bsp. KB1) an. Das Fadenkreuz springt dabei direkt auf den zugehörigen Kreismit-
telpunkt (im Bsp. M1), auch wenn dieser außerhalb des sichtbaren Bereichs liegt.
Identifizieren 373

Schnittpunkt identifizieren
Menü Bearbeiten > Identifizieren > Schnittpunkt
Werkzeugleiste:
Schnittpunkt identifizieren
Tastenbelegung: Identifizieren: Taste S

Beliebige Schnittpunkte können Sie identifizieren, z.B.


• Schnittpunkte von Linien, Kreisen, Ellipsen usw.
• Linien mit Kreisen, Ellipsen usw.

SN = Schnittpunkt

Fahren Sie den Schnittpunkt an und bestätigen oder korrigieren diesen durch weitere Koordinateneingaben.

Auch nicht direkt sichtbare, theoretische Schnittpunkte von Elementen (Linien, Kreise, Ellipsen usw.) bzw. deren Par-
allelen können Sie identifizieren. Ist die Funktion Schnittpunkt aktiviert, wählen Sie Elementweise in der Funktions-
zusatzleiste, fahren die zugehörigen Elemente nacheinander an und bestätigen diese über Element gefunden in der
Funktionsleiste, z.B.

Das Fadenkreuz springt auf den errechneten Schnittpunkt (SN).

Anmerkung:

Um den Schnittpunkt für noch zu definierende Elementparallelen zu berechnen, können Sie beim Anfahren der Ele-
mente Parallele eingeben in der Funktionsleiste einschalten und den Parallelenabstand eingeben. Die Einstellun-
gen des Linientyps und der Stiftstärke der Parallelen können Sie auch direkt in der Funktionszusatzleiste bestim-
men.
374 Eingabe/Eingabehilfen

Maßlinienpunkt identifizieren
Menü Bearbeiten > Identifizieren > Maßlinienpunkt
Werkzeugleiste:
Maßlinienpunkt identifizieren
Tastenbelegung: Identifizieren: Taste M

Sie können den Anfangs- (A) oder Endpunkt (E) der Maßlinie identifizieren.

Die Maßlinie eine Maßes können Sie an beliebiger Stelle der Maßlinie, der Maßhilfslinie oder des Maßtexts anfahren
und somit identifizieren, um z.B. bei ausgeschalteter Maßrasterung eine weitere Maßlinienlage zu bestimmen.

x = Anfahrpunkte
A, E = Identifikationspunkte

Textpunkt identifizieren
Menü Bearbeiten > Identifizieren > Textpunkt
Werkzeugleiste:
Textpunkt identifizieren
Tastenbelegung: Identifizieren: Taste T

Folgende Textbezugspunkte können Sie identifizieren, um z.B. eine weitere Textlage an der bestehenden auszurichten:

Bei mehrzeiligen Texten können Sie zusätzliche Funktionen in der Funktionszusatzleiste einschalten und z.B. den Zei-
lenabstand übernehmen.
Identifizieren 375

Anmerkung:

Die folgenden Ausführungen gelten analog auch für einen Text, der durch die Tastenbelegung Alt Gr+B mehrere
Textumbrüche enthält, d.h. in mehrere „Zeilen“ eingeteilt ist. In jeder eingegebenen Zeile können Sie alle Textbe-
zugspunkte identifizieren.

Bez.pkt.: ...
Bezugspunkt wählen und Text anfahren

Das Fadenkreuz springt automatisch an den identifizierten Textpunkt.

neue Zeile
Umschaltfunktion Weitere Textzeile mit dem schon vorhandenen Zeilenabstand eingeben und den Zeilenabstand (s.
Abstand: ... *H=...mm, Seite 375) bestimmen, ein-/ausschalten
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Nach Anfahren des Texts springt das Fadenkreuz automatisch auf den Bezugspunkt der nächsten Zeile.

Abstand: ... *H=...mm


Den Zeilenabstand bei mehrzeiligen Texten über einen Faktor und der eingestellten Schrifthöhe (H) bestimmen, z.B.
1,5*H=7,5 mm

Hilfspunkt identifizieren
Menü Bearbeiten > Identifizieren > Hilfspunkt
Werkzeugleiste:
Hilfspunkt identifizieren
Tastenbelegung: Identifizieren: Taste Q

Die über das Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Hilfspunkte bestimmen erzeugten Hilfspunkte für be-
liebige Konstruktionseingaben (Linien, Kreise usw.) können Sie identifizieren (s. Elemente einfügen, Hilfspunkte, Seite
476).

Mattenpunkt identifizieren
Menü Bearbeiten > Identifizieren > Mattenpunkt
Werkzeugleiste:
Mattenpunkt identifizieren
Tastenbelegung: Identifizieren: Taste U

Sie können einen Mattenpunkt identifizieren.

Sie können Mattenpunkte identifizieren, um z.B. nachträgliche Vermaßungen in den Mattenverlegungen auszuführen.
376 Eingabe/Eingabehilfen

In den Lösch- oder Korrekturfunktionen können Sie die Mattenansicht (HA, NA oder MA) über alle beliebigen Elemente,
z.B. Diagonale, Positionstext, identifizieren.

x = Identifikationspunkte

Anmerkung:

1. Während der Erzeugung von Zeichnungsmatten können Sie auch die virtuellen Matteneckpunkte durch Drücken
der Taste Z identifizieren.
2. In der Bemaßung von Bewehrungspunkten können Sie die Punktidentifikation permanent über das Kontextme-
nü: Bei Maßen Stabstahl/Matten automatisch fangen einschalten.

Stabstahlpunkt identifizieren
Menü Bearbeiten > Identifizieren > Stabstahlpunkt
Werkzeugleiste:
Stabstahlpunkt identifizieren
Tastenbelegung: Identifizieren: Taste J

Sie können einen Stabstahlpunkt identifizieren.

Analog den Mattenpunkten identifizieren Sie Bewehrungspunkten bei Stabstahl.


Sie können alle Anfangs- und Endpunkte von Schenkeln in den Haupt- und Nebenansichten sowie im Eisenauszug
identifizieren.

In den Lösch- und Korrekturfunktionen können Sie eine Stabstahlansicht (HA, NA oder EA) über alle beliebigen Ele-
mente, z.B. Markierungslinie, Positionstext, identifizieren.

x = Identifikationspunkte
Identifizieren 377

Anmerkung:

In der Bemaßung von Bewehrungspunkten können Sie die Punktidentifikation permanent über das Kontextmenü:
Bei Maßen Stabstahl/Matten automatisch fangen einschalten.

Markierungslinienpunkt identifizieren
Tastenbelegung: Identifizieren: Taste M

Sie können den Anfangs- (A) oder Endpunkt (E) der Markierungslinie von verlegter Bewehrung identifizieren.

A, E = Identifikationspunkte

Bewehrungspunktidentifikation permanent einschalten


In der Bemaßung von Bewehrungspunkten (Stabstahl und Matten) können Sie die Punktidentifikation (Menü Bearbei-
ten > Identifizieren > Stabstahl-/Mattenpunkt) permanent über das Kontextmenü: Bei Maßen Stabstahl/Matten au-
tomatisch fangen einschalten.

Elementdeckenpunkt identifizieren
Menü Bearbeiten > Identifizieren > Elementdeckenpunkt
Tastenbelegung: Identifizieren: Taste D

Sofern der anwenderspezifische STRAKON-Lieferumfang das Modul Elementdecken enthält, können Sie erzeugte
Deckenpunkte identifizieren (s. gesondertes Benutzerhandbuch).

Punktbestimmung Punkt zu Element


Menü Bearbeiten > Identifizieren > Punktbestimmung Punkt zu Element
Werkzeugleiste:
Punkt bestimmen von Punkt auf Element

Möchten Sie auf einem Element (Linie, Kreis, Ellipse usw.) einen Punkt identifizieren, dessen Koordinaten vom zuletzt
identifizierten Punkt (Ausgangspunkt) unbekannt sind, können Sie diesen folgendermaßen bestimmen:
Vom zuletzt identifizierten Punkt (Ausgangspunkt)
• senkrecht auf das Element
• waagerecht auf das Element
• im Winkel auf das Element
• im Lot auf das Element

Voraussetzung ist, dass ein theoretischer Schnittpunkt zwischen Punkt und Element vorhanden ist.
Zuerst identifizieren Sie den Ausgangspunkt und aktivieren dann die Funktion Punktbestimmung Punkt zu Element.

Aktivieren Sie die Funktion und fahren das Element an.


378 Eingabe/Eingabehilfen

Beispiele: Vom Punkt auf Element

Das Fadenkreuz springt nach dem Bestätigen auf den errechneten Schnittpunkt zwischen Punkt und Element.

Siehe hierzu:
Punktbestimmung über die Tastatur, Seite 378

Punktbestimmung über die Tastatur


Analog der Punktbestimmung über die Funktionsleisten können Sie einen Punkt senkrecht, waagerecht und im Lot auf
ein Element auch über entsprechende Buchstabentasten identifizieren. Zuerst bestimmen Sie den Ausgangspunkt, fah-
ren dann das Element an und drücken folgende Tasten:

Punktbestimmung Element zu Punkt


Menü Bearbeiten > Identifizieren > Punktbestimmung Element zu Punkt
Werkzeugleiste:
Punkt bestimmen von Element zu Punkt

Von einem bestehenden Element (Linie, Kreis, Ellipse usw.) aus können Sie einen Punkt identifizieren, dessen Koordi-
naten Sie als Wegmaß und Abstand (Lot) eingeben.
Das Wegmaß ist definiert als Strecke in Richtung und Lage des Elements. Vom Endpunkt des Wegmaßes bestimmen
Sie den Abstand lotrecht zum Element.
Identifizieren 379

Das Koordinatensystem ist abhängig von der Richtung und Lage des Elements. Der nächstliegende Punkt wird als Aus-
gangspunkt markiert.

Ist das Element ein Rechteck gilt dies analog für jede Rechteckseite.

Ist das Element ein Kreis, ein Kreisbogen oder eine Ellipse, Klothoide usw. können Sie alle Kreisviertelspunkte und die
Anfangs- und Endpunkte der Elemente als Ausgangspunkt anfahren.

Beispiele:

Nach dem Anfahren des Elements können Sie folgende Eingabemöglichkeiten zur Punktidentifikation wählen:

Siehe hierzu:
Punktbestimmung vom Ausgangspunkt des Elements zum Punkt, Seite 380
Punktbestimmung vom zuletzt identifizierten Punkt, Seite 380
380 Eingabe/Eingabehilfen

Punktbestimmung vom Ausgangspunkt des Elements zum Punkt


Über die Funktionsleiste können Sie das markierte Element bestätigen oder mit Nein den Vorgang wiederholen. Bestä-
tigen Sie Ja, erscheint

Diesen können Sie über Ausgangspunkt bestimmen in der Funktionszusatzleiste korrigieren. Beachten Sie, dass das
Koordinatensystem die gewählte Richtung und Lage des Elements beibehält.

Beispiel:
Eingabe: 1,.5

Analog einer Koordinateneingabe bestimmen Sie gleichzeitig die Werte Wegmaß und Abstand. Nach dem Bestätigen
springt das Fadenkreuz automatisch auf den bestimmten Punkt.

Punktbestimmung vom zuletzt identifizierten Punkt


Möchten Sie das Element, die Anfahrrichtung und der Ausgangspunkt für eine weitere Eingabe von Wegmaß und Ab-
stand speichern, wählen Sie Speichern in der Funktionsleiste. Aktivieren Sie erneut über das Menü Bearbeiten > Iden-
tifizieren > Punktbestimmung Element zu Punkt schaltet die Funktionsleiste direkt auf

Die Eingabe der Werte Wegmaß und Abstand bezieht sich auf den zuletzt identifizierten Punkt. Den Ausgangspunkt
können Sie korrigieren.

Beispiel:
Ausgangssituation (gespeichert)

Eingabe: 1,-1
Identifizieren 381

Eingabe: 1.2,.4

Die Speicherung der Ausgangswerte bleibt solange erhalten, bis Sie diese durch erneutes Aktivieren des Menüs Bear-
beiten > Identifizieren > Punktbestimmung Element zu Punkt sowie Speicherung löschen in der Funktionszusatz-
leiste löschen.

Punktprojektion auf die x- oder y-Achse


Einen neuen Geometriepunkt können Sie auch durch die Projektion eines vorhandenen Punkts auf die x- oder y-Achse
definieren. Zuerst bestimmen Sie den Ausgangspunkt, fahren dann den vorhandenen Schalkantenpunkt an, der proji-
ziert werden soll, und drücken folgende Tasten:
X = Punktprojektion auf die x-Achse
Y = Punktprojektion auf die y-Achse

Beispiele:

PA = Ausgangspunkt
P’ = angefahrener Punkt
P = identifizierter Punkt

Segment identifizieren
Segment ohne Elementeingabe aktivieren
Menü Bearbeiten > Identifizieren > Segment
Werkzeugleiste:
Segment identifizieren
Freihandsymbole: Funktion im Modul STRAKON auslösen: C oder Alt + Freihandsymbol (Linie des Segmentrahmens
anfahren. Beachten Sie, dass Sie den Segmentrahmen von innen anfahren.)

Sie können ein Segment (s. Grundlagen, Segmente, Seite 306) aktivieren, in dem nicht gearbeitet wird ohne dass dort
eine Eingabe stattfindet.
382 Eingabe/Eingabehilfen

Mit dem Fadenkreuz fahren Sie das Segment an. Der durchgezogene Rahmen wechselt in das neue aktuelle Segment.

Segment über ein Element aktivieren


Menü Bearbeiten > Identifizieren > Segment über Element
Werkzeugleiste:
Segment über Element identifizieren

Ein Segment können Sie auch über direktes Anfahren eines Elements identifizieren, z.B. wenn Elemente außerhalb
aller Segmentmarkierungen oder Segmentbereiche übereinander liegen.

Mittelpunkt zwischen zwei Punkten identifizieren


Den Mittelpunkt zwischen zwei angefahrenen Punkten identifizieren Sie über die Definition des Ausgangspunkts, An-
fahren des zweiten vorhandenen Schalkantenpunkts und Drücken der Taste b (s. Tastenbelegung, Identifizieren, Seite
113).

Beispiel:

PA = Ausgangspunkt
P’ = angefahrener Punkt
P = identifizierter Punkt

Winkel identifizieren
Bei der Eingabe von Konstruktions- und Zeichnungselementen ist vielfach die Identifikation eines Winkels erforderlich.
In vielen Funktionen haben Sie in der Funktionsleiste über die Funktion Identifizieren zur Winkelidentifikation mehrere
Optionen zur Auswahl:

Funktionszusatzleiste

• Winkel über zwei Punkte identifizieren, s. Seite 383


• Winkel über eine Linie identifizieren, s. Seite 384
• Winkel senkrecht zu einer Linie identifizieren, s. Seite 385
• Winkel zwischen zwei Linien identifizieren, s. Seite 385
• Winkel zwischen Linie und Winkel identifizieren, s. Seite 386
• Kreiswinkel identifizieren, s. Seite 386
• Winkel frei identifizieren, s. Seite 386
Identifizieren 383

Winkel über zwei Punkte identifizieren


Wählen Sie die Umschaltfunktion Zwei Punkte in der Funktionszusatzleiste.

P1 und P2 werden durch eine virtuelle, gestrichelte Linie miteinander verbunden und der Winkel in der Funktionsleiste
angezeigt.

Die globale Winkelrichtung errechnet sich, bezogen auf das Plankoordinatensystem und die lokale Winkelrichtung, auf
das Bildschirmkoordinatensystem.

Während beim nicht gedrehten Plan globaler und lokaler Winkel gleich groß sind, errechnet sich beim gedrehten Plan
der lokale Winkel aus der Summe des globalen Winkels und des Plandrehwinkels.

Drehwinkel des Plans: 0°


384 Eingabe/Eingabehilfen

Drehwinkel des Plans: 30°

Ja
Winkel bestätigen und für die weitere Bearbeitung übernehmen

negativ
Gegenwinkel zum errechneten Winkel übernehmen, z.B.
Globale Winkelrichtung: 40°
negativ: -40° = 320°

Additionswinkel
Zum errechneten Winkel einen zuvor bestimmten Winkel hinzuaddieren (s. Additionswinkel, Seite 386)
Globale Winkelrichtung: 40°
+ Additionswinkel (z.B. 20°) = 60°

Nein
Anderen Winkel identifizieren

Winkel über eine Linie identifizieren


Einen Winkel können Sie auch direkt über das Anfahren einer vorhandenen Linie identifizieren.

Wählen Sie die Umschaltfunktion Linie in der Funktionszusatzleiste.

Nach dem Anfahren der entsprechenden Linie wird die Winkelrichtung durch eine virtuelle, gestrichelte Linie gekenn-
zeichnet. Die Berechnung des Winkels ist abhängig von der angefahrenen Hälfte einer Linie.

Linie in der oberen Hälfte angefahren

Linie in der unteren Hälfte angefahren


Identifizieren 385

Analog „Winkel über zwei Punkte identifizieren, s. Seite 383“ verhält sich der Winkel beim nicht gedrehten und beim
gedrehten Plan.

Winkel senkrecht zu einer Linie identifizieren


Wählen Sie die Umschaltfunktion Senkrechte Linie in der Funktionszusatzleiste.

Nach dem Anfahren der entsprechenden Linie wird die Winkelrichtung durch eine virtuelle, gestrichelte Linie gekenn-
zeichnet. Die Berechnung des Winkels ist abhängig von der angefahrenen Seite einer Linie.

Linie auf der linken Seite angefahren

Linie auf der rechten Seite angefahren

Winkel zwischen zwei Linien identifizieren


Durch Anfahren zweier Linien, die einen theoretischen Schnittpunkt haben, wird der Differenzwinkel bzw. dessen Ge-
genwinkel identifiziert und dargestellt.

Wählen Sie die Umschaltfunktion Zwei Linien in der Funktionszusatzleiste.


386 Eingabe/Eingabehilfen

Winkel zwischen Linie und Winkel identifizieren


Durch Anfahren einer Linie und Eingabe des Zielwinkels wird der Differenzwinkel (Linie am Punkt 1 identifizieren) bzw.
dessen Gegenwinkel (Linie am Punkt 2 identifizieren) zwischen Linie und Zielwinkel identifiziert und dargestellt, z.B.
Zielwinkel = 90°.

Wählen Sie die Umschaltfunktion Linie auf Winkel in der Funktionszusatzleiste.

Kreiswinkel identifizieren
Anfangs- und Endwinkel von Kreisbögen identifizieren

Wählen Sie die Umschaltfunktion Kreiswinkel in der Funktionszusatzleiste.

Den entsprechenden Kreisbogen fahren Sie in der Nähe seines Anfangs- oder Endpunkts an und können den ange-
zeigten Winkel bestätigen.

Kreiswinkel

Winkel frei identifizieren


Beim Identifizieren eines Winkels über zwei Punkte können Sie elementunabhängig beliebige Punkte wählen.

Wählen Sie die Umschaltfunktion Frei in der Funktionszusatzleiste.

Beliebige Punkte

Additionswinkel
Sie können einen Additionswinkel (s. Winkel über zwei Punkte identifizieren, Additionswinkel, Seite 384) bestimmen,
der solange erhalten bleibt, bis Sie diesen wieder ändern.
Identifizieren 387

SmartClick
Bestätigen Sie ein Zeichnungselement oder eine Funktion mit der voreingestellten Taste am Stift oder der mittleren
Maustaste (= SmartClick) wird ein
• Direkter Funktionswechsel über „SmartClick“, s. Seite 387, bzw. eine
• Direkte Funktionsausführung über „SmartClick“, s. Seite 387

ausgeführt.

Der SmartClick ist segmentübergreifend anwendbar. Identifizieren Sie z.B. einen Schenkel einer Hauptansicht in einem
Segment mit Maßstab 1:25 durch einen SmartClick, kann die anschließend automatisch eingeleitete Nebenansicht-Ver-
legung des Schenkels in einem weiteren Segment mit abweichendem Maßstab erfolgen. Die erzeugte Bewehrung wird
dem entsprechenden Segment korrekt zugeordnet.

Siehe hierzu:
Eingabe/Eingabehilfen, SmartClick, Seite 366

Direkter Funktionswechsel über „SmartClick“


Das Anfahren eines bereits auf dem Plan vorhandenen Zeichnungselements bewirkt das Öffnen der zugehörigen Kon-
struktionsfunktion. Dabei wird die Funktionszusatzleiste zeitgleich mit den Parametern des angefahrenen Elements vor-
belegt, z.B. wird bei einer Wand der Stift, der Linientyp, die Wanddicke, die Lage der Wandeingabelinie und die Ebe-
nenbelegung automatisch übernommen.

Beim Anfahren folgender Zeichnungselemente wird die zugehörige Konstruktionsfunktion direkt geöffnet:
Zeichnungselement Funktion
Bild Menü Datei > Importieren / Exportieren > Bild importieren
Segment Menü Bearbeiten > Identifizieren > Segment
Linie, Multilinie Menü 2D-Konstruktion > Linien
Kreis Menü 2D-Konstruktion > Kreise
Rechteck Menü 2D-Konstruktion > Rechtecke
Ellipsen Menü 2D-Konstruktion > Ellipsen
Klothoide Menü 2D-Konstruktion > Klothoiden
Polynom/Parabel Menü 2D-Konstruktion > Polynome/Parabeln
Spline Menü 2D-Konstruktion > Splines
Freihandlinie Menü 2D-Konstruktion > Freihandlinien
Maß Menü 2D-Konstruktion > Maße
Höhenkote Menü 2D-Konstruktion > Höhenkoten
Text Menü 2D-Konstruktion > Texte
Schraffur/Farbfläche Menü 2D-Konstruktion > Schraffuren/Farbflächen
Wand, Stütze, Decke Menü 3D-Konstruktion > Wände, Stützen, Decken
Wandöffnung Menü 3D-Konstruktion > Öffnungen > Fenster, Türen, Aussparungen und Durchbrü-
che
Rahmen, Referenzsicht Menü 2D-Konstruktion > Referenzsichten
Schablone Menü 2D-Konstruktion > Schablone
Stabstahl, Matten diverse Funktionsaufrufe
Symbol, Detail Menü Zubehör > Symbole, Details
Einbauteil Menü Zubehör > Einbauteile
Planpunkt von Menü Zubehör > Weltkoordinaten > Einzeln
Weltkoordinaten
Stahlbau-Variantenbauteil Menü Zubehör > Stahlbau-Varianten > Neu > (Kurzmenü)
Stahlbau-Konstruktion Menü Zubehör > Stahlbau-Konstruktion > Neu
FT-Position Menü Elementierung > FT Positionierung > Position einfügen

Direkte Funktionsausführung über „SmartClick“


Neben dem direkten Funktionswechsel über einen SmartClick können Sie auch die Elementmanipulationen Elemente
miteinander verbinden, Elemente aufeinander verlängern/verkürzen und Parallele, eine Textübernahme und eine
Winkeldefinition durch die Art und Weise des Bestätigen einzelner vorhandener Zeichnungselemente sofort ausfüh-
ren.

Ohne vorher eine der genannten Funktionen durch Klicken auf die Schaltfläche zu öffnen, entscheidet die Methode und
der Ort der Identifizierung über die gewünschte Manipulation.
388 Eingabe/Eingabehilfen

Elemente miteinander verbinden


Um die Funktion Elemente miteinander verbinden direkt auszuführen, fahren Sie das erste Element und das zweite
Element im ersten Fünftel der Elementlänge über den SmartClick an. Das jeweils erste Element wird dabei markiert.

Elemente aufeinander verlängern/verkürzen


Das erste Element fahren Sie im ersten Fünftel der Elementlänge und das zweite Element im mittleren Bereich über
den SmartClick an.

Parallele
Fahren Sie ein Element mittig an, können Sie den Parallelenabstand sofort in der Funktionsleiste eingeben.

Textübernahme
Führen Sie bei der Texteingabe einen SmartClick auf einen bestehenden Text oder zweiten Maßtext im Plan aus, wird
der Text/Teiltext entsprechend der Position des Fadenkreuzes übernommen und an den bereits eingegebenen Text an-
gehängt.

Winkeldefinition
Führen Sie bei der Winkeleingabe (Ausnahme: W = Drehwinkel Koordinaten) einen SmartClick auf ein bestehendes
Element (Linie, Kreis, Ellipse) im Plan aus, wird der Winkel entsprechend der Position des Fadenkreuzes übernommen,
z.B.
Identifizieren 389

Identifizieren Sie einen Text, ein Maß oder eine Höhenkote, erfolgt die Übernahme des Neigungswinkels.
390 Eingabe/Eingabehilfen

Anmerkung:

1. Die zuvor erläuterten Funktionalitäten können zur Vereinfachung in entsprechenden Hilfefenstern angezeigt
werden, die Sie über die Tastenbelegung Shift+F1 öffnen, z.B.
SmartClick für Linien und Kreise

SmartClick für Winkeleingaben

SmartClick in der Bewehrung


(s. auch Bewehrung über „SmartClick“ eingeben, Seite 1255)

2. Der Erkennungsradius eines SmartClicks, d.h. in welchem Abstand zum Element der SmartClick als solcher in-
terpretiert wird, können Sie über einen Eintrag in der Datei tablett.sys steuern. Der Standardwert beträgt
SmartClick-Radius: 5.0
Eine Vergrößerung dieses Werts bewirkt einen größeren Bewegungsradius.
Identifizieren 391

Identifikation über „weitersuchen“


Liegen mehrere Elemente übereinander, wird das oberste Element gefunden. Zur Information wird in der Klammer das
gefundene Zeichnungselement, z.B. Linie, die Stiftstärke sowie die entsprechende Stiftnummer angezeigt. Automatisch
schaltet sich weitersuchen in der Funktionsleiste ein. Über diese Funktion können Sie das darunter liegende Element
markieren und identifizieren.
392 Eingabe/Eingabehilfen

QuickBox
Menü Zubehör > QuickBox
Werkzeugleiste:
QuickBox

Zeichnungselemente mit unterschiedlichen Attributen oder Zubehör, die Sie häufig verwenden, z.B. Außenmasse,
Achslinien, Nordpfeil, können Sie sich als Favoriten für den Schnellzugriff in der QuickBox anlegen.

Neu aus Plan


Zeichnungselemente, Öffnungen, Symbole oder Details aus dem Plan übernehmen
Diese identifizieren Sie für die Übernahme im Plan. Der Cursor steht im Eingabefeld des neuen Favori-
tennamens, den Sie dazu bestimmen.

Neu aus Verwaltung


Öffnungen, Symbole, Details oder Zusatzprogramme sowie Makros und Einbauteile (Makros) aus der
Verwaltung übernehmen
Der Symbolname und der Beschreibungstext werden automatisch übernommen. Zubehör können Sie
aus verschiedenen Dateipfaden in die QuickBox übernehmen. Die Dateipfade müssen beim Einbau exi-
stieren.

Einbauen
Markierten Favoriten einbauen

Löschen
Markierten Favoriten bzw. Ordner löschen
QuickBox 393

Neuer Ordner
Ordner für Favoriten anlegen

Favoritenbild erzeugen
Favoritenbild über einen Ausschnitt im Plan definieren (alternativ können Sie über einen Doppelklick in
das Favoritenbild die Erzeugung starten)

Aktualisieren
Favoritenliste manuell aktualisieren

Stammdaten wählen

Stammdatenverwaltung öffnen
Die Stammdaten korrespondieren mit den Einträgen im Menü Einstellungen > Stammdaten > Quick-
Box.

Anzeige aktualisieren
Ändern sich bei geöffneter QuickBox im Netzbetrieb die Favoriten (z.B. Namen ändern, Favoriten löschen), wird bei
Auswahl dieses geänderten Favorits (eine Meldung erscheint) die Favoritenliste automatisch aktualisiert. Beim Wech-
sel der Stammdaten erfolgt die Aktualisierung ohne Meldung.

