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STADT WOLFRATSHAUSEN

Erweiterung Archiv
Neugestaltung Loisachufer

Wettbewerbsdokumentation
Vorwort Anlass und Ziel des Wettbewerbs

Vorwort des Ersten Bürgermeisters Warum ein Wettbewerb ? Anlass und Ziel des Wettbewerbs

Liebe Bürgerinnen und Bürger, Jedes neue Gebäude, jeder Platz und jede Straße trägt Wolfratshausen, eine Stadt an Loisach und Isar im Mit der Auslobung dieses Wettbewerbs wünschte sich Auszug aus dem
einen wichtigen Teil zur Gestalt und Kultur des Ortes Süden von München, will sein viel zu klein gewordenes die Ausloberin eine ausgereifte Lösung zur Erweite- Auslobungstext
erstmals wurde in Wolfratshausen für ein öffentliches bei. Die beste Lösung für die gestellte Aufgabe ist bestehendes Stadtarchiv am Loisachufer umbauen, rung des Archivs und gleichzeitig eine Vision für die
Gebäude und eine öffentliche Fläche eine Wettbe- daher gerade gut genug und ein Wettbewerb hierbei sanieren und erweitern und das westliche Loisachufer Ufergestaltung. Archiv und Loisachufer sollen in einem
werb unter Architekten und Landschaftsarchitekten der optimale Weg, um zu einem tragfähigen und damit zwischen Andreas- und Johannisbrücke langfristig harmonischen, ansprechenden und die Stadt berei-
ausgelobt. Eine für uns neue und spannende Heran- nachhaltigen Konzept zu gelangen. attraktiver gestalten. chernden Gesamtkonzept zusammengefügt werden.
gehensweise, mit der wir nicht die erstbeste sondern Der große Vorteil dabei ist, dass im Verfahren eine Der Entscheidung zur Erweiterung des bestehenden
die beste Lösung für unser Archiv und das Loisachufer Vielzahl von vergleichbaren Lösungsmöglichkeiten Archivs vorausgegangen ist eine intensive Abwägung
finden wollten. aufgezeigt und diese dann in einer anonymen, von des Archivstandortes. Die Vorzüge des zentralen jetzi-
Sachverstand geleiteten Preisgerichtssitzung gegen- gen Standortes in der Nähe zum Heimatmuseum und
Die Jury, bestehend aus Architekten und Landschafts- einander abgewogen werden. Rathaus überzeugten.
architekten, dem 1. Bürgermeister, Stadträten und Der Wettbewerb hat sich dadurch zur Förderung der
Beratern, hat in einer zweitägigen Preisgerichtssitzung Qualität des Planens und Bauens Die Notwendigkeit eines neuen und erweiterten
die überzeugendsten Entwürfe, getrennt nach den hervorragend bewährt. Archivs ergab sich nicht nur durch den Bedarf an mehr
Bauaufgaben „Erweiterung Archiv“ und „Neugestaltung funktionalen Archivräumen für die Fülle der Archiva-
Loisachufer“, ermittelt. Für die Durchführung von Wettbewerben sind unter- lien, sondern auch durch das wachsende Interesse
