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De Kirchturmgickel

Gemeindebrief
der Evang. Kirchengemeinden
Hausen-Oes, Hoch-Weisel und Ostheim

Nummer 14
Oktober 2007

Martin Luther
Martin Luther, Tradition gehen wir in die Zukunft. Sie
wird uns erhebliche Veränderungen
Ulrich Zwingli, bringen. Der evangelische Bevölke-
rungsanteil und die gesellschaftliche
Johannes Calvin Akzeptanz der Kirchen werden sich
Wer kennt die Namen der bedeutend- verringern. Das muss die Kirche nicht
sten Reformatoren überhaupt noch? schwächen, aber es wird sie verändern.
Wer kennt die Unterschiede zwischen In Zukunft wird es noch mehr als heute
den verschiedenen Konfessionen und auf diese vier Punkte ankommen:
Denominationen? 1. Ehrenamtliche tragen und prägen
Martin Luther vielleicht noch am ehe- noch aktiver als heute schon die Ge-
sten, seine Bibelübersetzung, viele sei- meinden.
ner Schriften und Lieder sind auch heu- 2. Gemeinden einer Region werden stär-
te noch berühmt und bekannt. ker sein, wenn sie ihr Angebot mitein-
Am 31. Oktober ist Gedenktag der Re- ander abstimmen.
formation und dieser Tag sollte eigent- 3. Wir werden offener für Menschen
lich immer wieder Anstoß sein, über aus anderen Milieus und mit anderen
die andauernde Reformation der Kir- Lebensgewohnheiten. Die Vielfalt der
che nachzudenken und Modelle für die EKHN ist nicht nur im Großen ein
Zukunft zu entwickeln. Reichtum sondern auch im Kleinen.
Als zukunftsträchtiges Modell möchte 4. Wir werden aussagefähiger über
sich unsere Landeskirche präsentieren, unseren Glauben, über die Hoffnung,
60 Jahre nach ihrer Gründung am 30. die in uns steckt. In einer multireligiösen
September 1947 in Friedberg. Gesellschaft müssen wir das Profil des
Kirchenpräsident Steinacker schreibt evangelischen Glaubens und seiner
in einem Grußwort zu diesem Jubilä- Kirche klar erkennbar machen.“
um: „Unsere EKHN hat im Verbund
der evangelischen Kirchen in Deutsch- Im Herbst grüßt Sie Ihr
land ein wichtiges Profil, denn sie trägt Hans Werner Haas, Pfr.
einen großen geistlichen Reichtum in
sich. Sie ist aufgeschlossen für Neues,
sie diskutiert weltoffen und sie mischt
sich ein. ... Von Beginn an ringt die
Impressum: "De Kirchturmgickel" wird her-
EKHN intensiv um Inhalte, bezieht
ausgegeben von den Ev. Kirchengemein-
Position und bekennt ihren Glauben den Hausen-Oes, Hoch-Weisel und Ost-
konkret. Sie versteht sich als aktives heim (D. Könitzer, Schäfergasse 2, Ost-
und kritisches Gegenüber zur Gesell- heim, Tel. 15525, Pfr. H.W. Haas, Kirch-
schaft und gleichzeitig im Sinne des platz 5, Hoch-Weisel, Tel. 4318). Druck:
Begriffes Volkskirche als Teil dieser Druckerei Mandler, Nieder-Weisel; Aufla-
Gesellschaft. ... Auf der Basis unserer ge: 1200 Exemplare.
Was heißt eigentlich typisch evangelisch?
Vier „Sola“-Grundsätze sind ent- schen Gott und Mensch gibt, jeder Gläu-
scheidend für evangelische Christen: bige Zugang zu Gott hat und jeder
Sola fide – Allein durch den Glauben Bibellesende in Glaubensfragen urteils-
wird der Mensch gerechtfertigt, nicht fähig ist. Darüber hinaus gibt es in der
durch die Werke; Sola gratia – allein ev. Kirche keine Weihe von Priestern.
durch Gottes Gnade wird der Mensch Lutherbibel – auch wenn es viele an-
gerettet; Solus Christus – allein Chri- dere gute deutsche Bibelübersetzun-
stus (und nicht die Kirche) hat die Au- gen gibt, die Lutherbibel gilt wegen der
torität über die Gläubigen; Sola Schönheit ihrer Sprache (besonders
Scriptura – allein die Heilige Schrift ist auch bei den Psalmen) als „Kunstwerk“
Grundlage des christlichen Glaubens, und unübertroffenes Textzeugnis der
nicht die kirchliche Tradition. Heiligen Schrift in deutscher Sprache.
Sakramente – 2 Sakramente hat die Karfreitag – galt lange Zeit, als wich-
evangelische Kirche: Abendmahl und tigster Feiertag der Protestanten, da an
Taufe. Während andere Konfessionen diesem Tag das Abendmahl mit der
7 Sakramente haben, sind aus ev. Sicht Gemeinschaftsbeichte verbunden war.
nur diese beiden biblisch begründbar. Aber ohne Erwartung der Auferste-
Evangelium – aus ev. Sicht ist der hung Jesu an Ostern bleibt Karfreitag
christliche Glaube ganz zentral auf das ein Fest ohne Sinn.
Evangelium (= die Frohe Botschaft /
die Gute Nachricht) bzw. die gesamte Und was ist nicht evangelisch?
Bibel ausgerichtet. Maria - die Mutter Jesu wird in der Ev.
Luther – ohne Luther hätte es vermut- Kirche nicht als Heilige und Mittlerin
lich keine Reformation in dieser Grö- zwischen den Menschen und Jesus an-
ßenordnung gegeben. Luther war so- gesehen. Luther sieht aber in Maria
mit für alle ev. Kirchen – auch für die sehr wohl ein Vorbild im Glauben und
Reformierte Kirche wegweisend. ein Beispiel für Gottes große Gnade,
Konfirmation – die persönliche Be- der sich auch den Niedrigen zuwendet.
stätigung der Taufe eines mündigen Priester – Pfarrer, die geweiht werden
