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mit entsprechenden Übertragungen

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+bè<-ý7Ü-9ë:-0ë-5è<-e-/ÊÊ ÊÊ
Die Musik des freudigen, vollkommen reinen Vajra
(Skrt. Yamantaka, tib. Dorje Shinje)
Die kurz zusammengefasste Praxis der Feuerklinge der Abwehr und des Feuerkreises des Himmels

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ÒÈÊ ,-0ë-8-0¡-9ÜÊ T#-ý7Ü-T-0&ë#-8-0¡j-!-:Ê µ¥<-7¸¥+-XÜ$-#Ü-ië#<-ýë7Ü-(0<-:è,-dÜ9Ê /Ü-»¥K-/‰- #;Ü,-Bè7Ü-#;è+-ýë7Ü-…å/-*/<-0*7-8<-
:<Ê XÜ$-ýë-0Ü#-P9-#%è<-ý-7+Ü9-oÜ7ëÊ $#-·â-
Ich verbeuge mich vor Yamāri! Für die Praxis, die eine respektvolle und hingebungsvolle Hilfe in Hinsicht auf die unübertroffene Gottheit
Yamāntaka ist, werde ich das, was ich aus allen Evokationsritualen des Yamāntaka wie meine Augen hochschätze, niederschreiben. Rezitiere:
Zuflucht und Motivation
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Jë#<-ý7Ü-<$<-{<-+0-&ë<-+$-Ê Ê2ì#<-0&ë#-F0<-:-/+#-þ/<-0&ÜÊ Ê 1
DSOG PÄ SANG GJÄ DAM TSCH'Ö DANG/ TS'OG TSCH'OG NAM LA DAG KJAB TSCH'I/
Ich nehme Zuflucht zum vollkommenen Buddha, zum exzellenten Dharma und zum höchsten Sangha.
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JÖN TÄN GJA TS'O K'JE NAM LA/ DAG GI LÜ DI BUL WAR GJI/
Ich werde Euch, dem Ozean der Qualitäten, meinen Körper darbringen.

© DKV, Aachen

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SEM TSCHÄN NAM KJI DÖN GJI TSCH'IR/ DSCHANG TSCH'UB SEM DAG DAG GI KJE/

Kurze Yamnataka-Praxis
Zum Wohle der Wesen werde ich den reinen Entschluss, das Erwachen zu erlangen, fassen.
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8-0¡j-!-

GANG GI SÖ NAM NJER SAG NAM/ DSOG PÄ DSCHANG TSCH'UB DAG GI NGO/

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Ich werde alles angesammelte Verdienst dem vollkommenen Erwachen widmen.
7ië-7+Ü-´¥,-:-.,-03+-dÜ9Ê Ê+ý:-Q,-#;Ü,-Bè-0*9-eè+-b²9Ê
DRO DI KÜN LA P'ÄN DSÄ TSCH'IR/ PAL DÄN SCHIN DSCHE T'AR DSCHE GJUR/
Um den Nutzen all dieser Wesen zu bewirken, werde ich dem ruhmreichen Yama eine Ende bereiten.
So wird es im Tantra gesagt.
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OM SWĀBHĀWA SCHUDDHA SARWA DHARMA SWĀBHĀWA SCHUDDHO HANG/
OM, alle Gegebenheiten sind von Natur aus rein,auch ich bin von Natur aus rein.
Visualisierung
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SUNG DSIN T'AM TSCHÄ TONG PA TSCH'EN PÖ NGANG LÄ TSCH'Ö KJI GJU NJING DSCHE TSCH'EN PO NJI/
2
Aus dem Zustand der großen Leerheit aller dualistischen Gegebenheiten entsteht die ursächliche Grundlage der Gegebenheiten, das große Mitgefühl,
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DSCHANG TSCH'UB SEM KJI NGO WO RANG RIG HŪNG T'ING NAG TU GJUR PA LÄ/ E JAM RAM BAM LAM TSCH'Ä PA LÄ/
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aus dem wiederum die Silben E ( ), YAM ( ),
die Essenz des Bodhicitta – mein Bewusstsein – als dunkelblaues HŪNG ( ), 9î /î :î
RAM ( ), BAM ( ) und LAM ( ) entstehen.
© DKV, Aachen

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RIM SCHIN NAM K'A LUNG ME TSCH'U SA NAG DSCHANG MAR KAR SER WÄ KJIL K'OR GJI TENG DU/

Kurze Yamnataka-Praxis
Aus diesen entstehen nacheinander das schwarze Raum-Mandala, das grüne Wind-Mandala, das rote Feuer-Mandala, das weiße Wasser-Mandala,

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und das gelbe Erd-Mandala.
8-0¡j-!-

BHRUM LÄ Ā DI KĀ DI RANG SCHIN DOR DSCHE P'A LAM LÄ DRUB PÄ DSCHANG TSCH'EN TSCH'Ö
¨áî
Darüber entsteht die Silbe BHRUM ( ), aus der ein lichtausstrahlender Stūpa des Erwachens entsteht, der die Natur der
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TEN Ö SER BAR WÄ BUM PÄ NANG DU HŪNG LÄ SER GJI DOR DSCHE GJA DRAM GJI TE WA GAU K'A DSCHOR GJI Ü SU/
œ×î
Sanskrit-Vokale und Konsonanten besitzt und aus Vajra-Diamanten besteht. In der Vase des Stupa entstehen aus einem HŪNG ( ) zwei goldene,
gekreuzte Vajras, in deren Zentrum sich, in der Stelle, wo sie zusammengefügt sind,
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PÄ DA NJI MÄ DÄN LA SCHEL GJI DOR DSCHE TSE NGA PA Ö T'RÖ WÄ TE WAR HŪNG DE LÄ Ö SER T'RÖ PÄ/
ein Lotus-, Mond- und Sonnensitz befindet, auf dem ein kristallener, fünfspeichiger Vajra Licht ausstrahlt. An seinem Nabel befindet sich
ein HŪNG, durch dessen Lichtstrahlen
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#<ß0-

SCHIN DSCHE P'O MO/ MA HE/ LANG GÖ/ PADMA DA NJI SUM TSEG KJI TENG DU 3
Yama mit seiner Gefährtin, ein weiblicher und ein männlicher wilder Büffel, sowie die übereinander liegenden Lotus-, Sonne- und Mond-
scheiben herbeigeholt werden. Auf dem Sitz befindet sich
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GJÜ JI GE HŪNG NGÖN PO DE NJI NAM TSCHAG KJI DOR DSCHE TSE GU PA TE WA HŪNG T'ING NAG GI TS'ÄN PAR GJUR/
die blaue ursächliche Silbe HŪNG, die zu einem neunspeichigen Vajra aus Himmelseisen wird, dessen Nabel mit einem dunkelblauen HŪNG versehen ist.