Favoritenliste

Name des Verzeichnisses ggf. mit Datenpfad (s. Einstellungen, Stammdatenverwaltung, Seite 165)

Favoriten anlegen
Folgende Elemente lassen sich als Favoriten anlegen:
Linien, Rechtecke, Kreise, Schraffuren, Texte, Maße, Höhenkoten, Wände und Stützen, AdHoc-Bewehrung sowie Zu-
behör (Symbole, Details und Zusatzprogramme)

Zu den Favoriten werden die zugehörigen Attribute, z.B. Stiftnummer, Linientyp, Winkel, Endmarkierungstyp, Texthöhe,
gespeichert und beim Einbauen sofort gesetzt.

Favoriten einbauen
Einen Favoriten bauen Sie über einen Doppelklick, durch Klicken auf das Icon Einbauen oder durch Bestätigen mit
ENTER ein. Das Programm öffnet die zugehörige Funktion mit den Einstellungen, die beim Speichern des Favoriten
hinterlegt waren.

Haben Sie ein Symbol oder Detail aus dem Plan als Favorit angelegt, „hängt“ dieses beim Einbau zum Platzieren am
Cursor. Haben Sie ein Zubehör aus der Verwaltung übernommen, öffnet sich die Teilbildauswahl oder das Zusatzpro-
gramm.

Tooltip

Individuellen Tooltip für jeden Favoriten bestimmen und speichern, den Sie auch ändern können.
394 Eingabe/Eingabehilfen

Anmerkung:

• Die Ordnerstruktur sowie Ordner- und Favoritennamen können Sie individuell gestalten bzw. vergeben.
• Den Favoritennamen können Sie durch Markieren und Klicken in den Namen bzw. Markieren und Drücken der
Taste F2 ändern.
• Beim Einbau von Zubehör sucht das Programm nach dem zugehörigen Dateipfad. Ist dieser nicht vorhanden,
wird eine Meldung mit dem fehlenden Dateipfad eingeblendet.
• Bei der Übernahme in die QuickBox werden die Ebeneninformationen der Zeichnungselemente (Linien, Kreise,
Rechtecke, Maße, Höhenkoten, Texte, Schraffuren, Wände und Stützen) mitgespeichert.
• Wenn Sie den Ordner strakon\quickbox auf einen anderen Rechner einkopieren, beachten Sie, dass die Zu-
behörpfade und die Stiftreihenfolge dem Erzeugerrechner entsprechen.
• Die Dialogbox QuickBox können Sie bei Bedarf minimieren oder auf das zweite CAD-Fenster verschieben.
• Eine geöffnete QuickBox sowie ihre Lage auf dem CAD-Fenster werden gespeichert und bei einem Neustart von
STRAKON in deren Lage wieder eingeblendet.

Durch die Installation können Sie die Favoriten der Stammdaten Quickbox und Flex-Bauteile direkt einbauen.

Seitenleiste

Über die Seitenleiste schalten Sie den Hauptdialog optional automatisch ein/aus. So haben Sie jederzeit Zugriff auf Ihre
QuickBox-Elemente und sparen dennoch wertvollen Platz auf Ihrem CAD-Fenster.

Minimieren

Automatisch ausblenden ein/aus

Option Automatisch ausblenden ausgeschaltet

Video auf YouTube.de:

1. Schritte STRAKON 2017 - Quickbox (Favoriten)


(https://www.youtube.com/watch?v=RhZODS-fIlc)

Siehe hierzu:
Kontextmenü, Seite 395
QuickBox 395

Kontextmenü
Das Kontextmenü öffnen Sie durch Drücken der rechten Maustaste auf der geöffneten Dialogbox der QuickBox:

Links/Rechts
Lage der Seitenleiste bezogen auf den Rand der Dialogbox

Minimieren
Minimieren der QuickBox
Maximieren Sie die QuickBox über das Icon QuickBox in der Werkzeugleiste oder das Menü Zubehör > Quick-
Box.

Automatisch ausblenden
Hauptdialog automatisch ein-/ausblenden
Bei eingeschalteter Option wird der Hauptdialog ausgeblendet, wenn Sie den Cursor aus der QuickBox bewegen.

Bewegen Sie den Cursor auf die Seitenleiste, wird die QuickBox wieder eingeblendet.
396 Eingabe/Eingabehilfen
Abstand messen 397

Abstand messen
Menü Sonstiges > Abstand messen
Werkzeugleiste:
Abstand messen

Ermitteln Sie die Koordinaten (dx, dy), Länge, Winkel und Neigung einer Strecke, Linie oder Maß.

Funktionszusatzleiste

• 2 Punkte, s. Seite 398


• Polygonal, s. Seite 398
• Element zu Punkt, s. Seite 399
• Punkt zu Element, s. Seite 399
• Linie, s. Seite 399
• Maß, s. Seite 400
• Wahre Länge, s. Seite 400
• Frei, Punktkorrektur, s. Seite 400

Die Abstandswerte (Koordinaten, Länge und Winkel) werden in der jeweiligen Maßeinheit auf 10tel-Millimeter und die
Neigung in % mit einer Nachkommastelle in der Funktionsleiste angezeigt, z.B.

Sie können einen der angezeigten Abstandswerte durch Anfahren in der Funktionsleiste in die Zwischenablage kopie-
ren. Den kopierten Wert können Sie direkt mit Strg+V in ein anderes Programm, z.B. Tabellenkalkulation, oder in
STRAKON in der Funktion Texte als einen neuen Text einfügen.

Siehe hierzu:
2 Punkte, Seite 398
Polygonal, Seite 398
Element zu Punkt, Seite 399
Punkt zu Element, Seite 399
Linie, Seite 399
Maß, Seite 400
Wahre Länge, Seite 400
Frei, Punktkorrektur, Seite 400
398 Eingabe/Eingabehilfen

2 Punkte
Menü Sonstiges > Abstand messen > Funktionszusatzleiste: 2 Punkte

Ermitteln Sie den Abstand zwischen zwei Punkten.

Polygonal
Ermitteln Sie den Wert eines geradlinigen Polygons.

Die angefahrenen Längen werden markiert und der Messwert wird angezeigt. Der Abstand zum nächsten Polygonpunkt
wird automatisch aufaddiert. Die Auswahl weiterer Polygonpunkte beenden Sie über Weiter und der Meßwert wird in
der Funktionsleiste zur Übergabe in die Zwischenablage angeboten:
Abstand messen 399

Element zu Punkt
Menü Sonstiges > Abstand messen > Funktionszusatzleiste: Element zu Punkt

Die Werte von einem Element bzw. dessen Verlängerung können Sie lotrecht auf einen Punkt ermitteln.

Element = Linie, Rechteck

Element = Kreis
Ist das anzufahrende Element ein Kreis, bezieht sich die Anzeige der Werte auf die „kürzeste Strecke“ (das Lot).

Punkt zu Element
Menü Sonstiges > Abstand messen > Funktionszusatzleiste: Punkt zu Element

Analog „Element zu Punkt, s. Seite 399“ werden die Werte von einem Punkt auf ein Element angezeigt.

Linie
Menü Sonstiges > Abstand messen > Funktionszusatzleiste: Linie

Ermitteln Sie die Werte dx, dy, Länge und Winkel einer Linie.
400 Eingabe/Eingabehilfen

Maß
Menü Sonstiges > Abstand messen > Funktionszusatzleiste: Maß

Ermitteln Sie die Länge oder Strecke über ein vorhandenes Maß.

Ohne den Plan- oder Zoomausschnitt zu wechseln, hilft Ihnen diese Eingabemethode bei der Bearbeitung Maßwerte
zu lesen.

Wahre Länge
Nach Wahl einer der Funktionen 2 Punkte, Polygonal, Element zu Punkt oder Punkt zu Element können Sie mit der
Umschaltfunktion Wahre Länge die Abstandswerte in wahrer Länge oder im Maßstab des aktiven Segments anzeigen.
Die wahre Länge gibt die reale Abmessung auf dem ausgeplotteten Plan wieder, z.B.
Maßstab: 1:25
Maßeinheit: m
Funktion: 2 Punkte

Anzeige in wahrer Länge:

Anzeige im Maßstab:

Frei, Punktkorrektur
Die Umschaltfunktion Frei können Sie für jeden zu bestimmenden Punkt (in den Funktionen 2 Punkte, Polygonal, Ele-
ment zu Punkt und Punkt zu Element) vorab in der Funktionszusatzleiste ein- oder ausschalten. Die Koordinaten (dx,
dy), die Länge und der Winkel werden dabei als „mitlaufende“ Werte im Maßstab bzw. in wahrer Länge angezeigt.

Durch Einschalten der Umschaltfunktion Punktkorrektur (die Funktion erscheint, wenn Frei ausgeschaltet ist) können
Sie jeden angefahrenen Punkt über eine Koordinateneingabe korrigieren.

Die angezeigten Werte löschen Sie wieder über Weiter.


Fläche und Umfang messen 401

Fläche und Umfang messen


Menü Sonstiges > Fläche und Umfang messen
Werkzeugleiste:
Fläche und Umfang messen

Sie können die Fläche und den Umfang von beliebigen Geometrien messen. Das kann ein geschlossener oder offener
Polygonzug, eine Wand oder eine Schraffurfläche sein.

Funktionsleiste

Die Darstellung der Werte erfolgt in der gewählten Eingabedimension in der Werkzeugleiste.
402 Eingabe/Eingabehilfen

Messwerte in Windows-Zwischenablage kopieren


Kopieren Sie sich einen Messwert aus der Funktion Abstand messen oder Fläche und Umfang messen in die Zwi-
schenablage und fügen diesen ein als Abstandswert (Koordinaten, Länge und Winkel) z.B. dx zum Zeichnen einer Li-
nie, Flächenwert als Text in der Texteingabe oder auch als Wert in ein anderes Programm.

Funktionsleiste

Durch Klicken auf den Wert in der Funktionsleiste wird dieser automatisch in die Zwischenablage kopiert. Anschließend
wechseln Sie die Funktion oder das Programm, z.B. Microsoft® Excel, und fügen den Wert an der Cursorstellung mit
Strg+V ein.

Beispiel: Abstandswert für das Zeichnen von Kreisen übernehmen


Die Draufsicht soll mit den mittleren Kreisen ergänzt werden.
- Wählen Sie Abstand messen
- Identifizieren Sie die Punkte P1 und P2
- Zur Übernahme der Länge in die Windows-Zwischenablage klicken Sie auf Länge = 151.47cm und auf Weiter

- Wählen Sie die Funktion Kreise


- Drücken Sie Strg+V für die Eingabe des Durchmessers

Wiederholen Sie das Messen und die Übernahme für das Zeichnen des zweiten Kreises.
Messwerte in Windows-Zwischenablage kopieren 403

Beispiel: Umfang des äußeren Kreises in einen Text einfügen


- Wählen Sie Fläche und Umfang messen
- Nehmen Sie den äußeren Kreis in den Ausschnitt
- Zur Übernahme vom Umfang in die Windows-Zwischenablage klicken Sie auf Umfang = 5.6546 m und auf Weiter.

- Wählen Sie die Funktion Texte


- Fügen Sie mit Strg+V den Wert an die gewählte Stelle im Text ein
404 Eingabe/Eingabehilfen

Bildschirmausschnitte
Da ein Plan mit z.B. DIN A0-Abmessungen auf einem Monitor mit nur etwa 300 x 400 mm abgebildet ist, wird häufig in
Bildschirmausschnitten gearbeitet.

Bildschirmausschnitte bestimmen Sie über das Menü Ansicht, die Iconleiste, s. Seite 77, oder über ein Freihandsymbol
(s. Freihandsymbole, Bildschirmausschnitt im Modul STRAKON bestimmen, Seite 115) oder eine Tastenbelegung, s.
Seite 358.

Siehe hierzu:
Zoom Fenster, Seite 404
Zoom +/-, Seite 406
Zoom %, Seite 406
Zoom Segment, Seite 406
Zoom Plan(-ausschnitt), Seite 406
Zoom alle Segmente, Seite 406
Zoom alles, Seite 407
Zoom aktuelles Segment, Seite 407
Zoom nach, Seite 407
Zoom festlegen, Seite 407
Zoom zurück, Seite 408
Auffrischen, Seite 408
Pan, Seite 408
Bildschirmfenster, Seite 409
Bildschirmfenster gleich, Seite 409
Bildschirmfenster tauschen, Seite 409

Zoom Fenster
Menü Ansicht > Zoom Fenster
Werkzeugleiste:
Zoom Fenster
Iconleiste:
Zoom Fenster
Freihandsymbole: Bildschirmausschnitt im Modul STRAKON bestimmen:

Mit dem Fadenkreuz identifizieren Sie die Bezugsecken des Bildschirmausschnitts und der gewählte Planausschnitt
wird dargestellt.

Ein Fenster erscheint, das Sie durch Bewegen des Cursors nach allen Seiten vergrößern oder verkleiner können.

Anmerkung:

Bestätigen Sie direkt das vom Programm angebotene Ausschnittsfenster, ohne eine Änderung der Fenstergröße
vorzunehmen, erscheinen alle Elemente in den Originalabmessungen (10 cm Bildschirmgrafik = 10 cm Zeichnungs-
original).

Über Bezugsecke neu in der Funktionszusatzleiste können Sie die Bezugsecke des Ausschnitts korrigieren. Zusätzlich
können Sie den Ausschnitt, vor dem Bestätigen der zweiten Ecke, mit Alt+V frei verschieben.
Bildschirmausschnitte 405

Funktionszusatzleiste

• Links, Rechts, Oben, Unten, s. Seite 405


• Mitte, s. Seite 405
• Segment (blättern), s. Seite 405
• Zurück, s. Seite 405
• %, s. Seite 405
• In Speicher, s. Seite 405
• Aus Speicher, s. Seite 405
• Alle Segmente, s. Seite 405
• Alles, s. Seite 405

Links, Rechts, Oben, Unten


Vom Plan erscheint der Links, Rechts, Oben oder Unten vom aktuellen Bildschirmausschnitt liegende Teil bei gleicher
Vergrößerung auf dem Bildschirm.

Mitte
Den aktuellen Bildschirmausschnitt (Ausschnitt: Mitte) neu aufbauen

Segment (blättern)
Neben der direkten Eingabe einer Segmentnummer, können Sie durch Drücken der ENTER-Taste fortlaufend durch
die Segmente blättern, die jeweils bildschirmfüllend dargestellt werden (s. Zoom Segment, Seite 406).

Zurück
Den letzten vor dem aktuellen dargestellten Bildschirmausschnitt nochmals aufbauen

%
Prozentsatz, um den das aktuelle Bild (Bildschirmausschnitt oder Gesamtplan) vergrößert werden soll, bestimmen

In Speicher
Lage und Abmessungen des aktuellen Bildschirmausschnitts (bezogen auf den Gesamtplan) speichern
Sie können jeweils nur einen Bildschirmausschnitt speichern.

Aus Speicher
Den über die Funktion In Speicher bestimmte Bildschirmausschnitt erneut aufbauen

Alle Segmente
Alle Segmente des Plans (auch die außerhalb der Planumrandung liegenden) anzeigen (s. Zoom alle Segmente, Seite
406)

Alles
Alle Elemente des Plans, auch die außerhalb jeder Segmentmarkierung liegenden, im Bildschirmausschnitt anzeigen
406 Eingabe/Eingabehilfen

Zoom +/-
Menü Ansicht > Zoom +/-
Werkzeugleiste:
Zoom +/-
Iconleiste:
Zoom +/-
Tastenbelegung: Ansichten: Taste Bild auf oder Bild ab

Bearbeitungsausschnitt vergrößern oder verkleinern

Zoom %
Menü Ansicht > Zoom %

Prozentsatz bestimmen, um den das aktuelle Bild (Bildschirmausschnitt oder Gesamtplan) vergrößert werden soll

Zoom Segment
Menü Ansicht > Zoom Segment
Werkzeugleiste:
Zoom Segment

Nummer des Segments bestimmen, das bildschirmfüllend dargestellt werden soll

Zoom Plan(-ausschnitt)
Menü Ansicht > Zoom Plan(-ausschnitt)
Werkzeugleiste:
Zoom Plan(-ausschnitt)
Iconleiste:
Zoom Plan(-ausschnitt)
Tastenbelegung: Ansichten: Taste Pos 1
Freihandsymbole: Bildschirmausschnitt im Modul STRAKON bestimmen: V

Plan in voller Größe oder im zuvor gewählten Planausschnitt (s. Zoom festlegen, Seite 407) anzeigen

Zoom alle Segmente


Menü Ansicht > Zoom alle Segmente
Werkzeugleiste:
Zoom alle Segmente
Tastenbelegung: Ansichten: Tastenkombination Strg+Z
Freihandsymbole: Bildschirmausschnitt im Modul STRAKON bestimmen:

Alle Segmente des Plans (auch die außerhalb der Planumrandung liegenden) im Bildschirmausschnitt anzeigen
Bildschirmausschnitte 407

Zoom alles
Menü Ansicht > Zoom alles
Werkzeugleiste:
Zoom alles
Iconleiste:
Zoom alles
Tastenbelegung: Ansichten: Tastenkombination Strg+L

Alle Elemente des Plans (auch die außerhalb jeder Segmentmarkierung liegenden) im Bildschirmausschnitt anzeigen

Zoom aktuelles Segment


Menü Ansicht > Zoom aktuelles Segment
Werkzeugleiste:
Zoom aktuelles Segment
Tastenbelegung: Ansichten: Tastenkombination Strg+G
Freihandsymbole: Bildschirmausschnitt im Modul STRAKON bestimmen: Alt + Freihandsymbol V
Das aktive Segment des Plans im Bildschirmausschnitt anzeigen

Zoom nach
Menü Ansicht > Zoom nach

Bildschirmausschnitt nach links, rechts, oben, unten schrittweise sowie stufenlos verschieben und aktuellen Bildschir-
mausschnitt neu aufbauen
Dies ist ebenfalls über die Freihandsymbole (s. Freihandsymbole, Bildschirmausschnitt im Modul STRAKON bestim-
men, Seite 115) sowie ein schrittweises Verschieben des Bildschirmausschnitts nach links, rechts, oben und unten al-
ternativ auch über die Pfeiltasten der Tastatur möglich (s. Tastenbelegung, Ansichten, Seite 113).

Zoom festlegen
Menü Ansicht > Zoom festlegen

In Speicher / Aus Speicher


Werkzeugleiste:
In Speicher / Aus Speicher

Bearbeitungsausschnitt speichern und wieder öffnen

Akt. Ausschnitt als Plan(-ausschnitt)


Werkzeugleiste:
Akt. Ausschnitt als Plan(-ausschnitt)

Aktuellen Bearbeitungsausschnitt als zukünftigen Planausschnitt bestimmen (s. Zoom Plan(-ausschnitt), Seite 406)
408 Eingabe/Eingabehilfen

Blattabmessung als Plan(-ausschnitt)


Werkzeugleiste:
Blattabmessung als Plan(-ausschnitt)

Blattabmessung als zukünftigen Planausschnitt bestimmen (= Plan in voller Größe)

Zoom zurück
Menü Ansicht > Zoom zurück
Werkzeugleiste:
Zoom zurück
Iconleiste:
Zoom zurück
Freihandsymbole: Bildschirmausschnitt im Modul STRAKON bestimmen: <

Den letzten Bildschirmausschnitt anzeigen

Auffrischen
Menü Ansicht > Auffrischen
Werkzeugleiste:
Auffrischen
Iconleiste:
Auffrischen

Neuer Bildaufbau

Pan
Menü Ansicht > Pan
Werkzeugleiste:
Pan

Alternativ können Sie den Planausschnitt durch Drücken der mittleren Maustaste, über die aufgesetzte Stiftspitze und
Drücken der oberen Wipptaste oder über die Tastenbelegung Strg+linke Maustaste verschieben.

Die Darstellung des Cursors wechselt in eine Hand und Sie können den Planausschnitt im CAD-Fenster bewegen. Hat
der Planausschnitt die gewünschte Platzierung, lassen Sie die Tasten los oder bei Auswahl über das Menü Ansicht
drücken Sie eine beliebige Taste.
Bildschirmausschnitte 409

Bildschirmfenster
Vertikales oder horizontales Bildschirmfenster bestimmen

Bildschirmfenster gleich
Zwei gleich große Bildschirmfenster bestimmen

Bildschirmfenster tauschen
Inhalt des identifizierten Bildschirmfensters mit dem des aktiven Bildschirmfensters tauschen
410 Eingabe/Eingabehilfen

Kommandos eingeben/wählen
Menü Sonstiges > Kommandos
Werkzeugleiste:
Kommandos
Tastenbelegung: Funktionen wählen: Tab-Taste > Hilfe

Die Kommandoeingaben bieten weitere spezielle Zusatzfunktionen für die Planbearbeitung an.
Sie können, z.B. bei auftretenden Fehlermeldungen, Informationen über die eingegebenen Daten aufrufen oder mit den
vorhandenen Korrekturen Fehler beheben.
Da die Funktionen der Kommandoeingabe relativ selten eingeschaltet werden müssen, sind sie nicht Bestandteil der
sichtbaren Funktionsleisten, sondern in der Funktion Kommandos zusammengefasst. Die erste Dialogbox beinhaltet
die Übersicht der vorhandenen Kommandokapitel (Allgemeine Kommandos, Drucken (Segment und Elemente) usw.).
Nach Auswahl eines Kommandokapitels werden die zugehörigen Kommandofunktionen zur Auswahl angeboten. Ist für
das gewählte Kommando noch eine manuelle Eingabe erforderlich, z.B. Text markieren von Nummer aa bis ee, wird
diese abgefragt.

Bei Drücken der Tab-Taste können Sie in der Funktionsleiste

auch direkt ein Kommando eingeben. Die zuletzt aufgerufenen acht Kommandofunktionen stehen in der Funktionsleiste
zur Wahl.

Zur besseren Übersicht sind die Kommandos (Zusatzfunktionen) in folgende Kapitel eingeteilt:
• Allgemeine Kommandos, s. Seite 410
• Kommandos: Bewehrung, s. Seite 411
• Kommandos: Drucken (Segment und Elemente), s. Seite 411
• Kommandos: Elemente löschen, s. Seite 413
• Kommandos: Kontrollkommandos, s. Seite 414
• Kommandos: Markierkommandos, s. Seite 417
• Kommandos: Positionen auflösen, s. Seite 418

Sofern die Kommandofunktionen nicht selbsterklärend sind, erfolgen die Erläuterungen in den zugehörigen Kapiteln für
Schalung und Bewehrung.

Siehe hierzu:
Weitere Kommandos, Seite 419
Kommandos (Zubehör), Seite 420

Allgemeine Kommandos
Menü Sonstiges > Kommandos
Werkzeugleiste:
Kommandos
Tastenbelegung: Funktionen wählen: Tab-Taste > Hilfe > Allgemeine Kommandos

FAK Maßstab für aktives Segment ändern


YFAK Verzerrungsfaktors für das aktive Segment eingeben
DOS DOS-Eingabeaufforderung öffnen (Betriebssystem)
Das Programm wechselt automatisch in das Unterverzeichnis, in dem STRAKON installiert ist.
EDIT Texteditor
SICH Interne Sicherungszeit einstellen
DIN6776 Faktor Normschrift = 0.8476
NO6776 Faktor Normschrift = 1
??6776 Faktor Normschrift anzeigen
PROUM Zusatzprogramme umspeichern
MASKE Grafische Maske erzeugen / korrigieren
Kommandos eingeben/wählen 411

SPRACHE Dialogsprache wechseln (Deutsch, Englisch, Französisch usw.)


ARBWECHS Arbeitsbereich wechseln

Kommandos: Bewehrung
Menü Sonstiges > Kommandos
Werkzeugleiste:
Kommandos
Tastenbelegung: Funktionen wählen: Tab-Taste > Hilfe > Bewehrung

BEWSORT Bewehrung im Segment in der Reihenfolge HA, NA, EA sortieren


BEWUMSO Bewehrung einzeln umsortieren
RANDAB Randabstände anzeigen
EXPO Expositionsklassen anzeigen
CVBIEFO Biegeform einer Stabstahlbewehrung im Cube anzeigen
TTBEWNUM Bewehrungsnummer im Tooltip der Bewehrung anzeigen
MPNALS Positionslücken in einer Mattenverlegung schließen

Kommandos: Drucken (Segment und Elemente)


Menü Sonstiges > Kommandos
Werkzeugleiste:
Kommandos
Tastenbelegung: Funktionen wählen: Tab-Taste > Hilfe > Drucken (Segment und Elemente)

LD Liniendaten des aktiven Segments drucken


MD Maßkettendaten des aktiven Segments drucken
TD Textdaten des aktiven Segments drucken
WD Wanddaten drucken
SD Schraffurdaten des aktiven Segments drucken
BD Bewehrungsdaten des aktiven Segments drucken
CD Klothoidendaten drucken
ED Einbauteildaten (Makros) drucken
KD Koordinatendaten drucken
INF Elementinformationen (Linien, Kreisen usw.) drucken
STABPOS Stabstahl-Positionsdaten drucken
GEMAPOS Gebogene Matten-Positionsdaten drucken
MATTPOS Matten-Positionsdaten drucken
EDEPOS Element-Positionsdaten drucken
EBTPOS Einbauteil-Positionsdaten drucken
ELEPOS Elementierung-Positionsdaten drucken
WNDPOS Wandeinbauteil-Positionsdaten drucken
MAKPOS Makro-Positionsdaten drucken
DRUBE Daten für eine Bewehrungseingabe drucken
ZUSPOS Zusatzprogramm-Positionsdaten drucken
GTPOS Gitterträger-Positionen drucken
ELD Ellipsendaten drucken
MWPOS Mauerwerks-Positionsdaten durcken
STABZAE Zähldaten für die Stabstahlpositionen drucken
PD Polynomdaten drucken

Die Daten werden in weiteren Dialogboxen angezeigt, z.B. LD = Liniendaten.


412 Eingabe/Eingabehilfen

Einzelne Elementinformationen werden nach Wahl des Kommandos INF und Anfahren von Linie, Kreis, Text, Maß usw.
angezeigt, z.B. Maß

und können für eine weitere Eingabe übernommen werden (= Parameter übernehmen).

Anmerkung:

Beachten Sie, dass Sie in diesen Informationsfenstern keine Korrekturen vornehmen können.
Kommandos eingeben/wählen 413

Kommandos: Elemente löschen


Menü Sonstiges > Kommandos
Werkzeugleiste:
Kommandos
Tastenbelegung: Funktionen wählen: Tab-Taste > Hilfe > Elemente löschen

LL Linien von Nr. bis Nr. löschen


LM Maßketten von Nr. bis Nr. löschen
LT Texte von Nr. bis Nr. löschen
LTU Textunterstrichbeziehung für Segment aufheben
LS Schraffuren von Nr. bis Nr. löschen
LB Bewehrungen von Nr. bis Nr. löschen
LLD Doppelte Linien löschen
LKD Doppelte Koordinaten löschen
LMP Zahlenmattenposition löschen
LMBP Buchstabenmattenposition löschen
LMZP Zeichnungsmattenposition löschen
LSP Stabstahlposition löschen
LSYP Symbolposition löschen
LEBP Einbauteilposition löschen
LDEP Detailposition löschen
LELP Elementierungsposition löschen
LMEP Makroelementposition löschen
LW Wände von Nr. bis Nr. löschen
LC Klothoiden von Nr. bis Nr. löschen
LEDP Elementdeckenposition löschen
LLDAUTO Doppelte Linien löschen, automatisch
LLDSTIFT Doppelte Linien löschen, Stift automatisch
LMHP HA, EA einer Zahlenmattenposition löschen
LMBHP HA, EA einer Buchstabenmattenposition löschen
LAELP FT Position löschen
LUK Unterstützungskorbtyp löschen
L3D 3D-Sicht von Nr. bis Nr. löschen
LFLEX Flex-Bauteil von Nr. bis Nr. löschen

LLD: Doppelte Linien löschen


Sind doppelte Linien vorhanden, deren Stiftstärken und Linientypen gleich sind, wird die Linie mit der höheren Linien-
nummer gelöscht. Sind die Stiftstärken gleich, aber die Linientypen ungleich, erfolgt eine Auswahlabfrage in der Funk-
tionsleiste.

LLDAUTO: Doppelte Linien automatisch löschen


Sind doppelte Linien vorhanden, deren Stiftstärken gleich sind, wird die Linie mit der höheren Linientypnummer ge-
löscht. Sind die Stiftstärken ungleich, wird die Linie mit der dünneren Stiftstärke gelöscht.