schiedliche Verfahren möglich. Für die Erweiterung der Bürger an der Geschichte von Wolfratshausen.
Meine Hochachtung gilt den 18 teilnehmenden des Archivs und die Neugestaltung des Loisachufers 2012 haben über 275 Personen Einblick in Archivalien
Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros, welche zwichen Andreas- und Johannisbrücke wurde ein so genommen. Diese hohe Besucherzahl ist einerseits
die Herausforderung des Standorts und der Bauauf- genannter „Nichtoffener städtebaulicher Realisierungs- erfreulich, stellt aber andererseits das Personal des
gabe angenommen und vielfach in hervorragender wettbewerb mit Ideenteil“ gemäß den „Richtlinien für Archivs vor organisatorische Probleme, die nur durch
und kreativer Weise umgesetzt haben. Allen Wettbe- Planungswettbewerbe 2008“ (RPW) ausgelobt. eine geschickte Anordnung der Räume gelöst werden
werbsteilnehmern danke ich an dieser Stelle nochmals können. Hinzu kommt, dass es heute keine Möglichkeit
sehr herzlich für ihr Engagement und ihre Inspiration. gibt, Interessantes aus dem Archiv der Öffentlichkeit in
Ausdrücklich danke ich auch den engagierten Bürgern kleinen Ausstellungen zu präsentieren.
und Bürgerinnen, die sich um den Erhalt und die Fort- Auswahl der Teilnehmer
führung des Archivs eingesetzt haben, dem Stadtrat für Die Loisach, an deren Ufer das Archiv steht, ist eng mit
die konstruktive Zusammenarbeit und nicht zuletzt der Der ausgelobte nichtoffene städtebauliche Reali- der Stadtgeschichte verbunden. War sie früher ein wil-
Verwaltung, die das Projekt mit allen Kräften unter- sierungswettbewerb mit Ideenteil richtete sich an der, ungezügelter Fluss auf der „Rückseite“ des Marktes,
Bayerisches Staatsministerium stützt hat. Architekten und Landschaftsarchitekten, die ihr läuft sie heute kanalisiert und gemächlich durch die
des Innern, für Bau und Verkehr Teilnahmeinteresse bei der Verwaltung bekunden Stadt.
Mit dem neuen Archiv und der Neugestaltung des konnten. Letztendlich wurden insgesamt 20 Büros von
Der Wettbewerb wird gefördert
im Rahmen des Bayerischen Loisachufers wird die Vergangenheit mit der Zukunft der Stadt ausgewählt und eingeladen. 18 Büros haben Es bietet sich an, den Fluss mehr in das Stadtgeschehen
Städtebauförderungsprogramms verbunden. Ich freue mich darauf! ihre Wettbewerbsbeiträge abgegeben. einzubinden und das Gewässer erlebbar zu machen. Wettbewerbsgebiet
Die Neugestaltung des innerstädtischen Loisachufers
ist schon seit längerem politischer Wille und wird durch Realisierungsteil
„Erweiterung Archiv“
den Erwerb der dazu notwendigen Grundstücke immer ca. 920 m2
realistischer.
Ideenteil
Neugestaltung Loischufer
Erster Bürgermeister Helmut Forster ca. 9.380 m2

