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Universal

Julius Weissenborn

Universal Fagott-Studien op. 8/2


Fagott für Fortgeschrittene
Edition (Urfassung)
Herausgegeben von William Waterhouse

Universal Bassoon Studies op. 8/2


Bassoon for advanced pupils
Edition (Original version)
Edited by William Waterhouse

www .1.1 ni Ve r Sal e di ti On. com UE 18122


ISMN M-008-01 078-1
vienna • london • new york UPC 8-03452-00560-5
ISBN 3-7024-0793-6
Vorwort

Christian Julius Weissenborn (geboren am 13.April 1837 in ein anderes, unglücklicherweise nicht erhalten gebliebenes
der Nahe van Eisenberg in Thüringen, gestorben am 21.April Manuskript, das alischeinend ·über 48 Seiten musikalischen
1888 in Leipzig) kannte sich einer hervorragenden Karriere Textes verfügt haben muB, bezieht. Weitere Manuskripte
als Fagottist und Lehrer erfreuen. Sein Vater und sein tragen den Titel ,Jte Abtheilung. Ton- und Vortrags-
alterar Bruder waren ebenfalls Fagottisten, und bereits im Studien mit Clavier-Begleitung" und umfassen den {unvoll-
Alter van zwanzig Jahren war er erster Fagottist des Leipzi- standigen) Fagottpart und die Klavierpartitur der, wie es
ger Gewandhaus-Orchesters und trat in dieser Funktian spa- scheint, ersten elf Stücke eines Albums mit Klavierbeglei-
ter dreimal als Solist auf. Als 1882 eine Fagottklasse am tung.
Leipziger Konservatorium eingerichtet wurde, erhielt er die Das Studium dieser interessanten Dokumente ergab folgen-
Ernennung zum Professor. 1887 zog er sich vom Orchester- de Sachverhalte: Für den zweiten Band plante Weissenborn
dienst zurück, starb jedoch schon ein Jahr spater, nur ursprünglich eine Folge van 60 Etüden, deren lnhalt durch
51 Jahre alt.
einen kurzen Text in Deutsch und Englisch erlautert werden
Als Kamponist schrieb Weissenborn eine Reihe von Chor- so lite. Die ersten 53 Etüden durchlaufen in einer regelmar!i-
und Qrchesterwerken, darunter eine Kantate für Sali, Chor gen Reihenfalge 31 verschiedene Tonarten und belegen die
und Orchester 1874, die in einem der Gewandhauskonzerte ,verschiedenartigsten Schreib- und Vortragsweisen'; gefalgt
aufgeführt wurde. Unter den kleineren Werken befinden van sieben weiteren Etüden eher bravourósen Charakters.
sich Marsche und Vokalkampositionen; ein Lied Opus 1 Wie dem auch sei - aus Gründen, die nur vermutet werden
und eine Motette Opus 5 waren veróffentlicht. Hauptsach- k6nnen, muBte Weissenborn für die Druckfassung das Manu-
lich aber ist es das Studiénmaterial für se in lnstrument gewe- skript kürzen und umgruppieren, so daB das logischere ur-
sen, das er. in spateren Jahren in seiner Eigenschaft als Kon- sprüngliche Konzept in Vergessenheit geriet. Weiters sollten
servatoriumslehrer komponierte, mit dem er sich einen die beiden Bande mit den unbegleiteten Etüden durch einen
bedeutenden Namen unter den Fagottisten geschaffen hat. dritten Band, ,Ton- und Vortrags-Studien mit Clavier-Be-
Weit verbreitet sind seine ,;Praktische Fagott-Schule" (zuerst gleitung", vervallstandigt werden. Aus unbekannten Grün-
erschienen bei Robert Forberg, Leipzig 1887) und die beiden den scheiterte die Durchführung dieses attraktiven Planes
Etüden-Bande Opus 8 (zuerst erschienen bei C. F. Peters, ebenfalls, und nur einige jener Stücke wurden bald darauf
Leipzig 1887). die bis in unsere Tage im Gebrauch und in in Einzelausgaben bei Breitkopf & Harte!, Forberg und
ihrer Art unübertroffen geblieben sind. Weissenborn ver- Merseburger gedruckt. Es ist zu hoffen, daB zu einem spate-
