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1.

Der erste Blick

Das war die Tageszeit, zu der ich mir wünschte, ich wäre in der Lage zu schlafen.
High School.
Oder wäre Fegefeuer das richtige Wort? Wenn es irgendeinen Weg gäbe
für meine Sünden zu büßen, dann müsste mir diese Zeit angerechnet werden.
Diese Eintönigkeit war etwas an das ich mich nie gewöhnen würde; jeder Tag
wirkte unglaublich monotoner als der letzte.
Ich denke, das war meine Art zu schlafen – wenn Schlaf als der Status
zwischen aktiven Handlungen definiert wird.
Ich starrte auf die Risse die durch das Mauerwerk in der hinteren Ecke der
Cafeteria liefen, und versuchte ein Muster zu erkennen, das nicht da war. Es war
eine Möglichkeit die Stimmen auszublenden, die wie ein rauschender Fluss durch
meinen Kopf strömten.
Einige hundert dieser Stimmen ignorierte ich aus Langeweile.
Wenn es um die menschlichen Gedanken geht, hatte ich alles schon
gehört. Heute drehten sich alle Gedanken um das triviale Drama, dass eine Neue
auf die Schule gekommen war. Es brauchte nur so wenig um alle in Aufruhr zu
versetzen. Ich hatte das neue Gesicht zum wiederholten Male aus allen
Blickwinkeln in ihren Gedanken gesehen. Nur ein ganz gewöhnliches
menschliches Mädchen. Die Aufregung um ihre Ankunft war ermüdend
berechenbar – wie das Aufblitzen eines glitzernden Gegenstandes vor einem
Kind. Die Hälfte der Jungs sah sich bereits mit ihr in einer Beziehung, nur weil sie
etwas Neues war. Ich versuchte noch stärker sie auszublenden.
Nur vier Stimmen schaltete ich aus Höflichkeit aus nicht aus Abscheu:
Meine Familie, meine zwei Brüder und zwei Schwestern, die so sehr daran
gewöhnt waren, keine Privatsphäre in meiner Gegenwart zu haben, dass sie
kaum darüber nachdachten. Ich gab ihnen so viel Privatsphäre wie ich konnte. Ich
versuchte nicht zuzuhören, so weit es ging.
So sehr ich es auch versuchte… ich hörte sie dennoch.
Rosalie dachte, wie immer, über sich selbst nach. Sie erblickte ihr Profil in
der Reflektion der Brille eines Schülers, und grübelte über ihre eigene Perfektion.
Rosalie's Gedanken waren ein Oberflächlicher Tümpel mit wenigen
Überraschungen.
Emmet war wütend darüber, dass er letzte Nacht ein Wrestling Match
gegen Jasper verloren hatte. Es würde seine gesamte begrenzte Geduld erfordern
den Schultag hinter sich zu bringen, bis er seine Revanche fordern konnte. Es
kam mir nicht aufdringlich vor wenn ich Emmett's Gedanken zuhörte, da er nie
über etwas nachdachte, dass er nicht auch laut aussprach oder in die Tat
umsetzte. Vielleicht fühlte ich mich nur schuldig, wenn ich die Gedanken der
anderen las, weil ich wusste, dass sie über Dinge nachdachten, von denen sie
nicht wollten, dass ich sie wusste. Wenn Rosalie’s Gedanken ein oberflächlicher
Tümpel waren, dann waren Emmett’s ein klarer See ohne Schatten.
Und Jasper… litt. Ich unterdrückte ein Seufzen.
Edward. Alice rief in Gedanken meinen Namen und hatte sofort meine
ungeteilte Aufmerksamkeit.

Es war fast das gleiche, als würde jemand meinen Namen laut rufen. Ich
war erleichtert, dass mein Name in letzter Zeit aus der Mode gekommen war – es
war lästig; jedesmal wenn jemand an irgendeinen Edward dachte, drehte ich
automatisch meinen Kopf in dessen Richtung…
Diesmal dreht sich mein Kopf nicht. Alice und ich waren gut in diesen
privaten Unterhaltungen. Es war selten, dass irgendjemand etwas davon
mitbekam. Ich behielt meine Augen auf den Linien im Putz.
Wie macht er sich? Fragte sie mich.
Ich runzelte die Stirn und verzog ganz leicht meinen Mund. Nichts was den
anderen auffallen würde. Ich könnte genauso gut aus Langeweile die Stirn
runzeln.
Alice’s Stimmung war nun alarmiert und ich sah in ihren Gedanken, dass
sie sich mit ihren Zukunftsvisionen auf Jasper konzentrierte. Besteht Gefahr? Sie
suchte weiter in der unmittelbaren Zukunft, blätterte durch monotone Visionen
auf der Suche nach dem Grund für mein Stirnrunzeln.
Langsam bewegte ich meinen Kopf nach links, als würde ich zu den Ziegeln
an der Wand blicken, seufzte, und dann nach rechts, zurück zu den Rissen an der
Decke. Nur Alice wusste, dass ich meinen Kopf schüttelte.
Sie entspannte sich. Sag mir bescheid, wenn es schlimmer wird.
Ich bewegte nur meine Augen, nach oben an die Decke und wieder nach
unten.
Danke, dass du das für mich machst.
Ich war froh, dass ich ihr nicht laut antworten konnte. Was sollte ich sagen?
`Ist mir ein Vergnügen`? Das traf es kaum. Es war keine Freude, Jasper bei
seinem inneren Kampf zuzuhören. War es wirklich nötig so
herumzuexperimentieren? Wäre es nicht der sicherere Weg, einfach zu
akzeptieren, dass er nie in der Lage sein würde, seinen Durst so zu zügeln wie
der Rest von uns, statt seine Grenzen auszutesten? Warum mit dem Unheil
flirten?
Unser letzter Jagdausflug war jetzt zwei Wochen her. Das war keine
besonders schwere Zeitspanne für den Rest von uns. Zeitweise ein bisschen
unbequem – wenn ein Mensch zu nah vorbeilief, wenn der Wind aus der falschen
Richtung wehte. Aber Menschen liefen selten zu nah vorbei. Ihre Instinkte sagten
ihnen, das was ihr Bewusstsein niemals verstehen würde: wir waren gefährlich.
Jasper war zurzeit sehr gefährlich.
In diesem Moment hielt ein junges Mädchen am Ende des Tisches, der
unserem am nächsten stand um mit einem Freund zu reden. Sie warf ihre kurzen
strohblonden Haare herum und fuhr mit den Fingern hindurch. Die Heizlüfter
wehten ihren Duft in unsere Richtung. Ich war daran gewöhnt, welche Gefühle so
ein Duft in mir auslöste – der trockene Schmerz in meiner Kehle, das hole
verlangen meines Magens, das automatische Anspannen meiner Muskeln, der
übermäßige Giftfluss in meinem Mund…
Das war alles ziemlich normal, für gewöhnlich leicht zu ignorieren. Jetzt
war es schwerer, die Gefühle waren stärker, verdoppelt, weil ich Jaspers
Reaktionen überwachte. Zwillingsdurst, vielmehr als nur meiner.
Jasper lies seinen Vorstellungen freien Lauf. Er stellte es sich vor – stellte
sich vor, wie er sich von seinem Platz neben Alice erhob und sich neben das
Mädchen stellte. Wie er sich zu ihr hinab beugte als würde er ihr etwas ins Ohr

flüstern wollen, und stattdessen mit seinen Lippen den Bogen ihrer Kehle
berührte. Stellte sich vor, wie sich der heiße Fluss ihres Pulses unter der feinen
Haut auf seinen Lippen anfühlte…
Ich trat gegen seinen Stuhl.
Unsere Blicke trafen sich für eine Minute, dann senkte er seinen Blick. Ich
konnte Beschämung und den rebellierenden Kampf in seinem Kopf hören.
„Sorry,“ flüsterte Jasper.
Ich zuckte mit den Schultern.
„Du hattest nicht vor irgendetwas zu tun,“ murmelte Alice um ihn zu
beruhigen. „Das konnte ich sehen.“
Ich unterdrückte einen Gesichtsausdruck der ihre Lüge verraten hätte. Wir
mussten zusammenhalten, Alice und ich. Es war nicht leicht, Stimmen hören und
in die Zukunft sehen zu können. Die Freaks unter den Freaks. Wir schützten
unsere Geheimnisse gegenseitig.
„Es hilft ein bisschen wenn du sie als Personen betrachtest,“ empfahl Alice,
ihre hohe musikalische Stimme war zu schnell für menschliche Ohren, selbst
wenn jemand nah genug gewesen wäre um zuzuhören. „Ihr Name ist Whitney.
Sie hat eine kleine Schwester die sie abgöttisch liebt. Ihre Mutter hatte Esme zu
dieser Gartenparty eingeladen, erinnerst du dich?“
„Ich weiß, wer sie ist,“ sagte Jasper knapp. Er dreht sich weg und starrte
aus einem der kleinen Fenster die direkt unter dem Dachvorsprung des langen
Raumes angebracht waren. Sein Tonfall beendete die Unterhaltung.
Er würde heute Nacht jagen müssen. Es war lächerlich solche Risiken
einzugehen, seine Stärke zu testen um seine Ausdauer zu verbessern. Jasper
sollte seine Grenzen akzeptieren und sie nicht überschreiten. Seine früheren
Gewohnheiten waren nicht besonders dienlich für den Lebensstil den wir gewählt
hatten; er sollte sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzen.
Alice seufzte leise, stand auf, nahm ihr Tablett – ihre Requisite – mit und
ließ ihn allein. Sie wusste wann er Genug von ihren Aufmunterungsversuchen
hatte. Obwohl Rosalie und Emmett sehr schamlos mit ihrer Beziehung umgingen,
waren es Alice und Jasper die die Gefühle des anderen genauso gut kannten wie
ihre eigenen. Als könnten sie auch Gedanken lesen – nur die des anderen.
Edward Cullen.
Reflexartige Reaktion. Ich drehte meinen Kopf als hätte jemand meinen
Namen gerufen, nur dass ihn niemand gerufen hatte, sondern gedacht.
Meine Augen sahen für den Bruchteil einer Sekunde in ein paar
Schokoladenbraune Menschenaugen in einem blassen herzförmigen Gesicht. Ich
kannte das Gesicht, obwohl ich es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht selbst
gesehen hatte. Es war heute führend in allen menschlichen Köpfen. Die neue
Schülerin, Isabella Swan. Tochter des örtlichen Polizeichefs, die aufgrund einer
neuen Sorgerechtssituation hierhergezogen war. Bella. Sie korrigierte jeden, der
ihren vollen Namen benutzte…
Ich wandte mich gelangweilt ab. Es dauerte eine Sekunde bis ich merkte,
dass es nicht sie war, die meinen Namen gedacht hatte.
Natürlich verknallt sie sich sofort in die Cullens, hörte ich den ersten
Gedanken weiter.
Jetzt erkannte ich die `Stimme`. Jessica Stanley – es war schon eine Weile
her, seit sie mich mit ihrem einheimischen Geschwätz genervt hatte. Was für

eine Erleichterung es war, als sie über ihre fehlplatzierte Verliebtheit
hinweggekommen war. Es war fast unmöglich ihren lächerlichen Tagträumen zu
entfliehen. Zu der Zeit wünschte ich mir, dass ich ihr genau erklären könnte, was
passieren würde, wenn meine Lippen, und die Zähne dahinter, auch nur in ihre
Nähe gekommen wären. Das hätte diese lästigen Fantasien verstummen lassen.
Der Gedanke an ihre Reaktion brachte mich fast zum lächeln.
Das geschieht ihr ganz recht, dachte Jessica weiter. Sie ist nicht mal
wirklich hübsch. Ich versteh nicht, warum Eric sie so anstarrt… oder Mike.
Sie winselte in Gedanken bei dem letzten Namen. Ihre neue Flamme, der
allgemein beliebte Mike Newton, interessierte sich kein bisschen für sie. Aber
offenbar interessierte er sich für das neue Mädchen. Erneut, das Kind mit dem
glitzernden Gegenstand. Das verursachte einen bitteren Beigeschmack in
Jessicas Gedanken, obwohl sie äußerlich sehr freundlich zu der Neuen war, als
sie ihr das übliche Wissen über unsere Familie mitteilte. Die neue Schülerin
musste nach uns gefragt haben.
Heute schauen auch alle zu mir, dache Jessica selbstgefällig. Was für ein
Glück, dass Bella zwei Kurse mit mir zusammen hat.. Ich wetter Mike wird mich
fragen, was sie –
Ich versuchte das alberne Geschwätz auszublenden bevor mich dessen
Belanglosigkeit und Trivialität verrückt machte.
„Jessica Stanley teilt dem Swan-Mädchen die ganze schmutzige Wäsche
über den Cullen-Clan mit,“ flüsterte ich Emmett als Ablenkung zu.
Er kicherte verhalten. Ich hoffe, sie gibt ihr bestes, dachte er.
„Eigentlich sehr einfallslos. Nur der kleinste Hinweis eines Skandals. Kein
Quäntchen Horror. Ich bin ein bisschen enttäuscht.“
Und das neue Mädchen? Ist sie von dem Klatsch und Tratsch auch
enttäuscht?
Ich versuchte zu hören, was das neue Mädchen, Bella, von Jessicas Story
hielt. Was sah sie, wenn sie sich die seltsame, kreidebleiche Familie anschaute,
die allgemein gemieden wurde?
Es war so etwas wie meine Pflicht ihre Reaktion zu kennen. Ich handelte als
eine Art Aussichtsposten, falls jemand einen unerwünschten Eindruck von meiner
Familie bekommen könnte. Um uns zu schützen. Wenn jemand misstrauisch
würde, könnte ich meine Familie rechtzeitig warnen und wir konnten uns
zurückziehen. Es passierte gelegentlich – manche Menschen mit ausgeprägter
Fantasie sahen in uns Figuren aus einem Buch oder einem Film. Normalerweise
lagen sie falsch, aber es war besser umzuziehen, als einen genaueren Blick zu
riskieren. Ganz ganz selten lag vielleicht mal jemand richtig. Wir gaben ihnen
keine Chance ihre Theorie zu beweisen. Wir verschwanden einfach und waren
nicht mehr als eine gruselige Erinnerung…
Ich hörte nichts, obwohl ich sehr nah neben Jessicas innerem Monolog
lauschte. Es war als würde niemand neben ihr sitzen. Wie eigenartig, hatte sich
das Mädchen woanders hingesetzt? Das wäre merkwürdig, denn Jessica redete
immer noch mit ihr. Irritiert schaute ich auf um nachzusehen. Ich musste prüfen,
was mein „besonderes Gehör“ mir mitteilte – das war etwas was ich sonst nie tun
musste.
Wieder blieb mein Blick an diesen großen braunen Augen hängen. Sie saß
genau da wo sie vorher auch gesessen hatte und sah zu uns herüber, ganz

was sie sagte. …Haufenweise zu tun heute Abend! Mathe. Ist es nicht genug. Man könnte meinen sie wäre berühmt oder so etwas… Sogar Edward Cullen starrt sie an… Lauren Mallory war so eifersüchtig. schrien plötzlich in meinem Kopf. Ein einladendes warmes Rot befleckte ihre Wangen. Über uns nachzudenken wäre auch ganz natürlich. So etwas war mir noch nie passiert. Und dennoch. Aber absolut nichts von der neuen Schülerin mit den trügerisch offenen Augen. Aber ich würde gern mit ihr reden. als wären sie in Großbuchstaben auf ihre Stirn geschrieben: Überraschung. und noch etwas anderes… Faszination? Es wäre nicht das erste Mal. Die Gefühle standen so klar und deutlich in ihrem Gesicht. . Alle stimmen die ich blockiert hatte. was dieser einfache Zusammenfluss von Blut mit seiner Kontrolle angerichtet hätte. Es war gut. …Ich wetter. Dann. Und Jessica. Gar nichts. Stimmte etwas nicht mit mir? Ich fühlte mich wie immer. weg von dem peinlichen Fauxpas dabei erwischt zu werden. Ich brauchte keinen Gedanken lesen zu können um ihre ruhige klare Stimme auf der anderen Seite des Raumes hören zu können. …Ich frage mich was für Musik sie hört…vielleicht könnte ich dieses neue Album erwähnen… dachte Mike. Scham als ich sie erwischte. braune Augen wirkten oft Flach in ihrer Dunkelheit – Ich konnte nichts hören außer Stille von dem Platz auf dem sie saß. Neugierde. als sie den Blick senkte. wegen ihrer Tiefe. …Vielleicht ist sie bei mir in Spanisch… hoffte June Richardson. Ich wollte mir nicht vorstellen. Ich konnte sie alle hören. war die einzige an diesem Tisch die nicht von dieser Bella besessen war. zwei Tische weiter – fixiert auf Bella Swan. wenn sie mit Jessica sprach. stellt ihre neue beste Freundin zur Schau. Ich fühlte mich einen Moment lang unwohl. unsere natürliche Beute. Was für ein Witz… Immer mehr Gift versprühte sie in ihren Gedanken. obwohl ihre Gedanken so deutlich in ihren seltsamen Augen standen – Seltsam. …ekelhaft. Und natürlich konnte ich hören. Wir waren schön für sie. dass ihr Gesicht jadegrün anlaufen müsste. da Jessica sie immer noch mit dem üblichen Klatsch über die Cullen versorgte.natürlich. jede unwichtige Kleinigkeit die ihre Gedanken passierte. die sich auch um dieses Mädchen drehten. als sie unwissentlich die subtilen Zeichen des Unterschieds zwischen ihrer Art und unserer aufsaugte. Ich sollte mir eine originellere Frage überlegen… grübelte Ashley Dowling. dachte ich. dass Jasper immer noch aus dem Fenster starrte. Wie er sie anstarrt. Aber ich konnte nicht mal ein flüstern hören. wie sie mich anstarrte. Ich hoffe meine Mutter… Angela Weber. hörte ich konzentrierter zu. dessen Gedanken ungewöhnlich freundlich waren. letztlich. einen Fremden anzustarren. dass die Hälfte der Mädchen an dieser Schule für ihn Schlange steht… Eric Yorkie hatte hitzige Gedanken. ein ruhiges Mädchen. und der Englisch Test. jeder hat sie das schon gefragt. als sie Jessicas Geschichten lauschte. Besorgt.

Während ich versuchte den Grund für diesen Impuls aufzuspüren. Da kam nichts als Stille von diesem gewöhnlichen Menschenmädchen. Das Mädchen wirkte zerbrechlicher als ihre neuen Klassenkameradinnen. konnte mir nur vorstellen. Ich dreht meinen Kopf weg um mein lächeln zu verbergen. „Das ist Edward. aber ich war genauso durstig wie Jasper und ich sollte mich besser nicht in Versuchung führen. als sie sah. Und doch konnte ich nur spüren. Jessica und ihre Klassenkameradinnen hatten keine Ahnung. Er sieht toll aus. daran wie sie ihre zerbrechlich wirkenden Schultern hielt. Ich wollte nicht länger daran scheitern – es irritierte mich. einen den ich nicht richtig verstand. das ich gewählt hatte. Ihre Haut war so durchscheinend. nur sehen. dass ich sie immer noch anstarrte. Ich konnte das rhythmische pulsieren des Blutes durch ihre Venen unter der klaren blassen Membran sehen… Aber darauf sollte ich mich besser nicht konzentrieren. Normalerweise hörten die Menschen ihre Gedanken in einem ähnlichen Klang wie dem ihrer Stimme. Neben dem flüchtigen Humor. dass es eine Belastung für sie war dort zu sitzen. Idiot! Dachte Jessica bevor sie auf die Frage antwortete. Da war eine leichte Falte zwischen ihren Augenbrauen. klar. sich mit fremden zu unterhalten. nur um schnell wieder wegzuschauen. Er verabredet sich nicht. Ich war gut in dem Leben. dass der Klang ihrer Stimme mir helfen würde den Klang ihrer Gedanken herauszupicken. keine von den hunderten von Stimmen die durch den Raum flogen. Kein Zweifel. irgendwo versteckt wo ich sie nicht erreichen konnte. Ich konnte nichts hören. dass sie ihr irgendeine Art von Schutz vor der Welt da draußen bieten konnte. Ich konnte ihre Schüchternheit spüren. wäre ich enttäuscht gewesen. was für sein Glück sie hatten. es war schwer zu glauben. dass mir keine von ihnen gefiel. aber verschwende nicht deine Zeit. Was für ein seltsames Gefühl.“ Sie rümpfte ihre Nase. inspizierte ich das neue Mädchen noch einmal. dazwischen zu gehen um diese Bella Swan vor den bösen Gedanken in Jessicas Kopf zu schützen. derer sie sich scheinbar nicht bewusst war. während sie mir aus dem Augenwinkel einen verstohlenen Blick zuwarf. Mit einer Spur von Erleichterung wendete ich meinen Blick von dem Mädchen ab. von dem das Mädchen keine Ahnung hatte… ich verspürte das seltsame Verlangen. Und ich wollte kein Interesse an den Gedanken dieses Mädchens entwickeln nur weil sei vor mir verborgen waren. Es war unglaublich frustrierend! Ich konnte deutlich erkennen. leicht gekrümmt. fühlte ich einen Seltsamen Impuls. Aber diese ruhige schüchterne Stimme war mir unbekannt. Es hatte etwas mit dem bösartigen Unterton in Jessicas Gedanken zu tun. Wenn ich Zeit gehabt hätte zu hoffen. Absolut neu. dessen war ich mir sicher. als würde sie jeden Moment eine Abfuhr erwarten. Vielleicht war es nur ein lange vergrabener Beschützerinstinkt – Der Starke für den Schwächeren. Warum? „Sollen wir?“ murmelte Rosalie und unterbrach meine Konzentration. Offensichtlich sind ihm die Mädchen hier nicht hübsch genug. wenn ich ihre Gedanken entschlüsseln konnte – und ich würde einen Weg finden – wären sie genauso belanglos und . Na dann viel Glück. im Mittelpunkt zu stehen. „Wer ist der Junge mit den Kupferfarbenen Haaren?“ Hörte ich sie fragen.

und stapelte meine Bücher übereinander. die ihr gehören würde. Ich machte mich auf den Weg zu meinem Biologie-Kurs und stellte mich auf eine langweilige Stunde ein. sie begaben sich zu ihren Kursen. wie ich. an der Bella Swan stand. Rosalie und Jasper gaben vor in der Abschlussklasse zu sein. was in diesem Moment mit mir geschah. dass sie Angst vor mir hatten. das brutal genug war um zu beschreiben. Automatisch räumte ich die Hälfte des Tisches frei. Ich wette der Tag heute ist verdammt schwer für sie. „Also. Sie kam näher. Im Klassenraum ließ ich mich auf meinen Stuhl fallen und verteilte meine Bücher – wieder Requisiten. Emmett. Er war nicht interessiert genug um mehr Informationen zu fordern. Die Menschen waren nicht clever genug um zu wissen. Ihr Duft traf mich wie eine Abrissbirne. Bella scheint genauso schüchtern zu sein. um sie von mir fern zu halten. Armes Mädchen. Weil ich über sie nachgedacht hatte. als die Schüler vom Mittagessen zurückkamen. der immer noch auf meine Antwort auf seine Frage wartete. Es war zu bezweifeln. Ich spielte eine jüngere Rolle als sie. Ich war der einzige Schüler der einen Tisch für sich allein hatte. dass ich nicht schon wusste – quer über dem Tisch. Das würde ein langes Semester für sie werden – in diesem Kurse jedenfalls. während sie an mir vorbei den Gang entlang zum Lehrerpult ging. Und ich sollte auch nicht interessiert sein. Wir standen von unserem Tisch auf und verließen die Cafeteria. als Angela Weber das neue Mädchen durch die Klassentür begleitete. dass jemanden mit einem zweifachen Abschluss in Medizin überraschen könnte. dass es wert wäre gehört zu werden. dass die Zeit verstrich. . hat die Neue jetzt Angst vor uns?“ fragte Emmett.trivial wie alle anderen menschlichen Gedanken. Ich wünschte ich könnte irgendetwas sagen… aber es würde vermutlich nur blöd klingen… Yes! Dachte Mike Newton. dass Mr. Und immer noch nichts von der Stelle. Bella Swan trat durch den heißen Luftstrom. Banner. Aber vielleicht. neben mir war der einzige freie Platz. Ich lehnte mich in meinem Stuhl zurück und wartete darauf. ein Mann mit gerade einmal durchschnittlicher Intelligenz. Der Raum füllte sich langsam. dass sie sich hier sehr wohl fühlen würde. aber ihr Überlebensinstinkt reichte aus. den ich aufbringen müsste. wie ein Rammbock. der von dem Heizlüfter direkt zu mir wehte. in der Lage wäre irgendetwas zu lehren. wäre ich in der Lage ihr Geheimnis herauszufinden… nicht das ich jemals vorher die nähere Umgebung gebraucht hätte… geschweige denn. Wieder einmal wünschte ich mir ich wäre in der Lage zu schlafen. Sie wären den Aufwand nicht wert. Ich bezweifelte. während er seinen Stuhl drehte um die Mädchen beim Betreten des Raumes zu beobachten. wenn ich neben ihr saß. Die Leere wo ihre Gedanken sein müssten irritierte und verunsicherte mich. sie beinhalteten nichts. dass ich irgendetwas hören würde. Es gab kein Bild. erweckte ihr Name meine Aufmerksamkeit. Ich zuckte mit den Schultern.

das ich in 80 Jahren gerochen hatte. Nein. Sie beendete gerade den Schritt. schwach. Ihr Blick traf meinen und ich sah meine Reflektion in ihren geweiteten Augen. Ich war ein Vampir und sie hatte das süßeste Blut. Sie beschleunigte Ihren Schritt. dass ich in ihren Augen gesehen hatte. . Das Mysterium ihrer Gedanken war vergessen. Sie machte es nicht leichter. Sie war meine Beute. Ich war ein Jäger. Mehr noch als normale Menschen. Als sie den Ausdruck auf meinem Gesicht sah. In diesem Augenblick war ich alles andere als nah an dem Menschen der ich einst gewesen war. in die ich mich sonst hüllte blieb übrig. als ich versuchte mich auf dem Stuhl zu halten. als hätte sie verstanden. Ihre Eile machte sie tollpatschig – sie stolperte und viel fast auf das Mädchen das vor mir saß. Es gab keinen Raum voller Zeugen – sie waren nur noch Kollateralschaden in meinem Kopf. Mein Magen drehte sich vor Hunger. Ich konnte kaum denken. Der frische Strom von Gift änderte nichts daran. eine Bewegung die definitiv verstohlen gemeint war. Nicht mal eine Sekunde war vergangen. Wenn ich das gewusst hätte. dass ein solcher Duft existieren konnte. der ihren Duft zu mir herüber geweht hatte. dass es besser war zu flüchten. dass ich mit Abscheu erkannte. wanderte ihr Blick zu mir. Mein Mund war trocken und ausgebrannt. Ihre Gedanken bedeuteten nichts mehr. Das Gesicht des Monsters in mir – das Gesicht. Als ihr Fuß den Boden berührte. Ich konnte mir den Geschmack vorstellen… Der Durst brannte wie Feuer in meiner Kehle. hätte ich schon vor langer Zeit begonnen danach zu suchen. Ich hätte mir niemals träumen lassen. Meine Gedanken wüteten zusammenhanglos. trübte meine Gedanken und hob mich fast aus meinem Stuhl. Nicht der Anflug eines Fetzens der Menschlichkeit. ohne Kontrolle. rettete für wenige Augenblicke ihr Leben. Wie leicht es jetzt wieder an die Oberfläche trat! Der Duft umfing mich erneut. Meine Muskeln drohten zu zerspringen. Die ganze Welt bestand nur noch aus dieser einen Wahrheit. Der Schock des Gesichts dass ich dort sah. Verletzlich. Ich versuchte mich auf das Gesicht zu konzentrieren. Das Holz war mir nicht gewachsen. schoss ihr das Blut wieder in die Wangen und verlieh ihrem Gesicht die köstlichste Farbe die ich je gesehen hatte… Der Duft hüllte mein Gehirn in eine dicke Nebelwand. ein Gesicht. Meine Hände brachen durch die Strebe und zerbröselten das Holz zu Spänen. denn sie würde nicht länger denken können. der ein Echo des Durstes war. Meine Hände umklammerten die Tischkannte. Ich hätte den ganzen Planeten nach ihr durchkämmt. das ich mit Jahrzehnte langer Anstrengung und kompromissloser Disziplin zurückgeschlagen hatte. Meine Finger hinterließen einen Abdruck in der Tischkannte.

was ich tat. Vielleicht ein bisschen länger wenn sie nicht sofort merken würden. Ich würde die rechte Seite zuerst nehmen. Ich plante es in meinem Kopf. Das Holzpulver verteilte ich mit meinem Fuß über dem Boden. Selbst zu meiner schlimmsten Zeit hätte ich nie eine solche Gewalttat begangen. wenn sie panisch durcheinander rannten. achtzehn anderen Kinder und ein Mann. Vorne angekommen würde ich umdrehen und die linke Seite bis nach hinten durchgehen. die am weitesten entfernte Reihe im Rücken. um zu schreien. Ein dünner Schrei. Ich hatte nie unschuldige getötet. hätte ich nur fünfzehn oder zwanzig Sekunden. Es würde länger dauern und schwieriger sein. In wenigen Sekunden würde sie sich nur ein paar Zentimeter neben mich setzen. füllte meinen Rachen mit trockenen Schmerzen… Also dann die Zeugen zu erst. Die Unschuldigen Umstehenden im Klassenraum. sie alle umzubringen. falls der Schock sie nicht erstarren ließe. Vernichte die Beweise. Aber dann musste ich die anderen davon abhalten zu fliehen. aber es wäre sehr viel lauter. Ich zuckte zusammen bei dem Gedanken was ich tun müsste. wenn sie gesehen hatten. Lange genug für sie um Angst zu empfinden. Ich konnte vier oder fünf ihrer Hälse pro Sekunde schnappen. Um die Fenster musste ich mir keine Gedanken machen. zu hoch und zu klein um als Fluchtmöglichkeit zu dienen. Ich atmete tief ein und der Duft brannte wie Feuer in meinen trockenen Venen. Das war eine Grundregel. Zeit für viel Geschrei. plante der andere Teil das Verbrechen. Soviel konnte ich dieser Fremden mit ihrem unheimlich begehrenswerten Blut geben. Lange genug für Bella Swan um zu sehen. der niemanden aufschrecken würde. Nur die Tür – wenn ich sie blockierte waren sie gefangen. was sie bald sehen würden. Es wäre nicht laut. Jemand würde es hören… und ich wäre gezwungen noch mehr unschuldige zu töten. Kollateralschaden… Ich wusste. es würde mich maximal fünf Sekunde kosten. würden den Raum nicht verlassen können. jedes Leben in diesem Raum zu vernichten. Ich befand mich in der Mitte des Raumes. Die rechte Seite wäre die glücklichere. Das Mädchen würde keine Zeit haben zu schreien oder schmerzen zu spüren. Vernichte die Beweise. bis die Menschen in diesem Raum reagieren würden. Nicht unmöglich. was bald auf sie zukommen würde. sie würden mich nicht kommen sehen. Schnell zerbröselte ich den Rest der Kannte mit meinen Fingerspitzen und hinterließ ein unförmiges Loch. Wenn ich das Mädchen zuerst tötete. schätze ich. Ihr Duft strafte mich. Das Gesicht des Monsters im Spiegel verspottete mich. ich würde sie nicht brutal töten. nicht einmal in acht Jahrzehnten. Jetzt drehte sie sich um. Das Mädchen würde sich neben mich setzten müssen und ich musste sie töten. Vielleicht lange genug. . Und ihr Blut würde auskühlen während ich die anderen tötete. Obwohl ein Teil von mir vor dem Monster zurückschreckte. was jetzt passieren musste. Und jetzt plante ich zwanzig von ihnen auf einmal zu töten.

vergeben würde. Carlisle war nicht mein biologischer Vater. oder besser war es gewesen: das rot-äugige Monster. In wenigen Augenblicken wäre nichts mehr in mir übrig. Es war ein Kompromiss. den ich mit mir selbst geschlossen hatte. nur weil sie beschlossen hatte in diese unscheinbare Stadt zu ziehen? Warum ist sie hierhergekommen! . Zu meiner Linken schlug jemand einen Ordner zu. Das andere Gesicht war das von Carlisle. Und er würde mich immer noch lieben. jeder Vampir hatte die gleiche Schneeweiße Haut. Meine Opfer waren in ihrer dunklen Vergangenheit kaum menschlicher als ich es war. welcher der zum Tode verurteilten Menschen es war. ein Killer von anderen. Meine Augen würden rot leuchten wie die eines Teufels. heftiger. aber es kam mir vor als hätte ein Teil seiner Weisheit mich geprägt. Wir hatten keine gemeinsamen Eigenschaften. dass ich besser wäre. unbegründeter Hass mich durchfuhr. das so viele Menschen getötet hatte. dass er unrecht hatte. als ein plötzlich aufkeimender. Ich würde meinem Vater beweisen. Meine Züge hatten sich nicht verändert. dass ich irgendwann aufgehört hatte zu zählen. auch wenn ich jetzt beweisen würde. Carlisles freundliche Augen verurteilten mich nicht in meinem Kopf. Und trotzdem. Durchdachte. Die Ähnlichkeit unserer Hautfarbe war das Ergebnis von dem war wir waren. alle Ähnlichkeit wäre für immer verloren. Ich hatte menschliches Blut getrunken. als ich wirklich war. dass ein bisschen von seinem Mitgefühl in der Form meines Mundes zu erkennen war. gerechtfertigte Morde. Wer war diese Kreatur? Warum ich. wiederspiegeln würde. Weil er dachte. Die Erkenntnis dieser Tatsache schmerzte fast genauso sehr wie das Feuer in meiner Kehle. Das eine war mein eigenes. dass mein Gesicht anfing seins zu reflektieren. warum jetzt? Warum musste ich alles verlieren. Weil er mich liebte. Ich wusste dass er mir diese schreckliche Tat die ich begehen würde. schwächeren Monstern. Bella Swan setzte sich auf den Stuhl neben mir. Es gab keine Ähnlichkeit. aber nur in einer lockeren Definition. dass er falsch lag. meinem Vater verbracht hatte. obwohl es sonst keine Ähnlichkeiten gab. All diese kleinen Veränderungen verloren sich im Gesicht des Monsters. Aber die Bewegung wehte einen Hauch alltäglicher unparfümierter Luft in mein Gesicht. meinem Mentor. Genau wie die Ähnlichkeit unserer Augenfarbe – die Reflektion einer gegenseitigen Entscheidung. Ich sah nicht auf um zu sehen. Ein Killer von Killern. und der Hauch seiner Geduld war ersichtlich in meinen Augenbrauen. stellte ich mir vor. dass die Jahre die ich mit meinem Schöpfer. in den letzten siebzig seltsamen Jahren in denen ich seine Wahl annahm und in seine Fußstapfen trat. Das Monster in mir lächelte vor Verlangen. Es war ein Gott-Komplex. das gab ich zu – zu entscheiden wer den Tod verdient hatte. ihre Bewegungen waren angespannt und unbeholfen – aus Angst? – und der Duft ihres Blutes erblühte in einer unaufhaltsamen Wolke um mich herum. Für eine Sekunde war ich in der Lage klar zu denken. Ich lehnte mich angewidert von ihr weg. In dieser wertvollen Sekunde sah ich zwei Gesichter nebeneinander in meinem Kopf.

tiefen Augen zu lesen. er war die erste Warnung wenn Gefahr drohte. War das der Grund weshalb sie ihren gelockten Fächer zwischen uns ausbreitete? Um diese Augen vor mir zu verstecken? Aus Angst? Schüchternheit? Um ihre Geheimnisse vor mir zu verbergen? Meine anfängliche Verunsicherung von ihren Stummen Gedanken Schach matt gesetzt zu werden war schwach und blass im Vergleich zu dem Verlangen – und dem Hass – das/der mich jetzt beherrschte. Da war keine freundliche Briese. dass mich davon ablenkte mir vorzustellen. Nein. Wenn ich angespannt war verließ ich mich mehr auf meinen Geruchssinn als auf meine anderen Sinne. aber unvollständig. nasse. Eine Stunde. so dass es über ihren Ordner fiel. keine helfende Briese. aber der Selbsterhaltungstrieb meiner Art war genauso groß wie der von gewöhnlichen Menschen. den Geschmack auf der Zunge. Aber ich musste nicht Atmen. Aber vielleicht konnte ich für eine Stunde wiederstehen. Mir begegnete nicht oft etwas dass genauso gefährlich war wie ich selbst. Er wies die Richtung bei der Jagd. Unangenehm aber erträglich. Mein Körper brauchte keinen Sauerstoff. Bella Swan warf ihre langen. dicken Mahagoni farbenen Haare in meine Richtung. Erträglicher als sie riechen zu müssen ohne meine Zähne durch diese dünne. Das stille Mädchen hielt ihre Haare zwischen uns und lehnte sich nach vorne. pulsierende – Eine Stunde! Nur eine Stunde. Sie konnte mich nicht dazu bringen. Der Duft war das Problem. hasste sie voller Inbrunst. Gerade genug Zeit um aus diesem Raum voller Opfer zu verschwinden. Wenn ich für eine kurze Stunde wiederstehen könnte. Ich klammerte mich an jedes Gefühl. Ich durfte nicht an den Duft denken. meine Träume etwas Besseres zu sein als ich war… Ich hasste sie. Opfer die vielleicht gar keine Opfer sein mussten. die den Geruch von mir fortwehte. wie sie schmecken würde… . aber es half auch ein bisschen. Bald würde alles verloren sein. Ja das Unbehagen. Auch so würde ich nicht lange widerstehen können. an den Geschmack. der abscheulich ansprechende Duft ihres Blutes. Ich konnte ihr Gesicht nicht erkennen. durchsichtige Haut sinken zu lassen und das heiße. die Liebe meiner Familie. hasste es welche Gefühle sie in mir auslöste – es half ein bisschen. Ich stoppte den Luftfluss in meinen Lungen. die Erleichterung kam augenblicklich. mit der ich an meinem alten Ich hing. Es war ein unangenehmes Gefühl nicht zu atmen. Ich hasste diese zarte Frau – dieses Kind – neben mir. Ich hatte immer noch die Erinnerung des Duftes in meinem Kopf. Wenn es nur einen Weg gäbe zu wiederstehen… wenn nur eine weitere Bö frischer Luft meine Kopf frei machen würde. das ich vorher verspürt hatte war schwach. War sie wahnsinnig? Es war als würde sie das Monster ermutigen wollen! Es verhöhnen. Ich wollte kein Monster sein! Ich wollte diesen Raum voller unschuldiger Kinder nicht auslöschen! Ich wollte nicht alles verlieren was ich mir durch Opfer und Abschwörungen verdient hatte! Das würde ich nicht tun. um zu versuchen die Gefühle in ihren klaren. aber es war gegen meine Instinkte.

Selbst wenn sie Zeit zum Schreien hätte. sie in die falsche Richtung zu lotsen. so wie sich jeder fühlen würde. Außer dass ich heute nicht der einzige Schüler war. würde sie niemand hören. Also entwickelte ich Strategien und nicht mehr. Und ich würde uns beide noch viel mehr hassen. würde sie sich an die Gepflogenheiten halten und neben mir hergehen. Ich wusste was ich wirklich hasste. Ich bin sieben Jahrzehnte ohne menschliches Blut ausgekommen. der sich ihrer bewusst war – obwohl sich ihr niemand auf so mörderisch Art bewusst war wie ich. Es war kleinlich zu glauben. mein Name ist Edward Cullen. Wenn ich meinen Atem anhielt konnte ich zwei Stunden überstehen.. er bemerkte jede Gewichtsverlagerung während sie in ihrem Stuhl herum zappelte – sie fühlte sich unwohl in meiner Nähe. Sie würde nach Hause gehen in ein leeres Haus. Wenn ich eine Stunde überstehen könnte. zwei dunkle Regenjacken. die in die falsche Richtung gingen würden nicht allzu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. bestätigte das Monster in meinem Kopf. wenn sie tot war. Und wenn ich sie allein erwischte. wie ich jedes Haus in dieser kleinen Stadt kannte. Kann ich dich zu deinem nächsten Kurs begleiten? Sie würde ja sagen. dass ich die letzte Person war mit der sie gesehen wurde? Es regnete. könnte ich auch zwei überstehen? Der brennende Schmerz ließ mich zusammenzucken. Und was würde ich tun? Ich könnte mich vorstellen. Und kein Grund diese Erfahrung zu schnell vorbeigehen zu lassen. Ich könnte diesen Kampf verlieren und würde damit enden jeden in meinem Blickfeld zu töten. Das wäre zu viel für mich. Mike Newton würde bemerken. Obwohl ich sie hasste. Würde diese Stunde jemals enden? Und wenn die Stunde vorbei war. Ich versuchte mir nicht den eigentlichen Akt vorzustellen. . so wie ich es erwartet hatte bevor ihr Duft alle menschenfreundlichen Anliegen zerstört hatte. wäre ich weniger ein Monster wenn ich dieses unschuldige Mädchen tötete. Chief Swan arbeitete den ganzen Tag. Ein Teil des Waldes streckte sich wie ein Finger um den hinteren Teil des Parkplatzes zu berühren. Hallo. oder mich verraten. Das wäre der verantwortlichste Weg damit umzugehen. wie immer. Es würde einfach sein. Es wäre höflich das zu tun. Ich überstand diese Stunde auf diese Art und Weise – ich überlegte mir den besten Weg sie zu töten. Dann würde sie diesen Raum verlassen. Auch wenn sie bereits Angst vor mir hatte. Ich könnte behaupten ich hätte ein Buch in meinem Wagen vergessen… Würde irgendjemand bemerken. wovon ich ausging. wusste ich dass mein Hass ungerechtfertigt war. Hass und Verunsicherung. war ich selbst. würde niemand anders Gefahr laufen verletzt zu werden. Es brachte mich durch die Stunde. Mike Newton ganz besonders. Sein Haus schmiegte sich an dicke Baumstämme ohne nahe Nachbarn. wenn sie den Klassenraum mit mir zusammen verließ. Ungeduld. Ich kannte sein Haus. die sie nicht haben würde. nur weil ich die neunzehn Menschen in diesem Raum verschonte.

gerettet vor dem sicheren Tod. wunderte ich mich plötzlich? Hatte sie nicht gesehen wie ich das Swan-Mädchen auf zig verschiedene Arten umbrachte? Warum war sie nicht . Ich konnte wieder klar denken. wenn ich ihr ausweichen würde. Und Esme war so sanft. Da ich mich so sehr darauf konzentrierte die eine nicht zu töten. dann sollte die Niederlage es auch wert sein. Alle menschlichen Gedanken drehten sich immer noch um das Mädchen. Ich konnte dagegen ankämpfen was ich nicht sein wollte. Wenn jemand auf mich geachtet hätte. wäre ihm aufgefallen. blinzelte sie durch die fließende Wand ihrer Haare zu mir herüber. keinen Stress… keine Schmerzen verursachen. Blut färbte ihre Wangen rot bevor sie sie wieder hinter ihren Haaren verstecken konnte. Und ich konnte wieder kämpfen. Offensichtlich war ich eine vernünftige. Ich konnte nicht so langsam gehen wie ich sollte als ich aus dem Raum stürmte. In Klassenraum hatte es sich nicht danach angefühlt… aber jetzt war ich weg von ihr. die albtraumhafte Kreatur zu werden. Einmal. Ich musste nicht zu ihr nach Hause gehen. Sie würde niemals mehr Schutz vor etwas benötigen als vor mir. Ich musste sie nicht töten. Ich versteckte mich in meinem Auto. Warum sollte ich mir das von einem unangenehmen und köstlichen Niemand ruinieren lassen? Ich musste meinen Vater nicht enttäuschen. Ich. die ich fürchtete und verabscheute. das dazu verurteilt war in weniger als einer Stunde zu sterben. Ich konnte fühlen wie der unberechtigte Hass in mir aufflammte als sich unsere Blicke trafen – sah die Reflektion in ihren ängstlichen Augen. gäbe es keinen Grund mein Leben zu ändern. es würde auch meine Adoptivmutter verletzen. Ich war wieder bei Verstand. Wenn ich dem Monster schon nachgab. Ich hatte nicht genug Disziplin übrig um mich in der Nähe von Menschen aufzuhalten. Wir waren beide gerettet. Es gab immer eine Wahl. Ich war die letzte Person die jemals als Beschützer vor Isabella Swan stehen würde. Was für eine Verschwendung das wäre. Obwohl ich mich mit perfekter Klarheit an den Duft von Bella Swans Blut erinnerte. Niemand achtete auf mich. dass ich dieses Menschenmädchen vor Jessica Stanleys erbärmlichen. für kurze zeit davor gerettet. Wo war Alice. Aber dann läutete die Schulglocke. Wie ironisch. Vielleicht. Es klag so feige. hatte ich nicht mehr genug Konzentration übrig um den anderen zu wiederstehen. Jemandem wie Esme schmerzen zuzufügen war absolut unverzeihlich. Ich musste meiner Mutter keine Sorgen. Aber es war ohne Frage der Fall. es zerriss mich fast. zart und weich. Gerettet von der Klingel – was für ein Klischee. kurz vor Ende der Stunde. feuchte. Nein. Ich mochte die Vorstellung dass ich mich verstecken müsste nicht. klare Luft die mit dem leichten Regen in mein Fenster strömte. mit der Art wie ich mich bewegte. Sie. aber jetzt half sie wenig. war es als würde die saubere Luft meinen Körper von dieser Infektion reinwaschen. dass etwas nicht stimmte. Ja. Ich legte eine CD ein die mich normalerweise beruhigte. abfälligen Gedanken schützen wollte. Ich mochte mein Leben so wie es zurzeit aussah. was jetzt am meisten half war die kühle. denkende Kreatur und ich hatte eine Wahl.

Alice musste sich wirklich sehr stark auf Jasper konzentrieren. Dass sie aus mir etwas machte. die ich sehen wollte. welche Geste verstanden wurde. dass das nicht wahr war. Unbehaglich. Ich wusste. was auch immer? War sie so sehr darauf bedacht ob es Ärger mit Jasper gab. All ihre Gedanken drehten sich um Jasper während sie alle seine Möglichkeiten mit prüfendem Blick betrachtete. in dem kleinen Gebäude dass für die Englisch-Kurse genutzt wurde. Albern. Es gab keinen Grund weshalb Bella Swan mir hier begegnen sollte. abgesehen von der Sekretärin. sie nicht zu töten – sogar als ich darüber nachdachte. Cope?“ Die Frau mit den unnatürlich roten Haaren schaute auf und ihre Augen weiteten sich. Ich wollte nicht dass irgendeiner von ihnen etwas wusste. Dass sie keine Ahnung hatte von dem Massaker das ich in der letzen Stunde erdacht hatte. Ich beschloss meinen neuen Plan in die Tat umzusetzen. . Ich hasste. Ich lief schnell – ein bisschen zu schnell. aber es gab keine Zeugen – über den kleinen Hof zum Sekretariat. Ihre Gedanken flatterten bereits. Wenn ich mich von ihrem Duft fernhalten könnte… Es gab keinen Grund weshalb ich es nicht wenigstens versuchen sollte. Wenn ich Bella Swan aus dem Weg gehen könnte. Er ist jung genug um mein Sohn zu sein. Eine gute Wahl treffen. was ich verabscheute. Ich fühlte ein neues Brennen in meinem Körper – das brennen vor Scham. wenn ich es schaffen würde. seit ich wusste wie welcher Ton. Sie würde gemieden werden wie die Plage die sie war.gekommen um zu helfen – um mich zu stoppen oder um die Beweise zu vernichten. aber gleichzeitig war ich froh. Das Büro war leer. dass sie diese unbewusste Macht über mich hatte. dass sie nicht wusste wozu ich fähig war. egal wie oft sie einen von uns schon gesehen hatten. dachte sie sich. Sie bemerkte mein leises Eintreten nicht. Es war einfach. wand sich das Monster in mir und knirschte frustriert mit den Zähnen – dann musste niemand etwas erfahren. „Oh. Sie glättete ihr Shirt. Die letzte Schulstunde war fast vorbei. Aber ich wusste wie scharmant ich sein konnte wenn ich wollte. Das würde einfach werden. Ich suchte in der Richtung wo sie sein musste. Versuchen das zu sein. Es dauerte nicht lange bis ich ihre bekannte `Stimme` lokalisiert hatte. Und ich hatte recht. Was kann ich für dich tun?“ Ihre Wimpern klimperten hinter ihrer dicken Brille. Zu jung um auf diese Art von ihm zu denken… „Hallo Edward. was Carlisle dachte was ich war. dass sie diese viel schlimmere Möglichkeit übersehen hatte? War ich doch stärker als ich dachte? Hätte ich dem Mädchen wirklich nichts getan? Nein. die kleinen Anzeichen die sie nicht verstanden. „Mrs. Es traf sie immer unerwartet. Wieder empfand ich den ungerechtfertigten Hass für das Mädchen. Ich wünschte ich könnte sie um Rat fragen. Besser als hier auf dem Parkplatz herumzusitzen wo sie an mir vorbei laufen konnte und mein Vorhaben ruinieren könnte.“ hauchte sie etwas verwirrt. Ich lehnte mich vor und erwiderte ihren Blick als würde ich ihr tief in die nicht tiefgründigen kleinen braunen Augen blicken.

Ich war älter als ihr Großvater. dass es ihr angst machte. also ignorierte ich den Neuankömmling und konzentrierte mich weiter auf Mrs. „Das weiß ich Edward. „Bitte. Mr. als einzusehen. Ich könnte schauen ob…“ . erinnerte sie sich verzweifelt.“ „Biologie abwählen?“ Ihr Unterkiefer klappte auf. Edward. Das war natürlich falsch.“ sagte ich in der sanften Stimme die ich mir aufhob um Menschen nicht zu erschrecken. „Gibt es kein anders Fach in das ich wechseln könnte? Ich bin mir sicher.“ „Vielleicht solltest du mit deinen Eltern darüber reden. Das ist verrückt. Wie schwer kann es schon sein. Physik ist zur Zeit überfüllt. Ihr Herz schlug schneller.“ Sie schürzte ihre schmalen Lippen als sie das bedachte. Banner. Sie sollten alle aufs College gehen. „Ich hab mich gefragt ob sie mir mit meinem Stundenplan helfen könnten.“ Hinter mir öffnete sich die Tür. Mrs. dass ein Schüler schlauer ist als er… Ich wetter ihre Mutter gibt ihnen Nachhilfe… „Ehrlichgesagt. Ich frag mich ob ich mit Bob darüber reden sollte? „Du wirst nicht genug Punkte für den Abschluss zusammenbekommen. nie eine verzögerte oder falsche Antwort. Ich hab gehört wie sich die Lehrer beschweren. Nicht ein perfekter Cullen. „Natürlich Edward. Zu jung. „Naja. Mr. Wie kann ich dir helfen?“ Zu jung. Aber es gibt einfach nicht genug Stühle. stimmt. aber wer immer es war. darauf bedacht meine Zähne nicht so deutlich zu zeigen. ob ich von meinem Biologiekurs in einen anderen Naturwissenschaftlichen Leistungskurs wechseln könnte? Physik vielleicht?“ „Gibt es ein Problem mit Mr. nie ein Fehler in einer Klausur – als ob sie einen Weg gefunden hätten in jedem Fach zu schummeln. dass es irgendwo einen freien Platz gibt? Die sechste Stunde Biologie kann doch nicht die einzige Möglichkeit sein…“ Ich lächelte sie an. vielleicht kann ich mit Bob – Ich meine Mr. machte sich keine Gedanken über mich.“ Natürlich nicht. Perfekte Zehnen. dass jemand betrügt. Cope?“ Ich ließ meine Stimme so weich und überwältigend klingen wie es ging – und sie konnte erstaunlich überwältigend sein. Aber laut meinem Führerschein hatte sie recht. Varner würde eher glauben. Banner hasst es. wenn er mehr als 25 Schüler in einem Kurs hat“ „Ich mache bestimmt keine Probleme. das man schon kennt? Es muss ein Problem mit Mr. Edward?“ „Keineswegs. Die Schwärze ängstigte die Leute und so sollte es ja auch eigentlich sein. dass ich den Stoff schon durchgenommen habe…“ „In dieser Schule für Begabte. Banner reden. so leid es mir tut…“ „Kann ich den Kurs dann vielleicht abwählen? Ich könnte die zeit für unabhängige Studien nutzen. die ihr alle in Alaska besucht habt. Ich hörte wie ihr Herzschlag schneller wurde. es ist nur so. leierte sie sich selbst herunter.“ „Das hole ich nächstes Jahr nach. zu jung. Cope. „Ich hab mich gefragt. ein Fach abzusitzen. Das würde besser funktionieren wenn sie Gold statt schwarz wären. Banner geben. Ich lehnte mich noch ein Stück vor und weitete meine Augen noch etwas.

“ Ich schwang herum. Es dauerte nur eine Sekunde.J. Die meisten Menschen waren schon weg. bis die leichte Briese durch die offene Tür mit mir zusammentraf. Es dauerte nur eine Sekunde und alles veränderte sich: die Atmosphäre des Raumes. Ich hörte einen Unterstufenschüler. Haben sie vielen Dank für ihre Mühe. Cope zu und bemerkte ihre innerliche Überraschung über die Veränderung in meinem Gesichtsausdruck. Ich brachte all die Selbstbeherrschung auf die ich mir in Jahrzehntelanger Abstinenz angeeignet hatte um meine Stimme wieder ausgeglichen und weich klingen zu lassen. Sie schrak vor mir zurück. Ich drehte mich langsam während ich um die Kontrolle meiner Muskeln kämpfte die gegen mich rebellierten. Es war noch genug Luft in meiner Lunge um noch einmal hastig zu sprechen. war jetzt für einen anderen. Ich schnitt das Gefühl in meiner Lunge ab und fixierte Carlisles Gesicht vor meinen Augen. Ihre Augen waren noch weiter als ohnehin schon als sie meinen grimmigen unmenschlichen stechenden Blick sah. Garrett. Ich verstehe. meine Mission hier. Bella Swan stand mit dem Rücken an die Wand gepresst neben der Tür. Ich hielt nicht an. in der Samantha Wells die Tür öffnete um einen verspäteten unterschriebenen Beleg in den Korb an der Tür zu werfen. aber dann nicht weiter beachtete… Wo ist Cullen hergekommen – als wäre er plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht… Ich mal wieder mit meiner Fantasie. Copes Kopf zu greifen und ihn mit genug Kraft durch ihren Tisch zu schmettern und sie damit sofort zu töten. Meine Hand verharrte in der Luft über dem Tresen. Zwei Leben sind besser als zwanzig. Das Monster starrte mir aus dem Spiegel ihrer Augen entgegen. Meine Kehle brach in Flammen aus. legte den gesamten Weg viel zu schnell zurück. stürmte aus dem Raum und versuchte den vom Blut erwärmten Körper des Mädchens nicht zu spüren als ich nur Millimeter an ihr vorbei lief. „Macht nichts. aber konnte sich ihre Angst nicht erklären. Aber es gab immer eine Wahl – es musste eine Wahl geben. Ich wendete mich wieder Mrs. Das Monster wartete ungeduldig. dass es unmöglich ist. Der Geruch ihres Blutes durchtränkte jeden Luftpartikel in dem kleinen heißen Raum. D. Wie meine Mutter immer sagt… . wie er mich bemerkte. dass ich es tat. bis ich mein Auto erreichte. den Grund weshalb ich mich zu der rothaarigen Frau lehnte… Was zu einem bestimmten Zweck gewesen ist. hungrig darauf. Ich müsste mich nicht wieder umdrehen um darüber hinweg nach Mrs. Es dauerte nur eine Sekunde. Ich drehte mich um obwohl ich mich nicht zu vergewissern brauchte. ein Stück Papier umklammert in ihrer Hand. deshalb gab es kaum Zeugen. Ein guter Handel. und wieder zu verschwinden um die Schule so schnell wie möglich zu verlassen. Es dauerte nur eine Sekunde bis ich begriff warum die Person die zuerst hereinkam mich nicht durch ihre Gedanken unterbrochen hatte. eine Maske des Bösen.

Es würde auch ihn töten. der einen Moment abgelenkt davon war. Das Monster frohlockte. „Edward?“ fragte Alice alarmiert. „Sorry. sie würden Alice nach einer Erklärung fragen. „Oh.“ sagte sie. „Du verlässt uns?“ flüsterte sie. Ein leerer Highway bei Nacht. „Tue ich das?“ zischte ich durch meine zusammengekniffenen Zähne. wenn ich weg war. Rosalie und Jasper stiegen ohne ein Wort aus. Ich schüttelte nur meinen Kopf.“ . als wäre ich kurz vorm ersticken. Die Durchsuchung die folgte.“ murmelte sie.“ flüsterte sie mit geweiteten Augen. Alice berührte meine Schulter. setze ich den Wagen zurück.“ instruierte Alice. tot. Die vorsichtige Zeit in der wir warteten bis es wieder sicher für uns war hervorzutreten und von vorn anzufangen… „Oh. glühend rot mit frischem Blut. Wir waren kurz vor der Biegung auf die lange Auffahrt die zu unserem Haus führte. Ich erreichte die 40 bevor ich auf der Straße war. Keine Vision dieses Mal – ein Befehl. Sie zuckte mit den Schultern. Auf der Straße erreichte ich die 70 noch vor der Ecke. „Egal wie kurz du weg sein wirst. „Was zur Hölle ist denn mit dir passiert?“ fragte Emmett. Sie konzentrierte sich jetzt auf meine Zukunft. die schneebedeckten Bäume am Rand flogen mit 100 Meilen pro Stunde vorbei. persönlicher Dämon.“ Ich nickte und das Auto kam quietschend zum Stehen. sah Bella in der kleinen Küche mit den gelben Schränken. aber ich keuchte in der frischen Luft. Meine Augen. Rosalie und Jasper sich alle umgedreht hatten und Alice anstarrten.“ Bella Swan. Dann sah sie es. Ohne zu gucken wusste ich. Statt zu antworten. als meine Entschlossenheit schwankte und eine andere Möglichkeit meine Zukunft in eine dunklere Richtung lenkte. mit dem Rücken zu mir als ich mich aus den Schatten an sie heranpirschte… mich von ihrem Duft zu ihr hinziehen ließ… „Stopp!“ stöhnte ich. „Sie ist Charlie Swans einzige Familie. dass Emmett. Wir beide verfolgten was sie in ihrem Kopf sah und wir waren beide überrascht. Ich sah zum ersten Mal das Haus von Chief Swan von innen. Ich musste von diesem Parkplatz verschwinden bevor Bella Swan mir auch hierher folgen konnte. Ich versuchte meine Atmung zu kontrollieren. der mich jagte… Ich schwang den Wagen herum und beschleunigte.“ sagte sie wieder. dass Jasper nicht in der Stimmung für eine Revanche war. Als ich in meinen Volvo stieg waren die anderen schon da. Die anderen starrten mich an. Mein eigener. nicht in der Lage noch mehr zu ertragen. Sie konnte nicht sehen was war. Das Bild wurde jetzt klarer. „Du solltest es Carlisle selbst sagen. „Lass uns hier raus. „Du wirst das richtige tun. „Ich werde dich vermissen.“ Emmett und Rosalie tauschten einen besorgten Blick. Emmett. Und die Vision in ihrem Kopf änderte sich erneut. nur was kommen würde.

Sie glitt aus dem Wagen zu den anderen. wie durch ein Stroboskop. war ich mir nicht sicher was ich tun würde. „Ja. .“ sagte ich. Während ich mit 90 nach Forks zurückfuhr. und stimmte damit nur dem letzten Teil zu. Ich raste zurück zur Stadt und ich wusste die Visionen in Alices Kopf würden von dunkel in strahlendes Licht getaucht werden. Meinem Vater auf Wiedersehen sagen? Oder das Monster in mir mit offenen Armen empfangen? Die Straße flog unter meinen Reifen dahin. ihre Augenbrauen besorgt zusammengezogen. Sie verschmolzen mit dem Wald und waren außer Sicht bevor ich den Wagen wenden konnte.

aber ich konnte es nicht aus meinem Kopf verbannen. Ich seufzte. sechs Tage versteckte ich mich bereits in der leeren Wildnis von Denali. als sie mich entdeckte. verdrehten Schatten als sie zwischen mich und die Sterne sprang. Ungefähr sechzig Yards entfernt sprang sie in Sicht. gelb an anderen. ein schimmerndes blau an einigen Stellen. verschlungene Formen in dem schwarzen Universum – ein großartiger Anblick. aber ich war der Freiheit kein Stück näher gekommen seit ich zum ersten Mal ihren Duft aufgeschnappt hatte. Ihre bernsteinfarbenen Augen leuchteten auf. Oder besser. Ich war nicht überrascht. Die Sterne bildeten majestätische. halb begraben unter dem Schnee. Ein Schneesturm erhob sich um mich herum. Ich wusste dass sie schon einige Tage über das Gespräch das jetzt kommen würde nachgrübelte. Die Sterne wurden schwarz und ich war begraben unter den federähnlichen eisigen Kristallen. was sie sagen wollte. Sie rollte sich zu einer Kugel zusammen als sie auf den aufgetürmten Schnee neben mir traf. Es wurde einfach nicht besser. Wenn ich wirklich in der Lage gewesen wäre sie zu sehen. Vorzüglich. und ihre vollen Lippen umspielte ein Lächeln. Sie hockte sich auf den Felsen. Die Blockade war ein Gesicht. Mein Körper hatte sich noch weiter abgekühlt um sich der Luft um mich herum anzupassen und die kleinen Eisstücke fühlten sich wie Samt auf meiner Haut an. Ich sah immer noch dasselbe Gesicht. Sechs Tage waren mittlerweile vergangen. Die Schwärze unter dem Schnee tat weder weh noch veränderte sie die Sicht. aber machte keine Anstalten. wenn ich in der Lage gewesen wäre es wirklich zu sehen. Ich seufzte wieder. 2. Sie schoss in die Luft. mich aus dem Schnee zu heraus zu graben. dachte sie. Tanyas Haut war silbern im Sternenlicht und ihre langen blonden Locken leuchteten schwach. Wie ein offenes Buch Ich lehnte mich gegen die weiche Schneewehe und das trockene Puder verformte sich unter meinem Gewicht. Der Himmel über mir war klar. Ich hörte die sich nähernden Gedanken bevor ich die dazugehörenden Schritte hörte. sie schob es vor sich her. fast rosa auf ihrem Erdbeertaint. ihre Fingerspitzen berührten den Stein. voller leuchtender Sterne. sollte ungemein schön sein. bis sie genau wusste. Kanonenkugel. . nur ein belangloses menschliches Gesicht. dass Tanya mir hierher gefolgt war. auf die Spitze eines unter dem Schnee hervortretenden schwarzen Felsens und balancierte dort auf den Ballen ihrer nackten Füße. ihr Körper rollte sich zusammen. Wäre es gewesen. Wenn ich hinauf zu dem juwelenbehangenen Himmel starrte war es als wäre da eine Blockade zwischen meinen Augen und seiner Schönheit. Ungemein schön. ihre Umrisse wurden zu einem dunklen. Die Bewegungsgeräusche waren nur der Hauch eines Flüsterns auf dem weißen Puder.

„Nein. nicht wahr?“ „Natürlich nicht. traurig. „Ich hab mich… noch nicht vollkommen… entschieden. Es tut mir sehr leid. „Natürlich nicht.“ versicherte ich ihr. „Das Original. darauf bedacht. Tanya. ich bin derjenige der unhöflich ist – furchtbar unhöflich. „Ein kleines bisschen. Tanya bevorzugte Menschliche Männer – für eine Sache waren sie besonders bekannt.“ zog ich sie auf.“ Anders als Carlisle hatten Tanya und ihre Schwestern ihr Gewissen langsam entdeckt. Ein kurzes Lachen gefolgt von einem weiteren Seufzer. als Tanya mich schnell ausgrub. Ihre Gedanken waren jetzt wehmütig. „Irina und Kate sagen.“ „Ich weiß. Sie denken ich nerve dich. „Du dachtest. ich hätte meine Meinung geändert. Sie grinste breit. meinem Blick nicht zu begegnen. „Das ist meine Schuld. Ich lächelte. für die Tatsache. oder? Dachte sie.“ Aber du bleibst nicht hier. „Sukkubus. Lass dein Vertrauen nicht von meiner Eigensinnigkeit erschüttern. Dessen bist du dir natürlich absolut bewusst.“ Sie seufzte auch und stütze ihr Kinn auf ihre Hände.“ Sie zog ein Gesicht. weshalb sie sich gegen das Abschlachten entschlossen haben.“ stimmte ich ihr zu und versuchte dabei ihre Gedanken auszublenden in denen sie all die Erinnerungen an ihre abertausend Eroberungen durchging. Ihre Gedanken waren verärgert. Sie fegte das Pulver von meinem unbeweglichen Gesicht. Wegen mir fühlst du dich unwohl.“ log ich reibungslos.“ „Kein bisschen. dass ich lachen musste. Seih kein Gentleman.“ sagte Tanya langsam. „Sorry. in der Hoffnung die Bilder aus ihren Gedanken zu vertreiben. ich sollte dich in Ruhe lassen. „Du bist tausendmal lieblicher als die Sterne. „Na gut. „Nein. „Ganz im Gegenteil. Jetzt… lebten die Männer die sie liebten. „Edward?“ Wieder flog Schnee.“ Ihre Mundwinkel verzogen sich nach unten. Ihr Gesicht war so ungläubig. Und immer gierig. Ich hätte mir denken können. Es scheint nicht wirklich… zu helfen.“ murmelte sie. „Als du hier aufgetaucht bist. „Dachte ich…“ Ich wusste was sie gedacht hatte. mit Sicherheit.“ gab ich zu. Aber im Moment war ich nicht gerade gut darin überlegt zu handeln. Am Ende war es ihr Verlangen nach menschlichen Männern. „Es sollte ein Witz sein. klagte sie.“ brummte sie und verschob ihre Unterlippe zu einem attraktiven Schmollmund. dass sie so fühlen würde.“ Sie zog eine Augenbraue hoch.“ Ich kicherte bei dieser abwegigen Idee.“ Du gehst wieder nach Hause. dass sie weich und warm waren. „Ich bin solche Reaktionen nicht gewöhnt. Es war lustig.“ .

Es gab nichts was ich sehen oder tun wollte. meiner Fähigkeit mit Schwierigkeiten fertig zu werden. ich würde nirgendwo hin gehen – ich würde immer nur vor etwas weg rennen. löste mich aber nicht aus dieser Umarmung. dass sie sich ausgesucht hatten. Du bist so ein Typ. Derjenige. und versuchte vergeblich die Sterne wahr zu nehmen. Tanya. „Egal was es ist… oder wer es ist… das dich verfolgt. Wohin würde ich gehen? Ich konnte mir keinen Ort auf dem gesamten Planeten vorstellen. „Ein Tipp?“ fragte sie.“ sagte ich ihr. Es tat gut wieder so von mir selbst zu denken. Nach einem Moment der Stille gab sie auf und ihre Gedanken schlugen eine andere Richtung ein. Abgesehen von der verrückten unmittelbaren Nähe die sie sich zu denen erlaubten die – einmal mehr – ihre Beute sein sollten. Ich küsste ihre Wange. in ihrer Stimme lag nur noch ein Hauch ihres lange verloren gegangen russischen Akzents. dass du mir nicht erzählen wirst. Hauptsächlich. Du wirst ihm entgegentreten.“ Sie starrte finster vor sich hin. Ich versuchte die Vision die sie von mir hatte festzuhalten.“ Dann war sie wieder still. während sie verschiedene Möglichkeiten durchging bei dem Versuch den Sinn meiner Worte zu verstehen. „Ja.“ Dann war sie still. „Bitte lass es gut sein. Auf manche Art sogar besser als Carlisle. wenn du wieder abreist? Zurück zu Carlisle? „Ich glaube nicht. Tanya.“ sagte sie. vor dieser schrecklichen Stunde in dem High School Biologiekurs vor so kurzer Zeit. warum…?“ Ich setzte mich auf und schlang die Arme um meine Beine. der irgendetwas Interessantes für mich barg. Sie lächelte reumütig über meine Schnelligkeit. dass ich… sehr plötzlich aufgebrochen bin. „Ich denke du wirst zurückgehen. Ich lachte schrill. Ich lauschte ihren Gedanken. Ich hasste es. Ich hatte nie an meinem Mut gezweifelt. . Ich versteifte mich. Das wollte ich nicht – ich hab nicht nachgedacht. Irina und Kate waren gut in dem Leben. Es ist nur so. „Ich möchte nicht darüber reden. „Nicht so wie du es denkst. immer noch am grübeln. ihre Lippen schon gespitzt. Es war mir zu peinlich meine Schwäche vor Tanya einzugestehen. „Probleme mit Frauen?“ vermutete sie und ignorierte meine Zurückhaltung. Ich ignorierte sie. Sie bezweckte nicht mehr damit als freundschaftliche Unterstützung. „Ich fühle mich schlecht weil ich mit deinen Erwartungen gespielt habe. und drehte mich schnell wieder weg als sie ihr Gesicht zu meinem drehte. der den Dingen direkt entgegentrat. „Du bist nicht mal nahe dran. sie machten keine Fehler.“ Ihre Gedanken waren sich dessen so sicher wie ihre Worte. Edward.“ flüsterte ich.“ „Ich gehe davon aus. Wann bin ich so ein Feigling geworden? Tanya legte ihren schlanken Arm um meine Schultern. Denn egal wo ich hinging.“ Tanya. Wohin wirst du gehen.

“ Mit einer flinken Bewegung sprang sie auf ihre Füße und rannte weg. Wenn ich rannte war ich in weniger als einer Stunde bei Carlisles Auto… Ich wollte meine Familie so schnell wie möglich wiedersehen – wollte unbedingt der Edward sein. der den Problemen ins Gesicht sah – Ich rannte über das sternenklare Schneefeld. Du weißt. Rosalie und Emmett gingen voran. dass es das war. Edward. Ihre Augen blickten ins Leere und Jasper hielt mit einer Hand ihren Ellenbogen um sie zu führen während wir aneinandergedrängt die Cafeteria betraten. Es kam mir trotzdem so vor als wäre ich dadurch weniger ein Gentleman. obwohl ich es plötzlich eilig hatte mich auf den Weg zu machen. Das würde sie glücklich machen – besonders Carlisle und Esme. Das musste ich hören. Selbst in meiner Vorstellung konnte ich ihre Gedanken nicht hören. Ihr Verhalten war albern. wie ich nach Hause kam und es den anderen erzählte. Ich wusste. denke ich. was diese Entscheidung für sie bedeuten würde. Emmett sah lächerlicherweise aus wie ein Bodyguard mitten im Feindesland. Bella Swans Augen fragten weiter und ein ungehinderter Blick zu den Sternen blieb mir verwehrt. sie hinterließ keine Fußspuren. Stark genug um zu dem einzigen Ort zurück zu gehen an dem ich sein wollte. Rose sah sich auch wachsam um. Ich mochte es nicht Tanya zu verletzen.“ grummelte ich.“ „Es tut mir leid.“ Ihre Gedanken wurden launisch.“ hauchte Alice. „Es wird alles gut werden. dass du zu gut für mich bist. Zwischen mir und den funkelnden Lichtern im Himmel starrte mir ein verwirrtes schokoladenbraunes Augenpaar entgegen. Ich verzog ärgerlich meinen Mund. „Natürlich wird es das. „Gern geschehen. Natürlich konnte ich mir nicht sicher sein. sogar in ihren Gedanken. Sie würde mich nicht noch einmal sehen wollen bevor ich ging. dass ihre Füße keine zeit hatten in den Schnee einzusinken. Die plötzliche Verlagerung von unserem normalen. Wenn ich mir nicht sicher wäre mit der Situation umgehen zu können. dass Alice sehen würde. Aber ich blickte noch einmal hoch zu den Sternen. Ich legte mein Kinn auf meine Knie und schaute wieder hinauf zu den Sternen. was diese eigenartigen Augen zu wissen begehrten. Meine Reaktion störte sie mehr als sie sich hatte anmerken lassen. „Danke nochmal.“ „Na gut. ohne Fußspuren zu hinterlassen. Sie drehte sich nicht um.“ „Auf Wiedersehen Tanya. sogar verspielten Vormittag – es hatte in der Nacht geschneit und Emmett und Jasper waren sich . Ich konnte mich gehen sehen. Es schien zu fragen. gab ich auf und erhob mich. wenn du gehst bevor wir uns noch einmal sehen… auf Wiedersehen Edward. Tanya. „Danke Tanya. geisterte so schnell über den Schnee. Ich wünschte du würdest besser mit dir reden lassen. wäre ich zu Hause geblieben. Mit einem schweren Seufzer. versuchte an dem Gesicht in meinem Kopf vorbei zusehen. aber eher irritiert als beschützend. Es ist nur… ich hab noch nicht gefunden wonach ich suche.“ Als ich die Worte aussprach konnte ich es sehen. nicht rein waren und auf jeden Fall nichts was ich erwidern konnte. obwohl ihre Gefühle für mich nicht tief.

nicht zu schade um meine Zerstreuung auszunutzen um mich mit Schneebällen
zu bombardieren; als ich mich nicht wehrte, waren sie gelangweilt und
bombardierten sich gegenseitig – auf diese übertriebene Wachsamkeit wäre
komisch gewesen, wäre es nicht so ärgerlich.
„Sie ist noch nicht hier, aber auf dem Weg den sie hereinkommt… sie wird
nicht in Windrichtung sein, wenn wir an unserem Stammplatz sitzen.“
„Natürlich setzten wir uns auf unseren Stammplatz. Hör auf damit, Alice.
Du gehst mir auf die Nerven. Es geht mir gut und daran wird sich nichts ändern.“
Sie blinzelte kurz als Jasper ihr auf ihren Stuhl half, und ihre Augen blickten
mir endlich ins Gesicht.
„Hmm,“ sagte sie überrascht. „Ich glaube du hast recht.“
„Selbstverständlich habe ich recht,“ murmelte ich.
Ich hasste es, im Mittelpunkt ihrer Sorgen zu stehen. Plötzlich hatte ich
Mitleid mit Jasper als ich mich daran erinnerte wie wir alle schützend über ihm
schwebten. Er erwiderte kurz meinen Blick und grinste.
Nervig, nicht war?
Ich schnitt ihm eine Grimasse.
War es erst letzte Woche gewesen, dass dieser lange, graue Raum so
tödlich stumpf auf mich gewirkt hat? Dass es sich wie Schlaf, wie ein Koma
anfühlte, hier zu sein?
Heute waren meine Nerven angespannt – wie die Seiten eines Pianos,
gespannt um bei der kleinsten Berührung zu singen. Meine Sinne waren in
äußerster Alarmbereitschaft; ich prüfte jedes Geräusch, jeden Seufzer, jeden
Lufthauch der meine Haut berührte, jeden Gedanken. Besonders die Gedanken.
Es gab nur einen Sinn den ich unterdrückte. Den Geruchssinn selbstverständlich.
Ich atmete nicht.
Ich erwartete mehr über die Cullens zu hören in den Gedanken die ich
durchforstete. Den ganzen Tag wartete ich, suchte nach irgendeiner Erkenntnis
die Bella Swan jemandem anvertraut hatte, versuchte zu sehen welche Richtung
der neue Klatsch und Tratsch nehmen würde. Aber da war nichts. Niemand
beachtete die fünf Vampire in der Cafeteria, es drehte sich immer noch alles um
das neue Mädchen. Einige der Menschen hier dachten immer noch an sie, immer
noch dieselben Gedanken wie letzte Woche. Doch anstatt es unsagbar langweilig
zu finden, war ich fasziniert.
Hatte sie mit niemandem über mich gesprochen?
Es war unmöglich dass sie meinen schwarzen, mörderischen Blick nicht
bemerkt hatte. Ich hatte ihre Reaktion darauf gesehen. Sicher hatte ich sie zu
Tode erschreckt. Ich war überzeugt gewesen, dass sie es vor irgendwem erwähnt
haben musste, vielleicht sogar ausgeschmückt hatte um die Story noch besser zu
machen. Mir ein paar bedrohliche Zeilen gab.
Und dann hatte sie ja auch noch mitbekommen wie ich versucht hatte den
gemeinsamen Biologiekurs zu wechseln. Sie musste sich gefragt haben, nachdem
sie meinen Gesichtsausdruck gesehen hatte, ob sie der Grund dafür war. Ein
normales Mädchen hätte sich umgehört, ihr Erfahrungen mit denen der anderen
verglichen um Gemeinsamkeiten zu entdecken die mein Benehmen
gerechtfertigt hätten, damit sie sich nicht ausgeschlossen fühlte. Menschen
wollten unbedingt normal sein, dazugehören. Sich in ihre Umgebung einfügen wie
eine nichtssagende Schafherde. Dieses Bedürfnis war bei heranwachsenden ganz

besonders ausgeprägt. Dieses Mädchen würde keine Ausnahme dieser Regel
sein.
Aber niemand nahm Notiz von uns wie wir hier saßen, an unserem üblichen
Tisch. Bella musste außerordentlich schüchtern sein, wenn sie sich niemandem
anvertraut hatte. Vielleicht hatte sie mit ihrem Vater gesprochen, möglicherweise
war dies die stärkste Bindung… obwohl das unwahrscheinlich war aufgrund der
Tatsache, dass sie nur sehr wenig Zeit mit ihm verbracht hatte in ihrem Leben.
Sie würde ihrer Mutter näherstehen. Trotzdem sollte ich bald mal bei Chief Swan
vorbeischauen und mir anhören was er dachte.
„Irgendetwas neues?“ fragte Jasper.
„Nichts. Sie… scheint kein Wort darüber verloren zu haben.“
Alle hoben eine Augenbraue bei dieser Neuigkeit.
„Vielleicht bis du ja gar nicht so gruselig wie du immer dachtest,“ sagte
Emmett kichernd. „Ich wette ich hätte ihr mehr Angst einjagen können als du.“
Ich verdrehte ihm gegenüber meine Augen.
„Ich frag mich warum…?“ Er wunderte sich wieder über meine Offenbarung
über die einzigartige Stille dieses Mädchens.
„Wir sind damit durch. Ich weiß es nicht.“
„Sie kommt rein,“ murmelte Alice. Ich merkte wie mein Körper sich
versteifte. „Versuch menschlich auszusehen.“
„Menschlich meinst du?“ fragte Emmett.
Er hob seine rechte Faust und dreht seine Finger um den Schneeball
hervorzubringen den er in seiner Handfläche versteckt hatte. Natürlich war er
dort nicht geschmolzen. Er hatte ihn zu einem klumpigen Eisbrocken
zusammengedrückt. Sein Blick ruhte auf Jasper aber ich sah die Richtung seiner
Gedanken. Genau wie Alice. Als er den eisigen Klumpen nach ihr warf, lenkte sie
ihn mit einem beiläufigen Fingerschnippen in eine andere Richtung. Das Eis flog
quer durch die Cafeteria, zu schnell für menschliche Augen, und zerschmetterte
mit einem lauten Krach an der Backsteinwand. Der Stein krachte auch.
Die Köpfe in der Ecke des Raumes drehten sich alle um auf den kleinen
Eisklumpen auf dem Boden zu starren und sich dann nach dem Schuldigen
umzusehen. Sie schauten nur ein paar Tische weiter. Niemand sah zu uns.
„Sehr menschlich, Emmett,“ kritisierte Rosalie. „Warum schlägst du nicht
gleich ein Loch in die Wand, wenn du schon einmal dabei bist?“
„Es würde beeindruckender aussehen, wenn du das tun würdest, Baby.“
Ich versuchte ihnen meine Aufmerksamkeit zu schenken, grinste vor mich
hin als wäre ich Teil ihres Geplänkels. Ich erlaubte mir nicht zu der Schlange zu
sehen in der ich wusste, dass sie stand. Aber das war alles wo ich hinhörte.
Ich konnte Jessicas Ungeduld mit der Neuen hören, die abgelenkt schien
und bewegungslos in der Reihe stand. Ich sah, in Jessicas Gedanken, dass Bella
Swans Wangen wieder rot gefärbt waren von ihrem Blut.
Ich nahm kurze, flache Atemzüge, bereit sofort das Atmen einzustellen,
falls auch nur ein Hauch ihres Duftes die Luft in meiner Nähe erreichen sollte.
Mike Newton war bei den beiden Mädchen. Ich hörte seine beiden
Stimmen, mental und verbal, als er Jessica fragte, was mit dem Swan-Mädchen
los seih. Ich mochte es nicht wie seine Gedanken sich um sie drehten, das
Aufflackern bereits hergestellter Fantasien, die seinen Verstand vernebelten,

während er sie beobachtete wie sie aus einer Träumerei aufblickte als hätte sie
vergessen, dass er da war.
„Gar nichts,“ hörte ich Bella mit dieser leisen, klaren Stimme sagen. Es
hörte sich wie das Klingeln einer Glocke an durch das Gebrabbel in der Cafeteria,
aber ich wusste, dass das nur daran lag, dass ich so konzentriert zuhörte.
„Ich nehme heute nur eine Limo,“ sagte sie, während sie weiterging um
zum Ende der Schlange aufzuschließen.
Ich konnte mich nicht davon abhalten ihr einen kurzen Blick zuzuwerfen.
Sie starrte auf den Fußboden, das Blut schwand langsam aus ihrem Gesicht.
Schnell wandte ich meinen Blick ab, zu Emmett, der jetzt über das
schmerzverzerrte Lächeln in meinem Gesicht lachte.
Du siehst krank aus, Bruder.
Ich arrangierte meinen Gesichtsausdruck, damit er leicht und lässig wirkte.
Jessica wunderte sich über die Appetitlosigkeit des Mädchens. „Bist du
nicht hungrig?“
„Ehrlichgesagt, ist mir im Moment ein bisschen schlecht.“ Ihre Stimme war
leiser, aber immer noch sehr klar.
Warum störten mich die beschützerischen Bedenken die plötzlich von
Mikes Gedanken ausstrahlten? Was machte es schon, dass da ein
Besitzergreifender Ton in ihnen lag? Es war nicht meine Angelegenheit, wenn
Mike Newton sich unnötigerweise um sie sorgte. Vielleicht war das die Art wie
jeder auf sie reagierte. Hatte ich sie nicht auch instinktiv beschützen wollen?
Bevor ich sie töten wollte…
Aber war das Mädchen krank?
Es war schwer zu beurteilen – sie sah so delikat aus mit ihrer
transparenten Haut… Dann bemerkte ich, dass ich mich auch um sie sorgte,
genau wie dieser dämliche Junge, und ich zwang mich, nicht über ihre
Gesundheit nachzudenken.
Abgesehen davon mochte ich es nicht, sie durch Mikes Gedanken zu
beobachten. Also wechselte ich zu Jessicas und schaute genau zu während die
drei sich einen Tisch aussuchten. Glücklicherweise setzen sie sich zu Jessicas
üblicher Gesellschaft an einen der ersten Tische des Raumes. Nicht in
Windrichtung, genau wie Alice versprochen hatte.
Alice stieß mich mit ihrem Ellenbogen an. Sie wird bald herübersehen.
Benimm dich menschlich.
Hinter meinem Grinsen biss ich die Zähne zusammen.
„Beruhig dich, Edward,“ sagte Emmett. „Mal ehrlich. Dann tötest du halt
einen Menschen. Das ist wohl kaum das Ende der Welt.“
„Wer weiß,“ murmelte ich.
Emmett lachte. „Du musst lernen über Dinge hinwegzukommen. Wie ich.
Die Ewigkeit ist eine lange Zeit um in Schuldgefühlen zu versinken.“
Genau in dem Moment, schleuderte Alice eine kleinere Handvoll eis, die sie
versteckt hatte, in Emmetts unerwartetes Gesicht.
Er blinzelte überrascht und dann grinste er in Erwartung.
„Du hast es nicht anders gewollt,“ sagte er als er sich vorbeugte und seine
schneebedeckten Haare in ihre Richtung schüttelte. Der Schnee, der in dem
warmen Raum bereits zu schmelzen begann, flog in einem dicken Schauer aus
Wasser und Eis aus seinen Haaren.