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Wettbewerbsaufgabe • Wettbewerbsgebiet Preisgericht • Preisträger

Wettbewerbsaufgabe Preisgericht Preisträger und Preise Preisträger und Preise


„Erweiterung Archiv“ „Neugestaltung Loisachufer“
Auszug aus dem Die Wettbewerbsaufgabe umfasst die Bereich des Re- Das Preisgericht tagte am 11. und 12 Okober 2013 im
Auslobungstext alisierungsteils mit der Erweiterung des Archivs unter Pfarrheim St. Adreas in Wolfratshausen. Preissumme 21.000.- € netto Preissumme 10.000.- € netto
Beibehaltung des Pumpenhauses und im Ideenteil die
Neugestaltung des Loisachufers zwischen Andreas- Fachpreisrichter 1. Preis 8.400.- € 1. Preis 4.000.- €
und Johannisbrücke. Jochen Baur, Architekt, Stadtplaner, München Büro Hirner & Riehl, München Architekturbüro Adldinger, Wolfratshausen
Bernhard Landbrecht, Architekt, Stadtplaner, München LAB Landschaftsarchitektur Brenner, Landshut Architekturbüro Spandri Wiedemann, München
Realisierungsteil: Erweiterung Archiv Bernhard Peck, Architekt, München Christiane Fink, Landschaftsarchitektin, München
„Die Ausloberin wünscht sich ein architektonisch quali- Jochen Rümpelein, Landschaftsarchitekt, Freising Mitarbeiter
tätsvolles, sowie funktional und technisch ausgereiftes Karin Volk, Kreisbaumeisterin, E.M. Auberbach, R. Härtl, C. Brenner Mitarbeiter
städtisches Archiv. Die besondere Lage an der Loisach Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen M. Preis
und vor den „Toren“ der Stadt erfordert einen sensiblen
Umgang in der Formensprache und Kubatur. Neben Ständig anwesender stellvert. Fachpreisrichter 2. Preis 6.300.- €
den dringend notwendigen Räumen für die Archivalien Eberhard v. Angerer, Architekt, Stadtplaner, München abp-architekten, burian+pfeiffer, München 2. Preis 3.000.- €
soll es einen kleinen vielfältig nutzbaren Ausstellungs- lohrer-hochrein, landschaftsarchitekten und Dannheimer & Joos Architekten, München
raum geben, in dem auszugsweise die „Schätze“ des Sachpreisrichter stadtplaner, München
Archivs , aber auch des Heimatmusuems und z.B. von Helmut Forster 1. Bürgermeister Mitarbeiter
Künstler der Öffentlichkeit näher gebracht werden und Richard Kugler, Stadtrat Mitarbeiter M. Foth, U. Besenreiter, T. Abbensenth,
kleinere Veranstaltungen stattfinden können. Die be- Josef Praller, Stadtrat S. Pabst E-M. Protzmann, Jennifer Winkelmann
sonderen Anforderungen des Archivs (Klimatisierung, Fritz Schnaller, Stadtrat
künstliche Beleuchtung, abgesicherte Bereiche etc.)
sind in Einklang mit den temporären öffentlichen Nut- Ständig anwesende stellvert. Sachpreisrichterin 3. Preis 4.200.- € 3. Preis 2.000.- €
zungen des „öffentlichen“ Teils des Archivs zu bringen.“ Annette Heinloth, Stadträtin Schmöller Architekten, München Thomas Hammer, Architekt & Stadtplaner, München
Mitarbeiter Uta Stock-Gruber, Landschaftsarchitektin
Ideenteil: Neugestaltung Loisachufer Sachverständige Berater ohne Stimmrecht & Stadtplanerin, Buch am Erlbach
„Das westliche Loisachufer, so nah am Stadtzentrum, Dr.-Ing. Hubert Schmid, Regierung von Oberbayen E. Schreck, M. Spindler Helmut Schmitt, Landschaftsarchitekt, Reichertsheim
hat für Wolfratshausen einen besonderen Reiz. Die Martin Millian, Abt. Verwaltungsservice & Bildung
bisher eher vernachlässigte ehemalige Rückseite des Alexander Schröter, BBM-Müller Mitarbeiter
Marktes soll aufgewertet und ein attraktiver Ort in der Manfred Wegner, Archivbetreuer 4. Preis 2.100.- € E. Erel, Eura Ingenieure Weißmann
Stadt werden. Die bereits bestehenden Tendenzen der Thomas Wenig, Abt. Planen und Bauen oberpriller-architekten, Hörmannsdorf
Hinwendung zur Loisach sollen aufgegriffen und ver- Dora Schulze, Wasserwirtschaftsamt Weilheim Architekturbüro Ilg, München
stärkt werden, ohne Konkurrenz zum Markt zu werden. Dr. Christoph Bachmann, Staatsarchiv München 4. Preis 1.000.- €
Gesucht werden Ideen zur adäquaten und qualitäts- Mitarbeiter *neutardschneider architekten, München
vollen Gestaltung des Übergangs vom „Markt zum D. Waitz, M.L. Lopez, C. Thomas HinnenthalSchaar, LandschaftsArchitekten, München
Wettbewerbsvorbereitung
Wasser“, von der Stadt zur Natur. Die Aufenthaltsqua-
Koordination
lität soll verbessert und zum Verweilen animieren, die Mitarbeiter
Auslobung
Fuß- und Radwegebeziehungen gestärkt werden. Die S. Michels
Vorprüfung
geplante Umgestaltung und Ergänzung des Archivs ist
als städtebaulicher Akzent und als Ort mit öffentlicher
belebender Nutzung zu integrieren.“

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Wettbewerbsergebnis • Preise Wettbewerbsergebnis • Preise

1. Preis 2. Preis
Erweiterung Archiv Erweiterung Archiv

Büro Hirner & Riehl, München abp-architekten burian + pfeiffer,


München
LAB Landschaftsarchitektur Dipl.-Ing. Edgar Burian Dipl.-Ing.
Brenner, Landshut Thomas Pfeiffer
Prof. Hermann Brenner Architekten & Stadtplaner

