Sie sind auf Seite 1von 8

Station Rose

Electronic Habitat 03
Webculture rematerialisiert
Web Culture re-materialized
Roland Schöny Einbremsen, übersetzt und bilden die Grundlage für einzelne Aspekte aus dem Arbeitsfeld ziehen. Für diesen Versuch, Stilele-
innehalten, die Gestaltung räumlicher Trennele- des Künstlerduos vorgeführt, das zu mente Bricolage-artig miteinander zu
rauskippen aus mente. Aus formatierten Datenströmen den Pionieren von Techno- und Multi- verbinden und aus der Fluxustradition
dem diskursiven heraus werden materialisierte Objekte media-Culture zählt und bereits Ende stammende Ideen einem Update zu
Zeremoniell endlos sich weiterge- gebildet. der 1980er Jahre begann, konsequent unterziehen, stand schon ein in Wien
nerierender digitaler Bildwelten, die Mit diesen „elektronischen Habitaten“, Verbindungslinien zwischen Pop und 1988 begründeter Kunstraum mit dem
von einem Soundgewebe zerfaserter die sich ihrem Selbstverständnis nach bildender Kunst, zwischen Sound, Labelnamen „Station Rose“.
Beats begleitet werden. Per Mouse- zwischen abstrakter Gebrauchsinstal- Musik, Performance und unterschied- In einer Phase, in der junge Kunst-
Click entstehen Momentaufnahmen lation und künstlerischem Raumdesign lichen visuellen Ausdrucksformen zu aktivistInnen nach Möglichkeiten
fernab des ästhetischen Prinzips der verorten lassen, haben Station Rose zu außerhalb des damals stagnierenden
Mimesis, da der technische Ursprung einer für sie neuen Ausformulierung Galerienbetriebs suchten, wirkte die
der poppigen, abstrakten und in Prints von Multimedia-Culture gefunden. Zum Konzeption dieses Kunstraums im
übersetzten Images in den ungreifba- einen steht dahinter die Frage nach Schnittfeld von Alternative Space,
ren Zwischenwelten virtueller Samples einem Ansatz für adäquate Raumge- ProduzentInnengalerie und Szenetreff
am Computer liegt. staltungen in einer Umgebung, die im richtungsweisend. In einem aufgelas-
So ließe sich der Entstehungsprozess weitesten Sinn von der Arbeit am Bild- senen Geschäftslokal im mittlerweile
für das stoffliche Ausgangsmaterial von schirm beeinflusst ist. Zum anderen für aktuelle Kunst prominenten Frei-
Electronic Habitat 03 von Station Rose schaffen Elisa Rose und Gary Danner hausviertel in Wien 4 wurden neben
vorstellen. Das Künstlerduo entwickelt für die Reihe O.K spektral eine aus Symposien und Konferenzen auch the-
in seiner aktuellen Produktionsphase mehreren inselähnlichen Zonen beste- matische Ausstellungen, wie beispiels-
begehbare Objekte, deren vielfarbiges hende vielgestaltige Ausstellungsland- weise das Kunst- und Musikprojekt
Design aus dem Fluss ihrer audiovisu- schaft, die in die Sound-Bildwelten von Fahnen und Hymnen, konzipiert. Unter
ellen Kompositionen extrahiert wird. Station Rose führt. den Beteiligten befand sich einschlä-
Dynamische digitale Bildwelten, die In der Geografie des in zwei unter- gige Prominenz wie der Künstler und
im Zuge der Web-Castings von Station schiedliche Bereiche geteilten Ausstel- späteren Serverbetreiber Helmut Mark,
