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1. Ich gehe in die Schule 2.

Ich bin lebendig


Gott hat mir das Leben geschenkt.

Ich danke Gott für seine Gaben.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des


Heiligen Geistes.
Amen.
3. Die Schönheiten des Himmels 4. Die Schönheiten der Erde
Gott hat die Welt erschaffen. Er hat am Himmel die Gott hat die Erde erschaffen. Er hat die Berge, die
Sonne, Blumen,
die Wolken, den Mond und die Sterne alle erschaffen. die Bäume und alle Arten der Tiere erschaffen.

Am Abend vor dem Schlafengehen sagen wir auch


dem himmlischen Vater, "Gute Nacht" und danken ihm. Wir danken Gott für jeden neuen Tag.
Dann beten wir das Abendgebet: Darum beten wir am Morgen das Morgengebet:
Nun geh' ich, guter Gott, zur Ruh, Mein Gott, vorüber ist die Nacht,
und schließe meine Augen zu. gesund und froh bin ich erwacht.
Für alles Gute Dank ich sag, behüte mich an diesen Tag,
das du mir gabst an diesem Tag. Amen. dass mir kein Leid geschehen mag.
Amen.
Aufgabe: Bete jeden Abend, lerne das Gebet.
Aufgabe: Bete jeden Morgen, lerne das Gebet.
5. Die Erschaffung des Menschen 6. Die Erbsünde
Gott hat die Welt erschaffen. Er hat auch die Gott gab den Menschen ein Gebot. Sie durften von
Menschen erschaffen. Gott formte den ersten dem Baum, der in der Mitte des Gartens stand nicht
Menschen aus Erde und blies ihm seinen Lebensatem essen, sonst müssten sie sterben. Die Schlange hat
ein. So wurde der Mensch lebendig. Gott hat auch die sie durch Lüge verführt. Ihr werdet nicht sterben. Ihr
Frau aus Adams Rippe gemacht. Gott hat sie werdet sein wie Gott. Sie aßen und sündigten schwer.
gesegnet.

Diese Sünde heißt Erbsünde. Gott hat die Menschen


bestraft.
Gott hat den Menschen nach seinem Bild erschaffen.
Sie wurden aus dem Paradies vertrieben. Sie
Als Mann und Frau schuf er sie. Die erste Menschen
dürften nicht mehr
waren Adam und Eva.
in den Himmel kommen. Elend, Not und Tod war ihr
Sie lebten im Paradies und waren glücklich.
Anteil auf Erden.
7. Christliche Zeichen 8. Mein Geburtstag
Wir kennen viele christliche Zeichen. Das Kreuz, die »... ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir.«
Kerze, die Glocken, die Bibel, der Rosenkranz, der Altar, (Jes 43,1)
der Kelch und die Patene sind geweihte Dinge.
Elisabeth war eine Prinzessin und stammte aus Ungarn.
Sie ist im Jahre 1207 geboren. Sie heiratete einen Prinz. Sie
lebte in einem Schloss, auf der Wartburg in Thüringen. Sie
liebte Gott sehr und half vielen Menschen. Sie pflegte die
Kranken und brachte den Armen Brot und Lebensmittel. Als
sie starb, nahm Gott sie in den Himmel zu sich auf. Dort
betet sie für uns, aber besonders für die, die ihren Namen
tragen. Sie ist ihre Schutzpatronin. Die Kirche feiert sie am
19. November. Wir beten zu ihr:

Heilige Elisabeth, bitte für uns!


