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manual

Montage- und Betriebsanleitung

Weishaupt Elektro- und Medium-Ölvorwärmer 83001801 - 1/2005


Inhalt
1 1 Grundlegende Hinweise 4

2 2 Sicherheitshinweise 5

3 3 Technische Beschreibung
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
6
6

4 4 Elektro-Ölvorwärmer Typ EV2…


4.1 Sicherheitshinweise
7
7
4.2 Funktion 7
4.3 Elektrischer Anschluss 8
4.4 Sicherheitshinweise zur Erstinbetriebnahme 9
4.5 Inbetriebnahme 9
4.6 Technische Daten EV2… 11

5 5 Elektro-Ölvorwärmer Typ WEV2.2/01 und WEV3/01


5.1 Sicherheitshinweise
12
12
5.2 Funktion 12
5.3 Elektrischer Anschluss 13
5.4 Sicherheitshinweise zur Erstinbetriebnahme 14
5.5 Inbetriebnahme 14

6 6 Medium-Ölvorwärmer Typ MV9C und MV10A


6.1 Sicherheitshinweise
17
17
6.2 Funktion 17
6.3 Medium Armaturen 18
6.3.1 Anschlussvarianten 18
6.3.2 Armaturen 20
6.4 Sicherheitshinweise zur Erstinbetriebnahme 22
6.5 Inbetriebnahme 22
6.5.1 Heißwasser- und Wärmeträgerölbetrieb 22
6.5.2 Dampfbetrieb 23
6.5.3 Leistungs- und Druckverlust-Diagramm 24
6.6 Technische Daten MV 25
6.7 Auslegung von Sattdampf- und Kondensatleitung 26

A Anhang
Viskosität-Temperatur-Diagramm
27
27

3
1 1Grundlegende Hinweise
Diese Technische Beschreibung Übergabe und Bedienungsanweisung
• ist fester Bestandteil des Geräts und muss ständig am Der Lieferant der Feuerungsanlage übergibt dem
Einsatzort aufbewahrt werden. Betreiber der Anlage spätestens mit Abschluss der
Montagearbeiten die Bedienungsanweisung mit dem
• wendet sich ausschließlich an qualifiziertes Hinweis, diese im Aufstellungsraum des Wärmeerzeugers
Fachpersonal. aufzubewahren. Auf der Bedienungsanweisung ist die
Anschrift und die Rufnummer der nächsten Kundendienst-
• enthält die wichtigsten Hinweise für eine sicherheits- stelle einzutragen. Der Betreiber muss darauf hingewiesen
gerechte Montage, Inbetriebnahme und Wartung des werden, dass die Anlage mindestens -einmal im Jahr-
Geräts. durch einen Beauftragten der Erstellerfirma oder durch
einen anderen Fachkundigen überprüft werden soll. Um
• ist von allen Personen zu beachten, die am Gerät eine regelmäßige Überprüfung sicherzustellen,
arbeiten. empfiehlt -weishaupt- einen Wartungsvertrag.

Symbol- und Hinweiserklärung Der Lieferant soll den Betreiber spätestens anläßlich der
Dieses Symbol kennzeichnet Hinweise deren Übergabe mit der Bedienung der Anlage vertraut machen
Nichtbeachtung schwere gesundheits- und ihn darüber unterrichten, wenn und gegebenenfalls
schädliche Auswirkungen, bis hin zu lebens- welche weiteren Abnahmen vor dem Betrieb der Anlage
gefährlichen Verletzungen zur Folge haben noch erforderlich sind.
GEFAHR kann.
Gewährleistung und Haftung
Gewährleistungs- und Haftungsansprüche bei Personen-
Dieses Symbol kennzeichnet Hinweise deren und Sachschäden sind ausgeschlossen, wenn sie auf eine
Nichtbeachtung zu lebensgefährlichen oder mehrere der folgenden Ursachen zurückzuführen
Stromschlägen führen kann. sind:
GEFAHR • Nicht bestimmungsgemäße Verwendung des Geräts
• Unsachgemäßes Montieren, Inbetriebnehmen,
Bedienen und Warten des Geräts
Dieses Symbol kennzeichnet Hinweise deren • Betreiben des Geräts bei defekten Sicherheits-Einrich-
Nichtbeachtung eine Beschädigung oder tungen oder nicht ordnungsgemäß angebrachten oder
Zerstörung des Gerätes oder Umweltschä- nicht funktionsfähigen Sicherheits- und Schutzvorrich-
den zur Folge haben kann. tungen
ACHTUNG • Nichtbeachten der Hinweise in der Montage- und
Betriebsanleitung
• Eigenmächtige bauliche Veränderungen am Gerät
• Einbau von Zusatzkomponenten, die nicht gemeinsam
☞ Dieses Symbol kennzeichnet Handlungen, mit dem Gerät geprüft worden sind
die Sie durchführen sollen. • Eigenmächtiges verändern des Gerätes (z.B. Antriebs-
verhältnisse: Leistung und Drehzahl)
1. Eine Handlungsabfolge mit mehreren • Mangelhafte Überwachung von Geräteteilen, die einem
2. Schritten ist durchnummeriert. Verschleiß unterliegen
3. • Unsachgemäß durchgeführte Reparaturen
• Höhere Gewalt
❑ Dieses Symbol fordert Sie zu einer Prüfung • Schäden, die durch Weiterbenutzung trotz Auftreten
auf. eines Mangels entstanden sind
• Nicht geeignete Wärmeträgermedien
• Dieses Symbol kennzeichnet Aufzählungen. • Mängel in den Versorgungsleitungen
• Keine Verwendung von -weishaupt- Originalteilen
➩ Hinweis auf detaillierte Informationen

Abkürzungen
Tab. Tabelle
Kap. Kapitel

4
2 Sicherheitshinweise 2
Gefahren im Umgang mit dem Gerät Gefahren durch elektrische Energie
Weishaupt Produkte sind entsprechend den gültigen • Vor Beginn der Arbeiten - Freischalten, gegen Wieder-
Normen und Richtlinien und den anerkannten sicherheits- einschaltung sichern, Spannungsfreiheit feststellen,
technischen Regeln gebaut. Dennoch können bei unsach- erden und kurzschließen sowie gegen benachbarte,
gemäßer Verwendung Gefahren für Leib und Leben des unter Spannung stehende Teile schützen!
Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen am Gerät • Arbeiten an der elektrischen Versorgung von einer
oder an anderen Sachwerten entstehen. Elektro-Fachkraft ausführen lassen.
• Die elektrische Ausrüstung des Geräts im Rahmen
Um Gefahren zu vermeiden darf das Gerät nur benutzt der Wartung prüfen. Lose Verbindungen und ange-
werden schmorte Kabel sofort beseitigen.
• für die bestimmungsgemäße Verwendung • Der Schaltschrank ist stets verschlossen zu halten. Der
• in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand Zugang ist nur autorisiertem Personal mit Schlüssel
• unter Beachtung aller Hinweise in der Montage- und oder Werkzeug erlaubt.
Betriebsanleitung • Sind Arbeiten an spannungsführenden Teilen notwen-
• unter Einhaltung der Inspektions- und Wartungs- dig, sind die Unfallverhütungsvorschriften UVV VBG4
arbeiten. bzw. andere länderspezifische Vorschriften zu beach-
ten und Werkzeuge nach EN 60900 zu verwenden.
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen können, sind Eine zweite unterwiesene Person hinzuzuziehen, die
umgehend zu beseitigen. notfalls die Spannungsversorgung ausschaltet.