LLDSTIFT: Doppelte Linien automatisch über Stiftstärke löschen


Analog des Kommandos LLD, ohne Abfrage bei gleichen Linientypen, aber ungleichen Stiftstärken. Die Linien mit der
dünneren Stiftstärke werden gelöscht.
414 Eingabe/Eingabehilfen

Kommandos: Kontrollkommandos
Menü Sonstiges > Kommandos
Werkzeugleiste:
Kommandos
Tastenbelegung: Funktionen wählen: Tab-Taste > Hilfe > Kontrollkommandos

MASKON Kontrolle der Maßzuordnung


MASANB Kontrolle und Korrektur der Maßanbindung
MASKONL Kontrolle auf übereinanderliegende Maße
BEWANB Kontrolle der Bewehrungsanbindung Stabstahl
MATANB Kontrolle der Bewehrungsanbindung Matten
HAKON Kontrolle der vorhandenen und angebundenen Hauptansichten
WANDKON Kontrolle und ggf. Restaurierung der Linienzuordnung bei Wänden
ATTR Alle Linienattribute korrigieren
WANDL ELANS auf 'A' oder ' ' (toggelt)
CHECKED Korrektur der Zähler der Decken-/Fassadenpositionen
CHECKMA Korrektur der Zähler der Mattenpositionen
CHECKBE Kontrolle der Zähler der Eisenansichten
NEWVEFEL Neuauslegen aller Verlegungen (ED/DEC/MDE/FAS/ALLG)
CHECKSL Kontrolle der Mindestschenkellängen (min. sl)
EBTZA EBT Zählfaktor anzeigen
AELZA ARL Zählfaktor anzeigen
STRATEDI: Hier neue Zeile!
RESETPR Elementzeichenreihenfolge zurücksetzen
VEFKON Kontrolle der Verlegefelder (Alle Eisen markieren)
CHECKNAN Kontrolle von Elementen deren Koordinaten NaN sind
CHECKANB Auf „Freie“ Koordinaten prüfen
CHECKEBT Kontrolle der Einbauteile, Symbole, FT Positionierung usw.
CHANGEFLEX Flex-Bauteil Pfade ändern

MASANB: Kontrolle und Korrektur der Maßanbindung


Alle Maßinformationen werden nach Anfahren des Maßes und Auswahl der Funktion Info angezeigt:

Anmerkung:

Beachten Sie, dass Sie in diesem Informationsfenster keine Korrekturen vornehmen können.

MASKONL: Kontrolle auf übereinanderliegende Maße


Im Plan erfolgt die Kontrolle auf überlappende Maße für das aktive Segment.
Der Grenzwert der Überlappung liegt bei 0,5 mm wahrer Größe auf dem ausgeplotteten Plan.

Anmerkung:

Über das Menü Einstellungen > Grundeinstellungen, s. Seite 142, können Sie die automatische Kontrolle aller
Segmente auf überlappende Maße bestimmen. Diese Kontrolle erfolgt somit bei jedem Speichervorgang des Plans.
Kommandos eingeben/wählen 415

WANDKON: Wandelemente kontrollieren


Das Kommando WANDKON verwenden Sie nur, wenn bei den Wandverbindungen Fehlermeldungen angezeigt oder
Verbindungen nicht richtig ermittelt werden.

Nach dem Aktivieren des Kommandos erscheint die Meldung

mit dem Hinweis, dass alle Wände kontrolliert und die Fehler beseitigt worden sind. Anschließend können Sie mit den
Funktionen der Verbindungen, s. Seite 976, weiter arbeiten.

WANDL: Linienattribute umschalten


Das Kommando WANDL verwenden Sie zur Umschaltung „normaler“ Linien in Wandlinien oder umgekehrt (= Attribut
vergeben). Dies ist insbesondere für die korrekte Schraffurerkennung bei über Linien erstellten Wandöffnungen wichtig.
Alle Linien müssen Sie, die
• zur Öffnung gehören,
• eine Schraffur umschließen sollen,
mit dem Attribut 'A' versehen. Die zugehörigen Linien werden angefahren, z.B.

und folgende Meldungen erscheinen:

bzw.

Hat eine Linie schon das Attribut 'A' können Sie dieses durch die Funktion ENTER = umschalten auf ’ ’ entfernen oder
im umgekehrten Falle, wenn die Linie noch kein Attribut hat, zufügen.

Um eine andere Linie anzufahren, können Sie dies in der Funktionszusatzleiste wählen.

Anmerkung:

1. Das Attribut 'A' können Sie nur durch die Funktion ENTER = umschalten auf ’A’ vergeben.
2. Ist bei einer angefahrenen Linie das Attribut nicht 'A' oder ' ', sondern R; L; H; V; usw. ist diese eine korrekte
Wandlinie und die Funktion ENTER = umschalten auf ... entfällt.
416 Eingabe/Eingabehilfen

CHECKMA: Korrektur der Zähler der Mattenpositionen


Vor der Ausgabe der Bewehrungslisten für Matten führen Sie das Kommando CHECKMA automatisch aus. Ohne Mel-
dung werden fehlerhafte Datenbestände korrigiert.
Auch bei manueller Ausführung von CHECKMA werden die fehlerhaften Datenbestände korrigiert und folgende Mel-
dung erscheint, z.B.:

CHECKSL: Kontrolle der Mindestschenkellängen

Das Kommando CHECKSL können Sie ebenfalls über das Menü Bewehrung > Übersicht Stabstahlpositionen >
Kontrolle Mindestschenkellängen aufrufen.

EBTZA: EBT Zählfaktor anzeigen


Für alle im aktiven Plan eingebauten Einbauteile können Sie über das Kommando EBTZA der Zählfaktor an der Posi-
tionsnummer temporär einblenden.

Die Zählfaktoren an der Positionsnummer können Sie an dieser Stelle über die Funktion Ausschnitt drucken ausge-
ben. Die Abfrage Multiplikator für Verlegefelder plotten vor dem Drucken bezieht sich nur auf vorhandene Beweh-
rung.

Beim Beenden der Funktion mit Weiter werden alle Zählfaktoren der Einbauteile wieder ausgeblendet.
Kommandos eingeben/wählen 417

Kommandos: Markierkommandos
Menü Sonstiges > Kommandos
Werkzeugleiste:
Kommandos
Tastenbelegung: Funktionen wählen: Tab-Taste > Hilfe > Markierkommandos

MAK Koordinaten von Nr. bis Nr. markieren


MAKN Koordinaten von Nr. bis Nr. mit Knotennummer markieren
MAL Linien von Nr. bis Nr. markieren
MALN Linien von Nr. bis Nr. mit Liniennummer markieren
MAS Schraffuren von Nr. bis Nr. markieren
MAT Texte von Nr. bis Nr. markieren
MAM Maßketten von Nr. bis Nr. markieren
MAB Bewehrungen von Nr. bis Nr. markieren
MASP Stabstahlpositionen von Nr. bis Nr. markieren
MAMP Zahlenmattenpositionen von Nr. bis Nr. markieren
MASYP Symbolposition markieren
MAEBP Einbauteilposition markieren
MADEP Detailposition markieren
MAELP Elementierungsposition markieren
MAMEP Makroelementposition markieren
MAKMAS Maße eines eingebauten Makros, Einbauteils (Makro), Elementierung (Makro) mit Maßnamen markieren
MAW Wände von Nr. bis Nr. markieren
MAWN Wände von Nr. bis Nr. mit Liniennummer markieren
MAC Klothoiden markieren
MACN Klothoiden mit Liniennummer markieren
MAMBP Buchstabenmattenposition markieren
MAMZP Zeichnungsmattenposition markieren
MEDP Elementdeckenposition markieren
MAAELP FT Position markieren
MAUK Unterstützungskorbtyp markieren
MAKMASL Maße von Makros/Einbauteilen (Makro)/Elementierungen (Makro) mit Auswahl des Maßnamens markie-
ren
MASPAHA Komplett angebundene HA von Stabstahlpositionen markieren
MAMPAHA Komplett angebundene HA von Mattenpositionen markieren
MA3D 3D-Sichten von Nr. bis Nr. markieren
MAFLEX Flex-Bauteil von Nr. bis Nr. markieren
418 Eingabe/Eingabehilfen

MAKMASL: Maße von Makros/Einbauteilen (Makro)/Elementierungen (Makro) mit Auswahl des Maßnamens
markieren
Über das Kommando MAKMASL werden von dem eingebauten Objekt Maße mit ihren Maßnamen in Markierungsfarbe
dargestellt.

Funktionszusatzleiste

Masse einzeln
Durch Einschalten der Umschaltfunktion werden die gewählten Maße nacheinander dargestellt.

Identifizieren Sie dazu eine Linie des Objekts, wählen die Maßnamen in der Dialogbox und bestätigen mit OK.

Kommandos: Positionen auflösen


Menü Sonstiges > Kommandos
Werkzeugleiste:
Kommandos
Tastenbelegung: Funktionen wählen: Tab-Taste > Hilfe > Position auflösen

ASYP Symbolposition auflösen


AEBP Einbauteilposition auflösen
ADEP Detailposition auflösen
AELP Elementierungsposition auflösen
AMEP Makroelementposition auflösen
WANDUM Wand in Linien auflösen
GRUPPUM Liniengruppe in Linien auflösen
ASTV Stahlbau-Variante (in Linien, Maße, Texte usw.) auflösen
AAELP FT Position auflösen
A3D 3D-Sicht auflösen
AFLEX Flex-Bauteil auflösen

WANDUM: Wandelemente in Linien auflösen


Wandelemente, die in Linien aufgelöst werden, können Sie mit den Linienfunktionen bearbeiten.

Die Wandelemente können Sie über das Kommando WANDUM in dem Kapitel Positionen auflösen auflösen.

Funktionszusatzleiste
Kommandos eingeben/wählen 419

Sie können die Wandelemente Einzeln oder Alle vorhandenen Wandelemente des aktiven Segments wählen und in
Linien auflösen. Schalten Sie auch die Funktion Einbauteile ein, verlieren die vorhandenen Wandeinbauteile ihre Ma-
krostruktur und werden in Linien aufgelöst.

Anmerkung:

1. Durch das Auflösen der Wände in Linien wird die Wandeingabelinie automatisch gelöscht.
2. Werden beim Kopieren über das Menü Bearbeiten > Ausschnitt kopieren nur Teile von Wänden kopiert, wer-
den diese automatisch in Linien aufgelöst, z.B.

Weitere Kommandos
Neben dem Aktivieren einer Kommandofunktion in der Auswahlliste über das Menü Sonstiges > Kommandos, können
Sie spezielle Kommandos nur manuell nach Drücken der Tab-Taste eingeben.
Für den Stabstahl können Sie folgende Kommandos wählen:
PARREP Stabstahllisten auf dem Plan als Teillisten darstellen
Schalten Sie die Umschaltfunktion Teilliste in der Funktionszusatzleiste ein und wählen die Ebene.

Wünschen Sie die Gesamtliste wieder, können Sie die Funktion ausschalten und die Listen über das
Kontextmenü aktualisieren.

REBLAY Stabstahlpositionsbereiche, durch die Eingabe der Anfangs- und Endposition, in vorhandene Ebenen
verschieben

SBTEX1 HA- und NA-Bewehrungstexte im amerikanischen Textformat (s. Grundlagen, Bewehrungstext, Seite
SBTEX2 1206) durch Eingabe des Kommandos SBTEX2 wie folgt umwandeln:
Aus dem Text wird der Stahlsorten-Kurztext+Positionsnummer entfernt und durch die Eisenlänge in foot-
inch Kurzschreibweise ersetzt.
Voraussetzung sind einschenklige Positionen.
Beispiel:
Vorher:
420 Eingabe/Eingabehilfen

Nachher:

Sie können jederzeit durch die Eingabe des Kommandos SBTEX1 wieder den Originalzustand erhalten.
Neue Positionen können Sie immer mit dem amerikanischen Standard für Textformate korrigieren oder
hinzufügen. Wir empfehlen daher, das Kommando SBTEX2 erst bei Fertigstellung des Plans auszufüh-
ren.

Kommandos (Zubehör)
Menü Zubehör > Kommandos (Zubehör) > ...

Sie können speziell für Zusatzprogramme, Makros, Symbole, Einbauteile (Makros), Einbauteile (DWG), Elementierung
und Gitterträger Kommandos wählen. Hierzu zählt die Anzeige der zu einer Position gehörenden Positionsdaten sowie
das Markieren, Löschen und Auflösen einer Position.

Über das Untermenü können Sie folgende Funktionen wählen:


• Daten anzeigen, s. Seite 420
• Markieren
• Löschen
• Auflösen

Daten anzeigen
Einzeln frei
Menü Zubehör > Kommandos (Zubehör) > Daten anzeigen > Einzeln frei

Sie können neben Objektlinien auch zugehörige Maße, Texte und Schraffuren identifizieren. Neben der Anzeige der
Positionsdaten in der Dialogbox werden die Maßnamen in Markierungsfarbe auf dem Plan dargestellt.
421

2D-Konstruktion - Zeichnen
Dieses Kapitel beinhaltet die Funktionen zum Zeichnen von 2D-Konstruktionen. Weitere Zeichnungselemente und Kon-
struktionshilfen werden für die Planbearbeitung erläutert.

Sie erhalten u.a. Informationen zum Anfertigen von Stahlbauzeichnungen. Hierbei erlaubt Ihnen das Modul Stahlbau-
Varianten die Erstellung von Detailzeichnungen und die Stahlbau-Konstruktion unterstützt Sie bei Übersichtszeichnun-
gen und Werkstattzeichnungen.

Themen in diesem Kapitel:


Linien, Seite 422
Kreise, Seite 432
Rechtecke, Seite 444
Multilinien, Seite 448
Ellipsen, Seite 450
Klothoiden, Seite 455
Polynome/Parabeln, Seite 462
Splines, Seite 464
Freihandlinien, Seite 467
Elemente einfügen, Seite 468
Maße, Seite 483
Höhenkoten, Seite 519
Texte, Seite 533
Formatierte Texte, Seite 559
Schraffuren/Farbflächen, Seite 562
Achsen, Seite 602
Positionsplan, Seite 605
FT Positionierung, Seite 623
Volumenkörper, Seite 651
Stahlbau, Seite 661
422 2D-Konstruktion - Zeichnen

Linien
Menü 2D-Konstruktion > Linien
Werkzeugleiste:
Linien

Funktionszusatzleiste

• Polygon, s. Seite 422


• Ltyp=..., s. Seite 423
• S=..., s. Seite 423
• Bearbeiten, s. Seite 424
• Parallele, s. Seite 424
• Alte Elemente, s. Seite 424
• Pfeil, Kreis, s. Seite 424
• S, M, L, XL, s. Seite 425
• >>, s. Seite 426

Anfangspunkt
Neuen Anfangspunkt bestimmen
Die Funktion ist eingeschaltet. Haben Sie den Anfangspunkt der ersten Linie bestimmt, schaltet sich diese Funktion aus,
sofern Sie Linien mit Relativ- oder Absolutkoordinaten (s. Eingabe/Eingabehilfen, Koordinaten wählen, Seite 350) in ei-
nem Polygonzug eingeben (s. Polygon, Seite 422). D.h. ist der Anfangs- und Endpunkts der ersten Linie definiert, be-
stimmen Sie immer nur den Endpunkt der nächsten Linie. Um jedoch einen neuen Polygonzug zu beginnen, aktivieren
Sie Anfangspunkt erneut, um einen neuen Anfangspunkt zu bestimmen.

Anmerkung:

Gummiband
Ist der Linienanfangspunkt definiert, bestimmen Sie die Lage und Länge der Linie durch Bewegen des Fadenkreu-
zes frei. Die neue Linie wird als „Gummiband“ mitgeführt und das Fadenkreuz „hängt“ dabei am Endpunkt der ein-
zugebenden Linie. Die Gummibanddarstellung ist permanent eingeschaltet.

Den Endpunkt der Linie können Sie frei oder über die Identifikation eines vorhandenen Punkts bestimmen.

Polygon
Umschaltfunktion Einzelne Linie (ausgeschaltet) oder Polygonzug (eingeschaltet) wählen
Einzelne Linie Anfangs- und Endpunkt bestimmen
Polygonzug Anfangs- und Endpunkt der ersten Linie bestimmen und danach immer nur den Endpunkt
der nächsten Linie (s. Anfangspunkt, Seite 422)
Linien 423

Ltyp=...
Linientyp
Funktionsleiste

Alle vorhandenen Linientypen werden numerisch angezeigt.

Hilfefenster

Alle vorhandenen Linientypen werden grafisch angezeigt.


Die Linientypen 30 bis 39 stellen verschiedene Kombinationen aus Linie und Text dar, die Sie z.B. für die Darstellung
von Versorgungsleitungen nutzen können.

Die Einstellungen der Linientypen bestimmen Sie über das Menü Einstellungen > Linientypen.

S=...
Stiftstärke (Zur Information wird in der Klammer die entsprechende Stiftnummer angezeigt.)
424 2D-Konstruktion - Zeichnen

Auswahl Alle verwendeten Stifte und Farben anzeigen (s. Menü Einstellungen > Stifte, Seite 220)
Die entsprechende Farbzuweisung wird angezeigt (s. Menü Einstellungen > Zeichenflä-
che, Seite 230). Die Stiftnummer 9 = Nplo ist ein nicht zu plottender Stift, der nur auf dem
Bildschirm, z.B. als Hilfslinie, dargestellt wird, jedoch später nicht geplottet wird.

Anmerkung:

Die Eingabe der Stiftstärke 0.00 löscht den Stift in der Auswahl, sofern nicht noch eine
höhere Stiftnummer mit einer Stiftstärke belegt ist. D.h. angezeigt werden dabei alle Stif-
te bis zur höchsten belegten Stiftnummer.

Bearbeiten
Geometrie bearbeiten

Funktionsleiste

Die Funktionen
Verbinden = Elemente miteinander verbinden
Verlängern/Verkürzen = Elemente aufeinander verlängern/verkürzen
Trimmen = Elemente auf Punkt trimmen
Auftrennen = Elemente auftrennen
Schnittpunkt = Elemente an Schnittpunkt bearbeiten
Punkt verschieben
Punkt einfügen
Linie verschieben
Linie halbieren
Linie dritteln
Ausrunden = Elemente ausrunden
sind in dem Kapitel „Elemente bearbeiten“, Elemente, s. Seite 1096, erläutert.

Parallele
Parallele eingeben (s. Elemente einfügen, Parallele, Seite 468).

Alte Elemente
Bei Elementmanipulationen auf alte Elemente zurücksetzen

Pfeil, Kreis
Umschaltfunktion Pfeil oder Kreis zur Darstellung am Endpunkt der Linie wählen
Linien 425

Beispiel: Pfeil

Anmerkung:

1. Der Pfeil oder der Kreis ist mit der Linie gekoppelt, d.h. beim Verschieben, Löschen, Kopieren usw. ändert sich
der Pfeil oder der Kreis mit. Die Stiftstärke für den Pfeil oder Kreis und die Linie ist identisch.
2. Beim Identifizieren einer Linie mit Pfeil oder Kreis über die Taste I (s. Tastenbelegung, Identifizieren, Seite 113)
oder einen SmartClick, s. Seite 366, schaltet sich die Funktion Pfeil oder Kreis ein.
3. Den Linientyp 1 können Sie nicht ändern.

S, M, L, XL
Größe des Pfeils oder Kreises
426 2D-Konstruktion - Zeichnen

>>
Einstellungen für Linien
(Alternativ können Sie die Dialogbox auch über das Menü Einstellungen > 2D-Konstruktion > Linien öffnen.)

Grundeinstellungen
• Stift, Linientyp
s. Funktionszusatzleiste, S=..., Seite 423, und Ltyp=..., Seite 423

Markierung
• Pfeil, Länge, Kreis, Durchmesser
s. Funktionszusatzleiste, Pfeil, Kreis, Seite 424, und S, M, L, XL, Seite 425

Einstellungen für Markierung


• Pfeillänge, Kreisdurchmesser
Länge der Pfeilspitze oder Durchmesser des Kreises in mm (wahre Länge) für die Größen S, M, L, XL
Diese Einstellung bezieht sich rückwirkend auf alle Pfeile oder Kreise im Plan.

Über das Menü Bearbeiten oder in der Werkzeugleiste können Sie weitere Manipulationen der Linien wählen:
• Löschen, s. Seite 1122 / Einzeln löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1126 (Linie, Kreis, s. Seite 1125)
• Rückwärts löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1129
• Einzeln korrigieren (s. Linien korrigieren, Seite 430)
• Einzeln kopieren in aktiver Funktion, s. Seite 1137

Siehe hierzu:
Linien eingeben, Seite 427
Linien korrigieren, Seite 430
Linien 427

Linien eingeben
Sie können Linien einzeln oder in Kombination eingeben:
• Linien eingeben durch Koordinateneingabe über die Tastatur, s. Seite 427
• Linien eingeben durch Koordinateneingabe über die Pfeiltasten, s. Seite 429
• Linien eingeben durch Identifikation von vorhandenen Punkten, s. Seite 429
• Linien eingeben in freier Lage, s. Seite 430
• Linien eingeben im gedrehten Koordinatensystem, s. Seite 430

Linien eingeben durch Koordinateneingabe über die Tastatur


Menü 2D-Konstruktion > Linien
Werkzeugleiste:
Linien

Bestimmen Sie die Lage des Anfangspunkts A1.

S...: Nummer des aktiven Segments


W=... Drehwinkel des Koordinatensystems
X=..., Y=... x- und y-Koordinaten des zuletzt bestimmten Punkts, bezogen auf den Segmentnullpunkt

Bestimmen Sie den Endpunkt E1 der Linie durch die Eingabe der gewünschten Koordinaten über die Tastatur. Die Linie
erscheint in Darstellung und Farbe des gewählten Linientyps und der Stiftstärke und das Fadenkreuz steht auf dem
Endpunkt der Linie.
In Abhängigkeit der gewählten Option einzelne Linien (Polygon) oder Linien in einem Polygonzug (s. Polygon, Seite
422) erscheinen folgende weitere Abfragen:
Einzelne Linien eingeben

Wiederholen Sie den Vorgang, wie zuvor erläutert.

Polygonzug eingeben

Sie können durch die Eingabe der Koordinaten für den jeweils nächsten Linienendpunkt (E2, E3 usw.) weitere Linien
im gleichen Polygonzug erzeugen.

Anmerkung:

Der Endpunkt der letzten Linie ist identisch mit dem Anfangspunkt der nächsten einzugebenden Linie.
428 2D-Konstruktion - Zeichnen

Beispiel:

Ausgangssituation

Eingabe: 2

Eingabe: ,1.5

Eingabe: -2,-1

Eingabe: ,-.5
Linien 429

Linien eingeben durch Koordinateneingabe über die Pfeiltasten


Menü 2D-Konstruktion > Linien
Werkzeugleiste:
Linien

Analog „Linien eingeben durch Koordinateneingabe über die Tastatur, s. Seite 427“ können Sie Linienkoordinaten auch
über die Pfeiltasten eingeben.

Linien eingeben durch Identifikation von vorhandenen Punkten


Menü 2D-Konstruktion > Linien
Werkzeugleiste:
Linien

Die Koordinaten einer Linie können Sie auch über vorhandene Punkte, z.B. Endpunkte anderer Linien, identifizieren.

Als Anfangspunkt identifizieren und bestätigen Sie den ersten vorhandenen Punkt P1

oder korrigieren ihn durch eine manuelle Koordinateneingabe:

Eingabe: ,-.4

Analog des Anfangspunkts identifizieren Sie den Endpunkt der Linie über den zweiten vorhandenen Punkt P2, korrigie-
ren diesen eventuell und bestätigen ihn abschließend.

Anmerkung:

Zur vereinfachten Koordinateneingabe kann eine automatische Punktidentifikation erfolgen (s. Identifizieren, Auto-
matischer Punktfang, Seite 368).
430 2D-Konstruktion - Zeichnen

Linien eingeben in freier Lage


Menü 2D-Konstruktion > Linien
Werkzeugleiste:
Linien

Durch Anfahren und Bestätigen beliebiger Punkte, können Sie die Linienanfangs- und -endpunkte frei bestimmen und
eine Linie oder ein Polygonzug „freihand“ zeichnen.

Linien eingeben im gedrehten Koordinatensystem


Menü 2D-Konstruktion > Linien
Werkzeugleiste:
Linien

Insbesondere schiefwinklige Konstruktionen lassen sich leichter eingeben, wenn Sie den Winkel des Koordinatensy-
stems drehen (s. Eingabe/Eingabehilfen, Drehwinkel Koordinatensystem, Seite 348). Die Koordinaten der Linien geben
Sie dabei ebenso über die Tastatur, die Pfeiltasten oder durch Identifikation bzw. in freier Lage ein wie die Koordinaten
der Linien im nicht gedrehten Koordinatensystem.

Eingabe: 2

Linien korrigieren
Mehrere Linien können Sie über das Menü Bearbeiten > Ausschnitt korrigieren > Elemente korrigieren.

Einzelne Korrekturen können Sie in der Funktion Linien über das Menü Bearbeiten > Einzeln korrigieren in aktiver
Funktion sowie auch über Freihandsymbole auslösen (s. Freihandsymbole, Funktion im Modul STRAKON auslösen,
Seite 115):
Ausschnitt korrigieren > Einzeln > Elemente

Globale Korrektur der Linie (s. Korrigieren, Korrektur einzeln frei, Seite 1169).

Nach Auslösen der Korrekturfunktion können Sie, neben der Stiftstärke S=..., s. Seite 423, und dem Linientyp Ltyp=...,
s. Seite 423, folgende Korrekturen in der Funktionsleiste wählen:

Ebene
Element in andere Zeichnungsebene neuzuordnen und umkopieren
Geben Sie eine neue Zeichnungsebene ein oder wählen diese über Auswahl in der Funktionsleiste (s. Ebenen, Ebene
wechseln, Seite 331):
Linien 431

Die Anzeige der Liste können Sie durch Sortieren der Spalten anpassen und über ein entsprechendes Filterkriterium
selektieren sowie den Inhalt der Liste nach Office ausgeben (s. Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausge-
ben).

Global
Alle Elementparameter für die Linie global korrigieren
432 2D-Konstruktion - Zeichnen

Kreise
Menü 2D-Konstruktion > Kreise > ...
Werkzeugleiste:
Kreise

Sie können Teil- und Vollkreise erzeugen.

Über das Untermenü können Sie folgende Funktionen wählen:


• Kreise eingeben, s. Seite 433, über den Mittelpunkt
• Kreise eingeben über zwei Punkte, s. Seite 438
• Kreise eingeben über drei Punkte, s. Seite 440

Funktionszusatzleiste

• Ltyp=..., S=..., s. Seite 432


• Fadenkreuz= ... %, s. Seite 432
• Ltyp F.=..., S F.=..., s. Seite 432
• ø korrigieren, s. Seite 432
• Frei, s. Seite 432
• Vollkreis, s. Seite 433
• K2P, s. Seite 433
• K3P, s. Seite 433
• PAR, s. Seite 433
• Alte Elemente, s. Seite 433

Ltyp=..., S=...
Linientyp, Stiftstärke (s. Linien, Ltyp=..., Seite 423, und S=..., Seite 423)

Fadenkreuz= ... %
Größe des Fadenkreuzes (s. Kreise eingeben mit Fadenkreuz, Seite 437)

Ltyp F.=..., S F.=...


Linientyp und Stiftstärke des Fadenkreuzes (s. Linien, Ltyp=..., Seite 423, und S=..., Seite 423)

ø korrigieren
Durchmesser korrigieren (s. Kreise korrigieren, Seite 441)

Frei
Umschaltfunktion Freie Lage, ein-/ausschalten (s. Kreise eingeben, Seite 433)
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Der zuletzt eingegebene Kreis erscheint als Vollkreis am Cursor, den Sie frei platzieren können.
Kreise 433

Vollkreis
Umschaltfunktion Vollkreis (eingeschaltet) oder Teilkreis (ausgeschaltet) wählen

K2P
Kreise eingeben über zwei Punkte, s. Seite 438

K3P
Kreise eingeben über drei Punkte, s. Seite 440

PAR
Parallele zu einem bestehenden Kreis (s. Elemente einfügen, Parallele, Seite 468)

Weitere Kreisfunktionen können Sie über das Menü Bearbeiten > Elemente, z.B. Elemente miteinander verbinden,
s. Seite 1096, Elemente aufeinander verlängern/verkürzen, s. Seite 1098, Elemente auf Punkt trimmen, s. Seite
1101, Elemente ausrunden, s. Seite 1106, wählen (s. Elemente, Seite 1096).