Diese geweihten Dinge helfen mir an Gott zu denken, zu
Alle Menschen, alle Kinder haben einen Schutzpatron der
ihm zu beten. Sie haben eine wichtige Rolle. Darum soll
im Himmel ist und für sie betet. Du hast auch einen.
ich sie besonders ehren.
Kennst du ihn, seinen Namen? Wir sollen zu ihm beten
Die Christen grüßen mit den Worten: und um seine Hilfe bitten.
Gelobt sei Jesus Christus! In Ewigkeit. Amen.
Der Name meines Schutzpatrons: 9. Es nähert sich der Tag Jesu
____________________
Wie die Menschen damals warteten, so warten auch wir
Mein Geburtstag: ________________________________
auf den Heiland. In der Adventszeit bereiten wir uns
auf Weihnachten vor.
Wir wollen auch um den Heiland bitten wie die Menschen
in jener Zeit.
Der Advent dauert vier Wochen. In der Kirche wird ein
Adventkranz aufgestellt. Wir beten und singen: Komm,
Herr Jesus!

Lied: Wir sagen euch an den lieben Advent.


Sehet, die erste Kerze brennt.
Wir sagen euch an eine heilige Zeit,
Machet dem Herrn die Wege bereit.
Refren: Freut euch, ihr Christen, freuet
euch sehr!
10. Maria, die Mutter Jesu
Schon ist nahe der Herr.
Maria war eine Jungfrau. Sie lebte in der Stadt
Nazareth. Sie war mit einem Mann, namens Josef
verlobt. Eines Tages als Maria betete, sandte Gott den
Erzengel Gabriel zu ihr. Der Engel trat bei ihr ein und
sprach: Gegrüßet seist du, voll der Gnade, der Herr ist
mit dir! Maria erschrak über diesen Gruß und dachte
nach, was er bedeuten solle.
Der Engel aber sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria!
Denn du hast Gnade gefunden bei Gott. Siehe, du wirst
empfangen und einen Sohn gebären, dem sollst du
den Namen Jesus geben! Da sprach Maria: Siehe, ich
bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem
Worte! Und der Engel schied von ihr.

Gebet: "Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade,


der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter
den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,
Jesus".
11. Die Geburt Jesu Christi 12. Die Weisen bringen
Josef ging mit Maria nach Betlehem, in seine Heimatstadt. Maria erwartete Geschenke
ein Kind. In Betlehem kam die Zeit der Geburt. Sie brachte ihren Sohn in
einem Stall zur Welt. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Als Jesus zu Betlehem geboren war, kamen Weise aus
Krippe. dem Morgenlande nach Jerusalem. Sie fragten: Wo ist
Auf dem Feld wachten Hirten bei ihren Schafen. Da trat ein Engel des der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen
Herrn zu ihnen. Der Engel sagte: Fürchtet euch nicht. Heute ist euch in Stern gesehen und sind gekommen, das Kind
Betlehem der Retter geboren,Christus der Herr. Die Hirten gingen anzubeten. Als der König Herodes das hörte, erschrak
eilends und fanden Maria, Josef und das Kind, das in der Krippe lag. er. Er ließ die Priester kommen und fragte sie, wo
Christus geboren werden sollte. Sie antworteten ihm: In
Betlehem in Judäa.

Die Weisen machten sich auf den Weg. Und siehe, der
Lied: 1. Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all, Stern, den sie im Morgenlande gesehen hatten, zog
Zur Krippe her kommet, in Betlehems Stall ihnen vor ihnen her, bis er über dem Orte stehen blieb,
Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht wo das Kind war. Als sie den Stern sahen, hatten sie eine
der Vater im Himmel für Freude uns macht! überaus große Freude.
Und sie traten in das Haus ein, fanden das Kind mit
Maria, seiner Mutter, fielen nieder und beteten es an.
Dann öffneten sie ihre Schätze und brachten ihm ihre
Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Gott, ich danke dir, dass du mir so gute Eltern
14. Meine Eltern beschützen mich gegeben hast.
Als die Weisen fortgezogen waren, erschien dem Josef
im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf,
nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach
Ägypten; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu
töten.

Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind
und dessen Mutter nach Ägypten. Dort blieb er bis
zum Tod des Herodes. Herodes ließ in Betlehem alle
Knaben bis zum zwei Jahren töten.

