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Psychologie für Philosophen

1.Vorlesung
Grundlagen: Allgmeine Psychologie
Begriff: Anthropoloie
Geschichte der Psychologie
Kant: Zerstörung der rationalen Psychologie

2. Vorlesung
Psychologie im Unterschied zur Medizin
Definition Psychologie
Thesen der Seele in
Begriffs Unterschiede
Vier-Formen der Psychologie
Methoden in professioneller und wissenschaftlicher Psychologie
Ganzheitlichkeit

3. Vorlesung
bisher leer…

4. Vorlesung
Einteilung der Allgmeinen Psychologie
Traditionelle Aufteilun
Kognitionspsychologie
Wahrnehmung

5.Vorlesung
Transzendentaler Konstuktivismus
Welt-Wirklichkeit-Realität
Fähigkeit
Intelligenz

6.Vorlesung
Intelligenzmessung
Häufige Intelligenztest
Wo von ist Intellgenzabhängig?
Thesen zur Intelligenz
Intelligenztheorien
Emotionale Intelligenz

7.Vorlesung

8.Vorlesung

9.Vorlesung

10.Vorlesung
11.Vorlesung

12.Vorlesung

13.Vorlesung

14.Vorlesung

15.Prüfungsfragen

1.Vorlesung
● Grundlagen: Allgemeine Psychologie
● Begriff: Anhtropologie
Geschichte der Psychologie
● Kant: Die Zerstörung der rationalen Psychologie

Grundlagen: Allgmeine Psychologie

Merksatz: „Der Mensch fühlt, denkt und wählt!“

Die Psychologie zerfällt in folgende Haupt- und Nebendisziplinen:

Haupt: Kognitions-, Emotions- und Motivationspsychologie


Neben: Biologische-, Entswicklungs-, Persönlichkeits- und Sozialpsychologie

Begriff: Anthropoloie
Die Anthropologie fungiert als eine „Übergangsdisziplin“ vom Menschen.

>Soma:Medizin
Wie funktioniert er? Psychiatrie
Mensch >Seele:Psychologie

Was ist er? ————————> Philosophie

Der Anthropologismus stellt den Menschen als Fixstern, als Relation in den Mittelpunkt. Ein
-ismus weist immer auf einen Standpunkt/Weltanschauung/Lehre hin.
Die Ausnahme bildet der kantische Anthropologismus
Geschichte der Psychologie

Antike: ● Aristoteles: Über die Seele“- Erste Abhandlung

Mittelalter: ● Avicenna: Erstre Theorie/Beschreibung psychischer Erkrankungen


● Marko Marulie: Verwendet als erster das Wort: psychologica

Aufklärung ● Leibniz
18Jh.: ● Offrey de la Mattrie
● Chr. Wolf, Buch „Pychologica Empirica
● Kant: Zerstörung der rationalen Psychologie

19 Jh.: Die Psychologie wird empirischer!


● Fr. Alber Lange: Buch: „Psychologie ohne Seele“
● W. Wundt: Er gründet Weltweit das erste experimentele
psychologische Labor
● Fr. J. Gahl: Begründer der Phrenologie
● Andere wichtige vertreter: C.Stumpf, Ebbinghaus, T. Lipps
● Völkerpsychologie: W. von Humboldt
● Massenpsychologie: S. Sighele

20 Jh.: ● Rudolf Willy, Karl Bühler: „Krise der Psychologie“


● Psychoanalyse: Freud
○ Individualpsychologie: A. Adler
○ Analytische Psychologie: C.G. Jung
● Gestaltpsychologie: Wertheimer, Köhler, Koffka frühes 20Jh.
● Behaviorismus ab 1913, das Verhalten steht im Mittelpunkt
● Humanistische Psychologie ab 1955
○ C. Rogers, A. Mooslous, J. Bugental, V. Satir, A.M. Tausch
● Kognitive Wende
○ G.A. Kelly
○ N. Chomsky: „Aus Romanen kann man mehr über den
Menschen lernen, als aus der Wissenschaft…“
○ A. Bandura: Lernen am Modell

Kant: Zerstörung der rationalen Psychologie


Def:= Rationale Psychologie ist deine Lehnstuhlphilosophie. Man findet etwas über die
Seele heraus, ohne auf die Erfahrung zu schauen.

