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Öffentliche Bekanntmachung ISI 2017

Anlage - 5: Projekte für Kleinst- und Kleinunternehmen, die in bestimmten Tätigkeitsbereichen


tätig sind

In diesem Anhang wird folgendes für Projekte für Kleinst- und Kleinunternehmen definiert, die in bestimmten Tätigkeitsbereichen für Kleinst- und
Kleinunternehmen in den Sektoren Holz (ATECO-Kode C16) und Keramikmaterialien (ATECO-Kodes C23.2, C23.3, C23) tätig sind, festgelegt:
1. die förderfähigen Finanzierungskosten, die zum Gesamtbetrag des Projekts beitragen;
2. die Parameter und die Punktezahlen für die Projekte;

3. die förderfähigen Arten von Interventionen mit detaillierten Anforderungen für ihre Durchführung und die spezifischen Unterlagen, die
in den Phasen der Bestätigung und des Abschlusses des Antrags und der endgültigen Berichterstattung zu übermitteln sind.

1. Förderfähige Ausgaben
Gefördert werden können:
A. Projektkosten;

B. technische und ähnliche Kosten.

"Projektkosten" sind alle für die Intervention direkt notwendigen Ausgaben, sowie zusätzliche oder instrumentale, betriebliche Ausgaben, die für
die Realisierung der Projekte und für ihre Vollständigkeit unerlässlichen oder erforderlich sind. Die für die Verwirklichung des Projekts und für
seine Vollständigkeit unerlässlichen Neben- oder Sachkosten, die nicht direkt der Risikominderung für die im Antrag gewählte Art der Intervention
zuzurechnen sind, dürfen nicht höher sein, als jene, die unmittelbar der Risikominderung zuzuordnen sind.
"Technische und ähnliche Kosten" sind Aufwendungen, die je nach Projekt notwendig sind für:

 die Abfassung des eidesstattlichen Gutachtens;


 die Ausarbeitung von Projekten und Zeichnungen durch qualifizierte Techniker;
 die Leitung der Arbeiten und Sicherheitskoordination während der Ausführungsphase;
 die Erstellung jeglicher gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen oder Bescheinigungen über die Intervention (Bescheinigung über die
Prüfung, Überprüfung, ordnungsgemäße Ausführung oder Abnahme, Brandschutzmaßnahmen, Schallschutzmaßnahmen usw.);
 die Anmeldung der Inbetriebnahme von Anlagen (Erdung und damit verbundene Kontrollen, Schutz gegen atmosphärische Entladungen
usw.);

 die Berichte und eidesstattliche Erklärungen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist (über architektonischen Barrieren, Klassifizierung
von explosionsgefährlichen Umgebungen usw.);

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 die Zahlung von Gebühren, die für die Erteilung von Autorisierungen oder Genehmigungen durch die zuständigen Stellen und
Verwaltungen vorgesehen sind.

Nicht förderfähig sind gemäß den Artikeln 17, 28 und 29 des G.v.D. Nr. 81/2008 die Kosten im Zusammenhang mit der Aktualisierung der
Risikobewertung, die sich auf den Abschluss des Förderantrags beziehen, die von den Produktrichtlinien ausdrücklich gefordert werden und vom
Hersteller zu tragen sind.

Der Gesamtbetrag des Projekts, der sich aus der Summe der A- und B-Ausgaben ergibt, kann zu 65 % finanziert werden, sofern er zwischen
dem auszahlbaren Mindestbetrag von 2.000 Euro und dem Höchstbetrag von 50.000 Euro liegt.

Beim Ankauf von Maschinen müssen die zulässigen Ausgaben für den Ankauf, abzüglich der Mehrwertsteuer, mit Bezugnahme auf die
vorgelegten Kostenvoranschläge berechnet werden und in jedem Fall innerhalb von 80 % des Listenpreises liegen.

Technische und ähnliche Kosten können bis zu einem Höchstsatz von 10 % im Vergleich zu den im vorhergehenden Punkt A genannten Kosten
mit einem Gesamtbetrag von maximal 10.000 Euro finanziert werden. Ausgenommen davon ist die einfache Übernahme von Maschinen, für die
der maximal zulässige Prozentsatz 5 % im Vergleich zu den unter Punkt A genannten Kosten mit einem Gesamtbetrag von höchstens 5.000 Euro
zulässig ist.

Unbeschadet der vorstehenden Bedingungen beträgt der gewährte Höchstbetrag für das eidesstattliche Gutachten 1.200 Euro.

