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KRIPPENSPIEL

Lied :„Nazareth“ (Maria/Josef)


Es ist richtig schön in Nazareth, die Stadt ist so gar nicht scheu, denn hier trifft das girl den boy
Nach der Schule gleich in Nazareth, denn sie gehen Hand in Hand
die Hochzeit ist schon geplant, was gibt`s für ein`n schön´ren Ort als hier in Nazareth
Nazareth ist liebenswert, wunderschön und sehr begehrt
Nazareth du kannst wohl locken, hörst du schon die Hochzeitsglocken

2x die gleiche Strophe

Engel 1: Es war einmal vor ganz langer Zeit….. das ist jetzt über 2000 Jahre her…..,da ist ein kleines Kind in
einem Stall zur Welt gekommen. Doch dieses Kind war kein gewöhnliches Kind, es war der Sohn Gottes. Sein
Name war Jesus. Schon der Beginn seines Lebens war etwas ganz Besonderes. Wie es anfing, das wollen wir
euch jetzt erzählen:
Engel 3: Hör gut zu Maria: Du wirst einen Sohn bekommen. Dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird der
Sohn Gottes sein.
Maria: Aber ich bin doch gar nicht verheiratet. Ich bin erst verlobt.
Engel 3: Das Kind, dass du zur Welt bringst ist kein gewöhnliches Kind. Gott ist sein Vater.
Maria: Ich möchte Gott dienen.

Herold: Im Namen des Kaisers: Jeder gehe in seine Heimatstadt und lasse sich dort in die Steuerliste eintragen.
Der Kaiser will euch zählen. Wer das nicht sofort tut, wird schwer bestraft. Es lebe der Kaiser! (Abschwellender
Trommelrhythmus zum Abzug des Herolds)

Maria: Das ist ein weiter Weg nach Bethlehem nicht wahr?
Josef: Ja, ziemlich weit.
Maria: Normalerweise würde mir das ja nichts ausmachen. Aber du weißt, dass unser Kind bald kommt. Und es
ist nicht schön, ein Kind an einem fremden Ort zur Welt zu bringen.
Josef: Ich bin immer bei dir Maria. Es ist Gottes Sohn, den du zur Welt bringst. Da wird Gott auch für uns
sorgen.
Wir haben keine Lust, denn der Weg ist so weit (Erst: Maria und Josef, anschließend: Alle)
1.Wir haben keine Lust, denn der Weg ist so weit, wir wollen nicht schon wieder packen
Wir haben keine Lust, denn der Weg ist so weit, wer soll denn unsre Felder hacken?
2. Wir haben keine Lust, denn der Weg ist so weit, ja, wovon sollen wir denn leben?
Wir haben keine Lust, denn der Weg ist so weit, wer wird uns dann zu essen geben?

Maria: Josef, wie weit ist es noch?


Josef: Bald haben wir´s geschafft!
Maria: Aber ich kann doch nicht mehr. Meine Füße tun so weh.
Josef: Maria halt durch. Bald kannst du dich ausruhen!
Maria: Meinst du, dass wir noch eine freie Herberge finden?
Josef: Ich hoffe es!
Maria: Oh Josef, gibt es denn keinen Platz für uns?
Josef: Es sind so viele Menschen nach Bethlehem gekommen, alle Herbergen sind voll.
Maria: Müssen wir denn auf der Straße schlafen?
Josef : Komm, wir suchen noch weiter
Maria: Josef, ich bin müde.
Josef: Maria, ich doch auch.
Maria: Da drüben ist Licht, Komm, wir gehen hin“
Josef: Es ist die letzte Herberge, vielleicht nimmt man uns auf,
Maria: Vielleicht haben wir Glück!
Josef: Komm Maria, wir klopfen an (klopft dreimal an die Tür)
Wirt: Was wollt ihr?
Josef: Habt ihr noch ein Zimmer frei?
Wirt: (kommt aus der Tür, baut sich vor Maria und Josef auf)
Ein Zimmer wollt ihr? Wie stellt ihr euch das vor? Wir sind voll bis zum Dach! Es gibt keinen Platz mehr!
Maria: O je! Was sollen wir tun? Wo sollen wir hin?
Wirtin: (drängt sich am Wirt vorbei, und sagt zu ihm)
„Sei doch nicht so unfreundlich, Mann. Siehst du denn nicht, dass die Frau ein Kind erwartet?“
Wirt: (zu Maria und Josef)
Ich würde euch ja gerne helfen. „Aber wir haben wirklich kein Platz mehr“
Wirtin: Aber wir haben doch noch den Stall. Da kann man im Stroh schlafen.
Wirt: Nun, unter freiem Himmel müsst ihr nicht schlafen. Dort hinten ist mein Stall.
Da könnt ihr`s euch bequem machen.
Wirtin: Ja, vielleicht könnt ihr dort für eine Nacht bleiben. Da habt ihr wenigstens ein
Dach über dem Kopf!
Wirt: (nimmt die Stalllaterne in die Hand)Ich habe noch viel zu tun. Bringst du bitte die beiden zum Stall? Und
nimm diese Laterne mit, denn es ist schon Nacht.
Josef: Wir danken euch von Herzen
Maria: Ja, ihr wart unsere letzte Chance
Wirtin : Dann kommt jetzt und folgt mir