Alte Elemente
Bei Elementmanipulationen auf alte Elemente zurücksetzen

Über das Menü Bearbeiten oder in der Werkzeugleiste können Sie weitere Manipulationen der Kreise wählen:
• Löschen, s. Seite 1122 / Einzeln löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1126 (Linie, Kreis, s. Seite 1125)
• Rückwärts löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1129
• Einzeln korrigieren (s. Linien, Linien korrigieren, Seite 430)
• Einzeln kopieren in aktiver Funktion, s. Seite 1137

Siehe hierzu:
Kreise eingeben, Seite 433
Kreise korrigieren, Seite 441

Kreise eingeben
Menü 2D-Konstruktion > Kreise > Über Mittelpunkt
Werkzeugleiste:
Kreise

Siehe hierzu:
Teilkreis eingeben, Seite 433
Vollkreis eingeben, Seite 437

Teilkreis eingeben

Bestimmen Sie den Mittelpunkt des zu zeichnenden Kreises.


434 2D-Konstruktion - Zeichnen

Anmerkung:

• Zur vereinfachten Koordinateneingabe kann eine automatische Punktidentifikation erfolgen (s. Identifizieren, Au-
tomatischer Punktfang, Seite 368).
• Wenn Sie vor der Bestimmung des Mittelpunkts Frei in der Funktionszusatzleiste einschalten, erscheint der zu-
letzt eingegebene Kreis als Vollkreis mit einem verkürzten Fadenkreuz am Cursor. Die dargestellte Kreisgröße
können Sie übernehmen, frei bewegen und platzieren oder durch weitere Eingaben korrigieren.

Geben Sie den Durchmesser/Radius ein.

Funktionszusatzleiste

• Berechnung, s. Seite 434


• Höhe, s. Seite 435
• Durchmesser, Radius, s. Seite 435
• Frei, s. Seite 435

Berechnung
Einzelne Zwischenradien eines Kegelstumpfs berechnen
Die Funktionsleiste schaltet um und Sie geben zuerst die bekannten Abmessungen des Kegelstumpfs ein, z.B.

Geben Sie nacheinander die Höhe und den Radius der Unterkante des Kegelstumpfs, getrennt durch ein ,-Zeichen, ein
(im Bsp.: 2.5,2).

Erfolgt keine Eingabe und Sie bestätigen statt dessen mit ENTER, ist die Berechnungsfunktion beendet und die Funk-
tionsleiste schaltet zurück auf die normale Kreisradienabfrage.
Kreise 435

Analog der zuvor erläuterten Eingabe geben Sie die Höhe und den Radius der Oberkante des Kegelstumpfs ein (im
Bsp.: 6.5,1).

Bestätigen Sie mit ENTER anstatt einer Eingabe, schaltet die Funktionsleiste zurück auf

und Sie können den Vorgang wiederholen.

Geben Sie die Höhe des zu berechnenden Zwischenradius ein (im Bsp.: 5.5).

Bestätigen Sie mit ENTER anstatt einer Eingabe, schaltet die Funktionsleiste zurück auf

und Sie können den Vorgang wiederholen.

Der vom Programm errechnete Radius (im Bsp.: 1.25) wird in den Klammerzeichen angezeigt.
Die eingegebenen Abmessungen (Bezugshöhen, Radius unten/oben) bleiben für weitere Radienberechnungen des
Kegelstumpfs erhalten.

Höhe
Diese Funktion erscheint, wenn Sie zuvor einen Zwischenradius berechnet haben (s. Berechnung, Seite 434). Für wei-
tere Kreiseingaben werden durch Eingabe der gewünschten Höhe, erneut Zwischenradien des zuletzt gespeicherten
Kegelstumpfs berechnet.

Anmerkung:

Beachten Sie, dass die gespeicherten Werte des Kegelstumpfs entfallen, wenn Sie Berechnung erneut wählen
und neue Abmessungen eingeben oder das Programm beenden.

Durchmesser, Radius
Umschaltfunktion Durchmesser oder Radius für Kreiseingabe wählen

Frei
Umschaltfunktion Freier Radius, ein-/ausschalten
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Der zuletzt eingegebene Kreis erscheint als Vollkreis am Cursor. Durch Bewegen des Fadenkreuzes können Sie den
Kreisradius frei bestimmen oder über das Identifizieren eines vorhandenen Punkts (P) berechnen lassen.

Raster=...
Rasterabstand für freie Eingabe des Kreisradius
Diese Funktion erscheint beim Einschalten von Frei.
436 2D-Konstruktion - Zeichnen

Für die Berechnung des Radius identifizieren Sie einen vorhandenen Punkt, der gleichzeitig ein Punkt (P) auf dem ge-
zeichneten bzw. auf dem theoretischen Kreisbogen ist, z.B.

M = Kreismittelpunkt

Bestimmen Sie den Anfangswinkel.

Sie können den Anfangswinkel identifizieren (s. Identifizieren, Winkel identifizieren, Seite 382) oder über die Funk-
tionszusatzleiste frei (Frei eingeschaltet) mit einem definierten Rasterabstand (Raster=...) bestimmen bzw. über das
Identifizieren eines vorhandenen Punkts (P) berechnen lassen.
Ebenso können Sie den Kreismittelpunkt neu definieren.

Nach Einschalten von Frei erscheint

Beachten Sie, dass Sie positive Winkel entgegen dem Uhrzeigersinn eingeben.

Analog zum Anfangswinkel bestimmen Sie den Endwinkel.


Vor Eingabe des Endwinkels können Sie wahlweise über die Funktionszusatzleiste eine Bogenlänge eingeben oder
über AW< >EW den Anfangs- und den Endwinkel tauschen, z.B.
Kreise 437

Anmerkung:

Zur Vereinfachung können Sie auch negative Winkel eingeben, z.B.


anstatt 330° > -30°
anstatt 270° > -90°

Vollkreis eingeben
Umschaltfunktion
Um direkt einen Vollkreis einzugeben, schalten Sie Vollkreis in der Funktionszusatzleiste ein.
Nach Bestätigen des Kreismittelpunkts nutzen Sie die zuvor erläuterten Möglichkeiten zur Durchmesser/Radieneinga-
be. Die Abfragen zu Anfangs- und Endwinkel entfallen.

Siehe hierzu:
Kreise eingeben mit Fadenkreuz, Seite 437
Kreise eingeben über zwei Punkte, Seite 438
Kreise eingeben über drei Punkte, Seite 440

Kreise eingeben mit Fadenkreuz


Menü 2D-Konstruktion > Kreise > Über Mittelpunkt > Funktionszusatzleiste: Fadenkreuz= ... %, Ltyp F.=..., S F.=...
Werkzeugleiste:
Kreise > Funktionszusatzleiste: Fadenkreuz= ... %, Ltyp F.=..., S F.=...

Kreise können Sie mit einem Fadenkreuz eingeben.

Die Einstellung Fadenkreuz= 0.00 % entspricht der Darstellung keines Fadenkreuzes. Der Linientyp des Fadenkreuzes
ist programmintern mit Ltyp F.=3 definiert.
In Abhängigkeit zum jeweiligen Kreisradius bestimmen Sie die Größe des Fadenkreuzes in Prozent, z.B.

Anmerkung:

1. Das Fadenkreuz besteht aus zwei einzelnen Linien, die Sie über alle Möglichkeiten der Funktion Linien korrigie-
ren können.
2. Kopieren Sie einen Kreis mit einem Fadenkreuz über Einzeln kopieren, wird das Fadenkreuz mitkopiert.
3. Die Linien des Fadenkreuzes können Sie für das Anlegen einer Schraffurfläche nicht als Begrenzungslinie nut-
zen.
438 2D-Konstruktion - Zeichnen

Kreise eingeben über zwei Punkte


Menü 2D-Konstruktion > Kreise > Über 2 Punkte oder 2D-Konstruktion > Kreise > Funktionszusatzleiste: K2P
Werkzeugleiste:
Kreis über zwei Punkte

Sie können Voll- und Teilkreise über zwei vorhandene bzw. freie Punkte (P1 und P2) eingeben, z.B.

Die Punkte (P1, P2) sind Zwangspunkte und somit gleichzeitig Punkte auf dem gezeichneten Kreisbogen.
Den zugehörigen Radius können Sie eingeben oder vom Programm berechnen lassen:
• Kreise eingeben über zwei Punkte mit bekanntem Radius, s. Seite 438
• Kreise eingeben über zwei Punkte mit unbekanntem Radius, s. Seite 439

Vorab können Sie den Linientyp Ltyp=..., s. Seite 423, und die Stiftstärke S=..., s. Seite 423, in der folgenden Funkti-
onszusatzleiste korrigieren.

Kreise eingeben über zwei Punkte mit bekanntem Radius


Menü 2D-Konstruktion > Kreise > Über 2 Punkte oder 2D-Konstruktion > Kreise > Funktionszusatzleiste: K2P
Werkzeugleiste:
Kreis über zwei Punkte

Ist außer den beiden Zwangspunkten (P1 und P2) auch der Radius des gewünschten Kreises bekannt, wird die Lage
des zugehörigen Kreismittelpunkts direkt, ohne aufwendige Hilfskonstruktionen ermittelt.

Die Punkte können Sie durch die Eingabe von Koordinaten, durch Identifizieren eines vorhandenen Punkts oder frei
bestimmen und den Kreisradius wählen, über die Tastatur eingeben oder berechnen lassen.

Als Vorschlag zur Kreiseingabe bietet das Programm den Halbkreis zwischen den Punkten P1 und P2 an und berechnet
den Mittelpunkt und den Radius. Der Radius wird in der Funktionsleiste angezeigt. Nach dem Bestätigen des ge-
wünschten Kreisradius wird der Kreisbogen markiert dargestellt. Der Kreisbogen wird immer im Uhrzeigersinn von
Punkt P1 nach P2 erzeugt.
Kreise 439

Funktionsleiste

Nein
Der angebotene Kreisbogen (1. Lösung) wird in Originalfarbe dargestellt und der Vorgang ist beendet.

Vollkreis
Der im Bild gestrichelt dargestellte Teil des Kreises wird zusammen mit dem Kreisbogen als Vollkreis in Originalfarbe
dargestellt und der Vorgang ist beendet.

Ja
Die zweite Variante eines möglichen Kreisbogens wird markiert dargestellt.

Die Funktionsleiste schaltet erneut auf die Korrekturleiste zurück.

Analog der zuvor erläuterten 1. Lösung wird über Nein der angebotene Kreisbogen (2. Lösung) oder über Vollkreis
der zugehörige Vollkreis in Originalfarbe dargestellt.

Bestätigen Sie diese Abfrage nochmals mit Ja, wird der markierte Kreisbogen gelöscht und die Funktionsleiste schaltet
für eine Neueingabe zurück auf die Radienabfrage.

Kreise eingeben über zwei Punkte mit unbekanntem Radius


Menü 2D-Konstruktion > Kreise > Über 2 Punkte oder 2D-Konstruktion > Kreise > Funktionszusatzleiste: K2P
Werkzeugleiste:
Kreis über zwei Punkte

Sind bei der Kreiseingabe über zwei Punkte nur die beiden Zwangspunkte (P1 und P2) bekannt, wird vom Programm
der Halbkreis zwischen diesen beiden Punkten vorgeschlagen und der zugehörige Radius und die Lage des Kreismit-
telpunkts berechnet.

Sind analog „Kreise eingeben über zwei Punkte mit bekanntem Radius, s. Seite 438“ die beiden Punkte (P1 und P2)
bestimmt, schaltet die Funktionsleiste auf:

Der vom Programm berechnete Radius wird angezeigt. Nach dem Bestätigen des berechneten Radius wird der Halb-
kreis markiert dargestellt.

Analog „Kreise eingeben über zwei Punkte mit bekanntem Radius, s. Seite 438“ erfolgt der weitere Ablauf.
440 2D-Konstruktion - Zeichnen

Kreise eingeben über drei Punkte


Menü 2D-Konstruktion > Kreise > Über 3 Punkte oder 2D-Konstruktion > Kreise > Funktionszusatzleiste: K3P
Werkzeugleiste:
Kreis über drei Punkte

Die Punkte (P1, P2 und P3) sind Zwangspunkte und somit gleichzeitig Punkte auf dem gezeichneten Kreisbogen. Der
zugehörige Radius und der Mittelpunkt werden vom Programm berechnet.

Beispiele:

Vorab können Sie den Linientyp Ltyp=..., s. Seite 423, und die Stiftstärke S=..., s. Seite 423, in der folgenden Funkti-
onszusatzleiste korrigieren.

Bestimmen Sie die Punkte, z.B.

Der Kreisbogen wird markiert dargestellt und der zugehörige, berechnete Radius angezeigt.

Funktionsleiste

Ja
Markierten Kreisbogen löschen und den Vorgang der Punkteingabe wiederholen

Nein
Markierten Kreisbogen in Originalfarbe darstellen

Vollkreis
Zugehörigen Vollkreis durch die gewählten Punkte in Originalfarbe darstellen
Kreise 441

P1 neu, P2 neu, P3 neu


Vorab gewählten Punkte einzeln korrigieren

Anmerkung:

Diese Korrektur findet nur dann Anwendung, wenn die optische Anpassung eines Kurvenzugs, z.B. im Straßen-
bau, ausreicht.

Beispiel: Punkt P1 korrigieren

Der Kreisbogen bleibt während des Korrekturvorgangs sichtbar. Seine Größe wird in Abhängigkeit von der neuen Lage
des Punkts (P1) geändert. Durch die Stifteingabe wird der Kreisbogen bewegt und in der Funktionsleiste wird der jeweils
errechnete Radius „mitlaufend“ angezeigt.

Bestätigen Sie die neue Lage des Punkts (P1), wird der korrigierte Kreisbogen markiert.

Funktionsleiste

Nein
Markierten Kreisbogen in Originalfarbe darstellen

Kreise korrigieren
Analog den Linien korrigieren Sie im Plan vorhandene Kreise (s. Linien korrigieren, Seite 430).

• Global, s. Seite 442


• ø-Kor, s. Seite 442
442 2D-Konstruktion - Zeichnen

Global
Alle Elementparameter für den Kreis global korrigieren

ø-Kor
Durchmesser korrigieren
Fahren Sie den zu korrigierende Kreis bzw. Teilkreis an. Ebenso können Sie mehrerer Kreise mit unterschiedlicher Grö-
ße wählen. Sind alle Kreise markiert, erfolgt über Weiter analog „Kreise eingeben, s. Seite 433“ eine Korrektur mit dem
gleichen Durchmesser für alle Kreise.

Der Kreis wird mit dem neuen Durchmesser dargestellt.


Um den Kreis wieder mit seinem alten Durchmesser darzustellen, machen Sie die Korrektur rückgängig über Alte Ele-
mente in der Funktionszusatzleiste.

Anmerkung:

Bewehrung und Schraffur, die an die korrigierten Kreise angebunden sind, ändern sich entsprechend.
Radien-, Durchmesser-, Winkel- und Bogenmaße behalten den alten Abstand (a) zum Bauteil.
Elemente, die auf den korrigierten Kreis stossen, passen sich der Korrektur nur an, wenn sie am Anfangs- oder End-
punkt des Kreisbogens angebunden sind. Andere Elemente bleiben unberücksichtigt.
Kreise 443
444 2D-Konstruktion - Zeichnen

Rechtecke
Menü 2D-Konstruktion > Rechtecke
Werkzeugleiste:
Rechtecke

Sie können Rechtecke über einzelne Linien konstruieren sowie zur Vereinfachung auch direkt als Rechteckelement er-
zeugen (s. Linien, Seite 422). Rechtecke definieren Sie entweder frei über ein Fenster oder über die Rechteckbreite
und -höhe.

Die Rechteckgröße, z.B. durch Verschieben einer Linie oder das Löschen einer einzelnen Linie, können Sie ändern.

Funktionszusatzleiste

• Fenster, Breite/Höhe, s. Seite 444


• Ltyp=..., S=..., s. Seite 444
• Fadenkreuz= ... %, s. Seite 444
• Ltyp F.=..., S F.=..., s. Seite 444
• W=…, s. Seite 444
• Ecke, ..., s. Seite 444

Fenster, Breite/Höhe
Eingabeart für das Rechteck

Ltyp=..., S=...
Linientyp, Stiftstärke (s. Linien, Ltyp=..., Seite 423, und S=..., Seite 423)

Fadenkreuz= ... %
Größe des Fadenkreuzes (s. Kreise, Kreise eingeben mit Fadenkreuz, Seite 437).

Ltyp F.=..., S F.=...


Linientyp und Stiftstärke des Fadenkreuzes (s. Linien, Ltyp=..., Seite 423, und S=..., Seite 423)

W=…
Neigungswinkel, s. Seite 348

Ecke, ...
Bezugspunkt (Eingabeart: Fenster)

Ecke (beliebiger
Eckpunkt)
Rechtecke 445

Mitte-Breite

Mitte-Höhe

Mitte-Mitte

B = Bezugspunkt

LU, ...
Bezugspunkt (Eingabeart: Breite/Höhe)

Über das Menü Bearbeiten oder in der Werkzeugleiste können Sie weitere Manipulationen der Rechtecke wählen:
• Löschen, s. Seite 1122 / Einzeln löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1126 (Element, s. Seite 1125)
• Rückwärts löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1129
• Einzeln korrigieren (s. Linien, Linien korrigieren, Seite 430)
• Einzeln kopieren in aktiver Funktion, s. Seite 1137

Siehe hierzu:
Rechtecke eingeben, Seite 446
446 2D-Konstruktion - Zeichnen

Rechtecke eingeben
Menü 2D-Konstruktion > Rechtecke
Werkzeugleiste:
Rechtecke

Rechtecke können Sie ohne oder mit einem Neigungswinkel, s. Seite 348, W=... über den Bezugspunkt LU, ... einge-
ben.

Sie können
• Rechtecke eingeben über Fenster, s. Seite 446 und
• Rechtecke eingeben über Breite und Höhe, s. Seite 447.

Rechtecke eingeben über Fenster


Menü 2D-Konstruktion > Rechtecke > Funktionszusatzleiste: Fenster
Werkzeugleiste:
Rechtecke > Funktionszusatzleiste: Fenster

Bestimmen Sie den Bezugspunkt des zu zeichnenden Rechtecks.

Anmerkung:

Zur vereinfachten Koordinateneingabe kann eine automatische Punktidentifikation erfolgen (s. Identifizieren, Auto-
matischer Punktfang, Seite 368).

Durch Bewegen des Stifts oder der Maus ziehen Sie das Fenster auf und bestimmen die Rechteckgröße. Die Fenster-
ausdehnung wird als „mitlaufende“ Maßwerte (XF, YF) direkt an den Fensterkanten und in der Funktionsleiste ange-
zeigt.

Bezugspunkt neu
Bezugspunkt neu bestimmen

Raster x=..., Raster y=...


Rasterabstand für Fensterausdechnung

W=...
Neigungswinkel, s. Seite 348

Schiefer W=...
Schiefen Winkel zwischen 30 und 150 Grad für das Fenster eingeben und somit ein Parallelogramm erzeugen
Rechtecke 447

Rechtecke eingeben über Breite und Höhe


Menü 2D-Konstruktion > Rechtecke > Funktionszusatzleiste: Breite/Höhe
Werkzeugleiste:
Rechtecke > Funktionszusatzleiste: Breite/Höhe

Geben Sie die Rechteckbreite und -höhe ein.

Anmerkung:

Die zuletzt eingegebenen Rechteckdaten (Breite, Höhe) werden gespeichert und bei jeder weiteren Eingabe eines
Rechtecks wieder angeboten. Sie können diese durch direktes Bestätigen übernehmen oder durch eine neue Ein-
gabe korrigieren.

Das Rechteck erscheint in Darstellung und Farbe des gewählten Linientyps und der Stiftstärke. Das Fadenkreuz steht
auf dem Bezugspunkt des Rechtecks und Sie können weitere Rechtecke eingeben.
448 2D-Konstruktion - Zeichnen

Multilinien
Menü 2D-Konstruktion > Multilinien
Werkzeugleiste:
Multilinien

Sie können parallele Doppellinien und Mehrfachlinien einzeln oder polygonal eingeben und diese gegebenenfalls an
den Stirnseiten, z.B. zu Wänden, schließen.

Anmerkung:

Die jeweils letzte eingegebene Multilinie (Doppel- oder Mehrfachlinie) können Sie über das Menü Bearbeiten >
Rückwärts löschen in aktiver Funktion wieder löschen.

Siehe hierzu:
Doppellinien, Seite 448
Mehrfachlinien, Seite 449

Doppellinien
Menü 2D-Konstruktion > Multilinien > Funktionszusatzleiste: Doppellinien
Werkzeugleiste:
Multilinien > Funktionszusatzleiste: Doppellinien

Sie können zwei parallele Linien gleichzeitig eingeben.

Funktionszusatzleiste

• Doppellinien, s. Seite 448


• Polygon, Ltyp=..., S=..., s. Seite 448
• Mitte, ..., s. Seite 448
• Abstand=..., s. Seite 448
• Abschlusslinie, s. Seite 449

Doppellinien
Zwei parallele Linien gleichzeitig eingeben

Polygon, Ltyp=..., S=...


Einzelne Linie oder Polygonzug wählen, Linientyp, Stiftstärke (s. Linien, Polygon, Seite 422, Ltyp=..., Seite 423, und
S=..., Seite 423)

Mitte, ...
Eingabelinie (= Bezugslinie) (Links, Mitte, Rechts) (s. Wände, Eingabelinie, Seite 952)

Abstand=...
Abstand zwischen den Linien
Multilinien 449

Abschlusslinie
Umschaltfunktion Anschlusslinien an beiden Stirnseiten darstellen, z.B. zur Darstellung geschlossener Bauteile im
Grundriss, wie Wände, ein-/ausschalten
Linienverbindungen werden an den eindeutigen Linieneckpunkten automatisch erzeugt.

Mehrfachlinien
Menü 2D-Konstruktion > Multilinien > Funktionszusatzleiste: Mehrfachlinien
Werkzeugleiste:
Multilinien > Funktionszusatzleiste: Mehrfachlinien

Sie können mehrere parallele Linien gleichzeitig eingeben.

Funktionszusatzleiste

Hier nicht erläuterte Funktionen können Sie analog Doppellinien, s. Seite 448, nutzen.

Mehrfachlinien
Mehrere parallele Linien gleichzeitig eingeben

>>
Einstellungen für Mehrfachlinien
(Alternativ können Sie die Dialogbox auch über das Menü Einstellungen > 2D-Konstruktion > Mehrfachlinien öff-
nen.)

In der Dialogbox bestimmen Sie den Abstand zwischen den Linien, den Linientyp und die Stiftstärke sowie die Bezugs-
linie für die Lage der Linien.

Hierbei hat die Bezugslinie die Lage 0.00, im Bsp. die mittlere Linie. Die Lage aller weiteren Linien geben Sie über den
Abstand oder die Lage ein. Die korrespondierenden Werte werden direkt neu berechnet. Linienverbindungen werden
an den eindeutigen Linieneckpunkten automatisch erzeugt.
450 2D-Konstruktion - Zeichnen

Ellipsen
Menü 2D-Konstruktion > Ellipsen
Werkzeugleiste:
Ellipsen

Analog der Eingabe von Kreisen (s. Kreise, Seite 432) erzeugen Sie Teil- und Vollellipsen. Ellipsen definieren Sie ent-
weder über ein umschließendes Fenster, d.h. Sie ziehen die Ellipse frei auf oder über zwei Radien und die zugehörigen
Mittelpunkte. Die Ellipse wird intern als eine Gruppe verwaltet und Sie identifizieren diese als eigenständiges Objekt,
z.B. beim Löschen.
Neben der Anwendung der generellen Bearbeitungsfunktionen (s. Elemente, Seite 1096) gehören Vermaßungsmög-
lichkeiten der Radien und Bogenlängen zum Funktionsumfang. Ebenso können Sie Schraffuren assoziativ an die Ellip-
se anbinden.

Funktionszusatzleiste

• Ltyp=..., S=..., s. Seite 450


• Fadenkreuz= ... %, s. Seite 450
• Ltyp F.=..., S F.=..., s. Seite 450
• W=..., s. Seite 450
• Frei, s. Seite 450
• Vollellipse, s. Seite 450
• Fenster, s. Seite 450
• PAR, s. Seite 451

Ltyp=..., S=...
Linientyp, Stiftstärke (s. Linien, Ltyp=..., Seite 423, und S=..., Seite 423)

Fadenkreuz= ... %
Größe des Fadenkreuzes (s. Ellipsen eingeben mit Fadenkreuz, Seite 454)

Ltyp F.=..., S F.=...


Linientyp und Stiftstärke des Fadenkreuzes (s. Linien, Ltyp=..., Seite 423, und S=..., Seite 423)

W=...
Neigungswinkel, s. Seite 348

Frei
Umschaltfunktion Freie Lage, ein-/ausschalten
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Die zuletzt eingegebene Ellipse erscheint als Vollellipse am Cursor, die Sie frei platzieren können.

Vollellipse
Umschaltfunktion Vollellipse (eingeschaltet) oder Teilellipse (ausgeschaltet) wählen

Fenster
Umschaltfunktion Ellipsengröße über umschließendes Fenster bestimmen, ein-/ausschalten (s. Rechtecke, Rechtecke
eingeben über Fenster, Seite 446)
Ellipsen 451

PAR
Parallele zu einer bestehenden Ellipse (s. Elemente einfügen, Parallele, Seite 468)

Weitere Ellipsenfunktionen können Sie über das Menü Bearbeiten > Elemente, z.B. Elemente miteinander verbin-
den, Seite 1096, Elemente aufeinander verlängern/verkürzen, Seite 1098, Elemente auf Punkt trimmen, Seite
1101, Elemente ausrunden, Seite 1106, wählen (s. Elemente, Seite 1096).

Über das Menü Bearbeiten oder in der Werkzeugleiste können Sie weitere Manipulationen der Ellipsen wählen:
• Löschen, s. Seite 1122 / Einzeln löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1126 (Element, s. Seite 1125)
• Rückwärts löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1129
• Einzeln korrigieren (s. Linien, Linien korrigieren, Seite 430)
• Einzeln kopieren in aktiver Funktion, s. Seite 1137

Anmerkung:

Beachten Sie, dass in den Funktionen Einzeln löschen und Rückwärts löschen die Option Altes Element nicht
ausführbar ist.

Siehe hierzu:
Ellipsen eingeben, Seite 451

Ellipsen eingeben
Menü 2D-Konstruktion > Ellipsen
Werkzeugleiste:
Ellipsen

Siehe hierzu:
Teilellipse eingeben, Seite 451
Vollellipse eingeben, Seite 453

Teilellipse eingeben

Bestimmen Sie den Mittelpunkt der zu zeichnenden Ellipse.

Anmerkung:

• Zur vereinfachten Koordinateneingabe kann eine automatische Punktidentifikation erfolgen (s. Identifizieren, Au-
tomatischer Punktfang, Seite 368).
• Wenn Sie vor der Bestimmung des Mittelpunkts Frei in der Funktionszusatzleiste einschalten, erscheint die zu-
letzt eingegebene Ellipse als Vollellipse am Cursor. Die dargestellte Ellipsengröße können Sie übernehmen, frei
bewegen und platzieren oder durch weitere Eingaben korrigieren.
452 2D-Konstruktion - Zeichnen

Geben Sie die Durchmesser/Radien (A und B) ein. Beachten Sie, dass Sie die Ellipsenachse A immer über die x-Achse
und die Ellipsenachse B immer über die y-Achse des Koordinatenkreuzes eingeben.