Ausbildung des Personals Wartung und Störungsbeseitigung


Nur qualifiziertes Personal darf am Gerät arbeiten. • Vor Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten Gerät
Qualifiziertes Personal sind Personen, die mit Aufstellung, abkühlen lassen, da aufgrund der hohen Temperaturen
Montage, Einregulierung, Inbetriebnahme und Instandhal- Verbrennungsgefahr besteht.
tung des Produktes vertraut sind und die zu ihrer Tätigkeit • Vorgeschriebene Einstell-, Wartungs- und Inspektions-
benötigten Qualifikationen besitzen, wie z.B.: arbeiten fristgemäß durchführen.
• Ausbildung, Unterweisung bzw. Berechtigung, Strom- • Betreiber vor Beginn der Wartungsarbeiten
kreise und elektrische Geräte gemäß den Normen der informieren.
Sicherheitstechnik ein- und auszuschalten, zu erden • Bei allen Wartungs-, Inspektions- und Reparaturarbei-
und zu kennzeichnen. ten Gerät spannungsfrei schalten und Hauptschalter
gegen unerwartetes Wiedereinschalten sichern, Brenn-
stoffzufuhr unterbrechen.
Organisatorische Maßnahmen • Werden bei Wartungs- und Kontrollarbeiten Dichtungs-
• Die erforderlichen persönlichen Schutzausrüstungen verschraubungen geöffnet, sind bei der Wiedermon-
sind von jedem zu tragen, der an der Anlage arbeitet. tage die Dichtflächen gründlich zu säubern und auf ein-
• Alle vorhandenen Sicherheits-Einrichtungen sind regel- wandfreie Verbindungen zu achten.
mäßig zu überprüfen. Beschädigte Dichtungen austauschen.
Dichtheitsprüfung durchführen!
• Begrenzungs-Einrichtungen, Stellglieder sowie andere
Informelle Sicherheits-Maßnahmen Sicherheits-Einrichtungen dürfen nur vom Hersteller
• Zusätzlich zur Montage- und Betriebsanleitung sind die oder dessen Beauftragten instandgesetzt werden.
länderspezifisch geltenden Regeln und Vorschriften zur • Gelöste Schraubverbindungen nach dem Wiederver-
Unfallverhütung zu beachten. Insbesondere sind die binden auf festen Sitz kontrollieren.
einschlägigen Errichtungs- und Sicherheitsvorschriften • Nach Beendigung der Wartungsarbeiten Sicherheits-
(z.B. En, DIN, VDE) zu beachten. einrichtungen auf Funktion prüfen.
• Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät sind
in lesbarem Zustand zu halten.
Bauliche Veränderungen am Gerät
• Ohne Genehmigung des Herstellers keine Veränderun-
Sicherheits-Maßnahmen im Normalbetrieb gen, An- oder Umbauten am Gerät vornehmen.
• Während des Betriebes Gerät nicht berühren, durch Alle Umbau-Maßnahmen bedürfen einer schriftlichen
die heiße Oberfläche besteht Verbrennungsgefahr. Bestätigung der Max Weishaupt GmbH.
• Gerät nur betreiben, wenn alle Schutzeinrichtungen • Geräteteile in nicht einwandfreiem Zustand sofort
voll funktionsfähig sind. austauschen.
• Mindestens einmal pro Jahr das Gerät auf äußerlich • Es dürfen keine Zusatzkomponenten eingebaut
erkennbare Schäden und Funktionsfähigkeit der werden, die nicht mit dem Gerät zusammen geprüft
Sicherheitseinrichtungen prüfen. worden sind.
• Je nach Anlagenbedingungen kann auch eine häufigere • Nur Original -weishaupt- Ersatz- und Verschleißteile
Prüfung notwendig sein. verwenden.
Bei fremdbezogenen Teilen ist nicht gewährleistet,
dass sie beanspruchungs- und sicherheitsgerecht
konstruiert und gefertigt sind.

Entsorgung des Geräts


• Verwendete Stoffe und Materialien sach- und umwelt-
gerecht handhaben und entsorgen.

5
3 3Technische Beschreibung
Bei Brennern für mittelschweres und schweres Heizöl
muss das Öl auf die zur Zerstäubung notwendige Tempe-
ratur erwärmt werden.

Die Öl-Vorwärmung kann sowohl elektrisch oder mit Heiz-


medium, als auch durch eine Kombination zwischen
Elektro- und Mediumvorwärmer erfolgen. Als Heizmedium
werden Heißwasser, Nieder- bzw. Hochdruckdampf oder
Wärmeträgeröl verwendet.

3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung


Die Weishaupt Ölvorwärmer sind geeignet: • Der Ölvorwärmer darf nur mit den auf dem Typenschild
• für mittelschweres und schweres Heizöl: angegebenen Leistungen betrieben
In Standardausführung für eine Viskosität bis zu werden.
50 mm2/s bei 100°C (ca 570 mm2/s bei 50°C). • Der Ölvorwärmer darf nicht im Freien betrieben
In Sonderausführung für eine Viskosität bis zu werden.
60 mm2/s bei 100°C (ca 700 mm2/s bei 50°C). Er ist nur für den Betrieb in geschlossenen Räumen
• für Anbau an Weishaupt Mittel- und Schwerölbrenner. geeignet.
• für Temperaturen von 0°C (20°C) bis (170°C) 200°C. • Der Ölvorwärmer darf nicht außerhalb des zulässigen
Eine darüber hinausgehende Verwendung ist nur mit Temperaturbereiches betrieben werden
schriftlicher Zustimmung der Max Weishaupt GmbH zuläs-
sig.

6
4 Elektro-Ölvorwärmer Typ EV2… 4
4.1 Sicherheitshinweise
Anlage spannungslos schalten Ölvorwärmer abkühlen lassen
Vor Beginn von Wartungs- und Instand- Vor Beginn von Wartungs- und Instandsetz-
setzungsarbeiten unbedingt Haupt- und ungsarbeiten Ölvorwärmer abkühlen lassen.
Gefahrenschalter ausschalten und gegen Die heiße Oberfläche bzw. das erhitzte Öl
Wiedereinschalten sichern. kann bei Hautkontakt zu Verbrennungen
GEFAHR Die Nichtbeachtung kann zu Stromschlägen GEFAHR führen.
führen. Schwere Verletzungen oder Tod
können die Folge sein.

4.2 Funktion
Wärmetauscher Elektro-Ölvorwärmer EV2A
Die durch elektrische Energie erzeugte Wärme wird über
eine Kupferplatte an die ölführende Rohrspirale geleitet.
3 2 1
Der Ölvorwärmer besitzt eine große Wärmetauschfläche
bei relativ geringem Ölvolumen. Dadurch ist es möglich, in
kurzer Zeit das Heizöl auf die notwendige Zerstäubungs-
temperatur zu erwärmen. Die schnelle Wärmeverteilung
verhindert örtliche Überhitzungen.
Das Heizöl kann dadurch nicht verkoken.

Die max. erreichbare Öltemperatur an der Düse liegt bei


etwa 150° C. Sie ist abhängig vom Öldurchsatz und der
Temperatur des zulaufenden Heizöles.

Temperaturregler
Am Temperaturregler 1 wird die Ölaustrittstemperatur
eingestellt. Dieser steuert über ein Leistungsschütz die
Heizwiderstände an.
Weiterhin ist im Temperaturregler ein Temperaturschalter
für die Brennerfreigabe integriert. Der Schaltpunkt für den
Freigabekontakt liegt 30K unter der eingestellten Regler-
temperatur.

Temperaturschalter Elektro-Ölvorwärmer EV2B, EV2C und EV2D


Für ein stabileres Betriebsverhalten ist der Ölvorwärmer
mit zwei in Reihe geschalteten Temperaturschaltern für die 3 2 1
Brennerfreigabe ausgestattet. Die Brennerfreigabe erfolgt
erst nach dem Ansprechen beider Temperaturschalter.