2. Parameter und Projektzahlen


Tabelle 1 enthält in separaten Abschnitten die Parameter, mit denen die Gesamtpunktzahl des Projekts und die jedem Projekt zugewiesene
Punktzahl festgelegt werden.
Diese Parameter, die zur Ermittlung der Punktzahl beitragen, betreffen die Merkmale des Unternehmens (Abschnitte 1, 2 und 5 der Tabelle) und
die Merkmale des spezifischen Projekts (Abschnitte 3, 4 und 5), und lauten wie folgt:

 Betriebsgröße - ULA (Abschnitt 1);


 Ateco-Kode (Abschnitt 2);
 Art der Intervention (Abschnitt 3);

 Austausch mit den Sozialpartnern (Abschnitt 4);


 Bonus für bewährte Praktiken (Abschnitt 5)

Im Abschnitt 1 sind die Punktezahlen angeführt, die je nach der Größe des antragstellenden Betriebs zugeteilt werden; wenn der Umsatz die
in der Tabelle angeführte Obergrenze überschreitet, wird für die berechnete Punktezahl ein Berichtigungsfaktor von 0,6 angewendet.

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Es ist anzumerken, dass die Unternehmensgröße der Anzahl der Beschäftigten entspricht, die nach den im DM vom 18. April 2005 (ABl
n. 238 vom 12.10.2005) und ausgedrückt in ULA (Year Work Units) berechnet wird, wobei man unter ULA die durchschnittliche monatliche Anzahl
der Vollbeschäftigten in einem Jahr versteht. Die Teilzeitbeschäftigten werden in ULA-Bruchteilen ausgedrückt (z.B. 120 Arbeitnehmer, die das
ganze Jahr über vollzeitbeschäftigt sind, entsprechen 120 ULA, während 1 sechs Monate lang vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer 0,5 ULA
entspricht). Wenn die Berechnung der ULA keiner ganzen Zahl entspricht, muss eine mathematische Rundung an der ersten Dezimalstelle nach
dem Dezimalpunkt vorgenommen werden. Wenn die erste Dezimalstelle kleiner als 5 ist, wird sie standardmäßig abgerundet, wenn sie stattdessen
gleich oder größer als 5 ist, wird aufgerundet.
Ist das antragstellende Unternehmen mit einem oder mehreren Unternehmen zusammengeschlossen oder verbunden, müssen gemäß den
Berechnungskriterien des MD vom 18. April 2005 (ABl. Nr. 238 vom 12.10.2005) zu den Daten der Beschäftigten, des Umsatzes oder der Bilanz
des eigenen Unternehmens auch die Daten der assoziierten oder verbundenen Unternehmen hinzugefügt werden.

Im Abschnitt 2 sind die nach dem Risiko der Tätigkeit vergebenen Punktzahlen angegeben, die durch den im Antrag enthaltenen ATECO-Kode
definiert werden.
Im Abschnitt 3 sind die Punktezahlen angeführt, welche nach der vom Projekt vorgesehenen Interventionstypologie zugeteilt werden. Projekte,
die sich auch auf 2 Arten von Interventionen beziehen, die in dem Antrag ausgewählt werden müssen, sind förderfähig; in diesem Fall wird dem
Projekt die höchste Punktzahl unter den ausgewählten Typologien zugewiesen.

Im Abschnitt 4 sind die Punktezahlen angeführt, die zugeteilt werden, wenn der Eingriff von den Sozialpartnern geteilt wird.
Im Abschnitt 5 ist die zugewiesene Bonuspunktezahl angeführt, wenn das Projekt eine der bewährten Praktiken laut Art. 2, Absatz 1, Buchstabe
v des GvD 81/2008 vorsieht, die in den detaillierten Formblättern für jede in diesem Anhang angeführte Interventionsart angegeben sind.

3. Zulässige Interventionstypologien

Förderfähig sind nur Projekte zur Verbesserung der Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen am Arbeitsplatz, die unter die in Abschnitt 3 der
Tabelle 1 aufgeführten Interventionsarten fallen und den Angaben und technischen Spezifikationen in diesem Absatz und den detaillierten
Datenblättern für jede Interventionsart entsprechen.
Der Risikofaktor für jede Interventionsart muss mit der im Ateco-Kode angegebenen Unternehmenstätigkeit im Antrag übereinstimmen und im
Risikobewertungsdokument (DVR) enthalten sein. Für Unternehmen, die das DVR auch nicht in der standardisierten Form verfassen müssen,
muss der mit der Interventionsart verbundene Risikofaktor durch einen vom Inhaber des Unternehmens unterfertigten Report nachweisbar sein,
in dem der Produktionszyklus, die Arbeitsumgebung, die Anordnung der Maschinen (Lay-out) und die Unternehmensrisiken beschrieben sind.

Für die Projekte, die den Ankauf von Arbeitsmaschinen bewirken, dürfen die Interventionen gemäß G.v.D. 17/2010 (Verordnung zur Umsetzung
der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG), die in der Definition in Art. 2, Absatz 2 Buchstaben a), b), c), f) genannt werden, nicht angewendet werden.