Jugendlichen und der Eintritt ins und dadurch zu Priestern werden und
Erwachsenenalter ist der Grund dieses eine besondere Vollmacht haben, gibt
typischen evangelischen Ritus. es in ev. Kirche nicht, da alle Gläubi-
Pfarrerinnen – im Gegensatz zur ka- gen als Priester gelten.
tholischen und orthodoxen Kirche sind Papst – dass der Papst Stellvertreter
Frauen als Pfarrerinnen gleichberech- Christi auf Erden ist, Oberhaupt über
tigt zugelassen (Gal 3, 28). alle Christen und unfehlbar, kann von
Priestertum aller Gläubigen – dies protestantischer Seite nicht anerkannt
bedeutet, dass es keinen Mittler zwi- werden. Für eine Annäherung an die
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katholische Position könnten ihn sich zeichen beim Aufstehen und zu Bett
Evangelische vielleicht als Repräsen- gehen empfahl. Auch Protestanten kön-
tanten der Christen(heit) vorstellen. nen sich individuell bekreuzigen, um
Zölibat – die Verpflichtung, ehelos zu sich zu segnen oder um die Zugehörig-
leben ist ein typisches Charakteristi- keit zu Christus und dem christlichen
kum des katholischen Priestertums. Glauben auszudrücken.
Prozessionen – diese scheinen auf er- Heilige – aus evangelischer Sicht soll
stem Blick „unevangelisch“, wenn man man Heiliger gedenken, sie als Vorbild
sich prächtige katholische Prozessio- im Glauben nehmen und sich von ihnen
nen mit Reliquien, Figuren, Gegen- stärken lassen. Man soll sie aber nicht
ständen oder historischer Kleidung anbeten, da der einzige Mittler zwi-
vorstellt. Luther lehnte Prozessionen schen den Menschen und Gott Christus
als Demonstration des Katholizismus ist. Zu den „ev. Heiligen“ könnte man
ab, mittlerweile entdeckt man auch im z.B. Franz von Assisi, Elisabeth von
Protestantismus die Wichtigkeit von Thüringen, Hildegard von Bingen und
symbolhaften Handlungen wieder (z.B. Dietrich Bonhoeffer zählen.
der Einzug eines neu-gewählten Kir- Beichte – Bis ins 17. Jahrhundert gab
chenvorstandes). es auch in der ev. Kirche die Einzel-
Knien – als Verehrung Gottes im Got- beichte, um sein Gewissen zu erleich-
tesdienst oder während des persönli- tern. Sie war nie Voraussetzung, um
chen Gebetes, ist typisch katholisch. am Abendmahl teilnehmen zu dürfen,
Weihe – ist die Heiligung und Einwei- da Luther den Zwangscharakter der
hung von kirchlichen Gegenständen / Beichte ablehnte und die Gemein-
Gebäuden / Personen zumeist mit schaftsbeichte im Gottesdienst einführ-
Weihwasser. Der betreffende Gegen- te. Alle Christen sollten freiwillig zum
stand ist künftig nicht mehr für den Abendmahl kommen. Die Beichte setzt
normalen, profanen Gebrauch be- die Erkenntnis und das Bekennen der
stimmt, sondern für einen anderen, re- individuellen Sünden voraus, auf die
ligiösen oder symbolisch-zeichen- vom Pfarrer die Lossprechung (Abso-
haften. In der ev. Kirche wird dagegen lution) bzw. die Vergebung folgt. Dar-
nur die Segnung praktiziert. auf sollte der Gläubige Buße tun, d.h.
Fronleichnam – das Fest des Leibes sein bisheriges Verhalten ändern und
und Blutes Christi und damit des ka- sein Leben umkehren zu Gott.
tholischen Abendsmahls (der Euchari- Apokryphen – sind Bücher zwischen
stie) feiern Protestanten nicht. Altem und Neuem Testament, die Be-
standteil der katholischen Bibel sind.
Vielleicht auch für Evangelische? Luther bewertete sie als: „Bücher, so
Sich bekreuzigen – das Kreuzeszei- der Heiligen Schrift nicht gleich gehal-
chen galt lange Zeit als unevangelisches ten und doch nützlich und gut zu lesen
Zeichen, obwohl es Luther als Segens- sind.“
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Fasten – in der Passionszeit galt lange senheit bzw. Nähe von Jesus im Alltag
Zeit ebenfalls als nicht evangelisch. oder ein Bekenntnis zu ihm sein.
Luther sah die Gefahr, dass die Men- Heilig – was ist uns Protestanten hei-
schen Gott gefallen möchten. Durch lig? Mit Sicherheit gehören Gott, Jesus
die Aktion „7 Wochen ohne“ der ev. und der Heilige Geist, aber auch die
Kirche, bei der evangelische Christen Sakramente, die Rituale (wie Konfir-
freiwillig auf liebgewordene Dinge ver- mation und Eheschließung), die Heili-
zichten, um dem Leiden Christi nach- ge Schrift und der Altar dazu. Viel-
zuspüren, wird die alte Form des Ver- leicht sollten aber auch die 10 Gebote,
zichtes wieder neu entdeckt. der Sonntag, der Gottesdienst mit Pfar-
Ikonen – in der orthodoxen Kirche rer/in, der Segen am Ende des Gottes-
werden Ikonen nicht angebetet, son- dienstes, das Kirchengebäude als Haus
dern verehrt. Anbetung gebührt allein Gottes, die Ehe als Institution und un-
Christus. Da Protestanten auch direkt sere Festtage wieder als „heilig“ ins
zu Christus beten und Christus Mittel- Bewusstsein rücken. Nach Luther ist
punkt des Glaubens ist, kann z.B. eine die Gemeinde Christi selbst heilig.
Jesus-Ikone ein Zeichen für die Anwe- Jens Wantschar