Offentlichte ferner insgesamt zehn kurze Stücke für Fagatt ren Zeitpunkt veróffentlicht werden kann, was sich van
und Klavier (Opus 3, 9, 10 und 14) und eine Folge von diesem geplanten Band noch erhalten hat. Das Ziel der vor·
Trias Opus 4. Die Fagottschule bietet deril Anfanger wohl- liegenden Ausgabe ist es, diese bedeutenden und bestbe-
durchdachtes Studienmaterial, kommentiert durch umfang- kannten Etüden zum ersten Mal in der vom Komponisten
reiche Texte in Deutsch und Englisch. Der erste Band der ursprünglich beabsichtigten Form verfügbar zu machen.
Etüden (,Für Anfanger") verfügt über einen kurzen zwei- Folgende Abweichungen der Peters-Ausgabe van 1887 vom
sprachigen Text, nicht aber der zweite Band, welcher ursprünglichen Text seien erwahnt:
50 Etüden (.,Für Vorgeschrittene") enthalt. 1) Zehn Etüden waren weggelassen (Nr. 13, 29, 33, 34, 35,
1982 wurde in London eine Sammlung van originalen 41, 42, 45, 48 und 53). Unglücklicherweise sind si e nicht
Manuskripten Weissenbarns entdeckt, welche einem Enkel erhalten. Über die zugeh6rigen Texte und lncipits infor-
des Komponisten, dem 1982 verstorbenen Professor Daktor miert der Anhang.
Hellmuth Weissenborn, einem bekannten Kupferstecher und 2) Alle geschriebenen Texte waren beseitigt. Sie sind wieder
Maler, der 1939 nach England emigriert war, gehort hatte. eingesetzt und vom Herausgeber übersetzt worden.
In der Sammlung fand sich e in Manuskript, das si eh a uf eine 3) Sechs Etüden waren in andere Tanarten transponiert:
bisher unbekannte Originalfassung des zweiten Etüdenban- Nr. 18 (nach F-Dur). 22 (nach C-Dur), 30 (nach A-Dur).
des Opus 8 bezieht. lch ha be diese Fassung der varliegenden 37 (nach g-Moll), 52 (nach Des-Dur) und 54 (nach 8-Dur).
Ausgabe zugrundegelegt. Es handelt sich um eine Art thema- Der Grund dafür war wohl, hinsichtlich der Kürzungen
tischen Kat8Jog im Umfang van 22 Seiten mit dem Tite!: einen Ausgleich innerhalb der verbliebenen Tanarten
,60 Fagott-Studien für Vorgeschrittene von Julius Weissen- herzustellen. Die aben erwahnten Etüden sind in ihre
born. Op. 8, 2te Abtheilung". Die Tonarten sind nach .originalen Tonarten, in denen si e sich als geeigneter und
steigender Varzeichenzahl angeordnet; für jede Etüde ist wirkurigsvoller erweisen, rücktransponiert worden.
eine Kurzbeschreibung auf der linken Halfte des Blattes 4) Die pragressive Anordnung der Etüden nach der Vor-
notiert, die rechte Halfte ist für eine vermutlich nach einzu- zeichenzahl ward zugunsten einer andersartigen Ordnung
tragende englische Übersetzung freigehalten. Unterhalb des aufgegeben.
Textes ist das entsprechende thematische lncipit einge- 5) Die Tempoangaben waren in den Etüden 8, 23, 30 und
zeichnet und mit einer Seitenzahl versehen, die sich auf 32 geringfügig verandert.
Es besteht keine Veranlassung zu glauben, daB diese Ver- rer mehr Aufmerksamkeit erwarten und dem Studierenden
anderungen nicht vom Komponisten sanktioniert und von grOBeren Gewinn bringen.
ihm durchgeführt gewesen waren, mOglicherweise wurden
lch mOchte Frau Lesley Weissenborn für die groBzügige
sie vorgenommen, um Kosten zu sparen und die Anzahl der
Erlaubnis danken, mir Zugang zu diesen Manuskripten
Seiten mit der des ersten Bandes in Übereinstimmung zu
gewahrt zu haben, welche diese Ausgabe erst ermóglicht
bringen. lch glaube aber, daB Weissenborns Etüden, logisch
haben.
angeordnet und in ihren Absichten erH:iutert, sich erneut
nicht nur wirkungsvoller sondern auch anspruchsvoll erwei·
sen werden. Solcherart rekonstruiert, dürften sie vom Leh- Jiinner 1985 William Waterhouse