Als Herodes gestorben war, zog Josef mit dem Kind und
dessen Mutter nach Israel zurück. Er ließ sich in der
Stadt Nazaret nieder.

Der Heilige Josef hat das Leben Jesu gerettet. Auch deine
Eltern lieben dich und beschützen dich. Darum sollst du
ihnen dankbar sein.
das Gute, das sie mir getan. Amen.
15. Jesus lebt in Nazaret
Jesus lebte mit seinen Eltern in Nazareth in einem
einfachen Haus. Dort wurde er erwachsen. Josef, sein
Pflegevater, war ein Zimmermann. Maria, seine
Mutter, arbeitete im Haus.
Der junge Jesus war am liebsten mit seiner Mutter im
Haus oder mit seinem Pflegevater in seiner Werkstatt
gewesen. Er war immer in ihrer Nähe, schaute ihnen zu,
wie sie arbeiten, spielte und war sehr aufmerksam, als
sie ihm etwas gesagt oder erzählt haben.
In der Arbeit hat er gern geholfen. Jesus spielte mit
den Kindern genau so wie die anderen Kinder damals
gespielt haben. Er betete zusammen mit seiner Familie,
aber betete auch alleine.

Gebet: Die Eltern mein empfehl' ich dir,


behüte, lieber Gott, sie mir.
Vergilt, o Herr, weil ich nicht kann,
Jesus beruft auch heute Menschen, um ihm zu folgen. Er
16. Jesus beruft seine Jünger ruft auch dich. Möchtest du ihm folgen, so wie die
Apostel es getan haben?
Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei
Brüder: Petrus, und Andreas; sie warfen gerade ihr
Netz in den See, denn sie waren Fischer. Da sagte er zu
ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu
Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze
liegen und folgten ihm.
Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder: Jakobus
und Johannes. Sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im
Boot und richteten ihre Netze her. Er rief sie, und
sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und
folgten Jesus. (Mt 4,18-22)

Jesus hat viele Menschen gerufen, um ihm zu folgen.


Unter ihnen wählte er 12 Apostel. Sie waren immer mit
Jesus und folgten ihm.
Gebet: Mein Jesus, du liebst die Kinder. Bitte,
17. Jesus liebt die Kinder segne mich!
Jesus war gut zu allen Menschen. Viele Menschen sind zu
ihm gekommen. Er war freundlich zu allen. Er hatte den
ganzen Tag gelehrt. Schon war der Abend gekommen
und er war müde. Da brachten viele Mütter ihre Kinder
zu ihm, dass er ihnen die Hände auflege und sie segne.
Die Jünger wollten sie nicht zu Jesus kommen lassen.
Als Jesus das sah, rief er die Kinder herbei und sprach:
Lasset die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht
daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich
Gottes! Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann
legte er ihnen die Hände auf und segnete sie. Die Kinder
freuten sich darüber und sie sind eine Zeit bei ihm
geblieben. Sie fühlten, dass Jesus ihr Freund ist.

