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ART-Bericht 766

TASC V3.0 – Prognose Bodengefährdung


und Treibstoffverbrauch
Eine PC-Anwendung zur Beurteilung der Bodenbeanspruchung im Ober- und Unterboden in der
Land- und Forstwirtschaft sowie zur Schätzung des Energie- und Treibstoffbedarfs im Ackerbau.

September 2013

Autoren
Etienne Diserens, Andrea Battiato,
ART
etienne.diserens@
agroscope.admin.ch
Abb. 1: TASC V3.0 berechnet Druckspannungen und Zugkraft-Schlupf-Kurven mit Angaben
über Bodenscherung. Dadurch lässt sich die Bodengefährdung beurteilen.

Impressum
TASC V3.0 (Tyres/Tracks And Soil Compac- Das dritte Modul berechnet den Fahrspur-
Herausgeber: tion) ist eine praxistaugliche, aktualisierte flächenanteil eines oder mehrerer Arbeits-
Forschungsanstalt Agroscope Excel-Anwendung von Agroscope für die gänge. Ein weiteres Modul enthält die
Reckenholz-Tänikon ART Entscheidungsfindung für die Ausrüstung technischen Angaben von über 1270 Rei-
Tänikon 1, CH-8356 Ettenhausen, und den Einsatz von land- und forstwirt- fen inkl. Felgen aus der Forst- und Land-
Redaktion: Etel Keller, ART schaftlichen Fahrzeugen mit Bezug auf die wirtschaft. Auf Grundlage der internatio-
Bodenschonung und zum Teil auch auf nalen Reifen- und Felgennormen lässt sich
Die ART-Berichte/Rapports ART den Treibstoffverbrauch. Diese Anwen- in einem fünften Modul auch die maximal
­erscheinen in rund 20 Nummern dung besteht aus fünf Modulen. Das Erste zulässige Belastung je nach Bereifung, Rei-
pro Jahr. Jahresabonnement ­ befasst sich mit Schadverdichtungen. Über- feninnendruck und Fahrgeschwindigkeit
Fr. 60.–. Bestellung von Abonne- mässige, durch Fahrwerke im Boden ver- für forst- und landwirtschaftliche Berei-
ments und Einzelnummern: ursachte Druckspannungen werden in der fungen berechnen.
ART, Bibliothek, 8356 Ettenhausen entsprechenden kritischen Tiefe ange- Die Simulationsberechnungen basieren auf
T +41 (0)52 368 31 31 zeigt. Das neue zweite Modul rechnet die Feldversuchen auf landwirtschaftlichen Bö-
F +41 (0)52 365 11 90 Zugkraft-Schlupf-Kurven mit Angaben, ab den.
doku@art.admin.ch welchem Radschlupf der Boden geschert Seit einer Dekade leistet TASC europaweit
Downloads: www.agroscope.ch wird. Zugkraft- und Treibstoffbedarf las- einen Beitrag zur Sensibilisierung und Ver-
sen sich für unterschiedliche Anbaugeräte, besserung des Bodenschutzes, der mit der
ISSN 1661-7568 Boden- und Traktorparameter bestimmen. aktuellen Version noch vertieft werden soll.
TASC V3.0 – Prognose Bodengefährdung und Treibstoffverbrauch