Preface

Christian Julius Weissenborn (born on April 13th 1837 tutor offers the beginner a well structured course of
near Eisenberg in Thuringia, died on April 21st 1888 in elementary study material accompanied by a voluminous
Leipzig) enjoyed a distinguished career as bassoonist and text in both German and English. Of the studies, the first
teacher. His father and elder brother were both players, and book, which is designated 'for beginners', contains a few
by the age of 20 he was principal in the Leipzig Gewand- brief bHingual texts; none appears in the second book,
haus Orchestra, appearing subsequently with them three which contains 50 studies 'for advanced pupils'.
times as soloist. When in 1882 a class for bassoon was in·
In 1982 there carne to light in London a collection of
stituted at the Leipzig Conservatory, he received the ap-
Weissenborn's original manuscripts which had formerly be-
pointment as professor. He retired from the orchestra in
longed to the composer's grandson the late Prof. Dr. Hell-
1887, but died the following year aged only 51.
muth Weissenborn {deceased in 1982), a distinguished en-
As a composer he wrote a number ot choral and orchestral gravar and painter who had emigrated to England in 1939.
works; a cantata for soloists, choir and orchestra was per- Amongst these was found a manuscript relating toa hither-
formed in the Gewandhaus in 1874. Smaller works included to unknown original version of the second set of op. 8
marches and vocal items: of these he published a song op. 1 studies; it is on this that the present edition is based. lt is
anda motet op. 5. However, it is the teaching material tor entitled '60 Fagott-Studien für Vorgeschrittene van Julius
his own instrument that he wrote during his latter years as Weissenborn. Op. 8, 2te. Abtheilung.' and is a kind of
conservatory professor that has made his a household name thematic catalogue of 22 pages. In it, ranged in a progressive
amongst bassoonists. Best known is his "Practica! Bassoon order of key, for each study there appears a brief de·
School" (first published by Robert Forberg, Leipzig 1887) scriptive heading written in German on the left hand side of
and the two books of studies op. 8 (first published by the page, with a blank space left on the right (pre·
C. F. Peters, Leipzig 1887). 8oth have remained in print to sumably for an English translation to be written in): under-
this day and remain unsurpassed as the best known works neath is the relevant thematic incipit, with a page number
of their kind. He al so published a total of ten short. pieces referring to it in another manuscript. This appears to have
with piano (op.3, 9, 10 and 14) anda set of tries op.4. The contained sorne 48 pages of musical text, but has un·
fortunately not survived. Further manuscripts entitled 2) All other written texts were omitted. These have been
'3te Abtheilung. Ton- und Vortrags·Studien mit Clavier- restored and transrated by the editor.
Begleitung' contain (incompleta) the bassoon part and
piano score of what appears to be the first 11 pieces of an 3) Six studies were transposed into differing keys as fol-
al bu m of pieces with piano accompaniment. lows: No. 18 (to F majar); No. 22 (to C majar); No. 30
(to A majar); No. 37 (to G minar); No. 52 (to D flat
From a study of these interesting documents, the following major);and No. 54 (to B flat majar). This was presumably
facts become clear: for his second votume Weissenborn had to reta in a balance in view of the cuts between the keys
originally planned ~ set of 60 studies, each bearing a short represented. These have been restored back into their
text in German and English explaining its tapie. The first original keys, in which they are arguably more idiomatic
53 progressed through sorne 31 different keys and ex- and effective.
emplified 'the most varied styles of writing and playing';
these were followed by a further 7 studies of a more ad- 4) The progressive ordering of the studies by key signatura
vanced standard of bravoura. However for reasons that can was done away and they were re-arranged in a different
only be surmised, the published version was to curtail and arder.
re-arrange this logical scheme out of recognition. Further-
more, the two volumes of unaccompanied studies were to 5) The tempo indications were slightly changed of Nos. 8,
be complemented by a third vol u me of 'Studies for Tone 23, 30 and 32.
and Performance with Piano Accompaniment'. For un- There is no reason to suppose that these changes were not
known. reasons this attractive plan failed to materializa sanctioned and indeed carried out by the -composer. We
either, sorne (but not all) of these pieces were published may perhaps assume that they were made so that the num-
separately soon alter by Breitkopf & Hiirtel, Forberg and ber of pages might conform to that of Volume 1, and
Merseburger. lt is hoped to publish ata later date what has generally to save expense. However 1 believe that, ordered
survived from this projected volume. The aim of the present in a logical sequence and with the purpose of each defined,
edition is to· make available for the first time these important Weissenborn's Studies are rendered at once more effective
and well known studies in the form that the composer had and demanding;thus restored they will now command more
originally conceived for them. respect from the teacher and yield even greater benefit to
The alterations to the original text made for the Peters the student.
edition of 1887 are as follows:
1 would like to thank Mrs. Lestey Weissenborn for graciously
1) Ten studies were omitted (Nos. 13, 29, 33, 34, 35, 41, allowing me access to these manuscripts and thus making
42, 45, 48 and 53). These have unfortunately not this edition possible.
survived; see the Appendix for the relativa texts and
incipits. January 1985 w.w.