Funktionszusatzleiste

Durchmesser, Radius
Umschaltfunktion Durchmesser oder Radius für Ellipseneingabe wählen

Frei
Umschaltfunktion Freie Lage, ein-/ausschalten
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Die zuletzt eingegebene Ellipse erscheint als Vollellipse am Cursor. Die dargestellte Ellipsengröße können Sie über-
nehmen oder durch Bewegen des Fadenkreuzes ziehen Sie die Ellipse auf und bestimmen die jeweilige Größe frei auf
der x- und y-Achse

Raster=...
Rasterabstand für freie Eingabe der Ellipsengröße
Diese Funktion erscheint beim Einschalten von Frei.

Anmerkung:

Beachten Sie, dass bei der Berechnung der Radien über die Punktidentifikation, von den vorhandenen Schalkan-
tenpunkten immer das Lot auf die Ellipsenachse gefällt wird.

Bestimmen Sie zur Ermittlung der Ellipsenbogenlänge noch den Anfangs- und Endwinkel.

Den Anfangs- und Endwinkel können Sie über frei (Frei einschalten) in der Funktionszusatzleiste mit einem definierten
Rasterabstand (Raster=...) bestimmen.
Ellipsen 453

Vor Eingabe des Endwinkels können Sie wahlweise über die Funktionszusatzleiste eine Bogenlänge zur Bestimmung
des Ellipsenendpunkt eingeben.

Vollellipse eingeben
Um direkt eine Vollellipse einzugeben, schalten Sie Vollellipse in der Funktionszusatzleiste ein.
Nach Bestätigen des Ellipsenmittelpunkts nutzen Sie die zuvor erläuterten Möglichkeiten zur Durchmesser/Radienein-
gabe. Die Abfragen zu Anfangs- und Endwinkel entfallen.

Siehe hierzu:
Ellipsen eingeben über Fenster, Seite 453
Ellipsen eingeben mit Fadenkreuz, Seite 454

Ellipsen eingeben über Fenster


Menü 2D-Konstruktion > Ellipsen > Funktionszusatzleiste: Fenster
Werkzeugleiste:
Ellipsen > Funktionszusatzleiste: Fenster

Ellipsen können Sie auch über das Aufziehen eines umschließenden Fensters (Darstellung der absoluten Ellipsengrö-
ße) eingeben.
Nach Einschalten der Umschaltfunktion Fenster bestimmen Sie analog der Rechtecke „Rechtecke eingeben über Fen-
ster, s. Seite 446“ die Ellipsengröße.

B = Rechteckbezugspunkt, z.B. Mitte-Mitte

Analog „Ellipsen eingeben, s. Seite 451“ erfolgt der weitere Ablauf.


454 2D-Konstruktion - Zeichnen

Ellipsen eingeben mit Fadenkreuz


Menü 2D-Konstruktion > Ellipsen > Funktionszusatzleiste: Fadenkreuz= ... %, Ltyp F.=..., S F.=...
Werkzeugleiste:
Ellipsen > Funktionszusatzleiste: Fadenkreuz= ... %, Ltyp F.=..., S F.=...

Ellipsen können Sie mit einem Fadenkreuz eingeben.

Die Einstellung Fadenkreuz= 0.00 % entspricht der Darstellung keines Fadenkreuzes. Der Linientyp des Fadenkreuzes
ist programmintern mit Ltyp F.=3 definiert.
In Abhängigkeit zum jeweiligen Ellipsenradius/-durchmesser bestimmen Sie die Größe des Fadenkreuzes in Prozent,
z.B.

Anmerkung:

1. Das Fadenkreuz besteht aus zwei einzelnen Linien, die Sie über alle Möglichkeiten der Funktion Linien korrigie-
ren können.
2. Kopieren Sie ein Ellipse mit einem Fadenkreuz über Einzeln kopieren, wird das Fadenkreuz mitkopiert.
3. Die Linien des Fadenkreuzes können Sie für das Anlegen einer Schraffurfläche nicht als Begrenzungslinie nut-
zen.
Klothoiden 455

Klothoiden
Menü 2D-Konstruktion > Klothoiden
Werkzeugleiste:
Klothoiden

Die Klothoide gehört zu der Gruppe der Korbbögen und besteht nach dem Erzeugen aus aneinandergereihten Linien
und Kreisen.
Grundsätzlich liegen nur Anfangs- und Endpunkte der erzeugten Klothoiden auf ihren wahren Koordinaten. Die dazwi-
schenliegenden Elementendpunkte schwanken innerhalb einer Umgebung von kleiner 1 mm.

Funktionszusatzleiste

IBM, REB, Element, Eingabe


Wertedateien wählen bzw. Werte eingeben

Ltyp=..., S=...
Linientyp, Stiftstärke (s. Linien, Ltyp=..., Seite 423, und S=..., Seite 423)

PAR
Parallele zu einer bestehenden Klothoide (s. Elemente einfügen, Parallele, Seite 468)

Weitere Kreisfunktionen können Sie über das Menü Bearbeiten > Elemente, z.B. Elemente miteinander verbinden,
s. Seite 1096, Elemente aufeinander verlängern/verkürzen, s. Seite 1098, Elemente auf Punkt trimmen, s. Seite
1101, Elemente ausrunden, s. Seite 1106, wählen (s. Elemente, s. Seite 1096).

Über das Menü Bearbeiten oder in der Werkzeugleiste können Sie weitere Manipulationen der Klothoiden wählen:
• Löschen, s. Seite 1122 / Einzeln löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1126 (Gruppe, s. Seite 1125)
• Rückwärts löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1129
• Einzeln korrigieren (s. Linien, Linien korrigieren, Seite 430)
• Einzeln kopieren in aktiver Funktion, s. Seite 1137

Anmerkung:

Beachten Sie, dass in den Funktionen Einzeln löschen und Rückwärts löschen die Option Altes Element nicht
ausführbar ist.

Siehe hierzu:
Klothoiden eingeben, Seite 456
Klothoiden korrigieren, Seite 460
456 2D-Konstruktion - Zeichnen

Klothoiden eingeben
Folgende Eingabemöglichkeiten können Sie wählen:
• Einlesen von Achsen im IBM- oder REB-Format aus einer Datei, s. Seite 456
• Klothoideneingabe über vorhandene Anschlußelemente, s. Seite 457
• Unsymmetrische Wendeklothoide, s. Seite 458
• Klothoideneingabe über Parameter, s. Seite 459

Einlesen von Achsen im IBM- oder REB-Format aus einer Datei


Menü 2D-Konstruktion > Klothoiden > Funktionszusatzleiste: IBM oder REB
Werkzeugleiste:
Klothoiden > Funktionszusatzleiste: IBM oder REB

Zum Einlesen müssen Sie zwei Vergleichsordinaten auf dem Plan mit Ordinate Nord und Ost definieren, z.B. Endpunkte
von Linien einer Grundstückskante, deren Koordinaten bekannt sind.
Der Drehwinkel der Achse wird aus den Vergleichskoordinaten ermittelt. Stimmen Abstand der Vergleichskoordinaten
nicht mit dem der Planpunkte überein, wählen Sie die erste Ordinate als Orientierung für das Einpassen der Achse, die
zweite für die Definition der Drehung.
Sie können Teilstücke der Achse einlesen, jedoch wird immer der Abschnitt (Kreis, Gerade, Klothoide), auf dem An-
fangs- oder Endkilometer liegen, komplett in die Zeichnung übertragen.

Die vorhandenen IBM- oder REB-Dateien öffnen und bearbeiten Sie über die zugehörigen Dateiverwaltungen, z.B.

Die in der gewählten IBM-Datei abgelegten Achsen können Sie anschließend in einer Dialogbox wählen:
Klothoiden 457

Nach Auswahl der gewünschten Datei sowie gegebenenfalls der Achsnummer bei Dateien im IBM-Format, platzieren
Sie die Achse auf dem Plan, z.B.

Klothoideneingabe über vorhandene Anschlußelemente


Kreis - Gerade > Übergangsbogen
Kreis - Kreis > Eilinie oder Wendeklothoide

Nach Auswahl des Linientyps und der Stiftstärke in der Funktionszusatzleiste fahren Sie die vorhandenen Elemente
(Kreis-Gerade; Kreis-Kreis), die die Klothoide definieren, an. Erzeugen Sie gleichzeitig Parallelen, beachten Sie das An-
fahren der richtigen Seite.
Die errechnete Klothoide wird dargestellt. Wählen Sie 2. Lösung in der Funktionszusatzleiste, wechseln Sie zur spie-
gelverkehrten Klothoide, z.B.

Über PAR können Sie zusätzlich eine Parallelen zu der bestehenden Klothoide erzeugen.

Anmerkung:

Die Klothoiden vermaßen Sie über die Funktion Maße mit dem Maßtyp Korbbogenmaß.
458 2D-Konstruktion - Zeichnen

Unsymmetrische Wendeklothoide
Menü 2D-Konstruktion > Klothoiden > Funktionszusatzleiste: Elemente
Werkzeugleiste:
Klothoiden > Funktionszusatzleiste: Elemente

Fahren Sie die Anschlusselemente an, z.B.

und definieren die Klothoide in der folgenden Dialogbox:

1. Lösung

2. Lösung (In der Funktionszusatzleiste wählen)


Klothoiden 459

Klothoideneingabe über Parameter


Menü 2D-Konstruktion > Klothoiden > Funktionszusatzleiste: Eingabe
Werkzeugleiste:
Klothoiden > Funktionszusatzleiste: Eingabe

Neben dem Linientyp und der Stiftstärke Ltyp=..., S=... sowie die Eingabe von Parallelen PAR, können Sie folgende
Funktionen wählen:
• W=..., s. Seite 459
• Bezugspunkt=..., s. Seite 459
• Spg=..., s. Seite 459
• Anschließen, s. Seite 459
• >>, s. Seite 460

W=...
Neigungswinkel, s. Seite 348

Bezugspunkt=...
Umschaltfunktion Anfangs- oder Endpunkt zum Platzieren der Klothoide wählen

AP = Anfangspunkt
EP = Endpunkt

Spg=...
Klothoide spiegeln

Spg=Keine Keine Spiegelung


Spg=x Spiegelung um die x-Achse
Spg=y Spiegelung um die y-Achse
Spg=xy Spiegelung um die x- und y-Achse

Anschließen
Die aktuelle Klothoide wird direkt an eine Linie, einen Teilkreis, eine Teilellipse oder an eine weitere Klothoide ange-
schlossen. Dadurch ist ein kontinuierlicher Krümmungsverlauf definierbar.
460 2D-Konstruktion - Zeichnen

>>
Einstellungen der Parametereingabe

Folgende Parameter können Sie bestimmen:


Klothoiden- Eingabeart für Anfang und Ende
parameter A

Anfangswinkel, -radius Geben Sie für den Anfangswinkel 0.0 gon ein, bedeutet dies eine Klothoide von Anfang an.
Ein Anfangsradius von 0.0 m entspricht einem Radius von .

Endwinkel, -radius Geben Sie für den Endradius ein, berechnet das Programm automatisch den Endwinkel und
zeigt diesen Wert in gon und Altgrad an.

Die eingegebene Klothoide können Sie frei über den Cursor platzieren.

Klothoiden korrigieren
Da die auf dem Plan gezeichnete Klothoide aus Linien und Kreisen besteht, können Sie prinzipiell alle STRAKON-Funk-
tionen anwenden.
Insbesondere wurden für die Klothoiden folgende Funktionen bearbeitet:
Menü Datei > Ausschnitt verschieben, kopieren, spiegeln
Menü Zubehör > Externe Dateien und Segment lesen:
Die Klothoiden bleiben erhalten.

Menü Datei > DXF/DWG-Import/Export > DXF ...:


Die Klothoide wird in Linien und Kreise aufgelöst.

Elemente:
Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Parallele:
Sie können Parallelen zu Klothoiden erzeugen.
Klothoiden 461

Menü Bearbeiten > Elemente > Elemente an Schnittpunkt bearbeiten


Menü Bearbeiten > Identifizieren > Schnittpunkt identifizieren:
Schnittpunkte mit Klothoiden werden ermittelt. Der Schnittpunkt ist exakt und liegt gegebenfalls neben der angenäher-
ten Kurve.
An Schnittpunkten beteiligte Klothoiden werden im Schnittpunkt nicht aufgetrennt. Ist eine Gerade oder ein Kreis am
Schnittpunkt beteiligt, wird dieses Element gegebenenfalls automatisch aufgetrennt.

An Schnittpunkten zweier Klothoiden oder deren Parallelen kann daher keine Maßanbindung erzeugt werden, die beim
Verschieben bestehen bleibt.

Menü Bearbeiten > Identifizieren > Punktbestimmung Element zu Punkt:


Sie können auf den Klothoiden entlang ein Wegmaß und ein Abstand eingeben, um exakte Punkte der Klothoide zu
ermitteln.

Menü Bearbeiten > Identifizieren > Punktbestimmung Punkt zu Element:


Solange ein Schnittpunkt vom Punkt aus in gewünschter Richtung mit der Klothoide vorliegt, wird der Punkt bestimmt.
Diese Punkte sind gegebenenfalls genauer als die dargestellte Klothoide.

Menü Bearbeiten > Elemente > Elemente auftrennen:


Aus einer vorhandenen Klothoide können Sie Teilstücke heraustrennen.
Sie können einen bestimmten Punkt auf der Klothoide, z.B. für die Ausführung weiterer Modifikationen, nur aufschnei-
den, sofern Sie den gleichen Punkt zweimal eingeben.

Menü Bearbeiten > Elemente > Elemente miteinander verbinden, Elemente aufeinander verlängern/verkürzen
und Elemente auf Punkt trimmen:
Klothoiden können Sie mit anderen Elementen verbinden und auf einen Punkt trimmen. Jedoch entfällt die Möglichkeit,
Elemente über einen Ausschnitt zu suchen bzw. zu modifizieren.
462 2D-Konstruktion - Zeichnen

Polynome/Parabeln
Menü 2D-Konstruktion > Polynome/Parabeln
Werkzeugleiste:
Polynome/Parabeln

Über die Funktion Polynome/Parabeln zeichnen Sie symmetrische Parablen und Polynome 5. Grades:
Y = A1X + A2X2 + A3X3 + A4X4 + A5X5
Beispiel: Symmetrische Parabel der Form: Y = 0.25X2 im Bereich (-5.0m, 5.0m)

Funktionszusatzleiste

• Ltyp=..., S=..., s. Seite 462


• W=..., s. Seite 462
• Bezugspunkt=..., s. Seite 462
• Spg=..., s. Seite 462
• Anschließen, s. Seite 462
• PAR, s. Seite 462
• >>, s. Seite 463

Ltyp=..., S=...
Linientyp, Stiftstärke (s. Linien, Ltyp=..., Seite 423, und S=..., Seite 423)

W=...
Neigungswinkel, s. Seite 348

Bezugspunkt=...
Umschaltfunktion Anfangs- oder Endpunkt zum Platzieren des Polynoms/der Parabel wählen

Spg=...
Polynom/Parabel spiegeln

Spg=Keine Keine Spiegelung


Spg=x Spiegelung um die x-Achse
Spg=y Spiegelung um die y-Achse
Spg=xy Spiegelung um die x- und y-Achse

Anschließen
Aktuelles/Aktuelle Polynom/Parabel direkt an eine Linie, einen Teilkreis, eine Teilellipse oder an ein(e) weiteres/weitere
Polynom/Parabel anschließen
Dadurch ist ein kontinuierlicher Krümmungsverlauf definierbar.

PAR
Parallele zu einem bestehenden Polynom/Parabel (s. Elemente einfügen, Parallele, Seite 468)

Weiteren Kreisfunktionen können Sie über das Menü Bearbeiten > Elemente, z.B. Elemente miteinander verbinden,
Elemente aufeinander verlängern/verkürzen, Elemente auf Punkt trimmen, Elemente ausrunden, wählen (s. Ele-
mente, Seite 1096).
Polynome/Parabeln 463

>>
Einstellungen der Parametereingabe

Über das Menü Bearbeiten oder in der Werkzeugleiste können Sie weitere Manipulationen der Polynome/Parabeln
wählen:
• Löschen, s. Seite 1122 / Einzeln löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1126 (Gruppe, s. Seite 1125)
• Rückwärts löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1129
• Einzeln korrigieren (s. Linien, Linien korrigieren, Seite 430)
• Einzeln kopieren in aktiver Funktion, s. Seite 1137

Siehe hierzu:
Polynome eingeben, Seite 463

Polynome eingeben
Menü 2D-Konstruktion > Polynome/Parabeln
Werkzeugleiste:
Polynome/Parabeln

Analog „Klothoiden, s. Seite 455“ geben Sie Polynome ein.

Alle Parameter sind zurzeit bezüglich der Dimension m einzugeben.


464 2D-Konstruktion - Zeichnen

Splines
Menü 2D-Konstruktion > Splines
Werkzeugleiste:
Splines

Die Funktion Splines ermöglicht die Eingabe diverser Glättungskurven über Stützpunkte.

Ltyp=..., S=...
Linientyp, Stiftstärke (s. Linien, Ltyp=..., Seite 423, und S=..., Seite 423)

Über das Menü Bearbeiten oder in der Werkzeugleiste können Sie weitere Manipulationen der Splines wählen:
• Löschen, s. Seite 1122 / Einzeln löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1126 (Gruppe, s. Seite 1125)
• Rückwärts löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1129
• Einzeln korrigieren (s. Splines korrigieren, Seite 465)

Anmerkung:

Beachten Sie, dass die Funktion Einzeln kopieren nicht ausführbar ist, ebenso in den Funktionen Einzeln lö-
schen und Rückwärts löschen die Option Altes Element.

Siehe hierzu:
Splines eingeben, Seite 465
Splines korrigieren, Seite 465
Splines 465

Splines eingeben
Menü 2D-Konstruktion > Splines
Werkzeugleiste:
Splines

Zuerst bestimmen Sie die gewünschten Stützpunkte (SP). Ab dem dritten Stützpunkt wird dann eine Glättungskurve
erzeugt. Nach dem Beenden der Stützpunkteingabe wird der gesamte Spline als Liniengruppe dargestellt.

SP = Stützpunkte

Anmerkung:

Die Zeichnungsebenenzuordnung der Splines bestimmen Sie über die Ebenenverwaltung, s. Seite 324.

Splines korrigieren
Mehrere Splines können Sie über das Menü Bearbeiten > Ausschnitt korrigieren > Gruppe korrigieren.

Einzelne Korrekturen können Sie in der Funktion Splines über das Menü Bearbeiten > Einzeln korrigieren in aktiver
Funktion sowie auch über Freihandsymbole auslösen (s. Freihandsymbole, Funktion im Modul STRAKON auslösen,
Seite 115):
Ausschnitt korrigieren > Einzeln > Gruppe

Globale Korrektur des Splines (s. Korrigieren, Korrektur einzeln frei, Seite 1169).

Nach Auslösen der Korrekturfunktion können Sie, neben den Linienparametern (s. Linien, Linien korrigieren, Seite 430),
die Ebenenzuordnung sowie eine globale Korrektur aller Elementparameter in der Funktionsleiste wählen:

Über das Menü Bearbeiten > Einzeln korrigieren in aktiver Funktion können Sie weitere Korrekturen wählen:

• Stützpkt., s. Seite 466


• Anf.-Tang., End-Tang., s. Seite 466
466 2D-Konstruktion - Zeichnen

Stützpkt.
Stützpunkt verschieben
Nach Anfahren der Liniengruppe werden alle Stützpunkte der Liniengruppe markiert.

Fahren Sie den zu verschiebenden Stützpunkt an.

Bestimmen Sie die neue Lage des Stützpunkts.

Anf.-Tang., End-Tang.
Punkt der Anfangs- oder Endtangente verschieben
Nach Anfahren der Liniengruppe wird entsprechend der Punkt der Anfangs- oder Endtangente markiert, z.B. Anfang-
stangente

Bestimmen Sie die neue Lage des Punkts der Anfangs- oder Endtangente
Freihandlinien 467

Freihandlinien
Menü 2D-Konstruktion > Freihandlinien
Werkzeugleiste:
Freihandlinien

Freihandlinien zeichnen Sie mit gedrückter Alt Gr-Taste oder Strg+Alt-Taste mit der linken Maustaste. Diese definie-
ren Sie analog den Ellipsen, Klothoiden usw. als Liniengruppe.

Ltyp=..., S=...
Linientyp, Stiftstärke (s. Linien, Ltyp=..., Seite 423, und S=..., Seite 423)

Über das Menü Bearbeiten oder in der Werkzeugleiste können Sie weitere Manipulationen der Freihandlinien wählen:
• Löschen, s. Seite 1122 / Einzeln löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1126 (Gruppe, s. Seite 1125)
• Rückwärts löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1129
• Einzeln korrigieren (s. Linien, Linien korrigieren, Seite 430)

Anmerkung:

1. Beachten Sie, dass die Funktion Einzeln kopieren nicht ausführbar ist, ebenso in den Funktionen Einzeln lö-
schen und Rückwärts löschen die Option Altes Element.
2. Während der Eingabe der Freihandlinien können Sie Freihandsymbole nutzen.
3. Die Zeichnungsebenenzuordnung der Freihandlinien bestimmen Sie über die Ebenenverwaltung, s. Seite 324.

Siehe hierzu:
Freihandlinien korrigieren, Seite 467

Freihandlinien korrigieren
Analog den in den Linien erläuterten Korrekturen (s. Linien korrigieren, Seite 430) korrigieren Sie im Plan vorhandene
Freihandlinien.
468 2D-Konstruktion - Zeichnen

Elemente einfügen
Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > ...

Für die Planbearbeitung können Sie über das Untermenü oder in den jeweiligen Elementfunktionen (Linien, Kreise
usw.) über die Funktionszusatzleiste (PAR) folgende Zeichnungselemente und Konstruktionshilfen wählen:
• Parallele, s. Seite 468
• Mittellinien/Winkelteilende, s. Seite 470
• Kreis tangential an Element, s. Seite 472
• Tangente durch Punkt an Kreis, s. Seite 475
• Hilfspunkte, s. Seite 476

Parallele
Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Parallele
Werkzeugleiste:
Parallele

Zu einem vorhandenen Element (Linie, Kreis, Ellipse usw.) können Sie eine bzw. mehrere Parallelen oder ein geschlos-
sener sowie offener Linienzug mit beliebigem Abstand eingeben.

Funktionszusatzleiste

Element, Linienzug
Eingabeoption wählen

Ltyp=..., S=...
Linientyp, Stiftstärke (s. Linien, Ltyp=..., Seite 423, und S=..., Seite 423)

Anzahl=...
Anzahl der Parallelen

Siehe hierzu:
Parallelen zu einem Element erzeugen, Seite 469
Parallelen zu einem geschlossenen Linienzug erzeugen, Seite 470
Elemente einfügen 469

Parallelen zu einem Element erzeugen


Nach Auswahl von Element in der Funktionszusatzleiste bestimmen Sie vorab noch die Anzahl der Parallelen über An-
zahl=....

Fahren Sie das vorhandene Element auf der „richtigen“ Seite an, d.h. auf der Seite, auf der die Parallelen liegen sollen.

Beachten Sie bei der Eingabe des Abstands für die Parallelen die gewählte Eingabedimension in der Werkzeugleiste.

Der Abstand wird rechtwinklig zum Ausgangselement errechnet und die Parallelen werden direkt dargestellt.

Anzahl der Parallelen: 5


Abstand: .4

Anzahl der Parallelen: 3


Abstand: .4

Haben Sie bei der Eingabe der Parallelen versehentlich die falsche Seite des Ausgangselements angefahren, können
Sie diese über Seite in der Funktionszusatzleiste neu bestimmen. Der zuvor eingegebene Abstand bleibt erhalten, z.B.

Durch erneutes Auslösen der Funktion können Sie die Seite nochmals wechseln.
470 2D-Konstruktion - Zeichnen

Parallelen zu einem geschlossenen Linienzug erzeugen


Nach Auswahl von Linienzug in der Funktionszusatzleiste bestimmen Sie vorab noch die Anzahl der Parallelen über
Anzahl=....

Bestimmen Sie den Suchausschnitt und suchen das Linienpolygon, zu dem Parallelen erzeugt werden sollen.
Voraussetzung ist, dass die markierten Linien einen geschlossenen Linienzug ergeben.

Analog „Parallelen zu einem Element erzeugen, s. Seite 469“ erfolgt der weitere Ablauf.

Anmerkung:

Der parallele Linienzug wird grundsätzlich nach außen um die selektierten Linien gezeichnet.

Mittellinien/Winkelteilende
Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Mittellinien/Winkelteilende
Werkzeugleiste:
Mittellinien/Winkelteilende

Funktionszusatzleiste

Winkelteilende
Bis zu 99 fächerförmig angeordnete Winkelteilenden zwischen zwei vorhandenen Linien eingeben

Mittellinien
Bis zu 99 fächerförmig angeordnete Linien zwischen zwei vorhandenen Linien eingeben

Ltyp=..., S=...
Linientyp, Stiftstärke (s. Linien, Ltyp=..., Seite 423, und S=..., Seite 423)
Elemente einfügen 471

Anzahl=...
Anzahl (max. 99) der Winkelteilenden/Mittellinien

Anmerkung:

Die jeweils letzte eingegebene Linie (Mittellinie oder Winkelteilende) können Sie über das Menü Bearbeiten > Rüc-
kwärts löschen in aktiver Funktion wieder löschen.

Siehe hierzu:
Mittellinien eingeben, Seite 471
Winkelteilenden eingeben, Seite 471

Mittellinien eingeben
Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Mittellinien/Winkelteilende > Funktionszusatzleiste: Mittellinien
Werkzeugleiste:
Mittellinien/Winkelteilende > Funktionszusatzleiste: Mittellinien

Anfangs- und Endpunkte der Mittellinien definieren sich aus den Längen der beiden Ausgangslinien.

Winkelteilenden eingeben
Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Mittellinien/Winkelteilende > Funktionszusatzleiste: Winkelteilende
Werkzeugleiste:
Mittellinien/Winkelteilende > Funktionszusatzleiste: Winkelteilende

Anfangs- und Endpunkte der Winkelteilenden definieren sich aus dem theoretischen Schnittpunkt (M) und den Längen
der beiden Ausgangslinien.
472 2D-Konstruktion - Zeichnen

Kreis tangential an Element


Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Kreis tangential an Element
Werkzeugleiste:
Kreis tangential an Element

Bei der Erzeugung eines fortlaufenden Linienzugs können Kreisbögen tangential an ein vorhandenes Element (Linie
oder Kreis) angeschlossen werden. Analog „Elemente miteinander verbinden, s. Seite 1096“ können Sie diese Funktion
auch auf Parallelen der Elemente anwenden.

Zuerst bestimmen Sie den Winkel des anschließenden Kreisbogens über W=... in der Funktionszusatzleiste, z.B.

Fahren Sie das vorhandene Element auf der Seite an, auf der der Kreisbogen angeschlossen werden soll. Dies gilt auch
bei der Eingabe einer Parallelen.

Bestätigen Sie das angefahrene Element mit Element gefunden, geben Sie eine Parallele ein oder wiederholen den
Vorgang mit Nein.
Für die Eingabe des Kreisbogens können Sie folgende Funktionen nutzen:

• Rad.+Anf., s. Seite 472


• Rad.+bel. Punkt, s. Seite 473
• Anf.+Ende, s. Seite 474
• Mittelpunkt, s. Seite 474

Rad.+Anf.
Anfangspunkt und Radius des anschließenden Kreisbogens eingeben

Den Anfangspunkt des Kreises bestimmen Sie frei oder durch Identifikation auf dem Element. Befindet sich der gewähl-
te Punkt dabei nicht direkt auf dem Element, wird dieser rechtwinklig projiziert.

P = angefahrener Punkt
AK = Anfangspunkt des Kreises
Elemente einfügen 473

Der Anfangspunkt des Kreises wird mit einem x-Zeichen markiert, den Sie mit Ja korrigieren oder mit Nein bestätigen
können. Anschließend geben Sie den Kreisradius ein.

Bei Elementverbindungen mit Kreisbögen (Linie-Kreis oder Kreis-Kreis) sind immer mindestens zwei Lösungen mög-
lich, z.B.

AK = Anfangspunkt des Kreises

In Fällen, in denen vom Programm nicht eindeutig erkannt werden kann, welche Lösung Sie wünschen, erfolgt die Aus-
wahl durch Anfahren des Kreises.