Problemstellung mationen sind folgende Bodenkennwerte abrufbar: Druck-


ausbreitung und Druckzwiebeln (grafisch und numerisch)
Seit Mitte der 1980er-Jahre hat die Mechanisierung der sowie die Druckspannung in einem beliebigen Punkt des
Land- und Forstwirtschaft im Zeichen des technischen Fort- Bodens (numerisch).
schritts und der Rationalisierung stark zugenommen. Die
Leistungsfähigkeit der Feld- oder Forstmaschinen wurde ext- Anwendungsbeispiele:
rem gesteigert, parallel dazu sind die Geräte-, Maschinen- – Auswirkung auf den Bodendruck von zwei Reifen mit vor-
und Traktorengewichte deutlich angestiegen. Mit Radlasten definierter Last, Reifeninnendruck und Bodenbeschaf-
bis gegen 5 Tonnen für Traktoren, 6 Tonnen für Harvester, 11 fenheit.
Tonnen für Mähdrescher; mit Gesamtgewichten um 30 Ton- – Fahrwerküberprüfung: Einzelrad oder Doppelräder – was
nen für Forwader, 60 Tonnen für Zuckerrübenvollernter wer- ist bodenschonender?
den die Böden sehr hohen Lasten ausgesetzt (Abb. 1). – 
Überprüfung der Bodengefährdung für eine vordefi-
Bodenverdichtungen sind schleichende, oft persistente Schä- nierte Belastung (Bereifung, Radlast, Reifeninnendruck)
den, die bei Witterungsextremen (dauerhaftem Regen, je nach Oberbodenfestigkeit, Bodenfeuchte und -art
Trockenheit, anhaltender Kälte) zum Ausdruck kommen. (Bodentextur).
Ertragseinbusse zwischen 5 bis 15 Prozent lassen sich in der – Überprüfung der Bodengefährdung in der direkten Nähe
Landwirtschaft beobachten (1). In der Forstwirtschaft rech- von Fahrspuren oder Rückgassen.
net man mit einem Produktivitätsverlust von 6 bis 16 Prozent
des Vorrats in der Nächstgeneration (2). Ausserdem stellt sich Modul 2 – Zugkraft, Schlupf, Oberbodengefährdung und
nicht nur die Frage nach auftretenden Bodenverdichtungen, Treibstoffverbrauch
sondern auch die Frage der Bodenscherung und -verfor- Zugkraftbedarf kann gemäss ASAE (3) je nach Arbeitsgerät,
mung bei Zugarbeiten. Bei hohem Schlupf wird der Oberbo- Bearbeitungstiefe, Fahrgeschwindigkeit und Boden parallel
den geschert. Es entsteht eine lose, leicht erodierbare für zwei Fälle berechnet werden. Das Ausmass des Schlup-
Schicht. Unterhalb wird der Boden verdichtet und weiterge- fes, Lastübertragung, Treibstoffverbrauch (Abb. 2) werden
schert. Verdichtungen und Scherungen führen zu vermin- je nach Traktoreigenschaften (Bereifungsdimensionen, Rad-
derter Wasserinfiltration, was die Häufigkeit und Schwere last, Reifeninnendruck, Radstand, Anhängerhöhe) und
von Überschwemmungen und Erosion begünstigt. Bodenbeschaffenheit (Bodentextur, Bodenkohäsion, Ein-
In der Schweiz wird in den «Rechtsgrundlagen der Verord- dringwiderstand) dargestellt. Als Indiz für die Oberboden-
nung über die Belastung des Bodens (VBBo vom 1.7.1998)», gefährdung werden Radschlupf und Zugkraft angegeben,
der Bodenverdichtung und Bodenerosion hohe Priorität ab welcher Scherungen auftreten. Die Reifendaten können
beigemessen. Das Vorsorgeprinzip steht bei der langfristi- ebenfalls über eine direkte Eingabe der Reifenabmessungen
gen Sicherung der Multifunktionalität des Bodens und oder durch Anklicken aus den abgespeicherten Reifendaten
damit dem Erhalt der Bodenfruchtbarkeit im Vordergrund. (Modul 4) erfasst werden. Der Nutzer kann basierend auf
einfachen und schnellen Feldtests Bodenart, Bodenfestig-
keit, Bodenkohäsion und Spurtiefe eingeben.
Als Zusatzinformationen sind folgende Kenngrössen in
TASC V3.0 – Das Wichtigste in Kürze einem Bereich von 1 bis 35 Prozent Schlupf abrufbar:
Netto-zugkraft am Zughaken, gesamte Zugkraft an den
TASC V3.0 (Tyres/Tracks And Soil Compaction – Reifen/Rau- Rädern, Bodenwiderstand, dynamische Radlast (vorne und
pen und Bodenverdichtung) ist die dritte Version eines hinten) und Traktionskoeffizient (Verhältnis zwischen
praxisbezogenen Hilfsmittels zur Entscheidungsfindung Nettozugkraft und Fahrzeuggewicht). Energiebezogene
mit fünf Modulen (Abb. 2), geeignet für alle Bereiche, die Parameter sind von 1 bis 35 Prozent Schlupf ebenfalls
mit dem Problem Fahrwerk-Bodenbeanspruchung kon- zugänglich: Zugleistung, Leistung an Radnabe, Motorleis-
frontiert sind: Land- und forstwirtschaftliche Praxis, Bera- tung mit einem angenommenen Wirkungsgrad von
tung, Planung, Lehre, Verwaltung, Ingenieurbüros, Rei- 85 Prozent (hohe Motorauslastung mit wenigen Getriebe-
fen-, Land- und Forstmaschinenindustrie. verlusten), stündiger Dieselverbrauch und Zugleistungs-
effizienz (Verhältnis zwischen Zugleistung und Leistung
Modul 1 – Druckausbreitung und Bodengefährdung an der Radnabe). Grafisch sind einerseits Zugkraft, Motor-
Für einen bis vier Fälle können Bodenbeanspruchung und leistung und stündiger Treibstoffverbrauch als Funktion
Schadverdichtungsgefahr je nach Fahrwerk, Last, Berei- des Schlupfes und andererseits der spezifische Zugleis-
fungs- und Raupendimension, Reifeninnendruck, Boden- tungsdieselverbrauch und die Zugleistungseffizienz als
nutzung und Bodeneigenschaften dargestellt werden Funktion der Zugkraft wiedergegeben.
(Abb. 2). Reifendaten lassen sich entweder durch direkte
Eingabe der Reifenabmessungen oder durch Anklicken der Anwendungsbeispiele
abgespeicherten Reifendaten im Modul 4 auswählen. – Auswirkung von unterschiedlichen Reifen- und Bodenei-
Basierend auf einfachen und schnellen Feldtests, können genschaften auf die Oberbodengefährdung (Boden-
Bodenart (Bodentextur), Bodennutzung / Bodenfeuchte, scherung).
Bodenfestigkeit (Eindringwiderstand) und kritische Tiefe – Berechnung des Zugkraftbedarfs je nach Anbaugerät,
(maximale Lockerungstiefe, Mächtigkeit der organischen Boden, Bearbeitungstiefe und Fahrgeschwindigkeit.
Auflage) definiert werden. Daraus werden die Kontaktflä- – Auswirkung von unterschiedlichen Reifen-, Bearbei-
che und der Kontaktdruck berechnet mit dem Hinweis auf tungsgerät- und Bodeneigenschaften auf den Zugkraft-
eine allfällige Schadverdichtungsgefahr. Als Zusatzinfor- bedarf und den Dieselverbrauch.

