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Wissenschaftliches Arbeiten

Lernen gleicht nicht so sehr dem


Füllen eines leeren Gefäßes,
es gleicht eher dem Entzünden
einer Fackel
Aristophanes

Referent: Prof. Dr.-Ing. habil. Eberhard Kallenbach


Werner-von-Siemens-Str. 12
98693 Ilmenau
Tel. 49 3677 46 27 12
FAX 49 3677 46 27 11
E-Mail: eberhard.kallenbach@stz.mtr.de
www.stz-mtr.de
Inhaltsverzeichnis

1. Wissenschaft – Gegenstand und Bedeutung in der


modernen Gesellschaft 4
2. Wissenschaftliches Arbeiten 14
2.1. Methoden 15
2.2. Ziele 17
2.3. Anforderungen 18
3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens 20
3.1. Themenwahl 21
3.2. Zeitplanung 22
3.3. Informationsbeschaffung 26
3.4. Informationsaufnahme, Informationsverdichtung 35
3.5. Informationsvermittlung 36
3.6. Arbeiten in Gruppen 48
4. Beispiele Diskussion eines vorgegebenen Beispiels
Diskussion von Beispielen aus dem Zuhörerkreis
5. Literaturübersicht 51

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Wissenschaftliches Arbeiten

Ziele des Seminars

 Verständnis für den Beitrag der Wissenschaft für die Entwicklung


der modernen Industriegesellschaft
 Aufzeigen der Besonderheiten der wissenschaftlichen Arbeitsmethoden
 Einführung in das Erlernen und die Anwendung der notwendigen Fertigkeiten des wissenschaftlichen
Arbeitens
 Darstellung und Diskussion der Arbeitsschritte bei wissenschaftlichen
Arbeiten
 Formale Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten
 Einführung in das Projektmanagement wissenschaftliche Arbeiten

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1. Wissenschaft – Gegenstand und Bedeutung in der modernen Gesellschaft

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1. Wissenschaft - Gegenstand und Bedeutung in der modernen Gesellschaft

1.1. Definitionen, Begriffe (1)


 Einteilung der Wissenschaft ist gebräuchlich nach dem Gegenstand in Naturwissenschaften,
Geisteswissenschaften, Technikwissenschaften usw.
 Starke Differenzierung der Technikwissenschaften [7]
Grundlagenforschung
Grundlagenforschung Angewandte Forschung Industrieforschung

Naturwissenschaften Sozialwissenschaften
Technik-
wissenschaften
Wirtschaftswissenschaften Geisteswissenschaften

Aufgabenstellungen

Grundlagen- Praxis- System-


Prozess- Struktur- Verbund- Wissenschafts-
orientierte orientierte orientierte
orientierte orientierte orientierte orientierte
Wissens- Methoden- Gliederung der
Optimierung Kooperationen Kooperatinen Begründung
gewinnung entwicklung Disziplinen

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1. Wissenschaft – Gegenstand und Bedeutung in der modernen Gesellschaft

1.1. Definitionen, Begriffe (2)

 Definition: Wissenschaft ist ein System des durch Anschauung, Forschung, Lehre
und Literatur entstandenen, begründeten, geordneten und für gesichert
erachteten Wissens einer Zeit [6].

 Dazu gehören auch die für den Wissenserwerb typischen methodisch- systematischen
Forschungs- und Erkenntnisarbeiten sowie ihre organisatorischen Rahmen.

 Wissenschaft wurde erstmals in der klassisch-griechischen Philosophie von Sokrates, Platon und
Aristoteles im Sinne von rationell begründeten Wissen begriffen.

 Ab dem 19. Jahrhundert hat sich ein an methodischen Normen und an der Beherrschung
empirischer Daten orientiertes Wissenschaftsverständnis herausgebildet.

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1. Wissenschaft - Gegenstand und Bedeutung in der modernen Gesellschaft

1.2. Wissenschaft und Innovation (1)

 Im 2. Drittel des 20. Jahrhunderts haben auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse besonders
im Kommunikations- und Produktionsbereich gewaltige und sozial folgenreiche technische
Umbrüche stattgefunden verursacht durch die massenhafte Anwendung von Computern zur
Steuerung und Regelung von Geräten, Anlagen und Produktionseinrichtungen.