„Iiih!“ kreischte Rosalie, als sie und Alice vor den Tropfen zurückwichen.
Alice lachte und wir alle stimmten mit ein. Ich konnte in Alice Gedanken
sehen wie sie diesen perfekten Moment dirigiert hatte und ich wusste, dass das
Mädchen – ich sollte aufhören auf diese Art an sie zu denken, als wäre sie das
einzige Mädchen auf der Welt – dass Bella uns zusah wie wir lachten und spielten,
wir sahen so glücklich und menschlich und unrealistisch ideal aus wie ein Norman
Rockwell Gemälde.
Alice lachte weiter und hielt ihr Tablett als Schild vor ihr Gesicht. Das
Mädchen – Bella musste immer noch zu uns herüber sehen.
…starrt wieder zu den Cullens, dachte jemand und erregte meine
Aufmerksamkeit.
Automatisch reagierte ich auf diesen unbeabsichtigten Ruf, und bemerkte,
als meine Augen ihr Ziel fanden, dass ich die Stimme kannte – Ich hatte ihr heute
schon so oft zugehört.
Aber meine Augen glitten an Jessica vorbei, zu dem durchdringenden Blick
des Mädchens.
Schnell senkte sie ihren Blick und versteckte sich wieder hinter ihren
dicken Haaren.
Was dachte sie? Die Frustration wurde mit der Zeit immer größer anstatt
abzustumpfen. Ich versuchte – unsicher darüber was ich da tat, da ich es nie
zuvor getan hatte – mit meinen Gedanken die Stille um sie herum zu erforschen.
Meine Gabe war immer ganz natürlich zu mir gekommen, ohne dass ich danach
fragen musste; ich musste nie daran arbeiten. Aber jetzt konzentrierte ich mich
um das Schild zu durchbrechen, dass sie umgab.
Nichts als Stille.
Was hat sie nur an sich? Dachte Jessica und spiegelte meine eigene
Frustration wieder.
„Edward Cullen starrt dich an,“ flüsterte sie in dem Swan-Mädchen ins Ohr
und kicherte. In ihrem Ton lag kein Anzeichen ihrer Eifersucht. Jessica schien gut
darin zu sein Freundschaften vorzutäuschen.
Ich lauschte angestrengt auf die Antwort des Mädchens.
„Er sieht aber nicht sauer aus, oder?“ flüsterte sie zurück.
Also hatte sie meine wilde Reaktion letzte Woche bemerkt. Natürlich hatte
sie das.
Die Frage verwirrte Jessica. Ich sah mein Gesicht in ihren Gedanken als sie
meinen Ausdruck überprüfte, aber ich traf nicht ihren Blick. Ich konzentrierte
mich immer noch auf das Mädchen und versuchte irgendetwas zu hören. Meine
starke Konzentration schien nicht zu helfen.
„Nein,“ teilte ihr Jess mit und ich wusste, dass sie sich wünschte, sie hätte
ja sagen können – wie mein Blick sie wurmte – aber davon war keine Spur in ihrer
Stimme. „Wieso sollte er?“
„Ich glaube, er kann mich nicht leiden,“ flüsterte das Mädchen zurück und
legte ihren Kopf auf ihren Arm als wäre sie plötzlich müde. Ich versuchte die
Bewegung zu verstehen aber ich konnte nur raten. Vielleicht war sie müde.
„Die Cullens können niemanden leiden,“ versicherte ihr Jess. „Naja,
eigentlich beachten sie niemanden genug um ihn leiden zu können.“ Jedenfalls
bis jetzt nicht. Ihre Gedanken waren ein klagendes grummeln. „Obwohl – er
schaut dich immer noch an.“

„Hör auf, ihn anzugucken,“ sagte das Mädchen ängstlich und hob den Kopf
von ihrem Arm um sicherzugehen, dass Jessica ihrer Bitte nachkam.
Jessica kicherte, tat aber was ihr gesagt wurde.
Für den Rest der Stunde sah das Mädchen nicht mehr von ihrem Tisch auf.
Ich dachte – obwohl ich natürlich nicht sicher sein konnte – dass es Absicht war.
Es wirkte so als ob sie zu mir herüber sehen wollte. Ihr Körper würde sich leicht in
meine Richtung bewegen, ihr Kinn würde sich drehen, und dann würde sie sich
dabei erwischen, tief einatmen und stur zu demjenigen starren der gerade
sprach.
Ich ignorierte den Großteil der Gedanken um sie herum, da sie im Moment
nicht von ihr handelten. Mike Newton plante eine Schneeballschlacht nach der
Schule auf dem Parkplatz und bemerkte nicht, dass der Schnee sich in Regen
verwandelt hatte. Das rieseln der Schneeflocken auf dem Dach war zu dem
üblichen trommeln von Regentropfen geworden. Konnte er die Veränderung
wirklich nicht hören? Für mich hörte es sich sehr laut an.
Als die Mittagspause zu Ende ging, blieb ich auf meinem Stuhl sitzen. Die
Menschen strömten hinaus und ich erwischte mich dabei wie ich versuchte ihre
Schritte von denen der anderen zu unterscheiden, als ob da etwas Wichtiges oder
Unnormales an ihnen wäre. Wie dumm.
Meine Familie machte auch keine Anstalten sich zu bewegen. Sie warteten
ab, was ich tun würde.
Würde ich in den Klassenraum gehen, mich neben das Mädchen setzen, wo
ich den starken Duft ihres Blutes riechen und die Wärme ihres Pulses in der Luft
auf meiner Haut spüren konnte? War ich stark genug dafür? Oder hatte ich genug
für heute?
„Ich… denke es ist okay,“ sagte Alice zögernd. „Dein Geist ist bestimmt.
Ich denke du überstehst die Stunde.“
Aber Alice wusste nur zu gut wie schnell ein Geist sich ändern konnte.
„Warum das Glück herausfordern, Edward?“ fragte Jasper. Er wollte sich
nicht selbstgefällig fühlen, weil ich jetzt der Schwache war, aber ich konnte
hören, dass er es ein bisschen tat. „Geh nach Hause. Geh es langsam an.“
„Was ist schon groß dabei?“ wiedersprach Emmett. „Entweder er tötet sie
oder eben nicht. So oder so muss er es hinter sich bringen.“
„Ich will noch nicht wieder umziehen,“ beschwerte sich Rosalie. „Ich will
nicht von vorn anfangen. Wir sind fast fertig mit der High School Emmett.
Endlich.“
Ich war hin und hergerissen in meiner Entscheidung. Ich wollte, wollte
wirklich dem Problem gegenübertreten, statt schon wieder davon zu laufen. Aber
ich wollte auch nicht zu weit gehen. Es war ein Fehler von Jasper letzte Woche zur
Schule zu gehen obwohl er so lange nicht auf der Jagd gewesen war; war das hier
jetzt ein genauso sinnloser Fehler?
Ich wollte meine Familie nicht entwurzeln. Niemand von ihnen würde mir
dafür danken.
Aber ich wollte in meinen Biologiekurs gehen. Ich bemerkte, dass ich ihr
Gesicht wiedersehen wollte.
Das war es das mich meine Entscheidung treffen lies. Dieses Merkwürdige
Verlangen. Ich war wütend auf mich weil ich so fühlte. Hatte ich mir nicht
geschworen, dass die Stille der Gedanken dieses Mädchens nicht unnötigerweise

mein Interesse wecken würde? Und hier stand ich nun, vollkommen unnötig
interessiert.
Ich wollte wissen, was sie dachte. Ihr Kopf war verschlossen, aber ihre
Augen waren geöffnet. Vielleicht konnte ich sie lesen.
„Nein, Rose, ich glaube wirklich, dass es ok ist,“ sagte Alice. „Es… wird
beständiger. Ich bin mir zu 93% sicher, dass nichts Schlimmes passieren wird,
wenn er in seinen Biologiekurs geht.“ Sie sah mich neugierig an, wunderte sich,
welche Veränderung in meinen Gedanken ihre Zukunftsvision sicherer gemacht
hatte.
Würde Neugierde ausreichen um Bella Swan am Leben zu erhalten?
Emmett hatte irgendwie recht – warum es nicht einfach hinter sich bringen,
so oder so? Ich würd der Versuchung gegenübertreten.
„Zum Unterricht, also,“ ordnete ich an und erhob mich von meinem Platz.
Ich wandte mich ab und verließ die Cafeteria ohne mich noch einmal
umzudrehen. Ich konnte Alices sorgen hören, Jaspers Tadel, Emmetts
Anerkennung und Rosalies Verärgerung.
Vor der Tür des Klassenraumes atmete ich ein letztes Mal tief ein und dann
hielt ich die Luft an, während ich den kleinen warmen Raum betrat.
Ich war nicht zu spät. Mr. Banner rüstete sich noch für den bevorstehenden
Unterricht. Das Mädchen saß an meinem – an unserem Tisch, den Kopf gesenkt
und starrte auf den Ordner den sie vollkritzelte. Ich begutachtete die Zeichnung
als ich näherkam, sogar interessiert an dieser trivialen Kreation ihres Geistes,
aber es war nichtssagend. Nur ein wiederholtes kritzeln von Kringel zu Kringel.
Vielleicht konzentrierte sie sich gar nicht auf das Muster, sondern dachte an
etwas anderes?
Ich zog meinen Stuhl unnötig grob zurück und ließ ihn über das Linoleum
kratzen; Menschen fühlten sich wohler wenn ein Geräusch das Erscheinen von
jemandem ankündigte.
Ich wusste, dass sie das Geräusch gehört hatte; sie sah nicht auf, aber ihre
Hand ließ einen Kringel in der Zeichnung aus und machte sie unsymmetrisch.
Warum sah sie nicht auf? Vielleicht hatte sie Angst. Ich musste
sichergehen, dass sie einen anderen Eindruck von mir hatte, wenn sie später
ging. Musste sie glauben machen, dass sie sich alles nur eingebildet hatte.
„Hallo,“ sagte ich mit der ruhigen Stimme die ich benutze, wenn ich wollte,
dass die Menschen sich in meiner Gegenwart wohlfühlten und formte ein
freundliches Lächeln mit meinen Lippen, das keinen meiner Zähne entblößte.
Sie sah auf, ihre großen brauen Augen erstarrten – fast perplex – und voller
stummer Fragen. Es war derselbe Ausdruck der meine Sicht die ganze letzte
Woche blockiert hatte.
Als ich in diese seltsam tiefen braunen Augen blickte, merkte ich dass sich
der Hass – der Hass von dem ich dachte, dass dieses Mädchen ihn verdiente nur
weil sie existierte – in Luft aufgelöst hatte. Jetzt bloß nicht atmen, nicht ihren Duft
schmecken, es war schwer vorstellbar, dass jemand so verletzliches Hass
verdiente.
Ihre Wangen wurden rot und sie sagte nichts.
Ich schaute ihr weiterhin in die Augen, konzentrierte mich nur auf die
fragenden Zweifel und versuchte die appetitliche Farbe ihrer Haut zu ignorieren.

Ich hatte genug Atem um noch eine Weile weiter zu sprechen ohne einatmen zu
müssen.
„Meine Name ist Edward Cullen,“ sagte ich obwohl ich wusste, dass sie das
wusste. Es war höflich so zu beginnen. „Ich bin letzte Woche nicht dazu
gekommen mich vorzustellen. Du must Bella Swan sein.“
Sie wirkte verwirrt – da war die kleine Falte zwischen ihren Augen wieder.
Sie brauchte eine halbe Sekunde länger als gewöhnlich um zu antworten.
„Woher kennst du meinen Namen?“ fragte sie und ihre Stimme zitterte nur
ganz leicht.
Ich muss ihr wirklich Angst eingejagt haben. Ich fühlte mich schuldig; Sie
war so Schutzlos. Ich lachte freundlich – ein Geräusch von dem ich wusste, dass
es Menschen half sich behaglich zu fühlen. Wieder war ich vorsichtig mit meinen
Zähnen.
„Oh, ich würde sagen alle hier wissen wie du heißt.“ Sie muss doch
bemerkt haben, dass sie zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit an diesem
monotonen Ort geworden war. „Die ganze Stadt hat auf deine Ankunft gewartet.“
Sie runzelte die Stirn, als ob ihr diese Information unangenehm war. Ich
vermutet, so schüchtern wie sie wohl war, musste Aufmerksamkeit etwas
Schlechtes für sie sein. Die meisten Menschen empfanden das Gegenteil. Obwohl
sie nicht aus der Herde austreten wollten, krochen sie gleichzeitig zum
Scheinwerferlicht um ihre individuelle Uniformität zu präsentieren.
„Nein,“ sagte sie. „Ich meine, warum hast du mich Bella genannt?“
„Ist dir Isabella lieber?“ fragte ich verwirrt aufgrund der Tatsache, dass ich
nicht sehen konnte wo die Frage hinführte. Ich verstand es nicht. Sie hatte ihre
Vorliebe am ersten Tag mehrmals klar gemacht. Waren alle Menschen so
unergründlich ohne den geistigen Zusammenhang als Hilfe?
„Nein, ich mag Bella,“ antwortete sie und legte ihren Kopf leicht zur Seite.
Ihr Gesichtsausdruck – wenn ich ihn richtig las – war hin und hergerissen
zwischen Scham und Irritation. „Aber ich glaube dass Charlie – ich meine mein
Dad –mich anscheinend hinter meinem Rücken Isabelle nennt. Jedenfalls scheint
mich hier jeder unter diesem Namen zu kennen.“ Ihr Gesicht wurde einen Rotton
dunkler.
„Oh,“ sagte ich lahm und drehte mich schnell weg.
Plötzlich hatte ich verstanden, worauf ihre Frage abzielte: Ich hatte einen
Ausrutscher gemacht – einen Fehler. Wenn ich die anderen Schüler am ersten
Tag nicht belauscht hätte, hätte ich sie automatisch mit ihrem vollen Namen
angesprochen, wie alle anderen auch. Ihr war der Unterschied aufgefallen.
Ich fühlte ein stechendes Unbehagen. Mein Ausrutscher war ihr sehr
schnell aufgefallen. Sehr scharfsinnig, besonders für jemanden, der in meiner
Nähe Angst verspüren sollte.
Aber ich hatte größere Probleme als die Frage was für Gedanken sie über
mich in ihrem Kopf verschloss.
Ich hatte keine Luft mehr. Wenn ich weiter mit ihr reden wollte, musste ich
einatmen.
Es würde schwer sein nicht zu reden. Unglücklicherweise, für sie, machte
der gemeinsame Tisch sie zu meinem Versuchspartner und wie würden heute
zusammen arbeiten müssen. Es würde seltsam aussehen – und unglaublich

“ sagte sie und ihr Gesicht lief wieder rot an. Ich presste die Zähne zusammen und versuchte mich zusammenzureißen. Ich streifte das Präparat mit einem Blick. Sie starrte vor sich auf den Tisch und lächelte. Ich ignorierte den brennenden Durst als ich so leise wie möglich durch meine Zähne einatmete und konzentrierte mich auf die Aufgabe während ich das Wort in der richtigen Stelle des Arbeitsblattes eintrug und anschließend das Präparat austauschte. Es fühlte sich an. dass ich mir in siebzig Jahren erarbeitet hatte um sie ansehen zu können. Es war wie ein elektrischer Impuls – heißer als 89. Ich brauchte etwas wo ich hingucken konnte. Ah! Es war wirklich schmerzhaft.unhöflich – wenn ich sie während des Versuchs ignorieren würde. . Es würde sie noch misstrauischer. als wäre ich einer von ihnen – griff ich nach ihrer Hand um sie daran zu hindern. Ich stütze mich ab. das Verlangen war genauso stark wie letzte Woche in dem Moment als ich ihren Duft das erste Mal aufgeschnappt hatte.“ sagte sie nach einem kurzen Blick durch das Mikroskop. als müsste ich jedes kleine bisschen Selbstkontrolle aufbringen. „Prophase. Selbst wenn ich sie nicht roch. „Ich kann auch anfangen.6 Grad.“ sagte ich leise. Die Hitze schoss durch meine Hand meinen Arm hinauf.“ stimmte ich ihr zu. Sie sah auf und ihr Gesicht wurde ausdruckslos und ihre Augen weiteten sich. „Die Zeit läuft. spannte meine Muskeln an und nahm einen schnellen Atemzug indem ich nur durch meinen Mund atmete. Banner den Startschuss. das Mikroskop. „Nein. Was dachte sie jetzt? Wie hat es sich für sie angefühlt als ich ihre Hand berührte? Meine Haut muss eiskalt gewesen sein – abstoßend. das Präparat zu entfernen. „Ladies first?“ bot ich ihr an. konnte ich sie auf meiner Zunge schmecken. Kein Wunder dass sie so still war.“ sagte ich mehr zu mir selbst als ich es in der nächsten Zeile eintrug. also starrte ich kurz durch das Okular des Mikroskops.“ Ich starrte das Material auf dem Tisch an. Ich war immer noch zu verstört um sie anzusehen. „Lässt du mich auch einen Blick darauf werfen?“ Instinktiv – dämlich. Für eine Sekunde brannte ihre Haut auf meiner.“ gab Mr. „Entschuldigung. Ich nahm einen weiteren hastigen Atemzug durch meine Zähne und zuckte zusammen unter den Schmerzen die ihr Geschmack in meiner Kehler verursachte. Hastig zog sie ihre Hand unter meiner zurück. Stimmte etwas nicht mit meinem Gesichtsausdruck? Hatte ich ihr wieder Angst gemacht? Sie sagte nichts.“ murmelte ich durch meine zusammengebissenen Zähne. Meine Kehle stand plötzlich wieder in Flammen. „Prophase. die Schachtel mit den Präparaten – besser als zuzusehen wie das Blut unter ihrer blassen Haus zirkulierte. noch ängstlicher machen… Ich lehnte mich soweit von ihr weg wie es möglich war ohne meinen Stuhl wegzuschieben und drehte meinen Kopf zum Gang. Sie wollte das Präparat schon entfernen obwohl sie kaum darauf geschaut hatte. wenn du willst. Sie hatte recht. „Ich mach schon. „Anaphase.

Sie berührte das Arbeitsblatt nicht und wartet stattdessen darauf. „Hast du Kontaktlinsen bekommen?“ fragte sie auf einmal. Was für eine seltsame Frage. genau so neu wie die Ankunft des Mädchens. dass ich die Antwort eintrug. „Interphase.“ nuschelte sie. Ich lies es in ihre Hand fallen. Ich starrte zurück und versuchte wenigstens eins dieser Geheimnisse zu ergründen. Sie schaute durch das Okular mit einem Eifer. Es war nicht so. Wir waren als erstes fertig – die anderen hatten mehr Probleme mit dem Versuch. . dachte Mike und beobachtet mich wütend. Aber was ich noch interessanter fand – zu meiner Überraschung – diese Abneigung beruhte auf Gegenseitigkeit. Mike Newton hatte Probleme sich zu konzentrieren – er versuchte Bella und mich zu beobachten. dass dieser Junge irgendeine Abneigung gegen mich hegte.“ Ich musste fast lachen bei der Vorstellung. „Darf ich?“ fragte sie. ich müsste mein Sehstärke verbessern. interessant. „Ich hatte das Gefühl dass deine Augen irgendwie anders sind. Ich überprüfte ihre Antwort kurz – sie hatte wieder recht. „Präparat Nr. der sich schnell wieder auflöste. Ich konnte fühlen wie meine Temperatur leicht anstieg. verwirrt von der großen Spanne von Chaos und Umbruch die sie trotz ihres gewöhnlichen unbedrohlichen Auftretens in meinem Leben verursacht hatte. Extreme Farben – der hell/dunkel Kontrast zwischen ihrer Haut und ihren Haaren. dass sie eine Hand erwartungsvoll nach dem Mikroskop ausgestreckt hatte. und dann waren da noch die Augen die übersprudelten vor lauter stillen Geheimnissen… Augen die sich plötzlich in mich bohrten. was in Mike vorging. Ich sah wieder zu dem Mädchen. dass ich offensichtlich nicht der einzige war der heute Geheimnisse aufdeckte. „Nein.“ Ich fühlte mich plötzlich wieder kälter als ich verstand. Sie sah nicht verängstigt aus. Ich wusste nicht. Ich wünschte er wäre da geblieben wo auch immer er gewesen ist. dass ich nicht nachvollziehen konnte. als ich den Hoffnungsvollen Blick sah mit dem sie das Mikroskop entgegennahm. Hmm. sprachen nur das Nötigste und sahen uns nicht an. darauf bedacht sie nicht noch einmal zu berühren. Sie sah sich das Präparat nicht sehr lange an. Wir beendeten die Übung auf diese Weise. Ich sah auf und war überrascht zu sehen. Das war eine ganz neue Entwicklung. „Oh. Nicht gerade symmetrisch – ihr schmales Kinn passte nicht zu ihren breiten Wangenknochen. drei?“ fragte sie ohne von dem Mikroskop aufzusehen und hielt ihre Hand auf. Ihre Mundwinkel senkten sich. Neben ihr zu sitzen war wie neben einem Heizstrahler zu sitzen. Ich zuckte mit den Schultern und wandte mich in die Richtung wo der Lehrer seine Runden zog. Ihr Gesicht war mehr interessant als schön.“ sagte sie lässig – vielleicht versuchte sie etwas zu lässig zu klingen – und schob mir das Mikroskop zu. Dachte sie wirklich meine Antwort wäre falsch? Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Sie war ehrlichgesagt ziemlich hübsch… auf eine ungewöhnliche Art und Weise.

Ich überfüllte mich mit dem Blut von Tieren. hatte ich das ganze Wochenende damit verbracht zu jagen. Noch ein Ausrutscher. Jetzt wo mein Körper mit Blut gefüllt war. „Hast du die Übung schon mal gemacht?“ Ich beobachtete sie. „Ja. blockieren die Details unsere Erscheinung in dem instinktiven Bestreben besser nicht zu verstehen. dass ihr zusammensitzt. Das überraschte mich nicht. wie viel ahnte sie? – wusste ich dass ich mich noch mehr anstrengen musste um einen guten Eindruck bei ihr zu . Als ich sie das letzte Mal angesehen hatte. der die Luft um sie herum füllte.“ Er drehte sich um und nuschelte „Dann bekommen die anderen Kids die Chance selbst etwas zu lernen. meinen Durst so gut es ging zu stillen. Obwohl ich immer noch keine Ahnung hatte.“ sagte er mit dem Blick auf unseren Antworten. wenn wir die Blicke erwiderten die sie uns zuwarfen weil sie Schönheit meiner Familie bewunderten. und sie war die erste die mich intensiv genug beobachtet hatte um den Unterschied meiner Augenfarbe zu bemerken. nicht dass es viel geändert hatte wenn ich wieder dem Duft gegenüberstand.“ Mr. Banner erreichte unseren Tisch. Warum musste es ausgerechnet dieses Mädchen sein. Um mich auf die Tortur.“ sagte Mr. dass ein wenig peinlich berührt aussah. Banner. dass das Mädchen das gehört hatte. Die heutige Übung hatte er von einem fortgeschritteneren Kurs übernommen. was sie mit ihrer Frage meinte. Seit zwei Jahren saß ich nun zwischen den Menschen in dieser Schule. Die anderen schauten sofort weg. Zwei Ausrutscher in einer halben Stunde. was das Mädchen von mir dachte – wie viel Angst hatte sie. Ignoranz war der Segen des menschlichen Geistes. waren meine Augen schwarz vor Durst. Natürlich sahen meine Augen anders aus seit sie sie das letzte Mal gesehen hatte. „Warst du in Phoenix in einem College-Vorbereitungskurs?“ „Ja. Sie begann wieder Kringel auf ihren Ordner zu malen. „Vielleicht ist es ganz gut. Eine ganz miserable Vorstellung von meiner Seite. Er nickte dem Mädchen gedankenverloren zu. Sie scheuen zurück. vertieft in ihr lächeln. intelligent für einen Menschen. Dankbar inhalierte ich den frischen Windzug den er mitbrachte und der noch nicht von ihrem Duft getränkt war. „Edward. Banner und schürzte seine Lippen. drei der fünf hat sie identifiziert. zu übersättigen. „Meinst du nicht Isabella hätte auch ein wenig am Mikroskop üben sollen?“ „Bella“ korrigierte ich reflexartig.“ Das überraschte ihn. Ich bezweifelte. „Naja. auf das Verlangen heute vorzubereiten. Bernsteinfarben von meinem exzessiven Versuch meinen Durst zu stillen. hätte ich einfach ja gesagt. hatten meine Augen einen warmen Goldton.“ vor sich hin. „Um ehrlich zu sein. Wenn ich gesehen hätte. „Nicht mit Zwiebelwurzeln. als er sich dem Mädchen zuwandte.“ „Mit Fisch-Blastula?“ riet Mr. das zu viel sah? Mr.“ Sie war also fortgeschritten. Banners Gedanken waren skeptisch.

Aber ich war mir nicht sicher. nicht war?“ wiederholte ich den Smalltalk. Sie veranlassten mich dazu mehr Fragen zu stellen.“ beharrte ich. Ihre Betrübnis machte mich seltsam hilflos und ich wünschte mir ich könnte irgendetwas für sie tun. Das Wetter – ein sicheres Thema. in Forks zu leben. Genau wie meine eisige Berührung… „Du magst die Kälte nicht. leicht zu verstehen. Ich platzte fast vor Neugierde – die Neugierde brannte genauso heiß wie der Durst in meiner Kehle. Sie starrte mich zweifelnd an – eine unnormale Reaktion auf meine normale Frage. damit ich in ihren Augen lesen konnte. Ich versuchte die Unterhaltung wieder auf einen banalen Pfad zu lenken. „Schade um den Schnee. „Nicht wirklich. helleren Gegend – ihre Haut strahlte das irgendwie aus – die Kälte musste unangenehm sein für sie. Ich würde mich immer an den Duft ihres Blutes erinnern – gab es eine Garantie dafür.hinterlassen. „Warum bist du dann hierher gekommen?“ hakte ich nach. wurde es langsam einfacher zu atmen. ob ich das wirklich wollte. Plötzlich sah sie auf. „Wann war das?“ . das war sehr menschlich. „Genau wie die Nässe. Ein merkwürdiger Impuls. „Meine Mutter hat wieder geheiratet.“ nahm ich an. wollte ich noch hinzufügen. dass ich ihr nicht folgen würde? Abgesehen davon.“ Sie blinzelte kurz mit ihren großen Augen und beließ es dabei. Sie sprach schnell.“ stimmte sie mir zu. ich werd's verstehen. „Das hört sich nicht so kompliziert an. Sie kam aus einer warmen. Vielleicht würde normale Neugierde sie dazu bringen meine Fragen so lange zu beantworten. Die Frage klang unhöflich. Irgendwie musste ich ihre Erinnerung an unsere letzte grausame Begegnung ertränken. wenn sie wieder wegging würden ihre Gedanken für immer ein Geheimnis bleiben. „Es ist… kompliziert.“ Vielleicht hättest du nicht herkommen sollen.“ sagte sie mit schwacher Stimme und blickte für einen Moment gedankenverloren an mir vorbei. ratterte die Wörter herunter. den duzende von Schülern schon geführt hatten. Ihre Antworten waren nie das. „Es muss schwer für dich sein.“ Ah. Ehrlichgesagt.“ sagte ich. ich wollte meine Hand unter ihr Kinn legen und ihren Kopf anheben. die Qual wurde erträglicher durch die Vertrautheit.“ sagte sie und überraschte mich schon wieder. „Ich denke. Meine Stimme war freundlich ohne dass ich groß etwas dazu beitragen musste. Aber das wäre dumm von mir – gefährlich – ihre Haut noch einmal zu berühren. Sie senkte betrübt ihre klaren Augen und die kleine Falte erschien wieder zwischen ihnen. sie zu stellen. neugierig. Ein quälendes ungelöstes Puzzel. Es war eine Erleichterung die Gefühle wieder in ihren Augen sehen zu können. „Du hast ja keine Ahnung. was ich erwartet hatte. Sie schwieg und starrte auf ihre Hände. und merkte sofort. dass mein Tonfall anklagend klang. nicht lässig genug für diese Unterhaltung. wie ich unhöflich genug war. Vielleicht solltest du dahin zurückgehen wo du hingehörst. Das machte mich ungeduldig. Ein langweiliges Gesprächsthema.

„Phil reist sehr viel.“ sagte ich. Phil ist schon ok. das einzugestehen. „Zuerst blieb sie bei mir aber sie hat ihn vermisst. Also gab ich auf. Spekulationen schienen mehr Informationen aus ihr herauszubekommen als meine Fragen vorher. wie auch immer. „Warum bist du nicht bei ihnen geblieben?“ fragte ich etwas zu neugierig. Sie war nicht wie anderen Menschen. „Zweite Liga. „Letzten September. Meine Annahme hatte sie aufgebracht.“ erklärte sie langsam. Ich wurde einfach nicht schlau aus diesem Mädchen. .“ Wieder ein Lächeln. Was ich zugegebenermaßen ja auch war. Die Andeutung eines Lächelns umspielte ihre vollen Lippen. welcher Phil ihrer war… „Eher nicht. „Nein.“ Das kleine Lächeln trat nun deutlicher hervor.“ Ich verstand die Bedeutung nicht und auch nicht den Grund für ihren Groll.“ Das passte nicht zu der Situation die ich mir ausgemalt hatte. diese Berufswahl amüsierte sie. Ich versuchte gar nicht ihr ein behagliches Gefühl zu vermitteln. schien nicht allzu weit von der Wahrheit entfern zu sein. obwohl ich nicht verstand. Es klang naseweis. Er wechselt ständig.“ Die Liste in meinem Kopf veränderte sich und ich tabellierte eine Liste anderer Möglichkeiten in weniger als einer Sekunde. Zur selben Zeit. Ich könnte nicht damit aufhören meine Hypothesen laut auszusprechen in der Hoffnung aus ihren Reaktion zu lernen. „Und jetzt bist du unglücklich. ihr Tonfall hörte sich mit jedem Wort einsamer an. Vielleicht waren die Stille ihrer Gedanken und ihr verlockender Duft nicht die einzigen Dinge die anders an ihr waren. Sie seufzte und schaute mir in die Augen. als ihr warmer Atem mein Gesicht berührte. als wäre das ein Aspekt der nicht berücksichtigt werden müsse.“ sagte sie und korrigierte meine Annahme. Er spielt Profi-Baseball. sie hat mich nicht geschickt.“ murmelte ich. dass ich zurücklächeln wollte – um ehrlich zu sein. „Ein bisschen zu jung vielleicht. Ihr Lächeln bewirkte. „Und?“ sagte sie. Sie schob ihr Kinn vor und ihr Gesichtsausdruck war plötzlich starsinnig.“ Die kleine Falte zwischen ihren Augen wurde tiefer. „Und du magst ihn nicht. „Kenne ich ihn?“ Ich arbeitete die Liste aller Profi Baseballer im Kopf ab und fragte mich. Ich hielt die Luft an. malte ich mir die neue Situation aus.“ sagte sie und ihre Stimme klang hart. aber nett. „Das verstehe ich nicht. warum. damit sie mit ihm reisen kann.“ Vermutete ich in der Hoffnung mehr Informationen zu bekommen. Ich war gänzlich verloren.“ Sie atmete tief aus – nicht wirklich ein Seufzen. länger als nahezu jeder normale Mensch es geschafft hätte. So gut spielt er nicht. Diese. Es klappte wieder. „Ich hab mich selbst geschickt. „Nein. Ich lächelte auch ohne dass ich es beabsichtigt hätte. etwas mehr Zeit mit Charlie zu verbringen.“ gab ich zu und hasste es. „Es hat sie unglücklich gemacht… also habe ich mich dazu entschlossen. „Und deine Mutter hat dich hierher geschickt.

ihre Lippen formten einen Schmollmund und sie wandte sich wieder nach vorn zum Lehrerpult.“ Gab ich zu. Ich war es nicht gewohnt der weniger intuitiver Part einer Beziehung zu sein. Ich verließ mich zu sehr auf mein besonderes Gehör – ich war nicht so scharfsinnig wie ich immer dachte. „Das ist alles. die . „Ich denke. standen ihre eigenen Bedürfnisse ganz weit unten auf der Liste. aber tat so als hätte sie mich nicht gehört. ein Anzeichen von Sorge. Ihr Urteilsvermögen war besser als meins – sie sah den Kern der Dinge während ich am Rand herum zappelte und blind die Anhaltspunkte durchsiebte. Es war falsch von mir mich um ihre Gedanken zu sorgen. mehr zu mir selbst statt als Antwort. Abgesehen vom Schutz meiner Familie waren menschliche Gedanken bedeutungslos. erwog immer noch die nächste Hypothese. Aber ich war noch nicht bereit. Die Details ihres menschlichen Lebens sollten mich nicht interessieren. obwohl auch ich nicht amüsiert war. „Du überspielst das ziemlich gut. die ganze Unterhaltung war belustigend. das habe ich schon mal irgendwo gehört.“ Sie verzog das Gesicht. Die ganze Situation. Das kleine V zwischen ihren Augen. „Ich denke nicht. „Habe ich unrecht?“ Sie wich leicht zurück. In diesem einen Wort sah ich. ihre Augen verengten sich. Sie war selbstlos. Ich wusste ein kleines bisschen was über die Ungerechtigkeit im Leben. Irgendetwas an ihrem frustrierten Gesichtsausdruck war belustigend. Anders als bei anderen Menschen. Aber selbstverständlich konnte ich sie nicht berühren.“ sagte ich. Ich musste lächeln. welchen Platz sie sich auf ihrer Prioritätenskala einräumte. Das Mädchen seufzte und blickte wieder nach vorne. konnte ich durch meine Nase einatmen. Es war in so vielerlei Hinsicht nicht sicher. „Das ist eine gute Frage. Lässig zuckte ich mit den Schultern um meine Neugierde zu verbergen.“ „Warum interessiert dich das überhaupt?“ verlangte sie zu wissen und starrte mich wieder an. Niemand befand sich jemals in größerer Gefahr vor mir als diese kleine Mädchen – jeden Moment. Als mir das bewusst wurde begann sich das Geheimnis um diese Person die sich hinter stummen Gedanken versteckte ein wenig zu lüften. „Aber ich wette du leidest mehr als du irgendjemandem zeigst. abgelenkt von dieser lächerlichen Konversation. wenn ich richtig riet.“ Ich wollte über ihre Worte lachen. Sie lachte. Ich starrte ihr weiter in die Augen und merkte dass ich nun endlich meinen ersten echten kleinen Einblick in ihre Seele bekommen hatte.“ sagte sie mir.“ Sie starrte mich an und wirkte wieder verwirrt. Sie war kein typischer Märtyrer – sie wollte kein Publikum für ihren Schmerz. aber es klang nicht amüsiert. störte mich. diese Unterhaltung zu beenden. Sie mochte es nicht. „Das klingt nicht gerade fair. Ihre Augen flackerten und dann trafen sie meine wieder. Ich wollte es mit meinen Fingerspitzen glattstreichen. „Hat dir das noch keiner gesagt? Das Leben ist nicht fair.“ Ich sprach langsam.

All die kleinen Zeichen und Hinweise die dazu dienten alles Menschliche ängstlich auf Abstand zu halten. Der Schmerz der brennenden Trockenheit ließ mich schwindeln. die Vorwarnung machte mich vorsichtig. ihr Leben bevor sie hierherkam. Ich hoffe. Sie war verärgert weil ich sie zu leicht durchschaute. die ich mit ihr verbrachte. war ein Fehler. „Nicht wirklich. als ob da irgendeine versteckte Gefahr wäre die ich nicht sehen konnte. Ihr Körper war näher als vorher. aufmerksam wie sie war. Warum wich sie nicht zurück vor Schreck? Sicher hatte sie genug von meiner dunklen Seite gesehen um die Gefahr zu bemerken. „Ich finde du bist sehr schwer zu lesen. ob meine Warnung den gewünschten Effekt erzielt hatte. und hatte mit ihrer Vermutung wieder mitten ins Schwarze getroffen. Ich starrte sie erstaunt an. Sie wirkte erleichtert über die Unterbrechung. Mr. Und trotzdem sehnte ich mich schon nach einer weiteren Chance um mit ihr zu reden. Aber jede Sekunde. Bella Swan interessant zu finden. Oder besser.Beherrschung verlieren und sie anfallen – und sie war irritiert weil ich ihre Frage nicht beantwortet hatte. also hatte sie es vielleicht unterbewusst verstanden. Wie bizarr. schienen bei ihr nicht zu wirken. All die unbedeutenden Details die ihren Charakter deutlicher hervorbringen würden. sie konnte es sich nicht leisten. „Ich bin von mir selbst genervt. Gedankenverloren warf sie ihre Haare herum genau in dem Moment als ich mir erlaubte zu atmen. „Nerve ich dich?“ fragte ich und schmunzelte über die Lächerlichkeit des ganzen. Ich musste wieder den Tisch umklammern um mich auf meinem Stuhl zu halten. Es hat mich in meinem ganzen Leben noch nie so viel Aufwand gekostet um jemanden zu verstehen – oder besser Existenz. Banner bat um die Aufmerksamkeit der Klasse und sie wandte sich von mir ab. Leben war wohl kaum das richtige Wort. Plötzlich war ich auf der Hut. „Ganz im Gegenteil. ihr Beziehung zu ihrem Vater. sie hatte. messerscharfen Zähne zu zeigen. Ich konnte es mir nicht leisten. Ich bemerkte die Faszination die in mir aufkeimte und versuchte sie zu entwurzeln. Dieses Mal hatte ich etwas . Ich lächelte breit um meine leuchtenden.“ „Dann musst du ein guter Leser sein.“ Verärgert runzelte sie die Stirn. Sie warf mir einen flüchtigen Blick zu und dann schienen ihre Augen von meinen gefangen.“ wiedersprach ich und fühlte mich seltsam… vorsichtig. ihre Haltung hatte sich unbewusst geändert während unserer Unterhaltung. ein Risiko dass sie nicht eingehen sollte.“ stimmte ich ihr zu. „Normalerweise. Eine konzentrierte Welle ihres Duftes traf mich tief im Rachen. Es war dumm von mir das zu tun aber plötzlich wollte ich verzweifelt eine Warnung an dieses Mädchen loswerden.“ erklärte sie mir.“ folgerte sie. Ich hatte nicht wirklich ein Leben. Ich kam nicht dazu zu sehen. Ich wollte mehr über ihre Mutter wissen. Mein Gesicht ist so einfach zu lesen – meine Mutter nennt mich immer ihr offenes Buch. Es war wie am ersten Tag – wie die Abrissbirne.

dass es so knapp war. Ich stellte das Atmen vollständig ein und lehnte mich so weit von dem Mädchen weg. Er zuckte mit den Schultern. so viel Abstand wie möglich zwischen mich und das Mädchen zu bringen. wo eine Frau mittleren Alters ihre trockene Wäsche abnahm. dass sie so gut roch? Ich weiß noch. beruhigte er mich. Für den Moment. dass ich sie töten würde. dass das irgendwie unumgänglich war. „Das ist nicht gerade hilfreich. Ich fühlte die Erinnerung an sein verlangen aufzustehen und zu ihr zu gehen und dann seine Entscheidung zu bleiben. der nicht klein war? Sobald die Glocke klingelte. richtig? „Richtig. Ein frisch gemähtes Feld bildete den Hintergrund zu diesem Duft. genoss aber nicht den Schmerz. dass er einfach so akzeptierte. dachte ich schon… Als wir den Klassenraum betraten sah ich seine Erinnerung an kurze Zeit vorher. Niemand würde dich zu hart verurteilen. Manchmal riecht ein Mensch einfach zu gut. die Druckstellen ließen ihren Duft in dicken Wolken auslaufen. als es mir passierte…. „Klar. Wie lief es? Wunderte er sich wachsam. dass ich das Mädchen töten würde. Er ging die Landstraße entlang. Als ich sah wie Alice das Ende der letzten Stunde geschwänzt hat.“ quetsche ich durch meine Zähne. er erinnerte sich und nahm mich mit sich ein halbes Jahrhundert zurück. vielleicht tötest du sie auch. Würde ich einen dritten machen. würde sie fragen… Ich schloss meine Augen vor Ekel und Abscheu während ich mich auf meine Stuhl fallen lies. Na das ist doch was. dass es so schlimm war. Er las meinen wirren Gesichtsausdruck für einen Moment. Wieder keuchte ich an der frischen Luft als wäre sie eine heilende Essenz. Nein. Ich hätte nicht gedacht. die zwischen zwei Apfelbäumen an einer Leine hing. Emmett wartete vor unserem Spanischkurs auf mich. Der Duft von Äpfeln hing schwer in der Luft – die Ernte war vorüber und die überreifen Früchte lagen auf dem Boden verteilt.mehr Kontrolle. harmonisch.“ Oder. ich konnte es mir nicht leisten.“ Vielleicht wird es leichter. „Niemand ist gestorben. „Diesmal nicht. der es vermasselt. die er durch die offene Tür seiner letzten Unterrichtsstunde gesehen hatte: Alice lief eilig und ausdruckslos über den Platz in Richtung Wissenschaftsgebäude. nahm die Frau überhaupt nicht war auf seinem Botengang . ich würde… ich sah nicht.“ flüsterte ich. floh ich aus dem Klassenraum – vermutlich zerstörte ich dadurch den kleinsten Eindruck von Höflichkeit den ich fast aufgebaut hatte während dieser Stunde. War es auch nicht. Ich beeilte mich. Er war zu fest angebunden. dass du so lange durchhältst. Wenn Alice seine Hilfe brauchte. Ich bin beeindruckt. auf eine Landstraße in der Dämmerung. Ich hatte heute schon zwei kleine Ausrutscher gehabt. Du wärst nicht der erste. Wenigstens machte ich nichts kaputt. Emmett!“ Ich war empört darüber. sie faszinierend zu finden.“ murmelte ich. „Ich hatte nicht bemerkt. Das Monster knurrte in mir. Niemand ist gestorben. Je interessanter ich sie fand umso größer war die Chance. War es etwa ihre Schuld. wie ich konnte.

Ich weiß. „Esta bien. Ich konnte mein Gesicht in ihren Gedanken sehen und wusste.“ grummelte ich leise. „Schlimmer. Er folgte mir zur anderen Seite des Gebäudes. die die weißen Laken aufblähte wie Segel im Wind und die den Duft der Frau über Emmetts Gesicht fächerte. Er wäre den verschlängelten Weg weitergegangen und es hätte keinen Grund gegeben. Mike Newtons . also suchte ich weiter. „Ah. Es hätte sämtliche Knochen in einer menschlichen Hand gebrochen und sogar noch die Knochen des Arms der daran hing. stattdessen. Ich fand Jessica. dass ich alles andere als gesund aussah. „Tut mir leid. aber ich war im Moment nicht interessiert an Alices Visionen oder Rosalies Beschwerden. Vielleicht musste ich gehen. oder dass ich ein gefährlicher. schlimmer. erschrocken von meiner plötzlichen Bewegung. Edward?“ fragte Senora Goff. Ich schüttelte seine Hand mit unnötiger Gewalt ab. „Klar. Seine Erinnerungen wurden zu detailiert für mich um sie noch länger zu ertragen. puedas tu ayuda a tu hermano?“ fragte sie und gestikulierte hilflos in meine Richtung. „Me perdona. im Westen orange. Als ob die Erinnerung an meinen eigenen Durst nicht schon genug wäre. Ich hab's nicht mal eine Sekunde ausgehalten. oder dass ich schwänzte. wo er mich einholte und mir seine Hand auf die Schulter legte.“ hörte ich ihn sagen. Ich sprang auf meine Füße. Schon wieder.für Rosalie. nicht gerade erfolgreich. Ich möchte allein sein. Er würde der Spanischlehrerin sagen. Und dann war er direkt hinter mir. Edward. Ich hätte die Zeit nutzen sollen um einen Entscheidung zu treffen. die vom Schulgebäude wiederhallten durchsuchte. Um mich zu verstecken. wie ein Süchtiger. dass ich krank war. dass sie durch Stahl hätten schneiden können. meine Zähne so hart aufeinander gepresst. Geh zurück in die Klasse. wenn ich es einfach hinter mich bringe. Ich ging zurück zu meinem Auto um auf Schulschluss zu warten.“ murmelte ich.“ Ich atmete ein paarmal tief ein und aus um einen klaren Kopf zu bekommen und meine Lungen zu reinigen. oder um meine Entschlossenheit zu verstärken. sich an diesen Nachmittag zu erinnern.“ Für einen Moment war er ganz still. Der Himmel über ihm war lila. „Emmett – por favor. Emmett. erwischte ich mich dabei wie ich die Gedanken.“ Er drehte sich ohne ein weiteres Wort und ohne einen Gedanken um und ging zurück. Ich hab nicht mal darüber nachgedacht zu wiederstehen. aber das Mädchen war nicht bei ihr. als ich aus dem Raum hastete. abgesehen von der leichten Briese.“ „Ich weiß. War seine Entschuldigung wirklich von Bedeutung? Vielleicht kam ich nicht mehr zurück. Emmett. es wäre nicht besser. Die bekannten Stimmen traten deutlich hervor. als ich zur Tür stürmte. „Ist es genauso schlimm?“ fragte er und versuchte nicht an den Duft und den Geschmack aus seinen Erinnerungen zu denken. Vielleicht… „Nein. unkontrollierbarer Vampir war.

Er grübelte über ihre Reaktion als er das Thema angesprochen hatte… Ich hab ihn ehrlichgesagt noch nie mit jemandem mehr als nur ein paar Wörter wechseln sehen. warum ich das tat. dass sie mich hier sah? Hoffte ich. Was hat sie noch gleich gesagt? `Ich frag mich. Nur um sofort wieder mit quietschenden Reifen zum Stehen zu kommen. bewegte ich mich nicht. Sie blickte ein paarmal wütend zum Himmel. als sie ihren Wagen erreichte bevor sie an mir vorbei musste. Ich musste mich sehr stark auf die Musik konzentrieren um nicht wieder zu Mike Newtons Gedanken zu driften. bis sie alle anderen Stimmen übertönte. bevor sie ausparkte und blickte endlich in meine Richtung. Ich mag nicht. ihre Mundwinkel nach unten verzogen. überzeugt davon. dass sie mich überraschte. Ich verschränkte die Arme vor meiner Brust und atmete sehr flach. der älter als ihr Vater war. Ich wollte nicht. ein rostiger Gigant. als ob er sie ärgern wollte. als würde es sie interessieren. mich davon zu überzeugen wieder ins Auto zu steigen. Ich stellte mir vor. Ich legte eine CD mit brutaler Musik ein und drehte die Anlage so weit auf. Aber sie scheint nicht besonders angeregt zu sein von ihm. wie er sie ansieht. dass sie mich ansprechen würde? Was tat ich hier? Obwohl ich versuchte. wann sie auf dem Parkplatz sein würde. unsicher. Ich wollte genau wissen. Es regnete leicht – ich ignorierte. Hörte sich nicht so an. dass er langsam meine Haare tränkte.Gedanken erregten meine Aufmerksamkeit und ich fand sie letztendlich im Sportunterricht. Ich wollte mich bloß vorbereiten.` Irgendwas in der Art. Ich war enttäuscht. Ich beobachtete wie sie den Truck startete – der alte Motor röhrte lauter als irgendein anderes Gefährt auf dem Parkplatz – um dann die Hände vor den Heizlüfter zu halten. hielt die Locken in die warme Luft als ob sie versuchte sie zu föhnen. wann sie die Sporthalle verließ. Natürlich entschloss er sich Bella interessant zu finden. Wollte ich. . Sie starrte mich für weniger als eine halbe Sekunde an und alles was ich in ihren Augen lesen konnte war Überraschung. Das ärgerte mich ein bisschen zu sehr für meinen Geschmack. also hörte ich auf ihn zu belauschen. Es kann keine besondere Unterhaltung gewesen sein… Auf diese Art redete er sich weiter Mut zu. Er war unglücklich weil ich heut in Biologie mit ihr gesprochen hatte. Sie sah mich nicht an. wohlwissen dass mein Verhalten erbärmlich war. Hätte sie mich angesprochen? Hätte ich sie angesprochen? Sie stieg in einen ausgeblichenen roten Chevy Truck. was er letzten Montag hatte. Als die Schüler aus der Sporthalle strömten stieg ich aus meinem Auto aus. Sie kämmte mit ihren Fingern durch ihre dichten Haare. um das ahnungslöse Mädchen auszuspionieren… Ich schummelte ein paar Mal als die Schulstunde sich dem Ende näherte. redete ich mir ein. Nicht um zu spionieren. Sie sah sich kurz um. als ich sah wie sie in meine Richtung lief. wie das Führerhaus des Trucks roch und verwarf den Gedanken schnell wieder. dass Bella kein Interesse an dem Austausch mit mir gehabt hat. Die Kälte war ihr unangenehm – sie mochte sie nicht. bevor sie wieder wegsah und ihren Truck zurücksetzte. Die Rückseite ihres Trucks wäre um ein Haar mit Erin Teagues Kleinwagen zusammengestoßen.

. dass ich grinsen musste. Es war als würde sie denken sie sei gefährlich in ihrem baufälligen Truck. Sie starrte in ihren Rückspiegel und verzog ärgerlich den Mund. überprüfte sie alle toten Winkel zweimal und fuhr dann so langsam und vorsichtig aus ihrer Parklücke. Der Gedanke dass Bella Swan irgendwem gefährlich werden konnte. brachte mich zum Lachen während sie an mir vorbeifuhr und stur geradeaus schaute. egal was für ein Auto sie fuhr. Als der Wagen an ihr vorbeigefahren war.

Aber du solltest alles in deiner Macht stehende tun um das Swan-Kind am Leben zu lassen. Ich hätte dein Vertrauen zu leicht missbrauchen können.“ flüsterte ich beim Rennen. Während wir durch den dunklen Wald rannten. „Edward?“ „Ich muss weg Carlisle. was ich brauchte.“ . dass ich bleiben soll. wenn du mir gesagt hättest. Ein kleiner Versuch der Vorbeugung. hörte ich.“ „Es tut mir leid. Ich werde dich vermissen. wie glücklich es mich macht. Aber es wird etwas passieren.“ „Was ist passiert?“ „Nichts. zeichnete sich Scham in meinem Gesicht ab. „Tu was immer du für nötig halst um zu wiederstehen mein Sohn. dass es ungenügend sein würde. dass ich zurückzuckte und ließ seine Hand auf meiner Schulter liegen.“ Als ich merkte. „Besser das. Carlisle begleitete mich. In ein oder zwei Jahren wird sie hier verschwinden. obwohl ich wusste. nimm meinen Wagen. ob es richtig gewesen war. dich hier zu haben.“ gab ich zu.“ „Hast du jemals… gab es mal eine Zeit in der…“ Ich sah. seit ich aus Denali zurückgekehrt war. waren wir nicht mehr allein miteinander gewesen. dass du uns wieder verlassen musst.“ Er streckte sich nach meinem Arm aus.“ „Warum bist du zurückgekommen? Du weißt. wie er über meinen abrupten Aufbruch letzte Woche nachdachte. als sie der Gefahr auszusetzen. wenn ich bleibe. wie ich tief durchatmete. Wir wurden langsamer – wir joggten mehr durch die Dunkelheit. „Nein. Er ist schneller. „Das verstehe ich nicht. als ich ihm meinem Arm entzog. diese Nacht jagen zu gehen. ich weiß. diesmal ignorierte er. „Das war es. Ich fühlte seine Überraschung und seine aufkeimende Sorgen. aber wenn es so schwer für dich ist…“ „Ich wollte kein Feigling sein. Fragte sich. dass er verstanden hatte. war ich gar nicht durstig und doch entschied ich mich. dass du leidest. Noch nicht. ob er mich verletzt hatte durch sein geringes Vertrauen. Ich muss sofort gehen. Erscheinung Ehrlichgesagt. Ich fühlte wie es ihn verletzt hatte. „Hat irgendein Mensch jemals besser für dich gerochen als die anderen? Viel besser?“ „Oh. Edward. In seinen Gedanken sah ich wie meine Gesichtszüge in grimmiger Verzweiflung verzogen waren. sah das wilde Flackern in meinen Augen durch den Filter seiner tiefen Besorgnis.“ Jetzt fragte er sich.“ „Ich weiß. 3. mich wegzuschicken. Hier. Er streckte wieder seinen Arm nach mir aus. Auch wenn das bedeutet.

das würde mich nicht aufhalten. es ist besser für uns.“ Selbst für mich machte es keinen Sinn. wenn ich mich dazu bewegen könnte. wenn ich noch mehr Blut meine Kehle hinunter zwang. er wandte sich mir zu um meinen Gesichtsausdruck zu untersuchen. „Nein.“ Entgegen aller Vernunft. Ich gab mein bestes um das zu ändern. dass ich bestrebter war zu bleiben. wo noch nichts passiert ist. Als wir wieder nach Hause kamen. dass es kaum helfen würde.“ stimmte ich zu. Er lachte wieder. Aber du wirst nicht wegrennen. Abgesehen davon. Nicht jetzt. zu gehen. Du musst es nur sagen. ob ich es erklären kann. bewirkten seine Worte eher. „Ja. Es war schwer genug Begeisterung aufzubringen. jetzt so gehen. Ich seufzte. Und jetzt. Nein. dass ich niemandem Privatsphäre gebe. Bist du zu stolz. es ist nicht mein Stolz. Sie werden dir das nicht nachtragen. wenn es dir lieber ist. wo ich die Erinnerung an den Duft des Mädchens noch frisch im Kopf hatte.“ „Was hält dich hier. Sollen wir? Er hatte gerade den Duft einer kleinen Rehherde aufgeschnappt. Das ist großzügig von dir. obwohl ich wusste. Edward? Es ist keine Schande. dass das Aroma einem nicht gerade das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ.“ „Wir kommen selbstverständlich mit dir. oder nicht? Wir haben alle unsere Macken. drehte sich mir sogar fast der Magen um bei dem Geruch. Wir nahmen beide unsere Jagdhaltung an und ließen uns von dem unappetitlichen Duft vorwärts leiten. Ihr seid immer mit uns gezogen ohne euch zu beschweren. Rosalie vielleicht. Aber ich respektiere deine Privatsphäre. wenn man bedenkt. Er lachte. es war als wäre alles mit einer dünnen Glasschicht . der mich hier hält. „Danke. als zu warten bis ein Leben beendet wurde. aber sie schuldet dir was. Ich runzelte die Stirn bei seinen Worten. was du brauchst.“ Weißt du nicht. ich verstehe es nicht. „Ja.“ Am Ende des Satzes war sein Humor verflogen. wenn es das ist. „Na los. wo du hinsollst? Ich lachte kurz auf. Der geschmolzene Schnee war gefroren. wenn man bedenkt. war es kälter geworden. In ein oder zwei Jahren würde das Mädchen verschwinden… Carlisle blieb stehen und ich auch.“ stimmte ich ihm mit rauer Stimme zu. das weiß ich. Edward? Ich kann es nicht sehen…“ „Ich weiß nicht. wenn – „Nein. oder? Ich senkte meinen Kopf. „Ich sollte.“ Mit einer Ausnahme. Aber du wirst nicht gehen? Ich seufzte.“ Ich hob eine Augenbraue. Er studierte sehr lange meinen Gesichtsausdruck. „Du hast recht.

Die Geschichte war egal. vielleicht jemanden heiraten. weil sie eine Zukunft hatte die ich nie haben konnte? Das ergab keinen Sinn. Das würde schwieriger werden als ich gedacht hatte. Sollte aufhören ihr Leben zu riskieren. Ich verstand es nicht. klagte sie. Kalt und regungslos wie der Stein auf dem ich saß. dass ich zu durcheinander war um die richtige Entscheidung allein zu treffen. und dann würde das Mädchen verschwinden. Ein jugendlicher Ausbruch von zu Hause. Das war das einzig richtige. dass du bleibst. Sie würde ihr Leben weiterleben – sie würde ein Leben haben. die meine Abwesenheit erklären würde. Du gehst schon wieder weg. dass ich getrunken hatte. ich konnte Carlisles Rat vertrauen. eine Karriere beginnen. fing ich jetzt schon an Entschuldigungen zu suchen um zu bleiben – um die Frist noch zwei Tage zu verlängern. aber ich wusste. Das konnte ich mir vorstellen – ich konnte das Mädchen ganz in weiß vor mir sehen. Ich schaffte das. Sie konnten irgendeine Geschichte verbreiten. Carlisle fand immer den richtigen Weg. Ich möchte. Vielleicht würde ich erwähnen. dass ich wegging. weil mir die Vorstellung zu gehen wiederstrebte. Ich fühlte mich aufgebläht von dem vielen Blut. sie saß auf der obersten Treppenstufe zur zweiten Etage. Ich sollte auch jetzt auf ihn hören.überzogen – jede Tannennadel. drei. starrte direkt hindurch. Es war seltsam. jeder Grashalm war mit Eis überzogen. Ich wusste.“ flüsterte ich. dass ich keinen Durst verspürte würde wenig helfen. älter werden. jeder Farnwedel. um die Geschichte einzuleiten. Und ich wusste auch. Während Carlisle sich fertig machte für seine Frühschickt im Krankenhaus. Nur noch ein Tag. Sie würde irgendwo aufs College gehen. Ich sollte sie ihrer Zukunft überlassen. Ich sollte Forks verlassen. Viel zu durcheinander. wie sie den Gang entlang schritt. Jeder Mensch um mich herum hatte diese Möglichkeiten – ein Leben – und ich beneidete sie nicht. Alice wartete auf mich. Wie viel von diesem Widerwillen kam von meiner zwanghaften Neugierde und wie viel von meinem ungesättigten Appetit? Ich ging hinein um mir etwas Frisches für die Schule anzuziehen. War ich eifersüchtig. blieb ich am Fluss stehen und wartete auf den Sonnenaufgang. Ich kann nicht sehen wo du diesmal hingehst. Ich würde sie nur noch einmal sehen. dass diese Bild schmerzen in mir auslöste. den Arm unter dem ihres Vaters. Es waren nur ein oder zwei Jahre. wenn ich wieder neben dem Mädchen saß. Ich seufzte und nickte. vier… Aber ich würde das richtige tun. Ich schüttelte meinen Kopf. Carlisle hatte recht. Ein Internat in Europa. „Ich weiß noch nicht wo ich hingehen werde. entschied ich. Niemand würde nachfragen. starrte ich auf das dunkle Wasser wie es zwischen dem Eis hindurchfloss. dass sie weiterleben konnte. Die Sonne erhob sich hinter den Wolken und das seichte Licht glänzte auf dem gefrorenen Glas. Besuch bei entfernten Verwandten. .

ich beobachtet gemeinsam mit ihr wie die unbeständigen Bilder flackerten. „Dir ist schon klar. Und deshalb musst du bleiben. wenn ich nicht mehr da bin um mich für sie umzuhören. dass Alice wegen irgendetwas unglücklich war. wenn du fertig bist. in denen sie nichts um sich herum wahrnahmen und sich nur verliebt in die Augen blickten – es war ekelhaft ihnen dabei zuzusehen. „Ja.“ versicherte sie mir. „Ich glaube. nicht war? Für einen kurzen Moment verschwamm sie in eine ihrer seltsamen Visionen. oder?“ fragte ich sie und meine Stimme klang plötzlich besorgt. Aber ich denke… Sie hielt inne und überflog ein paar andere Visionen für mich. Und denk an Esme. Diesen Ort kannte ich.“ Ich lachte grimmig. als die Vision schwarz wurde. „Heute ist alles in Ordnung.“ Sie stand auf und schoss mit hängenden Schultern die Treppe hinunter. Wir waren uns alle vollkommen im Klaren darüber wie überglücklich verliebt die beiden waren. plötzlich.“ Es gibt viele richtige Wege.“ sagte sie laut. „Ich weiß. nicht wirklich da um sie besser zu erkennen. weil ich der einzige war. Vermiss dich wirklich. „Danke.“ Es ist nicht dasselbe. Heute war einer dieser Tage. als wenn du hier wärst und das weißt du. die ich nicht zuordnen konnte – verschleierte ungenaue Formen. Und dann. der alleine war. dann hätte sie das bereits getan.“ „Geh dich umziehen. Das Bild wackelte und verschwand als sich millionen kleiner Stückte zu einer anderen Zukunft zusammensetzten. Vielleicht können Jazz und ich mit dir kommen? „Sie brauchen euch alle noch mehr. Ich werde den anderen nichts sagen – du kannst ihnen selber Bescheid geben. ich würde sie auch sehr vermissen. Ich auch nicht. Würdest du ihr ihre halbe Familie mit einem Schlag entreißen wollen?“ Du wirst sie so unglücklich machen.“ sagte ich ihr. aber wieder war es ungenau. aber er wusste. Ich sah mich selbst zwischen seltsamen Schatten. dass du dich anhörst wie eine Wahrsagerin vom Jahrmarkt?“ Sie streckte mir ihre kleine Zunge raus. Deine Zukunft verändert sich sehr stark so dass ich nicht viel davon greifen kann. Aber ich muss das richtige tun. und viele falsche Wege. Alice. . dass du heute irgendjemanden töten wirst. Vielleicht war ich aber auch nur verbittert. Emmett und Rosalie hatten einen ihrer Momente. Jasper merkte. Sie waren alle gleich – verschwommen und vage. irgendetwas wird sich ändern. Da war eine Person mit mir auf der Lichtung. „Ich sehe nicht. „Ich hab nicht viel davon verstanden. meine Haut wie sie in der Sonne glitzerte auf einer kleinen Lichtung. Es war eine ruhige Fahrt bis zur Schule. „Dein Leben scheint sich an einer Kreuzung zu befinden. wenn sie darüber hätte sprechen wollen. An manchen Tagen war es schwerer als an anderen mit drei perfekt zusammenpassenden Pärchen zusammenzuleben. Ja.

wenn ich nicht mehr da wäre. was mich frustrierte. dass jeder Mensch heute mit diesem Gesichtsausdruck fuhr. Ich hörte nicht was auch immer sie sich dabei dachte – es amüsierte mich zu sehr. jeden Tag und jede Nacht dasselbe wurde jede Veränderung zu etwas ganz besonderem. Ich lehnte mich an meinen Wagen um zu warten. dass ich hier stand und sie beobachtete. Natürlich war das erste was ich tat. . Langsam fuhr das Mädchen in Sichtweite. aber sie hatte noch nicht bemerkt. als wir die Schule erreichten. Ich brauchte eine Sekunde um zu begreifen was dieses Etwas war. Sie parkte nicht allzu weit von mir entfernt. Sie schien wegen irgendetwas verängstigt zu sein. Dennoch war es auch irgendwie leicht zu verstehen. Die Straße war vereist und alle fuhren noch vorsichtiger als sonst. statt um mich selbst. Aber vielleicht würde sie meinen Blick erwidern. Das schien zu dem bisschen zu passen. eine verantwortungsvolle Person. Nur um mich wieder vorzubereiten. hoffnungsvoll. Sie war noch nicht da. das wäre ein Fehler. zu bemerkten. nur für den Fall. was ich bisher über ihren Charakter herausgefunden hatte. Ich konnte sehen. Sie stieg vorsichtig aus dem Truck aus und prüfte die Standfestigkeit ihrer Füße bevor sie ihr Gewicht darauf abstützte. Ich fügte es meiner kleinen Liste hinzu: Sie war eine ernsthafte Person. Alice blieb bei mir. Ich atmete tief eine. So wie ihre Füße herum schlingerten schien sie ernsthaft in Gefahr zu sein hinzufallen. ihre Augen auf die Straße geheftet und mit den Händen das Lenkrad umklammert. nach achtzig Jahren. grimmig und verbittert wie der alte Mann. egal wie köstlich sie roch. der ich eigentlich mittlerweile sein sollte. zu beobachten wie das Mädchen ihre Schneeketten überprüfte. und ich spürte Alices Augen auf meinem Gesicht ruhen. Vielleicht wären sie alle glücklicher. Sie schaute nicht auf. Vielleicht würde sie herkommen und mit mir reden. Es war peinlich zu sehen. Sie waren gelangweilt von meiner Fixierung – es war unverständlich für sie wie ein Mensch mein Interesse so lange aufrecht erhalten konnte. wenn sie mich bemerkte? Erröten und weitergehen? Das war meine erste Überlegung. dass sie das erhöhte Risiko sehr ernst nahm. Es brachte mich zum lächeln. Es war… weich? Als ob irgendetwas an den Ketten sie… rührte? Und wieder schmerzte die Neugierde in mir wie der Durst. Ich fragte mich wie sie reagieren würde. nach dem Mädchen Ausschau zu halten. aber ich konnte den dröhnenden Motor ihres Trucks in der Ferne hören. hangelte sich vorsichtig an ihm entlang als würde sie ihren Füßen nicht trauen. lief sie um ihren Truck herum. während die anderen direkt zum Unterricht gingen. Richtig. Es war als müsste ich wissen was sie denkt – als ob alles andere unwichtig wäre. Anstatt in Richtung Schule zu gehen. Niemand sonst hatte so viele Probleme – hatte sie an einer besonders eisigen Stelle geparkt? Sie hielt für einen kurzen Moment inne und ihr Gesicht bekam einen seltsamen Ausdruck. dass die Welt um mich herum vollkommen leer schien und sich alles nur noch um sie drehte – meine ganze Existenz kreiste nur noch um sie. Vielleicht würde ich rübergehen und mit ihr reden… Nein.

als könnte sie eine helfende Hand gebrauchen. oder nicht? Ich zögerte hin und hergerissen. die Kurve auf den Parkplatz etwas zu schnell zu nehmen. Er änderte funkensprühend seine Richtung und schlidderte erneut auf sie zu – als wäre sie ein Magnet der den Van anzog. Tyler Crowley hatte sich entschieden. Ich hätte Handschuhe anziehen sollen – „NEIN!“ schrie Alice laut auf. erstarrte ich selbst auch zu Eis. wie ich es hätte tun müssen. Ich bewegte mich so schnell. sah auf. Ein Wort. Sie sah direkt in meine geschockten Augen um dann direkt in ihren nahenden Tod zu blicken. diese Vision hatte nichts mit mir zu tun. aber ich hatte keine Zeit mir den Ausgang anzusehen. Bei der Abneigung die sie gegen Schnee hegte. Ich würde zu ihr gehen und mit ihr reden. welchen Bahn der Wagen. und doch hatte es alles mit mir zu tun. . Instinktiv durchforstete ich ihre Gedanken in dem Glauben ich hätte eine schlechte Entscheidung getroffen und sie sähe wie ich etwas Unverzeihliches tat. Sie sah sowieso danach aus. das Alice zu diesem ängstlichen Aufschrei bewogen hatte. zumindest bis sie von dem glatten Parkplatz runter war. dass alles um mich herum verschwamm außer dem Objekt in meinem Blickfeld. Diese Entscheidung brachte ihn auf dem rutschigen Eis zum schliddern… Die Vision kam nur eine halbe Sekunde bevor sie eintrat. Ich packte sie um die Taille und warf sie mit einer solchen Eile um. Nein. In der hundertstel Sekunde nachdem ich sie aus der Schusslinie warf und bevor ich mit ihr in meinen Armen auf den Boden aufschlug. Aber es hatte nichts mit mir zu tun. Das konnte ich ihr selbstverständlich anbieten. irritiert von dem Geräusch der quietschenden Reifen. Nicht sie! Die Worte schrien in meinem Kopf als ob sie zu jemand anderem gehörten. Sie sah mich nicht – kein menschliches Auge hätte meinem Flug folgen können – und starrte immer noch auf das massige Gefährt dass ihren Körper gleich in den Metall Rahmen ihres Trucks quetschen würde. Aber ich hatte nicht mal eine Sekunde zeit um ihren Zustand zu überprüfen. Tylers Van schoss um die Ecke während ich immer noch das Ende der Vision beobachtet. wurde mir bewusst. das ungewollt zum Mittelpunkt meiner Welt geworden war. denn Tylers van – die Reifen trafen nun in dem schlechtmöglichsten Winkel auf das Eis – würde über den Parkplatz rutschen und das Mädchen zerquetschen. dass ich nicht mal annähernd so behutsam mit ihr umging. das genau am falschen Platz neben ihrem Truck stand. Auch ohne Alices Vorhersage war es leicht zu erkennen. das ich niemals in der Gegenwart einer Lady benutzt hätte. Immer noch gefangen in Alices Gedanken. Ich schoss über den Platz und warf mich zwischen den heran rutschenden Van und das vor Schock gefrorene Mädchen. entwich mir durch meine zusammengebissenen Zähne. Das Mädchen. Ich hörte wie der Van hinter uns sich quietschend um den eisernen Körper des Trucks wickelte. würde sie die Berührung meiner kalten Hand sicher nicht willkommen heißen. sah ich wie die Vision sich veränderte. über den Tyler gerade die Kontrolle verlor einschlagen würde. wie schwach und zerbrechlich ihr Körper war. Als ich ihren Kopf auf das Eis aufschlagen hörte.

sondern für meine ganze Familie.“ Sagte sie automatisch mit schwacher Stimme. Oh. was ich riechen würde. Ihre Augen waren weit geöffnet vor Schock. dass ich mich mitten in einer Kriese befand. Aber ich war zu besorgt um mir darüber Gedanken zu machen. dass es fast wehtat. wenn ich mir erlaubte einzuatmen. Ich wusste. Entlarvung. Wegwerfen konnte ich ihn auch nicht – da war auch immer noch der Fahrer. Ich ließ sie los und streckte dem Van meine Hände entgegen bevor er sie berühren konnte. weichen Körpers bewusst. dass es ein Fehler war. ließ ich den Van fallen. ich konnte dem Van nicht erlauben bei seinem zweiten Versuch ihr das Leben zu nehmen zu gewinnen. wie ich mich aus dem Nichts neben ihr materialisiert hatte und dann mit dem Van jonglierte um sie darunter hervorzuholen? Diese Fragen sollten meine größte Sorge sein. Aber es half nichts. verdammt noch mal. Zu beängstigt da ich wusste. „Bella?“ fragte ich eindringend. Die Fenster vibrierten als er auf den Asphalt krachte. konnte mich nicht aufhalten. Der Van erschauerte unter der unnachgiebigen Sperre meiner Arme und balancierte unstabil auf zwei Rädern. Ich nahm einen kurzen Atemzug durch meine Zähne und der begleitende Schmerz in meiner Kehler störte mich nicht. Ihr Körper war schlaff als ich sie herum schwang um ihre Beine in Sicherheit zu bringen – war sie bewusstlos? Wie schwer hatte ich sie verletzt bei meinem improvisierten Rettungsversuch? Jetzt wo ich sie nicht mehr verletzen konnte. Mir zu sehr ihres warmen. dass ich einen Fehler machte. Als er wieder runterfiel. Zu sehr von der Panik erfasst. aber das Risiko dass ich einging. der gegen meinen gepresst war – trotz der doppelten Hinderung unsere Jacken konnte ich diese Hitze spüren… Die erste Sorge war die größte. Zu wissen. war ich mir vollkommen bewusst. dass sie nirgendwo blutete. war mir nicht bewusst – nicht nur für mich. „Bist du in Ordnung?“ „Es geht mir gut. den Van in die Luft halten und auf Rettung warten. es war verflucht. würde der Hinterreifen auf ihre Beine fallen. Wenn ich meine Hände wegnahm. Erleichterung durchfuhr mich als ich den Klang ihrer Stimme hörte. dass ich sie bei meinem versucht sie zu schützen selbst verletzt haben könnte. Als das schreien der zeugen um uns herum ausbrach. der so herrlich war. Ich stöhnte innerlich auf und stieß den Van kurz von uns weg. fing ich ihn mit einer Hand unter der Karosserie auf und packte mit der andern wieder die Taille des Mädchens um sie näher zu mir hin und unter dem Wagen weg zu ziehen. würde diese Katastrophe denn nie enden? Konnte noch mehr schiefgehen? Ich konnte schlecht hier sitzen bleiben. Ich genoss ihn fast. dessen Gedanken zusammenhanglos waren vor lauter Panik. Ich hatte schon zu viel getan. Als ich fast durch die Luft geflogen bin um sie aus dem Weg zu stoßen. . Die Wucht des Aufpralls presste meine Schulter in den Wagen der neben dem Truck stand und ich konnte spüren wie sich das Metall unter dem Druck verbog. dass wir entlarvt werden könnten. lehnte ich mich über sie und begutachtete ihr Gesicht um zu sehen ob sie bei Bewusstsein war – hoffte inständig. Wie viel hatte sie mitbekommen? Hatte irgendein anderer Zeuge gesehen.

Ich musste einatmen um meine Rolle besser spielen zu können. wie es der schmale Raum zwischen den beiden Fahrzeugen zuließ. . „Au.“ Sie wirkte zwar unverletzt. Hauptsächlich Schüler. Kinder die versuchten durch die Wracks einen Blick auf zerquetschte Körper erhaschen zu können. der Wahrheit. wenn ich log. es verunsicherte jeden Fragesteller bzgl. Sie war vor wenigen Sekunden fast zu Tode gequetscht worden und ihre einzige Sorge war die Kälte. fast schon albern.“ sagte sie und ihre Stimme klang komischerweise überrascht. „Bleib besser noch etwas liegen. dass dem Mädchen nichts fehlte. da mir klar wurde.“ Da war kein Geruch von frischem Blut – welche Erleichterung – aber das schloss noch lange keine inneren Verletzungen aus. was ihren Kopf anging. Ich legte meine Hand auf ihre Schulter um sie sanft wieder auf den Boden zu drücken. wurde die Sorge um meine Familie größer. Meine jahrelangen theoretischen Studien in Medizin waren kein Vergleich zu seiner Jahrhundertelangen Praxiserfahrung.“ warnte ich sie. aber ich war noch nicht bereit. Mein Gesichtsausdruck war mild und freundlich… Es schien sie zu verwirren. Es fühlte sich irgendwie… sicherer an? Besser jedenfalls. ihr Gesichtsausdruck immer noch geschockt und wollte aufstehen. damit er mich in Kombination mit ihrem Duft nicht übermannte. Mir entfuhr ein kichern bevor ich mich dran erinnerte. Sie versuchte sich aufzusetzen. dass es noch keine Verdächtigungen gab und dann blendete ich sie aus um mich wieder auf das Mädchen zu konzentrieren. sie loszulassen. „Aber es ist kalt. Das war gut. „Seih vorsichtig. der Humor verschwand. Ich durchsuchte die Gedanken um sicherzugehen. Ich brauchte Abstand zu ihrem mit warmem Blut gefüllten Körper. dass ich recht hatte. „Wie bist du so schnell hierhergekommen?“ Die Erleichterung wurde bitter. Stimmengewirr und schockierte Gedanken erhoben sich. „Wie zum Teufel…“ Ihre Stimme brach weg und ihre Lider zitterten. dass ich sehr überzeugend sein konnte. „Ich stand direkt neben dir. Sie war abgelenkt von dem Durcheinander. Sie blickte sich um. als sie merkte. dass die Situation nicht komisch war. Jetzt.“ stellte sie fest.“ Ich lächelte vor Erleichterung. Ich wollte sie so schnell wie möglich zu Carlisle bringen und zu einem voll ausgestatteten Radiologischen Institute. Sie hatte zu viel gesehen. „Ich glaube du hast dir deinen Kopf ziemlich heftig angeschlagen. Ich wich so weit von ihr zurück. und ich war kein inkompetenter Lügner. Sie versuchte wieder sich aufzusetzen und diesmal ließ ich es zu. Sie starrte zu mir hoch und ich starrte zurück.“ Aus Erfahrung wusste ich. Zuerst wegzuschauen war ein Fehler den nur ein inkompetenter Lügner begehen würde. aber sollte sie ihren Hals schon bewegen? Wieder wünschte ich Carlisle wäre hier. Die Unfallstelle war nun umstellt. „Das hab ich mir gedacht. Bella. sie an meiner Seite zu haben.

Ich wollte es ganz verzweifelt. ich stand neben dir und hab dich beiseite gezogen. Sollte es nicht leicht sein. aber sie würde die am wenigsten glaubhafte Zeugin sein. nicht in Panik zu geraten. Ein dummes Verlangen. mir zu vertrauen? „Warum?“ fragte sie immer noch in Verteidigungshaltung.“ Das ernüchterte mich wieder. nicht nur wegen des Unfalls. „Bella. obwohl ich mir so sehr wünschte. Bella. bis sie weggetragen wurde. Ich wollte den Abdruck den meine Schultern in dem braunen Auto hinterlassen hatte ausbügeln. weil ich wollte. wenn sie verwirrt war. ihre Stimme wirkte kindlich. „Nein. Deshalb klang meine Erwiderung scharf. Sirenen heulten in der Ferne – versuchte ich das Mädchen zu ignorieren und meine Prioritäten zu ordnen. dieses stille. die gerade erst am Ort des Geschehens eintrafen. um mir die Chance zu geben die Beweise zu vernichten… und um ihre Geschichte durch die Bekanntgabe ihrer Kopfverletzung zu untergraben.“ Ich schaute tief in ihre großen Augen um sie dazu zu bringen meine Version zu akzeptieren – die einzig akzeptable Version die zur Verfügung stand. ich könnte ihr Vertrauen verdienen. Lehrer riefen.“ „Nein. „Vertrau mir. Sie würden mir heute Abend die Hölle heiß machen. . die Zeugen und die später da zugestoßenen. als ich die Gedanken von Rosalie. traumatisiert und von der Beule an ihrem Hinterkopf ganz zu schweigen.“ beharrte sie. Viele waren überrascht. Vielleicht stand sie unter Schock. Wenn ich sie nur wenige Augenblicke ruhig stellen könnte. vor dem Unfall. dass ich sie schon wieder anlügen musste. wenn sie stur war. Bella blinzelte und blickte mir dann direkt ins Gesicht. „Du warst bei deinem Auto.“ „Gut.“ „Ich hab dich gesehen.“ bat ich sie. Sie blickte nach Süden.“ sagte sie in demselben Tonfall. ruhig zu bleiben. oder nicht? Niemand würde ihr allzu viel Beachtung schenken bei so vielen anderen zeugen… Ich zuckte zusammen. meine Stimme zu fordernd. aber das Mädchen war zu nah. Sie war die einzige die die einfache Erklärung nicht akzeptierte. aber alle schlossen – da es keine andere Möglichkeit gab – dass sie einfach nicht registriert hatten.“ Ich versuchte. Sie schob ihr Kinn vor. Was für einen Sinn würde es für sie machen. geheimnisvolle Mädchen ruhig zu halten? Wenn sie mir nur vertrauen würde. „Gut. Jasper und Emmett auffing. Ich durchsuchte alle Gedanken in der Menge.“ sagte ich. aber ich konnte nichts Gefährliches finden. „Versprichst du mir später alles zu erklären?“ Es machte mich wütend. Als die Rettungsaktion um uns herum begann – Erwachsene tauchten auf. dass sie mir vertraute. Ich würde warten müssen. mich hier mit Bella zu sehen. „Du warst dort drüben. Ihre Geschichte war annehmbar. dass ich neben dem Mädchen stand. nur für ein paar Augenblicke… „Bitte. Sie war ängstlich. obwohl dort nichts weiter zu sehen war als die verbeulte Seite des Vans. war ich nicht.

Nur meine Geschwister merkten was ich da tat und ich hörte Emmett Versprechen in Gedanken. Der nächste Sanitäter wollte mich nicht so einfach davon kommen lassen. Wortlose Angst und Schuldgefühle strömten Flutartig aus ihm heraus. Edward. als ich seiner panischen Stimme lauschte. Ich versprach. die aus ihnen herausströmten. Ach ja. „Es geht mir gut. Strömten aus ihm heraus und in mich hinein. Sie war der Stille Märtyrer – sie hätte lieber im Stillen gelitten.“ sagte Brett Warner.“ Seufzte sie. Zwar waren die Gedanken von Bellas Vater keine Worte.“ Ihre Versicherung beruhigte ihren Dad kaum. überlagerten alle anderen Gedanken in der Nähe. dass Emmett mir meine gefährliche Wahl schon vergeben hatte – stieg ich beruhigt auf den Beifahrersitz des Krankenwagens neben Brett. Ein glücklicher Zufall – das einzige Glück heute – dass er als erster bei uns war. dass es mir gut ging. Passte sie auf irgendeines der normalen Muster? Als sie ihr eine Halskrause anlegten – ihr Gesicht lief rot an vor Scham – nutzte ich den Moment in dem alle abgelenkt waren um mit meinem Fuß die Delle in dem braunen Auto auszubeulen. Ich hab nichts abbekommen. Er war Pfleger und ich kannte ihn gut aus dem Krankenhaus in dem Carlisle arbeitete. Als Alice mich warnte. . Ich hätte ihnen gern geholfen um das ganze zu beschleunigen. Den meisten Menschen. Aber ich glaube. „Hey. Dankbar für seine Hilfe – und noch dankbarer dafür. Sie ist sehr hart mit dem Kopf aufgeschlagen. Es war frustrierend zu warten – so viele Augen auf mich gerichtet – als die Menschen mit dem Van kämpften um uns zu befreien. dass der Tod von Charlie Swans Tochter ihn auch töten würde. was ich übersehen hatte. aber ich hatte keine Mühe ihn davon zu überzeugen. Ein bekanntes. damit sie Sanitäter mir ihren Tragen zu uns durchkamen. „Bist du in Ordnung. das mir einen grimmigen Blick zuwarf. aber nicht dem Mädchen. aber ich hatte schon genug Schwierigkeiten und das Mädchen hatte scharfe Augen. Junge?“ „Alles bestens. was mich erleichterte. Char – Dad. den Wagen weit genug weg zu schieben. „Mir ist nichts passiert. besorgtes Gesicht begutachtete mich. Den meisten Menschen musste man einfach nur mit einem Sicheren Auftreten begegnen. Er wandte sich sofort an den nächsten Sanitäter um mehr Informationen zu bekommen. Sie stritt meine Geschichte nicht sofort ab. In Gedanken stellte er fest. Brett. richtig. hallten wieder und wurden stärker. aber die Panik und die Sorge. dass er sich um alles kümmern würde. als ich sie beiseite gezogen habe…“ Brett widmete seine Aufmerksamkeit dem Mädchen. Mein Kopf wurde schwer vor Schuldgefühlen. Bella könnte eine Gehirnerschütterung haben. Der Polizeichef erreichte den Unfallort bevor man Bella in den hintern Teil des Krankenwagens geschoben hatte. „Bella!“ rief er. dass ich gesund und ruhig aussah. hatte sie nicht übertrieben. als er seine einzige Tochter auf die Bahre geschnallt sah. dass ich mich von meinem Vater untersuchen lassen würde und damit ließ er es gut sein. natürlich nicht. Endlich hatten sie es geschafft.