Der Temperaturschalter 3 ist über ein Kompensations-


blech mit dem Wärmetauscher verbunden. Dadurch wird
die Brennerfreigabe erst ab dem Erreichen der Mindest-
Betriebstemperatur des Ölvorwärmers gewährleistet
(Voraussetzung: Der zweite Temperaturschalter hat bereits
angesprochen).
Dadurch werden Temperaturschwankungen nach der
Brennstofffreigabe reduziert.

Temperaturbegrenzer
Der Temperaturbegrenzer 2 löst aus, wenn die Heizöl-
Temperatur den eingestellten Wert überschreitet.
Der Temperaturbegrenzer wirkt, entweder direkt (EV2A)
oder indirekt über ein Sicherheits-Leistungsschütz (EV2B,
EV2C und EV2D) auf die Heizwiderstände.
Die Entriegelung erfolgt mechanisch direkt am Temperatur-
begrenzer.
1 Temperaturregler mit integriertem Temperaturschalter
zur Brennerfreigabe
2 Temperaturbegrenzer
3 Temperaturschalter auf Kompensationsblech

7
4
4.3 Elektrischer Anschluss
Anschlussschema EV2A

230V/1~N
N L1
1 3 2 3a 4 5 6 6
1
ϑ ϑ 2
3 6A 6A
4
5
6
ϑ ϑ
1500W

10
8 7

EV2A

Anschlussschema EV2B, EV2C und EV2D

400V/3~N
3a 3 2 1 4 5 6 9 N L1 L2 L3

1
2 6A (EV2B/EV2C)
3 6A
4
ϑ ϑ 5 10A (EV2D)
6

ϑ ϑ V2
W1
U2
V1
W2
U1

U1 U2 V1 V2 W1 W2
1500W

1500W

1500W

EV2B
U1 U2 V1 V2 W1 W2
2200W

2200W

2200W

10 8 7

EV2C
U1 U2 U1 U2 V1 V2 V1 V2 W1W2 W1W2
V2 W1
2200W

2200W

2200W

2200W

2200W

2200W

U2 V1
W2 U1

EV2D 11

1 Temperaturregler 6 Sicherung
2 Temperaturbegrenzer 7 Kontrolllampe ‘EIN’
3 Temperaturschalter im Regler 8 Leistungsschütz
3a Temperaturschalter (Kompensationsblech) 9 Sicherheits-Leistungsschütz
4 Klemmleiste 10 Heizeinsatz
5 Regelkreis (Feuerungsautomat, Brennerfreigabe) 11 Brücken bei 220V- 290V/3~
8
4
4.4 Sicherheitshinweise zur Erstinbetriebnahme
Die Erstinbetriebnahme des Ölvorwärmers darf nur Außerdem müssen die ordnungsgemäße Absicherung der
vom Ersteller, Hersteller oder einem anderen von diesen Stromkreise und die Maßnahmen für Berührungsschutz
benannten Fachkundigen durchgeführt werden. Dabei von elektrischen Einrichtungen und die gesamte Verdrah-
sind alle Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen auf tung geprüft werden.
ihre Funktion und – soweit Verstellung möglich – auf ihre
richtigen Einstellung zu prüfen.

4.5 Inbetriebnahme
Öl-Eintrittstemperatur prüfen Temperaturregler und -begrenzer EV2A
Mindest-Eintrittstemperatur vor dem Ölvorwärmer für den
gewünschten Öldurchsatz ermitteln und ggf. anpassen Entriegelungsstift
(siehe Leistungsdiagramm).

➁ ➀
Druckverlust ermitteln
Druckverlust anhand des Öldurchsatzes ermitteln und 0 0
Pumpendruck dementsprechend erhöhen (siehe Druck- °C 50 °C 50
verlust-Diagramm).
100 100

200 200
Ölvorwärmer mit Öl befüllen 150 150
Vor dem ersten Aufheizvorgang muss sichergestellt sein,
dass der Ölvorwärmer mit Heizöl befüllt ist.

Wird der Ölvorwärmer im unbefüllten Zustand


aufgeheizt kann dies zur Beschädigung der
Heizelemente führen.
ACHTUNG

Hydraulische Anschlüsse überprüfen


Hydraulische Anschlüsse auf korrekte Ausführung über-
prüfen.

Verbrennungsgefahr!
Über undichte Anschlüsse kann heißes Heizöl Temperaturregler und -begrenzer EV2B, EV2C und EV2D
austreten und zu Verbrennungen führen.
GEFAHR ➀
Temperaturregler ➀ einstellen 0
°C 50
Regler auf die gewünschte Zerstäubungstemperatur ein-
stellen (siehe Anhang Viskosität-Temperatur-Diagramm).
Die Ölaustritts-Temperatur kann ± 10 K vom eingestellten 100
Wert am Temperaturregler abweichen. Deshalb muss die 200
Ölaustritts-Temperatur gemessen, und ggf. die Tempera- 150

turregler-Einstellung dementsprechend korrigiert werden.


Entriegelungsstift
Hinweis Der Temperaturregler ist immer unterhalb des
Begrenzers einzustellen und sollte 160°C
nicht überschreiten, um zu gewährleisten,
dass der Begrenzer nicht im Normalbetrieb
auslöst und die Anlage somit verriegelt.
100
50

150

Temperaturbegrenzer ➁ prüfen und einstellen


Zur Funktionsprüfung des Temperaturbegrenzers
0

diesen unter den am Regler eingestellten Wert


200

stellen. Der Begrenzer muss auslösen bevor der ➁


Regler abschaltet.
°C

Nach dem Auslösen den Temperaturbegrenzer ca. 40K


über dem am Regler eingestellten Wert stellen und die
Entriegelung betätigen.

➀ Temperaturregler
➁ Temperaturbegrenzer
9
4
Leistungsdiagramm EV2…
Öldurchsatz in Abhängigkeit von ∆t bei maximaler Leistung
360
340
320
300 EV2D
280
260
Öldurchsatz [kg/h]

240
220
200
180
160 EV2C
140
120
EV2B
100
80
60 EV2A
40
20
40 50 60 70 80 90 100 110 120
Temperaturerhöhung ∆t [K]

Druckverlust EV2…

4,0

3,5

3,0

2D
Druckverlust [bar]

2,5 EV
2C
EV
2,0

1,5
2B
EV
1,0

2A
0,5 EV

0
20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 220 240 260 280
Brenner-Öldurchsatz [kg/h]
Der Wert für den Typ EV2A wurde mit mittelschwerem Hinweis Wegen der unterschiedlichen Öldurchsätze
Heizöl-M ermittelt (Viskosität 37 mm2/s bei 50° C) und der schwankenden Eingangsviskositäten
Öl-Eintrittstemperatur: ________________________ 20° C sind die Angaben über die Druckverluste der
Öl-Austrittstemperatur: ________________________ 95° C Vorwärmer als Anhaltswerte anzusehen.