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TASC V3.0 – Prognose Bodengefährdung und Treibstoffverbrauch

Start

Modul 1 Modul 2 Modul 3 Modul 4 Modul 5


«Unterbodengefährdung» «Zugkraft , Schlupf , «Fahrspurflächenanteil» «Reifen» «Zulässige Last»
Oberbodengefährdung, Energie»

Eingaben – Modul 1 Eingaben – Modul 2 Eingaben – Modul 3 Reifenbezeichnung Eingaben – Modul 5

Kontaktfläche Zugkraft / Schlupf Befahrener Flächenanteil Max. Radlast bei ausgew.


Reifenbreite
Geschwindigkeit und
Verdichtungsgefährdung Scherungsgefährdung Unbefahr. Flächenanteil Reifeninnendruck
Reifendurchmesser
Druckausbreitung Radlastübertragung Mehrfachbefahrung /
entspr. Flächenanteil Abrollumfang ETRTO-Standards
Druckzwiebeln Bodenwiderstand
Stollenhöhe
Druckspannung – bei Pkt. Zugkraft am Rad
Kontaktfläche
Zugkrafteffizienz
Felgendimensionen
Leistung am Rad
Radlast je nach Reifen-
Treibstoffverbrauch
innendruck bei 30 km/h
Bodengeräte
Mini-/ Maximale Radlast
bei 30 km/h & 40 km/h

TASC - Eingabe TASC-Ergebnis TASC- Tabellendaten

Abb. 2: TASC-Ergebnisse mit Tabellendaten im Überblick.

Modul 3 – Fahrspurflächenanteil Bereifung, Reifeninnendruck und Fahrgeschwindigkeit


Der Fahrspurflächenanteil gilt als weiteres Indiz der Ober- benutzt werden. In jeder Hauptgruppe sind die Bereifun-
bodengefährdung. Auf strukturempfindlichen und schwer gen nach zunehmendem Felgendurchmesser in Zoll einge-
durchlässigen ton- und schluffhaltigen Böden ist es unter ordnet.
feuchten bis nassen Bodenverhältnissen wegen der Ver- Neben den Standardgrössen wie Felgendurchmesser, Fel-
minderung der Wasserinfiltration sinnvoll, den Boden gentypen, Reifenbreite, Reifendurchmesser (Abrollum-
möglichst kleinflächig zu befahren. Grobkörnige, sandige fang und Stollenhöhe bei landwirtschaftlichen Antriebs-
Böden reagieren weniger empfindlich. reifen), Kontaktfläche, Last- und Geschwindigkeitsindex
Der Fahrspurflächenanteil lässt sich je nach Arbeitsbreite, sind auch Angaben über die Tragfähigkeit bei 30 km/h und
Reifenbreite und Fahrwerkkonfiguration berechnen. Dabei 40 km/h mit entsprechenden Reifeninnendrücken angege-
lassen sich auch mehrere Arbeitsgänge berechnen. Bis 24 ben (Abb. 2). Für alle Bereifungen sind auch die entspre-
Rädertypen können in der Modellberechnung berücksich- chenden Reifenhersteller aufgelistet.
tigt werden. Ergebnisse lassen sich sowohl numerisch wie
grafisch darstellen (Abb. 2). Anwendungsbeispiele:
– Vergleichen von Reifen bezüglich ihrer Eigenschaften.
Anwendungsbeispiele: – Auswahl von speziellen Bereifungen für Acker- und Fut-
– Zuckerrübenanbau: 2-reihiger Rübenvollernter (gezogen, terbau.
mit/ohne Überladefahrzeug) im Vergleich zu selbstfah- – Auswahl von Antriebsreifen vorne und hinten unter
rendem 6-reihigem Rübenvollernter. Berücksichtigung des mechanischen Verhältnisses wegen
– Zuckerrübenbau: Spurtreu versus versetztes Verfahren der Voreilung.
mit selbstfahrendem Rübenvollernter. – Überprüfung der Felgendimension beim Wechseln von
– 
Feldbau: Auswirkung des CTF-Verfahrens (Controlled Reifen.
traffic farming) für den Oberboden innerhalb einer – Überprüfung der Tragfähigkeit je nach Reifeninnendruck
Vegetationsperiode von der Grundbodenbearbeitung bei 30 km/h und mit maximalen Werten bei 40 km/h.
bis zur Ernte oder allenfalls für verschiedene hinterein-
ander angebaute Kulturen. Modul 5 – Reifentragfähigkeit
Die Tragfähigkeit der Reifen kann je nach Maschinenein-
Modul 4 – Reifendatenbank satz, Reifenkategorie, Reifeninnendruck und Fahrgeschwin-
Die Reifendatenbank enthält über 1270 Reifentypen ein- digkeit variieren. Um die maximal zulässige Radlast für
geteilt in fünf Gruppen: Antriebs- und Anhängerreifen der eine bestimmte Geschwindigkeit und einen bestimmten
Forstwirtschaft, Lenkungs-, Antriebs- und Anhängerreifen Reifeninnendruck zu berechnen, wird aus der Reifenda-
der Landwirtschaft. Angaben über Reifenart und Reifen- tentabelle die Radlast bei 30 km/h mit entsprechendem
dimensionen können konsultiert oder direkt in die Einga- Reifeninnendruck in die Berechnungstabelle des Moduls 5
betabellen übertragen werden. Die Angaben können auch übertragen und anschliessend die gewünschte Geschwin-
zur Berechnung der maximal zulässigen Radlast je nach digkeit eingetragen (Abb. 2).