Es war schwer mich von der möglichen Lösung zu dem Geheimnis. er formulierte perfekt zusammenhängende Sätze. Es war leicht den bekannten Geist meines Vaters zu finden. Aber ich konnte nicht einfach dastehen und zusehen – sie sterben lassen…“ Erzähl mir alles von Anfang an. nein. Ich musste zuhören um herauszufinden. Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort. nicht abwesend. ohne panischen Unterton. aber ich konnte sehen wo sie es herhatte. Tut mir leid.“ flüsterte ich. Seine Gedanken waren teilweise verschlossen. Ich eilte durch die automatischen Türen. ich behielt sie durch die Gedanken der Sanitäter im Auge. Bella zu beobachten. Er war in seinem kleinen Büro. Ich konnte nur ihre Grundhaltung. Als wir das Krankenhaus erreichten. Natürlich nicht. dass seine Angst und seine Sorge nicht wortlos waren. ich hätte es selbstverständlich wissen müssen… Er bemerkte meine immer noch goldenen Augen mit Erleichterung. Er sprang auf seine Füße und sein Gesicht wurde knochenbleich.“ Er atmete tief durch. Statt einer Reihe von Diplomen hatte er nur ein . ob ich uns alle in so große Gefahr gebracht hatte. allein – der zweite Glücksfall. aber…“ „Was ist passiert?“ „Ein blöder Autounfall. dass mich verfolgte loszureißen. Deine Augen. Ich hatte ihn immer für einen langsamen Denker gehalten – jetzt bemerkte ich. Wie bist du in die Sache verwickelt? „Ein Van schlidderte über das Eis. hatte das Mädchen keine ernsthaften Verletzungen. der langsam war. bis jetzt jedenfalls. ich versteh's nicht. dass wir auf der Stelle würden abreisen müssen. Edward – du hast doch nicht – „Nein.“ Er hörte mich kommen und war sofort alarmiert als er den Ausdruck auf meinem Gesicht sah. „Carlisle. Aber ich musste jetzt nachdenken – ich musste die heutigen Geschehnisse aus jedem Winkel betrachten. Ich musste mich konzentrieren. Charlie Swan war nicht so still wie seine Tochter. bemerkte ich. „Sie ist trotzdem verletzt. Soweit sie es beurteilen konnten. vermutlich nicht schwer. Aber Bella war mittlerweile im hinteren Teil des Wagens und der Krankenwagen machte sich auf den Weg zum Krankenhaus. die ich ihr geliefert hatte. Interessant. Ich hatte nie viel zeit in der Nähe des örtlichen Polizeichefs verbracht. dass ich derjenige war. Ich starrte die Wand hinter ihm an während ich sprach. In den Gedanken der Sanitäter war nichts Beunruhigendes zu hören. das ist es nicht. war meine erste Priorität mit Carlisle zu sprechen. Ich konnte die genauen Worte einfach nur… nicht hören. Und Bella hielt sich an die Geschichte. dass ich sowas auch nur denken konnte. ihren Ton ausmachen… Ich wollte genauer zuhören um zu sehen ob ich in diesem einfacheren Puzzel den Schlüssel zu den Gedanken des Mädchens finden konnte. Hmm. an diesem mit Unglück verhangenen Tag. Carlisle. Erst als ich ihn reden hörte. aber ich konnte nicht darauf verzichten. Er lehnte sich über den sauber aufgeräumten Walnussschreibtisch.

dann gehen wir. als hätte ich eine Patientin nach der ich sehen muss. Dann konnte ich ihm in die Augen sehen. Edward. während sie darauf wartete geröntgt zu werden. der Fahrer des Wagens schien es schlimmer erwischt zu haben als Bella und die Aufmerksamkeit wandte sich ihm zu. „Sie hat sich den Kopf gestoßen – naja.“ Er umrundete den Tisch und legte seine Hand auf meine Schulter. als ich das sagte. Carlisle bemerkte. „Ich mach mir solche Sorgen. dass es schwer wird. aber ich wusste.“ Ich fühlte mich wie ein Verräter. Das beunruhigte mich.“ „Das macht nichts. Wenn wir gehen müssen. Irgendwann während dieser Gedankenlosen Sekunde in der ich über den eisigen Parkplatz gesprintet bin. „Ja bitte. Carlisle. dass das Mädchen nicht schwer verletzt war. dass mir das nicht gefiel.“ Er runzelte abwägend die Stirn. dass Bella niemals mehr Schutz vor etwas brauchte. ich bin daran schuld. entsprach das immer noch der Wahrheit. „Ich warf sie ziemlich hart zu Boden.“ sagte ich. Carlisle hielt sich zurück und vertraute der Diagnose der Sanitäter. Aber mein Lachen war halbherzig. Das war wohl ein interessanter Tag für dich. Ein Blick auf sein Gesicht und sie . Niemand hat etwas gesehen… abgesehen von ihr. Was hat sie gesagt?“ Ich schüttelte ein wenig frustriert meinen Kopf. Ich lachte mit ihm. Er glättete seine vollen Haare – nur ein paar Stufen heller als seine goldenen Augen – und lachte.“ Noch? „Sie hält sich an meine Version der Geschehnisse – aber sie erwartet eine Erklärung. sollen wir? Es hört sich an. Es… es tut mir leid. dass er recht hatte. Ich bin stolz auf dich. Ich wartete allein in Carlisles Büro – eine der längsten Stunden in meinem ganzen Leben – und lauschte dem Krankenhaus voller Gedanken. denn abgesehen von dem Van. Ich wollte uns nicht in Gefahr bringen. Und es war sicher nicht leicht für dich. Was für ein Rollentausch. aber… ich denke nicht. „Noch nichts. dass ich sie verletzt haben könnte. Lass uns sehen. Du hast das richtige getan. dass ich mir so sicher war. ein unentdeckter Hassam. Tyler Crowley.einfaches Ölgemälde an der Wand – eins seiner Lieblinge. aber ich hatte keine Zeit um irgendetwas anderes zu tun als über den Platz zu rennen und sie aus dem Weg zu zerren. „Sie weiß dass mit mir etwas… nicht stimmt.“ fügte ich schnell hinzu. „Sie war im Weg.“ Carlisles Gesicht erhellte sich. hatte ich mich vom Killer zum Beschützer entwickelt. was passiert. als ich mich daran erinnerte. ihre Glaubhaftigkeit anzuzweifeln. nicht war? In seinen Gedanken konnte ich die Ironie erkenne und es schien ihn zu belustigen. Vielleicht wird das nicht nötig sein. Sie scheint in Ordnung zu sein. als vor mir. Alice hat es kommen sehen.

“ Ich atmete auf. Ich blieb wo ich war so lange ich konnte. Ich wollte es selbst hören… „Edward Cullen. was ich tat. Sie ist hübsch. „Edward hat mich zur Seite geschoben. als sie zögerte. Wie konnte er das nicht sehen? Als Tyler sie fragte.“ „Cullen?“ Häh. wie sich ihre Augen verengten. „Er stand neben mir. Ich hatte sie noch nie zuvor meinen Namen aussprechen hören. Tyler war voller Schuldgefühle weil er sie fast getötet hätte und er schien das Thema nicht fallen lassen zu können. die Halle war voller Patienten und Besucher. dass sie sich wünschte er würde damit aufhören. Es war unwichtig. Sie wurde bereits zurück zur Notaufnahme gebracht. Ich musste mich daran erinnern. Das ist komisch. Ich hatte sie nicht verletzte. wen sie meinte.würde sofort an mich denken. Ich fand mich an der Tür wieder mit der Hand am Türknauf. aber ich konnte einen Blick auf ihre Röntgenbilder werfen. nicht wirklich. Ich wartete atemlos. Zwar eigentlich nicht mein Typ. .“ Ich sah den gedankenverlorenen Ausdruck auf ihrem Gesicht. „Ähm…“ hörte er sie sagen. Ich mochte den Klang – auch wenn ich ihn nur durch Tylers Gedanken hörte. dass Tyler dachte.“ sagte sie. Carlisle erwischte mich hier. aber diese kleinen Veränderungen bemerkte Tyler nicht. als Tyler nicht verstand. an die Tatsache dass mit meiner Familie etwas nicht stimmte und das könnte sie zum Reden bringen. dass Tyler sie hübsch fand. Und dann beschleunigte sich mein Atem. seine Frage hätte sie verwirrt. Es gab keinen Grund für diese Gefühle in mir… was waren das für Gefühle? Verwirrung? Oder war ich eher wütend? Das machte alles keinen Sinn. aber dennoch… Ich sollte sie mal ausführen. Sie hatte sicher einen redseligen Gesprächspartner an ihrer Seite. Ich sah weiter geradeaus. Das Verlangen sie zu sehen wurde immer stärker. Wir waren nicht allein. Dann überlegte sie so lange. Ist er okay?“ „Ich glaub schon. Vielleicht heute… Mit einem Mal war ich auf dem Flur. aber er musste nicht auf eine Bahre. Glücklicherweise betrat die Schwester vor mir den Raum – Bella sollte geröntgt werden. wie sie so schnell reagieren konnte wurde ich hellhörig. Du siehst besser aus. „Ich hab ihn gar nicht gesehen. Jedem würde das auffallen. kommentierte er. ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken. vorsichtig zu sein. Sogar wenn sie total fertig ist. Ich konnte ihren Gesichtsausdruck durch seine Augen sehen und es war eindeutig. Schließlich sprach sie weiter. Es beruhigte mich zu sehen. auf halbem Weg zur Notaufnahme. dachte er beinahe überrascht.“ Ich hätte schwören können… „Wow. dass es ihrem Kopf gut ging. aber die Ungeduld obsiegte und ich nahm einen anderen Weg in Richtung Röntgenraum. als die Schwester mir den Rücken zudrehte. Er ist auch hier irgendwo. es ging alles so schnelle. Ich lehnte mich an die Wand in einen dunklen Winkel direkt um die Ecke und versuchte mich zu fassen während sie weggerollt wurde.

War es weil ich es hasste ein Rätsel ungelöst zurückzulassen? Das erschien mir keine gute Erklärung zu sein. Ich werde es ausbügeln. „Es ist ja kein Blut vergossen worden.“ sagte Tyler. Hmm. Diese Tatsache verursachte starke Schmerzen in meiner Brust. „Verhalte mich normal. Ihre Augen waren geschlossen. wenn er meine wahre Motivation kennen würde… „Ich denke. Ah. Vielleicht war ich ein zu guter Lügner. der keinen Meter von mir entfernt lag über und über mit frischem Blut bedeckt. wenn du hier bist. Schau dir all diese verheilten Prellungen an! Wie oft hat ihre Mutter sie wohl fallen lassen? Carlisle lachte über seinen Witz. aber ihr Atem war nicht gleichmäßig und hin und wieder zuckten ihre Finger ungeduldig. Als ich in die Notaufnahme kam. Ich seh schon. während er sie behandelte. dass ich eine Rolle zu spielen hatte. Ich wäre erleichtert gewesen. „Es tut mir so leid…“ Ich hob eine Hand um sein Entschuldigung abzuwehren. Geh schon.“ Ich schaute nach. aber ich legte einen Finger an meine Lippen. Ich komme jeden Moment nach.“ murmelte ich. wenn ich sogar Carlisle austricksen konnte. Ich starrte sie lange an. also lächelte ich sie an als wäre nichts Ungewöhnliches passiert – außer einer Beule an ihrem Kopf und ein bisschen zu viel Fantasie. dass das Mädchen einfach nur Pech hat. Dann atmete ich tief durch und trat ins Sichtfeld. Wäre die andauernde Versuchung nicht zu groß. „Hey. als wäre nichts gewesen. wie Carlisle das schaffte – das Blut seiner Patienten zu ignorieren. Ich zuckte zusammen. dass er nicht loben würde. zu gefährlich…? . was ich jetzt vorhatte. „Gute Idee.“ Forks ist sicher der falsche Ort für sie. Ich hatte nie verstanden. Edward. Carlisle nickte abwesend während er immer noch auf die Röntgenbilder schaute. Edward. Bügel es aus. aber ich brauchte keinen zweiten Blick darauf zu werfen. Ohne nachzudenken lächelte ich ein wenig zu breit über meinen kleinen Insider. Immer zur falschen Zeit am falschen Ort. ja. Die Anerkennung meines Vaters weckte gemischte Gefühle in mir. Er wäre nicht begeistert. Das Mädchen versuchte seiner Reue zu entkommen indem sie so tat als würde sie schlafen. Ich erinnerte mich. Ich lief schnell weg und fühlte mich schuldig. Es war erstaunlich einfach Tyler zu ignorieren. „Schläft sie?“ murmelte ich. murmelte Tyler immer noch Entschuldigungen vor sich hin. Das war das letzte Mal dass ich sie sehen würde. wenn ich nicht gewusst hätte. „Ich fange an zu glauben.“ sagte ich leichthin. Als Tyler mich sah wollte er etwas sagen. ich werde jetzt mal mit ihr reden – bevor sie dich sieht. Sie weiteten sich augenblicklich und wurden dann kleiner vor Ärger und Misstrauen. Er heftete ihre Röntgenbilder an die Lichttafel(?). Bellas Augen sprangen auf und fixierten mich. Sie ist vollkommen in Ordnung. Gut gemacht. was sein Interesse geweckt hatte.“ Alles akzeptable Gründe.

Er hatte eine Art an sich mit der er jeden Patienten mühelos beruhigen konnte innerhalb weniger Augenblicke. Tylers Blut war nichts im Vergleich zu Bellas. wenn man sich nur stark genug auf etwas anderes konzentrierte. Carlisle trat näher an sie heran und tastete ihren Kopf ab. dass er mit dem Mädchen umging. als wäre er genauso menschlich wie sie. Dann warf sie mir einen kühlen Blick zu. Ich beneidete ihn um mehr als nur um seine Selbstkontrolle.“ sagte sie. Ich hatte Carlisle schon tausendmal zugesehen wie er Menschen behandelte. „Es geht mir gut. „Es geht mir gut. wie lautet das Urteil?“ fragte ich sie.“ Sie seufzte und sagte wieder.“ sagte sie leise. Sie warf mir einen weiteren wütenden Blick zu. Miss Swan. Ein weiterer kleiner Teil ihres Charakters offenbarte sich mir: sie war mutig. „Alles eine Frage der Beziehungen.Aber jetzt… verstand ich es. du bist ziemlich hart aufgeschlagen. dass er ihr nichts tun würde… Sie zuckte zusammen und ich rutschte unruhig auf meinem Platz herum. Schwäche zu zeigen. . Ich sehnte mich nach dem Unterschied zwischen Carlisle und mir – dass er sie sanft berühren konnte. Wie kommt es dass du nicht auf eine Bahre geschnallt bist. Sie schob ihre Unterlippe ein wenig vor. Ich konnte ein Kichern nicht unterdrücken. Tut dein Kopf weh? Edward sagt. um meine lässige Haltung beizubehalten. ohne angst haben zu müssen. Wohlmöglich die verletzlichste Person die ich je gesehen hatte und sie wollte nicht schwach wirken. „Aber keine Sorge. zu sehen.“ aber diesmal schwang etwas Ungeduld in ihrer Stimme mit. „So. „Nicht wirklich. war die Versuchung gar nicht so groß. Aber sie lassen mich nicht gehen.“ sagte ich leichthin. wie fühlen sie sich?“ fragte Carlisle. Obwohl es frisch und offensichtlich war. „Empfindlich?“ fragte Carlisle. ich bin gekommen um dich hier rauszuholen.“ Ich beobachtete ihre Reaktion genau als mein Vater den Raum betrat. Carlisle befestigte die Röntgenbilder an der Lichttafel über dem Bett. Es war also nichts Neues für mich. Ich musste mich einen Moment konzentrieren. wie der Rest von uns?“ Ihre Ungeduld brachte mich wieder zum lächeln. Ich hielt Abstand von ihr und setzte mich ans Fußende von Tylers Bett. Ich beneidete ihn oft wegen seiner Selbstkontrolle. Sie mochte es nicht. aber dieses Gefühl war anders. Ihre Augen wurden größer und ihr Mund klappte auf vor Überraschung. Ich konnte Carlisle in der Halle hören. „Also. „Mit mir ist alles in Ordnung. „Deine Röntgenaufnahmen sehen gut aus. zu wissen. Ich stöhnte innerlich auf. Ja sie hatte die Ähnlichkeit bemerkt. Ihr Kinn trat ein wenig hervor. wie es bei Bella wirkte. Ich konnte nicht sagen. Ich wurde hinterrücks von einer Welle seltsamer Gefühle überrannt. Vor Jahren hab ich ihm sogar nebenbei geholfen – natürlich nur in Situation wo kein Blut involviert war. bis er die Beule unter ihren Haaren fand.

„So schlimm tut es gar nicht weh. Sie enttäuschte mich nicht. Bella kam direkt auf mich zu und hielt nicht an. bis sie unangenehm nah war. bevor das ganze Chaos .“ empfahl er. ihr Gesichtsausdruck war ängstlich. „Es geht mir gut. Es fühlte sich gut an richtig geraten zu haben. Er hatte dasselbe in ihrem Tonfall gehört wie ich. die die zersplitterte Windschutzscheibe hinterlassen hatte.“ Ihr Vater war hier? Ich tastete die Gedanken im überfüllten Wartezimmer ab. Aber komm wieder wenn dir schwindelig wird oder deine Sicht beeinträchtigt wird.“ „Oh. Er ging sicher. „Eigentlich. um mich mit eisigen Augen anzustarren. bügel alles aus… ignoriere wie es sich anfühlt.“ sagte sie. Kein Mensch konnte das hören. Regel das wie du meinst. aber ich konnte seine feine mentale Stimme aus der Gruppe nicht herausfiltern bis sie wieder sprach.“ Sie drehte ihr Gesicht leicht.“ Diesmal konnte ich mir ihre Reaktion vorstellen – ihre Aversion gegen Aufmerksamkeit. „Dein Vater ist im Wartezimmer – du kannst mit ihm nach Hause gehen. da war es nur fair. „Du musst aber wohl noch etwas länger bei uns bleiben. „Oh nein. dachte Carlisle.“ sagte ich. heute. bevor er etwas sagen konnte. Carlisles Mundwinkel hoben sich leicht. Ich begann sie zu verstehen… „Möchtest du lieber noch bleiben?“ fragte Carlisle. Naja. nein!“ sagte sie schnell und schwang ihre Beine über die Bahre und glitt auf den Boden. „Nein.“ Carlisle lächelte als sie ihre Papiere unterzeichnete. als er den Sarkasmus bemerkte und wandte sich an Tyler. „Ich hatte Glück. Ihre Augen wendeten sich zu mir.“ schlug Carlisle vor. „Nimm etwas Tylenol gegen die Schmerzen. „Kann ich nicht wieder zur Schule gehen?“ „Vielleicht solltest du es langsam angehen. dass ich sie selbst auslöffelte.“ stimmte Carlisle sofort zu. ich hatte mir die Suppe eingebrockt. Sie hatte ihren Verdacht nicht als Einbildung abgeschrieben. „Vielen Dank auch. Noch nicht. Natürlich würde das Carlisle nichts ausmachen. ja natürlich.“ stöhnte sie und hob die Hände vors Gesicht. „befindet sich der Großteil der Schule im Wartezimmer. Und wieder keimte der Neid in mir auf.“ flüsterte ich schnell und leise. dass wir überlebt haben.“ korrigierte mich Carlisle. wenn sie dir in die Augen blickt… „Irgendjemand muss doch die Gute Neuigkeit überbringen. „Kann er wieder zur Schule gehen?“ Verhalte dich normal. Sie gehört dir.“ sagte er als er die Schnittwunden untersuchte. „Hört sich an.“ sagte Carlisle. Er fing sie auf und half ihr das Gleichgewicht wiederzufinden. Ich erinnerte mich wie ich gehofft hatte. dass Edward zufällig neben mir stand. Sie verlor das Gleichgewicht und stolperte in Carlisles Arme. „Also. dass sie stehen konnte und ließ sie los. als hättest du großes Glück gehabt. ihr Wangen wieder gerötet.

ausgebrochen war. spotten und grausam sein. „Dein Vater wartet auf dich. Ich wollte ihr sagen.“ flüsterte sie. Es ging gegen alle meine besseren Manieren – die menschlichen Manieren an die ich mich in all den Jahren gehalten hatte. der Ausdruck. Jedesmal wenn sie mir zu nahe kam. Sie blinzelte kurz zu Carlisle und Tyler. Sie schrak zurück vor meiner Feindseligkeit. „Bella. Ich erwiderte ihren Blick und ließ mein Gesicht noch unfreundlicher wirken. „Ich würde gern mit dir unter vier Augen sprechen. Vorsichtig. dass sie auf mich zukommen würde… Das hier war wie eine Verspottung dieses Wunsches. die ich spielen musste – ich hatte den Charakter vor mir: Ich war der Schurke. „Was willst du von mir. „Mit meinem Kopf ist alles in Ordnung. Ihr warmer Atem strich mir übers Gesicht und ich musste einen Schritt zurückweichen. was es mir leichter machte. Tyler achtete nicht auf uns.“ erinnerte ich sie durch meine zusammengepressten Zähne.“ Jetzt war sie wütend. den sie von mir bekommen würde. Ich drehte mich zu ihr um. drängende Instinkte. Dies war meine Abschiedsszene. Ich hatte mir noch nie so sehr das Vertrauen von jemandem gewünscht wie in diesem Augenblick in dem ich alle Gründe dafür zerstören musste. Es machte es noch schlimmer. aber ich wusste.“ Sie schob ihr Kinn vor. du hast dir den Kopf gestoßen. weil dies der letzte Eindruck war. was du da redest.“ Sie zucke zurück – es brannte wie Säure zu sehen. „Ich hab dir das Leben gerettet – ich schulde dir gar nichts. als ich aus dem Raum stolzierte und auf ihre Schritte lauschte die mir hinterher stolperten und versuchten Schritt zu halten. Ich würde lügen. dass es mir sehr wohl etwas ausmachte. Ich kannte die Rolle. Bella?“ . Das konnte ich genauso gut jetzt tun. Gift flutete meinen Mund und mein Körper verlangte danach zuzuschlagen – sie zu packen und meine Zähne in ihren Hals zu schlagen. „Du hast es versprochen. ihr elfenbeinfarbenes Gesicht wurde blass. Ihre Augen waren verwirrt. du weißt nicht. wenn es dir nichts ausmacht. jetzt noch. Ich war so voller widersprüchlicher Gefühle. der mich verfolgt hatte… „Du schuldest mir eine Erklärung. „Was willst du?“ fragte ich kühl. Ihre Anziehungskraft hatte kein bisschen nachgelassen. Ich musste meine Show weiterspielen.“ sagte sie kleinlaut. dass ich das letzten Endes hinter mich bringen musste. „Kann ich kurz mal mit dir reden?“ zischte sie. brachte es das schlechteste in mir zum Vorschein. Es war sehr anstrengend meine Stimme rau zu halten. Edward.“ beharrte sie leise. Mein Geist war stärker als mein Körper. aber Carlisle beobachtete jeden meiner Atemzüge. wie meine Worte sie verletzten.

denn nichts konnte schlimmer sein. „Ich werde es niemandem erzählen.“ Sie bat mich. „Warum ist es dann so wichtig?“ fragte ich. „Was glaubst du denn. „Alles was ich weiß ist. „Ich hoffe. dass du nicht in meiner Nähe warst – Tyler hat dich auch nicht gesehen. aber du bist kein bisschen verletzt – und der Van hätte meine Beine zerquetscht. „Kannst du mir nicht einfach danken und die Sache auf sich beruhen lassen?“ „Danke.“ sagte sie. Sie antwortete mit einem kurzen nicken. „Niemand wird das glauben.“ Sie meinte es so wie sie es sagte – das konnte ich in ihren Augen sehen. und so nichtsahnend von ihrer eigenen Verletzbarkeit. Meine Stimme blieb gleichgültig. dann riss ich mich wieder zusammen. Der Van hätte uns beide zerquetscht – aber das hat er nicht. sie hatte alles gesehen. sprach sie jedes Wort mit Bedacht aus. ich hätte einen Van angehoben?“ fragte ich sarkastisch. warum ich für dich lüge. Ich starrte sie spöttisch an. „Warum stört es dich dann?“ . du kannst mit Enttäuschungen umgehen. also sag mir nicht. „Du glaubst. oder?“ „Nein. ihr zu vertrauen. als die Wahrheit – ich war ein lebender Alptraum. Warum? Der Schock ruinierte meine sorgfältig aufgesetzte Mine für eine halbe Sekunde. „Ich möchte die Wahrheit hören. ich hätte mir den Kopf zu hart angeschlagen.“ „In dem Fall…“ Ich konnte ihr nicht mal die Wahrheit sagen. Mir war es lieber. das ist dir klar. Aber das war eine Grenze. aber was ich wirklich fühlte war Ehrfurcht. sanft und harmlos. Sie lief rot an und biss wieder ihre Zähne zusammen. Sogar wütend und verraten. war nur fair – es frustriete mich. Genau wie ich wollte. sie würde ihre eigene Geschichte erzählen bevor sie erfuhr was ich war. und dein Hände haben Abdrücke in seiner Seite hinterlassen – und du hast auch Abdrücke in dem anderen Auto hinterlassen. würden sie mein Geheimnis bewahren. was passiert ist?“ ich knurrte fast. Als sie mir antwortete. oder?“ Sie strengte sich an um ihre Wut zu kontrollieren. „Du wirst es nicht auf sich beruhen lassen. wenn ich es gewollt hätte… und ich wollte nicht. ihr das abschlagen zu müssen.“ Was sie wollte. „Es ist mir wichtig. tobte innerlich vor Wut und wartete. aber du hast ihn hochgehalten…“ plötzlich biss sie ihre Zähen zusammen und ihr Augen glitzerten voller Tränen. dass sie mir vertraute. Die Worte sprudelten in einem Sturzbach aus ihr heraus. Es war seltsam wie liebenswert ihre Wut war. Wie ein wütendes Kätzchen.“ Wir starrten uns an. Meine Stimme wurde noch spöttischer. direkt von den Seiten eines Horrorromans. die ich nicht überschreiten konnte. Ich möchte wissen.“ sagte sie drängend. „Ich mag es nicht zu lügen – also hätte ich gern einen guten Grund warum ich lüge. darauf bedacht meine Stimme scharf klingen zu lassen.

das Blut immer noch in den Wangen – und dann drehte ich mich um und ließ sie stehen. Diese Frage hatte ich nicht erwartet. Ich fühlte wie die Maske von meinem Gesicht wich und sagte ihr – dieses eine mal – die Wahrheit. „Ich weiß es nicht.“ Ich brannte mir ihr Gesicht ein letztes Mal ein – es war immer noch wütend. Ich verlor die Rolle die ich spielte. .

„Weißt du wie es Tyler Crowley und Bella Swan geht? Ich hab gehört. Edward. 4. Es war falsch. die unauffälligste Art sich zu benehmen. Visionen Ich ging zurück zur Schule. Ich hab gehört du warst in diesen schlimmen Autounfall heute Morgen verwickelt.“ „Ich bin nicht verletzt worden. das war ich Mr. Das schuldete ich meiner Familie. es gab einige Verletzungen…“ Ich zuckte mit den Schultern.“ Ein freundliches Lächeln. „Sie hat vielleicht eine Gehirnerschütterung. Es sollte nicht so schwer für mich sein. Es gab noch etwas richtiges. Aber bei Bella bin ich mir nicht sicher. Es war als wäre sämtliche Farbe aus den Backsteinen gewichen. dass die Ärzte besorgt waren…“ So hätte es laufen sollen. richtig…“ sagte er und mein kalter Blick ließ seine Stimme angespannt klingen. „Davon weiß ich nichts. Koma-mäßig. dass in mir die Sehnsucht weckte auch zu schwänzen – um das Mädchen wieder zu finden.“ Kein Lächeln. sondern eines Cullen. Ein besessener Vampir-Stalker. jemandem der zu einer Familie gehörte. Aber den ganzen Nachmittag biss ich meine Zähne zusammen um gegen das Verlangen anzukämpfen. Bella und ein paar andere – die den Unfall dazu nutzen um zu schwänzen – blieben abwesend. Schule war heute – irgendwie. Ein besessener Stalker. „Ähm ja. Wie ein Stalker. Es seih denn man betrachtete es aus einem undeutlicheren Blickwinkel. Banner verlagerte sein Gewicht von einem Fuß auf den anderen. „Ich bin nicht verletzt worden… ich wünschte ich könnte das selbe von Tyler und Bella behaupten. Mr.“ Ein besorgter Seufzer. Es kam ganz auf den Blickwinkel an von dem aus man es betrachtete.“ „Ja. Edward. Er ging eilig wieder nach vorne und begann mit dem Unterricht. dich hier im Unterricht zu sehen. Ich hörte sie war etwas verwirrt – sah sogar Dinge. Ich hab gehört du warst in diesen schlimmen Autounfall heute Morgen verwickelt. Gegen Ende des Tages waren fast alle Schüler wieder in die Schule zurückgekehrt. Natürlich war es ebenso falsch. . so ein seltener Status in unserer Welt – das richtige wäre ungefähr das: „Ich bin überrascht. Von der Perspektive eines Cullen – nicht nur eines Vampirs. Ich weiß. dem Himmel. Nur Tyler. den Gesichtern um mich herum… Ich starrte auf die Risse in der Wand. dich hier im Unterricht zu sehen.“ Mr. unmöglich – noch langweiliger als letzte Woche. aber ich hatte Glück. Banner. Banner räusperte sich. das richtige zu tun. das ich tun musste… das ich nicht tat.“ „Wie geht es ihnen?“ „Ich glaube Tyler geht es soweit gut… nur ein paar oberflächliche Kratzer von der Windschutzscheibe. „Ich bin überrascht. und aus den Bäumen. Es war das einzig richtige.

Ich dachte nur du solltest wissen. Versuch nicht noch mehr Aufsehen zu erregen. die rote Flüssigkeit verschwendet auf der Teerdecke. EDWARD! REISS DICH ZUSAMMEN! Brüllte Emmett mir in seinem Kopf entgegen. Es wäre zu beschämend. Ich konzentrierte mich darauf. Ich dachte ich würde daran ersticken. bevor ich aufspringen konnte. Ich versuchte mich zu beruhigen aber es war schwer. Du hast schon genug Schwierigkeiten. Ich hatte mir schon eine perfekte Erklärung zurechtgelegt. der Geruch des frischen Blutes der durch die Luft strömte… Ich erzitterte. mich zu entspannen und fühlte wie Emmetts Hand sich löste. Man stelle sich nur mal vor. Goff – nur auf Spanisch statt englisch – und Emmett warf mir einen langen Blick zu. Wenn er gedrückt hätte. aber unsere Auseinandersetzung war so kurz und leise . aber nicht nur vor grauen. Er ist nicht so sauer… aber er ist fester entschlossen. Die Wut brannte in meinem Kopf. Und ehrlichgesagt. als mein Geheimnis zu bewahren? Ich hatte eine ähnliche Unterhaltung mit Mrs. Ich verdrehte meine Augen ohne ihn anzuschauen. Konnte ich sie verraten. Aber wenn sie getroffen worden wäre. hatte ich erst lange nach der Aktion über diese Möglichkeit nachgedacht. Pass auf wegen Jasper. Er nutzte selten auch nur annähernd seine ganze Kraft – das war nicht nötig. Nein. denn er war stärker als jeder Vampir den einer von uns jemals kennengelernt hatte – aber jetzt nutzte er sie. wenn sie zerfleischt worden wäre und geblutet hätte. wäre der Stuhl unter mir zusammengebrochen. RUHIG! Befahl er. Ich verstand sofort was er meinte und für einen Moment verschwamm der Raum vor meinen Augen. dass nur ein paar Leute die hinter . bevor wir uns nicht alle miteinander unterhalten haben. Meine Wut war so all-umfassend dass ein roter Dunst meine Sicht vernebelte. Ein Teil von mir zitterte vor Verlangen. ich wäre nicht in der Lage gewesen sie bluten zu sehen ohne uns auf abscheulichere und schockierendere Weise zu entlarven. das Mädchen zu zerquetschen… spulte ich meine Ausrede in Gedanken ab. Rose ist auf dem Kriegspfad. PSSST. fuhr Emmett fort ohne meine Träumerei zu bemerken. Ich atmete tief durch und Emmett ließ mich los. Es kam mir nur so… so unritterlich vor hinter dem Rücken des Mädchens schlecht von ihr zu reden. aber drückte mich nicht runter. ich hätte nichts unternommen um den Van davon abzuhalten. Sie hatte nichts gesagt das mich verraten hätte. obwohl sie guten Grund dazu gehabt hätte. Ich hoffe du hast eine gute Erklärung für das was heute passiert ist. Ich hörte mich routiniert im Klassenraum um. in welche Richtung er tendiert. besonders da sie sich als vertrauenswürdiger erwies als ich mir hätte träumen lassen. wenn sie nichts anderes getan hatte. Er legte seine Hand auf meine Schulter und hielt mich fest. Er packte meinen Arm. Es war eine perfekte Ausrede… aber ich würde sie nicht gebrauchen. Jasper wird nichts unternehmen.

kaum unter Kontrolle. Die Cullens waren Freaks – jeder wusste das bereits. von Natur aus Killer Maschinen… Ja. Sie wäre auch nicht gegen mich und sie würden es hassen nicht mit Carlisle übereinzustimmen aber sie wäre für jeden Plan der ihre Familie zusammenhalten würde. dass Jaspers Pläne für ihn einen Sinn ergaben. Er beschwerte sich. Aber ich konnte auch nicht alleine gewinnen. Wir waren uns ebenbürtig in einem Kampf. Das könnte Ausweichmöglichkeiten bedeuten… Meine Wut wurde von dem schwarzen Humor gedämpft. Aber es war nicht fair sie schutzlos zurück zu lassen. fügte Emmett noch hinzu mit Verständnis in der Stimme. aber ich würde nicht zulassen. Allein war ich kein Gegner für sie. Rose und Emmett – übernatürlich stark und schnell. wenn ich sie entführte. wusste ich. Niemand wusste etwas damit anzufangen. Ich schauderte. dass das Mädchen wegen mir verletzt würde.“ murmelte ich und hörte ihn leise kichern. sondern ich. Aber ich konnte sehen. eher nicht. Natürlich riet ich selten richtig. ich würde mogeln. Das war vielleicht alles was ich brauchte. dass man ihm folgte. Wenn Carlisle die Seele unserer Familie war. dass ich sie liebte. wenn ich sie in Gefahr gebracht hatte. sogar während ich plante sie zu bekämpfen um das Mädchen zu schützen. dass es ihm vorkam wie die bestmöglichste Lösung. dann war Esme das Herz. Ihre oberste Priorität wäre nicht Recht. ganz sicher. wie das Mädchen reagieren würde. aber die Gedanken von jemandem zu hören war genauso ein Teil von mir. könnte ich mir vorstellen. Gegen meine Familie. wer auf meiner Seite stehen würde. Die Wut brodelte in mir. Also würde ich ohne Hilfe auskommen müssen. Er gab uns einen Anführer der es verdiente. Er würde gegen niemanden kämpfen. Junge. was sie kommen sah. dachte an das Gefühl des zerbrechlichen Körpers des Mädchens in meinen Armen im Vergleich zu Jasper. ich würde für sie kämpfen. Es würde vermutlich davon abhängen. Verdammt. Ja. Emmett verurteilte niemanden und ich sollte dankbarer sein für seine einfache Natur. nicht gegen alle drei und ich fragte mich. also ließen sie es auf sich beruhen. Wir würden sehen… Esme. Ich konnte mir vorstellen. du bist ein Wrack. etwas mitbekommen hatten. Sie würde auf der Seite des Siegers stehen. Carlisle. wenn es um ihre Reaktionen ging – aber wie konnte sie anders reagieren als mit Schrecken? . Alice… ich hatte keine Ahnung. aber er wäre absolut gegen Roses und Jaspers Vorschlag. aber er musste mich noch im Wrestling schlagen. „Beiß mich.Emmett saßen. Emmett war stärker als ich. Ein Kampf? Lief es darauf hinaus? Würde ich gegen meine Familie kämpfen wegen einem Menschen den ich kaum kannte? Für einen Moment dachte ich darüber nach. Wir liebten uns alle – sogar unter der Wut die ich im Moment für Rose und Jasper verspürte. sie sorgte dafür dass wir aus Liebe folgten. wie seine immense Kraft ein Teil von ihm war.

dass ich seine Bewegungen hören konnte. Emmett hatte recht. sah Alice immer mich. während ich über all die Komplikationen nachdachte. Als ich das tat. Egal aus welcher Richtung Jasper auf das Mädchen zuging. dass Carlisle schon zu Hause war – diese Stille würde mit einer Explosion enden und ich wollt ihn dabei haben. . die Schritte die ich anschließend gezwungen wäre einzuleiten… Naja. veränderten sich ihre Visionen. dass das Leben außerhalb der Schule monoton wäre. die vor mir lagen: die Auseinandersetzung die zu Hause auf mich wartete. Die anderen warteten im Wagen auf uns. Das glich die Sache aus. dass ich Jasper wirklich verletzen müsste… Nein. Idiot! Wahnsinniger! Schwachkopf! Esel! Selbstsüchtiger. Auf dem ganzen Heimweg löste sich die unangenehme Stille nicht auf. welchen Weg er gehen würde. und es störte ihn. weit entfernten Möglichkeiten. Also plante Jasper alleine vorzugehen. Wir waren ein ruhiges Grüppchen. Nur ich konnte das Geschrei hören. was Jasper anging. Ich antwortete ihr nicht. wie viel Schmerz mir das bereiten würde. Wenn ich sie aus Versehen tötete… ich war mir nicht sicher. wie ich ihn abwehrte. bemerkte ich plötzlich. Mein einziger Vorteil bestand darin. bevor er sie machte. entfernten sich immer weiter von dem Swan-Haus. Edward! Das kann nicht passieren. Ich war erleichtert. neben Emmetts großen Jeep. Aber auch das wäre sehr gefährlich. aber ich blendet sie aus so gut es ging. wie sie sich Jaspers verschiedene Angriffswege merkte. Er machte sich Sorgen um mich und um Rosalie. Ich würde ihn vorher ausschalten… Hör auf damit. der erfahrenste Kämpfer unter uns. Ich hatte nie ernsthaft mit Emmett oder Jasper gekämpft – nur herumgealbert. immerhin konnte ich mich nicht darüber beschweren. Das war alles. unsicheren. wie ich das anstellen sollte – sie entführen. Es gefiel mir nicht. Alice war aufgewühlt. Vielleicht würde ich sie einfach zurück zu ihrer Mutter bringen. Für sie. unverantwortlicher Dummkopf! Rosalie feuerte eine Beleidigung nach der anderen auf mich ab. dass es vielfältig und intensiv sein würde. Alles war schattenhaft und vage. Das Mädchen hatte so viel verändert. Emmett und ich gingen schweigend zum Auto als die Schulglocke läutete. aber ich wusste. Er wusste auf welcher Seite er stehen musste. wenn das passierte. Es machte es schwerer die anderen zu hören. in den verschwommenen. Und auch für mich. Ich konzentrierte mich auf Alice. Ich war mir nicht sicher. Ich wäre nicht in der Lage lange in ihrer Nähe zu sein. ich sah nur weiter zu. Interessant… weder Rosalie noch Emmett waren bei ihm in dieser Vision. ebenso still. besorgt um Jasper jagte sie durch Bilder in der Zukunft. Sie begann weiter voraus zu suchen. Carlisles Mercedes war da. Jasper war der beste. nicht das. Roses M3 und meinem Vanquish. der Konflikt mit meiner Familie. Die Zeit verging schnell. wenn es zum Streit kam. Nur abwehren. Ich werde es nicht zulassen. Er war sich sicher. Ich parkte in der großen Garage des Hauses.

Als die anderen sich setzten. dass das Mädchen sicher ist. sie machte sich bloß Sorgen um mich. Emmett setze sich neben sie. Edward. dann Jasper und dann Emmett.“ Wenn ich glaube. Ich atmete tief durch. Der Ausdruck war zu alt für sein junges Gesicht.“ Rosalie funkelte mich unheilvoll an. Ich wünschte ich könnte die Frau anlächeln die in so vielerlei Hinsicht wirklich meine Mutter war. Aber er war möbliert mit einem langen ovalen Mahagoni-Tisch. Rosalie setzte sich gegenüber von Carlisle. „Ich wollte niemanden von euch in Schwierigkeiten bringen.“ . „Nein. Bleib. die goldenen Tiefen voller Sorge. Sie rieb sich die Stirn. aber ich hatte jetzt keine beruhigenden Blicke für sie. immer noch zu verworren um einen Nutzen daraus ziehen zu können. dass es heute nicht gesittet zugehen würde.“ Ich tätschelte ihre Hand. wenn es die Lage verbessert. Carlisle nutzte ihn gern als Konferenzraum. Wir gingen direkt ins Essezimmer. Jasper zögerte und stellte sich dann an die Wand hinter Rosalie. „Es tut mir leid. als hätte sie Kopfschmerzen. Carlisle saß an seinem üblichen Platz. Alice betrat als letzte den Raum. Ich setzte mich zu Carlisles anderer Seite. Carlisle hatte ein besseres Gefühl dafür. dass keiner von euch sie anfassen wird. Esme streckte sich an ihm vorbei um mir ihre freie Hand auf die Schulter zu legen. setzte sie sich neben Esme. ans andere Ende des langen Tisches. Esme saß neben ihm – sie hielten sich an den Händen. Sie hatte keine Ahnung. unsicher ob er sich zu ihr setzten sollte. „Was meinst du mit `volle Verantwortung übernehmen`? Wirst du es wieder geradebiegen?“ „Nicht so wie du denkst. „Es ist doch nur für ein paar Jahre. Jasper wurde unruhig.“ sagte ich und schaute erst zu Rose. fügte ich in meinem Kopf hinzu. wenn ich glaube. Der Raum wurde selbstverständlich nie für seinen eigentlichen Zweck genutzt. Seine Entscheidung war gefallen. In eine Gruppe voller starker und verschiedener Charaktere war es manchmal von Nöten die Dinge in einer ruhigen. Er presste seine Lippen zusammen und runzelte die Stirn. Esmes Augen ruhten auf mir. was hier gleich passieren würde. Ich hatte das ganze Angefangen – ich sollte zuerst reden. gesitteten Atmosphäre zu besprechen. was gleich kommen würde. Sie funkelte mich an und machte keine Anstalten wieder wegzusehen. ihre Augen auf etwas in weiter Ferne gerichtet – die Zukunft. Ohne darüber nachzudenken. sein Gesicht und seine Gedanken verdreht.“ sagte ich und versuchte meine Stimme ruhig und gleichmäßig zu halten. „Nein. am östlichen Kopfende des Tisches. Es war gedankenlos und ich übernehme die volle Verantwortung für meine übereilte Aktion. Ich presste meine Zähne zusammen. egal wie diese Diskussion ausging. Es war ihr einziger Gedanke. der von Stühlen umgeben war – wir waren gewissenhaft darauf bedacht alle Requisiten an ihrem Platz zu haben. „Ich bin bereit zu gehen. Ich hatte so das Gefühl. konnte ich die Trennlinie die gezogen wurde genau sehen.“ murmelte Esme. aber er behielt seinen Platz bei.

Jetzt mehr denn je. dass wir hinter uns aufräumen. Rose war kurz davor zu explodieren und ich wollte diesen Fakt vorher loswerden. Selbst wenn wir beschließen würden alle zu verschwinden. „Du kannst jetzt nirgendwo hingehen. Selbst wenn ich nicht in der Lage gewesen wäre. Aber das hier ist nicht dieselbe Situation. Es muss keine große Sache werden. Technisch gesehen wäre es Edwards Job das zu tun. Carlisle das muss dir klar sein. wenn du verschwindest. „Du kennst ihre Gedanken nicht.“ „Sie wird nichts sagen.“ Alice starrte mich resignierend an. Wir müssen wissen. Alice. wir alle wissen was für ein professioneller Meuchelmörder du bist.“ sagte Carlisle. seine Gedanken . seine Augen waren unerbittlich. oder keiner. Vielleicht stellt sich heraus. Dann wandte er sich zu Rosalie.“ erinnerte ich sie.“ Rosalie zuckte mit den Schultern. als sie auf den ersten Blick schien. „Wir können dem Menschen nicht die Chance lassen irgendetwas zu sagen. „Nur Gerüchte und Annahmen. Ich würde keine Beweise zurücklassen. bestätige mich. Rosalie schlug mit der flachen Hand auf den Tisch. was passiert. diese Zukunft konnte sie nicht sehen – nicht wenn Rosalie und Jasper so entschieden dagegen waren die Sache zu ignorieren. bitte.“ „Alice wird alles Wichtige auffangen. als Carlisle seine Antwort überdachte.“ „Es ist nichts persönliches. „Es ist zu unserem Schutz. Die Männer die du getötet hast. dass die Verletzung schwerer war. dass du deine Gerechtigkeit verdient hattest. „Esme hat recht. „Edward. Du weißt. Wir leben so anders als der Rest von unserer Art – du weißt. Edward. „Rose…“ begann Carlisle.“ wiedersprach ich. Carlisle.“ knurrte ich. dass es genug gibt. Keine Augenzeugen und Beweise!“ „Beweise!“ höhnte ich. Aber Jasper nickte. haben dir großes Unrecht angetan. ist es nicht sicher Geschichten zurückzulassen.“ sagte Rose durch ihre Zähne. Wir müssen noch vorsichtiger sein. Entweder wir gehen alle. Carlisle schüttelte seinen Kopf. „Jeder Sterbliche geht mit dem Risiko ins Bett nie wieder aufzuwachen. Das Swan-Mädchen ist unschuldig. als alle anderen!“ „Wir haben schon oft Gerüchte zurückgelassen. Sie hätte es besser wissen müssen. Sie zischte mich wütend an. „Aber das weiß ich. „Rosalie. die jeden Grund willkommen heißen um mit dem Finger auf uns zu zeigen. dass ich mich unter Kontrolle habe. Nein. aber das übersteigt offensichtlich seine Kräfte. „Lass mich ausreden Carlisle. Als er nickte. „Ich kann nicht sehen. wenn wir das einfach ignorieren.“ beharrte ich schnell. Rosalie. Das Mädchen hat sich heute den Kopf angeschlagen.“ „Ja. Die anderen erwarten von uns. leuchteten Rosalies Augen auf. Das Mädchen wird eher reden.“ Sie blickte kurz zu Rose und Jasper. Das wäre das Gegenteil von Hilfreich. was die Leute denken. „Ich denke Emmett hat recht.“ erinnerte mich Carlisle.“ sagt Emmett.“ Es folgte ein kurzer Moment der Stille. ich habe in Rochester nicht hingesehen weil ich der Meinung war.

Carlisle machte keine Kompromisse. ist kein übergeordnetes Risiko.“ Ich wiederholte mich und betonte jedes Wort. aber… ich möchte.“ Rosalie seufzte schwer und schob ihre Unterlippe vor.“ „Naja. hätte ich seine nächsten Worte vorhersagen können. wir sind fast normal. Es würde der Situation nicht guttun. Edward.“ sprach Carlisle weiter. Wenn wir ausnahmen machen um uns selbst zu schützen.zu lesen. Emmett tätschelte ihre Schulter. wir müssen uns ja nicht gleich entscheiden. Ihr Gespräch ging mit unwichtigen Details weiter. wenn ich jetzt grinste. Rosalie.“ . Er erwiderter meinen Blick mit ausdruckslosem Gesicht. „Ein unschuldiges Kind kaltblütig zu ermorden ist etwas ganz anderes. dass du es nur gut meinst.“ Es war so typisch für ihn. was ich so gern getan hätte. Ich verstand warum. die Gefahr.“ ermutigter er sie mit sanfter Stimme. Bevor er und Alice sich getroffen hatten. Carlisle zuckte mit den Schultern. „ob wir weiterziehen sollen?“ „Nein.“ „Dann profitiert sie daraus? Sie hätte heute sterben sollen. „Um dann noch früher wieder wegzuziehen?“ konterte sie. „Es wäre nur verantwortlich.“ korrigierte Carlisle sanft. „Jasper.“ sagte ich. obwohl er nie selbst so einen Fehltritt hatte. sich mit einzubeziehen. „Wir haben uns gerade eingelebt.“ Rosalie schnaubte. hatte er in einem Kriegsgebiet gelebt. „Ich weiß. egal ob sie ihre Vermutungen ausspricht oder nicht. Aber um Rose machte ich mir keine Sorgen mehr.“ stöhnte Rosalie. dass sie sich Carlisles Entscheidung beugte. egal wie sauer sie auf mich war. „Jedes Leben ist wertvoll. die sie bedeutet. Oder applaudierte. „Es wird alles gut werden Rose. Rosalie knurrte. dass er Rosalie nicht mit seinen besonderen Fähigkeiten beruhigt hatte. Jasper verharrte bewegungslos. „Ich werde es nicht zulassen. es war ein unbarmherziger Krieg. Ich möchte nicht schon wieder in meinem zweiten High School Jahr anfangen!“ „Du könntest dein jetziges Alter natürlich beibehalten. Ich würde das nur berichtigen. „Die Frage ist. dass das Swan- Mädchen nichts sagen wird. riskieren wir etwas viel wichtigeres. „Sie wird nicht für meinen Fehler bezahlen. „Ich mag es hier! Hier scheint so selten die Sonne. Er kannte die Konsequenzen wenn man die Regeln brach – er hatte die grausamen Nachwirkungen mit eigenen Augen gesehen. Es hatte eine Menge ausgesagt.“ Ich riss mich zusammen so gut ich konnte. Ich konnte sehen.“ sagte Carlisle.“ „Es wäre hartherzig. und es auch jetzt noch nicht tat. Edward scheint sich sicher zu sein. Wir können abwarten und sehen ob es nötig ist. Wir verlieren das Wesen das uns ausmacht. Er hielt sich aus der Diskussion raus – stand darüber. dass meine Familie es verdient beschützt zu werden. Ich denke. Der gelegentliche… Unfall oder Fehltritt ist ein bedauerlicher Teil dessen was wir sind. Das werde ich nicht zulassen.

Er hob überrascht die Augenbrauen. Damit hatte er nicht gerechnet – er
hätte nicht geglaubt dass ich ihn stoppen würde.
Er schüttelte einmal seinen Kopf. „Und ich werde nicht zulassen, dass Alice
in Gefahr gerät, nicht mal den Hauch einer Gefahr. Du empfindest nicht das
gleiche für jemanden was ich für sie empfinde, Edward, und du hast nicht
durchgemacht, was ich durchmachen musste, egal ob du meine Erinnerungen
gesehen hast, oder nicht. Du verstehst es nicht.“
„Ich werde darüber nicht mit dir diskutieren, Jasper. Aber ich sage es dir
jetzt noch einmal, Ich werde nicht zulassen, dass du Isabella Swan verletzt.“
Wir starrten uns an – nicht funkelnd, sondern um den Gegner
abzuschätzen. Ich spürte wie er die Stimmung um mich herum abtastete, um
meine Entschlossenheit zu prüfen.
„Jazz,“ unterbrach Alice uns.
Er erwiderte meinen Blick noch einen Moment länger und wandte sich
dann Alice zu. „Du brauchst mir nicht zu erzählen, dass du dich selber schützen
kannst, Alice. Das weiß ich. Dennoch muss ich…“
„Das wollte ich gar nicht sagen,“ unterbrach Alice. „Ich wollte dich um
einen Gefallen bitten.“
Ich sah was sie vorhatte und mein Unterkiefer klappte auf mit einem lauten
Japsen. Ich starrte sie an, geschockt, mir war nur vage bewusst, dass alle außer
Alice und Jasper mich vorsichtig anschauten.
„Ich weiß, dass du mich liebst. Danke. Aber es wäre mir wirklich lieber,
wenn du versuchen könntest, Bella nicht zu töten. Erstens, Edward ist sich sicher
und ich möchte nicht dass ihr beide euch bekämpft. Zweitens, sie ist meine
Freundin. Oder besser, sie wird es sein.“
Es war glasklar in ihrem Kopf: Alice, lächelnd, mit ihrem eisigen Arm auf
den warmen, zerbrechlichen Schultern des Mädchens. Und Bella lächelte auch.
Ihr Arm um Alices Hüfte.
Die Vision war felsenfest; nur der Zeitpunkt war noch unklar.
„Aber… Alice…“ keuchte Jasper. Ich war nicht in der Lage meinen Kopf zu
drehen um seinen Gesichtsausdruck zu erkenne. Ich konnte mich nicht von dem
Bild in Alices Kopf losreißen um seinen zu sehen.
„Ich werde sie eines Tages lieben, Jazz. Ich wäre sehr verärgert, wenn du
sie nicht in Ruhe lässt.“
Ich war immer noch gefangen in Alices Gedanken. Ich sah wie die Zukunft
schimmerte, als Jaspers Entschluss wankte bei ihrer unerwarteten Bitte.
„Ah,“ seufzte sie – seine Unentschlossenheit hatte eine neue Zukunft
hervorgebracht. „Seht ihr? Bella wird nichts sagen. Wir haben nichts zu
befürchten.“
Wie sie den Namen des Mädchens sagte… als wären sie längst enge
Vertraute…
„Alice,“ würgte ich hervor. „Was… soll das…?“
„Ich hab dir gesagt, dass eine Veränderung ansteht. Ich weiß es nicht,
Edward.“ Aber sie schloss ihren Mund, und ich konnte sehen, dass da noch mehr
dahintersteckte. Sie versuchte nicht daran zu denken; sie konzentrierte sich jetzt
auf Jasper, obwohl er zu perplex war um irgendwelche Entscheidungen zu treffen.
Das machte sie manchmal wenn sie versuchte, etwas vor mir zu
verbergen.

„Was, Alice? Was versteckst du?“
Ich hörte Emmett grummeln. Es frustriete ihn jedesmal wenn Alice und ich
diese Art von Unterhaltung führten.
Sie schüttelte ihren Kopf und versuchte mich nicht rein zulassen.
„Geht es um das Mädchen?“ verlangte ich zu wissen. „Geht es um Bella?“
Sie biss ihre Zähne zusammen vor Konzentration, aber als ich Bellas
Namen aussprach, rutschte sie ab. Der Ausrutscher dauerte nur den Bruchteil
einer Sekunde, aber das war lange genug.
„NEIN!“ schrie ich. Ich hörte wie mein Stuhl auf den Boden aufschlug und
erst da bemerkte ich, dass ich aufgesprungen war.
„Edward!“ Carlisle war auch aufgestanden und legte seinen Arm auf meine
Schulter. Ich nahm ihn kaum war.
„Es festigt sich,“ flüsterte Alice. „Jede Minute wirst du entschlossener. Es
gibt nur noch zwei Wege für sie. Der eine oder der andere, Edward.“
Ich konnte sehen, was sie sah… aber ich konnte es nicht akzeptieren.
„Nein,“ sagte ich wieder; mein Widerspruch war kraftlos. Meine Beine
fühlten sich dumpf an und ich musste mich auf dem Tisch abstützen.
„Könnte uns bitte irgendwer in das Geheiminis einweihen?“ beschwerte
sich Emmett.
„Ich muss gehen,“ flüsterte ich zu Alice und ignorierte ihn.
„Edward, das Thema haben wir hinter uns,“ sagte Emmett laut. „Das ist
der beste Weg um das Mädchen zum Reden zu bringen. Abgesehen davon, wenn
du weg bist, werden wir nicht mit Sicherheit wissen, ob sie redet oder nicht. Du
musst bleiben und damit klar kommen.“
„Ich sehe dich nirgendwo hingehen, Edward,“ erklärte mir Alice. „Ich weiß
nicht, ob du noch weggehen kannst.“ Denk darüber nach, fügte sie stumm hinzu.
Denk darüber nach zu gehen.
Ich verstand was sie meinte. Ja der Gedanke, das Mädchen nie wieder zu
sehen war… Schmerzhaft. Aber es war nötig. Ich konnte keine der
Zukunftsmöglichkeiten bewilligen zu der ich sie offensichtlich verdammt hatte.
Ich bin mir nicht sicher wegen Jasper, Edward, dachte Alice weiter. Wenn
du weggehst, wenn er glaubt sie ist eine Gefahr für uns…
„Das höre ich nicht,“ wiedersprach ich ihr und nahm das Publikum um uns
herum immer noch nicht wirklich war. Jasper schwankte. Er würde nichts tun,
dass Alice verletzten konnte.
Nicht in diesem Moment. Würdest du ihr Leben riskieren und sie schutzlos
zurücklassen?
„Warum tust du mir das an?“ ächzte ich. Mein Kopf fiel in meine Hände.
Ich war nicht Bellas Beschützer. Das konnte ich nicht sein. War Alices
geteilte Zukunft für Bella nicht der beste Beweis dafür?
Ich liebe sie auch. Oder ich werde. Es ist nicht dasselbe, aber ich möchte
sie hier haben, damit es passiert.
„Liebe sie auch?“ flüsterte ich ungläubig.
Sie seufzte. Du bist so blind, Edward. Kannst du nicht sehen, wo du
hinsteuerst? Kannst du nicht sehen, wo du bereits bist? Es ist unausweichlicher,
als die Tatsache, dass die Sonne im Osten aufgeht. Sieh, was ich sehe…

Ich schüttelte entsetzt meinen Kopf. „Nein.“ Ich versuchte die Vision
auszublenden, die sie mir offenbarte. „Ich muss diesem Kurs nicht folgen. Ich
werde gehen. Ich werde die Zukunft ändern.“
„Du kannst es versuchen,“ sagte sie, ihre Stimme klang skeptisch.
„Ach, kommt schon!“ bellte Emmett.
„Pass doch mal auf,“ zischte Rose ihn an. „Alice sieht, dass er sich in einen
Menschen verknallt! Das ist so klassisch, Edward!“ sie gluckste.
Ich hörte sie kaum.
„Was?“ sagte Emmett erschrocken. Dann hallte sein donnerndes Gelächter
durch den Raum. „Das ist es was hier vor sich geht?“ er lachte wieder. „Ein
krasser Bruch, Edward.“
Ich spürte seine Hand auf meiner Schulter, und schüttelte sie ab. Ich
konnte ihm jetzt keine Aufmerksamkeit schenken.
„Verknallt sich in einen Menschen?“ widerholte Esme verblüfft. „In das
Mädchen, das er heute gerettet hat? Er verliebt sich in sie?“
„Was siehst du, Alice? Ganz genau,“ verlangte Jasper zu wissen.
Sie drehte sich zu ihm um; Ich starrte immer noch benommen auf ihr Profil.
„Es hängt alles davon ab, ob er stark genug ist, oder nicht. Entweder wird
er sie selbst töten“ – sie drehte sie wieder um und erwiderte meinen Blick,
strahlend – „was mich wirklich irritieren würde, Edward, wenn man bedenkt, was
das für dich bedeuten würde…“ dann wandte sie sich wieder an Jasper, „oder sie
wird eines Tages eine von uns sein.“
Irgendjemand japste; ich schaute nicht auf um zu sehen, wer es war.
„Das wird nicht passieren!“ Schrie ich wieder. „Beides nicht!“
Alice schien mich nicht zu hören. „Es kommt alles darauf an,“ wiederholte
sie. „Er wird vielleicht gerade eben stark genug sein, sie nicht zu töten – aber es
wird knapp. Es wird eine unglaubliche Selbstkontrolle verlangen,“ sinnierte sie.
„Sogar noch mehr als Carlisle aufbringen kann. Er wird so eben stark genug
sein… Das einzige wofür er nicht stark genug ist, ist sich von ihr fernzuhalten.
Das ist ein vergeblicher Kampf.“
Ich fand keine Worte. Den anderen schien es ähnlich zu gehen. Der Raum
war stumm.
Ich starrte zu Alice und alle anderen starrten mich an. Ich konnte meinen
eigenen entsetzten Gesichtsausdruck aus fünf verschiedenen Blickwinkeln sehen.
Nach einer langen Pause seufzte Carlisle.
„Naja das… macht die Dinge komplizierter.“
„Würd ich auch sagen,“ stimmte Emmett zu. Seine Stimme klang immer
noch belustigt. Man konnte darauf vertrauen, dass Emmett sogar den Witz in der
Zerstörung meines Lebens finden würde.
„Ich denke, die Pläne sind immer noch die selben,“ sagte Carlisle
gedankenverloren. „Wir bleiben und beobachten. Selbstverständlich wird
niemand das Mädchen… verletzten.“
Ich versteifte mich.
„Nein,“ sagte Jasper leise. „Dem kann ich zustimmen. Wenn Alice nur diese
zwei Möglichkeiten sieht…“
„Nein!“ Meine Stimme war kein Brüllen, oder Knurren, oder
Verzweiflungsschrei, aber irgendeine Mischung aus allen dreien. „Nein!“

Ich musste raus, weg von dem Lärm ihrer Gedanken – Rosalies
selbstgefälliger Ekel, Emmetts Humor, Carlisles nie endende Geduld…
Noch schlimmer: Alice Überzeugung. Jaspers Überzeugung von dieser
Überzeugung.
Am schlimmsten von allen: Esmes… Freude.
Ich stolperte aus dem Raum. Esme berührte meinen Arm, als ich an ihr
vorbei lief, aber ich beachtete die Geste nicht.
Ich rannte noch bevor ich zur Tür hinaus war. Ich überquerte den Fluss mit
einem Satz und rannte in den Wald. Der Regen war zurück und ergoss sich so
stark, dass ich innerhalb weniger Momente durchnässt war. Ich mochte den
dicken Regenvorhang – er zog eine Mauer zwischen mir und dem Rest der Welt
hoch. Sie umschloss mich, ließ mich allein sein.
Ich rannte nach Osten, über und durch die Berge ohne von meinem Kurs
abzukommen, bis ich die Lichter von Seattle vor mir sah. Ich hielt an bevor ich
die Grenze zu menschlicher Zivilisation überschritt.
Eingeschlossen vom Regen, ganz allein, war ich endlich bereit, mich damit
auseinander zu setzen, was ich angerichtet hatte – wie ich die Zukunft geteilt
hatte.
Zuerst die Vision von Alice und dem Mädchen, wie sie sich umarmten – das
Vertrauen und die Freundschaft waren so offensichtlich, sie sprangen einen
regelrecht an. Bellas große Schokoladen-Augen waren nicht perplex in dieser
Vision, aber immer noch voller Geheimnisse – in diesem Moment schienen es
glückliche Geheimnisse zu sein. Sie schreckte nicht zurück vor Alices kaltem Arm.
Was hatte das zu bedeuten? Wie viel wusste sie? In diesem Still-Leben der
Zukunft, was dachte sie da über mich?
Dann das andere Bild, fast das gleiche, nun von Horror gezeichnet. Alice
und Bella, ihre arme immer noch in vertrauter Freundschaft umeinander gelegt.
Aber jetzt gab es keinen Unterschied zwischen diesen Armen – beide waren weiß,
eben und marmorn, hart wie Stahl. Bellas große Augen waren nicht mehr
Schokoladenbraun. Die Iris waren schockierend anschaulich blutrot. Die
Geheimnisse darin waren unergründlich – Akzeptanz oder Trostlosigkeit? Es war
unmöglich zu sagen. Ihr Gesicht war kalt und unsterblich.
Ich zuckte zusammen. Ich konnte die Frage nicht unterdrücken, ähnlich,
aber anders: Was hatte es zu bedeuten – wie war es dazu gekommen? Und was
dachte sie jetzt von mir?
Die letzte konnte ich beantworten. Wenn ich sie in dieses leere halbe
Leben zwang, aufgrund meiner Schwäche und meines Egoismus, würde sie mich
sicher hassen.
Aber da war noch ein entsetzliches Bild – schlimmer als jedes andere Bild,
dass ich je in meinem Kopf hatte.
Meine eigenen Augen, dunkelrot von menschlichem Blut, die Augen des
Monsters. Bellas zerstörter Körper in meinen Armen, aschfahl, ausgesaugt, leblos.
Es war so konkret, so klar.
Ich hielt es nicht aus, das zu sehen. Konnte es nicht ertragen. Ich
versuchte es aus meinen Gedanken zu vertreiben, versuchte etwas anderes zu
sehen, irgendetwas anderes. Versuchte den Ausdruck auf ihrem lebendigen
Gesicht zu sehen der meine Sicht im letzten Kapitel meines Lebens blockiert
hatte. Alles vergebens.

jubilierte über die Wahrscheinlichkeit seines Erfolges. Es machte mich krank. Währenddessen schäumte das Monster in mir über vor Freude. Das konnte nicht gestattet werden. Es musste eine Wahl geben. . Es musste einen Weg geben. Ich würde mich nicht von Alices Visionen leiten lassen. Alices trostlose Vision füllte meinen Kopf aus und ich krümmte mich innerlich aufgrund der Höllenqualen die sie auslösten. Ich konnte einen anderen Weg wählen. die Zukunft zu überlisten. Es gab immer eine Wahl.

ich wäre nicht stark genug um mich von dem Mädchen fern zu halten. Ich nickte kurz in ihre Richtung ohne meinen Blick von der Tafel abzuwenden. Ich beruhigte mich indem ich mir einredete. dass sie sich alles nur eingebildet hatte? Hatte sie mir möglicherweise verziehen. etwas beängstigendes. Es bestand keine Gefahr. 5. Bella war ein Mensch und sie wusste. Niemand konnte mir vorwerfen ich würde mich vor der Verantwortung drücken. Am Ende des Tages. war ich mir dessen sicher. Ich war fest entschlossen. dass ich etwas anderes war. Mein übereiltes Handeln hatte niemandem geschadet. Nur einmal in ihre Augen blicken. . jedesmal wenn ich einatmete. Jedes „i“ bekam seinen Punkt. Ich würde ihr das Gegenteil beweisen. Aber ich lag falsch. dass ich mein Versprechen nicht gehalten hatte? Die Fragen brannten in mir. blieb ich in Forks. Jeden Tag ging ich zur High School und benahm mich menschlich. ich konnte mir nicht mal das erlauben. dass ich das Mädchen verletzten würde. Ab jetzt machte ich alles richtig. eine hundertachtzig Grad Wendung im Vergleich zum letzten Mal als ich mit ihr gesprochen hatte. die Zukunft zu ändern. Sie wiederholte dieselbe Geschichte. Das Mädchen hatte nicht ein Wort über ihre Beobachtungen verloren. Ich ging zu meinem alten Tagesablauf über. Jeden Tag lauschte ich auf Neuigkeiten über die Cullens – es gab nie etwas Neues. Alice sagte. ich hatte beides. Ich dachte. Qual und Feuer… ja. Ihre Stimme war lieblich. Edward. ob ich darin die Antworten lesen konnte… Nein. wenn ich die Zukunft verändern wollte. Ich hatte Skrupel weil ich wusste. Ich jagte nicht mehr als die anderen. immer und immer wieder – ich stand neben ihr und hab sie zur Seite gerissen – bis ihre Zuhörer gelangweilt aufgaben noch mehr Fragen zu stellen. Nur um zu sehen.“ grüßte sie mich an diesem ersten Tag in Biologie. wenn ich sie nicht mehr beachtete und so tat als würde sie nicht existieren. sondern die pure Hölle. Warum? Was hatte die Veränderung zu bedeuten? Hatte sie es vergessen? Sich entschieden. aber es gab keine andere Wahl mit der ich hätte leben können. dass ihr Schmerz nicht schlimmer war als ein Nadelstich – nur ein kleiner Stich – im Vergleich zu meinem. „Hallo. Sie würde vermutlicher eher erleichtert sein als verletzt. wie der Durst der mich durchfuhr. etwas falsches. freundlich. Nicht gerade die einfachste Aufgabe. Nicht. Einladungen High School. Esme zuliebe und um die anderen zu beschützen. Niemandem außer mir. Nicht länger nur das Fegefeuer. die man sich selbst stellen konnte. der erste Tag würde der schwerste sein. jedes „t“ seinen Strich.

Ich sog immer noch jeden ihrer Atemzüge auf. knurrte das Monster in mir ganz dicht an der Oberfläche… Die Neugierde war die Konstanteste Qual. Und genau wie an diesem ersten Tag. Wenn sie mit dem Fuß ungeduldig auf den Boden klopfte. Ich würde Bellas Zukunft nicht zerstören. sagen zu müssen? Oft hörte es sich für mich so an. mich von dem Mädchen fern zu halten. Ich kam mir so vor. Ich teilte meine Qual in vier Kategorien ein. Die Frage schwirrte immer in meinem Kopf: Was denkt sie gerade? Wenn ich sie leise seufzen hörte. Natürlich gab es Ausnahmen – wenn ich eine Frage beantworten musste oder sowas in der Art. Wenn sie zu spät in den Unterricht hetzte. sie zu meiden? Sie zu meiden. wenn ich über den Boden dahinflog und alles um mich herum in eine grüne Masse verwandelte. Mehr als einen Monat verging und es wurde immer schwieriger. Die ersten beiden waren bekannt. und genauso anstrengend als wäre ich nicht stärker als jeder Sterbliche. und nie in ihre Richtung schauen. Es nicht zuzulassen. Oder besser – ich trug die Verantwortung auf meinen eigenen Schultern wo sie hingehörte – mein Durst und meine Neugierde. Das war das äußerste. was sie hören wollten. sich in Bella zu verlieben. darüber hinweg zu kommen. rannte wieder nach Seattle. Der Durst war die größte Qual. das sie sagte. als würde ich sie ignorieren. so zu tun. was mich an meine Familie und ihr alltägliches Leben voller Illusionen erinnerte – wir waren besser darin. Wenn es mein Schicksal war. Es seih denn . war das Gegenteil von fallen – es war als würde ich mich einen Steilhang hinauf schleppen. Das ergab keinen Sinn – ich wartete darauf. Dieser Lauf wurde eine tägliche Angewohnheit. war das die Grenze von dem was ich ertragen konnte? Ich konnte so tun. Sie hatte das Ausmaß der Schmerzen gesehen. sobald die Schule vorbei war und ich meine Rolle gespielt hatte. Liebte ich sie? Das konnte ich mir nicht vorstellen. oder was sie glaubte. als sie. Noch nicht. Ich gewöhnte mir an in Biologie nicht mehr zu atmen. als würde sie mich nicht interessieren. war dann nicht das Beste was ich tun konnte. Wenn sie ihre Bücher lauter auf den Tisch fallen ließ. Es war genau wie fallen: mühelos. Sagte sie. Ihr Duft und ihre Stille. als sonst. Aber ich konnte Schmerzen ertragen. Wenn sie abwesend mit einer Strähne ihres vollen Haares spielte. jedes Wort. als sie vorhergesehen hatte. dass es leichter wurde. dass ich nicht in der Lage sein würde. was sie dachte. war ein quälendes Geheimnis. Sie sprach mich nicht mehr an. In diesen Momenten war es hart auch nur darüber nachzudenken zu wiederstehen. Alices flüchtige Einblicke in diese Zukunft verfolgten mich und ich konnte sehen wie leicht es wäre. Wenn sie mit den anderen menschlichen Schülern sprach analysierte ich jedes Wort und jeden Tonfall. Jedesmal schmeckte ich die Luft um das Mädchen. aber nicht die Wahrheit. An diesem Nachmittag. genau wie am Tag zuvor. Ich konnte so tun. sie zu lieben. es war wie am ersten Tag – Feuer und Verlangen und verzweifelte Gewalt die danach verlangte auszubrechen. Das musste Alice gemeint haben. als könnte ich mit dem schmerzenden Durst besser umgehen. und ich etwas Luft brauchte um zu sprechen. eine Hand nach der anderen. als würde sie ihren Zuhören das sagen. die ich mit meiner Gabe beobachtete. Jede ihrer Bewegungen.

Bella war gut.ich lag falsch. Nur ein höfliches Lächeln. Das hätte mich verrückt gemacht – oder sogar meine Entschlossenheit gebrochen. der sie von allen anderen Menschen unterschied nicht bemerkt. Wer hätte gedacht. hätte ich diesem nervenden Jungen dankbar sein sollen. meine Wenigkeit. dachte sie auch nicht an mich. Diese hilfreichen Entdeckungen ließen mich gegenüber dem Junge nicht auftauen. dass sie sich eher anhörte wie ein Elternteil dass von seinem Kind erzählt. Er hatte die Selbstlosigkeit. Er wurde sich ihrer immer sicherer. und dachte nicht an die Güte hinter dieser Geduld. Durch die Unterhaltung mit Mike. Nach dem Unfall dachte er. Eric Yorkie und sogar. Er hörte nicht die Geduld in ihrer Stimme. wenn sie Interesse an seinen weitläufigen Geschichten vorgab. denn sie schien ihn seinen erdachten Rivalen vorzuziehen – Tyler Crowley. Ich wollte nicht. er brachte sie mehr zum Reden als die anderen. während die Zeit verging. ermutigt durch ihr lächeln. ignorierte sie mich. Ich lernte so viel über sie durch diese Unterhaltungen – ich vervollständigte immer noch meine Liste – aber andererseits. Mikes Hilfe bei diesem Projekt verärgerte mich nur noch mehr. Damals hatte es ihn noch gestört. den Mut. ihr meine Aufmerksamkeit zu schenken. Bella und ich wären durch die Erfahrung zusammengeschweißt. Es half. die schmerzvollste: Bellas Gleichgültigkeit. Er erschaffte sich eine Bella die nicht existierte – ein Mädchen genauso gewöhnlich wie er selbst. aber offensichtlich war das Gegenteil der Fall. die aufschlussreichste von allen. dass so ein gewöhnlicher. so simpel wie sie selten war. langweiliger Sterblicher so ärgerlich sein konnte? Um ehrlich zu sein. dass er ihre kleinen Offenbarungen. wenn sie über ihre Mutter sprach – liebend. nur sporadisch. Mike Newton war die größte Überraschung meiner Qualen. redete ich mir ein. Er wusste nichts über sie. warum auch immer. ihre kleinen Ausrutscher nicht bemerkte. die Zukunft ändern zu wollen – wenn sie mir nicht manchmal die . er konnte den unnormalen Ablauf ihrer ausgesprochenen Gedanken nicht hören. Alle anderen Dinge fügten sich zu einem ganzen zusammen – gütig und bescheiden und selbstlos und liebevoll und mutig – sie war durch und durch gut. Er saß jeden Tag routiniert auf ihrer Seite unseres Tisches und quatschte mit ihr. leicht amüsiert und sehr beschützerisch. die letzte meiner Qualen. als andersherum. Sie versucht nicht noch einmal mit mir zu sprechen. Aber jetzt ignorierte ich sie genauso konsequent wie alle anderen und damit war er zufrieden. Diese besessene Art mit der er Bella ansah – als wäre sie eine Eroberung die er machen musste – provozierte mich fast so sehr wie die geschmacklosen Fantasien die er über sie hatte. Wenn ich sie ignorierte. Und soweit ich es beurteilen konnte. Was dachte sie jetzt? Begrüßte sie seine Aufmerksamkeit? Und zum Schluss. ich interpretierte nur. ich amüsierte mich bei der Vorstellung ihn quer durch den Raum an die hintere Wand zu schleudern… es würde ihn vermutlich nicht allzu schwer verletzen… Mike dachte nicht an mich als Rivale. dass Mike derjenige war der ihre Geheimnisse lüftete. nachsichtig. konnte ich die wichtigste ihrer Qualitäten zu meiner Liste hinzufügen. Das wollte ich selbst tun. dass ich Bella dazu auserkoren hatte. Es war jedes Mal dasselbe. Er bemerkte nicht. Warum sollte sie eine Rolle spielen müssen? Sie war eine von ihnen – ein menschlicher Teenager.

dass Bella ihn fragen würde. verunsicherte ihn. Nur Jasper wusste wie sehr ich mich wandte. Schlimmer als der Tag zuvor. obwohl es das nicht sollte. die anderen waren immer noch misstrauisch weil das Mädchen zu viel wusste. wie früher. Dass sie es bisher noch nicht getan hatte. Meine Stimmung war nicht gerade die beste – angespannter als ich irgendeinem von ihnen zeigte. ich war zu ungeduldig für eine Unterhaltung. Seht normal aus. Jessica. „Bella wird in etwa einer Minute zu Edward blicken. der verhasste Typ mit dem ich es mir nicht erlauben konnte zu konkurrieren. Ich gebe zu. Ich achtete darauf. konsequentes Stillsitzen war typisch für unsere Art. als die Zeit verstrich. da ich mir nicht erlauben konnte sie anzusehen. falls Bella ihn nicht fragte. Alice sehnte sich danach. was für ein Freak ich war. „Es wird nicht passieren. als ich gedacht hätte. Er verstand den Grund für diese Gefühle nicht. Alice seufzte. Bist du jetzt zufrieden? „Für mich ergibt sie eine Menge Sinn. Auf eine seltsame Art und Weise vermisste sie das Mädchen. Ich wusste nicht. Ich versuchte sie auszublenden.“ presste ich hervor. dass sie nur darüber nachdachte. dass es soweit gekommen war! Jetzt war ich ein Teil dieser belanglosen High School Dramen.“ sagte Alice an einem Dienstag im März und die anderen waren darauf bedacht auf ihren Plätzen herumzurutschen und sich wie Menschen zu benehmen. Heute würde ein harter Tag werden. zu wissen. dass sie gar nicht kannte. Mike Newton. dass Bella ihn fragen würde (und ihn darin bestätigte. Ein Ball mit Damenwahl stand aus und er hatte gehofft. dass sie mich hin und wieder aus der Ferne beobachtete. hatte vor. dass er seine Rivalen besiegt hatte). aber es fühlte sich gut an. Jetzt war er hin und her gerissen – ich freute mich über seine Probleme. dass ich ihm nicht nachgeben konnte. Bella heute nach einem Date zu fragen. . warf in Gedanken mit Messern nach Bella.“ Sie schmollte. Ich sah es nicht selbst.gleichen verstohlenen Blicke zugeworfen hätte. du bist besser. verletzt durch sein Zögern und wohlwissentlich was der Grund dafür war. Er wollte nicht „ja“ sagen. ob er mir ihr zu diesem Ball gehen würde. Daran zu denken. Natürlich war es möglich. aber er wollte auch nicht „nein“ sagen und somit ganz auf den Ball verzichten. sich mit dem Mädchen anzufreunden. und – da ich ständig schlecht gelaunt war in den letzten Tagen – ignorierte er es. die ich sonst so sehr verachtet hatte. wie oft sie in meine Richtung sah. Ich wünschte… „Halt dich da raus. was es zu bedeuten hatte. dass ihre Häufigkeit nicht nachließ.“ Sie schnaubte verächtlich. aber Alice warnte uns jedesmal wenn sie kurz davor war zu uns herüberzusehen. aber das machte es nur noch frustrierender. Du hast die Zukunft wieder verschwommen und sinnlos werden lassen. er fühlte den Stress den ich ausstrahlte aufgrund seiner besonderen Fähigkeit die Gefühle anderer zu ertasten und zu beeinflussen. Und wieder hatte ich das Verlangen mich zwischen Bella und Jessicas feindselige Gedanken zu werfen. da er immer noch hoffte. Ich Verstand diesen Instinkt jetzt besser. Es milderte die Schmerzen ein wenig. Es beruhigte mich. so wie sie es in ihrer Vision gesehen hatte. was ich nicht sollte – denn Jessica Stanley hatte ihn gefragt. Alice.

Der Junge war schwach. Egal ob sie sich für jemanden aus dieser glanzlosen Masse entschied oder wartete bis sie aus Forks weg war. Feigling. ganz in weiß. Ich sah sie am Arm ihres Vaters.“ Bella zögerte. . Und nicht nur Schmerz. dass sie ihn um dieses Date bitten würde. „Also. Dieser Schmerz war schlimmer als alles was ich jemals empfunden hatte. dass ich darüber nachdenke. wie ich es schon einmal gesehen hatte – College. Ihr Tonfall hatte etwas missbilligendes.“ sagte er mit gesenktem Blick zu dem Mädchen. Ich lauschte seinen Schritten und erwartete seine Ankunft. Ein Mensch wäre an diesen Schmerzen gestorben – ein Mensch hätte das nicht überlebt. ob ich mit ihr zum Frühlingsball gehe. „Ihr werdet sicher eine Menge Spaß haben. als Mike sich ihres Tonfalls bewusst wurde. Er hatte mit Betroffenheit gerechnet. wenn er die gegenüberliegende Wand mit solcher Wucht traf. Was hatte das schon wieder zu bedeuten? Ein unerwartet heftiger Anflug von Wut ließ mich meine Hände zu Fäusten ballen. denn irgendwann würde sie zu irgendjemandem ja sagen. Ich malte mir aus. ihr Gesicht gerötet vor Glück.“ „Das ist ja toll. Mike hörte die Erleichterung nicht. als sie sich zu Wagners Hochzeitsmarsch vorwärtsbewegte. welches Geräusch sein Körper wohl machte. das sie auf Gegenseitigkeit beruht. Es war schwer nicht zu lächeln. ob du nicht vielleicht vorhattest. ihm wäre es lieber. unwürdige Junge vielleicht nicht derjenige war zu dem Balle ja sagen würde.“ Er rang nach der richtigen Antwort. Es war egal. Er setzte sich wieder auf unseren Tisch und fühlte sich direkt besser aufgrund der vertrauten Situation.“ „Warum solltest du so etwas tun?“ verlangte sie zu wissen. wenn sie den ersten Schritt machte. aber auch einen kleinen Funken Erleichterung. Hochzeit. Er wollte keine Zurückweisung einstecken. Er hatte darauf gewartet. dass fast alle seine Knochen auf einmal brechen würden. mich zu fragen. aus Angst. sah ich die Zukunft viel klarer als Alice sie jemals gesehen hatte. Die Wut sehnte sich nach einem Ventil. als er in Biologie zu Bella hinüberging. sondern unverblümte Wut. Ich sah ihr Leben vor mir. „Jessica hat mich gefragt. der Tag würde kommen. „Ich hab mich gefragt. Dann sammelte er sich. „Naja…“ zögerte er und wäre fast zu feige gewesen es auszusprechen. Sein Gesicht war rot angelaufen – ich war plötzlich angespannt. Obwohl dieser bedeutungslose. ob sie Mikes unausgesprochene Frage mit Ja beantwortete oder nicht. „Ich hab ihr gesagt. an dem sie ja sagen würde. ob… naja. Karriere… Liebe. In diesem kurzen Moment ihres Zögerns. seine Verliebtheit bekannt zu geben bevor sie ihm nicht ein Zeichen gegeben hätte. Mike nahm all seinen Mut zusammen. das wirkte wie eine Einladung – und er sah wieder zu Boden als er weitersprach. Sie war liebenswert und faszinierend und menschliche Männer würden das auch sehen.“ antwortete Bella sofort enthusiastisch.

aber ich stand immer noch unter Schock wegen des Schmerzes – und der Gewissensbisse wegen dem was dieser Schmerz und die Wut in mir ausgelöst hatten. Ich war nicht stark genug. Es gefiel mir nicht. als würde ein Ertrinkender nach Luft schnappen.“ antwortet sie. Dieser Seattle-Trip war eindeutig eine Ausrede um ihm abzusagen – hatte sie nur aus Loyalität ihrer Freundin gegenüber abgelehnt? Sie war selbstlos genug um so etwas zu tun. Ich verstand dieses Gefühl nicht – es war ein Durcheinander aus Schmerz und Wut und Verlangen und Verzweiflung. Ich war eifersüchtig. „Ich fahre nach Seattle diesen Samstag. Das würde ich nicht dulden. Ich würde das Wieso und Warum dieser neuen Erkenntnis bald herausfinden. Wünschte sie sich.“ Ihre Sorge um Jessicas Gefühle fächerte meine Eifersucht nur noch mehr an. tut mir leid. ich konnte es nicht benennen.“ Durch all den Ärger hindurch. wieder argwöhnisch. Ich bemerkte. Die Neugier war nicht so unverhohlen wie sonst – jetzt da ich beabsichtigte alle Antworten herauszufinden.“ sagte Bella sanft. „Ich werde nicht zu dem Ball gehen. du solltest ihre Einladung annehmen. „Du solltest Jess nicht länger warten lassen – das ist unhöflich. du hast recht. wieder klarer wurde. das erste Mal seit Wochen. Alice hatte recht. . Ich drehte mich um. wenn er in diesem Ton mit ihr sprach. ich denke. Würde sie das beruhigen? „Hast du schon jemand anderen gefragt?“ fragte Mike mürrisch. „Mike. Es war eine große Erleichterung. so niedergeschlagen. dass ich mein Interesse verraten hatte. Fast. spürte ich trotzdem Erleichterung in ihren Worten. Mikes Hoffnungen verschwanden. das erste Mal seit über einem Monat. Mikes Tonfall wurde jetzt unangenehm bettelnd. sie könnte ja sagen? Oder waren beide Vermutung falsch? Hatte sie an jemand anderem Interesse? „Ja. Ich unterdrückte ein knurren. Plötzlich wurde ich mir meiner Rivalen bewusst. In diesem Moment würde Alice sehen wie sich die Zukunft wieder änderte.“ murmelte Mike. dass ich fast Mitleid mit ihm gehabt hätte. „Nein. mein Kopf hatte sich Bella zugewandt. stellvertretend für wer auch immer es sein würde. „Warum nicht?“ fragte Mike beinahe unhöflich. um ihren Gesichtsausdruck selbst zu lesen. Er wandte sich von ihr ab und schnitt mir den Blick auf ihr Gesicht durch seine Gedanken ab. So etwas hatte ich noch nie gefühlt.“ Bella war nun etwas brüsker. „Kannst du nicht an einem anderen Wochenende nach Seattle fahren?“ „Nein.“ sagte das Mädchen leicht amüsiert. Der wütende Neid in seinen Gedanken – Neid auf denjenigen den das Mädchen ausgesucht hatte – gab meinem unbekannten Gefühl plötzlich einen Namen. Er warf mir einen finsteren Blick zu. Unter anderen Umständen hätte ich das genossen.wollte ich seinen Schädel mit meiner Hand zerquetschen.