Evangelische Kirchen
1. Landeskirchen Kirchen sind in der Vergangenheit vie-
Bei ev. Kirchen, die in einem bestimm- le ursprünglich lutherische nun unierte
ten Gebiet organisatorisch zusammen- Gemeinden geworden, so dass eine
gefasst sind, spricht man von Landes- Trennung zwischen unierten und lu-
kirchen. Sie werden über die Kirchen- therischen Gemeinden nicht mehr so
steuer finanziert. Inhaltlich sind sie leicht möglich ist.
häufig Volkskirchen. Das bedeutet, dass
bei ihnen größere Teile der Bevölke- b. Reformierte Kirchen
rung Mitglieder sind. Bei den Landes- Reformierte sind im Vergleich zu Lu-
kirchen der EKD unterscheidet man: theranern in der Minderheit. In unserer
Nähe ist z.B. Gambach eine in der
a. Lutherische Kirchen Tradition gebliebene reformierte Ge-
Grundlage sind u.a. der Kleine und meinde. Reformierte berufen sich auf
Große Katechismus Martin Luthers und Ulrich Zwingli und Jean Calvin. Grund-
das Augsburger Bekenntnis. Der lu- lage ist u.a. der Heidelberger Katechis-
therische Gottesdienst legt wert auf mus, es gibt keine Glaubensbekennt-
Liturgie, Predigt und Abendmahl. nisse. Während für Luther im Abend-
Durch die Union mit den reformierten mahl Christus real präsent war, sah
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Zwingli im Abendmahl eine symboli- d.h. stark an der Bibel ausgerichtet und
sche Handlung, die Erinnerung an Chri- vertreten stark konservative evangeli-
stus wecken sollte. Calvin stimmte mit sche Werte. Häufige Freikirchen in
Zwingli überein, wenn er im Abend- Deutschland sind: Freie Evangelische
mahl Christus zwar geistig, aber nicht Gemeinden, Methodisten, Baptisten
materiell anwesend sah. Im Gottes- (Merkmal: Erwachsenentaufen), Men-
dienst gibt es keine Liturgie, die Pre- noniten (Merkmale: Erwachsenentau-
digt nimmt zentralen Raum ein. fe), Pfingstgemeinden (Merkmale: wie
Mennoniten, Betonung des Heiligen
2. Freikirchen Geistes durch persönliche Geistesga-
Evangelische Freikirchen sind Kir- ben, Gottesdienst ohne Liturgie).
chen, die von den Landeskirchen unab- Jens Wantschar
hängig sind. Sie sind häufig evangelikal,

Am 30. September wurde die Ev. Kirche in Hessen und Nassau 60 Jahre alt:

Die Geschichte der EKHN


Die Gründung Martin Niemöller
Die Evangelische Kirche in Hessen und Mit der Wahl von Martin Niemöller
Nassau ist noch gar nicht so alt: Erst (1892-1984) zum ersten Kirchen-
1947 erblickte sie in Friedberg das Licht präsidenten, dem früheren U-Boot-
der Welt. Dort waren Delegierte der Kommandanten, Berliner Pfarrer und
drei Landeskirchen aus Nassau, Hes- persönlichen Gefangenen Adolf Hit-
sen und Frankfurt zum „Kirchentag“ lers im Konzentrationslager Dachau,
versammelt, dem Vorgänger der späte- einem führenden Vertreter der Beken-
ren Kirchensynode. Einstimmig bestä- nenden Kirche, wurde zugleich eine
tigten sie am 30. September 1947 die Richtungsentscheidung getroffen: Vie-
umstrittene Vereinigung der drei Lan- le ihrer Amtsträger verstanden sie fort-
deskirchen, die schon 1933 unter dem
Druck der Nationalsozialisten erfolgt
war. Im „Kirchenkampf“ hatten wäh-
rend des Dritten Reichs in ganz
Deutschland die Mitglieder der Beken-
nenden Kirche für kirchliche Unab-
hängigkeit gestritten gegen die Deut-
schen Christen, die für eine Anpassung
an den nationalsozialistischen Staat ein-
traten.
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an als eine Kirche in der Tradition der fession seiner Untertanen bestimmen
Bekennenden Kirche mit ihrem Auf- konnte. Dieses Prinzip wurde erst im
bau der Kirche von der Gemeinde her 19. Jahrhundert in Folge der napoleo-
(und nicht etwa vom Bischof, einem nischen Kriege aufgehoben, so dass die
Leitungsgremium oder einer Behörde) heutigen Landeskirchen zum Teil noch
und ihren „bruderrätlichen“ Leitungs- die Grenzen des 19. Jahrhunderts wi-
strukturen (Schwestern waren damals derspiegeln und kaum mit den Grenzen
noch weniger im Blick). der Bundesländer übereinstimmen.
Die Synode in Homberg, die Landgraf
Landesherr bestimmt Konfession Philipp 1526 einberufen hatte, gilt als
Aber natürlich beginnt die Geschichte der Gründungstag der hessischen Lan-
der EKHN nicht im Jahre 1947. Die deskirche. Das Reformationsfenster der
drei Vorgängerkirchen brachten jeweils Homberger Stadtkirche zeigt unter dem
ihre eigene Geschichte und Eigenart in Landgrafen die vier Reformatoren: Lu-
das neue Gebilde ein. Der konfessio- ther, Melanchthon, Zwingli und Calvin
nelle „Flickenteppich“ in Deutschland
mit seinen Landeskirchen ist eine Fol- Hessen:
ge der Reformation, in der festgelegt Impulse für den ev. Glauben
wurde, dass der Landesherr die Kon- Im Gebiet der Landgrafschaft Hessen
hatte Landgraf Philipp der Großmütige
schon 1526 die Reformation eingeführt.
Bis heute wirksame Impulse für alle
reformatorischen Kirchen gab der von
ihm berufene Reformator Martin Bucer,
der unter anderem die Konfirmation
mit vorhergehendem Katechismus-
unterricht einführte. Auch die Mitwir-
kung von Ältesten und die Einrichtung
von Synoden gehen auf Bucer und Phil-
ipp zurück.

Nassau:
Lutheraner und Unierte einigen sich
Der bedeutendste Impuls aus dem Her-
zogtum Nassau liegt in der ersten Uni-
on Deutschlands zwischen Lutheranern
(die auf die Reformation Martin Lu-
thers zurückgeht) und Reformierten (die
auf die Reformation Ulrich Zwinglis
und Johannes Calvins zurückgehen),
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die 1817 in Idstein beschlossen wurde. mit Frankfurt: Hier entwarf der Schwei-
Zuvor hatten sich die beiden Konfes- zer reformierte Theologe Karl Barth
sionen innerhalb des Protestantismus im Hotel „Basler Hof“ am 16. Mai
jahrhundertelang zum Teil erbittert 1934 den Text der Barmer Theologi-
bekämpft. In Nassau entstanden zur schen Erklärung, einem bedeutenden
gleichen Zeit auch die ersten Simultan- Bekenntnis des 20. Jahrhunderts, wäh-
schulen, in denen römisch-katholische rend die lutherischen Vertreter in der
und evangelische Kinder gemeinsam Arbeitsgruppe, die sich zur Vorberei-
unterrichtet wurden und nur getrenn- tung der Barmer Bekenntnissynode
ten Religionsunterricht hatten: Den getroffen hatten, einem ausgiebigen
mussten, wie bis heute üblich, die Pfar- Mittagsschlaf frönten.
rer mit wöchentlich vier Pflichtstunden
halten. Dieses Modell – kirchlich ver-
antworteter Religionsunterricht in der
staatlichen Schule – ist heute in den
meisten Bundesländern verwirklicht.

