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Unsere junge Kampagne für den Kommunalwahlkampf! das junge polItmagazIn für baden-württemberg ·
Unsere junge Kampagne für den Kommunalwahlkampf! das junge polItmagazIn für baden-württemberg ·
Unsere
junge Kampagne
für den Kommunalwahlkampf!
das junge polItmagazIn für baden-württemberg · mItglIederzeItschrIft der jungen unIon

IntervIew

„Wir sind die Guten!“ – Der neue General- sekretär Dr. Peter Tauber im Gespräch

europawahl

Die Wahlen und ihre Bedeutung für die Europäische Union im Blickpunkt

hg: reloaded

Wer steckt hinter der neuen hg? Das Redaktionsteam stellt sich vor

2014.1 www.ju-bw.de

2014.1

www.ju-bw.de

anmeldung

43. landestag

der jungen union baden-württemberg 6. – 7.04.014, Bürgerhaus Backnang

Liebe Freundinnen und Freunde, am 6. bis 7. April ist es wie- der soweit: Der 43. ordentliche Landestag der Jungen Union findet in Backnang statt. Dazu treffen wir uns im Bürgerhaus Backnang, um im Vorfeld der Kommunal- und Europawahlen – aber auch bereits im Hinblick auf 016 – gemeinsam über „Das junge Baden-Württemberg“ und die Forderungen der jungen Generation für die Kommu- nen, für Europa und für unser Land zu diskutieren. In den zurückliegenden Monaten konnten wir sehr erfolgreich die Interessen der jungen Generation ver- treten. In diversen Kampagnen und Aktionen und in zahlreichen Arbeitssitzungen mit Erarbeitung eigener Positionen haben wir die Junge Union zu einer starken und wahrnehmbaren außerparlamentarischen Opposi- tion weiterentwickelt. Wir sind die laut-starke Stimme gegen grün-rote Ideologie und Verschuldungspolitik. Der Landestag soll zum einen den Neuwahlen des Landesvorstands und der Positionsbestimmung im Hin- blick auf die anstehenden Wahlen dienen. Doch natür- lich soll der Landestag auch dazu da sein, dass sich JUler aus dem ganzen Land miteinander austauschen. Des-

JUler aus dem ganzen Land miteinander austauschen. Des -  wegen laden wir erneut alle mitglieder

wegen laden wir erneut alle mitglieder herzlich ein, als gäste am landestag teilzunehmen! Weitere Informa- tionen und das Anmeldeformular findet ihr auf unserer Internetseite unter http://www.ju-bw.de/landestag. Ich freue mich auf einen erfolgreichen Landestag in Backnang und hoffe, viele von euch vor Ort zu sehen, wenn wir gemeinsam zeigen, wofür die Junge Union bei uns im Land steht! Herzliche Grüße Euer

Nikolas Löbel
Nikolas Löbel

Landesvorsitzender

nicht vergessen: www.ju-bw.de/landestag
nicht
vergessen:
www.ju-bw.de/landestag

edItorIal

Inhaltsverzeichnis

Interview

„Wir sind die Guten!“ – Dr. Peter Tauber MdB im Gespräch

4

hg: Reloaded

 

Wer steckt hinter der neuen hg?

 

6

Kommunalwahl 2014

7

Wer, wie und was wird gewählt? Aufgaben der kommunalen Gremien Gastbeitrag Landrat Dr. Matthias Neth: „Zukunftsperspektive Kommunalwahl: Welche Chancen haben junge Kandidaten? Kommunalwahl ist JU-Wahl!

8

8

9

schwarz & stark: Junge Köpfe für das ganze Land

 

10

Bezirksteile

 

1

Der Gelbfüßler (Nordbaden) AnStösse (Südbaden)

 

14

Scheibenwischer (Nordwürttemberg) Der schwarze Grat (Württemberg-Hohenzollern)

 

16

 

18

Europawahl 2014

 

Vom JUler zum Kandidaten: WüHo-Spitzenkandidat Norbert Lins

3

Gastbeitrag Dr. Peter Gauweiler MdB: Europas Wert und Reichtum liegt in seiner Vielfalt abgegrätscht: Die Wölfin im Schafspelz pro & contra: Quo vadis Europa?

4

5

6

nagelbrand: Die Sozialdemokratie auf europäischen Irrwegen

8

Rubriken

 

Aus’m Ländle

0

Gewinner & Verlierer Wer wusste es?

 

3

 

5

Lecker! Kochen mit Andreas Walker NL – Nachricht von Löbel

 

9

 

30

Liebe Leserinnen und Leser, die Kommunal- und Europawahl kommt uns mit großen Schritten ent- gegen und wird bestim- mendes Element in den ersten beiden Quartalen 014 sein. Deshalb steht sie in dieser Ausgabe auch im Fo- kus. Vielerorts sind die Kan- didaten bereits nominiert und die Listen aufgestellt. Doch wer, wie & was wird überhaupt gewählt und welche Aufgaben hat eigentlich ein Gemeinderat? Dieser und vieler an- deren Fragen wollen wir in der ersten Ausgabe 014 auf den Grund gehen. Aber auch die Europawahlen kom- men nicht zu kurz und wir werfen einen Blick nach vorn: Wie ist es um Europa im 1. Jahrhundert bestellt? Beim „Durchblättern“ wird Euch neben den bewährten und be- kannten Rubriken das ein oder an- dere neue ins Auge stechen. Wir hoffen, damit Euren Geschmack und Eure Interessen getroffen zu haben und wünschen Euch nun viel Spaß bei der Lektüre. Herzliche Grüße, Euer

nun viel Spaß bei der Lektüre. Herzliche Grüße, Euer Daniel Töpfer Chefredakteur der hg P.S.: Und

Daniel Töpfer Chefredakteur der hg P.S.: Und wenn Euch etwas richtig gutgefälltoderesdochvielleichteher ein „Griff ins Klo“ gewesen ist: Lasst es uns wissen unter hg@ju-bw.de.

Termine:

05.04.2014, 10.30: Kolloqium der JU Südbaden „Die Umbrüche in der arabischen Welt –

Ursachen und mögliche

Folgen“ mit Oberst a.D. Eberhard

Möschel, Kurhaus in Titisee

26.-27.04.2014: JU-Landestag, Bürgerhaus Backnang, Infos: www.ju-bw.de/landestag 05.-06.07.2014: Bezirkstag der JU Südbaden, Görwihl

07.-10.08.2014: Cadenabbia-Kolloquium

in der Villa la Colina, Cadenabbia

19.-21.09.2014: JU-Deutschlandtag, Inzell

27.-28.09.2014: Landestag der Schüler Union, Stuttgart

3 3

IntervIew

„Wir sind die Guten!“

lieber peter, du wirst als progressiv und konserva- tiv beschrieben, wie geht das zusammen? General Scharnhorst hat einmal gesagt: „Konservativ sein heißt, an der Spitze des Fortschritts zu marschie- ren“. Du siehst, das passt also wunderbar zusam- men! du bist studierter his- toriker, wie hilft dir das im alltagsgeschäft und bei deiner arbeit im bun- destag? Ich persönlich glaube, es hilft mir total. Weil es mich in die Lage versetzt,

in größeren Zeitabläufen

zu denken. Selbstverständ- lich möchte ich Wahlen gewinnen und ganz besonders auch die nächste, aber ich frage mich natürlich schon bei vielen Dingen, die wir tun, was das für unser Land in 0, 30 oder 40 Jahren bedeutet. Und umgekehrt bin ich

mir darüber bewusst, dass die Dinge, die wir heute ent- scheiden, für die Zukunft große Auswirkungen haben. Und da glaube ich, dass mein eigentlicher Beruf sehr hilfreich ist. du denkst also im großen ganzen. die bundestags- wahlen 2017 stehen – noch nicht ganz – vor der tür, aber du überlegst schon, wie es dann weitergehen kann? Ich denke natürlich an 017, weil ich will, dass wir dann gut ab- schneiden, aber ich denke auch darüber hinaus. Das zeichnet unsere gute Arbeit in der Unionsfamilie

auch aus, wir denken nicht nur von heute auf morgen, sondern machen uns Gedanken, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen. lass uns kurz ein wenig zurückblicken: du bist als juler direkt in der cdu durchgestartet. wie lau- tet dafür das patentre- zept? als juler sehr gute arbeit machen und sich dann mit Kraft in den sat- tel setzen? So allgemein kann man das nicht fassen. Es ist na- türlich sehr unterschied- lich, auch von Region zu

Region. Grundsätzlich bin

ich sehr dafür, dass die JU- ler sich aktiv in der JU einbringen und dort Dinge ge- stalten und voranbringen. Denn es gehört auch dazu, der eigenen Mutterpartei mal kräftig zu widersprechen. Wenn man gleich auch in der CDU aktiv wird, ist man in andere Disziplinen eingebunden und kann das nicht tun, wie man vielleicht gerne möchte. Und ich empfehle jedem JUler, so einen Streit mit der Mutterpartei auch mal durchzufechten, weil am Ende werden wir, auch in der CDU, mit allen anderen immer streiten müssen. Und Streiten ist bekanntermaßen nicht leicht: man braucht die richtigen Argumente, muss eine Niederlage einste- cken, usw. – das alles lernt man in der Jungen Union, auch ab und zu mal im Streit mit der CDU. Wenn es aber um Wahlkämpfe geht, dann müssen wir geschlossen kämpfen, dann brauchen wir die Junge Union! Denn ich habe bislang nicht erlebt, dass wir ohne die Junge Union eine Wahl gewonnen hätten. Die Junge Union ist sehr wichtig – das sage ich auch, weil ich selbst aus der Jun- gen Union komme – und sie soll sich ihre Eigenständig- keit weiterhin bewahren.

sie soll sich ihre Eigenständig- keit weiterhin bewahren. Peter Tauber im Gespräch mit Daniel Töpfer „Ich

Peter Tauber im Gespräch mit Daniel Töpfer

„Ich empfehle jedem juler, so einen streit mit der mutterpartei auch mal durchzufechten“

IntervIew

wie löst du den daraus entstehenden Konflikt zwi- schen cdu und ju? Im herzen juler, aber vom amt her cdu? Da gibt’s keinen Konflikt! Wenn Du einmal JUler warst, wirst Du immer JUler bleiben! wir wissen von dir, dass du der ju gerne unter die arme greifst, wenn es mal klemmt. wie sieht das konkret aus? bist du an- sprechpartner, 24 stun- den am tag, 7 tage die woche? Rein theoretisch ja! Man kann mich über Facebook und Twitter erreichen. Das beginnt mit der Frage nach einem Praktikum im Konrad-Adenauer-Haus bis hin zu der konkreten Un-

terstützung vor Ort, sei es

bei einer JU-Veranstaltung oder wenn mal ein Kontakt hergestellt werden soll. stichwort Konrad-adenauer-haus: Ist das gut auf- gestellt, gibt’s da viele junge, dynamische Köpfe? Also ich persönlich bin vom Konrad-Adenauer-Haus total beeindruckt! Ich bin ja sozusagen „neu reingekom- men“ und kannte es bislang nur von außen. Aber ich muss sagen, da sind echt viele richtig gute Jungs und Mädels am Start. Wenn ich das jetzt in „JU-Sprech“ über- setze und mir überlege, welches Bild für das Konrad- Adenauer-Haus passend ist, (Anmerkung der Redaktion:

Peter hat an anderen Stellen bislang immer seine große Leidenschaft für Starwars bemüht), dann ist das „Men in Black“. Getreu dem Motto „The enemy is near, the eli- te is here“ sind wir im Konrad-Adenauer-Haus sehr gut aufgestellt und kümmern uns darum, dass alle wissen:

Wir sind die Guten! du bist sehr bekannt für deine offenheit, deine Klarheit in den argumenten und deine modernen thesen. Ist da der job des cdu-generalsekretärs ge- nau der richtige? da muss man ja teilweise auch mal ordentlich auf den putz hauen, oder? Man muss auch mal klare Worte sprechen, das stimmt. Mir ist aber auch wichtig, dass wir Volkspartei sind und damit Menschen mit ganz unterschiedlichen Wurzeln und Meinungen eine Heimat bieten. Das heißt, dass wir als Volkspartei unbedingt auch so breit aufgestellt sein

müssen, damit sich viele mit uns identifizieren können. Deswegen ist die Fähigkeit, zu integrieren und Leute mitzunehmen für einen CDU-Generalsekretär mindes- tens genau so wichtig, wie auf den Putz zu hauen. wir haben versprochen, unser Interview kurz und knackig zu fassen, deshalb abschließend eine letzte frage. du bist gebürtiger hesse, aber heute in lud- wigsburg und damit im schönen schwabenländle:

wenn du jetzt wählen könntest zwischen hand- käs‘ mit musik oder spätz- le mit soß, was nimmst du? Spätzle! Das muss ich gestehen. Wenn Du mich jetzt aber nach hessischer Fleischwurst gefragt hät-

test, wäre die Antwort an-

ders ausgefallen! dann wünsche ich guten appetit und sage danke für deine zeit und das spontane Interview! Das Interview führte Daniel Töpfer am 25.01.2014.

Das Interview führte Daniel Töpfer am 25.01.2014. Nach dem Interview blieb Zeit für eine Runde Tischkicker

Nach dem Interview blieb Zeit für eine Runde Tischkicker

Zur Person

1995 – 1996 bis 000

Ableistung des Wehrdienstes Abschluss seines Studiums der

001 – 003

Mittleren und Neueren Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft Hauptamtlicher Landesgeschäfts- führer der Jungen Union Hessen

2003

– 2004

Persönlicher Referent der hes-

2003

– 2009

sischen Kultusministerin und stellv. Ministerpräsidentin Karin Wolff MdL Landesvorsitzender der JU Hessen

004 – 007

Promotion an der Johann Wolfgang

seit 2009

Goethe-Universität (Historisches Seminar) Mitglied des Deutschen Bundestags

2011

Beförderung zum Oberleutnant der

2012

Reserve Gründung des „cnetz – Verein für

seit 013

Netzpolitik“ (Sprecher bis 2014) Generalsekretär der CDU Deutsch- lands

hg: reloaded

hg: reloaded

Endlich ist‘s soweit: „Die hg ist wieder da!“ – wird sich der ein oder die andere beim Blick in den Briefkasten gedacht haben. Nach nahezu einem Jahr Abstinenz hat sich das hg-Redaktionsteam über den Jahreswechsel hinweg neu formiert und ist nun voller Tatendrang, un- ser Mitgliedermagazin wieder „auf Kurs“ zu bringen. „Wir“ – das ist in erster Linie das Redaktionsteam (vgl. Impressum), „wir“, das seid in diesem Kontext aber auch insbesondere Ihr, liebe Leserinnen und Leser.