Rad.+bel. Punkt
Beliebigen Punkt des zu zeichnenden Kreisbogens und Radius eingeben
Nur jeweils eine Lösung ist möglich. Der Anfangspunkt des Kreises auf dem Element und der Winkel des Kreisbogens
werden dabei unabhängig von der Einstellung in der Funktionszusatzleiste berechnet.

Pbel. = beliebiger Punkt


AKb = berechneter Anfangspunkt des Kreises
Wb = berechneter Winkel

Anmerkung:

Die Größe des eingegebenen Radius muss auch eine Lösung ermöglichen. Ist dies nicht der Fall, erscheint eine
Fehlermeldung und Sie müssen einen neuen Radius definieren.
474 2D-Konstruktion - Zeichnen

Anf.+Ende
Anfangs- und Endpunkt des zu zeichnenden Kreisbogens eingeben
Nur jeweils eine Lösung ist möglich. Der Radius und der Winkel des Kreisbogens werden unabhängig von der Einstel-
lung in der Funktionszusatzleiste berechnet.

AK = Anfangspunkt des Kreises


EK = Endpunkt des Kreises
Rb = berechneter Radius
Wb = berechneter Winkel

Analog „Rad.+Anf., s. Seite 472“ bestimmen Sie den Anfangspunkt des Kreises auf dem Element und den Endpunkt
des Kreisbogens frei oder durch Identifikation.

Mittelpunkt
Mittelpunkt des tangentialen Kreisbogens frei oder durch Identifikation bestimmen
Der Radius und der Anfangspunkt des Kreisbogens werden berechnet.

Beachten Sie, dass Sie den Winkel des Kreisbogens über W=... in der Funktionszusatzleiste eingeben.

Bei Elementverbindungen mit Kreisbögen (Linie-Kreis oder Kreis-Kreis) sind immer mindestens zwei Lösungen mög-
lich. Analog „Rad.+Anf., s. Seite 472“ erfolgt der weitere Ablauf.

Den gewählten Kreisbogen können Sie zu einem Linienzug an das Element anschließen (verbinden). In logischer, fort-
laufender Richtung des Linienzugs werden folgende Korrekturen angeboten:

Ja
Markierten Teil des Elements löschen

kein Anschluss
Ausgangselement erhalten

Nein
Nicht markierten Teil des Elements löschen
Elemente einfügen 475

Tangente durch Punkt an Kreis


Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Tangente durch Punkt an Kreis
Werkzeugleiste:
Tangente durch Punkt an Kreis

Sie können eine Tangente von einem identifizierten Punkt auf einen vorhandenen Kreisbogen erzeugen. Analog „Ele-
mente miteinander verbinden, s. Seite 1096“ können Sie diese Funktion auch auf eine Parallele des vorhandenen Kreis-
bogens anwenden.

Bestimmen Sie den Tangentenanfangspunkt und fahren den vorhandenen Kreisbogen auf der Seite an, zu der die Tan-
gente gezeichnet werden soll, z.B.

Geben Sie gleichzeitig eine Parallele zu dem vorhandenen Kreisbogen ein, müssen Sie diesen, je nach Lage der Par-
allelen, innen oder außen anfahren.

Element gefunden
Angefahrenen Keisbogen bestätigen

Parallele eingeben
Parallele

Nein
Vorgang wiederholen
476 2D-Konstruktion - Zeichnen

Die Tangente wird nach dem Bestätigen des Kreisbogens dargestellt und ein Teil des Kreisbogens, in Abhängigkeit von
der Lage des Tangentenendpunkts, markiert, z.B.

TA = Tangentenanfangspunkt
TE = Tangentenendpunkt

Die Tangente und den Kreisbogen können Sie zu einem Linienzug anschließen (verbinden). In logischer, fortlaufender
Richtung des Linienzugs werden folgende Korrekturen angeboten:

Ja
Markierten Teil des Elements löschen

kein Anschluss
Ausgangselement erhalten

Nein
Nicht markierten Teil des Elements löschen

Hilfspunkte
Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Hilfspunkte bestimmen
Werkzeugleiste:
Hilfspunkte bestimmen

Die Hilfspunkte sind eine Konstruktionshilfe bei der Planerstellung und ermöglichen ein einfaches und schnelles Zeich-
nen weiterer Planabschnitte, z.B. Schnitte. Durch die Projektion vorhandener Linien-, Kreis- oder Teilungspunkte kön-
nen Sie, ohne die erneute Eingabe bekannter Abmessungen, Bauteile konstruieren.

Wichtig!

Hilfspunkte werden nicht gespeichert. Sie können diese nur für die aktuelle Bearbeitung nutzen. Bei Plan speichern
oder wechseln bzw. einem Abbruch werden alle bestimmten und gezeichneten Hilfspunkte gelöscht.

Funktionsleiste

Siehe hierzu:
Konstruieren mit den Hilfspunkten, Seite 482
Elemente einfügen 477

Hilfspunkte festlegen
Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Hilfspunkte bestimmen > Funktionsleiste: festlegen
Werkzeugleiste:
Hilfspunkte bestimmen > Funktionsleiste: festlegen

Hilfpunkte werden in der vorhandenen Konstruktion durch manuelles Anfahren von Elementpunkten, die automatische
Generierung über eine Schnittlinie oder Teilung festgelegt. Die festgelegten Hilfpunkte werden anschließend in die La-
ge, z.B. des Schnitts, projiziert und vervielfältigt. Für die Eingabe der Konstruktionselemente können Sie diese identifi-
zieren.

Festgelegte Hilfspunkte werden durch ein x-Zeichen markiert.

• Hilfspunkte in x-/y-Richtung, s. Seite 477


• Hilfspunkte über eine Schnittlinie, s. Seite 478
• Hilfspunkte über eine Teilung, s. Seite 479

Hilfspunkte in x-/y-Richtung
Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Hilfspunkte bestimmen > Funktionsleiste: festlegen > X- oder Y-
Richtung
Werkzeugleiste:
Hilfspunkte bestimmen > Funktionsleiste: festlegen > X- oder Y-Richtung

Fahren Sie die Punkte in x- oder y-Richtung einzeln an.

Eine bestimmte Reihenfolge ist nicht zu beachten, bei der Anwendung hat sich jedoch die Eingabe von links nach rechts
als sinnvoll erwiesen, z.B.

Anmerkung:

Wechseln Sie bei der Festlegung der Hilfspunkte den Bildschirmausschnitt, sind die Markierungen nicht mehr sicht-
bar. Diese schalten Sie wieder über Neu markieren in der Funktionszusatzleiste ein.

Hilfspunkte können Sie in ihrer Eingabereihenfolge über das Menü Bearbeiten > Rückwärts löschen in aktiver Funk-
tion wieder löschen.

Sind alle Hilfspunkte bestimmt, beenden Sie die Eingabe über Weiter.
478 2D-Konstruktion - Zeichnen

Hilfspunkte über eine Schnittlinie


Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Hilfspunkte bestimmen > Funktionsleiste: festlegen > Schnittlinie
Werkzeugleiste:
Hilfspunkte bestimmen > Funktionsleiste: festlegen > Schnittlinie

Bei vielen zu bestimmenden Hilfspunkten können diese vereinfachend auch direkt durch einzugebende Schnittlinien
definiert werden. Dabei werden alle durch die Schnittlinie geschnittenen Elemente (Linien, Rechtecke, Kreise usw.) au-
tomatisch als festgelegte Hilfspunkte markiert. Wir empfehlen, die Schnittlinien so anzuordnen, dass möglichst viele der
benötigten Hilfspunkte markiert werden. Fehlende Hilfspunkte können Sie durch Anfahren weiterer Konstruktionspunk-
te noch einzeln hinzufügen, z.B.

Projizierte Hilfspunktlinie

Bestimmen Sie den ersten und den zweiten Punkt der Schnittlinie. Anschließend bestätigen Sie die Schnittlinienlage.

Ja
Einzelne Hilfspunkte durch ein x-Zeichen auf der Schnittlinie markieren

Nein
Vorgang wiederholen

Zusätzlich können Sie noch weitere Konstruktionspunkte anfahren. Auch diese werden auf der Schnittlinie als Hilfs-
punkte markiert. Um den Schnitt in mehreren Teilbereichen zu führen, z.B. Versprung einer Schnittlinie, können Sie
nach Eingabe der ersten Schnittlinie weitere Schnittlinien bestimmen.
Elemente einfügen 479

Hilfspunkte über eine Teilung


Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Hilfspunkte bestimmen > Funktionsleiste: festlegen > Teilung
Werkzeugleiste:
Hilfspunkte bestimmen > Funktionsleiste: festlegen > Teilung

Die Teilung von Elementen (Linien, Kreise usw.) dient der Festlegung von Hilfspunkten, die Sie anschließend direkt
identifizieren können.

Anmerkung:

Eine Projektion der über Teilung festgelegten Hilfspunkte ist nicht möglich!

Sie können gleichzeitig mehrere Elemente in einer Teilung anfahren. Die Teilung erfolgt in der Reihenfolge der ange-
fahrenen Elemente.

Nach Auswahl der Elemente identifizieren Sie den Anfangspunkt für die Teilung.

Sie können die Teilung über einen Abstand oder die Anzahl der Teile vornehmen. Den Abstand bestimmen Sie in der
gewählten Eingabedimension in der Werkzeugleiste; der Anzahl setzen Sie ein Minus-Zeichen (-) voran, z.B.

Eingabe: .5 (= Teilungsabstand 50 cm)

Eingabe: -6 (= 6 Teilungsabschnitte)
480 2D-Konstruktion - Zeichnen

Hilfspunkte zeichnen
Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Hilfspunkte bestimmen > Funktionsleiste: zeichnen
Werkzeugleiste:
Hilfspunkte bestimmen > Funktionsleiste: zeichnen

Die zuvor bestimmten Hilfspunkte (Ausnahme: Teilung) können Sie für die weitere Bearbeitung auf die x-Achse oder y-
Achse projizieren.

Dabei werden alle Hilfspunkte auf einer Hilfspunktlinie „aufgereiht“, z.B. bei der Projektion auf die x-Achse

Die Hilfspunkte können Sie segmentübergreifend an beliebiger Stelle auf den Plan projizieren. Beachten Sie, dass die
Segmente der festgelegten Hilfspunkte und der Projektion den gleichen Maßstab haben müssen, z.B.

Sie bestimmen den Anfangspunkt der ersten Hilfspunktlinie, z.B. über einen rechten Winkel. Beachten Sie, dass der
Anfangspunkt die Projektion des ersten, festgelegten Hilfspunkts ist.
Elemente einfügen 481

Bestimmen Sie die Richtung der benötigten Hilfspunktlinien, indem Sie den rechten Winkel einschalten und das Faden-
kreuz nach rechts oder links in Bezug auf die Hilfspunktlinie bewegen und bestätigen.
Die erste Hilfspunktlinie wird dargestellt und das Fadenkreuz springt auf deren Anfangspunkt zurück.

Ausgehend von der ersten projizierten Hilfspunktlinie bestimmen Sie weitere Hilfspunktlinien über die Eingabe von Ko-
ordinaten (im Bsp.: y-Koordinaten).

Haben die benötigten Hilfspunktlinien alle den gleichen Abstand, können Sie direkt die Anzahl sowie den Abstand der
Hilfspunktlinien über Anzahl/Abstand in der Funktionszusatzleiste eingeben.

Gezeichnete Hilfspunktlinien können Sie über das Menü Bearbeiten > Rückwärts löschen in aktiver Funktion wieder
einzeln löschen.

Sind alle erforderlichen Hilfspunktlinien gezeichnet, beenden Sie die Funktion über Weiter.

Anmerkung:

Benötigen Sie nachträglich weitere Projektionen der zuletzt festgelegten Hilfspunkte, können Sie erneut Hilfspunk-
te: zeichnen in der Funktionsleiste aktivieren und den Vorgang fortsetzen.

Hilfspunkte löschen
Menü 2D-Konstruktion > Elemente einfügen > Hilfspunkte bestimmen > Funktionsleiste: löschen
Werkzeugleiste:
Hilfspunkte bestimmen > Funktionsleiste: löschen

Alle gezeichneten Hilfspunkte können Sie in allen Segmenten löschen.

Anmerkung:

Festgelegte Hilfspunkte werden erst gelöscht, wenn Sie Hilfspunkte festlegen erneut aktivieren und neue Hilfs-
punkte bestimmen.
482 2D-Konstruktion - Zeichnen

Konstruieren mit den Hilfspunkten


Alle gezeichneten bzw. festgelegten (nur bei Teilung) Hilfspunkte können Sie für die Eingabe der neuen Konstruktions-
und Zeichnungselementen, z.B. Linien, identifizieren.

Die Hilfspunkte identifizieren Sie über das Menü Bearbeiten > Identifizieren > Hilfspunkt oder durch Drücken der Ta-
ste Q.

Bestätigen Sie die identifizierten Hilfspunkte oder korrigieren diese mit den Möglichkeiten der Linien- bzw. Kreiseinga-
be.
Maße 483

Maße
Menü 2D-Konstruktion > Maße
Werkzeugleiste:
Maße

Funktionszusatzleiste

Anmerkung:

In den Kreisbemaßungen (Bogen, Winkel, Radius und Durchmesser) schaltet die Funktionszusatzleiste, entspre-
chend der dort vorhandenen Eingabemöglichkeiten, nochmals um.

• Einzelmaß, ..., s. Seite 483


• Waagerecht, Senkrecht, s. Seite 483
• W=…, s. Seite 484
• H=..., s. Seite 484
• S Text=..., S Maß=..., s. Seite 484
• Strich, ..., s. Seite 484
• Abstand=**, s. Seite 485
• NK=..., s. Seite 486
• cm+m, ..., s. Seite 487
• Ari, ..., s. Seite 488
• ø vor Text, s. Seite 488
• 2. Text, s. Seite 488
• >>, s. Seite 489

Einzelmaß, ...
Maßtyp, s. Seite 496

Waagerecht, Senkrecht
Umschaltfunktion Waagerechte oder senkrechte Bemaßung wählen

Anmerkung:

Bei der Bemaßung von exakt waagerechten oder senkrechten Strecken schaltet sich die entsprechende Funktion
automatisch während der Eingabe von Anfangs- und Endpunkt des Maßes ein.
484 2D-Konstruktion - Zeichnen

W=…
Neigungswinkel, s. Seite 348
Haben Sie zwei Punkte angefahren, wird über W=... der Neigungswinkel der angefahrenen Punkte (P1, P2) in der Funk-
tionsleiste zur Auswahl angeboten.

Das Maß wird um diesen Winkel gedreht.

H=...
Schrifthöhe (s. Texte, H=..., Seite 484)

S Text=..., S Maß=...
Stiftstärke für S Text = Maßtext, S Maß = Maßlinie (s. Linien, S=..., Seite 423)

Strich, ...
Maßlinienbegrenzung
Maße 485

In Abhängigkeit der gewählten Maßlinienbegrenzung wählen Sie die Stiftstärke für den Strich, Kreis oder Pfeil (s. Lini-
en, S=..., Seite 423).

Abstand=**
Abstand der Maßhilfslinie zum Bauteil, d.h. zum Maßanbindungspunkt
Angeboten wird die voreingestellte Länge der Maßhilfslinie (Standardlänge). Diese ist durch die **-Zeichen gekenn-
zeichnet.

frei Abstand über zwei Punkte


Bei der Punktbestimmung sind alle Möglichkeiten der Koordinateneingabe zulässig. Der er-
rechnete Wert wird in der Funktionszusatzleiste angezeigt.

Std Standardlänge der Maßhilfslinie

X = Maßanbindungspunkt
486 2D-Konstruktion - Zeichnen

NK=...
Nachkommastelle
Allgemein:

Ohne die Länge eines Zeichnungselements zu ändern, nehmen Sie über das Runden der Nachkommastellen Einfluss
auf die darstellende Maßzahl.

Das Runden erfolgt im mathematischen Sinn, d.h. auf- oder abrunden auf die nächst höhere oder kleinere Ziffer.

Beispiel für eine Zeichenlänge = 575.33 cm:

Achtung!

Das Runden hat keinen Einfluss auf die tatsächliche Länge (verkürzen oder verlängern) des Zeichnungselements.
Die Berechnung der Schenkellängen angebundener Bewehrungen erfolgt über die wahre Elementlänge.
Maße 487

Winkelmaß:

cm+m, ...
Dimension
488 2D-Konstruktion - Zeichnen

Haben Sie eine Dimension gewählt, erscheint die Abfrage:

Bestätigen Sie Ja, wird die Dimension solange zu den Maßwerten geschrieben, bis Sie die Abfrage an dieser Stelle
wieder mit Nein beantworten.

Ari, ...
Schriftart (s. Texte, NBg, ..., Seite 535)

ø vor Text
Umschaltfunktion Durchmesserzeichen vor Maßtext eingeben, ein-/ausschalten

Deckend
Umschaltfunktion Deckender Maßtext, ein-/ausschalten
Vor der Eingabe eines Maßtexts werden durch Einschalten der Option alle Zeichnungselemente überdeckt.

2. Text
Umschaltfunktion Zweiten Maßtext eingeben, ein-/ausschalten (s. Maßzusatztexte, Seite 510)
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Die Abfrage/Eingabe des zweiten Maßtexts erfolgt erst nach Bestimmung der Lage der Maßlinie sowie beim Maßtyp
Kettenmaß nach Beendigung der Kette. Bei Kettenmaßen erfolgt dann die Abfrage nach dem zweiten Maßtext für jedes
Maß der Maßkette.

Vor der Eingabe eines Isometriemaßes geben Sie nach Einschalten von 2. Text den zweiten Maßtext ein. Bestimmen
Sie die Lage der Maßlinie, erhält das Maß sowie weitere Isometriemaße ohne Abfrage den zweiten Maßtext.

Funktionsleiste

Funktionszusatzleiste
Maße 489

Anmerkung:

Ist 2. Text eingeschaltet, können Sie die Abfrage der Zusatztexteingabe bei Maßen, die keinen zweiten Maßtext
erhalten sollen, mit ENTER übergehen.

GM
Umschaltfunktion Gesamtmaß für Kettenmaß und Automatisches Maß, ein-/ausschalten

Nach Beenden des Maßes wird das Gesamtmaß erzeugt.

>>
Einstellungen für Maße, s. Seite 490
(Alternativ können Sie die Dialogbox auch über das Menü Einstellungen > 2D-Konstruktion > Maße öffnen.)

Über das Menü Bearbeiten oder in der Werkzeugleiste können Sie weitere Manipulationen der Maße wählen:
• Löschen, s. Seite 1122 / Einzeln löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1126 (Maß, s. Seite 1125)
• Rückwärts löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1129
• Einzeln korrigieren (s. Maße korrigieren, Seite 512)

Anmerkung:

Beachten Sie, dass die Funktion Einzeln kopieren nicht ausführbar ist.

Weiter
Die Eingabe einer Maßkette beenden Sie über Weiter und können dann einen neuen Anfangspunkt für eine weitere
Maßkette bestimmen. Bei erneutem Anfahren von Weiter beenden Sie die Funktion Maße.

Siehe hierzu:
Einstellungen für Maße, Seite 490
Maße eingeben, Seite 493
Maßzusatztexte, Seite 510
Maße korrigieren, Seite 512
490 2D-Konstruktion - Zeichnen

Einstellungen für Maße


Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: >>
Menü Einstellungen > 2D-Konstruktion > Maße
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: >>

• Maßdarstellung, s. Seite 491


• Maßeinheit, s. Seite 491
• Maßtexte, s. Seite 492
Maße 491

Maßdarstellung
• Maßbegrenzung
Typ
Maßlinienbegrenzung (Normal, Pfeil, Kreis) oder Maßtyp (Radiusmaß, Durchmessermaß) (s. Strich, ..., Seite 484)

Stift
Stiftstärke der Maßlinienbegrenzung (s. Linien, S=..., Seite 423)

(A) Länge Strich [mm]


Maßlinienbegrenzung Nor

(B) Länge Pfeil [mm]


Maßlinienbegrenzung Pf

(C) Kreisdurchmesser [mm]


Maßtyp Kr

Maßtyp Radiusmaß, Durchmessermaß:


Länge für Pfeilspitze und -strich (max. 9999,9 mm)

• Maßlinien
Stift
Stiftstärke der Maßlinie (s. Linien, S=..., Seite 423)

(A) Abstand Maßlinien (Raster) [mm]


(B) Überstand Maßlinien [mm]
(C) Zugewandter Überstand Maßhilfslinie [mm]
(D) Abgewandter Überstand Maßhilfslinie [mm]
(E) Länge Maßpfeil: Radius- und Duchmessermaß [mm]
(F) Länge Maßpfeil: Gefällemaß [mm]
(G) Länge Pfeilspitze: Radius-, Durchmesser- und Gefällemaß [mm]

Länge Maßhilfslinien wie eingestellt, ein-/ausschalten


- Abstand der Maßhilfslinie zum Bauteil [mm]
Für den Abstand zwischen Maßhilfslinie und Bauteil (Maßanbindungspunkt) wird ein beliebiger kontinuierlicher
Wert in mm (wahre Größe) eingegeben oder die Standardeinstellung durch Einschalten des Kontrollkästchens
übernommen (s. Abstand=**, Seite 485).

Maßeinheit
• Einheit
Dimension der Maßwerte (s. cm+m, ..., Seite 487)

• Einheit an Maßtext schreiben


Dimension an den Maßtext schreiben, ein-/ausschalten
492 2D-Konstruktion - Zeichnen

• Nachkommastellen (metrisch)
Nachkommastellen für den Maßwert (Ausnahme: Winkelmaß) (s. NK=..., Seite 486) im metrischen System
Sie können 2, 3, oder 4 Stellen eingeben.

• Nachkommastellen (angloamerikanisch)
Nachkommastellen für den Maßwert (Ausnahme: Winkelmaß) im angloamerikanischen System (inch, foot, yard,
foot + inch)
Sie können 0, 1, oder 2 Stellen eingeben.

• Einheit Winkelmaß
• Nachkommastellen Winkelmaß
Nachkommastellen für den Maßtext des Maßtyps Winkelmaß (s. NK=..., Seite 486)
Sie können keine (0) oder 1-4 Nachkommastellen eingeben.

• Einheit Gefällemaß
• Nachkommastellen Gefällemaß

Maßtexte
• Dezimaltrennzeichen
Maßwert mit Punkt oder Komma darstellen, ein-/ausschalten

• Automatische Maßtextlage
Automatische Lage für Maßtexte, die wegen zu geringer Abstände der Maßhilflinien nicht mittig plaziert werden kön-
nen. Sie können neben der Abfrage für die Lage zwischen folgenden automatischen Maßtextlagen wählen:
Keine
Maßtextlage wird abgefragt

Typ A
Äußere Maßtexte liegen seitlich vom Maß

Typ B
Äußere Maßtexte liegen oberhalb des Maßes

• Deckend
Text-Eigenschaft Deckend, ein-/ausschalten
Vor der Eingabe eines Maßtexts werden durch Einschalten der Option alle Zeichnungselemente überdeckt.

• Text 1 (Maßtext)
Schriftart
Schriftart des Maßtexts (s. Texte, NBg, ..., Seite 535)

Stift
Stiftstärke des Maßtexts mit Anzeige der entsprechenden Farbzuweisung (s. Linien, S=..., Seite 423)

Höhe [mm]
Maßschrifthöhe (s. H=..., Seite 484)

Abstand zur Maßlinie [mm]


Abstand zwischen Maßtext und Maßlinie

Textlage Gefälle-, Radius-, Durchmessermaß


Textlage der Gefälle-, Radienbemaßung und Durchmesserbemaßung
Diese Einstellungen sind nur aktiv, sofern Sie das Icon Radius, Durchmesser auslösen.

Durchmesserzeichen vor Maßtext, ein-/ausschalten


Maße 493

• Text 2 (Maßzusatztext)
Einstellungen wie Text 1, ein-/ausschalten
Einstellungen für Text 1 und Text 2 gleichstellen durch Einschalten des Kontrollkästchens, d.h. Text 2 übernimmt
die Werte von Text 1.

- Schriftart, Stift, Höhe [mm], Textlage


Einstellungen analog Text 1

Abstand zur Maßlinie [mm]


Abstand zwischen Maßtext und Maßlinie

Anmerkung:

In den Maßtypen Radius-/Durchmessermaß können Sie keinen Maßzusatztext (Text 2) definieren.

• Gesamtmaß
Automatisch erzeugen
Gesamtmaß zu einer Maßkette des Maßtyps Kettenmaß und Automatisches Maß, ein-/ausschalten

- Lage
Lage des Gesamtmaßes manuell oder automatisch bestimmen
Bei der automatischen Bestimmung wird das Gesamtmaß auf der den Maßpunkten abgewandten Seite im defi-
nierten Raster gelegt.

Einstellungen wie Text 1


Einstellungen für Gesamtmaß von Text 1 übernehmen, ein-/ausschalten
Kontrollkästchen eingeschaltet:
Bei eingeschaltetem Kontrollkästchen werden die Parameter Schriftart, Stift, Höhe und Abstand zur Maßlinie von
Text 1 übernommen.

- Schriftart, Stift, Höhe [mm], Abstand zur Maßlinie [mm]


Einstellungen analog Text 1 für das Gesamtmaß

Maße eingeben
Ein Maß ist durch zwei Elementpunkte definiert. Aus der Differenz der x- oder y-Koordinaten dieser Punkte ermittelt sich
die Maßzahl.
Beim Anfahren der Elementpunkte (Maßanbindungspunkte) ist die Funktion Punkt identifizieren voreingestellt. Die
Maßanbindungspunkte fahren Sie somit direkt an. Der angefahrene Maßanbindungspunkt wird mit einem Kreuz mar-
kiert. Das Maß wird in der virtuellen Darstellung schon in seiner wahren Größe und der gewählten Maßbegrenzung an-
gezeigt.
Neben ausgezeichneten Punkten von Grundelementen, wie z.B.
• Anfangs- und Endpunkten von Linien,
• Viertels- und Mittelpunkt eines Kreises,
• Anfangs- und Endpunkte von Kreisbögen,
• Ellipsen- und Klothoidenpunkten,
können Sie analog „Identifizieren, s. Seite 367“ alle weiteren, erreichbaren Punkte vermaßen.

In der Bemaßung von Bewehrungspunkten (Stabstahl und Matten) schalten Sie die Punktidentifikation (Menü Bearbei-
ten > Identifizieren > Stabstahlpunkt identifizieren, s. Seite 376/Mattenpunkt identifizieren, s. Seite 375) perma-
nent ein über das Kontextmenü: Bei Maßen Stabstahl/Matten automatisch fangen.
494 2D-Konstruktion - Zeichnen

Zur optischen Unterstützung werden die Maßanbindungspunkte während der Eingabe durch Kreuze markiert. Das Maß
wird in der virtuellen Darstellung schon in seiner wahren Größe und der gewählten Maßbegrenzung angezeigt.

Die Markierungen werden nach Beenden des Maßes bzw. der Maßkette automatisch gelöscht.

Wichtig!

Durch die richtige Anbindung an die Elementpunkte werden Maße bei einer späteren Änderung der Konstruktions-
elemente, z.B. Verschieben, automatisch korrigiert. Um Fehler zu vermeiden, beachten Sie, dass Sie die Maßpunk-
te nur an Anfangs- und Endpunkten von Linien oder Kreisbögen anbinden und in logischer Beziehung zum Kon-
struktionselement eingeben.
Maße 495

Für die Fälle, in denen keine korrekte Maßanbindung vorhanden ist, können Sie diese nachträglich für den einzelnen
Maßpunkt korrigieren. Dies erfolgt über das Kommando MASANB = „Kontrolle und Korrektur der Maßanbindung“ (s.
Eingabe/Eingabehilfen, Kommandos: Kontrollkommandos, Seite 414).

Maße, die Sie mit Hilfe von Schnittpunkten oder Bewehrungspunkten (Menü Bearbeiten > Identifizieren > Schnitt-
punkt, ... Stabstahlpunkt, ... Mattenpunkt) erzeugen, sind nicht angebunden. Beim späteren Verschieben werden
diese Maße nicht geändert oder verschoben.