Préface

Christian Jutius Weissenborn (né le 13 avril 1837 prés de 20 ans il détenait le poste de premier bassoniste de
d'Eisenberg en Thuringe, décédé le 21 avril 1888 a l'Orchestre de la Gewandhaus a Leipzig, oU il devait
Leipzig) pouvait se réjouir d'une extraordinaire car- aussi, trois fois, apparaitre en soliste. Lorsque, en 1882,
riére de bassoniste et d'enseignant. Son pére et son fut instaurée une classe de basson au Conservatoire de
frére afné étaient, eux aussi, bassonistes, et dés l'áge Leipzig, il fut nommé professeur. En 1887 il quitta
l'orchestre, mais mourut un an plus tard, §gé de seule· des raisons sur .lesquelles on ne peut que formuler des
ment 51 ans. hypothéses - Weissenborn avait été amené, aux fins de
Weissenborn était l'auteur d'un nombre d'oeuvres pour l'impression, a abréger et a restructurer le manuscrit, de
choeur et pour orchestre, parmi elles une Cantate pour soli, sorte que la conception originale - plus logique- tombait
a
choeur et orchestre 1874, interprétée l'occasion d'un des dans l'oubli. En outre ·les deux volumes d'Etudes sans
concerts de la Gewandhaus. Parmi les oeuvres de dimen- accompagnement devaient étre complétés par un troisiéme
sions plus modestes, il y a des marches et des compositions volume, intitulé "Etudes musicales et d'interprétation avec
vocales; un lied op. 1 et un motet op. 5 ont été publiés. piano accompagnateur". Pour des raisons que nous ne con-
Mais c'étaient surtout les partitions d'étude pour son ins· naissons pas, la réalisation de ce plan intéressant échoua
trument, qu'il conposait ultérieurement en sa qualité de également, et quelques-unes seulement de ces pié ces faisaient
professeur de Conservatoire, qui ont fondé sa réputation ultérieurement l'objet d'éditions individuetles chez Breit·
parmi les bassonistes. Sa "Méthode pratique du basson" kopf & Harte!, Forberg et Merseburger. Reste a espérer qu'il
(Praktische Fagott·Schule), parue d'abord chez Robert sera possible de publier ultérieurement tout ce qui nous est
Forberg, Leipzig 1887, ainsi que les deux volumes d'Etudes laissé de ce volume envisagé. Le but de la présente édition
op. 8 (d'abord publiées chez C. F.Peter.s, Leipzig 1887) sont est de publier pour la premiére fois ces importantes études,
largement diffusés et toujours en usage, étant sans pareil en les mieux connues, sous la forme initialement envisagée par
leur genre. De plus, Weissenborn a publié un total de le compositeur.
1O pieces breves pour basson et piano (op. 3, 9, 10 et 14) 11 convient de signaler les endroits suivants, oU l'édition
et une série de Trias op. 4. Le débutant se voit ainsi propo- Peters de 1887 se distingue du texte original:
ser du matériau d'étude bien réfléchi, généreusement com· 1) Dix Etudes avaient été supprimées (Nos. 13, 29, 33, 34,
menté en allemand et en anglais. Le premier volume des 35, 41, 42, 45,48 et 53). Malheureusement celles-ci ne
Et~des ("Pour débutants") dispose, lui aussi, d'un bref
se sont pas conservées. L'Annexe informe sur les textes
te)(te en deux langues, ce qui n'est pas le cas du deuxiéme correspondants et les incipits.
volume comportan! 50 EtUdes {"Pour étudiants avancés").
2) Tous les textes écrits avaient été supprimés. Le respon-
En 1982 fut découvert a Londres un recueil de manuscrits sable de la présente édition les a restitués et traduits.
originaux de Weissenborn qui avaient appartenu au petit·
fils du compositeur, au Pmf. Dr. Hellmuth Weissenborn, 3) Six Etudes avaient été transposées: No. 18 {vers fa ma·
décédé en 1982, qui avait été un graveur et peintre connu, jeur), 22 (vers ut majeur), 30 (vers la majeur). 37 (vers
émigré en Angleterre en 1939. Dans le recueil se trouvait sol mineur), 52 {vers ré bémol majeur) et 54 (vers si bémol
un manuscrit comportant une version originale, jusqu'alors majeur). La raison de cette démarche était trés proba-
inconnue, du deuxieme volume d'Etudes op. 8. Cette ver· blement l'intention de trouver, apn~s les suppressions
sien est la source de la présente édition. 11 s'agit d'une mentionnées, un équilibre des tonalités restantes. Les
sorte de catalogue thématique de 22 pages, intitulé: "60 Etu· Etudes mentionnées ci-avant ont été retransposées vers la
des pour le basson pour étudiants avancés par Ju lius Weissen- tonalité d'origine, plus appropriée et a plus grand effet.
born op. 8, 2e partie". Les tonalités progressent en fonction 4) La progression des Etudes en fonction des accidents
des accidents; la partie gauche de la page comporte pour avait été abandonnée en faveur d'une structuration dif-
chaque étude une bréve description, la partie droite semble férente.
avoir été réserv~e a une traduction anglaise. Au-dessous du 5) Les indications de tempo avaient été légérement madi·
texte se trouve l'incipit thématique correspondant, avec un fiées dans les Etudes 8, 23, 30 et 32. .
numéro de page se rapportant a un autre manuscrit qui ne
s'est malheureusement pas conservé, qui doit avoir été fait 11 n'y a pas lieu de penser que les changements indiqués
de 48 pages de textes musicaux. D'autres manuscrits sont n'aient pas été sanctionnés par le compositeur; il se peut
intitulés "3e partie. Etudes musicales et d'interprétation qu'on les ait effectués pour des raisons d'économie et pour
avec piano accompagnateur". lis comportent la partie de harmoniser le nombre de pages avec celui du premier
basson (in'compléte) et la partition de piano de 11 pieces volume. Toutefois, i! me semble que les Etudes de
qui pourraient étre les premiéres d'un album avec piano Weissenborn, une fois présentées dans un ordre logique et
accompagnateur. avec commentaires portant sur les intentions de leur auteur,
vont s'avérer a nouveau d'utilité et dignes d'intérét. Re-
De l'étude de ces documents intéressants on conclut a la constituées de la maniére, elles pou~ront bénéficier d'une
situation suivante: Pour le deuxiéme volume Weissenborn plus grande attention de la part des enseignants et se ré-
avait initialement prévu un ense~ble de 60 Etudes, dont véler d'une plus grande utilité pour l'étudiant.
le contenu devait étre commenté briévement en allemand
et en anglais. Les premiéres 53 Etudes parcourent 31 tona- Je tiens a remercier Mme Lesley Weissenborn pour nous
lités différentes et témoignent des styles d'écriture et des avoir généreusement autorisés a consultar ces manuscrits
formes d'interprétation les plus variés; suivent sept autres sans lesquels la présente édition n'aurait puse faire.
Etudes de type plutOt bravoureux. Quoi qu'íl en soit- pour Janvier 1985 w.w.
FAGOTT -STUDIEN OP. 8/2
fü r F ortgesch rittene
Julius Weissenborn
11837-18881

l. Praktische Anwendung der verschiedenartigsten l. The practica! use of varied styles af writing and
Schreib- und Vartragsweisen in allen gebriiuchlichen playing, in all the majar and minar keys.
Dur- und Maii-Tonarten.

C-Dur C majar
Einfache Begleitfiguren in gebrochenen Akkarden. Simple broken arpeggia accampaniment figures. Stac-
Staccato. cato.