 Heute ist ohne Innovation eine nachhaltige Entwicklung der modernen Wirtschaft und
Gesellschaft nicht denkbar.

 Innovation: Realisierung einer neuartigen, fortschrittlichen Lösung für ein bestimmtes Problem
und der Nutzung bei der Entwicklung neuer Produkte oder die Anwendung eines neuen
technologischen Verfahrens.

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1. Wissenschaft - Gegenstand und Bedeutung in der modernen Gesellschaft

1. 2. Wissenschaft und Innovation (2)

Modell für das Innovationsgeschehen [7]


Gesellschaftliches Klima
Veränderungsbereitschaft
Chancennutzung
Vertrauen in Fachleute und Zukunft

Innovation
Wissenschaft Wissen Wissen und Markt
und Innovation
Forschung, Lehre Nachhaltiges Entrepreneure
Bildung, Wachstum Unternehmer,
Kreativität durch Innovation Käufer
und Enabler Geld
Geld Wirtschaftlichkeit
und Umsetzung

Staatliche Rahmenbedingungen
Freiräume, Regulierungsdichte
Wettbewerb
Eigenverantwortung

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1. Wissenschaft - Gegenstand und Bedeutung in der modernen Gesellschaft

1.2. Wissenschaft und Innovation (3)

 Technologische Innovationsfähigkeit

 Die Technik des Menschen ist ein Produkt seiner Innovationsfähigkeit


 Der Fortschritt der Innovationsfähigkeit beruht auf dem wissenschaftlichen Forschritt, auf
Erfindertätigkeit , im praktischen Gestalten und auf innovativen Handlungsvermögen.
 Die Innovationsfähigkeit wird von der Zweckrationalität zur Schaffung von Neuem durch
personelle, ökonomische und politische Wirkfaktoren bestimmt.
 Innovationsforschung dient der Darstellung und Erforschung von Entstehung, Durchsetzung
und Verbreitung neuer Technik sowie dem Phänomen der Innovation.

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1. Wissenschaft - Gegenstand und Bedeutung in der modernen Gesellschaft

1.2. Wissenschaft und Innovation (4)


 Innovationen führen zur Herausbildung neuer Technologiefelder
Systematisierung neuer Technologiefelder [7]

Forschung, Entwicklung, Innovation Gesellschaft, Politik, Medien Markt, Gebrauch, Umwelt

Neue Technologiefelder

Material- Informations- Energie-


technologien technologien technologien

•. Metalltechnik Präzisions- • Steuerungstechnik • Elektrotechnik


Struktur- Prozess-
• Kunststofftechnik technologien • Regelungstechnik technologien • Wärmetechnik technologien
• Keramiktechnik • Kommunikations- • Wassertechnik
• Makrotechnik • Elementartechnik • Gerätetechnik
• Verbundtechnik Technik • Bodentechnik
• Minitechnik • Verbundtechnik • Maschinen-
• Biotechnik • Wissenstechnik
• Mikrotechnik • Zellentechnik technik
• Bildungstechnik
• Nanotechnik • Systemtechnik • Anlagentechnik
• Netztechnik • Werktechnik
• Großtechnik

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1. Wissenschaft - Gegenstand und Bedeutung in der modernen Gesellschaft

1.2. Wissenschaft und Innovation (5)

Zusätzliche Fähigkeiten für Innovationen [7]


Gesellschaftiche Kompetenz Persönliche Eigenschaften

Integration sozialer, politischer Leistungsbereitschaft


ökonomischer, ökologischer Selbständigkeit
und ethnischer Dimensionen Glaubwürdigkeit
bei Entwicklung und Anwendung Selbstkritik und
der Technik Fachkompetenz Verantwortung

Methodenkompetenz
Unternehmerischer Geist
Verständnis für wirtschaftliche Zusammen-
Fähigkeit systemischen hänge
und vernetzten Denkens
und Handelns
Beherrschung der
Komplexität Sprach- und Kulturkompetenz

Mobilität und Flexibilität

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1. Wissenschaft - Gegenstand und Bedeutung in der modernen Gesellschaft
1.3. Produktivität des Innovationsprozesses

