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Marokkanische Sahara: "ohne die wirksame Beteiligung Algeriens" ist kein

politischer Prozess bewerkstelligt (italienische Medien)

Rom-Italienische Medien unterstrichen am Donnerstag, dass "es ohne die


wirksame und konstruktive Beteiligung Algeriens unbewerkstelligt ist, sich
einen politischen Prozess zwecks der Beilegung des Konflikts um die
marokkanische Sahara vorzustellen".

"Mit der Resolution 2548 hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen den
Sahara-Konflikt in seinen angemessenen regionalen Kontext gestellt, indem er
den Status Algeriens als Akteur und Partei dieses Konflikts hervorgehoben hat,
weshalb die Einbeziehung dieses Landes in den politischen Prozess im
Zusammenhang mit diesem Dossier unabdingbar sei," stellte die italienische
Informationsseite „Notizie Nazionali“ fest.

Die Resolution des Sicherheitsrates verankert wiederholt die Rolle Algeriens als
Hauptpartei, den italienischen Medien zufolge, daran erinnernd, dass dieses
Land in dieser vom Sicherheitsrat im Oktober 2020 verabschiedeten Resolution
nicht weniger als fünf Mal aufgeführt wurde.

Auf der Internetseite „Italia Telegraph“ wird darauf verwiesen, dass der
Sicherheitsrat Algerien dazu auffordert, eine Rolle einzunehmen, die seinem
politischen, diplomatischen und militärischen Aktivismus in diesem regionalen
Konflikt angemessen sei, betonend, dass „kein politischer Prozess ohne die reale
und konstruktive Beteiligung dieses Landes bewerkstelligt sei“.

Italienische Medien stellen das Engagement des Sicherheitsrates zugunsten einer


"realistischen, pragmatischen und dauerhaften politischen Lösung" in den
Mittelpunkt, feststellend, dass der Ansatz des Sicherheitsrates auf seinem
Engagement zugunsten einer politischen Lösung und eines definitiven
Ausschlusses aller unerreichbarer Lösungen abstützt.

Dieselbe Quelle verweist darauf, dass das Referendum in der UNO-Resolution


nicht erwähnt wird, obwohl sie sechsmal auf eine politische Lösung verweist.

Die italienischen Medien wiederholen beiläufig die Äußerungen des Ministers


für auswärtige Angelegenheiten, für afrikanische Zusammenarbeit und für die
im Ausland ansässigen Marokkaner, Nasser Bourita, wonach die Beilegung des
Konflikts um die marokkanische Sahara von einem Dialog zwischen den beiden
wirklichen Parteien, nämlich Marokko und Algerien, abhängig ist“.
Die Informationsseite "La Presse" berichtet, dass Herr Bourita auf der
Einweihung eines senegalesischen Generalkonsulats in Dakhla bekräftigte, dass
"eine Lösung des Konflikts erzielt werden wird, wenn sich die beiden
wirklichen Parteien am Verhandlungstisch hinsetzen".

Marokko, unter der Führung seiner Majestät des Königs Mohammed VI., nimmt
die Diplomatie der Klarheit an, weil es die Ansicht vertritt, dass der
Widerspruch zwischen Taten und Worten diplomatisches Handeln diskreditiert.
Genauso wie die Produktion von Tricks nicht dazu beisteuern wird, das Dossier
voranzubringen“, bemerkte der Minister, der auf der Webseite „Almanews 24 “
erwähnt wurde.

Der Webseite "InsiderTrend" zufolge unterstrich Bourita, dass "die Zeit nicht für
Manöver, sondern für ernsthafte Handlungen gekommen ist, wenn die Stabilität
der Region Algerien ebenso interessiert wie Marokko".

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com