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Sahara: die Entscheidungen des spanischen obersten Gerichtshofs, "ein starker Schlag"

für die Front Polisario und ein "erworbener" für die Justizdiplomatie des Königreichs
(Symposium)

Rabat-Die Teilnehmer an einem internationalen Symposium, das am Samstagabend nach den


jüngsten Anweisungen des spanischen obersten Gerichtshofs und dessen Beziehung zur
Paralleldiplomatie organisiert wurde, bestätigten, dass die kürzlich von diesem Gerichtshof in
Bezug auf die Frage der territorialen Integrität des Königreichs getroffenen Entscheide einen
"starken Schlag" für die Front Polisario und einen "erworbenen" für die marokkanische
Justizdiplomatie darstelle.

Die Entscheide des spanischen obersten Gerichtshofs beziehen sich hauptsächlich auf die
Entscheidung, den gelegentlichen oder dauerhaften Einsatz „inoffizieller“ Flaggen oder
jeglicher politischer Äußerung innerhalb und außerhalb öffentlicher Gebäude zu untersagen,
sowie das Urteil der Zivilkammer des Gerichtshofs, womit die spanische Staatsangehörigkeit
einem Bürger verworfen wurde, der in 1973 in den südlichen Provinzen Marokkos geboren
worden war, nachdem die Generaldirektion betraut mit Rechtssicherheit und öffentlichem
Glauben gegen ein Urteil des Berufungsregionalgerichts der Balearen eingelegt hatte, das
diesem Staatsangehörigen auf Grundlage vom Artikel 17.1 des Bürgerlichen Gesetzbuches die
Staatsangehörigkeit verlieh.

Der Präsident der „Amicale Hassania des Magistrats“, Abdelhak Ayassi, betonte während
dieser Konferenz, die per Videokonferenz unter dem Titel „die territoriale Integrität des
Königreichs via parallele Diplomatie: Lesen in den jüngsten Richtlinien des spanischen
obersten Gerichtshofs“ abgehalten wurde, dass diese Begegnung als Teil der von der Amicale
organisierten Initiativen zustande gekommen ist, um Beistand zu mobilisieren und den
unpassenden Vorschlägen der Feinde der territorialen Integrität des Königreichs
entgegenzutreten.

Und um nachzuschieben, dass die „Amicale Hassania des Magistrats“, Mitorganisatorin des
Kolloquiums vermittels ihres Büros am Kassationsgericht, die Sichtbarkeit der nationalen
Sache des Königreichs sowie des rechtlichen Gleichgewichts und der Rechte des Königreichs
in den Mittelpunkt ihrer Prioritäten stellte, im Besonderen im Hinblick auf dessen
bemerkenswertes Projekt, das von seiner Majestät dem König Mohammed VI., dem
Präsidenten des obersten Rates der Justiz (CSPJ), mit Weisheit und Klarheit auf den Weg
gebracht hatte.

In diesem Zusammenhang erwähnte er das siebte marokkanisch-spanische Treffen zwischen


dem Kassationsgericht des Königreichs Marokko und dem obersten Gerichtshof des
Königreichs Spanien, das im vergangenen Februar 2020 in Marrakesch stattfand und an dem
insbesondere der stellvertretende Präsident des CSPJ und der erste Präsident des
Kassationsgerichts, Mustapha Fares sowie der Präsident des spanischen Generalrates der
Justiz (CGPJ) und Präsident des obersten Gerichtshofs Spaniens, Carlos Lesmes Serrano,
beteiligt waren.
Hassan Fetoukh, Berater und Präsident des Amtes der „Amicale Hassania der Richter am
Kassationsgericht“, betonte seinerseits, dass der Entscheid des spanischen obersten
Gerichtshofs insbesondere dem gelegentlichen oder dauerhaften Einsatz „inoffizieller“
Flaggen, hier der sogenannten Flagge der Marionettenrepublik, im Wege zu stehen, von
zentraler Bedeutung sei, da die Entscheidungen dieser Institution unbestreitbar sind, da ihre
Auswirkungen auf regionale und europäische Organisationen ausgebaut werden.

Diese Entscheidung stellt einen "starken Schlag" für die chimärische Sahrawi-Republik dar,
"nimmt die fiktive Legitimität" dieser Einheit weg und schlägt die separatistischen Thesen,
die auf spanischem Boden vermittelt werden, rundweg, bestätigt Herr Fetoukh, feststellend,
dass der Europäische Gerichtshof dieselbe Vorgehensweise in 2018 angenommen hatte,
nachdem die von der Front Polisario gegen das Seeverkehrsabkommen mit Marokko
eingelegte Beschwerde unter dem Vorwand zurückgewiesen wurde, dass das genannte
Unternehmen für dessen Gründung keinen Rechtsstatus innehabe.

Die neue Rechtsausrichtung des spanischen obersten Gerichtshofs steht auch im Einklang mit
der Reaktion des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen auf den Protest Algeriens gegen die
Einweihung von Konsulaten bestimmter afrikanischer Staaten in den südlichen Provinzen des
Königreichs, da es sich um eine „souveräne Entscheidung“ handelt. Dies ist ein zusätzlicher
juristischer Sieg für das Königreich und ein Erfolg der offiziellen und parallelen
diplomatischen Strategie", fügte er hinzu.

Hilal Tarkou Lahlimi, Präsident der Vereinigung marokkanischer Anwälte in Spanien,


bezeichnete die jüngsten Entscheidungen des spanischen obersten Gerichtshofs als
„Gnadenstoß“ für die Separatisten, die alle Mittel einsetzen, um zum Nachteil der in den
Lagern Tinduf in Südalgerien inhaftierten Marokkaner davon zu profitieren.

Herr Tarkou, ebenfalls Präsident der Vereinigung des Netzwerks marokkanischer Anwälte,
die im Ausland tätig sind, vertrat die Ansicht, dass die Entscheidung bezüglich des
gelegentlichen bzw. dauerhaften Einsatzes „inoffizieller“ Flaggen oder anderer politischer
Äußerungen innerhalb oder außerhalb öffentlicher Gebäude auf spanischem Boden zu
untersagen, eine Entscheidung „letzteren Punktes“ für diese Ausbeutung durch die fiktive
Einheit der Front Polisario, die danach mehrmals getroffen wird, darstellt.

Ibrahim Sadouq, Präsident der Nationalen Justizbehörde, stellte in seiner Rede in den
Vordergrund, dass die jüngsten Entscheidungen des spanischen obersten Gerichtshofs „eine
der Früchte der Kommunikation“ darstellen, die von der marokkanischen Diplomatie,
insbesondere der Justiz, im Rahmen der Darstellung und der Verteidigung des Anliegens der
territorialen Integrität des Königreichs, davon getragen wird.

Es war die Diplomatie, die dazu führte, dass viele Staaten die Anerkennung der Marionette
der Sahrawi-Republik zurückzogen haben, schob er nach.

Diese Entscheidungen stellen eine „kategorische rechtliche Ablehnung“ eines Rechtsstatus


einer fiktiven Einheit dar, die als die Front Polisario bezeichnet wird, und sind Teil der
Niederlagen, welche sie weiterhin einkassiert, wie die Entscheidung des Europäischen
Gerichtshofs der Klage der Front Polisario gegen das Fischereiabkommen mit dem
Königreich gegenüber, erklärte er abschließend.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com