Denn wir haben den Anspruch, das wichtigste Sprach- rohr für unsere Mitglieder in Baden-Württemberg zu werden. Wir wollen Diskussionsplattform sein, auf der auch kontroverse Meinungen ausdrücklich erwünscht sind. Und dafür brauchen wir Eure Hilfe: Beteiligt Euch! Schreibt uns, was Euch gefällt und was Euch missfällt. Was Euch interessiert und wo Ihr beim Lesen fast ein- schlaft. Denn nur wer sein Profil schärft, gewinnt an Kontur! Das gilt ganz besonders auch für unsere hg.

an Kontur! Das gilt ganz besonders auch für unsere hg. Chefredakteur Daniel Töpfer „Wege entstehen dadurch,
Chefredakteur Daniel Töpfer „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“, hat mal ein schlauer Mann
Chefredakteur
Daniel Töpfer
„Wege entstehen dadurch, dass
man
sie geht“,
hat
mal
ein schlauer
Mann gesagt. So
ungefähr
habe
ich mir
die
neue Herausforderung
zum neu-
vorgestellt, als ich im Dezember 2013 vom Landesvorstand
Chefredakteur der hg gewählt wurde. Redaktionelle Erfahrungen
sammelte ich
die letzten drei Jahre
bei der Arbeit für
das
von
mir
ins Leben gerufene Mitgliedermagazin meines Heimatkreisverbands
Böblingen,
dessen
Vorsitzender
ich seit
rund
einem Jahr sein darf.
an der Hoch-
Studiert habe ich nach dem Abitur Public Management
schule für öfftl. Verwaltung
und Finanzen
in Ludwigsburg
und
seit
Juni 013
der
leite ich eine Stabsstelle des Oberbürgermeisters bei
Stadt Böblingen. Auf die neue Aufgabe, viele interessante Themen
&
Beiträge
und
gute Diskussionen
mit Euch
allen freue ich
mich
ganz besonders!
Chef vom Dienst Christopher Felder Es ist eine große Ehre für mich, in der humanen
Chef vom Dienst
Christopher Felder
Es ist eine große Ehre
für mich, in der humanen gesellschaft
von nun an die Aufga-
be des Chefs
vom
Dienst zu übernehmen. Gemeinsam
mit Daniel und dem
restli-
chen Redaktionsteam möchte ich das Magazin grundlegend erneuern und auf einen
neuen
Felder, zur Zeit 19 Jahre jung
Standard bringen. Mein Name ist Christopher
(Economics and
und Student in Tübingen
Business Administration). Vor anderthalb
Kreisvorsit-
Jahren habe ich im Kreis Böblingen
eine Schüler Union gegründet, deren
zender ich bis vor kurzem
war. Neben
meiner Funktion als Gebietsvorsitzender der
Jungen
Union Herrenberg & Gäu war ich außerdem ein Jahr lang Bundesgeschäfts-
davon engagiere ich mich in der
führer der Schüler Union Deutschlands. Außerhalb
Freiwilligen
Feuerwehr Tübingen.
neue Aufgabe im Team der
Ich freue mich über meine
humanen gesellschaft
und bin gespannt auf die
weitere Arbeit für das Magazin!

6 6

der Ich freue mich über meine humanen gesellschaft und bin gespannt auf die weitere Arbeit für

Kommunalwahl 2014

Kommunalwahlen am 25. Mai

Wer, wie und was wird gewählt?

Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Was wird bei den Kommunalwalwahlen gewählt? Bei den Kommunalwahlen werden die Kreisräte in den 35
Was wird bei den Kommunalwalwahlen gewählt?
Bei den Kommunalwahlen werden die Kreisräte in den 35 Landkreisen,
die gemeinderäte
in 1.101 Städten und Gemeinden sowie
in rund 410 Gemeinden
mit Ortschaftsverfassung
die ortschaftsräte von insgesamt ca. 1.604 Ortschaften gewählt. In der Region Stuttgart
wird außerdem die regionalversammlung
des Verbands Region Stuttgart gewählt.

Wer darf am 25. Mai 2014 wählen?

Erstmals haben jugendliche ab 16 jahren

die Möglichkeit, von

ihrem aktiven Wahlrecht

Gebrauch zu machen. Somit umfasst

die Gruppe der Erstwähler nun die 16 bis

3-Jährigen. Über das

passive Wahlrecht, also das Recht, gewählt zu werden, verfügt

man weiterhin erst mit Erreichen

des 18. Lebensjahres.

wählen

Um

dürfen, muss

man mindestens

zu

drei Monate

seinen

Hauptwohnsitz

in der

Gemeinde haben. Bei

den Ge-

meinderats-, Kreistags und

Ortschaftsratswahlen

sind auch

EU-Ausländer wahlberechtigt. Wie wird gewählt? Bei den Gemeindewahlen erhält jeder Wähler so viele Stimmen, wie
EU-Ausländer wahlberechtigt.
Wie wird gewählt?
Bei
den Gemeindewahlen
erhält jeder Wähler so
viele Stimmen, wie
Sitze
im jeweiligen Gremium
(Kreistag,
zu wählen sind. Dabei bestehen verschiedene Möglichkeiten, seine
Gemeinde- oder Ortschaftsrat)
Stimmen zu
verteilen. Entweder kreuzt man eine Partei oder eine Wählergruppe
direkt an, dann fallen alle zu vergebenden
Stimmen automatisch an diese Gruppierung. Man
kann aber auch gezielt die Chancen einzelner
Bewerber ver-
bessern, indem man
ihnen mehrere Stimmen
gibt („kumulieren“) –
pro
Kandidat sind bis zu
drei Stimmen
er-
laubt.
Der Wähler kann seine Stimmen aber auch
auf Bewerber verschiedener Parteien verteilen, auch hierbei
kann er den jeweiligen Bewerbern mehrere Stimmen geben.

Was ist 2014 neu?

• Herabsetzung des Alters für das aktive Wahl-

recht – Wählen ab 16

• Neues Berechnungsverfahren

für die Sitzver-

teilung – bislang Laguë/Schepers

nach D’Hondt, jetzt Sainte-

• Abschaffung

der Möglichkeit,

bei Kreistags-

wahlen in zwei Wahlkreisen zu

kandidieren

céline santus Céline Santus ist Beisitzerin im Bundesvorstand der Schüler Union Deutschlands, stellv. Vorsitzende
céline santus
Céline Santus ist Beisitzerin im
Bundesvorstand der Schüler Union
Deutschlands, stellv. Vorsitzende des JU-Kreisverbands
Bodensee und Teil der hg-Redaktion.

Kommunalwahl 2014

• Satzungsrecht naler Ebene • • Verwal- • Personalhoheit – allen Angelegen- • muss sich
• Satzungsrecht
naler Ebene
Verwal-
• Personalhoheit
allen Angelegen-
• muss sich

Aufgaben der kommunalen Gremien

Was sind das eigentlich für Gremien, die bei den Kommunalwahlen am 25. Mai neu besetzt werden sollen? Wir stellen sie und ihre Aufgaben kurz vor.

Gemeinderat

– Rechtsetzung auf kommu-

Etatrecht – legt den Haushalt fest

Planungshoheit – entscheidet über die Ord-

nung und Gestaltung des Gemeindegebiets

entscheidet über die

Ein-

stellung von Gemeindebediensteten

an Treuepflicht

und Verschwie-

genheit halten, muss

gesetzmäßig Handeln

Ortschaftsrat

städten!

nur in manchen

öffentlichen

der

Beratung

tung Vorschlagsrecht in

heiten, die die Ortschaft betreffen

kann Aufgaben vom Gemeinderat zu-

gewiesen bekommen

Zukunftsperspektive Kommunalwahl:

Welche Chancen haben junge Kandidaten?

Kommunalpolitik hat auf viele Lebensbereiche Ein- fluss, die insbesondere auch für die junge Generation wichtig sind, wie beispielsweise Förderung der örtlichen Vereine, Nutzung von Sporthallen, Jungendzentren, Entwicklung der lokalen Bildungslandschaft und vieles mehr. Dies alles sind Themen, die Jugendliche und junge Erwachsene unmittelbar angehen. Kommunalpolitik ist spannend. In unseren leistungs- starken Kommunen, den Gemeinden, Städten und Landkreisen, können junge Menschen vor allem junge Themen besetzen, ihre Ideen und Vorstellungen ein- bringen und verwirklichen. Als Teil der Kommune wir- ken sie aktiv an der Willensbildung mit und haben damit große Gestaltungsmöglichkeiten für ihr unmittelbares Lebensumfeld. Daher wünsche ich mir, dass sich noch mehr junge Frauen und Männer als bisher in die Verantwortung nehmen lassen und sich zur Wahl stellen. Viele junge Kandidatinnen und Kandidaten erhöhen natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass eine größe- re Anzahl an Jugendlichen und jungen Erwachsenen sich

für die Politik in ihren Heimatgemeinden und -kreisen interessiert, ihre demokratischen Rechte wahrnimmt und zur Wahl geht. Mit der Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre haben auch diese Erstwählerinnen und Erstwähler mit dem Gang zur Wahlurne ein Mitbestim- mungsrecht, das sie nutzen sollten – nicht zuletzt für ihre eigene Zukunft.

dr. matthias neth Dr. Matthias Neth, geboren 1979 in Stuttgart-Bad Cannstatt, studier- te Rechtswissenschaften an
dr. matthias neth
Dr. Matthias Neth, geboren 1979
in Stuttgart-Bad Cannstatt, studier-
te Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen
und der Université de Lausanne sowie Verwaltungswis-
senschaften in Speyer. Nach mehreren Stationen in der
Innenverwaltung seit 2009 wurde er im Juni 2013 zum
Landrat des Hohenlohekreises gewählt und ist seit dem
Amtsantritt am 23. Juli der jüngste Landrat in BaWü.

Kommunalwahl 2014

Kreistag

• wählt den Landrat

Satzungsrecht Rechtsetzung auf kommunaler Ebene

• Etatrecht – legt den Haushalt fest

Personalhoheit entscheidet über die Einstel- lung von Landkreisbediensteten

• Aufgabenbereich u. a.: ÖPNV, Sozial- & Jugend- hilfe, Landkreisschulen

Aufgaben setzt der Kreis-

• wegen der Vielzahl an

tag Ausschüsse ein

Regionalversammlung

nur in der region stuttgart!

• Satzungsrecht

– Rechtsetzung auf

kommu-

naler Ebene

• Etatrecht – legt den Haushalt fest

• Entscheidungen

über Themen,

die

zur Stär-

kung

der

Zusammenarbeit

der

in

Region

Stuttgart beitragen

• dazu

gehören

Regionalplanung,

Wirt-

u. a.:

schaftsförderung, Nahverkehr, Messe, Kultur-

& Sportförderung

(cs)

nur 3,6 % der gemeinderatsmitglieder waren im jahr 2009 35 jahre alt oder jünger. das

nur 3,6 % der gemeinderatsmitglieder waren im jahr 2009 35 jahre alt oder jünger. das wollen wir diesmal ändern!

Kommunalwahl ist JU-Wahl!

Erstmals in Baden-Württemberg darf bei der Kommu- nalwahl ab 16 Jahren gewählt werden. Damit wird es am

25. Mai 2014 etwa 780.000 Erstwähler geben. Die Kommu- nalwahl bietet somit für die junge Gene- ration eine große Chance, sich aktiv in

der Politik vor Ort vertreten zu lassen. Eine einmalige Chance für die Junge Union! Natürlich ist die Kommunalwahl im Wesentlichen eine Persönlichkeitswahl. Gute Kandidatinnen und Kandi- daten vor Ort sind die Grundlage für eine erfolgreiche Kommunalwahl. Doch gehört zu einem erfolgreichen Wahlkampf auch eine gute Öffentlichkeitsarbeit eines jeden Einzelnen. Der Ring politischer Jugend (RpJ) Baden-Württem- berg, ein parteiübergreifender Zusammenschluss aus Junge Union, Jusos, Grüne Jugend und Junge Liberale, richtet zur Kommunalwahl eine Homepage ein. Unter www.gestalte-bw.de können sich Jungwähler über die verschiedenen Standpunkte der politischen Jugendor-

ganisationen informieren. Daneben können sich junge Kandidaten mit einem Steckbrief neben anderen jungen

Du kandidierst für den Ortschaftsrat, Gemein- derat oder Kreistag? Dann registriere dich jetzt unter
Du kandidierst für den Ortschaftsrat, Gemein-
derat oder Kreistag?
Dann registriere dich jetzt
unter www.gestalte-bw.de und helfe mit, dass
die Kommunalwahl zu einer JU-Wahl wird!

Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Baden-Wür ttem- berg präsentieren. Mit über 11.000 JUlern in ganz Ba- den-Württemberg

müssen wir unsere Stärke vor Ort nutzen und deutlich machen: Wir – die JU und die CDU – sind die Baden- Württemberg-Partei!

fabian gramling Fabian Gramling ist Finanzreferent der Jungen Union Baden-Württem- berg und Landesvorsitzender des
fabian gramling
Fabian Gramling ist Finanzreferent
der Jungen Union Baden-Württem-
berg und Landesvorsitzender des RpJ. Er arbeitet seit sei-
nem Hochschulabschluss im Bereich der Steuerlehre bei
einer der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.

Kommunalwahl 2014

Junge Köpfe für das ganze Land

Die Kommunalwahlen kommen immer näher auf uns zu. Zahlreiche JUler werden da- bei landauf, landab nicht als reine „Plakatkleber“ im Einsatz sein, sondern direkt für ein kommunales Parlament kandidieren. Wir stellen heute vier von ihnen vor.

fb.com/mark.fraschka Twitter: @MarkFraschka Mosbach / Neckar-Odenwald-Kreis Mark Fraschka In der Heimat fest
fb.com/mark.fraschka
Twitter: @MarkFraschka
Mosbach / Neckar-Odenwald-Kreis
Mark Fraschka
In
der Heimat
fest
verwurzelt
und
Politik
als Leidenschaft
da ist
die
Kandidatur für den Stadtrat der
Großen Kreisstadt
Mosbach
und
den
Kreistag des Neckar-Odenwald-Kreises für
den 30-jährigen Mark
Fraschka
eine Selbstverständlichkeit. Mark
ist seit 2010 Kreisvorsit-
zender im Neckar-Odenwald-Kreis
und wurde
2011 erstmals
in den
Landesvorstand der Jungen Union gewählt.
Das zweitbeste Ergebnis
bei der Nominierung
für den Stadtrat und
sogar das beste bei der Auf-
stellung für den Kreistag geben
spürbaren Rückenwind.
Jetzt gilt es
für ihn in Mosbach, wo nach dem unechten Teilortswahlrecht
gewählt
und die Listen der CDU nach dem Alphabet aufgestellt werden,
wird
das gute
Ergebnis auch
in den Wahlkabinen zu erreichen. Vor allem den Themen „Infrastruktur im
ländlichen Raum“,
„Stadtentwicklung“ und „Wahlrecht ab 16“ will
er sich mit seiner
JU besonders widmen.
ab 16“ will er sich mit seiner JU besonders widmen. Freiburg Carolin Jenkner Die 27-jährige

Freiburg

Carolin Jenkner

Die

27-jährige Mathematikerin kandidiert auf

Listenplatz 2

bei

den

Stadtrats-

wahlen in Freiburg. Neben der Geschäftsführerin der

JU Südbaden werden noch

acht weitere JU-Kandidaten auf der Liste vertreten sein. Mit jungen Themen wie

Vereinbarkeit

Familie

und

Beruf,

bezahl-

von

barem Wohnraum und

dem

Motto

„Ein

junges

Freiburg für junge Freiburger“ stellt

sie sich dem

Wahlkampf in der heiß umkämpften Studenten- stadt.