Die Werte der Typen EV2B bis EV2D wurden mit Heizöl-S
ermittelt (Viskosität 450 mm2/s bei 50° C)
Öl-Eintrittstemperatur: ________________________ 60° C
Öl-Austrittstemperatur: ______________________ 150° C

Bei Werten über der Ölvorwärmernennleistung wurde die


Öl-Eintrittstemperatur entsprechend angehoben.
10
4
4.6 Technische Daten EV2…
Ölvorwärmer-Typ
EV2A/01 EV2B/01 EV2C EV2D

Öldurchsatz kg/h : 50 100 150 270

Heizleistung kW : 2,2 4,5 6,6 13,2

Öldruck max. bar : 30 30 30 30

Ölinhalt cm3 : 240 800 800 1600

Gewicht ca. kg : 8 15 15 24

Abmessungen EV2…

202 a

Öl-Ausgang
M20 x 1,5
55
98

430
100
50
b

c e
Öl-Eingang
Ölvorwärmer Maße in mm
Typ a b c d e

EV2A/01 105 305 162 65 G1/4”

EV2B/01 135 305 172 112 G1/4”

EV2C 135 310 172 112 G3/8”

EV2D 195 310 172 184 G3/8”

11
5 5Elektro-Ölvorwärmer Typ WEV2.2/01 und WEV3/01
5.1 Sicherheitshinweise
Anlage spannungslos schalten Ölvorwärmer abkühlen lassen
Vor Beginn von Wartungs- und Instand- Vor Beginn von Wartungs- und Instandsetz-
setzungsarbeiten unbedingt Haupt- und ungsarbeiten Ölvorwärmer abkühlen lassen.
Gefahrenschalter ausschalten und gegen Die heiße Oberfläche bzw. das erhitzte Öl
Wiedereinschalten sichern. kann bei Hautkontakt zu Verbrennungen
GEFAHR Die Nichtbeachtung kann zu Stromschlägen GEFAHR führen.
führen. Schwere Verletzungen oder Tod kön-
nen die Folge sein.

5.2 Funktion
Wärmetauscher Elektro-Ölvorwärmer WEV2.2/01
Das Heizöl wird mittels elektrischen Heizelementen über in
eine Aluminiumlegierung eingegossenen Rohrspiralen auf
die erforderliche Zerstäubungstemperatur erhitzt.
Durch eine gleichmäßige und schnelle Wärmeübertragung

werden örtliche Überhitzungen vermieden.
Der elektrische Anschluss der Heizelemente 3 (Kap. 5.3)
kann über die Schaltbrücken der Klemmleiste 4 in Stern-
schaltung (z.B. 400 V Netzspannung) oder in Dreieck-
Schaltung (z.B. 230 V) ausgeführt werden. ➁

Temperaturbegrenzer
Der Temperaturbegrenzer 1 löst aus, wenn die Heizöl-
Temperatur den eingestellten Wert überschreitet und wirkt
auf die Steuerspannung des Leistungsschützes, wie auch
des Sicherheits-Leistungsschützes und schaltet hierdurch
zwangsläufig die Heizelemente ab.
Ein erneutes Einschalten ist erst nach Entriegeln des
Temperaturbegrenzers möglich.
0

Temperaturregelung W2 U2 V2 °C 50

100

Die erforderliche Öltemperatur wird an dem in der Schalt-


200
150

61 62 63 64 65 66

anlage eingebauten Digitalregler DR 100 mit PID-Regel- U1 V1


U1
W1
U2 V2 V1 W2 W1

verhalten (Einstellbereich 20 – 170° C) eingestellt. Im ➀


Standby erfolgt über den potenzialfreien Kontakt 6 eine
automatische Sollwertreduktion um -30K, dadurch werden
die Verluste sowie Belastung des Vorwärmers bei Brenner-
stillstand reduziert.
Der Schaltpunkt für den Freigabekontakt wird automatisch Elektro-Ölvorwärmer WEV3.1/01 und WEV3/01
durch das Regelgerät DR 100 mit 5 K unter dem einge-
stellten Sollwert festgelegt.
Die Öltemperatur wird über einen Pt100-Widerstands-
temperaturfühler 2 erfasst und mit dem eingestellten ➀
Wert verglichen.
Ist die Öltemperatur im Vorwärmer kleiner als der gewählte
Sollwert, so ist der Freigabekontakt 5 im Regler geöffnet
und das Leistungsschütz 9 wird angesteuert. ➁
Das Sicherheitsschütz 8 wird über den nicht betätigten
Begrenzer angesteuert und die Ölvorwärmerbeheizung ist
in Betrieb.
Nach Erreichen der erforderlichen Minimaltemperatur im
Ölvorwärmer (10 K unterhalb des eingestellten Sollwertes)
wird der Freigabekontakt 5 des Reglers (Klemme 11/12)
geschlossen.
Erreicht die Öltemperatur den am Regelgerät eingestellten
Sollwert, wird die Beheizung durch das Leistungsschütz
abgeschaltet. W1 V1 U1 B1

Das Regelgerät ist so ausgeführt, dass durch die Fühler- 0

überwachung bei einem Kurzschluss der Fühlerleitung 61 62 63 64 65 66


°C 50

100

bzw. des Fühlers die Beheizung über das Leistungsschütz


200
W2 W1 V2 U2 W2 B 150

V2 V1 U1 U2 W2 W1 A B

abgeschaltet und der Freigabekontakt geöffnet wird.


Fällt die Heizung des Vorwärmers während des Betriebes ➀
aus und wird die fest eingestellte Temperaturdifferenz zum
Sollwert unterschritten, öffnet der Freigabeschalter des
Reglers und schaltet den Brenner ab.
1 Temperaturbegrenzer
2 Widerstandstemperaturfühler PT100
12
5
5.3 Elektrischer Anschluss
Anschlussschema WEV2.2/01

* Andere Spannungen
auftragsbezogen
➂ möglich

➀ ➁
PE N L1 L2 L3

ϑ
ϑ

➃ ➆
U1 V2 Y V1 W2 Z W1 U2 X 61 62 63 64

➄ ➅
U1 V2 Y V1 W2 Z W1 U2 X ➇ K2

* 380 - 500V~
11 12 6 7 L1 9 1 3 N 10
U1 V2 Y V1 W2 Z W1 U2 X Regler ➈
K1
DR 100
* 220 - 290V~ ➉

Anschlussschema WEV3.1/01 und WEV3/01

* Andere Spannungen
auftragsbezogen
möglich

➀ ➁
PE N L1 L2 L3

ϑ
ϑ

➃ ➆
U1 V2 Y V1 W2 Z W1 U2 X A B 61 62 63 64

➄ ➅
U1 V2 Y V1 W2 Z W1 U2 X ➇ K2

* 380 - 500V~
11 12 6 7 L1 9 1 3 N 10
U1 V2 Y V1 W2 Z W1 U2 X Regler ➈
K1
DR 100
* 220 - 290V~ ➉

1 Temperaturbegrenzer 6 potenzialfreier Kontakt (Sollwertumschaltung)


2 Temperaturfühler PT100 7 Sicherungselemente
3 Heizeinsatz 8 Sicherheits-Leistungsschütz
4 Klemmleiste 9 Leistungsschütz
5 Regelkreis (Feuerungsautomat, Brennerfreigabe) 0 Kontrolllampe ‘EIN’
13
5
5.4 Sicherheitshinweise zur Erstinbetriebnahme
Die Erstinbetriebnahme des Ölvorwärmers darf nur Außerdem müssen die ordnungsgemäße Absicherung der
vom Ersteller, Hersteller oder einem anderen von diesen Stromkreise und die Maßnahmen für Berührungsschutz
benannten Fachkundigen durchgeführt werden. Dabei von elektrischen Einrichtungen und die gesamte Verdrah-
sind alle Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen auf tung geprüft werden.
ihre Funktion und – soweit Verstellung möglich – auf ihre
richtigen Einstellung zu prüfen.

5.5 Inbetriebnahme
Öl-Eintrittstemperatur prüfen Temperaturregler DR 100
Mindest-Eintrittstemperatur vor dem Ölvorwärmer für den
gewünschten Öldurchsatz ermitteln und ggf. anpassen
(siehe Leistungsdiagramm). 1 2 3 4

Druckverlust ermitteln 5 6 7 8
Druckverlust anhand des Öldurchsatzes ermitteln und
Pumpendruck dementsprechend erhöhen (siehe Druck-
verlust-Diagramm). -weishaupt-

Ölvorwärmer mit Öl befüllen


Vor dem ersten Aufheizvorgang muss sichergestellt sein,
147 . 0
dass der Ölvorwärmer mit Heizöl befüllt ist. 145.6
Wird der Ölvorwärmer im unbefüllten Zustand
aufgeheizt kann dies zur Beschädigung der
Heizelemente führen.
ACHTUNG
K1
K2 P
Hydraulische Anschlüsse überprüfen
Hydraulische Anschlüsse auf korrekte Ausführung über-
prüfen.