Allegra rnoderato
. . sempre staccato "3
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Verschiedene Vortragsweisen. Das Hauptmotiv (triller- Various styles of playing. For the main subject (con-
artige Tonfolgen) bezweckt die Lockerung der Finger- sisting of trill-like sequences) the fingers need to be loase
gelenke, sowie die Egalisierung der Tone durch denAnc and the notes equalized by the embouchure. The marks
satz. Im übrigen hat man hier wie überall die Vortrags- of expression must be carefully observed both here and
bezeichnungen genau zu beachten. throughout.
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4

a·Moll A minor
Staccato und Legato, Tonleitern und Akkorde mitein- Staccato and legato, sea! es and arpeggios alternating with
ander abwechselnd. each other.

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5

Etüde in Scherzoform. Verschiedene Vortragsarten. Etude in scherzo form. Various styles of playing.

Scherzo
Allegro assai ·
' ' ' ' ' :e f;--;- !!:.!!:.'
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Da capo al Fine

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F·Dur F major

Gemischte V ortragsarten. Assorted styles of playing.

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Arpeggierte Akkorde. Staccato . Arpeggios. Staccato.

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7
Getragene Melodien mit eingeflochtenen Verzierungen. Sustained melodies containing embellishments. For a
Gesangreicher Ton und geschmackvoller Vortrag. Wech- good singing tone and tasteful style. Changes of metre.
selnder Takt.

Andante cantabile

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d-Moll D minor
Kurz gestoBene und gebundene Tone, Tenor und BaB- Staccato passages alternate with le gato, and tenor reg- ·
lage wechseln miteinander ab. ister with bass.

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Konzert-Etüde. Der freie, rezitativartige Vortrag. Concert Study. Free recitative style.
Das Lied. Das Scherzando. The song. The scherzo.

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B-Dur B flat major

Laufende Passagen (Liiufe). Running passages.

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•u effFEit@ff?&lg[ficecrr&rc%f&iii03JDJ' 1
Akkorde. Zwei Noten gebunden, zwei gestoi>en. Arpeggios. Two notes slurred, two tongued.
12

g-Moll G minor

Punktierte Noten. Legato. Dotted notes. Legato.

UE 16122
13

Terzfolgen. Sequen ces of thirds.

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Allegro ma non troppo ,.-::¡ :r~

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UE 18122
14

G-Dur G major

Bindungen von unten nach oben. Sexten. Upward slurs. Sixths.

Bindungen Von aben ilach unten. Downward slurs.

Allegro moderato
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UE 18122
15

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~ 1 ttlf t? 1rr1f rh f? 1fr1f r f? f? 1fr1f rF! O1
> > >> >>

mp

Tonleitern und Akkorde in Triolenbewegung. Scales and arpeggios in triplets.

Allegretto' ~----.__

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11

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UE 18122
16

e-Mol! E minor

Vortrags-Studie. Performing Study.


Kettentriller, einfache Triller und andere Verzierungen. Trill sequences, isolated trills and other ornaments. The
Die mit cantabile bezeichnete Melodie (Kantilene) in melody marked cantabile (cantilena) in the high register
hoher Tonlage (bis h' und e") ist mit hellem und vollem, (up to b' and e') is to be played with a clear and fu]]
einer schónen Tenorstimme iihnlichklingendem Tone tone like that of a fine tenor voice, whilst the do/ce
vorzutragen, wiihrend das do/ce in tieferer Tonlage eine in the middle register should sound like a soft cello.
weiche, celloartige Klangfarbe erhalten muB. Hierbei sei It may be remarked that for a good performance, not
noch erwiihnt, daB ein guter Vortrag nicht nur eine only must we observe carefully the notes and markings,
technisch·korrekte Ausführung der vorgeschriebenen but also play in an aesthetically pl"easing way that is in
Noten und Zeichen erfordert, sondern auch eine iisthe- keeping with the style of the music.
tisch-schone, dem Geiste des Tonstücks entsprechende
Ausdrucksweise verlangt.

UE 18122
17

UE 18122
18

Oktaven Octaves

UE 18122
19

D-Dur D major
Laufende und andere Figuren zur Ausbildung der tech- Running figures etc. for developing technical facility.
nischen Fertigkeit.

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un poco rifen.

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UE 18122
20

Der grazióse (anmutige) Vortrag. Hierbei ist hauptsiich- Graceful expression. An easy, natural, but precise tone-
lich auf eine leichte, natürliche und priizise Tongebung production is above all to be aimed for here.
zu achten.

Allegretto grazioso
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ritard. • • • • a tempo

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1

UE 18122
21

Laufende Akkord-Passagen (harmonische Liiufe). Running arpeggio figures.

Alla marcia

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poco a poco riten. - -

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- - - - - - - - - - - pp

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22

h-Moll B minor
Der rauh akzentuierte Vortrag. Das scharfe mit dem Strongly accented playing. The alternation of hard and
weichen Staccato abwechselnd. soft staccato tong\ring.

- Allegro furioso "!"


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!lei 1[g[]¡[gi]¡C cr[g1F cr[g¡fticrra i(g[gi~q 1¿. JI >


y

Konzert;-Etüde. Kantilene in hoher Tonlage zum prakti: Concert Study. Cantilena in the high register using the
schen Gebrauch des Tones h'. Sptünge, Verzierungen high b' natural. Leaps, embellishments etc.