Aber die Schwärze schien ihr keine Angst zu machen. sein boshaftes Verlangen zu stillen. bald. Ihr Schultern schützend hochgezogen. Sie schaute nicht weg. Faszinierend. der mich so lange verfolgt hatte. Es begrüßte die zweigeteilte Zukunft. Sie schüttelte langsam ihren Kopf. als würde ein Hauch meines Atems reichen um sie zu knacken. Sie hatte sich wieder hinter ihren Haaren versteckt. . was ich wirklich wollte. dem zu widerstehen. vielleicht hatte sie meinen Blick gespürt. obwohl ich sie mit unangebrachter Intensität anstarrte und vergeblich versuchte ihre Gedanken in ihren flüssigen braunen Augen zu lesen. sahen so aus. Sie schaute immer noch nicht weg. Sie schaute mir in die Augen mit diesem verwirrten Ausdruck. Sie sah sofort zu mir herüber. Mein letzter Jagdausflug war fast zwei Wochen her. Ich sah die Antwort in seinem Kopf als ich ihm einen kurzen Blick zuwarf. als versuche sie irgendeinen Gedanken loszuwerden. und wenn ich in der Lage gewesen wäre Tränen zu produzieren. Ich sah dir Reflektion meiner Augen in ihren und sie waren schwarz vor Durst. das war nicht der sicherste Tag um meinen Willen zum bröckeln zu bringen. sah ich keine Notwendigkeit mehr darin. Sie waren voller Fragen statt Antworten. Das Monster war noch stärker als zuvor. Sie hatte ihre Augen geschlossen und die Hände an die Schläfen gepresst. so sanft. Ich wusste dass diese Gefühle wiederkommen würden. Was dachte sie bloß? Ich war kurz davor die Frage laut auszusprechen als Mr. die ihm eine fünfzig-fünfzig Chance gab. „Der Krebs-Zyklus. ich starrte wieder zu dem Mädchen. Das Monster frohlockte. aber ich konnte zwischen den Strähnen erkennen. Die Stimme von Mr. Ihre delikaten Finger. dass der Kampf sowieso schon verloren war. Ich atmete kurz ein. ein umwerfendes Rot verfärbte ihre Haut. Frustrierend. hätten sie meine Augen gefüllt. In dieser Sekunde spürte ich weder die Gewissensbisse. Die dritte mögliche Zukunft die ich allein durch Willenskraft hatte aufbauen wollen fiel in sich zusammen – zerstört von gewöhnlicher Eifersucht – und das Monster war so viel Näher an seinem Ziel. Sie erwiderte meinen Blick nicht. noch die Wut. Banner meinen Namen rief. Was hatte ich getan? Mit dem Wissen. Als hätte ich gewonnen statt verloren. dass ihre Wangen dunkelrot angelaufen waren. aber in diesem Moment fühlte ich mich seltsam beflügelt. ihr zartes Handgelenk – sie waren so zerbrechlich. aber sie wickelte eine Strähne ihres vollen Haares nervös um ihren Finger. Die Gewissensbisse und die Schuldgefühle brannten gemeinsam mit meinem Durst.“ Durst brannte in meiner Kehle – spannte meine Muskeln und füllte meinen Mund mit Gift – ich schloss meine Augen und versuchte mich trotz des Verlangens nach ihrem Blut das in mir aufflammte zu konzentrieren. noch die Schuldgefühle. Dem Monster gefiel es. Banner holte sie aus ihrer Starre und sie öffnete langsam ihre Augen.

Ihre Lippen fest zusammengepresst. Das es besser für sie war. zu wertvoll um dieses Schicksal zu verdienen. so wie sie dachte? Nein. Ich würde so vertrauenswürdig sein. Warum tat sie es dann? „Was willst du dann. Es enttäuschte mich. Nicht wenn ich es verhindern konnte. Sie zögerte bevor sie mich ansah. Ich wollte lächeln. Die Glocke läutete und sie suchte ihre Sachen zusammen ohne mich noch einmal anzusehen. Ich wollte ihr Misstrauen nicht verdienen auch wenn ihr Vertrauen zu gewinnen unmöglich war. erst der eine Weg. Aber was sollte ich ihr antworten? Die Wahrheit. „Bella?“ sagte ich. mir nicht zu trauen. misstrauisch. dann der anderen. genau wie ihre Wut irgendwie liebenswert war. wirklich. Die kurze Stunde mit ihr verging viel zu schnell. Sprach ich wieder mit ihr. wie ich konnte. wäre er jetzt schneller geworden. nein. Wenn ich einen Herzschlag gehabt hätte. dass mein Leben auf ihres prallte. Könnte ich das? Sie öffnete ihre Augen. entschied ich. Meine Willenskraft lag in Trümmern. dass ich weitersprach. Nein. Ich war mir nicht sicher. Das entsprach mehr der Wahrheit als sie je erfahren würde. „Ich bin sehr unhöflich zu dir. Ich konnte nicht erlauben. „Es tut mir leid. . zu gut. was ich auf diese Frage antworten sollte.“ sagte ich zu ihr. nicht in der Lage mich zurückzuhalten. was mich frustrierte. Das Monster in mir zischte vor Frustration als ich ins Wanken geriet. Edward?“ Der Klang meines Namens aus ihrem Mund machte seltsame Dinge mit meinem Körper. hastige Atemzüge um meinen Durst zu bekämpfen. Sie schloss ihre Augen. Sie wartete darauf. immer noch wachsam. Aber ich konnte mich auch nicht von ihr fernhalten. aber ich konnte auch nichts anderes erwarten. Das war keine normale menschliche Art eine Unterhaltung zu führen. Ich erinnerte mich selbst daran. „Sprichst du jetzt wieder mit mir?“ In ihre Stimme lag Abneigung die. antwortete sie. Es war unverzeihlich wie ich sie nach dem Unfall behandelt hatte. Aber so ist es besser. Mit immer noch geschlossenen Augen. nicht wirklich. Alice hatte recht. „Nein. Ich würde es zumindest versuchen. Ich konnte das nicht tun. wenn ich weiterhin unhöflich zu ihr wäre. es zerstörte. Unglücklicherweise konnte ich mich nur für die belanglosen Dinge entschuldigen. Sie atmete tief ein ohne die Augen wieder zu öffnen. ihr Ausdruck war abweisend. Sie war zu zerbrechlich. Es schnitt mir den besten Weg zu ihren Gefühlen ab. nein. aber ich starrte sie nur an und versuchte ihr Gesicht zu lesen. Ich nahm kurze. von jetzt an. „Was?“ sagte sie endlich. während ich zwischen Pest und Cholera wankte. dass sie allen Grund hatte.“ Es wäre besser für sie.“ erkläre ich ihr.

„Ich verstehe nicht.“ erwiderte ich genauso kühl. war es unmöglich ihre Wut nicht amüsant zu finden.“ sagte sie mit kühler reservierter Stimme. Sie ging steif. Sie war schließlich ein cleveres Mädchen. „Es wäre besser. Statt sich nach ihnen zu bücken. „Gern geschehen.“ gab sie zurück. Was wusste sie von meiner Reue? „Reue? Was denn bereuen?“ fragte ich sie. geschockt.“ Wie verwirrend und unverständlich ihr Gehirn arbeitete! Sie schien nicht wie andere Menschen zu denken. dass ich das schon mal zu ihr gesagt hatte – kurz bevor ich ein Versprechen gebrochen hatte.“ Soviel würde sie sicher verstehen. . was du meinst. diesmal vor Wut. Das musste die Erklärung für ihre mentale Stille sein. „Du weißt gar nichts. Der einzige Grund weshalb ich froh war überhaupt zu existieren. Ich schaute ihr so lange hinterher bis sie außer Sichtweite war. Sie war ganz anders. Wie konnte sie so etwas von mir denken? Wie konnte sie meine einzige gute Tat in diesem Durcheinander in Frage stellen? „Du denkst ich würde es bereuen. dein Leben gerettet zu haben?“ „Ich weiß. wenn wir nicht befreundet wären. Ich gab ihr ihre Bücher zurück und achtete darauf sie dabei nicht zu berühren. „Vertrau mir. Niemand konnte mich sehen. „Dann hättest du dir die Reue sparen können. stand sie steif da und schaute nicht mal runter. Ihr Tonfall verärgerte mich wieder. Sie stapelte laut ihre Bücher aufeinander und marschierte zur Tür ohne mich noch eines Blickes zu würdigen. dass du das tust.“ Ich Augen verengten sich und ich erinnerte mich. Ich erstarrte. Sie richtete sich wieder auf und stapfte zum Unterricht. Ich kämpfe um ihr Leben seit dem ersten Moment in dem ich ihren Duft aufgeschnappt hatte. Ich zuckte zusammen. als ob sie überlegte. Ihre Einschätzung meiner Absichten ließ mich aufkochen. Sie warf ihren Kopf zurück und schlug wieder ihre Zähne aufeinander. Ich schaffte es. die Bücher einfach liegen zu lassen. Ihre Wangen waren wieder rot. ohne auf ihre Füße zu achten und stolperte über die Fußleiste. „Dass du nicht zugelassen hast. Das einzige wofür ich mich nicht schämte. Wie konnte sie sowas denken? Ihr Leben zu retten war das einzig richtige was ich getan hatte. „Danke. Obwohl ich verärgert war. Sie wollte sich gerade bücken und erstarrte dann.“ Ich starrte sie schockiert an.“ Ich versuchte sie so deutlich es ging zu warnen. „Schade. nicht zu lachen. dass du das nicht schon früher herausgefunden hast. Sie strauchelte und ihre Bücher fielen auf den Boden. dass der blöde Van mich zerquetscht!“ brachte sie bissig hervor.“ sagte sie wütend. seid ich ihr das erste Mal begegnet bin. als sie ihre Zähne aufeinanderschlug – sie erinnerte sich natürlich auch daran. Ich huschte an ihre Seite und hatte ihre Bücher aufgesammelte bevor sie nach unten blickte.

aber er konnte die offensichtliche Veränderung in mir sehen. Es musste noch eine Wahl geben. „Hi. Hoffnungsvoll? Sah es so für die Außenwelt aus? Ich erwog die Idee von Hoffnung zu sprechen. „Hi. Ich sah Bella wie sie die Turnhalle verließ und positionierte mich so. Ich versuchte eine Lösung zu finden… Ich beachtete Emmett nicht besonders bis die Stunde fast vorbei war. War sie bestürzt.“ hörte ich sie freundlich sagen. Er beobachtete mich misstrauisch. Spanisch nahm ich nur verschwommen war. er lehnte an ihrem Truck wo sie ihm nicht aus dem Weg gehen konnte. Bella. Das musste ich mir ansehen. Also konnte ich das Mädchen nicht ignorieren. Aber ich musste nicht lange überlegen. „Ähm. dachte er amüsiert von meiner seltsamen Bitte. während wir zum Volvo gingen und fragte mich auf was ich denn genau hoffen konnte. dass sie mich nicht sehen konnte. . Sie erstatte für einen Moment. Er fragte sich. oder erfreut? Eric konnte ihr nicht in die Augen sehen. „Was gibt’s?“ fragte sie während sie ihren Truck aufschloss ohne auf sein ängstliches Gesicht zu achten. irgendeine feine Balance. Das war offensichtlich. Eric. ich hab mich nur gefragt… ob du vielleicht mit mir zum Frühlingsball gehen möchtest?“ Seine Stimme überschlug sich. was passiert war. Dann sah sie auf. Eric und Tyler hatten gehört – mit Genugtuung – dass Mike abgewiesen worden war und bereiteten ihre Schritte vor. Er grübelte über meinen neuen Gesichtsausdruck und kam zu dem Ergebnis. „Warte hier auf die anderen. zuckte aber dann mit den Schultern und nickte. dann fing sie sich wieder und ging weiter. Er war besorgt – Emmett war nie besonders feinfühlig was die Gefühle anderer anging. Was wenn dieser schlaksige Typ mit seiner unreinen Haut auf irgendeine Art attraktiv für sie war? Eric schluckte laut. Mrs. dass ich mich entscheiden musste sie zu verwandeln oder zu töten? Das konnte nicht die einzig mögliche Zukunft sein. Tylers Kurs musste länger im Klassenzimmer bleiben aufgrund einer Ankündigung weshalb er sich beeilte sie noch einzuholen bevor sie ihm entkam.“ Sie schien seine Nervosität nicht zu bemerken. Ich war so sensibel für alle Gedanken die sich um das Mädchen drehten. als sie an mir vorbeilief. meine Aufmerksamkeit erregte. hielt ich mich bereit um im richtigen Moment an ihnen vorbei zu laufen. Ich war plötzlich und unerwartet wütend. Goff kümmerte sich nicht um meine Geistesabwesenheit – sie wusste dass mein Spanisch besser war als ihres und sie räumte mir sämtliche Freiheiten ein – ich konnte in Ruhe nachdenken. Ich sah wie sie sich versteifte. als sie den Jungen an ihrem Truck stehen sah. den Köpfen meiner Rivalen. dass der Klang von Bellas Namen in den Köpfen meiner…. okay?“ murmelte ich zu Emmett. Aber bedeutete das wirklich. das musste ich wohl zugeben. also konnte ich ihren Ausdruck nicht in seinen Gedanken sehen. dass den unerbittlich finsteren Ausdruck aus meinem Gesicht vertrieben hatte. dass ich Hoffnungsvoll aussah. Als sie sich Erics Hinterhalt näherte. Eric stand schon in Position. Der Junge hat seinen Verstand verloren.

Ich setzte meinen Volvo zurück und versperrte ihr den Weg. dass es falsch war. . Eric stolperte vorwärts ging in die Entgegengesetzte Richtung von seinem Auto. „Ich dachte. aber sie bemerkte ihn nicht. beobachteten mich und versuchten herauszufinden. Sie sah aus als würde sie jetzt lieber einen Panzer fahren statt diesen rostigen Chevy. Ich könnte nie ein durchschnittlicher Typ sein. dennoch war es eine Enttäuschung. zuzusehen. Tyler rannte zu seinem Wagen und fuhr direkt hinter sie in die Schlange. es wäre Damenwahl. dass er sie erreichte. obwohl ich wusste. Mal wieder. „Danke dass du fragst. aber unentschuldbare Neugierde hielt mich davon ab. aber was wusste ich schon von Bellas Vorlieben? Vielleicht mochte sie durchschnittliche Typen… Bei dem Gedanken zuckte ich zusammen. Sein einziger Gedanke war Flucht. Sie schaute finster auf meinen Wagen ohne meinen Blick zu erwidern. In dem Moment ging ich an ihr vorbei und hörte ihren erleichterten Seufzer. schon. Wie dumm von mir. aber er hatte ihnen mein seltsames Benehmen beschrieben und sie gingen langsam. er rannte fast weil er sie unbedingt noch erwischen wollte bevor sie davonfuhr. Ich schätze Tyler als Rivalen ab. Sie drehte sich nach dem Geräusch um. was ich vorhatte.“ Davon hatte er schon gehört. Er klopfte an die Scheibe. dass er ihre Nasenspitze sehen konnte.“ sagte sie. Er wartete kurz und dann verließ er seinen Wagen und hastete zu ihrer Beifahrertür. weil er Mikes Vorrecht respektierte. der in jeder Hinsicht ein Monster war? Sie war zu gut für ein Monster. Dieser Bedauernswerte Junge verärgert mich nicht so sehr wie Mike Newton. Aber was. er hatte nur so lange gewartet um sie zu fragen. wie es ausging. „Naja. aber ich empfand auch kein Mitleid mit ihm als Bella ihm mit sanfter Stimme antwortete.“ murmelte er und traute sich sein Augen gerade so weit zu heben. Ich wollte aus zwei Gründen.“ „Klar. wollte ich ihre Reaktion beobachten. „Oh. wenn ich nicht die Möglichkeit hatte. Ich lachte. „Dann vielleicht ein Andermal. wenn Tyler seine Chance verpasste nur um sie später zu kontaktieren.“ gestand er.dann wollte ich das auch wissen. durchschnittlich und unbedeutend. mich als ein Rivale um ihre Zuneigung zu sehen. aber ich bin an dem Tag in Seattle. aber ich blickte stur geradeaus und versuchte meine Mundwinkel davon abzuhalten amüsiert zu zucken. Wenn – wie ich mir überlegt hatte – diese ganze Aufmerksamkeit unangenehm für Bella war. Aber wenn dem nicht so war – wenn Tylers Einladung die war auf die sie gewartet hatte . Ich sollte sie entkommen lassen. Er winkte ihr zu um ihre Aufmerksamkeit zu ergattern. Emmett und die anderen waren schon auf dem Weg. Er wirkte auf mich ermüdend. Er war Mutiger und Selbstsicherer als die anderen beiden. Dann biss sie sich auf die Lippe als würde sie bedauern ihm ein Schlupfloch geboten zu haben. Das gefiel mir. Ich beobachtete das Mädchen durch meinen Rückspiegel.“ sagte sie nervös. das richtige zu tun. Wie könnte sie etwas für jemanden empfinden. dankbar für mein seltsames Verhalten. Tyler war hinter mir.

ihre Stimme verärgert. Es befriedigte mich zu sehen wie sie erbleichte als ihr klar wurde. das hat Mike auch gesagt. Der Entsetzte Ausdruck in ihrem Gesicht war unbezahlbar.?“ wollte sie fragen.“ sagte Tyler. „Also. „Wirst du mich fragen ob ich mit dir zum Frühlingsball gehe?“ fragte er und verschwendete keinen Gedanken daran zurückgewiesen zu werden. Ich schüttelte nur meinen Kopf während ich von erneutem Lachen geschüttelt wurde als Bella ihren lauten Motor wütend aufheulen ließ. die sie ausführen wollten. Sie erschrak und starrte ihn verwirrt an. immer noch verärgert. sie schien Probleme damit zu haben. „Ja. Tyler.“ sagte sie. Was ist so lustig? Wollte Emmett wissen. „Das ist nicht fair! Worauf soll ich denn warten?“ „Ich hab mich noch nicht entschieden. „Ja. „Ich stecke hinter Cullen fest. Tyler. was er vorhatte. als würde sie sich wieder einen Panzer wünschen.“ „Aber warum . Tyler. Ich bog in unsere Einfahrt ein – erhöhte die Geschwindigkeit. Er sagte mir. „Ich hatte gehofft du wolltest ihn nur nicht verletzen.“ sagte sie.“ Ihre Augen funkelten und wurden dann kalt. Ich musste immer wieder kichern wenn ich an Bellas Gesicht dachte. Außerdem war ihr Gesichtsausdruck das lustigste was ich je gesehen hatte. wenn du das kannst.“ . sie waren verwirrt darüber dass ich ausnahmsweise mal vor Lachen bebte. Er zuckte mit den Schultern. Aber ich fuhr los. Eine Sekunde später kurbelte sie das Fenster herunter.“ Er akzeptierte ihre Entschuldigung. während wir hier feststecken. „Tut mir leid. Meine Familie erreichte den Wagen. „Ich wollte dich nur etwas fragen.“ Er stolzierte zurück zu seinem Wagen. ich weiß. „Ich bin nicht in der Stadt. Alice. „Sorry.“ Sie nannte meinen Nachnamen in einem rauen Tonfall – sie war immer noch sauer auf mich. dass ich darauf gewartet hatte. „Und hör auf dich wie ein Idiot zu verhalten. kann ich jetzt mit Bella reden?“ fragte sie plötzlich. den ihre Stimmung nicht abschreckte. „Fahr los!“ zischte Rosalie ungeduldig. Es war gut.“ schnappte ich.“ Sein Grinsen war schelmisch. ohne vorher über ihre Worte nachzudenken. Sie sah aus. seine Selbstsicherheit war ungetrübt. Niemand sprach mit mir auf dem Heimweg.“ Ihre Worte störten mich nicht – ich hatte zu viel Spaß. wirkte aber kein bisschen so als würde es ihr leid tun. Wir haben ja immer noch den Abschlussball. statt alles in meinem Blickfeld mit mörderischen Blicken zu bestrafen. was ich nicht so verzweifelt wissen wollen sollte – dass sie keinerlei Gefühle für irgendeinen dieser menschlichen Typen hatte. jetzt wo keine Zeugen mehr da waren – Alice ruinierte meine Stimmung. was mich vorgewarnt hätte. „Ich werde wirklich nicht hier sein.“ erklärte sie ihm. „Nein. „Kein Problem.

stattdessen ging ich auf die Jagd.“ sagte Rosalie selbstgefällig. Ich baumelte mit einer Hand an der Regenrinne über dem Fenster und schaute hindurch. Wie konnte ich besser sein.“ Bellas zwei Schicksale waren wieder klar und deutlich in ihrem Kopf. dass der nächste Tag nicht schnell genug kommen würde. Ich hatte Glück zu dieser Jahreszeit über ihn zu stolpern. Mein Atem stockte. dass ich einen sicheren Abstand zu ihr wahren würde. aber ich konnte es mir jetzt nicht mehr leisten durstig zu sein. Aber heute wollte ich nicht rennen. trank mehr als nötig. Als ich realisierte. Ich wollte nur wissen. Edward. dass es unangenehm war. stellte sich wieder dieses beflügelte Gefühl ein. zumindest in dieser Nacht. Es war ihr Zimmer. der Polizeiwagen ihres Vaters in der Einfahrt. Die wenigsten Menschen bauten dort Schlösser ein. aber die weniger noble Seite in mir gewann und ich fuhr fort mit meinem unvertretbaren Plan. Die anderen hatten vereinbart morgen jagen zu gehen. Es war schon nach Mitternacht und Bellas Haus war dunkel und still. Ich umrundete die offene Fläche und erklomm die Hauswand in einer halben Sekunde. Ich beschloss zuerst die Fenster in der oberen Etage zu versuchen. Die Vordertür war vermutlich abgeschlossen – nicht dass das ein Problem gewesen wäre. als alles andere? Ich war jagen gegangen um mich auf den nächsten Tag vorzubereiten. ihre Decke lag auf dem Boden und ihr Bettlaken war unter ihren Beinen verdreht. wo sie war. aber als ich nicht mehr weiterjagen konnte. „Wenn ich sie doch sowieso umbringen werde?“ Alice zögerte eine Sekunde. Ich nahm die letzte enge Kurve mit neunzig Meilen und kam mit quietschenden Reifen wenige Zentimeter vor der hinteren Garagenwand zum stehen. Ich wusste. Ihr Truck stand am Straßenrand. übersättigte mich wieder – eine kleine Elchherde und ein Schwarzbär.“ gab sie zu. war der Sonnenaufgang immer noch stundenlang entfernt und ich wusste. Während ich sie beobachtete drehte sie sich unruhig hin und her und warf einen Arm über ihren Kopf. „Viel Spaß bei deinem Lauf. Ich konnte sie in dem schmalen Bett sehen. Ich beobachtet das Haus vom Wald aus. Ich war so voll. Ich war viel viel schlimmer. Ob sie die Gefahr in ihrer Nähe spürte? Ich schreckte zurück als ich sah wie sie sich wieder hin und her warf. Das Monster war unruhig aber gesättigt. „Ein Punkt für dich. Es gab keine bewussten Gedanken in der Nachbarschaft. Ich übertrieb es ein wenig. aber ich wollte keine zertrümmerte Tür als Beweis hinterlassen. „Warum willst du sie überhaupt kennenlernen?“ murmelte ich mürrisch. Sie schlief unruhig. als ich aus dem Auto stürmte. als irgend so ein Spanner? Ich war nicht besser. „Was auch immer. Ich wollte nur ihr Gesicht sehen. . Warum war das nicht genug? Warum musste ihr Duft so viel stärker sein. dass ich mich auf die Suche nach dem Mädchen machen würde. Ich haderte mit mir auf dem ganzen Weg zurück nach Forks. der an den östlichen Teil des Grundstücks angrenzte.

. dachte ich ironisch. würde sie schreiend wegrennen vor angst. aber es klemmte da es vermutlich lange nicht genutzt worden war. Es war so offensichtlich. Vielleicht war ihr Traum zu Ende. wenn ich geatmet hätte. Ein Stapel Bücher lag neben ihrem Bett. mit den Buchrücken zu ihr hin. Ihre Lippen bebten und dann öffneten sie sich. Oder hätte mir den Atem geraubt. es war nicht verschlossen. dass meine einzige Wahl darin bestand zu versuchen wieder weg zu gehen? Die anderen konnten mich jetzt nicht davon abhalten. Ich prüfte das Fenster. Und jetzt – ihre dunklen Haar zerzaust und wirr um ihr blasses Gesicht. „Okay. Die Neugierde gewann die Oberhand über den Ekel vor mir selbst. als gehöre er in ein Museum für überholte Technologie. dass das genau die richtige Reaktion wäre. aber ich fand keinen Ausweg. würde es sie ängstlich zurückschrecken lassen. Ich wollte unbedingt die Titel ihrer Bücher und CDs lesen. Ich erinnerte mich an ihren ersten Tag in Biologie… und ich wusste. warum ich sie nicht sofort für wunderschön gehalten hatten. Sie zu verletzen war nicht erträglich. Die Verlockung dieser ungeschützten. Aber wenn ich mich jetzt an ihr Gesicht in ihren Gedanken erinnerte. Ich konnte nicht mit den menschlichen Jungs konkurrieren. Aber vorher erlaubte ich mir einen langen Blick auf ihr Gesicht. der aussah. Es würde keine Vermutungen geben. Ich lockerte meine Finger um mich fallen zu lassen. Ich schob es langsam zur Seite. ihre Züge unbewusst entspannt. ihre vollen Lippen leicht geöffnet – sie raubte mir den Atem. und CDs verteilt um ihren billigen CD-Player – die CD obenauf war nur eine klare durchsichtige Hülle. Mom. die sich sofort in die verknallt hatten. Bedeutete das. Wie könnte sie etwas anderes in mir sehen? Wenn sie die Wahrheit über mich erfahren würde. stattdessen setzte ich mich in den alten Schaukelstuhl am anderen Ende des Raumes. es quietsche bei jedem Millimeter. Schuhe lagen auf dem Boden verstreut. Wie das typische Opfer in einem Horrorfilm. Sie sprach nicht mehr. Die kleine Falte war wieder zwischen ihren Augenbrauen und ihre Mundwinkel hingen herunter. nichts was die Gedanken von irgendwem wieder auf den Unfall lenken könnte. unbewusst ausgesprochenen Gedanken war unglaublich verführerisch. Ihr Zimmer war klein – unorganisiert aber nicht unordentlich. Ich war ein Monster. Balle redete im Schlaf. Ich schlüpfte leise durch das halb geöffnete Fenster. Meine Abwesenheit würde niemanden in Gefahr bringen.“ murmelte sie. Ich schwanke wie heute Nachmittag. Ich starrte in ihr Gesicht und versuchte die Zukunft erträglicher zu machen. Nächstes Mal sollte ich etwas Öl mitbringen… Nächstes Mal? Ich schüttelte angewidert meinen Kopf. Papierstapel lagen neben einem Computer. in diesem abgetragenen T-Shirt voller Löcher und in schäbigen Jogginghosen. auch wenn diese speziellen Jungs nicht ihr Interesse weckten. aber ich hatte mir geschworen auf Distanz zu bleiben. konnte ich nicht verstehen. Hatte ich wirklich mal gedacht sie sähe durchschnittlich aus? Ich dachte an diesen ersten Tag und meine Abneigung gegen die Jungs. Es war nicht friedlich.

dass ich jetzt das richtige tat. dass jetzt mitten in meiner schwärzesten Nacht die Sonne aufging? In dem Moment als ich ein Vampir wurde. Wir waren alle gefroren. Es musste. wenn ich sie zu diesem blöden Tanz eingeladen hätte. Also wie war es möglich. als ich meine Seele und meine Sterblichkeit unter den sengenden Schmerzen der Verwandlung gegen Unsterblichkeit eingetauscht hatte. Sie wollte. Sie würde mich niemals so sehen als wäre ich es wert geliebt zu werden.“ seufzte sie. Mit den anderen war es ganz genauso. war ich wahrhaftig gefroren.“ murmelte sie sanft. Ich hatte gesehen wie es mit Carlisle passiert und ein Jahrzehnt später mit Rosalie. mein Blick auf ihre ungeöffneten Augen geheftet. ihre eilig gemachten Pläne über den Haufen geworfen hätte und mit mir zum Ball gehen würde. beständig und unveränderlich. Niemals. aber es gab keine Worte die stark genug waren um das zu beschreiben. dass ich bei ihr blieb. „Edward. dass sie. wer immer er war. Mein Leben war eine unendliche. war das etwas Seltenes und andauerndes. ich konnte mir nicht länger einreden. wenn ich jetzt ging denn Bella würde mich nie so sehen wie ich mir wünschte. Als ich wieder an die Oberfläche kam. „Edward. Mein Körper war mehr Stein als Fleisch. Lebende Steine. „Bleib. Für einen langen Moment. war ich nicht mehr derselbe Mann der ich vorher gewesen war. rollte sich auf die Seite – immer noch tief schlafend und träumend. Und ich könnte ihn nicht mal – wenn das Ja eines Tages gesagt wäre – jagen und töten. Es wäre egal. Ich selbst bin auch gefroren – meine Persönlichkeit. versank ich darin. Liebe hatte sie für die Ewigkeit verändert. Wenn sich doch einmal etwas für einen von uns veränderte. dass sie mich sah. meine Vorlieben und Abneigungen. dort in ihren Träumen. immer Nacht für mich sein. Mehr als achtzig Jahre waren vergangen seit Carlisle Esme gefunden hatte und dennoch . kaltes Herz brechen? Es fühlte sich so als würde meins brechen.“ Sie träumte von mir und es war kein Albtraum. meine Stimmungen und meine Bedürfnisse.“ sagte Bella. Ich erstarrte. Bitte… geh nicht. notwendigerweise. aber ihre Stimme war so klar… Sie seufzte einen leisen Seufzer und dann wurde sie wieder unruhig. Es war albern von mir zu glauben. unveränderliche Nacht. Ich schuldete es ihr. Konnte ein totes. dass ich nur Gefahr lief das Mädchen zu lieben. weil sie ihn verdient hatte. Es war jemand anderes. jemand menschliches und warmes. Sie träumte von mir. Ist sie aufgewacht und hatte mich hier entdeckt? Sie sah aus als schliefe sie. alles war so geblieben. Ich war nicht derjenige zu dem sie ja sagen würde. „Geh nicht. Sie verdiente Glück und Liebe mit wen auch immer sie auswählte. Konnte ein totes. kaltes Herz wieder schlagen? Es fühlte sich so an als wäre meins kurz davor. Ich versuchte die Gefühle die mich durchfluteten in Worte zu fassen.

Ich würde dieses zerbrechliche menschliche Mädchen immer lieben. und dann noch einen. dass ich jetzt nicht stark genug dafür war. Ich blickte auf ihr bewusstloses Gesicht und fühlte wie mich diese Liebe bis in den kleinsten Winkel meines steinernen Körpers ausfüllte. ihr ihre Seele zu rauben nur damit ich sie für immer behalten könnte. Alice hatte nur zwei Zukunftsvisionen für Bella gesehen. für den Rest meiner unendlichen Existenz. Ich würde keine Fehler machen. dass ich Fehler machte. Dennoch konnte ich das Monster in mir jetzt nicht spüren. wenn ich irgendeine Art von Beziehung mit ihr führen wollte. Sie hatte mich verwirrt – was könnte passieren. ein kleines Lächeln auf den Lippen. Ich würde jeden meiner Atemzüge kontrollieren müssen. Sie schlief jetzt friedlicher. Sie zu lieben würde mich nicht davon abhalten sie zu töten. Daran würde ich arbeiten. Endlich verstand ich die zweite Zukunftsvision. Ich würde immer einen Sicherheitsabstand einhalten müssen. So würde es auch immer für mich sein. Könnte ich das schaffen? Mit ihr zusammen sein und sie ein Mensch bleiben lassen? Mit voller Absicht nahm ich einen tiefen Atemzug. es wäre ein schrecklicher Unfall. Vielleicht hatte die Liebe es für immer zum Schweigen gebracht. Ich wusste. Sie verdiente etwas Besseres. ihr Leben zu beenden. aber ich kämpfte dagegen an. wie ich in unverzeihlichem Egoismus meinen Vater um diesen Gefallen bitten konnte. schmiedete ich einen Plan. wenn ich die Balance halten könnte. Ich würde mich daran gewöhnen müssen. und jetzt verstand ich sie beide. Ich nahm einen weiteren brennenden Atemzug. plante und atmete. Wenn ich sie jetzt tötete. Ich beobachtete sie weiter während sie schlief bis die Sonne hinter den östlichen Wolken aufging. Mein Kopf begann zu schwimmen. Ich liebte sie. ein dünnes Seil auf dem ich vielleicht laufen konnte. . weshalb Bella in diesem Unsterblichen halben Leben gefangen sein sollte? Jetzt – am Boden zerstört vor Verlangen nach dem Mädchen – konnte ich verstehen. So würde es immer für sie sein. Aber vielleicht war ich stark genug die Zukunft auf einem anderen Weg zu überlisten. Ich würde unglaublich vorsichtig sein müssen. ihr Parfum lag auf jedem Gegenstand. ließ mich von ihrem Duft durchströmen wie ein Lauffeuer. also würde ich versuchen stark genug zu sein um sie zu verlassen. Aber ich sah noch eine andere Zukunft. konnte es nirgendwo in mir finden. wenn ich es zuließ. wäre es nicht absichtlich. Der Raum war angereichert mit ihrem Duft.blickte er sie jedesmal mit den Augen eines frisch verliebten an. Während ich sie beobachtete. Ich würde niemals meine Zurückhaltung fallen lassen können. Ihn darum bitten.

Das würde mich nicht davon abhalten. wenn ich ihr nachlief. es war sowieso besser für sie. wo mich keiner sehen konnte. Ihr Herzschlag beschleunigte sich – vor Wut? Aus Angst? Dann senkte sie ihren Blick. Ich war so ein arroganter Blödmann. „Was mache ich denn?“ Sie streckte ihre Hand aus und ich ließ den Schlüssel in ihre Handfläche fallen. „Einfach so aus dem Nichts auftauchen. in eine tiefe Pfütze. Ihr Autoschlüssel fiel ihr aus der Hand als sie ausstieg. aber ich war schneller. Ich atmete tief durch. Es war seltsam. Ich lehnte mich an ihren Truck als sie sich aufrichtete. Naja. Sie machte es mir leicht. „Was sollte der Stau gestern?“ fragte sie ohne mich anzusehen. dass ich zwischen den dichten Bäumen die den Parkplatz umrahmten stand. sich daran zu erinnern. sich nichts aus mir zu machen. ich kann nichts dafür. Sie fuhr auf den Parkplatz und warf einen langen finsteren Blick auf meinen Volvo bevor sie in die am weitesten entfernte Parklücke fuhr. wenn sie sich nichts aus mir machte.“ erläuterte sie. dass sie immer noch sauer auf mich war und zwar aus gutem Grund. „Wie machst du das?“ verlangte sie zu wissen. Sie drehten sich nicht zu mir um. dass sie vorbei zu sein schien. Ich rannte zur Schule und kam nur wenige Sekunden nach meinen Geschwistern dort an. Ich hörte wie Bellas Truck laut um die Ecke polterte und ich hielt hinter einen Suburban. das ihr nicht auffiel? Hörte sie. Meine ganzen Planungen und Überlegungen waren vollkommen irrelevant. Ja. als gäbe es mich nicht statt mich zu Tode reizen?“ Immer noch sehr wütend. „Ich dachte du wolltest so tun. sie war immer noch sauer. sog ihren Duft ein. die Stirn in Falten gelegt. Ich trat leise hervor und überlegte. „Bella. Ich wollte über mich selbst lachen – oder mich treten. Ich wartete bis niemand hinsah und stolzierte lässig zwischen den Bäumen hervor auf den überfüllten Parkplatz. Sie bückte sich danach. dass meine Stimme sich liebkosend um ihren Namen legte? Sie blickte mich finster an. fast schon witzig. wie ich am besten auf sie zugehen konnte. Ich wich Esmes fragenden Augen aus und zog mich schnell um. die Dinge gerade zu rücken.Ich kam nach Hause. dass du so unaufmerksam bist. mein Humor schien sie kalt zu lassen. Ich hielt ihr ihren Schlüssle hin. Sie sah den fiebrigen Ausdruck auf meinem Gesicht und fühlte sowohl Sorge als auch Erleichterung. ihr hinterherzulaufen. obwohl Alice wissen musste. hob ihn auf bevor sie ihre Finger in das eisige Wasser tauchen musste. Meine lange Melancholie hatte ihr weh getan und sie war froh. Es würde mich einige Anstrengung kosten. Ich erinnerte mich an meinen Vorsatz ihr gegenüber ehrlich zu sein… . oder? Ihr Traum konnte von etwas vollkommen belanglosem gehandelt haben.“ Die Worte waren ironisch. Das schuldete ich ihr. kurz nachdem die anderen zur Schule aufgebrochen waren. aber ich würde sie jedesmal vorwarnen. Gab es irgendetwas.

„Lässt du mich bitte ausreden?“ Sie wartete und biss sich auf die Unterlippe. „Es tut mir leid.“ bat ich sie.“ Mir war soeben eine Vorgehensweise eingefallen und ich lachte. also lief ich ihr nach. „Du weißt schon. an dem der Frühlingsball stattfindet…“ Sie unterbrach mich und schaute mir endlich wieder in die Augen. Meine Stimmung war unberechenbar. „Und ich tue nicht so als gäbe es dich nicht. wollte ich sagen. „Ich hab gehört. „Ich wollte dich etwas fragen. „Du machst es schon wieder. aber du hast mich abgelenkt. Das hab ich versucht. Ihr Gesicht wurde rot und sie wandte sich ab. ob du mitfahren möchtest?“ bot ich ihr an. „Du…“ sie keuchte und brach ab. Ich würde ihr Angst machen. das ist vollkommen absurd. Mir war aufgefallen. . dass es nicht wahr wäre“ – es war absurd sich vorzustellen. „Das war Tyler zu liebe. „Bella.“ „Warum lässt du mich nicht einfach in Ruhe?“ Glaub mir. Gewissensbisse. Was willst du mich fragen?“ „Ich hab mich gefragt.“ schloss ich. „Na gut. Sie war schon sauer genug. nicht meinetwegen. ob du nächsten Samstag…“ ich sah wie sich der Schock auf ihrem Gesicht ausbreitete und unterdrückte wieder ein Lachen. und ich hab mich gefragt. Oh.“ schnappte ich. Ich sage nicht. damit ich meine Rolle weiterspielen konnte. und außerdem bin ich elendig in dich verliebt. Sie blieb nicht stehen. unbekannte Reaktionen rührten sich in meinem lang vergessenen menschlichen Kern. Ich konnte mir nicht helfen bei dem Gedanken an ihren Gesichtsausdruck gestern. Sie seufzte. es langsam angehen lassen… „Also willst du mich zu Tode reizen? Da Tylers Van das nicht geschafft hat?“ Ein kurz aufblitzender Ärger durchfuhr mich. dass es vielleicht besser war ihre Pläne zu teilen. Aber dennoch war ich sauer darüber. anscheinend zu wütend um weiter zu reden. Lass es langsam angehen. Glaubte sie das wirklich? Es irritierte mich so angegriffen zu werden – sie wusste nichts von der Veränderung die letzte Nacht geschehen war.“ Und dann lachte ich. Ich wollte ihm seine Chance lassen. „Hast du vielleicht eine gespaltene Persönlichkeit?“ fragte sie. dass du an dem Tag nach Seattle fährst. Meine Wut war unberechtigt.“ stellte ich fest. statt sie darüber auszufragen. es auszusprechen. Sie stapfte davon. wenn ich ihr zeigte. Ich versuchte sie abzuschütteln. Da war er wieder – derselbe Gesichtsausdruck. „Soll das irgendwie witzig sein?“ Ja. der Tag. Es war wichtig die Unterhaltung lässig wirken zu lassen. Seltsame. ich wollte ihr auf irgendeine Art und Weise Schaden zufügen – „aber es war unhöflich. „Warte. Dieser Anblick lenkte mich kurz ab. Ich musste meine Gefühle für mich behalten. Sie würde es nicht verstehen. was ich wirklich empfand. so viele neue Gefühle durchfuhren mich. Ich unterdrückte ein weiteres Lachen. So musste es tatsächlich für sie aussehen. das war unhöflich.

“ Es war leichter sie zu ärgern als ernst zu sein. Sie starrte mich mit leerem Gesicht an. Ich hielt mit ihr Schritt. „ich hatte ohnehin geplant in den nächsten Wochen nach Seattle zu fahren. „Mit mir.“ sagte ich langsam. es wäre besser. Sie hatte noch nicht wirklich nein gesagt. danke. dass ich ihre Gesellschaft wollte? Sie muss meinem Benehme der letzten Wochen die schlimmstmögliche Bedeutung beigemessen haben. „Was?“ „Möchtest du mitfahren nach Seattle?“ Allein in einem Auto mit ihr – meine Kehle brannte bei dem Gedanken. Würde sie nein sagen? Was würde ich tun. „Mein Truck läuft wunderbar. und um ehrlich zu sein. Sie hatte ja gesagt. Besonders in diesem Punkt. Gewöhn dich daran. also nutzte ich diesen Vorteil. nicht mit mir befreundet zu sein. Sie nickte. „Mit wem?“ fragte sie. wenn wir nicht befreundet wären. Das war immer noch kein nein. „Naja. mich von dir fernzuhalten Bella. Hatte sie angst? Ich wählte meine Worte mit Bedacht. zu mir. ich konnte sie nicht in Ruhe lassen.“ sagte sie mit derselben überraschten Stimme. ihre Augen geweitet und wieder verwirrt. wenn sie nein sagte? „Aber schafft dein Truck es auch mit nur einer Tankfüllung?“ „Ich wüsste nicht. Ja. Nein. Ihr Herzschlag geriet ins Stottern. Wie sehr hatte ich sie erschreckt? Naja.“ In die Tiefen ihrer aus geschmolzener Schokolade bestehenden Augen zu blicken machten langsam unmöglich. Und dann wurde mir schlagartig etwas bewusst.“ sagte sie sarkastisch. Sie hielt unter dem Vordach der Cafeteria und erwiderte meinen Blick.“ Aufregung durchfuhr mich. was dich das angeht. Ich dachte du willst nicht mit mir befreundet seit. „Es wäre… klüger für dich. ich bin mir nicht sicher. „Der Verbrauch begrenzter Ressourcen geht jeden etwas an. Sie begann weiter zu gehen. ihr Herz pochte laut. ihr Atem ging schneller. nicht dass ich es nicht will. das erklärt natürlich alles.“ „Oh. ehrlich zu sein. „Warum?“ War es wirklich so schockierend. mich in Ruhe zu lassen. ob dein Truck die Strecke schafft. danke der Nachfrage. bevor es zu spät war. offensichtlich.“ Die Worte brannten mit viel zu viel Inbrunst. als sie meinen Namen aussprach. „Aber ich bin es leid. aber vielleicht war sie schlau genug.“ „Ehrlich Edward. Sie hielt den Atem an und die Sekunde die sie brauchte um weiter zu atmen beunruhigte mich. „Ich sagte. ich würde es herausfinden. es war wichtiger. Was würde sie das kosten? . Und ihr Herz raste wieder. „Möchtest du mit mir nach Seattle fahren?“ fragte ich sie geradeheraus.“ grollte sie. Wie soll man es langsam angehen und zur gleichen Zeit ehrlich sein? Naja. ich versteh dich nicht.“ sagte ich so lässig wie möglich.

“ Ich musste mich zusammenreißen um nicht zu rennen. Hatte sie mich gehört? Würde sie der Zukunft entkommen. als ich floh. brüllte ich mich an. . in die ich sie hineindrängte? Konnte ich irgendetwas tun. „Du solltest dich wirklich von mir fernhalten. „Wir sehen uns dann im Unterricht. um sie vor mir zu beschützen? Geh es langsam an.“ warnte ich sie.

dass er das auch bleiben würde. Blutgruppe Den ganzen Tag folgte ich ihr durch die Augen von anderen Schülern und nahm meine eigenen Umgebung kaum war. 6. und. Warum war mir das bloß noch nie aufgefallen? Vielleicht weil da irgendetwas Anmutiges in ihrer Stille war. Varner beobachtete. wenn ihre Augen zur Verfügung standen. Sie war tollpatschig. . Alice musste sie vorgewarnt haben. aufrecht zu stehen. Nicht durch die Augen von Mike Newton. warum ich das so witzig fand. Ich wusste nicht. Ich dachte darüber nach. Jasper schenkte mir ein halbes Lächeln als er an mir vorbeilief. sie hatten recht. wenn ich dort saß. aber ich musste laut loslachen während ich von Geschichte zu Englisch ging und einige Leute warfen mir verwirrte Blicke zu. wie sie mit der Spitze ihres Schuhs am Teppich hängen blieb und sich wortwörtlich in ihren Stuhl fallen ließ. sie wieder mit meinen eigenen Augen sehen zu können. wie sie durch den Tag stolperte – trippelte über Risse im Gehweg. wie sie an diesem ersten Tag in den Tisch vor mir gerannt ist. verstreute ihre Bücher. denn ich konnte seine anstößigen Fantasien nicht mehr ertragen und auch nicht durch die von Jessica Stanley. wie sie auf dem Eis hin und her rutschte vor dem Unfall. Idiot. während ich auf meine Möglichkeit wartete. waren sie nicht überrascht. Ich musste wieder lachen. von da an ging es abwärts – aber es schien als wäre sie in den letzten Tagen noch schlechter gelaunt. Endlich ertönte die Glocke. Ich erinnerte mich. Und manchmal waren es die Lehrer. Ich entschied mich für einen Tisch der meistens leer war und war mir sicher. Ich war einer er ersten. Ich marschierte so schnell es ging ohne aufzufallen. dass ich öfter mal Probleme damit hatte. als sie mich das allererste mal hatte sprechen hören. die einem den besten Blick boten. denn ihre Abneigung gegenüber Bella machte mich wütend auf eine Art die nicht gesund war für das engstirnige Mädchen. Rosalie stolzierte an mir vorbei ohne mich eines Blickes zu würdigen. am häufigsten von allem. Ich überrascht zu sehen. sie war freundlich – ihr Kopf war ein angenehmer Ort. zur Cafeteria um meinen Platz zu sichern. so wie sie ihren Kopf hielt. der Bogen ihres Nackens… Jetzt hatte sie nichts Anmutiges mehr an sich. wie sie über die Fußleiste im Türrahmen gestolpert ist gestern… Wie seltsam. Es stimmte. Die Zeit verging unglaublich langsam. Angela Webber war eine gute Wahl. Als meine Familie den Raum betrat und mich an einem anderen Tisch sitzen sah. Mr. viel sie über ihre eignen Füße – die Leute durch deren Augen ich sie belauschte dachten sie wäre tollpatschig. Rosalie und ich hatten nie eine einfache Beziehung gehabt – ich hatte sie gekränkt. Rosalie machte es sich selbst schwer. Ich seufzte.

Also zwinkerte ich und ihr Mund klappte auf. bis sich unsere Blicke trafen. Er hat seinen Verstand verloren. Viel Glück. dass sie vielleicht traurig gewesen war. Vergiss den Versuch in Biologie heute nicht. Na gut. Dann seih eben Stur. Ich seufzte wieder. um sie irgendwie zu trösten. Ich bedeutete ihr mit meinem Finger sich zu mir zu setzten. der hinter Jessica lief. Es ist nur eine Frage der Zeit. Ich verspürte das starke verlangen. was er will. Emmett verdrehte die Augen und schüttelte den Kopf. Kann ich jetzt mit Bella reden?? „Halt dich da raus. ich geh besser mal gucken. warf sie einen Blick zu dem Tisch an dem meine Geschwister saßen. wenn sie wollte. Menschen waren so verdammt gebrechlich! Es gab millionen verschiedener Dinge um die man sich sorgen musste… „Edward Cullen starrt dich schon wieder an. War das richtig? Brauchte sie nicht mehr Nahrung als das? Ich hatte mir nie viele Gedanken über die menschliche Ernährung gemacht.“ hörte ich Jessica sagen. dann legte sie ihre Stirn in Falten und ihre Augen senken sich zum Boden. Während ich darauf wartete. erinnerte sie mich. dass sie nicht dabei sein würde? Das kam mir unwahrscheinlich vor… Aber das könnte man ändern. Ich machte mir Hoffnungen. Sie wirkte so geschockt darüber. aber Bella antwortete nicht. Ich wusste nicht. „Ähm. Sie stolperte zweimal auf dem Weg zu meinem Tisch obwohl auf ihrem Weg nichts lag außer perfekt glattem Linoleum. nur ich wusste nicht. Sie sah so… traurig aus. „Vielleicht braucht er Hilfe mit seinen Bio-Hausaufgaben. Mal ehrlich. ihre Zähne zu weit entblößt. Ich nickte.“ sagte sie mit leiser.“ flüsterte ich unter vorgehaltener Hand. In dem Moment als Bella durch die Tür der Cafeteria trat. Nein.“ Das war wieder ein Ja. Jessica plapperte weiter über den Ball. warum er heute alleine sitzt?“ Ich war Jessica dankbar – obwohl ihre Abneigung jetzt noch größer wurde – denn Bellas Kopf schoss nach oben und sie sah sich um. der arme Junge. Jessica quasselte ununterbrochen von dem Ball. War Bella traurig. dachte er zweifelnd. was sie als tröstend empfunden hätte. weil sie dachte ich hätte die Schule heute früher verlassen und diese Hoffnung ließ mich lächeln. verunsicherter Stimme. Sie schaute einen Moment. Da war keine Spur mehr von Trauer in ihren Augen. Alice strahlte. „Meint er dich?“ fragte Jessica entgeistert. Nicht das Jessica ihr die Möglichkeit dazu gegeben hätte. Sie kaufte sich etwas zu trinken und sonst nichts. aufzustehen und an ihre Seite zu gehen. wie konnte ich das . das hatte ich nicht vergessen. dass Bella die Cafeteria erreichte folgte ich ihr durch die Augen eines High School Anfängers. dass ich sie wieder aufziehen wollte. Sie hatte mich noch nicht gesehen. warum sie plötzlich so traurig war. Ihr Lächeln senkte sich und dann strahlte sie wieder. „Ich frag mich.

Ich wartete darauf.“ Und scheinbar auch aufgeben lässig zu sein. Ich lächelte. „Du siehst besorgt aus. Es ihr auch eine Warnung sein lassen. abwartend. oder ob ich sie nur wieder aufziehen wollte. weil ich dich entführt habe.“ Ich war egoistisch genug um mich darüber zu freuen. es half nicht. Das war eine Erleichterung.“ sagte sie als ich nicht weitersprach. Vielleicht merkte sie. „Ich versteh schon wieder nichts. dass sie besser aufstehen und so schnell wie möglich verschwinden sollte… Sie stand nicht auf. dass sie etwas sagte.“ Das schien sie nicht zu kümmern. ehrlichgesagt… Wie kommt das?“ „Ich hab dir doch gesagt.“ . „Ich dachte mir. „Das ist komisch.“ Es war schwer die Gedanken zu ignorieren.“ Ich bemühte mich mein lächeln beizubehalten. „Ich glaube deine Freunde sind sauer auf mich. wobei sie mich die ganze Zeit nicht aus den Augen ließ.“ Ich wusste nicht mal ob ich versuchte ehrlich zu sein. „Sie werden es überleben. Bella schluckte laut.“ „Aber vielleicht gebe ich dich nicht zurück. aber dann sagte sie. Sie zog den Stuhl zurück und setzte sich. Und vielleicht hatte sie die unterschwellige Warnung in meinen Worten gehört. Sie wirkte nervös. „Ich weiß. „Ich sage immer zu viel. „Aufgegeben?“ wiederholte sie verwirrt. „Du weißt.“ Das war ehrlich genug. „Ich mache jetzt nur noch was ich will und lasse die Würfel fallen wie sie wollen.übersehen? Ich vermute mal ich hatte ihren stummen Gedanken mehr Aufmerksamkeit geschenkt… Was hatte ich sonst noch übersehen? Seih ehrlich und geh es langsam an.“ Warum hatte ich das gesagt? Ich vermute es war wenigstens ehrlich. dass ich keine Ahnung habe wovon du redest. Ich lachte über ihren Gesichtsausdruck. In ihrer Nähe war es schwer meine eigenen Gedanken zu verstehen. „Nein. Es war gar nicht so einfach – ehrlich und lässig zu gleich zu sein.“ Es sollte wirklich nicht lustig sein… Sie sollte besorgt sein. Ihr meinen Egoismus zeigen. wenn ich schon in die Hölle komme.“ erinnerte ich sie.“ „Naja…“ ich zögerte. dann richtig. Es dauerte einen Moment. „Warum setzt du dich heute nicht mal zu mir?“ fragte ich sie. Sie hielt hinter dem Stuhl der mir gegenüberstand und zögerte. dass ihre Stimme wegbrach. ermahnte ich mich selbst. „Ich bin es leid mich von dir fernzuhalten. diesmal durch meine Nase statt durch den Mund. aber ihre Physische Zusage war wieder ein Ja. als hätte ich meinen Satz noch nicht beendet. Also hab ich es aufgegeben. wenn ich mit dir rede – das ist eins der Probleme. dachte ich trocken. Ich atmete tief ein. Sie starrte mich an.“ Sie war eine schlechte Lügnerin. „Überrascht. „Ja – aufgegeben gut zu sein. Spüre das brennen. die hinter meinem Rücken schrien – und ich sollte ohnehin das Thema wechseln.

“ „Ja. Ich konnte die Wärme ihrer geröteten Wangen in der Luft spüren. dass ich sie dafür nicht genug mögen würde? Ich lächelte. um die Luft zu schmecken. können wir versuchen Freunde zu sein?“ „So könnte man es sagen.“ Aber würde ich es zulassen. wenn sie es tat. „Naja. Sie war nicht dumm. weil ich sie wohl versehentlich gekränkt hatte. was du bist. gehst du mir aus dem Weg. „Oder nicht. „Keine Sorge. „Also. „Willst du sie mir nicht erzählen?“ Ich lächelte ermutigend.“ Gut.“ versicherte sie mir. Ich konnte nicht hoffen. „Das sagst du ständig. „Nicht wirklich.“ „Also im Klartext. „Ich denke deinen Eindruck meiner Intelligenz hast du damit klar gemacht. Es war nicht genug. „Das hoffe ich doch. verglichen mit den anderen. Die altbekannte Neugierte folterte mich. Ich kicherte vor Erleichterung. Dachte sie. Das bedeutete sie blieb. Ich atmete ein.“ Ich behielt mein Lächeln bei und festigte meine Gesichtszüge während Panik in mir aufstieg. „Und. dass sie etwas so offensichtliches übersah.“ Ich war mir nicht ganz sicher.“ sagte sie langsam. Ein eher kleines Problem.“ Hin und her gerissen wartete ich auf ihre Reaktion – einerseits wünschte ich mir. dass du mir endlich glaubst. Wenn du schlau bist. Ich mochte den Klang nicht. sie würde endlich verstehen. ich würde sterben. Bei normalen Menschen funktionierte es wunderbar. Sie schüttelte ihren Kopf. weil du nicht auf mich hörst. Ihr Herz schlug schneller. denke ich. „Hast du irgendwelche Theorien?“ Sie konnten nicht schlimmer sein. wenn sie es versuchen würde? Ihre Augen verengten sich. Ihre Wangen wurden noch röter und sie sagte nichts. wir können es versuchen.“ murmelte sie und sah beschämt aus.“ gab sie zu. funktioniert es?“ fragte ich so ruhig wie ich konnte. Sie erwiderte meinen Blick. sind wir jetzt Freunde?“ Ich überschlug das kurz für eine Sekunde. Ich versuchte meinen überzeugenden Tonfall bei ihr anzuwenden. anderseits dachte ich. Aber ich warne dich. „Freunde…“ wiederholte ich. Natürlich versuchte sie das. egal was sie sich überlegt hatte.“ .“ Sie senkte ihren Blick und starrte intensiv auf die Limonadenflasche in ihrer Hand. „So lange ich… nicht schlau bin. „Zu peinlich. „Ich versuche herauszufinden. was sie damit meinte. ich bin kein guter Freund für dich. aber ich lächelte entschuldigend. „Was denkst du gerade?“ fragte ich – es war befreiend diese Worte endlich laut aussprechen zu können. Ich benahm mich so menschlich. als die Wahrheit. „Ich warte immer noch darauf. Wie Melodramatisch. „Ich verstehe sowieso nichts.“ sagte ich wieder zu leidenschaftlich. ihr Puls wurde schneller während ihre Wangen rot anliefen.

Die Augen stur auf den Tisch gerichtet. weil ich wusste. „Du hast ein ziemliches Temperament.“ sagte sie eisig. öffnete sie ihre Limonade und nahm einen kurzen Schluck. Den hatte ich definitiv nicht. es nicht zu wissen. war schlimmer als alles andere. was sie bedeuten könnten… also.“ Ich genoss die Art wie sie ihm eine Abfuhr erteilte durch diese Aussage. warum das so ist?“ Ich starrte in ihre Augen und versuchte es wieder… Sie senkte den Blick. oder?“ „Ich mag keine Doppelmoral. ob ich überhaupt irgendetwas richtig machen konnte in ihren Augen. „Und du?“ „Nein. Sie fuhr fort. „Nein.“ „Ja. sagen wir mal diese Person macht einen Haufen seltsamer Dinge – am einen Tag rettet sie dein Leben unter unmöglichen Umständen und am nächsten behandelt sie dich wie einen Parasiten und erklärt weder das eine noch das andere.“ Musste sie für alles eine Ausnahme sein? Wäre es nicht fairer – wenn man bedenkt womit ich jetzt alles klar kommen musste – wenn ich wenigsten etwas in ihrem Kopf hören könnte? War das zu viel verlangt? „Ich frag mich. Ich lachte wieder. Ich starrte Bella an und überlegte. Ich sagte dir doch. „Ich weiß nicht von wem du redest. ich hab keinen Hunger. Sie schürzte ihre Lippe und starrte weiter auf den Tisch.“ sagte ich. „Oder noch besser. warum sollte das frustrierend sein?“ Ich warf ihr einen finsteren Blick zu. Das wäre auch alles gar nicht frustrierend. „Würdest du mir einen Gefallen tun?“ fragte sie und blickte plötzlich wieder auf. Es nicht zu wissen. Warum sollten ihr ihre Überlegungen peinlich sein? Ich hielt es nicht aus. weißt du das?“ Meine Beschwerde löste irgendetwas in ihr aus. „Aber ich denke du hast unrecht. „Hab ich nicht. Abgesehen von dir. Ihre Augen funkelten und die Worte sprudelten nur so aus ihr heraus. als Mike Newtons stille Rufe mich ablenkten.“ Das war die längste Rede die ich je aus ihrem Mund gehört hatte und sie gab mir einen weiteren Punkt für meine Liste. Hmpf. Er war so wütend. ich kann mir nicht vorstellen.“ Sie ging total auf in ihrem Ärger. „Dein Freund denkt ich bin gemein zu dir – er überlegt ob er herkommen und unseren Streit beenden sollte. „Was?“ schnaubte sie.“ Das würde ich gern sehen. dass die meisten Menschen leicht zu durchschauen sind. was er denkt. dass sie recht hatte. „Hast du keinen Hunger?“ fragte ich. warum das frustrierend sein sollte – nur weil jemand dir nicht sagen möchte.“ „Abgesehen von mir. . Ich war nicht fair. dass ich lachen musste.“ Sie sah auf den leeren Tisch zwischen uns. „Das ist wirklich frustrierend. Ich wartete. „Nein. obwohl er selber nur kryptische Andeutungen macht nur um dich die ganze Nacht wach zu halten um darüber nachzudenken.

mich zu meinem wohl zu ignorieren? Nur damit ich vorbereitet bin. naja. während ich ihren Blick auffing.“ Sie schien sich dessen absolut sicher zu sein. Sie sah benommen aus. ich würde lachen.“ versprach sie. Jetzt konnte ich sie wieder aufziehen. was?“ fragte sie. Das erleichterte mich noch mehr. „Das ist nicht besonders kreativ.“ „Doch.“ „Keine Radioaktivität?“ „Keine. „Einen. „Ob du mich vielleicht vorwarnen könntest wenn du dich das nächste mal entschließt. dass sie dachte. weiter bin ich noch nicht.“ Sie wollte eine Vorwarnung? Also musste meine Ignoranz etwas schlechtes sein… ich lächelte. hat dich eine Radioaktive Spinne gebissen?“ Comics? Kein Wunder.“ sagte sie. dass ich über meine eigene Erleichterung lachen wollte. wieder neugierig. Was könnte sie von mir wollen? Würde sie nach der Wahrheit fragen. was daran lustig sein könnte. „Bitte sag mir nur eine kleine Theorie. die ich ihr nicht erzählen konnte – die Wahrheit von der ich niemals wollte. Zu meiner Überraschung und Zufriedenheit. Ich versuchte erneut überzeugend zu sein. „Kann ich dann auch einen Gefallen haben?“ fragte ich Hoffnungsvoll. „Du hast selbst schon Versprechen gebrochen. nur versprochen zu antworten. „Das nicht.“ „Du hast keine Einschränkungen gemacht. . „Bitte?“ Sie blinzelte und ihr Gesicht wurde Ausdruckslos. dass sie sie erfährt? „Das kommt darauf an. „Ich hab mich nur gefragt. „Nur eine Theorie – ich werde auch nicht lachen.“ „Verdammt. „Äh. obwohl ich mir nicht vorstellen konnte.“ sagte sie langsam während sie auf die Limonadenflasche starrte und mit dem kleinen Finger über die Öffnung strick. Ich schaute ihr tief in die Augen – das war einfach bei Augen mit einer solchen Tiefe – und flüsterte. nicht-furchteinflößenden Stimme. „Tut mir leid. Naja. „Du bist nicht mal nahe dran.“ erlaubte sie. „Nenn mir eine Theorie. Ihr Gesicht war so erleichtert. du wirst. „Ähm.“ stimmte ich zu. schien es endlich zu wirken.“ gab sie zurück. „Das hört sich fair an.“ schalt ich sie und versuchte meine erneute Erleichterung zu verbergen. Was stimmte nicht mit ihr? Aber ich gab noch nicht auf. „Danke.“ gab sie sich geschlagen.“ bettelte ich mit meiner sanften. das war nicht genau die Reaktion die ich mir erhofft hatte. was du möchtest?“ „Nicht viel. Da hatte sie recht.“ Sie wurde rot. Ich wartete.“ argumentierte ich.“ „Keine Spinnen?“ „Nein.“ seufzte sie.

Ich versuchte zu lächeln um meine Worte weniger furchteinflößend klingen zu lassen. lauf. obwohl meine kalte Hand plötzlich so nah war. ich glaube nicht. „Was wenn ich kein Superheld bin? Was wenn ich der Böse bin?“ Ihre Augen wurden ein kleines bisschen größer und ihre Lippen öffneten sich leicht. „Du bist gefährlich?“ vermutete sie. „Oh.“ sagte ich schnell – bevor sie nach Bissen fragen konnte – und dann musste ich lachen.“ versprach sie. Noch nicht. Und wenn sie das tat würde sie wegrennen. Ich streckte meine Hand über den Tisch um. weil sie dachte ich wäre ein Superheld. „Kryptonit macht mir auch nichts aus.“ Sie hatte mich endlich gehört. wenn die Vampire schwänzten an Tagen an denen Menschliches Blut vergossen werden sollte. Ich konnte ihr nicht antworten. Ich drehte den Deckel wie einen Kreisel und beobachtete ihn.“ „Da liegst du falsch. „Weil…?“ Ich schuldete ihr Ehrlichkeit.“ sagte sie. „Ich verstehe. dass sie besser von mir dachte. „Du hast versprochen nicht zu lachen. „Nein. bevor sie weg war? Oder würde ihr das noch mehr Angst machen? „Aber nicht böse. „Es ist manchmal gesünder zu schwänzen. nach dem Deckel ihrer Limonadenflasche zu greifen. Das überraschte mich nicht. (Lauf Forrest. dass ich sie liebte. Sie hatte wirklich keine Angst vor mir. Alice hatte schon ihre erste Stunde geschwänzt. Natürlich war ich böse. als ich es verdiente? Wenn ich gut wäre würde ich mich von ihr fernhalten.“ sagte sie genau in dem Moment wo ich dachte. „Wirklich?“ fragte ich und unterdrückte meine Verzweiflung. Frohlockte ich jetzt nicht. Mr. Sie war das Gegenteil von mir. . lauf! *lol*) Ich brachte es nicht über mich die Worte laut auszusprechen. „Ich werd‘s noch herausfinden. Sie war verantwortungsbewusst – sie tat immer das Richtige.“ „Warum nicht?“ Weil ich dich nicht töten will. „Ich wünschte du würdest es nicht versuchen. in ihren Augen lag keine Spur von Angst. Sie sprang auf.“ Um genau zu sein.“ stöhnte ich. Meine Gedanken waren das reinste Durcheinander. als Ausrede. da ich wusste.“ Ich presste meine Lippen aufeinander. sie hätte irgendwie meine Stumme Warnung gehört. Sie zuckte nicht zurück. Ihr Atem überschlug sich und ihr Herz raste. War dies mein letzter Moment mit ihr? Würde sie jetzt wegrennen? Würde es mir möglich sein ihr zu sagen. ich gehe jedenfalls hin. war es gesünder für die Menschen. Bella. statt sie. Und nach einer weiteren Sekunde. „Wir kommen zu spät. Banner wollte heute Blutgruppen bestimmen. „Ich gehe heute nicht zum Unterricht.“ sagte ich ohne zu sticheln.“ flüsterte sie und schüttelte ihren Kopf. „Naja.“ sagte sie. Lauf. dass du böse bist.

ein Versuch wieder lässig zu klingen während ich auf den kreisenden Deckel starrte. Ich war mir Mikes verärgerter Überraschung bewusst. ihre Augen geschlossen. Sie plumpste teilnahmslos auf den nassen Beton. Ich blieb auf der Stelle stehen und hielt den Atem an. Mein Körper wurde kälter als Eis. „Ich weiß nicht. das Fragment einer Melodie. Ihr Duft war eine Sache. presste sie ihre Augen noch fester zu. ihre Haut kreidebleich wie eine Leiche. ein Schwall von Bildern aus dem Biologieraum. Ich wartete.“ sagte Mike. „Wir sehen uns dann später. Ich legte meine Lieblings Beruhigungs CD ein – dieselbe die ich mir an diesem ersten Tag angehört hatte – aber ich hörte Debussys Noten nicht sehr lange. Ich hätte mein Auftauchen nicht ankündigen sollen. ließ Mike Newton Bellas schlaffen Körper auf den Bürgersteig sinken. als ich ihren Namen rief. Ich drehte die Anlage leiser und lauschte der Musik in meinem Kopf. Andere Noten klangen in meinem Kopf. ich bete dich an… auf eine angsteinflößende. Dann konnte ich ihr Herz schlagen hören und ihren flachen Atem. Ungefähr 100 Yards entfernt. bis sie verschwunden war und dann steckte ich den Deckel in meine Tasche – ein Andenken an diese wichtige Unterhaltung – und lief durch den Regen zu meinem Auto. als eine Welle Seelischer Pein meine Aufmerksamkeit erweckte. sie hat sich noch nicht mal in den Finger gestochen. die mich befriedigte und faszinierte. was passiert ist.“ sagte ich. Er dachte nur an seine Wut auf mich. Ich schaute in die Richtung aus der diese Pein kam. „Bella?“ rief ich. gefährliche Art und Weise. ängstlich und aufgebracht in einem. Die neue Komposition kam gut voran. Ich riss fast die Tür aus dem Auto. Als ich zu ihr hinsah. spielte mit dem Fragment. „Was hat sie – ist sie verletzt?“ verlangte ich zu wissen während ich versuchte mich auf seine Gedanken zu konzentrieren. was mit Bella los war. Sie zögerte. Und.“ . Wenn er ihr irgendetwas angetan hätte würde ich ihn auslöschen. Aber die Glocke läutete und sie rannte davon. Da war keine Veränderung in ihrem leblosen Gesicht. ihre blasse Haut leicht grünlich. Rote Tropfen auf den weißen Karten… Blutgruppen-Bestimmung. dass ich in menschlicher Geschwindigkeit laufen musste. dass sie trotz allem bei mir bleiben würde. Ich sah eine Erinnerung in Mikes Gedanken auf flimmern. Wird sie jetzt umkippen? Was soll ich jetzt tun? Mike war in Panik. und ich hoffte für einen kurzen Moment. also wusste ich nicht. Das beruhigte meine Panik ein bisschen. Bellas Kopf auf unserem Tisch. aber ihr fließendes Blut eine ganz andere. bis es sich zu einer volleren Harmonie entwickelte. „Ich glaube sie ist Ohnmächtig. Es machte mich wahnsinnig. Instinktiv bewegte ich meine Finger in der Luft über imaginäre Pianotasten. als ich wütend seine Gedanken aussiebte. ganz nebenbei.

„Du siehst furchtbar aus. Schwäche zu zeigen. „Sie ist in Biologie umgekippt. schmeckte die Luft. Ah. denn sie war vollkommen in Ordnung abgesehen von einem schwachen Kopf und einem flauen Magen. „Bella. das es unumgänglich machte sie zu berühren. ich soll das machen. „Oh je. Sie mochte es nicht.“ befahl sie mich schwacher Stimme – schon wieder verlegen. „Ihr ist nur etwas schwindlig.“ versicherte ich Mrs. Ich kniete mich neben sie. Ich berührte nur ihre Kleidung und versuchte so viel Abstand wie Möglich zwischen unseren Körper zu behalten. „Nein.“ sagte sie.“ „Ich mach das.“ . Die Tür war einen Spalt geöffnet und ich trat sie aus meinem Weg. hob ich Bella sanft vom Bürgersteig auf und hielt sie in meinen Armen. Ms. Hammond. ich konnte den kleinen Fluss von Mike Newtons Nadelstichgroßen Wunde riechen. Mein Körper war zu aufgeregt. weiter weg von mir.“ erklärte ich.“ sagte Mike. halb dankbar und halb betrübt von dem Dilemma. „Sie bestimmen Blutgruppen in Biologie. Ihre Lippen waren weiß. Ms. erriet ich an ihrem Ausdruck. Eine Welle der Erleichterung durchfuhr mich und ich atmete wieder. Bella hatte ihre Augen wieder geöffnet und beobachtete sie. Mike schwebte neben mir. „Aber sie konnte nicht mehr weitergehen. „Geh weg. Mike schlug seine Zähne aufeinander. Erregt und panisch.“ Ich hatte nicht vor hier herum zu stehen und mit diesem Kerl zu diskutieren.“ sagte ich abweisend. dass ich lachen musste. „Du wirst also Ohnmächtig wenn du Blut siehst?“ Konnte es noch ironischer werden? Sie schloss ihre Augen und presste die Lippen zusammen. Es ging ihr gut. Erstaunt riss sie die Augen auf. „Und nicht mal dein eigenes Blut. Einst hätte mich das wohl gereizt. meine Muskeln angespannt und das Gift floss. Kannst du mich hören?“ „Nein. Ich hörte Mikes lauten Protest hinter uns kaum. Cope sprang überrascht auf. Ich hörte das innerliche Erstaunen der Krankenschwester als ich das Mädchen auf das schmale Bett legte. „Lass mich runter.“ jammerte sie.“ japste sie als sie das aschfahle Mädchen in meinen Armen sah. „Leg mich wieder auf den Bürgersteig.“ fügte ich hinzu und mein grinsen wurde breiter. In derselben Bewegung schritt ich vorwärts um so schnell wir möglich in Sicherheit zu bringen – mit anderen Worten. wütend über meine Einmischung. Cope beeilte sich. Wir waren jetzt am Sekretariat.“ Die Erleichterung war so groß. „Ich wollte sie gerade zur Krankenschwester bringen. zu begierig. wich ich soweit von ihr zurück wie es der schmale Raum zu ließ. Du kannst zurück in den Unterricht gehen. die Tür zum Zimmer der Krankenschwester zu öffnen. bevor sie sich sonst was überlegen konnte. Sie war so warm und wohlriechend.“ sagte ich ihr und grinste. Sobald ich sie abgelegt hatte.

damit ich wieder ihre Stimme hören konnte. Das war alles. Das erinnerte die Krankenschwester daran.“ sagte sie. dass ich auch noch da war. „Aber womit denn genau?“ „Schwänzen ist gesund. „Ich hab meistens recht. ich müsste deinen Mord rächen. Ich sah ihr direkt in die Augen und log mit perfekter Überzeugung. Hammond. „Der arme Mike. „Ich soll bei ihr bleiben. Newton würde deinen toten Körper wegzerren um ihn im Wald zu vergraben.“ sagte ich – um die Unterhaltung wieder in Gang zu setzen.“ „Ich weiß. Hammond nickte. „Ich wette er ist sauer. Es funktionierte wunderbar bei ihr. Und die ganze Übung mit Bella verbesserte meine Fähigkeit menschliche Gesichter zu lesen. Ihre Sorge war sicher nur Mitleid. Ich wollte mich zu ihr hinbewegen.“ „Ich hab sein Gesicht gesehen – Ich kann es wissen. „Ehrlich – ich hab schon Leichen mit besserer Farbe gesehen. Dann war sie still. „Du hast mir vorhin einen ganz schönen Schrecken eingejagt. „Wie konntest du mich sehen? Ich dachte du schwänzt. „Du kannst jetzt zurück zum Unterricht gehen. Mrs. Sie war gütig. „Es geht vorbei.“ sagte ich und versuchte meine Stimme amüsiert klingen zu lassen. Ah. Ihre Lippen wurden langsam wieder rosa. „Ich dachte schon.“ Wurt stieg in mir auf. „Es gibt immer einen.“ sagte ich ihr. „Passiert das öfter?“ fragte die Krankenschwester. dass sein Gesicht zu lesen mir genug Informationen gegeben hätte um diese Feststellung zu machen. „Du hattest recht.“ stöhnte Bella und schloss wieder ihre Augen. War klar. Liebes.“ Ich unterdrückte ein Lachen.“ Und das hätte ich auch getan.“ Hmm.“ gab Bella zu. Liebes.“ sagte Mrs.“ Es war vermutlich die Wahrheit.“ „Ha ha. Was meinte sie damit? Ich kam zum schlimmsten Ergebnis: sie hatte meine Warnungen akzeptiert. Auf ihren Mund zu starren löste seltsame Gefühle in mir aus. dass Bella diese eine sein würde.“ sagte sie. „Ich saß in meinem Auto und hab Musik gehört.“ seufzte sie. Sie nickte verstehend.“ Das stimmte sogar. Sie atmete langsam ein und aus. Ich frage mich… ach naja. „Leg dich einfach ein bisschen hin. aber ich dämmte sie sofort ein. leicht irritiert davon mir in die Augen gesehen zu haben – so wie Menschen reagieren sollten – und verließ den Raum.“ .“ sagte Bella. „Manchmal.“ sagte die Krankenschwester.“ Ihr Gesicht sah besser aus – der grüne Ton war aus ihrer transparenten Haut verschwunden. Ich versuchte mein Lachen als Husten zu tarnen. sie klang er sauer. „Das kannst du nicht wissen. Warum musste Bella so schwierig sein? „Ich hole dir ein bisschen Eis für deinen Kopf. „Ich dachte. „Er hasst mich.“ seufzte sie. wieder Erleichterung. diese Idee brachte mich um jubeln. aber das war keine gute Idee.

immer noch sehr sauer. Sie öffnete wieder ihre Augen als Mrs. wenn man sich um sie kümmerte. Aber sie dachte nicht wie ein Mensch.“ Das war mein Stichwort zu gehen – und Bellas auch wie es schien. und wünschte sich. aber in diesem Moment öffnete Ms. Sie rümpfte ihre kleine Nase. Ihr Auftauchen wurde begleitet von dem Geruch von frischem Blut. als wollte sie sie wieder runter drücken. Sie benahm sich menschlich… irgendwie. Hammonds faltige Hand flatterte auf Bella zu.“ „Ich glaube mir geht es gut.“ Mein Gesicht war gefroren. „Menschen können kein Blut riechen.“ Sie starrte mit verwirrten Augen zu mir hoch. Mrs. „Es ist nichts. „Den brauche ich nicht mehr. oder reagierte wie einer. während sie Bella das Eis auf die Stirn legte. Ihre wehenden Haare streiften meine Hand… Sie drehte sich zu mir um. Unsichtbar für mich im Raum hinter ihr. „Wir haben hier noch einen. „Geh raus. Bella. Sie roch menschlich – naja. Ich war nur wenige Zentimeter hinter ihr. der schwere Junge den er jetzt hinter sich herzog wäre das Mädchen das mit mir hier drin war. Bella sprang schnell von dem Bett. Liebes. erreichte die Tür bevor sie zufiel und eilte hindurch zum Sekretariat. Cope. als hätte meine gewöhnliche Antwort sie irgendwie überrascht. . „Oh nein. dankbar aus dem Scheinwerferlicht zu sein.“ „Naja. „Ich hab das Blut gerochen. „Vertrau mir – geh.“ Ich starrte sie vollkommen perplex an. Ihr Gesicht zuckte. „Du siehst besser aus.“ sagte sie und reichte Mrs. ich starrte sie immer noch an. nur ein Hauch.“ Mike grunzte als er Lee Stevens halb durch die Tür schob. eigentlich besser.“ Mike Newton unterbrach uns indem er den Raum mit grollenden.“ sagte Ms. Cope die Tür und beugte sich hinein. Was gab es sonst noch für Möglichkeiten? „Was?“ verlangte sie.“ sagte die Krankenschwester. Es riecht rostig… und salzig. immer noch mit geweiteten Augen. „Hier. ich schon – das ist es wovon mir schlecht wird. Was sie wirklich ein Mensch? Sie sah menschlich aus. „Hier. stand Mike Newton. Sie fühlte sich so weich an. Natürlich.“ Sie wirbelte herum. „Du hast auf mich gehört. Sie mochte es nicht.“ Das war das erste Mal. brutalen Gedanken betrat. Hammond mit dem Eisbeutel zurückkam. wie ein Mensch. Es sickerte immer noch Blut aus der Hand die Lee vor sein Gesicht hielt und rann zu seinem Handgelenk. Hammond den Eisbeutel.“ sagte Bella und nahm den Eisbeutel von ihrem Kopf während sie sich aufsetzte.

“ Und Cullen ist NICHT eingeladen. Das ist nicht normal. „Es blutet nicht mehr. Ich sah zu ihr bemerkte.“ Das war sehr gut. Ich ging zu ihr und lehnte mich zu ihr hinunter. schmerzhafter als Durst. dass sie nicht zu ihrer nächsten Stunde mit Mike gehen wollte und ich war absolut für diesen Plan. wollte ihm Manieren beibringen. sonst würde ich damit enden diesen unausstehlichen Jungen zu töten. während hinter mir Ms. Die Mädchen denken er wäre heiß. Es waren nicht nur die beiden.“ sagte er ungehalten zu ihr. es war nur ein Gruppenausflug. könnte ich schwören dass er darüber nachdenkt mich zu töten… Freak… Mike war nicht vollkommen unaufmerksam. „Wir sehen uns dann in Sport. Nichts weiter. Die Eifersucht brannte. Was sieht sie bloß in diesem Freak? Klar.“ antwortete sie. „Ich kümmere mich darum. Nein. Ich sollte besser aufpassen. „Du siehst besser aus. Ich wette sein Vater experimentiert mit Schönheitsoperationen an ihnen allen. Ich lehnte mich an den Tresen und versuchte die Kontrolle zu behalten. Er trottete zurück zu seinem Unterricht. dass ich dabei bin.“ sagte sie. Ich war immer noch wütend. Also hatte sie zu ihm auch Ja gesagt. „Wir treffen uns am Laden meines Vaters. gegen zehn. Ich dachte ich würde die ganze Stunde mit ihr verpassen und jetzt bekam ich sogar zusätzliche Zeit. . „Klar. Sie verbrachte den Tag mit Freunden.“ wiederholte Bella leise. „Ja. „Sport. aber es war offensichtlich. Ich war mir nicht sicher weswegen. Es war ein Gruppenausflug. Für eine Sekunde dachte ich sie redete mit mir.“ antwortete er beleidigt. seine Gedanken voller Zorn. er ist reich. Ich durfte nicht atmen. denke ich. „Ich werde da sein. als wäre sie wieder ohnmächtig. Der Ärger ließ mich erstarren. sie hatten Pläne. Ich hatte etwas davon in den Köpfen der anderen Schüler gesehen.“ Sie tat was ich sagte.“ murmelte ich. Und er sieht irgendwie… unheimlich aus. Meine Hand zuckte. stimmt wohl…“ murmelte Mike.“ versprach sie ihm. „Behalt bloß deine Hand in der Tasche. Ihre Farbe war noch nicht vollständig zurückgekehrt. Ich fühlte mich habgierig wie ein Geizhals der über jede Minute freute. Ein Ächzen. Deshalb sind sie alle so weiß und schön. „Also kommst du dieses Wochenende mit? Zum Strand?“ Ah. dass wieder traurig war wegen irgendetwas.“ „Ja bis dann. Viel zu… zu perfekt. fühlte wie die Wärme ihrer Haut zu meinen Lippen ausstrahlte. versuchte ich mich zu überzeugen. Cope aus dem Hinterzimmer kam und zu ihrem Schreibtisch ging. Mit geschlossenen Augen sah Bella so aus. „Kommst du mit zurück zum Unterricht?“ „Machst du Witze? Da kann ich ja direkt hier bleiben. aber das kann ich nicht nachvollziehen. Manchmal wenn er mich ansieht. „Setzt dich da drüben hin und sieh blass aus. ich hab doch gesagt. setzte sich auf einen der Klappstühle und lehnte ihren Kopf an die Wand.“ sagte sie.

ich habe Ms. wie sie ihr Gesicht in den Regen hielt mit geschlossenen Augen und einem leichten Lächeln auf den Lippen. Ich überdachte diese neue Möglichkeit. Hmm. Zu jung. dass Bella…? Mrs. Normale menschliche Mädchen würden ihr Gesicht nicht in diesen Sprühregen halten. War es möglich. „Ich werde laufen. das das in ihren Gedanken verursachte. „Bella hat Sport in der nächsten Stunde. Hoffentlich passte Bella gut auf. Bella?“ Bella nickte schwach – ein bisschen zu theatralisch. als ob sie ihr Gleichgewicht testen wollte. „Danke. dachte ich hämisch. nicht weil sie angst hatte. „Ms. reiß dich zusammen! „Ja?“ Das war interessant. „Kannst du laufen. wie es andere Menschen taten. Was dachte sie? Irgendetwas an dieser Haltung wirkte seltsam und ich erkannte schnell warum es mir so unbekannt vorkam.“ Ich blickte über den Schulhof während ich überlegte wie ich meine Zeit mit ihr verlängern konnte. Edward?“ „Nein. Sie stand auf und zögerte kurz. Ich lächelte und Mrs. wenn ich sie jetzt nach Hause bringe. es wäre besser. Ihre Augenlieder flatterten und ihr Puls beschleunigte. „Brauchst du auch eine Entschuldigung. Cope?“ fragte ich mit meiner überzeugenden Stimme. dass sie lieber laufen wollte – sie wollte nicht schwach sein.“ sagte sie und lächelte mich an. Ich wurde immer besser darin. Ich drehte mich zu der Sekretärin um. „Es ist gut wenn einem übel wird.“ Ich beachtete sie nicht weiter. wenn ich dich wieder trage?“ fragte ich amüsiert von ihren schlechten Schauspielkünsten. Ich beobachtete sie. Zu sehr. dass sie mich attraktiv fand. aber ich glaube nicht dass sie sich schon so viel besser fühlt. sie wird es nicht stören. Wenn Shelly Copes Puls schneller ging. aber wann hatte Bella jemals die gleichen Reaktionen wie andere Menschen? Ich sollte meine Hoffnung nicht aufkeimen lassen. sogar hier an diesem nassen Ort. Copes Atem wurde lauter. Diese Vorstellung gefiel mir sehr viel besser. „Jederzeit. lag es daran. . Wieder recht gehabt. Goff. Eigentlich dachte ich. wenn man dafür Sport schwänzen kann.“ sagte sie. Glauben sie sie könnten sie entschuldigen?“ Ich schaute in ihre Augen und genoss das Chaos. Ich wusste. Cope musste laut schlucken bevor sie mir antworten konnte. ehrlichgesagt. „Okay. Die Kosmetikindustrie verdiente Milliarden Dollar im Jahr an Mädchen die versuchten so eine Haut zu bekommen wie sie.“ sagte ich. Ich hätte gern geglaubt. normale menschliche Mädchen trugen Make-up. So hatte ein Mensch zu reagieren. Ich war an sowas gewöhnt wenn ich von menschlichen Frauen umgeben war… dennoch hatte ich diese Erklärung nie für Bellas rasendes Herz in Betracht gezogen. „Also. dass Bella mich genauso attraktiv fand. alles klar. Bella trug nie Make-up und brauchte es auch nicht. kommst du auch? Diesen Samstag meine ich?“ Sie klang hoffnungsvoll. Ich hielt ihr die Tür auf und wir traten hinaus in den Regen. oder wäre es dir lieber. Geht’s die besser.

