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Essay über die Transgender-Ideologie und Antworten auf deine Fragen

Jemand der sich als Transgender identifiziert, hat kein körperliches Problem.
Identität ist nicht etwas was sich im Körper befindet, sondern in den
Gedanken; Gefühlen, Einstellungen und etc. Gefühle, Gedanken,
Einstellungen entwickeln sich im Laufe der Zeit; sie sind nicht fest verdrahtet.
Wenn ich nun beharrlich, konsequent, dauernd glaube und denken, dass ich
eine Katze bin, oder beharrlich, konsequent, dauernd glaube und denke, dass
ich ein E.T. bin, der in einem Menschenkörper gefangen ist, dann bin ich
wahnsinnig. Die Definition eines Wahns ist ein festgefahrener falscher
Glaube. Es gibt Leute die wirklich glauben, dass sie eine Katze seien, ein E.T.
von einer anderen Dimension, aber als Menschen gefangen sind: Das
definieren wir dann, als Spezies Dysphorie, als
Körperintegritätsidentitätsstörung, also eine psychische Störung.
Wenn du einen Arm abschneiden willst, um deinem E.T. Ideal mehr zu
entsprechen, dann bist du psychisch krank, aber wenn du gesunde Brüste,
Genitalien entfernen möchtest, na dann bist du Transgender…
Um überhaupt eine geschlechtsumwandelnde Therapie anzufangen, ist es
Bedingung, dass man eine Geschlechtsdysphorie, also eine Identitätsstörung
diagnostiziert bekommt. Es wird nicht untersucht, ob das jetzt der Fall ist, dass
man tatsächlich, so wie das viele Transmenschen behaupten man sozusagen,
als Mann/Frau neurobiologisch geboren wurde, aber im umgekehrten Körper
dann lebt. Das wird nicht, als Validierung genutzt, sondern der Nachweis einer
Störung der Identität. Vereinfacht gesagt, sagt die Transgender-Idiologie:
Menschen können im falschen Körper geboren werden. Es gibt keinen
Nachweis dafür, dass das zutrifft, wie das viele Transmenschen behaupten.
Das sollte doch ein Indiz dafür sein, worin das eigentliche Problem liegt:
Nämlich auf psychologischer Ebene und eben nicht, dass man im falschen
Körper geboren wurde, wie das viele Transmenschen so empfinden.

Wenn man sich die Erfahrungsberichte von denjeniegen Transmenschen


anschaut, die eine De-Transition machten, dann stellt sich, als gemeinsamer
Nenner heraus, dass sie schleichend (gemeint ist nicht direkt) ein Trauma
erlebt haben, dessen sie sich nicht bewusst waren [1] [2] [3]. Unterschwellig
heisst, die wussten es nicht und konnten daher nicht bewerten, ob ein Trauma
vorlag oder nicht. Ein Symptom dessen war, dann, dass sie sich mit ihrem
Körper nicht wohl fühlten, wodurch sie ihr biologisches Geschlecht so leidvoll
verbunden hatten. Dass man sich in seinem eigentlichen Geschlecht nicht
wohl fühlt, man seinen Körper ablehnt, ist eine Folge einer Ursache. Eine
Geschlechtsumwandlung stellt sich damit, als eine Bewältigungsstrategie
heraus von einem zugrunde liegendem Problem.
Das ist jetzt keine Mutmassung: Ich unterstelle deinem Freund nicht was die
Ursache ist, sondern ich zeige einfach nur eine Tendenz auf, anhand
zahlreicher Erfahrungsberichte.
Du hast ja selber geschrieben, dass er sich in seinem biologischen
Geschlecht nicht wohl gefühlt hat. Das kann vlt. auch auf, sowas wie ein
Trauma zurückzuführen sein. Muss nicht sein, denn wie gesagt, das ist nur
ein Beispiel, was ich bringe, aufgrund zahlreicher Erfahrungsberichte von
Transmenschen die angefangen haben, ihre Geschlechtsumwandlung zu
bereuen.
Es kann auch was anderes sein: Vlt. weil man in irgendeiner Weise negative
Erfahrungen mit seinem Körper gemacht hat? Das endokrine System gestört
ist? Was auch immer der Grund ist, diesen gilt es anzugehen.