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Bei Interventionsarten zur Ersetzung von Maschinen müssen sich die zu ersetzenden Maschinen am 31. Dezember 2016 in vollem Eigentum des
antragstellenden Betriebs befinden. In diesem Fall und wenn sich der Betrieb für die Ersetzung von Maschinen entscheidet, die noch nicht
auszuwechseln sind, muss der Betrieb die ersetzten Maschinen mit dem zugehörigen Zubehör/Werkzeugen und den damit verbundenen
auswechselbaren Ausrüstungen veräußern, die im Projekt enthalten sind. Die zulässigen Veräußerungsmethoden hängen wie folgt vom Zeitpunkt
des Inverkehrbringens ab:

 Verkauf oder Tausch von Maschinen, die gemäß den spezifischen Gesetzen und Verordnungen zur Umsetzung der einschlägigen
gemeinschaftlichen Richtlinie (98/37/EG, ehemalige 89/392/EWG) in Verkehr gebracht werden; in diesem Fall kann der Betrieb die
ersetzten Maschinen verschrotten;
 Verschrottung von Maschinen, die vor den spezifischen Gesetzesbestimmungen und Verordnungen zur Umsetzung der spezifischen
gemeinschaftlichen Richtlinie (98/37/EG, ehemalige 89/392/EWG) in Verkehr gebracht wurden.

Überdies müssen die erworbenen Maschinen dieselbe Ausführung wie die veräußerten Maschinen aufweisen, sofern keine ordnungsgemäß
begründeten Umstände vorliegen. Kraftfahrzeuge und deren Anhänger sind mit Ausnahme der auf ihnen installierten Maschinen nicht
förderfähig.

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Tabelle 1: Parameter und Punktezahlen

Abschnitt 1 - Betriebsgrößen
Umsatz/Bilanz in Punktezahl
Betriebsgrößen - ULA
€/Millionen pro (wenn der Umsatz die angegebenen Schwellen übersteigt, wird die
Jahr Punktezahl mit 0,6 multipliziert)
1 - 10 ≤2 45
11-15 ≤ 10 40
16-20 ≤ 10 35
21-30 ≤ 10 30
31-49 ≤ 10 25
Abschnitt 2 - Ateco-Kode

ATECO-Kode Beschreibung des ATECO-Kodes - Holz Punktezah


l
C 16.1 Schneiden und Hobeln von Holz
30
C 16.23 Herstellung von anderen Holzbauprodukten und Bauholz
C 16.21 Herstellung von Holzfurnierblättern und -Platten
25
C 16.24 Herstellung von Holzverpackungen
C 16.29 Herstellung von anderen Produkten aus Holz, Kork, Stroh und Flechtwerk
20
C 16.22 Herstellung von montierten Parkettböden
ATECO-Kode Beschreibung des ATECO-Kodes - Keramische Materialien Punktezah
l
C 23.32 Herstellung von Mauer- und Dachziegeln und anderen Steingutprodukten 30
C 23.2 Herstellung von feuerfesten Produkten
26
C 23.49 Herstellung von anderen keramischen Produkten
C 23.31 Herstellung von Keramikfliesen für Böden und Wände
C 23.41 Herstellung von keramischen Erzeugnissen für Haushalts- und Zierzwecke 23
C 23.42 Herstellung von Sanitärkeramikartikeln
C 23.43 Herstellung von Isolatoren und keramischen Isolierteilen
20
C 23.44 Herstellung von anderen keramischen Erzeugnissen für technische und industrielle Zwecke

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Abschnitt 3 - Interventionsart
(Es können maximal 2 Interventionstypen ausgewählt werden; in diesem Fall müssen beide im Antrag ausgewählt werden)

HOLZSEKTOR Punktezah
l
a Minderung des Holzstaubrisikos 75
b Minderung des mechanischen und Unfallrisikos 70

KERAMIKMATERIALSEKTOR Punktezah
l
c Minderung des Staubbelastungsrisikos 75
d Minderung des mechanischen und Unfallrisikos 70
e Minderung des Risikos durch manuelles Handling von Lasten 65

Abschnitt 4 - Austausch mit den Sozialpartnern

Projekt, das mit einer bilateralen Körperschaft oder paritärischen Organismus geteilt wird 13
Projekt, das mit zwei oder mehr Sozialpartnern geteilt wird (davon mindestens eine Unternehmens- und eine
10
Arbeitervertretung)

Abschnitt 5 - Bonus für bewährte Praktiken

Das Projekt sieht die Anwendung einer der bewährten Praktiken laut Art. 2, Absatz 1, Buchstabe v des G.v.D. 81/08 und
5
späteren Änderungen und Ergänzungen vor, die für die Zwecke der Bekanntmachung ausgewählt wurden

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Detaillierte Datenblätter über die einzelnen Interventionsarten

HOLZSEKTOR - RISIKOMINDERUNG DURCH HOLZSTÄUBE Punkte 75


a
Für diese Maßnahme ist die Einführung bewährter Praktiken für die relative Bonusbewertung nicht vorgesehen.