Rose entstehen, werden direkt in Stills lungsraumes werden etappenweise Fahnen&Hymnen, Wien 1998 die Musiker Caspar Brötzmann und
F. M. Einheit oder der Künstler und
DJ Gerwald Rockenschaub. Aus heuti-
ger Sicht geradezu wie eine historische
Markierung erscheinen auch die im
selben Jahr praktizierten Versuche
Impressum/Imprint
Station Rose der Station, sich via Anbindung an das
Electronic Habitat 03 universitäre Internet der Technischen
O.K spektral Ausstellung / Exhibition: 19. 3. - 30. 4. 2004
Universität Wien in kommunikatives
O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich Neuland vorzutasten. Darüber hinaus
Direktor O.K / Director O.K: Martin Sturm wurden Symposien und Workshops
Kurator / Curator: Roland Schöny
Produktion / Production: Georg Seyfried organisiert oder multimediale Feld-
forschung mit Computer, Scanner &
Aufbau / Setup: Hansjörg Weidinger, Claudia Czimek, Franz Obojes, Dietrich Killer,
Alfred Fürholzer, Jarno Bachheimer, Renée Stieger, Helmut Sammer, Jörg Lehner, Sampler betrieben. Stringent damit
Andreas Steindl, Aron Rynda verbunden waren die legendären
Gunafa Clubbings der Gruppe.
O.K Team: Erika Baldinger, Max Fabian, Maria Falkinger, Wolfgang Feichtenschlager, Tamara
Haberfellner, Marion Gillhofer, Gottfried Gusenbauer, Rainer Jessl, Franz Krug, Jörg Lehner, Damit begann sich das ursprünglich
Barbara Mair, Bettina Mülleder, Wolfgang Nagl, Karin Pils, Franz Quirchtmayr, Brigitte aus Linz stammende Duo immer
Rosenthaler, Genoveva Rückert, Markus Schiller, Ulrike Schimpl, Norbert Schweizer
intensiver der Koevolution digitaler
O.K spektral Broschüre / Brochure Sounds und Bilder zu widmen. Mit
zunehmender Beschleunigung ihrer
Redaktion / Editor: Ingrid Fischer-Schreiber
Lektorat / Copy-Editing: Aileen Derieg, Horst Ebner Arbeit verlagerten Station Rose ihren
Übersetzung / Translation: Jennifer Taylor-Gaida Lebensmittelpunkt schließlich nach
Fotos O.K / Photos O.K: Otto Saxinger, S.2: Bill Bayer
Gestaltung / Graphic Design: Erwin Bauer KEG ± www.d-lab.at Frankfurt/Main, wo seither zahlreiche
Lithografie / Lithography: Christian Schepe Vinyl-, CD- und CD-ROM-Produkti-
Druck / Printing: Holzhausen Druck & Medien; Wien onen entstanden, während sie die
© O.K Centrum für Gegenwartskunst, KünstlerInnen und Autoren / Artists and Authors 2004
Club-Szene in der Main-Metropole mit
Dank den KünstlerInnen und dem Autor / Thanks to the artists and author ihren regelmäßigen audiovisuellen
Dank an Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
Jam-Sessions in einen merkbaren Drive
O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich Mit Unterstützung/With support from: versetzten.
O.K Center for Contemporary Art Upper Austria Als logische Fortsetzung dieser MIDI-
Dametzstraße 30, A-4020 Linz
Tel. +43(0)732-78 41 78 Performances mit dem Audiopart
Fax +43(0)732-77 56 84 von Gary Danner, der in den 1980er
office@ok-centrum.at
www.ok-centrum.at
Videostills „MIDI-Flieder“, 2004