 Wachstum verlangt Durchsetzung der Marktführerschaft


 Marktführerschaft erfordert Steigerung der Effektivität des Innovationsprozesses
 Aktivierung des Kreativitätspotentials mit dem Ziel einer permanenten Innovationsdynamik

Voraussetzungen:
Wissen
Ideen
Kundennähe
Schnelligkeit
Innovationsfreundliche Kultur
Innovationsfähigkeit von Mitarbeitern
Vernunft und Vertrauensbildung
Management des Innovationsprozesses

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1.3. Produktivität des Innovationsprozesses
Ertrag

Nebenprodukt
Technologischer Ökonomischer
Ertrag Ertrag

Energie
Material Innovative Hauptprodukt
Information Produktivität

Personeller Investiver
Aufwand Aufwand
Störprodukt

Aufwand

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2. Wissenschaftliches Arbeiten

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2. Wissenschaftliches Arbeiten

2.1. Methoden (1)

 Ein wissenschaftlich arbeitender Mensch überprüft seine eigenen Gedanken systematisch auf
ihre Geltung.

 Er macht sich auch die Gedanken und Erfahrung anderer zu eigen und versucht den anderen
seine Gedanken zu übereignen und einen Beitrag zur Bildung der Gesellschaft zu leisten.

 Wissenschaft ist ein Gemeinschaftswerk, aber sie ist nichts ohne individuelle Beiträge.

 Wissenschaftliche Arbeit hat immer zwei Dimensionen: eine individuelle und eine soziale

 Die soziale Dimension erweist sich darin, wieweit sie im sozialen Austausch Bestand hat.

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2. Wissenschaftliches Arbeiten

2.1. Methoden (2)

 Wissenschaftlich arbeiten bedeutet, ein Thema unter einer definierten Fragestellung mit
geeigneten Methoden theoriegeleitet zu bearbeiten.
 Dazu muss man in der Lage sein
 Auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und des Standes der wissenschaftlichen
Diskussion im Fachgebiet
 In Auseinandersetzung mit den wissenschaftlichen Auffassungen anderer sich eigene
Gedanken zu machen und
 Diese in einer für andere verständlichen Form darzustellen [1].
Achtung: nicht jeder eigene Gedanke ist ein potentieller Bestandteil der Wissenschaft.
Der Gedanke muss über das „Innenleben“ des Individiums
hinausgehen. Er muss auf seinen Realitätsgehalt geprüft und der
Diskussion ausgesetzt werden.

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2. Wissenschaftliches Arbeiten

2.2. Ziele

 Wissenschaftliches Arbeiten dient drei gleichberechtigten Zielen

4. Beschäftigung mit einem wissenschaftlichen Thema

6. Erlernen bzw. Anwendung der notwendigen Fertigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens

3. Erarbeiten neuen Wissens (Innovationen) und dessen Umsetzung

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2. Wissenschaftliches Arbeiten

2.3. Anforderungen – Erstellung einer schriftlichen wissenschaftlichen


Arbeit (1)
 Erarbeitung schriftlicher wissenschaftlicher Arbeiten ist wichtigster Teil zur
Wissensgenerierung

 Arten schriftlicher wissenschaftlicher Arbeiten


- Seminararbeit ist Einstiegsrunde – Grundlage für Seminar
- Thesenpapier
- Protokoll und Bericht (Forschungs-, Patent-, Recherchebericht)
- Diplom- bzw. Magisterarbeit – Abschlussarbeiten im Studium an Hochschulen – erster
akademischer Grad (Prüfungsordnung)
- Doktorarbeiten (Bearbeitungszeit 3 – 5 Jahre)
- Habilitationen (Bearbeitungszeit 3 – 10 Jahre)
- Veröffentlichungen für Zeitschriften, Tagungen usw.

Jede Arbeitsform hat spezielle Anforderungen!

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2. Wissenschaftliches Arbeiten

2.3. Anforderungen – Erstellung einer schriftlichen wissenschaftlichen


Arbeit (2)

 Nachweis der im Studium erworbenen Fachkenntnisse und der Fähigkeiten


 Fähigkeit zum systematischen und methodischen Bearbeiten eines begrenzten Themas
 Nachweis der Selbständigkeit bei der Lösung der Aufgabe
 Stringente Beschreibung der Problemstellung mit Thesen
 Beitrag zur Problemlösung auf Basis des Standes der Technik
 Qualität der Ergebnisse – Neuartigkeit, Neuigkeitsgrad, Güte
 Fähigkeit zur logischen und prägnanten Argumentation
 Formal korrekte Präsentation

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftliches Arbeitens

3.1. Themenwahl

 Möglichst ein Thema wählen, das wirklich interessiert.


