Sie sind auf Seite 1von 4

Fremde, die neue Heimat

Richtig resien?

Schon als Kind war mein größter Traum eine Weltreise zu machen ich erzählte
immer rum, dass ich nach meinem Abschluss an der Schule ein Jahr lang die Welt
durch reisen werde vor meinem Studium. Meine Freunde und Eltern lachten mich
immer aus.

Sie waren der Meinung Reisen sei eine Zeitverschwendung und man könne die
ganze Welt heutzutage im Internet oder in Büchern sehen wichtiger war für sie
das Studium. Ich war einfach nur schockiert von deren Hypothesen Sie haben
somit der Zweck des wahren Reisen überhaupt nicht begriffen. Aber gibt es
eigentlich sowas wie richtige Reisen und falsche? Die Frage beschäftigt mich
schon seit meiner Kindheit. Reisen fand ich ein tolles und sehr mysteriöses
Thema.

Vom Begriff her bedeutet Reisen die Fortbewegung von Mensche über eine
längere Zeit in einer fremden neuen Umgebung. Man reist mit dem Flugzeug, zu
Fuß, mit dem Auto, man kann irgendwie mit allen möglichen Verkehrsmitteln
reisen.

Viele Menschen reisen mit schon aufgefertigte Reisen durch Pauschalangebote


oder Sonderangebote. „Flug Hotel und Exkursion nach Spanien nur für 120 € pro
Person“. Solche Angebote locken die Mehrheit der Menschen an.

Noch nie zuvor sind so viele Menschen freiwillig gereist wie heute. Man kann
sagen, kein Erdwinkel ist längst sicher von der Menschheit. Die Natur
phänomenale Insel kann morgen der nächste Urlaubsghetto werden und
Tausende Besuchern erwarten.

Es gibt heutzutage jene Art des Reisens und jene Begründung warum man reißt.
Eine Statistik zeigt zum Beispiel, dass 45-64 % der Menschen für Gründe wie Spaß
Erholung Familien Besuch und weitere Gründe der Freude reisen. Die Minderheit
21-35 % reist dann für etwas kulturelles oder eher ernsthafteres wie zum Beispiel
Gesundheitspflegen, Services, Kultur und Stadterleben und so weiter. Also man
kann sagen, dass die meisten sich immer für Urlaub,Strand,Sonne und Spaß
zurichten .

Viele möchten auch die schönsten Umgebung nur besuchen, um Tausende Selfies
und Videos aufzunehmen. Wir suchen uns das Luxus nicht um uns dies zu
genießen, sondern um alles aufzunehmen und dokumentieren. Beispiele dafür ind
die hunderte Influencer auf Intagram oder Facebook, die die luxuriösten
Lokalitäten besuchen, um das beste Profl mit den coolsten Fotos zu haben.
Wenn die Reisenden dann in die Fremde ankommen, leben sie ihr Leben genau so
wie zuHause. Das erste was oft gemacht wird ist das Vergleichen der Lokalität mit
den Internetvertrauten Bildern. Schon ab der ersten Sekunde bildet man sich ein
Eindruck wie die Reise sein wird.

Wir reisen heute in jede fremde, weil uns dort nichts mehr verfremden kann. Wir
haben ein Gepäck in dem alles Mögliche, was man von zuHause gebracht hat, zu
finden ist. Wir wurden schon von jene Gefahren und Vorichtsmaβnahmen im
Internet und Kommentaren vorgewahrnt. Oft sagen Pauschalangebote „Fühle
dich genau wie zu Hause am Strand“ und machen alles mögliche damit die
Touristen sich genau wie im Heimatland fühlen. Man kann sagen, dass wir
heutzutage anstatt uns der Fremde aussetzen, mehr Geld zahlen um ihr aus dem
Wege zu gehen. Man will sich nicht anstrengen neues auszuprobieren und
erleben man möchte einfach automatisch das gewohnte durchführen,weil man
daran gewohnt ist und es sicher findet. Aber ist das noch erleben? Warum soll
man die feste Routine auch an auf der anderen Seite des Planeten genau
durchführen?

Als Beispiel ist hier das Bild von j.borer zu vergleichen. Ein Schiff mit einer großen
Familie die auf einer Reise sich richtet. Auf dieses Schiff haben Sie alles möglich
dabei Sie haben alles mitgebracht von zu Hause: typisches Essen, typische
Kleidung, typische Spiele. Alles traditionelle, damit sie sich in der Fremde exakt
wie zuHause fühlen. Aber wie kann man das noch als richtige Reisen noch
bezeichnen? Das ist einfach eine Umgebungänderung.
Ich war noch immer der Meinung, dass man dieses als Reisen noch bezeichet bis
ich vor zwei Jahren eine Gruppe Wanderer in der Schweiz begegnet habe. Meine
Familie und ich waren auf einer Urlaubsreise in die Schweiz. Wir haben diese
Gruppe von vielen Menschen begegnet. Sie hatten ein sehr kleines Gepäck und
einfache Kleidung an. Sie saßen auf dem Boden machten eine Art Picknick. Ich
führte ein Gespräch mit denen, weil ich diese Gruppe so interessant fand. Die
Gruppe war schon seit vier Monate unterwegs ohne Hotel, ohne Gepäck, ohne
Flugzeug oder Auto einfach zu Fuß. Ich fand das sehr faszinierend. Als ich Ihnen
erzählte dass ich auf einer Reise bin, da lachten sie kurz und stoppen mir. Sie
wollte meiner Reise nicht als eine richtige Reise anerkennen. Sie sagte mir,
heutzutage ist fast keiner mehr auf Reisen, alle Menschen sind jetzt nur
unterwegs, aber nicht auf Reisen.