Wie du selber schreibst, geht es dir dabei ihm zu helfen, damit es ihm
möglichst gut geht. Du bestärkst ihn in seiner Entscheidun und unterstützt ihn
dabei, genau das zu erreichen, was er sich vornimmt, da er weiss, was ihm
guttut. Da ist komplett nichts auszusetzen, nur finde ich liegt darin ein
Trugschluss vor:
Was ich beobachtet habe ist, dass so gut wie bei allen Menschen die eine
psychische Störung aufweisen; und das erkenne ich auch bei mir zum Teil
selber; dass sie sich unbewusst mit ihrer psychischen Störung identifizieren
und deswegen eine verzerrte Sichtweise haben.
Wenn ich „psychische Störung“ erwähne, dann beziehe ich mich auf die
Identitätsstörung, welche ich anfangs erklärt habe. Die Grundlage ist, dass wir
wissen, dass eine Identitätsstörung, als psychische Störung klassifiziert wird.
Ich gehe jetzt davon aus, und behandle das auch so weiter. Das ist nicht
wertend gemeint, sondern ich beziehe mich einzig und allein, nur auf die
faktische Sicht.
Und von dieser verzerrten Sichtweise aus, von so einer Perspektive, kannst
du nicht unvoreingenommen bewerten, was sinnvoll ist, oder nicht. Sondern
du bist immer, der Verzerrung ausgeliefert. Du unterlegst der verzerrten
Sichtweise und bewertest alles; was Folge der Ursache deiner psychischen
Störung ist, von diesem Standpunkt aus: Man befindet sich in einer Box und
sieht nicht über sie hinaus. Wenn ich nun, von so einer Perspektive aus, eine
Identität aufbaue, bedeutet das nicht, dass ich diese Identität tatsächlich auch
bin. Das ist das Problem, weshalb Leute mit psychischen Störungen, oft nicht
wissen, was sinnvoll ist zu tun und handeln dann zum Beispiel teils, deshalb
völlig unkontrolliert, gefangen in ihrer verfälschten Welt, indem sie einfach,
willkürlich nach Bewältigungsstrategien suchen. Wie du selber schreibst, hat
sich dein Freund sobald die Geschlechtsumwandlung anfing, besser gefühlt.
Aber, dass er sich eben besser fühlt, liegt auch in dieser verzerrten Sichtweise
begründet. Und, weil diese verzerrte Sichtweise besteht, gehe ich deshalb
davon aus, dass er nicht weiss was gut für ihn ist.

Der innere Konflikt wird weiterhin bestehen, da nicht die


Geschlechtsumwandlung, sondern die darunterliegende Grundlage dafür, also
die einem das Gefühl gibt, im falschen Körper zu sein, die Ursache ist. Aber
worauf sie zurückzuführen ist, das weiss ich nicht. Es ist ein Teufelskreislauf.
Die Ursache wird nur hinausgezögert und die Geschlechtsumwandlung, als
Bewältigungsstrategie genutzt, um die Symptome, dieses Traumas oder was
auch immer dem auch zugrunde liegt; zu lindern. Wenn ich jetzt, aber nur die
Symptome angehe, dann tue ich doch eigentlich die Ursache hinauszögern,
also damit das Problem aufschieben und so den eigentlichen Leidensdruck
aufrechterhalten. Der innere Konflikt: Ich möchte eine Person sein die ich jetzt
nicht bin, und wenn ich diese bin, dann ist der Konflikt gelöst. So habe ich
auch dich verstanden; wird aber nie passieren. Weil es nicht möglich ist, da
das biologische Geschlecht keine Entscheidung ist, sondern ganz einfach
nicht wählbar ist:

Das soziale Geschlecht ist ein Konzept. Mit soziales Geschlecht, meine ich
soetwas wie: Mädchen brauchen pink und Jungs blau. Mädchen spielen mit
Puppen und Jungs mit Autos. Das ist eine Meinung, aber kein Fakt und wie du
selber erkannt hast, ist das Definitonssache. Das soziale Geschlecht ist eine
Entscheidung: Man kann, als Frau ein männlicheres Auftreten haben, oder
man kann, als Mann ein feminineres Auftreten haben. Das ist Verhalten, das
ist die eigene Einstellung, die Persönlichkeit und etc. Das kannst du ändern,
kein Problem, aber nicht das biologische Geschlecht. Es ist keine
Definitionssache: Es ist Fortpflanzungsbiologie 101. Es bestehen klare
Unterscheidungen in der Körperstruktur, das etwas grössere Herz, mehr rote
Blutkörperchen, im Hormonhaushalt und etc. [4]. Das biologische Geschlecht
ist nicht wählbar, sondern wird bei der Geburt festgelegt. Und weil es so
grundlegende Unterscheidungen gibt, wird man, als Transmensch nie das Ziel
erreichen, das andere Geschlecht zu sein. Es tut mir leid, aber deswegen
sieht man es auch Transmenschen an, dass sie trans sind und das wissen sie
auch selber.
Man strebt ein Ziel an, welches nie wirklich erreichbar ist, und einem deshalb
in diesem Karusell des Leidens festhält.