(persönliche Chance, Freude bei Bearbeitung, Überwindung von Durststrecken)
 Es sollte sich um ein Thema handeln, das in gleicher Form noch nicht bearbeitet wurde.
 Zum Thema sollte eine angemessene Fachliteratur existieren.
 Die zu schreibende Arbeit sollte auch nützlich sein zum anvisierten Karriereziel (Aspekt der
Verwertung)

Bedenken Sie, dass es sich bei der Themenwahl um eine strategische Entscheidung handelt.

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.2. Zeitplanung (1)


 Rechtzeitige und gründliche Projektplanung ist entscheidend für Erfolg
 Projektplanung ist umso wichtiger, je länger die Bearbeitungszeit, je größer der
Schwierigkeitsgrad und die Komplexität sind.
 Projektplan und Zeitplan regen zum konzentrierten Arbeiten an
 Arbeitsprozesse die am Ende der Bearbeitung liegen wie z. B.
- Formulierung der Ergebnisse
- Manuskripterstellung
- Korrekturlesen
müssen von Anfang an berücksichtigt werden

 Vermeiden von 70 – 30 Situationen [1]


(In 70 % der Zeit sind nur 30 % der notwendigen Arbeiten erbracht.)

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.2. Zeitplanung (2)

Erforderliche Arbeitsschritte (Auswahl)

 Themenfindung (Interessengebiet, Thema sollte nutzbare Ergebnisse ermöglichen


Betreuer vorhanden, nützlich im Hinblick auf Karriere)
 Projektplanung
 Bestimmung Stand der Technik
 Entwurf einer Gliederung
 Erarbeitung des Manuskriptes (Rohversion, Überarbeitung, Endversion)
Prüfungsanforderungen berücksichtigen
 Endausdruck und binden
 Abgabe (Termineinhaltung)

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.2. Zeitplanung (3)

Beispiel einer Arbeitsliste mit Arbeitsschritten und Zeitbudgetierung (z. B. für Diplomarbeit)
(Drei-Monats-Arbeit; 38 Tage Vorlaufdauer und 68 Tage Bearbeitungszeit)

(Tabelle Seite 25)

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens
3.2. Zeitplanung (3)

Beispiel einer Arbeitsliste [1]

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.3. Informationsbeschaffung – Relevante Informationsträger [8]


Das schönste am
Gedächtnis sind
die Lücken
 Lehrbücher Informationsflut Klaus Ensikat

 Monographien Das aktive Wissen von


 Handwörterbücher 2 % eines Fachgebietes
 (Grundlagenwissen) ermöglicht das
Fachzeitschriften
Verständnis der Fachtexte
 Tagungsbände von 85 %
 Patentschriften
 Forschungsberichte
 Datenbanken überlegte Recherchetätigkeit

Joscha Remus

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.3. Informationsbeschaffung -
Wege durch den Wissensdschungel – Infonautik

Worauf kommt es an?


- Ist eine ausreichende Zahl von Quellen verarbeitet worden?
- Sind unterschiedliche Quellen (Monographien, Wenn man in die falsche Richtung
läuft, hat es keinen Sinn das
Lehrbücher, Standards, Internetquellen usw.) Tempo zu erhöhen.

genutzt worden? Birgit Breul


- Sind die einschlägigen Literaturquellen herangezogen worden? In wirklichen Wissensgründen
verläuft man sich gern.
- Wurden fremdsprachige Quellen ausgewertet?
- Ist auf schwierig zu beschaffende Literatur zurückgegriffen worden? Joscha Remus

(herausragende Schriften schlummern oft im Verborgenen)

Überlegte Recherchetätigkeit ist notwendig

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.3. Informationsbeschaffung – Relevante Informationsträger

Was einem heutzutage noch schwer im Magen liegt sind die Megabitbomben der auf uns

einstürzenden Informationen, die allgegenwärtige Papierflut, aufgeblähte Worthülsen,

das Übermaß an gehaltlosen E-Mails und der uns überflutende Datenmüll

Joscha Remus [8]

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftliches Arbeitens

3.3. Informationsbeschaffung - Lesen


Wissen kann man durch Anschauen oder Erfahren erhalten d. h. durch Lernen am
Leben selbst.
Das meiste Wissen wird jedoch in Form von Worten aufgenommen, gesprochen
oder geschrieben .
Im Zentrum der Wissensaufnahme steht jedoch das Lesen.