Jesus liebt alle Kinder. Möchtest du ihn lieben, so wie er


dich liebt?
Wie zeigst du, dass du ihn liebst? So, dass du zu ihm
betest.
18. Jesus lehrt uns beten Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
Jesus betete oft zu seinem himmlischen Vater. Manchmal wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
betete er die ganze Nacht hindurch. Einmal betete er an und führe uns nicht in Versuchung,
einem Ort. Als er das Gebet beendet hatte, sagte einer sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten! Da sagte
er zu ihnen: So sollt ihr beten: 19. Jesus erzählt "die Talente"
Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt, dein Einmal hat Jesus ein Beispiel erzählt. Er sagte: Es war
Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf ein Mann, der auf Reisen ging. Er rief seine Diener und
der Erde. Gib uns heute das Brot, das wir brauchen. Und vertraute ihnen sein Vermögen an. Einem gab er fünf
erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Talente, einem andere zwei und wieder einem anderen
Schuldnern erlassen haben. Und führe uns nicht in eins. Dann reiste er ab. Nach langer Zeit kehrte der Herr
Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen. (Mt 6,9- zurück, um von dem Diener Rechenschaft zu verlangen.
13) Da kam der, der fünf Talente hatte, brachte noch fünf
dazu und sagte: Herr, sieh her, ich habe noch fünf
dazugewonnen. Der Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist
ein tüchtiger und treuer Diener. Der, der zwei Talente
hatte, tat genauso wie der erste. Dann kam der, der nur
ein Talente hatte und sagte: Herr, ich wusste, dass du
ein strenger Mann bist. Weil ich Angst hatte, habe ich
dein Geld in die Erde versteckt. Hier hast du es wieder.
Der Herr wurde zornig und sagte: Nimmt das Talent weg
von ihm und gebt es dem, der die zehn Talente hat!
Denn wer hat, dem wird gegeben, wer aber nicht hat,
dem wird auch noch weggenommen, was er hat. (Mt
25,14-30)

Jesus betete oft zu seinem himmlischen Vater. Er lehrte


die Apostel das Gebet des Herrn, das Vaterunser beten.
Lerne auch du das Gebet.
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein
Name,
dein Reich komme, dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Gott hat uns viele Talente gegeben. Einer kann schön
zeichnen, nähen oder auf einem Istrument spielen.
Andere können etwas anderes tun.
Welche sind deine Talente? Erkenne sie und nütze sie
aus.
20. Jesus erzählt vom
"verlorenen Sohn"
Jesus lehrte die Menschen über Gott. Er erzählte: Ein Mann
hatte zwei Söhne. Der Jüngere sagte: Vater, gib mir meinen
Anteil am Erbe. Da teilte der Vater seinen Besitz. Der Jüngere
nahm alles und zog in die Fremde. Er gab sein Geld aus, ohne zu
rechnen. Als er alles ausgegeben hatte, brach eine große
Hungersnot aus. Er musste bei einem Bauer als Schweinehirt
arbeiten. Er hatte Hunger. Da dachte er nach: Mein Vater hat
viele Tagelöhner. Sie haben genug zu essen. Bevor ich hier
verhungere, will ich umkehren und zu meinem Vater gehen.
Der Vater sah ihn von weitem kommen. Er lief ihm entgegen
und umarmte ihn. Der Sohn aber sagte: Vater, ich habe gegen
Gott und gegen dich gesündigt. Ich verdiene nicht mehr dein
Sohn zu sein. Doch der Vater sagte: Wir wollen ein Fest feiern
und fröhlich sein.
Als der ältere Sohn vom Feld zurückkam, hörte er Musik und
fragte einen Knecht, was das bedeuten soll. Der sagte ihm,
dass sein Bruder heimgekehrt ist. Da wurde er zornig und
wollte nicht ins Haus gehen. Sein Vater kam zu ihm heraus,
doch der Sohn machte dem Vater Vorwürfe. Der Vater sagte zu
ihm: Du bist mein Sohn. Du bist immer bei mir. Alles was ich
habe gehört auch dir. Doch heute können wir nun froh sein
und freuen. Denn dein Bruder war tot, jetzt lebt er wieder. Er
war verloren, jetzt ist er heimgekehrt. (Lk 15,11-32)
21. Jesus erzählt vom barmherzigen
Samariter
Ein Gesetzlehrer fragte von Jesus: Wer ist mein
Nächster? Jesus erzählte ihm: Ein Mann ging von
Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern
überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn
nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot
liegen. Dann kam ein Priester den selben Weg herab; er
sah ihn und ging weiter. Auch ein Levit kam zu der Stelle;
er sah ihn und ging weiter. Dann kam ein Mann aus
Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er
Mitleid, ging zu ihm hin, goß Öl und Wein auf seine
Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf seinen
Esel, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn.
Am anderen Tag holte er zwei Denare hervor, gab sie
dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr
für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich
wiederkomme.
Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der
Nächste erwiesen, der von den Räubern überfallen
wurde? Der Gesetzlehrer antwortete: Der, der ihm
geholfen hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und
handle genauso! (Lk 10,25-37)
Hosanna, dem Sohne Davids! Hosanna in der
22. Jesu Einzug in Jerusalem Höhe!
Jesus zog mit seinen Aposteln nach Jerusalem hinauf.
Als sie in die Nähe der Stadt kamen, schickte Jesus zwei
Jünger voraus und sagte: Geht in das Dorf, das vor uns
liegt. Wenn ihr hineinkommt, werdet ihr dort einen
jungen Esel finden. Bindet ihn los, und bringt ihn her!
Die Jünger taten es so.
Sie führten ihn zu Jesus und er setzte sich darauf. Und
viele breiteten ihre Kleider auf der Straße aus. Andere
nahmen Palmzweige und zogen ihm entgegen. Die
Leute, die ihm folgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er,
der kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!
Und er zog nach Jerusalem hinein, in den Tempel.
Am Palmsonntag gehen die Menschen mit
Palmkätzchen in die Kirche. Der Priester segnet sie und
die Menschen gehen in Prozession in die Kirche. Die
Kirche möchte uns das Symbol der Stadt Jerusalem sein,
und die Prozession der feierliche Einzug Jesu.