Emmett wäre verärgert. „Ich geh nach Hause. Ah. „Ich glaube nicht.“ Verdammt. „Lass mich los!“ sagte sie. Ich strecke eine Hand aus um sie aufzufangen. Ohne nachzudenken. dann war es unmöglich. aber das hört sich nicht so schön an . Sehen ob ich mit ihrer Nähe klar kam auf engem Raum. Sie versteifte sich. „Mike-schmike. „Und was ist mit meinem Truck?“ „Alice bringt ihn dir nach der Schule. und sie stolperte gegen die Tür. Nicht viele Möglichkeiten der Sonne dort auszuweichen. wenn ich unsere Pläne absagen würde. Copes Reaktion auf mich. sie hatte bereits aufgegeben.“ (was soviel heißt wie „Schwuler Lackaffe“ ganz frei übersetzt. Aber ich musste ohnehin für den Seattle-Ausflug üben. Naja. Da war vieles was berücksichtigt werden musste an dieser Front. „Hast du nicht gehört. Ich lächelte breit. sehr vorsichtig. dass sie .“ Ich dachte daran den armen Mike selbst zu zerreißen und genoss das Bild in meinem Kopf. Und ich wollte Ja sagen. Ich sollte nicht nach Ausreden suchen um sie zu berühren. dass sie mich verlassen wollte. „Runter nach La Push. noch nicht.“ Ich zog sie zurück zu meinem Auto. Mike hatte etwas von Strand gesagt. Ich dachte wieder an Mrs. Neben dem Auto ließ ich sie los.“ sagte sie. dass ich eingeladen wurde. Aber da waren viele Dinge die beachtet werden mussten. ihre Hoffnung war beruhigend. „Was für ein Zustand?“ verlangte sie. aber sie fing sich wieder bevor es nötig war. „Was glaubst du wo du hingehst?“ Ich war fast sauer darüber. dich sicher nach Hause zu bringen? Denkst du ich würde dich in deinem Zustand Auto fahren lassen?“ Ich wusste.“ „Lass uns den armen Mike nicht noch weiter reizen diese Woche. packte ich sie an ihrer Jacke. wieder abweisend. Das hier war eine sehr viel kürzere Fahr. Sie wollte dass ich bei ihr bin und nicht Mike Newton. aber ich verschob es auf später. Ich würde noch vorsichtiger mit ihr umgehen müssen in Anbetracht ihrer Gleichgewichtsprobleme… „Du bist so aufdringlich!“ „Es ist offen. Zum einen würde diesen Samstag die Sonne scheinen… „Wo geht ihr denn genau hin?“ Ich versuchte beiläufig zu klingen. dass sie das nicht mögen würde – meine Folgerung ihrer Schwäche. Mit einem Ruck kam sie zum stehen. da ich mittlerweile wusste. dass ich versprochen habe. immer noch draußen obwohl der Regen stärker wurde und ich wusste. Und dann ging sie von mir weg. drehte sich seitwärts und stolperte fast.) ) sagte sie. dass sie schon beim vorwärtsgehen Probleme hatte. als ob es mich nicht so sehr interessieren würde.“ Ich stieg auf meiner Seite ein und startete den Wagen. Wir wollen doch nicht dass er zerreißt. Ich hatte noch nicht genug Zeit mit ihr verbracht. nach First Beach. verblüfft darüber weshalb mich dass stören sollte. „Ich hab dich gerade eingeladen. Ich blickte zu ihr hinunter und lächelte ironisch.“ Sie seufzte. Außerdem. Sie konnte nicht gehen.

Dabei hatte ich gerade angefangen zu denken.die Kälte und die Nässe nicht mochte. Ich atmete vorsichtig durch die Nase ein.“ Ihre Stimme wurde melancholisch. Sie ist meine beste Freundin. „Ich hab zu viel von Charlie in mir. Ein Klassik-Fan? „Du kennst Debussy?“ „Nicht gut. mich selbst nach Hause zu fahren. Dummerweise stellte ich mir jetzt vor. Ich machte die Heizung an.“ sagte sie.“ „Das ist auch eins meiner Lieblingsstücke.“ Natürlich war sie das – aber ich war nicht in der Lage sie gehen zu lassen. Ich ließ das Beifahrerfenster herunter und lehnte mich zu ihr. dass ich es ernst meinte. sie runzelte die Stirn. „Claire de Lune?“ fragte sie.“ sprach sie weiter. Während ich es beobachtete überlegte ich was das für Gefühle in mir auslöste… dachte dabei wieder an die Reaktion der Sekretärin… Plötzlich sah sie zu der Anlage und lächelte. wir wären das genaue Gegenteil in jeder Hinsicht. „Meine Mutter hört gern klassische Musik zu Hause – ich kenne nur meine Lieblingsstücke. Gewaltig. „Ich hol dich sowieso wieder zurück. Ich hatte tatsächlich etwas mit ihr gemeinsam. Sie wirkte jetzt entspannter und starrte. dass sie überlegte ob sie versuchen sollte zu ihrem Wagen zu rennen. Wieder klang sie mehr wie ein Elternteil als ein Kind. Der Regen hatte ihren Duft noch verbessert. in den Regen ohne etwas zu sehen. öffnete die Beifahrertür und stieg ein. als sie verstand.“ Sie verengte ihre Augen und ich vermutete. Ich nutze ihre Ablenkung um mit meiner Atmung zu experimentieren. dass das möglich wäre. „Sie ist aufgeschlossener als ich und mutiger. Der Regen tropfte von ihren Haaren auf das Leder und ihre Stiefel quietschten.“ Ich starrte nachdenklich in den Regen. ihre Augen geweitet. wie ich. Ich hätte nicht gedacht. Sie schob schmollend die Unterlippe vor. damit sie es nicht unbequem hatte und drehte die Musik leiser. Sie reckte ihr Kinn in die Luft. . „Wie ist deine Mutter so?“ fragte ich um mich abzulenken. Wasser tränke ihre dichten Haare und ließ sie fast schwarz erscheinen. „Das ist vollkommen unnötig.“ Das bezweifelte ich auch. Ich führ Richtung Ausfahrt und beobachtete sie aus dem Augenwinkel. „Sie sieht genauso aus wie ich. „Steig ein Bella. Sie sah ein bisschen verlegen aus unter ihrem Ärger. „Sie ist unverantwortlich und ein bisschen exzentrisch und sie ist eine sehr unvorhersehbare Köchin. nur hübscher.“ versprach ich und genoss ihren verärgerten Gesichtsausdruck.“ sagte sie kühl. wie sie wohl schmecken würde Ich versuchte gegen das Feuer in meiner Kehle an zu schlucken und an etwas anderes zu denken. „Ich bin absolut in der Lage. Bella lächelte. Ich klammerte mich an das Lenkrad.“ Das bezweifelte ich.

Ich glaube bei Phil fühlt sie sich noch jünger. „Naja. „Akzeptierst du ihn?“ wunderte ich mich. als sie aussah. das wäre ihr Job. mit ihrem Vater als Person der Öffentlichkeit… „Wie alt bist du. Ich verzog das Gesicht. Nein.“ Sie lachte.“ Sie schüttelte nachsichtig den Kopf. „Also niemand allzu unheimliches. „Spielt das eine Rolle?“ fragte sie. Ich lächelte ironisch. Das ist ein bisschen was anderes.“ Eine sehr harmlose Definition in meinen Augen. „Was meinst du mit unheimlich? Haufenweise Piercings im Gesicht und Tattoos am ganzen Körper?“ „Das wäre auch eine Definition. „Ich bin siebzehn. dass sie glücklich ist… und er ist es. Ich verstand jetzt… wie die unverantwortliche Mutter Bellas Reife erklärte. Angst… oder Anziehung? „Aber sie ist immer noch meine Mutter. Sie musste früh erwachsen werden um die Verantwortung zu übernehmen. Ich hielt vor ihrem Haus und fragte mich viel zu spät ob ich überhaupt wissen durfte wo sie wohnt.“ Das machte einiges klarer.“ stammelte sie als Reaktion auf meinen Blick. jemand könnte mich für seine Tochter akzeptieren. ich bin mit fünfunddreißig geboren worden und dass ich immer älter werde. bemerkte sie zu viel an mir. das wäre nichts Ungewöhnliches in so einer kleinen Stadt. „Was?“ „Meine Mutter sagt immer. Deshalb mochte sie es nicht. Bella?“ Sie musste älter sein. „Das ist sehr großzügig… ich frag mich…“ „Was?“ „Wäre sie dir gegenüber auch so großzügig.“ Sie grinste mich an. Sie ist verrückt nach ihm.“ Sie lachte wieder und dann seufzte sie. „Ich möchte. „Du wirkst nicht wie siebzehn. Vielleicht kam sie erst spät in die Schule. was meinst du? Egal auf wen deine Wahl fallen würde?“ Es war eine dumme Frage und ich schaffte es nicht meine Stimme lässig klingen zu lassen. .“ Die Selbstlosigkeit dieses Kommentars hätte mich verwundert. was ich bisher über ihren Charakter herausgefunden hatte.“ schloss sie. „Meine Mutter… sie ist sehr jung für ihr Alter. Ich wechselte das Thema. Wie dämlich von mir überhaupt darüber nachzudenke. warum hat deine Mutter Phil geheiratet?“ Sie zögerte eine Minute bevor sie antwortete. wenn es nicht so perfekt zu dem gepasst hätte. Bella könnte mich wählen. den sie will. Wie dämlich von mir überhaupt nur zu denken. denke ich. als ich sie stellte. irgendeine muss ja die erwachsene sein. oder ist sitzengeblieben… das schien eher unwahrscheinlich. wenn man sich um sie kümmerte – sie dachte.“ sagte sie und riss mich aus meiner Träumerei.“ antwortete sie. „Also. „Du wirkst aber auch nicht wie ein normaler High School Schüler. Jedesmal wenn ich etwas an ihre bemerkte. „Ich – ich denke schon.

Ich zuckte instinktiv zusammen. „Was möchtest du denn wissen?“ fragte ich vorsichtig. wie sie sich wohl fühlte wenn ich ihr sagte. „Carlisle und Esme sind schon lange meine Eltern. „Was ist mit deinen Eltern passiert?“ Das war nicht so schwer. „Ich erinnere mich nicht mehr so genau an sie. „Und wahrscheinlich möchtest du deinen Truck wieder haben bevor Chief Swan nach Hause kommt.“ „Das tut mir leid. Oder vielleicht genau die richtigen Fragen. Das gefiel mir sehr.“ Sie rührte sich nicht.“ Sie zögerte und fragte dann kleinlaut. dass sie die ganze Wahrheit sagte.“ „Und du liebst sie. ich könnte unheimlich sein?“ fragte ich sie und versuchte ein bisschen zu lächeln. Ich glaube nicht. konnte man mein Glück nicht abstreiten. „Nein. Sie hatte immerhin nicht genug Angst um wegrennen zu wollen.“ Sie sagte den Namen der Stadt mit ausgeprägtem Missfallen. „Hast du jetzt angst vor mir?“ Sie antwortet sofort. Die Fragen die ich auf keinen Fall beantworten wollte. dass er es längst gehört hat. offensichtlich besorgt. .“ stellte sie fest.“ Eine unheimlichere auf jeden Fall. Sie wollte auch nicht. „Hmm… Ich denke du könntest unheimlich sein. das weiß ich. „Ich bin mir sicher. entmutigt stellte ich fest. „Ja.“ Ich war jetzt auch ernst. Ich halte dich auf. dass meine Zeit mit ihr um war. „Und deine Brüder und Schwestern?“ Wenn ich zuließ dass sie nach mehr Details fragte würde ich lügen müssen.“ Bei der Erinnerung an ihre Verlegenheit in meinen Armen musste ich grinsen. erzählst du mir jetzt etwas über deine Familie? Das ist bestimmt eine viel interessantere Geschichte als meine. „Sie sind vor langer Zeit gestorben.“ Ich lächelte wieder. Ich fragte mich. werden ganz schön sauer auf mich sein. Sie machte sich Sorgen um mich. Ich lächelte.“ murmelte sie. dass unsere Zeit schon um war. Ich könnte mir keine besseren Menschen vorstellen. was Eltern angeht. „Was wäre deine Definition?“ Sie stellte immer die falschen Fragen. Sie dachte kurz darüber nach bevor sie mir mit ernster Stimme antwortete.“ Unter diesen Umständen. wenn ich sie im Regen stehen lasse. „Also. Ich schielte auf die Uhr. Ich würde nicht mal lügen müssen.“ versicherte ich ihr. damit du ihm nichts von dem Unfall in Biologie erzählen musst. ohne darüber nachzudenken. „Glaubst du. „Die Cullens haben die adoptiert?“ „Ja.“ „Ja.“ „Du hast Glück. dass sie diese Unterhaltung mit einem Vampir führte. sehr gut. als ich mir ihre Reaktion vorstellte. aber sie log auch nicht wirklich. „Mein Bruder und meine Schwester und Jasper und Rosalie.“ „Oh. wenn du wolltest. tut mir leid. sie könnte mich verletzt haben. Es gibt keine Geheimnisse in Forks.

Sie nickte. quälte mich die Vorstellung auch nur zeitweise auf Wiedersehen sagen zu müssen. in Ordnung?“ Ich lächelte sie reumütig an und hoffte sie würde die Trauer in meinem Blick nicht sehen. „Ich werd sehen. Das gefiel mir auch. egal was ihr dort passieren konnte. dass es nicht so viel besser für sie war nicht in meiner Nähe zu sein. der Gefahren magnetisch anzieht. Gut. „Was habt ihr vor?“ fragte sie. Als ich sie so ansah. lauf. aber du scheinst jemand zu sein. „Könntest du mir dieses Wochenende einen Gefallen tun?“ fragte ich ernst. Bei ihren Worten musste ich lachen. bevor sie aus dem Wagen in den Regen sprang und die Tür hinter sich zuschlug so fest sie konnte. „Nein. „Wir gehen campen in der Goat Rocks Wildnis. Emmett und ich starten das Wochenende etwas früher. Und trotzdem. südlich von Rainier.“ schnappte sie. Wie sehr ich mir wünschte. . dass ich diese Pläne gemacht hatte. wohlwissend. Keine Geheimnisse. Ich könnte sie absagen… aber es gab jetzt nichts Wichtigeres als zu jagen und meine Familie würde von meinem Benehmen schon beunruhigt genug sein ohne dass ich enthüllte wie besessen ich bereits war. Geh es langsam an. „Viel Spaß am Strand. „Gutes Wetter zum Sonnenbaden. das schlimmste was ihr passieren konnte.“ Ich verfluchte mich dafür. was sich machen lässt. viel Spaß.“ Naja. Sie wird das genießen. dass er es doch tun würde. Genau wie ein wütendes Kätzchen das denkt es seih ein Tiger. dass er nicht anhalten würde und wünschte mir stärker als sonst. Sie klang nicht glücklich über meine Antwort. Lauf. Bella. „Oh. Also… versuch nicht ins Meer zu fallen oder dich überfahren zu lassen oder so etwas. wo ihr so viel zustoßen konnte. Sie war so weich und zerbrechlich.“ Ich blickte in den strömenden Regen. allerdings.“ Emmett war begierig auf die Bären Saison. war mit mir zusammen zu sein.“ sagte sie halbherzig. Es wirkte leichtsinnig sie aus den Augen zu lassen. am Samstag würde es das sein. „Seih nicht sauer. Sie warf mir einen finsteren Blick zu. ihre Augen groß und verwirrt von meinem drängen. naja. „Sehen wir uns morgen nicht?“ Die Sorge in ihrer Stimme gefiel mir. Sie war verärgert über meine Neckerei. Ich schloss meine Finger um den Schlüssel. den ich ihr gerade aus der Tasche gezogen hatte und lächelte als ich davonfuhr. Ich liebe dich zu sehr für dein eigenes Wohl oder meins.

Sie hatte meine eisige Haut berührt und ihre Hand zurückgerissen wegen der Kälte. denn ich musste über einiges nachdenken und brauchte etwas Zeit für mich. sollte ich wollen. was es war. (Würde ihre mentale Stille mich immer weiter frustrieren bis ich irgendwann verrückt werden würde? Oder gab es da eine Grenze. Es war kompliziert darüber nachzudenken. Ihr Duft lag noch immer im Auto. wie die der Sekretärin oder Jessica Stanley. das Feuer kletterte meine Kehle rauf und runter. Was wenn es Bella gewesen wäre. Anziehung. So viele Seiten. Außerdem wusste Bella ganz genau. . Die richtige Frage war. wie ich meine Arme um ihren zerbrechlichen Körper legte? Fühlte wie ich sie enger an meine Brust zog und meine Hand unter ihr Kinn legte? Den schweren Vorhang ihrer Haare aus ihrem geröteten Gesicht kämmte? Mit meinen Fingerspitzen die Konturen ihrer vollen Lippen nachfuhr? Mein Gesicht näher zu ihrem lehnte. ob sich Bella von mir angezogen fühlte. und die Antwort war nein. aber mit Bella an Jessicas Stelle… Ich atmete schneller. dass Bella die gleichen Gedanken hegte wie Jessica Stanley. versuchte mich an das Gefühl zu gewöhnen meine Kehle absichtlich abzufackeln. Das war gut. Nicht das gleiche wie Liebe. Anziehung war ein unmögliches Dilemma. dass mit mir etwas nicht stimmte. so viele Bedeutungen und Ebenen. wohlwissend. Und dennoch… als ich mich an diese Fantasien Erinnerte die mich so zurückschrecken ließen. Ich hatte keine Ahnung. was ich schon wusste als Jessica sich diese Dinge vorgestellt hatte. auch wenn sie nicht wusste. Die letzte Stunde war noch nicht zu Ende. aber unausweichlich damit verbunden. wenn ich ihr so nah kam. Dieselben Anzeichen – Veränderung der Herzfrequenz und Atemrhythmus – konnten genauso gut Angst oder Schock oder Wut bedeuten genau wie Interesse. die ich eventuell erreichen konnte?) Ich versuchte ihre physischen Reaktionen mit denen von anderen zu vergleichen. Denn ich war kein menschlicher Mann und das war ihr gegenüber nicht fair. Melodie Ich musste warten als ich zur Schule zurückkam. Wollte ich dass sich Bella von mir angezogen fühlte. dass Bella sich von mir auf diese Art und Weise angezogen fühlte. eine Frau zu einem Mann? Das war die falsche Frage. Es schien undenkbar. aber die Vergleiche waren ergebnislos. die sich vorgestellt hatte. denn ich wurde bereits auf die schlimmste Art und Weise von Bella angezogen. 7. Ich hielt die Fenster geschlossen um ihn auf mich einstürmen zu lassen. wo ich die Hitze ihres Atems auf meinem Mund spüren konnte? Immer nähre kommend… Aber dann zuckte ich zurück aus diesem Tagtraum. was passieren würde.

sie hat schon einen besonderen Duft. ich fühlte einen uralten Schmerz wenn ich an ihr Gesicht dachte. An meine Mutter erinnerte ich mich noch am deutlichsten. Die Liebe die ich für Bella empfand war rein. Fantasien die nicht mit ihrem Blut an meinen Händen endeten. aber jetzt waren die Gewässer trübe. Ich erinnerte mich schwach daran wie sehr sie die Zukunft hasste von der ich kaum erwarten konnte. weil ich mich in meinem ganzen Leben noch nie so menschlich gefühlt hatte – nicht mal als ich noch menschlich war. „Ich wetter Mrs. Fühlte sie genauso wie ich? Das wäre egal. Es gibt immer ein erstes Mal.“ Das verwirrte ihn noch mehr. wenn ich es nicht riskieren konnte. „Oh.“ murmelte ich.“ Häh? Ich kicherte. keine Vergleiche erstellen. ihre Kälte. . Wo warst du heute?“ „Ich hab… eine gute Tat vollbracht. dunkle Erinnerungen die mit jedem Jahrzehnt weiter verblassten. „Erzähl mir davon. Der Große Krieg wütete die meiste Zeit meiner Jugend und ich war nur neun Monate von meinem achtzehnten Geburtstag entfernt als die Grippe ausbrach… Ich hatte nur vage Erinnerungen an diese menschlichen Jahre. aber dann atmete er ein und bemerkte den Duft im Auto. dass der „schreckliche Krieg“ bald enden möge… Ich hatte keine Erinnerung an eine andere Art von Verlangen. Damit ich meine eigenen Fantasien spinnen konnte. Ich hab dich überrascht. Mit jeder Faser meiner Existenz sehnte ich mich danach ein normaler Mann zu sein. Es war alles noch viel verwirrender. Das wird langsam komisch. Was für eine Art von Beziehung konnte ich ihr bieten. Ich konnte keine Parallelen ziehen. ihre übermenschliche Kraft… Ich zuckte vor Schreck zusammen als sich die Beifahrertür öffnete. Mein Streben nach ihr war unvertretbar. Er atmete wieder ein. eine automatische Reaktion. sie zu berühren? Ich senkte meinen Kopf in meine Hände. versuchte ich mich zu überzeugen. soweit ich mich erinnern konnte. Schon wieder dieses Mädchen?“ Ich verzog das Gesicht. Als ich ein Mensch war drehten sich all meine Gedanken um die Soldatenehre. „Mich um die Kranken gekümmert. Ich betete jede Nacht dafür während sie beim Tischgebet darum bat. sowas in der Art. dachte Emmett als er auf den Beifahrersitz glitt. Ich wollte so sehr in der Lage sein sie zu berühren. damit ich sie in meinen Armen halten konnte ohne ihr Leben zu gefährden. nicht war?“ Das Knurren brach zwischen meinen Lippen hervor bevor er die Worte zu ende gesprochen hatte. ihrem Blut glühend in meinen Augen. dass sie endlich eintrat. hasste ihre Härte. Goff denkt du nimmst Drogen. Ich starrte auf meine weißen Hände. Abgesehen von der Liebe meiner Mutter. „Hmm. Ha. gab es keine andere Liebe die mich zum bleiben bewegt hätte… Das war alles absolut neu für mich. du warst so fahrig in letzter Zeit.

Die Straßen waren leer. Ich beobachtete ihre Fenster aber sie kam nicht um hinauszusehen.“ „Das bedeutet nicht…“ „Ich weiß. aber alles was ich von ihr hören konnte waren Beschimpfungen. ich sag’s doch nur. Es wird nicht mehr lange dauern. Alice arbeitete an einem Modedesign Programm für Rosalies Kleiderschrank. Ich mochte auch Jaspers Reaktion nicht. Ich werde warten. ob sie in die Garage gehen und ihren BMW erneut tunen sollte. dass direkt am Eingang stand. wie es ihre Angewohnheit war. so laut dass Bellas menschliche Ohren. oder wenigstens sicher. Emmett und Jasper waren in der Mitte eines raffinierten Schachspiels. Alice ging zu ihrem Computer der bei ihnen um die Ecke stand und ich hörte wie die Monitore zu flimmern begannen. Alice kletterte auf den Rücksitz und wir rasten nach Hause. ich weiß. „Ganz ruhig. setzte mich an das erlesene prachtvolle Piano. sie war immer noch nicht über ihren Ärger hinweg. Der Regen fiel herab wie millionen kleiner Hämmer. Ich folgte ihr zu Bellas Haus. Sie würden mich nicht spielen lassen.“ Dann kamen die anderen. was ihr Problem war. dass sie glücklich war. Ich fragte mich. Rosalie bemerkte den Duft sofort und warf mir einen finsteren Blick zu.“ sagte sie – verschleiert. Alice lehnte sich um die Ecke und fing an Emmetts nächste Züge für Jasper mit dem Mund zu formen – Emmett saß auf dem Boden mit dem Rücken zu ihr – der seinen Gesichtsausdruck nicht veränderte als er Emmetts besten Läufer vom Brett kickte. also dauerte es nur ein paar Minuten. Wie Emmett bemerkte er Bellas Anwesenheit. aber Rosalie begleitet sie heute nicht um hinter ihr zu stehen und Schnitt und Farbe zu diktieren während Alices Hand über den Touchscreen huschte (Carlisle und ich mussten das System ein wenig ausbessern. Vielleicht war sie nicht zu Hause. nur Alice spielte noch Spiele mit mir. da die meisten Touchscreens auf Temperaturen reagierten). Da waren keine Gedanken zu hören. Junge. „Ich hab nur gesehen. Esme war oben und grübelte über ein paar neuen Blaupausen. dass ich mich schämte. Ich konnte hören wie sie darüber nachdachte. Stattdessen fläzte sie sich heute auf das Sofa und zappte durch zwanzig Kanäle pro Sekunde ohne Pause. dass ich es tun würde.“ Ich seufzte und gab ihr den Schlüssel. Wir strömten ins Haus und jeder ging seinem Zeitvertreib nach. Jasper hatte sich nicht gut unter Kontrolle… Alice kam zu meiner Seite des Wagens und streckte ihre Hand nach Bellas Autoschlüssel aus. Und ich. Aber es ärgerte mich trotzdem. mit acht Schachbrettern – ausgebreitet vor der riesigen Glasfront – und ihren eigenen komplizierten Regeln. das Donnern ihres Trucks vielleicht nicht hören konnten. dass ich nicht mal genug hören konnte um nach ihr zu sehen – um sicher zu gehen. das erste mal seit so langer Zeit. . Nicht dass der Duft für einen von ihnen auch nur ein tausendstel des Vorzugs hatte wie für mich. „Du musst mir das Warum erklären. dass ihr Blut süß für sie war. Es machte mich traurig.

als könnte sie sich dort begraben. eher wütend als verlegen.“ log ich. erfreut darüber dass sie sich sogar noch besser anhörte als ich mir vorgestellt hatte. Bei Rosalie drehte sich alles um Eitelkeit. Edward spielt wieder. Sie sprang auf und marschierte aus dem Raum. Meine Hände hatten wieder innegehalten. Emmett und Jasper drehten sich auch um und ich hörte Esmes Verwirrung. Es ist so lange her. Ich spielte mit einer Brücke. Ich tat was sie sagte und sie stellte sich hinter mich um mir ihre Hände auf die Schultern zu legen. Ich sah warum sie so schlecht auf mich zu sprechen war. folgte ihr mit der Basslinie. Esme sauste blitzschnell nach unten und schaute von Rosalie zu mir. ihre Augen waren gespickt mit verärgerter Wut. Rose?“ rief ihr Emmett nach. Ich fing wieder an zu spielen. Sie stand von ihrem Schreibtisch auf und glitt leise zum Treppenabsatz. Was für eine liebliche Melodie. . „Ich hab nicht die leiseste Ahnung. Ich ließ die Melodie eine neue Richtung einschlagen. Ich begann die erste Reihe der Melodie zu spielen. Esme seufzte zufrieden. Rosalie drehte sich zu mir. Emmett grummelte frustriert. Ein neues Stück. Behutsam arbeitete ich mit meinen Fingern die Tonleiter ab um die Tonlage zu testen. die sich mir selbst heute im Auto eingeflüstert hatte. dachte Esme überglücklich. Edward komponiert wieder? Dachte Rosalie und ihre Zähne schlugen in grimmiger Verbitterung aufeinander. „Hör nicht auf Edward. „Spiel weiter. aber es schien irgendwie nicht richtig zu sein. Wenn du irgendetwas sagst. als ich meine Hand schnell vor meinen Mund hielt. ein scharfes Bellen vor Belustigung brach ab. Es war immer noch perfekt gestimmt. wandte Rosalie meinen Rücken zu und versuchte sehr angestrengt das Grinsen auf meinem Gesicht zu kontrollieren. Rosalie drehte sich nicht um. „Was ist los. Sie marschierte weiter in die Garage und kletterte unter ihren Wagen. ein strahlendes Lächeln auf ihrem Gesicht. Warum Isabella Swan zu töten ihr kein schlechtes Gewissen verursacht hätte. werde ich dich jagen wie einen Hund. setzte sich auf die oberste Stufe und lehnte ihren Kopf an das Geländer. Aber sicherlich auch sehr verlegen. Die Musik brach abrupt ab und ich lachte bevor ich mich zusammenreißen konnte. „Was ist denn jetzt los?“ fragte Emmett mich. um mir einen finsteren Blick zuzuwerfen. Das Stück war überwältigend aber unvollständig. In diesem Moment hatte ich einen kurzen Einblick in ihre grundlegende Empörung.“ ermutigte mich Esme nach einem angespannten Moment. Ich fügte eine Harmonie hinzu und ließ die zentrale Melodie hindurch weben. Oben hielt Esme inne mit dem was sie tat und legte ihren Kopf zur Seite.“ drängte Esme. Ich unterdrückte ein weiteres Lachen.

Aber ich kann mir niemanden vorstellen. Edward. „Das gefällt mir. Es war egoistisch. Es bereitete ihr so viel Vergnügen und ich fühlte mich schuldig. der so langsam ist um nicht zu sehen. „Noch nicht. „Aber wie wäre es damit?“ Ich fügte ihre Melodie der Harmonie hinzu – meine Hände flogen nun über die Tasten um alle einzelnen Stücke zusammen zu setzen – modifizierte sie ein wenig und führte sie in eine andere Richtung… Sie erfasste die Stimmung und sang mit. Esme strich mir durchs Haar. denn das schlafende Mädchen war perfekt genau so wie es war und jeder Veränderung wäre falsch. langsamer und leiser jetzt. Es wird alles ein gutes Ende nehmen. Esme drückte meine Schulter.“ flüsterte ich und wünschte ich könnte es glauben. Ich seufzte. Glockenspiel ähnlichen Stimme skizzierte sie einen wortlosen Sopran zwei Oktaven über der Melodie. Sie hatte gedacht.“ murmelte ich. „Ja. Alices Stimme wurde auch leiser und feierlich. mit Alices Stimme die sich über der Melodie erhob und sie an einen anderen Ort führte. „Es ist bezaubernd. Du verdienst Glück. Die Geschichte war ein schlafendes Mädchen in einem schmalen Bett. „Es ist… ein Schlaflied. Ich lachte kurz auf ohne Humor. Du bist vielleicht am besten von allen auf diesem Planeten dafür ausgestattet um mit einer solchen Zwickmühle umzugehen. Das Schicksal schuldet es dir. dunkles Haar. was für ein Fang du bist. Ich konnte sehen wie das Stück enden musste. Ich spielte diese letzte Note und beugte meinen Kopf über die Tasten. Jede Mutter dachte dasselbe von ihrem Sohn. der Erkenntnis entgegen.“ wiederholte sie für sich. „Danke. Es wird alles gut werden. denke ich. Perfekt. Aber jetzt konnte ich das Ende sehen.“ „Gibt es einen Geschichte dazu?“ fragte sie mit einem Lächeln in der Stimme. eine Melodie die unter die Hallenden Bögen einer von Kerzen erleuchteten Kathedrale gehörte. Das Stück wich ab. Sie leitete leicht zu der nächsten Bewegung über und entwickelte ein Eigenleben. ich würde für immer allein bleiben… Sie wird dich auch lieben müssen. dass ich ihr meine Musik so lange vorenthalten hatte. Es gab eine Geschichte zu dieser Melodie und sobald ich das bemerkte. Wenn sie ein kluges Mädchen ist. Esme war immer noch voller Freude darüber dass mein Herz nach all der Zeit berührt wurde. vielen die Noten ohne Anstrengung auf ihren Platz. . Sie lächelte. dachte sie plötzlich und überraschte mich mit der Richtung die ihre Gedanken eingeschlagen hatten.“ sagte ich. egal wie groß die Tragödie war die damit verbunden war. Mit ihrer trällernden. Du bist der beste und klügste von uns allen. Die Liebe kommt nicht immer auf dem einfachsten Weg. eine Betrübnis. Hat es einen Namen?“ fragte Esme.“ Und dann bekam ich die Brücke richtig hin. „Ein Schlaflied. mein Sohn. dick und wild und verschlungen wie Seegras auf dem Kissen… Alice überließ Jasper sich selbst und setzte sich zu mir auf die Bank.

Da ich gerade erst die Potenz von Eifersucht für mich selbst entdeckt hatte. Alice lachte und begann die erste Stimme von „Heart and Soul“. Ich musste mich nicht konzentrieren um das bekannte Stück zu spielen. Stattdessen dachte ich an Rosalie. Ich grinste und beendete die einfache Tonfolge mit ihr.“ Sie drückte wieder meine Schulter.“ „Nein. Liebling.“ sagte Alice. „Hör auf damit. dass sie verletzt war. Sie kicherte und seufzte dann. Ich frag mich. Aber es hatte sie verärgert. . Esme. da ich den Zusammenhang aber dann nicht verstehe.“ ermahnte Esme sie. inwiefern Rosalies Leben und Persönlichkeit anders gewesen wären.“ „Aber ich möchte es wissen. Dann begünstigte ich sie mit einer Darbietung von „Chopsticks“. dass du es nicht tun wirst. Das berühmte Fuchs in der Krippe Szenario (ein komisches Sprichwort das bei uns soviel bedeutet wie „Neidhammel“ oder „Spielverderber“ heißt. „Also ich wünschte du würdest mir sagen. Natürlich war ihre Eifersucht tausendmal belangloser als meine. die sich immer noch bildlich in der Garage wand vor Demütigung. Ganz im Gegenteil – sie liebte Anbetung mehr als alles andere. „Hier. und ich grinste in mich hinein. „Aber ich kann sehen. „Sei nett. dass ich sie gewollt hatte. Das sie das lange hinter sich gelassen hatte. Es war daher kein Wunder. Ich dachte der alte Groll wäre begraben. wenn sie nicht immer die schönste von allen gewesen wäre. hatte ich ein klein wenig Mitleid mit mir. wie es alle Männer immer getan hatten. obwohl sie unmöglich waren. du bringst mich in Verlegenheit. Das hat sie mit dem Verlust ihrer Sterblichkeit auch nicht geändert. Mit Jasper und Carlisle war das anders – sie waren beide schon in jemanden verliebt. hab ich’s so übernommen wie‘s da steht). Ich war komplett unberührt und dennoch kein bisschen von ihr angetan. Es war ein mieses Gefühl. ich denke es war sinnlos darüber nachzudenken. Nicht dass sie mich auf irgendeine Art gewollt hätte – ganz im Gegenteil. Ihre Worte. Sie war es gewöhnt gewollt zu werden. Sogar als Mensch hat sie immer im Mittelpunkt ihrer eigenen Herrlichkeit gestanden. für so viele Jahre. denn die Dinge waren nun mal so und sie war immer die Schönste. „Edward benimmt sich nur wie ein Gentleman. warum du vorhin über Rose gelacht hast. eine namenlose Ehrung an die Liebe die ich zwischen ihr und Carlisle beobachtet hatte. schlimmer noch. Dann sagte ich. Alice.“ zog ich sie auf. als ich sie schon von Anfang an nicht so vergöttert hatte.“ und begann ihr Lieblingsstück zu spielen. Mom.“ Ich lachte über den jammernden Ton den sie angeschlagen hatte. munterten mich auf. Wäre sie glücklicher gewesen.“ Sie schnippte mit ihren Fingern gegen mein Ohr. wenn Schönheit nicht schon immer ihre größte Stärke gewesen wäre? Weniger egozentrisch? Mitfühlender? Naja. Nicht dass es sie gestört hätte. „Danke.

Ich unterdrückte wieder ein Lachen.“ „Spiel das neue Stück noch einmal für mich. Niemand wird Bella etwas tun. Sie war wütend seit dem Moment als ich Bella das Leben gerettet hatte.“ Ich biss meine Zähne zusammen.“ „Na gut. Alice?“ fragte Jasper „Peter und Charlotte kommen uns nächste Woche besuchen! Sie werden in der Gegend sein. während er Richtung Vordertür ging. das Mädchen wäre gewöhnlich. wenn ich ihre Schönheit nicht anbetungswürdig gefunden hatte. Wie konnte sie sowas nur glauben? Für mich wirkte es absolut unverständlich. denn durch ihre untrügliche weibliche Intuition hatte sie da schon gewusst. Du bist echt verloren. „Reg dich ab. Es liegt an dir. „Ich denke. Das weißt du. was mir selbst noch nicht bewusst gewesen ist. Montagmorgen. Und das hatte sie auch… bis zu dem Tag an dem ich jemanden gefunden hatte.“ fragte Esme. „Bist du soweit Emmett?“ „Ich dachte wir brechen erst morgens auf?“ „Wir kommen Sonntagnacht zurück. „Jasper.“ stimmte ich ihr zu und wandte mich dann von ihr ab. obwohl ich etwas zögerte.“ stimmte ich zu. es auf der ganzen Welt keine Schönheit gab. aber sagte mir was ich wissen musste. „Sie jagen nie hier. Ich dachte kurz nach und nahm dann den .“ Aber Jaspers selbsternannter Bruder und der kleine Vampir den er liebte waren nicht wie wir. wenn Bella in der Nähe war. Ein Produkt ihrer Eifersucht. Alice runzelte die Stirn. wie sie Bella sah. „Nein. Rosalie hatte sich darauf verlassen. Aber lass mich wenigstens noch Rose auf Wiedersehen sagen. Sie schürzte unglücklich ihre Lippen. kein Zweifel. was sie gesehen hatte und meine Hände erstarrten auf den Tasten. „Wenn du magst. Rosalie dachte. „Was. das bin ich. das mir unbekannte Schmerzen verursachte. wann wir losgehen. dass. Rosalie war zu Tode gekränkt. Man konnte ihnen nicht trauen. Sie verdrehte ihre Augen. Edward. „Peter und Charlotte kommen nach Forks?“ zischte ich zu Alice. dass ich ein unbedeutendes menschliches Mädchen anziehender fand als sie. Es ist nicht ihr erster Besuch. Es war ihr erster Besuch. würde es ein kurzer Abschied werden. sie jagten auf die übliche Art. Edward. „Wann?“ verlangte ich.“ „Klar. wie ihre es nicht getan hatten. dachte er. Auf eine Art störte es mich aber auch. weißt du was?“ Ich sah. die mich berühren würde. ist das nicht nett?“ „Was hast du Edward?“ fragte Esme. die die Anspannung in meinen Schultern spürte.“ Bei der Stimmung in der Rose war. der Melodie bis zu ihrem unausweichlichen Ende zu folgen – das Ende. „Oh!“ sagte Alice abrupt. dessen Schönheit mich so berührt hatte. seit Bella hier war und ihr süßer Duft sprach nicht nur mich an.

Rose will ihre Haare nicht durcheinander bringen und Esme wird sauer. wenn Jasper und ich wirklich zur Sache kommen. Ich seufzte und setzte mich auf einen geeigneten Felsbrocken. mit Fell bedeckt. den Puma zu erledigen?“ „Natürlich hab ich das geschafft. Schalt es für eine Minute aus und kämpf fair. Der Bär heulte auf bei dem hohen scharfen Ton. „Hast du es nicht geschafft. Der Bär zog einen Vorteil aus seiner Ablenkung und schwang seine schwere Pranke über Emmett Brust. „Ich wünschte sie wären stärker. du sollst dein Essen bekämpfen. grinste und winkte mir zu. verlagerte ein wenig sein Gewicht so dass er genug Platz hatte um auszuholen. Der Bär brüllte und Emmett brüllte lachend zurück. hey Edward!“ rief er zurück. Emmett. Das würde mehr Spaß machen. Die scharfen Krallen fuhren durch sein Shirt und quietschten über seine Haut. Das half ein bisschen – meine kleine Erinnerung an ihr Ja. ihr schummelt. als er nach mir schlug.“ erinnerte ich ihn. Er hatte ein breites Grinsen im Gesicht. strahlend weißes Button-Down Hemd.“ „Niemand hat gesagt. „Der war stark.“ Er beäugte mein gepflegtes. Dann sprang er auf das Tier zu.“ „Das Leben ist schon hart. aber keine von beiden fragte nach. nicht war?“ Emmett grinste mich an. verdammt.“ „Man kann das nicht ausschalten. Ich nickte zu mir selbst und begann zu spielen. Esme und Alice wechselten einen kurzen Blick. Ein paar Minuten später joggte Emmett auf mich zu. Seine dunklen lockigen Haare waren in keinem besseren Zustand.“ „Ja. Er ließ es zu.“ „Du bist so ein Kind. dass der Bär versuchte ihm mit einem weiteren Hieb seiner Pranke den Kopf abzuschlagen und lachte als der Bär abprallte und zurücktaumelte. Das Brüllen des Bären erstarb mit einem Gurgeln. „Oh. Aber ich esse nicht wie ein unzivilisierter Barbar.Flaschendeckel aus meiner Tasche und legte ihn auf den leeren Notenständer. Das könnte noch eine Weile dauern. aber mit wem soll ich denn sonst kämpfen? Du und Alice. dass man nicht mit seinem Essen spielt?“ rief ich Emmett zu. Ich konnte es fast spüren. Sein Shirt war zerstört. das einen Kopf größer als er war und auf seinen Hinterpfoten stand und ihre Körper vielen eng umschlungen zu Boden und rissen eine Fichte mit sich. „Komm schon Edward.“ Emmett lachte. Ah. Aber Emmett war fast fertig. „Hat dir noch niemand gesagt. zerrissen und voller Blut. Rose hatte mir dieses Shirt geschenkt! Emmett brüllte den wütenden Bären an. .

“ Er lachte laut auf. Naja. Was bedrückt dich? „Ich denke über sie nach. weißt du das?“ „Stell dir nur mal für einen Moment vor. „Ich frag mich was dieses Menschenmädchen macht um dich aus ihrem Kopf zu halten?“ überlegte Emmett.“ „Was gibt es denn worüber du dir Sorgen machen müsstest? Du bist doch hier. „Feuer und Erdbeben und Tornados! Ugh! Wann hast du dir das letzte Mal die Nachrichten angesehen? Hast du gesehen.“ Ich schielte auf meine Hände und hasste sie wieder. dass du eine harte Zeit durchmachst. Und sie würde einem Bär über den Weg laufen… oder von einem Auto überfahren werden… oder von einem Blitz getroffen… oder die Treppe herunterfallen… oder krank werden – eine schwere Krankheit bekommen!“ Die Worte flossen nur so aus mir heraus.“ „Der Van?“ .“ Er zuckte mit den Schultern. dass sie für mich noch so viel besser riecht. Du bist immer so ernst. Also ist es nicht eher Glück als Pech?“ „So wie sie riecht? Definitiv Pech. dass ich nicht atmen konnte.“ „Ja. Ich geb mir wirklich mühe keine allzu große Nervensäge zu sein. Schau dir die Beweise an. „Hast du jemals darüber nachgedacht. aber wir sind Vegetarier.“ knurrte ich durch meine Zähne. hey! Krieg dich wieder ein.“ nuschelte ich und fügte dem Stapel eine weiter Angst hinzu. Emmett setzte sich neben mich auf den Felsen. hmm?“ Ich seufzte. Emmett. ehrlichgesagt. Von all den Orten auf der Welt wo sie hätte landen könnten. wo Vampire einen kleinen Teil der Bevölkerung ausmachen. aber beantwortete seine Frage. „Das würde ihr zu ihrem Glück gerade noch fehlen. „Tut mir leid. nicht war?“ „Bären. „Empfindlich. das glaube ich wirklich. Und noch größeres Pech. ich sorge mich eher. Sie wohnt in Forks. „Ich glaube sie hat ernsthaftes Pech. was? Verirrter Bär in der Stadt: natürlich würde er direkt Bella über den Weg laufen. Ich weiß. Ich war kein wirklicher Gegner für einen Bären damals. „Vielleicht kann sie mir ein paar Tipps geben. „Du klingst ziemlich verrückt. endet sie in einer Stadt. aber da es Teil meiner Natur ist…“ Er wartete darauf. wie verletzlich sie alle sind? Wie viele Gefährliche Dinge einem Sterblichen passieren können?“ „Nicht wirklich. dass ich über seinen Witz lachte und verzog dann das Gesicht. du erinnerst dich? Sie wird also nass geregnet. Ich ignorierte auch diesen Witz. Wieder Glück.“ Emmett kicherte. Junge. Es war eine Erleichterung sie raus zu lassen – sie hatte schon das ganze Wochenende in meinem Körper geeitert. was den Menschen alles so passieren kann? Einbruch und Mord…“ meine Zähne schlugen aufeinander und ich war plötzlich so aufgebracht von der Idee was ein anderer Mensch ihr antun könnte. „Halt dich von ihr fern. Rosalie wäre menschlich. dass du nach Carlisle die beste Selbstbeherrschung von uns allen hast.“ Mein Humor war mit einem Mal verschwunden. Aber ich glaube ich verstehe was du meinst. Emmett. „Hey. „Abgesehen davon.

“ „War es? Ist das nicht das größte Pech dass ein Mensch haben kann – ein Vampir der in ihn verliebt ist?“ Emmett überschlug diesen Gedanken leise für einen Moment. . Das war Glück. Ich wartete darauf. aber seine Gedanken nahmen eine andere Richtung. Ich kann den Sinn der Welt nicht sehen. Würdest du nicht genauso empfinden. „Ja. dass er es noch einmal versuchen würde.“ Aber du wirst sie nicht verwandeln? Sie wird nicht für immer da sein. Sein Ton implizierte ein selbstverständlich. dass Rosalie alles tun würde. Wäre das nicht der beste Weg?“ „Für mich? Oder für sie?“ „Für dich. dass du mir erzählen wirst.“ sagte ich und meine Stimme überschlug sich. „Ehrlich. Ich lachte humorlos. Er stellte sich wieder Bellas Gesicht vor. „Glaub mir – das weiß ich auch.“ Emmett war nicht besonders taktvoll und heikle Gespräche waren nicht seine Stärke. Edward. Sogar Emmett. Er zögerte nun. Ihrer Sterblichkeit oder nicht? Und dann würdest du sie auch nicht töten wollen.“ Er seufzte. Ich sah rechtzeitig was er vorhatte um auszuweichen. wenn sie nicht mehr da wäre. es war als wäre sie ein Magnet oder sowas.“ sagte ich unhöflich. Ich schwöre dir.“ murmelte er. „Ich denke nicht. „Falsche Antwort. Er stellte sich das Mädchen vor und fand die Vorstellung uninteressant. wie du schon gesagt hast. „Naja. Auf einmal bedeutet dieses Mädchen die Welt für mich. Ehrlich ich versteh dich nicht. ich kann Rosalies Vorzüge auch nicht wirklich sehen. Em. weil er nicht zu direkt sein wollte. als irgendein schönes Gesicht es wert ist. aber weißer mit blutroten Augen… „Nein. Du… liebst sie wirklich? „Ich kann es nicht beschreiben. „Betrüger.“ log ich mit einem plötzlichen breiten Grinsen. „Rosalie schon. Emmett. sie ist irgendwie zerbrechlich.“ antwortet er leichthin. Er versuchte mich von dem Felsen zu stoßen und der Stein verursachte eine lautes Krachen als er sich zwischen uns spaltete.“ „Du hättest sehen sollen wie er immer und immer wieder versucht hat sie zu erwischen.“ „Aber du warst da. alles aufgeben würde um wieder ein Mensch zu sein. „Das weiß ich. „Es löst deine Probleme bzgl. „Ich kann nicht… ich sollte nicht… ich werde Bellas Leben nicht zerstören. „Das war bloß ein Unfall.“ Emmett kicherte. wenn es Rosalie wäre?“ Emmett dachte einen Moment darüber nach. Und. sie scheint anstrengender zu sein. Emmett. was…“ „Ich weiß nicht.“ „Mir hat es nicht allzu viel ausgemacht.“ erinnerte er mich. Rose schon.“ gab er leise zu.“ grummelte ich. was sie für ein Problem hat. Wir wussten beide.

Diesmal hatte ich an etwas Öl gedacht und das Fenster ließ sich geräuschlos aus dem Weg schieben. Bei Bellas Glück geht sie genau zur falschen Zeit in den Wald und…“ ich schrak zurück.“ „Ich werde versuchen zu bleiben. .“ „Oh nein! Du gehst nicht früher nach Hause. Aber ich bleibe nicht länger als bis Sonntag.“ Emmett seufzte. „Peter und Charlotte wissen wie man sich benimmt. Ich konnte hören wie ihr Atem langsam durch ihre Lippen ein und ausströmte.“ gab ich etwas beschämt zu. Bitte! Mir zu liebe. „kann ich es kaum erwarten nach Forks zu rennen und nach ihr zu sehen. Wie ein Verrückter. „Alice würde anrufen. als ich am frühen Montagmorgen durch ihr Fenster kletterte.“ flüsterte ich. ob ich es bis Sonntagnacht aushalte. Daran. wir hätten Schulfrei bis Mittwoch. Alice sagte. wenn es einen Grund für deine Panik gäbe. als das letzte Mal als ich hier war. anfassen wollen…? Emmett und Rosalie teilten eine sehr körperliche Liebe. Ich weiß nicht.“ Ich schüttelte starr meinen Kopf. Emmett“ Wow. „An sowas kann ich nicht mal denken. Er konnte nicht nachvollziehen wie jemand lieben konnte ohne diesen Teil einer Beziehung. Lass Rose etwas Zeit um sich abzuregen. Emmett. Aber ich weiß einfach nicht wie ich mich von ihr fernhalten sollte…“ Mit tiefer Befriedigung stellte ich plötzlich fest. Sie hatte die Hände unter ihrer Wange gefaltet wie ein kleines Kind und ihr Mund war leicht geöffnet. zeitweise. „Gut. Emmett deutete auf das Handy in meiner Tasche. Ich seufzte. dass es richtig von mir war zu bleiben – zumindest jetzt. sie zu… verlassen.“ Ich zog ein Gesicht. Bella schlief tief und fest. wenn du sie liebst… würdest du sie nicht. Für den Moment konnte ich so etwas wie ihr Beschützer sein.“ sagte ich zweifelnd. Emmett bemerkte die Veränderung in meinem Gesicht. Sie war sicherer wenn ich da war. naja. Sie ist genauso verrückt nach diesem Mädchen wie du. Ich werde Sonntag zurückgehen. wo Peter und Charlotte auf dem Weg nach Forks waren. Der Gedanke wühlte mich auf. als wenn ich weg wäre. Kannst du sie überhaupt berühren? Ich meine. „Peter ist nicht gerade bekannt für seine Selbstbeherrschung.“ „Es gibt keinen Grund zurück zu eilen – es wird sowieso sonnig werden. dass ihre Haare glatt auf dem Kissen lagen konnte ich erkenne.“ „Das ist mir wirklich egal. dass sie eine ruhigere Nacht hatte. „Ich versuche einen Weg zu finden. Was hast du denn dann für Möglichkeiten? „Ich weiß es nicht. ich brannte darauf so schnell wie möglich wieder zurück in Forks zu sein um diese Rolle so lange wie möglich zu erfüllen. Was denkst du gerade? „Genau jetzt.

dass sie schwache. Ich lächelte sanft als ich mir vorstelle. Sogar wenn Bella einer dieser alten Sagen . Was wäre wenn? Ich besaß sie nicht. Ob sie mich vielleicht auch nur einen Hauch so sehr vermisst hatte. Hat sie sich verletzt? Obwohl es offensichtlich keine schwere Verletzung war. dass ich nicht wirklich ruhig war bis das der Fall war. sie war nicht mein – und ich war wieder traurig. nur wenige Minuten von unserem Haus entfernt war. Ich erinnerte mich daran wo sie dieses Wochenende gewesen war und schloss. Sie war nicht mein. Die ganze Zeit ohne den Schmerz und das Verlangen verstärkten es jetzt noch. wenn sie meine Theorie bestätigte. An Ort an dem unser Geheimnis bekannt war… Ich schüttelte meinen Kopf. Es war eine unglaubliche Erleichterung hier zu sein. Die Quileutes waren auch vertraglich gebunden. Meine Augen glitten wieder und wieder über ihr Gesicht und untersuchten es nach Veränderungen. Ich bemerkte. Ich konnte mir vorstellen sie mit meinen Fingerspitzen zu berühren. sich erinnerten und daran glaubten. als nur vor meinem Durst. Nicht dass alles richtig war. wenn ich bei ihr war… dennoch. der. dass ich noch nie noch nie an diesem schönen Strand war. dass ich über diese kleinen Geheimnisse nicht ewig nachgrübeln musste. ob sie vielleicht an mich gedacht hatte. Es war schlimm genug. störte es mich.oder zumindest versuchten wir befreundet zu sein. dass ich mich nicht traute mich neben ihr Bett zu knien so dass ich die Buchtitel lesen konnte. Ich war zu lange weg gewesen. Ich hatte nichts zu befürchten. dass sie vielleicht wirklich ins Meer gefallen war. Bella hatte den Tag in La Push verbracht – ein Ort an den es mir vertraglich verboten war zu gehen. wenn man rannte. dass mich der Gedanke störte. Nichts stimmte. sie wieder sehen zu können. Als hätte sie nicht genug Schlaf bekommen dieses Wochenende. Sie drehte eine ihrer Hände um und ich sah. Wir waren jetzt Freunde . Ganz sanft… Das war genau die Art von Fehler die ich nicht zulassen konnte. Und ich konnte ein bisschen lachen. wie ich sie vermisst hatte. aber ich hatte vor noch mehr angst. War sie ausgegangen? Ich lachte leise und ironisch darüber. denn ich war noch nie am First Beach gewesen. Angst. Ich fragte mich. ansatzweise verheilte Kratzer in ihrer Handfläche hatte. dass gestolpert sein musste. Sterblich veränderten sich ständig – der Gedanken ich könnte etwas verpassen macht mich traurig… Ich hatte den Eindruck sie sähe… müde aus. Ich kannte ihn nur von Bildern… Ich fühle mich ein wenig unbehaglich als ich an den Grund dafür dachte. Es war beruhigend zu wissen. wenn ich nicht bei ihr war. Das schien eine glaubwürdige Erklärung zu sein. immer noch näher sein wollte… Ihre Lippen sahen sehr weich und warm aus. Das Bild war allerdings unvollständig. Nein. dass ich wenn ihr so nahe kam. Ich konnte fragen. Ich versuchte sie mir in der Sonne am Strand vorzustellen. was mit ihren Händen passiert war. Ich fragte mich ob sie eine schöne zeit gehabt hat dort draußen. Ich wollte die Geschichten in ihrem Kopf kennen. Ich seufzte und ließ das Feuer durch meine Kehle strömen. Ein Ort an dem ein paar alte Männer sich immer noch an die Geschichten über die Cullens erinnerten. Ich konnte sie nach ihrem Wochenende fragen – nach dem Strand und welche Nachtaktivität sie so erschöpft aussehen ließ.

Sie erinnerte mich daran. konnten sie nichts aufdecken. Ich erwischte mich dabei. sie forderte es auch noch heraus. damit würde ich das Eis brechen. aber als ich zwischen den Bäumen ankam war ich überrauscht die Spur ihres Duftes auf dem schmalen Pfand zu erahnen. und ich schlug frustriert meine Zähne aufeinander. Peter und Charlotte würden etwas länger bleiben. das war genau das Szenario dass ich mir für Emmett ausgedacht hatte – Bella wanderte allein durch den Wald wo ihr Duft jeden ansprach der in der Lage war ihn zu verfolgen… Ich knurrte. wo ich dir beim schlafen zugesehen hatte… Ja. . nachdem ich dein Zimmer verlassen hatte. Vielleicht dort gesessen hatte… Also. Sie war nur wenige Schritte von dem Pfad herunter in den Farn gegangen. Warum entschied sie sich gerade jetzt zu scheinen? Mit einem Seufzer duckte ich mich aus ihrem Fenster bevor es hell genug war.begegnet wäre. dass sie zur Schule aufbrach. Ich würde nie erfahren was sie hier draußen gedacht und getan hatte. Bella. ich bin der Spur deines Geruchs in den Wald gefolgt. dass ich meine Neugierde in den nächsten Tagen nicht stillen konnte. Naja. Und warum sollte das Thema überhaupt zur Sprache kommen? Warum sollte Bella ihre Verwunderungen dort aussprechen? Nein – die Quileutes waren vermutlich eine der wenigen Dinge um die ich mir keinen Sorgen zu machen brauchte. neugierig und wurde immer besorgter als sie mich tiefer in die Dunkelheit führte. wie ich mir wünschte. Schlimmer noch. jetzt hatte sie jedenfalls einen Beschützer. Ich hatte vor in dem dichten Wald bei ihrem Haus darauf zu warten. Ich war sauer auf die Sonne. dass mich irgendjemand sehen konnte. wo sie den Stumpf eines umgestürzten Baumes berührt hatte. Ich folgte der Spur schnell. Ich würde über sie wachen und sie vor allem schützen so lange ich es verantworten konnte. Was hatte Bella hier draußen gemacht? Der Pfad verschwand plötzlich mitten im Nirgendwo. als sie aufzugehen begann. Sie hatte nicht einfach nur Pech.

Sie erinnerte ihn an den Aufsatz den wir alle am Mittwoch abgeben mussten. Bella war ziemlich früh in der Schule und. Er versuchte es erneut. Ich wette sie wäre gern mit mir zu dem Ball gegangen. Es war schrecklich einfach nur zusehen zu können. Zu meiner tiefen Zufriedenheit rückte sie ein Stück von ihm weg. Ansonsten war mein Leben eher das eines Gespenstes statt eines Vampirs. . als er die Strähne hinters Ohr schob. als er eine ihrer Locken um seinen Finger wickelte. Die gezwungene Abwesenheit in der Schule war nie eine größere Herausforderung als jetzt. Aus dem zufriedenen Ausdrucks auf ihrem Gesicht zu urteilen. setzte sich auf eine der Picknickbänke während sie auf das erste Läuten wartete. Ich hatte ein wenig Respekt vor Mike Newton.“ Ich entwurzelte versehentlich die Fichte an der meine Hand lehnte. die sie in Forks verbrachten. Ich frag mich. Alles was ihr gefiel erhielt meine Zustimmung. „Nur in der Sonne. Montagmorgen hörte ich eine Unterhaltung die fast mein Vertrauen zerstörte und meine Abwesenheit von Bella zur Folter machte. 8. sie genoss die Sonne so lang sie schien. versüßte sie mir jedoch den Tag. Ihr Haar schimmerte in der Sonne auf unerwartete Art und Weise. wo ich dem Objekt meiner Liebe und Begierde folgen konnte – wo ich sie durch die Gedanken der glücklichen Menschen die mit ihr durch das Sonnenlicht spazieren konnten sehen und hören konnte. manchmal berührten sie aus Versehen ihre Hand.“ sagte sie. diese Hände waren genauso warm wie ihre. Geist Ich sah nicht viel von Jaspers Besuch während der zwei sonnigen Tage. sie mag mich. den ich vorher nicht bemerkt hatte. offenbarten einen Rotton. Er hatte es vollkommen vergessen und das dezimierte seine Freizeit. Sie grüßte ihn freudig genug um ihn in Extase und mich in das Gegenteil zu versetzen. Ich schwebte unsichtbar durch die Schatten. Sie reagierte nie auf solche Berührungen. Sie würde nicht so lächeln wenn es nicht so wäre. „Das hab ich vorher ja noch gar nicht bemerkt – dein Haar ist ja rötlich. er hatte nicht einfach aufgegeben und sich zurückgezogen um seine Wunden zu lecken. machtlos. Na also. Mike fand sie dort – sie kritzelte wieder – und war froh über sein Glück. Aber die Sonne schien sie glücklich zu machen. also konnte ich sie nicht allzu sehr verabscheuen. war ihrer bereits fertig. gebunden an die Schatten des Waldes durch das strahlende Sonnenlicht. was so wichtig ist in Seattle… Er bemerkte die Veränderung ihrer Haare. Mike brauchte eine Minute um seinen Mut zusammen zu nehmen und verschwendete seine Zeit mit Small-Talk. Als sie endete. Er war mutiger als ich gedacht hätte. Ich kam nur nach Hause damit Esme sich keine Sorgen machte.

dass das eine so gute Idee wäre. dass er so Aufmerksam war wie sie. Und Bella war so selbstlos. „Und wenn du irgendjemandem erzählst. wir könnten etwas essen gehen. „Ich glaube…“ zögerte sie. . Wow. „Der Unterricht fängt gleich an und ich kann nicht schon wieder zu spät kommen. Würde sie Ja zu ihm sagen? „Ich glaube nicht. Ich zerbrach einen weiteren Baum bei dem Versuch mich hier zu halten. ob du vielleicht ausgehen möchtest. Verdammt – scheiß Aufsatz. und sie packen – sie von diesem Jungen stehlen. und es hätte mir Spaß gemacht. Bella nutze seine Verwirrung um sich zu verdrücken. „Naja. „Mike…“ Der Zorn und die Wut meiner Eifersucht waren genauso stark wie letzte Woche. Oh? Was soll das heißen? Wird sie Ja sagen? Warte – ich glaub ich hab gar nicht richtig gefragt. oder so… und ich könnte später an meinem Aufsatz arbeiten.“ Ich atmete wieder. das würde Jessica verletzten. wie wenn Bella so empfunden hätte. Als er über die Vorstellung von Jessica nachdachte.“ „Jessica?“ Was? Aber… Oh. Sie sollte nicht von jedem erwarten. Sie war zweite Wahl. zu schnell für das menschliche Auge. Bella nach einem Date zu fragen. „Ehrlich. Jessica. dass sie ihn attraktiv fand.“ „Oh. Dann waren beide kurz still. Mein aufgebrachter Körper beruhigte sich. sie sah alles. sie hätten Granit pulverisieren können – doch selbst dann schaffte er es nicht seine Frage geradeheraus zu stellen. „Oh. dass es ihm gefiel. Mike. den ich in diesem Moment so sehr hasste. bist du blind?“ Ich betete ihre Sentimentalität an. aber ehrlich dieser Umstand war unübersehbar. Seattle war also doch eine Ausrede. werde ich dich totschlagen…“ Ich musste laut auflachen als diese Todesdrohung ihre Lippen verließ. nicht so gut. Seine Gedanken ergaben keinen Sinn mehr.“ brachte er schließlich heraus. fand er. glaubte er nicht.“ Von da an war Mike kein zur Verfügung stehender Aussichtspunkt mehr. dass es für Jessica ähnlich schwer war? Es musste Egoismus sein. stolperte und flüchtete bei dem Geräusch.“ Dumm – das war auch keine richtige Frage. Endlich kam er zum Punkt – ich presste meine Zähne so stark aufeinander. Er schluckte schwer. Ein Eichelher kreischte. „Aber ich denke. der ihn anderen gegenüber so blind machte. „Ich hatte vor dich zu fragen. Hmm. Bei dem Aufwand den es Mike gekostet hatte. dass ich ihn am liebsten getötet hätte. Okay. Ich glaube… Also… Häh. Cullen… „Warum?“ fragte er enttäuscht.“ sagte sie. was ich dir jetzt sage. Ich wollte so sehr über den Schulhof rennen. Was dachte ich mir bloß? Ich wette es ist dieser Freak. Ich hätte nicht fragen sollen. Häh.

Er verdiente keine von beiden. sie waren austauschbar für ihn. Also ging ich direkt zu ihr nach Hause. denke ich. Mansfield Park. Es gab mir Hoffnung. Sie atmete tief ein. dass niemand gefährliches zu nah vorbeigekommen war. die Stadt zu meiden – er zitierte dabei meinen Wahnsinn. Alles was ich sehen konnte war. huschte kurz durch den Wald um sicher zu gehen. Es beruhigte mich zu wissen. als Mike Jessica zu dem Date einlud. Ah – mehr Klassik. weil ich jedesmal verzweifelte wenn ich sie nicht sehen konnte. aber nun waren sie eher lästig als ärgerlich. legte sich bäuchlings darauf und fing an durch das abgenutzte Buch zu blättern. aber Vorhaben konnten sich ändern… Na gut. Mit einem verärgerten Gesichtsausdruck schob sie das Buch zur Seite und drehte sich auf ihren Rücken. Ich beobachtete wie das Sonnenlicht und der Wind in ihren Haaren spielte. Sie war ein Austen Fan. ich übertrieb es. die genauso vulgär waren. Sie hatte ein Buch in der Hand und eine Decke unter dem Arm. sowohl als Erklärung als auch als Warnung – aber das war gar nicht nötig gewesen. dass sie Kapitel drei erreicht hatte und dann eine ganze Reihe Seiten auf einmal umblätterte. Ich las über ihrer Schulter mit. Als ob sie wusste. Peter und Charlotte hatte nicht vor es sich mit meiner Familie zu verscherzen. als müsse sie sich beruhigen. Sie begann eine neue Geschichte – das Buch war ein Sammelband verschiedener Romane. als solche bezeichnet zu werden. Sie breitete die Decke auf dem feuchten Gras aus. Danach hielt ich mich aus seinem Kopf raus. hockte ich mich auf einen Baumstumpf und tanzte von Kopf zu Kopf um sie zu beobachten und war jedesmal froh. kam Bella nach einer langen Stunde im Haus hinaus in den Garten. Ich wünschte es gäbe einen Weg dem Webber-Mädchen dafür zu danken. die es wert war. dass sie wieder traurig war. In der Pause sah ich wie sie immer wieder einen verstohlenen Blick zu dem leeren Cullen-Tisch warf und das erregte mich. als ihr Körper sich plötzlich versteifte und ihre Hand auf der Seite gefror. Sie ist irgendwie süß. dass sie einfach nur ein netter Mensch war. Sie hatte Pläne mit den anderen Mädchen auszugehen – ich plante automatisch meine Überwachung – aber diese Pläne wurden verschoben. Als sie außer Sichtweite war. Sie las schnell und kreuzte ihre Beine in der Luft. Das überraschte mich – ich dachte die Sonne würde ausreichen um sie zum lächeln zu bringen. dass ich sie beobachtete. Leise kletterte ich in den nächsten Baum um den Garten zu überblicken. krempelte ihr . Ich wusste. Nur wenige Augenblicke später schlug sie das Buch wütend zu. Ich wunderte mich. Das wusste ich. dass Jasper seinen einstigen Bruder gebeten hatte. dass Bella wenigstens eine Freundin hatte. als ob sie Mitleid mit mir hätte. Ich betrachtete Bellas Gesicht aus jedem Blickwinkel der gerade zur Verfügung stand und ich konnte sehen. wenn Angela Webber zur Verfügung stand. Vielleicht vermisste sie mich auch. Ein Spatz in der Hand… Er malte sich zwei neue Fantasien aus. Ich erhaschte einen kurzen Blick auf die Titelseite. wie die über Bella. dass er für Bella geplant hatte. als ob sie ihre Stelle suchen würde. Ein schöner Körper. warum sie die Geschichten so abrupt wechselte.

Naja. Die Hitze schien den Duft zu versüßen. Ich war so ein Freak! Ich stellte mir ihre Panik vor. Ich seufzte. mich zu konzentrieren und dann – ich zwang mich durch meine Nase zu atmen – ließ ich das Buch in meinen Händen auffallen. Edward. Ich konnte nicht widerstehen. Ich vermied es mich selbst anzusehen in den Strahlen der Sonne. Ihr Atem wurde gleichmäßiger. Sie hatte mit dem ersten Buch angefangen… Ich überflog die Seiten bis zum dritten Kapitel von Sinn und Sinnlichkeit auf der Suche nach irgendetwas Provozierendem auf Austen‘s allzu höflichen Seiten. Ich begann wieder zu atmen als ich ein paar Meter entfernt war und teste wie das Sonnenlicht und die frische Luft ihren Duft beeinflusst hatten. Ich sollte der Verantwortungsbewusste sein. Ich wollte Bella und mich nicht nebeneinander im Sonnenlicht sehen. Wie herablassend ich einst Emmett gerichtet hatte für seine Gedankenlose Art und Jasper für seine Disziplinlosigkeit - und jetzt missachtete ich bewusst alle Regeln mit solch einer Verachtung. aber kroch dennoch ohne Rücksicht ins Sonnenlicht. und bewegte sich nur einmal kurz um eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht zu streichen. Murmelten im Schlaf. Zwei Esslöffel Mehl… eine Tasse Milch… Komm schon! Nimm ihn in die Mangel! Komm schon! Rot oder Blau… oder vielleicht sollte ich etwas weniger auffälliges tragen… Es war niemand in der Nähe. Aber ich konnte die regenbogenfarbenen Punkte auf ihrer Haut nicht ignorieren. dass sie verärgert haben könnte. Ihr Haar fächerte sich um ihren Kopf aus. Sie lag sehr ruhig da. Nach einigen langen Minuten begannen ihre Lippen zu beben. Ich seufzte. viel zu riskant. aber ich konnte mich an nichts Anstößiges darin erinnern. dass meine Haut im Schatten steinern und unmenschlich war. Meine Kehle flammte auf vor Verlangen. Ich sprang auf den Boden und landete leise auf meinen Zehen. „Mmm. aber sie murmelte wieder und hielt mich dort. nur zur Sicherheit. ein Fluss aus Haselnüssen. als ich ihr so nahe war. Ein weiteres Geheimnis. Ich erinnerte mich an den Roman. als ich näher kam. weil ich zu lange von ihr getrennt gewesen war. wenn sie jetzt die Augen öffnete… Ich wollte schon zurückweichen. schmerzvoll genug auch ohne dieses zusätzliche Bild in meinem Kopf.Ärmel hoch und schloss die Augen. Vorsichtig stahl ich ihr Buch. . Der Unterschied zwischen uns war sowieso schon unüberbrückbar. streckte meinen Arm aus und hielt meinen Atem an. das Feuer war wieder frisch und wütend. Das war absolut falsch. Ich verbrachte einen Moment damit. die ihre Fehltritte wie nichts erscheinen ließen. ich würde noch ein bisschen warten.“ seufzte sie. „Mmm… Mmm. Und dann war sie wieder bewegungslos. Meine Augen stoppten automatisch bei meinem Namen – der Charakter Edward Ferrars wurde zum ersten Mal eingefügt – Bella sprach wieder.“ Nichts Verständliches. Es war schlimm genug. Ich hörte mich soweit wie möglich in der Nachbarschaft nach Gedanken um.

die Schatten verschlangen sie. würde ich sie nicht aus den Augen lassen. So viel zu meiner Einbildung. sah ihre Haut zu blass aus – geisterhaft. wenn sie mich jetzt gesehen hätte. Freude rang mit dem Ekel vor mir selbst. „Charlie?“ fragte sie leise während sie immer noch in die Bäume spähte die um den Garten herumstanden. Als das Licht verschwunden war. Ich hörte wie sie ihre Pläne für den morgigen Tag in Port Angeles mit ihm besprach und ich passte meine eigenen Pläne an. Ich legte ihr Buch zurück und stahl mich zurück in die Schatten – wo ich hingehörte. irgendetwas von seinem Arbeitstag. Es war beängstigend zu beobachten – als würde ich zusehen. Der Ekel kam stärker zurück. Er schlug die Autotür zu und sie sah in die Richtung aus der das Geräusch kam. dass ich mir nicht sicher sein konnte. aber die Dunkelheit war unausweichlich. Kein angsterfüllter Schrei. Sie träumte von fiktionalen Charakteren. Obwohl ich wusste. fast schwarz neben ihrem Gesicht. wie Alices Vision in Erfüllung ging. Ich wollte die Schatten vertreiben. Dieses Mal hatte ich keine Angst. Seine Liebe und seine Sorge um seine einzige Tochter waren schier überwältigend. wie ihre Mutter wohl klang – welche genetischen Verbindungen sie so einzigartig machte. Bellas stetiger Herzschlag war die einzige Beruhigung. dass er sich auf das Abendessen freute. Für einen kurzen Moment fiel ihr Blick auf die Schatten in denen ich mich versteckte. Sie schaute sich um und wirkte verwirrt von der unerwarteten Dunkelheit. Ihre Stimme war nur ein leises Murmeln. den sie von sich gegeben hätte. stellte ich verbitterte fest. Sie träumte immer noch von mir. Sie sprang schnell auf die Füße. raffte ihr Zeug zusammen und warf noch einen letzten Blick auf den Wald. als er die Straße herunter Richtung Haus fuhr. ich bekam nur das Wesentliche von ihnen mit. das Geräusch. Eine vage Verstimmung… in der Vergangenheit. Erwartung vermischt mit Hunger – ich vermutete. das diesen Moment davon abhielt zu einem Albtraum zu werden. Ich fühlte mich wieder hilflos. dass sie ausreichend gesättigt waren und nicht vorhatten in der näheren Umgebung zu jagen. der nähe bei dem Küchenfenster stand und belauschte ihren Abend. Ich fragte mich. und doch waren seine Worte immer knapp und beiläufig. aber dann wandte sie sich wieder ab. Der Nachmittag verstrich und ich beobachtete wie die Sonne langsam am Himmel versank und die Schatten langsam auf sie zu krochen. Ich war erleichtert als ihr Vater nach Hause kam. Aber diese Gedanken waren so leise und zurückhaltend. dass sie aufgewacht sein könnte. „Edmund. Die meiste Zeit saßen sie in geselliger Stille beisammen. Jasper hatte Peter und Charlotte nicht gebeten sich von Port Angeles fern zu halten. während ich zuhörte. nur . Bella wachte langsam auf und setzte sich ruckartig auf als der Wagen ihres Vaters die steinige Auffahrt entlangfuhr. Ihr Haar wieder dunkel. Ich konnte nicht viel von ihm hören. Zu… ähnlich…“ Edmund? Ha! Sie träumte gar nicht von mir. Es war interessant Charlies Worte mit seinen verschlüsselten Gedanken zu vergleichen. Ich kletterte auf einen Baum. Ah.

da sie Bella war. dass sie vielleicht von mir träumte. Der nächste Schultag. ob sie ihre Pläne doch noch absagen würde – sie schien nicht in der Stimmung dafür zu sein. Ich vermisste die verwunderten oder geringschätzigen Gedanken nicht. die nicht so gut schmeckten wie die Raubtiere und schlüpfte in frische Kleidung bevor ich nach Forks zurückrannte. Ich war hier als ihr Beschützer und nicht um sie anzugaffen. Aber. Und dann ging ich mit dem Wissen. Sie zerwühlte ihr Bettlaken. gab mich mit kleineren. ihr Gesicht mal besorgt und mal traurig. Ugh. Nur einmal. war genau wie der Tag zuvor. wie Mike Newton es zweifellos getan hätte wenn er behende genug gewesen wäre. was mir sehr recht war. Football auf dem Rainier Feld – komm schon! Bitte? Ich fand einen Stift und kritzelte das Wort sorry unter seine Bitte. Als die Schule zu Ende war. er ist zurück. Rosalie natürlich. . dass ich wiederkommen würde wenn sie schlief. Ich ging nach Hause um meinen Wagen zu holen. Ich würde ihre Privatsphäre nicht in dem Sinne missachten wie ein Spanner es tat. Ich würde sie nicht so respektlos behandeln. sich so wie ich durch die Baumkronen zu bewegen. den Mädchen eine Stunde Vorsprung zu lassen.zur Sicherheit. über die ich vorher nie nachgedacht hatte. Ich hätte es sowieso nicht ausgehalten mich an ihr Tempo zu halten um ihnen zu folgen – ein scheußlicher Gedanke. würde sie vermutlich das Vergnügen ihrer Freunde über ihr eigenes stellen. Mein Haus war leer als ich zurückkam. als sie die Worte „Komm zurück“ seufzte und ihre Handfläche nach außen drehte – eine wortlose Bitte – hatte ich die Hoffnung. die meinen Verstand in Frage stellten. Emmett hatte eine Nachricht auf dem Treppenpfosten hinterlassen. Abgesehen davon. ließ sie cremig aussehen. Ich fragte mich was für ein Albtraum sie verfolgte… und bemerkte dann dass ich das vielleicht besser gar nicht wissen wollte. Und dann waren da noch die vielen menschlichen Gefahren da draußen. Bella wirkte noch trauriger als gestern und ich fragte mich. murmelte sie hauptsächlich abfällig Dinge über Forks in einem mürrischen Tonfall. wofür ich dankbar war. Als ich dort Peter und Charlotte vorfand entschied ich. harmloseren Kreaturen zufrieden. Ich kam zur Küche hinein und nickte Emmett und Esme kurz zu während ich an den anderen vorbei direkt zum Piano ging. Wenn sie sprach. vereinbarten sie. Die Teams waren auch ohne mich ausgeglichen. der letzt Tag an dem die Sonne mich gefangen hielt. Sie trug heute eine dunkelblaue Bluse und die Farbe betonte ihre Haut perfekt. Bella schlief diese Nacht wieder unruhig. Ich hörte wie sie sich darum sorgte ihren Vater mit den Vorbereitungen des Abendessens allein zu lassen und lächelte über diese Bestätigung meiner Theorie – ja sie kümmerte sich um andere. Ich machte den kürzesten Jagdausflug meines Lebens. gab es immer noch andere meiner Art da draußen. dass Jessica die anderen Mädchen abholen würde – Angela kam auch mit.

Sie waren sich sehr ähnlich – abgesehen von der Größe. in einem neckenden Tonfall. „Aber wenn es passieren sollte. Jasper beachtete mich nicht in seinen Gedanken. Sie waren ein perfektes Paar. Jasper verabschiedete sich von seinen Freunden die mich neugierig beobachteten. sich von nun an von uns fern zu halten.“ sagte ich und nickte.“ sagte Charlotte zweifelnd. dass sie einst vorhatte ihn zu töten. dachte die weißblonde Charlotte. Sie sollte besorgt sein.“ Sie reichten sich die Hände. sie betrachtete es als unwichtige Kleinigkeit. Edward. Ah. Es muss an den Tieren liegen. dass du das Spiel letzte Nacht verpasst hast um jemanden beim Schlafen zu beobachten. Edward. Jasper und Peter erschaffen hatte – Jasper in der letzten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. wenn ich endlich mit Bella reden darf. Ich ließ das Stück zu einem unbefriedigenden Ende auslaufen und stand hastig auf. Und er war so normal und höflich als wir ihn das letzte Mal getroffen haben. Ohne menschliches Blut werden sie vielleicht alle irgendwann verrückt. die ungefähr so groß war wie Alice. grummelte Emmett. Esme. Und Alice. Ich hasse es ihn so leiden zu sehen. Peter nickte nur zustimmend. Verrückter. „Charlotte. Sag mir bescheid. Sie zeigte mir den Beweis in ihrer Vision. Was für eine seltsame Kreatur. dacht Alice aufmunternd. als die Verabschiedung langsam endgültig klang. Peter erst vor kurzem. Es war ein altes Stück mit einem bekannten Thema: Ungeduld. wie es meistens der Fall war. Alle außer Esme hörten bald auf über mich nachzudenken und ich spielte gemäßigtere Töne um ihre Aufmerksamkeit nicht wieder auf mich zu lenken. Peter. als wir in Calgary waren. Esmes Freude wurde von Sorge überlagert. Viel Spaß in Port Angeles heute Abend.“ sagte Jasper ein bisschen ironisch. in den Neunzehnhundertvierzigern. Ich kann es nicht fassen. Es war schwer das Mädchen nicht mehr zu sehen. dass das so bald passieren wird. Diese Love Story die sie sich für mich wünschte raste immer spürbarer auf eine Tragödie zu. Sie gehen direkt nach Osten. „Ich glaube nicht. Ich horchte erst wieder auf. „Es war nett dich wiederzusehen. .“ Maria war der Vampir der sie beide. Es war ein aufregender Besuch – wir mussten sofort umziehen. Armer Junge. auch nicht als das Stück dass ich zu spielen begann etwas stürmischer klang als ich beabsichtigt hatte. Idiot. dachte Rosalie zur gleichen Zeit. Jasper hatte sie höflich gebeten. schloss er. „bestell ihr schöne Grüße von mir. Jasper war immer Marias Liebling gewesen. Sein Haar war genauso hell wie ihres und auch fast so lang. warf mir Emmett nach. Peters Gedanken stimmten mit ihren überein. Du bist erbärmlich.“ sagte Peter lachend – Maria war unglaublich gefährlich und es war nicht mehr viel Zuneigung zwischen ihr und Peter übrig geblieben. nach Seattle. „Wenn du Maria wieder siehst. denn er war ungefähr so groß wie Jasper – sowohl optisch als auch in ihren Gedanken. Sie hatte einmal nach Jasper gesehen. Peter war maßgeblich an Jaspers Treuebruch beteiligt. werde ich es ihr auf jeden Fall ausrichten. Nicht mal in die Nähe von Port Angeles.

zu wissen. das stabile Schnurren des Motors das Rosalie für mich verstärkt hatte – letztes Jahr als sie noch bessere Laune hatte – war beruhigend. fühlte ich mich entspannter. Es war eine Erleichterung in Bewegung zu sein. . Ich tat so als hätte ich sie nicht gehört. Sobald ich in meinem Auto war. Meine Entschuldigungen waren sowieso schon schwach genug. dass ich mit jeder Meile die unter mir hinweg flog näher zu Bella kam.

konnte ich auch die andere finden. die sich vor einem dreigeteilten Spiegel hin und her drehte. Naja. Mehr unnötige Risiken. Ich freute mich über sie. dass sie ein Date in Reserve hat für den Abschlussball. konnte ich näher kommen. und ich konnte Bella im Hintergrund sitzen sehen. das sie trug zu begutachten. wollte ich kein unnötiges Risiko eingehen. Es würde nicht mehr lange dauern bis es dunkel war – die Wolken kamen langsam aus Richtung Westen zurück. es gab nicht viele Gefahren denen Bella in einem Bekleidungsgeschäft ausgesetzt war. dass ich am Samstag wie eine Kuh aussehe? Ich hatte schon keine Lust mehr. ihre ganze Aufmerksamkeit während der Pause für mich beanspruchen. wie sie den Sonnenuntergang beschleunigten. warum sie sich so anstellt. Ich würde sie erst mal in Ruhe shoppen lassen und sie dann einholen wenn sie fertig waren. Jessica zuzuhören. Was wenn Mike sich auf dem Frühlingsball nicht amüsiert und mich nicht noch einmal fragt. Ich konnte ihr all die Fragen stellen. Bella sieht immer noch sauer aus. Ich war zuversichtlich. Glaubt sie das wirklich? Oder will sie. Morgen konnte ich wieder neben Bella in der Schule sitzen. erflehte sie mehr als ich mich jemals zuvor nach ihren Schatten gesehnt hatte. Es betont deine Augen. Trotzdem kann ich nicht verstehen. aber Angela zog sich grad um und ich verschwand schnell wieder aus ihrem Kopf um ihr etwas Privatsphäre zu geben. dass ich Jessicas Gedanken auch aus der Ferne finden würde – Jessicas Gedanken waren lauter als Angelas. wenn ich nichts gesagt hätte? Findet er sie hübscher als mich? Findet sie sich hübscher als mich? „Ich glaube ich finde das Blaue besser. Ich sah sie nur schemenhaft zwischen den dicken Bäumen. aber ich konnte sehen. Angela hatte recht – Tyler hatte sich etwas eingebildet. obwohl meine Scheiben schwarz getönt waren. 9. die Sonne stand immer noch zu hoch am Himmel. die ich mir aufgehoben hatte… . um das lange schwarze Kleid. Ich wusste die ungefähre Richtung in der ich suchen müsste – es gab wirklich nur einen Ort in Port Angeles wo man Klamotten kaufen konnte. aber wenn ich die eine gefunden hatte. ob ich mit ihm ausgehen möchte? Was wenn er Bella zum Abschlussball einlädt? Hätte sie Mike gefragt ob er mit ihr zum Frühlingsball geht. Port Angeles Als ich in Port Angeles ankam war es noch zu hell für mich um in die Stadt zu fahren. während sie sie misstrauisch anschielte. Ha ha. Aber jetzt lenkte ich den Wagen erst mal von der Straße auf eine überwucherte Einfahrt kurz vor der Stadt die selten genutzt wurde. Immerhin weiß sie. sollte ich sagen. Ich suchte in der Nähe nach Angela – ah. und.“ Jessica lächelte Bella mit falscher Wärme an. Es dauerte nicht lange bis ich Jessica gefunden hatte. Wenn die Schatten länger wurden.