3.3.1. Optimales Lesen – mehr verstehen – besser behalten (1)


 Optimales Lesen ist ein bewusster mehrstufiger Vorgang – er steigert die Leseleistung,
erhöht die Aufmerksamkeit und die Behaltensleistung.
 Bestandteile des optimalen Lesens
- Mechanische Techniken verbessern die Augenführung und erhöhen die
Informationsdichte, die dem Gehirn zur Verfügung gestellt wird.
- Denktechniken verbessern die Informationsverarbeitung, die Speichergeschwindigkeit und
die Speicherfähigkeit.

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftliches Arbeitens

3.3.2. Optimales Lesen (2)

Bekannteste Methode: SQ 3 R-Methode (Robinson 1961)

Survey Durchsehen, sich einen Überblick verschaffen


Question Fragen an den Text stellen
Read Genaues Lesen
Recite Rekapitulieren, wesentliche Punkte Zusammenfassen
Review Wiederholen

Wichtig: Vorbereitung des Lesens


Bestimmung des Leseziels, Fragen stellen
Überblick verschaffen, Selbststeuerung vor dem Lesen

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftliches Arbeitens

3.3.3. Methoden – Nachbereitung des Lesens

 Rekapitulieren – bei fachwissenschaftlichen Texten bedeutsam


bei Lehrbüchern 4 bis 5 mal erforderlich
 Textrückblick durch das Verständnis des Textes und der Kontakte ob gestellte Fragen beantwortet
werden können.
 Textreflektion kritische Auseinandersetzung und Textinhalt
 Textverdichtung schriftliche Zusammenfassung führt zu einer aktiven Lernhaltung
 Techniken der Textverdichtung : Erstellung von Exzerpten
graphische Darstellungen
Schemata
Diagramme
Mind Mapping

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftliches Arbeitens

3.3.4. Zuhören
Auch Zuhören will gelernt sein – Methoden des effektiven Zuhörens

 Gezielte Vorbereitung auf die Lehrveranstaltung/Vortrag erzeugt aktive Lernhaltung/Erwartung


 Bewusstes Zuhören
Augenmerk auf das Wichtigste richten, auf Aufbau der Vorlesung achten, Verdichten der
eigenen Gedanken.
 Rückfragen stellen
Von der Möglichkeit der Frage Gebrauch machen und damit den wesentlichen Vorteil der
mündlichen Weitergabe des Wissens ausnutzen. Herstellen einer Interaktion zwischen Lernenden

und Lehrenden.
 Passende Fragen stellen
Kurze Fragen, an letzter Aussage anknüpfen, Erläuterung was die Frage für Lernenden bedeutet.

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftliches Arbeitens

3.3.5. Übersichtlich und nachvollziehbar mitschreiben

In allen Lehrveranstaltungen sollte der Lernende mitschreiben.


 Mitschreiben erfüllt folgende Zwecke
- Verbessern des Zuhörens, Verstehens und Behaltens
- Nutzung der Mitschrift in den Lehrveranstaltungen und zur Prüfungsvorbereitung
- Mitschrift sollte vollständig, hinreichend genau, übersichtlich und gut strukturiert sein

 Was sollte mitgeschrieben werden?


- Nicht alles mitschreiben – nur wesentliche Sätze und Wörter
- Mitschrift sollte die Sichtweise des Referenten, die Begründungen für die Grundsaussagen
sowie Kommentare und eigene Gedanken zum Inhalt enthalten.