Dabei macht die JU Freiburg

mit vielseitigen Ak-

tionen auf sich aufmerksam. So wird

unter dem

Motto „Wie geht‘s dir Freiburg“

eine

Bürgerbe-

fragung gestartet, die

JU plant

des Weiteren

eine

Erstwählerparty mit Speeddating

mit den

Kandidaten,

die

klassische

Kneipentour

sowie

eine

Popcornaktion

der Innenstadt

in

an Frei-

tag- und Samstagabenden.

fb.com/c.jenkner

eine Popcornaktion der Innenstadt in an Frei- tag- und Samstagabenden. fb.com/c.jenkner www.carolin-jenkner.de

www.carolin-jenkner.de

eine Popcornaktion der Innenstadt in an Frei- tag- und Samstagabenden. fb.com/c.jenkner www.carolin-jenkner.de

Kommunalwahl 2014

Kommunalwahl 2014 Esslingen / Region Stuttgart Natalie Pfau fb.com/natalie.pfau.3 Die 26-jährige Vorsitzende der JU
Esslingen / Region Stuttgart Natalie Pfau fb.com/natalie.pfau.3 Die 26-jährige Vorsitzende der JU Region Stuttgart,
Esslingen / Region Stuttgart
Natalie Pfau
fb.com/natalie.pfau.3
Die 26-jährige
Vorsitzende der JU
Region Stuttgart, Natalie Pfau,
kandidiert auf Listenplatz 7 des
CDU-Kreisverbandes Esslingen für
die Regionalwahlen. In der Regionalversammlung will
sie neben dem
JU-Kreisvorsitzenden
Tim
Hauser,
der für
Listenplatz 2
kandidiert,
jungen Menschen aus dem Landkreis
Esslingen eine Stimme geben.
Raum
Da sich die Region Stuttgart als attraktiver, wirtschaftsstarker
mit einer hohen Lebensqualität auszeichnet, möchte
sie kämpferisch
dazu
beitragen,
dass
sie
lebenswert,
wirtschaftlich leistungsstark
und ökologisch intakt bleibt.
Die Doktorandin
der
Politikwissenschaften setzt sich
vor allem
für
die jungen
Themen Anschlussmobilität
und
Nachtbusse,
WLAN in
Städten, nachhaltige Stadtentwicklung und
eine sichere, bezahlbare
und nachhaltige Energieversorgung in
der gesamten Region ein.
nachhaltige Energieversorgung in der gesamten Region ein. U l m S c h m a u
nachhaltige Energieversorgung in der gesamten Region ein. U l m S c h m a u
nachhaltige Energieversorgung in der gesamten Region ein. U l m S c h m a u
nachhaltige Energieversorgung in der gesamten Region ein. U l m S c h m a u
nachhaltige Energieversorgung in der gesamten Region ein. U l m S c h m a u

Ulm

Schmauder

Wolfgang

Ulm kandidiert der 6-jährige

Für den Stadtrat

von

Union Alb-Donau/Ulm,

Kreisvorsitzende der Jungen

Seine Kandidatur auf Platz 9

Wolfgang Schmauder.

unter einem guten Stern

steht sicherlich

der CDU

Kulitz

Jessica

Ulmer JUlerin

war doch bereits die

mit einem respektab-

letzten Kommunalwahl

bei der

len Wahlergebnis in den Stadtrat gewählt worden.

größten Kreisverbän-

Als Kreisvorsitzender einer der

Menschen der Schuh

wo den jungen

de weiß er auch,

können. Wir dür-

drückt und wird von daher bei der Kommunalwahl Vollgas geben

was die JU Ulm planen wird.

fen gespannt sein,

fb.com/wolfgang.schmauder

Und Du?

du kandidierst für ein

kommunales parlament?

Damit wir Dich

über unsere Ange-

bote

informieren und

gemeinsam

schlagkräftig

die

in

heiße Wahlkampfphase ein-

können, haben wir die Orts- und Kreisvorsitzenden

steigen

gebeten, uns Listen ihrer

Kommunalwahlkandidaten zukommen

zu lassen.

Die Vorlage findet ihr online unter

http://www.ju-bw.de/intern/. Wer noch nichts von uns gehört hat, kann sich auch di-

rekt

lgs@ju-bw.de

unter

melden. Weitere Infos über unsere Angebote findet

ihr auf

S. 31. Bitte beachtet auch das Angebot des Rings politischer Jugend

(siehe S. 9).

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der gelbfüssler

der gelbfüssler der gelbfüssler BEZIRKSTEIL DER JU NORDBADEN Liebe Freundinnen und Freunde, bei unserem Bezirks -
der gelbfüssler der gelbfüssler BEZIRKSTEIL DER JU NORDBADEN Liebe Freundinnen und Freunde, bei unserem Bezirks -

der gelbfüssler

BEZIRKSTEIL DER JU NORDBADEN

Liebe Freundinnen und Freunde, bei unserem Bezirks- tag Ende Januar in Na- gold haben wir die Wei- chen für unsere künftige Arbeit gestellt. Wir hatten uns dabei inhaltlich der am 5. Mai stattfindenden Eu- ropawahl gewidmet. Unsere mehr als 100 anwesenden Delegierten haben ein klares Bekenntnis zu Europa abgegeben und den Leitantrag „Ein starkes Europa - nur mit uns“ einstimmig beschlossen. Für Euer Vertrauen bei meiner Wiederwahl möchte ich mich auch auf diesem Wege noch einmal herzlich bedanken. Mit unserem neu- en Vorstandsteam können wir die vor uns lie- genden Aufgaben jetzt kraftvoll anpacken! In den kommenden Monaten gilt unser volles Augenmerk der anstehenden Kom- munalwahl und der Unterstützung unserer JU-Kandidaten vor Ort. Euch allen wünsche ich viel Erfolg bei Euren Kandidaturen – wir brauchen mehr Vertreter der jungen Genera- tion in den Kreistagen und Gemeinderäten! Ich freue mich auf die weitere Zusam- menarbeit mit Euch allen und stehe Euch für Gespräche und Aktionen in den Orts- und Kreisverbänden jederzeit gerne zur Verfü- gung. Mit herzlichen Grüßen Euer

David Ruf Bezirksvorsitzender
David Ruf
Bezirksvorsitzender

Deutschlandtag

ju nordbaden zu gast in erfurt

Mit einer starken Delegation war der JU-Bezirksverband Nordbaden beim diesjährigen Deutschlandtag Mitte Novem- ber in Erfurt vertreten. In der Messehalle der thüringischen Landeshauptstadt stand vor allem die inhaltliche Diskussion im Vordergrund. Auf Initiative der JU Nordbaden hatten sich die Delegierten unter anderem mit klarer Mehrheit gegen ein Ad- optionsrecht für Homosexuelle ausgesprochen. Thema in Erfurt waren auch die derzeit laufenden Koalitionsverhandlungen zwi- schen CDU, CSU und SPD. Auf dem Deutschlandtag waren neben Bundeskanzlerin An- gela Merkel und der Ministerpräsidentin des Freistaats Thürin- gen, Christine Lieberknecht, auch EU-Kommissar Günther H. Oettinger und der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfrak- tion, Volker Kauder, zu Gast.

Kreisverband Karlsruhe-Stadt

JU fordert Rücktritt von Bürgermeister Stapf

Aufgrund des Desasters rund um die „blaue Tonne“ fordert die JU Karlsruhe den Rücktritt von Bürgermeister Klaus Stapf (Grüne). Die blaue Tonne sei im Grunde nur eine versteckte Ge- bührenerhöhung und einer bewussten Fehlinterpretation des Kreislaufwirtschaftsgesetzes geschuldet. „Wir haben eine le- benswerte Stadt und das Karlsruher Verwertungssytem funkti- oniert hervorragend. Dies dürfen wir nicht durch die fortgesetz- ten Irrfahrten von Herrn Stapf gefährden. Die Idee der blaue Tonne gehört auf den Müll!“ so JU-Chef Daniel Gerjets.

der gelbfüssler „Für ein starkes Europa“ große geschlossenheit beim bezirkstag der ju nordbaden in nagold
der gelbfüssler „Für ein starkes Europa“ große geschlossenheit beim bezirkstag der ju nordbaden in nagold

der gelbfüssler

der gelbfüssler „Für ein starkes Europa“ große geschlossenheit beim bezirkstag der ju nordbaden in nagold

„Für ein starkes Europa“

große geschlossenheit beim bezirkstag der ju nordbaden in nagold

Nordbaden/Nagold. Ein klares Bekenntnis zu Europa gaben die Delegierten der Jungen Union (JU) Nordba- den auf ihrem Bezirkstag in Nagold (Kreis Calw) ab. Ein- stimmig wurde daher der Leitantrag „Ein starkes Europa

– nur mit uns“ auch im Nachgang der lebhaften Podiumsdiskussion mit den Europaabgeordneten Dr. Tho- mas Ulmer und Daniel Caspary sowie dem Parlamentarischen Staatssekre- tär Hans-Joachim Fuchtel MdB, dem Beauftragten der Bundesregierung für Griechenland, beschlossen. Zuvor zeigte die JU Nordbaden große Geschlossenheit bei den Wahlen des Bezirksvorstandes. Da-

Peter Hauk, der Vorsitzende der CDU-Landtagsfrakti- on und Bezirksvorsitzender der CDU Nordbaden, ging in seiner Rede auf landespolitische Themen ein, besonders auf die „handwerklichen Fehler“ der Polizeireform, die

auf die „handwerklichen Fehler“ der Polizeireform, die den ländlichen Raum stark schwächt und den Fokus auf

den ländlichen Raum stark schwächt und den Fokus auf die Ballungs- zentren setzt. Hauk betonte: „Die CDU ist die einzige Partei für ganz Baden-Württemberg!“ Einstimmig nominierten die De- legierten den amtierenden JU-Lan-

nominierten die De- legierten den amtierenden JU-Lan- desvorsitzenden Nikolas Löbel aus Mannheim zur Wiederwahl
nominierten die De- legierten den amtierenden JU-Lan- desvorsitzenden Nikolas Löbel aus Mannheim zur Wiederwahl

desvorsitzenden Nikolas Löbel aus Mannheim zur Wiederwahl beim nächsten JU-Landestag. Für den ausrichtenden JU-Kreis- verband Calw zeigte sich die Vor- sitzende Ronja Schmitt erfreut über

vid Ruf wurde nach einem kämpfe- rischen Rechenschaftsbericht über-

zeugend im Amt wiedergewählt. Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Christian Mildenberger (Rhein-Neckar), Mischa Waldherr (Neckar-Odenwald) und Christine Neumann (Karlsruhe Land). Der Vorstand wird komplettiert durch den Pressereferenten Boris Schmitt (Rhein-Neckar), den Finanzreferenten Jörn Lauber (Karlsruhe Land), den Internetreferenten Lorenz Siegel (Mannheim), den Schriftführer Frederik Hübl (Karlsruhe Stadt), den Bildungsreferenten Bastian Schneider (Rhein-Neckar) und den Mitgliederbeauftragten Nikolay Gradinarov (Heidelberg). Als Beisitzer wurden gewählt: Adrian Ah- lers (RNK), Simon Axt (FDS), Bernhard Bangert (NOK), Pascal Baumgartner (E-PF), Astrid Buck (RA), Annika Fries (KA-S), Denise Gerath (CW), Fabien Knaus (Ka-L),

Johannes Kößler (KA-L) und Felix Krones (NOK). „Wir sind für die anstehenden Kommunal- und Euro- pawahlen gut gerüstet“, schwor David Ruf die Delegier- ten auf den anstehenden Wahlkampf ein: „Gerade die Kommunalwahlen sind traditionell JU-Wahlen. Auf der kommunalen Ebene kann man sich besonders als junger Mensch einfach und gewinnbringend für die Gemein- schaft einsetzen.“

den reibungslosen Ablauf des Be- zirkstages: „Wir freuen uns, dass nach rund 15 Jahren der Bezirkstag wieder einmal in unserem Calwer Kreis zu Gast war. Der Kreis und besonders der Tagungsort Nagold konnten sich gut präsentieren und bleiben den Delegierten sicher nachhaltig in guter Er- innerung.“

Kreisverband Rhein-Neckar

Kritik an Bildungsplan 2015

Die JU Rhein-Neckar kritisiert die neuen Leitlinien des Kultusministeriums zur stärkeren Verankerung des Themas „sexuelle Vielfalt und Akzeptanz“ im Bil- dungsplan 015. „Die neuen Leitlinien des Kultusmi- nisteriums für den Bildungsplan 015 gehen eindeutig zu weit!“ so der Kreisvorsitzende der JU Rhein-Neckar, Christian Mildenberger. Die JU setzt sich gegen Dis- kriminierung ein. „Das Thema muss selbstverständlich im Schulunterricht behandelt und für Toleranz gewor- ben werden. Die bisherige Behandlung ist aus unserer Sicht adäquat und sollte beibehalten werden“, so der stellv. Kreisvorsitzende Moritz Oppelt.

ist aus unserer Sicht adäquat und sollte beibehalten werden“, so der stellv. Kreisvorsitzende Moritz Oppelt. 13
ist aus unserer Sicht adäquat und sollte beibehalten werden“, so der stellv. Kreisvorsitzende Moritz Oppelt. 13
ist aus unserer Sicht adäquat und sollte beibehalten werden“, so der stellv. Kreisvorsitzende Moritz Oppelt. 13

anstösse

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WWW.JU-SUEDBADEN.DE

Liebe Freundinnen und Freunde, mit der ersten Ausgabe der hg in verändertem Design erwarten Euch auch wieder unsere südbadischen „An- stöße“, die ebenfalls einige Neuerungen erfahren haben. Neu ist, dass die „Anstöße“ ab dieser Ausgabe wieder einen eigenen Chefredakteur haben. Neu ist auch, dass die Anstöße künftig 8 Mal pro Jahr er- scheinen. Dabei wechseln sich im sechswö- chigen Rhythmus eine gedruckte Ausgabe als Innenteil der hg und eine Online-Ausga- be, die Ihr über unsere Website bzw. die so- zialen Netzwerke downloaden könnt, ab. Ich freue mich, Euch in diesem Rahmen künftig wieder über die Aktivitäten der JU Südbaden informieren zu können. A propos Website – auch hier waren wir fleißig. Ein Team um unseren Internetreferenten Philipp Singler hat unseren Internetauftritt neu gestaltet. Vorbeischauen lohnt sich – ju-suedbaden. de. Der neue Internetauftritt ist ein Baustein unserer neuen Kommunikationsstruktur, die zunehmend auf interaktive Elemente setzt. Mir liegt die Einbeziehung aller Mitglieder der JU Südbaden sehr am Herzen. Beispiels- weise habt Ihr in den kommenden Wochen die Möglichkeit, mitzubestimmen, wohin un- sere nächste Bildungsreise führen wird. Eure Meinung interessiert uns auch in der Frage, mit welchen politischen Themen Ihr Euch am nächsten Bezirkstag beschäftigen möchtet, der am 05./06.07.2014 in Görwihl im Kreis Waldshut stattfinden wird. Macht mit und mischt Euch fleißig ein – denn die JU lebt von Eurem Engagement! Herzliche Grüße Eure Lena

Bildungsplan 2015

Was bisher geschah:

Ab 015 gibt es einen neuen Bildungsplan in BW. Die Debatte drehte sich zuletzt hauptsächlich um eine Petition gegen diesen Plan. Diese kritisiert, dass jedes der dort aufgeführten Leitprin- zipien unter dem Gesichtspunkt der „Akzeptanz sexueller Viel- falt“ behandelt werden soll. Die Toleranz gegenüber anderen Minderheiten käme dabei zu kurz, meinen die Initiatoren der Petition. Man solle auch Verständnis gegenüber anderen Grup- pen lehren. Die Befürworter des neuen Bildungsplans sehen da- gegen in der Petition eine latente Homophobie. Daneben wird an dem Bildungsplan kritisiert, dass der Unter- schied zwischen der gymnasialen und der praktischen Bildung verringert werden soll. Stattdessen sollen die gleichen Inhalte auf dem Gymnasium nur schneller als auf anderen Schulen un- terrichtet werden.

Gegenpetition, die sich für den neuen Bildungsplan ausspricht
Gegenpetition,
die
sich für
den neuen
Bildungsplan
ausspricht

Petition „Zukunft – Ver- antwortung Lernen gegen den Bildungs- plan

“ gegen d e n B i l d u n g s - plan Ideologie

Ideologie durch die Hintertür

Ein Gastbeitrag von Stefan Franz

Ein neuer Bildungsplan – eine logische und notwendige Anpassung in einer sich wandelnden Gesellschaft. Weniger logisch hingegen erscheinen bei näherer Betrachtung die Begleiterscheinungen des neuen Bildungsplans. Die Positi- onierung für eine qualifizierte Elternentscheidung bei der Schulwahl setzt allzu absurden Wünschen noch einen profes- sionell geschützten Rahmen. Die Bildungsplanreform wird aber scheinbar genutzt, um grün-rot gewollte Schulstruk- turänderungen anzubahnen. Die Orientierung am eigent- lich wichtigsten Punkt – dem Wohl der Kinder – wird hinter parteipolitisches Kalkül geschoben, der ländliche Raum wird abgehängt. Stefan Franz (JU-Kreisverband Rottweil) ist 28 Jahre und Lehrer für Deutsch, Geschichte und evangelische Religion.