Mitarbeiter lohrer.hochrein
Eva-Maria Aurbach landschaftsarchitekten und
Robert Härtl stadtplaner GmbH, München
Die Idee den Gebäudekomplex wie ein „ ange- Der lange schmale Baukörper bildet mit seiner mar- Dipl. Ing. Ursula Hochrein
Christoph Brenner
(Landschaftsarchitekt)
schwemmtes Fundstück am Loisachufer“ bewusst von kanten Giebelfigur eine eindeutige Adresse an der Dipl. Ing. Axel Lohrer
der Struktur der Altstadt abzusetzen überzeugt. Durch Andreasbrücke. Dabei greift der Entwurf mit seinen
die bescheidene Höhenentwicklung wird die Kulisse Anbauten und Materialien traditionelle Holzbauten auf, Mitarbeiterin
Sabine Papst
der Altstadt kaum beeinträchtigt. interpretiert sie aber neu und schafft so einen eigen-
Die Gestaltung des sich aus der Übernahme der städ- ständigen Typus. Durch die versetzten erdgeschossi-
tebaulichen Struktur der Nachbarschaft (Loisachufer gen Anbauten werden 2 verschiedene Platzsituationen
/ Öffnung zum Grünzug) ergebenden polygonalen geschaffen, zur Loisach hin ein geschützter Raum, zur
Baukörpers ist gelungen. Die zurückhaltende Material- Stadt und nach Norden als eine einladende Geste. Der
wahl mit vergrautem Holz und Nagelfluh unterstützt westliche Anbau wird zudem als Vitrine ausgebildet
die Grundhaltung des Entwurfs. und öffnet sich zur Stadt hin als Schaufenster.
Trotz seiner Höhenentwicklung (3 Geschosse + Dach)
Das Bestandsgebäude wird unter Berücksichtigung wirkt der Baukörper durch seine geringe Tiefe ange-
aller Vorgaben gut mit dem neuen Gebäudekomplex messen zurückhaltend und korrespondiert mit der
verwoben. Die Öffnung im Erdgeschoss zwischen Alt- bestehenden Altstadtbebauung.
und Neubau führt zu einer Auflockerung und Leich- Die unterschiedlichen Funktionen sind konsequent
tigkeit der Erdgeschosszone und ermöglicht reizvolle nach Geschossen getrennt, die öffentlichste Nutzung
Blickbeziehungen zwischen Altstadt und Loisach. (Ausstellung) im EG, Besucherbereich und Büros im 1.
OG, das 2. OG ist rein der Archivnutzung vorbehalten.
Die Eingangssituation von Süden liegt richtig am Ende Der Raumzuschnitt und die Höhenentwicklung des
des Loisachufers. Der im Erdgeschoss angeordnete Ausstellungsraumes sind verbesserungswürdig, vor
Ausstellungsraum ist gut auffindbar und einladend. Er allem als Veranstaltungsraum scheint er nur bedingt
entspricht jedoch aufgrund der fehlenden Zuordnung geeignet. Die geforderte funktionelle Zuordnung von
zum Empfangsbereich nicht den Vorgaben. Auch die Ausstellung und Empfang ist alleine durch die Blickbe-
Größe der Garderoben für Veranstaltungssaal ist zu ziehung über den Luftraum wohl nicht erfüllt.
klein. Für Besucher des Archivs ist die Zuordnung von Emp-
fang im 1. OG und Garderobe im UG unpraktikabel.
Die funktionale Anordnung der geforderten Räume Der Arbeitsplatz / Magazin ist nicht im Magazinbereich
im OG ist stimmig und bietet von den Räumen für angeordnet.
Besucher und Mitarbeiter reizvolle Blickbeziehungen Grundriss Erdgeschoss Die konventionelle Bauweise (Stahlbetondecken und Grundriss Erdgeschoss
zu Loisach und Altstadt. Wände) sichert durch hohe Speichermassen kons-
Klima tante Temperaturen für die Archivnutzung, im kalten Klima
Die Gebäudekennwerte liegen im günstigen Bereich; Es liegt ein insgesamt stimmiges bauklimatisches Kon- Dachraum sind sinnvoll Klima- und Lüftungstechnik Es liegt ein insgesamt stimmiges bauklimatisches Kon-
die vorgeschlagene Konstruktion mit geringen Spann- zept für den Magazinbereich vor. untergebracht. zept für den Magazinbereich vor. Besonders hervorzu-
weiten ermöglicht eine wirtschaftliche Bauweise. Das Im Falle einer Realisierung ist folgendes zu beachten: Mit der vorgesetzten Vitrinenschicht im Westen zeigt heben ist die günstige Raumanordnung.
gleiche gilt für das vorgeschlagenen Fassadenmaterial - Innerhalb des Magazinbereiches sollte nach Möglich- sich das Stadtarchiv zum Altstadtensemble hin urban, Im Falle einer Realisierung ist folgendes zu beachten:
Holz und Nagelfluh. keit kein Arbeitsplatz angeordnet werden (Wärme- und nach Osten zur Loisach sind die Fassadenöffnungen - Der Magazinbereich sollte über eine Schleuse mit
Feuchtelasten) wohltuend zurückhaltender. zwei Türen erschlossen werden.
- Für den zweiten Aufzug sollte, falls er tatsächlich Im Süden wird zum Archivvorplatz folgerichtig ein - Technikflächen oberhalb Magazinräumen sollten nach
erforderlich ist, eine Schleusensituation geschaffen Eingang angeboten, die dargestellte große Fassaden- Möglichkeit vermieden werden (aufwendiger Boden-
werden (Infiltration). öffnung findet sich im Grundriss nicht wieder. aufbau: Schutz vor Havarie, Wärmedämmung)
Wirtschaftlich positiv wirken sich vor allem die Kom-
paktheit des Baukörpers und die geringen Spannwei-
ten aus. Im Fassadenbereich kommt Lärchenholz als
heimischer, nachwachsender Rohstoff in angemesse-
ner Form zum Einsatz.