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftliches Arbeitens

3.3.6. Methoden wissenschaftlichen Lesens bestimmter Texte

 Lesestile: Durchsehendes Lesen


Flüchtiges Lesen
Studierendes Lesen – hohe Konzentration, oft mehrmalig
 Techniken für den Umgang mit Texten
Formale Analyse von Sätzen
Markieren von Texten
 Verbinden von alten und neuen Texten
Elaborieren – Textinhalt wird auf vielfältige Weise mit Vorwissen und persönlichen Erfahrungen
verknüpft
 Steigern der Lesegeschwindigkeit durch Training [1]
ungeübter erwachsener Leser 90 – 240 Wörter/min
geübter Leser 560 – 900 Wörter/min

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.4. Informationsaufnahme, Informationsverdichtung

 Beim Lesen von schriftlichen wissenschaftlichen Texten ist es vorteilhaft, das Gelesene
schriftlich kompakt auf Hauptaussagen zu verdichten.
 Durch schriftliche Zusammenfassung und grafische Verdichtung entstehen folgende Vorteile im
Vergleich zur mündlichen Wiederholung:
• aktivere Lernhaltung
• Trennen des Wichtigen und Wesentlichen vom Unbedeutenden
• Zwang zur kurzen Darstellung
• Verbessern der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit
• Verbessern des Verständnisses und der Behaltensfähigkeit
Grafische Darstellungsmöglichkeiten: Mapping,
hierarchische Anordnung
Begriffsbaum
Schemata

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.5. Informationsvermittlung – Gliederung der Arbeit

1. Titelblatt
2. Inhaltsverzeichnis
3. Zusammenfassung (abstract)
4. Hauptteil
4.1. Einleitung
4.2. Aktueller Stand der Forschung
4.3. Eigene Ergebnisse
4.4. Diskussion und Bewertung
5. Zusammenfassung

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.5. Informationsvermittlung – schriftliche Ausarbeitung, Präsentation

Schritt 1 Erste Konkretisierung des Themas kann nicht die endgültige sein; sie
ist Basis für die Literaturrecherche
Schritt 2 detaillierter Zeit- und Arbeitsplan, Arbeitsschritte rückwärts kalkulieren,
an Abgabetermin orientieren
Schritt 3 Literaturrecherche: Bibliotheken, Internet, Suchkriterien formulieren
Schritt 4 Bearbeitung und Bewertung des Materials, Entwicklung eigener Ideen
und Lösungen
Fragestellung gegebenenfalls nochmals korrigieren
Schritt 5 Schriftliche Ausarbeitung

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.5. Informationsvermittlung - Schriftliche Ausarbeitung (1)

 Einleitung: Kurzübersicht zu behandelten Problemen und Erkenntnisse


Leitfaden für den Text
 Achtung: Einleitung ist Aushängeschild für die Arbeit,
sollte flüssig, gehaltvoll und elegant sein
 Umfang: < 15 %
 Merkmale guter Einleitungen
Erläuterung der Schwerpunkte und Ziele
Motivation für Übernahme der Arbeit
Darstellung der Grundlagen, Vorarbeiten, Rahmenbedingungen
Definieren der zentralen Begriffe

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.5. Informationsvermittlung - Schriftliche Ausarbeitung (2)

Aktueller Stand der Forschung


 Ergebnisse der Literaturrecherche zusammenfassen – Stand der Technik
 Fremdes Gedankengut deutlich kenntlich machen
 Ziel der Objektivität verlangt jedes Textelement als solches kenntlich zu machen
 Zitatformen
- Wörtliches Zitat: Gedanke wird ohne Änderung zitiert
geeignet bei besonders brillianten oder originären Formulierungen
- Nicht wörtliches Zitat (sinngemäßes Zitat):
Übernahme der Gedanken des Autors in der nicht von ihm geschaffenen Reihenfolge
Vorteil: deutliche Verkürzung des Textes möglich

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.5. Informationsvermittlung - Schriftliche Ausarbeitung (3)

Hinweise zum Zitieren

 Zitieren Sie ausschließlich Quellen, die Sie selbst gelesen und verstanden haben
 Quellenangaben dergestalt angeben, dass das Zitat nachprüfbar ist
 Alle in Ihren Zitaten angesprochenen Quellen müssen im Literaturverzeichnis angegeben sein
 Originalquellen bevorzugen
 Bei unterschiedlichen Auflagen der Quellen die neueste Auflage angeben
 Bei jeder wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit muss eine Erklärung abgegeben werden, dass
keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt worden sind

Achtung: formale zitiertechnische Regeln beachten.