Engel 1: „Und so kam es, dass in dieser Nacht etwas ganz Erstaunliches passierte.
Maria brachte ihren Sohn zur Welt. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn ich eine Krippe.
Während des Liedes „Heilige Nacht“ legen Maria und Josef das Kind in die Krippe

Lied: Oh Heilige Nacht

Engel 2: Ja, und so wurde diese Nacht zur heiligen Nacht, denn der Retter der Welt, Jesus Christus, kam in dem
kleinen Stall in Bethlehem zur Welt. Maria, Josef und das kleine Jesuskind waren nun eine Familie.

Lied : Ein Blick vereint für immer ( Maria und Josef)


Ein Blick vereint für immer, ein Blick, der uns zeigt es ist so wahr
ein Blick wir zweifeln nimmer
gemeinsam, für immer, ein Liebespaar
gemeinsam, für immer, ein Liebes-Liebespaar

Hirt 1: Was ist das? Woher kommt das helle Licht mitten in der Nacht?
Hirt 2: Ich war gerade so schön am Feuer eingeschlummert, warum weckst du mich?
Hirt 1: Schau doch da drüben- dieser helle Lichtschein
Hirt 2: Sowas habe ich noch nie gesehen! Komm, wir hauen ab, ich habe Angst!

Verkündigunsengel: Fürchtet euch nicht, fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch große Freude, die dem ganzen
Volk zugeteilt werden soll. Heute ist euch der Heiland geboren, der Retter der Welt!

Lied: One night

Engel 3: Leben heißt es kann sehr viel passieren


Chor: Hier stehen wir
Engel 3: Wollt den richtigen Weg niemals verlieren
Chor: Hier stehen wir
Engel 3: Und plötzlich da strahlt hell am Himmel ein Stern
Hirten: Und wir verändern unseren innersten Kern

Alle: Eine Nacht, ein Wunder und alles ist anders, Eine Nacht, ein Wunder und alles ist anders
Die Nacht ist so schön und besonders, denn wir sind niemals mehr allein
Wir halten als Freunde zusammen, ganz fest. Wir halten als Freunde zusammen
Eine Nacht, ein Wunder
Verkündigunsengel: Ich will euch auch sagen, woran ihr das Kind erkennen könnt, wenn ihr hin geht und es
sucht. Es ist in Windeln gewickelt und liegt in einer Futterkrippe.