Zwei Motive
1. Wir können mit der Vernunft alles denken, aber nicht alles erkennen.
Sprich: Ich denke einen viereckigen Kreis, kann diesen aber nicht erkennen.
2. Die menschliche Vernunft ist so eingverichtget, dass sie vernünftige Fragen sgtellt.
Allerdings sind nicht erkennbar, de so wie die Vernunft eingerichtet ist, gibt es Grenzen.
Daher eine „Logik des Scheins - Paralogismen“ , um diese zu erkennen.
Gliederung der Metaphysica

Metaphysica

generalis spectalis
1.cosmologie naturalis
->Anfang/Ende der Welt

2. psychologia rationalis -> Seele


des Menschen

3. theologiea transcendentalis
->höchstes Seiendes Gott

Seiendes als Seiendes / Sein des


Seienden Seiendes mit seinen Haupt-
Gebieten

Die Logik des Scheins = Fehlschlüsse

Bezüglich d. Seele = Paralogismen


Welt = Antinomie
Gott = Hypostatisierung

Die Logik des Scheins argumentiert folglich:


Es ist weder möglich das Eine noch das Andere zu beweisen. So ergeben sich je nach
Gebiet die Schein Logiken.
Ausformuliert: Die Vernunft kann vernünftige Fragen in diesen Gebieten stellen, diese aber
nicht erkennen. In Erinnerung ist Motiv 1 zu rufen: Ich einen viereckigen Kreis, ekennen
diesen aber nicht.
Vernünftige Fragen ohne erkennbaren gehalt sind:
1. Ist die Seele unsterblich?
2. Gibt es einen Anfang bzw. Ende der Welt?
3. Alle Fragen zusammen: Gibt es einen Gott alls Grund für die oberen Fragen?

2. Vorlesung
● Pychologie im Unterschied zu Medizin
● Definition Psychologie
● Thesen
● Begriffs Unterschiede
● Vier-Formen der Psychologie
● Methoden in professioneller und wissenschaftlicher Psychologie
● Abgrenzung zur Psychologie
● Ganzheitlichkeit

Psychologie im Unterschied zur Medizin


Def:= Psychologie ist die Wissenschaft vom Denken, Erleben und Verhalten von jenen
Wesen, denen wir eine Seele zuschreiben, insbesondere dem Menschen.

Sehr Wichtig: Alle Psychologie ist Deutung. Seele: nicht-körperliche Innerlichkeit

Med. Biologie Psychologie

Körper Psyche

Aussen Innen2 Innen1

Körper Aussen Körper Innen Innerlichkeit

Was man direkt sehen kann Was man mittelbar sehen Was man prinzipiel sehen
kann kann

Haut: Rötung Gehirn: Hormone Gehirn/Psyche/Seele:


Gefühle, Erleben,
Einstellung

beob. Verhalten biologische Gründe Dafür nicht-biologische Gründe

Wahrnehmung Nicht-Wahrnehmbar

.
Kognition, Emotion, Motivation

Verhalten Erleben
beob. Korrelat—————> ——->Deutung—————> Innerlichkeit, Psyche
interpretiert der Psychologie

Definition Psychologie
Def:= Psychologie ist die Wissenschaft
1. von den 1.1 Formen (Arten) und 1.2 Gesetzmäßigkeiten
2. des 2.1 Erlebens und 2.2 Verhalten
3. bezogen auf 3.1 Individuen und 3.2 Gruppen
4. auch mit dem Zweck der 4.1 Vorhersage (Berater) und 4.2 Beeinflussung (Therapie)

Wichtig: Bast versteht unter Formen den Bereich der keinen Gesetzmäßigkeiten unterliegt.
Indem die Ursachen eliminiert sind, einem Bereich der Korelationen.

Thesen der Seele in


● Annahme/Behauptumg: Seele ist ein Superkonstrukt
● Wissenschaftliche Gemeinschaft: Einige Lebewesen haben Seele.
● Annahme der Seele, um Lebewesen besser im Verhalten zu erkläre und verstehen
zu können.
● Annahme der Seele macht Sinn, wenn Sie Ausdruck findet. Stichwort: Verhaltgen
Daraus folgt nicht:
● nicht alles Verhalten ist Ausdruck des Seelischen
● nicht alles Seelische entäußert sich/wird ausgedrückt im Verhalten
Verhalten kann ein hinweis auf Seele sein, aber Verhalten ist nicht immer Ausdruck der
Seele. Frage: Hat ein Regenwurm eine Seele?