© DKV, Aachen

+è-:<-7ë+-6è9-7në<Ê +ë,-#(Ü<-e<Ê 7¸¥<-8ë$<-<ß-b²9-ý-:<Ê >ù->¡-gë-)è-!-8-0¡j-!-œ×î-.ªÊ


DE LÄ Ö SER T'RÖ/ DÖN NJI DSCHÄ/ DÜ JONG SU GJUR PA LÄ/ OM Ā KRO TEKA

Kurze Yamnataka-Praxis
Von diesem strahlt Licht aus, das den zweifachen Nutzen bewirkt. Aus der Transformation entsteht das Mantra. JAMĀNTAKA HŪNG P'AT/
9$-(Ü+-7'0-+ý:-#;Ü,-Bè7Ü-#;è+-U¨-+$-I-5:-0*Ü$-,# 5:-#8<-+!9Ê #8ë,-+09Ê
8-0¡j-!-

RANG NJI DSCHAM PAL SCHIN DSCHE SCHE KU DANG TSA SCHAL T'ING NAG/ SCHAL JÄ KAR/ JÖN MAR/
Ich bin als (Manjushri-)Yamāntaka sichtbar. Mein Körper und Gesicht sind dunkelblau, das rechte Gesicht weiß, das linke rot,
,-+µ¥-+09-wä0-/…+-ýÊ X,-#ë$-ˆå:-,#-#Ü<-/{,-%Ü$-Ê hë-#(è9-;$<-/Jè<Ê
TSCHÄN GU MAR DUM DRÄ PA/ NJÄN GONG DRUL NAG GI GJÄN TSCHING/ T'RO NJER SCHANG DSE/
die neun Augen sind weit aufgerissen, als Schmuck der Ohren trage ich schwarze Schlangen, mein Gesichtsausdruck ist zornvoll, die Nase
nach oben gerichtet,
ÒÈÊ 5:-#+$<Ê O#<-7iÜ:Ê 0&è-/-/%°-#(Ü<-#1Ý#<-ýÊ >¡-9-:Ü7Ü-…-…ë#-ýÊ
SCHAL DANG/ DSCHAG DRIL/ TSCH'E WA TSCHU NJI TSIG PA/ Ā RA LI DRA DROG PA/
der Mund offen, die Zunge gerollt. Zwölf Zähne sind entblößt und ich rufe "Ārali!".
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U TRA DANG MIN MA MA RA AG TS'OM MAR SER ME BAR WA/ TSCH'AG JÄ SUM K'OR LO/ RAL DRI/
Mein Haupthaar, meine Augenbrauen und mein Bart sind in den drei rechten Händen halte ich ein Rad, ein Schwert und
4
rötlich-braun und lodern wie Feuer,
Eë-Bè-Ê #8ë,-#<ß0-N#<-`²Ê #·â,-;Ü$Ê ZÜ#<-03ß/-0è-7/9-/Ê
DOR DSCHE/ JÖN SUM TSCHAG KJU/ TÜN SCHING/ DIG DSUB ME BAR WA/
einen Vajra, mit den drei linken Händen halte ich einen eisernen Haken, einen hölzernen Stößel und zeige die flammende Drohgeste.

© DKV, Aachen

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SCHAB SCHI JÄ KUM JÖN KJANG GI SCHENG PA/ T'RAG T'UNG RIG NGA SCHUG PÄ T'Ö KAM NGÄ U GJÄN PA/

Kurze Yamnataka-Praxis
Ich habe vier Beine und stehe mit den rechten Beinen Ich trage als Schmuck des Kopfes die getrockneten fünf Schädel, denen die fünf
angewinkelt und den linken ausgestreckt. Heruka-Familien innewohnen.
Ü-#1°#-·â-8è-;è<-`Ü-a²$-,#-hë-5:-Eë-Bè7Ü-0&±-%,Ê
8-0¡j-!-

TSCHI TSUG TU JE SCHE KJI K'JUNG NAG T'RO SCHAL DOR DSCHE TSCH'U TSCHÄN/
Über der Krone meines Kopfes befindet sich der schwarze Garuda der ursprünglichen Weisheit mit zornvollem Ausdruck und Vajra-Schnabel.
(Ü-w7Ü-,-+$-#,0-N#<-`Ü-•-n#-·â-,ë9-/ß<-/{,-%Ü$-„-"0-<è9-7/9-/Ê
NJI DÄ TSCHÄN DANG NAM TSCHAG KJI RA T'RAG TU NOR BÜ GJÄN TSCHING TRA K'AM SER BAR WA/
Seine Augen sind Sonne und Mond, zwischen seinen eisernen Hörnern ist er mit Juwelen geschmückt und seine braunen Federn haben einen
goldenen Schimmer.
ÒÈÊ ?$-:#-N#<-`Ü-Zè9-0ë<-9ë-(è-+!9-,#-/6ß$-/7Ü-0#ë-/ë-5:-¸¥-#<ë:-/Ê
KANG LAG TSCHAG KJI DER MÖ RO NJE KAR NAG SUNG WÄ GO WO SCHAL DU SOL WA/
Er frisst den Kopf einer schwarz-weißen Schlange, die er mit seinen eisernen Krallen ergriffen hat.
…ë-#;ë#-\ä-iÜ-/U:-0è-7/9-/<-Eè#-%Ü$-\ä-n,-02ì,-&-%,-/- \ä7Ü-"ß$-F0<-a²$-,#-
M-