GEGENSTAND: Projekte zur Minderung des Brand-, Explosions- und Inhalationsrisikos durch Holzstäube beim Kauf und bei der Installation von
ortsfesten Systemen zur Absaugung, Filterung und Lagerung von Pulvern, die bei der Holzverarbeitung anfallen.

GELTUNGSBEREICH: Im Rahmen dieser Art von Maßnahmen können Projekte für den Kauf und die Installation von ortsfesten Systemen (die
sich in der Nähe der Maschine befinden und fest installiert sind) finanziert werden. Ausgenommen davon sind Systeme mit:
 Rückführung der Luft in die Arbeitsumgebung
 Speichereinheiten innerhalb der Arbeitsumgebung
DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und Fertigstellung des
Dokumente, die bei der Endabrechnung vorzulegen sind
Antrags
vorzulegen sind
 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen
 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der  Kontoauszug
Firma  EG-Konformitätserklärung
 FORMULAR C1  Konformitätserklärung der Anlagen
 Dokument zur Bewertung des Unternehmensrisikos, aus der die  Anweisungen (Gebrauchs- und Wartungsanleitung)
Bewertung des Risikos durch Feuer, Explosion oder
Holzstaubbelastung hervorgeht
 Eidesstattliches Gutachten (FORMULAR B5), aus der die erwartete
Verbesserung durch die Bewertung des Risikos durch Feuer,
Explosion oder Dehydrierung von Holzstäuben vor und nach dem
Eingriff mit der gleichen Methode, denselben technischen Merkmale
des Absaug-, Filter- und Speichersystems von Pulvern und denselben
Einzelheiten der anfallenden Kosten hervorgehen; dem
eidesstattlichen Gutachten sind die Preislisten und
Kostenvoranschläge beizulegen
 FORMULAR E, wenn das Projekt mit den Sozialpartnern geteilt wurde
Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.

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HOLZSEKTOR - MINDERUNG DES MECHANISCHEN UND UNFALLRISIKOS Punkte 70


b
Für diese Maßnahme ist die Einführung bewährter Praktiken für die relative Bonusbewertung nicht vorgesehen.
GEGENSTAND: Projekte zur Minderung des mechanischen und Unfallrisikos durch den Ersatz der folgenden Maschinentypen:
1. CNC-Bearbeitungszentren zum Bohren, Fräsen, Nuten für die Plattenbearbeitung
2. Kantenanleimmaschinen
3. Formatkreissägen
4. Vertikalachsen-Einwellenfräsmaschinen
5. Bandsägen für Tischlereien mit festem oder Kipptisch
6. Kanten- und/oder Dickenhobelmaschinen
GELTUNGSBEREICH: Für diese Art von Maßnahmen können Projekte zum Ersatz stationärer und transportabler Maschinen finanziert werden.
Die zu erwerbenden Maschinen müssen nicht nur die grundlegenden Sicherheitsanforderungen der Richtlinie 2006/42/EG (umgesetzt mit dem
G.v.D. Nr. 17/2010) entsprechen, sondern mit Schutzvorrichtungen und -einrichtungen ausgestattet sein, die in der anwendbaren Vorschrift
Typ C angegeben sind; die Maschine muss insbesondere
über eine Fördervorrichtung und einen Anschluss an die externe Pulver- und Späneabsauganlage verfügen.
DEFINITIONEN: Unter "mechanisches und Unfallrisiko" versteht man Risiken durch Schneiden, Scheren, Quetschen, Stoßen oder
Ausschleudern von Material wegen Bearbeitungsorganen von Holzbearbeitungsmaschinen.
"CNC-Bearbeitungszentren zum Bohren, Fräsen, Nuten für die Plattenbearbeitung" sind Maschinen mit integrierter Werkstückzuführung, die für
die Bearbeitung durch Fräsen, Bohren und Schneiden bestimmt sind und mindestens zwei vom Benutzer programmierbare orthogonale Achsen
(X, Y) zum Positionieren und Bearbeiten des Werkstücks aufweisen, wobei die Achsen nach einem NC-Arbeitsprogramm arbeiten.
"Kantenanleimmaschinen" sind Maschinen zum Verkleiden von Kanten bearbeiteter Werkstücke durch Kleben und Komprimieren fester oder
flexibler Holzbänder. Es können zusätzliche Kantenvorbereitungsarbeiten, wie Plandrehen, Beschneiden, Fräsen, Schleifen, Polieren, Abschrägen
usw. und das Abtrennen/Profilieren von Kanten vorgesehen sein.
"Formatkreissägen" sind Tischkreissägen mit manueller Werkstückzuführung, einem einfachen, während des Schneidvorgangs festen
Hauptkreissägeblatt, und einem beweglichen Schlitten neben der Klinge. Die Maschine kann die Klinge heben, senken und neigen und mit
zusätzlichen Vorrichtungen für Einschnitte und Nuten ausgestattet sein.
"Vertikalachsen-Einwellenfräsmaschinen" (Toupies) sind manuelle Vorschubmaschinen mit einer einfachen festen oder abnehmbaren
Vertikalwelle mit fester Position während der Bearbeitung und einem während der Bearbeitung ganz oder teilweise festen horizontalen Tisch.
Die Welle geht durch den Tisch und ihre Antrieb befindet sich darunter.
"Bandsägen für Tischlereien mit festem oder Kipptisch" sind Sägen mit manuellem Vorschub und feststehendem oder kippbarem Tisch
oder neigbarer Rahmen.