Begriffs Unterschiede
1.1 physisch: stofflich, Sinnen zugänglich 1.2 somagtisch: körperlich, körper betreffend
2. psychisch: seelisch, innerlich: die Psyche betreffend
3. psychologisch: wissenschaftlich, die Psychologie betreffend

Vier-Formen der Psychologie


1. Elementarpsychologie: Theory of Mind —> Antizipation, Wünsche verstehen…
2. Alltagspsychologie: trägt durchs Leben
3. Angewandte Psychologie: Therapeuten
4. Wissenschaftliche Psychologie: Wissenschatliche Forschund und Lehre

Methoden in professioneller und wissenschaftlicher


Psychologie
1. rein theoretisch (spekulativ): Denken, Reflexion
2. empirisch: auf Erfahrung d.h. sinnlich/phsisch erhoben 2.1 allgemein empirisch:
konkret zur sinnlichen zugänglichen Welt 2.2 exakt wissenschaftlich: Messung und
Zahlen, quantitativ und mathematisch Abgrenzung zur Psychologie
Psychiatrie: Ein Richtungzur Behandlung psychischer Störungen meist mittels
Psychopharmaka. Ausgebildeter Mediziner plus abgeschlossenes Studium der Psychiatrie.
Psychopharmakologie: chemische Beeinflussung seelischer Vorgänge
Forensische Psychiatrie: §20 StgG: Schuldfähigkeits Paragraph.
Psychosomatische Medizin: Der Mensch somatisiert. Dieser Bereich wird den somatoformen
Störungen zu geordnet. Herr Bast somatisiert mit Kopfschmerzen, wenn er Probleme hat…
Klassisch… eine Psychische Belastung wird in den körper getragen…
Psychotherapie: Behandlung psychischer Störungen und krankheiten durch Gespräche und
übende Verfahren
Neurologie: Medizin vom Nervensystem

Ganzheitlichkeit
1. körper/soma; phyische Natur
2. Seele, nicht-somatische Innerlichkeit
3. Geist/Denken: Vernunft, Verstand, Spiritualität
4. Sozialität: Verhältnis zu anderen Menschen

Individuum / Einzelner andere Menschen

Körper/Soma Psyche/Seele Geist

Der Mensch als, psycho-, mental-, soziale Einheit.

3. Vorlesung

bisher leer…

4. Vorlesung
Einteilung der Allgmeinen Psychologie
1. Kognitionspsychologie: (kognition/kognitiv), Denken/Erkennen, im weiteren Sinn;
mentale, geistige Prozesse incl. d. Wahrnehmung
2. Emotionspsychologie: (emotiv/emotional: affektiv), Empfinden, Fühlen, Gefühl
3. Motivationpsychologie: (voluntiv/voluntativ), Wille
Merksatz: „Der Mensch denkt, fühlt und will!“
Traditionelle Aufteilun
Platon

Bei Platon in folgendne Schriften entwickelt: Thaitet, Phaidon, Staat


Es gibt drei Seelenteile

Der Mensch Ort heutige Termini

1.Überlegende logistiken denkt Kopf Kognition

2.Muthafte thymoeides fühl Brust Emotion

3.Begehrende epithymaetika will Unterleibt Volition


Altgriechische Begriffe Falsch geschrieben…

Aristoteles

Was unterscheidet organisches von nicht organischen? - Die Seele.

1. Was ist das Prinzip aller Lebendigen Dinge?


2. Eine Unterscheidung der (menschlichen) Seele unabhängig vom Körper ist sinnlos.->
Die Seele ist kein (?), sonder das Lebensprinzip eines Organismus, die ersgte
Wirklichkeit eines natürlichen Körpers, der der Möglichkeit nach Leben hat.
3. Nicht die Seele fürchtet oder freut sich, sonder der ganze Mensch!
4. Die Seele hat drei Leistungsarten:
a. vegetativ: Ernährungsfähigkeit, vegetatives vermögen zum Selbsterhalt
b. sensitiv: Sinneswahrnehmung incl. Emotion und Volition
c. intellektiv: Denkfähigkeit