Um mit der Löschfunktion aus einem Polygonzug nur die Elemente (Linien, Rechtecke, Kreise) zu löschen, die zuge-
hörigen Maße aber erhalten bleiben, ändern Sie die Anbindung dieser Maße (keine kreisbezogenen Maße) über An-
bindung ändern in der Funktionsleiste, z.B.

Alle Maße löschen


Element mit den zugehörigen Maßen löschen

Anb. ändern (Keine kreisbezogenen Maße)


Das Maß wird mit einem Pfeil markiert. Folgende Abfrage erscheint:

Maßanbindung ändern Die Maßanbindungspunkte werden markiert und das Fadenkreuz springt auf den ersten
Maßpunkt.

Bestimmen Sie den neuen Maßpunkt. Das Fadenkreuz springt auf den zweiten Maßpunkt.
Bestätigen Sie auch hier einen neuen Maßpunkt, wird das Element gelöscht und das über
die neuen Anbindungspunkte erzeugte Maß dargestellt.

Maß löschen Maß und Element direkt löschen

Nichts löschen
Element und Maß bleiben erhalten

Anmerkung:

Die Maßtexte sind bei einem neuen Bildaufbau nicht mehr sichtbar, da der Bildaufbau so wesentlich schneller er-
folgt. Alle unterdrückten Maßtexte können Sie über das Freihandsymbol (s. Freihandsymbole, Funktion im Modul
STRAKON auslösen, Seite 115) oder in der Werkzeugleiste Einschalten von Zeichnungselementen > Texte wie-
der einschalten.

Vor der Eingabe von Maßen prüfen und korrigieren Sie gegebenenfalls die Einstellungen der Funktionszusatzleiste.
496 2D-Konstruktion - Zeichnen

Maßtyp
Über die Auswahlliste in der Funktionszusatzleiste können Sie folgende Maßtypen wählen:
• Einzelmaß, s. Seite 496
• Kettenmaß, s. Seite 499
• Polygonalmaß, s. Seite 500
• Linienmaß, s. Seite 501
• Automatisches Maß über eine Schnittlinie, s. Seite 501
• Punktbezoges Maß, s. Seite 502
• Winkelmaß, s. Seite 503
• Gefällemaß, s. Seite 503
• Radiusmaß, s. Seite 505
• Durchmessermaß, s. Seite 506
• Einzelbogenmaß, s. Seite 507
• Kettenbogenmaß, s. Seite 508
• Korbbogenmaß, s. Seite 508
• Isometriemaß, s. Seite 509

Einzelmaß
Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: Einzelmaß
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: Einzelmaß

Einzelmaße können Sie waagerecht, senkrecht oder mit einem Drehwinkel eingeben.

Bestimmen Sie den ersten und zweiten Maßpunkt (Anfangs- oder Endpunkt des Maßes).

Zur Kontrolle wird die Segmentnummer und der Segmentmaßstab in der Klammer angezeigt.

Bestimmen Sie die Lage der Maßlinie durch Bewegen des Fadenkreuzes. Eine automatische Rastereinstellung der x-
Achse mit einem gleichmäßigen Abstand für die Maßlinien wird sichtbar.
Zur besseren Orientierung wird die y-Achse bei schräger oder senkrechter Bemaßung gestrichelt dargestellt sowie in
x- und y-Richtung ein Pfeil am Fadenkreuz eingeschaltet.
Maße 497

Anmerkung:

• Das Raster können Sie durch Drücken der Funktionstaste F4 oder über das Kontextmenü: Rastern ausschalten
und die Maßlinie frei platzieren.
• Automatischer Richtungswechsel
Waagerecht/Senkrecht
Bei Maßpunkten, die nicht in einer Flucht liegen, bestimmen Sie die Richtung der Maßlinie von waagerecht auf
senkrecht und umgekehrt durch das Bewegen des Cursors.

- Der Richtungswechsel erfolgt nur bei den Maßtypen Einzelmaß und Kettenmaß.
- Die Richtung Senkrecht oder W=90.0 bzw. Waagerecht oder W=0.00 sollten Sie zuvor einstellen.
- Ein ausgeschaltetes Maßraster wird beim Richtungswechsel automatisch eingeschaltet.
- Den automatischen Richtungswechsel können Sie für das aktuelle Maß durch Klicken auf Waagerecht oder
Senkrecht in der Funktionszusatzleiste, s. Seite 483, kurzfristig ausschalten.

Parallel/im rechten Winkel zu einer Linie


Die Richtungslage einer Maßlinie können Sie über den SmartClick bestimmen. Durch die Art und Weise des An-
fahrens beim Auslösen des SmartClicks (s. Direkte Funktionsausführung über „SmartClick“, Seite 366) bestim-
men Sie die Richtung der Maßlinie zu einer identifizierten Linie (s. markierte Linie).
Eine parallele Lage der Maßlinie erhalten Sie durch Anfahren der Linie im unteren oder oberen Fünftel (1). Füh-
ren Sie den SmartClick im mittleren Bereich (2) aus, wird die Maßlinie im rechten Winkel zur identifizierten Linie
dargestellt.
498 2D-Konstruktion - Zeichnen

Ist die Maßlinienlage eines vorhandenen Maßes nicht über das voreingestellte Maßraster zu identifizieren, z.B. beim
Einbau über freie Lage, identifizieren Sie den Anfangs- oder Endpunkt dieses Maßes mit der Taste M oder m oder über
das Menü Bearbeiten > Identifizieren > Maßlinienpunkt.

Die Maßlinie und die errechnete, mittig gesetzte Maßzahl werden dargestellt. Ist der Abstand der Maßhilfslinien für die
Maßzahl zu gering, können Sie Folgendes wählen:

frei
Freie Lage
Ein Platzhalter in Größe der Maßzahl erscheint am Cursor, den Sie frei platzieren können.

Anmerkung:

Ist der Abstand der Maßhilfslinien für die Pfeillänge der Maßlinienbegrenzung Pfeil (Pf; øPf) zu gering, können Sie
Folgendes wählen:
Maße 499

Kettenmaß
Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: Kettenmaß
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: Kettenmaß

Analog „Einzelmaß, s. Seite 496“ geben Sie das erste Maß mit Anfangs- und Endpunkt ein und bestimmen die Lage
der Maßlinie = Lage der Maßkette.

Für alle weiteren Maße dieser Maßkette fahren Sie nur noch die jeweiligen Endpunkte an.

AP = Anfangspunkt
EP = Endpunkt

Bei der Auswahl weiterer Endpunkte ist die Reihenfolge unwichtig. Sie können in ein bestehendes Maß nachträglich
Punkte einfügen.

Ebenso können Sie während der Eingabe Maßpunkte löschen. Fahren Sie hierzu den zu löschenden Maßpunkt oder
die entsprechende Maßlinie an.

Die Maßkette beenden Sie über Weiter und können dann eine neue Maßkette bestimmen.
500 2D-Konstruktion - Zeichnen

Polygonalmaß
Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: Polygonalmaß
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: Polygonalmaß

Das Polygonmaß besteht aus Einzelmaßen, die parallel zu den identifizierten Maßpunkten abgelegt werden. Den Ab-
stand vom Maß zu den Maßpunkten bestimmen Sie hierbei nur für das erste Einzelmaß im Polygon. Alle anderen Maße
im Polygon werden mit dem gleichen Abstand automatisch abgelegt.

Funktionszusatzleiste

Schräge Bemaßung
Neben der waagerechten (W=0°) oder senkrechten (W=90°) Bemaßung können Sie auch mit einem beliebigen Nei-
gungswinkel, s. Seite 348, vermaßen.
Schräge Maße können Sie als Einzel-, Ketten- oder als automatische Kettenmaße erzeugen.

W=45°

X = Maßanbindungspunkt
Maße 501

Linienmaß
Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: Linienmaß
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: Linienmaß

Funktionszusatzleiste

Linien können Sie durch direktes Anfahren einzeln und parallel vermaßen. Dies ist durch die Anzeige >Parallel in der
Funktionszusatzleiste gekennzeichnet. Der Anfangs- und Endpunkt sowie der Neigungswinkel der angefahrenen Linie
wird vom Programm berechnet.
Bei schrägen Linien wird das Fadenkreuz entsprechend dem Neigungswinkel gedreht.

Automatisches Maß über eine Schnittlinie


Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: Automatisches Maß
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: Automatisches Maß

Sie können Maßketten vereinfacht eingeben, indem Sie durch das zu bemaßende Bauteil eine Schnittlinie legen. Alle
Linien, Kreise und Rechtecke, die diese Schnittlinie kreuzen, werden zuerst erfasst. Die entstandenen Schnittpunkte
sind Anfangs- und Endpunkte der Maßlinien. Zusätzlich können Sie weitere Punkte einschalten und mitvermaßen.

Wichtig!

Bevor Sie die Schnittlinie bestimmen, müssen Sie die Richtung der Maßkette bestimmen. Wählen Sie die Ausrich-
tung waagerecht oder senkrecht oder geben Sie einen Neigungswinkel, s. Seite 348, in der Funktionszusatzleiste
ein.

Bestimmen Sie den ersten Punkt der Schnittlinie. Kreuzt die Schnittlinie nur waagerechte oder senkrechte Elemente,
ist die Lage und Richtung der Schnittlinie beliebig. Völlig ausreichend ist die freie Bestimmung, da alle Maßpunkte auf
die gewählte Richtung der Maßlinie (waagerecht, senkrecht) projiziert werden.
Kreuzt die Schnittlinie jedoch schräge Linien und Kreise, beachten Sie, dass die exakten Kreuzungspunkte von Element
und Schnittlinie vermaßt werden.
Um Bemaßungsfehler zu vermeiden, identifizieren Sie die Schnittlinienpunkte.

Analog dem ersten bestimmen Sie den zweiten Punkt der Schnittlinie und die Schnittlinie wird markiert.
502 2D-Konstruktion - Zeichnen

Nein
Schnittlinienlage neu bestimmen

Ja
Alle erfassten Maßpunkte werden mit einem x-Zeichen markiert. Die markierten Maßpunkte können Sie löschen oder
nicht markierte Maßpunkte einfügen und vermaßen.

Auch außerhalb der zuvor bestimmten Schnittlinie befindliche Maßpunkte können Sie einfügen.

Die Maßlinienkorrektur beenden Sie über Weiter und bestimmen die Lage der Maßlinie.

Punktbezoges Maß
Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: Punktbezogenes Maß
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: Punktbezogenes Maß

Bei der punktbezogenen Bemaßung, beziehen sich alle folgenden Maße auf den gleichen Anfangspunkt (Bezugs-
punkt).

Analog „Einzelmaß, s. Seite 496“ nutzen Sie die in der Funktionszusatzleiste vorhandenen Funktionen.

Bestimmen Sie den Bezugspunkt.

Bestimmen Sie den Endpunkt des ersten Maßes (im Beispiel EP 1).
Maße 503

Bestimmen Sie die Lage der ersten Maßlinie.

Für das zweite und alle folgenden Maße, die sich auf den gewählten Bezugspunkt beziehen, bestimmen Sie nur noch
den jeweiligen Maßendpunkt.

Nach Bestätigen der Lage des zweiten Maßes können Sie die Richtung und den Abstand zwischen den ersten beiden
Maßlinien automatisch für alle weiteren Maße übernehmen oder einzeln bestimmen.

Ja
Für alle weiteren Maße den Maßkettenabstand und die Bemaßungsrichtung ohne gesonderte Abfrage automatisch
übernehmen

Nein
Lage aller weiteren Maßlinien einzeln bestimmen

Winkelmaß
Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: Winkelmaß
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: Winkelmaß

Funktionszusatzleiste

Die Eingabe des Maßes können Sie wahlweise über die Einheiten Grad, Gon oder GMS (Grad, Minuten, Sekunden)
in der Funktionszusatzleiste vornehmen. Die Einheiten können Sie in der zuvor aufgeführten Reihenfolge umschalten.
Grad 19.9070°
Gon 22.119g
GMS 19054'25"

Bestimmen Sie den Mittelpunkt des zu vermaßenden Winkels. Analog „Einzelbogenmaß, s. Seite 507“ erfolgt der wei-
tere Ablauf.

Gefällemaß
Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: Gefällemaß
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: Gefällemaß

Gefälle und Steigungen können Sie mit Gefällemaßen bemaßen.

Funktionszusatzleiste
504 2D-Konstruktion - Zeichnen

W=…
Basiswinkel für die Berechnung des Gefälles
Die Lage bzw. der Winkel der Geometrie entsprechen dem Basiswinkel.

Drehen Sie eine Geometrie mit Gefällemaß über Ausschnitt, erscheint die Abfrage für die Korrektur des Basiswinkels
um den gleichen Differenzwinkel. Beantworten Sie die Abfrage mit Ja, bleibt der Gefällewert erhalten. Bei Nein erfolgt
eine Neuberechnung des Gefällewerts.

Grad, ...
Für die Berechnung des Maßes wählen Sie zwischen Grad, Prozent, Verhältnis und Gon.

Text
Umschaltfunktion Zusatztext eingeben, ein-/ausschalten
Optional können Sie den Gefällewert mit einem Text versehen. Geben Sie mit dem #-Zeichen die Lage des Werts im
Text vor.

Bestimmen Sie die Strecke über zwei Maßpunkte, wobei der zweite Punkt die Lage des Pfeils vorgibt.

Beispiel 1: Berechnung in Prozent

Beispiel 2: Berechnung in Grad inkl. Vortext

Anmerkung:

In den Einstellungen können Sie für das Gefällemaß die Einheit und die Nachkommastellen getrennt von den wei-
teren Maßtypen bestimmen.
Maße 505

Radiusmaß
Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: Radiusmaß
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: Radiusmaß

Funktionszusatzleiste

Vorne, ...
Textlage der Radienmaße

Pfeil=...
Länge des Maßpfeils in cm

Durch die Eingabe von 0 bemassen Sie die Radien vom Kreismittelpunkt aus.

Fahren Sie den zu vermaßenden Kreisbogen je nach gewünschter Lage des Maßpfeils innen oder außen an (Ausnah-
me: Radienbemaßung vom Kreismittelpunkt). Zur besseren Orientierung wird der Maßpfeil dargestellt, der sich durch
Bewegen des Fadenkreuzes mit einer Rastereinteilung von jeweils 5 Grad platzieren lässt.

Das 5 Grad-Raster können Sie durch Drücken der Funktionstaste F4 oder über das Kontextmenü: Rastern ausschalten
und den Maßpfeil frei platzieren.

Die Lage des Maßpfeils können Sie auch durch Identifizieren eines Schalkantenpunkts bestimmen.
506 2D-Konstruktion - Zeichnen

Durchmessermaß
Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: Durchmessermaß
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: Durchmessermaß

Kreisbögen können Sie mit innen oder außen liegenden Durchmessermaßen bemaßen.

Funktionszusatzleiste

Mitte, ...
Textlage der innen- und außenliegenden Durchmessermaße
Innen liegende Maße:

Außen liegende Maße:

Pfeil=...
Analog „Radiusmaß, s. Seite 505“ Länge des Maßpfeils bei außenliegenden Durchmessermaßen

Durch die Eingabe von 0 bemassen Sie die Durchmesser innerhalb des Kreises.

Analog „Radiusmaß, s. Seite 505“ erfolgt der weitere Ablauf.


Maße 507

Einzelbogenmaß
Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: Einzelbogenmaß
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: Einzelbogenmaß

Funktionszusatzleiste

Fahren Sie den zu vermaßenden Kreis an.

Für die Bemaßung von Kreisbögen mit Bogenmaßen bestimmen Sie den ersten und zweiten Maßpunkt (Anfangs-/End-
punkt des Bogenmaßes) und die Lage der Maßlinie. Die Rastereinstellung wird zur besseren Orientierung durch eine
markierte Maßlinie sichtbar gemacht.
Zusätzlich zu den vorab erläuterten Einstellungen der Maßtexte, s. Seite 492, können Sie über das Menü Bearbeiten
> Einzeln korrigieren in aktiver Funktion > Textkorrekturen > Textlage auch die Textlage radial wählen. Anschlie-
ßend erscheint ein Platzhalter in Größe der Maßzahl am Cursor, die Sie in radialer Richtung zum Kreisbogen frei plat-
zieren können.

AP = Anfangspunkt
EP = Endpunkt

Anmerkung:

Bei der freien Platzierung können Sie die Lage der Maßzahl auch durch Identifizieren eines Schalkantenpunkts be-
stimmen. Beachten Sie, dass der Bezugspunkt des Maßtexts links unten liegt.
508 2D-Konstruktion - Zeichnen

Kettenbogenmaß
Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: Kettenbogenmaß
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: Kettenbogenmaß

Sie können Bogenmaße auch als Maßkette eingeben.

Analog „Einzelbogenmaß, s. Seite 507“ geben Sie das erste Maß mit Anfangs- und Endpunkt ein und bestimmen die
Lage der Maßlinie = Lage der Maßkette.

Für alle weiteren Bogenmaße dieser Maßkette fahren Sie nur noch die jeweiligen Endpunkte an.

Die Maßkette beenden Sie über Weiter und können nun eine neue Maßkette bestimmen.

Korbbogenmaß
Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: Korbbogenmaß
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: Korbbogenmaß

Funktionszusatzleiste

Ellipsen und Klothoiden, d.h. eine Liniengruppe, können Sie mit Korbbogenmaßen bemaßen.

Analog „Einzelbogenmaß, s. Seite 507“ geben Sie Korbbogenmaße ein.

Neben den Korbbogenanfangs- und -endpunkten können Sie auch die Schnittpunkte zwischen Korbbögen und weite-
ren Elementen (Linien, Kreise usw.) bestimmen.

AP = Anfangspunkt
EP = Endpunkt
Maße 509

Isometriemaß
Menü 2D-Konstruktion > Maße > Funktionszusatzleiste: Isometriemaß
Werkzeugleiste:
Maße > Funktionszusatzleiste: Isometriemaß

Funktionszusatzleiste

Speziell für 3D-Sichten, die mit der Option Verzerrt für Isometrie 1:1, s. Seite 740, (s. Cube, Seite 694) in den Plan
übernommen wurden, können Sie mit Isometriemaßen bemaßen. Punkte, die in einer Flucht von 90° oder von 30° bzw.
-30° liegen, können Sie bemaßen.

Die Reihenfolge der angefahrenen Maßpunkte in 90°-Richtung bestimmt die Ausrichtung des Maßes.
510 2D-Konstruktion - Zeichnen

Maßzusatztexte
Zu einer Maßzahl (Ausnahme: Radien- und Durchmesserbemaßung) können Sie nachträglich einen Maßzusatztext (2.
Text) eingeben. Über das Menü Bearbeiten > Einzeln korrigieren in aktiver Funktion oder Ausschnitt korrigieren
wählen Sie nach Anfahren von Textkorrekturen in der Zweite Funktionsleiste: Textkorrekturen, s. Seite 516, s. Seite
512, die Funktion 2.Text.

Funktionszusatzleiste

• H=..., S=..., NBg, s. Seite 510


• Unten, ..., s. Seite 510
• Kopie, s. Seite 511

H=..., S=..., NBg


Schrifthöhe, Stiftstärke, Schriftart (s. Texte, Seite 533)

Unten, ...
Textlage

li. Links
Maßzusatztext links von der Maßzahl

re. Rechts
Maßzusatztext rechts von der Maßzahl

lm.T. Links Text mittig


Maßzahl und Maßzusatztext mittig auf Maßlinie setzen
Maßzusatztext links von der Maßzahl
Maße 511

rm.T. Rechts Text mittig


Analog lm.T. Maßzusatztext rechts von der Maßzahl

li.fr. Frei links


Maßzahl und Maßzusatztext frei platzieren
Maßzusatztext links von der Maßzahl

re.fr. Frei rechts


Analog li.frei. Maßzusatztext rechts von der Maßzahl

rad. Radial *
Maßzahl und Maßzusatztext radial zur Maßlinie setzen
Maßzusatztext unter der Maßzahl

li.r Radial links *


Analog rad. Maßzusatztext links von der Maßzahl

re.r Radial rechts *


Analog rad. Maßzusatztext rechts von der Maßzahl

* Nur bei Bogen- und Winkelmaßen können Sie radiale Textlagen wählen.

Kopie
Umschaltfunktion Zuletzt eingegebener Maßzusatztext direkt in ein Maß kopieren, ein-/ausschalten
Beachten Sie, dass ein dort schon vorhandener Text überschrieben wird.
Fahren Sie das Maß an und der kopierte Maßzusatztext wird in die zuvor gewählte Textlage platziert.

Maßzusatztext eingeben
Identifizieren Sie das Maß und geben Sie den Maßzusatztext ein.

Die zuletzt eingegebenen Maßzusatztexte können Sie aus dem temporären oder permanenten Textspeicher einlesen
(s. Texte, Temporärer Textspeicher, Seite 548, und Permanenter Textspeicher, Seite 549).

Anmerkung:

• Analog der allgemeinen Maßdefinition können Sie für den Maßzusatztext über das Menü Bearbeiten die Funk-
tionen Weiter, Einzeln löschen in aktiver Funktion, Rückwärts löschen in aktiver Funktion nutzen.
• Die Funktion Einzeln korrigieren wird im Abschnitt „Maße korrigieren, s. Seite 512“ erläutert.
• Die Funktion Einzeln kopieren in aktiver Funktion entspricht der Funktion Kopie.
512 2D-Konstruktion - Zeichnen

Maße korrigieren
Mehrere Maße können Sie über das Menü Bearbeiten > Ausschnitt korrigieren > Maße korrigieren.

Einzelne Korrekturen können Sie in der Funktion Maße über das Menü Bearbeiten > Einzeln korrigieren in aktiver
Funktion sowie auch über Freihandsymbole auslösen (s. Freihandsymbole, Funktion im Modul STRAKON auslösen,
Seite 115):
Ausschnitt korrigieren > Einzeln > Maße

Globale Korrektur des Maßes (s. Korrigieren, Korrektur einzeln frei, Seite 1169).

Nach Auslösen der Korrekturfunktion können Sie für das Maß und den ersten Maßtext aus Platzgründen zwischen zwei
Funktionsleisten wählen:
Erste Funktionsleiste: Maßkorrekturen, s. Seite 512

Zweite Funktionsleiste: Textkorrekturen, s. Seite 516

Die Korrekturfunktion für den zweiten Maßtext wählen Sie über Eigenschaften 2. Text (s. Maßzusatztexte korrigieren,
Seite 518).

Siehe hierzu:
Maßkorrekturen, Seite 512
Textkorrekturen, Seite 516
Maßzusatztexte korrigieren, Seite 518

Maßkorrekturen

• Textkorrekturen, s. Seite 512


• Maßlinienbegrenzung, s. Seite 512
• Maßhilfslinie, s. Seite 513
• Maßstift, s. Seite 514
• Maßdimension, s. Seite 514
• Maßpunkte bearbeiten, s. Seite 514
• Maßpunkt löschen, s. Seite 515
• Quer verschieben, s. Seite 515
• Global, s. Seite 516

Textkorrekturen
Umschaltfunktion Textkorrekturen, s. Seite 516, anzeigen

Maßlinienbegrenzung
Maßlinienbegrenzung und Stiftstärke für den Strich (Kreis, Pfeil) (s. Strich, ..., Seite 484)
Maße 513

Maßhilfslinie
Länge der Maßhilfslinie
Nach Anfahren der Maßhilfslinie können Sie diese zwischen Maßlinie und zugehörigem Anbindungspunkt verlängern
oder verkürzen.

Durch Bewegen des Fadenkreuzes bestimmen Sie optisch den neuen Endpunkt der Maßhilfslinie.

Funktionszusatzleiste

Liegen Maße in einer Flucht, können Sie alle Maßhilfslinien, deren Maßlinienanfangs- und -endpunkt übereinander lie-
gen, durch Einschalten der Umschaltfunktionen in einem Schritt verkürzen oder verlängern:

Mit Nachbarmaßen
Alle Maßhilfslinien um den gleichen Wert verkürzen oder verlängern

Gleiche Länge
Alle Maßhilfslinien auf die gleiche Länge verkürzen oder verlängern
514 2D-Konstruktion - Zeichnen

Anmerkung:

• Diese Umschaltfunktionen wirken sich nur bei linearen Maßen aus.


• Die Maße in einer Flucht können eine Kombination aus den Maßtypen Einzel-, Ketten-, Linienmaß, automati-
sches Maß über eine Schnittlinie und punktbezogenes Maß sein.
• Bei der Eingabe von Maßketten überschneiden sich die Maßhilfslinien benachbarter Maße. Im Normalfall wer-
den beide Maßhilfslinien mit der nachträglichen Korrektur korrigiert.
Beim späteren Plotten mit mechanischen Plottern können Ungenauigkeiten, z.B. die Nachbarlinien werden als
Doppellinie gezeichnet, auftreten. Um dies zu vermeiden, verzichten Sie auf die Darstellung der Nachbarmaßli-
nie. Schalten Sie die Umschaltfunktion Mit Nachbarmaßlinie in der Funktionszusatzleiste aus.

Maßstift
Stiftstärke der Maßlinie und Maßhilfslinie (s. Linien, S=..., Seite 423)
Die Stiftstärke für die Maßlinienbegrenzung (Striche, Kreise) bleibt unverändert.

Maßdimension
Dimension korrigieren und das Anschreiben der Dimension an den Maßwert einschalten (s. cm+m, ..., Seite 487)

Maßpunkte bearbeiten
Bei nachträglichen Konstruktionsänderungen, z.B. Einfügen oder Löschen einer Wand, Aussparung, ergibt es sich häu-
fig, dass in vorhandenen Maßketten einzelne Maße eingefügt oder gelöscht werden sollen.

Beachten Sie, dass Sie das vorhandene Maß anfahren, zu welchem ein Maßpunkt zugefügt oder gelöscht werden soll.
Das angefahrene Maß und die zugehörigen Maßpunkte werden markiert.

Maßpunkt einfügen

Fahren Sie den neuen Maßpunkt an. Die Maßkette wird neu berechnet, z.B.

Um eine Maßkette zu verlängern, können Sie auch Maßpunkte außerhalb der Maßkette identifizieren.
Maße 515

Maßpunkt löschen

Fahren Sie den zu löschenden Maßpunkt oder den Maßlinienpunkt an.

Quer verschieben
Einzelmaß aus Platzgründen oder optischen Gründen in x- und y-Richtung quer verschieben

Nach Anfahren des Maßes bestimmen Sie durch Bewegen des Fadenkreuzes optisch die neue Lage des Maßes. Die
Maßhilfslinien werden bis an das Bauteil verlängert.

Den voreingestellten rechten Winkel können Sie durch Drücken der Taste R oder dem Freihandsymbol r (s. Freihand-
symbole, Funktion im Modul STRAKON auslösen, Seite 115) ausschalten und die Maßlage frei bzw. durch Identifizieren
über einen Schalkantenpunkt bestimmen.

Sie können über Alte Lage in der Funktionszusatzleiste das angefahrene Maß in seine alte Lage zurückstellen.
516 2D-Konstruktion - Zeichnen

Global
Alle Elementparameter für das Maß global korrigieren

Textkorrekturen

• Maßkorrekturen, s. Seite 517


• Texthöhe, s. Seite 517
• Textlage, s. Seite 517
• Textstift, s. Seite 517
• Nachkommastellen, s. Seite 517
• Schriftart, s. Seite 518
• 2.Text, s. Seite 518
• Eigenschaften 2.Text, s. Seite 518
• Ebene, s. Seite 518
• Global, s. Seite 518
Maße 517

Maßkorrekturen
Umschaltfunktion Maßkorrekturen, s. Seite 512, anzeigen

Texthöhe
Schrifthöhe des Maßtexts (s. H=..., Seite 484).

Anmerkung:

Sind Maßzusatztexte, s. Seite 510 (2. Text) vorhanden, können Sie diese durch Einschalten der Umschaltfunktion
zweiten Maßtext mitändern in der Funktionszusatzleiste mitkorrigieren.

Textlage
Lage des Maßtexts
Allgemein:

Bogen- und Winkelmaß:

Radiusmaß:

Durchmessermaß:

Die Darstellung der einzelnen Textlagen ist im Abschnitt „Maße eingeben, s. Seite 493“ erläutert.

Textstift
Stiftstärke des Maßtexts (s. Linien, S=..., Seite 423).

