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Gesundheit (WHO) stabiles Gewebe

Anamnese permanentes Gewebe (Ruhegewebe)

Diagnose Ätiologie

Homöostase akute Krankheit

labiles Gewebe (Wechselgewebe) chronische Krankheit

1a
Gesundheit ist der Zustand völligen
Leber, endokrine Drüsen
körperlichen, seelischen und sozialen
(Hormondrüsen), Bindegewebe
Wohlbefindens

Skelettmuskeln, Herzmuskeln, Vorgeschichte der Krankheit nach


Nervensystem Angaben des Patienten

Erkennung und Benennung einer


Krankheitsursache
Krankheit

Gesundheit ist ein harmonisches


Gleichgewicht zwischen Bau + Funktion
- schnell zum Ausbruch kommend
des Organismus und dem seelischen
- kurze Dauer (3-14 Tage)
Erleben
wird durch Adaptation aufrecht erhalten

- sich langsam entwickelnd


- > 4 Wochen dauernd
1. Stadium: Latenzzeit, symptomfreie Zeit (evtl. auf Gemütsebene
bemerkt)
bei Infektionen--> Inkubationszeit
2. Stadium: Manifestation, charakteristische Symptome, die zum
Krankheitsbild passen Blut, Schleimhäute, Epidermis
3. Stadium: Genesungsphase (Rekonvaleszenz)
a. vollständige Heilung
b. Defektheilung (Narbenbildung)
c. chronisch (zu lange dauernder Verlauf)
4. Tod

1b
Exogene Krankheitsursachen
chronische Krankheitsverläufe
physikalische

Exogene Krankheitsursachen
biologischer Tod
chemische

Exogene Krankheitsursachen
klinischer Tod
belebte Noxen

Exogene Krankheitsursachen
sichere Todeszeichen
psychische

Exogene Krankheitsursachen
Exogene Krankheitsursachen
gesellschaftlich bedingte

2a
Physikalische Ursachen:
- mechanische (Verletzung) chronisch-progredient -->
- thermische (Hitze, Kälte) fortschreitend
- Strahlen (ionisierend chronisch-kontinuierlich --> konstant
Röntgenstrahlung, nicht ionisierend chronisch-rezidivierend --> immer
Sonne, Laser, Radio, Handy,..) wieder Schübe
- elektrischer Strom

Chemische Ursachen:
- Insektizide
- Kohlenmonoxid
- Asbest, Silikate Tod aller Organe
- Blei, Quecksilber
- Ozon
- Knollenblätterpilze

belebte Ursachen, Mikroorganismen

- Viren
- Bakterien Erlöschen der Herz-Kreislauffunktion
- Pilze (nach 6-10 min Hirntod)
- Würmer
- Prionen
- Protozoen (Malariaerreger geht in Erythrozyten)

- Totenstarre (Rigor Mortis), 10min glatte


Muskulatur, 4-12h an Skelettmuskulatur, 36-
- Trauer 48h verschwindet bei Fäulnisbeginn
- Sorgen - Totenflecken, treten nach 1-4 h auf,
- Ärger, Kummer bläulich-rötliche Flecken durch Absinken des
- Angst Blutes
- Fäulnis: durch Mikroorganismen
ausgelöster Zersetzungsprozess

- Tabak, Alkohol
- physikalische
- Lärm
- chemische
- Schadstoffbelastung, Atemluft
- belebte Noxen
- Zusatzstoffe in Lebensmittel
- psychische Ursachen
- Medikamente
- gesellschaftsbedingte
- Arbeitslosigkeit, zuviel Arbeit
- ernährungsbedingte
- Verlust Arbeit, Wohnung,..
2b
Exogene Krankheitsursachen
Hyperplasie
ernährungsbedingt

Endogene Krankheitsursachen Metaplasie

Disposition Dysplasie

Atrophie Apoptose

Nekrose
Hypertrophie im Körper verbleibendes nektrotisches
Gewebe--> Sequester

3a
Gewebe- oder Organvergrösserung
durch Zunahme der Zellzahl
- Mangelernährung
vergrösserte Leistung
- übermässige Ernährung
V.a. Labiles Gewebe
Vorstufe von Tumoren