Kognitionspsychologie
Ausgangsthesen
1. Der Mensch ist kein Tier.
2. Der Mensch zeichnet sich gegüber allen anderen, uns bekannten Lebewesen
dadurch aus, das er Geist/Vernunft/Intellekt hat.
3. Inhtelligenzleitung.
4. Die Besonderheit durch Geist/Vernunft/Intellekt darf nicht absolutier werden: Ihre
Singularisierung/Alleinstellung führt zum Rationalismus
5. Das des Menschen ist nicht, das Geist/Vernunft/Intellekt hat, sondern dies ist. Das er
ein Soma hat und das wir kompiliert sind aus Geist und Soma.
6. Philosophischer Rationalismus (mit abgespalttener Idealwelt-Illusion) und
psychologischer Funktionalismus (mit Begriffschwachheit) müssen überwunden
werden
Bei der Kognition sind drei Aspekte zu unterscheiden
● der neurologische (psychische) wirkliche Vorgang
● der geistige Gehalt (Sinn, Bedeutung) dieses wirklichen Vorgangs
● die sprachliche Formulierung in einem (sinnlich zugänglichen) Satz

Philosophische Minimal-Unterscheidung: Seeindes kann sein:


● Wirkliches: 1. sinnlich wahrnehmbar 2. nicht sinnlich wahrnehmbar (Psychisches)
● Unwirkliches: prinzipiel nicht sinnlich wahrnehmbar: 1. Bedeutung/Sinn 2.
Geltung/Wert (incl. Logik/Mathematik)

Die Vermischung dieser Ebenen führt zu:


● Psychologismus: die Auffassung, alles könne durch Psychologie erklärt werden, (weil
alles psychisch sei). Die Endgültige wiederholung des Psychologismus gibt Husserl.
● Biologismus: die Auffassung, alle könne durch Biologie erklärt werden, (weil alles
belebte/ lebendige Materie sei)
● Naturalismus: die Auffassung, alles sei Natur (auch Geist)
Diese Auffassungen sind wohl (oft implizit) ebenso weit verbreitet, wie erkennbar unsinnig.
Gegen den Neurobiologismus:
● Gehirn („hardware“): Natur
● Geist („software“): Nicht-Natur
Aus der Tatsache (dem Umstand), dass (soweit wir zur Zeit wissen) Geist ans Hirn
gebunden ist, folgt nicht, das beide dasselbe sind, bzw. das Geist eine biologische/materielle
Sache ist.
Zum Naturalismus:
Die „Natur“ des Menschen (Anthropologie also) kann dreierlei meinen.

physisch————-> Soma—>Natur1
Natur = Wesen/Essentia
mental, rational——> Geist—->Natur2

Wahrnehmung
Def:= kurz
Aufnahme—————————————-> Reizaufnahme

Verarbeitung————————————-> Neurologisch Verarbeitet

Ergebnis——————————————> Produkt

Wahrnehmung der Prozess der Reizaufnahme durch Sinneszellen und Organe und der
neurologischen Verarbeitung der Reize sowie das Ergebnis dieser Verarbeitung

genauer:=
Wahrnehmung der Physiologisch-kognitive Vorgang durch ein Lebewesen aus seinen Körer-
innern und Körper-Äußeren Reize aufnimmt und zu Gesamtteindrücken (Perzepten)
verarbeitet, die die Grundlage seines Erlebens, seiner Vorstellungswelt und seiner
Überlebens bildet. (Perception uspr. das Einsammeln, Ernten)
Weiter Punkte zur Wahrnehmung:
● Wahrnehmung liefert Daten der körperlichen Wirklichkeit, die als Basis/Gehalt weiter
verarbeitet werden (können) zu Erkenntnis, Gefühl und Handlungsmotiven.
● Wahrnehmung ist nicht rein somatisch, besteht also nicht nur aus der
Riez/Datenaufnahme sonder meint (auch) das Produkt der Reizverarbeitung

Wahrnehmung hat drei Stufen


1. Sensorische Empfindung: Umwandlung von physikalischer Energie in neuronale
Aktivität
2. Perzeption, Daten Verarbeitung, Bildung einer inneren Repräsentation
(Wahrnehmung im engeren Sinne) Perzeptuelle Organisation/Strukturierung:
Zusammengesetzt zu einer Form
3. klassifikation, Einordnen, Interpretation, Wiedererekennen von Objekten. Die
Perzepte werden in bekannte/vertraute kategorien eingeordnet und erhalten damit
Bedeutung/Begriff und Funktion
Es gibt zwei Richtungen:
● Bottom-up-Prozesse
● Top-Down-Prozesse