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.5. Informationsvermittlung - Schriftliche Ausarbeitung (4)

Eigene Ergebnisse

 Die vorgetragene Gedankenfolge muss zwangsläufig aufeinander aufbauen (stringente


Darstellung)
 Alle Bestandteile müssen sich klar und eindeutig auf das Thema beziehen
 Das eigentliche Ziel muss im Mittelpunkt der Arbeit stehen (Proportionalität)
 Vorgestellte Konzepte, Theorien und Ansätze nicht nur beschreiben, sondern kritisch
diskutieren
 Streben Sie innovative Aussagen an. Sind die Aussagen auf der Basis
einer Theorie entwickelt worden?
 Geben Sie am Schluss jeden Kapitels einen kurzen Zusammenhang

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.5. Informationsvermittlung - Schriftliche Ausarbeitung (5)

Zusammenfassung und Ausblick


 Zusammenfassung blickt auf das Erarbeitete zurück
- Darstellung des Untersuchungsgangs und der Ergebnisse
- Umfang < 5 %
- Bezug zur Einleitung und zum Hauptteile
- Was ist in der Arbeit neu – Erkenntnisfortschritt
- Gesamtbewertung
 Ausblick
- Ergebnisse in die Zukunft projezieren
- Bevorstehende Entwicklungen skizzieren
- Nach Möglichkeit konzeptionelle Ideen entfalten
- Bedeutung der erarbeiteten Ergebnisse für die Praxis und Forschung darstellen

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.5. Informationsvermittlung - Schriftliche Ausarbeitung (6)

Hinweise zur Ausarbeitung eines komplexen Argumentationsgebäudes


 Rechtzeitige und präzise Definition von Begriffen;
nur dann ist es möglich Schlüssigkeit, Zwangsläufigkeit und Konsistenz
von präsentierten Gedankenfolgen zu beurteilen.
 Relevanz der Aussagen
 Stringenz der Aussagen
klare Gedankenführung, Absätze sollen Sinneinheiten bilden, alle Formulieren (Erklärungen,
Beschreibungen, Diskussionen) sollen in einem eindeutigen Zusammenhang stehen, roter Faden.
Kausale Verknüpfungen, funktionale Verknüpfungen, logische Verknüpfungen
 Widerspruchsfreiheit der Aussagen/innere Stimmigkeit/Konsistenz

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.5. Informationsvermittlung - Schriftliche Ausarbeitung (7)

Sprache und Stil

Sprache und Stil sind Ausdrucksformen der menschlichen Persönlichkeit.


In wissenschaftlichen Schriften dominieren sachlich-nüchterne, exakte, klare,
einfache Sprache und stilistische Schlichtheit.
Ziel: gutes Verstehen, aber auch nicht monoton und farblos

Wahl angemessener Argumentationsformen und Methoden


Neutralität des Sprachstils
Zielgruppenbezogene Aussagen

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens

3.5. Informationsvermittlung - Schriftliche Ausarbeitung (8)

Sprache und Stil – Empfehlungen

 Schreiben Sie kompakte, klar strukturierte Sätze


 Formulieren Sie treffsicher
 Vermeiden Sie umgangssprachliche Formulierungen (was, es gibt, kriegen)
 Vermeiden Sie eine saloppe Sprache, Floskeln und Allgemeinplätze
 Vermeiden Sie häufige Substantivierungen, Füllwörter
 Verwenden Sie Begriffe einheitlich und durchgängig
 Verzichten Sie weitgehend auf Abkürzungen

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftliches Arbeitens

3.5. Informationsvermittlung Datum Thema: Dozent: Seite

Rand- Mitschreibspalte Ergänzungen Schlag-


3.5.1. Wie schreibt man übersicht- bemerkung wörter

lich und nachvollziehbar mit?