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TASC V3.0 – Prognose Bodengefährdung und Treibstoffverbrauch

Anwendungsbeispiele: Oberbodengefährdung durch Abscherung


– Berechnung der zulässigen Last beim Arbeitseinsatz im Die Interaktion des Reifens mit dem Boden löst ein Zusam-
Wald mit Antriebsreifen (tiefem Drehmoment). menspiel von normalen und tangentialen Kräften aus (7).
– Berechnung der zulässigen Last bei Strassenfahrt (40 km/h) Da die Bodenscherfestigkeit mit zunehmender Druckspan-
mit dem entsprechend zulässigen Reifeninnendruck mit nung zunimmt, steht sie als Funktion der Druckspannung,
stark belasteten Antriebsreifen (Säkombination). der Bodenkohäsion und des Winkels der inneren Reibung
– Berechnung der maximalen zulässigen Last bei 10 km/h (Mass für die Reibungsbegabung der Bodenoberfläche)
für einen bestimmten Anhängerreifen. nach Mohr-Coulomb (4).
Zeigt sich der Boden gegen Scherkräfte τ widerstandfähig,
τ < τ max, dann verhält er sich elastisch. Es tritt kein Bruch
oder Abscheren des Oberbodens auf (Abb. 4). Werden
Grundprinzip und Beurteilung dagegen mit zunehmender Zugkraft und Schlupf die Scher-
der Bodengefährdung kräfte die Bodenscherfestigkeit überschritten τ ≥ τ max, dann
verhält sich der Boden plastisch; der Boden bricht und wird
Eine Bodenverformung entsteht, sobald eine von aussen abgeschert (Abb. 4).
wirkende Kraft die entsprechende Bodenreaktionskraft
übersteigt. Für den Unterboden gilt das Druckausbrei-
tungs-Vorbelastungs-Konzept; für den Oberboden gilt das
Scherspannungs-Scherwiderstands-Konzept mit der Bruch- TASC im Feldeinsatz
gerade von Mohr-Coulomb (4).
Der Landwirt oder der Förster soll möglichst schnell, mit
Unterbodengefährdung durch Schadverdichtungen minimalem Aufwand und ohne Kosten die Befahrbarkeit
Ist die durch eine Lasteinwirkung hervorgerufene Druck- seines Bodens, im Hinblick auf die Schadverdichtungs- und
spannung F nach Boussinesq (4) in einer bestimmten Scherungsgefährdung überprüfen können. Vier Feldtests
Bodentiefe kleiner als der Bodenwiderstand R (auch Vor- sind zu diesem Zweck in der Tabelle 1 dargestellt.
belastung genannt), entsteht keine Verformung. Der Fühlprobe: Durch die Fühlprobe wird die in fünf Klassen
Boden reagiert elastisch. Ist F jedoch grösser als R, dann eingeteilte Bodenkörnung bestimmt. Die Bodenfeuchte
reagiert der Boden plastisch. Verformungen in Form von lässt sich ebenfalls durch Fühlprobe beurteilen. Diese bei-
Verdichtungen sind zu erwarten. Bei übermässigen Druck- den Bodenmerkmale sind für die Festlegung des Stabili-
spannungen treten Schadverdichtungen ein (Abb. 3). tätsrichtwertes (Modul 1) als Scherparameter (Modul 2)
Zur Beurteilung des Verdichtungsgrades sind die Richtwerte von Bedeutung.
der effektiven Lagerungsdichte wichtige Bezugsgrössen. Doppelmeter: Festlegung der maximalen Lockerungstiefe,
Für Waldböden gelten 1,5 g/cm3 und für landwirtschaftliche der kritischen Bodentiefe unterhalb welcher der Boden
Böden 1,7 g/cm3 als Richtwerte (5). Zur Berechnung des unbedingt vor übermässigen Druckspannungen geschützt
maximal zulässigen Bodenwiderstandes oder Druckspan- sein sollte (Modul 1). Durch die Erhebung der Fahrspur-
nungen werden Regressionen zwischen der effektiven tiefe lassen sich die Kontaktfläche und damit auch die
Lagerungsdichte und der Vorbelastung bei pF 1,8 (Boden Gesamtkraft am Rad – Umfangskraft – bei Antriebsreifen
feucht und entwässert) und bei pF 2,5 (Boden trocken) aus ermitteln (Modul 2).
bestehenden Datensätzen gebildet (6). Diese wurden in Schraubenziehertest: Es handelt sich um einen herkömmli-
fünf Körnungsklassen eingeteilt: (1) lehmiger Ton (2) toni- chen Schraubenzieher (Nr. 4: Spitze 6 mm breit, 1 mm dick).
ger, lehmiger, sandiger Schluff, Schluff (3) toniger Lehm, Je nach Handposition wird der Boden als weich, halbfest
Lehm (4) sandiger Lehm, lehmreicher Sand (5) lehmiger oder fest eingeteilt. Mit diesem Test werden sowohl die
Sand, schluffiger Sand, Sand. Bodenfestigkeit kurz vor dem Befahren (Modul 1) sowie das