Wir sollen Jesus begrüßen, wie die Kinder damals:


Wo können wir Jesus finden?
23. Das letzte Abendmahl Wir finden Jesus in der Kirche, in dem Tabernakel.
Es war Gründonnerstag. Jesus wusste, dass er sterben
wird, darum hat er seine Apostel zum letzten
Abendmahl eingeladen. Er rief seine Apostel in einem
großen Saal zusammen. Als es Abend wurde, begab er
sich mit ihnen zu Tisch.
Während des Mahls nahm Jesus das Brot, sprach den
Lobpreis; dann brach er das Brot, gab es den Jüngern
und sagte: Nehmt und esset, das ist mein Leib. Dann
nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet und gab ihn
den Jüngern mit den Worten: Trinkt alle daraus, das ist
mein Blut, das für viele vergossen wird zur Vergebung
der Sünden. (Mt 26,26-28)

Das Brot verwandelte sich in Jesu Leib. Das sah


weiter wie Brot aus, aber die Apostel glaubten an seine
Worte, an alles, was er sagte, weil sie wussten, dass
alles, was er sagt, wahr ist. So ist das geschehen, dass
Jesus unter uns auf Erden geblieben ist.
23. Das letzte Abendmahl

Jesus sagte:
Nehmet und esset, das ist mein Leib.
Nehmet und trinket, das ist mein Blut.

JESUS
liebt. Du sollst auch das Kreuz ehren. Neige dein
24. Jesus stirbt am Kreuz Haupt, wenn du an ihm vorbeigehst.
Es ist Karfreitag. Wir denken an den Tod Jesu. Die Jesus wurde vom Kreuz abgenommen und in ein neues
Glocken läuten nicht. Die Menschen ehren in Grab gelegt. Vor sein Grab haben seine Feinde
besonderer Weise das Kreuz. Sie gehen zum Kreuz und Wachen gestellt, um ihn zu bewachen. Der Eingang
sie küssen es. So danken sie Jesus, dass er uns so sehr des Grabes war mit einem großen Stein bedeckt. Am
Karsamstag besuchen wir das Grab Jesu in der Kirche.