Jahren Mitbegründer und Gitarrist der diesem plakativ formulierten State- Slow down, stop for a moment, tune out different areas, individual aspects
österreichischen New-Wave-Formati- ment findet sich gegenüberliegend eine the discursive ceremony of endlessly of the artists’ field of work are
on The Vogue war, starteten die beiden Serie abstrakter Medienarbeiten auf regenerating digital imagery accom- presented step-by-step. Rose and
im Zuge der Ausstellung crossLinks in der Basis adaptierter serienmäßiger panied by the sound web of shredded Danner count among the pioneers
Berlin im Januar 1999 ihre regelmä- Plug-Ins, wie etwa von Animationen beats. With a click of the mouse, of techno and multimedia culture,
ßigen Webcastings. Damit kreierten für Spiralbewegungen. snapshots emerge that are remote from already beginning at the end of the
Station Rose eine für sie gültige Form Im Subtext thematisieren Station Rose, the aesthetic principle of mimesis, 1980s to consistently trace the lines
der Netart live@home. Mehr als 170 die stets Interesse an Experimenten since the technical origins of the connecting pop culture and fine
solcher freier audiovisueller Jam-Ses- mit aktuellen Technologien zeigen, jazzy abstract images, translated into art, between sound, music, perfor-
sions, Un-Commercials und Gespräche verschiedene Präsentationsformen, prints, can be found in the intangible mance and various forms of visual
mit Gästen wurden bis zum Zeitpunkt da hier das gleiche Ausgangsmaterial in-between worlds of virtual computer expression. This attempt at linking
ihrer O.K spektral-Präsentation über etwa als tafelbildähnliche Wand- samples. stylistic elements together in a kind
Internet gestreamt. Parallel dazu läuft projektion wie auch über VR-Brille This might be one way to imagine how of bricolage fashion, updating ideas
seit Mai 2002 Best of Webcasting als visualisiert wird. Der aus rhythmischen the material comes about on which stemming from the Fluxus tradition,
Serienproduktion für den europäischen Phrasierungen bestehende Raumklang Station Rose bases its Electronic was already manifest in an artistic
Satellitenbereich des hessischen in diesem Ausstellungsbereich basiert Habitat 03. In its current production space they created in Vienna in 1988
Fernsehens. auf Dehnungen und Vergrößerungen phase the artist duo is developing and labeled “Station Rose.”
Nachdem Station Rose begonnen mikroskopischer Ausschnitte aus den walk-through objects whose multi- During a phase in which young art
haben, mit dem im Internet gene- Sounds im zweiten Raum, wobei Gary colored design is extracted from the activists were searching out options
rierten Material das klassische – und Danner als Referenz auf den Clicks- flow of their audiovisual compositions. outside of the – at the time – stagna-
gewissermaßen „alte“ – Medium TV and-Cuts-Diskurs bewusst mit gesamp- Dynamic digital imagery that emerges ting gallery scene, this conception of
zu bespielen, gewann nun auch wieder leten Fehlern aus dem Audioprogramm in the process of Station Rose‘s webcas- an art space situated at the intersec-
das Format des Ausstellungsraumes gearbeitet hat. tings is translated directly into stills tion of alternative space, producers‘
als Teststrecke für multimediale Instal- Als Inversion und Abrundung ihres that form the basis for the design of gallery and trendy meeting place
lationen an Bedeutung. Im Rahmen verzweigten medialen Displays zeigen room dividers. Formatted data streams seemed like a breakthrough. In an
der Präsentation im O.K Centrum für Station Rose schließlich einen Raum, become materialized objects. open shop located in the Freihaus
Gegenwartskunst werden im vorderen der lediglich in Bück- oder Kriech- With these “electronic habitats,” which Quarter – which has since become
Raumbereich Medienarbeiten der bewegung durch einen lukenartigen are intended to function as something a popular stomping ground for
letzten Jahre vorgestellt. Durch die Eingang erreicht werden kann, was between abstract installations for contemporary art – symposia and
„elektronischen Habitate“ wurden als Aufforderung zur bewussteren everyday use and artistic room design, conferences were held, along with
räumliche Zonen unterschiedlichen Wahrnehmung des Übergangs gedacht Station Rose has discovered for itself exhibitions, including the art and
Charakters geschaffen. Im Gegensatz ist. Im Gegenzug zu den Einblicken in a new way of formulating multimedia music project Fahnen und Hymnen
zu einer abgeschlossenen, nahezu eine nahezu ausufernde Produktion culture. On the one hand, this is moti- (Flags and Hymns). Among those
klaustrophobisch wirkenden Situation von über unterschiedlichste Schnitt- vated by the search for suitable room participating were prominent figures
in der Nähe des Eingangs öffnet sich stellen laufenden Sound-Bildwelten design in an everyday environment like artist and later server operator
der Bereich rund um die Arbeit What erfolgt die Einladung, sich in einem that is influenced to a great extent by Helmut Mark, musicians Caspar
is a border? (2002) dem Publikum als Chill-Out-Room von den diversifizier- constant work at the computer screen. Brötzmann and F. M. Einheit, and the
eine Art Diskussions- und Kommuni- ten Einflüssen draußen abzukoppeln, On the other hand, Elisa Rose and artist and DJ, Gerwald Rockenschaub.
kationsort, während auf den Bildschir- womit Station Rose in eine Mitte ihrer Gary Danner have created for the O.K In hindsight it appears worth mentio-
men in klassischen Punk-, Neon- und aus thematischen Clustern beste- spektral series a multifunctional ex- ning almost as an historical marker
New-Wave-Farbtönen mit durchaus henden Arbeit führen und einen mit hibition landscape, made up of multiple that in the very year of its founding
politischem Unterton die Frage farbigen Projektionen und digitalen island-like zones, which entices visitors Station Rose was already making
aufgeworfen wird, wo denn gegenwär- Sounds durchtränkten Meditations- into the sound and image worlds of attempts to hook up with the Internet
tig Grenzen gezogen und in welcher raum als temporäres Ausstiegsszenario Station Rose. of the Technical University of Vienna,
Form sie permanent verschoben und aus einer informationsbeanspruchten In the geography of the exhibition thus forging blindly ahead into a new
eingeengt werden. Kontrastierend zu Umwelt draußen anbieten. space, which is divided into two communications realm. They also
Raum-Soundloop, 2004 Gummizelle, 2004
G5 realtime Video glasses, projection
Audiovisual Track “session5”, dvd