- Störungen der Erbanlagen


a. vererbbare: Hämophilie, Mukoviszidose
b. nicht vererbbare: Trisomie 21
Umwandlung von einer Gewebeart in - Störungen in embryonaler Entwicklung
eine andere Gewebeart (reversibel) a. Fehlbildungen (angeborene Fehler)
b. Agenesie (ein Organ fehlt)
Ausgelöst durch lange bestehenden c. Aplasie (Organ vorhanden, nicht funktionstüchtig)
d. Dysplasie
Reiz - Veranlagung, Disposition
a. ererbte Veranlagung
b. erworbene Veranlagung

angeborene bzw. erworbene


erworbene Zellveränderung Veranlagung oder Neigung, an
bestimmten Krankheiten zu erkranken

Rückbildung von Organen,


Funktionsgeweben oder Zellen (einfache
physiologischer Zell-/Gewebetod
Atrophie) und/oder Verminderung der
genetisch programmierter, durch Zelle
Zellzahl (numerische Atrophie)
selbst ausgelöster, regulierter
bei geringer Anforderung an Organ bzw.
Zelluntergang
Zellen --> Verminderung von Zellgrösse
und -zahl

pathologischer Zell-/Gewebetod
geht mit einer Entzündung einher Gewebe- oder Organvergrößerung
Kolliquationsnekrose: Verflüssigungsnekrose
Koagulationsnekrose: Gerinnungsnekrose
durch Zunahme des Zellvolumens bei
käsige Nekrose (durch Zerfall Granulozyten gelblich, unveränderter Zellzahl und - struktur.
trocken-bröcklige Masse)
fibrinoide Nekrose (Aufhebung der Kollagenstruktur)
gangränöse Nekrose (durch Minderdurchblutung) Mehrbelastung --> Vergrösserung der
hämorrhagische Nekrose (durch starken Bluteinstrom in Einzelzelle
nekr. Gewebe)
3b
Pathogenese Mortalität

Erguss Lethalität

Ödem Noxe

Anasarka Entzündung

Morbidität Entzündungsursachen

4a
Sterblichkeit(rate) Krankheitsentstehung

Flüssigkeitsansammlung in
Tödlichkeit der Krankheit
vorgebildeten Höhle

schmerzlose Schwellung aufgrund einer Flüssigkeitsansammlung im Interstitium

Hydrostatisches Ödem (Stau in Vene, Fl. aus Vene in Interstitium; Thrombose,


Veneninsuffizienz, Herzinsuffizienz, Nierenversagen)

Schadstoff, krankheitsauslösende Lymphödem (Stau in Lymphgefäss; Lymphbahnschädigung, Lymphknotenentfernung)

Substanz oder Ursache Vaskuläres Ödem (grössere Lücken in Endothelwand, Austritt Flüssigkeit Interstitium; bei
Allergie oder Entzündung)

Onkotisches Ödem (zuwenig Albumine/Eiweisse in Blut, Flüssigkeit tritt in Interstitium;


Leberinsuffizienz mit Aszites, Verbrennungen, Pankreasinsuffizienz, Nephrotisches Syndrom)

zweckmäßige Reaktion des Körpers auf


eine Noxe (schädigender Faktor);
schützt den Körper vor der Ausbreitung
der Noxe und entfernt sie in der Regel generalisiertes Ödem
aus dem Körper, z. B. durch Abbau von
Schadstoffen und Vernichtung von
Krankheitserregern

Auslöser:
- Gewebzerstörung mit Entstehung von
Gebetrümmern
- Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze)
- Fremdkörper
Krankheitshäufigkeit
- Chemikalien
- Bakterientoxine (Ausscheidungsgifte, Zerfallsgifte)
- körpereigenes Gewebe (Autoaggressor)

4b
Entzündungssymptome Entartetes Gewebe

Entzündungsmediatoren (Botenstoffe) Tumorursachen und -Entstehung

Einteilung von Entzündungen Metastasen

Entzündungenformen zeitlich Paraneoplastisches Syndrom

Entzündungsformen Anamnese

5a
Benigne/ gutartig:
- wachsen langsam, scharf begrenzt, keine Metastasen, gut verschieblich, selten tödlich Kardinalsymptome:
- Epithelgewebe: Adenom, Papillom
- Mesenchym: Myom, Lipom, Fibrom
- Überwärmung Calor
- Rötung Rubor
Maligne/bösartig: - Schwellung Tumor
- wachsen schnell, Zellen nicht differenziert, unscharf abgegrenzt, Metastasen, Wachstum invasiv und - Schmerz Dolor
zerstörend, ohne Therapie tödlich
- Epithelgewebe: Adenokarzinom, Melanom, Plattenepithelkarz. - Funktionsstörung Functio laessa
- Mesenchym: Sarkom, Leukämie, Gliom
Labor:
Präkanzerosen:
Gewebeveränderungen, die mit erhöhtem Risiko einer bösartigen Entartung einhergehen
- CRP erhöht
- Leukozyten erhöht
Carcinoma in situ: - Blutsenkung erhöht
bösartiger Tumor mit atypoischen Zellverbänden, der noch kein invasives Wachstum zeigt
Lymphozyten bei Viren
Semimaligne: Neutrophile Granulozyten bei Bakterien
wachsen am Ort ihrer Entstehung invasiv und destruierend, aber keine Metastasen (Basaliom)

