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UNO: Marokko bekundet sein Engagement zugunsten einer definitiven

Schlichtung des regionalen Konflikts um die marokkanische Sahara

New York-Marokko bekundete sein Engagement zugunsten einer definitiven


Schlichtung des regionalen Konflikts um die marokkanische Sahara im Rahmen
der territorialen Integrität und der nationalen Souveränität und dies während der
hochrangigen 75. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen.

„Das Königreich Marokko ist nachhaltig an die in der Charta der Vereinten
Nationen verankerten Grundsätze eingebunden, die sich auf den Grundsatz der
friedlichen Beilegung der Streitigkeiten und die Achtung der nationalen
Souveränität der Staaten und ihrer territorialen Integrität beziehen. Von hier aus
bleibt Marokko dazu entschlossen, im Rahmen seiner territorialen Integrität und
seiner nationalen Souveränität eine definitive Lösung für den regionalen
Konflikt um die marokkanische Sahara zu erzielen“, betonte der Regierungschef
Saad Dine El Otmani in einer Erklärung. Die aufgezeichnete Rede wurde am
Samstag, den 26. September 2020 innerhalb der Generalversammlung an die
Vertreter der UNO-Mitgliedstaaten in New York ausgerichtet.

Die Position Marokkos ist somit eindeutig, als eine definitive politische Lösung
dieses Konflikts nur innerhalb von vier Grundparametern erzielt werden dürfe,
sagte der Regierungschef. Es geht um die totale Souveränität Marokkos über
seine Sahara und die Autonomieinitiative als einzige Lösung für diesen
künstlichen Konflikt; die uneingeschränkte Beteiligung aller Parteien auf der
Suche nach einer endgültigen Lösung; die uneingeschränkte Achtung der vom
Sicherheitsrat seit 2007 in all seinen Resolutionen verankerten Grundsätze und
Parameter, wonach die Lösung nur politisch, realistisch, pragmatisch, dauerhaft
und kompromissbereit sein kann; und die Ablehnung aller unzeitgemäßen
Pläne, die der Generalsekretär der Vereinten Nationen und der Sicherheitsrat seit
zwanzig Jahren als veraltet und nicht anwendbar betrachten, um den
gegenwärtigen politischen Prozess von den vom Sicherheitsrat festgelegten
Parametern abzubringen.

In diesem Kontext ist zu vermerken, dass der politische Prozess unter der
exklusiven Ägide der Vereinten Nationen von einem neuen Impuls geprägt war,
als die beiden Rundtische in Genf im Dezember 2018 und im März 2019
abgehalten wurden, ausgeprägt durch die Beteiligung aller Parteien für das erste
Mal.
Herr El Otmani stellte die Behauptung auf, es sei besonders ermutigend, dass
der Sicherheitsrat den Rundtisch als einzigen Weg zu einer realistischen,
pragmatischen, dauerhaften und kompromisslosen politischen Lösung für diesen
regionalen Konflikt verankert habe.

Er schob nach, dass Marokko seine tiefe Besorgnis im Hinblick auf die
bemitleidenswerte humanitäre Lage der Bevölkerung der Lager Tinduf
bekundet, deren Managen vom Gastland einer bewaffneten Separatistengruppe
überlassen wurde, was einen offensichtlichen Verstoß gegen seine
internationalen Verpflichtungen ausgehend vom Übereinkommen von 1951 und
von anderen internationalen Konventionen in Bezug auf Menschenrechte und
auf humanitäres Völkerrecht sowie in Bezug auf die Situation der Flüchtlinge
konstituiert.

Der Kontext der Covid-19-Pandemie, immer dem Regierungschef zufolge,


verschärft nur die Besorgnis über das Los dieser Bevölkerung, die in Lagern
untergebracht ist, die von einer bewaffneten Gruppe gemanagt werden, welche
sich im Besitze keiner Legitimität im Hinblick auf das Völkerrecht befindet.

Es ist höchste Zeit für die internationale Gemeinschaft, entschlossene


Maßnahmen zu treffen, um das Gastland dazu zu veranlassen, dass das Büro des
Hochflüchtlingskommissars der Vereinten Nationen die Volkszählung und die
Verzeichnung der Bevölkerung der Lager Tinduf gemäß dem Völkerrecht
durchführt. Die humanitäre Hilfe und die unermüdlichen Einforderungen des
Sicherheitsrates in all seinen Resolutionen bezogen auf 2011 pochten darauf,
laut Herrn El Otmani.

Eine solche Volkszählung sei unentbehrlicher denn je geworden, um der


Hinterziehung der humanitären Hilfe, welche der in den Lagern Tinduf
sequestrierten Bevölkerung bestimmt ist, ein Ende zu bereiten, eine
Hinterziehung, welche seit mehr als 40 Jahren fortbesteht.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com