5.Vorlesung
Transzendentaler Konstuktivismus
1. Jede Gattung von Lebewesene schaft sich seine eigene Welt.
2. Die Welt jedes Lebewesen kommt zustande, nur unter den Bedingungen seiner
Exzistenzweise incl. von seiner Aufnahme und Verarbeitungsweise.
3. Es gibt keine einzige für alle Lebewesen einheitlich Welt, die ist wie sie ist und wir
treten nur hinzu und nehemn nur auf, was vorher Jenseits der
Aufnahme/Wahrnehmung schon ist.
a. Es mag eine einzige, einheitliche Welt (jenseit aller Einzelwelt aller Gattungen
) geben: Die „eigentilche Welt“ / „Welt an sich“ kennen wir aber nicht.
b. Grundthes des transzententalen Konstruktivismus gibt für Gattungswelten
(Wirklichkeiten) wie für Individualwelten (Realitäten).
4. Das unsere Menschenwelt ausdehnt, komplexer, entwickelter, „höher“ ist als andere
(Gattungs-)Welten, setzt das konstruktivistische Postulat nicht ausser kraft, denn
a. das Postulat gilt unabhängig von der Entwicklungsstufe - mid der einzigen
Ausnahme für dasjenige Wesen, das alles Weiß (idr. Gott genannt)
b. Aus der Tatsache, das wir gegenüber Tieren, höherentwickelt sind, folgt nicht,
das wir die höchste Entwicklungsstufe sind.
5. Das wir Tieren in vielerlei hinischt überlegen sind, ist keine Ermächtigung, unsere
Auffassung/Wahrnehmung für absolut zu halten.
a. Wahrnehmung ist generell kein Vorgang, bei dem Objekte, die
wahrnehmungs jenseitig „sind wie sie sind“, abgebildet werde. Wahrnehmung
ist konstitution/konstruktion von Wirklichkeit/Welt. Eine reine sinnliche
Wahrnehmung gibt es nicht, bzw. dieser Begriff ist unsinnig.
b. Wir können uns nur in begrenzt „niedrige“-Tier-Welten hineinversetzen
c. Zu Bedenken ist die Emodiement Theorie:
i. Hauptthese: Nicht nur Wahrnehmung (s.o.) sondern alles „Innere“
dah. alles zu einem Wesen gehörige Nicht-körperliches (Psychisches,
Denken, Erleben, Wollen) ist korrelativ zu der Körperlichkeit, in die es
eingebetet ist. Bast spricht hier von Reisen im Weltraum. Astronauten
scheinen Formen von Objekten unter dem Verlust von Schwerkraft
anders wahrzunehmen
ii. Anders formuliert: „In Philosophy the embodiet mind thesis hold that
the nature of human mind is largely determined by ther form of the
human body“ Kürzer als Kürz: Der Planet auf dem du lebst, bestimmt
die Wahrnehmung…
6. Die Grundthese des transzentenalen Konstruktivismus ist nicht zu verwechseln mit
a. Ant-Anthropologismus
b. Relativismus

Welt-Wirklichkeit-Realität

Welt besteht aus:

Menschen haben Wirklichkeit und Realität

gemeinsame Welt aller Welt des Individuums


Menschen

● Welt: das gesamt Worin/Umfeld einen aufnehmenden Wesens


○ Bsp: Welt der Spinne, die Welt des weißen Hais
○ Die Welt des Menschen dh. die Welt aller Wesen, die zur Gattung Menschen
gehören. Bei ihr ist zu unterscheiden zwischen:
■ Wirklichkeit: die allen Menschen gemeinsame Welt „äußerlich“ wie
„innerlich“ (z.B. Geld, Moral), die Wirklichkeit basier im wesentlichen
auf Aspekten a) der Phylogenese und b) konvention und Gewöhnung
■ Realität: die Welt eines einzelnen Menschen/Individuums