Belastung Boden Belastung Boden

Radlast Reifen- Reifen- Oberboden- Bodennutzung/ Kritische Körnung Radlast Reifen- Traktorgeometrie Spurtiefe Festigkeit Kohäsion Körnung
dimension innendruck festigkeit -feuchte Tiefe eigenschaften

Scherfestigkeit
F R pF 1.8/ 2.5

/ max <1 / max 1


F < R pF1.8/ 2.5 F > R pF1.8/ 2.5
1.0 1.0
Zugkraft

Zugkraft

Druckverlauf / Bodenwiderstand Druckverlauf / Bodenwiderstand


T T
/

0.5 0.5
i
max

max

i
e e
f f
e e Schlupf Schlupf

elasto-plastischer Bereich plastischer Bereich


Boden nicht irreversibel geschert Boden irreversibel geschert
F = Belastung R pF1.8/ 2.5 = max. zulässiger Bodenwiderstand bei pF1.8/ 2.5
Bruchkriterium: = max
Bruchzustand: bodenspezifisch f (Kohäsion, Körnung)
und druckspezifisch f (Druckspannung)

Abb. 3: Erstes Modul «Druckausbreitung, Unterbodenge- Abb. 4: Zweites Modul «Zugkraft, Energie, Oberbodenge-
fährdung». Grundprinzip: Ist die Druckspannung F in der fährdung». Grundprinzip: Sind die Scherkräfte der Räder
kritischen Tiefe höher als der kritische Bodenwiderstand R gleich oder grösser als der Scherwiderstand des Bodens,
besteht die Gefahr einer Schadverdichtung. dann treten irreversible Bodenscherungen ein.

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TASC V3.0 – Prognose Bodengefährdung und Treibstoffverbrauch

Feldtest Modul 1 Modul 2 Referenzen


Unterbodengefährdung Oberbodengefährdung Handbuch
Mittel Prinzip Parameter Bedeutung Parameter Bedeutung
Fühlprobe Haftigkeit, Klebrigkeit, Körnung – Festlegung des Körnung – Bestimmung der § 4.2.2
Haftigkeit, Bindigkeit, Kälte- % Ton, % Schluff Stabilitätsrichtwerts % Ton, % Schluff Bodenscherfestigkeit § 4.2.3
wirkung des Bodens in der Bodenfeuchte – Schadverdichtung ja/ Winkel der inneren und der maximalen § 5.2.3
kritischen Tiefe pF-Werte nein Reibung φ Bodenscherfestigkeit

Doppelmeter Bestimmung der kritischen Kritische Bodentie- Festlegung des Schutz- Stollenhöhe zs, Spur- Ermittlung der § 4.2.5
Tiefe (Spatenstich) – Spurtiefe fe zk bereiches im Boden tiefe hs, Verformungs- Kontaktfläche und § 5.2.1
(Vorderachse – Hinterachse (oberer Teil) – Schad- modul K – Exponent n damit auch der
getrennt) verdichtung ja/nein Gesamtkraft am Rad
Schraubenziehertest 3 Handpositionen bei Eindrin- Oberbodenfestigkeit, Berechnung der Oberbodenfestigkeit Erfassung der Scher- § 4.1.1
gung im Boden bis 10 cm Konzentrationsfak- Druckspannung in Scherverformungs- spannungsverteilung § 4.2.4
(weich: zwischen Daumen tor q der kritischen Tiefe modul k im Interface Reifen / § 5.2.4.
und Zeigfinger, mittel: im Boden
vollem Handgriff, fest: vom
Handballen)
Hacktest 5 Körperpositionen beim Bodenkohäsion c Erfassung der Scher- § 5.2.2
Bodenscheren (eine Hand, spannungsverteilung
zwei Hände, eine Hand mit und der maximalen
angewinkelten Beinen, zwei Bodenscherfestigkeit
Hände mit angewinkelten
Beinen, nicht möglich), Tiefe
der Klinge im Boden und
Griffhöhe werden bestimmt

Tab. 1: Praxis orientierte Feldtests zur Charakterisierung des Bodens zum Zeitpunkt des Befahrens. Ausführliche Beschrei-
bung siehe Handbuch von TASC.

