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Marokkanische Sahara: Die Hauptempfehlungen einer Gruppe

amerikanischer Experten

New York-Eine hochrangige Expertengruppe, die sich am Dienstag im Rahmen


einer virtuellen Konferenz des amerikanischen Zentrums „Republic-
Underground“ zusammentraf, gab eine Reihe von Empfehlungen auf der
Grundlage der amerikanischen Proklamation zur marokkanischen Sahara und zu
den Aussichten für eine Zusammenarbeit zwischen Marokko und den
Vereinigten Staaten.

Diese Begegnung war daher im Besonderen durch die Beteiligung von Michael
Flanagan, dem ehemaligen amerikanischen Kongressabgeordneten, Erik Jensen,
dem ehemaligen Chef der MINURSO und dem Sonderbeauftragten des UNO-
Generalsekretärs für die Sahara (1993-98); Richard Weitz, dem Direktor des
Zentrums für politisch-militärische Analyse am Hudson Institute; Elisabeth
Myers, der Universitätsprofessorin und ehemaliger Chefredakteurin der
Zeitschrift „Inside Arabia“, und Nancy Huff, der Präsidentin der amerikanischen
NGO „Teach the Children International“, sowie Ghalla Bahiya, der
Vizepräsidentin der Region Dakhla Oued Eddahab und Mohamed Abba, dem
Vizepräsidenten der Region Laâyoune Sakia El-Hamra gekennzeichnet.

Hierbei sind die wichtigsten Empfehlungen dieser Konferenz:

-Die derzeitige US-Regierung ist dazu aufgefordert, die Anstrengungen


Marokkos zur Lösung des Sahara-Konflikts auf der Grundlage einer politischen
Lösung auf der Grundlage des Autonomieplans als einzige Lösung für diesen
regionalen Konflikt zu unterstützen.

-Das amerikanische Konsulat in Dakhla soll als Plattform wahrgenommen


werden, um die Kontakte zwischen hiesigen Wirtschaftsakteuren und ihren
amerikanischen Kollegen zu bewerkstelligen.

-Die Förderung von Investitionen und amerikanischer Entwicklungshilfe in der


Region gemäß dem Freihandelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten
und Marokko.

-Algerien dazu bringen, einen wirksamen Beitrag zu den Anstrengungen der


Vereinten Nationen zu leisten, eine politische Lösung für den regionalen
Konflikt um die marokkanische Sahara zu erzielen und seine Verantwortung als
echte Konfliktpartei zu übernehmen. Nur ein solcher Ansatz kann dem Leid der
Bevölkerung in den Lagern Tinduf ein Ende bereiten, Sicherheitsbedrohungen
abbauen und die regionale Integration und Zusammenarbeit im Maghreb
ermöglichen.

-Die Vereinigten Staaten sollten sich bestimmten Missbräuchen des


Völkerrechts und dem Selbstbestimmungsprinzip zur Destabilisierung und zur
Fragmentierung souveräner Staaten widersetzen. Internationalem Recht nach gilt
das Prinzip der Selbstbestimmung nicht für das Gebiet der Sahara, das
geografisch und historisch ein integraler Bestandteil des Königreichs Marokko
ist und dieselben ethnischen, religiösen und kulturellen Merkmale aufweist.

-Die Aufhebung der humanitären Katastrophe in den Lagern Tinduf auf


algerischem Boden und Erleichterung der Rückkehr der in diesen Lagern
sequestrierten Bevölkerungsgruppen in das Mutterland.

-Die Front Polisario sollte für ihre destabilisierenden und provokativen Aktionen
in der Region zur Rechenschaft gezogen werden, ebenso wie Algerien für
dessen Verantwortung als Beherbergungsland der Front Polisario.

-Die Verstärkung der dreieckigen Zusammenarbeit zwischen Marokko, den


Vereinigten Staaten und Afrika als wirksames Instrument zur Bekämpfung des
Wettbewerbs der Großmächte auf dem Kontinent.

-Die US-Regierung ist dazu aufgefordert, mit Marokko als gemäßigter und
fortschrittlicher Stimme in Nord-und-Westafrika zusammenzuarbeiten, um
dringende regionale Krisen, im Besonderen in Libyen und in der Sahelzone,
anzugehen.

-Die Aufstockung der US-Hilfe und Investitionen in der Sahara, um der


sozioökonomischen Entwicklung der lokalen Bevölkerung beistehen zu dürfen.

-Die Unterstützung der Anstrengungen Marokkos, sich den Bedrohungen seiner


nationalen Sicherheit und der Stabilität der Region zu stellen.
Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com

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