Hirt 1 : Ein Engel redet mit uns! Träumen wir, oder ist es wahr?
Hirt 2: Und der Sohn Gottes ist gekommen?
Hirt 1: Ausgerechnet nach Bethlehem!
Hirt 2: Und ausgerechnet uns armen und verachteten Hirten wird das gesagt!
Hirt 1: Kommt wir gehen nach Bethlehem
Hirt 2: Ja, lasst uns sehen, was die Engel uns verkündet haben

Lied: Engel singen Jubellieder(Strophen: Hirten, Refrain: Engel)


Hirte 1: Engel singen Jubellieder, künden die Geburt des Herrn. Von den Bergen hallt es wieder, Freude ist nun
nah und fern.
Alle Engel: Glo-ooooo-ooooo-oooooria in exelsis deo Glo-ooooo-ooooo-oooooria in exelsis deo
Hirte 2: Lasst uns singen, lasst uns beten, Gottes Gnade ist uns nah.
Lasst uns hin zur Krippe treten, der Erlöser Christ ist da
Alle Engel: Glo-ooooo-ooooo-oooooria in exelsis deo Glo-ooooo-ooooo-oooooria in exelsis deo
( die Hirten eilen zum Stall und finden Maria und Josef und das Kind)
Hirt 1: Hier ist der Stall, da muss es sein
Hirt 2: Ja, da liegt das Kind in der Futterkrippe.
Hirt 1: Wir haben einen Engel gesehen, der hat in hellem Licht gestrahlt.
Hirt 2: Und dann waren Engel, die herrlich gesungen haben.
Hirt 1: Und sie haben gesagt, dass dieses Kind der Sohn Gottes ist.
Hirt 2: Ja, und deshalb haben wir ein paar Geschenke mitgebracht.
(Sie packen ein Fell, eine Flöte, Brot u. eine Laterne aus und legen es vor Maria u. Josef hin)
Josef: Danke schön, ihr schenkt uns Sachen, die für euch ganz wertvoll sind
Maria: Ihr habt uns und dem Kind eine große Freude gemacht. Das werden wir euch nie vergessen. Danke!

Engel 2: So wurde Weihnachten das Fest, an dem man sich bis heute etwas schenkt, so wie es damals die
Hirten getan haben. Jahr für Jahr machen wir das so und wir denken dabei auch besonders an die vielen
Menschen, die auch heute in einem Stall oder einer armseligen Hütte leben müssen- und das nicht nur für eine
Nacht sondern immer.
Maria: Wenn du an Weihnachten auch daran denkst und etwas
abgibst und verschenkst, dann bist du wie ein kleiner Stern, den Gott besonders
lieb hat.
Josef: Die Hirten erzählten die ganze Geschichte in den nächsten Tagen jedem, dem sie begegneten. Sie freuten
sich so, dass Gott seinen Engel zu ihnen geschickt hatte. Und dass sie seinen Sohn gefunden hatten. Und sie
lobten Gott von Herzen dafür.

Lied: Nun freut euch, ihr Christen(Alle)


Alle: Nun freut euch, ihr Christen, singet Jubellieder
und kommet, o kommet nach Bethlehem.
Christus, der Heiland, stieg zu uns hernieder.
Kommt, lasset uns anbeten, kommt lasset uns anbeten,
kommt, lasset uns anbeten den König, den Herrn.
(Während des Liedes kommen alle Schauspieler auf die Bühne)

Engel 3: Der König, der Herr, das ist Jesus, der zu uns auf die Welt gekommen ist.
Als kleines Kind im Stall in Bethlehem – so wollte Gott zu den Menschen
kommen. Ganz still, inmitten der heiligen Nacht.
Maria: Daran denken wir, wenn wir zuhause oder in der Kirche die
Krippe anschauen.
Josef: Und deshalb feiern wir alle Jahre wieder - Weihnachten
Alle: Wir alle wünschen Euch ein Frohes Weihnachtsfest

Lied : Fröhliche Weihnacht überall!(Alle)


Fröhliche Weihnacht überall! Tönet durch die Lüfte froher Schall. Weihnachtston,
Weihnachtsbaum, Weihnachtsduft in jedem Raum!
Fröhliche Weihnacht überall! Tönet durch die Lüfte froher Schall.

1. Darum alle stimmet ein in den Jubelton, denn es kommt das Licht der Welt von des Vaters Thron.
2. Licht auf dunklem Wege, unser Licht bist du; denn du führst, die dir vertraun, ein zu sel’ger Ruh’.
3. Was wir andern taten, sei getan für dich, dass bekennen jeder muss, Christkind kam für mich.