Scherverformungsmodul als Mass zur Charakterisierung des keine Schadverdichtungsgefahr besteht, soll die Korntank-
Scherwiderstandes des Bodens eingeschätzt (Modul 2). füllung um 48 Prozent reduziert werden. Wird der Boden
Hacktest: Es handelt sich ebenfalls um ein herkömmliches als «weich» bewertet (Eindringwiderstand des Schrauben-
Gerät. Einsinktiefe, Griffhöhe und Körperhaltung je nach ziehers im Oberboden 4 kgf), besteht ein Risiko, dass der
nötiger Zugkraft, um den Boden mit der Hacke abzusche- Boden bis 35 cm verdichtet wird. Nur auf festem Boden
ren, sind die Eingangsgrössen zur Bestimmung der Boden- (erst ab 9,5 kgf Eindringwiderstand) sind mit vollem Korn-
kohäsion c als weiterer Scherparameter (Modul 2). tank keine Schadverdichtungen zu befürchten.
Diese vier Feldtests sind einfach und wichtig. Erst wenn der Im zweiten Modul (Variante 1 und 2, Abb. 6) stellen sich
Boden kurz vor dem Befahren effektiv auch untersucht mit einem 65-kW Traktor bei der Bodenbearbeitung auf
wird, kann die Bodengefährdung auf Grund der Bodenbe- schluffreichem Boden die folgenden Fragen:
schaffenheit zuverlässig bewertet werden. Ausführliche 1. Bei welchem Schlupf und welcher Zugkraft wird der
Angaben über diesen Feldtest sind im Handbuch zu finden Oberboden abgeschert? – 2. Wie hoch ist die Effizienz der
(8). Sollen hingegen verschiedene Belastungskonstellatio- Doppelräder gegenüber Einzelrädern? – 3. Wie hoch ist
nen für einen beliebigen Boden miteinander verglichen der Treibstoffverbrauch mit einem Untergrundlockerer
werden, stehen die Feldtests nicht mehr im Vordergrund. (fünf Meisselschare) bis 40  cm Bodentiefe? – 4. Welche
Rolle spielt die Fahrgeschwindigkeit beim Energiebedarf?
Aus den Simulationsberechnungen (Abb. 6) treten erste
Oberbodenschäden durch Scherung bei 11 Prozent Schlupf
Simulationsberechnungen und Aussagen mit Einzelrädern und bei 10 Prozent Schlupf mit Doppelrä-
anhand von Beispielen dern auf. Dies entspricht einer Zugkraft von 33 kN im ers-
ten und von 39 kN im zweiten Fall. Mit diesem Gerät und
Zwei Beispiele werden hier erläutert, eines aus dem ersten bei 4,5 km/h liegt der Zugkraftbedarf bei 36,5 kN. Der
Modul (Abb. 5) und ein zweites aus dem zweiten Modul Boden lässt sich also nur mit Doppelrädern bearbeiten,
(Abb. 6). Die Eingaben über Maschinen- und Bodenpara- damit voraussichtlich keine Oberbodenscherung eintritt.
meter werden in den grün hinterlegten Bereichen von Die Effizienz ist mit Doppelrädern eindeutig höher als
TASC vorgenommen, die Resultate sind gelb hinterlegt. ohne. Mit Doppelrädern ist die gesamte Kontaktfläche
Beim ersten Modul (Variante 1 bis 4, Abb. 5) stellt sich die grösser und damit auch der verfügbare Scherwiderstand
Frage, ob sich ein mittelgrosser Mähdrescher auf einem des Bodens. Damit kann eine höhere Zugkraft vor dem
feuchten sandigen Lehm einsetzen lässt, ohne den Boden Abscheren des Oberbodens (Bruch) erzielt werden. Mit
zu gefährden. Aus den Simulationsberechnungen ergibt Einzelrädern wird 19 Prozent Schlupf benötigt, um eine
sich beim halbfesten Boden (Eindringwiderstand des erwünschte Zugkraft von 36,5 kN zu generieren. Mit Dop-
Schraubenziehers im Oberboden 7 kgf), dass der Boden pelrädern genügt aber 8 Prozent Schlupf (Abb. 6).
zwischen 0 und 28   cm übermässig beansprucht wird Der 65-kW-Motor benötigt mit Einzelrädern bei 19 Prozent
(Abb. 5). In diesem Bereich liegen die Druckspannungen Schlupf (64,0 kW) einen Dieselverbrauch von über 19,1 l/h.
über dem Richtwert (1,2  bar). Eine Verdichtungsgefahr Mit Doppelrädern und 8 Prozent Schlupf ist dagegen der
wird angezeigt, da die kritische Tiefe (maximale Locke- 65-kW-Motor mit 60,5 kW weniger ausgelastet. Dies bedeu-
rungstiefe 28 cm mit höchstzulässigen Druckspannungen) tet auch einen tieferen stündigen Dieselverbrauch von
höher liegt als die eingegebene Tiefe von 25 cm. Damit 18,1 l/h. Bei gleichwertiger Zugleistung (45,7 kW) wird pro