Anstoß

vorstellung des neuen chefredakteurs

Anstoß vorstellung des neuen chefredakteurs Das Warten hat ein Ende. Nach über einem Jahr haltet Ihr

Das Warten hat ein Ende. Nach über einem Jahr haltet Ihr jetzt wieder eine Ausgabe der Anstöße in Euren Händen. Dafür, dass Ihr bis zur nächsten Ausgabe nicht wieder so lange warten müsst, bin seit diesem Jahr ich zuständig. Mein Name ist Do- minik Apel, ich bin 19 Jahre alt, komme aus Rhein- felden, bin seit rund einem Jahr Kreisvorsitzender der JU Lörrach und seit neuestem Chefredakteur der Anstöße. „Hauptberuflich“ studiere ich Jura und BWL an der Universi- tät Mannheim. Politisch engagiert bin ich seit 2009, als ich in die JU einge- treten bin und in das Jugendparlament Rheinfelden gewählt wurde, des- sen Vorsitzender ich längere Zeit war. Ich hoffe, ich kann Euch in Zukunft als regelmäßige Leser auch für unsere Online-Ausgabe gewinnen!

anstösse

Fotoalbum

für unsere Online-Ausgabe gewinnen! anstösse Fotoalbum Die JU Südbaden auf Bildungsreise in Paris JU wappnet sich

Die JU Südbaden auf Bildungsreise in Paris

JU wappnet sich für den Kommunalwahlkampf

Kommunalwahlseminar der ju und cdu in singen

Am Samstag, den 3.11.013 veranstalteten die JU Singen, die CDU Konstanz, die JU Südbaden und die JU Baden-Württemberg ein Kommunalwahlseminar für Kandidaten der kommenden Kommunalwahlen und In- teressierte. Begrüßt wurden die Teilnehmer in der Stadt- halle Singen durch Fabian Jutt (JU Konstanz), Willi Streit (CDU Konstanz), Maria-Lena Weiss (JU Südbaden) und

Emanuel Ionescu (JU Baden- Württemberg). Zahlreiche Teilnehmer waren aus ganz Baden-Württemberg ange- reist, um sich gemeinsam für den Wahlkampf aufzustellen. „Wir freuen uns sehr, dass die erste Veranstaltung die- ser Art und in diesem Rahmen so einen großen Anklang gefunden hat“, so Weiss, Bezirksvorsitzende der JU Süd- baden. Der erste Programmpunkt war eine Podiumsdiskus- sion mit Bürgermeister Andreas Hall. Diskutiert wurde u.a. über die Bedeutung des Listenplatzes, Ausscheiden durch Studium/Ortswechsel, eine eigene Liste für junge Kandidaten und die finanzielle Belastung durch einen Wahlkampf.

Im Anschluss berichteten die bereits gewählten Stadt- und Gemeinderäte Tobias Schumacher (Spai- chingen), Micha Bächle (Löffingen), Wolfgang Müller- Fehrenbach (Konstanz) und Jessica Kulitz (Ulm) über ihre Erfahrungen im Wahlkampf und bei ihrer Tätigkeit. Die Teilnehmer hörten interessiert zu, denn auf viele kommt die Wahl im nächsten Jahr zu. Weiss betont: „Wir

kommt die Wahl im nächsten Jahr zu. Weiss betont: „Wir sind stolz, dass es viele junge

sind stolz, dass es viele junge Kandidaten aus Reihen der JU auf aussichtsreiche Plätze der Kommunalwahllisten der CDU geschafft haben!“ Nach einigen Fragen an Marco Teufel, Geschäftsführer der Firma MARKKOM, wurden zur Erbarbeitung von jungen Themen Kleingruppen ge- bildet und die Ergebnisse anschließend im Plenum vor- gestellt. Den Abschluss bildete Heiko Dietterle (JU Baden- Württemberg), der den Kommunalwahlleitfaden der JU Baden-Württemberg im Rahmen der Kommunalwahl- schule vorstellte. „Alles in allem war es eine sehr gelun- gene Veranstaltung“, waren sich Jutt und Streit von den hiesigen Kreisverbänden einig.

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scheIbenwIscher

WWW.JU-NW.DE

scheIbenwIscher WWW.JU-NW.DE scheIbenwIscher BEZIRKSTEIL DER JU NORDWüRTTEMBERG Liebe Freundinnen und Freunde, in diesem

scheIbenwIscher

BEZIRKSTEIL DER JU NORDWüRTTEMBERG

Liebe Freundinnen und Freunde, in diesem Jahr stehen wir vor großen Herausforderungen:

Zum einen bringt die Kommunal- wahl am 25. Mai viel Arbeit mit sich, aber sie birgt auch große Chancen für die JU in Nordwürttemberg. Viele von uns kandidieren für kommunale Man- date in den Ortschafts-, Gemeinde-, Stadt- und Kreisräten. Die Kommunalwahl ist somit die Wahl, in der wir am greifbarsten Politik für unsere Generation machen können. Diese Chance müssen wir alle miteinander nutzen, denn es geht um die Zukunft unserer Heimat! Wir dürfen uns unseren Gestaltungs- willen nicht nehmen lassen und müssen uns einbrin- gen, damit unsere Heimatkommunen und -kreise auch lebens- und liebenswert bleiben. Wir als Junge Union Nordwürttemberg bieten für junge und unerfahrene Kandidaten mehrere Kommunalwahlseminare an, um diesen Weg zu erleichtern. Zum anderen wird am 25. Mai ein neues Europapar- lament gewählt. Mit Rainer Wieland und Inge Gräßle haben wir zwei vorzügliche Kandidaten in Nordwürt- temberg, die wir mit voller Kraft unterstützen! Aber Europa funktioniert nur mit uns jungen Men- schen. Die Europäische Union darf keine Idee der Al- ten und Grauhaarigen werden. Es gilt grade in unserer Generation die Menschen für Europa zu begeistern, denn Finanz- und Eurokrise haben zu einer Glaubwür- digkeitskrise geführt. Aber für eine Partei des Helmut Kohls kann es nur eine Pro-Europa- und Pro-EU-Politik geben. Somit lasst uns Kommunal- und Europawahl verbinden. Eine starke Heimat in einem starken Europa!

verbinden. Eine starke Heimat in einem starken Europa! Lutz Kiesewetter Bezirksvorsitzender Kompass 2020 die ju

Lutz Kiesewetter

Bezirksvorsitzender

Kompass 2020

die ju nordwürttemberg nimmt Kurs auf den bezirkstag im herbst 2014.

Ein Kompass dient dazu, eine Richtung zu finden – selbst wenn man nicht wie die Kompassnadel nur nach Norden gehen will. Häufig ist die Kritik zu hören, dass die Union zu schnell und zu abrupt ihre Positionen, also ihren politischen Weg ändern würde bzw. vom rechten Weg abgekommen sei: Auch heißt es, man sehe den Wald dann vor lauter Bäumen nicht mehr. Es würde nicht mehr über die große Linie diskutiert, da- für Stellvertreterkriege um Detailfragen geführt. Hier möchte der JU Bezirksverband Nordwürttem- berg einmal einen Versuch wagen, diese Fragen ganz grundsätzlich zu beleuchten. Nicht in einem volumi- nösen Grundsatzprogramm, in dem vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung Einzelmaßnahmen diskutiert werden. Sondern in einem kürzeren Papier, dass her- ausarbeitet, was eigentlich die grundlegenden Ideen der Union sind, und was wir daraus in politisches Han- deln überführen wollen. Wir wollen einmal wieder un- terscheiden, was Zweck und was nur Mittel ist. Hierzu hat das Team (Steffen Kirsch, Benjamin Völ- kel, Christian Steck, Christina Oberdorfer) bereits die Arbeit aufgenommen. Eine erste Gliederung mit Themen wie Gerechtig- keit, Heimat, Ordnungspolitik und Familie soll vor den Kommunalwahlen präsentiert werden, über den Som- mer wird die Projektgruppe thematische Regionalkon- ferenzen zu einzelnen Schwerpunkten durchführen.

ferenzen zu einzelnen Schwerpunkten durchführen. Termine Kommunalwahlseminare: 15.03.2014 „Kommunale

Termine Kommunalwahlseminare:

15.03.2014

„Kommunale Finanzen und

Seminar

Städtehaushalt“, in Schorndorf

11.04.2014

Wahlkampf

Basics“

to mit the Christian

„Back

Gmünd – Baron,

Seminar

Marktstand,

am

in Schwäbisch

Stadtrat,

scheIbenwIscher

Bildungsreise nach Marokko

Die diesjährige Bildungsfahrt der Jungen Union Nord- württemberg führte vom 9.1.013 bis 05.01.014 nach Marokko. Dort konnten die Reiseteilnehmer zahl- reiche neue Eindrücke in die Kultur des Landes und in die politische Lage des islamisch geprägten Staats an der Nordwestküste Afrikas gewinnen. Casablanca, eine der größten afrikanischen Metropo-

len, war das erste Ziel der Reise. Nachdem die Hasan-II-Mosche - das zweitgrößte isla- mische Gotteshaus der Welt - besichtigt war, erhielt die Reisegrup- pe in der größten In- dustrie- und Handelsstadt Informationen und Einblicke in die wirtschaftspolitischen Strukturen des Landes. Bei der nächsten Station in Rabat, der Hauptstadt Marokkos, konnte die Reisegruppe den unvollendeten „Hasan-Turm“ und das Mausoleum der verstorbenen Könige Hasan II und Mohamed V bestaunen. Außerdem wurde das marokkanische Parlament und der Königs- palst besucht. An dieser Stelle erfuhren die Mitreisen- den allerhand Wissenswertes über die Strukturen des Staates. Das seit 1956 unabhängige Marokko ist gemäß

seiner Verfassung eine konstitutionelle Monarchie. Die Staatsbürger wählen Volksvertreter, jedoch benötigt der Regierungschef zur Besetzung der wichtigsten Mi- nisterposten die Zustimmung des Staatsoberhauptes König Mahamed IV. Nach der Weiterfahrt über Meknes ging es weiter nach Fes, welches bis heute als das religiöse und kultu-

nach Fes, welches bis heute als das religiöse und kultu - relle Zentrum Marok - kos

relle Zentrum Marok- kos gilt. Hier tauchte die Reisegruppe in die schier verwirrende Vielfalt enger Gassen, Souks und Moscheen in der unter dem Schutz der UNESCO stehenden Medina ein. Außerdem konnten bei der Be- sichtigung der größten Gerberei des Landes und einer Marmormanufaktur Einblicke in das Arbeitsleben der örtlichen Industrie gewonnen werden. Die letzte Station der Reise war die Oasenstadt Mar- rakesch im Süden des Landes. Neben den Sehenswür- digkeiten der Stadt war hier der Besuch des „Place Dje- maa-el-Fna“, wo ein unsagbares Aufgebot an Händler, Gaukler, Musikanten, Kartenlegern und Schlangenbe- schwörern herrscht.

Für eine Stärkung des kommunalen Engagements im ländlichen Raum

Die JU Nordwürttemberg kritisiert die aktuellen kommmunalrechtlichen Vorschriften hinsichtlich des aktiven und passiven Wahlrechts beim Erst- und Zweit- wohnsitz. Junge Menschen aus Baden-Württemberg, Auszubildende sowie Studierende, die in den Hoch- schulstädten aufgrund der dortigen Zweitwohnsitz- steuer aus finanziellen Gründen ihren Erstwohnsitz an ihrem Studienort anmelden müssen, bleibt es aktuell verwehrt, sich für die Kommunalwahlen in Baden-Würt- temberg aufzustellen. Der CDU wie auch allen anderen politischen Mitbewerbern fehlen somit vor allem in

ländlichen Regionen junge und kompetente Kandidaten für ihre Listen, was einen erhöhten Anteil von jungen Bürgern in den kommunalen Parlamenten Baden-Würt- tembergs schwierig macht. Die Landespolitik ist gefordert, über das aktive und passive Wahlrecht beim Erst- und Zweitwohnsitz nach- zudenken, um jungen Auszubildenden und Studenten, welche ihren Heimatort verlassen, gesetzliche Mög- lichkeiten für eine kommunale Kandidatur zu schaffen. Hierfür spricht neben einer Stärkung der Kommunen vor Ort im ländlichen Raum vor allem die soziale Bindung in die Heimat, welche trotz Wegzug für Ausbildung und Studium, trotzdem durch Vereinsmitgliedschaften und das Engagement vor Ort gegeben ist.

der schwarze grat

der schwarze grat der schwarze grat bezIrKsteIl der ju württemberg-hohenzollern WWW.JU-WUEHO.DE Liebe Freundinnen und

der schwarze grat

bezIrKsteIl der ju württemberg-hohenzollern

WWW.JU-WUEHO.DE

Liebe Freundinnen und Freunde, eines hat sich in den letzten Monaten einmal mehr gezeigt: Die JU Württemberg-Hohenzollern ist eine starke Truppe, auch wenn es mal etwas schwie- riger wird und viel zu tun ist. Und unsere tolle Trup- pe wächst! In einer Zeit, in der die meisten Parteien und deren Jugendorganisationen Mitglieder verlieren, konnten wir gemeinsam wachsen. Entgegen diesem Trend haben wir unsere Mitgliederzahl wieder auf über 2400 gesteigert. Ich möchte die Gelegenheit da- her nutzen, um unsere vielen neuen Mitglieder hier herzlich zu begrüßen und allen danken, die zu dieser schönen Entwicklung beigetragen haben – ob sie nun direkt Neumitglieder geworben haben oder täglich gute Arbeit in unserer JU leisten – vielen Dank. Auch im neuen Bezirksvorstand wollen wir gute Arbeit für unsere JU leisten. In Zukunft werden wir uns wie eh und je geschlossen zeigen und die inhaltliche Arbeit vermehrt in den Fokus stellen. Mit unserem neuen Themenspeicher beraten wir dabei für die junge Generation wichtige Zukunftsfragen aber be-

setzen auch Themen abseits der ak- tuellen Diskussion und erweitern un- sere inhaltlichen Standpunkte. Die Gelegenheit, für unsere Stand- punkte zu werben und für diese ein- zustehen, bietet der Wahlkampf für die Kommunal- und Europawahl am 25. Mai. Viele von uns kandidieren für die Ortschafts-, Gemeinde-, Stadt- und Kreisräte. Mit Norbert Lins haben wir einen jun- gen Kandidaten für das europäische Parlament. Keine politische Organisation ist näher an der Jugend als wir. Lasst uns diese Stärke zusammen nut- zen. Ich bin fest davon überzeugt, dass unser Platz in der Mitte der Jugend direkt vor Ort ist. Wir werden gemeinsam für unsere Positionen, unsere jungen Kan- didaten, für eine starke CDU und eine starke JU vor Ort kämpfen. All das erreichen wir gemeinsam. Darum auf in die Buden, Kneipen und Vereine! Euer Manuel

JU-Kreisverband Bodensee

Alles klar im Gemeinderat

Am Sonntag 25. Mai 2014 werden in ganz Baden-Würt- temberg die Ortschafts-, Gemeinde- und Stadträte so- wie die Kreistage neu gewählt. Die Junge Union Boden- see hat sich die Vorbereitung auf die Kommunalwahlen zum Anlass genommen, interessierte junge und auch junggebliebene Menschen einzuladen, bei drei Themen- abenden die Tätigkeit der Gemeinderäte kennenzuler- nen und mehr zu Aufgaben und Erwartungen im Rat zu erfahren. JUler und Interessierte diskutierten in Überlingen mit Lothar Wölfle, Landrat des Bodenseekreises unter dem

Titel „Mit Energie und Lichtgeschwindigkeit in die Zukunft? Infrastruktur als Herausforderung für die Kom- munalpolitik in Kreistag und Gemeinderat.“, wurden in Eriskirch vom Tettnanger Bürgermeister Bruno Walter über Aufgaben und Verantwortungen des Gemeinde- rats und die kommunale Selbstverwaltung informiert und und sprachen mit dem Bundestagsabgeordneten Lothar Riebsamen unter der Fragestellung: „Braucht es in der Kommunalpolitik Parteien und was haben die Gemeinden mit Land und Bund zu tun?“ darüber was Gemeinde mit der „großen“ Politik zu tun hat.