Verbrennungsgefahr!
Über undichte Anschlüsse kann heißes Heizöl 9 10 11 12
austreten und zu Verbrennungen führen.
GEFAHR
L1 N

Temperaturregler DR 100 einstellen


Der Sollwert SP1 ist auf die benötigte Zerstäubungstem- Temperaturbegrenzer
peratur einzustellen (siehe Anhang Viskosität-Temperatur-
Diagramm). Eine Dokumentation zur Sollwerteinstellung
liegt dem Regler bei.

Hinweis Der am Temperaturregler DR 100 eingestellte


Wert sollte 160°C nicht überschreiten um zu
gewährleisten, dass der Begrenzer im Normal-
betrieb nicht auslöst und die Anlage somit ver- 0
riegelt. °C 50

Temperaturbegrenzer prüfen und einstellen 100


Zur Funktionsprüfung des Temperaturbegrenzers diesen
unter den am Regler eingestellten Wert stellen. Der Be- 200
150
grenzer muss auslösen, bevor der Regler abschaltet.
Nach dem Auslösen den Temperaturbegrenzer ca. 40K
über dem am Regler DR 100 eingestellten Wert stellen
und die Entriegelung betätigen.

14
5
Leistungsdiagramm WEV…
Öldurchsatz in Abhängigkeit von ∆t bei maximaler Leistung

1600
1500
1400
1300 W
EV
3/
1200
Öldurchsatz [kg/h]

1100 0 1
W
1000 EV
3.1
900 /0
WE 1
800 V2
.2/
700 01
600
500
400
300
200
100
20 30 40 50 60 70 80 90 100

Temperaturerhöhung ∆t [K]

Druckverlust WEV…

3,0

2,5
Druckverlust [bar]

2,0

1,5
1 01
0 V3/.1/01
2 .2/ E
W V3
EV WE
1,0 W

0,5

0
0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1000
Brenner-Öldurchsatz [kg/h]

Die Werte der Typen WEV2.2/01 bis WEV3/01 wurden Hinweis Wegen der unterschiedlichen Öldurchsätze
mit Heizöl-S ermittelt (Viskosität 450 mm2/s bei 50° C) und der schwankenden Eingangsviskositäten
Öl-Eintrittstemperatur: ________________________ 60° C sind die Angaben über die Druckverluste der
Öl-Austrittstemperatur: ______________________ 150° C Vorwärmer als Anhaltswerte anzusehen.

Bei Werten über der Ölvorwärmernennleistung wurde die


Öl-Eintrittstemperatur entsprechend angehoben.

15
5
Ölvorwärmer-Typ WEV2.2/01 WEV3.1/01 WEV3/01

Öldurchsatz kg/h : 300 500 500

Heizleistung kW : 13,8 17,0 22,4

Öldruck max. bar : 32 32 32

Ölinhalt cm3 : 750 1550 1550

Gewicht ca. kg : 27 42 42

Abmessungen WEV…

WEV2.2/01 k

e i
Öl-Eingang G 1/2”

c f h
g Öl-Ausgang G 1/2”
I M 10

d
a

WEV3.1/01 k
WEV3/01
b

e i
Öl-Ausgang G 1/2”
h
c f
I g Öl-Eingang G 1/2”
M 10

d
a

Ölvorwärmer Maße in mm
Typ a b c d e f g h i k l

WEV2.2/01 610 126 254 42 148 100 112 33 231 12 58

WEV3.1/0.1 724 140 314 43 148 100 110 13 288 12 58


WEV3/01

16
6 Medium-Ölvorwärmer Typ MV9C und MV10A 6
6.1 Sicherheitshinweise
Anlage absperren Ölvorwärmer abkühlen lassen
Vor Beginn von Wartungs- und Instandsetz- Vor Beginn von Wartungs- und Instandsetz-
ungsarbeiten unbedingt Absperrorgane des ungsarbeiten Ölvorwärmer abkühlen lassen.
Heizmediums schließen. Die heiße Oberfläche bzw. das erhitzte Öl
Die Nichtbeachtung kann zu Verbrennungen kann bei Hautkontakt zu Verbrennungen
GEFAHR führen. Schwere Verletzungen oder Tod GEFAHR führen.
können die Folge sein.

6.2 Funktion
Wärmetauscher Einbaulage
Die kompakten Mediumölvorwärmer sind Hochleistungs- Das Gerät kann liegend oder stehend angebaut werden.
wärmetauscher mit zwangsweise geführter Strömung. Der Kondensatabgang (Dampf) muss immer nach unten,
Das Medium (Heißwasser, Dampf oder Wärmeträgeröl) der Wasser- bzw. Wärmeträgeröl-Abgang nach oben
erwärmt das durch Rohrspiralen geführte Heizöl auf die erfolgen.
gewünschte Zerstäubungstemperatur.
Die Vorwärmer garantieren eine weitgehend konstante
Öltemperatur und damit gute Verbrennungswerte. Einbaulage und Anschlüsse

Einsatzbereich Ausgang bei


Die universal einsetzbaren Medium-Ölvorwärmer können flüssigem
allein oder zusätzlich zu einem elektrischen Ölvorwärmer Heizmedium
verwendet werden.
Je nach verwendetem Medium sind die Vorwärmer mit
den erforderlichen Armaturen ausgestattet. Ein Medium-
wechsel ist unter Anpassung der Armaturen jederzeit
möglich.

Leistungsbereich
Siehe Leistungsdiagramm Kap 6.5.3

Elektrovorwärmung
Wenn Betriebsdampf oder Heißwasser mit ausreichender Ausgang bei Eingang
Temperatur vorhanden sind oder wenn mit leichtem Heizöl Dampf Medium
angefahren wird, so wird kein elektrischer Ölvorwärmer
benötigt. Der Medium-Ölvorwärmer muss in diesem Falle
zusätzlich mit einem Temperaturschalter für die Ölfreigabe
ausgestattet sein.
Reicht die Mediumtemperatur nicht aus, das Heizöl
ausreichend vorzuwärmen, so wird die Restaufheizung Heizölausgang
durch den elektrischen Ölvorwärmer vorgenommen. Der
elektrische Ölvorwärmer erwärmt das Heizöl zum Anfahren
der Anlage. Ist die erforderliche Mediumtemperatur vor-
handen, wird auf den Medium-Ölvorwärmer umgeschaltet Heizöleingang
und elektrische Energie damit gespart.

Medium-Ölvorwärmer mit Elektro-Ölvorwärmers Medium-Ölvorwärmer ohne Elektro-Ölvorwärmers

Lieferumfang: Lieferumfang:
2 Schläuche für Öl 2 Schläuche für Öl
1 Kugelhahn 1 Thermometer
1 Thermometer 1 Temperaturregler
+ Verschraubungen und Rohrverbindungen 1 Temperaturregler mit Umschaltkontakt zur Brennerfrei-
gabe
+ Verschraubungen und Rohrverbindungen
17
6
6.3 Medium Armaturen
6.3.1 Anschlussvarianten
Die Auswahl der Armaturen erfolgt nach der gegebenen Es ist zu beachten, dass die Nennweiten der Armaturen
Mediumart. nicht für die Dimensionierung der Anschlussleitungen
maßgebend sind.
Ein Kondensatkontrollgerät ist erforderlich bei Anlagen, die
der TRD 411 unterliegen, wenn Heizmedium in den
Dampfkessel zurückgeführt wird. Das Gerät wird gegen
Mehrpreis geliefert.