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Wettbewerbsergebnis • Preise Wettbewerbsergebnis • Preise

3. Preis 4. Preis
Erweiterung Archiv Erweiterung Archiv

Schmöller Architekten, München oberpriller architekten


Dipl.-Ing. Martin Schmöller Hörmannsdorf
Dipl.-Ing. Jakob Oberpriller
Mitarbeiter
Dipl.-Ing. Architekt Enrico Architekturbüro Ilg, München
Schreck Dipl.-Ing. Martin Ilg
Diplom Designer Michael
Spindler Mitarbeiter
Dipl.-Ing. B.A. Diana Waitz
Der vorliegende Entwurf beeindruckt durch seine Die Verfasser erweitern den bestehenden Baukörper Martin Luque Lopez, Arquitecto
starke Zeichenhaftigkeit. Unverwechselbar in Ausfor- nach Norden und legt insgesamt zwei Obergeschosse Colin Thomas, Technical
mung und Gestaltung wird er der Aufgabenstellung, darüber. Somit entsteht städtebaulich ein kompakter Architect
ein Stadtarchiv an exponierter Stelle zu positionieren, dreigeschossiger Kubus als „Brückenkopf“ direkt an
in überzeugender Weise gerecht. Das Erdgeschoss der Bahnhofstraße am Fuß der Andreasbrücke. Leider
des Pumpen-Gebäudes kommt ohne bauliche Zutat nimmt das Gebäude keinen Bezug zum südlich an-
aus und bildet den massiven Sockel für das souverän schließenden Loisachufer auf. Der Hauptzugang neben
darüber aufgelagerte und in einer Ebene organisierte den EON Kammern ist wenig attraktiv. Die Lage des nur
Archiv. Trotz der großzügigen Raumhöhen bleibt das 66qm großen Ausstellungs- und Veranstaltungsraumes
Gebäude damit maßvoll in seiner Höhenentwicklung. an der Nordostecke im ersten Obergeschoss zur Haupt-
Wenn man von der unverständlichen Hügelausfor- straße ist als unglücklich zu bewerten und bleibt dem
mung im Zugangsbereich absieht, ist auch die Durch- interessierten Publikum von Außen verborgen.
lässigkeit in Richtung Loisach positiv zu vermerken.
Hinter der „Schokoladenseite“ mit unverbaubarer Süd-
Die funktionalen Abläufe sind aufgrund der Anord- seite liegt eine lange einläufige Treppe. Lediglich vom
nung aller Archivräume auf einer Ebene sehr gut ge- Sozialraum aus (dem einzigen Fenster der gesamten
löst. Öffentliche und interne Bereiche sind auf kurzem Fassade nach Süden) kann man einen Blick nach Süden
Weg miteinander verknüpft, bleiben dabei aber klar auf das neu gestaltete Loisachufer werfen.
ablesbar. Hervorzuheben sind sowohl die Attraktivität
der Besucherplätze auch der schöne Ausblick vom Ver- Überhaupt scheint sich das Gebäude vom Loisachufer
anstaltungsraum auf die entgegen fließende Loisach. im Süden abzuwenden (fehlende Aufenthaltsmöglich-
keit), da die Außenflächen nicht einbezogen werden.
Die Erschließung der Archivebene über eine in einem
Patio angeordnete Freitreppe ist eine schöne Idee. Das Kellergeschoss an der Loisach ist unwirtschaftlich.