Man reist um sich zunächst in der Fremde zu verlieren und uns wieder neu zu
finden. Wir reisen, um unsere Augen und Herzen zu einer neuen Heimat zu
öffnen. Wir möchten uns nicht genau wie zuHause fühlen, denn wo ist so der
Zwech von dies, wir möchten ein neues zuHause bilden. Wir möchten nicht die
Fremde in unsere eigentlich zu Hause verwandeln, sondern wir möchten die
Fremde ein neues zu Hause machen. Ich war sehr fasziniert von den ganzen
Informationen und Wissen, das diese Gruppe mir zeigte. Man konnte wirklich
erkennen wie viel Wissen und Erfahrung diese Gruppe hatte. Das Monat lange
richtige Reisen hatte ihnen wirklich was getan. Als wir uns verabschiedeten sagten
sie mir „Das wahre Reisen heutzutage findest du nur ohne Gepäck, alleine und zu
Fuß!“. Ab diesem Augenblick entschied ich mir, dass meine Reise nach der Schule
eine wahre Reise werden muss.

Mit dem Reisen von heute bewegen sich viele Menschen durch die Welt, aber
wie viel erfahren wir von der Welt eigentlich? Wenn man schon alles
oberflächliche über die Fremde weiß wird es dann selbstverständlich, dass wir uns
dieser Fremd einfach nicht aussetzen. Deshalb muss man um die wahre Schönheit
des Reisen zu entdecken, das Risiko eingehen, die eigene Wahrnehmungen und
Prägungen und Vorurteile einfach vergessen, damit man die Realität wirklich
erlebt.
Offensichtlich kann man nicht sagen, dass es ein richtiges und falsches Reisen gibt,
aber man kann das Reisen kategorisieren und es als richtigeres und echteres
Reisen bezeichen. Es gibt Urlaubs, Unterhaltungs, touristische, kulturelle Reisen,
aber all diese Arten des Reisens können noch schöner und richtiger werden, wenn
man den Zweck des wahren reisen versteht.

Ein Vorbild werde ich mehr von Arthur Schopenhauer nehmen, er hat zwei
Jugend Jahre, anstatt an Büchern verbracht, auf einer Weltreise, wo er alles selbst
erlebt und gefühlt hat. Von ihm habe ich auch erkannt, dass man die Sachen
selbst ausprobieren und ausführen soll bevor man blind aus Büchern alles liest
und vertraut. Reisen sind also viel mehr als eine einfache Veränderung der
Lokalität. Das Reisen hilft uns uns selber zu finden, neues zu erleben, lernen und
neues fühlen. Man kann neue Gefühle fühlen die man noch nie erlebt hat. Stellt
euch vor, wir hätten nie Schnee gesehen und wir reisen im Nordpol, dass nur aus
Schnee besteht. Das Gefühl, dass uns Schnee alleine gibt ist einzigartig und kann
nur selbst empfunden werden. Das Reisen öffnet neue Türe in uns, die wir von
deren Existenz nicht wussten. Offensichtlich wird es immer Menschen geben wie
zum Beispiel Gottfried Benn, die das Reisen als etwas eher negatives und zielloses
zeigen. Benn sei der Meinung man soll lieber zu Hause bleiben und zu Hause sei
das Ort, wo man sich selber findet. Vielleicht ist es bei manchen Menschen der
Fall, neues erleben würde ihnen nichts bringen auβer noch mehr Verwirrung.
Jeder Mensch ist anders und fühlt anders. Man findet sich selber
selbstverständlich zu Hause, aber was wenn man ein neues, anderes Ich irgendwo
anders auf der Welt hat. Man wird nie von der Existenz dieses anderen Ich
erfahren, wenn man zu Hause bleibt.

Das Reisen ist der, der uns herausfordert, die Welt mit anderen Augen zu sehen,
die Farben anders zu empfinden, die Freude noch stärker zu fühlen, die Träume
realisiert, die Vorurteile abbaut und der uns der wahre Wert des Menschen zeigt.
Das wahre Reisen führt nicht von der Heimat in irgendeine Fremde, sondern
verwandelt jene Fremde in einer neuen Heimat.