Ausführung Armaturen Anzahl DN DN


je Vor-
wärmer MV9C MV10A

1- Warmwasser bis 110° C Kugelhahn 2 R 1/2” R 1/2”

WW-Ausgang

WW-Eingang

2. Heißwasser über 110 – 180° C Kugelhahn 2 15 + 20 20


Regler für Wärmeträgeröl 1 20 20
WW-Ausgang

HW-Eingang

3. Heißwasser bis 200° C Kugelhahn 2 15 15


Schmutzfänger 1 15 15
Regelventil mit Thermostat 1 15/6 15/9
WW-Ausgang
HW-Eingang

4. Wärmeträgeröl bis 250° C Kugelhahn 2 15 20


Regler für Wärmeträgeröl 1 15 20
Wärmeträgeröl-Ausgang

Wärmeträgeröl-Eingang

5. Wärmeträgeröl bis 300° C Faltenbalgventil 2 15 20


Regler für Wärmeträgeröl 1 15 20
Wärmeträgeröl-Ausgang

Wärmeträgeröl-Eingang

6. Wärmeträgeröl bis 250° C Kugelhahn 2 15 20


Schmutzfänger 1 15 20
Regelventil mit Thermostat 1 15 20
Wärmeträgeröl-Ausgang
Wärmeträgeröl-
Eingang

7. Wärmeträgeröl 250 – 300° C Faltenbalgventil 2 15 15


Schmutzfänger 1 15 15
Regelventil mit Thermostat 1 15/6 15/9
Wärmeträgeröl-Ausgang
Wärmeträgeröl-
Eingang

8. Niederdruckdampf bis 0,5 bar Kugelhahn 2 R 1/2” R 1/2”


Hochdruckdampf bis 1,5 bar Kondensatkontrollgerät 1 R 1/2” R 1/2”
Kondensatableiter 1 R 1/2” R 1/2”
Kondensat-
Ausgang
Dampfeingang
18
6
Ausführung Armaturen Anzahl DN DN
je Vor-
wärmer MV9C MV10A

9. Hochdruckdampf 1,5 – 15 bar Kugelhahn 2 R1/2” –


Kugelhahn (Eingang) 1 – R 3/4”
Kugelhahn (Ausgang) 1 – R1/2”
Kondensat- Schmutzfänger 1 R 1/2” R 3/4”
Ausgang
HDD-Eingang Druckregler 1 R 1/2” R 3/4 “
Manometer 1 – –
Kondensatkontrollgerät 1 R 1/2” R 1/2”
Kondensatableiter 1 R 1/2” R 1/2”

10. Hochdruckdampf 6 – 25 bar Kugelhahn 2 15 15


Schmutzfänger 1 15 15
Druckregler 1 15 15
Kondensat-
Ausgang
Manometer 1 – –
HDD-Eingang Kondensatkontrollgerät 1 15 15
Kondensatableiter 1 15 15

11. Hochdruckdampf 7,5 – 13 bar* Kugelhahn 2 15 15


Schmutzfänger 1 15 15
Kondensat-
Regelventil mit Thermostat 1 15/6 15
Ausgang Manometer 1 – –
HDD-Eingang Kondensatkontrollgerät 1 15 15
Kondensatableiter 1 15 15

12. Hochdruckdampf 13 – 25 bar* Kugelhahn 2 15 15


Schmutzfänger 1 15 15
Kondensat- Regelventil mit Thermostat 1 15/6 15/9
Ausgang Manometer 1 – –
HDD-Eingang Kondensatkontrollgerät 1 15 15
Kondensatableiter 1 15 15

13. Hochdruckdampf 20 – 25 bar* Kugelhahn 2 15 15


Schmutzfänger 1 15 15
Kondensat-
Regelventil mit Thermostat 1 15/6 15/9
Ausgang Manometer 1 – –
HDD-Eingang Kondensatkontrollgerät 1 15 15
Kondensatableiter 1 15 15

* nur bei Vorwärmung ohne elektr. Ölvorwärmer

Armaturenbezeichnung

Kugelhahn bzw. Faltenbalgventil: Regelventil mit Thermostat:

Regler für Heißwasser und Wärmeträgeröl


bzw. Druckregler für Dampf:

Schmutzfänger: Kondensatkontrollgerät:

Manometer: Kondensatableiter:

Ölvorwärmer:

19
6
6.3.2 Armaturen

Absperrorgane:
Kugelhahn R 1/2” Kugelhahn DN15 Kugelhahn DN20 Faltenbalgventil DN15
R 3/4”
R 1/2” (R 3/4”)

157
DN15

DN20

DN15
77 130 150
130
Betriebsüberdruck max.: Betriebsüberdruck max.: Betriebsüberdruck max.: Betriebsüberdruck max.:
15 bar bei 200°C 25 bar bei 250°C 25 bar bei 250°C 13 bar bei 300°C

Schmutzfänger:
Nennweite R 1/2” Nennweite R 3/4” Nennweite DN15
72 82 130
R 1/2”

R 1/3”

DN15

Betriebsüberdruck max.: Betriebsüberdruck max.: Betriebsüberdruck max.:


15 bar bei 200°C 25 bar bei 250°C 25 bar bei 250°C

Druckregler:
Nennweite R 1/2” Nennweite R 3/4” Nennweite DN15 Nennweite DN15

130

310
126,5

126,5

234
R 1/2”

R 3/4”

DN15
DN 15

48
55

55

130

83 96 114
185
Vordruck max.: Vordruck max.: Vordruck max.: Vordruck max.:
19 bar bei 210°C 19 bar bei 210°C 20 bar bei 230°C 25 bar bei 250°C

Minderdruckbereich: Minderdruckbereich: Minderdruckbereich: Minderdruckbereich:


1,3 – 4 bar (grüne Feder*) 1,3 – 4 bar (grüne Feder*) unter 3 bar (blaue Feder) 3,0 –10 bar
3,5 –10 bar (orange Feder) 3,5 –10 bar (orange Feder) 3,0 –10 bar (rote Feder)
* bei Vordruck < 5 bar * bei Vordruck < 5 bar

Manometer
Nennweite R 1/2” Nennweite R 3/4” Nennweite DN15
Dem Manometer ist
ein Druckstoßdämpfer
vorgeschaltet.
DN 15
R 1/2”

R 3/4”

165 165 100

20
6
Regelventil:
Nennweite DN15 Nennweite DN20
130 150
Ø 22 Ø 22
55

55
112

112
DN 15

DN 20
390

390
385

385
730*

730*
630

630
R 1” R 1”

* mit Zwischenstück bei * mit Zwischenstück bei


HDD 13 bis 20 bar HDD 13 bis 20 bar
und Wärmeträgeröl und Wärmeträgeröl
Betriebsüberdruck max. Betriebsüberdruck max.
Typ M: 13 bar bei 200°C Typ M: 13 bar bei 200°C
Typ H: 25 bar bei 250° C Typ H: 25 bar bei 250° C
Sollwertbereich mit Thermostat: 40-160° C Sollwertbereich mit Thermostat: 40-160° C

Regler für Wärmeträgeröl Regler für Heißwasser


Nennweite DN15 Nennweite DN20 Nennweite DN20

150
150

150
DN15

DN20

DN20

130 150 150


Betriebsüberdruck max.: Betriebsüberdruck max.: Betriebsüberdruck max.:
17 bar 17 bar 22 bar

Vorlauftemperatur max.: Vorlauftemperatur max.: Vorlauftemperatur max.:


320° C 320° C 180° C

Verstellbereich der Verstellbereich der Verstellbereich der


Schließtemperatur : Schließtemperatur : Schließtemperatur :
100 … 170° C 100 … 170° C 70 … 145° C

Kondensatkontrollgerät Kondensatableiter
Nennweite DN15 Nennweite DN15 Nennweite 1/2” Nennweite DN15
DN15
R 1/2”

84

86
R 1/2”

DN15
19

95 150
95 150
Betriebsüberdruck max.: Betriebsüberdruck max.: Betriebsüberdruck max.: Betriebsüberdruck max.:
20 bar bei 250°C 20 bar bei 250°C 15 bar 25 bar

Betriebstemperatur: Differenzdruck max.