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TASC V3.0 – Prognose Bodengefährdung und Treibstoffverbrauch

Stunde mit Doppelrädern 1,0 l Treibstoff gespart, was einen Berechnungen mit einer tieferen Fahrgeschwindigkeit von
spezifischen Zugleistungsdieselverbrauch von 21  g/kWh 2 km/h anstatt 4,5 km/h aus? Der Zugkraftbedarf nimmt mit
ausmacht. Zu hoher Schlupfanteil bedeutet höhere Ober- gleichem Anbaugerät mit 32,4 kN entsprechend ab. Diese
bodengefährdung und Treibstoffverlust. Wie sehen die Zugkraft wird mit 10 Prozent und 5 Prozent Schlupf bei Ein-

Abb. 5: Schadverdichtungsgefährdung (Schadverdichtungsrisiken) im Bodenprofil mit einem Mähdrescher. Eingabefelder


sind grün, Resultatfelder sind orange umrandet.

Abb. 6: Oberbodengefährdung durch Bodenscherung, Zugkraftbedarf mit entsprechenden Angaben über Schlupf, Rad-
lastübertragung und Energieverbrauch mit Einzel- und Doppelrädern.

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TASC V3.0 – Prognose Bodengefährdung und Treibstoffverbrauch

zel- bzw. Doppelrädern generiert. Der Oberboden erleidet

berechneter Treibstoffverbrauch (l/h)


28
keine Scherungen mehr. Die Motorleistung beträgt nur Linie 1:1
noch 22,7 kW bei Einzelrädern gegenüber 22,4 kW bei Dop- 24
pelrädern. Der stündige Dieselverbrauch nimmt bei redu-
zierter Geschwindigkeit mit 6,8 l/h bzw. 6,7 l/h entsprechend 20
stark ab. Was man einerseits durch geringeren Schlupf mit 16
Doppelrädern gewinnt, verliert man andererseits mit einem
höheren Bodenwiderstand. Aus dem stündigen Treibstoff- 12
verbrauch, der Fahrgeschwindigkeit und der Arbeitsbreite 8
kann ausserdem der flächenbezogene Treibstoffverbrauch
leicht berechnet werden. Beim Ziehen entsteht ausserdem 4
eine Lastübertragung von der Vorder- auf die Hinterachse.
0
Mit dem Zugkraftmodel (Modul 2) lässt sich die dynamische 0 4 8 12 16 20 24 28
Last berechnen, ein wichtiger Parameter zur Überprüfung
der Unterbodengefährdung (Modul 1). gemessener Treibstoffverbrauch (l/h)

Fiat 40 kW Hürlimann 65 kW John Deere 123 kW

Abb. 7. Treibstoffverbrauch pro Stunde – berechnete Wer-


Übereinstimmungen zwischen te im Vergleich zu den gemessenen Werten.
Berechnungs- und Messwerten
anderen Traktoren (40 kW, 110 kW, 130 kW) liegt der mitt-
Ein Rechenmodell kann die Wirklichkeit nur annähernd lere Fehler sogar in 90  Prozent der Fälle bei 10 Prozent
wiedergeben. Trotzt der hohen Vielfältigkeit des natürli- oder tiefer (9).
chen Bodens bestehen zwischen Simulationsrechnungen Besonders unter hohen Radbelastungen oder mit Doppel-
mit TASC und Feldmessungen zum Teil hohe Übereinstim- rädern können gewisse Abweichungen zwischen gemesse-
mungen. Im ersten Modul «Druckausbreitung Bodenge- nen und berechneten Werten vorkommen (8).
fährdung» wurde bei der Meldung «Schadverdichtung Die berechneten Treibstoffverbrauchswerten aus Refe-
nein/ja» (25  cm und tiefer) eine Übereinstimmung von 93 renzwerten für den spezifischen Dieselverbrauch am
Prozent verglichen mit Messungen für den Unterboden Motor (8) stehen in hohen Übereinstimmungen mit den in
beobachtet. Beim Oberboden liegt die Übereinstimmung unabhängigen Feldmessungen erzielten Werten (Abb. 7).
zwischen 54 und 62 Prozent. Aus insgesamt 207 überprüf-
ten Fällen wurde in keinem einzigen Fall die Meldung Tool-Spezifikation
«keine Schadverdichtung» ausgegeben, wenn bei Messun- Version TASC V3.0. 2013
gen der Boden nachweislich übermässig verdichtet wurde.
Betriebssystem Ab Win Office 2007/ Ab Mac OSX 10.8.2
Im ersten Modul liegen dementsprechend die TASC-
Berechnungen auf der sicheren Seite. Software Ab Office Excel 2007/Ab Excel 2011 Mac
Die Zugkraftwerte wurden anhand von vier Traktoren Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch
(davon ein Referenztraktor) auf vier verschiedenen Stand- Speicherbedarf Excel 14,5 MB – Handbuch pdf 1,8 MB
orten mit unterschiedlichen Belastungs- und Fahrwerks- Herausgeber Agroscope, 8356 Ettenhausen, Schweiz
konfigurationen erhoben (9). Vergleicht man die Mittel-
Bestellung www.agrartechnik-agrosocpe.ch oder
werte der gemessenen mit den berechneten Zugkraftwerten
doku@art.admin.ch / ++41 52 368 31 31
für den 65-kW-Referenztraktor, liegt der mittlere Fehler in
Infos etienne.diserens@agroscope.admin.ch
68 Prozent der Fälle bei 10 Prozent oder tiefer. Für die drei