Risikofaktoren:
- Strahlen (Sonne, radioaktive Strahlen)
- Viren (humanes Papillomavirus, Hepatitis B Virus -Leberkarzinom, Eppstein-Barr-Virus - Hodkin
steuern Ablauf der Entzündungsreaktion, erhöhen Mikrozirkulation in
Lymphom) Blutgefässen und lösen zelluläre Reaktionen (u.a.Phagozytose)
- chem. Substanzen (Benzpyrene, Nitrosamine, Arsen, Chrom, Asbest)
- Arzneimittel (Hormone Östrogen, Testosteron; Zytostatika)
- Alter - Zytokine: aktivieren Zellen, z.B. Leukozyten
- Veranlagung
- chronische entzündliche Reize - Histamin: Erweiterung Dilatation der kleinen Blutgefässe,
Kontraktion der Bronchien, Schmerzen, Juckreiz; besonders bei
Häufige Risikofaktoren
- gehäufte maligne Erkrankungen in der Familie allergischen Reaktionen
- geheilter maligner Tumor vom Patient selber - Prostaglandine: Erweiterung Gefässe mit lokaler Überwärmung,
- chronische Entzündungen
- Zytostatika- und Strahlentherapie steigern Gefässdurchlässigkeit, reizen Schmerzrezeptoren
- Nikotin - CRP: aktiviert Immunsystem (Komplementsystem)
- Alkohol
- Sonne
- Komplementsystem: Darstellung Erreger, locken Leukozyten an
- Asbest

lokale Entzündungen: meist bakterielle


- Tochtergeschwulste
Infektion
- über Blutgefässe: arterieller Typ,
systemische Entzündung: meist virale
Hohl-Venentyp, Pfortader-Typ
Infektion

akut:
plötzlich beginnend, kurzer Verlauf,
- Tumore können eigenständige Wiederherstellung möglich, chronisch möglich
Krankheitsbilder entwickeln chronisch:
- Meistens werden zu viel Hormone primar chronisch: von Anfang an chronisch
sekundär chronisch: erst akut, dann chronisch
produziert
chronisch-rezidivierend
chronisch-persistierend

Exsudative Entzündungen
- seröse
- eitrige (Abszess: Eiteransammlung in neu gebildetem
abgekapseltem Hohlraum; Empyem: Eiteransammlung in
bestehendem Hohlraum; Phlegmone: diffuse-eitrige Entzündung
Krankengeschichte des Patienten im Gewebe)
- fibrinöse
- hämorrhagische
- nekrotisierend
Ulzerative Entzündungen (mit Ulkusbildung, tiefer Gewebsdefekt)
Proliferative und granulomatöse Entzündungen
5b
Symptome Appendixpunkte

Inspektion Ruhepuls

Palpation Atemfrequenz

Perkussion Blutdruck

Auskultation EKG Elektro-Kardiogramm

6a
Mc Burneypunkt: zw. Nabel und SIAS
Lanzpunkt: zw. beiden SIAS 1/3 von
charakteristische Krankheitszeichen
rechts
Syndrom: Gruppe von
Blumberg: kontolateral zu McBurney,
Krankheitszeichen
langsames Eindrücken und schnelles
Loslassen

Betrachten des Patienten


- Haut
60-80 /min Erwachsener
- Körperform, Körperhaltung
140 /min Säugling
- Grösse, Gewicht
90-120 /min Kleinkind bis Jugendlicher
- Farbe
- Mundhöhle, Schleimhäute

Abtasten oder befühlen des Patienten


- Kopf: Nervenaustrittspunkte, Augapfel, Trugs
- Hals: Lymphknoten, Schilddrüse, Halsschlagader
14-16 /min Erwachsener - Thorax: Atmung, Herzspitzstoss, Brust,
Achsellymphknoten
10-45 /min Säugling - Abdomen: 4 Quadranten, Leber, Gallenblase, Milz,
25-30 /min Kleinkind Nieren
- Gefässe: Pulse
- Arme, Beine
- Wirbelsäule: Muskulatur, Dornfortsätze

