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Strömungsmechanik - Klausur WiSe 1213 (Lösungen und Hinweise)

Institut für Fluiddynamik und Schistheorie (M-8), TUHH Stand 16. Juli 2017

Aufgabe 9: Verlustbehaftete 1D-Strömungsanalyse

a) Mit der Verzweigungsregel für Volumenströme kann nach Ermittlung der Verlustbeiwerte im
Strang 2 der Druckverlust ermittelt werden.
Antwort: Mit einer abgelesenen Rohrreibungszahl von λ = 0.022 ergibt sich ein Druckverlust
ohne Blende im Strang 2 von ∆pV = 129.56 N/m2 .
b) 1. Mit der Verzweigungsregel für Druckdierenzen und der Proportionalität des Druckver-
lustes zum Strömungsgeschwindigkeitsquadrat kann der Druckverlust im Strang 2 mit
Blende ermittelt werden.
2. Mit der Verzweigungsregel für Volumenströme und bekanntem Druckverlust kann der
Druckverlustbeiwert der Blende ermittelt und das Durchmesserverhältnis interpoliert
werden.
Antwort: Eine im Strang 2 eingesetzte Blende muss ein Durchmesserverhältnis von d2 /d1 =
0.504 ≈ 0.5.

Aufgabe 10: Potenzialströmung

a) 1. Die Geschwindigkeitsfunktionen ermitteln und damit die Geschwindigkeit im gesuchten


Punkt aufstellen.
2. Die Bernoulligleichung zwischen dem Fernfeld und dem angegebenen Punkt in der Formel
des Druckbeiwerts einsetzen.
Antwort: Es herrscht dort eine Geschwindigkeit von v = 8.889 m/s und ein Druckbeiwert von
cP = 0.21.

b) Stromfunktion für den mit dem Partikel geimpften Punkt P ermitteln und anschlieÿend die
Bedingung für den vertikalen Abstand einsetzen.
Antwort: Das Partikel passiert den Zylinder im vertikalen Abstand von a = 2.5 cm.
c) Antwort: Drei mögliche Fehlerquellen des potenzialtheoretischen Modells sind:
- Mit der Potenzialtheorie lassen sich keine viskosen Reibungseekte abbilden.
- .
- .
Aufgabe 11: Navier-Stokes-Gleichungen

a) 1. .
2. .
Antwort: .
a) .
Antwort: .

Aufgabe 12: Navier-Stokes-Gleichungen

a) 1. Jeweils die Kontinuitätsbedingung für einen stationäre, laminare und 2D betrachtete


Strömung aufstellen.
2. Jeweils die Impulsbilanzen in x- und y-Richtung für eine stationäre, laminare und 2D
betrachtete Strömung angeben.
Antwort: Die vereinfachten Navier-Stokes-Gleichungen lauten:
- Fluid 1: δvδy1 = 0
2
ρ g + µ1 δδyu21 = 0 δv1
δx = 0

- Fluid 2: δv2
δy =0 ρ g + µ2 δ 2 u2
δy 2
=0 δv2
δx = 0.

b) Antwort: Die Randbedingungen an den Wänden lauten:


- u1 (y = 0) = 0 und u1 (y = 2H) = 0.
- u1 (y = H) = u2 (y = H) = 0 und τ1 (y = H) = τ2 (y = H) = 0.

c) Integrationskonstante mittels der Randbedingungen bestimmen.


Antwort: Die Integrationskonstanten betragen:
- Fluid 1: C1,1 = ρ g H 2µ3µ 1 +µ2
1 (µ1 +µ2 )
und C1,2 = 0.
- Fluid 2: C2,1 = ρ g H 3µ1 +µ2
2µ2 (µ1 +µ2 ) und C2,2 = ρ g H 2 µ2 (µ1 +µ2 ) .
3µ2 −µ1