UE 18122
UE 18122
24
Es-Dur E flat major
Zwei und zwei Noten, Arsis und Thesis (der leichte und Groupings· of two plus two notes, with the unstressed
der schwere Taktteil) durch Bogen verbunden. Vier- and stressed beats (arsis and thesis) slurred together.
vierteltakt mit Fünf- und Dreivierteltakt abwechselnd. Four-four time alternating with five-four and three-
four.

UE 18122
25

Aufwirtssteigende Tonleitern mit 71 Schlangen-Liufen" Ascending scales combined with undulating runs.
verbunden.

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1
1
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UE 16122
26

c-Moll C minor
Studie für den kleinen Finger und den Daumen der Study for the right hand thumb and little finger.
rechten Hand.

~., Allegro assai ~ ____.._

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1

1 1 1

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UE 18122
27
As-Dur A flat major

Legatissimo. Zarte Tongebung mit iiuBerst pdizisem Legatissimo. Gentle tone-production with the precise
Fingerwechsel. changing of the fingers.
Allegro ma non troppo

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1 1 1

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:N'bb @tEf9f!IE&cftFIEFEfrlrrlv - trrrrrfrflrrrrc ~ 1

:Nv ffrrrrrr1EFrrrf2FN - 1tfirrrrr1rrrrr ~ ¡ffrFFFrrl


~ . ~

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UE 18122
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28

Oktaven. Octaves.

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poco a poco áesc. - - - - - - - - - f

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f-Moll F minor

Technische Studie. Technical Study.


Legato. Es gilt hier vor allem, die Des-, B- und As-Klappe Legato. Here we are concerned primarily with learning
geschickt gebrauchen zu lernen. the expert use of the D flat, B flat andA flat keys.

Andante - - - - - - - -

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1

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UE 18122
29

:Nv @titJpri?rrrEtlprrrrra:IM&"I11
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f!n

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1 1 1 '! 11

Y'le,L , ,

UE 18122
30
fis·Moll F sharp minor
Vortrags-Studie. Performing Study.
Eine genaue Berücksichtigung aller Vortragsbezeichnun- The strict observance of all the expression marks, a
gen, ein zum scharfen Hervorheben der Gegensitze tone of the requisite flexibility to set contrasting
unentbehrlicher, geschmeidiger Ton, eine korrekte Ton- features in relief, a correct emission of sound, especially
angabe, namentlich aber bestimmtes Anstol>en der Tone when attacking the notes g' sharp, a', b', ande" sharp-
gis', a', h' und cis", sind die Hauptbedingungen, welche these are the main requirements (to say nothing of
sich - die musikalische Befiihigung des Spielers voraus- good musicianship) for a good performance of this
gesetzt - an eine gute Ausführung dieser Studie study.
knüpfen.

UE 18122
31

Der kurze, akzentlose und der kurze, akzentuierte Vor- The grace note both on and before the beat. With the
schlag. (Bei der ersten Art ist das Fiíhnchen der Vor- former, the stem of the grace note is crossed through;
schlagsnote durchgestrichen, bei der anderen Art ist der with the latter, the actual value in performance of the
Wert, welcher der Vorschlagsnote in Wirklichkeit zu- grace note is indicated by its stem.
kommt, angegeben.)

- Poco adagio ~ ~ ~
~ ~ ~ ~ e~~:.. ~?r
37 :H¡¡í
•¡
1a 1 ~cr '1 rv
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~~ 7 r ~ t: ±: _-
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1 __:¡t 7 r .re
~ 1

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P de/icato

UE16122
32
E·Dur E major
Gleichm3.Big kurzer ZungenstoK Even, short tonguing.

Allegro giusto

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1

l! -~~.. EEE ~ ~~ttt=~ ~"""~. ~ . -~~-.


:J=#n EFCEcttflt#??AAinJe#)J~ ~ =11= LL51CElt§41trctL!Etl

:>=•11~~ tttJ'tt U1tt d tt tJ 14CP? 4 Jq 1tt t t tt gtt lfttf E~ _=1191 Frne


11
11

:1~1 ~rfr'crtW~r,crama¡
'l·l# tffJiftlrrfiirEFFíMfr. rctmffliAAIMfji®fiT¡
:>=ffl¡l [f¿p;;iJP?lJ- rWErfETr rfFi r:f lhrf? ;w J3}:Jq ~ ~ te tt 1
:Hnll_ ____ u
tt t_J·(F·.;. ,;JJ:J · t t~.t rlf t9tt ~~ (f·~-
1 .... (_
1
_ _ ErrE_~-
1 ·
. · ·
_ t--t &
t t t t ¡Fln)t __ 1

•H# E ttttrt:f ¡ftttt Cttltrt t(éft¡PEFttctt 1LfEGi'i 1 - Da capo al Fine


1

Jeder kurzen Note folgt eine liingere (punktierte) Note, Each short note -is followed by a longer note (in
jeder larigeren eine kurze u. s. w. Die kurzen Noten sind dotted rhythm) and each longer by a shorter, and so on.
weich und kurz zu stollen, die liingeren dagegen mit Keep the shorter notes light and short, emphasizing
~~J , Nachdruck hervorzuheben. instead the long notes.
' '
Allegro morlerato

39 !J=in
11
t
'"f··r·
~'~ ~ • · _k·# E·--1!: ,...~_,...e· ·ijr~
@1 EL+ flfiiFJrJC"li-TI[fC':t -r IIE'IIIl'ib':til
pocof

UE 18122
- -
1 -·
'
33

:Hb c-Jf!F"!F":l[fr·fcff'f¡t!ftrfrr¡f"frfr ·r ll

:H~~~~ ~J.jJ. ~ orr11rrrrJ ·r ~ ¡#f-fC'tf'Wf1¡frr·frJc!l

UE 18122
34
cis-Moll C sharp minor
Vortrags-Studie. Performing Study.
Sonoro und espressivo im Gegensatz zu dolce und Sonoro and espressivo in contrast with dolce and
dolcissimo. dolcissimo.

