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Klimakrise, Klimalüge, Klimawandel 



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Inhalt:

Einleitung Seite 3

Die Erde im Wandel Seite 4

Die Industrielle Revolution Seite 6

Für und Wider neuer Innovationen Seite 7

Das leidige CO2 Seite 9

Ausklang Seite 10

Quellenverzeichnis Seite 11



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Einleitung:

Vorweg möchte ich gleich mal anmerken, ich bin kein Universitätsprofessor, kein
Klimaforscher auch kein Politiker oder sonst wie prädestiniert gerade über das
Klimathema zu sprechen. Jedoch besitze ich etwas Hausverstand und bin des Lesens
mächtig.

Ich möchte Sie bitten, dass Sie diese Exposé bis zu Ende lesen auch wenn vielleicht
schon in der Einleitung der Eindruck entsteht ich würde den Klimawandel leugnen, dem
ist nicht so aber ich habe etwas andere Gedanken dazu als es der aktuelle Mainstream
uns vortanzt.

Die Erde unterliegt seit Ihrem Bestehen immer wieder verschiedensten Klimasituationen,
die erste Eiszeit begann vor 2,4 Milliarden Jahren und dauerte 300 Millionen Jahre,
danach gab es eine Hitzeperiode die rund 1,4 Milliarden Jahre dauerte bis zu nächsten
Eiszeit, da war vom Menschen und Industrieller Revolution auf unserem Planeten noch
keine Rede.

Die “Jetzt Eiszeit” begann vor ca 30 Millionen Jahren und dauert immer noch an, ich
streite nicht ab, dass durch die Industrielle Revolution der Klimawandel möglicherweise
beschleunigt wurde, aber 250 Jahre Industrie können nicht das Konzept von 4 Milliarden
Jahren über den Haufen werfen.

Auf den nächsten Seiten möchte ich gerne näher auf Vergangenes, Aktuelles und
Zukunftweisendes aus der Sicht eines ganz normalen Bürgers mit Hausverstand
eingehen.

Ich hoffe Sie genießen die Lektüre.

Christian Warmuth

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Die Erde im Wandel:


In der folgenden Grafik ist sehr gut zu erkennen, dass die Erde seit ihrer Entstehung
immer wieder verschiedensten Klimasituationen ausgesetzt war. Eine ständige
Abwechslung von Eiszeit und Hitzeperiode ist offenbar Bestandteil des Erdzyklus.

Sehr gut zu erkennen ist auch, dass die Warmklimazeiten erheblich länger dauerten als
die Eiszeiten. Im Moment befinden wir uns ebenfalls in einer Eiszeit und ist der Mensch
wirklich so naiv zu glauben er könnte den zyklischen Klimawandel beeinflussen?

In der nächsten Grafik ist sehr gut erkennbar, dass sich auch die Helligkeit der Sonne sehr
stark verändert hat und auch dies hat einen Einfluss auf unser Klima.

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Eine weitere Grafik zeigt welchen Temperaturschwankungen die Erde immer wieder
unterlegen ist auch ganz ohne Einwirkung des Menschen.

Um noch detaillierter in den Zeitraum einzugehen, der uns Menschen aktuell betrifft, habe
ich die nächste Grafik hier eingebunden. Sie zeigt den Temperaturverlauf der letzten
12.000 Jahre.

Wie auch hier gut zu erkennen, es war schon mal etwas wärmer auf der Erde auch ganz
ohne Industrie, CO2 und Technik.

Um dieses erste Kapitel nun abzuschließen, möchte ich zusammenfassend erklären, dass
die Erde seit jeher einem Klimawandel unterlegen ist, mal wird es kälter mal wird es
wärmer, das bedeutet jedoch nicht, dass der Mensch nicht alles daran setzen sollte
besser mit seinem Heimatplaneten umzugehen und doch wird der Mensch lernen müssen
mit dem Klimawandel zu leben, wenn er nicht aussterben will.