Ich berührte das Telefon in meiner Tasche und überlegte ob ich Alice zum Essen einladen sollte… Das würde ihr gefallen. „Es geht ihr sicher gut. Ich war mir nicht sicher. Wenn ich auf der westlichen Seite der Straße blieb. ob ich bereit war um Bella noch weiter in meine Welt zu involvieren. Ich sah das Restaurant indem sie planten zu Abend zu essen. dass die Schatten länger wurden. Ich erinnerte mich an ihren Gesichtsausdruck an diesem einen Nachmittag – dieser geschockte Zweifel – und ich lachte. ihre mentale Stimme war am einfachsten zu finden. Ich fragte mich. aber sie würde auch mit Bella reden wollen. Die Zeit verging langsam während ich darauf wartete.“ sagte Angela. deshalb hat sie nach seiner Familie gefragt… Ich hätte besser aufpassen sollen. Ich kontrollierte die Schatten. dass Bella gegangen seih. Sie waren auf dem Gehweg vor einer Reihe von Läden und machten gerade kehrt. dann durch Angelas. Was hab ich mir nur dabei gedacht? „Es macht mir nichts aus zu dem Laden zurück zu gehen. War ein Vampir nicht schon Problem genug? Ich schaute wieder bei Jessica rein. Aber sie wirkte den ganzen Tag irgendwie deprimiert. Ich hatte es in seinem Kopf gesehen – dass er es wörtlich gemeint hatte. was sie ihm wohl dazu sagen würde. sie war sauer über Tylers Annahme. wo die Gebäude sie vor dem schwindenden Licht abschirmten… Ich wurde langsam ängstlich während ich durch den dichten Verkehr Richtung Stadtmitte fuhr. „Vielleicht sollte ich die Kette zurückbringen. Also. Ich hab eine Zuhause die passen könnte. Ich frag mich. . Ich hoffe. Bella wird sich wundern wo wir bleiben?“ Was war das? Bella war nicht bei ihnen? Ich schaute zuerst durch Jessicas Augen. Aber meinst du nicht. Abgesehen davon hatte ich den Eindruck. dass sie allein sein wollte. Dann würde es dunkel sein… vielleicht würde ich zufällig dasselbe Restaurant wählen.“ Ich erhaschte einen kurzen Blick auf einen Buchladen zu dem Jessica dachte. Oh. „Dann lass uns beeilen. Wir werden schon noch früh genug bei dem Restaurant sein. Ich hätte damit rechnen müssen. ob das mit Edward Cullen zusammenhängt? Ich wette. Bella denkt nicht wir hätten sie sitzen lassen. Sie war heute im Auto so nett zu mir… sie ist wirklich ein liebenswerter Mensch. wie ich sie finden könnte. wen interessiert denn schon Bella? Dachte Jessica ungeduldig bevor sie Angelas Frage beantwortete. Bella war nirgendwo zu sehen. Ich schaute hin und wieder nach Jessica. dass er ein Anrecht erhob. Die Sonne würde sehr bald hinter den Wolken verschwunden sein. als er vom Abschlussball sprach. außerdem hab ich schon mehr Geld ausgegeben als ich durfte…“ Meine Mutter wird ausrasten. Was hatte ich sonst noch verpasst? Bella lief hier ganz alleine herum und sie hatte vorher nach mir gefragt? Angela schenkte nun Jessica ihre Aufmerksamkeit – Jessica quasselte über diesen Idioten Mike – und ich konnte keine Informationen mehr von ihr bekommen. Sie dachte über ihren Schmuck nach und fragte Angela nach ihrer Meinung. Damit hatte ich nicht gerechnet – Bella lief alleine los – und ich hatte keine Ahnung. aber ich hielt es dort nicht lange aus. Ich würde ihre Reaktion nicht verpassen wollen. auch wenn wir zurück gehen.

Hin und wieder stieg ich an Schattigen Stellen aus. So viele belanglose Gedanken. abgesehen von der seltsam gekleideten Frau hinter der Kasse. Was wenn ein vorbeifahrendes Auto die Sonne in genau dem falschen Moment in Richtung Schatten reflektieren würde? Aber ich wusste nicht. So eingeschränkt. wie ich sonst nach Bella suchen sollte! Ich parkte. Ich folgte Bellas Duft soweit der Schatten es erlaubte und hielt am Rande des Sonnenlichts an. Wann machte Bella es je einfach? Und natürlich war der kleine Laden leer. Andere Gedanken und wieder andere. Sie war hier gewesen. Jessica und Angela waren bereits da und überlegten ob sie schon mal bestellen oder noch auf Bella warten sollten. sie wieder zu finden. Die Wolken verdichteten sich am Horizont und in ein paar Minuten konnte ich ihr zu Fuß folgen. Hatte sie sich verlaufen? Naja. in der Hoffnung ihr auf dem Weg zu begegnen. verlieren würde. ich fuhr direkt zu dem Buchladen aus Jessicas Kopf. stieg aus und hielt mich im tiefsten Schatten auf. Das sollt ich wirklich nicht tun. Ich sollte ihm mal sagen… Da kommt sie! Aha! . dass sie der Straße in Richtung Süden gefolgt war. Ich begann durch die Gedanken von Fremden zu huschen um durch ihre Augen zu sehen. in der Hoffnung. Dort gab es nicht viel zu sehen. die sich über den Gehweg vor mir zog. Wo wollte sie hin? Ich fuhr ein paarmal zwischen dem Buchladen und dem Restaurant hin und her. Zu dieser Tageszeit herumzulaufen war nicht sicher. dass es so einfach sein würde. Einzig die Sonne machte mich so hilflos. verwirrte mich. dass es so schwer sein würde. Ich fragte mich. dann wäre die menschliche Welt wieder machtlos. Dann würde ich nicht mehr so lange brauchen. Wie hilflos ich mich fühlte – eingepfercht von der schmalen Linie zwischen Dunkelheit und Licht. Ich kannte Port Angeles gut. „Guten Tag! Kann ich ihnen helfen…“ begann die Verkäuferin. Das sah nicht nach einem Ort aus. das schien nicht besonders abwegig. Bestimmt musste sie irgendwer gesehen haben. Ich konnte nur raten. auf der Suche nach Ihr. ob sie überhaupt hineingegangen war? Da war ein schattiges Plätzchen in dem ich parken konnte… Von dem Platz führte ein dunkler Pfad direkt bis zum Überhang des Ladens. aber ich witterte ihren Duft nur noch ein Mal und die Richtung in die er wehte. Ich hätte nie gedacht. wenn ich sie einmal. Nur noch ein paar Minuten und der Vorteil läge wieder auf meiner Seite. Das gefiel mir nicht. dass meine Suche kurz sein würde. wie jetzt. an dem Bella interessiert gewesen wäre – zu New Age für eine bodenständige Person. Jessica drängte dazu. Je länger sie verschwunden blieb umso nervöser und besorgter wurde ich. aber kein Zeichen ihrer Anwesenheit im Laden. aber da war ich längst wieder zur Tür hinaus. Schnell hastete ich in den Laden und erhaschte den Hauch von Bellas Duft in der Luft. auf dem Gehweg. Ich stieg wieder ins Auto und fuhr langsam durch die Straßen. … ich glaube das Baby hat schon wieder eine Ohrenentzündung… War es sechs vier null oder sechs null vier…? Schon wieder zu spät. bezweifelte jedoch. sofort zu bestellen.

Er hatte ihnen ein bisschen Spaß versprochen… Einer von ihnen sah nervös die Straße hinunter – er wollte nicht dabei erwischt werden wie er ein Mädchen belästigte – und gab mir was ich brauchte. Lonnie bewegte sich langsam auf das Mädchen zu um die Spannung zu steigern – der Moment des Schreckens der ihn erregte. überholte ein anderes Fahrzeug auf dem Weg in die. Mein Fuß trat das Gaspedal durch. richtige Richtung. Bella war nicht sein erstes Opfer. Das Geräusch meines Knurrens brachte den Autorahmen zum vibrieren. Sie waren alle leicht betrunken und keiner von ihnen war sich darüber im Klaren wie weit der Kerl. war das Geräusch schon weit hinter mir. aber das lenkte mich nicht ab. wie sie betteln würde… Ich hatte nicht mitbekommen. Sein Geist war mir fremd und doch nicht ganz unbekannt. Er wartete auf ihren Schrei um ihn auszukosten. Sie nur wie sie zittert! Der Mann lachte erwartungsvoll. bis ich das Lachen gehört hatte. Mein Wagen fuhr quietschend um die Kurve. aber das Wissen war nicht detailiert genug. Das Geräusch verärgerte ihn – Halts Maul. Mein Handy vibrierte in meiner Tasche. Ich überfuhr eine rote Ampel und schlidderte durch eine Lücke zwischen zwei Autos die gerade groß genug für meinen Wagen war. Endlich. In den Wänden hinter ihr waren keine Fenster. dass seinen Aufenthaltsort verraten würde. Ich ignorierte es. Als der andere Fahrer hupte. Es erregte ihn. Sie folgten ihm blind. Irgendwo im Industriegebiet. Einst hatte ich genau solche Gedanken gejagt. kein Schrei. Herzchen. eine Ladenfront. dass da noch andere bei ihm waren. irgendetwas in seinem Blickfeld. weit weg von der bevölkerten Einkaufsstraße. Letztendlich hatte jemand sie bemerkt! Die Erleichterung hielt nur für den Bruchteil einer Sekunde und dann las ich die Gedanken des Mannes der aus dem Schatten ihr Gesicht begutachtete genauer. das aus einer anderen Richtung kam. Ihr Gesicht verschwamm in seinen Gedanken mit anderen Gesichtern. wie ich hoffte. vorhatte zu gehen. „NEIN!“ brüllte ich. aber wo sollte ich hinfahren? Ich kannte die ungefähre Richtung aus der die Gedanken kamen. Er machte einen Schritt auf sie zu und bog seine Finger durch. und ein gewaltiges Knurren brach aus meiner Kehle. .“ Er sah wie sie sich zu einem rauen Lachen umdrehte. Ich erkannte die Kreuzung zu der er hinübersah. Die Gedanken um ihn herum waren nicht so eine Kloake wie seine. den sie Lonnie nannten. Hinter mir erhob sich ein wahres Hupkonzert. „Seih doch nicht so. Er begann sich ihre Bitten vorzustellen. „Bleib weg von mir.“ Ihre Stimme war ruhig und fest. da musste irgendetwas sein – ein Straßenschild. da war ihr Gesicht. Die Angst war seine Motivation – er genoss es. Ich verließ seine Gedanken auf der Verzweifelten Suche nach etwas was ich gebrauchen könnte. Aber Bella stand im Schatten und sein Blick war auf ihr verängstigtes Gesicht geheftet – er genoss ihre Angst. Irgendetwas. Jeff! Dachte er – aber er mochte es wie sie zusammenzuckte.

er war zu sehr auf sein Opfer versteift. die ihre kreuzte.“ knurrte ich. Sie hatte mein Zögern nicht bemerkte. Mal sehen. um die schmerzvollste herauszusuchen. Die Beifahrertür war Bella am nächsten und ich ließ sie aufschwingen. Soll ich rennen? Ich glaub ich muss mich übergeben… Bella sprang durch die offene Tür ohne zu zögern und schlug sie hinter sich zu. Die anderen würden einfach nur sterben. Und dann sah sie mich an. „Steig ein. Der Wagen drehte sich und rutschte über die Fahrbahn. bis er wieder in die Richtung zeigte aus der ich gekommen war. Ich konnte ihn nicht einmal anfahren. mit dem vertrauensvollsten Blick den ich je an einem Menschen gesehen hatte und all meine brutalen Pläne fielen in sich zusammen. aber das war ein zu schneller Tod für ihn. Er war überrascht – er hatte erwartet. als wäre Flucht von Anfang an der Plan gewesen. Ich flog scharf um die Kurve. dass diese meinem Wagen nur mit einem verständnislosen Blick hinterher starrten. Das würde ihr Angst machen. Für sie wirkte es wie ein und dieselbe Bewegung als ich beschleunigte und sie so schnell von ihren Verfolgern wegbrachte. Für sie sah es so aus. Ich war in der Straße. Ich hätte den Anführer überfahren können. nicht hinsehen? Hah! Wann tat sie jemals das was ich ihr sagte? Wann tat sie jemals etwas Sicheres? Würde ich die Kerle wegzerren. Sie rannte bereits zum Wagen. Diese hier ist mutig. Es dauerte weniger als eine Sekunde bis ich begriff. Er mochte es. wegzurennen. wenn er die Beute war. was er von meiner Art zu jagen hielt. aber er beachtet ihn nicht. Er würde dafür leiden. Überrascht und ein wenig enttäuscht. wie er die Jagd fand. das Adrenalin der Jagd. . Ich war nur noch einen Block entfernt. Was zum Teufel? Ich wusste. und sie hier alleine lassen? Es war eher unwahrscheinlich. seiner Beute nach zu rennen. dass ich sie nicht im Wagen lassen konnte während ich mich um die vier Männer auf der Straße kümmerte. meine Scheinwerfer huschten über die Szenerie und ließen alle erstarren. Ich konnte sie nicht aus den Augen lassen. der zur Seite sprang. Ich denke. Was würde ich ihr sagen. weg aus ihrer Sichtweite. dass das keine gute Idee ist! Sie ist nicht allein. aber das Monster das Lonnie hieß würde um seinen Tod betteln lange bevor ich ihm dieses Geschenk machen würde. Aber Bella hielt den Mund geschlossen und spannte ihren Körper. Das Monster konnte jetzt das Dröhnen meines Motors hören. dass ist vielleicht sogar besser… sie ist kämpferisch. Mal sehen. dass ein weiterer gefährlicher Mensch heute Nacht durch die Straßen von Port Angeles schlich. In einem anderen Teil meiner Gedanken ging ich bereits die verschiedenen Foltermethoden durch. die ich in meinen Tagen der Selbstjustiz bezeugt hatte. dass sie versuchen würde. Er würde sich vor Schmerz winden. aber der erste war genauso unwahrscheinlich gewesen! Wie ein Magnet zog sie alles Gefährlich an.

Meine eisigen Hände sehnten sich danach ihren Angreifer zu erschlagen. aber es störte sie nicht. nicht bändigen konnte. dass ich durch die Straße jagte und alle Verkehrsregeln missachtete. kein Zweifel. Haut von Muskel. „Schnall dich an. Sie schloss den Sicherheitsgurt und schreckte zusammen bei dem leisen Klicken. Ich würde ihn langsam schälen. War ich okay? „Nein. meine Sicht vernebelte und wie ein bitterer Nachgeschmack auf meiner Zunge lag. dass mein Körper erstarrte und ich bewegungslos dasaß. Nicht lange genug für sie um das Zögern zu bemerken.“ Ihre Stimme war immer noch belegt – vor Angst.“ befahl ich. Ich wollte seinen Tod so verzweifelt. dass das Verlangen danach in meinen Ohren klingelte. Ich musste ihn töten. ob ich okay war? Ich dachte für den Bruchteil einer Sekunde über ihre Frage nach. so viel war offensichtlich. dass man seinen Körper nie mehr identifizieren könnte… Aber das würde beinhalten. beschäftigt mit der erbärmlichsten Überwachung überhaupt. ungeschützt in der dunklen Nacht. der Notwendigkeit. die ich ausstrahlte. wenn ich die Lust jemanden abzuschlachten. ihre Stimme war rau vor Aufregung und Angst. oberste Priorität. „Bella?“ fragte ich mit zusammengepressten Zähnen.selbst wenn ich sicher sein konnte. ihre Augen immer noch geweitet und voller Vertrauen. Ich musste an etwas anderes denken. „Geht es dir gut?“ das war das allerwichtigste. dass sie in meiner Abwesenheit absolut sicher war. dass ich sie hier allein lassen musste. Unter den Bäumen war sie jetzt schwarz. Ich war so wütend. Stück für Stück. Sie wollte wissen. den das Universum mit mir trieb . Nicht der gewöhnliche Blutdurst. Vergeltung würde warten müssen. Meine Muskeln waren von dem Druck angespannt. Muskel von Knochen… Allerdings saß da das Mädchen – das einzige Mädchen auf dieser Welt – dass sich mit beiden Händen in den Sitz krallte und mich anstarrte. Ich würde sie nur noch mehr ängstigen. aber mein Körper war so voller Wut. Meine Stimme war rau vor lauter Hass und Blutdurst. Sicher würde sie die Gewaltbereitschaft spüren. der Begierde. Das ergab keinen Sinn für mich – nicht nachdem was sie gerade erlebt hatte. „Bist du okay?“ fragte sie. Selbst wenn sie aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen mal nicht in dauernder Gefahr schwebte – ein blöder Scherz. was ich nicht wusste. Dieses kleine Geräusch lies sie zusammenzucken. ihn in Stücke zu reißen und so zu verstümmeln. Ich wusste das. Sie musste schreckliche angst haben. „Ja?“ erwiderte sie heiser. Dennoch war ich im Moment nicht in der Lage sie zu trösten – selbst wenn ich gewusst hätte wie man so etwas macht. Ich würde mich nicht damit beflecken irgendeinen Teil dieses Mannes in mir aufzunehmen. Sie wirkte seltsam entspannt. dass ich kaum denken konnte. „Ja. Sie räusperte sich. Also konnte ich sie nicht allein lassen. Ich fühlte dass sie mich ansah. Ich brachte sie zu derselben unbenutzten Einfahrt an der ich den Nachmittag verbracht hatte.“ bemerkte ich und mein Ton schäumte vor Wut. Vergeltung war zweitrangig. die in mir brodelte. konnte ich sie in der Dunkelheit nicht allein lassen. .

Ich seufzte und öffnete meine Augen. „Plapper über irgendetwas unbedeutendes bis ich mich beruhigt habe. „Er erzählt überall herum. Ich kann ganz gut auf Feinde verzichten und vielleicht hört Lauren auf Gift zu versprühen. du weißt schon wann.“ sagte sie. was ich brauchte. dass ich mit ihm zum Abschlussball gehen würde. Übertreibung – waren eine Erinnerung die ich in diesem Moment herzlich gebrauchen konnte. Und dann klang sie wütender als zuvor. Natürlich fing Bella mit etwas an. dass sie mich brauchte. „Du hast davon gehört?“ fragte sie ungläubig. dass sie weitersprach. hätte ich gelacht.“ bat ich sie. Ich begann wieder die Kontrolle über mich zu gewinnen. „Warum?“ bellte ich um sie zum weitersprechen zu bewegen. „Lenk mich bitte ab. Wenn ich nicht innerlich gebrannt hätte vor lauter Verlangen jemanden zu töten. Und ihre Worte – für sie reiner Sarkasmus. und er kann aufhören sich schuldig zu fühlen. „Nicht wirklich. seine Wut… Ich wusste wo ich ihn finden konnte… Ich schloss meine Augen und wünschte mir. ihre Stimme hatte wieder diesen wütenden Tiger-Kätzchen- Tonfall. oder er versucht immer noch es wieder gut zu machen. Tylers Aufmerksamkeit hatte nichts mit dem Unfall zu tun.“ fügte sie trocken hinzu. sind wir quitt. „Besser?“ fragte sie ängstlich. Ja – das war es was ich brauchte. etwas anderes als Rache und Folter zu sehen… „Davon hab ich gehört. Also hab ich mir gedacht. kann er auch niemanden zum Abschlussball fahren…“ Es war ermutigend zu sehen. Vielleicht muss ich aber auch seinen Sentra schrotten. Merkte sie auch nicht. Genau wie vorher klang der Hang zur Gewalt in ihrer Stimme eher belustigt – ein alberner Widerspruch. Einzig die Tatsache. letzten… naja. womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte. das zu tun. „Wenn er kein Auto hat. Sie hätte sich keine bessere Methode einfallen lassen können um mich zu beruhigen. hielt mich im Wagen.“ erklärte ich mit zusammengekniffenen Zähnen.“ fuhr sie gedankenverloren fort. „Entweder er ist total verrückt. „Wenn er vom Hals abwärts gelähmt ist kann er auch nicht zum Ball gehen. „Ich werde wohl Tyler Crowley morgen nach der Schule überfahren?“ Sie sagte es. wenn er mich in Ruhe lässt. Sie hatte aufgehört zu reden und ich musste sie dazu bringen. als wäre es eine Frage. dass er mich fast getötet hätte. es funktionierte. dass sie manche Dinge auch mal falsch verstand.“ erzählte ich ihr. wie sie auf mich wirkte? Ah. Ich konnte die Gedanken des Mannes hören. Ihre verblüffenden Gedankengänge zogen doch immer wieder meine Aufmerksamkeit auf sich. wenn ich sein Leben auch in Gefahr bringe. dass ich nichts sehen konnte… „Ähm…“ Sie zögerte – ich vermute sie versuchte aus meiner Bitte schlau zu werden.“ . „Wie bitte?“ Ich hatte kaum genug Selbstkontrolle um ihr zu erklären. der Abschlussball wäre die beste Möglichkeit.“ Ich wünschte es gäbe einen Weg sie zu bitten mit ihren Mordgelüsten und angedrohten Körperverletzungen fortzufahren ohne verrückt zu klingen. „und irgendwie glaubt er. seine Enttäuschung. Sie schien nicht zu verstehen wie sie auf die menschlichen Jungs an der High School wirkte.

das neben mir saß. Ich würde ihr soviel Ehrlichkeit geben wie ich konnte. Lauf. bleib. aber ich wollte es immer noch mehr als fast alles andere auf der Welt. war stärker. Bella. „Manchmal habe ich etwas Probleme mich zu beherrschen. Denn ich hatte gerade festgestellt. versuche ich mich davon zu überzeugen. würde ich sie für immer verlieren. obwohl ich sie nicht haben konnte. wenn ich zu diesem Leben zurückkehrte – das Leben eines Mörders – wenn auch nur für eine Nacht. den dieses Mädchen. wie das sein konnte. Mit jedem Schritt den ich der Stadt näher kam. „Aber es wäre nicht hilfreich.“ sagte sie leise. Fast.“ Sie sagte nichts weiter.“ „Oh. vielleicht. Wie viel hatte sie aus meinen Worten herausgehört? Ich schielte heimlich zu ihr herüber. Bella. Was ich nicht sein konnte. Für einen Moment war es still. Das schuldete ich ihr. Und dennoch hatte ich das Gefühl. Und. „Jedenfalls. dass sie den Schrecken in meiner Stimme hörte und gleichzeitig auch nicht. um die Sorge ihrer Freunde? Ich antwortete ihr nicht. warum ich sie nicht verdiente. sie schrie wenigstens nicht. Selbst wenn ich nicht ihr Blut trank – selbst wenn ich nicht das flammende Rot als Beweis in meinen Augen hätte – würde sie den Unterschied nicht bemerkten? Ich versuchte gut genug für sie zu sein. aber in ihrem Gesicht war nichts zu lesen. wenn ich zurückfahren und sie jagen würde…“ allein schon der Gedanke daran. lauf.“ Ich starrte in die schwarze Nacht und wünschte mir. „Jessica und Angela werden sich Sorgen machen. dass ich das Monster namens Lonnie nicht töten könnte. Das einzige was ich im Moment mehr wollte. Nein. Ich war schon viel zu nah an ihm dran… . Nach all dem was passiert war. verdiente. Stand sie unter Schock? Vielleicht hatte sie die Geschehnisse des heutigen Abends noch nicht ganz realisiert? „Wir wollten uns treffen. war dieses Mädchen.“ Wollte sie weg von mir? Oder machte sie sich nur Gedanken. Der Wunsch sie würde es nicht hören. Aber ich würde es weiter versuchen. ließ mich fast aus dem Wagen springen. Ihr Atem füllte meine Nase und erinnerte mich daran. Bella verdiente etwas Besseres als einen Mörder. Das war ein unmögliches Ziel. Naja. sondern startete den Wagen und fuhr zurück. ich war ruhiger aber mir ging es nicht besser. Bleib. Ich atmete tief durch und ließ ihren Duft meine Kehle hinunter brennen. Diese Jahrelange Anstrengung konnte mich dennoch nicht zu dem machen. „Was ist los?“ flüsterte sie. Ich hatte sieben Jahrzehnte damit verbracht etwas anderes als das zu sein – alles andere als ein Mörder. als einen absolut berechtigten Mord zu begehen. Ich rang mit mir selbst bei dem Versuch etwas zu sein was ich sein sollte. sogar mit all der Liebe die ich für sie empfand… mir lief immer noch das Wasser im Munde zusammen. Ausdruckslos vor Schock. Bella. Noch nicht. Ihre Stimme klang sehr ruhig und ich war mir nicht sicher. machte der Traum sie zu haben es mir unmöglich heute Nacht auf Mordtour zu gehen – ganz egal wie gerechtfertigt diese Sache sein würde. wurde es schwerer mich an meine Vorsätze zu halten.

Ich öffnete meine Tür. Tat sie das weil sie es nicht gewohnt war wie eine Dame behandelt zu werden oder weil sie mich nicht für einen Gentleman hielt? Ich wartete auf sie während ich beobachtete wie ihre Freundinnen fast um die dunkle Ecke verschwanden. schüttelte Bella nur ihren Kopf und lächelte leicht. Sie hatte ihre Tür schon halb geöffnet. das würde interessant werden. dass ich das für sie tat. Wenn es unmöglich war – wenn ich dieses Mädchen niemals haben oder verdienen könnte – wo war dann der Sinn darin. Ich war zu abgelenkt gewesen um sie zu fragen wo sie sich mit ihren Freunden treffen wollte. „Jess! Angela!“ mit kräftiger Stimme. abzulehnen. Sie machten sich gerade auf den Weg um nach ihr zu suchen und gingen die dunkle Straße hinunter. Alice mitzubringen und so zu tun als hätte ich zufällig das selbe Restaurant ausgewählt wie Bella und ihre Freundinnen. Noch nicht. die Frage zu beenden und auf einer Antwort zu beharren. „Ich lade dich zum Essen ein. Ich wollte sie zu sehr um zu kapitulieren.“ Naja. Jessica und Angela hatten schon zu Ende gegessen und waren nun beide ehrlich besorgt um Bella. dafür wäre ich nicht stark genug. Sie drehten sich um und sie wedelte mit ihrem Arm über ihrem Kopf herum um ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dich nicht aus den Augen lassen. Ziemlich spät. bevor ich überhaupt den Sinn meiner Gedanken verstand.“ Nein. dass ich mich beherrschen kann. Ich würde nicht aufgeben. bevor ich um das Auto herum war – normalerweise war es nicht allzu frustrierend sich in einer unauffälligen Geschwindigkeit zu bewegen – statt darauf zu warten. diesen Kerl unbeschadet davon kommen zu lassen? Bestimmt würde ich mir soviel erlauben können… Nein. bevor ich sie auch noch retten muss?“ bat ich sie schnell. Aber anstatt. Sie machte einen Schritt in ihre Richtung und rief. Es wirkte als wäre es eine andere Nacht gewesen. dass Bell nichts zugestoßen war. Grummelte Jessica vor sich hin. In dieser Reihenfolge. „Ich glaube nicht. Was hatte das nun wieder zu bedeuten? Naja. wo…?“ Bellas nicht beendete Frage unterbrach mich und ich bemerkte dass ich schon wieder einen Fauxpas begangen hatte. Und jetzt stand ich hier und hatte praktisch eine Verabredung mit dem Mädchen. Es war keine gute Nacht für sie um alleine herumzulaufen – „Woher wusstest du. wenn ich deinen anderen Freunden noch einmal begegne. Obwohl es nicht wirklich zählte da ich ihr nicht die Gelegenheit gab. „Was machst du?“ fragte sie verwirrt. Sie zuckte zusammen und fasste sich dann schnell wieder. aber auch sie war dankbar. Das machte sie etwas sympathischer. ich hatte keine Zeit über ihre seltsame Akzeptanz meines noch seltsameren Wissens zu rätseln. Bella! Es geht ihr gut! Dachte Angela erleichtert. „Würdest du bitte Jessica und Angela davon abhalten nach dir zu suchen. . Mir nicht erlauben heute Nacht allein zu sein. in der ich mir überlegt hatte. Wir waren bereits an dem Restaurant an dem sie ihre Freunde treffen wollte.

ihre Gedanken waren plötzlich unzusammenhängend. während wir auf dich gewartet haben. So ungezwungen. ob meine Familie öfter mal der Schule fernblieb. Ihre Stimme klang seltsam normal. wenn ich mich euch anschließen würde?“ fragte ich – um höflich zu sein. wenn ich Bella heute nach Hause fahre?“ sagte ich zu Jessica bevor Bella etwas entgegnen konnte. Sie wurde leicht ohnmächtig wie ich aus Erfahrung wusste. Auf keinen Fall! Edward Cullen? Ist sie alleine losgegangen um ihn zu suchen? Aber warum sollte sie sich danach erkundigen. ist der heiß! Dachte Jessica. Als wäre das wirklich alles was passiert war. ich wusste. denke ich…“ Jessica schaute Bella intensiv an und hielt nach einem Anzeichen dafür Ausschau. . Das Entsetzen würde sie jeden Moment packen und ein leerer Magen würde da nicht helfen. eigentlich haben wir schon gegessen. dass sie nicht in der Stadt waren. sah sie wie Bella ihr zuzwinkerte. Wow. sie konnte es nicht gewusst haben. Ich würde so gern bleiben… aber sie will ihn vermutlich für sich allein haben. Oh – oh! Dachte Jess. Sie eilten zurück und blieben dann abrupt stehen. entschied Angela. Wer würde das nicht wollen? Dachte Jess. Bella verheimlicht mir etwas. Definitiv unter Schock. nein. überrascht. Zur gleichen Zeit. während sie isst. geschockt. das ist kein Problem. „Tut mir leid. Warum konnte Bella nicht so auf mich reagieren? „Äh… klar. dass sie bereits gegessen hatten. „Dann müsstet ihr nicht warten. Nein. „Ich hatte mich verlaufen.“ gab sie zu. als sie mich neben ihr sahen. Das war die einzige Erklärung für ihre Ruhe.“ Was? Halt die Klappe! Beschwerte sich Jessica innerlich. „Wo warst du?“ fragte sie. Ich wünschte wir hätten noch nicht gegessen. du solltest etwas essen.“ wiedersprach ich. Und dann habe ich Edward getroffen. Diese Mädchen waren nicht in Gefahr wenn sie sich sofort auf den Heimweg machen würden. Bella. Bella zuckte lässig mit den Schultern. „Ähm. Sie brauchte Zucker für ihren Kreislauf – obwohl ihr Blut süß genug roch. Einfach nur. dass es das war was sie wollte. dass er hier war… Ich erhaschte einen kurzen Blick auf Bellas gekränktes Gesicht als sie Angela gefragt hatte. „Das ist ok – ich hab sowieso keinen Hunger. „Wäre es in Ordnung.“ „Äh. Angela war nicht viel mehr gefasst. so wie es war. Und ich wäre lieber allein mit Bella – so lange sie auch mit mir allein sein wollte.“ „Ich denke. Jessicas Gedanken hatte die Überraschung überwunden und begannen mit den Spekulationen.“ sagte Bella und wedelte mit einer Hand in meine Richtung. Heilige Scheiße. wenn sie wusste. Wow. Die Gefahr verfolgte nicht jeden ihrer Schritte. Angelas Blick wurde etwas düster. „Würde es dir etwas ausmachen. dachte ich ironisch. Sie schaute Bella an aber beobachtete mich aus den Augenwinkeln.“ stimmte Jessica zu. Sie musste einfach unter Schock stehen.

Bella… Edward. weil ich so sehr wollte. Normalerweise – es seih denn man versuchte wiederholt. Willkommen im La Bella Italia. Oh. Sie musste sich also sehr wohl im Klaren darüber sein.“ sagte sie. atmete sie tief durch und wandte sich zu mir um. als die Hostess nichts sagte. wie Shelly Cope und Jessica Stanley. „Tu mir den Gefallen. nur für den Fall.“ Sie bemühte sich meinen Namen so lässig wie möglich auszusprechen. dachte die Hostess während sie uns an einen Vier-Personen Tisch in der Mitte des überfüllten Teils des Restaurants führte. Aber auf jeden Fall verwandt. oh Mann.“ Ihre Gedanken waren abwesend – abschätzend. in was für einer Gefahr sie sich befunden hatte. was Bella wollte. Aber sie würde vor meiner kalten Hand zurückschrecken wie zuvor. Dann griff sie nach Jessicas Hand und zog sie von uns weg. ich bin nicht hungrig. „Ehrlich. ihre Stirn. dass Bella mich so sah? Wir wirkten immer besonders anziehend auf unsere Beute. Bella beobachtete sie genau. Und es schien. Bella zwinkerte? „Okay. die recht laute mentale Stimme der Hostess drang in mein Bewusstsein. sie hatte es eilig zu verschwinden. Kann ich ihm meine Nummer geben. Sie kann nicht sein Schwester sein. Er kann nicht mit ihr zusammen sein. Ich hatte nie besonders darüber nachgedacht. Wie konnte diese kleingeistige Frau meine Erscheinung – eine Falle für die Beute – so attraktive finden aber trotzdem nicht in der Lage sein. Jessicas Auto stand nicht weit entfernt in dem Lichtkegel einer Straßenlaterne. wenn es das war. wenn sie daneben sitzt…? Grübelte sie. bis sie im Wagen waren. „Wir sehen uns dann morgen. Bella wirkte immer noch vollkommen selbstbeherrscht. Erst als der Wagen verschwunden war.“ Mmm! Was für eine Stimme! „Folgen sie mir bitte. äh. sie würde etwas essen. Oder bemerkte ich es heute nur so intensiv. Ich würde einen Weg finden müssen um Angela dafür zu danken. Der menschliche Blick war getrübt.“ sagte Angela schnell. dass sie es wirklich wollte. sie sehen sich kein bisschen ähnlich. ja. Mann. Ich öffnete ihr die Restauranttür und wartete. Vielleicht ist sie seine Kusine. Ich wollte ihre Hand berühren. Warum hatte sie gewartet bis sie weg waren um zu reden? Wollte sie wirklich mit mir allein sein – sogar jetzt. Oh Mann. Heute Nacht verdrehte ich einige Köpfe. eine kleine Sorgenfalte auf der Stirn. die sanfte Perfektion des Mädchens neben mir zu sehen? Naja. „Oh. nachdem sie meine mörderische Wut bezeugt hatte? Ob das nun der Fall war oder nicht. Sie seufzte und trat ein.“ sagte ich. den Schrecken zu übersehen – gewann die Angst recht schnell die Oberhand über die anfänglichen Anziehung… „Ein Tisch für zwei?“ bat ich. Ich ging neben ihr zu dem Podium an dem die Hostess stand. Jessica winkte noch einmal als sie davon fuhr und Bella winkte zurück. um ihre Temperatur zu überprüfen. . man muss ihr ja nicht auch noch helfen. sie sahen nicht klar.

während sie uns hinter eine Trennwand führte. wo uns niemand sehen konnte – wo niemand Bellas Reaktion sehen konnte auf was immer ich ihr erzählen würde. Fünfzig Dollar für einen besseren Tisch? Reich ist er auch noch. Bella war bereits im Begriff sich zu setzen. Menschen waren besonders kooperativ.“ „Ich blende die Leute?“ Das war eine interessante Umschreibung. als ich nicht direkt antwortete. „Das ist wirklich nicht fair. Ich hatte keine Ahnung. komm schon. wenn Geld mit im Spiel war. Bella lag fast richtig. Die Hostess war im Moment wenig zusammenhängend. während sie ihre inkorrekte Beschreibung von mir ihren Kollegen zum Besten gab.“ Sie schielte auf den Schein.“ beteuerte ich ihr und. „Ach. Eine Menschenmenge war nicht der ideale Ort für so eine Unterhaltung.“ Ich sah ihren kritischen Gesichtsausdruck.“ Er kann nicht echt sein. etwas genervt von ihrem herablassenden Verhalten Bella gegenüber. . „Glaubst du jeder bekommt so einfach was er will?“ „Blende ich dich?“ meine Neugier brach aus mir heraus bevor ich die Worte zurückhalten konnte.“ unterbrach Bella missbilligend meine Gedanken. „Was mache ich denn?“ „Leute so zu blenden – sie hyperventiliert vermutlich gerade in der Küche. Warum will er mit ihr allein sein? Sie bot uns einen Tisch in einer ruhigen Ecke des Restaurants an. Verdammt. Was meinte sie? Ich hatte die Dame nicht verängstigt. Ja. „Vielleicht hätten Sie einen etwas ruhigeren Tisch für uns?“ fragte ich die Dame und reichte ihr den Schein. Seltsam. „Du musst doch wissen. Verlor ich meinen Schrecken? „Du solltest wirklich aufhören so etwas mit den Menschen zu machen.“ zog Bella mich auf. sie würde heute Nacht noch verwirrter sein.“ Hmm. Ich schüttelte meinen Kopf in ihre Richtung und sie zögerte während sie ihren Kopf verwirrt zur Seite neigte. „Natürlich. obwohl ich es vorgehabt hatte. Ich muss träumen. was sie heute von mir wissen wollen würde. Das macht Sinn – ich wette seine Jacke ist mehr wert als mein letzter Gehaltscheck. Sie hatte immer noch keine Angst. lächelte ich sie breit an und zeigte meine Zähne. Korrekt genug für heute Abend. „Ähm… ihre Kellnerin wird sofort bei ihnen sein. Damit sie mich richtig sah. Ich frag mich. Wie viel hatte sie bereits erahnt? Welche Erklärungen der heutigen Ereignisse hatte sie sich selbst zusammengereimt? „Wie wäre dieser Tisch?“ fragte die Hostess. Ich zog einen Schein aus meiner hinteren Hosentasche. Whoa. warum es so anders war… „Du hast es nicht bemerkt?“ fragte sie kritisch. Vielleicht verschwindet sie… vielleicht sollte ich meine Nummer mit Ketchup auf seinen Teller schreiben… Sie wandte sich ab und wankte leicht davon. wie du auf die Mensch wirkst. Ihre Augen weiteten sich vor Überraschung und verengten sich wieder als sie den Schein entgegen nahm. Oder was ich ihr preisgeben würde. Ich erinnerte mich plötzlich daran wie Emmett mich vor so vielen Wochen in der Cafeteria aufgezogen hatte. Ich wette ich hätte ihr mehr Angst einjagen können als du. „Perfekt.

Ich gab ihr zu verstehen. Mein stummes Herz schwoll vor einer so intensiven Hoffnung an die ich noch nie zuvor empfunden hatte. „Sollte ich?“ „Naja. ehrlichgesagt warte ich darauf. Und ich vergaß in ihrer Gegenwart immer vorsichtig zu sein.“ sagte jemand.“ Ich lächelte leicht und erwartete ihren Wiederspruch. „Ähm…“ Bella warf einen kurzen Blick auf die Speisekarte. „Was?“ verlangte sie – sie fragte sich wohl. „Hallo. Ich war schon immer gut darin unangenehme Dinge auszublenden. Mehr als gesund. „Zwei Cola. aber ich blendete sie aus. Ah. Ich hatte kaum mitbekommen. aber bemerkte sehr wohl wie es ihr blasses Gesicht erhellte. Ihr Blick war irritiert.“ Bella machte ein beleidigtes Gesicht.“ Die Kellnerin brachte die Colas und einen Korb mit Brot.“ antwortete sie ein wenige atemlos. „Ich nehme eine Cola?“ sagte Bella. Sie wollte nicht. dass du einen Schock bekommst. Hmm. War sie… geblendet? Das würde ich nur zu gerne glauben. kalt?“ Das verwirrte sie noch mehr. Ich würde sichergehen. was wir trinken wollten. „Mir geht es gut.“ Und ihre Wangen bekamen einen leichten Rotton. Die Kellnerin. sie hatte gefragt. Ich schaute immer noch auf Bella und die Kellnerin wandte sich ihr fluchend zu. „Manchmal. Aber bevor ich wirklich bereuen konnte die Worte ausgesprochen zu haben. als ob sie um Erlaubnis fragte. Sie stellte alles ab und versuchte Augenkontakt mit mir herzustellen während sie nach meiner Bestellung fragte. Sie bemerkte alles.“ „Du fühlst dich nicht schwindelig. Durst – normaler. schlecht. wenn du etwas Zucker und Essen zu dir genommen hast. Die Frage überraschte sie. So schaute sie manchmal wenn ich sie anlächelte. bemerkte nicht.“ Die Kellnerin wandte sich sofort wieder zu mir um. dass sie den Zucker aus der Cola in ihren Kreislauf aufnahm. „Ich nehme die Pilzravioli. dass sie sich auf Bella konzentrieren sollte und blendete sie dann wieder aus. Sie brauchte eine Minute um mir zu antworten. dass das passiert. antwortete sie. . wie es ihre cremige Haut betonte… Die Kellnerin wartete auf etwas von mir. menschlicher Durst – war ein Zeichen von Schock. „Ich glaube nicht. beobachtete wie das Blut unter ihrer Haut floss. dass die Kellnerin gegangen war. Stattdessen starrte ich auf Bellas Gesicht. danke. Sie sah ziemlich gesund aus. Ihre Gedanken waren vulgär. Ich blendete sie. Sie musste bemerkt haben dass ich nie aß. „Und für dich?“ „Ich nehme nichts. dass man sich um sie kümmerte.“ bestellte ich. „Wie fühlst du dich?“ fragte ich. warum ich sie anstarrte. wie es in meiner Kehle brannte. Sie sah blendend aus. Ihre Gedanken waren lauter und expliziter als die der Hostess. Hatte sie viel Erfahrung mit unangenehmen Dingen? War ihr Leben immer so gefährlich? „Ich fühle mich besser.

„Oh – Ich hab sie in Jessicas Wagen liegen lassen. bis wir wieder allein waren.“ murmelte ich. was sie daraus machte. „Ehrlich. aber sie zitterte wieder und ihre Lippen bebten leicht als würden ihre Zähne gleich anfangen zu klappern. als sie erriet was ich vorhatte. „Trink.“ bemerkte ich. ob ich das wirklich wollte.“ Ich zog meine Jacke aus und hoffte. Vertrauen das ich nicht verdiente. Wurden ihr die Geschehnisse des heutigen Abends endlich bewusst? Ihr Gesichtsfarbe war immer noch normal. abschätzend und fragte mich. Sie sah die Gefahr nicht so wie ein menschliches Wesen sie sehen sollte. Das musste das Problem sein. Du siehst nicht einmal verängstigt aus.“ ermahnte ich sie. dass sie ihre Hände frei bekam. Ihre Instinkte waren vollkommen falsch – entgegengesetzt. Sie schaute mich wieder mit leicht erröteten Wangen an. Ich war nur ehrlich. Die schöne Bluse die sie trug war zu dünn um sie zu schützen.“ sagte sie. „Ist dir kalt?“ „Nur die Cola. „Hast du keine Jacke dabei?“ „Doch. als wäre nichts gewesen. angezogen von dem was sie ängstigen sollte… Wie sollte ich sie vor mir selbst schützen wenn keiner von uns beiden das wollte? „Das ist komplizierter als ich gedacht hätte. Sie sah gesund aus. „Ich fühle mich sicher bei dir. Anstatt zu rennen. dann zitterte sie wieder.“ Ich beobachtete sie.“ Sie sah sich etwas verwundert um.“ „Das solltest du aber – ein normaler Mensch würde einen Schock bekommen. Sie trank das Glas in einem Zug leer. ihre Haut war cremig und rosig neben dem dunklen Blau ihrer Bluse. Ich schob ihr den Korb mit Brot zu.“ sagte sie und ihre Augen waren wieder voller Vertrauen. Sie nahm eine Brotstangen und . „Die Farbe Blau hebt deinen Hautton sehr schön hervor. Ja. Sie errötete und verstärkte dadurch den Effekt.“ wiedesprach sie. verweilte sie. Dann atmete sie wieder tief durch. aber das war kein Grund so zu tun. es wäre schön warm zu sein. Sie atmete tief ein und schob dann die Ärmel der Jacke soweit hoch. Sie hatte die gegenteilige Reaktion. Ich wartete. Es wäre schön gewesen ihr einen warmen Mantel anbieten zu können. Sie war so schwach. dass die Geste nicht durch meine Körpertemperatur geschmälert wurde. als sie sofort reagierte ohne Wiederworte zu geben. Ich war überrascht. Was dachte sie jetzt? Ich reichte ihr die Jacke über den Tisch und sie zog sie sofort an. also schob ich ihr stirnrunzelnd die zweite Cola herüber. warum sie nicht normal sein konnte und dann.“ sagte sie. Durst oder Schock? Sie trank noch ein paar Schlucke und schüttelte sich kurz. „Ich bekomme keinen Schock. Sie lag an ihr wie eine zweite Haut und war genauso zart wie die erste. „Danke. Ich konnte sehen wie sie meine Worte in ihrem Kopf drehte und wendete und ich fragte mich. so sterblich.

„Es gibt Bedingungen?“ ich war so gespannt. „Normalerweise bist du besser gelaunt. „Was?“ „Du bist immer sehr schlecht gelaunt. als sie wieder verschwunden war und biss die Zähne zusammen. wenn sie kurz davor war zu schreien.“ sagte sie leise. Aber wie sollte ich sie beantworten? Mit vertretbaren Lügen? Oder würde ich sie mit der Wahrheit davon kommen lassen? Oder würde ich gar nichts sagen. absolut unbekümmert. ich hab es nicht aus einem Comic.“ „Natürlich. dass ich die Worte fast knurrte. Als sie sich zögernd auf die Lippe biss. „Na dann leg mal los. Sie würde bestimmt nicht so locker reden.“ sagte sie etwas verschämt. „Wenn…“ fuhr sie plötzlich fort. „Mehr Theorien?“ „Mm-hm. „Du wolltest etwas sagen?“ brachte ich ungeduldig hervor sobald wir wieder allein waren. Ihr Fragen würden vielleicht ausreichen um mir zu zeigen in welche Richtung ihre Theorie ging. Sie kaute einen Moment und legte ihren Kopf dann gedankenverloren zur Seite.“ sagte sie ihn einem lässigen Tonfall. nein. wenn deine Augen so hell sind. Sie nahm sie an sich und verschwand.“ sagte ich. Als ob sie nicht gerade die Eigenschaften eines Monster mit dem Monster selbst besprechen würde. Natürlich hatte sie das.“ stimmte ich mit fester Stimme zu. kam die Kellnerin mit ihrem Essen um die Ecke. Was ich wirklich hoffte war.“ fügte sie leichthin hinzu. lies mich taumeln. ob ich noch etwas bräuchte.“ „Und?“ fragte ich durch meine Zähne. das würde böse werden. Ah. Ihre Beobachtung. bestellte aber noch etwas Cola. dass sie falsch lag – Meilenweit von der Wahrheit entfernt.“ Sie kaute einen weiteren Bissen. als sie nicht weitersprach. „Oder klaust du immer noch aus Comics?“ „Naja. wenn deine Augen schwarz sind – dann rechne ich damit. ohne es wirklich zu bemerken. Die Kellnerin hatte die leeren Gläser nicht bemerkt. „Aber ich bin auch nicht ganz allein darauf gekommen. Ich bekam ein wenig Angst als ich versuchte mir vorzustellen wie nahe sie der Wahrheit gekommen sein könnte.begann zu essen. „Warum bist du in Port Angeles?“ . du warst diesmal etwas kreativer…“ log ich. „Ich hab natürlich ein paar Fragen. Sie wollte ihre Vermutung nicht vor anderen aussprechen. Ich hab eine Theorie dazu. Ich beachtete sie kaum als sie den Teller vor Bella abstellte und fragte. „Ich hoffe. Also hatte sie sich ihre eigenen Theorien zusammengebastelt. „Ich erzähl es dir im Auto. Ich verneinte. so selbstverständlich ausgesprochen. da ich mich nicht entscheiden konnte? Wir saßen uns stumm gegenüber während die Kellnerin zwei weitere Colas brachte.

wohingegen meine Antwort viel zu viel verraten würde. Er verstand es bevor ich es verstand… Die Frage war nicht so schlimm. Ich musste über ihren Enthusiasmus lächeln. dass ich heute beinahe zu spät gekommen wäre. „Na gut. mit einer Ausnahme also.“ stimmte ich zu. dann. „Nur eine Ausnahme.“ Sie unterdrückte ein Lächeln – meine vage Ehrlichkeit gefiel ihr. war diese Frage nicht so ernst.“ ich zögerte. Ich wollte sie berühren. jemand… weiß was andere Menschen denken. Wie funktioniert das? Wo sind die Grenzen? Wie könnte… dieser Jemand… jemand anderen zu genau der richtigen Zeit finden? Wie könnte er wissen. Die Frage verriet nichts. „Na gut.“ korrigierte ich. „sagen wir mal. Das erklärte das kleine Lächeln im Auto. „Hypothetisch. Meine Haut würde abstoßend auf sie wirken. Du hättest ihre Verbrechensrate für die nächsten Jahrzehnte in die Höhe getrieben. ihre Haut… sie sahen so weich aus. „Aber das ist doch die einfachste!“ „Nächste. Ihre Lippen. kann ihre Gedanken lesen. warum sollte ich sie dann vor ihr bewahren? „Also dann Joe.“ sagte ich.“ Ich lachte über ihren Ärger. als hätte er sie laut ausgesprochen. Sie spülte den Bissen mit etwas Cola hinunter und sah wieder zu mir auf.“ sagte sie.“ schlug sie vor. Ich ging auf ihre Hypothese ein. „Nächste. Abgesehen vor Carlisle. dass sie in Gefahr war?“ „Hypothetisch?“ „Klar. als ich zu Beginn alle seine Gedanken beantwortet hatte. Da klar war. aber damals war es ziemlich offensichtlich gewesen. Sie war schnell – bisher hatte das noch niemand von mir erraten.“ Ihre Mundwinkel senkten sich und sie zog einen Schmollmund. „Wenn Joe gut aufpasste müsste das Timing gar nicht mal so gut sein. Glaubte sie wirklich die Wahrheit wäre etwas Gutes? Wenn meine Geheimnisse angenehm wären.“ Es könnte schlimmer sein.“ sagte ich wieder.“ Ihre Lippen zuckten und ihre flüssigen braunen Augen schauten mich begierig an. . dass sie wusste. Meine Ablehnung frustrierte sie. Ihre Augen waren zu schmalen Schlitzen zusammengekniffen während sie überlegte. sowas in der Art – mit ein paar Ausnahmen. dass mit mir etwas nicht stimmte. Ich wollte mit meinen Fingerspitzen ihre Mundwinkel berühren und sie wieder nach oben ziehen. Während sie scharf nachdachte. rein hypothetisch natürlich. er heißt Joe. Gedankenlesen war immerhin keine typische Eigenschaft für Vampire. Unmöglich. „Wenn… dieser Jemand…“ „Sagen wir. „Wir haben von einem rein hypothetischen fall gesprochen. „Naja. nahm sie einen Bissen und kaute sorgfältig.“ Ich schüttelte meinen Kopf und unterdrückte einen Schauer bei dem Gedanken. „Nur du kannst in einer so kleinen Stadt in Schwierigkeiten geraten. Sie sollte zuerst etwas aufdecken. Das war eine zu einfache Frage – für sie. Sie wandte den Blick von mir ab und schaute auf ihr Essen.

dass sie nicht entsetzt sein würde.“ fuhr ich fort und wechselte gleich das Thema. Ich wollte nicht das Leben. bei Bella zu sein. Die Wahrheit war Entsetzlich.“ Warum sie? Was hatte sie getan um das alles zu verdienen? Bellas Gesichtsausdruck wurde wieder ernst. „Eindeutig.“ Und obwohl sie es vielleicht nicht bemerkt hatte. Sollte ich ihr die Wahrheit sagen? Und wenn ja. Sie strich sanft mit ihren Fingerspitzen über meinen Handrücken. dass ich darauf vertrauen konnte. wie viel? Ich wollte es ihr sagen.“ sagte ich um zu der Unterhaltung zurückzukommen bevor ich mich noch mehr deprimierte. sondern seltsam betroffen. Du bist ein Magnet für Gefahren. „Woher wusstest du es?“ fragte sie mit ruhiger und fester Stimme. wenn ich . sie war entschlossen mich zu berühren. Ihr entging nichts. Nicht wenn Chaos bedeutete. „Ich weiß nicht. Ich wollte das Vertrauen verdienen. Sie würde davonlaufen.“ sagte sie und zog mich lächelnd auf. Ich zog sie zurück – ich hasste die Vorstellung ihrer Reaktion auf meine kalte. Dennoch würde ich es nicht eintauschen wollen.“ flüsterte sie und streckte eine Hand aus. Meine Haut würde sie abschrecken. aber sie ignorierte es. Sie streckte ihre Hand wieder über den Tisch. ich traute ihr eine Menge zu. Und jetzt war alles Chaos und Tumult. Ich zog meine Hand ein Stück zurück. „Ja. Hätte es sein können. Ich hielt den Atem an – nicht wegen ihres Duftes. dass sie `sehr unaufmerksam` war. Angst.“ Ihre Augen verengten sich leicht – nicht argwöhnisch diesmal. dass ich sie mal damit aufgezogen hatte. Normalerweise war ich mir der Dinge sicher. Sie sollte entsetzt sein. sie war absolut vertrauenswürdig. ich konnte diese Fehleinschätzung korrigieren. dass sie meine Geheimnisse bewahrte. steinerne Haut – und sie ließ ihre Hand fallen. langsam und ganz bewusst. das Sinn machte. „Sollen wir dich Jane nennen?“ Sie beugte sich über den Tisch zu mir herüber. stimmt. „Ich lag falsch – du bist viel aufmerksamer als ich dir zugetraut hatte. sondern wegen der plötzlichen überwältigenden Anspannung. „Du bist kein Magnet für Unfälle – das ist nicht ganz die Richtige Bezeichnung. weißt du.“ Normalerweise wusste ich was ich tat. als wolle sie meine Hände berühren. „Normalerweise schon. wenn ich ihren Gesichtsausdruck richtig gedeutet hatte. Ich hatte sie damit beleidigt. dass ich immer noch in ihrem Gesicht sah. freiwilligen Berührung war mit nichts zu vergleichen dass ich je zuvor gefühlt hatte. Naja. die gefaltet auf dem leeren Tisch vor mir lagen. jedwede Belustigung und Verunsicherung waren aus ihrem Blick gewichen. Aber ich konnte nicht darauf vertrauen. wird sie dich finden. „Du kannst mir vertrauen.“ murmelte ich. Die Hitze ihrer sanften. „Ich dacht. „Ich lag falsch was dich angeht und noch bei einer anderen Sache. Wenn es im Umkreis von zehn Meilen irgendeine Gefahr gibt. „Und du zählst dich selbst auch zu diesen Gefahren?“ Auf diese Frage ehrlich zu antworten war wichtiger als alles andere. ob ich noch die Wahl habe. durch und durch gut. Ich erinnerte mich daran. Es war fast reine Freude. Ich wusste. du hättest immer recht.

der dafür verantwortlich war – damit ich etwas Konkretes hatte. einverstanden?“ Sie verzog ein bisschen das Gesicht. dass ich sie nicht überdenken konnte. eine rachsüchtige Harpyie. Irgendetwas zum vernichten. dass sie mich kannte. dass ich sie verfolgte und sie lächelte. Ich zog meine Hand unter ihrer weg.nicht solche Angst gehabt hätte. So wunderbar wie sich ihre Berührung angefühlt hatte. als der Van auf mich zukam und du ins Schicksal eingegriffen hast?“ fragte sie. Ich wollte etwas oder jemanden haben.“ sagte ich und starrte auf den dunklen Tisch. dass du es bist. Nicht weil ich wollte. gegen das ich kämpfen konnte. Bella war sehr ruhig. Es war als wäre sie von einem grausamen. „Danke. „Ich bin dir nach Port Angeles gefolgt. Ich versuchte mir dieses Schicksal bildlich vorzustellen – eine grausige. „Das war nicht das erste Mal. eifersüchtige Hexe. als ich dich das erste Mal gesehen habe. die Worte sprudelten so schnell aus mir heraus. „Das war schon das zweite Mal. Sie lächelte. Aber das brachte mich nur dazu. Ich hatte gerade zugegeben. obwohl ihre Gedanken stumm waren. In diesem Moment bemerkte ich. damit Bella sicher war.“ Ihre weichen Finger verweilten auf meiner Hand als ob es ihnen dort gefiel.“ Ich beobachtete sie abwartend. das Risiko das ich einging. dass ich ihre Fragen beantworten wollte. Ich wollte. nickte aber.“ sagte sie und erwiderte meinen Blick. Ich las in ihren Augen. Ich sah zu ihr auf. noch schneller zu sprechen. „Ich habe noch nie zuvor versucht jemanden zu beschützen und es ist schwieriger als ich gedacht hätte. „Wir sollten es nicht auf ein drittes Mal ankommen lassen. Ich antwortete ihr so locker ich konnte. Normale Menschen scheinen den Tag ohne größere Katastrophen zu überstehen. „Deine Tage waren gezählt. dass sie mir vertraute. Ich beobachtete ihr Gesicht. ungerechten Schicksal zum Tode verurteilt und – nachdem ich mich als unbrauchbares Werkzeug erwiesen hatte –versuchte dieses Schicksal immer wieder sie zu töten. Ihre Mundwinkel hoben sich zu einem kleinen Lächeln.“ Es war die Wahrheit und es erzürnte mich. wohlwissentlich dass ich endlich die Angst sehen würde auf die ich so lange gewartet hatte. „Hast du je darüber nachgedacht. ihr Atem ging schneller. als sie meine kalte steinerne Haut berührte und war immer noch nicht in der Lage zu atmen. wollte ich nicht darauf warten. Ihre Mundwinkel hoben sich und ihre Schokoladen-Augen wurden warm. Ich kannte die Gefahren der Wahrheit. meine Schultern beschämt gesenkt. Ich versteckte meine Hände unter dem Tisch.“ sagte ich ihr. Hatte ich nicht gerade zugegeben wie nah . dass meine Tage beim ersten Mal schon gezählt waren. Aber das liegt vermutlich nur daran. Nicht weil ich es ihr schuldete. dass die Magie ihrer Toleranz verschwand und sich in Abscheu verwandelte. Jeden Moment konnte ihre unnatürliche Gelassenheit in Hysterie umschwenken. Ich hing über ihrem Leben wie die Klinge einer Guillotine. konnte ich Vertrauen und Bewunderung in ihnen erkennen.

“ Sie überschlug den Gedanken eine halbe Sekunde lang und schob sich dann hastig einen Bissen in den Mund. ihre Augen nur verwundert zusammengezogen. Ich hatte keinen Grund besorgt zu sein… aber ich war seltsam beunruhigt…“ ich atmete schneller als ich mich an das Gefühl der Panik . Als ich bemerkte. Wie konnte sie sich darüber noch Gedanken machen. nur du kannst in Port Angeles in Gefahr geraten“ ich konnte nicht wiederstehen das hinzuzufügen. dass ich sie hatte töten wollen. ich wollte sie so verzweifelt verstehen. damit ich wusste. unnormaler als alles was ich bisher kannte. „Normalerweise kann ich jemanden sehr schnell finden. War ihr bewusst. nachdem die Wahrheit so deutlich auf dem Tisch lag? Sie wartete nur neugierig. sie seih normal? Sie war alles andere als normal. was normal für sie war. ich sitze hier… wegen dir. Als hab ich einfach auf dich gewartet und die Gedanken der Passanten durchstöbert – um zu sehen ob dich irgendjemand bemerkt hatte. sondern dich nach Süden gewandt hattest… und ich wusste. dass andere Menschen nicht ständig Todesnahe Erfahrungen machten oder dachte sie. „Ich konzentrierte mich auf Jessica. Richtig zu raten war eine Sache. als sie grob das Thema wechselte. Ihr Essen stand immer noch fast unberührt vor ihr. Und doch war ihr Gesicht immer noch entspannt. „Ja. bräuchte sie eine Grundlage wenn der Schock letztlich eintrat. „Und zu erst bemerkte ich gar nicht dass du alleine losgezogen bist. ihre Augen waren geweitet. Sie regte sich nicht. wie du mich heute finden konntest…?“ Hoffnungslos versuchte ich ein weiteres Mal durch die Barriere zu brechen die ihre Gedanken abschirmte. „Erinnerst du dich?“ Sie musste sich daran erinnern.“ Ihr Gesichtsausdruck veränderte sich. „Du isst. dass du nicht mehr bei ihr warst fuhr ich zu dem Buchladen den ich in ihrem Kopf gesehen hatte. wurde neugierig.“ erkläre ich ihr. Es ergab alles keinen Sinn für mich. Ich wusste.“ fuhr ich fort und beobachtete wie sie jedes Wort aufsog. Sie war begieriger nach meiner Antwort als ihre Augen zugaben. Aber sie blinzelte nur einmal. Sie wollte dass ich weitersprach. Ihre tiefen Augen waren voller Erkenntnis. wo ich dich finden konnte. Ich spürte wie ich meine Zähne zusammen biss während ich auf ihre Panik wartete. Ich nannte meine Bedingungen. aber es bestätigt zu bekommen eine ganz andere. „Nicht besonders aufmerksam – wie schon gesagt. Sie wusste es. „Weil du irgendwie wusstest.“ Ich beobachtete ihr Gesicht ganz genau. schluckte laut und schob sich direkt einen weiteren Bissen in den Mund. Sie wusste. „Es ist schwerer als es sein sollte – dir zu folgen. Die Eile strafte ihre Ruhe lügen.ich daran gewesen war sie zu töten? Näher als der Van der versucht hatte sie zu zerquetschen. ich rede. Ihre Haut war blass. während ich das sagte. „Ja.“ sagte sie mit klarer fester Stimme. Wenn ich ihr weiterhin zu viel erzählen würde. dass du nicht hineingegangen bist.“ sagte ich und brachte die Tatsache auf den Punkt. Wo blieben die Schreie? „Und dennoch sitzt du hier. dass du bald umdrehen musstest. aber es beunruhigte mich dennoch. wenn ich einmal seine Gedanken gehört habe.

„Ich hörte was sie dachten. unglaublich weich und leicht zu zerbrechen. Und dann…“ Als mich die Erinnerung überkam – absolut klar und deutlich. nicht in der Lage ein knurren zu unterdrücken. Wollte ich sie hören? Ich sehnte mich danach. Auch ihr Atem war gleichmäßig. war sie sicher. . Ich wusste genau wo ich ihn finden würde. an dem Tisch sitzen zu bleiben. Ich sah sie wieder an. Sie war zu verletzlich für diese Welt.“ sagte sie und wählte ihre Worte bewusst. Ich versuchte meine heftige Reaktion zu erklären. Bella brauchte mich immer noch. Ich musste sie nach Hause bringen bevor… Würde ich ihn dann töten? Würde ich wieder zum Mörder werden nachdem sie mir vertraute? Gab es irgendeinen Weg mich aufzuhalten? Sie hatte versprochen mir ihre neueste Theorie zu verraten wenn wir alleine waren. Sie war ruhig während ich versuchte mich zu fassen. dass sie am Leben war. eines Killers. als ob ein einfaches `Ja` nicht ausdrücken könnte. aber ich hatte Angst. „Ich begann im Kreis herumzufahren und zu… lauschen. aber würde die Befriedigung meiner Neugierde besser sein. „Es war sehr… schwer – du kannst dir nicht vorstellen wie schwer – dich einfach nur fortzubringen und sie… am Leben zu lassen. dass mein Ausdruck der eines Monsters war. „Ich hätte dich mit Jessica und Angela nach Hause fahren lassen können.“ quetschte ich durch meine Zähen hervor. als wäre ich zu diesem Zeitpunkt zurückversetzt woren – fühlte ich die selbe mörderisch Wut in mir aufschäumen. Ihr zartes Knochengerüst. eines Jägers. Seine dunklen Gedanken klebten am Nachthimmel und zogen mich zu ihm… Ich bedeckte mein Gesicht. aber er verlangsamte sich mit der Zeit und wurde wieder stabil. „Ich bin fertig. Ich hörte ihren Herzschlag. ihr Gesicht war blasser als vorher aber gefasst. So lange ich brannte. Sie brauchte einen Beschützer. gespannt über Glas.“ Das zweite Mal heute Nacht gestand ich einen Mord geplant zu haben. „Die Sonne ging langsam unter und ich war kurz davor dir zu Fuß zu folgen.“ Ich hoffte die Worte ergaben einen Sinn für sie. Das musste verwirrend sein. in dem Bewusstsein. die dünne Hülle ihrer blassen Haut – wie Seide. damit sie mich verstand. Nur darauf kam es an. Der Rhythmus war unregelmäßig. Und.erinnerte. Ich wollte seinen Tod. wenn du weg wärst. Ich fixierte ihr Gesicht vor meinen geschlossenen Augen um die Kontrolle zu behalten. Ihr Duft brannte in meinem Hals und ich war dankbar. dass ich nach ihnen suchen würde. aufgrund einer verworrenen schlechten Leitung des Schicksals. „Bist du fertig? Können wir nach Hause fahren?“ fragte ich. Ich brauchte seinen Tod.“ Ich konnte dem Verlangen zu töten kaum wiederstehen. „Ich sah dein Gesicht in seinen Gedanken. Es war ein Schmerz der bedeutete. Ich war zu dicht an der Grenze. war ich das Beste was zur Verfügung stand. Immerhin war dieser hier vertretbar. als es nicht zu wissen? Irgendwie musste sie genug Vertrauen für eine Nacht haben.“ flüsterte ich. konzentrierte mich nur auf ihr Gesicht. Ich biss meine Zähne zusammen und konzentrierte mich darauf. was sie sagen wollte. „Was dann?“ flüsterte sie mit geweiteten Augen.

dass die Wärme die ihr Körper ausstrahlte wie eine physische Berührung an meiner linken Seite war. Die Atmung der Kellnerin beschleunigte und sie war für einen Augenblick – um es mit Bellas Worten zu sagen – geblendet von meiner Stimme. menschlich zu sein. vor Verlegenheit. Ich wollte meine Augen verdrehen bei den Angeboten die sie im Kopf hatte. Das machte mich noch neugieriger aber auch abgeneigter zu fragen.“ sagte ich ihr. Ich gab die Mappe sofort zurück damit sie nicht auf einen Anruf warten musste. Die Kellnerin kam zurück. ich lief so nah neben ihr her wie ich es mir zutraute. Es war wegen Bella. Ich schaute zur Kellnerin auf und wartete bis sie sich wieder gefasst hatte. „Na. Bei dem Versuch.“ stotterte sie. Ich wartete und schob die Unterhaltung hinaus bis das Licht der Promenade hinter uns verblasste. Ich bedankte mich bei der Kellnerin. die sie darin versteckt hatte. da ich meinen Schrecken so sehr unter Kontrolle hielt. Bella schien sich ebenfalls über irgendetwas zu amüsieren. Die anderen Menschen sahen nur noch Schönheit. „Wir hätten gern die Rechnung. Ich stand auf und Bella folgte mir. während ich meine Stimme im Kopf der Kellnerin hörte. danke. dass die Menge des Trinkgeldes ihre Enttäuschung ein wenig lindern würde. Ich wollte ihr meine Hand anbieten. als sie ihren Blick senkte. Dadurch fühlte ich mich mehr allein mit ihr. Ja. Nah genug. . „Natürlich. War das richtig? Jetzt da ich mich nur noch auf sie konzentrierte wirkte das Auto plötzlich sehr klein. das kalte Auto musste unangenehm für sie sein. keine Gefahr für sie zu sein. Er wuchs immer mehr an und wurde zu einem eigenen weiteren Wesen im Auto. mit dem Blick auf Bella. „Bitte sehr. was sie so sehr bedauerte dass es sie traurig machte. Es war irgendwie amüsant. was sie mir noch anbieten könnte. „Stimmt so. Ich schaute ihr in die Augen und wollte gerade fragen. wie sieht’s aus?“ fragte sie mich. Ihr Duft wurde von der Heizung herumgewirbelt. Frustrierend. hatte ich wirklich die Grenzen überschritten. Sie kuschelte sich in meine Jacke mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. während sie hinter der Abtrennung hin und her überlegt hatte. jetzt da ich den Grund dafür kannte. Eine Präsenz die Anerkennung forderte.“ Sie gab mir die Mappe mit der Rechnung und dachte an die Karte. weniger gruselig zu sein. es war irgendwie lustig. Wir verließen das Restaurant. der niemals kommen würde. Sie hatte Bellas letzten Satz gehört. Ich schaltete die Heizung an – das warme Wetter war plötzlich vorbei. Eine Karte mit ihrem Namen und ihrer Telefonnummer. bemerkte ich warum ich heute so viel Bewunderung erntete – unbeschadet von der normalen Angst. Die Stille zwischen uns hielt auch noch an als ich ihr die Autotür aufhielt und mich dann auf den Fahrersitz setzte. Ich hatte das Geld schon bereit.“ sagte ich und hoffte. Als ich ihr die Tür öffnete seufzte sie leise und ich fragte mich. lies Bella dabei aber kein einziges Mal aus den Augen. In einem Moment plötzlicher Erkenntnis. baute sich auf und wurde stärke. dass das mein Glück für heute zu sehr strapazieren würde. dachte aber.

nur brennen. nichts weiter. Aber das Brennen war erträglich. Und hier war sie. Ein brennendes Angebot.mehr als ich erwartet hatte. Wenn ich es nur dabei belassen könnte.“ sagte ich zur ihr und die Angst vor ihrer Antwort überschattete das Brennen. und meine Muskeln spannten sich in Erwartung. Die hatte sie. Ein Opfer. Es wirkte seltsam richtig für mich. Aber das Gift füllte meinen Mund.“ . Ich hatte so viel gegeben heute Nacht . „Bist du dran. als würde ich jagen… Ich musste solche Gedanken aus meinem Kopf verbannen. ich brannte. „Jetzt. immer noch freiwillig an meiner Seite. Ich war dafür etwas schuldig. Und ich wusste was mich ablenken würde.

“ Ich versuchte es so zu beschreiben. also.“ Ich wollte ihr Gesicht sehen. diesen Moment noch länger hinauszuzögern. Ich seufzte bei dem Dilemma und sagte. überall? Wie machst du das? Kann der Rest deiner Familie…?“ sie brach ab und errötete wieder. „Eine.“ sagte sie in kritischem. dass ich nicht in den Buchladen gegangen bin und dass ich nach Süden gegangen bin. Stattdessen lauschte ich wie ihr Atem schneller und dann wieder normal wurde. „Das ist mehr als eine. enttäuschtem Ton. womit ich es vergleichen konnte.“ Ich warf einen kurzen Blick durch die Windschutzscheibe. „Und dann hast du eine meiner ersten Fragen noch nicht beantwortet…“ sagte sie. „Es ist ein bisschen so. „Ich bin deinem Geruch gefolgt. sie wollte dass ich direkt war. Sie sah mich nur an und wartete auf ihre Antworten. Versuchte etwas zu finden. woher du das gewusst hast. 10. aber viel zu viel von mir. „Na gut. Ich muss ungefähr in der Umgebung sein. Es ist . welche Frage sie stellen wollte. Ich schaute sie stirnrunzelnd an. Bella freiwillig für noch ein paar Sekunden länger bei mir zu haben. was ich wohl sehen würde. aber ich hatte Angst davor. Warum sollte ich sie ihr nicht geben? Sie hatte schon so viel erraten und es war ein einfacheres Thema als das was drohend näher rückte. die nichts von ihr preisgab. du wusstest.“ sagte ich. Sie war absolut ausweichend ohne es überhaupt zu versuchen. Wieder eine Frage. „Du hast gesagt. als würde man in einer riesigen Halle stehen voller Leute und alle reden gleichzeitig.“ „Naja…. „Kannst du von jedem die Gedanken lesen. Wie ironisch. Ich hab mich nur gefragt. umso weiter entfernt kann ich sie hören. statt auf meine Aufforderung zu antworten. Je bekannter die `Stimme` ist. wie verführerisch es war. dass sie es verstand. „Welche?“ „Wie funktioniert das – mit dem Gedankenlesen?“ wiederholte sie ihre Frage aus dem Restaurant. „Nur ich kann Gedanken lesen. Ich war hellhörig und rechnete mit dem schlimmsten. Sie versuchte auch Zeit zu schinden. Naja. Aber ich kann auch nicht jeden überall hören.“ sagte ich. Und bedauerlicherweise führte diese Beziehung in keine gute Richtung. „Ich dachte wir hätten die Ausflüchte hinter uns.Theorie „Kann ich dir noch eine Frage stellen?“ bat sie. Nach einer Weile sprach sie wieder und ihre Stimme war fester als ich erwartet hatte. Aber nicht mehr als ein paar Meilen weit.“ sie zögerte für einen Moment als ob sie erst darüber nachdenken musste. Und dennoch.

Immer die falschen Instinkte… Bella nagte an ihrer Unterlippe und die Falte zwischen ihren Augen war sehr tief. dann werden diese Gedanken klar. „Haben wir die Ausflüchte nicht alle hinter uns gelassen?“ fragte ich leise. einerseits ängstlich. Das bisschen Geschwindigkeit ließ sie vor Angst aufschreien? Ich verdrehte meine Augen. Sie atmete tief ein und sprach dann etwas ruhiger weiter. Ich konnte es nicht erwarten.“ versprach ich ihr. Sie senkte den Blick und schien einen inneren Kampf zu führen. Sie enttäuschte mich nicht. „Es wird schon nichts passieren.“ – ich schnitt eine Grimasse – „wenn ich nicht aus Versehen die Gedanken von jemandem beantworte statt seine Worte. Plötzlich versteifte sie sich und riss erschrocken die Augen auf. „Es ist nur eine Theorie…“ und es gab eine viel wichtigere Theorie zu besprechen.“ sagte ich zwiegespalten. aber die großen verstand sie immer falsch. andererseits wiederstrebend. Außerdem ist es dann einfacher normal zu wirken. die Ironie wieder.“ Ich bemerkte.“ . „Warum hast du es so eilig?“ „Ich fahre immer so. „Ich weiß es nicht. „Du fährst fast 100 Meilen pro Stunde!“ brüllte sie mich an. „Ich bin also ein Freak?“ Ah. Jede Sekunde die verstrich fühlte sich immer mehr wie gestohlene Zeit an. Ich gab ihr eine weitere Wahrheit und einen weiteren Vergleich. „Ich höre Stimmen in meinem Kopf und du glaubst. Sie schaute mir mit aufgewühltem Gesichtsausdruck in die Augen. das endlich hinter mich zu bringen. dass sie sich verletzen könnte. Das erste Mal stand ihr die Angst ins Gesicht geschrieben. Sie seufzte und kaute immer noch auf ihrer Lippe herum – ich machte mir sorgen. „Fahr langsamer!“ „Was ist los?“ Ich verstand nicht woher ihre Angst kam. du wärst der Freak?“ Ich lachte.“ „Willst du uns umbringen?“ warf sie mir mit hoher angespannter Stimme vor. dass dein Gehirn nicht genauso arbeitet wie das der anderen.“ „Warum glaubst du kannst du mich nicht hören?“ wunderte sie sich.“ versicherte ich ihr. dass sie diesen Vergleich nicht mögen würde. Sie verstand all die kleinen Dinge. Was hatte sie gesehen? Wie hatte ich sie verängstigt? Dann rief sie.nur ein Summen – ein Meer von Stimmen im Hintergrund. Als würden deine Gedanken auf UKW gesendet. „Mein Gehirn funktioniert nicht richtig?“ fragte sie und hob verärgert ihre Stimme. Meistens blende ich alles aus – es kann sehr ablenkend sein. „Ich vermute. „Heilige Scheiße!“ japste sie.“ gab ich zu. Bis ich mich auf eine Stimme konzentriere. „Keine Sorge. aber ich kann nur KW empfangen. „Was uns wieder zu dir zurück bringt. Sie warf einen kurzen Blick aus dem Fenster und schrak vor den vorbeirasenden Bäumen zurück. Die Erwartung ihrer Reaktion brachte mich zum lächeln. Ich bekam Panik. „Entspann dich Bella.

ob Bram Stoker oder Anne Rice bei ihren abgegriffenen Büchern lagen… „Nein. „Ich warte immer noch auf deine neueste Theorie. wenn du uns vor einen Baum fährst. was sie inspiriert haben könnte. Wie oft war sie meiner Frage jetzt ausgewichen? Dreimal? Vier? Waren ihre Spekulationen so Schrecklich? Ich musste es wissen – sofort. „Eingebauter Radardetektor.“ sagte sie sarkastisch. Gab es ein neues Gerücht. du erinnerst dich? Ich bin dazu erzogen worden. „Es war am Samstag. „Schieß los.“ „Genug Kommentare zu meinem Fahrstil. am Strand. Es machte die Situation noch komischer – es war so absurd mich mit ihr über so etwas Geheimes und seltsames lustig zu machen. fast schon als hätte sie Schmerzen. Ich wollte sie nicht beunruhigen.“ versprach ich.“ Mit einem Seufzer senkte ich die Geschwindigkeit.“ wiederholte ich und lachte humorlos.“ Sie biss sich wieder auf die Lippe und sah bedrückt aus.“ „Sehr witzig. „Fast. „Zufrieden?“ Sie warf einen Blick auf den Tacho. „Wie bist du darauf gekommen – ein Buch? Ein Film?“ Ich hätte ihre Sammlung durchsehen sollen. dass ich verpasst hatte? Bella spähte von ihren Händen auf und sah meinen Überraschten Gesichtsausdruck. „Ich werde nicht lachen.“ Ich grinste sie an und tippte mir an die Stirn. dass sie nur vor Scham nicht sprechen wollte. Abgesehen davon. „Ich habe eher Angst dass du sauer auf mich sein könntest. als sie nicht zu Hause war. Ich hab noch nicht einmal einen Strafzettel bekommen. „Schau auf die Straße!“ rief sie.“ flüsterte sie. Bella. Ich hatte Mühe meine Stimme zu kontrollieren. in der Hoffnung.“ „Wieso fängst du nicht am Anfang an?“ Ich erinnerte mich an ihre Worte vor dem Essen. dass sie Angst hatte. Ich versuchte mir zu überlegen.“ ermutigte ich sie. Ich versuchte meine Ungeduld zu beherrschen und meine Stimme weicher klingen zu lassen.“ sagte sie wieder.“ „Nein. Sie antwortete kleinlaut.“ stimmte sie zu und war dann wieder still. „Ich hatte noch nie einen Unfall. ja. Ja. „Charlie ist Polizist. „Du sagtest du wärst nicht allein drauf gekommen. mich an Verkehrsregeln zu halten. Ich konnte verstehen.“ sagte ich ungeduldig. wir würden wohl einen sehr unterschiedlichen Preis zahlen müssen bei einem Autounfall. ihre Stimme klang eher ängstlich als sauer. Die Sekunden verstrichen. „Ist es so schlimm?“ „Ziemlich.“ Sie schaute nach unten und wich meinem Blick aus. Amüsiert von ihrem geschockten Gesichtsausdruck erwiderte ich ihren Blick. Der lokale Klatsch und Tratsch über uns war nie besonders bizarr gewesen – oder präzise. Ich hatte keine Ahnung. kannst du wahrscheinlich einfach aussteigen und weggehen. trotz meiner Qualitäten als Autofahrer… „Aber du nicht.“ „Wahrscheinlich. . „Ich wo nicht wie ich anfangen soll.“ Damit hatte ich nicht gerechnet.

dass es mir nun erlaubt war. Irgendwie war es noch schlimmer. kein Zweifel. oder vielleicht Ur-Enkel. denke ich. ich wusste. warum sie jetzt und hier bei mir war. dass ich irgendetwas davon ernst nehmen würde. Ein Enkel.“ erzählte sie weiter. was sie sagen würde.“ Es war pure Ironie. Wie viele Jahre war es her? Siebzig? Ich hätte wissen müssen. die jüngere Generation – diejenigen die zwar gewarnt wurden. Er erzählte mir eine…“ Sie hielt kurz inne. wie sie unruhig ihre Hände verschränkte. „Und er hat mir von ein paar alten Legenden erzählt – er wollte mir ein bisschen Angst machen. Er… hat deine Familie erwähnt.“ sagte sie. „Er hätte nicht gedacht. Natürlich. Das einzige Geheimnis das es noch zu lüften galt war das. „Erzähl weiter. „Nein. „Es war mein Fehler. den kleinen Stamm abzuschlachten wenn ich dazu geneigt wäre. Jacob Black. dass die Gefahr weniger von dem alten Mann ausging der an die Legenden glaubte. „Sein Vater ist einer der Ältesten von den Quileute. dass ausrechnet der Nachfahre von Ephraim den Vertrag verletzte den er geschworen hatte einzuhalten. Aber… wenn sie die Wahrheit am Samstag erfahren hatte… dann kannte sie sie schon den ganzen Abend… und dennoch… „Wir sind spazieren gegangen.“ sagte ich. mein Körper war starr vor Angst – bewegungslos abgesehen von den kleinen automatischen Aktionen die nötig waren um den Wagen zu steuern. Sie kannte die Wahrheit. Sie kannte die Wahrheit.“ Aus meinem Augenwinkel sah ich.“ sagte sie nach einer kurzen Pause und dann senkte sie ihren Kopf als ob sie sich schämen würde. Ich vermutete. Ephraim Black.“ Jacob Black – der Name war mir nicht bekannt und dennoch erinnerte er mich an etwas… vor langer Zeit… ich schaute gerade aus durch die Windschutzscheibe und durchforstete meine Erinnerungen um die Verbindung zu finden. „Und da hast du sofort an mich gedacht?“ fragte ich. ihre Stimme war kaum mehr ein Flüstern. „Ich hab einen alten Freund der Familie getroffen – Jacob Black.“ sagte Bella plötzlich mit einer neuen Angst in der Stimme. die aber den alten Aberglauben lächerlich fanden – natürlich lag dort die Gefahr der Entlarvung. „Ich habe ihn dazu gebracht es mir zu erzählen. Es war so schlimm wie es nur kommen konnte. als zu wissen. Ephraim und sein Rudel von Beschützern waren lange tot… „Er dacht es wäre bloß ein dummer Aberglaube. Ein Nachfahre.“ . Ich schrak bei dem Ausdruck zurück. hatte mich aber schnell wieder in der Gewalt. aber es gab keinen Grund mehr für Skrupel. „Über Vampire. „Sein Vater und Charlie sind schon befreundet seit ich ein Baby war.“ fuhr sie fort. sie das Wort aussprechen zu hören. In Gedanken ging ich die Konsequenzen durch während der Wagen durch die schwarzen Kurven der Straße flog. dass sie die Wahrheit kannte.“ hauchte sie.

statt mit ihnen zu flüchten. „Nichts passte. Weshalb sie ihre Freunde weggeschickt hatte. Ich konnte es mir nur vorstellen – wenn man bedachte was für eine Wirkung sie auf alles Männliche in ihrer Umgebung hatte. „Und hat dich das überzeugt?“ „Nein. „Ich hab ein bisschen im Internet nachgeforscht. Sie sprach nicht weiter. Ich war ein bisschen abgelenkt von der Frage. dass deine Familie nicht zum Reservat kommen würde. Zeit um zu der Horrorgeschichte zurückzukehren.“ Ich war nicht so sauer über die Art meiner Entlarvung wie ich gedacht hätte. „Und du wirfst mir vor. dass es egal ist. mussten wir uns keine Gedanken über ihre Konsequenzen machen. „Was?“ verlangte ich.“ Für den Bruchteil einer Sekunde waren meinen Gedanken erstarrt und plötzlich passte alles zusammen.“ Sie verzog ein bisschen das Gesicht bei der Erinnerung daran. Ich wand meinen Blick von ihr ab und lachte laut auf. dass ich sein würde. „Warum?“ Es war nicht mehr so anstrengend meine Stimme gleichmäßig zu halten. Also hab ich Jacob beiseite genommen und es aus ihm heraus gekitzelt. „Lauren hatte etwas über dich gesagt – sie hatte versucht mich zu provozieren. Ich hatte plötzlich Mitleid mit dem armen Jungen auf den sie ihre ganze Naturgewalt losgelassen hatte. Und wie konnte ich von irgendjemandem erwarten. statt wegzurennen und nach der Polizei zu rufen… . als ob er etwas anderes meinte. wenn sie versuchte attraktiv zu sein. Was hatte sie gefunden? Was an diesem Albtraum hatte einen Sinn für sie ergeben? Nach einer kurzen Pause flüsterte. So lange wir über die Details der Aufdeckung sprachen. der über mich sprach… „Und ein älterer Junge des Stammes hatte gesagt.“ Sie senkte ihren Kopf noch weiter als sie das zugab und ihr Ausdruck wirkte irgendwie… schuldig. Das meiste war eher albern. Das schlimmste war bereits geschehen. aber es hörte sich so an. „Was hast du dann gemacht?“ fragte ich. wie Bella von irgendjemandem provoziert werden konnte.“ sagte sie.“ sagte ich und lachte wieder vor Schadenfreude. Und dann…“ Sie brach ab und ich hörte wie sie ihre Zähne zusammenbiss. ich hatte nur Mitleid aufgrund des Schadens den sie diesem unschuldigen Geist zugefügt haben mochte. Er wusste es einfach nicht besser.“ erklärte sie und ihre Stimme klang ungläubig bei der Erinnerung an ihren Erfolg. Ich wünschte ich hätte die Reaktion des Jungen gesehen. Warum sie wieder zu mir ins Auto gestiegen war. „Ich hab beschlossen. „Das hätte ich zu gern gesehen. vollkommen unbewusst von ihrer Seite – wir überwältigend musste sie dann erst sein. ich würde die Leute blenden – armer Jacob Black. Ich sah zu ihr herüber und sie schaute aus dem Fenster. dass er diesem Mädchen irgendeinen Wunsch verwehrte? Nein.“ Immer wieder praktisch. „Ich hab versucht zu flirten – es hat besser geklappt als ich gedacht hätte. hätte das ganze Ausmaß der Verwüstung mit eigenen Augen bezeugt. Ich spürte wie ihr Erröten die Luft zwischen uns aufheizte. Sie fühlte sich schuldig? Was könnte sie getan haben um irgendeine Art von Tadel zu verdienen? „Wie hast du es aus ihm heraus gekitzelt?“ fragte ich.

