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Felder mit nationaler Bedeutung Informationen zum Zulassungsverfahren

Feld Feldbezeichnung Feld Feldbezeichnung


B Datum der Erstzulassung des Fahrzeugs (2) Hersteller-Kurzbezeichnung
D.1 Marke (2.1) Code zu (2) – zur Hersteller-Kurzbezeichnung
Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief
D.2 Zeile1 – Typ (2.2) Code zu D.2 mit Prüfziffer – zu Typ/Variante/Version
D.2 Zeile2 – Variante (3) Prüfziffer – zur Fahrzeug-Identifizierungsnummer werden durch neue
D.2 Zeile3 – Version (4) Art des Aufbaus Zulassungsdokumente ersetzt
D.3 Handelsbezeichnung(en) (5) Bezeichnung der Fahrzeugklasse und des Aufbaus
E Fahrzeug-Identifizierungsnr. (6) Datum zu K
F.1 Technisch zulässige Gesamtmasse in kg (7.1) Techn. Zul. max. Achslast/Masse je Achsgruppe in kg,
Achse 1
F.2 Im Zul.-Mitgliedstaat zul. Gesamtmasse in kg.
(7.2) Techn. Zul. max. Achslast/Masse je Achsgruppe in kg,
G Leermasse in kg – Min./Max.
Achse 2
H Gültigkeitsdauer
(7.3) Techn. Zul. max. Achslast/Masse je Achsgruppe in kg,
J Fahrzeugklasse Achse 3
K Nummer der EG – Typgenehmigung oder ABE (8.1) Zul. max. Achslast / im Zul.-Mitgliedsstaat in kg, Achse 1
L Anzahl der Achsen (8.2) Zul. max. Achslast / im Zul.-Mitgliedsstaat in kg, Achse 2
O.1 Technisch zul. Anhängelast in kg, gebremst (8.3) Zul. max. Achslast / im Zul.-Mitgliedsstaat in kg, Achse 3
O.2 Technisch zul. Anhängelast in kg, ungebremst (9) Anzahl der Antriebsachsen
P.1 Hubraum in cm3 (10) Code zu P.3 – zur Kraftstoffart oder Energiequelle
P.3 Kraftstoffart oder Energiequelle (11) Code zu R (Farbe des Fahrzeugs)
P2/P4 Nennleistung in KW/Nenndrehzahl pro Minute (12) Rauminhalt des Tanks, bei Tankfahrzeugen in m3
Q Leistungsgewicht in KW/kg – nur bei Krafträdern (13) Stützlast in kg
R Farbe des Fahrzeugs (14) Bezeichnung der nationalen Emissionsklasse
S.1 Sitzplätze einschließlich Fahrersitz (14.1) Code zu V.9 oder (14) – zur Emissionsklasse
S.2 Stehplätze (15.1) Bereifung – Achse 1
T Höchstgeschwindigkeit in km/h (15.2) Bereifung – Achse 2
U.1 Standgeräusch in dB(A) (15.3) Bereifung – Achse 3
U.2 Drehzahl pro Minute zu U.1 (Standgeräusch) (16) Nummer der Zulassungsbescheinigung Teil II
U.3 Fahrgeräusch in dB(A) (17) Merkmal zur Betriebserlaubnis
V.7 CO2 (in g/km) (18) Min. Länge in mm – Max. Länge in mm TÜV Rheinland Group
V.9 Für die EG-Typgenehmigung maßgebliche TÜV Kraftfahrt GmbH
(19) Min. Breite in mm – Max. Breite in mm
Schadstoffklasse Am Grauen Stein
(20) Min. Höhe in mm – Max. Höhe in mm
51105 Köln
(21) Sonstige Vermerke
Tel. +49 221 806-2315
(22) Bemerkungen und Ausnahmen
Fax +49 221 806-3218
www.tuv.com Mobilität und Verkehr TÜV Rheinland Group
Warum neue Zulassungsdokumente? Die Zulassungsbescheinigung Zulassungsbescheinigung Teil I Was ändert sich mit Einführung Anhängekupplung
Teil I (Fahrzeugschein)und Teil (Fahrzeugschein) spielen.
Vom 1.10.2005 an wird es in Die Zulassungsdokumente der Zulassungsbescheinigung? Eine genehmigte Anhänger- TÜV eine Bescheinigung
II (Fahrzeugbrief) sehen nicht
Deutschland andere heißen künftig „Zulassungs- Teil I (Fahrzeugschein) wird kupplung wird zukünftig in über die erforderliche Ände-
Für Halter zugelassener Fahr- In der Zulassungsbeschei-
nur anders aus, ihre Bedeutung
Zulassungsdokumente geben, bescheinigung“. alle für die Zulassung und das Feld (22) der Zulassungs- rung der Fahrzeugdokumente
zeuge mit den bisherigen nigung Teil II (Fahrzeugbrief)
im Zulassungsverfahren und
die auf der Richtlinie Überwachung des Fahrzeugs bescheinigung Teil I nach StVZO § 27, Absatz 1
Durch die Harmonisierung Zulassungsdokumenten des neuen Dokuments wer-
bei der regelmäßigen Überwa-
1999/37/EG basieren. Bisher relevanten Einzeldaten ent- (Fahrzeugschein) einzutragen an. Mit dieser Bescheinigung
von Aufbau und Inhalt der ändert sich zunächst nichts, den zukünftig nur noch der
chung hat sich umgedreht.
wurden Kraftfahrzeuge in halten und bei der Fahrzeug- sein, sobald sich die ist der tatsächliche Fahrzeug-
Zulassungsdokumente soll das es sei denn, die Zulassungs- aktuelle Fahrzeughalter und
Während bisher alle wesentli-
Deutschland in einem Fahr- untersuchung und bei Zulassungsstelle mit den zustand auch vor der Ände-
Verständnis der Bescheinigung stelle muss sich z. B. wegen ggf. der vorige Halter einge-
chen Daten im Fahrzeugbrief
zeugbrief beschrieben und im Änderungsabnahmen zukünf- Dokumenten befasst. Bis zu rung der Dokumente ord-
in der Gemeinschaft erleich- einer technischen Änderung tragen sein. Hieraus folgt,
zu finden waren, wird diese
Zulassungsverfahren erhielt tig vorzulegen sein. diesem Zeitpunkt bietet die nungsgemäß bescheinigt.
tert werden, damit die in mit den Dokumenten be- dass mit jedem Halterwechsel
Rolle zukünftig die
der Halter den Fahrzeugschein. fassen. Dann wird die neue auch eine neue Zulassungs- Technische Prüfstelle des
einem Mitgliedsstaat zugelasse-
Grund für die anstehende Zulassungsbescheinigung bescheinigung erzeugt wird.
nen Fahrzeuge ungehindert im In der Zulassungsbeschei-
Änderung ist die EU- ausgegeben.
Hoheitsgebiet der anderen nigung Teil II (Fahrzeugbrief) Die Anzahl aller früheren
Harmonisierung der unter- Was ist bei der
Mitgliedsstaaten verkehren werden lediglich die wichtig- Halter wird angegeben.
schiedlichen nationalen
können.
Umschreibung zu beachten?
sten Einzeldaten enthalten
Zulassungsverfahren. Es gibt Die Übertragung der Be- • Fahrzeugschein
Die neuen Dokumente sollen sein.
beispielsweise Mitglieds- Bereifung schreibung des Fahrzeugs aus
auch die Zulassung von • Fahrzeugbrief
staaten, in deren Zulassungs- In den Feldern 15.1 bis 15.3 können ohne zusätzliches den bisherigen Dokumenten
Fahrzeugen erleichtern, die • Bescheinigung über
verfahren ein Fahrzeugbrief werden Angaben zu einer Gutachten oder Änderungs- ist insbesondere dann knifflig,
vorher in einem anderen Änderungsabnahme(n)
nicht vorgesehen war. Reifengröße auf der Achse 1 abnahme verwendet werden, wenn zusätzliche Eintragun-
Mitgliedsstaat zugelassen
(15.1) bis Achse 3 (15.3) ein- sofern sie in der Liste gen, z.B. nach Änderungen • Bescheinigung(en) nach
waren.
Was ist neu? getragen. Die eingetragene (Typgenehmigung) der mögli- erfolgt waren. Um sicher zu StVZO §27/1