Fähigkeit
● Fähigkeit: Persönlichkeit, die Leistungen ermöglicht
● Leistung: Ergebnis von handlungen, das nach einer Taxonomie bewertbar ist.
● Zu einer Leistung gehört aber auch Anstrengung. Daraus folgt das: Kompetenz-
Performance-Problem
○ Leistungsunterschiede zwischen Personen können nicht auf
Fähigkeitsunterschiede zurück geführt werden-
○ Fähigkeitsunterschiede zwischen Personen kännen also Einschränkung
durch ihre Leistungsunterschiede operationalisiert werden
● Korelation zwischen Anstrengung und Motivationsstärke
● „Talent“ und „Begabung“ siind keine wissenschaftlichen Begriffe
● Es gibt viele Fähigkeitsarten. Gut erforscht: Intelligenz
Intelligenz
Zwei Form:
1. als soziale Fähigkeit: emotionale Intelligenz
2. als intellektuelle/kognitive Fähigkeit: klassische Intelligenz
a. Klassische Intelligenz ist eine intellektuelle/geistige Fähigkeit, deren
wissenschaftliche Definition vom verbreiteten alltagspsychologischen
Verständnis teils stark abweicht.
b. Definitionsmöglichkeit von William Stern: Allgemeine geistige
Anpassungsfähigkeit an neue Aufgaben und Lebensbedingungen.
c. Trivial Def: Intelligenz ist was Intelligenztest messen.
3. Übrigens: kognitive Intelligenz ist die best untersuchte Persönlichkeitseigentschaft.

Was ist ein Konstrukt?


● Es ist rein Gedanklich also nicht-beobachtbar
● ein empirisch erkennbarer Sachverhalt innerhalb einer wissenschaftlichen Theorie
● Konstrukte sind Annahmen/Hypothesen die wir zum elementaren Verstehen
benötigen
● Der Prozess des „erschließens“ heißt operationalisieren
Das Konstrukt „Depression“
● Was ist eine Depression?
● Folgende Merkmale sind beobachtbar:
a. Antriebslosigkeit
● Wie mach ich es Beobachtbar? Also Operationalisierbar?
● Wenn ich es schaffe, dass das Konstrukt beobachtbar ist, also operationalisierbar zu
machen, so ist das Konstrukt „Depression“ nicht rein gedanklich!
● Ein wichtiger Begriff: Konstruktvalidität: Ein Test ist dann gültig, wenn er das misst,
was er misst. Wenn die Messungen das erfassen, welches erfasst werden soll.

6.Vorlesung
Intelligenzmessung
● Francius Galton (1823-1911) begründete 1884 „mental test“
● Binet u. Henri (1895): Messung durch eine Reihe von Aufgaben, zu der Lösungen
verschieden kognitive Fähigkeiten nötig sind

1. Binet u Simon 1905: Intelligenztest für Kinder


a. Sie entwickelten einen Intelligenz zwischen Altersstufen und zwar zum
Intelligezalter (IA) des Kindes im Verhältnis zum Lebensalter (LA) des Kindes
b. Binet-Stern-IQ-Formel = IA / LA x 100
c. Der Abweichungs-IQ funktioniert nur, wenn es eine Baseline gibt.
d. Man braucht also 1. Aktuelle (nicht älter als 20 Jahre) 2. Durchschnittswerte
(Baseline und deren Abweichung) einer 3. Referenzpopulation.
e. Desweiteren ist eine Intelligenztest abhängig von der Kultur.
f. Die Standardabweichung beträgt 15.
g. Daraus folgt auch: Das Menschen heute nicht Intelligenter sind als früher. Es
gibt allerdings einen säkularen Trend: Und zwar. Menschen scheinen
Intelligenter als früher zu sein. Dies wird auf die bessere Handhabung von
Informationen zurückgeführt.

Häufige Intelligenztest
WAIS- und HAWIE-Test
Testaufgaben:
● Dimension verbale - nicht-verbale Intelligenz
● Krisstaline - fluide Intelligenz

Wo von ist Intellgenzabhängig?