Grundriss Erdgeschoss
Kritisch gesehen wird aber die freie Bewitterung, Die Lagerräume unter dem „Freiraum“ für Uferpflege“
sowie die zu knappe Bemessung des Patios bei der Grundriss Obergeschoss müssen mit einem aufwendigen Flachdach abgedich-
vorgeschlagenen Ausformung der Treppe. Während tet werden. Dieser „Freiraum für Uferpflege“ selbst
der Sockel in sägerauher Betonschalung das tragfähige gestülpt. Die Raumhöhen sind sehr großzügig bemes- verursacht unnötige Kosten ohne dass damit ein spür- Klima
Fundament bildet, ist die darübergelagerte Archi- sen, für die erforderliche technische Installation ist barer Vorteil / Nutzen verbunden wäre. Es liegt ein insgesamt stimmiges bauklimatisches
vebene mit einer fein zugeschnittenen Brettschalung ausreichend Platz vorgehalten. Konzept für den Magazinbereich vor. Besonders her-
bekleidet, die, zur Konservierung mit angeflammter Im ersten und 2. Obergeschoss fehlen WC-Anlagen vorzuheben ist die günstige Raumanordnung und die
Oberfläche versehen, den regionalen Bezug neu Im Zusammenhang mit den durchwegs im günstigen für Besucher und Personal. Positiv sind die organisa- konsequente Schleusensituation.
interpretiert. Bereich liegenden Kennwerten lässt sich eine Erstel- torische Anordnung des Magazins und der weiteren Im Falle einer Realisierung ist folgendes zu beachten:
Mit dieser Fassade entstehen spannende Bezüge von lung im wirtschaftlichen Rahmen erwarten. Räumen ( Quarantäne, Schleuse, Anlieferung) im 2. - Eine Kerndämmung ist u.U. problematisch
innen nach außen, sie wird Neugierde wecken und ins- Obergeschoss zu sehen. (Wärmebrücken)
besonders bei nächtlicher Beleuchtung einen beson- Klima - Eine Zulufterwärmung/-kühlung über einen Erdka-
deren Reiz entfalten. Es liegt ein insgesamt stimmiges bauklimatisches Kon- nal ist nicht erforderlich und somit unwirtschaftlich
zept für den Magazinbereich vor. Besonders hervorzu- (eine Vorwärmung der Außenluft über eine Wärme-
Kontrovers diskutiert werden die unterschiedlichen heben ist die Raumanordnung und die konsequente rückgewinnungseinheit in der Lüftungsanlage ist
Längen der Schalung, die wohl der geforderten Durch- Schleusensituation. ausreichend).
fahrtshöhe entlang der Loisach geschuldet sind. Im Falle einer Realisierung ist folgendes zu beachten:
- Eine Dachbegrünung oberhalb des Magazinbereiches
Konstruktionen und statisches System sind einfach ist zu vermeiden (Feuchteschutz)
und der Aufgabenstellung angemessen. Um statischen - Eine Unterdecke in den Magazinräumen ist unbedingt
Unwägbarkeiten aus dem Weg zu gehen, wird eine zu vermeiden (Blockierung der Speichermasse der
tragende Vorsatzschale über das Bestandsgebäude Stahlbetonrohdecke).