Ich würde ihre Behandlung selbstverständlich überwachen und sie so oft besuchen wie es mir erlaubt war… „Du bist sauer. wenn sie diese störende Tatsache verschwiegen hätte.“ Ich fing an mich zu fragen. was du denkst vollkommen verrückt ist.“ sagte sie mit kontrollierter Stimme. Als ich ihren Blick erwiderte.“ sagte sie plötzlich enthusiastisch.“ Als ob es einem von uns geholfen hätte. Vielleicht konnte man irgendetwas tun um was immer mit ihr nicht stimmte zu heilen. „Es ist mir egal. Es war nicht wirklich wichtig. Wie sollte ich jemanden beschützen der so… so… so entschlossen war ungeschützt zu sein? „Ja. Ich versuchte sie zu unterdrücken. dass ich ein Monster bin? Dass ich kein Mensch bin?“ „Nein. Sie zog die Gefahr an. Ich möchte gerne wissen. Sie wusste dass ich kein Mensch war. „Es ist macht dir nichts aus. „Eine Weile. dass es ihr ermöglichte neben einem Vampir zu sitzen mit einem absolut ruhigen und gleichmäßigen Puls. Abgesehen von meinen Zweifeln an ihrer geistigen Zurechnungsfähigkeit. „Ich hab also recht?“ „Ist das wichtig?“ konterte ich. die talentiertesten Therapeuten. was du bist. „Ich hätte besser nichts gesagt. „Wie alt bist du?“ fragte sie. Ich verzog das Gesicht. wieder an ihrer geistigen Zurechnungsfähigkeit zweifelnd. „Nein. ob sie wirklich gesund war. „Okay. was du denkst – auch wenn. „Es ist egal?“ presste ich durch meine Zähne und Wut stieg in mir auf.“ Sie war unglaublich. Sie lächelte mich an. lächelte sie noch breiter. „`Es ist egal`!“ wiederholte ich bissig. fühlte ich einen leichten Anflug von Hoffnung. Sie japste. Ihre Reaktionen waren immer falsch – immer absolut falsch. Ich könnte die beste Pflege für sie arrangieren… Carlisle hatte die nötigen Verbindungen um ihr die besten Ärzte zu besorgen. Sie lud sie ein. Es gab keine Geheimnisse mehr nur noch unwichtige Details. Es war ihr egal.“ seufzte sie. Ich wartete wütend auf ihre Antwort. „Nicht wirklich. Sie atmete tief durch.“ sagte sie leise mit einer Stimme die unglaublich weich klang. „Was möchtest du wissen?“ fragte ich sie. . „Aber ich bin neugierig.“ „Also liege ich wieder falsch?“ fragte sie in einem etwas streitlustigen Tonfall. ein Monster. „Siebzehn.“ „Und wie lange bist du schon Siebzehn?“ Ich versuchte nicht zu lächeln bei ihrem herablassenden Tonfall. Meine Antwort kam automatisch und war tief verwurzelt. es war ihr nicht wirklich wichtig.“ gab ich zu. was immer es war.“ Nicht wirklich. „Das habe ich damit nicht gemeint!“ Ich biss wieder die Zähne zusammen.

Sie verstand. „Du hast mir die wichtigste aller Fragen noch nicht gestellt. „Er sagte.“ Ich starrte auf die Straße. Aber die Quileutes wollen euch trotzdem lieber nicht auf ihrem Land haben. Willst du nicht wissen. hat er recht?“ fragte sie. dass du bei Tageslicht rausgehen kannst?“ Ich lachte trotz ihrer Bitte. wir wären nicht gefährlich?“ wiederholte ich zynisch. „Was hat Jacob gesagt?“ „Er sagte. dass ihr keine… Menschen jagt. so locker als würde sie nach dem Wetterbericht fragen. „Mythos. ob ich Blut trinke?“ Sie zuckte zurück bei meiner Frage. meine Gedanken waren hoffnungslos verknotet. Ich wollte von ihr träumen. „Aber wie kommt es. „Ja. „Und welche ist das?“ fragte sie überrascht und ahnungslos. Sie musste verstehen. geweitet unter den geschwungenen Wimpern und sehnte mich danach schlafen zu können. Ich schaute in ihre Augen. Überlegungen wie die Tatsache. Dadurch wurde meine Stimme nur noch härter. Sie sollte nicht von mir träumen. sondern weil ich träumen wollte. Nicht um zu vergessen. Jacob hatte etwas darüber gesagt. „Gar nicht?“ fragte sie. das. was sie hier gerade tat.“ „Er sagte. Wenn ich bewusstlos wäre. „Dass ihr keine Menschen jagt?“ .“ „Ihr schlaft nicht in Särgen?“ „Mythos. Er sagte deine Familie galt nicht als gefährlich weil ihr nur Tiere jagt.“ sagte sie. meine Kehle schmerzte vor bekanntem brennendem Durst. zur Sicherheit. Es sah so aus als hätten ihre Nachforschungen nichts Unnormales ergeben. „Machst du dir keine Sorgen um meine Ernährung?“ „Oh.“ murmelte ich und beantwortete ihre Frage damit ausführlicher. Endlich. Sie träumte von mir.“ erklärte ich ihr. dass das alles wichtig war – wichtiger als alle anderen Überlegungen. „Also. An irgendeinem Punkt musste sie merken. „Ihr verbrennt nicht in der Sonne?“ „Mythos. dass ihr nicht als gefährlich galtet. „Nie. nicht um der Langeweile zu entfliehen. Sie schaute mich mit verwundertem Gesichtsausdruck an. Ich konnte nicht von ihr träumen. „Naja. wenn ich träumen könnte.“ Sie sprach leise und ich wusste es nicht einzuschätzen.“ flüsterte ich.“ korrigierte sie.“ sagte ich. Ich musste wegschauen. Das. dann könnte ich für ein paar Stunden in einer Welt leben wo sie und ich zusammen sein konnten. „Nicht genau. „Lach jetzt nicht. Sie musste endlich verstehen. meine stumme Brust war noch kälter und härter als zuvor.“ warnte sie. dass ich sie liebte.“ Schlaf war schon so lange kein Teil meines Lebens mehr – zumindest nicht bis zu den letzten paar Nächten in denen ich Bella beim Träumen beobachtet hatte… „Ich kann nicht schlafen. Sie war für einen Moment still.

„Wieso glaubst du das?“ . ich schämte mich dafür sie in Gefahr gebracht zu haben. dass diese Ehrlichkeit bewirkte. „Das ist ein Fehler?“ fragte sie mit Schmerz und Trauer in der Stimme. Wie sollte ich es ihr erklären? „Wir versuchen es. Eine Gefahr die ich immer noch zuließ… „Zu manchen Zeiten ist es schwerer als zu anderen. War das nicht offensichtlich? Oder vielleicht war ihr das auch egal. ich konnte ihn fast ignorieren. Wie hatte ich das zulassen können? „Was möchtest du denn noch wissen?“ fragte ich sie und überlegte wie ich es vermeiden konnte. „Ich kann es natürlich nicht mit Sicherheit sagen. ihr Herz schlug normal weiter. „Ein sehr gefährlicher.“ Nein. „Aber gib dich damit nicht zufrieden. sie noch mehr zu verletzen. wenn sie sich von uns fernhalten. wir nennen uns selbst Vegetarier. Ich hörte wie sich ihre Atmung änderte – sie beschleunigte sich auf seltsame Weise die sich nicht nach Angst anhörte. aber ich würde es mit einer Ernährung auf Tofu und Soja-Basis vergleichen. einen den sie verstehen würde. Manchmal machen wir Fehler. Aber es macht uns stark genug um zu wiederstehen. Mein Mund war gefüllt mit Gift. „Ja. Hoffnung keimte erneut auf und ich erstickte sie. Ich beobachtete sie aufmerksam. ein kleiner Insider Witz. „Aber Tiere reichen nicht?“ Ich dachte über einen weiteren Vergleich nach. dass es ihr etwas ausmachte. Meistens.“ „Das verstehe ich nicht.“ sagte sie. aber ich verstand es nicht.“ Ihr Duft war immer noch präsent im Auto.“ erklärte ich ihr.“ murmelte ich. Wir sind immer noch gefährlich. Ich gewöhnte mich daran. Ich erwartete es.“ sagte ich schnell. „Sie haben recht. „Erzähl mir warum ihr Tiere statt Menschen jagt.“ sagte ich ihr ehrlich und wünschte mir. Ich zum Beispiel in dem ich mir erlaube mit dir allein zu sein. Diesmal lag ich richtig was meine Erwartungen an ihre Reaktion betraf: ihr Atem blieb gleichmäßig. immer noch gequält. die ich nicht beantworten wollte. dass mein Körper sich immer noch aus den falschen Gründen nach ihr sehnte. Natürlich würde sie die Frage stellen. Wieso hatte sie keine Angst? „Aber jetzt bist du nicht hungrig. Es stillt den Hunger nicht vollkommen – oder besser den Durst.“ Ich wurde leiser. Dieser Klang entwaffnete mich. „Normalerweise sind wir sehr gut darin. Sie wollte mit mir zusammen sein – trotz allem wollte sie mit mir zusammen sein. aber ich konnte nicht leugnen.“ gab ich zu. „Erzähl mir mehr. „Die Quileutes haben ein langes Gedächtnis. „Ich möchte kein Monster sein. Sie antwortete zunächst nicht.“ Sie nickte und dachte scharf nach. natürlich nicht.“ stellte sie fest und war sich ihrer vollkommen sicher. Sie hatte Schmerzen.“ „Ist es jetzt sehr schwer für dich?“ Ich seufzte.“ sagte sie plötzlich mit vor Schmerz bebender Stimme.

wie immer. „Nein. hatte ich wieder das gleiche Bedürfnis wie im Restaurant: Ich wollte dass sie mich kannte. dieser Ausdruck trifft es am besten.“ „Warum wolltest du nicht gehen?“ Ich atmete tief ein und erwiderte dann ihren Blick.“ Dann erinnerte ich mich an die Kratzer auf ihren Handflächen. ich hätte eine Theorie. „Naja.“ sagte sie ohne weiteres. Es waren sehr lange drei Tage.“ Ich hatte richtig geraten. wenn ich nicht durstig bin. „Du bist sehr aufmerksam. „Ich bin hingefallen.“ erinnerte ich sie. nicht ganz unbeschadet. als ich es eigentlich schon dabei belassen wollte.“ Ehrlichgesagt.“ sagte ich. Diese Art der Ehrlichkeit war auf eine andere Art und Weise schwierig.“ . „Warst du dieses Wochenende mit Emmett jagen?“ fragte sie nachdem ich mich beruhigt hatte. dass du das Wochenende unbeschadet überstanden hast. hätte es schlimmer kommen können – und diese Möglichkeit hat mich das ganze Wochenende gequält. „Ich fühle mich nicht wohl…“ ich denke. „Ich hab dir gesagt. „Was?“ „Deine Hände. Ihre Aggression verwirrte mich. ob die Sonne mich verletzt und das tut sie nicht. „Ich wollte nicht gehen. Es war kein Scherz als ich letzten Donnerstag zu dir sagte. „So wie ich dich kenne. Und nachdem was heute Abend passiert ist. wenn sie Hunger haben. bin ich überrascht. war das immer noch der Fall.“ ermahnte ich. dass Menschen – Männer speziell – schlechter gelaunt sind. nicht in der Lage mein Lächeln zu verbergen. Abgesehen von Alice… „Drei Tage?“ fragte sie mit plötzlich scharfer Stimme. „Deine Augen. „wenn ich nicht in deiner Nähe bin. zumindest nirgendwohin wo man mich sehen kann. dass diese Frage wieder etwas mit Mythologie zu tun hatte. Es ist einfacher in deiner Nähe zu sein. Ich habe festgestellt. Das war weit untertrieben. du hattest gefragt. obwohl er nicht stark genug war. „Das hab ich mir gedacht. Sie lächelten ein bisschen und die Falte zwischen ihren Augen tauchte wieder auf als ob sie sich konzentrierte. „Naja. und dann. dass sie so viel so einfach verkraftete? Ich war näher an einem Schock als sie „Ja. „Aber ich kann trotzdem nicht raus gehen wenn die Sonne scheint. Aber sie lag vollkommen richtig. Konnte es wirklich sein. Ich war das ganze Wochenende abgelenkt weil ich mir Sorgen um dich gemacht habe. Ich verwirrte Emmett sicher immer noch und den Rest meiner Familie ebenso.“ sagte ich. „Seid ihr nicht erst heute zurück gekommen?“ Ich verstand ihren Tonfall nicht. Ich bin Emmett ganz schön auf die Nerven gegangen. Die lässige Art mit der sie darüber sprach war sowohl faszinierend als auch frustrierend.“ fuhr ich langsam fort. Sie seufzte und verzog das Gesicht.“ antwortete ich ihr. Sie schien nicht zu verstehen. nicht war?“ ich lachte wieder. „aber es war nötig.“ „Warum war dann keiner von euch in der Schule?“ verlangte sie zu wissen.“ Ich lachte innerlich über ihren Ausdruck: schlecht gelaunt. wir sind am Sonntag zurückgekommen. dass du nicht ins Meer fallen oder dich von einem Truck überfahren lassen sollst.

. „dich nicht zu sehen. Genug um ihr Schmerzen zu bereiten. es war eine Lüge.” sagte sie. Nichts würde mich davon abhalten. wenn ich mich unglücklich mache. „Ich werd’s dir irgendwann zeigen. Ich war verwirrt. „Siehst du es nicht.“ brummte ich zu mir selbst. „Warum?“ fragte sie und lehnte ihren Kopf zur Seite. dass sie nicht verletzen würde? Überhaupt irgendetwas? Ich hätte weg bleiben sollen. Ich hätte nie wieder nach Forks zurückkommen sollen. dass du so fühlst. Warum richtig und falsch keinen Einfluss mehr auf mich hatten. Das lenkte sie von ihrer mysteriösen Verstimmung ab. „Es ist falsch. Und es gern zu tun. wenn du so tief drinsteckst. Deshalb machte es ihr nichts aus. dass ich ein Monster war. Bella? Es ist eine Sache.“ „Nein. Warum all meine Prioritäten um eins nach unten gerutscht sind um an oberster Stelle Platz für dieses Mädchen zu schaffen. begeistert. „Ah.“ Bist du jetzt zufrieden? Wollte ich von mir selbst wissen. Der egoistische Teil von mir machte Luftsprünge bei dem Wissen. Ich wusste. Naja. hier war die Belohnung für all meine Hoffnungen. Ich möchte nicht hören. Gab es irgendetwas das ich jetzt noch tun konnte. dass ich vielleicht würde brechen müssen. Es war der gleiche Grund weshalb mir die Regeln egal waren. aber eine ganz andere. „Aber ich wusste doch dass du sicher bist. Bella – bitte versteh das. Ich würde ihr nur Schmerzen bereiten. Bella mochte mich auch. dass ich einen ausreichenden Vergleich finden würde um das zu erklären.“ „Was hab ich gesagt?“ fragte sie schnell um die Schuld auf sich zu nehmen. Ich…“ sie brach ab und starrte auf ihre Hände. Würde ich sie nach dieser Nacht wiedersehen? Liebte ich sie schon genug um sie verlassen zu können? „Du hättest anrufen können.“ Es war die Wahrheit. Also sagte ich ihr nur. Ich bin gefährlich. Ich bezweifelte.“ Sie schob schmollend ihre Lippen vor.“ sagte sie schüchtern und die Haut über ihren Wangenknochen wurde wieder warm. Aber es war genug für sie um ihr Leben zu riskieren um hier neben mir zu sitzen. entsetzt – am meisten entsetzt – davon dass alle meine wildesten Träume gar nicht so abwegig waren.“ Und dann fragte ich mich ob das ein Versprechen war.“ „Aber ich wusste nicht. Es macht mir auch angst. Würde mich das davon abhalten jetzt zu bleiben? Es noch schlimmer zu machen? So wie ich mich jetzt fühlte. dass sie mich genauso wollte wie ich sie wollte. ihre Wärme auf meiner Haut spürte… Nein. Es ist nicht sicher. dass es nichts im Vergleich zu meiner Liebe für sie war. wenn ich das richtige tat und sie verließ. Was für eine seltsame Aufforderung. wo du warst. „Was?“ „Ich mochte es nicht. „Das ist falsch.

wie man einen Angreifer unschädlich macht. Ihr Tonfall änderte sich bis er hasserfüllt war. Sie starrte aus ihrem Fenster und biss sich wieder auf die Lippe. Ich wollte das Thema wechseln.“ Ihre Fassung hielt nicht an bis zum Ende ihrer Erklärung. Glücklicherweise war meine Neugierde bzgl. So sehr hatte ich sie verletzt. es ist mir egal was du bist. Qual. Mein unendlicher Egoismus.“ Ich erinnerte mich an ihr Gesicht – zwang mich dazu nicht daran zu denken.“ gab sie zurück.“ zischte ich. wie ein Kristall. „Es tut mir leid. dass sie mich für diese Zukunft nicht hassen würde. „du weißt schon. Dass sie die unglückliche war. Ich sah etwas Glitzerndes auf ihrer Wange. bevor ich um die Ecke kam? Ich hab deinen Gesichtsausdruck nicht verstanden – du sahst nicht besonders ängstlich aus. „Was hast du gedacht. „Ich meine es ernst. des Mädchens unerschöpflich. dass von Schicksal dazu auserkoren war. Ihr Atem stockte und brach ab. „Was denkst du?“ Ich musste es wissen. Selbstverteidigung.“ sagte ich „Ja?“ fragte sie mit tränenerstickter Stimme. dass ich es… nicht war. an etwas anderes denken. Ein lange begrabener Instinkt bewirkte. „Nein. Und ich ließ meine Hand sinken.“ log sie mit brüchiger Stimme. Ihre Hände waren in ihrem Schoss zu Fäusten geballt. durch wessen Augen ich es gesehen hatte – den Ausdruck wilder Entschlossenheit darin. „Ich hab dir gesagt. eher als würdest du dich stark konzentrieren. dass sie es akzeptierte und zum anderen genauso verzweifelt dass sie sich von meinen Warnungen nicht in die Flucht schlagen ließ – dass die Worte wie ein Knurren zwischen meinen Zähnen hervorkamen. Ich atmete tief durch – ignorierte meine elende Reaktion auf den Duft im Auto – und versuchte mich zusammen zu reißen. ihr Leben zu beenden. „Sag das niemals.“ Zu spät? Alices Vision schwirrte in meinem Kopf. „Weinst du?“ Ich hatte sie zum Weinen gebracht. Ich hatte immer eine Frage. dass ich meine Hand nach ihr ausstreckte – in dieser einen Sekunde fühlte ich mich menschlicher als jemals zuvor. Es war keine Übertreibung und ihre Kätzchenhafte Wut hatte . Es ist zu spät.“ sagte sie mit gefassterer Stimme. Ich wollte ihm seine Nase in sein Gehirn rammen. Ausdruckslos – aber es war ausgeschlossen. die meine erste tragische Liebe entfachte. Das alles tat mir so leid. „Ich habe versucht mich daran zu erinnern. Sie wischte die Träne mit ihrem Handrücken ab.“ sagte ich und biss meine Zähne zusammen. Auch die Dinge. „Ich mein es auch ernst. die ich nicht kontrollieren konnte – dass ich das Monster war. dass ich ihr alles genommen hatte. „Sag mir mal eins. Bellas blutrote Augen starrten mich unverwandt an. Sie schüttelte den Kopf ohne mich anzusehen. Ihr ihr Leben und ihre Seele gestohlen hatte. Und dann erinnerte ich mich daran. Mich dafür hasste.“ Ich kämpfte so stark mit mir – zum einen wollte ich verzweifelt. Wie konnte ich ihr jemals sagen wie leid es mir tat? All die dummen Fehler die ich begangen hatte. Es konnte nicht zu spät sein.

Das konnte ich mir vorstellen. wenn ich renne. Ich konnte ihre zerbrechliche Figur sehen – Seide über Glas – überschattet von den großen kräftigen menschlichen Monstern die sie verletzt hätten. „Hast du nicht daran gedacht wegzurennen?“ „Ich falle oft hin. „Ja – ich muss auch noch einen Aufsatz abgeben. „Oh. Ein Andenken. dass du morgen da sein wirst?“ beharrte sie. „Ich fordere wirklich das Schicksal heraus wenn ich versuche dich zu beschützen. „Sehe ich dich morgen?“ fragte sie plötzlich. Aber es gab immer noch andere. Ich lächelte sie an. „Du kannst sie behalten. mein totes Herz fühlte sich plötzlich wärmer an. kein Zweifel.“ Ihr Herz flatterte. Ihre Instinkte waren lebensgefährlich – für sie selbst. Sie ungeschützt zu lassen.“ Ich schüttelte ungläubig meinen Kopf. „Was ist mit schreien?“ „Dazu wollte ich gerade kommen. „Warum?“ . das sie lieber abschlagen würde. Sie blinzelte verwirrt. stimmt.“ erklärte sie mir.“ Sie legte ihre Hand an den Türgriff und hielt inne.“ Warnte ich sie und fragte mich.“ Sie gab mir die Jacke zurück und lächelte mich reumütig an.“ Sie seufzte und warf einen Blick aus dem Fenster. wie ich sie gehen lassen wollte.“ sagte sie kleinlaut.dieses Mal nichts Amüsantes.“ stimmte sie bereitwillig zu und dann verengte sie ihre Augen als ob sie über einen Grund nachdachte meine Bitte abzuschlagen. „Ich halte dir in der Pause einen Platz frei. Dann sah sie mich wieder an. weit hinter Seattle. Sie machte keine Anstalten mich zu verlassen. Wie hatte sie es geschafft am Leben zu bleiben bevor sie nach Forks kam? „Du hattest recht. Die Wut kochte in meinem Hinterkopf auf. Ich hielt vor dem Haus ihres Vaters an. ob diese Bitte etwas wäre. „Ich möchte es Charlie nicht erklären müssen. „Du wolltest mit ihnen kämpfen?“ ich wollte stöhnen. „Ich verspreche es. „Versprichst du mir. „Bella?“ fragte ich. Sie nickte zufrieden und fing an meine Jacke auszuziehen. Diese Welt war kein sicherer Ort für einen Menschen und für sie wirkte sie noch gefährlicher als für irgendjemanden sonst. „Geh nicht alleine in den Wald. überrascht von dem befriedigenden Gefühl dass ich verspürte wenn ich nur ihren Namen aussprach.“ bot ich ihr schnell an. Ich wollte ihr gerne etwas von mir dalassen. Sie wollte genauso wenig gehen.“ sagte ich zu ihr mit einem bitteren Unterton. so wie der Flaschendeckel. auch nur für wenige Augenblicke… Peter und Charlotte waren schon lange auf dem Weg. der jetzt in meiner Tasche steckte… „Du hast keine Jacke für morgen. So lange ich auf dem Weg in die Hölle war – ich würde die Reise genießen. „Ja?“ „Versprichst du mir etwas?“ „Ja.“ Wieso machte es mich so glücklich das falsche zu tun? Es musste etwas Falsches daran sein.“ Ich lächelte sie an und es fühlte sich gut an das zu tun.

Das war eine ganz neue Erfahrung für mich. Ich beobachtete wie sie den Weg entlang stolperte bis sie den Lichtkegel erreichte der die Eingangstür umgab. jetzt da die Wahrheit heraus war. dass ich sie viel früher wiedersehen würde.“ stimmte sie zu als sie die Tür öffnete. bewegungslos und mit geweiteten Augen. Ich warf einen Blick auf die nicht gerade vertrauenswürdige Dunkelheit. Aber sie würde mich nicht vor morgen sehen. Das Verlangen sie zu warnen und das sie zu schützen waren absolut gleichwertig als sie ihren Kampf in mir führten.“ sagte ich in dem Bewusstsein. „Belassen wir es einfach dabei. „Morgen also. fing sich aber schnell wieder und lächelte sogar als sie sagte. Geblendet vermutete ich. Ich kurvte lange durch die Straßen und dachte an Bella und die unglaubliche Erleichterung die ich verspürte. Ich lehnte mich zu ihr und wollte sie aufhalten.“ Sie schüttelte sich. Die Schwärze der Nacht war kein Problem für meine Augen. Eine Millionen Gedanken rasten durch meinen Kopf während ich ziellos durch die Nacht fuhr. „Ich bin nicht immer die größte Gefahr da draußen. Ich kicherte – hoffentlich zu leise für sie um es zu hören. Ich konnte spüren wie ihre Augen mir folgten. Und ich würde bald zurück sein um mich davon zu überzeugen. Sie fasste sich wieder – obwohl ihr Gesicht immer noch etwas verwirrt aussah – und fiel fast aus dem Auto während sie über ihre Füße stolperte und musste sich am Auto festhalten. „Wir sehen uns dann morgen. als ich die dunkle Straße hinunterfuhr. dass sie herausfinden könnte. Ich konnte fast ihre seidige Haut spüren… Ihr Herzschlag stotterte und ihr Mund klappte auf. „Was immer du sagst. Sie saß noch einen Moment lang da. dass es ihre Augen waren. Auch ich war überwältigt von dieser Nähe.“ erklärte ich ihr. „Bella?“ Sie drehte sich um und erstarrte vor Überraschung als sie sah wie nahe unsere Gesichter sich waren. so süß und wohlriechend. Sicher für diesen Moment. Ich musste mir nicht länger Sorgen machen. Normalerweise konnte ich mich selbst durch die folgenden Augen beobachten. Genau wie ich. Ich könnte die ganze Nacht so sitzen bleiben. Die Hitze strömte in Wellen aus ihrem Körper und streichelte mein Gesicht. aber genauso wenig war sie ein Problem für jeden anderen Jäger. Wieder eine Qual sie gehen zu sehen. aber sie brauchte ihren Schlaf. Aber das hier war seltsam aufregend – dieses unfassbare Gefühle von Augen in meinem Rücken. „Schlaf gut. Ich seufzte über das Unmögliche. dass sie verletzen könnte. was . Nur Menschen machte sie blind.“ Ihr Atem berührte mein Gesicht. Ich wusste dass es nur daran lag.“ flüsterte ich und lehnte mich zurück bevor das Verlangen meines Körpers – weder der bekannte Durst noch der neue und seltsame Hunger den ich plötzlich fühlte – mich dazu verleitete irgendetwas zu tun.

Verloren in den Schatten. war es für mich unglaublich befreiend. wie ihre Augen warm wurden und schmolzen… Ihre Finger hatten sich heute so warm und sanft auf meiner Haut angefühlt. für einen Moment war ich wahnsinnig erleichtert darüber dass Charlie Swan – der Kopf der örtlichen Gesetzeshüter. Und mit ihr zusammen zu sein. Es würde nicht lange dauern. Ich sah nicht wo meine Gedanken hinführten bis es zu spät war. Aber noch viel mehr dachte ich über Bellas erwiderte Liebe nach. war die größte Freude. auf ihrem spitzen Kinn. wie sich die zarte Haut über ihren Wangenknochen anfühlen musste – seidig. ja. Obwohl es für sie offensichtlich etwas Schlechtes war. die ich je verspürt hatte. Seid über Glas… beängstigend zerbrechlich. ihre Liebe gewonnen zu haben. . Sie wusste es. ihre Augen fest entschlossen. Sie verdiente etwas Besseres. erneut in einem Inferno aus Wut über mich einstürzte. Ich war allein. dass sie etwas für einen Mörder empfand. Ich stellte mir vor. Genug um die instinktive Angst zu besiegen. Das hatte etwas zu bedeuten. das angedeutete Grübchen. warm… so zerbrechlich. diese Beleidung zu rächen… Nein. wieder jemanden anzugreifen war auch nicht richtig. Dennoch lief ein Monster frei herum in den Straßen von Port Angeles. Ich war einfach nur glücklich. Ich jubelte über den Triumph. verschaffte ihr einen Unterschlupf. sah wie sich ihre vollen Lippen an den Mundwinkeln nach oben bogen. Das wusste ich.“ stöhnte ich als der siedende Hass den ich vor lauter Freude über ihre Liebe vollkommen vergessen hatte. Es war ihr egal. wie ich ihre Stimme hören und sie zum lächeln bringen würde. Ein menschliches Monster – machte ihn das zu einem menschlichen Problem? Den Mord zu begehen nachdem es mich verlangte war falsch. voller Konzentration. bleich vor Angst – und dennoch waren ihre Lippen zusammengepresst.ich war. Angela und Jessica waren bestimmt auch sicher in ihren Betten. Bella war sicher zu Hause. Genug um mit mir zusammen sein zu wollen. ihr schmaler Körper gestrafft um die massigen Figuren zurückzuschlagen die um sie herum standen. Sie war in Sicherheit. Ich stellte mir vor wie wir Tag für Tag nebeneinander sitzen würden. Sie konnte mich nicht genauso lieben. Ich wiederholte das Lächeln in meinen Gedanken. Aber… was war mit den anderen? Bella war in Sicherheit. Für eine Weile – während ich allein war und ausnahmsweise niemand anderen verletzte – erlaubte ich mir diese Freude zu empfinden ohne an die damit verbundene Tragödie zu denken. erdrückende Liebe würde vermutlich ihren zerbrechlichen Körper zerstören. alles verzehrende. Ich konnte es nicht zulassen. Albträume in der Dunkelheit… „Ah. ausgebildet und bewaffnet – ihr Vater war. störten andere Bilder ihres Gesichtes meine Fantasien. Aber ihre Gefühle waren stark genug. Aber ihm die Möglichkeit zu lassen. dass sie mich mochte. Während ich auf dieser verheerenden Verwundbarkeit verweilte. wie ich sie liebte – eine solche übermächtige.

statt zur Garage durch zu fahren. dass es vorbei war. Ich wünschte ich hätte es gewusst. Tu mir einen Gefallen. Als ich sah was passieren würde. okay? Ich zuckte mit den Schultern. Ich versuchte das Bild auszublenden. „Ja. Jede von ihnen war vielleicht für irgendjemanden seine Bella. Tut mir leid. beste Freunde. Ich seufzte schwer vor Ungeduld.“ sagte Alice bevor ich fragen konnte.“ „Danke.“ „Worauf hast du dich denn konzentriert. Ich wollte den nächsten Teil des Abends schnell hinter mich bringen. „Tut mir leid. Es war leicht gnädig zu sein. Ich wendete den Wagen Richtung Norden und beschleunigte. „Mach dir keine Sorgen. Wirst du ihnen sagen. „Carlisle ist in seinem Arbeitszimmer. Alice saß auf der Veranda und wartete auf mich.“ Bella hat es ziemlich gut aufgenommen. Ich wollte. „Danke.“ „Ja. aber ich glaube ich kann es mir ungefähr vorstellen… „Du bist echt skrupellos.“ Alice grinste mich an.“ „Es war knapp. als ich an ihr vorbeiging. Ich hielt direkt vor dem Haus. aber deshalb verdienten sie noch lange keine Gefahr. Die blonde Hostess vom Restaurant. das habe ich auch verpasst. Unterschätz Bella nicht. Ich weiß.“ ich hielt vor der Tür inne und holte mein Handy aus der Tasche.“ sagte ich und wuschelte durch ihr Haar.“ Ich werde nichts sagen. dass zu groß für mich war – etwas handfestes wie dieses hier – wusste ich wo ich Hilfe finden konnte. Niemand erwartet von dir. „Zu gut. Danke dass du mich zurückgerufen hast. dachte sie sarkastisch. „Klar.“ „Jap. „Nein. wiederholte sie beschämt. dass du nicht auf alles achten kannst. Später habe ich besser aufgepasst. in dem Wissen. Aber ich machte mir ein wenig Sorgen Forks zu verlassen… . Wann immer ich ein Problem hatte. Diese Erkenntnis ließ mich eine Entscheidung treffen. dass ich nicht sehen wollte – Bella und Alice. Die Kellnerin die ich nie wirklich angesehen hatte. nun da ich ein Ziel hatte. das es Bella gut ging. ich weiß. „Oh. Alice. Er versucht sich nicht für ein Geschenk zu entscheiden. dass du so viel verpasst hast?“ Jasper denkt über unseren Jahrestag nach. Es tut mir auch leid. Ich war… beschäftigt. Später. Ich wäre gekommen. Beide hatten mich auf lächerliche Weise genervt. wer es war. und sag es Rosalie wenn ich nicht in der Nähe bin.“ Sie schürzte ihre Lippen und schaute zu mir auf mit einem leicht vorwurfsvollen Ausdruck. Ich hab nicht mal nachgesehen. warst du schon unterwegs.“ murmelte ich. dass du allwissend bist. dass sie es weiß? Ich seufzte.“ „Ich hätte dich heute Abend fast zum Essen eingeladen – hast du das gesehen bevor ich meine Meinung geändert habe?“ Sie grinste. Sie lachte.

Es war eine Erleichterung bei ihm zu sein. Alice stand immer noch auf den Treppenstufen an der Veranda. nicht war?“ Er lächelte wieder. wo du mich finden kannst. dass es das Richtige war. wie ich für Bella. Ich hätte einen Aggressiveren Weg bevorzugt – wie einen gespaltenen Schädel – aber ich würde es Carlisle auf seine Weise regeln lassen. sein Einfühlungsvermögen und seine Intelligenz in seinen Augen zu sehen. Sie braucht eine vierundzwanzig stündige Überwachung. dass Alice dir gesagt hat. Es war nicht wirklich das was ich wollte.“ Er hob seine schwarze Tasche im Vorbeigehen auf.“ „Was immer du willst. Ich bin beeindruckt. Ich sah. Carlisle. was Bella heute Abend passiert ist?“ Was fast passiert ist. Sie sah was ich vor hatte zu fragen. einen Triebtäter und Serienmörder frei in Port Angeles herumlaufen zu lassen! Ich kenne die Menschen dort nicht. „Hat Alice dir erzählt. „Ich kümmere mich darum. Ihre Worte taten gut. „Ich brauche Hilfe. was zu tun ist. dass jemand anderes Bellas Platz einnimmt. Weißt du. damit du da sein kannst wo du sein willst. Heute Nacht wird ihr nichts passieren.“ sagte sie. Ich werde jetzt besser aufpassen. Ich nickte und eilte hinauf zu Carlisles Zimmer. nicht war? So viel Mitgefühl.“ Ich atmete tief durch. „Alice…“ fing ich an. Sie grinste und winkte als wir davonfuhren. Edward.“ sagte ich. aber ich wusste. Es wäre nur aus Zorn und nicht objektiv. fast. Aber ich kann nichts für meine Gedanken.“ versprach er. Er würde genauso leiden wie ich gelitten hätte. wenn Bella verletzt worden wäre. Aber dennoch kann es nicht richtig sein. denn es wäre Rache und keine Gerechtigkeit. so viel Selbstkontrolle. „Ja. Aber ich weiß. Wir nahmen meinen Wagen. wir würden keine Schwierigkeiten haben. ich möchte ihn… wirklich sehr gern… töten.“ Ich sah den Plan in seinem Kopf. Niemand wird an Bellas Stelle verletzt werden. „Na los – bring es hinter dich. das wäre falsch. korrigierte er mich. . Es ist nicht richtig…“ Sein breites unerwartetes Lächeln unterbrach den Fluss meiner Worte. Du kannst beruhigt sein. statt auf das dicke Buch das vor ihm lag. es stellte mein Verlangen nach Brutalität nicht zufrieden. „Ich bin nicht wegen Komplimenten hier.“ „Natürlich nicht. nicht war? „Mindestens.“ „Aber abgesehen davon wirst du bald wieder bei ihr sein. aber ich kann auch nicht zulassen. „Ich zeige dir wo du sie finden kannst. Diese andere Frau – jemand empfindet vielleicht genauso für sie. Ich hab ein Problem Carlisle. Sie tut dir sehr gut. Er wartete bereits auf mich mit dem Blick auf die Tür geheftet. „Ich hab gehört.“ sagte er und lächelte. „Dann lass uns gehen. „So sehr. Carlisle würde wissen.“ Die Worte kamen schnell und leidenschaftlich aus mir heraus. was sie für uns vorhergesehen hatte.

Die Fahrt auf der dunklen leeren Straße war sehr kurz. Ich schaltete die
Scheinwerfer nicht an um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Ich musste lächeln
bei dem Gedanken wie Bella auf diese Handlung reagiert hätte. Ich war bereits
langsamer gefahren als sonst – um meine Zeit mit ihr zu verlängern – als sie sich
beschwert hatte.
Carlisle dachte auch an Bella.
Ich hätte nicht gedacht, dass sie gut für ihn ist. So unerwartet. Vielleicht
war es irgendwie Vorherbestimmt. Vielleicht dient es einem höheren Zweck.
Außer…
Er stellte sich Bella mit schneeweißer Haut und blutroten Augen vor und
verwarf die Vorstellung dann wieder.
Ja. Außer. Genau. Denn wie konnte irgendetwas gut daran sein etwas so
Reines und Schönes zu zerstören?
Ich starrte finster in die Nacht, all die Freude der vergangen Stunde
zerstört von seinen Gedanken.
Edward verdient es glücklich zu sein. Das Schicksal schuldet es ihm. Die
Schärfe in Carlisles Gedanken überraschte mich. Es muss einen Weg geben.
Ich wünschte ich könnte es glauben – beides. Aber da war kein höherer
Zweck in dem was Bella passierte. Nur eine bösartige Harpyie, ein hässliches,
bitteres Verhängnis das es nicht ertragen konnte, Bella das Leben zu lassen, das
sie verdiente.
Ich blieb nicht in Port Angeles. Ich brachte Carlisle zu der Spelunke wo die
Kreatur namens Lonnie sein Enttäuschung mit seinen Kumpels mit Alkohol
hinunterspülte – zwei von ihnen waren bereits gegangen. Carlisle konnte sehen
wie schwer es für mich war, ihnen so nah zu sein – seine Gedanken zu sehen,
seine Erinnerungen an Bella die vermischt waren mit anderen Mädchen die
weniger Glück gehabt hatten und denen niemand mehr helfen konnte.
Mein Atem beschleunigte. Ich umklammerte das Lenkrad.
Geh, Edward, sagte er sanft. Ich sorge dafür dass keine von ihnen mehr in
Gefahr sein wird. Geh zurück zu Bella.
Das war genau das richtige was er sagen konnte. Ihr Name war die einzige
Ablenkung die etwas bei mir bewirkte.
Ich ließ ihn allein im Wagen und rannte geradewegs durch den schlafenden
Wald zurück nach Forks. Es ging schneller als der Hinweg in dem rasenden Auto.
Nur wenige Minuten später kletterte ich die Hauswand hinauf und schob ihr
Fenster beiseite.
Ich seufzte leise vor Erleichterung. Alles war so wie es sein sollte. Bella lag
sicher in ihrem Bett und träumte, ihre nassen Haare wie Seegras auf ihrem
Kissen ausgebreitet.
Aber anders als in den anderen Nächten, lag sie zusammengerollt wie ein
Ball da und hatte die Decke eng um ihre Schultern geschlungen. Vor Kälte,
vermutete ich. Bevor ich mich auf meinen üblichen Platz setzen konnte,
schüttelte sie sich im Schlaf und ihre Lippen bebten.
Ich dachte kurz nach und schlüpfte dann durch die Tür in den Flur hinaus
um einen anderen Teil ihres Hauses zum ersten Mal zu erkunden.
Charlies Schnarchen war laut und gleichmäßig. Ich schnappte einen
Bruchteil seines Traumes auf. Irgendetwas mit strömendem Wasser und
geduldiger Erwartung… vielleicht angeln?

Da, am oberen Ende der Treppe war ein viel versprechend aussehender
Schrank. Ich öffnete ihn hoffnungsvoll und fand wonach ich gesucht hatte. Ich
nahm die am dicksten aussehende Decke von dem Stoffberg und brachte sie in
ihr Zimmer. Ich würde sie zurückbringen bevor Bella aufwachte und niemand
würde etwas merken.
Während ich meinen Atem anhielt breitete ich die Decke vorsichtig über ihr
aus; sie reagierte nicht auf das zusätzliche Gewicht. Ich setzte mich wieder in
den Schaukelstuhl.
Während ich gebannt darauf wartete, dass es ihr wärmer wurde, dachte ich
an Carlisle und fragte mich, wo er wohl gerade war. Ich wusste, dass sein Plan
aufgehen würde – Alice hatte es gesehen.
An meinen Vater zu denken brachte mich zum seufzen – Carlisle hatte zu
viel Vertrauen in mich. Ich wünschte ich wäre die Person die er in mir sah. Die
Person die Glück verdiente, die hoffen konnte, dieses schlafenden Mädchen wert
zu sein. Wie viel anders die Dinge wären, wenn ich dieser Edward sein könnte.
Als ich darüber nachdachte, erfüllte ein seltsames Bild meine Gedanken.
Für einen Augenblick verwandelte sich das hexenhafte, verhängnisvolle
Gesicht, dass sich nach Bellas Zerstörung sehnte, in das eines törichten und
sorglosen Engels. Ein Schutzengel – irgendetwas das Carlisles Version von mir
teilte. Mit einem achtlosen Lächeln auf den Lippen, seine himmelblauen Augen
voller Übermut, gestaltete der Engel Bella auf eine Art und Weise in der ich sie
nicht übersehen konnte. Ein lächerlich starker Duft, der meine Aufmerksamkeit
forderte, ein stummer Geist der meine Neugierde entfachte, ein stille Schönheit
die meine Augen auf sich zog, eine selbstlose Seele die meine Ehrfurcht
verdiente. Ohne den natürlichen Selbsterhaltungstrieb – damit Bella es aushielt in
meiner Nähe zu sein – und, letztlich, noch eine Priese erschreckend großes Pech.
Mit einem unerschrockenen Lachen, trieb der verantwortungslose Engel
Bella in meine Arme und vertraute munter darauf, dass ich Bella trotz meiner
fehlerhaften Moral am Leben ließ.
In dieser Vision war ich nicht Bellas Richterspruch; sie war meine
Belohnung.
Ich schüttelte meinen Kopf über diesen verantwortungslosen Engel. Er war
nicht besser als die Harpyie. Ich konnte eine höhere Macht die so gefährlich und
dumm handelte nicht gut heißen. Dann lieber das hässliche Schicksal das ich
bekämpfen konnte.
Und ich hatte keinen Engel. Sie waren für die Guten reserviert – für
Menschen wie Bella. Also wo war ihr Engel die ganze Zeit? Wer wachte über sie?
Ich lachte leise, aufgeschreckt von der Erkenntnis, dass in diesem Moment
ich diese Rolle einnahm.
Ein Vampir-Engel.
Nach ungefähr einer halben Stunde rollte Bella sich entspannt
auseinander. Sie atmete tiefer und begann zu murmeln. Ich lächelte zufrieden. Es
war nur eine kleine Sache, aber immerhin schlief sie in dieser Nacht besser, weil
ich hier war.
„Edward,“ seufzte sie und lächelte auch.
Für diesen Moment schob ich alles Unheil beiseite und war einfach nur
glücklich.

11.Befragungen

CNN brachte die Story direkt als aller erstes.
Ich war froh, dass es in den Nachrichten kam bevor ich zur Schule
aufbrechen musste, ich konnte es nicht abwarten zu hören, wie die Menschen
den Bericht formulieren würden, wie viel Aufmerksamkeit sie ihm schenkten.
Glücklicherweise war der Tag voller Neuigkeiten. Es gab ein Erdbeben in
Südamerika und eine politische Entführung im mittleren Osten. Die Nachricht
bestand nur aus wenige Sekunden, ein paar Sätzen und einem körnigen Bild.
„Alonzo Calderas Wallace, wurde wegen mehrfacher Vergewaltigung und
Mord in Texas und Oklahoma gesucht. Er wurde in den frühen Morgenstunden
bewusstlos in der Nähe eines Polizeireviers gefunden. Im Moment ist noch nicht
klar, ob man ihn nach Houston oder Oklahoma City überführen wird, damit er
dort vor Gericht gestellt wird.“
Das Bild war unscharf, ein Fahndungsfoto, und zu der Zeit als das Foto
aufgenommen wurde hatte er einen dichten Vollbart. Selbst wenn Bella den
Bericht sah, würde sie ihn vermutlich nicht erkennen. Das hoffte ich jedenfalls; es
würde sie nur unnötig aufregen.
„Die Untersuchungen hier in der Stadt werden nur sehr knapp ausfallen. Es
ist zu weit entfernt um von lokalem Interesse zu sein,“ erkläre mir Alice. „Es war
gut, dass Carlisle ihn aus dem Staat geschafft hat.“
Ich nickte. Bella schaute nicht viel Fern und ich hatte ihren Vater noch nie
etwas anderes als Sportsendungen anschauen sehen.
Ich hatte getan, was ich konnte. Dieses Monster jagte nicht länger und ich
war kein Mörder. Jedenfalls nicht kürzlich. Es war richtig gewesen Carlisle zu
vertrauen, dennoch wünschte ich mir, das Monster wäre nicht so einfach davon
gekommen. Ich erwischte mich bei der Hoffnung, dass er nach Texas ausgeliefert
werden würde, wo die Todesstrafe immer noch in Kraft war…
Nein. Das war egal. Ich würde damit abschließen und mich auf wichtigere
Dinge konzentrieren.
Ich hatte Bellas Zimmer vor nicht ganz einer Stunde verlassen und ich
konnte es schon wieder kaum erwarten sie endlich wieder zu sehen.
„Alice, würde es dir etwas ausmachen...“
Sie unterbrach mich. „Rosalie wird uns fahren. Sie wird verärgert sein, aber
du kannst dir sicher vorstellen, dass sie die Ausrede gern nutzen wird um ihren
Wagen vorzuführen.“ Alice lachte glockenhell.
Ich grinste sie an. „Wir sehen uns dann in der Schule.“
Alice seufzte und mein Grinsen wurde zu einer Grimasse.
Ich weiß, ich weiß, dachte sie. Noch nicht. Ich warte bis du bereit dafür
bist, dass Bella mich kennenlernt. Aber du solltest wissen, dass das nicht nur
egoistisch von mir ist. Bella wird mich auch mögen.
Ich antwortete ihr nicht und eilte zur Tür hinaus. Das war ein ganz anderer
Blickwinkel. Würde Bella Alice kennenlernen wollen? Einen Vampir zur Freundin
haben wollen?

So wie ich Bella kannte… würde ihr diese Vorstellung vermutlich gar nichts
ausmachen.
Ich runzelte die Stirn. Was Bella wollte und was das Beste für sie war,
waren zwei sehr unterschiedliche Dinge.
Als ich meinen Wagen in Bellas Einfahrt parkte, begann ich mich unwohl zu
fühlen. Ein menschliches Sprichwort besagt, dass die Dinge am nächsten Morgen
ganz anders aussehen – dass die Dinge sich ändern, wenn man eine Nacht
darüber geschlafen hat. Würde ich für Bella anders aussehen in dem blassen
Licht eines nebeligen Morgens? Unheimlicher oder weniger unheimlich als in der
Schwärze der Nacht? War die Wahrheit zu ihr durchgedrungen während sie
geschlafen hatte? Würde sie letztlich doch Angst haben?
Ihre Träume waren friedlich gewesen letzte Nacht. Als sie immer und
immer wieder meinen Namen genannt hatte, hatte sie gelächelt. Mehr als einmal
hatte sie mich im Schlaf gebeten zu bleiben. Würde das heute nichts mehr
bedeuten?
Ich wartete nervös und lauschte auf die Geräusche, die sie im Haus
verursachte – die schnellen Schritte auf der Treppe, das Reißen einer Schutzfolie,
die Inhalte des Kühlschranks die aneinander schlugen beim Schließen der Tür. Es
hörte sich an, als hätte sie es eilig. Konnte sie es nicht erwarten zur Schule zu
kommen? Der Gedanke brachte mich wieder hoffnungsvoll zum lächeln.
Ich warf einen Blick auf die Uhr. Es hatte den Anschein – wenn man
bedachte dass ihr altersschwacher Truck in seiner Geschwindigkeit stark
beeinträchtigt war – dass sie wirklich spät dran war.
Bella stürmte aus dem Haus und ihre Schultasche rutschte ihr von der
Schulter, ihr Haar war nur lose zusammengebunden und der Zopf rutschte in
ihrem Nacken bereits wieder heraus. Der dicke grüne Pullover verhinderte nicht,
dass sie ihre schmalen Schultern in der Kälte des Nebels anzog.
Der lange Pulli war zu groß für sie, unförmig. Er verbarg ihre schlanke Figur
und verwandelte all ihre zarten Kurven in eine unförmige Masse. Ich begrüßte
diese Tatsache genauso wie ich mir gewünscht hätte, sie hätte etwas in der Art
an, wie die blaue Bluse, die sie letzte Nacht getragen hatte… der Stoff hatte sich
so sanft an ihre Haut angeschmiegt und war tief genug ausgeschnitten gewesen
um ihre Schlüsselbeine, die sich von der kleinen Mulde unter ihrer Kehle
abhoben, auf hypnotisierende Weise zu entblößen. Das Blau war wie Wasser um
ihre zarte Figur geflossen…
Es war besser – unverzichtbar – dass sich meine Gedanken sehr weit von
diesem Anblick entfernten, daher war ich dankbar dafür, dass sie diesen
unförmigen Pullover trug. Ich konnte es mir nicht leisten Fehler zu machen und
es wäre ein fataler Fehler diesem seltsamen Verlangen nachzugeben, das ihre
Lippen… ihre Haut… ihr Körper… in mir entfachte. Ein Verlangen, dass seit Jahren
aus mir gewichen war. Aber ich konnte mir nicht erlauben daran zu denken, sie
zu berühren, das war unmöglich.
Ich würde sie zerbrechen.
Bella drehte der Haustür in einer solchen Eile den Rücken zu, dass sie
beinahe an meinem Wagen vorbeigestürmt wäre ohne ihn überhaupt
wahrzunehmen.
Ich stieg aus und gab mir keine Mühe darauf zu achten mich mit
menschlicher Geschwindigkeit zu bewegen, als ich den Wagen umrundete und

Sie verzog ihren Mund. Sie wirkte kein bisschen überrascht von meinem plötzlichen Auftauchen auf dem Fahrersitz neben ihr. Sie lächelte und wirkte erleichtert darüber. Das war sicher eine akzeptable Kavaliersgeste. Wie konnte das sein? „Ich frag mich was du wirklich denkst. So sehr ich die Liebe und Kameradschaft meiner Familie genoss. „Möchtest du heute mit mir fahren?“ fragte ich. also raste ich um das Auto herum. Ich konnte es kaum erwarten wieder neben ihr zu sitzen. Das Glück dass ich empfand. Und dann verwandelte sich die Überraschung in ihrem Blick in etwas anderes und ich hatte keine Angst mehr – oder Hoffnung – dass ihre Gefühle für mich sich über Nacht geändert haben könnten. Ich hielt die Stille nur wenige Sekunden aus. was sie heute Morgen dachte. bevor ich es ihr befehlen oder aufschwatzen musste. Es war kalt. Auch wenn ich wusste. „ich wollte nicht. Würde der Nervenkitzel jemals aufhören den ich empfand weil ich derjenige war. . konnte ich das Lächeln nicht lange zurückhalten. zu dem sie Ja sagte? Ich bezweifelte es. Das war meine Entschuldigung gewesen. Sie sah verwirrt zu mir auf. Verwunderung. dass ich das Thema angesprochen hatte. um heute Morgen vor ihrer Tür zu stehen.“ sagte sie und starrte mehr auf meine Brust als auf mein Gesicht.“ „So empfindlich bin ich nicht. Ich sah wie sie sie beäugte. für den Fall dass ich eine gebraucht hätte. Aber sie zog die Jacke an. Ich musste wissen. danke. „Bist du nicht?“ murmelte ich zu mir selbst. das ist ja das Problem. war ich noch nie so glücklich gewesen.die Beifahrertür für sie öffnete. war vollkommen. Ich würde nicht mehr versuchen sie zu täuschen – zumindest wenn wir allein waren würde ich Ichselbst sein. all das schwamm in der geschmolzenen Schokolade ihrer Augen. keine zwanzig Fragen heute?“ fragte ich und versuchte es wieder langsam anzugehen. „Stören dich meine Fragen?“ „Nicht so sehr wie deine Reaktionen. Von jetzt an würde sie immer eine Wahl haben.“ erklärte ich ihr. Faszination. Meine Jacke hing über der Kopfstütze ihres Sitzes. dass es sehr wahrscheinlich kein gutes Ende nehmen würde. Wärme. „Ich hab dir die Jacke mitgebracht. „Sind meine Reaktionen schlecht?“ „Nein. Du nimmst alles so locker auf – es ist unnatürlich.“ Nicht ein Schrei bis jetzt.“ murmelte sie und stieg ohne zu zögern ein. als ob sie zögerte mir in die Augen zu sehen.“ Diese Frage stellte ich mir natürlich bei allem was sie tat oder nicht tat. dass du dich erkältest oder so etwas. „Ja. trotz der vielfältigen Unterhaltung und Ablenkung die die Welt zu bieten hatte. als ich aus dem Nichts aufzutauchen schien. Sie hatte keine Jacke. „Was denn. dass es falsch war. Anders als bei dem Essen gestern Abend würde ich ihr die Wahl lassen. Es hatte sich so viel zwischen uns geändert seit die Sonne das letzte Mal aufgegangen war. jetzt da sie so neben mir saß.“ gab ich ehrlich zu und erwiderte ihr Lächeln. Sie starrte auf die Straße während ich beschleunigte und Richtung Schule fuhr.

Wenn sie so einen Wagen hat. und sie würde sich schnell daran gewöhnen müssen. dass ich mich daran gewöhnte – und zwang mich dazu wieder lässig zu sein. „Du willst es gar nicht hören. Sag das niemals. Sie wartete nicht. dass ich ein Monster war und dass es zu spät für sie war um ihre Meinung zu ändern? Ich konnte nicht sprechen. „Ich sage dir immer. hatte ich sie angeknurrt. Abgesehen von dem gleichmäßigen Rhythmus ihres Herzens und ihres Atems war es still im Auto. was definitiv nicht der Fall war. der Kampf zwischen ihnen zu hart um eine angebrachte Antwort zuzulassen. wie sich ihre Augen weiteten. genau wie letzte Nacht.“ Ich parkte auf dem freien Platz neben dem in Frage kommenden Auto. ich bemerkte zufrieden. dass ich sie nicht sagen hören wollte. wow.“ sagte sie mir und lachte erleichtert. es ist prahlerisch.“ Sie biss sich wieder auf die Lippe. bis ich ihr die Tür öffnete. Ihr munteres vollkommen sorgloses Lachen erwärmte meine hohle Brust genauso wie es meinen Kopf vor Zweifel schwirren ließ. ging unsere Unterhaltung der letzten Nacht Wort für Wort durch. Ich unterdrückte ein Lächeln als ich sah. warum ist Rosalie heute mit ihrem Wagen gefahren. . nicht war?“ „Ähm. „Sie haben Rosalies Auto genommen. wenn sie das tat – es war wohl eine unbewusste Reaktion auf Anspannung. denn die Freude und der Schmerz waren zu groß um sie in Worte zu fassen. wenn er so auffällig ist?“ fragte sie. was ich wirklich denke. „Also. „Prahlerisch.“ sagte ich. Und dann – weil der Tonfall in ihrer Stimme der gleiche war wie letzt Nacht. „Wo ist der Rest deiner Familie?“ fragte sie plötzlich. Sie zögerte und flüsterte dann. Sie schien es nicht zu bemerken. „Hast du es noch nicht bemerkt? Ich breche jetzt alle Regeln“ Meine Antwort sollte ein kleines bisschen beängstigend klingen – selbstverständlich lächelte Bella darüber. weil ich mir nichts vorstellen konnte. mit mehr Zuvorkommenheit behandelt zu werden. Ich atmete tief durch – registrierte den Duft im Wagen das erste mal mit heftigem Schmerz. warum fährt sie dann immer mit dir?“ Rosalie hätte Bellas Reaktion genossen… wenn sie Bella gegenüber objektiv gewesen wäre.“ „Du behältst Dinge für dich. bevor ich den Zusammenhang verstand. Ich hatte sie einmal gebeten ihre Gedanken nicht auszusprechen. „Nicht viele.“ Ich musste einen Augenblick nachdenken. „Wie ich schon sagte.“ „Das gelingt euch nicht. Ich musste mich hier in der Schule normal verhalten – also konnte ich mich nicht schnell genug bewegen um das zu verhindern – aber sie würde sich daran gewöhnen müssen. Wir versuchen nicht aufzufallen.“ Diese wenigen Worte reichten aus um meine Neugierde zu steigern. Ich hatte sie zum Weinen gebracht… War es das was sie vor mir verheimlichte? Die Tiefe ihrer Gefühle für mich? Dass es ihr nichts ausmachte. plötzlich voller Schmerz – erinnerte ich mich. Was enthielt sie mir bewusst vor? „Genug um mich wahnsinnig zu machen. Vielleicht musste ich mich so sehr konzentrieren.

Und dennoch… ich wollte es… Ich wollte es mir selbst nicht eingestehen. Es sah so aus. egal ob sie gute Freunde waren oder nicht. „Warum habt ihr überhaupt solche Autos? Wenn ihr nicht auffallen wollt?“ fragte sie während wir gingen. „Hey. als wollte sie mich berühren… mein Atmen wurde schneller. Zweimal zuckte ihre Hand in meine Richtung doch dann zog sie sich schnell zurück. Bei diesen Spekulationen zuckte ich zusammen und nicht nur weil sie in ihren Gedanken Bella durch sich selbst ersetze. Sie streckte die Hand nach ihrer Jacke aus und Jessica reichte sie ihr wortlos. Ich werde kein Nein akzeptieren.“ Du wirst mir alles erzählen. Ich frage mich. Sie wartete unter dem Vordach der Cafeteria um sich vor dem Regen zu schützen.“ gab ich zu. ein bisschen peinlich… zu bemerken wie sehr die Nähe zu Bella mich verweichlicht hatte. Ich brauche Details! Edward scheiß CULLEN!! Das Leben ist so unfair. wir sehen uns dann in Mathe. Hatten sie geplant sich gestern zu treffen? Treffen sie sich öfter? Wie lange schon? Wie konnte sie das geheim halten? Warum sollte sie das wollen? Es kann nichts lockeres sein – sie muss total verknallt in ihn sein.“ Jessicas Gedanken spielten verrückt während sie zu ihrem ersten Kurs rannte und uns hin und wieder verstohlene Blicke zuwarf. „Was wirst du ihr erzählen?“ fragte ich Bella. . So konnte es niemals sein. Gibt es eine andere Möglichkeit? Ich werde es heraus finden. Bellas Mundwinkel zuckten. Es sah so aus.“ murmelte sie. dass du daran gedacht hast. Die Gedanken in Jessicas Kopf waren ziemlich deutlich in ihrem Gesicht zu lesen. Details. Bella bemerkte sie einen Augenblick später. Ich ging so dicht neben ihr her. „Wir fahren alle gerne schnell. Es war seltsam und amüsant… und. Ein helles Rot schoss in ihre Wangen. „Ja. Oh nein! Das glaub ich nicht! Wie zum Teufel hat Bella das angestellt? Ich kapiers nicht! Warum? Jessicas mentaler Schock unterbrach meine Gedanken. Ich halt es nicht aus. „Guten Morgen.“ nuschelte Jessica und ihre Augen wanderten Bedeutungsschwanger zu Bella. Jessica. „Eine Schwäche. Danke. als sie den Ausdruck auf Jessicas Gesicht sah. Auf wie viele falsche Arten wollte ich Bella? Auf welche würde ich sie letztlich töten? Ich schüttelte meinen Kopf und versuchte mich abzulenken. Ich sollte höflich zu Bellas Freunden sein. als hätte niemand mehr Angst vor mir. Sie sah nicht mehr auf und daher entging ihr mein antwortendes Grinsen. wir sehen uns dann. ehrlichgesagt.“ „Das passt. Ihre Augen waren ungläubig aufgerissen. wie ich es mir erlaubte und achtete darauf.“ Wow… Jessicas Augen wurden noch größer. Die ganze Geschichte. ob diese Nähe sie störte.“ grüßte Bella sie. verdammt… Jessicas Gedanken drifteten plötzlich ab und wortlose Fantasien jagten durch ihren Kopf. es nicht zu wissen. „Ich denke. Ich akzeptiere nichts anderes. Wenn Emmett das herausfände würde er mich das nächste Jahrhundert lang auslachen. mit Bellas Winterjacke über dem Arm. Jessica. „Äh… hi. ob sie zusammen sind? Oh.

Ihre Augen waren offen für mich. ich fragte mich ob Ms. „Das ist nicht fair.“ Richtig – sie mochte keine Doppelmoral. „Ich dachte du könntest meine Gedanken nicht lesen!“ „Kann ich auch nicht. Cope entgegenkommender war. was wirst du ihr erzählen?“ fragte ich. „kann ich ihre lesen – sie wird dir in der Klasse auflauern. ihre Haut nicht zu berühren – der Morgen war kühl genug auch ohne meine Berührung – und wickelte sie zurück in den losen Haarknoten. „Nein.“ Sie riss die Augen auf – nicht verwundert sondern eher naiv. leicht klamm vom Nebel.“ sagte ich langsam. Ihre Reaktion jetzt war keineswegs die gleiche. Sie war vor ihm zurückgezuckt. Ich wollte hören.“ Bella stöhnte und ließ dann die Jacke von ihren Schultern gleiten. „Sie möchte wissen ob wir heimlich zusammen sind. Sie spielte unschuldig.“ murmelte sie. „Also. Ah – wir mussten zur selben Zeit dasselbe gedacht haben. „Was soll ich ihr bloß sagen?“ „Hmmm. Ihr Herz hatte seinen normalen Rhythmus noch nicht wiedergefunden. Hmm… das gefiel mir. stattdessen weiteten sich ihre Augen ein wenig. Ich bemerkte erst nicht. immer ihre Wahl. Ich runzelte die Stirn darüber und kontrollierte meinen Ausdruck schnell wieder bevor sie es bemerkte. Ich versuchte mein Lächeln zu verbergen als ich ihre Frage beantwortete. die erste Frage könntest du mit Ja beantworten… wenn es dir nichts ausmacht…“ ihre Wahl. dass meine Hände ausgestreckt waren um ihre zu helfen. „Wie wäre es mit ein bisschen Hilfe? Was will sie denn wissen?“ Ich lächelte und schüttelte meinen Kopf. „Und sie möchte wissen. „Hey!“ flüsterte sie vorwurfsvoll.“ flüsterte sie. Blut schoss ihr ins Gesicht und ihr Herzschlag wurde unregelmäßig. darauf bedacht. Sie reichte mir meine Jacke und steckte ihre Arme durch ihre eigene ohne mich anzusehen. dass sie sie zurückgab – ich hätte nicht danach gefragt. meines Englischkurses anging… ich konzentrierte mich wieder. Ich überlegte. „Hmm. „… es wäre einfacher als jede anderen Erklärung.“ Sie versuchte immer mich dazu zu bringen. . damit sie mich nicht wieder ablenken konnte. also bemerkte sie nicht. Wir erreichten ihre Klassentür – wo ich sie verlassen musste. was du für mich empfindest. was sie dachte ohne einen Hinweis. mir wäre es lieber gewesen. Ich erinnerte mich daran. „Na jedenfalls. wie ich ihr antworten könnte.“ sagte ich ihr. Eine lose Haarsträhne. lesbar.“ Ihre Augen verengten sich. mehr preiszugeben. sie würde sie behalten… ein Andenken – deshalb war ich zu langsam um ihr meine Hilfe anzubieten. „Ich denke. wie Mike Newton ihr Haar berührt hatte. was eine Änderung bzgl. dass du dein Wissen nicht teilst – das ist unfair. Ich konnte fair sein. und ich biss meine Zähne zusammen bei dem Gedanken.“ „Es macht mir nichts aus.“ Ich schaute sie verwundert an und versuchte den Sinn hinter ihren Worten zu verstehen. als sie es tat. Sie fesselte meinen Blick… lenkte ihn auf die anderen versteckten Kurven… Ich streckte vorsichtig meine Hand nach der Strähne aus. fiel ihr über die Schulter und kräuselte sich dort wo der alberne Pullover ihr Schlüsselbein versteckte.

der rechts von mir saß. wie bei jedem normalen Menschen musste es irgendeinen Quatsch geben. Mehrere vermutlich. nicht meine. Heute würden sie mich wohl unvorbereitet und ohne Antwort erwischen. dass die Lehrer keine Lust mehr hatten mich aufzurufen. so schnell. tiefer in seinen Stuhl sank und sich von mir weglehnte. Ich konnte mich nicht konzentrieren. Es war schon schwer genug meine Füße in einer akzeptablen Geschwindigkeit zu bewegen. Und ich wollte ihre Gedanken hören. dass Rob Sawyer. so schnell. das den neuesten Tratsch hören wollte. bevor sie noch weitere Fragen stellen konnte. Ein Teil von mir flog bereits. zusammenzuckte. eine Ausrede um zu sehen. nur mein Körper saß im Klassenraum. Sie war seltsam zufrieden für einen Teenager. es würde einfach werden. Ich konnte die vierte Stunde genauso wenig erwarten wie das neugierige menschliche Mädchen. „Also die Antwort auf diese Frage würde ich selbst gern hören. dass mir irgendetwas auffiel. Sie lenkte das Gespräch schnell auf Jessica und ich grinste so breit. Ich zog die Jacke an auf meinem Weg zum Unterricht und ließ mich von ihrem Duft einhüllen. Ich drehte mich schnell um. Meine Gedanken waren heute Morgen ganz woanders. Vielleicht war das der Grund für ihre unübliche Freundlichkeit – sie war eine der wenigen Menschen die hatten was sie wollten und wollten was sie hatten. „Wir sehen uns beim Mittagessen. Also hatte ich es doch nicht ganz verloren. Als ich davon schlenderte war ich mir der geschockten und spekulierenden Gedanken um mich herum kaum bewusst – die Blicke wechselten zwischen Bellas Gesicht und meiner sich entfernenden Figur. Ich dachte. dass ich verschwinden würde. Ich hörte ihre Unterhaltung mit dem enttäuschten Mike Newton. Wenn . Unheimlich. ob sie mir immer noch hinterher starrte mit geweiteten Augen. wenn ich beim Mittagessen wieder mit ihr zusammen war… Es war gut. Außerdem beobachtete ich Jessica. „Und ihre andere Frage…“ Jetzt konnte ich mein Lächeln nicht mehr verbergen. Ihr Mund stand weit offen. Und ich belauschte auch Angela Weber. Glücklich. Ich würde jetzt brennen – mich von dem Geruch desensibilisieren lassen – dann würde es später leichter zu ignorieren sein. Also wartete ich den ganzen Morgen darauf. Ich drehte mich wieder um und lachte. wie sie ihre Fragen an Bella formulierte. Ugh. als ich den feuchten Rasen zu meinem nächsten Kurs überquerte.“ rief ich ihr über die Schulter zu. Aber Angela erwies sich als genauso wenige entgegenkommend wie Bella mit ihren Gedanken. Ich hatte die Dankbarkeit die ich ihr gegenüber empfand nicht vergessen – erstens weil sie nur Gutes über Bella dachte und zweitens für ihre Hilfe letzte Nacht.“ Darüber soll Bella erst mal nachdenken. Natürlich beobachtete ich Bella. Ich wollte rennen – richtig rennen. Das wurde langsam alltäglich – so automatisch wie Atmen. dass es sich anfühlte als würde ich fliegen. das sie haben wollte. Ich schenkte ihnen keine Aufmerksamkeit. Ich unterdrückte ein Lachen als ich den schockierten Ausdruck in ihrem Gesicht sah. Ich würde irgendetwas anonym schicken und uns für quitt erklären. Es war schwer für mich ihr nicht alles zu geben was sie wollte. den sie unbedingt haben wollte.

Ich würde nur weiter Ausschau halten müssen. Um die Maskerade aufrecht zu erhalten. Ich achtete nicht darauf wo ich lang ging als ich mich auf den Weg zu meinem Englischkurs machte. Sie war besorgt – sie wusste. Hmm. sie ist so langsam. Es musste doch etwas geben. eher wiederwillig. Es war schrecklich. Mr. da muss doch noch mehr passiert sein! Sie lügt sowieso. Mason warf mir einen irritierten Blick zu. Ich hoffte. aber ich konnte niemanden mehr täuschen. dann dachte sie an ihre kleinen Zwillingsbrüder. Jessica saß bereits auf ihrem Platz und klapperte mit beiden Füßen unruhig auf dem Boden herum während sie darauf wartete. „Was ist letzte Nacht passiert?“ „Er hat mich zum Essen eingeladen und dann nach Hause gefahren. Bellas Gesicht für mich zu lesen. Das wäre sicher eine Enttäuschung. Ich versuchte aus dem Lachen ein Husten werden zu lassen. „Er fährt wie ein Verrückter. Sobald ich mich auf meinen Platz setzte wurde ich absolut ruhig. Warum lässt sie sich jedes Wort einzeln aus der Nase ziehen? An ihrer Stelle würde ich alles so laut ich könnte heraus posaunen. was sie jetzt sagte. Jessicas Fußklappern wurde schneller als Bella den Raum betrat. unwillig. dass sie sich wirklich Mühe geben würde. Warum? Vielleicht hat sie doch nichts mit Edward Cullen. Ich lauschte immer noch auf Jessica. Aber es half mir nicht wirklich weiter. würde ich ihm gern aushelfen… Bellas Gesicht sah nicht bedrückt aus. Sie sieht… bedrückt aus. das weiß ich. mit denen sie dieses Wochenende an den Strand fahren würde – malte sich aus wie viel Spaß sie haben würde mit einer fast elterlichen Zufriedenheit.sie mal nicht den Lehrern zuhörte und sich auf ihre Notizen konzentrierte. Sie passte öfter mal auf sie auf. „Wie bist du so schnell nach Hause gekommen?“ Ich sah wie Bella ihre Augen verdrehte. Hört sich so an als ob sie die Wahrheit sagt. „Erzähl mir alles!“ verlangte Jessica als Bella noch damit beschäftigt war. Allerdings… wenn er immer noch zu haben ist… wenn er plötzlich Interesse an Verabredungen hat. dass Bella endlich kam. aber ich kümmerte mich nicht um die Gedanken die dahinter steckten. da meine Gedanken so sehr auf die von Jessica konzentriert waren. Sie bewegte sich bedächtig. das sie sich wünschte. Ugh. ihre Jacke auszuziehen und über ihre Stuhllehne zu hängen. Masons Ausführungen unterbrach. war aber nicht genervt davon… es war irgendwie süß. Lass uns endlich zu den interessanten Themen kommen! „Was möchtest du wissen?“ fragte Bella. Ich lächelte in mich hinein. Ich musste mich daran erinnern mich hin und wieder zu bewegen. als sie sich setzte. Ich werde sie darauf ansprechen.“ Und dann? Komm schon. Es war schwer. Aber später. Jetzt war es Zeit für Bellas Mathestunde mit Jessica. dass ich alles hören würde. .“ Sie lächelte leicht und ich lachte laut auf womit ich Mr.

„Ward ihr verabredet – hast du ihm gesagt. wie es sein könnte sie zu küssen. Das konnte sie nicht wollen. dass mein Truck die Strecke nicht schafft – zählt das?“ Hmm. der Unmöglichkeit. abgelenkt. seid ihr wieder verabredet?“ fragte Jessica. „Also dann.“ seufzte Bella. Ich wünschte… Ha. Bella sah noch frustrierter aus. Meine Lippen auf ihren Lippen. dachte Jessica wieder enttäuscht. „Ja. Der Ton in ihrer Stimme ermutigte Jessica. „Das bezweifle ich. dass sie nicht zu unzufrieden war und das Verhör beendete bevor sie die Fragen gestellt hatte. Er hat mitbekommen. Es ärgert sie. „Nein – ich war eher überrascht ihn dort zu sehen. sie wünscht es sich. Sie konnte meinen Zähnen nicht so nahe kommen wollen. hatte ich Reißzähne. die mich wirklich interessierten. als hätte Jessica recht? Für eine halbe Sekunde war ich von der Idee. wenn schon nicht von ihrer.“ murmelte Bella und dann sah sie auf ihre Hände und ihr Gesicht verfinsterte sich. dass ihr euch dort treffen sollt?“ Jessica sah die Überraschung in Bellas Gesicht und war enttäuscht darüber dass sie echt war. Na endlich – hört sich so an. auf sie aufzupassen. weicher Seide… Und dann stirbt sie. „Also. als hätte sie es begriffen! Sie muss doch merken… „Warte!“ sagte Jessica und erinnerte sich plötzlich an die wichtigste aller Fragen. Demnach zu urteilen was sie wusste. „Hat er dich geküsst?“ Bitte sag ja.“ erzählte Bella ihr. Nicht bei dem was sie wusste. Ich schauderte. Lag es daran. dass ich all das durch Jessicas Perspektive beobachtete. „So ist es irgendwie nicht. weil er denkt. wie Jessica vermutete. Also muss da etwas von seiner Seite aus sein. Ich hoffte.“ Egal ob sie auf ihn steht oder nicht. dass ist schon was. aber es konnte nicht Enttäuschung sein. „Ich weiß. Sieht so aus. dass ich gestern keine Jacke hatte. „Er hat mir angeboten mich am Samstag nach Seattle zu fahren. „Glaubst du am Samstag…?“ stachelte Jessica. schüttelte meinen Kopf und versuchte wieder aufzupassen. Ich runzelte die Stirn. Wie kann das sein? Bella ist verrückt.“ schloss Bella. kalter Stein auf warmer. Bella sah wegen irgendetwas besorgt aus. „Ja – das war auch eine Überraschung.“ Ja. Und dann beschreib jede Sekunde! „Nein. . „Ja. dass es so aussah. dass ich noch nicht wusste. Was geht ihr vor?? „Aber er hat dich heute zur Schule abgeholt?“ Da muss doch noch mehr dahinter stecken. Er scheint sich große Mühe zu geben um… naja. irgendwie.“ Verdammt.“ beantwortete Jessica Bellas Frage.“ Das ist ja nicht gerade spannend. Ich zuckte zusammen. Ihre Fragestellung ermüdete mich – ich wollte etwas hören. als ob sie es sich auch wünschte.“ „Wow… Edward Cullen. als sie sagte.

“ Was für eine seltsame Einzelheit. . Interessant… „Das ist ein gutes Zeichen. Wow. Jessica schien das wichtiger zu finden. Mein Lächeln wurde breiter. Sie schob die Erinnerung beiseite und kam ohne sich etwas von ihrem Ärgern anmerken zu lassen zu ihrer Frage nach Einzelheiten zurück. ich hab was. Er ist immer so kryptisch. Bella lächelte.“ sagte Jessica. Du hättest sehen sollen wie die Kellnerin mit ihm geflirtet hat – das war der Hammer. „Oh naja. Jessica lag nicht ganz falsch. Ich muss mich wie ein kompletter Vollidiot angehört haben. KOMM SCHON.“ Sie schien zu versuchen Jessica ein besseres Gefühl zu geben. Ich war überrascht. dass ich sie liebte? Ich ging in Gedanken unsere Unterhaltung durch und war überrascht. Ihre Augen blitzen auf. Aber er hat sie nicht mal beachtet. Jessica bemerkte die Veränderung nicht. Dennoch… aufmerksam wie sie war… Wie konnte sie nicht bemerken.“ Jessica war einen Moment von einer Erinnerung an ihr Date mit Mike am Montag abgelenkt – Mike war ein wenig zu freundlich zu einer Kellnerin gewesen.“ seufzte Jessica. als ich. dass Bella das überhaupt bemerkt hatte. Ich konnte mich kaum noch auf meinem Stuhl halten. „Und vielleicht neunzehn oder zwanzig.“ Ein ganz kleines bisschen. Jess. Bella! Gib mir ein paar Einzelheiten. wenn Bella sich über Ungerechtigkeiten ärgerte. War sie hübsch?“ Hmm.“ sagte Bella. „Bitte. „Aber das ist schwer zu sagen.“ Ich konnte heute Morgen ja nicht mal richtig englisch (in unserem Fall wohl eher deutsch) mit ihm reden. blieb aber immer noch absolut ruhig. „Sehr. „Noch besser.“ „Das glaube ich auch. dass ich die Worte nicht laut ausgesprochen hatte. wie sie es taten. Sie war so unnatürlich selbstbeherrscht gewesen als wir zusammen waren. Oh. „Er sieht ja auch einfach fantastisch aus. alles mögliche. „Warum?“ Seltsame Reaktion. Es hatte sich angefühlt als wäre dieses Wissen in jedem Wort zwischen uns mitgeschwungen. Es war so unbedeutend. „Ich hab auch ein wenig Probleme mich in seiner Gegenwart normal zu verhalten. Was denkt sie denn was ich meine? „Er ist so…“ Wie ist das richtige Wort? „Einschüchternd. die Jessica nicht mal hübsch fand.“ Bella überlegte einen Moment.“ sagte Bella langsam. „Naja… ok. Bella war für einen kurzen Moment geschockt. „Ich weiß nicht. Er muss dich wirklich mögen. Wie kannst du einem männlichen Model gegenübersitzen und dich unterhalten? „Ich verstehe nicht wie du den Mut aufbringst mit ihm allein zu sein.“ Ich war wohl doch nicht so leicht zu durchschauen und außer Kontrolle wie ich gedacht hatte. Wir haben uns ein bisschen über den Englisch-Aufsatz unterhalten. Ich wüsste nicht was ich zu ihm sagen sollte.“ Bellas Gesichtsausdruck wurde plötzlich kühl. Muss wohl irgendein Frauending sein. „Worüber habt ihr euch unterhalten?“ Hast du überhaupt mit ihm geredet oder hast du dir von ihm auch alles aus der Nase ziehen lassen? Ich lächelte wehmütig.

Verkauf mich nicht für dumm – es gibt nichts Besseres als sein Gesicht! Außer sein Körper vielleicht. Das was ich jetzt fühlte war ein bisschen so wie das Gefühl das ich hatte. Als wenn ich mit einem Kindergartenkind reden würde. Vielleicht sollte ich die Fragen einfacher formulieren. wurden auf seltsame Weise verdreht und ins Gegenteil umgewandelt in ihrem bizarren Gehirn. Mehr als er mich mag? Vielleicht sollte ich die Karten sofort offen auf den Tisch legen. Die Mittagspause konnte gar nicht schnell genug kommen. Offensichtliche Dinge. „Wie sehr magst du ihn?“ verlangte Jessica zu wissen. Bella sah Jessica nicht an. „Ehrlich? Was denn?“ Bella nagte einen Moment an ihrer Lippe. „Ja. Was zur Hölle dachte dieses Mädchen denn jetzt? Mehr als er mich mag? Wie kam sie denn darauf? Aber ich wüsste nicht wie ich das ändern könnte? Was sollte das denn heißen? Ich konnte keine logische Erklärung für diese Worte finden. magst du ihn so richtig?“ „Ja. Bellas Gesicht war jetzt knallrot – ich konnte die Hitze fast spüren. Ich brauchte ein Minute Pause. Sie waren absolut unsinnig. Aber ich wüsste nicht. ein bisschen desorientiert. Wie konnten sich schlichte Minuten für einen Unsterblich so lang anfühlen? Mein Kiefer war während der gesamten Mathestunde von Mr. wenn Carlisle oder Esme mich mehr lobten als ich es verdiente. Anscheinend konnte ich nichts für Selbstverständlich annehmen. Schmelz.“ schnappte Bella. Ha ha. „Mehr als er mich mag. Ihr Blick war immer noch in die Ferne gerichtet. Varner?“ Es war gut. „Also magst du ihn?“ Ich war wieder starr.“ sagte sie schließlich. aber Jessica warf Bella hin und wieder einen verstohlenen Blick zu und ihr Gesicht war wieder puterrot ohne ersichtlichen Grund. Varner gerade gefragt? „Ähm – welche Nummer Mr. wie ich das ändern könnte. Varner zusammengepresst.“ „Ich meine. Ich hörte mehr von seinem Unterricht als von dem in dem ich saß. dass Jessica Bella nicht mehr ausfragen konnte.“ flüsterte sie. Bella wandte sich nicht um. „Ich kann es nicht wirklich erklären. Oooh. . Dinge die einen Sinn ergaben. Der Klassenraum hätte um mich herum in Flammen aufgehen können und ich hätte es nicht bemerkt.“ Sie sah an Jessica vorbei.“ Treffer! Was hat Mr. Jetzt kommen wir der Sache langsam näher. Ein normaler Mensch würde sich hämisch freuen. „Das geht?“ kicherte Jessica. verzehrender. Bella und Jessica sprachen nicht wieder. „Aber er ist noch viel unglaublicher hinter der Oberfläche. wie rot sie wird! Ich sah es mir an.“ Sieh sich einer an. „Da ist noch viel mehr an ihm als das. Ähnlich aber intensiver. als ob sie etwas in sehr weiter Ferne anstarrte. „Zu sehr. Ich warf einen Blick auf die Uhr und biss die Zähne zusammen.