DRO SCHOG PU DRI KAL ME BAR WÄ DEG TSCHING PU T'RÄN TS'ÖN TSCH'A TSCHÄN WA PÜ K'UNG NAM K'JUNG NAG 5
Seine rasiermesserscharfen Federn schlagen flammend aus und in seinem Untergefieder trägt er Waffen. Meine Poren sind mit schwarzen,
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ME DAB SCHOG TSCHÄN DANG DOR DSCHE TAM PA LA ME TAG T'RO WA/ T'Ö PA NJER TSCHIG GI GUL GJÄN DANG/
feuerbeflügelten Garudas versehen, mit Vajras gefüllt und sprühen Funken. Ich bin mit einer Kette aus einundzwanzig Schädeln
geschmückt

© DKV, Aachen

0#ë-xë,-h#-73#-ý-M-/%°-<è-9:-"9-7d$-/Ê u$-R#<-`Ü-Yë+-#8ë#<Ê
GO LÖN T'RAG DSAG PA NGA TSCHU SE RAL K'AR TSCH'ANG WA/ LANG PAG KJI TÖ JOG/

Kurze Yamnataka-Praxis
und habe eine Kette aus fünfzig frischen, bluttriefenden Köpfen um die Schultern hängen. Als Oberkleid trage ich Elefantenhaut
5Ü$-#8$-#Ü-Uè+-/%Ü$<Ê Y#-R#<-`Ü-;0-*/<Ê ˆå:-+!9-h<-„-Zë0Ê
8-0¡j-!-

SCHING JANG GI KE TSCHING/ TAG PAG KJI SCHAM T'AB/ DRUL KAR T'RÄ TRA DOM/
habe Menschenhaut um die Hüfte gebunden, und trage ein Unterkleid aus Tigerfell. Meine Haare werden von weißen Schlangen zusammengehalten,
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SER T'RÄ TSCH'AG DUB/ MAR T'RÄ KA RAG/ DSCHANG GÜ SCHAB DUB/ NAG T'RÄ SE RAL K'A/
als Armreifen trage ich gelbe Schlangen, als Gürtel rote, als Fußreifen grüne und um die Schultern schwarze.
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MIN TS'AM DANG SCHA SUL T'AL TSCH'EN GJI DSCHUG PA/ K'UR TS'Ö DANG TRAL WAR T'RAG TSCH'EN GJI T'IG LE/
Meine Stelle zwischen den Augenbrauen und meine Glieder sind Wangen und Stirn sind mit Menschenblut bespritzt
mit menschlicher Asche beschmiert,
Kë#-0-+$-o$-:-5#-&è,-bÜ-6ë-9Ü<-+$-Q,-ýÊ /-\ä7Ü-/ß-#-,<-‡å:-ý7Ü-.ë-(-7në-5Ü$-:<-`Ü-
lá#-

6
KOG MA DANG DRANG LA SCHAG TSCH'EN GJI SO RI DANG DÄN PA/ BA PÜ BU GA NÄ TRUL PÄ P'O NJA T'RO SCHING LÄ KJI
und Hals und Brust mit Menschenfett beschmiert. Von den Poren meiner Haut strahlen Boten aus und
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SCHIN DSCHE DSCHE WA DUNG TSCH'UR GJI KOR WA/ RANG LÜ LÄ TRUL PÄ JE SCHE KJI ME PUNG BAR WÄ NANG DU
ich bin von Millionen von Yamas der Aktivitäten umgeben. Ich stehe aufrecht und strahle loderndes Weisheitsfeuer aus. SCHUG PA/
© DKV, Aachen

+è7Ü-*ß#<-!9-#<è9-bÜ-7"ë9-:ë7Ü-IÜ/<-/5Ü-:-7'0-+ý:-#<è9-0+ë# #8<-9:-iÜ-#8ë,-ýë-)ÜÊ
DE T'UG KAR SER GJI K'OR LÖ TSIB SCHI LA DSCHAM PAL SER DOG/ JÄ RAL DRI JÖN PO TI/

Kurze Yamnataka-Praxis
In meinem Herzen befindet sich ein goldenes, vierspeichiges Rad. der in der rechten Hand ein Schwert und in der linken ein Buch hält.

5Ü-0+$<-9:-ý7Ü-6ß9-.ß+-%,-+9-+$-9*<-/{,-ýÊ
Auf jeder Speiche befindet sich ein gelber Manjushri,
5/<-Eë-Bè-þÜ:-gá$-Ê
8-0¡j-!-

SCHAB DOR DSCHE KJIL TRUNG/ SCHI DANG RAL PÄ SUR P'Ü TSCHÄN DAR DANG RATNÄ GJÄN PA/
Sie sitzten im Vajra-Sitz, haben einen freudvollen Ausdruck, einen Haarknoten auf der Krone des Kopfes und sind mit Seide

5:-,$-¸¥-#6Ü#<-,<-/rá$-/7Ü-:<-03+-ýÊ und Juwelen geschmückt.


7"ë9-:ë7Ü-Pè-/9-ýV-w-(Ü7Ü-#+,-:-
SCHAL NANG DU SIG NÄ SUNG WÄ LÄ DSÄ PA/ K'OR LÖ TE WAR PADMA DA NJI DÄN LA
Nach innen gewand vollführen die Gottheiten die schützende Aktivität. Auf einem Lotus-, Mond- und Sonnensitz im Nabel des Rades
ÒÈÊ 9Ü,-ýë-&è-[-2ì#<-:<-iá/-ý7Ü-0&ë+-Dè,-7ë+-6è9-7në-/7Ü-/ß0-ý7Ü-,$-¸¥-ý+-w-(Ü-07Ü-#+,-:-
RIN PO TSCH'E NA TS'OG LÄ DRUB PÄ TSCH'Ö TEN Ö SER T'RÖ WÄ BUM PÄ NANG DU PÄ DA NJI MÄ DÄN LA
befindet sich ein aus verschiedenen kostbaren Materialien hergestellter, lichtausstrahlender Stupa, in dessen Vase auf einem Lotus-, Mond- und
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MAR GJI RA NGA LA JUM NGÄ TS'ÄN PÄ TE WAR Ā DI LÄ DA WA/
/¸¥,-

SER GJI DOR DSCHE JAR GJI RA NGA LA RIG NGA DANG/
Sonnensitz ein goldener Vajra mit seinen fünf oberen Speichen die und mit seinen fünf unteren Speichen die fünf Gefährtinnen symbolisiert. In 7
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fünf Buddha-Familien seinem Nabel entsteht aus den Vokalen ein Mond