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"Kantenhobelmaschinen" sind Maschinen zum Entfernen von Schichten von der unteren Fläche eines Werkstücks mittels einer Planhobelwelle,
die auf einer horizontalen Achse rotiert und rechtwinklig zur Vorschubrichtung zwischen zwei Tischen zur Positionierung und Halterung des
Werkstücks angeordnet ist.
"Dickhobelmaschinen" sind Maschinen zum Entfernen von Schichten von der Oberfläche eines Werkstücks mittels einer Planhobelwelle, die auf
einer horizontalen Achse rotiert und die rechtwinklig zur Vorschubrichtung über einem Tisch zur
Positionierung und Halterung des Werkstücks angeordnet ist.
DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und
Dokumente, die bei der Endabrechnung vorzulegen sind
Fertigstellung des Antrags vorzulegen sind
 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen
 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der  Kontoauszug
Firma  EG-Konformitätserklärung der erworbenen Arbeitsmaschinen
 FORMULAR C1  Konformitätserklärung der Anlagen
 Dokument über die Risikobewertung des Unternehmens, aus dem  Anweisungen (Gebrauchs- und Wartungsanleitung)
das mechanische und Unfallrisiko hervorgeht  Dokumentation über die Veräußerung der ersetzten Maschinen
 Eidesstattliches Gutachten (FORMULAR B5), aus der die erwartete
Verbesserung durch die Bewertung des mechanischen und
Unfallrisikos vor und nach dem Eingriff mit der gleichen Methode,
denselben technischen Merkmale der auszuwechselnden und zu
erwerbenden Maschinen und denselben Einzelheiten der
anfallenden Kosten hervorgehen; dem eidesstattlichen Gutachten
sind die Preislisten, die Kostenvoranschläge und die
Fotodokumentation beizulegen
 EG-Konformitätserklärung der zu ersetzenden Maschine oder
Unterlagen, die das Datum des Inverkehrbringens der zu
ersetzenden Maschinen bescheinigen
 Dokumentation, die für die auszuwechselnden Maschinen das volle
Eigentum am 31. Dezember 2016 nachweist
 FORMULAR E, wenn das Projekt mit den Sozialpartnern
geteilt wurde
Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.
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KERAMIKMATERIALSEKTOR - RISIKOMINDERUNG DURCH HOLZSTAUBBELASTUNG Punkte 75

c Für diese Intervention können die folgenden bewährten Praktiken angewendet werden: "KERAMISCHE REINIGUNGSMETHODEN ZUR
RISIKOMINDERUNG DURCH FREIES KRISTALLINES SILIZIUMDIOXID" http://www.lavoro.gov.it/temi-e-prorita/salute-e-sicurezza/focus-on/Buone-
prassi/Documents/Buone-
prassi-30052012-ASLdiModenaeReggioEConfindustriaCeramica.pdf
GEGENSTAND: Projekte zur Risikominderung durch Staubbelastung mittels Ankauf und Installation von Bindungs-, Absaug- und
Filtersystemen für die bei der Verarbeitung anfallenden Pulver.
GELTUNGSBEREICH: Für diese Art von Maßnahme sind sowohl feste als auch mobile Systeme finanzierbar. Die Luftrückführung in die
Arbeitsumgebung ist nicht zulässig.
DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und
Dokumente, die bei der Endabrechnung vorzulegen sind
Fertigstellung des Antrags vorzulegen sind
 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen
 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der  Kontoauszug
Firma  EG-Konformitätserklärung
 FORMULAR C1  Konformitätserklärung der Anlagen
 Dokument zur Bewertung des Unternehmensrisikos, aus der die
Risikobewertung durch Pulverexplosion hervorgeht
 Eidesstattliches Gutachten (FORMULAR B5), aus dem die erwartete
Verbesserung durch die Risikobewertung durch Pulver vor und
nach dem Eingriff mit der gleichen Methode, denselben
technischen Merkmale des Bindungs-, Absaug- und Filtersystems
von Pulvern und dieselben Einzelheiten der anfallenden Kosten
hervorgehen; dem eidesstattlichen Gutachten sind die Preislisten
und Kostenvoranschläge beizulegen
 FORMULAR E, wenn das Projekt mit den Sozialpartnern geteilt
wurde
Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.