Frankfurt:
Zentrum pietistischer Frömmigkeit Eine streitbare Gemeinschaft gestal-
Die freie Reichsstadt Frankfurt am Main tet Gegenwart und Zukunft
ist kirchengeschichtlich vor allem we- Die gesellschaftlichen Veränderungen
gen des Wirkens von Philipp Jakob und Konflikte der letzten Jahrzehnte
Spener von Bedeutung. Er war ab 1666 haben auch die EKHN bewegt – und
für zwei Jahrzehnte „Senior des luthe- die Menschen in der EKHN haben in
rischen Predigerministeriums“, was ihnen ihren Glauben und seine Konse-
vergleichbar dem heutigen Dekaneamt quenzen in unterschiedlicher Weise zu
ist. Seine „Pia desideria“, die übersetzt formulieren versucht.
„fromme Wünsche“ bedeutet, wurde Bei alledem geht es letztlich um die
zur Programmschrift des deutschen Frage, wie das Evangelium den Men-
Pietismus. Seine „collegia pietatis“ schen der Gegenwart zeitgemäß nahe-
(etwa = Glaubensgesprächsgruppen) gebracht werden kann, ohne seinen
entwickelte sich zum Vorbild für pieti- Kern aufzugeben. Diese Frage steht
stische Kleingruppenfrömmigkeit in auch hinter der Debatte um angemes-
aller Welt. Geistliche Kompetenz nicht sene kirchliche Strukturen, die seit den
nur ordinierten Amtsträgern, sondern neunziger Jahren intensiv geführt wird.
auch den normalen Gläubigen zuzu- Und schließlich ist – bei allem notwen-
trauen ist Erbe und bleibender Auftrag digen Streit – die Geschichte der Kir-
des Pietismus. che die Geschichte des Rufs zur Ver-
Ein weiterer Beitrag zur Kirchenge- söhnung an alle Menschen.
schichte verbindet sich eher zufällig Thomas Kluck (www.ekhn.de)
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Wer macht hier die Musik?
Zum Beispiel: Elke Jung-Fischer
1981 zog ich mit meiner kleinen Fami- Orgelunterricht bei Birgitte Klingen-
lie in unser neu erbautes Haus auf ei- berg-Krause, Kantorin in der Markus-
nem Grundstück meines Vaters, der gemeinde in Butzbach, und konnte die
aus einer Hausener Familie stammte. wunderbaren Instrumente der Markus-
Ich bin Lehrerin und unterrichte seit kirche kennenlernen. Ein gewisser Ehr-
1988 an der Degerfeldschule in geiz erwachte. Bisher spielte ich die
Butzbach. Mein älterer Sohn lebt mit Stimmen Alt und Sopran rechts und
seiner Familie in Butzbach, der jüngere Bass und Tenor links. Nun musste ich
noch in Hausen. lernen, den Sopran mit der rechten, Alt
„Du kannst doch Klavier spielen!“, und Tenor mit der linken Hand und den
sprach mich vor einigen Jahren Hanne- Bass mit den Füßen zu spielen. Der
lore Werner aus dem Kirchenvorstand Übungsaufwand hat sich für mich ge-
an. „Möchtest du nicht unsere Organi- lohnt, ich spiele gerne auf der Orgel
sten Hans und Andreas Groth ab und zu und inzwischen regelmäßig im Hau-
sonntags entlasten und in der Hausener sener Gottesdienst, vertretungsweise
Kirche die Orgel spielen?“ auch in anderen Gemeinden. So konnte
Ich war nicht abgeneigt und begann ich im Herbst 2005 die D-Prüfung im
mich in die Materie einzuarbeiten: Ich Fach „Orgelspiel“ ablegen. Sehr gerne
lernte die Liturgie und erarbeitete mir spiele ich Stücke von J.S. Bach (Kleine
Präludien und Postludien. Die Choräle Präludien, aus dem „Orgelbüchlein“)
waren auf dem Manual kein Problem. und verschiedene andere alte und mo-
Aber die Orgel hat ja noch die Pedale! derne Komponisten.
Mit der Zeit erwachte der Wunsch, Im Weiteren spiele ich auch Klavier
auch die zu beherrschen. Ich nahm und Orgel in einem Ensemble der Mu-
sikschule Butzbach zusam-
men mit einer Querflötistin
und einem Cellisten. Und
last but not least freue ich
mich wöchentlich auf den
Groove in einer Trommel-
gruppe, wo ich die Djembé
und verschiedene Bass-
trommeln spiele.
Für mich ist die Musik ein
sehr wichtiger Bestandteil
meines Lebens.
Elke Jung-Fischer
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Erntedank, was ist das eigentlich?
Und was wird da gefeiert?
Wir Hoch-Weiseler Konfirmanden set-
zen uns gerade im Konfirmandenun-
terricht mit dem Thema Erntedank aus-
einander. Es gibt viele Möglichkeiten
dazu; z.B. lesen wir Geschichten und
verschiedene Texte, singen und bespre-
chen Lieder und basteln viel über das
Thema Brot. Denn Brot ist Leben. Dass
ein Stück Brot nicht gleich ein Stück
Brot ist, haben wir durch eine Geschich-
te gelernt, die wir auch im Ernte-
dankgottesdienst vorgespielt haben. Es den Leuten zu zeigen, dass sie ihnen
geht darin um einen Bäckerladen in beistehen möchten. Als eines Tages ein
Paris, den viele Leute täglich besu- junger Mann ganz außer Atem herein-
chen. Doch das liegt nicht allein am kommt, der sagt, sein Vater wolle ihn
schlagen, antworten die alten Frauen
nur: „Lass uns nur machen!“ Und sie
laden den jähzornigen Vater auf ein
Stück Brot in die Backstube ein und
erklären ihm: „Komm, iss ein Stück
Brot mit uns, das beruhigt. Und iss es
zusammen mit deinem Sohn, das ver-
söhnt. Wir wollen auch ein Stück Brot
essen, um euch beiden bei der Versöh-
nung zu helfen.“ Und sie geben jedem
ein Stück Weißbrot. Und als sie davon
Brot, sondern vor allem an den zwei essen, sehen sie einander an, und die
weisen alten Bäckerfrauen des Ladens, alten Bäckerfrauen lächeln den beiden
von denen man sagt, sie seien Prophe- zu. Schließlich sagt der Vater: „Komm,
tinnen. Die alten Frauen wissen, dass Junge wir müssen an die Arbeit!“
Brot nicht nur zum Sattmachen dienen In dieser einfachen Geschichte erleben
kann und das gefällt den Leuten. Sie wir: Brot kann auch zur Vermittlung
nehmen sich auch Zeit für die Kunden, zweier Streitender dienen.
um ihnen bei Problemen und Sorgen zu Wie ehren das Brot, weil es köstlich ist.
helfen und sie zu unterstützen. Dabei Wir ehren das Brot, weil es unser Le-
benutzen sie das Brot als Symbol, um ben erhält. Wir ehren das Brot, weil es
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uns erinnert, an einen, der selbst Brot Brot, das ihr esst, Gott dafür, dass er es
war und immer noch Brot ist für den euch ermöglicht, dies mit euren Freun-
Hunger der Menschen. den und Lieben zu teilen.
Jesus, das Brot der Welt. Auch wir Kira Urbig-Matthäi
können Brot sein, von dem anderen und Kieran Edwards
leben. Wir danken an Erntedank Jesus
dafür, dass er uns die Bedeutung vom
Brot gelehrt hat und uns täglich neues
schenkt. Denn wir alle essen täglich
Brot, ohne zu merken, wie wertvoll es
eigentlich ist. In vielen Ländern dieser
Erde gibt es diese Möglichkeit für die