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Die Industrielle Revolution:

Nach meiner Auffassung begann das industrielle Zeitalter mit der Dampfmaschine von
James Watt 1769, von da an konnten Prozesse die zuvor durch Handarbeit langwierig
erarbeitet werden mussten, von Maschinen übernommen werden. Die mechanischen
Spinnmaschinen und Webstühle sorgten dafür, das die Textilproduktion sehr viel schneller
erfolgte. Die Wirtschaft begann zu boomen, die Menschen verdienten und gaben Geld
aus, da es nun vielerlei Dinge im Überfluss gab. Auch in Bergwerken, Stahlhütten,
Tischlereien, Steinverarbeitung und vieles mehr zogen nun die Maschinen zur Entlastung
der Arbeiterschicht ein. Alles wurde schneller und auf immer der selben Qualität
produziert. Die Maschinen wurden zu der Zeit primär von Kohle oder Holz, welche
verbrannt wurden, betrieben. Über die Rauchschwaden und etwaigen CO2 Ausstoss
machte man sich zu der Zeit mangels bessern Wissen noch keine Sorgen.

Der zweite große Schritt erfolgte durch die kommerzielle Nutzung von Erdöl, Anfang des
19. Jahrhunderts noch primär als Leuchtmittel benutzt, stieg Erdöl und dessen raffinierte
Produkte bis Ende des 19 Jahrhunderts zum Brenn- und Antriebsstoff Nummer 1 auf.

Mit der Erfindung des Autos bzw. des Otto und Dieselmotors wurde diese Bedeutung
noch weiter verstärkt. Bis heute ist Erdöl der Hauptenergieträger, wobei aus Erdöl auch
noch viele andere Güter hergestellt werden, seien es Kunststoffe, Arzneien oder Kosmetik
und etliches mehr. Das schwarze Gold hat für uns Menschen eine sehr große Bedeutung
und auch wenn viele versuchen es schlecht zu reden, solange wir keine umfassende
Alternative haben, wird Erdöl für den Menschen ein zentraler Bestandteil unseres
komfortablem Lebensweise bleiben.

Als Thomas Edison dann die Glühbirne erfand und somit der Strom seinen Erfolgszug um
die Welt begann, war der Fortschritt nicht mehr aufzuhalten.

Der nächste große Schritt in der Industriellen Revolution war die Automatisierung durch
die Unterstützung von Computern, die sich mittlerweile als eine Notwendigkeit in unseren
Alltag geschlichen haben. Unser Leben ohne Computer und ohne Maschinen wäre nicht
aufrecht zu erhalten, doch den Pferdefuss dieser Entwicklung erkennen wir erst in den
letzten 20 Jahren, all diese wunderbaren Geräte und Maschinen die uns das Leben
leichter machen, uns Spaß bringen oder uns einfach nur befördern, brauchen Energie und
diese Energie muss erzeugt werden.

Anfangs passierte dies durch Wasser- Kohle- und Öl-Kraftwerke in weiterer Folge kamen
dann Atomkraftwerke, doch niemand erkannte zu diesem Zeitpunkt, dass auf jeden Fall
auch auf alternative Energien zu setzen ist. Es war so einfach mit Kohle, Gas und Öl
warum daran etwas ändern? In den 1980er Jahren nach Tschernobyl begann langsam ein
Umdenken.

Heute sind wir bereit, wie zu Beginn der industriellen Revolution, innovativ zu werden und
uns neue Möglichkeiten der Energieerzeugung zu suchen, zu erfinden und umzusetzen,
sei es Sonnenkraftwerke, Windturbinen, Gezeitenkraftwerke, Erdwärme oder Benzin aus
Sand um nur einige mögliche alternative Energiequellen zu nennen, die Liste ist mit
Sicherheit nicht vollständig.

Die Industrielle Revolution war gut und wichtig, sie förderte unsere Endwicklung und
unseren Geist sowie unser Streben nach Neuerung und Erfindung, jetzt ist es an der Zeit
wieder unseren Erfindergeist einzusetzen um in Zukunft die Ressourcen besser zu nutzen
und eine sauberere Erde für unsere Nachkommen zu hinterlassen.

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Für und Wieder neuer Innovationen:

Sonnen- und Windkraftwerke:

Beides sind sehr gute Methoden um den Energiebedarf der nächsten Jahre zu stillen,
jedoch sind die aktuellen Modelle noch nicht effektiv genug, was würde dagegen
sprechen jeden Neubau mit Windturbinen und Photovoltaikanlagen auszurüsten um
wirklich jeden Windhauch und jeden Sonnenstrahl auszunutzen? Auf Häusern sind wohl
Vertikal-Windanlagen zu bevorzugen und jedes Balkongeländer könnte doch ein
Photovoltaik oder Solarpanel sein.