KĀ DI LÄ NJI MA GA'U K'A DSCHOR GJI NANG DU BHRUM JIG GI TE WAR HŪNG T'ING NAG GI T'AR/
¨áî
und aus den Konsonanten eine Sonne. Wo Mond und Sonne sich berühren, entsteht die Silbe BHRŪM ( ) und in ihrem Nabel ein dunkelblaues HŪNG ( ),
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>è-!-8-0-¸¥-9ß-1g<-/Uë9-/Ê œ×î-#Ü-t+-!ë9-bÜ-,$-¸¥-v-0Ê
E KA JA MA DU RU TSAKRÄ KOR WA/ HŪNG GI LÄ KOR GJI NANG DU LA MA/

Kurze Yamnataka-Praxis
In dem Anusvara über dem HŪNG befindet sich der Guru.
"ë#-ý9-9$-#5,-/rá$-e7Ü-0Ü$-8Ü#-+$-ýë<-ƒÞ-:-/Uë9-/Ê
das vom Mantra-Kranz des Yamāntaka umgeben ist.
8-0¡j-!-

KOG PAR RANG SCHÄN SUNG DSCHÄ MING JIG DANG PÖ NRI LA KOR WA/
ƒÞ
Im Bauch des HŪNG ist die Silbe NRĪ ( ) und meine Initialen, und die Initialen der Anderen, die zu schützen sind, ordnen sich im Kreis darum herum an.
5/<-`²7Ü-,$-¸¥-7"ë9-+$-,ë9-J<-*0<-%+-#<:-/9-b²9Ê 9$-#Ü-*ß#<-!7Ü-œ×î-:<-/rá$-/7Ü-
SCHAB KJÜ NANG DU K'OR DANG NOR DSÄ T'AM TSCHÄ SAL WAR GJUR/ RANG GI T'UG KÄ HŪNG LÄ SUNG WÄ
Im Fuß des HŪNG befinden sich Gefolge und Wohlstand. All dies visualisiere ich. Vom HŪNG in meinem Herzen strahlt das Vajra-Zelt aus.
ÒÈÊ hë-/ë-hë-0ë-#8<-#8ë,-¸¥-5:-,$-¸¥-7b²-/7Ü-/rá$-/7Ü-µ¥9-+$-Ê 0&ë+-Dè,-bÜ-dÜ-9ë:-·âÊ µ¥9-"$-/%°-#<ß0-,ÜÊ
T'RO WO T'RO MO JÄ JÖN DU SCHAL NANG DU GJU WÄ SUNG WÄ GUR DANG/ TSCH'Ö TEN GJI TSCH'I ROL TU/
Darin sind, nach innen gewand, die zornvollen männlichen und weiblichen Schützer Außerhalb des Stupa entstehen (dreizehn Zelte)

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rechts und links angeordnet.
Eë-BèÊ
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8
BHRUM LÄ SER GJI GA'U K'A DSCHOR GJI GUR K'ANG GI TSCH'I ROL TU HŪNG OM TRĀM HRĪ A LÄ/ DOR DSCHE/
¨á î œ× î >ù j¢î s¢Üï >ï
aus einem BHRŪM ( ) ein gelbes Vajra-Zelt und außerhalb davon aus den Silben HŪNG ( ), OM ( ), TRAM ( ), HRĪ ( ), A ( ) das blaue Vajra-Zelt,
7"ë9-:ëÊ 9Ü,-ýë-&èÊ ýVÊ {-i0-F0<Ê Wë-+!9-<è9-+09-O$-/7Ü-µ¥9-"$-Ê
K'OR LO/ RIN PO TSCH'E/ PADMA/ GJA DRAM NAM/ NGO KAR SER MAR DSCHANG WÄ GUR K'ANG/
das weiße Radzelt, das gelbe Juwelenzelt, das rote Lotuszelt und das grüne Doppel-Vajra-Zelt.
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·Ô܈
DE TSCH'I ROL TU TĪKSCHNA LÄ RAL DRI NO NGAR TSCHÄN JÖN DU DRAG TU K'OR WA/

Kurze Yamnataka-Praxis
Außerhalb davon entsteht aus TĪKSCHNA ( ) ein Kreis aus scharfen Schwertern, die energisch links herum kreisen.
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8-0¡j-!-

DE TSCH'I ROL TU JAM RAM BAM LAM E LÄ LUNG ME TSCH'U SA NAM K'A K'AM MAR KAR SER NAG PÖ GUR K'ANG/
8î 9î /î :î >è
Außerhalb davon entstehen aus den Silben YAM ( ), RAM ( ), BAM ( ), LAM ( )und E ( ) das dunkelgrüne Windzelt, das rote Feuerzelt,
das weiße Wasserzelt, das gelbe Erdezelt und das schwarze Raumzelt.
+è7Ü-dÜ-9ë:-·â-9$-W#<-+$-+e$<-#<:-bÜ-nè$-/-+$-+i-/#è#<-*0<-%+-<ë+-%è<-ý7Ü-Yë$-ý-
DE TSCH'I ROL TU RANG NGAG DANG JANG SAL GJI T'RENG WA DANG DRA GEG T'AM TSCHÄ SÖ TSCHE PÄ TONG PA
Außerhalb davon befinden sich die Mantras des Yamāntaka, die Vokal- und Konsonantenketten und das Zelt, das die Leerheit ist,
ÒÈÊ #5ë0-0è+-`Ü-9$-…-…ë#-ý7Ü-µ¥9-"$-F0<-<ß-#<:-/Ê 9$-#Ü-+m:-/9->ùÊ 0iÜ,-ý9->¡ï
SCHOM ME KJI RANG DRA DROG PÄ GUR K'ANG NAM SU SAL WA/ RANG GI TRAL WAR OM/ DRIN PAR Ā/
In meiner Stirn befindet
>¡ï
im Hals die rote Silbe Ā ( )
und dessen Eigenklang die unzerstörbare Stimme ist, die "tötet alle Feinde und
Dämonen!" ruft.
>ù sich
die weiße Silbe OM ( ),
*ß#<-!9-œ×î-F0<-+!9-+09-0*Ü$-!-#<ß0-:<-7ë+-6è9-dë#<-/%°9-7në<-ý<-9$-/5Ü,-bÜ-#,<-,<-/Vë0<-ý-+$-
+µ¥-