der schwarze grat

Junge Union im Bezirk mit neuer Führung

ju-bezirkstag wählt manuel hagel zum neuen vorsitzenden

Bei ihrem Bezirkstag in Haigerloch-Stetten haben die Delegierten der Jungen Union Württemberg-Ho- henzollern Manuel Hagel aus Ehingen zum Bezirksvor- sitzenden gewählt. Der 25-Jährige wird in seinem Amt nun von Philip Bürkle, Maximilian Kumpf und Karina Voggel als seinen Stellvertretern unterstützt. Inhaltlich beschäftigte sich die Versammlung der Delegierten aus dem Regierungsbezirk mit der Gesundheitspolitik und konnte hierzu den CDU-Bezirksvorsitzenden Thomas Bareiß, die Landräte Thomas Reumann und Günther- Martin Pauli MdL sowie die JU-Landesvorsitzenden von Baden-Württemberg und Bayern Nikolas Löbel und Dr. Hans Reichart begrüßen. Mit über 95 % wurde der Ehinger Stadtrat Hagel am Wochenende zum neuen Bezirksvorsitzenden gewählt. Hagel, der zuvor stellvertretender Vorsitzender gewe- sen war, hatte in seiner Bewerbungsrede die große Ge- schlossenheit der Bezirks-JU auch in schweren Zeiten gelobt. Auch diese habe dazu beigetragen das großar- tige Bundestagswahlergebnis zu erreichen und solle nun in den Kommunalwahlkampf 014 getragen wer- den. Das Ziel des 25-Jährigen sei es, sich für persönliche Freiheit einer mündigen und selbstbestimmte Jugend einzusetzen und sich gegen die grün-rote Politik der ideologischen Bevormundung zu wehren. Die Neuwahlen des Vorstandes der JU Württemberg- Hohenzollern brachten eine ausgewogene Mischung aus neuen und alten Gesichtern. Neben dem Vorsit- zenden sind auch die Stellvertreter neu im Amt. Philip Bürkle aus Ravensburg, der Reutlinger Maximilian Kumpf und Karina Voggel aus Sigmaringen teilen sich nun den zweiten Platz im Bezirk. Für die Finanzen des gut 2400 Mitglieder zählenden Verbandes ist weiterhin der Ravensburger Ferdinand Reiter verantwortlich. Tho- mas Schwenke (Tübingen) bleibt Pressereferent, Florian Weidlich (Reutlingen) wurde erneut zum Internetrefe- renten gewählt. Christiane Lang (Zollernalbkreis) ist neue Schriftführerin des Verbandes, Jasmin Seitz (Sig- maringen) bleibt Bildungsreferentin. Außerdem wurde

Fabian Kemmer (Tübingen) in das Amt des Neumit- gliederreferenten gewählt. Matthias Fürle (Biberach), Kai Holz (Sigmaringen), Philipp Jutz (Biberach), Tobias Kolbeck (Ravensburg), Jessica Kulitz (Alb-Donau-Ulm), Julian Laitenberger (Alb-Donau-Ulm), Regina Sauter (Reutlingen), Markus Schraff (Bodensee), Renate Sigrist (Sigmaringen) und Manuela Wannenmacher (Zollern- albkreis) sind nun Beisitzer. Die Junge Union nutzte den Bezirkstag auch, um sich mit prominenten Mitgliedern der CDU zur Gesund- heitspolitik und zu aktuellen Entwicklungen auszutau- schen und diskutierte mit dem CDU-Bezirksvorsitzen- den Thomas Bareiß, MdB und Reutlinger Landrat und Vorstandsvorsitzender der Krankenhausgesellschaft Baden-Württemberg Thomas Reumann. Mit diesen und untereinander diskutierten die Delegierten unter der Überschrift: „Brennpunkt Gesundheit – Qualität und Struktur vor Masse!“. Außerdem waren der Landrat des Zollernalbkreises Günther-Martin Pauli MdL und der CDU-Europakandidat Norbert Lins zu Gast. Der Sonntag konnte dann noch mit einer kleinen überraschung aufwarten. Am letzten Wochenende hat- te die Junge Union Bayern Dr. Hans Reichart zum neuen Vorsitzenden gewählt. Zusammen mit seinem baden- württembergischen Kollegen Nikolas Löbel war der bayrische Schwabe nun zu Gast in Stetten. Ein Höhepunkt des zweiten Tages war dann auch die Rede Löbels, der sich angriffslustig an den vielfältigen Schwächen der grün-roten Landesregierung abarbei- tete. Ein Ministerpräsident dessen größte Leistung die Errichtung eines Bienenstockes sei, Integrationspolitik, die außer leeren Versprechen nur Postenschacherei biete, kopflose und fehlgeleitete Bildungspolitik sowie eine Behandlung der Bereiche Umwelt und Energie, die selbst grüne Wähler abschreckten, waren dabei die Leit- punkte. Außerdem stimmte der Mannheimer die Dele- gierten auf den Kommunalwahlkampf ein und forderte Bewegung bei den Themen, WLAN in Städten, Breit- bandverbindungen, junge Mobilität und Schule 2.0.

1919

aus’m ländle

JU-Kreisverband Enzkreis/Pforzheim JU Enzkreis/Pforzheim feiert 40-jähriges Bestehen inmitten der Innenstadt 1.
JU-Kreisverband
Enzkreis/Pforzheim
JU Enzkreis/Pforzheim
feiert 40-jähriges
Bestehen inmitten
der Innenstadt
1. Juli 013, feierte
Am Freitag, dem
der Kreisverband der
Jungen
Union Enzkreis/Pforzheim
sein 40-jähriges
Bestehen.
In der Wein.Bar Müssle inmitten
der Fußgängerzone trafen
sich Gäste aus dem ganzen Land, um
dieses Jubiläum zu be-
gehen.
Mit dem Motto „Viel haben
wir
schon erreicht, aber
wir ha-
ben auch noch viel vor!“
begrüßte der
jetzige Kreisvorsitzen-
Patrick Frühwirt aus Mühlacker
de
aus Pforzheim,
dem
Enzkreis und
alle anwesenden Gäste
ganz Deutschland. Vor
des Enzkreises und die Förderung der Gemeindever-
allem den Ausbau
bände ordnete
Frühwirt eine
hohe Priorität zu und erinnerte an
die 1980er Jahre,
nahezu doppelt so viele Mitglieder
in denen der Kreisverband
verzeichnete.
Auch
die Landtagsabgeordneten
Dr. Marianne Engeser
und Viktoria Schmid
waren zu
Gast und
sprachen
Grußworte. Engeser
nannte
die
JU „die
Scho-
koladenseite
unserer
Partei“.
Gunther
Krichbaum
MdB
bedankte
sich
für
die
tatkräftige
Unterstützung,
die
er
schon
immer
von
der
JU
auch
au-
ßerhalb
des
Wahlkampfes
erfahren
durfte.
Schließlich
folgte
eine
Talk-
runde mit
einigen ehemaligen
Kreisvorsitzenden, die von der stellvertretenden
Vorsitzenden Alexandra Knoth moderiert wurde.
Vorsitzenden Alexandra Knoth moderiert wurde. JU-Kreisverband Rottweil „Wir werfen die Grünen raus“
Vorsitzenden Alexandra Knoth moderiert wurde. JU-Kreisverband Rottweil „Wir werfen die Grünen raus“
JU-Kreisverband Rottweil „Wir werfen die Grünen raus“ In Rottweil sammelten Mitglieder der Jungen Union bei
JU-Kreisverband Rottweil
„Wir werfen die Grünen raus“
In Rottweil
sammelten Mitglieder
der Jungen Union bei
Rottweiler Bürgern nach
Ende der
Weihnachtszeit
unentgeltlich die
alten Tannenbäume ein. Die
Aktion
stand unter dem Motto „Wir
werfen die Grünen
raus!“
statt, mit der auf die
Im Vorfeld fand eine Werbekampagne
Aktion aufmerksam ge-
macht wurde. Auf Anmeldung
holten die Mitglieder
der JU die alten Tannenbäume
dann bei den Rottweiler
Familien ab.
„Wir wollen mit der Aktion auf
die Kandidaten der JU aufmerksam
machen, die im
Mai 2014 für die
Kommunalparlamente
im Kreis
Rottweil kandidieren. Wir von
der JU möchten uns in den Gemein-
den und Städten
im
Kreis Rottweil mit unseren
Interessen und un-
serem
Engagement einbringen.
Und
natürlich möchten
wir
auch
die
Grünen rauswerfen –
in den Kommunalparlamenten fangen wir
Johannes Blepp.
damit an!“, so Kreisvorsitzender
Spontan erhielten die
Spenden.
Mitglieder JU von den Rottweilern
Diese wurden an die Ökumenische
spendet.
Kinder- und Jugendförderung ge-

0

0

Mitglieder JU von den Rottweilern Diese wurden an die Ökumenische spendet. Kinder- und Jugendförderung ge- 0
Mitglieder JU von den Rottweilern Diese wurden an die Ökumenische spendet. Kinder- und Jugendförderung ge- 0
aus’m ländle
aus’m ländle
aus’m ländle JU-Kreisverband Esslingen Tim Hauser im Amt bestätigt Tim Hauser wurde im Oktober in Wendlingen
JU-Kreisverband Esslingen Tim Hauser im Amt bestätigt Tim Hauser wurde im Oktober in Wendlingen mit
JU-Kreisverband
Esslingen
Tim
Hauser
im Amt bestätigt
Tim Hauser wurde im
Oktober in Wendlingen mit
96,5% wieder zum
Landkreis gewählt. Stellvertre-
Vorsitzenden der größten politischen Jungendorganisation im
und Natalie Pfau. Als Finanzreferent
tende Vorsitzende sind Hannes Griepentrog
wurde Andreas Jarolim bestätigt,
als JU-Spitzenkandi-
der auch für den Esslinger
Gemeinderat kandidiert.
Im Anschluss wurde Hauser einstimmig
dat
nominiert.
zur Wahl der Regionalversammlung des
Hauser liegen hier
insbesonde-
Verbands Region Stuttgart
und Wirtschaftsförderung in der Region Stuttgart am Herzen.
re die Themen der Verkehrsinfrastruktur
JU-Kreisverband Göppingen
Simon Weißenfels einstimmig gewählt
„Die Neuverschuldung des Landkreises darf nicht zu den Zielen des Kreistages gehören“,
forderte der einstimmig wieder
gewählte
Vorsitzende der Jungen
Union (JU)
im Land-
kreis Göppingen, Simon Weißenfels aus Süßen, auf der Kreisjahreshauptversammlung im
Autohaus Baumann in Gosbach. Zu Weißenfels Stellvertretern wählte
die JU Jochen Haas
aus Eislingen, sowie die bisherigen Amtsinhaber
Katharina Vogl und Matthias Kreuzinger.
Neuer Finanzreferenten ist Florian Lehnert. Der ausscheidende Finanzreferent Frank Hor-
lacher, mehr als 10 Jahre Kassenwart
der Kreis-JU, wurde von der Mitgliederversammlung
zum ersten Ehrenmitglied der Kreisverbandsgeschichte gewählt.
ersten Ehrenmitglied der Kreisverbandsgeschichte gewählt. JU-Kreisverband Sigmaringen Kreisverband feiert
ersten Ehrenmitglied der Kreisverbandsgeschichte gewählt. JU-Kreisverband Sigmaringen Kreisverband feiert
JU-Kreisverband Sigmaringen Kreisverband feiert 40-jähriges Bestehen Im Sitzungssaal der Stadt Pfullendorf wurde im
JU-Kreisverband Sigmaringen
Kreisverband feiert 40-jähriges Bestehen
Im Sitzungssaal der Stadt Pfullendorf wurde im vergangenen Dezember ein ganz besonderes
Jubiläum gefeiert, das 40-jährige
Bestehen des Kreisverbands Sigmaringen.
In den Anfängen der Jungen
Union
1973 seien die
Rahmenbedingungen nicht gerade einfach
gewesen, „konservativ“ galt als Schimpfwort und eine
linksgerichtete
politische Ausrichtung
sei „in“ gewesen, berichtet
der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Klaus Burger.
Mittlerweile zählt der Kreisverband fast
400 Mitglieder. über diese positive Entwicklung zeigte
sich der Bezirksvorsitzende Manuel Hagel besonders erfreut, ebenso wie über die frühe Vorrei-
terrolle im Bereich der Integration, da
sich der Verband nach der
Kreisreform
aus württembergischen,
badischen
und
hohenzol-
lerischen Bestandteilen
neu zusammenfinden
musste. Die Bun-
destagsabgeordneten Lothar
Riebsamen
und
Thomas Bareiß
an die Anwesen-
ließen es sich auch nicht nehmen, Grußworte
den zu
richten. Letzterer stellte auch die Rolle der JU
in seiner
persönlichen Entwicklung heraus. „Ohne die Junge Union wäre
ich nicht das geworden, was ich heute bin“, sagte er und versi-
cherte dem Kreisvorstand außerdem: „Mich habt Ihr immer an eurer Seite“.

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heute bin“, sagte er und versi- cherte dem Kreisvorstand außerdem: „Mich habt Ihr immer an eurer
heute bin“, sagte er und versi- cherte dem Kreisvorstand außerdem: „Mich habt Ihr immer an eurer
Junge Union Baden-Württemberg und Ehrenamt“ beim Neujahrstalk „Integration „Integration und Ehrenamt“ lautete
Junge Union Baden-Württemberg
und Ehrenamt“ beim Neujahrstalk
„Integration
„Integration und Ehrenamt“ lautete das Thema des Neujahrs-
talks, den die Junge Union
Baden-Württemberg dieses Jahr
Stuttgart durchführte. Eh-
erstmals in der Bar „Rohbau“
in
rengast des Abends war der ehemalige Box-Profi
Luan Kras-
niqi, der erzählte, welche
Rolle der Sportverein für
sein eige-
nes Leben gespielt
hatte, als er im Alter von 16 Jahren nach
Deutschland kam.
Mit auf dem
Podium
waren
die sport-
politische
Sprecherin
der CDU-Landtagsfraktion
Viktoria
Schmid MdL und der integrationspolitische
Sprecher der
Jungen Union
Baden-Württemberg, Alper Güngör; mode-
riert wurde vom neuen Chefredakteur
der humanen gesellschaft,
Gespräche zeigten, wie wichtig das Vereinsleben
Daniel Töpfer.
„Die spannenden
und die Arbeit der Ehrenamtlichen für
die Integration
in
Deutschland
ist“, wie
der JU-Landesvorsitzende Nikolas Löbel zusammenfasst. „Wir dürfen diese Arbeit
nicht als selbstverständlich hinnehmen. Den zahlreichen ehrenamtlich Engagier-
es auch sein, diesen Einsatz noch
ten gilt unser
Respekt; Aufgabe der Politik muss
besser zu fördern.“
Respekt; Aufgabe der Politik muss besser zu fördern.“ Junge Union Baden-Württemberg & JU-Kreisverband
Respekt; Aufgabe der Politik muss besser zu fördern.“ Junge Union Baden-Württemberg & JU-Kreisverband
Junge Union Baden-Württemberg & JU-Kreisverband Ludwigsburg Diskussion zur StartUp-Förderung „Das Thema
Junge Union Baden-Württemberg
& JU-Kreisverband Ludwigsburg
Diskussion zur StartUp-Förderung
„Das
Thema
Existenzgründung passt
zu Baden-Württemberg wie
kein
anderes“,
betonte
Nikolas Löbel bei
der
Veranstaltung des
JU-Kreisverband Ludwigsburg, die auch vom Landesverband unter-
Dr.
stützt wurde. Dazu hatte die JU den neuen CDU-Generalsekretär
Peter Tauber MdB, den
kaufDA-Gründer Christian Gaiser und den
Serial Entrepreneur Adrian Thoma auf dem Podium versammelt.
Neben den Erfahrungsberichten der
anwesenden Gründer ging es
bei
der
Diskussion,
die von
Till Beinder und Lisa
Gradow
moderiert wurde,
insbesondere
um die
Frage,
wie die Rahmenbedingungen für StartUps verbessert werden können: Etwa, indem Gründerdarlehen
der
Arbeitsagentur nicht nur vergeben werden, wenn
man arbeitslos ist, sondern auch, wenn man aus einem
Arbeitsverhältnis
heraus gründen will oder
die investieren wollen, bes-
indem geholfen wird, diejenigen,
ser mit denjenigen, die Ideen
haben, zusammenzubringen.
Auch die
politischen Rahmenbedingungen für
Risikokapitalgeber
zur Privatinsolvenz vereinfacht werden,
um
sollten verbessert und die Möglichkeiten
das persönliche
Risiko derjenigen, die den Mut zur Gründung haben, zu
begrenzen. Gleichzeitig sollten
wirtschaftliche Themen auch stärker in der Schule vorkommen.
zur Gründung haben, zu begrenzen. Gleichzeitig sollten wirtschaftliche Themen auch stärker in der Schule vorkommen.
zur Gründung haben, zu begrenzen. Gleichzeitig sollten wirtschaftliche Themen auch stärker in der Schule vorkommen.