Jesus wurde
ans
Kreuz
geschlagen,
aber er sagte
kein
Wort. Er
betete
für seine
Feinde:
Vater,
verzeih
Ihnen, denn
sie wissen
nicht was sie
tun!
Er dachte
immer an uns
Menschen.
So sehr hat
er uns geliebt.
Jesus ist für
uns
am Kreuz
gestorben.
25. Jesus ist auferstanden
Am Ostersonntag in der Früh entstand plötzlich ein
gewaltiges Erdbeben, denn ein Engel des Herrn kam
vom Himmel herab, wälzte den Stein weg und setzte
sich darauf. Die Wächter begannen vor Angst zu zittern
und fielen wie tot zu Boden. (Mt 28,1-4)
Das Grab Jesu war schon leer: er ist auferstanden, so
wie er gesagt hatte. Er hat den Tod besiegt, er wird nicht
mehr sterben. Das größte Wunder Jesu war, dass er am
dritten Tag von den Toten auferstanden ist.
Die Apostel waren am Ostersonntag zusammen. Jesus
trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit
euch! Sie erschraken, denn sie meinten, einen Geist zu
sehen. Jesus zeigte ihnen seine Hände und Füße.

Die Christen begrüßen sich mit diesen Worten:


Christus ist auferstanden!
Er ist wahrhaft auferstanden!
27. Christi Himmelfahrt Die Apostel kehrten nach Jerusalem zurück. Wir sollen
auch zu unserer Arbeit zurückkehren. Das Fest
Nach seiner Auferstehung ist Jesus öfters seinen C h r i s t i H i m m e l f a h r t feiern wir 40 Tage nach
Aposteln erschienen. Er sagte ihnen, dass er zu seinem
himmlischen Vater zurückkehren wird. Ich gehe, um Ostern. Es ist ein Donnerstag.
einen Platz für euch vorzubereiten, damit auch ihr dort
seid, wo ich bin. Ich werde den Vater bitten und er wird
euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei
euch bleiben soll.
Dann führte er sie zum Ölberg hinaus. Dort erhob
er seine Hände und segnete sie. Und während er
sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel
emporgehoben; sie aber fielen vor ihm nieder. Eine
Wolke nahm
ihn auf und
entzog ihn
ihren
Blicken.
Wir singen: Jesus lebt, Jesus lebt,
26. Jesus erscheint den Aposteln Alle Menschen sollen wissen Jesus
lebt!
Am Abend dieses Tages waren die Jünger zusammen. Da
kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede
sei mit euch! Sie erschraken, aber er zeigte ihnen seine
Hände und seine Füße und sagte zu ihnen: Seht meine
Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Faßt mich
doch an.
Sie staunten, konnten es aber nicht glauben. Da sagte
Jesus zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben
ihm ein Stück gebratenen Fisch, er nahm es und aß es
vor ihren Augen.
Dann zweifelten sie nicht mehr an ihm. Sie waren sicher,
dass Jesus auferstanden ist, er hat den Tod besiegt, er
wird nicht mehr sterben.
Die Freude der Apostel ist auch unsere Freude. Ostern
ist das größte Fest. Wir sind froh, dass Jesus
auferstanden ist und dass er ewig lebt. Darum singen wir
bei der Auferstehungsprozession: Christus ist
auferstanden! Halleluja!
27. Christi Himmelfahrt Die Apostel kehrten nach Jerusalem zurück. Wir sollen
auch zu unserer Arbeit zurückkehren. Das Fest
Nach seiner Auferstehung ist Jesus mehrmals seinen C h r i s t i H i m m e l f a h r t feiern wir 40 Tage nach
Aposteln erschienen. Er sagte ihnen, dass er zu seinem
himmlischen Vater zurückkehren wird. Ich gehe, um Ostern. Es ist ein Donnerstag.
einen Platz für euch vorzubereiten, damit auch ihr dort
seid, wo ich bin. Ich werde den Vater bitten und er wird
euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei
euch bleiben soll.
Dann führte er sie zum Ölberg hinaus. Dort erhob
er seine Hände und segnete sie. Und während er
sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel
emporgehoben; sie aber fielen vor ihm nieder. Eine
Wolke nahm
ihn auf und
entzog ihn
ihren
Blicken.
die deine Macht erschaffen hat,
28. Der Heilige Geist erfülle nun mit deiner Gnad'.
Als der Pfingsttag gekommen ist, waren die Apostel
alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her
ein Brausen und erfüllte das ganze Haus, in dem sie
waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von
Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich
eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist
erfüllt.