organized symposia and workshops as a kind of discussion and commu-


and undertook multimedia field nication site, while screens featuring
research using computers, scanners classic Punk, neon and New-Wave
and samplers. Stringently connected colors ask questions with a political
with this were the group’s legendary undertone with regard to where bor-
“Gunafa Clubbings.” ders are currently being drawn and
In these “clubbings” the duo, who how they are constantly being shifted
originally came from Linz, began to and restricted. Contrasting with this
devote themselves increasingly to strikingly formulated statement is a O.T., 2004
the co-evolution of digital sounds and series of abstract media works situ- Various audio-visual tracks on monitor&headphones, dvd
images. With the rapid acceleration ated just opposite, based on adapted
of their work, Station Rose then relo- standard plug-ins, such as animations
cated to Frankfurt, where they have for spiral movements.
since created numerous vinyl, CD and As a sub-text underlying the exhibi-
CD-ROM productions, while driving tion, Station Rose, who continually
the club scene in the metropolis on experiment with the latest techno-
the Main River with their regular logies, examine the possibilities of
audiovisual jam sessions. a variety of presentation forms. The
As a logical continuation of these same original material is visualized
MIDI performances with audio by both as panel-like wall projections
Gary Danner, who was co-founder and through VR glasses. The ambient
and guitarist of the Austrian New- sound in this area of the exhibition,
Wave formation “The Vogue” in the which consists of rhythmic phrases,
1980s, the two took up their regular is based on stretching and mag-
webcastings in the course of the nifying microscopic clips from the
crossLinks exhibition in Berlin in sounds in the second gallery. Gary
January 1999. Thus, Station Rose crea- Danner deliberately worked with
ted its own form of Netart live@home. sampling errors in the audio program
More than 170 of these independent as a reference to the clicks-and-cuts
audio-visual jam sessions, un-com- discourse.
mercials and guest interviews had Finally, as an inversion and rounding
been streamed over the Internet by off of the brachiated media display,
the time the duo presented its work Station Rose invite guests to enter
in the O.K spektral series. Concur- a room that can only be accessed
rently, Best of Webcasting has been by ducking and crawling through
running as a series since May 2002 a small porthole-like opening, as a
in the European satellite section of challenge for them to more conscious-
Hessian television. ly experience the transition between
After Station Rose began playing different spaces. As a counterpoint to
material generated on the Internet the insights that have been evoked
in the classical – and in some sense in the almost overwhelmingly rich
“old” – medium of TV, the exhibition production of sound and imagery
space format once again gained in conveyed by means of most diverse
significance as a proving ground for interfaces in the remainder of the
multimedia installations. As part of show, the visitors now enter a kind of
the presentation at O.K, media works chill-out room in which they can tune
from recent years will be display- out the panoply of influences outside.
ed in the front galleries. With the Here, Station Rose has created at the
“electronic habitats“ spatial zones of center of its thematically clustered
varying characters were created. By installation a meditative space
contrast to the closed, almost claust- saturated with colorful projections
rophobic situation near the entrance, and digital sounds as a temporary
the area around the work What is withdrawal scenario from an informa-
a border? (2002) serves the public tion-loaded environment.
Ausstellungsgsansicht/Exhibition View
O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich 2004
O.K Centre for Contemporary Art Upper Austria 2004