100 K über jeweiliger 17 bar
Sattdampftemperatur
Betriebstemperatur:
Kondensatunterkühlung: 100 K über jeweiliger
8 K (nicht verstellbar) Sattdampftemperatur

Kondensatunterkühlung:
8 K (nicht verstellbar)
21
6
6.4 Sicherheitshinweise zur Erstinbetriebnahme
Die Erstinbetriebnahme des Ölvorwärmers darf nur Verbrennungsgefahr
vom Ersteller, Hersteller oder einem anderen von diesen Die heiße Oberfläche der einzelnen Bauteile
benannten Fachkundigen durchgeführt werden. Dabei bzw. Armaturen kann bei Hautkontakt zu Ver-
sind alle Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen auf brennungen führen.
ihre Funktion und – soweit Verstellung möglich – auf ihre GEFAHR
richtigen Einstellung zu prüfen.
Außerdem muss die ordnungsgemäße Ausführung der
hydraulischen Anschlüsse geprüft werden.

6.5 Inbetriebnahme
6.5.1 Heißwasser- und Wärmeträgerölbetrieb
Heißwasser- und Wärmeträgerölbetrieb mit Heißwasser- und Wärmeträgerölbetrieb ohne
nachgeschaltetem Elektro-Ölvorwärmer nachgeschaltetem Elektro-Ölvorwärmer
Die Medium-Ölvorwärmer werden je nach Betriebsmedium Die Medium-Ölvorwärmer werden je nach Betriebsmedium
mit den Armaturen Position 1, 2, 4 oder 5 (Kap. 6.3.1) mit den Armaturen Position 3, 6 oder 7 (Kap. 6.3.1)
geliefert. geliefert.
Durch entsprechende Einstellung der Schließtemperatur Die gewünschte Öltemperatur wird durch einen Tempera-
des im Mediumausgang eingebauten Reglers wird die turregler ohne Hilfsenergie erreicht und konstant gehalten.
gewünschte bzw. max. mögliche Öltemperatur erreicht. Dieser Temperaturregler besteht aus Regelventil und
Der Regler fühlt die Mediumausgangstemperatur ab und Thermostat mit Fühler. Der im Ölausgangsstrom plazierte
lässt das Heizmedium erst dann abfließen, wenn es sich Fühler fühlt die Öltemperatur ab und steuert über den
unter die eingestellte Schließtemperatur abgekühlt hat. Thermostat das im Mediumeingang befindliche Regelven-
til, welches den Mediumdurchfluss entsprechend reguliert.
Der Differenzdruck am Regler soll bei Heißwasser ca. 2 Der Differenzdruck am Regelventil soll bei Heißwasser ca.
bar, bei Wärmeträgeröl mind. 1 bar sein. 1 bar, bei Wärmeträgeröl mind. 0,5 bar betragen.
Durch den nachgeschalteten Elektro-Ölvorwärmer wird
die evtl. notwendige Restaufheizung vorgenommen und Einstellen der Öltemperatur
die Öltemperatur überwacht. Die gewünschte Öltemperatur wird durch Drehen des
Griffs vom Thermostat über den Sollwertbereich von 40
Einstellen der Öltemperatur bis 160° C eingestellt.
Die Schließtemperatur des Reglers ist ca. 10 K über der
gewünschten bzw. max. erreichbaren Öltemperatur einzu-
stellen. Die Schließtemperatur muss jedoch stets unter der
Medium-Vorlauftemperatur liegen, damit der Regler bei
Brennerstillstand (keine Wärmeentnahme im Vorwärmer)
schließt.

Die im Betrieb erreichte Öltemperatur ist zu messen und


ggf. die Reglereinstellung zu korrigieren.

Die Einstellung des Heißwasserreglers erfolgt nach Skala.


Die Außenverstelleinrichtung des Wärmeträgerölreglers
(nicht mit Skala lieferbar) ist bei Lieferung auf 150° C
Schließtemperatur eingestellt.

Eine Umdrehung der Verstellschraube entspricht 30 K


Schließtemperaturänderung.

Rechtsdrehung __________________________ Erhöhung


Linksdrehung __________________________ Minderung

22
6
6.5.2 Dampfbetrieb

Bei Dampfbetrieb ist darauf zu achten, dass


trockener Dampf an den Armaturen ansteht.

ACHTUNG

Dampfbetrieb mit nachgeschaltetem Dampfbetrieb ohne nachgeschaltetem


Elektro-Ölvorwärmer Elektro-Ölvorwärmer
Die Medium-Ölvorwärmer werden je nach vorhandenem Die Medium-Ölvorwärmer werden je nach vorhandenem
Dampfdruck mit den Armaturen pos. 8, 9 oder 10 geliefert Dampfdruck mit den Armaturen Pos. 11, 12, oder 13
(Kap. 6.3.1). geliefert (Kap. 6.3.1). Die gewünschte Öltemperatur wird
Die gewünschte Öltemperatur wird durch entsprechende durch einen Temperaturregler ohne Hilfsenergie erreicht
Dampfdruckeinstellung am Druckregler erreicht. und konstant gehalten. Dieser Temperaturregler besteht
aus Regelventil und Thermostat mit Fühler. Der im Ölaus-
Das anfallende Kondensat wird über den Kondensatablei- gangsstrom plazierte Fühler fühlt hier die Temperatur ab
ter mit einer Unterkühlung von 8 K unter die jeweilige und steuert über den Thermostat das im Mediumeingang
Sattdampftemperatur abgeleitet. Eine Verstellung der befindliche Regelventil, welches den Mediumdurchfluss
Öffnungstemperatur des Kondensatableiters ist nicht entsprechend reguliert.
möglich. Das Kondensat wird durch den Dampfdruck im
Ölvorwärmer über den Kondensatableiter in die Konden- Bei einem Dampfdruck bis 13 bar sollte der Differenzdruck
satleitung gedrückt. Deshalb muss der Druck in der am Regelventil 2 bar, bei 13 bis 20 bar ca. 4 bar sein.
Kondensatleitung stets niedriger sein als der Dampfdruck Liegt der zur Verfügung stehende Dampfdruck zwischen
im Ölvorwärmer (siehe Tab. Kondensatleitungsdruck). Der 20 … 25 bar, so muss dem Regelventil ein Druckregler
maximale Differenzdruck von17 bar darf jedoch nicht über- vorgeschaltet werden, da der Temperaturregler in diesem
schritten werden. Druckbereich nicht mehr zufriedenstellend arbeitet.

Einstellen der Öltemperatur Das anfallende Kondensat wird über den Kondensatablei-
Druckregler nach Leistungsdiagramm (Kap 6.5.3) vorein- ter mit einer Unterkühlung von 8 K unter die jeweilige
stellen. Sattdampftemperatur abgeleitet. Eine Verstellung der
Öffnungstemperatur des Kondensatableiters ist nicht
Im Betrieb erreichte Öltemperatur erfassen und ggf. möglich. Das Kondensat wird durch den Dampfdruck im
Druckreglereinstellung zu korrigieren. Ölvorwärmer über den Kondensatableiter in die Konden-
satleitung gedrückt. Deshalb muss der Druck in der
Kondensatleitung stets niedriger sein als der Dampfdruck
im Ölvorwärmer (siehe Tab. Kondensatleitungsdruck). Der
maximale Differenzdruck von17 bar darf jedoch nicht über-
schritten werden.