Die Zeichen des Heiligen Geistes sind: die weiße


Taube und die Feuerzungen. Zu Pfingsten ist das
Messgewand der Priester rot. Die rote Farbe
symbolisiert, dass der Heilige Geist der Geist der Liebe
ist.

Ich bitte um die Hilfe des Heiligen Geistes. Er soll mich


stärken:
Komm Heil'ger Geist, kehr bei uns ein,
besuch das Herz der Kinder dein:
Geh oft in die Kirche, um Jesus zu besuchen.
29. Die Kirche, das Haus Gottes
In der Kirche sehen wir einen Altar. Auf dem Altar sehen
wir Kerzen, Blumen, ein Buch und ein Kreuz. Wir sehen
noch einen kleinen Schrank und ein rotes Licht. Dieses
Licht heißt ewiges Licht. Der Schrank, wo Jesus ist,
heißt Tabernakel. Der Priester steht beim Altar.
Jeder Sonntag gehen wir in die Kirche, damit wir die
Lehre Jesu hören sollen. Der Priester feiert mit uns die
heilige Messe.
Wir beten und singen. Auf dem Altar sehen wir Brot
und Wein. Sie verwandeln sich durch die Worte des
Priesters in Jesu Fleisch und Blut. Die Christen
bekommen den Leib Christi in der kleinen Hostie.

In der heiligen Messe beten wir alle zusammen, das


Gebet Vaterunser, das Jesus die Apostel gelehrt hat:
Vater unser im Himmel, ...
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,
30. Maria, die Mutter Jesu Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns
Jedes Jahr feiern wir den Muttertag. Deine Mutter freut
Sünder,
sich besonders für die Blumen, die du ihr gibst. Du sagst
jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
ihr die schönsten Worte: ich liebe dich, weil du eine gute
Mutter bist, weil du mich auch sehr liebst. Wiederholung I.
Maria ist unsere himmlische Mutter. Sie ist nicht nur
die Mutter Jesu, sondern auch unsere, also auch meine.
Jesus wusste, dass die Mutter das größte Geschenk ist,
darum schenkte er uns seine eigene Mutter.
Auch Maria schenken wir Blumen, besonders im Mai,
weil dieser Monat der ihre ist. Es sind andere Blumen, für
welche sie sich am meisten freut: sie sind unsere gute
Taten: der Gehorsam, nett zu sein, ... .

Wir begrüßen sie mit dem Gebet:


Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade, der
Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
Gott hat die _____________
erschaffen.

Ergänze den Text mit den Wörtern: Sonne,


Sterne, Mond, Berge, Blumen, Bäume,
Menschen, Adam, Eva, Leben.

Gott hat am Himmel die _________________, die


Sind alle Dinge lebendig? Wer hat ihnen das Wolken, die __________________, den
Leben gegeben? _______________ und den Regenbogen erschaffen.
Male die lebendige Bilder aus! Gott hat auf Erden die _____________, die
____________, die __________________, die Tiere und
die _____________ erschaffen. Die ersten
Menschen waren _____________ und
___________. Gott hat uns das ________________ Toate lucrurile sunt vii? Cine le-a dat viaţă
gegeben. plantelor şi animalelor? Colorează care sunt
Recapitulare I. create de Dumnezeu!

Dumnezeu a creat _____________ .

Completează textul cu cuvintele: soarele, stelele,


luna, munţii, florile, pomii, oamenii, Adam, Eva,
viaţă.

Dumnezeu a creat pe cer _________________, norii,


__________________, _______________ şi curcubeul.
Dumnezeu a creat pe pământ _____________,
__________, __________________, animalele şi
_____________ . Primii oameni au fost
______________ şi ___________. Dumnezeu ne-a dat
________________ tuturor.