Wichtig: Man weiß es nicht. Man vermutet es nur.
● Gene (Heridität) und Umwelt
● Schätzungen besagen das 50% bis 80% der Intelligenz von der Heridität abhängt.
● Zwillingsforschung: Eineiige Zwillinge sind in den Wissenschaften gern gesehene
Versuchsopfer, da sie genetisch Identisch sind. Wenn die Heridität für Intelligenz
verantwortlich ist oder die Umwelt, so müsst die bei Zwillingen sichtbar werden.
● Adoptivkinder: Im Gegensatz zu Zwillingen besitzt Adoptivkinder ein andere
Genmaterial als die Familie.
○ Die Bedeutet: Die Kognitiven Fähigkeiten verändern sich über die Zeit in der
die Kinder in der Familie lernen
○ Die Fähigkeiten verstärken sich in der Familie oder nehmen ab. In der
Adulten Phasen werden die meisten Unterschiede im Vergleich zur Familie
deutlich, besonders dann, wenn der Zögling das Haus verlässt.
Gen-Exkurs Gene im vergleich zur Epigenetik

Genetik: Gene geben eine Disposition, einen Raum, sie definieren den Raum.
Epigenetik: Verhalten und lernen bestimmt die Ausführung der Gene
Wissen aus meinem Biologie Studium: Die Genexpression findet stets statt. Ob gewisse
Gene auf dem DNA-Strang abgelesen werden, ist abhängig davon, inwiefern die DNA
methyliert ist. Die Mythelisierung des DNA-Stranges ist dafür verantwortlich, welche Gene
gelesen und exprimiert werden. Erstaunlicherweise können wir Menschen mit unserem
Verhalten auf diese Ebene einwirken und sie zu Lebzeiten verändern...

Thesen zur Intelligenz


● Die Korrelation IQ und Schulnoten beträgt 54%.
● Maßgenscheiderte Leistungstest zur Zulassung zum Studium tragen mit Abitur-Note
nichts bei
● Hohe Intelligenz heißt nicht höhere Sozialpresitge
● Kurz gesagt: Das ist alles Bockmist laut Bast…
● Wer Intelligent ist, muss auch mit dieser umgehen können. Eine sehr wichtige
Aussage von Bast und für Bast.
Intelligenztheorien
● Zweifaktorentheorie Sperman
○ Einteilung:
■ G-Faktor (Generell): allgemeine Intelligenz, sich zurechtfinden
■ S-Faktor (Speziell): spezielle Fähigkeiten
● Primärfaktorenmodell, Lois Thorstone lehnt den S-Faktor ab und macht mehrere
Ebenen auf.
Wichtig! Die Zweifaktorentheorie und das Primärfaktorenmodell sind am Schulerfolg
ausgelegt.
Die anderen Theorien sind Lebensnaher:
● Theorie der multiplen Intelligenzen, Award Gardener: Nimmt nicht eine Intelligenz an,
sondern viele.
○ Stichworte: Intrapersonal, Interpersonal
● Triarchische Intelligenz, Rober J. Sternberg
○ analytische, praktische und kreative intelligenz
● Zwei-Faktoren Modell, Raymond Cattel
○ fluide Intelligenz: gut um abstrakt zu denken, sowie unbekannte Probleme zu
lösen
○ kristalline Intelligenz: bezieht sich auf darauf das gesammelte Wissen
anzuwenden.
Unterschiede zwischen Eignungs und Leistungstest
Leistung - Erfolg
Intelligenz - Kreativität
Kreativität: die Fähigkeit, neuartiges und nützliches bzw. Wertvolles hervorzubringen
Intelligenztest: Testen konvergentes Denke
Kreativitätstest: Testen divergentes Denken

Emotionale Intelligenz
Def:= Emotionale Intelligenz, die Fähigkeit, adaptiv mit den eigenen Gefühlen und den
Gefühlen anderer umzugehen
● Um Emotional intelligent zu sein, müssen Menschen über ausgeprägte Fähigkeiten
zur emotionalen, multivationalen Selbstregulation, sowie zur Perspektivübernahme
(z. zur Übernahme der Sicht des anderen auf die Welt) verfügen.
● Diese Fähigkeiten sind nicht angeboren, sondern werden erlernt und können/müssen
trainiert werden
● Emotionale Intelligenz ist Teil der sozialen kompetenz

Fünf Aspekte der Emotionalen Intelligenz nach Salovey


1. Eigene Emotionen erkennen können (Selbstwahrnehmung/reflexion)
2. Emotionen handhaben können, dass sie angemessen sind (Selbstkontrolle)
3. Emotionen in die Tat umsetzen zu können und in den Dienst sinnvoller Ziele setzen
zu können. Herr Bast führt die Trauer an. Es ist sinnvoll zu Trauen. Die braucht seine
Zeit und Form. Aber es ist auch sinnvoll von dem verlust abschied zu nehmen und
ein normales Leben weiterzuführen. Ansonsten wandelt sich die Trauen in eine
pathologische um.
4. Empathie (Einfühlung) und Perspektivwechsel erkennen/wissen können, was andere
fühlen und welche Perspektiven andere haben
5. Kompetenter Umgang mit Beziehungen (Sozialkompetenz)