T'UG KAR HŪNG NAM KAR MAR T'ING KA SUM LÄ Ö SER TSCH'OG TSCHUR T'RÖ PÄ RANG SCHIN GJI NÄ NÄ GOM PA DANG
œ×î 9
und im Herzen die blaue Silbe HŪNG ( ). Durch das Licht, das aus diesen drei in die zehn Richtungen ausstrahlt, werden von dem Ort, wo sie natür-
licherweise verweilen,
7l-/7Ü-8è-;è<-ý-/rá$-7"ë9-+$-/%<-ý-,-l$<Ê >ù-8-0¡j-!-<-ý-9Ü-4¡-9-/‰-<-0¡-3ï 5è<-,-l$<Ê
DRA WÄ JE SCHE PA SUNG K'OR DANG TSCHÄ PA TSCHÄN DRANG/ OM JAMĀNTAKA SAPARIWĀRA BADSRA SAMĀDSA/
die Gottheiten der ursprünglichen Weisheit in den Formen Yamāntakas So werden sie eingeladen.
zusammen mit ihren Schutzkreisen eingeladen.
© DKV, Aachen

3ïœ×î-/î-=ëï T-µ¥9-"$-<ë-<ë-:-<ë-<ë-*Ü0-ý<-#(Ü<-<ß-0è+-ý9-b²9Ê
DSA HŪNG BAM HO/ LHA GUR K'ANG SO SO LA SO SO T'IM PÄ NJI SU ME PAR GJUR/

Kurze Yamnataka-Praxis
>ù-8-0¡j-!-<-ý-9Ü-4¡-9-<-0-8-)Ü\-T,Ê 5è<-/º¥#<-<ß-#<ë:Ê >-)Ü-ýß-=ëï
Sie verschmelzen untrennbar mit den jeweiligen Gottheiten und Zelten.
m-)Ü-3ï=ëï 5è<-d#-72:Ê
8-0¡j-!-

OM JAMĀNTAKA SAPARIWĀRA SAMAJA TIKHTA LHÄN/ ATIPU HO/ PRATIDSA HO/


Hierdurch werden sie gebeten zu verweilen. So verneigt man sich.
dÜ-0&ë+Ê Die äußeren Opfergaben
>¾î- ý¡-Wî- ýßaî- Zà-ýî- ¸ÓÜ-ýî- #vî- ,ê-4Ü-Wî- ;ŠÊ
ARGHAM PADJAM PUSCHPAM DHUPAM DIPAM GANDHAM NEWIDJAM SCHAPTA/
ÒÈÊ ,$-0&ë+Ê Die inneren Opfergaben
ý₯->-pÞ)Ê 0-¼Ô-/¡-PóÊ 0î-<Ê 9%Ê 1Ý$Ê #ë-9ë-1-,Ê /-<ß-)Ê !ö-,Ü-9Ü-)Ü-:-"¡-=ÜÊ
PANTSA AMRITA/ MAHĀ BĀLING/ MAM SA/ RAKTA/ TSITTA/ GO RO TSA NA/ BA SU TA/ KEM NI RI TI LA K'Ā HI/
/%°-

#<$-0&ë+Ê Das geheime Opfer


/…:-0&ë+Ê Das Opfer der Befreiung 10
/ë-ZÜ-1Ý$Ê 0-ªî-9ß-¬-m-4è-;-8-.ªÊ
BODHI TSITTA/ MA TRAM RU DRA PRA WE SCHA JA P'AT/

© DKV, Aachen

Lobpreis
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Kurze Yamnataka-Praxis
HŪNG/ TSCH'E WA TSIG SCHING DRIM PA JI/ DSCHIG PÄ TS'UL GJI KU JI NI/
HŪNG! Mit dem Furcht einflößenden Körper, die Zähne entblößt und zusammengepresst,
8-0¡j-!-

#;Ü,-Bè7Ü-lè#<-ý-7'ë0<-03+-ýÊ Ê#;Ü,-Bè7Ü-#;è+-:-d#-72:-/Yë+Ê %è<-/Yë+Ê


SCHIN DSCHE DREG PA DSCHOM DSÄ PA/ SCHIN DSCHE SCHE LA TSCH'AG TS'AL TÖ/
ringst Du den Stolz des Herren des Todes nieder. Ich verbeuge mich vor Yamāntaka und preise ihn!
So preist man ihn.
ÒÈÊ /;#<-ýÊ Rezitiere das hundertsilbige Mantra

>ù-8-0-9¡-3-<-0-8Ê 0-¹¥-ý¡-:-8Ê 8-0-9¡-3-è-,ë-ýÊ <ë#<-8Ü#-/{-/Bë+Ê


OM JAMA RĀDSA SAMAJA/ MANU PĀLAJA/ JAMA RĀDSA TENOPA/ TISCHT'A DRIDHO ME BHAWA/
/%°-#%Ü#-

SUTO KHJO ME BHAWA/ SUPO KHJO ME BHAWA/ ANU RAKTO ME BHAWA/ SARWA SIDDHI ME PRAJATS'A/
SARWA KARMA SUTSA ME/ TSITTAM SCHRĪJA KURU HŪNG/ HAHA HAHA HO/ BHAGAWAN SARWA TAT'ĀGATA/
11
JAMA RĀDSA MĀME MUNTSA/ JAMA RĀDSA BHAWA/ MAHĀ SAMAJA SATWA Ā/

Zè-/{+-o,-¸¥-"ë:-5Ü$-XÜ$-Bè<-#¸¥#-ý-%,-*0<-%+-¸¥<-#%Ü#-:-/x#-¹¥<-ý-
DE GJÄ DRÄN DU K'OL SCHING NJING DSCHE DUG PA TSCHÄN T'AM TSCHÄ DÜ TSCHIG LA LAG NÜ PA
Die acht Klassen von Dämonen wurden zum Dienst verpflichtet, die Bösartigen konnten in einem einzigen Moment durch Mitgefühl vernichtet werden
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DANG SCHÄN GJI DSCHÄ TEM RIG NGAG KJI MI TS'UG PÄ T'U TSAL GJI WANG DANG DÄN PAR GJUR/

Kurze Yamnataka-Praxis
und ich habe die Macht, die Verwünschungen durch andere mit den Vidyadhara-Mantras unschädlich zu machen. So stabilisiert man den Stolz.