Mir geht es nicht darum ihn zu verurteilen, sondern mir geht es darum, dass
man das ernst nimmt, herzlich annimmt, willkommen heisst und die Leute
darin bestärkt, genau das was sie daran hindert, überhaupt dieses Problem zu
lösen, anzugehen. Stattdessen was ich oft sehe, was meistens auch passiert,
und ich ein bisschen auch von dir den Eindruck bekommen habe ist, dass
man sie ermutigt/bestärkt in ihrer, Identitätsstörung weiter voran zu kommen:
Geschlechtsdysphorie wird nicht mit einer Geschlechtsumwandlung
behandelt. Eine Geschlechtsumwandlung kann das Problem, was besteht
nichteinmal angehen.

Ich finde eine wirkliche Hilfe ist es, eben diese darunterliegende Ursache
anzugehen, statt einem genau davon weiter zu entfernen. Die Frage ist doch:
Welche Herangehensweise macht Sinn? Wollen wir etwas machen, was ganz
einfach das Problem verschiebt, weil man nicht die Ursache angeht, also
indem wir uns nur an den Symptomen orientieren, oder wollen wir uns genau
dem widmen, was vlt. für die Symptome verantwortlich ist: In diesem Fall,
dass man sich in seinem Körper nicht so wohl fühlt und etc.
In deiner vorherigen Nachricht erwähnst du auch: Wenn man eine Person
liebt, dass man alles tut, damit sich die Person so gut wie möglich fühlt.
Natürlich, absolut, da stimme ich dir wieder zu, und dem hatte ich auch nicht
widersprochen. Ich hinterfragte lediglich nur, die Vorgehensweise; wie das
angegangen wird.

Ich hab den Eindruck, anhand dem wie du deine Nachricht formuliert hast, wie
du die Wörter betontst und etc. dass du glaubst bzw. meine vorherige
Nachricht so verstanden hast, dass ich verurteile. Dabei bezieht sich, das
nicht auf deinen Freund persönlich. Ja das Thema steht in Beziehung zu ihm,
jedoch es geht rein nur, um die Sache an sich. Das wollte ich nur klarstellen.

Ich habe respekt, was dein Freund durchzustehen brauchte, um da


anzukommen wo er jetzt ist. Der Vorschlag für eine Psychotherapie ist, aber
nicht voruteilsbehaftet, falls du das so angenommen hast. Ich meine es so, da
das Problem woanders liegt und dass man dieses angehen sollte, statt es
hinauszuzögern.

Wie definierst du denn den Hauptgedanken von Transsexualismus? Ich


verstehe ihn so, als der Wunsch, das andere Geschlecht zu sein und, als das
gesehen bzw. anerkannt zu werden.

Quellenangaben / Kommentare
[1] Wie du selber schreibst, ja ich habe das nicht erlebt und kann dir das; nur
aus meiner Perspektive erklären, weil ich ein "straight-cis-gender" bin ist, das
alles was ich geschrieben hatte vlt. auch nicht so ernst zu nehmen, wie du das
gerade machst. Da stimme ich dir zu, aber dann hör dir doch die Perspektive
von wirkliche Transgendern an:
https://www.dailywire.com/news/interview-part-i-former-transgender-walt-
heyer-talks-about-his-detransition-the-dangers-of-affirmation-and-childhood-
sexual-trauma
https://www.dailywire.com/news/interview-part-ii-former-transgender-walt-
heyer-talks-the-dangers-of-youth-transitions-high-suicide-rates-and-the-future

[2] I Want My Sex Back. Detransitioned transgender people who regretted


changing sex ; https://www.youtube.com/watch?v=0R7DXnqkfJw

[3] Reversing a Gender Transition ; https://www.youtube.com/watch?


v=V6V0p3_bd6w
[4] Meine erste Nachricht bezog sich übrigens auf das biologische und nicht
auf das soziale Geschlecht.