Literatur 2004. Definition und Erfassung von Bodenschadver-


dichtungen. BGS Dokument 13, 56 S.
(1) 
Heinonen M., Alakukku L., Aura E., 2002. Effects of (6) 
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ART-Bericht 766 | September 2013 7


TASC V3.0 – Prognose Bodengefährdung und Treibstoffverbrauch

Anfragen über andere landtechnische Probleme sind an die unten aufgeführte Beratung für Landtechnik zu richten.
Weitere Publikationen und Prüfberichte beziehen Sie direkt bei ART:
Tel. 052 368 31 31, Fax 052 365 11 90, doku@art.admin.ch, www.agroscope.ch

ZH Berger Stephan, Strickhof, FR Zwahlen Fabian, Landw. Schule Grangeneuve


8315 Lindau, Telefon 058 105 99 52 1725 Posieux, Telefon 026 305 58 50
Blum Walter, Strickhof, SO Ziörjen Fritz, Landw. Bildungszentrum Wallierhof,
8315 Lindau, Telefon 058 105 98 24 4533 Riedholz, Telefon 061 552 21 40
Mayer Gerd, Strickhof, BL Ziörjen Fritz, Landw. Zentrum Ebenrain,
8315 Lindau, Telefon 058 105 99 16 4450 Sissach, Telefon 061 552 21 40
BE Marti Fritz, Inforama Rütti und Waldhof, SH Hauser Peter, LBZ Charlottenfels,
3052 Zollikofen, Telefon 031 910 52 10 8212 Neuhausen, Telefon 052 674 05 20
Hofmann Hans Ueli, Inforama Rütti und Waldhof, AI Landw. Beratungsdienst AI, Gaiserstrasse 8,
3052 Zollikofen, Telefon 031 910 51 54 9050 Appenzell, Telefon 071 788 95 76
LU Moser Anton, BBZN Schüpfheim, AR Vuilleumier Marc, Landwirtschaftsamt AR,
6170 Schüpfheim, Telefon 041 485 88 00 9102 Herisau, Telefon 071 353 67 56
Walthert Lukas, BBZN Hohenrain, Sennweidstrasse, SG Lehmann Ueli, Landw. Zentrum SG,
6276 Hohenrain, Telefon 041 914 30 77 9465 Salez, Telefon 058 228 24 19
UR Hörler Cyrill, LBBZ Seedorf, Schnider Walter, Landw. Zentrum SG,
6462 Seedorf, Telefon 041 871 05 66 9465 Salez, Telefon 058 228 24 15
SZ Landolt Hugo, Landw. Beratung und Weiterbildung, GR Merk Konrad, LBBZ Plantahof,
8808 Pfäffikon, Telefon 055 415 79 22 7302 Landquart, Telefon 081 257 60 38
OW Amgarten Martin, Amt für Landwirtschaft und AG Furter Hansjörg, LBBZ Liebegg,
Umwelt, 6061 Sarnen, Telefon 041 666 63 15 5722 Gränichen, Telefon 062 855 86 27
Müller Erwin, BWZ Obwalden, TG Baumgartner Christof, BBZ Arenenberg,
6074 Giswil, Telefon 041 675 16 16 8268 Salenstein, Telefon 071 663 33 06
NW Amt für Landwirtschaft, Kreuzstr. 2, Christian Eggenberger, BBZ Arenenberg,
6371 Stans, Telefon 041 618 40 01 8570 Weinfelden, Telefon 071 626 10 58
GL Amt für Landwirtschaft, Postgasse 29, TI Müller Antonio, Ufficio consulenza agricola,
8750 Glarus, Telefon 055 646 66 40 6501 Bellinzona, Telefon 091 814 35 53
ZG Gut Willi, LBBZ Schluechthof,
6330 Cham, Telefon 041 784 50 54 AGRIDEA
Villiger Albert, LBBZ Schluechthof, Abteilung Landtechnik,
6330 Cham, Telefon 041 784 50 59 8315 Lindau, Telefon 052 354 97 00

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