P dolciss.

')~~~ Mn l11'LOFl'Vfftf1J¡fQ{1, ~ 1r)r1 ~ 1¡86Fl•i1


do/ce · · . f espress. p do/ce f
~
~·:r ~
:H1¡11# t tÉFfU¡ffrtrfftr ¡Q2fftr IF?f' 2(? IF~(f] IJ t 21
-< ::::::>- -=:::::: ::::>- dimin. - - p do/ce
espress.

:)=•~~ll• .~ ¡C[~ o/ y'•PJEifFFr fi?)y z


dolciss.
1
.

,.m rrPrfr ~

1 .·

1t! eFE ElE? ,.w ErE! 1


"!.~ '"i=r~ ~ ~~ ~ ~
:>=#¡¡11# t f' '{a ¡r ftr rfrú 1r ar V 'f o/ y
f sonoro -=:::::::: rfpp .
'f

:H¡il¡ ,~leíEfiD',I•~IEfi&IT•I•-1
f -=::::: rf pp f -=::::: rfpp f -=::::::

:rl¡¡il¡ rbrCE ~ 1r-jtl•V1flff i¡(Q-flf~IF'ifr'Ert 1cFFt:atffl


P do/ce -<: ::::>- . .
e:::qJress. sonoro dunm.

•J~,~~ JJJimi(UlJ ''ªIJ •$1J •@íiritlflin, 1


- - - - ::::::>- dimin. - - - PP do/ció:\·.
UE 18122
35
b-Moll B flat minor

Con fuoco (fuocoso) im Gegensatz zu leggermente. Con fuoco (fuocoso) in contrast with leggermente.

cresc. _ - - _ _ _ _ _

UE 18122
36
H-Dur B major

Achtel mit Viertel-Triolen abwechselnd. Quavers alternating with triplet crotchets.

Allegro ·ma non troppo


(Allabreve) ~

44 tH¡¡U.# «!; EJJ rrrr,rrff[


n¡f
,remecer ,r®frr ¡¡1J51lfr 1

·~1¡11111 éfl,ff ¡rí:Clillfft IF 1 t E¡ffillfft ¡O J t 1

:>=•uij•~ riffffft fn\ tfff Fí1fffrt rifffitr rlifi3Urtr t rr ~


1
1 1 1 1

.-~--, r-3-, .-3---. ~ ~t:P.~~ "!!:~


1
:>=~ui #¡¡"Ó rut tf r lt r# J- ®J!rrCr ICflrLQJW[tTCFrr 1

rallen/. a lempo t
:Huu•, Ttrt r rRaa (FJ rfE? ra f rr &g TJJ:J :J rrrr ,rrffr
1
1

:,.~JJ1 11 rWifft ¡r@fEr l;fm t ttf ltt tf ttrf 1tfifru1


-== ===-
. ---~ ....... . ~....... . ~

:J=•n11 • 11 ffrrErtt 1trftijt tFF ¡Ctfrftrf¡fr~rrrtt 1


- ·==- f-== =-

UE \8\22
37

Ges-Dur Gflatmajor

Der naive (anmutig ungekünstelte) Vortrag. Naive (simple and unsophisticated) expression.

Tema con variazioni


Intrada
Andante > _

46 :>= ovb1, 1 r¡f· t E 1tJ a3a:tJ u


f -:T
¡, . . . . --......./
$ J1F" t t t 1~4 ooJfi 1 . . -
> ritard.
-~ f!:.. -~ e~
e r t 1r e r t
dimin.
wr r r r r 1r !":\

p
a 1
Tema
a tempo ,.-----~ r-::

tr~ '1f~1,
1
r IF r IF r 1r '!S 2 1[ V 2 O2 lEC @ti#@ U '1" ~c:f 1
pocof (mit Naivitit 1 witb na'iveté) ·

vr-~&lr~r @#54$ u ~ !
,.------!'\'- .....--::;
:N~N r. . ~Cilr· ~ci¡r v r-~Et!F y 1

:>= &1'h\" (~ S lE (1fv u v 1F @1 rífffr iF @W u'~ ~ 1


'1 '1 't '1 '1 '1 7

:>=~~vhl' rrrECFtf 1r~rrrrrar ¡rrbrrfrrr!r 1r~rrWrr 11rr


sempre stacc.
1rraaoo u'1"11
UE 18122
38

~ ~11. i'2.

Var. IV jllí . ~ lb ~t!: ---------- ~~ _______ ~


:uv~" ll{jjlfif ffriFrFLfFI ffrrrr¡fftrrrlr fia?IJ t =11
p do/ce

?lvr ~rm ffflj¡r EfNfNPFf?iF 3 3 ~. 3

UE 18122
39

es-Moll E flat minor

Der elegische Vortrag. Elegiac expression.