Wasserkraftwerke:

Die Wasserkraft in jeglicher Form zu nutzen, egal ob als Lauf- oder Speicherkraftwerk ist
nicht neu aber noch immer eine der saubersten Energiegewinnung die wir kennen. Doch
auch hier sollten wir innovativer werden und die Gezeitenkraftwerke ausbauen und noch
mehr Wasserkraft nutzen.

Geothermieanlagen:

Ist für mein Verständnis nicht unbedingt ein Energiegewinnungsmodell aber durchaus gut
geeignet für die Klimatisierung unserer Wohnungen und Häuser, was wiederum eine
Ersparnis der erzeugten Energie nach sich zieht.

Kernfusion:

Steckt leider noch in den Kinderschuhen, aber wir sollten alles daran setzen, diese
Möglichkeit zum Laufen zu bringen. Diese könnte nämlich, auf saubere Weise, unsere
sämtlichen Energieprobleme lösen.

Benzin aus Sand:

Eine innovative Treibstoffidee die leider noch weiter erforscht und perfektioniert werden
muss um sie kommerziell nutzen zu können. Dieser Treibstoff könnte unsere
Fortbewegung und auch Weltraumforschung grundsätzlich verändern.

Fortbewegung:

Bei der Fortbewegung kommt es mir oft so vor, dass wir im Rahmen unserer “neuen”
Erfindungen oft ein Loch stopfen und zwei weitere aufreissen.

Das Stromauto mag zwar im Betrieb COS neutral sein, doch schon bei der Ladung kann
sich dies bei der aktuellen Energieerzeugung massiv ändern, des Weiteren kommt die
Erzeugung und Entsorgung der Akkumulatoren hinzu die ein vielfaches von CO2
freisetzen im Gegensatz zur Erzeugung eines Verbrennermotors. Als weiterer Kritikpunkt
ist natürlich die mangelnde Reichweite zu nennen.

Eine weit bessere Lösung wäre hier die Brennstoffzelle, die aber unbedingt noch weiter
entwickelt werden muss, insbesonders die Erzeugung des notwendigen Wasserstoffs.

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Eine Übergangslösung wäre es doch einen kleinen Verbrennungsmotor in ein Auto


einzubauen, der wiederum bei konstanter Drehzahl einen Generator antreibt, der
wiederum den Elektromotor mit Energie versorgt. Die Drehzahl des Verbrennermotors
muss hierbei so gewählt werden das Verbrauch und CO” Ausstoss so gering wie möglich
ist, so wie diese Technik schon bei großen Frachtschiffen und Öltankern eingesetzt wird.

Der gesamte Langstrecken ( über 100km ) Transit- und Güterverkehr sollte auf die
Schiene verlegt werden. Kurzstreckenflüge sollte eingestellt werden, und es sollte nach
Innovationen gesucht werden, die das herkömmliche Düsentriebwerk ersetzen. Natürlich
muss hierzu die Eisenbahn ausgebaut werden und natürlich auch für den Konsumenten
günstiger werden. ( Bsp.: Flixbus Graz - Wien €9 / ÖBB Graz - Wien €25 )

Auch bei der Schifffahrt muss sich einiges ändern, mit heutigen Mitteln sollte es doch
möglich sein mit Sonnenenergie und Windkraft ganz ohne Verbrennungstreibstoff
auszukommen.

Klimatisierung:

Wie schon zuvor kurz angesprochen, wird der Mensch lernen müssen mit den höheren
Temperaturen zu leben.

Dazu wird es immer notwendiger werden unsere Lebensräume zu klimatisieren. Eine


Variante hatte ich schon kurz erwähnt mit der Geothermietechnik eine weitere wäre es
unsere Häuser zu begrünen an Wänden wie auch auf den Dächern, wobei ich auf den
Dächern Obst- und Gemüsefarmen empfehlen würde um die Nahversorgung ganz ohne
LKW Verkehr zu unterstützen.

Wenn Beides nicht möglich ist, sollten effektive Klimaanlagen eingesetzt werden die, wie
schon Heizungen seit Jahren die Restwärme, auch die Restkälte voll und ganz
verwenden.

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es gibt bestimmt noch etliche
neue Energieformen und Antriebsmöglichkeiten, aber wie ich Anfangs beschrieben habe,
bin ich nur ein Otto Normalverbraucher, aber trotzdem denke ich, dass meine Gedanken
nicht ganz falsch sind.