- Verwenden von Einzelblättern DIN A4


- Jedes Blatt strukturieren (Beispiel)
- Blätter nur einseitig beschreiben
- Text gut strukturieren
- Stringent gliedern

Eigene Gedanken, Querverweise:

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftliches Arbeitens

3.5.2. Notizen überarbeiten

 Mitschriften in den Lehrveranstaltungen sind


Versuch von Ebbinghaus
zu überarbeiten
zu ergänzen
zu verändern

 Mitschriften sind unmittelbar nach


Erstellung zu überarbeiten
 Empfehlungen
- Lehrstoff strukturieren
- Unklarheiten beseitigen
- Schlagworte anbringen
- Exzerpt anfertigen
- Mitschrift effizient ablegen

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftliches Arbeitens

3.6. Arbeiten in Gruppen

 Gruppenarbeit gewinnt an Bedeutung


Geben Sie eine Begründung
Mechatronik

 Erfolgreiche Zusammenarbeit erfordert hohes Maß an sozialer Kompetenz

 Konkurrenzdenken schränkt oft Bereitschaft zur Zusammenarbeit ein (Individualisierung) und


erschwert/verhindert Erfolg

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftliches Arbeitens

3.6.1. Zielsetzung der Gruppenarbeit

 Informieren: Seminarteilnehmer bringen Informationen ein, deren Gehalt

diskutiert wird
 Trainieren: Seminarteilnehmer üben Fertigkeiten der freien Rede,
Argumentation
 Diskutieren: Bekannte Inhalte werden inhaltlich erörtert, zielorientierte
Diskussion
 Problem lösen: Lösung von Problemen auf der Grundlage vorhandenen
Wissens. Besonders vorteilhaft bei interdisziplinären
Aufgabenstellungen.

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3. Arbeitsschritte des wissenschaftliches Arbeiten

3.6.2. Spielregeln der Gruppenarbeit

 Gruppensitzungen sind thematisch gut vorzubereiten


 Klare Ziele setzen
 Gruppengröße genau überlegen (< 15)
 Verfahren der Entscheidungsfindung festlegen
 Offene Kommunikation pflegen
 Phasen mit Teilzielen formulieren
 Diskussionsleitung sollte souverän agieren und zwischenmenschliche Aspekte berücksichtigen
 Diskussionsleiter integrative Person (primus inter pares)

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4. Literaturübersicht

[1] Christine Sickel-Wolf/Joachim Wolf:


Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken.
Betriebswissenschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH 2002
2. Auflage 2002
[2] Ewald Standop, Matthias L. G. Meyer: Die Form der wissenschaftlichen Arbeit.
Quelle & Meyer Verlag Wiesbaden 15. überarbeitete Auflage 1998
[3] Theisen, R.: Wissenschaftiches Arbeiten Verlag Franz Vahlen Minden
10., vollständig neu bearbeitete Auflage
[4] Sesink, W.: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ohne und mit PC.
R. Oldenbourg Verlag München Wien 5. Auflage 2000
[5] Paradis, J. G.; Zimmermann, M. L.: The MIT Guide to Science and Engineering
Communication
The MIT Press Cambridge, Massachusetts, London England 1997
[6] Zeitlexikon 20 Bd 2005

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[7] Innovationsfähigkeit - Bildung, Forschung, Innovation: Wie können wir besser werden?
acatech SYMPOSIUM, 11. 5. 2004
Herausgeber: acatech – Konvent für Technikwissenschaften
Tagungsband ist auch online unter www.acatech.de verfügbar

[8] Remus; J.: Infonautik Wege durch den Wissensdschungel


GLABAL Verlag GmbH Offenbach 2005 ISBN 3-89749-564-3

[9] Gausemeier, J.; Ebbesmeyer, P.; Kallmeyer, F.:


Produktinnovation Strategische Planung und Entwicklung der Produkte von morgen.
Carl Hanser Verlag München Wien 2001

[10] Computer in der Alltagswelt – Chancen für Deutschland.


acatech SYMPOSIUM 28. 06. 2005
Herausgeber: acatech – Konvent für Technikwissenschaften
Tagungsband ist auch online unter www.acatech.de verfügbar

[11] Winnacker, E.-L.: Wissenschaft an der Zeitenwende


Verlag Herder Freiburg in Breisgau 2006

Weitere Literaturquellen werden während der Vorlesung bekannt gegeben


© Prof. Eberhard Kallenbach - STZ Mechatronik Ilmenau 52