europawahl 2014

Vom JUler zum Kandidaten

Viele Wege führen in die Politik. Bei mir scheint es der klassische Weg über jahrelanges Engagement zu sein. Dieser Anschein ist sicherlich nicht ganz falsch, umfasst aber bei weitem nicht alle Aspekte. Als ich 1996 zur JU kam und gleichzeitig auch in die CDU eingetreten bin, war dies einfach meinem poli- tischen Interesse geschuldet. Nie im Leben habe ich damals daran gedacht, einmal größere politische Ver- antwortung in Form eines parlamentarischen Mandats zu tragen. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass dies auch nicht generalstabsmäßig planbar ist. Wichtig ist meiner Ansicht nach neben politischem Engagement insbesondere der berufliche Werdegang, die einen zu einem ernst zu nehmenden Bewerber um ein Mandat machen. Ich vermute, dass es bei den Be- zirksparteidelegierten, die mich letztlich zum Bewerber für das Europäische Parlament nominiert haben, auch darauf ankam, dass ich durchaus offen schon längere Zeit auf dieses Mandat und nicht auf irgendein Mandat hingearbeitet habe. Damit konnte ich sicherlich in Sa- chen Glaubwürdigkeit punkten. Mir ist wichtig, auch aktuell engagierten JUlern mit auf den Weg zu geben, dass politisches Engagement einen auch bei der eigenen Persönlichkeitsbildung

Gewinner

Steffen Bilger

Gewinner Steffen Bilger Der ehemalige Landesvor- sitzende der Jungen Union Baden-Württemberg, Steffen Bilger, wurde im

Der ehemalige Landesvor- sitzende der Jungen Union Baden-Württemberg, Steffen Bilger, wurde im Januar zum Vorsitzenden der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bun- destagsfraktion gewählt. Die Junge Gruppe, die sich aus den Parlamentariern zusam- mensetzt, die zu Beginn einer Wahlperiode jünger als 35 Jahre sind, setzt sich für eine generationen- gerechte und nachhaltige Politik ein. Dies wird insbesondere in nächster Zeit von Bedeutung sein, um die Rentenreform in möglichst gute Bahnen zu lenken. Lieber Steffen, alles Gute und viel Erfolg bei den Herausforderungen im neuen Amt!

in möglichst gute Bahnen zu lenken. Lieber Steffen, alles Gute und viel Erfolg bei den Herausforderungen

weiterbringen und man dabei auch viel fürs Alltagsle- ben lernen kann. Ich wünsche mir aber, dass dabei das Gefühl für die Prioritäten im Leben nicht verlorengeht. Und meine damit, dass immer zuerst die Familie kom- men muss, dann das berufliche Weiterkommen und erst dann das politische Engagement.

norbert lins Norbert Lins, geboren am 22. De- zember 1977 in Ravensburg, aufge- wachsen in
norbert lins
Norbert Lins, geboren am 22. De-
zember 1977 in Ravensburg, aufge-
wachsen in Horgenzell-Danketsweiler, wohnt in Pfullen-
dorf, ist verheiratet und hat eine Tochter. Seit 2011 ist
er Referent für Breitbandförderung im Ministerium für
Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. 1999 bis 2004
war er Vorsitzender des JU-Kreisverbands Ravensburg
und von 2005 bis 2011 Bezirksvorsitzender der JU Würt-
temberg-Hohenzollern. Heute ist er stellvertretender
Bezirksvorsitzender der CDU und Mitglied im CDU-Lan-
desvorstand. Er ist der Spitzenkandidat der CDU Würt-
temberg-Hohenzollern für die Europawahl.

Verlierer

Manuela Schwesig

Mit ihrem Vorschlag, eine 32-Stunden-Woche für Arbeitnehmer mit kleinen Kindern einzuführen, stieß Manuela Schwesig auf viel Widerstand. So war auch die Erklärung von Regierungssprecher Steffen Seibert, dass es sich bei dem Vorschlag le- diglich um einen „persönlichen Debatteneintrag“

le- diglich um einen „persönlichen Debatteneintrag“ handle, eine ordentliche Ohrfeige! Auch die Strei- chung

handle, eine ordentliche Ohrfeige! Auch die Strei- chung der Extremismus- klausel fällt auf das Konto der neuen Familienministe- rin. Da kann man nur hoffen, dass das linke Übel in den kommenden vier Jahren nicht allzu große Ausmaße annimmt!

rin. Da kann man nur hoffen, dass das linke Übel in den kommenden vier Jahren nicht

Bild Manuela Schwesig: Wikipedia / Jean11 / CC BY-SA / http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Manuela_Schwesig_2.jpg

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europawahl 2014

Europas Wert und Reichtum liegt in seiner Vielfalt

Das Jahr 014 wird geprägt sein von der Erinnerung an einen für Europa entscheidenden Einschnitt: vor hundert Jahren brach der erste Weltkrieg aus. Vor die- sem schrecklichen Hintergrund wissen wir, welch ein Segen die Friedensordnung der Europäischen Union ist. Von der EU selbst, ihren Institutionen und ihrer Politik aber lässt sich dies nicht sagen. „Die EU muss sich in Gänze verändern“ betont Martin Schulz, der deutsche Präsident des Europaparlaments. Die Währungsunion muss kritisch überprüft und neu geordnet werden. Der permanente Rechtsbruch muss ein Ende haben, die ge- meinsamen Spielregeln, insbesondere die Konvergenz- kriterien, müssen stringenter eingehalten werden. Eine Schuldenunion – Schulden auf Kosten der europäischen Partner – darf es nicht geben. Sie würde alle Reform- anstrengungen der Schuldner sofort beenden. Austritte aus der Eurozone müssen möglich sein, um den Weg in die Wettbewerbsfähigkeit zu erleichtern. Das „sanfte Monster Brüssel“ (Hans Magnus Enzensberger) muss gebändigt werden – die Europäische Kommission samt ihrer Verwaltung. Bürgerrechte und Rechtsstaatlichkeit werden gerade auch durch die Kommission gefährdet – durch Überregulierungs-, Verbots- und Vorschriften- wahn. Ein erster Schritt wäre eine Halbierung der Zahl der Kommissare. Die Kompetenzen, welche die Zentra- le an sich gezogen hat, müssen überprüft und gegebe- nenfalls rückgeführt werden: Europa hat sich auf die Probleme zu konzentrieren, die nur auf europäischer Ebene gelöst werden können. Das Argument der Bin- nenmarktrelevanz darf nicht länger als Blankoscheck für überzogene Detailregulierungen und Kontrollver- fahren missbraucht werden. Was Mitgliedsstaaten, Länder oder Regionen besser meistern können, muss in ihrer Verantwortung bleiben oder auf sie zurücküber- tragen werden.

bleiben oder auf sie zurücküber - tragen werden. Menschen größeren Einfluss geben Die zunehmende Skepsis
bleiben oder auf sie zurücküber - tragen werden. Menschen größeren Einfluss geben Die zunehmende Skepsis

Menschen größeren Einfluss geben

Die zunehmende Skepsis der Menschen in Europa gegenüber dem europäischen Einigungsprozess erklärt

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sich auch daraus, dass er weitgehend ohne Beteiligung der Bevölkerung vorangetrieben worden ist. Um die Menschen für Europa zu gewinnen und ihnen neues Vertrauen in die Europäische Union und in die europä- ische Idee zu geben, muss der Wille des Volkes in der Europaunion ein neues, demokratisches Gewicht be- kommen. Deshalb ist es notwendig, den Menschen in Europa einen größeren Einfluss auf die europäischen Gesetzgebungsprozesse zu geben. Die Bürger sollten in einer Volksabstimmung Gehör finden, wenn es darum geht, wesentliche Kompetenzen auf die europäische Ebene zu übertragen, die Gemeinschaft um weitere Mitglieder zu erweitern oder finanziell belastende Be- schlüsse zu fassen. Europas Wert und Reichtum liegt in seiner Vielfalt und in der Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit, die seine Staaten heute in gemeinsamer Anstrengung ihren Menschen sichern – als historischen Gewinn für seine Bürger und als Beispiel für die Welt. Dies zu si- chern, ist Sinn und Auftrag der Europäischen Union, vor allem für die Zukunft.

der Europäischen Union, vor allem für die Zukunft. dr. peter gauweiler mdb Der Rechtsanwalt und freie
dr. peter gauweiler mdb Der Rechtsanwalt und freie Pu- blizist Dr. Gauweiler ist seit 1968
dr. peter gauweiler mdb
Der Rechtsanwalt und freie Pu-
blizist Dr. Gauweiler ist seit 1968
Mitglied der CSU. 1972 wurde er jüngster Stadtrat der
Landeshauptstadt München. Von 1990 bis 1994 war er
bayerischer Staatsminister für Landesentwicklung und
Umweltfragen. Erstmalig zog Gauweiler bei der Wahl
zum Deutschen Bundestag im Jahre 2002 als direkt ge-
wählter Abgeordneter in den Bundestag ein. Seither wur-
de der Wahlkreis München-Süd von ihm stets gewonnen.
Auf dem vergangenen Landesparteitag der CSU wurde
er zu einem der vier stellvertretenden Parteivorsitzenden
der CSU gewählt.

Europaflagge: © wlad074 - Fotolia.com

abgegrätscht

Die Wölfin im Schafspelz

Sie möchte ihre Partei salonfähig machen. Sie distan- ziert sich offiziell vom rechtsextremen Erbe ihres Vor- gängers und Vaters, Jean-Marie Le Pen. Doch die Vor- sitzende des Front National, Marine Le Pen, ist nichts weiter als eine Verführerin! Sie spielt weiterhin mit aus- länderfeindlichen Ressentiments, schimpft gegen Im-

migranten und das Monster aus Brüssel. Die Schuld an der wirtschaftlichen Misere Frankreichs wird allein dem Ausland zugeschrieben. Nach dem Motto: „Franzosen zuerst“, versucht sie die nationalistische Seele des fran- zösischen Volks für sich zu gewinnen. Vor allem die anti- europäischen Parolen scheinen zu verfangen. Immerhin könnte der Front National nach einer letzten Umfrage mit 24 % der Wählerstimmen bei den Europawahlen

2014

(19 %) und der konservativen UMP (22 %). Le Pen plant bereits eine antieuropäische Allianz mit der niederlän- dischen „Partei für die Freiheit“ des Rechtspopulisten Geert Wilders. Sie wollen gemeinsam einen rechten Block im Europäischen Parlament bilden und der Euro- päischen Union von innen den Kampf ansagen. Forderungen, wie der Austritt Frankreichs aus dem Euro, der Renationalisierung der Industrie oder der Rückführung von Souveränität zu den Nationalstaa- ten zeigen deutlich: Marine Le Pen möchte den erfolg- reichen europäischen Integrationsprozess rückgängig machen. Sie setzt den mühsam erworbenen Wohlstand und Frieden in Europa bewusst aufs Spiel. Ein Erfolg ih- rer Partei bei den Wahlen im Mai hätte negative Auswir-

rechnen. Damit liegt er noch vor den Sozialisten

Auswir - rechnen. Damit liegt er noch vor den Sozialisten kungen auf die Zukunft Europas. Die
Auswir - rechnen. Damit liegt er noch vor den Sozialisten kungen auf die Zukunft Europas. Die

kungen auf die Zukunft Europas. Die beiden an- deren großen Parteien in Frankreich könnten der Versuchung erlie- gen, 017 einen europa- skeptischen Präsident- schaftswahlkampf zu führen. Man mag gar nicht daran denken wollen, wie sich dies auf den deutsch-fran- zösischen Motor in der

wie sich dies auf den deutsch-fran- zösischen Motor in der EU auswirken würde. Die EU braucht

EU auswirken würde. Die EU braucht daher ein europa- freundliches Frankreich, jedoch keine nationalistische und fremdenfeindliche Partei, wie der Front National. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Franzosen den vermeint- lich einfachen Lösungen und Versprechen Le Pens nicht auf den Leim gehen. Die Renationalisierung Europas ist der falsche Weg. Es liegt daher auch an uns Deutschen, insbesondere an der Europapartei, der CDU, rechtspopulistischen und antieuropäischen Parteien keine Chance zu geben. Wer, wenn nicht die Union, kann als überzeugender Vertre- ter der europäischen Idee auftreten. Konrad Adenauer sagte einst zu Recht: „Die Einheit Europas war ein Traum von wenigen. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist eine Notwendigkeit für uns alle.“ Lasst uns diesen Traum gemeinsam weiter leben. (ew)

Lasst uns diesen Traum gemeinsam weiter leben. (ew) Wer wusste es? Da sage einer, alle Politiker

Wer wusste es?

Da sage einer, alle Politiker würden früher oder später in die Wirtschaft wechseln und das
Da sage einer, alle Politiker würden früher oder später in die Wirtschaft wechseln und das

Da sage einer, alle Politiker würden früher oder später in die Wirtschaft wechseln und das große Geld verdienen wollen: John H. Land, 93 Jahre jung, seines Zeichens Bürgermeister der

Mehrere deutsche Ant- arktis-Forscher konnten bei der Bundestagswahl 013 nicht wählen, da die Postver- bindung Monate zuvor wetterbedingt eingestellt wur- de. Briefwahlunterlagen können jedoch erst vier Wo- chen vor der Wahl verschickt werden.

Stadt Apopka im US-Bundesstaat Florida, tritt im März

2014

erneut an. Es wäre seine 20. Amtszeit! Land leitet

seit 1949 mit einer kleinen Unterbrechung die Geschi- cke der Stadt.

wir sagen: john, mach die 20 voll! wir wünschen für die Kommunal- wahlen 2014 eisfreie

wir sagen: john, mach die 20 voll!

wir

wünschen

für

die

Kommunal-

wahlen 2014 eisfreie postwege!

und

europa-

 

(ew)

Le Pen: Marie-Lan Nguyen / CC BY / http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Front_National_2010-05-01_n04.jpg. Fußballer: © badhog - Fotolia.com

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pro & contra

Quo vadis Europa?

Wirtschaftskrise – Kompetenzstreitereien – Tumulte auf dem Finanzmarkt – Umverteilungssucht: Die Span- nungen in Europa könnten nie größer sein, als zurzeit. Nicht nur die Diskussionen um den Zentralstaat Euro- pa sondern auch die fehlende Identifikation mit Europa sind Beispiele, die so manch Einen an den Zusammen- bruch des gesamten europäischen Systems glauben

lassen. Eurokritische Parteien tragen ihren Teil dazu bei und verdrängen, dass es die Vielfalt ist, die uns eint. Doch wie ist es um Europa im 1. Jahrhundert be- stellt? Das haben wir den europapolitischen Sprecher des JU-Landesvorstands, Emanuel Ionescu und den emeritierten Tübinger Wirtschaftsprofessor, Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Starbatty gefragt.

Europa: Für die Zukunft!