Nach dem Gottesdienst wurde in Hoch-


Weisel, wie in jedem Jahr, gemeinsam
zu Mittag gegessen.

Pellkartoffeln, von Rudi Dörr und Gerd


Bink fach-männisch (!) zubereitet, ver-
schiedene Sorten Quark und Fisch -
Menschen nicht. und alle waren zufrieden!
Wir ehren das Brot, weil wir es teilen
können und es uns zu Brüdern und
Schwestern macht, wenn wir es teilen
und gemeinsam essen. Wir ehren das
Brot, weil der Hunger von Millionen
das Brot heilig macht.
Und wir feiern das Erntedankfest, weil
wir froh sind, täglich genug zu essen zu
haben.
Deshalb dankt beim nächsten Stück
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Unsere Zeit in Gottes Hand
Gemeinsamer Kinderbibeltag der Gemeinden
Ostheim, Hoch-Weisel und Hausen-Oes
Am Samstag, dem 8. September 2007
war es endlich soweit. Der langgeplante
Kinderbibeltag zum Thema "Unsere
Zeit in Gottes Hand" fand für die Kin-
der aus unseren drei Gemeinden in Ost-
heim statt.

ten Stationen, die sich an der Prediger-


stelle aus der Bibel orientierten: Alles
hat seine Zeit. Ganz Unterschiedliches
konnten die Kinder hier erleben. So
gab es eine Schatzsuche auf dem Ge-
lände mit Geheimschrift und Schatz-
gutscheinen oder so richtige Tobe- und
Bei ihrer Ankunft wurden die Kinder Wettspiele auf der Wiese. Auch das
im Pfarrhof empfangen und konnten Moment der Ruhe kam nicht zu kurz. In
sofort loslegen. Mit einer Button- der Kirche konnte man die Zeit hören
maschine wurden Namensschildchen oder sogar als großen Eisklumpen
hergestellt und dabei fast unbemerkt schmelzen sehen. Etwas geduldiger
die Gruppen eingeteilt. Aber gemein- mussten die Kinder bei der Station
sam begonnen wurde in der Kirche mit Pflanzen und Ernten sein. Die selbst-
Singen. Dann ging es zu den aufgebau- gesäte Kresse konnte im Topf mit nach