Smoother than strange, 2004


dvd, miniplayer & lcd-screen

Gummizelle, 2004 Patchwork, 2002


with vr glasses, headphones, dvd dvd
Station Rose/STR
Elisa Rose Gary Danner
Geboren 1959 in Linz / A. Lebt und arbeitet in Frankfurt / Main. Geboren 1959 in Linz / A. Lebt und arbeitet in Frankfurt / Main.
Studium der Romanistik und Kunstgeschichte an der Universität Studium der Visuellen Gestaltung an der Kunsthochschule Linz und Gra-
Wien; Studium Grafik und Mode (bei Prof. Karl Lagerfeld), fik an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Diplomabschluss 1987.
Universität für Angewandte Kunst / Wien, Diplomabschluss 1987. Ausstellungsbeteiligungen europaweit, ab 1983 gemeinsame Projekte mit
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen europaweit, Elisa Rose: Performances, Konzerte, Modeschauen, Videos. 1979 – 1987:
ab 1983 gemeinsame Projekte mit Gary Danner: Performances, Konzerte in Österreich und England. The Vogue: „The Frozen Seas of Io”
Konzerte, Modeschauen, Videos. auf Platz 2 der Österreichischen Hitparade 1980.
Gründung der „Station Rose“ 1988 in Wien. Elisa Rose konzipiert Gründung der “Station Rose” 1988 in Wien. Gary Danner konzipiert und
und realisiert den visuellen Part. realisiert den akustischen Part.

Born 1959 in Linz / A. Lives and works in Frankfurt / Main. Born 1959 in Linz / A. Lives and works in Frankfurt / Main.
Studied romance languages and art history at the University of Studied Visual Design at the Art College Linz; graphic art at the
Vienna; graphic art and fashion at the University of Applied Art University of Applied Art Vienna, graduated 1987.
Vienna(with Karl Lagerfeld), graduated 1987. Numerous group exhibitions throughout Europe, since 1983 joint pro-
Numerous exhibitions and group exhibitions throughout Europe, jects with Elisa Rose: Performances, concerts, fashion shows, videos.
since 1983 joint projects with Gary Danner: performances, con- 1979 – 1987: Concerts in Austria and England. The Vogue: “The Frozen
certs, fashion shows, videos. Seas of Io” reached second place in the Austrian Hit Parade in 1980.
Founded “Station Rose” in 1988 in Vienna. Elisa Rose conceives Founded “Station Rose” in 1988 in Vienna. Gary Danner conceives and
and realizes the visual part. realizes the acoustic part.

„Raum im Raum“ + Track „Echo-Pop“, 2004


Projections plus dvd
Ausgewählte Ausstellungen und Projekte / Selected Exhibitions and Projects