014 ist ein besonderes Jahr: Jüngst jährte sich der 1.00ste Todestag von Karl dem Großen und wir erin- nern uns des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs 1914 als der Urkatastophe des 0. Jahrhunderts. Diese Ereignisse hängen beide mit der „Europäischen Frage“ zusammen:

Wie wollen wir den europäischen Kontinent in den nächsten Jahren und Jahrzehnten gestalten? Welche Rolle wollen wir in der Welt einnehmen? Welche Grund- werte und Regeln sollen das Abendland prägen? Als großes Projekt für einen europäischen Frieden ge- startet, ist die Europäische Union heute mehr als „nur“ ein Garant für Frieden, Sicherheit und Freiheit. Sie si- chert Deutschland und den anderen Mitgliedstaaten auch materiellen Wohlstand. Gerade Deutschland profi- tiert vom Gemeinsamen Binnenmarkt und den offenen Grenzen. Der freie Austausch von Gütern und Dienst- leistungen hat die deutsche Wirtschaft beflügelt, denn über 60 % der deutschen Waren werden in EU-Länder exportiert. Dies bedeutet nicht nur gewaltige Umsätze für deutsche Unternehmen, sondern auch die Sicherung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplätze vor Ort. Einen wichtigen Anteil daran hatte und hat der Euro als gemeinsame europäische Währung. Selbstverständlich ist die Eurokrise, einschließlich ESM, Rettungsschirmen und Monetarisierungspolitik durch die EZB, äußerst be- drohlich. Aber statt – wie die AfD – marktschreierisch die Forderung zu erheben, den Euro als Währung abzu- schaffen, sollte man lieber gemeinsam an nachhaltigen Lösungen arbeiten, damit sich derartige Fehler nicht mehr wiederholen können. Und während die Euroskeptiker zu gerne eine Schein- debatte über die Verhinderung der „Vereinigten Staaten

von Europa“ führen, wird vergessen, dass sich Europa schon längst zu einem Bund zusammengeschlossen hat. Dieser europäische Föderalismus steht für das Hin- und Herpendeln zwischen den Prinzipien der Einheit und der Vielfalt und betrifft die politisch-rechtliche Einigung Europas. Aller bürokratischen Auswüchse zum Trotz ist es der Europäischen Union gelungen alte Feindschaften zu überwinden und ein Miteinander von über 500 Mil- lionen Europäern erfolgreich zu formen. Die EU steht sinnbildlich für Europa, seine Kultur und seine Werte:

Die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokra- tie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte. Verbunden mit langfristiger, ökonomischer Stärke, kann die EU ein globales Vorbild für Frieden, Gerech- tigkeit und Wohlstand sein. Dann findet auch die eu- ropäische Stimme im Konzert der Völker und Mächte langfristig Gehör. Dafür lohnt es sich, überzeugter Eu- ropäer zu sein. Schließlich ist 2014 auch das Jahr der Europawahl.

sein. Schließlich ist 2014 auch das Jahr der Europawahl. emanuel Ionescu Emanuel Ionescu, 29 Jahre, ist

emanuel Ionescu

Emanuel Ionescu, 29 Jahre, ist stell- vertretender Landesvorsitzender der JU Baden-Württemberg. Er ist Rechtsreferendar am OLG Karlsruhe, seine Dissertation verfasste er im Europa- recht.

6

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pro & contra

pro & contra

Scheitert Europa an sich selbst?

Wer durch unseren liebenswerten Kontinent – vom Ural bis zum portugiesischen Cabo di Roca, dem west- lichsten Punkt Europas – fährt, die Kulturen auf sich wir- ken lässt, die Kirchen bestaunt und sich von der Musik gefangen nehmen lässt, spürt, dass Europas Einheit in der Vielfalt alle Krisen überdauern wird. Freilich kann die Europäische Union an sich selbst scheitern, weil sie sich von dem grundlegenden Prinzip der Subsidiarität gelöst hat. Es hat seinen Ursprung in der katholischen Soziallehre. Die Kirche hatte sich im Mittelalter zum privaten Eigentum – unter dem Einfluss von Aristoteles – bekannt, doch sollten sich die Menschen in Notlagen aufgefangen wissen. Dabei waren diejenigen zu aktiver Hilfe verpflichtet, die mit der jeweiligen Notlage oder Problem vertraut waren, also zunächst die Mitglieder der Familie, der Sippe, des Dorfes, der Region… Wenn die erste Ebene – die Familie – überfordert war, sollte die nächsthöhere Ebene tätig werden. Damit hat das Subsidiaritätsprinzip drei Ebenen: Verpflichtung zu tä- tiger Hilfe, Entlastung bei überforderung und Schutz gegenüber staatlicher Bevormundung. Aus ökono- mischer Sicht lässt sich Subsidiarität als ein Prinzip überschaubarer Regelkreise auffassen, wo Problemnä- he Informationsvorteile schafft und Entscheidung und Haftung zusammenfallen. Das ist auch eine Vorkehr für

die sparsame Verwendung von Ressourcen. Je weiter die Akteure vom eigentlichen Ort des Geschehens ent- fernt sind, desto schwächer ist die Rückbindung durch das Haftungsprinzip und desto stärker ist die Tendenz zu unwirtschaftlicher Verwendung öffentlicher Gelder. Wenn die etablierten Parteien in Deutschland überein- stimmend „mehr Europa“ als Lösung für aktuelle Krisen sehen, dann heißt das mehr Zentralismus, mehr Bürokra- tie und weniger Subsidiarität. Je weiter weg wir uns von solchen Regelkreisen bewegen, desto schablonenhafter und finanziell aufwendiger werden die Lösungen ausfal- len, weil die Bürokratie erfahrungsgemäß mit dem Geld fremder Leute großzügig umgeht. Wer die Berichte des Europäischen Rechnungshofs zum Finanzgebahren der EU durcharbeitet, kann Lieder davon singen.

der EU durcharbeitet, kann Lieder davon singen. prof. joachim starbatty Professor em. Dr. Dr. h.c.

prof. joachim starbatty

Professor em. Dr. Dr. h.c. Joachim Starbatty, emeritierter Professor für Volkswirtschaft an der Universität Tübingen, ist Vor- stand der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft

sag uns deine meinung! Jetzt auf Facebook mitdiskutieren:

www.facebook.com/jungeunion.bw

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nagelbrand

nagelbrand ?? ? Martin Schulz – nächster Kommissionspräsident? Die Sozialdemokratie auf europäischen Irrwegen
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Martin Schulz – nächster Kommissionspräsident?

Die Sozialdemokratie auf europäischen Irrwegen

SPD-Mann Martin Schulz, 58 Jahre alt, ist EU-Par- lamentspräsident und will noch höher hinaus. Seit Ende Januar ist er Spitzenkandidat zur Europawahl 2014 der SPD. Frontmann der europäischen Sozialisten wurde er am 1. März und Rom und damit Gallionsfigur der So- zialdemokratie Europas. Doch ist er wirklich der Hoff- nungsträger für Europa? Mitnichten. Dass der gelernte Buchhändler Schulz wenig von Fi- nanzen versteht, bewies er als Bürgermeister seiner Heimatstadt Würselen in Nordrhein-Westfalen. Durch den von ihm vorangetriebenen Bau eines Spaßbades versenkte er den städtischen Haushalt gleich mit im Schwimmbecken. Nun will der selbsternannte Nachfolger Barrosos ein schon fast abgeschriebenes Projekt linker Ideologie um- setzen: Die Einführung von gemeinsamen Staatsanlei- hen schwacher und starker EU-Länder, die sogenannten Eurobonds. Allerdings will er dieses Konstrukt nicht transparent einführen, sondern durch die Hintertür. Da hilft es auch nicht, dass der negativ behaftete Begriff „Eurobonds“ außen vor bleibt. Unter dem Deckmantel eines sinnvoll klingenden Ziels sollen diese Schrott-Pa- piere in einem „Schuldentilgungsfonds“ aufgehen. Eindeutiger Gewinner einer solchen Politik wäre nicht Deutschland, sondern die Länder, die in der Ver- gangenheit durch minder ausgeprägte Haushaltsdis- ziplin überzeugten: Spanien, Portugal oder Italien. Die

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Zinssätze für deren Kredite sind dann wesentlich nied- riger als bisher. Wir brauchen keinen Verfechter linker Traumtänzereien europäischen Ausmaßes, sondern ei- nen überzeugten Kämpfer für deutsche Interessen! SPD-Vorsitzender Gabriel sieht in dem egomanischen Wichtigtuer Schulz eine „historische Chance“. Zugege- benermaßen – fünf Jahrzehnte nach Walter P. Hallstein – wäre er der nächste Deutsche an der Spitze Europas. Aber um welchen Preis? Bis es dazu kommen sollte, ist es zum Glück noch ein weiter und steiniger Weg, auf dem Martin Schulz mehr als einmal stolpern könnte. Vielleicht sogar liegen blei- ben wird. Hoffentlich!

lorenz siegel Lorenz Siegel, geboren 1993, ist stellv. JU-Kreisvorsitzender in seiner Heimatstadt Mannheim und
lorenz siegel
Lorenz Siegel, geboren 1993, ist
stellv. JU-Kreisvorsitzender in seiner
Heimatstadt Mannheim und Internetreferent des JU-
Bezirksverbandes Nordbaden. Mitglied der CDU sowie
der Jungen Union wurde er im Jahre 2010. Nach seinem
Abitur leistete er einen freiwilligen Wehrdienst im Spezi-
alpionierbataillon 464 in Speyer. Im Anschluss begann er
ein Studium der Staatswissenschaften.

Bild oben: © freshidea - Fotolia.com

rehschnitzelchen auf spargelgemüse mit Karotten und tahitivanille

lecKer! Kochen mIt andreas walKer

Rezept für 4 Personen

 

für das spargelgemüse:

10

Stangen grüner, deutscher Spargel

10

Stangen weißer Spargel

 

4

mittelgroße Karotten

1 Bund Frühlingszwiebel 180 g Butter 50 ml Spargelsud (alternativ

1. Spargelstangen waschen, den

 

Gemüsebrühe)

grünen Spargel im unteren

 

1

Vanilleschote Zucker Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

Drittel, den weißen Spargel bis unter die Spitze sauber schälen und holziges Ende abbrechen. Karotten waschen, schälen und in feine Scheiben schneiden. Grünen Spargel in Salzwasser

für die schnitzel:

 

8

kleine Rehschnitzelchen

mit Zitrone ca. 4 Minuten ko- chen. Den weißen ca. 7 Minu- ten kochen lassen. Die Karotten 5 Minuten kochen lassen. Alles in Eiswasser abschrecken und

 

aus der Unterschale à 50 g

100

g Mehl Eier

250

g Semmelbrösel

1

Zitrone, Saft Pflanzenöl Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

die Spargel schräg in 3 cm lange Stücke bzw. Rauten schneiden.

 

2. Frühlingszwiebel ebenfalls wa- schen und ein Zentimeter breite Ringe schneiden.

 
andreas walker Andreas Walker ist Chefkoch des 4-Sterne-Hotels Walker in Renningen. Sein Motto: Gesunde und
andreas
walker
Andreas Walker ist
Chefkoch des 4-Sterne-Hotels Walker
in Renningen. Sein Motto: Gesunde
und natürliche Lebensqualität, mit
dem Ziel, Kochen ohne Zusatzstoffe.
2013 präsentierte er sein erstes ver-
legtes Kochbuch „Genussreise und
Rezepte, Sardinien – su coro sardu“.

6. Rehschnitzelchen nacheinander

zwischen 2 Klarsichtfolien von innen nach außen, dünn aus- klopfen. Schnitzel rundherum mit Meersalz, Pfeffer und Zitro- ne würzen. 7. Eier in einer Schüssel mit Hilfe

einer Gabel verquirlen. Mehl und Semmelbrösel jeweils auf einen Teller geben.

8. Nacheinander die Schnitzel in

Mehl wenden, überschüssiges Mehl abklopfen, dann durch die Eier ziehen und anschlie- ßend in den Semmelbrö-

seln panieren. Die Panade dabei fest andrücken.

9. Pflanzenöl in einer Pfanne

3. Butter in eine Pfanne geben, Mit dem Sud aufgießen und zu einer zähflüssigen Masse einkochen. Ausgekratztes Vanillemark und die restliche Schote zugeben.

erhitzen und die Schnit- zel darin von beiden Seiten gold- braun aus- backen. Auf

4. Spargel und Karotten zugeben

Küchenpa-

kurz weiter köcheln bzw. Tem-

pier abtrop-

peratur nehmen lassen.

fen lassen.

5. Lauchzwiebel unter das restli- che Gemüse unterheben und abschmecken.

Hintergrundbild: © yonibunga - Fotolia.com

9 9

nl – nachrIcht von löbel

NL
NL
nl – nachrIcht von löbel NL Nachricht von Löbel Liebe Freundinnen und Freunde, das Jahr 014

Nachricht von Löbel

Liebe Freundinnen und Freunde, das Jahr 014 hat begonnen – ein Jahr, das für die Junge Union als Verband und für viele von uns von großer Bedeutung ist. Am 25. Mai 2014 stehen in Ba- den-Württemberg die Kommunal- wahlen an. Und Kommunalwahlen sind immer auch JU-Wahlen: Hier sind wir nicht nur vor Ort, um für unsere Partei und unsere Kandi- daten Werbung zu machen. Nein, viele von uns stehen selbst zur Wahl, weil sie das Schicksal ihrer Stadt oder Gemeinde selbst mit in die Hand nehmen wollen. In den Nominierungen ist es den JU-Mitgliedern vielerorts gelungen, gute Listenplätze zu erreichen. Ihnen allen wünsche ich viel Spaß im Wahlkampf und viel Erfolg bei ihrer Kandidatur! Es lohnt sich immer, auf kommunaler Ebene Erfahrungen zu sammeln und sich vor Ort für die Belange der jungen Generation einzusetzen! Die junge Generation hat bei der anstehenden Wahl zudem eine ganz entscheidende Bedeutung: Erstmals verfügen auch die 16- und 17-Jährigen über das aktive Wahlrecht. Landesweit sind das immerhin rund 00.000 zusätzliche Wähler. Nutzen wir diese Chance, damit junge Köpfe und junge Themen in Zukunft eine noch größere Rolle spielen! Wenn wir als junge CDU auftreten, die Themen Mobi- lität für junge Leute im Bereich ÖPNV und im Individual- verkehr neu denken, uns für einen schnellen Ausbau der digitalen Infrastruktur einsetzen und das Bildungschaos im Land beenden, dann werden wir auch viele Erst- und Jungwähler für uns gewinnen können.

Das Sportjahr 2014

Doch nicht nur in der Politik stehen für Deutsch- land wichtige Entscheidungen an: 014 ist auch ein Sportjahr. Die Fußball-Weltmeisterschaft wirft jetzt schon ihren Schatten voraus: Wir als Junge Union Ba- den-Württemberg haben uns dafür eingesetzt, dass

trotz der späten Spielzeiten ein Public Viewing in den Städten und Biergärten des Landes angeboten werden darf. Von der grün-roten Landesregierung haben wir in dieser Hinsicht nichts gehört. Umso erfreulicher ist es, dass die Bundesregierung inzwischen an einer „Public- Viewing-Verordnung“ arbeitet!

Olympia in Deutschland?