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8-0¡j-!-

NÖ KJI DSCHIG TEN T'AM TSCHÄ SUNG WÄ GUR K'ANG/ TSCHÜ KJI SEM TSCHÄN T'AM TSCHÄ SCHIN DSCHE SCHE PO/
Die ganze äußere Welt ist das Zelt des Schutzes. Alle darin lebenden Wesen sind Yamāntaka.
…-*0<-%+-W#<-`Ü-9$-…Ê l,-Dë#-*0<-%+-7'0-+ý:-8è-;è<-<è0<-+ý7-(Ü+-¸¥-
DRA T'AM TSCHÄ NGAG KJI RANG DRA/ DRÄN TOG T'AM TSCHÄ DSCHAM PAL JE SCHE SEM PA NJI DU
Alle Klänge sind der Eigenklang des Mantra. Alle Gedanken sind von jeher spontan
ÒÈÊ #+ë+-0-,<-T©,-bÜ<-iá/-ý7ëÊ 5è<-+#-ý-/Vë0Ê
DÖ MA NÄ LHÜN GJI DRUB PA'O/
als Manjushri Jnānasattva erkennbar. So praktiziert man die Reinheit.
9$-#Ü-*ß#<-!-,<-7ë+-6è9-+$-‡å:-ý7Ü-.ë-(-0*7-8<-ý-‡ë<Ê 9$-#5,-/rá$-e7Ü-2é-rë#-ƒÞ7Ü-F0-ý9-
/%°-#(Ü<-

RANG GI T'UG KA NÄ Ö SER DANG TRUL PÄ P'O NJA T'A JÄ PA TRÖ/ RANG SCHÄN SUNG DSCHÄ TS'E SOG NRI NAM PAR
12
Die Lichter aus meinem Herzen strahlen unermesslich viele Boten aus. Die ausgesandten Boten vernichten alle Schädiger,
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NÖ DSCHE NAM KJI KÜ SCHING TSCH'OG TSCHU GANG DU K'JER JANG TRUL PÄ P'O NJÄ NÖ DSCHE T'AM TSCHÄ TS'AR TSCHÄ/
die mein Leben und das der anderen zu Schützenden in der Form der Silbe NRĪ ( ) stehlen und in die zehn Richtungen verschleppen.

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TS'E SOG NRI NAM PA TSCHÄN DE T'ROG NÄ HŪNG NGÖN PO Ö BAR WÄ NAM PAR TSCHÄN DSCHÄ TE/

Kurze Yamnataka-Praxis
Nachdem das Leben in der Form der Silbe NRĪ gestohlen wurde, wird es nun zu einer blauen, Licht ausstrahlenden Silbe HŪNG,
9$-+$-/rá$-e-F0<-:-/YÜ0<-;Ü$-Ê y9-8$-‡å:-ý7Ü-.ë-(<-<$<-{<-e$-<è0<-v-0-8Ü-+0-
8-0¡j-!-

RANG DANG SUNG DSCHA NAM LA TIM SCHING/ LAR JANG TRUL PÄ P'O NJÄ SANG GJÄ DSCHANG SEM LA MA JI DAM
die jetzt mit mir und den anderen zu Schützenden verschmilzt. Erneut strahlen die Boten aus und holen den Segen aller Buddhas, Bodhisattvas,
Gurus, tantrischen Gottheiten,
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PA WO K'A DRO TSCH'Ö KJONG SUNG MA T'AM TSCHÄ KJI DSCHIN LAB/ LHA SIN DE GJÄ KJI SOG NJING/
Vīras, Dākinīs und Schützer der Lehre, das Leben der Devas, Rakshasas und der
acht Gruppen von Dämonen,
ÒÈÊ 9Ü#<-lá#-#Ü-2é-/<ë+-+ý:-7eë9Ê 7e³$-/-M7Ü-/%°+-*0<-%+-/´¥#-Yè-9$-(Ü+-:-/YÜ0<-ý<Ê
RIG DRUG GI TS'E SÖ PAL DSCHOR/ DSCHUNG WA NGÄ TSCHÜ T'AM TSCHÄ KUG TE RANG NJI LA TIM PÄ/
das Leben, das Verdienst und den Glanz und die Essenz der fünf Elemente herbei und all dies verschmilzt mit mir.
der sechs Arten von Wesen,
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/%°-#<ß0-

13
TRAG DANG SI DSCHI T'U TOB DANG DÄN PAR GJUR TSCHING NGAG RANG LHAR SAL WÄ TSCH'I ROL TU Ö SER JÄ KOR DU JÖ PA/
Dadurch erhalte ich Ausstrahlung, Glanz und Kraft und die Mantras, die ich in mir als Gottheit visualisiere, strahlen rechtsherum kreisend Licht aus.
9$-#Ü-5:-#<ß0-+$-Ê /rá$-/7Ü-µ¥9-"$-/%°-#<ß0Ê [ë+-/%°+-*0<-%+-:<-`$-W#<-`Ü-
RANG GI SCHAL SUM DANG/ SUNG WÄ GUR K'ANG TSCHU SUM/ NÖ TSCHÜ T'AM TSCHÄ LÄ KJANG NGAG KJI
Meine drei Gesichter, die dreizehn Schutzzelte, die gesamte äußere Welt und die in ihr lebenden Wesen

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…-7oá#-Yë$-QÜ9-/-P9-…ë#-ý9-b²9Ê

Kurze Yamnataka-Praxis
DRA DRUG TONG DIR WA TAR DROG PAR GJUR/
lassen den Klang des Mantras wie tausend Donner erschallen.
8-0¡j-!-

Die erste Reinigung:


W#<-`Ü-…-+$-7ë+-6è9-:<-.ë-(-+ý#-·â-0è+-ý-‡ë<-ý<Ê +i-#+ë,-T-rÜ,-Zè-/{+-*0<-%+-#6Ü9-5Ü$-Yë/<-/;Ü# $-0ë-+$-ýë7ëÊ
NGAG KJI DRA DANG Ö SER LÄ P'O NJA PAG TU ME PA TRÖ PÄ/ DRA DÖN LHA SIN DE GJÄ T'AM TSCHÄ SIR SCHING TOB SCHIG/
Vom Klang und Licht der Mantras strahlen unermesslich viele Boten aus. Dadurch sind alle Feinde, bösartigen Geister, Devas, Rakshasas und
die acht Klassen von Dämonen niedergerungen und zerstört worden.
Die zweite Reinigung:
ÒÈÊ 9Ü#-+$-9Ü#-0Ü,-T-rÜ,-Zè-/{+-`Ü<-/+#-:-$,-‚ë9-e<-ý-/;Ü# ‚$-0ë-#(Ü<-ý7ëÊ
RIG DANG RIG MIN LHA SIN DE GJÄ KJI DAG LA NGÄN DSCHOR DSCHÄ PA SCHIG/
All das Negative, das Devas, Rakshasas und die acht Klassen von Dämonen wissentlich und unwissent-
lich gegen mich unternommen haben wurde, zurückgeworfen.
/%°-/5Ü-

Die dritte Reinigung: Die vierte Reinigung:


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/+#-:-]ë+-#)ë$-$,-‚ë9-6ß#-ý-*0<-%+-.9-+e³$-Ê ‚$-0ë-#<ß0-ý7ëÊ .<-@ë:-bÜ-‚ë9-/-$,-ý7Ü-#<$-:0-/##<Ê ‚$-0ë-/5Ü-ý7ëÊ
DAG LA BÖ TONG NGÄN DSCHOR SUG PA T'AM TSCHÄ P'AR JUNG/ P'Ä GOL GJI DSCHOR WA NGÄN PÄ SANG LAM GAG/
Alle auf mich gezielte schwarze Magie wurde vertrieben. Die schädlichen geheimen Pfade der Gegner wurden verschlossen.

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Die fünfte Reinigung: Die sechste Reinigung:


#,ë+-eè+-e+-0-Gë+-#)ë$-*0<-%+-.9-/wë# ‚$-0ë-M-ý7ëÊ 0Ü-+$-0Ü-0Ü,-/<0-‚ë9-$,-ý-/;ë0-ý-

Kurze Yamnataka-Praxis
NÖ DSCHE DSCHÄ MA BÖ TONG T'AM TSCHÄ P'AR DOG/ MI DANG MI MIN SAM DSCHOR NGÄN PA SCHOM PA
Sämtliche schädliche Magie wurde zurückgeworfen. Körper, Rede und Geist aller menschlichen und nicht-menschlichen Wesen,
8-0¡j-!-

Konzentriere dich auf diesen Gedanken:


*0<-%+-`Ü-:ß<-$#-8Ü+-#<ß0-0,,Ê ‚$-0ë-lá#-ý7ëÊ ,<-,0-8$-0Ü-Q$-/7Ü-:<-e<-ý9-b²9-ý9-+0Ü#<Ê
T'AM TSCHÄ KJI LÜ NGAG JI SUM NÄN/ NÄ NAM JANG MI DANG WÄ LÄ DSCHÄ PAR GJUR/
die im Begriff sind, schlechte Intentionen hervorzubringen Die Aktivität, die niemals zulässt, dass sie sich wieder erheben,
und üble Handlungen vorzubereiten, wurden überwunden. wurde ausgeführt.
>ù->¡-gë-)è-!-8-0¡j-!-œ×î-.ªÊ
Mantra
ÒÈÊ 8Ü-#è-/%°-#%Ü#-ý-5:-;è<-P9-/wÊ
/%ë-M-

OM Ā KRO TEKA JAMĀNTAKA HŪNG P'AT/ 15


Rezitiere das elfsilbige Mantra den Anweisungen entsprechend.

Bè<-/Z¨-9Ü0-,ÜÊ *ß,-0*9-
Am Ende der Sitzung folgen die Stufen der Auflösung:

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Auflösung
9$-#Ü-*ß#<-!7Ü-œ×î-:<-7ë+-7në<Ê [ë+-/%°+-rá$-7"ë9-+$-T9-#<:-/-7ë+-`Ü-F0-ý9-/Z¨<-)è-µ¥9-"$-

Kurze Yamnataka-Praxis
RANG GI T'UG KÄ HŪNG LÄ Ö T'RÖ/ NÖ TSCHÜ SUNG K'OR DANG LHAR SAL WA Ö KJI NAM PAR DÜ TE GUR K'ANG
Vom HŪNG in meinem Herzen strahlt Licht aus. Die Visualisierung der äußeren Welt und der in ihr lebenden Wesen, des Schutzkreises und der
8-0¡j-!-

Gottheiten löst sich in Licht auf

/%°-#<ß0-:-*Ü0Ê µ¥9-"$-F0<-7ë+-¸¥-e<-ý-/+#-:-/YÜ0Ê
TSCHU SUM LA T'IM/ GUR K'ANG NAM Ö DU DSCHÄ PA DAG LA TIM/
und verschmilzt mit den dreizehn Zelten. Die Zelte lösen sich in Licht auf und das Licht verschmilzt mit mir.
ÒÈÊ /+#-(Ü+-U¨-:ß<-Yë+-^+-,<-7ë+-¸¥-º¥-/-œ×î-:-*Ü0Ê œ×î-8Ü#-5/<-`²-"ë#-ý-0#ë-/ë-w-2é<-*Ü#-:è-¹Ó-+7Ü-
DAG NJI KU LÜ TÖ MÄ NÄ Ö DU SCHU WA HŪNG LA T'IM/ HŪNG JIG SCHAB KJU K'OG PA GO WO DA TS'E T'IG LE NĀ DÄ
Ich löse mich von oben und unten her in Licht auf und verschmelze Das HŪNG löst sich auf und der Fuß verschmilzt mit dem Bauch, dieser mit
mit dem HŪNG. dem Kopf, dieser mit der Mondschale, diese mit dem Tropfen
/%°-lá#-

/9-¸¥-/Z¨<-;Ü$-¹Ó-+-8$-7ë+-#<:-Yë$-ý-&è,-ýë7Ü-$$-¸¥-b²9Ê %è<-0(0-ý9-/5# 16

BAR DU DÜ SCHING NĀ DA JANG Ö SAL TONG PA TSCH'EN PÖ NGANG DU GJUR/


und dieser mit der Spitze des Tropfens. Die Spitze des Tropfens verweilt im Zustand des klaren
Lichts und der großen Leerheit. Praktiziere die Versenkung auf diese Weise.