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KERAMISCHE MATERIALIEN - REDUZIERT IM UNFALL-MECHANISCHEN RISIKO Punkte 70


d
Für diese Maßnahme ist die Einführung bewährter Praktiken für die relative Bonusbewertung nicht vorgesehen.
GEGENSTAND: Projekte zur Minderung des mechanischen und Unfallrisikos durch den Ersatz von Maschinen
GELTUNGSBEREICH: Für diese Art von Maßnahmen sind Ersetzungen von Maschinen des förderfähig, die im Produktionszyklus verwendet
werden
und ein unten definiertes mechanisches und Unfallrisiko bewirken.
DEFINITIONEN: Unter "mechanischem und Unfallrisiko" versteht man das Risiko durch Schneiden, Scheren, Quetschen, Stoßen und
Ausschleudern von Material wegen Bearbeitungsorganen von Maschinen.
DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und Fertigstellung des
Dokumente, die bei der Endabrechnung vorzulegen sind
Antrags
vorzulegen sind
 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen
 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters der Firma  Kontoauszug
 FORMULAR C1  EG-Konformitätserklärung der erworbenen Arbeitsmaschinen
 Dokument über die Bewertung des Unternehmensrisikos, aus der das  Konformitätserklärung der Anlagen
mechanische und Unfallrisiko hervorgeht  Anweisungen (Gebrauchs- und Wartungsanleitung)
 Eidesstattliches Gutachten (FORMULAR B5), aus der die erwartete  Dokumentation über die Veräußerung der ersetzten
Verbesserung durch die Bewertung des mechanischen und Unfallrisikos Maschinen
vor und nach dem Eingriff mit der gleichen Methode, denselben
technischen Merkmale der auszuwechselnden und zu erwerbenden
Maschinen und denselben Einzelheiten der anfallenden Kosten
hervorgehen; dem eidesstattlichen Gutachten sind die Preislisten, die
Kostenvoranschläge und die Fotodokumentation beizulegen
 EG-Konformitätserklärung der zu ersetzenden Maschine oder
Unterlagen, die das Datum des Inverkehrbringens der zu ersetzenden
Maschinen bescheinigen
 Dokumentation, die für die auszuwechselnden Maschinen das volle
Eigentum am 31. Dezember 2016 nachweist
 FORMULAR E, wenn das Projekt mit den Sozialpartnern geteilt wurde
Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.

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KERAMIKMATERIALSEKTOR - MINDERUNG DES RISIKOS DURCH MANUELLES HANDLING VON


Punkte 65
LASTEN
e
Für diese Maßnahme ist die Einführung bewährter Praktiken für die relative Bonusbewertung nicht vorgesehen.
GEGENSTAND: Projekte zur Risikominderung durch manuelles Handling, wie Heben, Senken und Transportieren und/oder Verschieben und
Schleppen von Materialien, die durch den Ankauf der folgenden Maschinentypen erfolgen soll:
für das Heben, Senken und Transportieren von Lasten:
 Manipulatoren, Roboter und Hilfsroboter mit einer maximalen Nutzlast von höchstens 500 kg
 Plattformen mit einer maximalen Nutzlast von bis zu 500 kg
 Wagen mit einer maximalen Nutzlast von bis zu 2000 kg
 Winden, Züge und leichte Kran-/Kransysteme mit begrenzter Struktur und einer maximalen Nutzlast von bis zu 500 kg
 automatische Zuführungssysteme
für das Verschieben und Schleppen von Lasten:
 Manipulatoren, Roboter und Hilfsroboter mit einer maximalen Nutzlast von höchstens 500 kg
 Wagen mit einer maximalen Nutzlast von bis zu 2000 kg
 Winden mit einer maximalen Nutzlast von bis zu 500kg
 automatische Zuführungssysteme
GELTUNGSBEREICH: Im Rahmen dieser Art von Interventionen sind sie im Geltungsbereich der Norm UNI ISO 11228-1 und UNI ISO 11228-
2 Projekte für die Minderung von Risiken durch manuelles Handling von Lasten bei Hebe-, Senk- und Transportarbeiten sowie durch Verschub
und Schleppen von Lasten lasten, finanzierbar.
 Für das Heben, Senken und Transportieren von Lasten
Projekte, bei denen die Risikobewertung vor dem Eingriff zeigt, dass der Risikoindex, der sich aus dem Verhältnis zwischen der Masse des
behandelten Gegenstands und der empfohlenen Masse ergibt und gemäß den Vorgaben der Norm UNI ISO 11228-1 und des Technischen
Berichts ISO/TR 12295 bewertet wird, größer als 2 ist. Das nach der Intervention zu erwartende Risiko muss im Vergleich zum Wert vor dem
Eingriff um mindestens 1 Punkt verringert werden; der Endwert des Index darf keinesfalls nicht größer als 2 sein.
Im Hinblick auf komplexe Handlingarbeiten (Multi-Task) sind Interventionen finanzierbar, für die aus der Risikobewertung vor dem Eingriff
hervorgeht, dass der gemäß dem Technischen Bericht ISO/TR 12295 berechneten Index (CLI, VLI oder SLI bzw. Composite Lifting Index,
Variable Lifting Index und Sequential Lifting Index) größer als 2 ist. Auch in diesem Fall muss das nach der Intervention (CLI, VLI oder SLI)
erwartete Risiko im Vergleich zum Wert vor dem Eingriff um mindestens 1 Punkt verringert werden; der Endwert des Index darf in diesem Fall
keinesfalls größer als 2 sein.
Wenn das Projekt das Risiko durch verschiedene Aufgaben mit manuellem Handling von Lasten vermindern soll, unterscheidet man die
zwei folgenden Fälle:

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tätig sind
 für manuelle Tätigkeiten, die der Reihe nach ausgeführt werden, wird der Sequential Lifting Index (SLI) für die Gesamtheit der
Tätigkeiten als Risikoindex angewendet
 für verschiedene manuelle Handlingarbeiten, die zu verschiedenen Zeiten der Schicht (und/oder von verschiedenen Personen)
durchgeführt werden, bezieht sich der Risikoindex (einfach, CLI oder VLI) auf jede Aktivität.
 für das Verschieben und Schleppen von Lasten
Finanziert werden können Projekte, für die die Risikobewertung sowohl während der Aktivierungsphase als auch während der Erhaltungsphase
vor dem Eingriff zeigt, dass diese Arbeiten unter Risikobedingungen durchgeführt werden, die gemäß der Norm UNI ISO 11228-2 mit der
Bewertungsmethode 1 einen Risikoindex über 1 oder mit der Bewertungsmethode 2 eine Sicherheitsgrenze F R über 1 aufweisen und für die sich
die folgende Bewertung des erwarteten Risikos nach dem Eingriff ergibt:
 ein Risikoindex unter 1, gemäß den Vorgaben in der Methode 1 der Norm UNI ISO 11228-2: 2009;
 eine Sicherheitsgrenze FR unter 0,85, gemäß der Methode 2 der oben genannten Norm.
DEFINITIONEN: "Manipulatoren" sind motorbetriebene Maschinen, bei denen der Bediener mit der Last oder der Haltevorrichtung in Kontakt
steht, um die Ladung zu führen und/oder zu steuern und sie in eine bestimmte Position im Raum zu bringen. Die Manipulatoren enthalten 3
grundlegende Funktionselemente: die Vorrichtung zur Lastentnahme, die Vorrichtung zum Verschieben und Positionieren im Raum und die
Tragstruktur.
"Roboter" sind umprogrammierbare multifunktionale automatische Manipulatoren auf drei oder mehr Achsen, die stationär in einer Station und
mobil sind.
"Hilfsroboter" sind Roboter, die in direkter mit dem Menschen in einem definierten Arbeitsraum zusammenarbeiten.
"Plattformen" sind motorbetriebene Maschinen zum Heben von Materialien mittels Lastaufnahmeplattform, die über ihren ganzen Laufweg starr
geführt wird (auch mit eigenem Mechanismus) und die nicht für den Transport von Personen ausgelegt sind, sondern nur zum etwaigen Zustieg
für die Be- und Entladearbeiten. Sie können mobil, verschiebbar oder stationär installiert sein; für die letztere Ausführung darf der Laufweg
nicht größer als 3 m sein.
"Wagen" sind Maschinen mit mindestens drei Rädern oder Raupen, die zum Transportieren, Ziehen, Schieben, Heben, Stapeln und Absetzen
von Ladeeinheiten auf Regalen bestimmt sind und von einem Bediener auf dem Boden bzw. an Bord oder von einem fahrerlosen Automatismus
gesteuert werden.
"Winden" sind motorbetriebene Maschinen zum Heben und Senken von schwebenden Lasten an Haken oder anderen Handlingmitteln oder zum
Verschieben (Ziehen und Senken) von Lasten auf geneigten Flächen oder nur für das Schleppen von Lasten auf normalerweise horizontalen
Flächen entworfen wurden. Sie verfügen über Seile, Ketten oder Gurte, die in einer oder mehreren Lagen auf einer Trommel gewickelt sind,
oder Seile, die mit Riemenantriebsscheiben angetrieben sind.
"Züge" sind motorbetriebene Maschinen zum Heben und Senken von schwebenden Lasten über vorbestimmte Abstände mit oder ohne Wagen,
die mit verschiedenen Hebemitteln (Seile, Gurte, Stahl- oder Rollenverbindungen) ausgestattet sind.
"Leichte Kran-/Kransysteme mit begrenzter Struktur" sind motorbetriebene Maschinen für die Hebung einer Einheit, die
Hubvorrichtungen, Traversen, Wagen, Schienen und Aufhängungen umfassen. Diese Systeme können sowohl hängend als auch freistehend sein.