Larghetto ~

47 th''&M wrtr 1r~rf!Etffr; 1ey (1 cC! lr-:-ctftffttrr 1 '1


p dolorosamente-===:: ::::::==- --===:: ::::::=:-

th'Vg, -----= ~ ~ ~rr1Ef-:t


rrrrr 'f~CCrl~~ ~ '1ecl!1d0
~ ~ ~e
r r"~et&l '1
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UE 18122
40
dis-Moll D sharp minor
Studie über das Hauptmotiv des zten Satzes der Study based on the main mQtive of the znd movement
B-Dur Sinfonie von Beethoven. Regelrechter Zungen- ofBeethoven's 4th Symphony. A rhythmical tongue and
stoíl und feines musikalisches Gehor sind vor allem zu a sensitive ear are needed above all to play this well.
einer guten Ausñihnmg dieser Studie erforderlich.

Adagio, ma non strasciaodo

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UE 18122
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Ces-Dur e flat major


Der muntere Vortrag. Cheerful expression.

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UE 18122
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42

as-Mol! Aflat minor


Der leidenschaftliche Vortrag. Impassioned expression.

p appassionato

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UE 18122
43

Cis-Dur e sharp major


Tonleitern. Scales.

Moderato
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UE1B122
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44

11. Virtuositats-Studien 11. Studies of Virtuosity


Chromatisch auf- und absteigende TOne, Tonleitern und Chromatic scales and runs, ascending and descending.
Liiufe.

Allegro vivace ~

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Da capo al Fine, poi segue Meno mosso

UE 18122
45

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Da capo al Fine

Scberzo in Quartenschritten. Scherzo featuring the interval of a fourth.

Scherzo
Allegro vivace

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Da capo al Fine
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UE 18122
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46

Studie über die heikle Fagottstelle der B-Dur Sinfonie Sti.tdy based on the awkward passage for bassoon in
van Robert Schumann_ Schumann's 1St Symphony.

Lehhaft

Praktischer Gebrauch des Tones d". The use of high d".

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47

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Praktischer Gebrauch des Tones es". The use of high e" flat.

Andante sostenuto

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UE 18122
48

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Étude brillante. Étude brillante.


Lebendig, feurig, mit künstlerisGh gewahdtem Vortrag. Lively and ardent, for artistically fluent delivery.

Allegro con fuoco

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UE 18122
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UE 16122
50

Bravour-Studie. Bravoura Study.


Diatonische und harmonische Liufe. Gesangreiche, mit Diatonk scale and arpeggio runs. A ca·ntabile melody
verschiedenartigen Verzierungen ausgeschmückte Melo- embellished with various types of ornament. The use of
die. Praktische Anwendung des Tones e". high e".

UE t8t22
51

ANHANG APPENDIX

Figuren und diatonische Uiufe zur Ausbildung der Figutations and diatonie runs to develop finger teeh-
Fingerfertigkeit. nique.

Viva ce

13 :>v· i ---FFlF 1==


p

Sexten. Sixths.

Andante

29 tN1 t ff@ fr2J 1=


mpdolce

Praludium und Akkord-Studie. Prelude and Arpeggio Study.


Anwendung des Tones e". Naeh freier Eingebung, gleich- The use of high e". To be played with free imagination
sam fantasierend vorzutragen. and fantasy.

Sostenuto
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33 ('IB ~ 1:!=
fa piácere

A-Dur Amajor
Tempo rubato oder rubamento di tempo (geraubtes Zeit- Tempo rubato or rubamento di tempo means a style of
maB) bezeichnet eine Vortragsweise, welche dem Spieler playing that permits the player to add to or diminish the
gestattet, der Geltung einZelner Noten etwas zu entzie- value of eertain notes and to hurry or hold back the
hen oder hinzuzufügen, Takt und Tell)po je naeh beat and tempo as he pleases.
Empfindung zu besehleunigen oder zu verzogern.

Tempo ruhato n· .
34 9'~1 M ;F?fjl itf 1""""
p

Arpeggien zum gesehiekten Gebraueh der Cis-Klappe. Arpeggios for the skilful use of the C sharp key.

Andante

35 tJ=5¡# afffí¿p2ffil=
mp
UE 18122
··- --·-------------------------

52

Akkorde. Broken Chords.


Man hat hier hauptsachlich auf ein schiines Legato und A beautiful legato and good intonation are the main
reine Intonation zu achten. .points to watch out for here.

Moderato

41
p

Des·Dur D flat rnajor


Rhythmische Rückungen. Risoluto im Gegensatz · zu Rhythmic configurations. Risoluto m contrast with
delicatamente und cantabile. delicatamente and cantabile.

Allegro risoluto

42 1 ~ t t r ti ,r
f

gis·Moll G sharp minor

Wechsel zwischen hoher und tiefer Tonlage. Synkopen. Alternating between the higher and lower registers.
Syncopations.
Andantino ..--....
......------... f!:." '
45 :>=M\ g18 J--- ~"[ ~ 1L F
p do/ce

Fis·Dur F sharp rnajor


Der energische Vortrag. Rhythmische Festigkeit ist hier Energetic expressiort. Firm rhythm is the rilain require·
ein Haupterfordernis. ment here.

Alla marcia
>.
(' J ¡f J lf.Z?gt
f

ais·Moll A sharp minor

Der leidenschaftlich bewegte Vortrag. Vehement expression.

Agitato con passione

53 :>=#~\Mi g crJijJ '"tí?r


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