7.Vorlesung

8.Vorlesung
Emotionale Intelligenz: die Fähigkeit, adaptiv mit der den eigenen Gefühlen und den
Gefühlen anderer umzugehen
● Um emotional intelligent zu sein, müssen Menschen über ausgeprägte Fähigkeiten
zur emotionalen und motivationalen Selbstregulation sowie zur
Perspektivübernahme (d.h. zur Übernahme der Sich des anderen auf die Welt;
Sozialphnatasie) verfügen.
● Die Fähigkeiten sind nicht angeboren, sonder werden erlernt und könnten/müssen
trainiert werden.
● Emotionale Intelligenz ist Teil der sozialen Kompetenz

Emotionspsychologie
Def. Emotion: ein komplexer psychophysiologischer Vorgang, der einen somatische
Zustand zu einem subjektiv bedeutungshaften Erlebnis macht

Emotion ist in der Psychologie ein Konstrukt, das durch vier Komponenten definiert ist:
1. physiologische Komponente: neuronale, viszerale (die Eingeweide betreffend),
hormonelle und muskuläre Veränderungen
2. affektiv bzw. Gefühlskomponente: das subjektive Erleben eine Gefülszustandes
3. kognitive Komponente: Gedanken zur Situation, Interpretation und Erwartungen
4. Verhaltenskomponente:
a. Ausdruckskomponente (Gestik, Mimik)
b. motivationale Komponente (Zuwendung/Andwendung)

● Emotion (emotional): das Gesamtphänomen mit 4-5 Komponenten


○ Affekt 1 (affektiv): Gefühl (Alltagssprache; 1 Komponente der Emotion
○ Affekt 2: Alltagssprache (siehe unten); juristische Sprache

Frage: Kann ich traurig sein, ohne zu wissen, dass ich traurig bin?
Experiment zur Etikettierung emotionaler Erregung
● Die Klassifikation der Emotionen orientiert sich primär an der Ausdruckskomponente.
● Die verschiedenen Komponenten zeigen nur einen geringen Zusammenhang
miteinander. Eine stark ausgeprägte Gefühlsempfindung z.B. muss nicht unbedingt
mit einer ausgeprägten physiologischen Erregung einhergehen.
Alltgagsprachliche Unterschied:
● Affekt:besonders, kurze heftige Gefühlswallung (auch juristische: z.B. Handlung aus
dem Affekt)
● Gefühl: die subjetive Emotions-Komponente mit mittlerer Dauer (einige Sekunden bis
Minuten)
● Stimmung: länger anhaltend und weniger intensiv (ähnlich gute/schlechte „Laune“)

9.Vorlesung

10.Vorlesung

11.Vorlesung

12.Vorlesung

13.Vorlesung

14.Vorlesung

15.Prüfungsfragen
● Was ist mit Psychologie Ohne Seele gemeint? ->Lange-> Seele als „Superkonstrukt
● Wer hat das erste Psychologielabor gegründet? Wundt
● Was ist Phrenologie? „Neuropathologie anstoß“ Das Fach Phrenologie bezieht sich
eigentlich auf die Forschung zwischen Schädelform und Charakter.
● Wer schrieb die erste Abhandlung über die Seele/Psyche? Aristoteles“Über die
Seele“
● Was heißt Anthropologie?
● Was ist Psychologie? Die Ausführliche und die Kurze
● Die Definition von der Seele? Stichwort körperliche Innerlichkeit
● Was ist ein Soma? Dt. Übersetzung=Leib=Körper
● Was ist Psychosomatik?
a. 1.Nosologische begrenzte Gruppe von Störungen, deren Verständnis und
Behandlung durch Einbeziehung des Psychischen bestimmt
b. 2. im weiteren Sinne auch körperliche Beschwerdenm ohne körperlichen
Befund.
● Was versteht Bast unter Ganzheitlichkeit? „Bio-psycho-mental-soziale“-Einheit
● Was ist Wirklichkeit und Realität?
● Was ist ein Konstrukt?
● Was ist die Definition von Intelligenz? William Stern