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DIAMANT / / HIS TO RISCHE HIG HLIG HTS

DIAMANT / / HIS TO RISCHE HIG HLIG HTS


HISTORISCHE
HIGHLIGHTS.
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DIAMANT RENN- UND


SPORTRÄDER DER 1930 er
UND 1940 er JAHRE

STARTSCHUSS – ALS DIE MARKT UND WETTBEWERB IN DIE ERKENNTNIS, DASS


RÄDER RENNEN LERNTEN SPORTLICHER VERBINDUNG WENIGER MEHR IST

Die Nutzung des Fahrrads als Sportgerät Nach der Entwicklung des Niederrades, Der Sportgedanke, aber auch der Kon-
ist ebenso alt wie das Fahrrad selbst. in der das Fahrrad seine noch heute kurrenzgedanke bringen die Entwick-
Schon in seinen Anfangstagen scheint gültige Form erhält, steigt seine Verbrei- lung professioneller Rennräder voran,
der Besitz eines Rades neben der Exklu- tung, die Anschaffungskosten sinken selbst wenn es zunächst nur um Robust-
sivität auch mit Sportlichkeit verbunden und neben seinem Gebrauch als Trans- heit und Gewichtsreduzierung geht.
zu sein: Diamant Experte Ludwig Karsch portmittel wird auch der Kreis der sport- Nach der Einschätzung von Ludwig
bringt es auf den Punkt, wenn er hin- lichen Nutzer größer, nicht zuletzt weil Karsch „lief es in erster Linie darauf
sichtlich gut betuchter und gleichzeitig die großen Fahrradhersteller erkennen, hinaus, ein besonders leichtes Rad bei
wagemutiger Fahrradfreunde der ersten dass imposant in Szene gesetzte Renn- maximaler Haltbarkeit zu schaffen.
Stunde ausführt: „Der Bicyclist radelte erfolge sich eignen, den Verkauf auch Schon in den 1920er Jahren waren
nicht einfach von A nach B – er war auch eines Rades für jedermann anzukurbeln. Rennräder deshalb vor allem aus bestem
stets am Wettstreit mit Gleichgesinnten Material gefertigt und selbstverständ-
interessiert.“ In der Tat finden Abenteuer- lich um alles erleichtert, was man zum
fahrten und Rennen sogar schon mit Fahren nicht unbedingt brauchte – der
Hochrädern oder Laufmaschinen statt. Startschuss für den Prozess der Gewichts-
optimierung, der bis heute anhält.“