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Hause genommen werden; die wird etwas zu essen. Das bereitete uns das
inzwischen gut gewachsen sein. Zur Team in der Küche vor, und wir konn-
Stärkung vor Ort wurde aber schon mal ten bei schönstem Sonnenschein drau-
die vorgezogene Kresse zum selbstge- ßen zugreifen.
machten Kressebrot verarbeitet. Beim Den Abschluss unseres Kinderbibel-
Basteln einer Zeitperlenkette hatten die tages erlebten wir in der Kirche. Es
Kinder Gelegenheit, darüber nachzu- wurde noch einmal gesungen, erzählt
denken, wofür sie eigentlich ihre Zeit und vor allen Dingen konnten nun die
im Laufe eines Tages brauchen bzw. Schatzgutscheine eingelöst werden. Je-
verbrauchen. des Kind konnte als kleinen Schatz und
Gut begleitet besuchten die Kinder nach Erinnerung an diesen Tag eine kleine
und nach diese fünf Stationen. Doch Sanduhr mit nach Hause nehmen.
zwischendurch gab es natürlich auch Dagmar Haas

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Wir gratulieren zum Geburtstag!
In Hoch-Weisel ...
1.11. Emmi Ruckendorfer, Münsterer Str. 14 (81), 2.11. Erna Weil
November

Kirchgasse 6 (95), 8.11. Elli Bachmann, Hintergasse 13 (82), 9.11.


Maria Jäger, Zwerchgasse 8 (76), 11.11. Otto Balser, Bleichstr. 12
(75), 14.11. Dora Werner, Kirchgasse 1 (81), 14.11. Erich Wirth,
Kirchgasse 6 (70), 24.11. Gertrud Becker, Burggasse 11 (84), 26.11.
Klaus Harnack, Buchenweg 1 (74), 28.11. Werner Bink, Münsterer
Str. 7 (81), 28.11. Hilde Reuter, Burggasse 2 (77), 30.11. Ernst Dämon,
Hauptstr. 30 (79)

3.12. Anna Michel, Hintergasse 22 (92), 4.12. Doris Meier, Burggasse


Dezember

12 (71), 9.12. Elfriede Bernhardt, Fauerbacher Str. 8 (85), 13.12.


Christel Jung, Burggasse 20 (75), 18.12. Ilse Fischer, Hausbergstr. 25
(87), 18.12. Loni Diehl, Wiesenstr. 12 (72), 19.12. Margot Diehl,
Tannenhof Weiler 1 (80), 22.12. Agnes Borsdorf, Hintergasse 10 (79),
25.12. Ewald Häuser, Münsterer Str. 6 (75), 31.12. Heinz Jung,
Langgasse 22 (71)

1.1. Helmut Reidel, Burggasse 8 (81), 3.1. Wilhelmine Ruß, Kirchgasse


5 (78), 3.1. Lieselotte Install, Langgasse 37 (86), 4.1. Erhard Meier,
Januar

Butzbacher Str. 41 (79), 5.1. Erich Imbescheid, Taunusstr. 25 (72), 5.1.


Siegfried Lauer, Buchenweg 8 (72), 7.1. Heinz Wagner, Fauerbacher
Str. 23 (73), 10.1. Margrete Rupp, Burggasse 9 (85), 11.1. Erna
Becker, Hintergasse 27 (88), 20.1. Erich Jung, Butzbacher Str. 34 (78),
28.1. Friedel Dämon, Hauptstr. 10 (73), 29.1. Paula Klier, Hintergasse
18 (86)

... in Hausen, auf der Oes ...


3.11. Else Krebs, Finkgartenweg 3 (78), 7.11. Antonie Sulzmann,
Kirchweg 9 (90), 16.11. Martin Wende, Im Stiegelfeld 10 (74), 19.11.
Hannelore Werner, Butzbacher Weg 14 (73), 12.12. Sigrid Offenba-
cher, Im Stiegelfeld 11 (76), 15.12. Christel Jung, Hauptstr. 6 (77),
16.12. Berta Jentz, Finkgartenweg 11 (77), 30.12. Annemarie Häuser,
Hauptstr. 14 (76), 14.1. Helga Zapf, Hauptstr. 27 (78), 15.1. Ruth
Leuschner, Alte Str. 8 (80)
14
... und in Ostheim.
3.11. Irmtraud Sommerlad, Am Brückenweg 11 (80), 5.11. Brigitte