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Das leidige CO2:

Wie ich schon Eingangs erwähnte ist es mir sehr wohl ein Anliegen, dass wir unseren
Planeten besser behandeln auch wenn wir dadurch den Klimawandel nicht aufhalten, ist
es mir doch wichtig, auch im Sinne meiner Kinder die Erde zu schützen.

Natürlich kann der Umweltschutz nicht nur auf den CO2 Ausstoß reduziert werden, aber
zur Zeit ist ja gerade dies ein heißes Thema und es wird ein Haufen Geld damit verdient,
dabei wären, meiner bescheidenen Meinung nach, die Möglichkeiten der CO2 Reduktion
doch relativ einfach umzusetzen.

Wie oben besprochen gibt es genügend Alternativen zu Kalorischen- und


Atomkraftwerke, dies gehört es als erstes umzusetzen und voran zu treiben. Des Weiteren
muss es im Bereich Verkehr ein sofortiges Umdenken geben, aber bitte nicht von einer
Falle in die nächste tappen, nicht die Verbrennermotorautos gegen Akkustromautos
ersetzen, dies wäre ein Trugschluss und würde uns am Ende keinerlei Verbesserung
bringen bei der aktuellen Technik.

Auch die Ernährungsumstellung wird uns nicht den Gewünschten Erfolg bringen, denn die
Sojabohne hat mittlerweile schon eine schlechtere CO2 Bilanz als das Rind. Wir sollten
nicht die Regenwälder weiter abholzen um Soja und Getreide zu pflanzen sondern im
Gegenteil alles daran setzen den Regenwaldgürtel rund um die Erde wieder aufzuforsten
und erweitern. Dies hätte positive Auswirkungen auf die CO2 Belastung wie auch auf die
Erdthemperatur.

Jetzt mache ich mir wahrscheinlich keine Freunde aber viele Wissenschaftler sind sich
einig, dass es auf der Erde optimal für alle Lebewesen wäre, wenn es nur 4 Milliarden
Menschen gäbe. Eine Möglichkeit dies zu erreichen wäre eine Weltweite
Geburtenkontrolle, jede Familie nur ein Kind für die nächsten 200 Jahre und die
Weltbevölkerung wäre halbiert. Dies hätte zur Folge weniger Ernährungsprobleme,
weniger CO2 Ausstoß von Nutztieren, mehr Wälder da wir weniger Anbaufläche
brauchen, weniger Verkehr etc. die Liste ist fortsetzbar.

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Ausklang:

Zum Ende meiner Gedanken möchte ich nochmals zusammenfassen, der Klimawandel ist
nich aufzuhalten, weil er einfach zu unserer Erde dazu gehört, seit 4 Milliarden Jahren, der
Mensch wird sich darauf einstellen müssen.

Trotz dieser Tatsachen, sollte wir nicht den Kopf in den Sand stecken und meinen wir
können ruhig so weiter machen wie bisher, es ist eine Notwendigkeit uns
Umwelttechnisch in Zukunft erdenfreundlicher zu verhalten, sonst werden wir auf Dauer
Selbstmord begehen.

Hierbei geht es nicht nur um den CO2 Haushalt, es geht auch um die Müllvermeidung und
vernünftiges Recycling, um innovative Energieerzeugung, um Wohnraum der mit der Erde
im Einklang steht etc. - die Aufzählung ist endlos.

In diesem Zusammenhang wäre es auch notwendig jeden Einzelnen in die Pflicht zu


nehmen, auch die zentralistische Nahrungs- und Energieversorgung wird auf Dauer nicht
Zielführend sein, jeder Einzelne ist gefragt und muss seinen Beitrag leisten, aber nicht in
Form von Steuerabgaben oder finanzieller Belastungen, sondern durch Taten.

Der Staat und die Regierungen sind dazu angehalten die Grundpfeiler, also Gesetze dafür
dazu schaffen, aber die Umsetzung liegt an jedem Einzelnen von uns!!!

Mit freundlichen Grüßen

Christian Warmuth

www.whcdirect.com

cwarmuth@whcdirect.com

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Quellenverzeichnis:

Wikipedia

Ifo Institut

welt.de

Der Standard

Benzin aus Sand

Unsichtbare Fronten