Anmerkung:

Sind Maßzusatztexte, s. Seite 510 (2. Text) vorhanden, können Sie diese durch Einschalten der Umschaltfunktion
zweiten Maßtext mitändern in der Funktionszusatzleiste mitkorrigieren.

Nachkommastellen
Nachkommastelle (s. NK=..., Seite 486)

Anmerkung:

Die Maßdimension bleibt bei dieser Korrektur unverändert.


518 2D-Konstruktion - Zeichnen

Schriftart
Schriftart des Maßtexts (s. Texte, NBg, ..., Seite 535)

Anmerkung:

Sind Maßzusatztexte, s. Seite 510 (2. Text) vorhanden, können Sie diese durch Einschalten der Umschaltfunktion
zweiten Maßtext mitändern in der Funktionszusatzleiste mitkorrigieren.

2.Text
Zu einer Maßzahl (Ausnahme: Radien- und Durchmesserbemaßung) nachträglich ein Maßzusatztext eingeben (s.
Maßzusatztexte, Seite 510)

Eigenschaften 2.Text
Einstellungen des Maßzusatztexts (s. Maßzusatztexte korrigieren, Seite 518)

Ebene
Ebenenzuordnung für das angefahrene Maß (s. Grundlagen, Ebenen, Seite 321)

Global
Diese Funktion entspricht der Funktion Global in den Maßkorrekturen, s. Seite 512.

Maßzusatztexte korrigieren
Einen Maßzusatztext können Sie in der Funktion Maße über das Menü Bearbeiten > Einzeln korrigieren in aktiver
Funktion in der Textkorrekturen, s. Seite 516, über Eigenschaften 2.Text korrigieren.

Anmerkung:

Den Maßzusatztext können Sie über das Menü Bearbeiten > Ausschnitt korrigieren nur über Global korrigieren.

Analog den Korrekturfunktionen des ersten Maßtexts können Sie über Eigenschaften 2.Text folgende Einzelattribute
der Maßzusatztexte korrigieren (s. Textkorrekturen, Seite 516):

Die einzelne Korrektur beenden Sie über Weiter und können nun ein anderes Attribute wählen. Bei erneutem Anfahren
von Weiter beenden Sie die Korrektur des Maßzusatztexts.
Höhenkoten 519

Höhenkoten
Menü 2D-Konstruktion > Höhenkoten
Werkzeugleiste:
Höhenkoten

Die Höhenkoten sind eine Sonderform der Maße.

Eine Höhenkote ist durch zwei Koordinatenpunkte (Bezugs- und Höhenkotenpunkt) definiert. Aus der Differenz von Be-
zugs- und Höhenkotenpunkt ermittelt sich der Höhenkotenwert (Maßzahl). Die Höhenkoten eines Höhenkotenzugs ha-
ben immer den gleichen Bezugspunkt.

Die übliche Darstellung einer Höhenkote besteht aus der Höhenkotenlinie, der Dreiecksspitze, dem Höhenkotenwert
und eventuellen Zusatztexten, z.B.

Die Lage des Dreiecks richtet sich nach dem gewählten Höhenkotentyp.

Funktionszusatzleiste

• H=..., S Text=..., S Dreieck=..., S Linie=..., s. Seite 519


• W=..., s. Seite 520
• Lage, s. Seite 520
• oli leer, ..., s. Seite 520
• 2. Bezugshöhe, s. Seite 521
• Text, s. Seite 521
• NK=..., s. Seite 521
• m, ..., s. Seite 521
• Ari, ..., s. Seite 522
• >>, s. Seite 522

H=..., S Text=..., S Dreieck=..., S Linie=...


Schrifthöhe, Stiftstärke des Höhenkotentexts, des Zusatztexts, des Höhenkotendreiecks und der Höhenkotenlinie (s.
Maße, H=..., Seite 484, und Linien, S=..., Seite 423).
520 2D-Konstruktion - Zeichnen

W=...
Die Lage der Dreiecksspitze von Höhenkoten ist abhängig vom eingegebenen Neigungswinkel, s. Seite 348. Die Ein-
stellung des 90°-Winkels entspricht dabei der üblichen Darstellung von Höhenkoten.

Lage
Lage der Dreieckspitze
In der Eingabe eines Höhenkotenzugs ändern Sie die Lage jeder einzelnen Höhenkote, indem Sie vor dem Anfahren
des Höhenkotenpunkts nach Auslösen dieser Funktion die Lage der Dreiecksspitze neu bestimmen.
Für Höhenkoten, die direkt auf dem Höhenkotenpunkt (Maßpunkt) liegen sollen, schalten Sie auf dem Maßpunkt in
der Funktionszusatzleiste ein.

Anmerkung:

Weiterer Höhenkoten platzieren Sie immer in der zuletzt festgelegten Lage.

oli leer, ...


Höhenkotentyp: Lage des Dreiecks und der Höhenkotenlinie
Für jeden gewählten Typ erfolgt zudem die Abfrage nach der Darstellung des Dreiecks und der Lage des Höhenkoten-
texts.

Höhenkotentypen

oli (oben links)

ore (oben rechts)

uli (unten links)

ure (unten rechts)

ohne Unterstrich: oben

ohne Unterstrich: unten

ohne Dreieck

Darstellung des Dreiecks


Höhenkoten 521

Textlage

2. Bezugshöhe
Umschaltfunktion Zweite Bezugshöhe eingeben, ein-/ausschalten (s. Neuer Höhenkotenzug, Seite 526)

Text
Jede Höhenkote kann aus max. zwei Bezugshöhen und drei zusätzlichen Textteilen bestehen (vorn, mittig, hinten).

Anmerkung:

Für die Eingabe der Textteile können Sie den permanenten Textspeicher über die Tastenbelegung Alt Gr+R öffnen
(s. Texte, Permanenter Textspeicher, Seite 549).

Die Textteile legen Sie für die erste Höhenkote fest, sofern dies nicht schon in den Einstellungen geschehen ist. Die
vorbelegten Texte werden für alle weiteren Höhenkoten automatisch übernommen oder durch erneutes Anfahren der
Funktion Text bzw. Eingabe in den Einstellungen korrigiert.

Anmerkung

1. Der Textteil hinten wird nur angeboten, wenn Sie auch die zweite Bezugshöhe definieren (s. Neuer Höhenko-
tenzug, Seite 526).
2. Bestehende Textteile können Sie über Text nicht korrigieren. Dies kann nur nachträglich erfolgen (s. Höhenko-
ten korrigieren, Seite 528).

NK=...
Nachkommastelle (s. Maße, NK=..., Seite 486)

m, ...
Dimension des Höhenkotenwerts (s. Maße, cm+m, ..., Seite 487)
522 2D-Konstruktion - Zeichnen

Ari, ...
Schriftart des Höhenkotenwerts und der Textteile (s. Texte, NBg, ..., Seite 535)

Deckend
Umschaltfunktion Deckender Höhenkotentext, ein-/ausschalten
Vor der Eingabe eines Höhenkotentexts werden durch Einschalten der Option alle Zeichnungselemente überdeckt.

>>
Einstellungen für Höhenkoten, s. Seite 523

Über das Menü Bearbeiten oder in der Werkzeugleiste können Sie weitere Manipulationen der Höhenkoten wählen:
• Löschen, s. Seite 1122 / Einzeln löschen in aktiver Funktion (Maß, s. Seite 1125)
• Rückwärts löschen in aktiver Funktion, s. Seite 1129
• Einzeln korrigieren (s. Höhenkoten korrigieren, Seite 528)

Anmerkung:

Beachten Sie, dass die Funktion Einzeln kopieren nicht ausführbar ist.

Weiter
Die Eingabe eines Höhenkotenzugs beenden Sie über Weiter und können dann einen neuen Bezugspunkt für einen
weiteren Höhenkotenzug bestimmen. Bei erneutem Anfahren von Weiter beenden Sie die Funktion Höhenkoten.

Siehe hierzu:
Einstellungen für Höhenkoten, Seite 523
Höhenkoten eingeben, Seite 525
Höhenkoten korrigieren, Seite 528
Höhenkoten 523

Einstellungen für Höhenkoten


Menü 2D-Konstruktion > Höhenkoten > Funktionszusatzleiste: >>
Menü Einstellungen > 2D-Konstruktion > Höhenkoten
Werkzeugleiste:
Höhenkoten > Funktionszusatzleiste: >>

• Darstellung, s. Seite 523


• Einheiten, s. Seite 524
• Bezugskoten, s. Seite 524
• Texte, s. Seite 524

Darstellung
• Typ
Höhenkotentyp (s. Höhenkotentypen, Seite 520)

• Darstellung Dreieck
Darstellung des Höhenkotendreiecks (s. Darstellung des Dreiecks, Seite 520)

• Stift Dreieck, Linie


Stiftstärke des Dreiecks und der Höhenkotenlinie (s. Linien, S=..., Seite 423)
524 2D-Konstruktion - Zeichnen

Einheiten
• Einheit
Einheit der Höhenkotenwerte (s. Maße, cm+m, ..., Seite 487)

• Einheit an Maßtext schreiben


Kontrollkästchen ein-/ausschalten

• Nachkommstellen
Anzahl der Nachkommastellen wählen (s. Maße, NK=..., Seite 486)

Bezugskoten
• 1., 2. Bezugskote
Vorgabewert für die Bezugshöhen in der gewählten Dimension
Das Kontrollkästchen hinter dem zweiten Eingabefeld regelt, ob die zweite Bezugshöhe mit ausgegeben werden soll
oder nicht, z.B.

Texte
• Dezimaltrennzeichen
Höhenkotenwert mit Punkt oder Komma darstellen

• Deckend
Höhenkotentext-Eigenschaft Deckend, ein-/ausschalten
Vor der Eingabe eines Höhenkotentexts werden durch Einschalten der Option alle Zeichnungselemente überdeckt.

• Höhenkotentext
- Schriftart
Schriftart für die Höhenkotentexte (s. Texte, NBg, ..., Seite 535)

- Stift
Stiftstärke für den Maßwert, die Zusatztexte und das Höhenkotendreieck (s. Linien, S=..., Seite 423)

- Höhe
Höhenkotenschrifthöhe (s. Maße, H=..., Seite 484)

- Textlage
Lage des Höhenkotentexts ober- oder unterhalb der Höhenkotenlinie (s. Textlage, Seite 521)

• Zusatztexte
- Text vorne, mittig, hinten
Zusätzliche Textteile zum Höhenkotenwert (s. Text, Seite 521)

- Abfrage Text vorne, mittig, hinten


Kontrollkästchen eingeschaltet:
Bei jeder neu eingegebenen Höhenkote wird der Vorgabetext (vorne, mttig, hinten) abgefragt.
Höhenkoten 525

Höhenkoten eingeben
Die Höhenkote berechnet sich aus der Differenz von zwei Koordinatenpunkten (Bezugs- und Höhenkotenpunkt).

Beim Anfahren der Schalkantenpunkte (Anbindungspunkte) ist die Funktion Punkt identifizieren voreingestellt.
Neben ausgezeichneten Punkten von Grundelementen, wie z.B.
• Anfangs- und Endpunkte von Linien,
• Viertels- und Mittelpunkt eines Kreises,
• Anfangs- und Endpunkte von Kreisbögen,
können Sie analog „Identifizieren, s. Seite 367“ alle weiteren, erreichbaren Punkte anfahren.

Wichtig!

Durch die richtige Anbindung an die Schalkantenpunkte werden Höhenkoten bei einer späteren Änderung der Kon-
struktionselemente, z.B. Verschieben, automatisch korrigiert. Um Fehler zu vermeiden, beachten Sie, dass Sie die
Höhenkotenpunkte nur an Anfangs- und Endpunkten von Linien oder Kreisbögen anbinden und in logischer Bezie-
hung zum Konstruktionselement eingeben.

Für die Fälle, in denen keine korrekte Anbindung vorhanden ist, können Sie diese nachträglich für den einzelnen Hö-
henkotenpunkt korrigieren. Dies erfolgt über das Kommando MASANB = „Kontrolle und Korrektur der Maßanbindung“
(s. Eingabe/Eingabehilfen, Kommandos: Kontrollkommandos, Seite 414).

Siehe hierzu:
Neuer Höhenkotenzug, Seite 526
Höhenkoten an bestehenden Höhenkotenzug anbinden, Seite 527
526 2D-Konstruktion - Zeichnen

Neuer Höhenkotenzug
Menü 2D-Konstruktion > Höhenkoten > Funktionsleiste: Neue Höhekote
Werkzeugleiste:
Höhenkoten > Funktionsleiste: Neue Höhekote

Funktionsleiste

Bestimmen Sie den Punkt für die Bezugshöhe.

Nacheinander werden die zusätzlichen Textteile (vorn, mittig, hinten) der ersten Höhenkote abgefragt, sofern Sie die-
se in den Einstellungen (s. Einstellungen für Höhenkoten, Seite 523) eingeschaltet haben. Die Textteile werden auto-
matisch für alle weiteren Höhenkoten übernommen bis Sie diese wieder korrigieren.

Geben Sie die Bezugshöhe ein, z.B. -0.33 .

Haben Sie zuvor 2. Bezugshöhe in der Funktionszusatzleiste eingeschaltet, bestimmen Sie den Wert:

Die zweite Bezugshöhe können Sie als Zusatzinformation (Zusatzwert) zur ersten Bezugshöhe eingeben, z.B. für den
Bezug zum Normalnullpunkt.
Die zweite Bezugshöhe wird automatisch für jede weitere Höhenkote neu berechnet und dargestellt, z.B.

Wünschen Sie die zweite Bezugshöhe nicht, schalten Sie diese in der Funktionszusatzleiste aus.
Höhenkoten 527

Bestimmen Sie die Lage der Dreiecksspitze. Die Darstellung des gewählten Höhenkotentyps „hängt“ am Fadenkreuz
sowie eine automatische Rastereinstellung der x-Achse mit einem gleichmäßigen Abstand für die Dreieckslage wird
sichtbar.
Analog der Maße, Einzelmaß, s. Seite 496, erfolgt die Rastereinstellung.

Alternativ können Sie die Lage der einzelnen Höhenkoten über auf dem Maßpunkt in der Funktionszusatzleiste direkt
auf den angefahrenen Höhenkotenpunkt (Maßpunkt) platzieren.

Ausgehend von der ersten Bezugshöhe werden die Höhekoten berechnet. Die in Markierungsfarbe dargestellte Höhen-
kote der Bezugshöhe wird beim Bestätigen des ersten Höhenkotenpunkts automatisch gelöscht.

Fahren Sie nacheinander die Höhenkotenpunkte an. Die Höhenkoten werden in der vorab bestimmten Lage der Drei-
eckspitze dargestellt. Vor Eingabe jedes weiteren Höhenkotenpunkts können Sie die Einstellungen der Funktionszu-
satzleiste nochmals bestimmen.

Die Eingabe des Höhenkotenzugs beenden Sie über Weiter.

Anmerkung:

1. Der Textteil hinten wird nur abgefragt, wenn Sie die zweite Bezugshöhe eingegeben haben.
2. Die bei der ersten Höhenkote eingegebenen Textteile vorn, mittig und hinten werden im Normalfall für alle wei-
teren Höhenkoten eines Höhenkotenzugs automatisch übernommen.
Wünschen Sie dies nicht, können Sie über Text in der Funktionszusatzleiste oder in den Einstellungen (>>) die
Textteile korrigieren.

Höhenkoten an bestehenden Höhenkotenzug anbinden


Menü 2D-Konstruktion > Höhenkoten > Funktionsleiste: Höhenkote an bestehenden HK-Zug anbinden
Werkzeugleiste:
Höhenkoten > Funktionsleiste: Höhenkote an bestehenden HK-Zug anbinden

An einen bestehenden Höhenkotenzug können Sie nachträglich weitere Höhenkoten anbinden. Die Parameter (Be-
zugspunkt, Lage, Stiftstärken usw.) einer zu bestimmenden Höhenkote aus dem bestehenden Höhenkotenzug werden
übernommen.

Zuerst fahren Sie eine Höhenkote des vorhandenen Höhenkotenzugs an. Die gewählte Höhenkote wird in Signalfarbe
und der zugehörige Bezugspunkt mit einem x-Zeichen markiert.
528 2D-Konstruktion - Zeichnen

Ja
Für alle neuen Höhenkoten die Parameter der angefahrenen Höhenkote übernehmen

Bestimmen Sie nacheinander die neuen Höhenkotenpunkte, die somit an den bestehenden Höhenkotenzug angebun-
den und dargestellt werden. Vor Eingabe jedes weiteren Höhenkotenpunkts können Sie die Einstellungen der Funkti-
onszusatzleiste nochmals bestimmen.

Sind alle neuen Höhenkoten eingegeben, beenden Sie die Eingabe über Weiter.

Höhenkoten korrigieren
Mehrere Höhenkoten können Sie über das Menü Bearbeiten > Ausschnitt korrigieren > Höhenkoten korrigieren.

Einzelne Korrekturen können Sie in der Funktion Höhenkoten über das Menü Bearbeiten > Einzeln korrigieren in
aktiver Funktion sowie auch über Freihandsymbole auslösen (s. Freihandsymbole, Funktion im Modul STRAKON aus-
lösen, Seite 115):
Ausschnitt korrigieren > Einzeln > Höhenkoten

Globale Korrektur der Höhenkote (s. Korrigieren, Korrektur einzeln frei, Seite 1169).

Nach Auslösen der Korrekturfunktion können Sie aus Platzgründen zwischen zwei Funktionsleisten wählen:
Erste Funktionsleiste: Korrekturen der Höhenkotendarstellung, s. Seite 528

Zweite Funktionsleiste: Textkorrekturen, s. Seite 531

Korrekturen der Höhenkotendarstellung

• Tkorr., s. Seite 528


• HK-Typ, s. Seite 528
• Unterstr, s. Seite 529
• St HK-Linie, s. Seite 529
• HK-Dim, s. Seite 529
• BZH, s. Seite 529
• freie Lage, s. Seite 530
• Global, s. Seite 531

Tkorr.
Umschaltfunktion Textkorrekturen, s. Seite 531, anzeigen

HK-Typ
Höhenkotentyp, Darstellungsart des Dreiecks und der Textlage (s. oli leer, ..., Seite 520)
Höhenkoten 529

Unterstr
Länge der Höhenkotenlinien = Unterstrich einzeln korrigieren
Nach Anfahren der Höhenkote können Sie die Höhenkotenlinie zwischen dem Anfangspunkt der vorhandenen HK-Linie
und dem zugehörigen Anbindungspunkt (Höhenkotenpunkt) verlängern oder verkürzen.

Durch Bewegen des Fadenkreuzes bestimmen Sie optisch den neuen Endpunkt der Höhenkotenlinie.

St HK-Linie
Stiftstärke der Höhenkotenlinien (s. Linien, S=..., Seite 423)
Die Stiftstärke des Dreiecks ist abhängig von der Stiftstärke des Höhenkotentexts und bleibt unverändert.

HK-Dim
Dimension des Höhenkotenwerts (s. m, ..., Seite 521)

BZH
Bezugshöhen einzelner oder aller Höhenkotenzüge in einem Segment korrigieren
• Korrektur der Bezugshöhe einzelner Höhenkotenzüge
Fahren Sie eine Höhenkote des Höhenkotenzugs an. Der Höhenkotenzug wird in Signalfarbe und der zugehörige
Bezugspunkt mit einem x-Zeichen markiert. Bestätigen Sie die Höhenkote.

Die ENTER-Taste ist mit der für diesen Höhenkotenzug zuletzt eingegebenen Bezugshöhe belegt. Diese können Sie
bestätigen oder einen neuen Wert eingeben.

Sie können durch Einschalten der Umschaltfunktion 2. Bezugshöhe in der Funktionszusatzleiste analog der ersten
Bezugshöhe eine zweite Bezugshöhe bestimmen oder korrigieren.

Nach dem Bestätigen werden alle Höhenkoten dieses Höhenkotenzugs entsprechend neu berechnet.
530 2D-Konstruktion - Zeichnen

• Korrektur aller Bezugshöhen im Segment


Wollen Sie die Bezugshöhen (1. und 2. BZ-Höhe) aller Höhenkotenzüge im aktiven Segment um den gleichen Wert
(Differenzwert) korrigieren, wählen Sie global im Segment in der Funktionszusatzleiste.

Die ENTER-Taste ist mit dem Differenzwert 0.0 belegt. Diesen können Sie bestätigen oder einen neuen Wert einge-
ben. Die Korrektur erfolgt für alle Bezugshöhen um den gleichen Differenzwert. Nach dem Bestätigen werden alle
Höhenkotenzüge des aktiven Segments neu berechnet.

freie Lage
Freie Lage einzelner Höhenkoten
Nach Anfahren und Bestätigen der Höhenkote, erscheint diese am Cursor. Bestimmen Sie die Lage durch Bewegen
des Fadenkreuzes frei. Automatisch wird eine weitere Höhenkotenlinie auf den zugehörigen Anbindungspunkt gezo-
gen.

Anmerkung:

Die korrigierte, freie Lage einer Höhenkote können Sie nur bedingt rückgängig machen. Das heißt, die nochmals
korrigierte Höhenkote erhält ihre Standardform zurück und wird horizontal auf die Ebene des Anbindungspunkts ge-
legt.
Vertikal jedoch verbleibt die Dreiecksspitze in der Lage der ersten Korrektur.

Um diese Korrektur vorzunehmen, fahren Sie die entsprechende Höhenkote nochmals an und wählen alte Lage,
Standard in der Funktionszusatzleiste. Die Höhenkote wird automatisch platziert.
Höhenkoten 531

Global
Alle Elementparameter für die Höhenkote global korrigieren

Textkorrekturen

• HKkorr, s. Seite 531


• Texthöhe, s. Seite 532
• Textlage, s. Seite 532
• Textstift, s. Seite 532
• Text, s. Seite 532
• Nachk., s. Seite 532
• Schriftart, s. Seite 532
• Ebene, s. Seite 532
• Global, s. Seite 532

HKkorr
Umschaltfunktion Korrekturen der Höhenkotendarstellung, s. Seite 528, anzeigen
532 2D-Konstruktion - Zeichnen

Texthöhe
Schrifthöhe der Höhenkotentexte und Größe der Dreieckspitze (s. Maße, H=..., Seite 484)

Textlage
Lage des Höhenkotentexts (s. oli leer, ..., Seite 520)

Textstift
Stiftstärke der Höhenkotentexte und der Dreiecksspitze (s. Linien, S=..., Seite 423)

Text
Zu einer vorhandenen Höhenkote nachträglich Textteile
• vorn,
• mittig,
• hinten

hinzufügen oder korrigieren (s. Höhenkoten eingeben, Seite 525)

Nachk.
Nachkommastelle (s. NK=..., Seite 521)

Schriftart
Schriftart der Höhenkoten- und Zusatztexte (s. Texte, NBg, ..., Seite 535)

Ebene
Ebenenzuordnung (s. Grundlagen, Ebenen, Seite 321)

Global
Diese Funktion entspricht der Funktion Global in der Korrekturen der Höhenkotendarstellung, s. Seite 528.
Texte 533

Texte
Menü 2D-Konstruktion > Texte
Werkzeugleiste:
Texte

Funktionszusatzleiste

• H=..., s. Seite 533


• S=..., s. Seite 533
• W=..., s. Seite 534
• LU, ..., s. Seite 534
• NBg, ..., s. Seite 535
• Unterstrich, s. Seite 540
• Frei, s. Seite 540
• Nächste Zeile= ...*H, s. Seite 540
• Deckend, s. Seite 541
• Vorschau, s. Seite 542
• Textdatei, s. Seite 542
• >>, s. Seite 543

H=...
Schrifthöhe
Die Schrifthöhe in der Standardeinstellung ist abhängig von der Stiftstärke (S=...). Das heißt, wenn Sie die Stiftstärke
korrigieren, ändert sich automatisch die Schrifthöhe, z.B.
Stiftstärke Schrifthöhe
0.18 1.6
0.25 2.3
0.35 3.2
0.50 4.5
0.70 6.3

Für einzelne Eingaben können Sie die Schrifthöhe jedoch über H=... korrigieren, ohne die generelle Standardeinstel-
lung auszuschalten. Die zuletzt eingegebene Schrifthöhe bleibt so lange erhalten, bis Sie einen neuen Wert eingeben.

S=...
Stiftstärke (s. Linien, S=..., Seite 423)
Beachten Sie, dass die Schrifthöhe automatisch mitgeändert wird.
534 2D-Konstruktion - Zeichnen

W=...
Neigungswinkel, s. Seite 348
Beachten Sie, dass Sie positive Winkel entgegen dem Uhrzeigersinn eingeben.

Zur Vereinfachung können Sie auch negative Winkel eingeben, z.B.


anstatt 330° > -30°
anstatt 270° > -90°

LU, ...
Bezugspunkt
In der Regel ist der Bezugspunkt mit LU = „links-unten“ voreingestellt.
Den Bezugspunkt wählen Sie entweder in der Funktionsleiste oder nach Öffnen des zugehörigen Hilfefensters:

LU, links-unten

LM, links-Mitte

LO, links-oben

MU, Mitte-unten

MM, Mitte-Mitte

MO, Mitte-oben

RU, rechts-unten

RM, rechts-Mitte

RO, rechts-oben
Texte 535

NBg, ...
Schriftart

Anmerkung:

Beachten Sie, dass Sie die Funktionen der Funktionsleiste nur aktivieren können, wenn Sie über das Menü Ein-
stellungen > Grundeinstellungen die Option Hilfefenster ausschalten.

Schriftart Max. 12 Schriftarten permanent als Favoriten in der Funktionleiste vorbelegen


Die Schriftarten wählen Sie in der sich öffnenden Dialogbox (s. Auswahl, Seite 535). Durch
Festhalten der Strg-Taste können Sie mehrere Schriftarten gleichzeitig wählen.

Auswahl Weitere Schriftart über die Gesamtliste aller verfügbaren STRAKON, AutoCAD und True
Type Schriftarten wählen
Jede Schriftart ist mit der internen Schriftnummer, Kurztext, Beschreibungstext und Vor-
schaubild aufgeführt.

Eine Schriftart wählen Sie über einen Doppelklick oder Sie markieren eine Zeile und bestä-
tigen mit OK. Verwenden Sie eine Schriftart, z.B. die Nummer 53 „Arial“, sehr häufig, können
Sie bei Korrekturen die Schriftartnummer direkt eingeben, ohne den Auswahldialog zu öff-
nen.
Nicht im Betriebssystem installierte Schriftarten werden in der Vorschau invers dargestellt.

Für die Anzeige der Liste steht Ihnen neben dem Sortieren der Spalten folgende Funktion
zur Verfügung (s. Listen in Dialogboxen bearbeiten/nach Office ausgeben):

Filter
Über ein Filterkriterium können Sie die Anzeige der Schriftarten selektieren
536 2D-Konstruktion - Zeichnen

Folgende Schriftarten, von denen nur „Pica“ und „Pica, eng“ keine Proportionalschriften
sind, können Sie wählen:

NBg
Normschrift breit
gerade

NBs
Normschrift breit
schräg

Pic
Pica

G-L
Grotesk leer

G-S
Grotesk schräg
schraffiert

G-V
Grotesk voll

NEg
Normschrift eng
gerade

NEs
Normschrift eng
schräg

GSg
Grotesk gerade
schraffiert

GLs
Grotesk leer schräg

GVs
Grotesk voll schräg

Gri
Griechisch

Kur
Kursiv

Gro
Grotesk

Klg
Klassik gerade

Kls
Klassik schräg

Go1
Gotisch 1

Go2
Gotisch 2

Go3
Gotisch 3
Texte 537

Pe
Pica eng

HL
Helvetica leer

HS
Helvetica schraffiert

HV
Helvetica voll

Kyr
Kyrillisch

PhB
Pica halbe Breite

Com
complex.shx

Ex2
extfont2.shx

GbC
gbeitc.shx

GbN
gbenor.shx

GoE
gothice.shx

GoG
gothicg.shx

GoI
gothici.shx

GrC
greekc.shx

GrS
greeks.shx

ICP
isocp.shx

Ip2
isocp2.shx

Ip3
isocp3.shx

ICT
isoct.shx

Ic2
isoct2.shx

Ic3
isoct3.shx

Ita
Italic.sh