In den bisherigen Zulassungs- Felder, die nur national von Reifengröße ist eine aus chen Reifengrößen enthalten gehen, dass die zusätzlichen • Gutachten
Rollentausch einer Liste von möglichen sind. Eintragungen auch voll-
dokumenten war die Fahrzeug- Bedeutung sind. (Felder und Bei Fragen zur Umschreibung
Die Zulassungsbescheinigung Reifengrößen, die in der ständig und richtig von der
beschreibung in fortlaufend zugehörige Feldbezeichnungen Für Bereifungen, die nicht im oder zur Übertragung bereits
besteht aus zwei Teilen. Betriebserlaubnis-/ bzw. zuständigen Verwaltungs-
nummerierte Felder aufgeteilt, siehe Rückseite.) Rahmen der Betriebserlaubnis-/ eingetragener Änderungen
Teil I ersetzt den bisherigen EG-Typgenehmigung genannt behörde übernommen
deren Inhalt im Klartext an- Typgenehmigung genannt unterstützen wir Sie gerne.
Die Feldinhalte der bisherigen
Fahrzeugschein, Teil II den sind. Andere als die in der werden, empfiehlt sich die
gegeben war (Ziff. 1 bis 33). In sind, ist ein zusätzliches Gut-
Dokumente stimmen nicht Technische Prüfstelle für den
Fahrzeugbrief. Zulassungsbescheinigung Teil Vorlage aller zum Fahrzeug
der neuen Zulassungsbeschei- achten oder eine Änderungs-
immer 1:1 mit den neuen Kraftfahrzeugverkehr
nigung findet man nur noch I angegebenen Bereifungen vorhandenen Dokumente
Feldinhalten überein, da für abnahme erforderlich.
bei dieser Behörde TÜV Kraftfahrt GmbH
Kürzel vor jedem Feld. Es gibt
Bisher Ab 1. Oktober 2005 Inhalt neu die neue Feldeinteilung natür- Adressen und Öffnungs-
zwei Gruppen von Feldern.
lich die EU-Vorschriften und zeiten unter www.tuv.com
Fahrzeugschein Zulassungsbescheinigung Alle Daten zur Die erste Gruppe enthält die
nicht die nationalen Bau- und
Teil I (Fahrzeugschein) Fz-Beschreibung EU-weit harmonisierten Felder,
Betriebsvorschriften zugrunde
die zweite Gruppe enthält
Fahrzeugbrief Zulassungsbescheinigung Nur wichtige gelegt wurden.
Teil II (Fahrzeugbrief) Einzeldaten