Bella lächelte als würde sie dasselbe denken. morgen wieder von vorn anzufangen. Sport schien noch schlimmer zu sein. Ich würde die Antworten erfolgreicher aus ihr rausbekommen als Jessica. Lauren Mallory war in dem andern Team. Ich seufzte vor Langeweile als ich den Schläger in Zeitlupe bewegte um den Federball zurück zur anderen Seite zu schlagen. nur zu deiner Information. dass er überhaupt noch am Leben war. aber Bella war schneller. Ich bewegte mich teilnahmslos mit Alice durch den Sportunterricht. „In Englisch hat Mike mich gefragt ob du irgendetwas wegen Montag gesagt hättest. Naja. Ich hatte mehr als genug von ihm in den letzten zwei Wochen. Waren alle Medien so selbstgefällig? Ach ja. dass ihr sehr viel Spaß hattet – und er sah zufrieden aus. so wie wir uns immer bewegten wenn es zu körperlichen Aktivitäten mit Menschen kam.“ „Sag mir genau was er gesagt hat und dann haargenau was du geantwortet hast!“ Das war alles was ich heute von Jessica bekommen würde. so schnell wie möglich das Schulgelände zu verlassen um irgendwo ein fettiges Mittagessen zu sich zu nehmen. Selbstgefällig. Ich hielt es kaum aus. Ich hatte kein verlangen nach ihren obsessiven Gedanken über Mike Newton. das Mittagessen war eine andere Geschichte. Ich war mir nicht sicher. Dadurch hatte ich genug Zeit zum Mathe-Gebäude zu kommen bevor Bellas Unterricht zu Ende war. Er versprach sich selbst. Ich seufzte während ich weiter in die andere Richtung ging. Vielleicht möchtest du deine Pläne ändern. Ich verstand es genauso wie es gemeint war – Angriff ist die beste Verteidigung. dass du erzählt hast. besonders Emmett. oder? Ich schüttelte verärgert meinen Kopf. Er hatte Glück.“ sagte Bella mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Wir alle hassten Sport. Alice wirbelte ihren Schläger herum wie einen Taktstock und starrte an die Decke. wenn die Stunde zu Ende war. Es war der erste Tag Badminton. Sie verfehlte. Als wenn sie die Runde gewonnen hätte. dass er das Frühstück ausgelassen hatte – seine neue Diät – und der konsequente Hunger veranlasste ihn dazu. aber auch nützlich. Mike hat nach mir gefragt? Die Freude ließ Jessicas Gedanken plötzlich weicher werden. Viel Spaß. ob Jessica ein paar der Antworten die ich hören wollte aus Bella herausbekäme. Natürlich war sie meine Partnerin. drehte Bella sich zu Jessica. Ich vermute mal du wirst Bella nicht von mir grüßen. . Ein Spiel zu schmeißen war eine Beleidigung für seine persönliche Philosophie. als sonst – ich war genauso verärgert wie Emmett immer war. als sie davon schlenderte um sich mit Jasper zu treffen. dieses Wochenende wird sehr sonnig werden. Sobald die Klingel ertönte. „Ist nicht war! Was hast du gesagt?“ „Ich sagte ihm. dafür würde ich sorgen. Ich war lächerlicherweise dankbar dafür. dachte Alice. Ich muss nur noch ein paar Tage lange geduldig abwarten. Bevor mein Kopf vor Ungeduld platzen konnte beendete Coach Clapp das Spiel und entließ uns ein paar Minuten früher. ohne ihren typischen Biss. obligatorisch in Jessicas Gedanken reinzuschauen während der vierten Stunde.

immer noch unsicher. Mehr als er mich mag. Sie warf mir viele verstohlene Blicke zu. Ich lehnte mich an die Wand neben der Tür und wartete. „Nimm dir was du magst. dass sie in Schwierigkeiten war. Oh ja.“ bot ich ihr an. er hat bald genug von ihr. Alles war anders. ein bisschen sehr knapp. Ihr Gesicht erhellte sich. „Ich denke nicht. Hatte ich nicht versprochen das Mittagessen mit ihr zu verbringen? Was dachte sie bloß? Sie kamen zusammen aus der Klasse heraus und beide Mädchen rissen die Augen auf. dass uns so viele Leute anstarrten? Vielleicht konnte sie das Getuschel um uns herum hören – das Getratsche war heute verbal und mental das gleiche. Die Jacke hatte gewirkt – ihr Duft war nicht so überwältigend wie sonst. . „Du wirst heute nicht bei uns sitzen. als währen viel mehr als nur ein paar Tage vergangen. Nett. Vielleicht sollte ich sie heute Abend mal anrufen… Oder vielleicht sollte ich sie nicht ermutigen. als ob sie sich schämte. als sie mich sahen.“ Bella kam auf mich zu und hielt einen Schritt von mir entfernt an. Es wirkte so. „Was machst du da?“ zischte sie leise. Mike ist süß aber… wow. Lag es daran. bis ich anfing das Mittagessen für sie aufs Tablett zu laden. Sie nahm einen Apfel und drehte ihn in ihren Händen mit einem Abschätzenden Ausdruck in ihren Augen. „Die Hälfte ist natürlich für mich. Ich war nahe genug um Jessicas Worte genauso deutlich durch die Wand hören zu können wie ihre Gedanken. da geht noch viel mehr als sie mir erzählt hat. Anscheinend lag es an dieser Kluft die sie sich zwischen unseren Gefühlen einbildete. Blutgruppenbestimmung gesessen hatten. Ich kannte sie mittlerweile gut genug um zu wissen. „Hi. Sie sagte nichts. senkte sie ihren Blick. Ich hoffe. Ich schob das Tablett zu ihr herüber. Sie setzte sich wieder mir gegenüber. Absurd! „Hallo. spielte abwesend mit dem Reißverschluss ihrer Jacke und trat von einem Fuß auf den anderen. dass hinter ihrem Zögern keine Angst steckte. Ich wette sie hat mir tonnenweise Informationen vorenthalten. Ich wusste nicht. Wow. Oder vielleicht sah sie an meinem Gesichtsausdruck. Aber ich konnte nur Jessica hören. was sie mochte – noch nicht – also nahm ich von allem etwas. „Wir sehen uns dann später. Hm.“ Es sah nicht so aus. Bella war unruhig als wir in der Schlange warteten.“ antwortete Bella seltsam unsicher. oder?“ Sie sieht so… strahlend aus. Die Haut über ihren Wangenknochen war leicht gerötet. Es war nur eine leichte Verstärkung der Schmerzen die ich bereits spürte. sagte aber nichts weiter während ich bezahlte und sie zu dem Tisch geleitete an dem wir letzte Woche vor dem tragischen Experiment bzgl. also führte ich sie zur Cafeteria und sie ging schweigend neben mir her. und wenn ich zurück sah. Bella. „Soll das alles für mich sein?“ Ich schüttelte meinen Kopf und trug das Tablett zur Kasse. Ich konnte es leichter ignorieren als ich einst für möglich gehalten hatte.“ sagte ich. als wollte sie noch mehr sagen.“ Sie hob skeptisch eine Augenbraue.

etwas zu essen?“ fuhr sie mit leiser Stimme fort.“ informierte ich Bella. Ich kaute schnell und versuchte nicht das Gesicht zu verziehen während ich schluckte. Er sieht… perfekt aus. “Wenn dich jemand zwingen würde. Lecker. dass ich giftig war – nicht das Essen teilen sie verletzen würde. nicht war? Gute Körpersprache. stellte ich fest – und überlegte wie ich am besten anfangen sollte. genau wie er es tun würde. Erde zu essen. Wie etwas anderes. „Die Kellnerin war also hübsch?“ Sie hob wieder die Augenbraue. Meine vorherige Frustration kehrte zurück als ich die Worte in meinem Kopf wiederholte: Mehr als er mich mag.“ Was für eine Überraschung. wie ich das ändern könnte. Ich wollte meine Augen verdrehen. Es war ein Teil des Versteckspiels. sie schaute nervös weg und kicherte mit dem Mädchen das neben ihr saß. Es war ja nicht so. so dass kein menschliches Ohr sie hören konnte. Bella war geschockt.“ Sie sehen gut zusammen aus. „Das überrascht mich nicht. Widerlich. „Hab ich mal… wegen einer Wette. wenn diese Ohren aufpassen würden. „Was würdest du tun. Vielleicht sollte ich mich doch besser an Mike halten. Dennoch erwartete ich irgendwie. Schon wieder absurd. könntest du es doch auch. Der Klumpen Essen rutschte langsam und unangenehm meinen Hals hinunter. Jessicas und mein Blick trafen sich. Ein unangenehmer Teil. Aber ich wüsste nicht. Jessica seufzte. wenn dich jemand zwingen würde. Er sieht interessiert aus.“ beschwerte ich mich. Unsterbliche Ohren waren etwas anderes. Ich seufzte bei der Vorstellung wie ich ihn später wieder herauswürgen müsste.“ Ich lachte. Natürlich wusste sie nicht. Sie nahm einen Bissen von demselben Stück Pizza. So schlimm war es gar nicht. wenn er interessiert wäre. Beeindruckt. „Das hast du wirklich nicht bemerkt?“ Als ob irgendeine Frau hoffen konnte mich von Bella abzulenken. Ich griff nach dem nächstbesten Etwas und hielt ihrem Blick stand während ich einen kleinen Bissen von was auch immer nahm. oder?” Sie kräuselte ihre Nase und lächelte. Aber naja. wie vertrauensvoll sie war. Realität. Ich hätte es ihnen wohl doch besser früher sagen sollen… „Du bist immer neugierig. . „Ich bin neugierig. Es war genauso schleimig und grob und widerwärtig wie alles menschliche Essen. „Sie wird es später alles vor dir ausbreiten.“ Ich schob das Tablett wieder zu ihr herüber – Pizza. Er lehnt sich zu ihr hin. Das tat sie nie – jedenfalls nicht auf eine negative Art und Weise… Ich würde langsam anfangen. Ohne nachzusehen konnte ich es nicht sagen. Hmmm. als hätte ich noch nie vorher was essen müssen. Ich werde Bella meine Beobachtungen später erzählen. dass sie mich anders behandelte. Natürlich hatten wir diese Täuschung perfektioniert. nicht Fantasie… „Jessica analysiert alles was ich tue. Es amüsierte mich.

“ Seufzte sie. als die Unsterbliche Leidenschaft die sich in mir in einem Jahrhundert aufgebaut hatte.“ grummelte sie und warf mir einen finsteren Blick zu.“ Nicht zuletzt die weiche Berührung ihrer dünnen Bluse… Gut. Noch war ich mir sicher. stärker sein konnten. „Es überrascht mich nicht. „Ja.“ murmelte sie. . dass du mehr für mich empfindest als ich für dich?“ fragte ich. dass sie mich mochte. „Das ist aber nun mal eine Tatsache.“ Ah. was ich dagegen tun könnte. Dennoch hast du nicht ganz recht. Sie starrte auf den Tisch. Ich war immer noch aufgeregt. „Was?“ „Mich blenden. es stört mich. Dann sah sie schnell weg und atmete mit einem Keuchen weiter. dass du nicht alles wissen willst. das sagt man. „Naja.“ sagte Bella lächelnd. Wie oft hatte ich mir vorgestellt Mike im Biologieraum auszuschalten? Sie konnte nicht wirklich glauben. Die Frage hörte sich lächerlich an. „Du kannst nichts dafür.“ Hmm. ich sollte nicht wollen. „Etwas dass du zu Jessica gesagt hast…“ ich schaffte es nicht locker zu klingen. „Es ist nicht deine Schuld. dass ich zuhören würde.“ „Worum geht es dann?“ Sie lehnte sich zu mir herüber mit ihrer Hand um ihren Hals gelegt. „Glaubst du wirklich.“ erinnerte ich sie. Ich war mir nicht sicher. dass du etwas gehört hast. Mir ging viel im Kopf herum. „Du tust es schon wieder. Aber das half der Unterhaltung nicht weiter.“ „Wirst du mir meine Frage beantworten?“ verlangte ich. Aber ich wollte es. „Das stimmt. Sie riss die Augen auf und hielt den Atem an. ermahnte ich mich.“ Sie nahm sofort eine Verteidigungshaltung an. Es gefiel ihr dass ich die Kellnerin nicht im Geringsten interessant gefunden hatte. Ich wünschte nur… dass du manchen Dinge nicht denken würdest. die Erfüllung ihrer siebzehn sterblichen Jahre. „Oh. dass ihre menschlichen Gefühle.“ Mehr Halbwahrheiten. Das erregte meine Aufmerksamkeit – lenkte mich ab.“ Das war alles was sie sagte. „Nein. Wie weich sich diese Haut anfühlen musste… Konzentrier dich. Natürlich wollte ich es. Ich wusste. dass ich sie nicht blenden wollte. „Ich hab dir gesagt. weil ich es konnte. „Aber darum geht es jetzt nicht. Das konnte ich verstehen. Ich hatte einen Kloß im Hals vor Reue. Du weißt was man über den Lauscher an der Wand sagt?“ Der Lauscher an der Wand hört seine eigene Schand. dass dir nicht gefällt. sie dachte wieder an die Situation in der ich sie zum Weinen gebracht hatte. als ob die Worte zusammenhanglos wären. „Und ich hab dir gesagt. Ich möchte wissen was du denkst – alles. dass sie heute diesen hässlichen Pullover trug. was ich denke. „Die Ärmste.“ gab sie zu und erwiderte vorsichtig meinen Blick. ich hab nicht drauf geachtet.

sie einfach nur hören zu können. obwohl ich mir nicht sicher war. Allerdings…“ Fing ich an und hielt dann inne.“ hauchte ich und dann sah ich mit Entsetzen ihren schmerzerfüllten Gesichtsausdruck.“ sagte sie ohne aufzuschauen. dass ich ihre Gefühle unterschätze. „Da liegst du falsch.“ Sie schaute nicht auf. Da war ein leicht trauriger Unterton in ihrer Stimme. „Warum denkst du das?“ wunderte ich mich. Ich sah sie an. verschlang ihre zarten Finger ineinander und löste sie wieder. wie man Gedanken liest – aber manchmal ist es so als würdest du dich verabschieden obwohl du etwas ganz anderes sagst. Sie presste ihre Hände zusammen. während ich mich an die ersten Worte ihrer Erklärung erinnerte.“ erklärte sie. Es war nicht zu ihr durchgedrungen also musste ich mich entschuldigen. als gehörten sie zu jemand anderem. Ich beeilte mich ihre Annahme zu wiederlegen. Alles was ich die ganze Zeit tat. sie mich doch mal an.“ sagte sie. während sie sprach. abgesehen von den offensichtlichen Dingen. „Was meinst du mit den ‚offensichtlichen Dingen‘?“ „Naja. „Manchmal… ich kann es nicht mit Sicherheit sagen – ich weiß nicht. du glaubst es wirklich?“ fragte ich ungeduldig. das zuzugeben. da ich ihre Gedanken nicht hören konnte.“ flüsterte sie. Sie starrte mich an mit der Falte zwischen ihren Augenbrauen und kaute auf ihrer Lippe. Bella sah zu mir auf. da sie es wirklich glaubte. das ich von ihr verlangte ihre Gefühle preiszugeben bevor ich meine offenlegte. „Aber genau deshalb liegst du falsch. Sie störten mich. Zum millionsten Mal wünschte ich mir verzweifelt. ich glaube es wirklich. Sie sah auf ihre Hände. Aber die Wahrheit war. „Naja. Das hatte sie also bemerkt. war sie anzusehen. oder ja. du wirst die Frage beantworten. dass sie meine unterschätze.“ Sie fächerte durch die Luft in meine .“ murmelte sie. „Das kannst du nicht wissen. dass ich sie richtig verstanden hatte. „Ja. Oder zumindest so tun als ob. So lange sie nur ihre Gedanken sortierte konnte ich geduldig sein. Plötzlich bemerkte ich. abgesehen von den schlechten Dingen wie die ganzen Nahtoderfahrungen und die Ungeschicklichkeit. Ich wollte sie gerade anbetteln mir zu sagen mit welchen Gedanken sie gerad zu kämpfen hatte. Und dann sieh dich an. dass es sehr schwer für sie sein musste. Hatte sie auch bemerkt dass es nur Schwäche und Egoismus waren die mich hier hielten? Dachte sie deswegen schlecht von mir? „Gut erkannt. Sie errötete wieder und ihre Zähne begannen wieder ihre Lippe zu bearbeiten. Sie dachte. Und ich war nicht besser als dieser Feigling Mike. „Naja.“ versprach ich. ihre Augen waren unklar und gaben nichts preis. Was meinte sie? „Ich bin vollkommen durchschnittlich. Sie musste die Sanftmut in meiner Stimme hören. „Lass mich nachdenken. aber sie hielt einen Finger hoch um mich davon abzuhalten.“ bat sie. „Ja.

“ erklärte ich ihr. Unmöglich weil sie keinen von ihnen wollte. Sie hatte keine Ahnung. blinde menschliche wie die von Jessica oder Ms. Cope? Wie konnte sie nicht merken. „Wenn es das richtige ist. Die Ungeschicklichkeit jedoch war irgendwie witzig. kleingeistige.“ „Verstehst du denn nicht? Das beweist doch dass ich recht habe. „Aber du hast nicht gehört was jedes männliche Wesen hier an deinem ersten Tag gedacht hat. Ich fand das böse Schicksal das sie verfolgte nicht amüsant. dass man es nicht aussprechen müsste. weißt du. Wie schnell sie zu unmöglichen Fantasien geworden waren. Bella gehörte nicht zu mir.“ Als ich die Worte aussprach wünschte ich mir dass sie wahr wären. dass so offensichtlich war. Wie könnte sie jemanden verletzen? „Du würdest diese Wahl nie treffen müssen. Sie starrte mich wieder an und Überzeugung ersetzte den Ärger in ihren Augen und betonte die Falte zwischen ihnen. was die schlechten Eigenschaften angeht…“ ich lachte humorlos. Nicht das was Alice für sie kommen sah. die Aufregung. „Und du glaubst nicht. Ich würde die Kraft aufbringen müssen. Irgendwie hatten meine Worte sie verärgert. wenn ich ihr sagte.Richtung. .“ Ihre Existenz war Grund genug die Schöpfung der Welt zu rechtfertigen.“ murmelte sie. „Aber ich verabschiede mich nicht. Ihr Gesicht war Ausdruckslos vor Überraschung. die Begierde dieser Gedanken. Wieder etwas an das sie sich würde gewöhnen müssen. Sie warf mir einen wütenden Blick zu. „Ich gebe zu. „Vertrau mir nur dieses eine Mal – du bist das Gegenteil von durchschnittlich. denn wenn ich das tun kann…“ Würde ich je selbstlos genug sein um das Richtige zu tun? Ich schüttelte verzweifelt meinen Kopf. der sie vor Unheil bewahrte. So wütend – so zart und so zerbrechlich. dass sie die schönste… die herrlichste… Diese Worte waren nicht annähernd gut genug. Mein Lächeln muss selbstgefällig gewesen sein. Ich war derjenige zu dem sie Ja gesagt hatte.“ erkläre ich ihr. das konnte ich sehen. Sie dachte sie wäre durchschnittlich? Sie dachte dass ich irgendwie besser wäre als sie? In wessen Vorstellung? Dumme. Würde sie mir glauben. dass sie sowohl äußerlich als auch innerlich schön war? Vielleicht fand sie Untermauerungen überzeugender. zu gehen…“ Und es musste das Richtige sein. oder nicht? Es gab keinen unbekümmerten Engel. damit du sicher bist. dass du recht hast. die Hoffnung. erneut deprimiert von dem großen Unterschied zwischen uns. Sie errötete und wechselte das Thema. Sie war Komplimente nicht gewöhnt. als ob sie über etwas redete. Liebenswert. dass ich das selbe tun würde?“ fragte sie zornig. Da musste wirklich etwas absolut falsch sein im Universum wenn jemand so Gutes und so Zerbrechliches keinen Schutzengel verdiente. „Dann würde ich mir selbst Schmerzen zufügen um dir keine zu bereiten. Sie verdiente ein Leben. „Du siehst dich selbst nicht gerade klar.“ Ah. „Das glaube ich nicht. Ich empfinde viel mehr für dich.

wenn Rosalie sich nicht beruhigt hatte. Naja. wo Rosalie die Fassade nicht aufrecht erhalten musste.“ Sie lächelte auch. Sie wollte mit mir zusammen sein. wenn ich Rosalie zu Hause erzählt hätte. Jasper war nicht viel glücklicher. Ich würde meinen Aston Martin außerhalb der Staatsgrenze verstecken müssen. Tut mir leid Edward. dass Bella wusste. Rose. Ich hatte nur begrenzte Zeit um mit Bella allein zu sein und die wollte ich nicht verschwenden.“ sagte ich und blendete Rosalies mentalen Hysterie Anfall aus. naja. er hätte auch ohne mich eine Möglichkeit gefunden dich zu fragen – ich wollte einfach nur dein Gesicht sehen. dachte Alice schuldbewusst. dachte ich mit schwarzem Humor.“ Ich lachte bei der Erinnerung an ihren entgeisterten Ausdruck. „Warum solltest du so etwas tun?“ .“ hörte ich Emmett am anderen Ende der Cafeteria flüstern. „Natürlich ist dich zu schützen ein Full-Time-Job.“ „Oh. Ich hätte gedacht.“ Wie seltsam. Ich zuckte zusammen bei der Vision die folgte. Sein Arm lag auf ihren Schultern und presste sie fest an seiner Seite – hielt sie zurück. dass ich dir die Sache mit Tyler noch nicht verziehen habe. „Wenn ich dich gefragt hätte. der meine ständige Anwesenheit erfordert. „Aber ich hätte dir später abgesagt – hätte eine Krankheit oder einen gebrochenen Knöchel vorgetäuscht.“ fügte ich trocken hinzu.“ sagte Bella lächelnd. „Musst du dieses Wochenende wirklich nach Seattle oder war das nur eine Ausrede um deinen ganzen Verehrern zu entkommen?“ Sie schnitt mir eine Grimasse.“ stimmte sie zu meiner Überraschung zu. war niederschmetternd – trotzdem wusste ich. Wie sehr ich meine Ausrede zu bleiben liebte. „Noch. Und Alice zu hören hatte mich daran erinnert. „Noch. dass ich noch etwas zu klären hatte.“ sagte sie. dass Bella zu viel wusste wegen eurer Unterhaltung… und. Es ist deine Schuld. zerquetscht und brennend. immerhin hat sie einen Schutz- Vampir. „Heute hat noch keiner versucht mich umzubringen. Keine von den dunklen Wahrheiten die ich ihr über mich preisgegeben habe. „Schieß los. Ich würde mich später um die anderen kümmern. dass ich die Strafe verdiente. hat sie je so entsetzt gucken lassen. Das kannst du mir glauben. „Du weißt. dass ich ein Vampir war. Verblüffend. dass er denkt ich würde mit ihm zum Abschlussball gehen. wenn ich ihr nicht sofort die Wahrheit gesagt hätte. hättest du mich auch zurückgewiesen?“ „Vermutlich nicht. dass sie es ablehnen würde. was passiert wäre. Die Wahrheit machte ihr keine Angst. Die Vorstellung von meinem Lieblingsauto. Sie konnte sich denken. Schutz zu benötigen. Wie konnte er nur? Dieser Egoistische Esel! Wie konnte er uns das antun? Rosalies stechender mentaler Aufschrei brach durch meine Konzentration. Ich lächelte. bis die Schule vorbei war. „Beruhig dich. es wäre schlimmer gewesen. „Ich hab noch eine Frage an dich.“ sagte sie leichthin und dann sah ihr Gesicht für eine halbe Sekunde wieder nachdenklich aus bevor ihre Augen wieder unklar wurden.

rief Alice drängend. Ein ruhiger. Was könnte sie von mir wollen? „Was?“ „Kann ich fahren?“ War das ihre Vorstellung von Humor? „Warum?“ „Naja. oder die Verzweiflung oder den Ärger. dass ich nach Seattle fahre. wenn ich stark genug wäre ihr Entsetzen und ihren Ekel zu ertragen. Noch stärker als an die Panik. hat er mich explizit gefragt ob ich alleine fahre und zu dem Zeitpunkt war das noch so. dass du es trotzdem verstehen würdest.“ „Das wäre kein Problem. der in einer von Alices Visionen erschienen war. allein zu sein – . „Beziehst du dich auf die Tatsache. Wenn er noch mal fragt. machst du dir Sorgen um meinen Fahrstil. als diesen hässlichen Pullover. was sie scheinbar vor hatte. vermute ich. Das war nicht wirklich fair von mir. „Du hast mich noch nie in Sport gesehen. der Ort an den ich Bella mit hin nehmen wollte – eine kleine Lichtung wo niemand außer mir je hinging.“ Ah.“ Ihr Gehirn funktionierte auf jeden Fall verkehrtherum. erinnerte ich mich an dieses Gefühl. Ich könnte ihr mein wahres Ich zeigen. „Musst du unbedingt nach Seattle oder können wir auch was anderes machen?“ Unaufrichtig – ihr die Wahl überlassen ohne ihr die Möglichkeit einzuräumen den Tag ohne mich zu verbringen. „Aber ich muss dich um einen Gefallen bitten. „Aber du hast mir noch nicht gesagt…“ sagte ich schnell um sie davon abzuhalten mit mir über ihre Ungeschicklichkeit zu diskutieren. dass er noch mal fragen wird und wenn ich den Truck zu Hause lasse würde es das Thema unnötigerweise zur Sprache bringen.“ Ein eingeschränktes Ja. Aber ich hatte ihr letzte Nacht etwas versprochen… und mir gefiel die Idee diesen Versprechen zu halten – fast so sehr wie diese Idee mich ängstigte. hauptsächlich weil. Die Sonne würde am Samstag scheinen. als ich sie vor dem heran rutschenden Van gerettet hatte. schöner Ort an dem ich mich darauf verlassen konnte.“ sagte Bella. Sie schüttelte ihren Kopf als wenn sie enttäuscht wäre. Edward. würde ich vermutlich nicht lügen. Ich kannte den perfekten Ort um ein solches Risiko einzugehen. „Ich bin offen für Vorschläge. Sie war so warm und weich gewesen und hatte sich so leicht an meinen steinernen Körper angepasst… Ich riss mich von dieser Erinnerung los. dass du nicht über eine glatte. Und außerdem macht mir dein Fahrstil angst. Es war ein Ort den ich sehr gut kannte. dass ich es nicht sofort verstand.“ Ich verdrehte meine Augen. aber ich hätte gedacht. ebene Fläche laufen kannst ohne etwas zu finden worüber du stolpern kannst?“ „Offensichtlich. als ich Charlie erzählt habe. „Bei all den Dingen die dir an mir Angst einjagen könnten.“ Für den Bruchteil einer Sekunde war ich überwältigt von der Vorstellung sie beim Tanzen in meinen Armen zu halten – wo sie mit Sicherheit etwas Schöneres und Ansprechenderes tragen würde. Es kommt nur auf die Führung an. aber ich denke nicht. Plötzlich starrte ich auf einen hellen Kreis aus Sonnenlicht. Ich schüttelte empört meinen Kopf. Mit absoluter Klarheit erinnerte ich mich daran wie sich ihr Körper unter mir angefühlt hatte.

“ Sie presste ihre Lippen aufeinander. Sie verdienten meine Aufmerksamkeit nicht. wäre es mir dennoch lieber. „Und dann zeigst du mir was du meintest wegen der Sonne?“ Vielleicht. „Mit Charlie ist weniger meistens mehr. Ihre Vision war unmöglich. was dir in einer Stadt dieser Größe alles passieren könnte. „Ja. Die Dinge hatten sich geändert. Falsch.weit genug weg von jedem Pfad oder menschlichen Lebens. Ich würde so tun als ob ich nichts gehört und gesehen hätte. sah unmögliche Dinge. würde ihre Reaktion das genaue Gegenteil sein von dem was ich vermutete. Regenbogen tanzten auf ihrem Gesicht. Edward! Ich blendete sie verärgert aus. Also war ich mutig genug. Und jetzt war sie klar – Bella war mit mir dort. Trotzdem war ich nicht in der Lage den spielerischen Ton unserer Unterhaltung aufrechtzuerhalten. dachte Alice voller Entsetzen. Anspannung vielleicht aber Entsetzen? Was meinte sie mit derselbe Ort? Und dann sah ich es. Ich kämpfte gegen die Vision und versuchte sie noch weiter weg zu schieben um sie davon abzuhalten durch meinen Kopf zu flackern. „Wenn du nicht… mit mir allein sein möchtest. Bella sah mich neugierig an und wartete darauf.“ erkläre ich ihr langsam und bekämpfte die Angst und die Unsicherheit. Es ist derselbe Ort. Vollkommen unrecht. dass du den Tag mit mir verbringst?“ fragte ich mit einem düsteren Unterton in der Stimme. Hatte sie den kurzen Anflug von Widerwillen gesehen oder ging es zu schnell für sie? Ich konzentrierte mich auf sie und unsere Unterhaltung und verbannte Alice und ihre fehlerhaften. denn sie hatte mich dort vor nicht allzu langer zeit in einer anderen Vision gesehen – eine dieser flackernden unsteten Visionen die Alice mir an dem Morgen gezeigt hatte.“ Bella verstand sofort was ich meinte. Es war einfach nicht möglich dass das passieren würde. Ich fühle mich nicht wohl bei der Vorstellung. dass sogar mein Geist Ruhe und Frieden hatte. ihre Augen waren unergründlich. gebrechlich. wenn du nicht allein nach Seattle gehen würdest. Aber…“ Sie hatte noch nicht Ja gesagt. In dieser flackernden Vision war ich nicht allein gewesen. lügenden Visionen aus meinen Gedanken. dass ich ihrer Bitte nachgab. sie war beleidigt. Sie starrte mich an. Außerdem war es eine alte Vision. Ich liebe sie. Sie war irgendwie geblendet. „Wo gehen wir denn überhaupt hin?“ Alice hatte unrecht. Edward! Alice protestierte schrill. . wie schon so viele Male zuvor. Sie liebte Bella nicht so wie ich sie liebte. als ich Bella vor dem Van gerettet hatte. „Das Wetter wird schön sein. ihre Augen strahlten erwartungsvoll. „Also werde ich mich aus der Öffentlichkeit fern halten… und du kannst bei mir bleiben wenn du möchtest. „Willst du deinem Vater nicht erzählen. Alice erinnerte sich auch an diesen Ort. Nicht mal eine halbe Sekunde war vergangen. Alice hatte unrecht.“ sagte Bella voller Überzeugung. das nicht zu der Vision passte. Ich lächelte bei dieser Vorstellung und bemühte mich zu den schöneren Gedanken zurück zu kommen.

Ihre Augen erstarrten kurz und ihr Körper versteifte sich.“ sagte sie streng und verengte ihre Augen. „Lass uns über etwas anderes reden.“ „Warum um alles in der Welt sollte ich das tun?“ fragte sie und klang entsetzt. jede Sekunde veränderte sie während ich unberührt blieb. Ich erwiderte ihren Blick und hob eine Augenbraue. Würde sie das dazu veranlassen mich endlich ernst zu neben? Würde irgendetwas sie dazu veranlassen? Sie riss sich wieder zusammen.“ seufzte ich. vorsichtig zu sein. Ich warf ihr einen finsteren Blick zu. Warum hatte Alice mir dieses Wissen aufgezwungen? Bella schluckte laut und starrte mich lange an. dass keine Bärensaison ist. Die eigentliche Größe…“ „Aber scheinbar waren deine Tage noch nicht gezählt in Phoenix.“ sagte sie. Nein – weil ihre Instinkte verkehrtherum waren. dass das nur die Jagd mit Waffen betrifft. das ich war? „Worüber möchtest du denn reden?“ Sie blickte erst nach links und dann nach rechts als ob sie sich davon überzeugen wollte. aber das hätte mich nicht weniger kümmern können.“ Sie könnte für immer bleiben und es wäre nicht lange genug. dich zurück zu bringen. „Phoenix ist dreimal so groß wie Seattle – allein schon von der Bevölkerung her. dass uns niemand zuhörte. „Um mir einen Grund zu geben.“ schlug Bella vor. Es war bloß ein Spielzeug.“ . Ich sah sie wieder an und wunderte mich wie sie so Blind sein konnte gegenüber den Dingen auf die es wirklich ankam. Ich lächelte ironisch während ich beobachtete wie sie diese Information sacken ließ. Sie wollte anscheinend ein weiteres Mythenbehaftetes Thema ansprechen.“ zischte ich. „Wenn du richtig lesen würdest. Was sah sie? „Ich denke ich lasse es darauf ankommen. „Wenn das so ist. „Warum seid ihr letztes Wochenende zu den Goat Rocks gefahren… um zu jagen? Charlie sagte es wäre kein guter Platz zum campen.“ sagte sie. So sollte ich nicht denken. habe ich nichts dagegen mit dir allein zu sein. dann wandte sie ihren Blick wieder mir zu. „Bären?“ japste sie. Wir hatten kein Für Immer. Sollte sie doch den Wagen zerstören. „Du weißt. „dennoch könntest du es Charlie erzählen.“ sagte ich und unterbrach ihre Rechtfertigungen. wenn du bei mir wärst. Warum konnte sie nicht das Monster sehen. Neben ihr starrte Rosalie finster vor sich hin. So viel musste sie mir zugestehen – einen Zeugen der mich dazu zwang. Die vergehenden Sekunden zählten mehr als je zuvor.“ So blind. „Also wäre es mir lieber. wegen den Bären. Ugh! War es ein besonderer Kick für sie ihr Leben zu riskieren? Ein Adrenalinstoß den sie herbeisehnte? Ich schielte zu Alice die meinen Blick warnend erwiderte. wüsstest du. „Ich weiß. die Visionen die ich nicht gerade erfolgreich zu unterdrücken versuchte schwirrten durch meinen Kopf.

Sie kaute bedächtig und nahm einen Schluck Limonade. Ihre dunklen Augen waren nun groß und tief als sie mich ansah. aber wo bleibt da der Spaß?“ Sie hörte mir mit höflichem. als wenn ich ein Lehrer wär. als wäre das nichts Ungewöhnliches… „Natürlich müssen wir darauf achten. dass sie zurückschrecken würde. Ich konnte ein Lachen nicht unterdrücken als ich den Kopf schüttelte über ihre unlogische Ruhe.“ Sie warf einen Blick zu dem Tisch hinüber an dem die anderen saßen und schauderte. „Also. . Ihr Mund klappte auf. „Ah.“ antwortete ich schroff. „Puma.“ Erklärte ich ihr.“ sagte ich und fuhr mit meinem Vortrag fort. „Nur nicht solche. dass wir die Umwelt nicht schädigen indem wir unüberlegt jagen. aber sie war sehr ruhig und beobachtete mich. „Sag mir bitte. Ich rechnete damit. „Bist du auch wie ein Bär?“ fragte sie fast flüsternd.“ erklärte ich ihr und schenkte ihr ein sehr breites Lächeln. der einen Vortrag hielt. „Sie wachen dann gerade erst aus ihrem Winterschlaf auf und sind dann sehr leicht reizbar. als ob wir uns über ein Lieblingsrestaurant unterhalten würden. Wenn du jemals im Fernsehen gesehen hast.“ „Ich versuche es mir vorzustellen – aber ich kann es nicht. Na gut. eine zaghafte Frage diesmal. kein erschrockenes Japsen. Endlich.“ stimmte Bella zu und nickte feierlich. „Es gibt doch nichts schöneres als einen wütenden Grizzlybären. solltest du dir Emmett beim jagen vorstellen können. Wenn sie so tun wollte. interessiertem Gesichtsausdruck zu. „Anfang Frühling ist Emmetts Lieblings Bärensaison. denn ein Teil von mir wünschte sich sie würde so blind bleiben. „Hmm.“ murmelte sie lässig und nahm wieder ein bisschen Pizza. „Bären?“ sagte sie wieder. Bella war letztendlich doch immer überraschend. meine Stimme abgeklärt und nüchtern. „Wir konzentrieren uns auf Gebiete mit einer Überpopulation von Raubtieren – so weiträumig wie möglich.” sagte sie und die Falte zwischen ihren Augen tauchte wieder auf. „Wie jagt man denn einen Bären ohne Waffen?“ „Oh.“ sagte sie in neutralem Tonfall. Es musste zur Sprache gebracht werden.“ Siebzig Jahre später und er war immer noch nicht darüber hinweg gekommen diesen ersten Kampf verloren zu haben. was du wirklich denkst. Ihr Herzschlag war normal und gleichmäßig. „Was magst du am liebsten?“ Ich vermute ich hätte mit sowas in der Art rechnen müssen. Sie nahm einen weitern Bissen Pizza und senkte den Blick. wie sie sie in den Jagdgesetzen beschreiben. Und dann lachte ich über mich selbst.“ Wieder beobachtete ich wie sie diese Information schluckte.“ sagte sie und schaute wieder auf. wie ein Bär angreift. Ich musste lächeln. wir haben Waffen.“ murmelte sie. „Grizzlybären mag Emmett am liebsten. Sie verlor für einen kurzen Moment die Kontrolle über ihr Gesicht. aber das hatte ich nicht. Hier gibt es immer genug Rehe und Hirsche. „Oh natürlich.

“ Sie sah sich verwirrt um.“ sagte sie und ich konnte die Entschlossenheit in ihrem Gesicht sehen. „Vielleicht. Ich konnte es mir nur zu gut vorstellen wie es wäre Bella bei der Jagd bei mir zu haben… Ihre Augen blieben neugierig. dass sie angst bekommen würde. ungeduldig. nichts weiter. wollte etwas Raum zwischen uns bringen. „Werde ich das irgendwann mal sehen können?“ Ich brauchte keine Bilder von Alice um mir ausmalen zu können wie schrecklich das wäre – meine Vorstellungskraft war gut genug.“ schnappte ich und erhob mich. „Mehr wie ein Puma. Sie zuckte vor mir zurück. „Vielleicht sind unsere Vorlieben bezeichnend. . was mir helfen könnte sie am Leben zu lassen. Aber unsere Stunde war um. Sie stand schnell auf und warf ihre Tasche über die Schulter.“ erklärte ich ihr und versuchte wieder abgeklärt zu klingen. Sie würde mich darauf festnageln. dass wir beim Mittagessen saßen. das sagen jedenfalls die anderen.“ schnaubte ich. Ich lehnte mich ebenfalls zurück.“ Ihre Mundwinkel hoben sich ein wenig. „Dann also später. dass wir nicht irgendwo allein waren. als wenn sie vergessen hätte. „Zu beängstigend für mich?“ fragte sie mit gleichmäßiger Stimme. wenn ich mit ihr zusammen war.“ gab ich durch meine zusammengepressten Zähen zurück. Nichts könnte heilsamer für dich sein. Sie gab nicht auf und wartete auf ihre Antwort. Ich verstand dieses Gefühl nur zu gut. würde ich dich sofort mitnehmen. dass wir in der Schule waren – überrascht. Ich starrte sie düster an und wartete darauf. Das würde sie niemals sehen. „Später. Ihr Herz schlug immer noch doppelt so schnell. „Wenn es das wäre. Als ob sie sogar vergessen hätte.“ „Warum dann?“ verlangte sie ungehindert. „Auf keinen Fall. ihre Augen verwirrt und verängstigt. Ich hatte Angst. „Du könntest eine gesunde Portion Angst gut vertragen. „Wir kommen sonst zu spät.“ wiederholte sie. Und dann legte sie den Kopf zur Seite und die Neugierde stand ihr ins Gesicht geschrieben. oder? Sie würde nichts tun. Es war schwer den Rest der Welt wahrzunehmen.

von dem Angela nie etwas erfahren würde. also gab es doch etwas. auf alles was real und solide war. Würden meine doch auch so leicht zu regeln sein. wenn es keinen einleuchtenden Grund dafür gab. Es war seltsam tröstend zu wissen. auf alles. Ich war zufrieden mit meiner Lösung. Was für eine verschwendete Trauer. Ich würde Emmetts Hilfe benötigen – ihn dazu zu bringen war die einzige Schwierigkeit. war lächerlich im Vergleich zu meiner Situation. Es war eine nette Ablenkung von meinen eigenen Problemen. was Alices hinterlistige. so wie sie war. Denn Angelas Geschichte musste nicht tragisch sein. Alles was ich tun musste. dass sie nicht mit dem zusammen war. Wahrscheinlich nicht. Unglücklicherweise war es nichts dass einfach so in Geschenkpapier eingepackt werden konnte. Herzschmerz war überall. Ein Anflug von Seelenverwandtschaft.. Ich fühlte mich auf einmal seltsam wohl. auf das Mädchen neben mir. . wie ich auf Menschen wirkte.Komplikationen Bella und ich gingen schweigend zu Biologie. der eine tragische Liebesgeschichte durchlebte.. 12. mit meinem Geschenk für Angela. das Angela wollte. Ich streifte das Bewusstsein des Jungen neben ihr. Da ich wusste. Vielleicht gab es irgendwo da draußen auch eine Lösung für uns die sich meinem Blick entzog so wie Angelas offensichtliche Lösung für sie nicht zu sehen war. Jede Sekunde zählte. Sie war ein Mensch und er war ein Mensch und der Unterschied. sollte das nicht allzu schwer werden. das Drehbuch schrieb sich von selbst ohne dass ich groß etwas dazu beitragen musste. dem Objekt ihrer Begierde. dass ich nicht der einzige war. Die Menschliche Natur war so einfach zu manipulieren im Gegensatz zu der eines Vampirs. In der nächsten Sekunde war ich plötzlich verärgert. der in ihrem Kopf so unüberbrückbar schien. Hoffnungslos ergeben. war eine Andeutung machen… Der Plan schmiedete sich leicht. durchfuhr mich und ich war für diese Sekunde eins mit dem freundlichen Menschenmädchen. Ah. Ich überflog flüchtig ihre Gedanken und erwartete eine weitere Enttäuschung nur um von ihrem sehnsüchtigen Ton überrascht zu werden. Meine Laune hatte sich leicht verbessert als Bella und ich uns auf unsere Plätze setzten. Aber warum Zeit mit Hoffnungslosigkeit verschwenden? Ich hatte keine Zeit zum Verschwenden wenn es um Bella ging. Ich versuchte mich auf den Moment zu konzentrieren. was sie wollte. Vielleicht sollte ich etwas positiver denken. er stand nur vor dem gleichen Hindernis wie sie. und er schien nicht uninteressiert zu sein. den sie wollte. als ich Angelas hoffnungsloses Verlangen hörte. Warum sollte sie nicht haben können was sie wollte? Warum sollte diese eine Geschichte kein Happy End haben? Ich wollte ihr ein Geschenk machen… Also würde ich ihr geben. Es gab keinen Grund für ihr gebrochenes Herz. unbedeutende Visionen aus meinen Kopf vertreiben konnte. Wir gingen an Angela Weber vorbei die auf dem Gehweg mit einem Jungen aus ihrem Mathekurs sprach.

Keine Notizen. dass ihn nicht besonders interessierte – genetische Fehlfunktionen – indem er die nächsten drei Unterrichtsstunden eine Film zeigte. bewirkte lediglich dass ich ihr noch näher sein wollte. Keine Fehler. Ihr so nah zu sein. Nur um ihre Hand zu berühren. Drei freie Tage. In diesem Moment fühlte es sich so an wäre das die buchstäbliche Wahrheit. Stattdessen setzte ich mich so nah neben sie wie jeder normale Mensch es tun würde. Keine Fehler. Eine neue Art von Verlangen wuchs in mir und versuchte meine Selbstkontrolle auszuschalten. so nah beieinander… Meine Hand bewegte sich ohne mein Zutun auf sie zu. Es war eine seltsame Erfahrung. Die Anziehungskraft wurde stärker je näher ich kam. Ich hatte sowieso nicht vorgehabt meine Aufmerksamkeit auf irgendetwas anderes als Bella zu richten. wenn man bedachte. Ich war nicht zufrieden. ein weiteres Stück näher zu ihr rücken. Mr. Heute schob ich meinen Stuhl nicht von ihr weg um mir Platz zum atmen zu lassen. Die Menschen jubelten. unsichtbar für die anderen waren? Als wären wir allein in diesem Raum. Lorenzos Öl war kein besonders heiterer Film. dass meinen Augen die Dunkelheit nichts ausmachte. Ich hatte sie beschuldigt ein Magnet für Gefahren zu sein. nah genug. Banner das Licht. verschränkte die Arme vor der Brust und ballte die Hände zu Fäusten zusammen. aber der Raum war zu ruhig um mit einer geflüsterten Unterhaltung davon zu kommen. versteckt in diesem dunklen Raum. sowohl angenehm als auch nervenaufreibend. Ich hatte mir versprochen keine Fehler zu machen. Bella und ich. dass es noch nicht genug war. Also warum diese plötzliche Elektrizität in der Luft. So oder so war es mir egal. Es war mehr als ich gewöhnt war aber ich merkte schnell. dass die linke Seite meines Körpers in die Hitze ihrer Haut getaucht wurde. Ich war eine Gefahr und mit jedem Millimeter den ich mir erlaubte ihr näher zu kommen wurde ihre Anziehungskraft stärker. Banner betrat den Raum und schob einen alten Fernseher und einen Videorekorder vor sich her. in der Dunkelheit die für mich nicht dunkel war? Lag es daran. dass ich wusste dass ich der einzige war der klar sehen konnte? Dass wir beide. Es war seltsam was für einen großen Unterschied das machte. Wenn ich ihre Hand halten würde – würde ich nur noch mehr wollen – eine weitere unbedeutende Berührung. Bella kreuzte ebenfalls ihre Arme vor der Brust und ballte ihre Hände zu Fäusten wie meine. kein Klausurrelevantes Thema. nur wir beide. Jedes Detail des Raumes war klar zu sehen. Wäre das ein so schrecklicher Fehler? Wenn meine Haut sie störte. Ich konnte es fühlen. aber es war mir lieber als ihr gegenüber zu sitzen. Was denkst du? Ich sehnte mich danach ihr diese Frage zu stellen. sie in der Dunkelheit zu halten. musste sie ihre Hand nur zurückziehen… Ich riss meine Hand zurück. egal wie klein sie auch sein mögen. Er behandelte ein Thema. . Und dann lösche Mr. Ich konnte genau so gut sehen wie vorher. aber das störte die Freude im Klassenzimmer nicht im Geringsten. Näher als wir im Auto nebeneinander gesessen hatten.

Es war nicht besonders schwer wenn ich mich zusammen riss. „Das war interessant. Auch ich war nachdenklich. Der Film begann und erhellte die Dunkelheit ein kleinwenig. diese Position so lange beizubehalten. Bella schielte zu mir herüber und bemerkte meine steife Körperhaltung – genau wie die Ihre – und lächelte. Vernunft kämpfte gegen Verlangen. sagte aber nichts weiter. Ich konnte eine Seifenblase berühren ohne dass sie zerplatze. Für mich war es leichter – Reglosigkeit war ganz natürlich. Oder ich könnte meine Hand unter ihren Ellenbogen legen – ganz leicht nur – um sie zu stützen. kontrollierte Position bei wie ich mein. Eine leichte Berührung ihrer Haut würde sie nicht verletzen. Es musste unangenehm für sie gewesen sein. Ich hatte tausende kleiner Auseinandersetzungen mit mir selbst während die Minuten vergingen. Das war so neu. dass ich heute Morgen recht gehabt hatte und sie wollte dass ich sie berühre. nur um dieses Gefühl zu erforschen. Sie öffnete leicht ihre Lippen und ihre Augen strahlten warm und einladend.“ murmelte sie und verstand genau was ich meinte. was sie jetzt dachte. „Sollen wir?“ fragte ich. sie schnappte kurz nach Luft und sah dann schnell weg. Die Stunde verging – langsam aber immer noch nicht langsam genug. es half nichts. Ich lächelte zurück. Die elektrische Spannung summte zwischen unseren Körpern. Das wäre sicher nicht allzu schlimm… Keine Fehler. Ich könnte ihr meine Hand anbieten. Ich seufzte. Sie spürte dieses gefährliche Verlangen genauso sehr wie ich. Oder vielleicht sah ich auch nur. Bella seufzte. Sie war sehr still während wir zur Sporthalle gingen. streckte sich und bog ihre Finger durch. Gelegentlich blinzelte sie zu mir herüber und jedesmal durchfuhr mich schlagartig der summende Strom. Sie verzog das Gesicht und erhob sich ungeschickt. So lange ich mich unter Kontrolle hatte… . In dem grellen Licht wurde die Atmosphäre in dem Raum wieder normal. Mein Taktgefühl war besser entwickelt als das eines Menschen. ihre Hände ausgestreckt als hätte sie Angst jeden Moment zu fallen. Ich kannte ihre Gedanken nicht aber ich war mir plötzlich sicher. Das machte es noch schlimmer. dass sie tief in Gedanken war. Banner das Licht wieder ein. Schließlich schaltete Mr. ich hätte tagelang so mit ihr dasitzen können. Ich konnte den Druck meiner Berührung kontrollieren. Wie oft ich es mir auch wünschte. ein Zeichen dafür. argumentierte meine Egoistische Seite. Die Falte zwischen ihren Augen war ein Beweis.“ „Mmm. ich konnte mit einem dutzend Kristallgläser jonglieren ohne eins zu zerbrechen. zu wissen. während ich versuchte eine Berührung zu rechtfertigen. Sie bewegte sich die ganze Stunde keinen Millimeter und behielt ihre steife. Was würde ich dafür geben. was ich sehen wollte. Ich schmunzelte über ihren Erleichterten Gesichtsausdruck.

So sanft als wäre sie aus hauchdünnem Glas. Genieße den Moment. obwohl meine Hand danach verlangte ihr Gesicht zu streicheln. Ich atmete tief durch und versuchte meine Gedanken zu bändigen. Wie lang könnte ich meine Anwesenheit in ihrem Leben rechtfertigen? Wie viel Zeit hatte ich? Hätte ich eine weitere Chance wie diese. sah den Kampf in meinen eigenen wüten. Genug. sie wieder zu berühren? Und wenn ich sie einmal berührte.“ Er sieht besser aus. Bella war wie eine Seifenblase – zerbrechlich und kurzlebig. Mein Körper bewegte sich steif – widerwillig. Sie sprach nicht. Edward. wie diesen Moment. Ich ließ meinen Geist verweilen um zu beobachten wie sie sich hastig umdrehte. Nein. strichen meine Finger über die warme Haut die ihre Wangenknochen bedeckte. Ich sah mich selbst in dem Spiegel ihrer Augen. ich hatte sie nicht verletzt – aber sie zu berühren war dennoch ein Fehler gewesen. Glücklich. Wenn ich ihr das nächste Mal nahe war. würde ich mich davon abhalten können. mich von ihr abzuwenden und mich von ihr zu entfernen. mich davon abzuhalten ihr noch nähre zu kommen als ich bereits war. würde ich danach aufhören können? Keine Fehler mehr. Tausende von Möglichkeiten rasten auf einmal durch meinen Kopf – tausend unterschiedliche Möglichkeiten sie zu berühren. nahezu vor der Versuchung davonrannte. und behalte deine Hände bei dir. Seltsam. Emmett holte mich vor dem Englisch-Gebäude ein. „Hey. Ich streckte sie und ballte sie dann zu einer Faust zusammen. ich konnte ein Grinsen nicht unterdrücken. Edward. aber ich spürte immer noch ein schmerzlos Stechen. Genug. als wäre sie eine Seifenblase. Genug. Sie wurde noch wärmer unter meiner Berührung und ich konnte das Pulsieren ihres Blutes unter ihrer transparenten Haut spüren. Ich sah wie sich mein Gesicht änderte als meine bessere Hälfte den Kampf verlor. Meine Arme um ihre Taille legen. Meine Handfläche unter ihr Kinn legen. wenn ich weiterhin Fehler machen würde. Meine Fingerspitzen über die Konturen ihrer Lippen führen. sagte ich mir grimmig. Die Spange aus ihrem Haar ziehen und spüren wie es sich über meiner Hand ausbreitete. Das oder ich würde mich dazu zwingen müssen zu gehen… irgendwie. Meine Hand kribbelte. Er blickte finster drein und plötzlich raste mein Name in Verbindung mit unzähligen Flüchen durch seinen Kopf. wie Bella unaufmerksam an ihm vorbeieilte. Das war‘s. sie an meinen Körper heranziehen. wie diese Sekunde? Sie würde nicht für immer in meiner Reichweite sein… Bella drehte sich vor der Eingangstür zur Sporthallte zu mir um und ihrer Augen weiteten sich als sie den Ausdruck in meinem Gesicht sah. Es war schwer meine Hand zurück zu ziehen. befahl ich mir. Befristet. Es fühlte sich an als würde ich brennen – als hätte sich das Brennen meines Durstes auf meinen gesamten Körper ausgebreitet. Denn ich konnte es mir nicht erlauben in ihrer Nähe zu sein. ihre Augen ausdruckslos und ihre Wangen gerötet. aber besser. . Meine Hand hob sich ohne mein Zutun. Ich zwang mich. Ich fing Mike Newtons Gedanken auf – sie waren am lautesten – während er beobachtete.

das geb ich zu… na gut. das murmeln der gedämpften Unterhaltungen würde anhalten bis Mrs. Er starrte mich ausdruckslos an. selbst wenn ich sie lauter ausgesprochen hätte – erklärte ich ihm was ich vorhatte.“ Emmett schnaubte und zuckte dann mit den Schultern. Sie hatte keine Eile während sie die Tests der letzten Klasse begutachtete.“ Ich grinste ihn an und war noch begeisterter von meinem Plan. „Hey. fühlte ich mich glücklich. warum?“ „Komm schon. jetzt da er dabei war. „Warte eine Sekunde.“ Er schaute mich eine weitere Minute an bevor er nachgab. „Tut mir leid. Rosalie will dir die Zunge herausreißen. Goff um Aufmerksamkeit bat. „Aber. Leise – und in einer Geschwindigkeit die es einem Menschen unmöglich machte die Worte zu verstehen. Em. Ben saß bereits auf seinem Platz hinter mir und suchte seine Hausaufgaben zusammen um sie einzureichen. es ist etwas anderes. oder nicht? Nenn es ein Experiment – ein Experiment der menschlichen Natur. Rosalie war eine Nervensäge aber ich schuldete ihr etwas dafür. Du solltest in Zukunft besser deine Klappe halten. sah ich wie Ben Cheney den Spanischraum vor uns betrat. Ah – hier war meine Gelegenheit Angela Weber ihr Geschenk zu geben. „Naja. während wir den Klassenraum betraten. „Also. Emmett. dass sie Emmett ausgewählt hatte. niemand hatte einen besseren Bruder. Emmett und ich setzen uns und taten dasselbe. Angela? Sie reden über Angela? . „Ich werde dir helfen. Rose wird darüber hinweg kommen. okay. dass du es ausbaden musstest.“ sagte Emmett etwas lauter als nötig – wenn er nur mit mir sprechen würde. Als ich mich nach einer Ablenkung umsah. als ich. Ich seufzte. Ich hielt an und packte Emmett am Arm. Emmett brauchte nicht zu üben. Junge.“ Bei dem was Alice kommen sieht… Im Moment wollte ich nicht an Alices Visionen denken. „Hast du Angela Weber schon gefragt ob sie mit dir ausgeht?“ Das Geräusch von raschelndem Papier hinter mir hörte abrupt auf als Ben erstarrte und seine Aufmerksamkeit auf unsere Unterhaltung lenkte. Ich flüsterte ihm zu was er sagen sollte.“ Sah ich glücklich aus? Ich denke.“ Was ist los? „Ich weiß. Bist du sauer auf mich?“ „Ach was. dass ich es nicht verdiene. „Also?“ drängte ich. Im Klassenraum war es noch nicht still. dass in der Schule immer dasselbe passiert? Das hier ist doch mal was anderes. abgesehen von dem Chaos in meinem Kopf. seine Gedanken waren genauso leer wie sein Gesicht. „Wirst du mir helfen?“ Er brauchte eine Minute um zu antworten. Warum nicht?“ Wer bist du und was hast du mit meinem Bruder gemacht? „Bist du nicht derjenige der sich dauernd beschwert. Ich starrte geradeaus und presste meine Zähne aufeinander. aber würdest du mir trotzdem einen Gefallen tun?“ „Was denn für einen?“ fragte er neugierig. Es musste doch so kommen.

Aber so sollte es auch gehen.“ . „Bist du zu feige?“ Ich schnitt ihm eine Grimasse. „Oh. „Angela ist schüchtern.“ formte er so deutlich mit den Lippen. das gefällt mir nicht. Ich werde nicht versuchen sie vom Gegenteil zu überzeugen. dass sie an jemand anderem interessiert ist. Ich werd‘s ihm schon zeigen… Perfekt. ich glaube sie mag diesen Ben wirklich. Ich bin mir nicht sicher ob ich ihn kenne. was er mir gab. Gut. wenn ein Junge nicht den Mut aufbringt sie zu fragen ob sie mit ihm ausgehen möchte. ich hab gehört.“ sagte ich arrogant als ich mich wieder zu Emmett umdrehte. dass er in ihrer Nähe ist. aber versuchte das Beste aus dem zu machen. dass sie mit Yorkie zum Ball geht?“ fragte Emmett und schnaubte als er den Namen des Jungen aussprach den viele wegen seiner Ungeschicklichkeit verachteten. Nicht… sicher. Bens Kopf war wirr vor Schock. Er denkt. „Warum nicht?“ improvisierte Emmett. Wenn B – naja. „Hattest du nicht gesagt. Ich hatte auf Eifersucht spekuliert. dass der Mensch die Worte leicht ablesen konnte. „Keine Lust auf einen kleinen Konkurrenzkampf?“ Ich warf ihm einen finsteren Blick zu. Ich hätte nicht mit seiner Ritterlichkeit gerechnet. „Davon lasst du dich abhalten?“ fragte Emmett verächtlich und improvisierte wieder.“ murmelte ich zurück. er wäre etwas Besseres als ich. „Das war anscheinend sowas wie eine Gruppenentscheidung. „Wer?“ fragte Emmett und hielt sich wieder an das Drehbuch. Für eine Sekunde waren die schwarzen Augen hinter der Brille verängstigt.“ sagte ich und schüttelte langsam meinen Kopf um enttäuscht zu wirken. Er ist… nicht richtig für sie. Mich? Lieber als Edward Cullen? Aber warum sollte sie mich mögen? „Edward. Ich hatte sein Interesse geweckt. seinem Beschützerinstinkt. Nur die hochmütigen Cullens konnte es sich erlauben vorzugeben nicht jeden Schüler an dieser kleinen Schule zu kennen. Ich will nicht. Ich drehte mich um und warf einen kurzen Blick auf den Jungen hinter mir. „Hah. Er reckte sein Kinn und ein Anflug von Wut verdunkelte seine goldbraune Haut. angegriffen von meiner eindeutig herablassenden Bewertung. „Er sitzt direkt hinter dir. „Nein. „Mein Laborpartner sagte es wäre irgendein Typ namens Cheney.“ Die Reaktion in dem Stuhl hinter mir war elektrisch.“ murmelte Emmett etwas leiser und deutete mit den Augen auf den Jungen. Aber Angela nicht. „Weißt du. Es gibt auch noch andere Mädchen.“ Ich unterdrückte mein Lächeln.“ Edward Cullen wollte Angela um ein Date bitten? Aber… Nein. „Nein. würde sie es auch nie tun.“ Ich wollte dass Ben darüber Bescheid wusste. aber dann versteifte er sich und hob seine schmalen Schultern.

als er den Vorschlag machte. sich von sechs Inch Unterschied ihr Glück zerstören zu lassen. dachte Emmett. Dann kam Coach Clapp vorbei und wies Mike an. ich werde Abstand halten. „Vielleicht wird Angela irgendwann müde zu warten. wie Bella beim Mittagessen gesagt hatte. Immerhin. Ich zeigte Emmett ein Daumen-Hoch-Zeichen unter dem Tisch als Mrs. dass ich es geschafft hatte einer Liebesgeschichte zum Happy End zu verhelfen. Er schien klug zu sein und es ehrlich zu meinen. Vielleicht verdiente er sogar ein Mädchen wie Angela. Mikes Gedanken waren am leichtesten zu finden in dem Stimmengewirr in der Sporthalle. Mike spielte zuerst alleine. Mein Lächeln erstarb. dass Mike Newton zu ermorden keine Option war. Was macht es schon.“ Sie grinsten sich an und unzählige kleine Unfälle – alle irgendwie in Verbindung mit Bella – rasten durch Mikes Kopf. Mike – du weißt. Meine Schulden waren beglichen. „Genau. Ich lächelte zufrieden darüber. Oh oh. Mit einem Seufzen ließ ich mich dazu herab durch ihn zu hören. Vielleicht frag ich sie ob sie mit mir zum Abschlussball geht. Stille Mädchen. Ich war zuversichtlich.“ Nein. Ich kam gerade rechtzeitig um zu hören. wie er ihr anbot ihr Badminton- Partner zu sein. dass Ben sein Vorhaben in die Tat umsetzte und Angela ihr Geschenk von mir bekam.“ Dann kam ich wieder zu unserem Auftritt zurück. als wäre er eine Art Waffe. während Bella sich auf dem hinteren Teil des Spielfeldes herumdrückte und ihren Schläger so behutsam hielt. Vielleicht Bella Swan? Ich grinste ihn an. Mein Erfolg versetzte mich in gute Stimmung. dachte Mike als Bella seufzend näher kam und ihren Schläger in einem seltsamen Winkel hielt. meine Zähne schlugen aufeinander und ich musste mich daran erinnert. hatte ich sie noch nie beim Sport gesehen. dass er seine Aufmerksamkeit auf Bella richten würde. Jennifer Ford schlug den Federball direkt zu Bella mit einem selbstgefälligen Ton in ihren Gedanken. dann stört es mich auch nicht. „Danke.“ „Keine Sorge. Okay. Sie ist das netteste. Mädchen wie… hmm. Ich mochte diesen Ben. Mike sah wie Bella nach ihm schlug und .“ sagte Emmett wieder improvisierend. intelligenteste und schönste Mädchen an der ganzen Schule… und sie mag mich. Bella mitspielen zu lassen. „Du magst wohl schüchterne Mädchen. ich geb es zu – es hat irgendwie Spaß gemacht. dass du das nicht tun musst. das wirst du nicht. ging er in Gedanken noch andere Partnerschaftliche Aktivitäten mit ihr durch. Wie dumm die Menschen doch waren. dass sie so viel größer ist als ich? Wenn es ihr nichts ausmacht. Immerhin konnte ich mir sicher sein. Ich lächelte wieder als ich mich in meinem Stuhl zurücklehnte und mich darauf vorbereitet unterhalten zu werden. Goff die Klasse begrüßte. dachte Ben und setzte sich in seinem Stuhl auf. ich weiß nicht. Sein Geist war mir nur zu vertraut geworden in den letzten Wochen.

Bella auf mich anzusprechen. „Ich werde einfach hier hinten stehen bleiben. Immerhin spielte sie nicht weiter. Ich hoffte ehrlichgesagt. Bella knetete ihre Stirn. Man sollte sie den anderen nicht aufdrängen… Er drehte sich vorsätzlich um und ging weiter um eine anderes Spiel zu beobachte. Also ist es wahr.“ Diese Mädchen ist der schlimmste Fluch den ich je gesehen habe. „Das gefällt mir nicht. dachte Mike wieder und massierte seinen Arm. Bella griff nicht mehr in das Spiel mit ein. „Tut mir leid. Aber. dass es so war. verdammt. Er hatte sich entschieden. Ich raste durch den Test am Ende der Stunde und Mrs. eher mit Scham und Verdruss im Gesicht als Schmerzen. dass sie verletzt war. „Bist du okay?“ „Ja. Das gibt einen fette blauen Fleck. und du?“ fragte sie scheu und wurde rot. Mike. dass sie zusammen sind. Er traf das gespannte Netz und sprang zu ihr zurück. Sie hielt ihren Schläger vorsichtig hinter ihrem Rücken und ihre Augen waren geweitete vor Reue… Ich musste mein Lachen als Husten tarnen. . Ich achtete genau auf Mike während ich über das Schulgelände lief. das tut weh! Mike schwang seinen Arm im Kreis und stöhnte.“ schnappte sie. Wenn sie vorhatte weiterhin zu versuchen zu spielen. Au. Der Coach lachte.“ „Also. wenn ich sah. Au. „Du und Cullen. huh?“ Du und der Freak.“ Ich möchte ja nicht wie eine Heulsuse klingen. was?“ wunderte sie sich. Warum? Warum musste er ausgerechnet sie auswählen? Er schien das wahre Phänomen nicht zu bemerkten – das sie mich ausgewählt hatte.“ sagte Bella. Er griff ein und versuchte den Ball zu retten. „Erzähl ich dir später.ihren Schläger meterweit an ihrem Ziel vorbeischwang. Goff ließ mich früher gehen. Der Coach ignorierte sie und ließ Mike alleine spielen. Aber was könnte ich tun wenn ich da wäre? Außerdem schien es keine schwere Verletzung zu sein… Ich zögerte weiter zu zusehen. Es war schwer auf meinem Platz sitzen zu bleiben wo ich hingehörte. „Das geht dich nichts an. würde ich eine Ausrede erfinden müssen um sie aus dem Unterricht zu holen. Er drehte sich zu Bella um. so dass Bella wieder in ihre vorherige Beobachterposition zurückfallen konnte. Ich beobachtete die Flugbahn von Bellas Schläger alarmiert. Au. Was ist so lustig? Wollte Emmett wissen.“ „Das muss es auch nicht.“ Verteidigung. Newton. „Ich glaub ich werd’s überleben.“ murmelte ich. Mist. Jessica schwört. Vielleicht hatte Mike das meiste abbekommen. Wenn dir ein reicher Typ so viel bedeutet… Ich knirschte mit den Zähnen bei dieser herabsetzenden Annahme. „Also. traf ihre Stirn und schleuderte herum um Mikes Arm mit einem schallenden Klatschen zu treffen. Autsch.

Mir läuft ein kalter Schauer über den Rücken.“ Sie war eine schlechte Lügnerin. wenn sie wusste. Andere Leute würden sagen dumm. Mikes Gedanken wurden trotzig und er verschwand in der Umkleidekabine. Großartig. Mutig – das war ein Wort dafür. dass sie gar keine Angst empfinden konnte. Ich wünschte er würde sterben. keine Angst zu empfinden und auch dieser verdrehte Sinn für Humor waren nicht gut für sie. So wie er sie anstarrt. Warum sieht sie nicht was für eine Zirkusattraktion er ist? Wie sie alle. prustete sie los. entspannte sie ihre Schultern und ein Lächeln breitete sich über ihr Gesicht. Aber sobald ihr Blick meinen traf. dann wäre es vielleicht richtig bei ihr zu bleiben. Es war ein seltsam friedlicher Ausdruck. „Er sieht dich an. Sie sah Mike hinterher und dann wieder zu mir. Als sie durch die Tür der Turnhalle trat. „Hallo. aber wie konnte ich mir sicher sein? Oder vielleicht war mein Tagtraum über den albernen Engel in so fern wahr. wenn ich das sehe. . „Was?“ verlangte Bella? Ich richtete meine Augen wieder auf ihr Gesicht. Ich hasse ihn. ob Forks zu viel wusste… Weshalb sollte sie über die Vermutung lachen. „Wirklich?“ fragte ich – ich machte mir immer noch sorgen um ihren Kopf.“ flüsterte sie. Ich lehnte mich an die Mauer der Turnhalle und versuchte mich zu fassen. konnte ich es nicht lassen sie aufzuziehen – fügte ich hinzu. „Gut. Ich hoffe er fährt mit seinem glänzenden Auto direkt über eine Klippe. aber ich wusste wie schlau sie war. Das Glück. dass ich sie töten könnte. als ob… als ob du etwas zu Essen wärst. Wenn ich mich zusammenreißen konnte. dass die Hitze ihres Körpers wie eine Welle auf mich zu schwappte. Warum konnte er sie nicht einfach in Ruhe lassen? Er sollte sich an seinesgleichen halten – an die Freaks. plötzlich. hatte sie ihre Schultern angezogen und biss sich wieder auf die Unterlippe – an Anzeichen für Besorgnis. Wie konnte sie über Mikes Beobachtung lachen – er hatte so genau ins Schwarze getroffen. Sie kam ohne zu zögern auf mich zu und hielt erst an. dass es die absolute Wahrheit war? Was war daran lustig? Was stimmte nicht mit ihr? Hatte sie einen mörderischen Sinn für Humor? Das würde nicht zu meiner Vorstellung ihres Charakters passen. „Wie war Sport?“ Ihr Lächeln schwand. als sie so nah war. Jetzt lacht sie mich aus.“ sagte ich und dann – weil meine Laune plötzlich wieder so gut war. dass sie meine Konzentration störten. dass ich in dem Moment empfand war wieder mit nichts zu vergleichen.“ Ich zuckte zusammen und wartete auf ihre Antwort. War es diese seltsame Eigenheit die sie in ständige Gefahr brachte? Vielleicht würde sie mich für immer hier brauchen… Bei dem Gedanken hob sich meine Stimmung. dass ich mir Sorgen zu machen begann. mich sicher machen konnte. hatte sie Schmerzen? – aber Mike Newtons Gedanken waren so laut. „Hi. Egal was der Grund dafür war. Ihr Gesicht wurde knallrot und sie presste ihre Lippen zusammen als würde sie den Atem anhalten. Dann.

“ antwortete sie knapp. „Diese Sprache spreche ich nicht. Ich holte zu ihr auf und hoffte. auszuparken ohne irgendjemanden zu überfahren. „Würdest du mir verzeihen. als sie einstieg. „Du hast doch erwähnt. dass ich die Macht hatte. „In Ordnung.“ Ich wollte sie nicht anlügen und deshalb konnte ich dem auf keinen Fall zustimmen.“ erklärte ich. Bella zögerte eine Sekunde und tat es mir dann gleich. Meinem Blick eine halbe Sekunde lang zu begegnen reichte aus um sie vom Gegenteil zu überzeugen. Sie musste vergessen haben. „Bist du immer noch sauer?“ fragte ich sie. Vielleicht hätte ich es nicht ansprechen sollen. Ich konnte versuchen ihr entgegenzukommen. „Und wenn du mir versprichst. dreht sich um und stapfte wütend Richtung Parkplatz. „Definitiv. „Ein M3. Ihre Haut wurde dunkelrot – es war ihr peinlich.“ entschied sie. „Das hat mich neugierig gemacht. oder gehofft. Aber naja.“ murmelte ich. die scheinbar nicht aus dem Weg gehen wollten. „Was ist das für ein Wagen?“ wunderte sie sich. Sie hielt plötzlich an. Ich musste in paar Jungs tief in die Augen sehen.“ Sie runzelte die Stirn. Vielleicht konnte ich ihr etwas anderes anbieten. Ich wand mich durch das Gedränge wollüstiger Jungs zu meinem Auto. Normalerweise verzieh sie mir recht schnell. „Protzig. Ich frag mich.“ gab ich zu. Ich seufzte. Die Falte zwischen ihren Augen kam zum Vorschein.“ sagte sie einen Augenblick später. Sowas hab ich noch nie außerhalb eines Magazins gesehen… Nette Seitengitter … Ich wünschte ich hätte sechzigtausend Dollar herumliegen… Genau deshalb war es besser. denke ich. wie schnell das Ding fährt… Sie dir die SMG shift paddel (irgend so ein Autofachkram… keine Ahnung was das ist) an. „Wie wäre es. es nicht noch einmal zu tun. dass ich davon keinen Gebrauch gemacht hatte. wenn ich mich entschuldige?“ Sie dachte einen Moment darüber nach. dass ihr Ärger bald verschwand. „Hast du schon wieder zugehört?“ „Wie geht es deinem Kopf?“ „Du bist unglaublich!“ presste sie durch ihre Zähne. .“ „Es ist ein BMW. dass ich dich noch nie bei Sport gesehen habe. „Newton geht mir langsam auf die Nerven. „Vielleicht… wenn du es ernst meinst.“ Sie antwortete nicht. als sie darüber nachdachte. dass der Weg zu meinem Wagen von einer Traube männlicher Schüler versperrt war. Ihr Mund klappte auf und ihr Lächeln verschwand. wenn Rosalie ihren Wagen nur außerhalb der Stadt nutzte. sie ihre letzte verhängnisvolle Stunde über zu beobachten. als sie sah.“ Ich verdrehte meine Augen und konzentrierte mich dann darauf. wenn ich es ernst meine und dir erlaube am Samstag zu fahren?“ Ich zuckte innerlich zusammen bei dem Gedanken. ihre Augenbrauen eng zusammengezogen.

“ sagte sie.“ sagte sie.“ „Das wäre schlecht?“ Das Bild in meinem Kopf war zu viel – Bella. „Und ich werde Samstag früh pünktlich vor deiner Tür stehen. „Sehr.“ Und dann verschwand mein Lächeln gleichzeitig mit jedem Anflug von Humor. „Und du willst wirklich immer noch wissen. „Naja.“ .“ Ah. Ich nutzte meinen Überzeugendsten Tonfall.“ Ihr Herz schlug lauter als zuvor. Die Antwort würde schwer zu erklären sein ohne es zu demonstrieren und dafür war wir jetzt kaum die richtige Zeit. „Es lag nur an dem Gedanken daran. hätte ich wohl darüber gelacht. warum du mich nicht jagen sehen darfst?“ fragte ich. ohne sie wieder zu ängstigen. änderte aber dann doch ihre Meinung. und fragte mich ob ich es wohl richtig machte. „es hilft nicht wirklich bei der Sache mit Charlie. dass sie es verneinen würde. „Ähm. „Nein. „Ich vermute es ist später. ich hab mich eigentlich mehr über deine Reaktion gewundert. Wenn ich nicht so ängstlich gewesen wäre. scheinbar um wieder klar denken zu können. und der Rhythmus war abgehackt. „Dann tut es mir sehr leid. dass ich diese Straße in und auswendig kannte.“ Ich versuchte nicht zu lächeln.“ fügte ich hinzu um die Verabredung zu besiedeln. dass ich dich erschreckt habe. „Mach dir deswegen keine Sorgen. aber jetzt schien ein guter Zeitpunkt dafür zu sein. Nun zu meiner Entschuldigung… Ich hatte noch nie zuvor versucht Bella absichtlich zu blenden. „Hab ich dir Angst gemacht?“ fragte ich und war mir sicher. Genauso geblendet. außer Kontrolle… ich versuchte es aus meinem Kopf zu verbannen. Ich unterbrach sie. Natürlich hatte ich auch einige Schwierigkeiten meinen Blick von ihren Augen zu lösen. ohne Auto. Ich parkte vor ihrem Haus und war angespannt als ich überlegte wie ich es ihr erklären könnte… ohne meine monströse Natur zu sehr zu offenbaren. wie es wäre wenn du dabei wärst… wenn wir jagen. Sie blinzelte kurz und schüttelte ihren Kopf. Ihre Augen waren weit aufgerissen und sahen etwas verblüfft aus. dass ich dich verärgert habe. „Ich hatte nicht vorgehabt mein Auto mitzubringen. Ich schaute ihr tief in die Augen als ich vom Schulgelände herunter fuhr.“ Sie lehnte ihren Kopf zur Seite und sah einen Moment so aus. so verletzlich in der leeren Dunkelheit: ich selbst. wenn plötzlich ein Volvo ohne Erklärung in der Einfahrt steht. Ich werde da sein.“ stimmte ich widerwillig zu. Es sah so aus als hätte ich es richtig gemacht. Oder war das falsch? Meine Dunkelheit zu minimieren? Sie wartete mit demselben höflich interessierten Gesichtsausdruck den sie beim Mittagessen aufgesetzt hatte. sie ließ die eine schwierige Frage fallen um dann direkt zu einer anderen noch unangenehmeren zu kommen.…“ wollte sie fragen.“ „Wie . Gut. aber es gelang mir nicht. „Ist es schon später?“ fragte sie und erinnerte mich an unsere noch nicht beendete Unterhaltung in der Cafeteria. wie wenig sie mich immer noch kannte. als würde sie weiter nachfragen wollen. Ich lächelte halb. „Tut mir leid.

Fühlte ihn. dass. Ich würde sicher für sie sein. Als wäre ich wieder ein Mensch. genau wie in dem dunklen Biologieraum diesen Nachmittag. die Kontrolle. Die pochende Elektrizität fühlte sich an. Der pulsierende Strom zwischen uns erhob sich wieder und das Verlangen sie zu berühren war. Bellas Existenz war an tausend anfällige. Der flatternde Rhythmus ihres zerbrechlichen Herzens konnte von so vielen dummen Unfällen oder Krankheiten unterbrochen werden oder… von mir. Für eine Sekunde kämpfte ich verzweifelt um die Kraft. Mein Atem wurde schneller und plötzlich schien die Stille im Auto zu summen. sondern würde. „Weil…?“ Ich atmete tief durch und konzentrierte mich für einen Moment auf den brennenden Durst. Besonders von unserem Geruchssinn. Ich starrte auf die willkommenen Wolken ohne sie zu sehen. als ich begonnen hatte schneller zu atmen. Jeder von uns würde dafür durchs Feuer gehen. Das rhythmische Ausdehnen ihrer Lungenflügel. stärker als das Begehren meines Durstes. Sie erwiderte meinen Blick. ausgewogene chemische Prozesse gebunden die alle so einfach zum erliegen gebracht werden konnte. managte ihn. „Wir lassen uns weniger von unseren Köpfen leiten. um in ihren Augen lesen zu können. „Wenn wir jagen… geben wir uns ganz unseren Sinnen hin. wünschte mir ich könnte glauben. Keine Fehler mehr. kurzzeitig. Ihr Mund war leicht geschürzt vor Besorgnis vermutete ich. Bellas Gesicht war gefasst. Ich schloss meine Augen bei dem Versuch die Verbindung zwischen uns zu unterbrechen. ihre Augen blickten ernst. der Strom von Sauerstoff bedeutete Leben oder Tod für sie. Mein Körper sang mit. dass es wahr wäre.“ erklärte ich ihr und überdacht jedes Wort bevor ich es aussprach. dass meine Entschlossenheit irgendeinen Unterschied machen würde. meinen Mund auf ihre Haut legen zu können… Sie atmete hastig ein und erst da merkte ich. wenn ich beim Jagen auf ihren Geruch stieß. . Ich würde mich nicht mehr kontrollieren müssen – ich wollte so sehr. Für so viele Tage oder Jahrhunderte brennen wie nötig. Wenn du irgendwo in der Nähe wärst. als hätte ich wieder einen Puls. Nach einer Weile wurden ihre Augen größer und ihre Pupillen weiteten sich obwohl sich das Licht nicht geändert hatte. dass irgendeiner aus meiner Familie zögern würde. sie ganz aufgehört hatte. Aber besorgt um was? Ihre eigene Sicherheit? Oder meine Qual? Ich starrte sie weiter an und versuchte ihren vieldeutigen Ausdruck zu interpretieren. wenn ich so die Kontrolle über mich verliere…“ Ich schüttelte gequält meinen Kopf bei der Vorstellung was dann mit Sicherheit passieren würde – nicht könnte. Ich glaube nicht. bewies meine Gewalt über ihn. wenn er oder sie eine Chance geboten bekäme zurückzukehren – wenn er oder sie die Untersterblichkeit gegen Sterblichkeit würde eintauschen können. Mehr als alles andere auf der Welt wollte ich die Hitze ihrer Lippen auf meinen spüren. Ich lauschte auf ihren Herzschlag und drehte mich dann ruhelos zu ihr um.

Ich trat aufs Gas und seufzte als sie hinter mir verschwand. ließ dann das Fenster herunter und lehnte mich herüber um noch einmal mit ihr zu sprechen – es war sicherer. wenn wir an einem sichereren Ort waren. würde ich meine Antworten bekommen. Nicht meine Familie. . mich zu behaupten wenn wir jemals im Begriff sein würden irgendeinen Frieden zu finden. Meine eigene Neugierde war vollkommen unbefriedigt. zu gehen. als Ausrede um an ihrer Seite zu sein… Keine Fehler mehr. dass ich sie bald wiedersehen würde. Sie drehte sich um. umringt von Zeugen. stieg aus dem Wagen aus und schlug die Tür hinter sich zu. von da wo ich sie vorher berührt hatte.“ Sie gehorchte sofort ohne Kommentar. Wir würden alles dafür geben. Ich grinste bei dem Gedanken und dann wendete ich den Wagen.“ Sie runzelte die Stirn. da sie keine Anstalten machte. ich denke du solltest jetzt reingehen. Das war nicht fair. Es gab sogar Menschen die danach strebten. aber nie bleiben. Ich lächelte bei dem Gedanken. Eher als sie mich wiedersehen würde. jetzt wo die Hitze ihres Körpers außerhalb des Wagens war. „Bella. Immer noch neugierig.“ Morgen. Bella?“ „Ja?“ „Morgen bin ich an der Reihe. Die Elektrizität war noch nicht verschwunden und ich musste mich konzentrieren um meine Hände am Lenkrad zu halten. aber ohne Schmerzen. „Oh. Meine rechte Hand begann wieder zu stechen. die ihnen das dunkelste aller Geschenke machen konnten… Wir nicht. als wäre eine Lösung in dem Glas versteckt. ihre Fragen zu beantworten hatte nur meine Geheimnisse aufgedeckt – ich hatte wenig von ihr bekommen außer meinen eigenen Vermutungen. Menschen zu sein. Sogar wenn sie nicht im Auto war. Es schien als würde ich ständig zu Bella hinrennen und dann wieder vor ihr wegrennen. die an dunklen Orten nach denen suchten. Ich starte auf die mikroskopisch kleinen Gruben und Risse in der Windschutzscheibe. Die meisten unserer Art preisten die Unsterblichkeit über alles andere. neugierig was ich wollte. obwohl sie mir heute so viele Fragen gestellt hatte. Aber keiner von uns hatte sich je so verzweifelt danach gesehnt wie ich in diesem Moment. Ich wollte ebenfalls aussteigen um sie zur Tür zu begleiten. „An der Reihe womit?“ „Fragen zu stellen. hallte der elektrische Schwung in der Luft wieder. Fühlte sie das Katastrophenpotential genauso deutlich wie ich? Schmerzte es sie genauso mich zu verlassen wie es mich schmerzte sie gehen zu lassen? Der einzige Trost war. Ich würde einen Weg finden müssen.