Einstellen der Öltemperatur


Die gewünschte Öltemperatur wird durch Drehen des
Thermostat-Griffs über den Sollwertbereich von 40 bis
160° C eingestellt.

Kondensatleitungsdruck
Dampfdruck Druck in der
im Ölvorwärmer Kondensatleitung

bis 1,5 bar ca. 0 bar

ab 1,5 bar ca. 1/3 des Dampfdruckes im Ölvorwärmer; jedoch maximal 17 bar Druckdifferenz

23
6
6.5.3 Leistungs- und Druckverlust-Diagramm
Leistungsdiagramme (maximal erreichbare Öltemperatur bei Heißwasser und Dampf)

Heißwasser
Sattdampf

Die aufgeführte HW-Temperaturen


bzw. Dampfdrücke müssen am
Ölvorwärmereingang anliegen

MV9C
0,5 bar

1,0 bar

2,5 bar

5,0 bar
130°C

150°C
110°C

7,5 bar

15 bar
170°C

10 bar
700

600
Öldurchsatz [kg/h]

500

400

300

200

100
80 90 100 110 120 130 140 150 160

Öltemperatur max. [°C]

MV10A
0,5 bar

1,0 bar

2,5 bar

5,0 bar
130°C

150°C

7,5 bar
170°C

10 bar

15 bar

1000
110°C

900
Öldurchsatz [kg/h]

800

700

600

500

400
80 90 100 110 120 130 140 150 160

Öltemperatur max. [°C]

24
6
Heizöl-Druckverlust MV9C / MV10A
Die Werte wurden mit Heizöl-S ermittelt (max. Viskosität
150 mm2/s bei 50° C und einer Austrittstemperatur von
130° C).
2,5

2,0
MV9C
Druckverlust [bar]

1,5
MV10A

1,0

0,5

0
100 200 300 400 500 600 700 800 900 1000
Brenner-Öldurchsatz [kg/h]

6.6 Technische Daten MV


Ölvorwärmer Inhalt Inhalt Öldruck Mediumdruck max.
Typ Ölwendel [dm3] Mantelraum [dm3] max. [bar] bei 250°C [bar] bei 300°C [bar]

MV9C 2,6 7,8 40 25 25

MV10A 7,5 18,0 40 25 20

Abmessungen MV9C / MV10A

Ausgang bei flüssigem Heizmedium Eingang Öleingang Ölausgang


Heizmedium
i k

e f
h b
g

d
c l
a

Ausgang bei Dampf

Ölvorwärmer Maße in mm
Typ a b c d e f g h i k l

MV9C 640 222 170 108 16 55 G1/2” G1/2” G1/2” M 12 300

MV10A 800 287 250 135 55 84 G1/2” G3/4” G1/2” M 12 300


25
6
6.7 Auslegung von Sattdampf- und Kondensatleitung
Anwendungsbeispiel für unten stehendes Diagramm Nennweite der kondensatleitung
Mit einem Ölvorwärmer Typ MV10A müssen 900 kg/h Bei 11 bar abs. Druck und einer Kondensatunterkühlung
Schweröl von 60° C auf 130° C vorgewärmt werden. von 8 K beträgt die Kondensattemperatur vor der Entspan-
Zur Verfügung steht Sattdampf mit 10 bar Überdruck. nung 175° C.
Am Ende der Kondensatleitung ist 0 bar Überdruck (1 bar
absoluter Druck) vorgesehen. Von dieser Temperatur und 1 bar abs. Druck am Ende der
Kondensatleitung ausgehend, ist die Kondensatleitung bei
Notwendige Sattdampfmenge 68 kg/h Kondensatdurchfluss in DN 25 auszuführen.
Bei einem Öldurchsatz von 900 kg/h und einem ∆t Öl von
70 K wird eine Sattdampfmenge von 68 kg/h benötigt.

Nennweite der Sattdampfleitung


Für eine Sattdampfmenge von 68 kg/h bei einem Über-
druck von 10 bar (11 bar absoluter Druck ) ist die Satt-
dampfleitung in DN 15 auszulegen.

2600 Benötigte Sattdampfmenge Nennweite der Sattdampfleitung


2400
2200
2000
1800 DN50 DN40 DN32 DN25 DN20
1600 300
250 DN15
1400 200
1200 150
1100
1000 DN10
100
900 90
80
800 80
60
700 50 70
600 40 60
30
500 50
20
Öldurchsatz in kg/h

400 40
Sattdampf in kg/h

300 10 30
∆t Öl in K

5
200 20
0,5 0,6 0,8 1,0 2 3 4 5 6 8 10 20 30
Dampfüberdruck in bar

absoluter Druck in bar Nennweite der


(Ende Kondensatleitung) Kondensatleitung DN10 DN15 DN20 DN25

10
DN32

1 1,5 2 3 4 5 7

DN40

DN50

0,5

1 2 3 4 5 6 7 8 910 15 20 25 10 20 30 40 50 60 80100 200 400 600 800


absoluter Druck in bar Kondensatdurchfluss in kg/h
(Kondensat vor Entspannung)

100 110 120 130 140 160 180 200 220


Temperatur in °C (Kondensat vor Entspannung)

26
Anhang A
Viskosität-Temperatur-Diagramm
Temperatur [°F]
40 60 80 100 120 140 160 180 200 220 240 260 280 300 320 340
2000
Viskosität [mm2/s]

Viskosität [E]
200
150
1000 120
Max. Pumpviskosität
600
60
400
300 40
30
200

Max. Ölvorwärmtemperatur*
20

100 Ma
xim 10
alw
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50 Au tH
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40 llw öl
er S
30 te u. 4
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C 3 2,5

B 2
10 1,8
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9 Empfohlene Düsenv
8
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7
1,5
6

5 1,4
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1 1,0
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 110 120 130 140 150 160 170 180
Temperatur [°C]

Bestimmung der Vorwärmtemperatur die Linie “Empfohlenen Düsenviskosität” ziehen und von
Die jeweilige Vorwärmtemperatur kann dem Viskosität- diesem Schnittpunkt senkrecht auf die Temperaturachse
Temperatur-Diagramm entnommen werden. Bekannt sein gehen. Dort wird die gesuchte Vorwärmtemperatur von
muss dabei die Viskosität des vorhandenen Heizöles bei 147° C abgelesen.
einer Bezugstemperatur. Zu beachten ist, dass wegen des
Wärmeverlustes zwischen Ölvorwärmer und Düse der Empfehlung
Thermostat entsprechend höher eingestellt werden muss. Es sind folgende Maximal-Viskositäten in Abhängigkeit von
der Düsengröße zu beachten:
Ablesebeispiel
Bekannt: Im Bereich zwischen den Ölkennlinien
Heizölviskosität: 300 mm2/s bei 50° C A und B Düsen > 0,85 US-gph
Gesucht: B und C Düsen > 2,00 US-gph und
Vorwärmtemperatur in °C über C Düsen > 3,00 US-gph verwenden.
Verfahren:
Von der Viskositäts-Bezugstemperatur 50° C senkrecht * Aufgrund der Komponentenauswahl sollte eine
bis zum Schnittpunkt mit der Viskosität 300 mm2/s gehen, Vorwärmtemperatur von 160°C nicht überschritten
von dort eine Parallele zu der nächsten Ölkennlinie bis auf werden
27
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D-88475 Schwendi

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Druck-Nr. 83001801, Juli 2005


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