November
Haub, Schulstraße 12a (73), 6.11. Helene Heß, Goethestraße 8 (84),
7.11. Helga Köller, Hauptstraße 44 (78), 12.11. Lydia Dix, Weinstraße
5 (74), 13.11. Wilhelmine Ehrhart, Hauptstraße 10 (82), 16.11. Gisela
Häuser, Hauptstraße 24 (85), 17.11. Wilma Reul, Goethestraße 6 (72),
18.11. Hilde Schmidt, Kirchgasse 1 (83), 23.11. Eva-Marie Taube,
Schäfergasse 11 (80), 24.11. Anneliese Saßmannshausen, Weinstraße
6a (75), 25.11. Pirmin Dein, Hauptstraße 27 (76), 25.11. Oswald
Schneider, Bahnhofstraße 32 (76), 27.11. Friedhelm Becker, Haupt-
straße 71 (77)

5.12. Karlheinz Räder, Kirchgasse 3 (74), 7.12. Herbert Schneider,

Dezember
Bahnhofstraße 33 (73), 9.12. Reinhold Sorgatz, Bahnofstraße 18 (77),
12.12. Kurt Herget, Hauptstraße 56 (75), 14.12. Helmut Michel,
Hauptstraße 3 (84), 16.12. Walter Hertel, Goethestraße 14 (87), 24.12.
Werner Michel, Hauptstraße 1 (83), 25.12. Irma Müller, Hauptstraße
52 (82), 25.12. Hilde Reuter, Bahnhofstraße 36 (72), 27.12. Hilda
Faber, Hauptstraße 37 (78), 30.12. Renate Guckert, Hauptstraße 7 (71)

2.1. Otto Schmidt, Hauptstraße 29 (71), 6.1. Irmgard Zorn, Hauptstra-


Januar
ße 14 (84), 8.1. Edith Schröder, Goethestraße 4 (79), 18.1. Hildegard
Werner, Schulstraße 5 (72), 20.1. Horst Müller, Hauptstraße 28 (76),
21.1. Kurt Guckert, Hauptstraße 7 (76), 21.1. Wilhelm Well, Haupt-
straße 58 (72), 23.1. Ingrid Schlömer, Sudetenring 4 (74), 24.1. Hilde
Reitz, Weinstraße 33 (74), 27.1. Helmut Werner, Hauptstraße 59 (76),
28.1. Marga Kuse, Schäfergasse 3 (72)

Achtung: Geburtstage können hier nur veröffentlicht werden,


wenn die ausdrückliche Zustimmung vorliegt! (Früher mündlich,
seit 2004 schriftlich). Bei Änderungswünschen bitte eine kurze
Nachricht an das zuständige Pfarramt.

In der Ev. Kirche Hoch-Weisel feierten die Eheleute Ursula und


Hans-Georg Niebuhr am 5. Oktober 2007 ihre Goldene Hochzeit.
15
Trauungen:
Am 18.8.2007 wurden in der Ev. Kirche Hoch-Weisel
Anja Sopp, geb. Ruhl, und Christian Martin Walter Sopp
kirchlich getraut.
Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
1. Johannes 4, 16b

Taufen:
Am 12.8.2007 wurde Leena Haub, geb. 12.5.2007 in Wetzlar,
Tochter von Tanja Haub und Roland Otto, in der Ev. Kirche in
Hausen-Oes getauft.
Am 26.8.2007 wurde Paula Sophie Diel, geb. 2.12.2006 in
Bad Nauheim, Tochter von Laura-Jane Diel und Tim Rüttinger, in der Ev.
Kirche in Hausen-Oes getauft.
Am 26.8.2007 wurde Luan Paul Kroner, geb. 27.3.2007 in Lich, Sohn von
Sabrina und Karsten Kroner, Nieder-Weisel, in der Ev. Kirche in Ostheim
getauft.
Am 30.9.2007 wurde Joana Colleen Imbescheid, geb. 27.9.2006 in Wetz-
lar, Tochter von Vivien Berlet und Jens Imbescheid, in der Ev. Kirche in
Hoch-Weisel getauft.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Matthäus 28, 20

Beerdigungen/Trauerfeiern:
Am 29.7. verstarb Herr Wilhelm Heinrich Hermann Reul,
Römerstraße 11, Ostheim, im Alter von 70 Jahren. Die Beer-
digung fand am 1.8. in Ostheim statt.
Am 4.8. verstarb Tyrese Jerome Rieß, Bahnhofstraße 10,
Ostheim, im Alter von 3 Monaten. Die Trauerfeier fand am 15.8. in Ostheim
statt.
Am 6.9. verstarb Herr Wilhelm Löbrich, Hauptstraße 41, Ostheim, im
Alter von 94 Jahren. Die Trauerfeier fand am 8.9. in Ostheim statt.

Am 10.8. verstarb Herr Heinz Müller, Hausbergstraße 15, Hoch-Weisel, im


Alter von 82 Jahren. Die Beerdigung fand am 15.8. in Hoch-Weisel statt.
Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen,
auf dass wir klug werden. Psalm 90, 12