Beklopfen der Körperoberfläche des Patienten


- Kopf: Schädelkalotte, Nasennebenhöhlen,
Optimal 120/80 Warzenfortsatz
Normal 130/85 - Thorax: Lunge, Herz
Grenzwertig 90-95/140-160 - Abdomen: 4Quadranten
(Flüssigkeit-/Gasansammlung), Leber, Blase, Milz,
Hypertonie 95/160
Nieren
- Wirbelsäule: Schmerzen an Dornfortsätzen

Abhören des Patienten mit dem


Messung der elektrischen Impulse des
Stethoskop
Herzens
- Thorax: Herz, Lunge
-Herzrythmus
- Gefässe: Geräusche
-Störung der Erregungsausbreitung
- Abdomen: 4Quadranten
-Durchblutungstörungen am
Darmgeräusche, Aorta
Myokardinfarkt
Strömungsgeräusche, Leber Grenzen
6b
EEG Elektro-Enzephalogramm Endoskopie

Röntgen Pharmakokinetik

CT Computertomographie Pharmaodynamik

MRT Magnet-Resonanz-Tomographie Therapeutische Breite

Ultraschall/ Sonographie Nebenwirkungen

7a
Direkte Betrachtung von Hohlräumen mit
Kameraendoskop
- Magen und Darm Messung der Hirnströme
- Blase - Verdacht auf Epilepsie
- Gelenke - Beurteilung Gehirnaktivität im Koma
- Bauch - Feststellung Hirntod
- Bronchien
- Ohr

Einfluss des Körpers auf/mit Substanz Knochen --> hell


1. Applikation:
- Lokal (Kutan, nasal, otal, konjunktival, vaginal, pulmonal) - systemisch Gewebe --> dunkel
enteral über Darm durch orale, rektale Gaben--> First Pass-Effekt
(Abbau in Leber)
ohne Kontrastmittel bei
parenteral durch Injektion Skelettschmerzen, Thorax (Lunge),
2. Diffusion ins Blut Mammographie, Abdomen, Zähne
3. Verteilung durch Blut und Transport-Eiweiss
4. Aufnahme und Umwandlung in Leber zu wasserlöslichem Stoff mit Kontrastmittel bei Darstellung von
5. Ausscheidung via Niere, Galle, Atemluft
Gefässen

Digitales Röntgen in Scheiben


Einfluss der Substanz auf Körper - Tumor
- Andocken an Rezeptor - Schädel-/Wirbelsäulenverletzung
- Hemmen oder Anregen - Verdacht auf Schlaganfall
- Abdomen

grosse ther. Breite: braucht grosse Darstellung des Körpers durch


Mengen bis giftig--> sicher Magnetwellen
kleine ther. Breite: braucht kleine - Weichteile
Mengen bis giftig--> eher unsicher - Brust

mechanische Schwingungen
- Schwangerschaft
unerwünschte Wirkung des
- Herzklappen
Arzneimittels
- Brust
- allergische
- Schilddrüse
- toxische
- Gelenke
- Niere und Blase
7b
Arzneimittelkategorien Bösartige Erkrankungen bei Kindern

Kinderkrankheiten häufigste Regulationsstörungen

Fieber bei Kindern

Durchfall bei Kindern

Überweisung zum Kinderarzt

8a
Kat. A Apotheke mit Rezept, 1x gültig
- lymphatische Leukämie Kat. B Apotheke mit Rezept,
- Medulloblastom (Tumor in Kleinhirn Dauerrezept
und Brücke Kat. C Apotheke ohne Rezept
- maligne Knochentumore Kat. D Drogerie, Apotheke keine
(Osteosarkom, Ewing-Sarkom) Beratung
Kat. E Migros, Coop

- 3 Monatskolliken
Fieber
- Schlafstörungen
Erbrechen
- Schreibabies
Durchfall
- Bindungsstörungen

Gefahr: Austrocknung, Fieberkrämpfe


Ursachen: Infektionen Angina tonsillaris,
Meningitis, Bronchitis

Gefahr: Austrocknung (Verhältnis


Körperoberfläche zu Gewicht schlechter als
bei Erwachsenen, grosser Flüssigkeitsverlust
bei kleinem Körpergewicht)
Ursache: Viren/Bakterien, Chron.
Darmerkrankung, Nahrungsmittelallergien

bei
- Atemnot, schnelle Atmung
- Apathie, Teilnahmslosigkeit
- Austrockung
- Meningismuszeichen
- Kinderkrankheiten
8b