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Öffentliche Bekanntmachung ISI 2017

Anlage - 5: Projekte für Kleinst- und Kleinunternehmen, die in bestimmten Tätigkeitsbereichen


tätig sind

"Automatische Zuführungssysteme" sind Systeme für die Be- und/oder Entladung der zu bearbeitenden Materialien,
die zuvor manuell durchgeführt wurde, und in der bereits im Besitz des Betrieb befindlichen Maschine integriert werden.
DOKUMENTATION
Dokumente, die bei der Bestätigung und
Dokumente, die bei der Endabrechnung vorzulegen sind
Fertigstellung des Antrags vorzulegen sind
 Antrag (FORMULAR A)  Beglaubigte Kopien der Rechnungen
 Identitätsnachweis des Inhabers/des gesetzlichen Vertreters  Kontoauszug
der Firma  EG-Konformitätserklärung der erworbenen Arbeitsmaschinen
 FORMULAR C1  Dokumentation über die Veräußerung der ersetzten
 Dokument zur Bewertung des Unternehmensrisikos, aus der die Maschinen
Risikobewertung durch manuelles Handling von Lasten  Anweisungen (Gebrauchs- und Wartungsanleitung)
hervorgeht
 Eidesstattliches Gutachten (FORMULAR B5), aus der die
Verbesserungen durch eine Bewertung des erwarteten Risikos
nach dem Eingriff mit der gleichen Methode, denselben
technischen Merkmalen der zu erwerbenden Güter und
dieselben Einzelheiten der anfallenden Kosten hervorgehen, die
im Feld "GELTUNGSBEREICH" für die Risikobewertung vor dem
Eingriff benutzt wird; dem eidesstattlichen Gutachten sind die
Preislisten und die Kostenvoranschläge beizulegen
 EG-Konformitätserklärung oder Dokumentation, die das
Inverkehrbringen der zu ersetzenden Maschinen nachweist,
wenn das Projekt deren Ersatz vorsieht
 FORMULAR E, wenn das Projekt mit den Sozialpartnern geteilt
wurde
 Formular F, wenn das Projekt die Annahme eines bewährten
Verfahrens
vorsieht
Für die Merkmale der Dokumentation, die bei der Bestätigung und der Fertigstellung des Antrags sowie bei der Berichterstattung vorzulegen
sind, wird auf die Art. 18 bzw. 22 der Bekanntmachung verwiesen.

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Öffentliche Bekanntmachung ISI 2017

Anlage - 5: Projekte für Kleinst- und Kleinunternehmen, die in bestimmten Tätigkeitsbereichen


tätig sind

Zusammenfassende Tabelle der Bezugsnormen und der Risikoindizes für die Interventionsart e)

Art des manuellen Risiko vor dem Eingriff (laut Risiko nach dem Eingriff (laut technischem Bericht)
Bezugsnorm
Handlings von Lasten technischem Bericht)

LI nach dem Eingriff < (LI nach dem Eingriff − 1)


LI vor dem Eingriff > 2 LI nach dem Eingriff ≤ 2
Tätigkeiten für das HINWEIS: Die gleichen Bedingungen HINWEIS: Die gleichen Bedingungen gelten, wenn CLI,
Heben, Senken und UNI ISO 11228-1: 2009 gelten, wenn CLI, VLI und SLI als VLI und SLI als Indizes verwendet werden
Transportieren von ISO/TR 12295:2014 Indizes verwendet werden Der Risikoindexwert (LI, CLI, VLI oder SLI) nach dem Eingriff
Lasten muss immer mindestens einen Punkt unter dem Wert vor
dem Eingriff liegen. Der Endwert darf nicht größer als 2 sein

UNI ISO 11228-2: 2009


ISO/TR 12295:2014 Risikoindex > 1 Risikoindex < 1
Tätigkeiten zum (Methode 1)
Schleppen und UNI ISO 11228-2: 2009
Verschieben von Lasten ISO/TR 12295:2014 FR > 1 FR < 0,85
(Methode 2)

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