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Belastungen von Pflegenden Angehörigen

Psychische Belastungen:
 Finanzelle Belastungen
 Gesundheitliche Belastung

Schlafmangel

Erschöpfung

Körperliche Beschwerden

 Isolation
Wegfall sozialer Kontakte
 Sorgen und Ängste um die zu pflegende Person
 Doppelbelastung
Eigene Familie
Eigenes Privatleben
 Pflege steht im Vordergrund
Braucht strukturierten Tagesablauf
 Burnout
 Depressionen
 Motivationsverlust
 Angst, Fehler zu machen
 Schuldgefühle, schlechtes Gewissen
 Unsicherheiten
 Veränderung der vertrauten Person
 Auseinandersetzung mit Tod und Krankheit
 Meist unvorbereitet in die Pflege kommen
 Einschränkung der Privatsphäre z.B. Pflegebett steht im Wohnzimmer

Physische Belastungen:
 Knieschmerzen
 Rückenschmerzen
 Schlafstörungen
 Sturzgefahr erhöht
 Prellungen / Hämatome
 Steigendes Risiko von Apoplex und Myokardinfarkt
 Suchtgefahr
Nebenwirkungen von Tabletten
Konsum von Nikotin
Konsum von Alkohol
 Mangel an Wissen über Pflegetechniken ( „Lernen durch probieren“)
 Heben und Tragen (statt Bewegen)
 Keine Arbeitsorganisation (dadurch unnötige Arbeitsvorgänge und Wege)
 Pflegende sind oft selbst alt und auf Unterstützung angewiesen

Gefahr von körperlichen Schäden bedingt durch die Pflege steigt!


Soziale Belastungen:
 Deprivation (zurückziehen, vereinsamen)
 Schlafstörungen / Unruhe
 Fehlende Motivation
 Antrieblosigkeit
 Konflikte innerhalb der Familie / Beziehungsprobleme
 Schamgefühl
 Leistungsversagen
 Fehlende Familiensolidarität
 Bürokratische Hürden
 Fehlende Anerkennung
 Einstellen auf die neue Situation
 Veränderung in der Lebensplanung

Finanzelle Belastung:
 Durch Anschaffung von Pflegehilfsmitteln
 Wohnungsumbau
 Zuzahlungen von Medikamenten und Pflegematerial
 Wohnraum zu klein und barrierefrei
 Kosten für Beratungsangebote
 Aufgabe oder Reduzierung der eigener Berufstätigkeit
 Einschnitte im Privatleben (Evtl. Trennung vom Partner)
 Einbinden von entlastenden Diensten