Die Olympischen Winterspiele in Sotchi sind bereits vorüber. Es waren durchaus erfolgreiche Spiele für uns als deutsche Mannschaft. Es waren aber auch Spiele, die uns zum Nachdenken anregen sollten. Olympia ist nicht nur ein großes Sportereignis, sondern auch ein Ausdruck einer starken wirtschaftlichen Dynamik. Wer den Gedanken von Olympia richtig versteht, der er- kennt die große Chance eines Standortmarketings und der Möglichkeit, das Land und die Region in der ganzen Welt mit seiner weltoffenen, toleranten und modernen Gesellschaft zu präsentieren und die Region infrastruk- turell weiterzuentwickeln. Der Volksentscheid gegen die Winterspiele 2022 in München hat leider gezeigt, dass nicht alle Deutschen bereit sind, sich hier auch selbst in die Verantwortung nehmen zu lassen. Doch das Ergebnis darf nicht lauten, dass Großereignisse in Demokratien heute nicht mehr möglich sind! Ziehen wir uns aus solchen weltweiten Großereignissen auf Grund mangelnden Rückhalts in der Bevölkerung zurück, über- lassen wir zumeist antidemokratischen Regimen die Ausrichtung dieser weltweiten sportlichen Showbühne. Lediglich Kritik zu üben, ohne durch eine erfolgreiche Ausrichtung mit gutem Beispiel voranzugehen, bringt dann auch nichts mehr. Daher sollten wir als Junge Uni- on die Stimme für Olympia in Deutschland sein. Nun freue ich mich auf ein spannendes politisches Jahr 014. Herzliche Grüße Euer

Nikolas Löbel
Nikolas Löbel

Landesvorsitzender

Unsere Angebote für junge Kandidaten der landesverband der jungen union bietet den Kandidatinnen und Kandidaten
Unsere Angebote für junge Kandidaten der landesverband der jungen union bietet den Kandidatinnen und Kandidaten
Unsere Angebote für junge Kandidaten der landesverband der jungen union bietet den Kandidatinnen und Kandidaten
Unsere Angebote für junge Kandidaten der landesverband der jungen union bietet den Kandidatinnen und Kandidaten
Unsere Angebote für junge Kandidaten der landesverband der jungen union bietet den Kandidatinnen und Kandidaten
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Unsere Angebote für junge Kandidaten der landesverband der jungen union bietet den Kandidatinnen und Kandidaten

Unsere Angebote für junge Kandidaten

der landesverband der jungen union bietet den Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl unter- stützung bei den werbemitteln sowie bei der durchführung des wahlkampfs an. einige beispiele findet ihr auf dieser seite, die komplette übersicht im ju-bw-portal:

Ideenkatalog – Kommunalwahlleitfaden

Werbemittel – Druckvorlagen

www.ju-bw.de/intern/

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Rückseite dieses Magazins

nummer findest Du im Adressfeld auf der

Unsere jungen Köpfe Unsere jungen Themen Patrick Glaser • Für freies WLAN flächendeckend in ganz
Unsere jungen Köpfe
Unsere jungen Themen
Patrick Glaser
• Für freies
WLAN
flächendeckend
in ganz
Denkendorf:
28 Jahre, Schreiner.
Damit die Besucher
unserer Stadt überall schnelles Inter-
Jung und erfahren: Stellv. Vor-
net haben!
sitzender der CDU Denkendorf,
Vorsitzender der JU Filder, im
Kreisvorstand
vorstand der Jungen Union.
Andreas Eiche
27 Jahre, Dipl.-Ing. (FH),
ständig.
Mitglied in der CDU, in der
Jungen
Aktiver Union
Wanderer.
Alexander Lang
31 Sie können Kandidaten
Promoviert z. Z. am Institut für
Pharmakologie u. Toxikologie der
Uni
Interessenschwerpunkte:
licher Raum; Bildungs-
hungspolitik.
Bis zu vier Kandidaten haben in
dieser Flyer-Vorlage
mehr Kandidaten gibt 35 Jahren – jeweils
6-Seiter (bis zu 8 Kandidaten
zwei Seiten für Auch Inhalte). die anderen
So wählen Sie richtig Sie können so viele Stimmen verteilen, wie Sitze zu vergeben sind.
So wählen Sie richtig
Sie können so viele Stimmen verteilen,
wie Sitze zu vergeben sind.
Sie
können
pro Kandidat
/ Kandidatin
bis
zu
drei Stimmen
vergeben
(Stimmenhäufung
= kumulieren).
von anderen
Listen auf die Liste der CDU übertragen
Gemeinderatswahl
(mischen = panaschieren).
25. Mai 2014
18 Gemeinderäte
hat die
Stadt
Denkendorf.
Deswegen
können Sie bei der Gemeinderatswahl
auch
18 Stimmen
vergeben.
Wir wollen, dass auch die junge Generation
im Gemein-
derat vertreten ist! Wir bitten
Sie daher, den Kandidaten
der Jungen Union – also den Kandidaten auf der CDU-Liste
unter
drei Stimmen zu geben.
Stimmen sind auf der Gemeinderatslis-
te der CDU am
besten aufgehoben. Wenn
Ihnen einzelne
Kandidaten von anderen
Listen ebenfalls zusagen, können
Sie diese auf der CDU-Liste ergänzen – oder unsere jungen
Kandidaten auf andere Listen schreiben-
Vor
Stadt jedoch
in den bitten
Sie:
fünf Machen
Sie
Ihrem
Die jungen Kandidaten auf
der Liste der CDU.
Wahlrecht
Gebrauch
und wir
entscheiden
mit, von
wie
in un-
serer
nächsten
Jahren
Sie Politik
gemacht
wird. allem
JUNGE UNION
BADEN-WÜRTTEMBERG
Herausgeber: Junge
Baden-Württemberg
Hasenbergstraße
49b, 70176
Union Stuttgart,
www.ju-bw.de
www.ju-filder.de

Kommunalwahlflyer für verbände

Jetzt als Kandidat registrieren und kostenloses starterpaket zugesendet bekommen!
Jetzt als Kandidat registrieren
und
kostenloses starterpaket
zugesendet bekommen!
Du bist gefragt! Erstmals dürfen bei der Kommunalwahl 25. Mai so 2014 auch 16- und
Du
bist gefragt!
Erstmals
dürfen
bei
der
Kommunalwahl
25.
Mai
so 2014
auch
16-
und
17-Jährigen
wählen.
am gibt
es
viele
junge
Wähler
wie
nie
zuvor
für
ganze Damit
sieben
Jahrgänge
ist
es
die die
erste
Kommunalwahl!
wir gemeinsam daran, dass
Das ist unsere Chance: Arbeiten
die Gemeinderäte und Kreistage
jünger werden: Wir wollen,
einnehmen.
dass junge Themen dort einen größeren Raum
Wir wollen,
Generationen
dass die Interessen
der jungen
selbst Verantwor-
Gehör finden. Wir sind bereit, dafür auch
tung zu übernehmen.
Was Du tun
der Jungen Union
kannst? Gib den Kandidaten
jeweils drei
Stimmen, damit
sie Dich in den nächsten fünf
Jahren vertreten können!
3 gewinnt
der Jungen Union
Drei Stimmen kannst Du den Mitgliedern
in
den Gemeinderat ver-
geben, wenn du ihnen zum Einzug
Bei der
Gemein-
helfen willst. Dies nennt sich kumulieren:
derats- und
Kreistagswahl hast Du so viele Stimmen, wie
Personen zu wählen sind, kannst aber bis zu
drei davon auf
Unterstütze
bei
Kommunalwahlen
vergeben.
einen einzelnen Kandidaten
2014
jungen
Kandidaten am
möglich:
Auch wenn
der den die
Liste
27. Mai auf
der CDU!
Daneben ist auch das Panaschieren
Du hauptsächlich Kandidaten einer
Liste wählst, kannst
von anderen Listen dazu-
Du dennoch einzelne Namen
schreiben, die Dir ebenfalls zusagen.
JUNGE UNION
BADEN-WÜRTTEMBERG
WWW.jU-fiLDer.De
Für Denkendorf.
Herausgeber: Junge
Union Baden-Württemberg
Hasenbergstraße 49b, 70176 Stuttgart, www.ju-bw.de

vorlagen auf wunsch auch im „laut.stark.“-design

Patrick Glaser seit 2012 Vorsitzender der CDU Denkendorf seit 2008 Geschäftsführer der Jungen Union im
Patrick Glaser
seit 2012
Vorsitzender der CDU Denkendorf
seit 2008
Geschäftsführer der Jungen Union im Kreis-
verband Esslingen
2002 – 2012 Vorsitzender
seit 2000
Schreiner
1998
Mittlere Reife
1982
Geboren in Filderstadt
25.
Mai 2014

Gemeinderatswahl

Patrick Glaser

Ihr Kandidat für den Denkendorfer Gemeinderat

JUNGE UNION

BADEN-WÜRTTEMBERG

www.ju-filder.de

flyer für Kommunalwahlkandidaten

Komm gut nach Hause! Mein Zuhause. Kommunikationstool Präsentationswerkzeug Rechenschieber Taschenrechner
Komm gut
nach Hause!
Mein
Zuhause.
Kommunikationstool
Präsentationswerkzeug
Rechenschieber
Taschenrechner
Lernhilfe
Kalender
Heft
Tafel
Vokabeltrainer
Schulbuch
Stift
Notizblock
HA
Video
Schmierzettel
Rechercheinstrument
Wissensvermittler
Kreide
Übungsheft
Aussprachehilfe
Wissensvermittler Kreide Übungsheft Aussprachehilfe G? E? 3G? H? WLAN! ’54, ’74, ’90, 2014
G? E? 3G? H? WLAN!
G? E? 3G? H?
WLAN!

’54, ’74, ’90,

2014

themenpostkarten

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D Gruppe E Gruppe F Gruppe G Gruppe
Gruppe A
Gruppe B
Gruppe C
Gruppe D
Gruppe E
Gruppe F
Gruppe G
Gruppe H
Brasilien (BRA)
Spanien (ESP)
Kolumbien (COL)
Uruguay (URU)
Schweiz (SUI)
Argentinien (ARG)
Deutschland (GER)
Belgien (BEL)
Kroatien (CRO)
Niederlande (NED)
Griechenland (GRE)
Costa Rica (CRC)
Ecuador (ECU)
Bosnien u. Herzegowina (BIH)
Portugal (POR)
Algerien (ALG)
Mexiko (MEX)
Chile (CHI)
Elfenbeinküste (CIV)
England (ENG)
BRA
’54, ’74, ’90,
MEX
Achtelfinale
Viertelfinale
Du
’54, ’74, ’90,
Junge
Union Baden-Württemberg
28.06.2014, 18:00
04.07.2014, 22:00
3 gewinnt
Zuhause.
BRA
1. A1
: B2
1.
1. AF
:
bist gefragt!
2. AF
Belo Horizonte
Fortaleza
– Landesgeschäftsstelle
28.06.2014, 22:00
04.07.2014, 18:00
2. C1
: D2
5. AF
:
Hasenbergstraße 49b
CMR
2.
6. AF
Rio de Janeiro
Rio de Janeiro
Drei Punkte gibt es in
der Gruppenphase
Erstmals dürfen
bei
der Kommunalwahl
29.06.2014, 18:00
05.07.2014, 22:00
Mein
2014
70176 Stuttgart
2014
CMR
: A2
3. AF
:
für die
siegreichen
Mannschaften.
Drei
4. AF
am 25. Mai 2014 auch
die 16- und 17-Jäh-
3. B1
3.
Fortaleza
Salvador
Stimmen kannst
Du
den
Mitgliedern der
rigen wählen. Damit gibt es so viele junge
Wir setzen uns
dafür
ein, dass
es
dieses
Wir
fordern
ein
landesweites
Junioren-
29.06.2014, 22:00
05.07.2014, 18:00
CRO
:
Jungen
Wähler wie
7. AF
8. AF
Union geben, wenn du ihnen zum
nie zuvor
– für ganze sieben
4. D1
: C2
4.
Recife
Brasília
Jahr trotz der späten
Spielzeiten die Mög-
ticket
für
Busse
und
Bahnen,
das
für
Einzug
in
den
Gemeinderat
verhelfen
Jahrgänge ist es die erste Kommunalwahl!
lichkeit zum
Public Viewing gibt.
30.06.2014, 18:00
: F2
willst
– selbst dann,
wenn
Dir
ansonsten
5. E1
Halbfinale
0711 66904-53
Brasília
Das ist
unsere Chance:
Arbeiten
wir
Schüler, Azubis und Studenten gilt.
ge-
eine andere Liste mehr zusagen
sollte.
30.06.2014, 22:00
08.07.2014, 22:00
meinsam daran,
dass
die
Gemeinderäte
6. G1
: H2
1.
1. VF
:
2. VF
0711 66904-45
Porto Alegre
Belo Horizonte
Ersteres
nennt sich
kumulieren:
Bei
der
und
Kreistage jünger werden: Wir wollen,
01.07.2014, 18:00
09.07.2014, 22:00
lgs@ju-bw.de
:
Gemeinderats- und Kreistagswahl
hast Du
dass junge Themen
dort einen
größeren
7. F1
: E2
2.
3. VF
4. VF
São Paulo
São Paulo
G? E? 3G? H?
so viele Stimmen, wie Personen
zu wählen
Raum einnehmen. Wir wollen, dass die In-
Komm gut
www.ju-bw.de
01.07.2014, 22:00
sind,
kannst
aber bis zu drei davon auf
teressen
der jungen Generationen Gehör
8. H1
: G2
Spiel um Platz 3
Salvador
einen einzelnen Kandidaten vergeben.
finden. Wir sind bereit, dafür auch selbst
WLAN!
nach Hause!
facebook.com/jungeunion.bw
12.07.2014, 22:00
Verantwortung zu übernehmen.
Abkürzungen
: Brasília
Zweiteres
nennt
sich
panaschieren:
twitter.com/jubw
JUNGE UNION
BADEN-WÜRTTEMBERG
Auch wenn
Du hauptsächlich
Kandidaten
Was
Du tun
kannst?
Gib den Kandidaten
G1
1. in Gruppe G – hier nach der Gruppen-
phase „GER“ für Deutschland eintragen.
Finale
flickr.com/jubw
einer
Liste wählst, kannst
Du
dennoch
der Jungen
Union jeweils
drei Stimmen,
Wir wollen, dass
es in
den Innenstädten
Damit
sicher
Hause kommt,
wol-
Gewinner des 6. Achtelfinales. Entspre-
chend VF für Viertel-, HF für Halbfinale.
13.07.2014, 21:00
einzelne Namen von anderen Listen dazu-
damit sie Dich in den nächsten
fünf Jahren
6. AF
1. HF
:
2. HF
youtube.com/user/JungeUnionBW
Rio de Janeiro
künftig WLAN gibt und setzen uns für den
u. a.
mehr nach
Nachtbusse
und -taxis
schreiben, die Dir ebenfalls zusagen.
vertreten können!
Ausbau von schnellem Internet ein.
sowie
len wir eine ihr
bessere
Straßenbeleuchtung.
Der WM-Planer
Individuell anpassbare wm-planer als werbemittel
mit Informationen
Kommunalwahl
am 25. Mai
zur 2014

homepage-tools, weitere werbemittel, facebook-grafiken, tipps aus der praxis

und

vieles mehr!

 

Impressum

herausgeber:

weitere autoren:

Junge Union Baden-Württemberg – Humane Gesellschaft – Hasenbergstraße 49b 70176 Stuttgart

Fabian Gramling Emanuel Ionescu Dr. Matthias Neth Prof. Dr. Joachim Starbatty Andreas Walker

Tel.:

0711 66904-53

layout und satz:

Fax:

0711 66904-45

Junge Union Baden-Württemberg – Landesgeschäftsstelle – Verantwortlich:

hg@ju-bw.de

www.ju-bw.de

chefredakteur:

Hannes Griepentrog,

Daniel Töpfer (dt)

Landesgeschäftsführer

lgs@ju-bw.de

chef vom dienst:

Christopher Felder (cf)

druck:

Thema-Druck GmbH

redaktion:

Albert-Schweitzer-Str. 42

Martin Numberger (mn) Céline Santus (cs) Lorenz Siegel (ls) Eric Weber (ew)

76703 Kraichtal

Tel. 0751/965-11

www.thema-druck.de

auflage /

verantwortlich für die artikel der bezirks- und Kreisverbände:

erscheinungsweise:

12.500 Exemplare,

vierteljährlich

Boris Schmitt

Dominik Apel

Für JU-Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitglieds- beitrag enthalten.

Silke Mittnacht

Thomas Schwenke

Redaktionsschluss für die hg 2014.2: 02.05.2014

Bezirksteile

Berichte aus den Kreisverbänden bitte per E-Mail an die Bezirksverantwortlichen senden. Die Redaktion behält sich Änderungen vor.

gelbfüssler herausgeber: JU Nordbaden verantwortlich: Boris Schmitt e-mail: boris.schmitt@ju-rnk.de

scheIbenwIscher herausgeber: JU Nordwürttemberg verantwortlich: Silke Mittnacht e-mail: scheibenwischer@ju-nw.de

anstösse herausgeber: JU Südbaden verantwortlich: Dominik Apel e-mail: anstoesse@ju-suedbaden.de

der schwarze grat herausgeber: JU Württemberg-Hohenzollern verantwortlich: Thomas Schwenke e-mail: schwarzer.grat@ju-wueho.de

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