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Scheidungskonvention

zwischen
Frau, geb., von, Adresse
und
Herrn , geb., von, Adresse

1. Scheidungsantrag
Herr und Frau xy beantragen dem Regionalgericht gemeinsam die Scheidung ihrer am vor dem
Zivilstandsamt xy geschlossenen Ehe.

2. Elterliche Sorge
Herr und Frau beantragen, die elterliche Sorge über ihre Kinder
- , geb.
- , geb.
- , geb.
sei weiterhin bei beiden Elternteilen zu belassen.
Die Obhut über die Kinder sei zuzuteilen; bei ihr / bei ihm haben die Kinder auch ihren Wohnsitz.

3. Betreuung
Über die Betreuung der Kinder einigen sich die Eltern grundsätzlich in direkter Absprache. Die
Interessen der Kinder sind angemessen zu berücksichtigen. Kommt keine Einigung zustande, gilt
folgende Regelung:
Der Vater und die Kinder haben das Recht, jedes erste und dritte Wochenende eines Monats von
Freitag, 18.00 Uhr, bis Sonntag, 19.00 Uhr, gemeinsam zu verbringen.
Zudem haben der Vater und die Kinder das Recht, drei Wochen Ferien pro Jahr miteinander zu
verbringen. Der Zeitpunkt der Ferien ist 3 Monate im Voraus anzukündigen. In die Ferien fallende
Besuchswochenenden können nicht nachgeholt werden.

4. Erziehungsgutschriften AHV
Die Ehegatten vereinbaren im Sinn von Art. 52fbis AHVV, dass die Erziehungsgutschriften vollumfänglich
der Mutter angerechnet werden sollen.

5. Berechnungsgrundlagen
Die nachfolgenden Berechnungen beruhen auf folgenden Grundlagen:
Einkommen
(netto, inkl. Anteil 13 Monatslohn, exkl. Kinderzulagen)
Frau xy bei einem Beschäftigungsgrad von % CHF
Herr xy bei einem Beschäftigungsgrad von % CHF

Bedarf
Frau xy CHF
Herr xy CHF
Kind 1
Barbedarf CHF
Betreuungsunterhalt CHF
Gebührender Unterhalt CHF
Kind 2
Barbedarf CHF
Betreuungsunterhalt CHF
Gebührender Unterhalt CHF
Kind 3
Barbedarf CHF
Betreuungsunterhalt CHF
Gebührender Unterhalt CHF

6. Kinderunterhalt
Herr xy verpflichtet sich, ab Rechtskraft des Scheidungsurteils für das Kind yz und einen Barunterhalt
sowie einen Betreuungsunterhalt von je CHF (plus Kinderzulage) pro Monat zu bezahlen. Der
Unterhaltsbeitrag ist monatlich im Voraus zu leisten.
Grundsätzlich dauert die Unterhaltspflicht bis zur wirtschaftlichen Selbständigkeit jedes Kindes resp. bis
zur Volljährigkeit. Herr xy verpflichtet sich, den Unterhaltsbeitrag von CHF über die Volljährigkeit
hinaus zu erbringen, bis da Kind 1 und eine Erstausbildung abgeschlossen haben.
Diese Unterhaltsbeiträge können veränderten Verhältnissen angepasst werden, wenn sich die
Einkommens-, Vermögens- oder Betreuungsverhältnisse oder der gebührende Bedarf erheblich
verändern.
Es wird festgestellt, dass sich der Fehlbetrag pro Kind und Monat auf CHF beläuft.

7. Güterrecht
Jeder Ehegatte behält die sich in seinem Besitz befindlichen Gegenstände und die auf seinen Namen
lautenden Vermögenswerte und trägt die auf seinen Namen lautenden Schulden.
Damit erklären sich Herr und Frau xy als güterrechtlich vollständig auseinandergesetzt.