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*ß,-020<-,ÜÊ y9-8$-9$-(Ü+-€ç-0-P-/ß7Ü-7'0-+ý:-#;Ü,-Bè-0*Ü$-,#
Zwischen den Sitzungen: LAR JANG RANG NJI GJU MA TA BÜ DSCHAM PAL SCHIN DSCHE T'ING NAG/

Kurze Yamnataka-Praxis
Erneut entstehe ich als der illusionsgleiche dunkelblaue Yamāntaka
5:-#%Ü#-d#-#(Ü<-7"ë9-:ë-+$-N#<-`²-*ë#<-ýÊ
8-0¡j-!-

SCHAL TSCHIG TSCH'AG NJI K'OR LO DANG TSCHAG KJU T'OG PA/
mit einem Gesicht, zwei Armen, die ein Rad und einen eisernen Haken halten,
¸¥9-hë+-`Ü-&<-/{+-`Ü<-/{,-%Ü$-#8<-/U¨0-#8ë,-/z$-#Ü<-/ºè$<-ý9-b²9Ê
DUR T'RÖ KJI TSCH'Ä GJÄ KJI GJÄN TSCHING JÄ KUM JÖN KJANG GI SCHENG PAR GJUR/
geschmückt mit den acht Attributen des Leichenplatzes, dem rechten Bein angewinkelt und dem linken gestreckt.
ÒÈÊ +#è-/-/Wë-/-,ÜÊ Die Widmung des Heilsamen

7+Ü-P9-F0-ý9-/Vë0<-/w<-:<-e³$-/7ÜÊ Ê+#è-/-7+Ü-8Ü<-<è0<-%,-0-:ß<-ýÊ
DI TAR NAM PAR GOM DÄ LÄ DSCHUNG WÄ/ GE WA DI JI SEM TSCHÄN MA LÜ PA/
/%°-/¸¥,-

Mögen durch das Heilsame, das auf diese Weise aus der Praxis und Rezitation entstanden ist,
Ê7.#<-ý-7'0-+ý:-hë<-ý-:<-e³$-/7ÜÊ Ê#;Ü,-Bè7Ü-#;è+-ýë-+è-+$-7l-/9-;ë# ÊÊ 17
P'AG PA DSCHAM PAL T'RÖ PA LÄ DSCHUNG WÄ/ SCHIN DSCHE SCHE PO DE DANG DRA WAR SCHOG//
alle Wesen dem Yamāntaka gleichwerden, der aus dem zornvollen Ārya Manjushrī hervorging!
%è<-^ë,-:0-#+/-%Ü$-Ê
Sprich weitere Wunschgebete.
© DKV, Aachen

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In das gewöhnliche Verhalten wie die vier Handlungen [Gehen, Stehen, Sitzen, Liegen] einzutreten,
ohne je von dem Stolz dieser Gottheit getrennt zu sein, ist eine tiefgründige Instruktion!

Kurze Yamnataka-Praxis
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8-0¡j-!-

E-ma! Im Zyklus der Yamāntaka Evokationsrituale gibt es unendlich viele Texte, wie "Eisenskorpion", "Feuerklinge der Abwehr" usw. Ich habe aus
ihnen die Essenz herausgezogen, wie man das Fett dem Joghurt entzogen hat, und habe hier nur die Praxis und Rezitation etabliert, ohne die ganzen
rituellen Vorbereitungen mit einzubeziehen.
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Es gibt an anderer Stelle Tiefgründigeres als dieses, doch ich sage: Wenn ich etwas verborgen habe, dann wäre die höchste Gottheit dadurch ver-
ärgert! Für eine Fortführungspraxis des vollkommenen Vajra, den ich mehr schätze als irgendetwas anderes, habe ich, den man den "alten Drikungpa
Yogi Tagpa Dorje" nennt [= Rigdzin Chökyi Dragpa], dies als Text für die Leute aus Mangre Sumdo aufgeschrieben. Da diejenigen, die diese
Instruktionen suchen, sich mehr darüber freuen als über allen Reichtum der dreitausend Welten, gebe ich es von Herzen - mögen sie sich freuen!
ÒÈÊ T#-ý7Ü-T-0&ë#-7'0-+ý:-#;Ü,-Bè7Ü-#;è+Ê ¸¥<-F0-D#-·â-8Ü-+0-aè+-/Dè,-,Ê /Dè,-+$-7ië-/7Ü-+ë,-&è,-eè+-:Ê /9-¸¥-#%ë+-ý7Ü-+0-(0<-Eã:-¸¥-
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Wenn ich mich auf Dich, höchste Gottheit Yamāntaka, immerfort als tantrische Gottheit stütze, möge der große Nutzen für die Welt und ihre Wesen
entstehen und mögen jene Störer, die ihre Gelübde verfallen lassen, zu Staub zermalmt werden!
(Dieses Gebet schrieb aus den hintersten Reihen des Gefolges von Dharma-Schülern des großen Gar der selbstlose Mönch aus Gar, der herum-
wandernde Tsering.)

© DKV, Aachen

Dieser Text wurde zwischen Januar und Mai 2005 im Drikung Thubten Shedrub Ling, Center for the Study and Translation of Buddhist Teachings and
Practices, von Jan-Ulrich Sobisch auf Wunsch der Praktizierenden des Garchen Dharma Instituts, München, übersetzt und im September nach dem
Yamāntaka Drubchen in München nochmals überarbeitet.

Kurze Yamnataka-Praxis
Mögen wir alle den Tod besiegen!

Eingabe und Korrektur des Tibetischen: Lama Tsering, 2005


8-0¡j-!-

Lautschrift: Sabine Tsering, 2005, Heinz-Werner Goertz, 2009


Layout: Sabine Tsering, 2005, Claude Jürgens, Christian Licht, 2009
Herausgeber: Drikung Kagyü Verlag, Aachen
2. Auflage, August 2009
© Drikung Kagyü Verlag (DKV), Oppenhoffallee 23, 52066 Aachen
Die Verwertung der Texte und Bilder ist auch auszugsweise ohne schriftliche Zustimmung des Verlages nicht gestattet und verstößt gegen das Urheber-
recht. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen und die Verwendung in elektronischen Systemen.

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