1988 Gründung der Station Rose, Wien 2001 wmf, audiovisuelle Performance, Berlin
1988 Oriental Light, Museum Ludwig, Köln 2002 Cybersonica Festival, ica London
1988 Sampling, Symposium & Performance, Headquarter, Wien 2002 9.11. Netzwerke Symposium, Installation, Künstlerhaus Mousonturm
1988 – 2003 (außer 2002) Station Rose Jingle, Kunstradio Frankfurt
1989 Arabian Sands, Galerie Gawlik & Schorm, Einzelausstellung, Wien (Katalog) 2002 Kunsthaus Bregenz / kub, audiovisuelle Performance, Bregenz
1989 Gunafa Clubbing, seit / since 1989 2003 Playing Field – streaming media art, img Mainz, Montevideo
1989/90 Station-Rose-Projekte im Headquarter, Wien Amsterdam.
1989 Performance & Installation, Ars Electronica, Linz 2003 Galerie Martina Detterer, Einzelausstellung, Frankfurt
1990 Cyberthon, Performance, San Francisco 2004 TV Best of Webcasting, dvd und cd, erscheint weltweit /
1990 Public Brain Tour, Europa / usa to be released world wide
1991 str geht online / Station Rose went online seit 1999 / since 1999 Webcasting: Live NetsSTReams auf stationrose.com
1991 Virtuelle Realität als Neuer Grenzbereich, Forschungsauftrag für das seit 2002 / since 2002 Best of Webcasting, tv-Serie / tv-series,
Österreische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, cd-rom hr / Late Lounge
1993 Deutschlandtournee mit audiovisuellen Liverperformances
1993 fab 505, Performances, mak Wien
1993 Station Rose interaktiv, Einzelausstellung, Galerie Tröster und Schlüter, Ausgewählte Bibliografie und Diskografie /
Frankfurt Selected Bibliography and Discography
1994 Digit Eyes – EP of the month, mtv Europe
1994 Projekt www; Depot, Wien cd-roms / cds / vinyls
1995 Popkomm, Panel, Köln Station Rose interaktiv - Virtuelle Realität als Neuer Grenzbereich, cd-rom,
1995 Prix Ars Electronica, Anerkennung Gunafa, Frankfurt 1992, distributed by chip inside / Vogel Verlag
1996 Electric Minds, Virtual-Community-Projekt Surfing On Electronic Surfaces: 15 Years of Ars Electronica, Frankfurt / Linz
1997 Phosphoric Brain Massage, Audio-cd und cd-rom (Sony) 1994, Label: Gunafa, distribution: Ars Electronica
1997 Technoscope, Steirischer Herbst, Graz Icons, Morphs & Samples: Audio cd/cd-rom, Hamburg 1994, Label: Gunafa,
1997 Virtual Communities Workshop mit John Coate, Ars Electronica Linz licensed by Play It Again Sam/Germany, distribution: Rough Trade
1998 Transmediale, audiovisuelle Performances, Berlin Phosphoric Brain Massage: cd-extra& Vinyl, Frankfurt 1996, Label: Sony,
1998 Construction Sounds, Performance, Museumsquartier Wien. distribution: Sony
1999 von 0–1, Kunsthalle Schirn, Frankfurt Playing Now: Audio cd, Frankfurt 1999, Label: Gunafa, distribution: Neuton
1999 Next 5 Minutes, audiovisuelle Performance, Amsterdam live@home 1–4: series of vinyls featuring audiorecordings of Webcasts at
1999 Viper, audiovisuelle Performance, Basel www.stationrose.com. Frankfurt 1999-2002, Label: Gunafa, distributi-
1999 Galerie Trabant, Einzelausstellung, Wien on: Neuton
1999 CrossLinks, Berlin, Ausstellungsbeteiligung & Start der Webcastings auf au ciel: Audiocd, Berlin 2000, Label: Crippled Dick Hot Wax!,
www.stationrose.com distribution: EFA
1999/2000 Playing Now World Tour, Hamburg, Wien, Frankfurt, Berlin, Clicks & Cuts 2: Audio cd Sampler (participation), Frankfurt 2001,
Luzern, Ultraschall / München, Batofar / Paris Label: mille plateaux, distribution: efa
2000 If Only We Could Tell, Generali Foundation Wien Soundcultures: Audio Mini cd (participation), Frankfurt 2003,
2000 100 Tage keine Ausstellung, Kunstverein Salzburg Edition Suhrkamp/mille plateaux, distribution: Suhrkamp
2000 Drag & Drop, Kunstraum Innsbruck / medien.kunst.tirol Manifestation! vinyl, Eternity, Frankfurt 2003, distribution: Neuton
2000 Joypad / Blasthaus!, Performance, San Francisco Station Rose – Arabian Sands, Vienna: Gawlik und Schorm gallery, 1989
2001 Webcast Lounge, Art Frankfurt Station Rose – 1st Decade, Vienna: edition selene, 1998
2001 transfer net, Steirischer Herbst, Graz Station Rose – private://public, Vienna: edition selene, 2000
2001 emaf, Osnabrück

Performance & Exhibtion


Galerie Martina Detterer, Frankfurt 2003
Station Rose
Electronic Habitat 03

O.K Artists in Residency

Das O.K Centrum für Gegenwartskunst The O.K Center for Contemporary
Oberösterreich ist ein Experimental- Art is an experimental laboratory
labor im Bereich der aktuellen Kunst. in matters of art. It has especially
Es hat die Herausforderungen an ein taken up the challenges that face
zeitgenössisches Kunsthaus angenom- an institution of contemporary art
men und konzentriert sich nicht nur today and focuses explicitly on the
auf die Präsentation, sondern auch production of art works, rather than
ausdrücklich auf die Produktion von on presentation.
künstlerischen Arbeiten.
Als variables Format eröffnet die Reihe As a variable format the series
„O.K spektral“ Zugänge in Zwischenfel- “O.K spektral” opens up access into
der. Ausgehend von den Rasterungen in-between fields. Starting from
aus Clicks, Cuts und Microsamples und the interlocking of clicks, cuts and
den Sounds der Neuen Elektronik, microsamples and the sounds of new
werden Anbindungen mit visuellen Kon- electronics, the series focuses on
zepten, architektonischen Entwürfen connections with visual concepts,
oder entsprechenden Designlösungen architectonic drafts or relevant
fokussiert. Als Brennpunkt zeitgenössi- design solutions. As a hotspot for
scher Kunstproduktion und -diskussion the production and discussion of
bietet das O.K Centrum für Gegenwarts- contemporary art, the O.K Center for
kunst sowohl die technischen wie auch Contemporary art provides the tech-
die strukturellen Voraussetzungen, um nical and the structural conditions to
diesen Routen gegenwärtiger Medien- appropriately explore these routes of
kultur adäquat zu folgen. current media culture.