8. Vorsorgeausgleich
Die während der Ehe erworbenen Austrittsleistungen beider Ehegatten (Art. 122 ZGB und Art. 22 FZG)
werden hälftig geteilt. Die Ehegatten ersuchen den Gerichtspräsidenten / die Gerichtspräsidentin, die
Pensionskasse anzuweisen, vom Konto von Herrn / Frau xy den Betrag von CHF auf ein von
Frau / Herr xy noch zu bezeichnendes Vorsorgekonto zu übertragen.
(Kein Ausgleich)
Die Ehegatten stellen fest, dass ihre Alters- und Invalidenvorsorge auch ohne die Teilung der Guthaben
der beruflichen Vorsorge gewährleistet werden kann. Sie verzichten deshalb gemäss Art. 123 Abs. 1
ZGB auf eine Teilung.

9. Nachehelicher Unterhalt
Herr xy verpflichtet sich weiter, Frau xy für die Dauer von Jahren ab Rechtskraft des
Scheidungsurteils einen Unterhaltsbeitrag von CHF pro Monat zu leisten. Der Unterhaltsbeitrag ist
monatlich im Voraus zu bezahlen.

Staffelung
Herr xy verpflichtet sich gestützt auf Art. 125 ZGB, Frau xy einen monatlich zum Voraus zahlbaren
Unterhaltsbeitrag in folgender Höhe zu leisten:
ab Rechtskraft des Ehescheidungsurteils bis und mit MONAT/JAHR CHF
anschliessend bis und mit MONAT/JAHR CHF
anschliessend bis und mit MONAT/JAHR CHF

Keine Leistungspflicht
Herr und Frau xy stellen fest, dass zwischen ihnen keine Unterhaltspflichten nach Art. 125 ZGB
bestehen.

Erhöhungsvorbehalt
Es wird festgestellt, dass mit dem vereinbarten Unterhaltsbeitrag der gebührende Unterhalt von Frau
xy nicht gedeckt ist. Eine nachträgliche Erhöhung gemäss Art. 129 Abs. 3 ZGB bleibt deshalb
vorbehalten. Die Unterdeckung beträgt CHF pro Monat. Der Betrag der Unterdeckung ergibt sich
aus dem dieser Vereinbarung beigefügten Berechnungsblatt.

Unterdeckung
Es wird festgestellt, dass damit eine Unterdeckung von Frau xy von CHF pro Monat besteht. Eine
Nachforderung gemäss Art. 129 Abs. 3 ZGB bleibt vorbehalten.

Abänderungsausschluss
Solange und soweit das gesamte monatliche Nettoeinkommen inkl. Anteil 13. Monatslohn exkl. allfällige
Kinderzulagen von Frau xy die Höhe von CHF nicht übersteigt, verzichtet Herr xy im Voraus auf ein
allfälliges Recht, die Herabsetzung oder Aufhebung gestützt auf die Verbesserung der finanziellen
Verhältnisse von Frau xy zu verlangen (Art. 127 ZGB).

Abänderungsvorbehalt
Diese Unterhaltsbeiträge können veränderten Verhältnissen angepasst und namentlich auf den
gebührenden Unterhalt erhöht werden, wenn sich die Einkommens-, Vermögens- oder
Betreuungsverhältnisse erheblich verändern.

10. Teuerungsausgleich
Die Unterhaltsleistungen gemäss Ziff. 5 und 8 werden indexiert. Sie sind jeweils auf den 1. Januar an
den Index des vorangegangenen Monats November (www.bfs.admin.ch oder Tel. 0900 55 66 55)
anzupassen, nach dieser Formel:

ursprünglicher Unterhaltsbeitrag x neuer Index


Neuer Unterhaltsbeitrag = ----------------------------------------------------------------------------------
ursprünglicher Index (.................Punkte, Dezember 2015 = 100)

Die Unterhaltsleistungen werden zum ersten Mal per angepasst. Wenn Herr xy keinen
Teuerungsausgleich erhält (auch nicht durch eine Reallohnerhöhung), so erhöhen sich die
Unterhaltsleistungen nur im Verhältnis zur Einkommenssteigerung. Dafür ist Herr xy beweispflichtig.

11. Gerichts- und Anwaltskosten


Herr und Frau xy vereinbaren, die Gerichtskosten je zur Hälfte zu bezahlen. Ihre Anwaltskosten tragen
Herr und Frau xy je selber. Beides gilt unter Vorbehalt des Rechts zur unentgeltlichen Rechtspflege.

, ............................. , .............................

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Xy xy