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Wettbewerbsergebnis • Preise Wettbewerbsergebnis • Preise

1. Preis 2. Preis
Neugestaltung Loisachufer Neugestaltung Loisachufer

Architekturbüro Dipl.-Ing. Dannheimer & Joos Architekten


Wolfgang & Ulrike Adldinger GmbH, München
Wolfratshausen Dipl.-Ing. Veronika Dannheimer

Architekturbüro Spandri Mitarbeiter


Wiedemann GbR, München Mirko Foth
Dipl.-Ing. Elia Spandri Ursula Besenreiter
Dipl.-Ing. Sebastian Wiedemann Tatjana Abbenseth
Eva-Maria Protzmann
Landschaftsarchitektin Dipl.-Ing. Jennifer Winkelmann
Christiane Fink, München Die Verfasser schlagen eine durchgängig verlaufende, Die Arbeit besticht durch die einfache und konse- (Landschaftsarchitektin)
geschwungene Ufermauer vor, die den Stadtraum in quent umgesetzte Idee einer durchgängigen grünen
Mitarbeiter den naturnah gestalteten Uferbereich und die urbane Uferzone zur Loisach im Wechsel mit einer breiten
Dipl.-Ing. Maximilian Preis
Geschäftszone im Übergang zur Bebauung gliedert. An befestigten Gebäudevorzone am Altstadtrand. Durch
der Schnittstelle der beiden Bereiche wird eine Abfolge den Entwurfsansatz wird die bauliche Kante der Be-
von attraktiven Aufenthaltsbereichen mit Spiel- und standsgebäude an der Schnittstelle zwischen privaten
Gastronomieeinrichtungen situiert. Durch die starke und öffentlichen Raum herausgearbeitet. Der ruhig
Zonierung des Stadtraums wird die multifunktionale gehaltene, einheitlich gestaltete Stadtraum verspricht
Nutzbarkeit der Fläche jedoch einschränkt. Der unter- eine flexible Nutzbarkeit bei Veranstaltungen und Fes-
schiedliche Umgang mit dem Loisachufer mit einem ten und ist auch im täglichen Gebrauch mit Freischank-
steinernen Stadtbalkon im Norden, den großzügigen flächen und Geschäftsbereichen gut bespielbar. Die
Loisachwiesen im Zentrum und der Uferpromenade im Ausweisung als Begegnungszone mit einer gleichbe-
Süden wird als interessanter Ansatz gewürdigt. Die vor- rechtigten Nutzung aller Verkehrsteilnehmer wird als
geschlagene Pergola in Verlängerung der Moraschgassl geeignetes Element zur Verkehrsberuhigung aner-
kann sowohl unter stadträumlichen als auch unter kannt. Die räumliche Verzahnung der beiden Bereiche
funktionalen Gesichtspunkten nicht nachvollzogen sollte jedoch noch spannungsvoller ausgebildet wer-
werden und stört den sehr überzeugenden Grundge- den. Auch die formale Ausformulierung der Sitzstufen
danken des Entwurfs. zur Loisach kann im Detail nicht überzeugen.

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GRUNDRISS EG M1:100 (EON)

Reg
Rasenskulptur

BESTANDSGEBÄUDE Magazin 1 40m2


Turnha
lle
LOISACH PLATZ ERWEITERUNGSBAU BESTANDSGEBÄUDE LOISACH PLATZ BAHNHOFSTRASSE BESTANDSGEBÄUDE ERWEITERUNGSBAU

Reg. 01
Fahrradstellplätze
ANSICHT OST M1:100 ANSICHT NORD M1:100

BOULE
PLATZ
575.20 Sitzstufen am Wasser
ERWEITERUNGSBAU
Seilerg
assl
Heckenpflanzung

Quarantäne 7m2
(kein Tageslicht)
ERWEITERUNGSBAU BESTANDSGEBÄUDE +6.36 ERWEITERUNGSBAU BESTANDSGEBÄUDE
+6.36

+5.71 +5.71
Magazin 3 63m2
(kein Tageslicht)
Durch Sportplatz
gang

Wettbewerbsergebnis • Preise Wettbewerbsergebnis • Preise


Anliefer und Magazin 4 15m2 Magazin 2 26 m2
Fussgänger- (kein Tageslicht) (kein Tageslicht) Magazin 3 Luftraum Magazin 4 Magazin 2 Luftraum Leiter Tee/Sozial Magazin 1
verkehr RH 2.55m RH 2.55m RH 2.55m RH 2.55m RH 2.55m RH 2.55m
575.00 Treppenhaus +3.16 +3.16
(Bestand)
+2.70 +2.70
(EON)
Luftraum Anlieferung / Werkstatt 12m2 Arbeit 7m2
LOISACH (kein Tageslicht) (Tageslicht -
abdunkelbar)

Empfang Besucher Ausstellung


Heimatmuseum ±0.00 RH 2.70m RH 2.70m/ 5.70m Platzniveau ±0.00 RH 2.70m
Platzniveau = 525.40 Platzniveau = 525.40
575.00 575.20 bis 575.00 +575.20 Sitzmauer +575.20

Josef-Br
Tee/Sozial 7m2 Ursprünglicher Ursprünglicher (EON)
Leiter 15m2 Geländeverlauf
(Tageslicht - abdunkelbar) (Tageslicht - abdunkelbar) Geländeverlauf

omberge
Kellergeschoss Loisach Kellergeschoss
RH 2.62m RH 2.62m

r-Weg
Heckenpflanzung +572.66
Magazin 1 40m2
(kein Tageslicht)
(EON)
JOHANNISPLATZ
575.20 GRUNDRISS OG M1:100 QUERSCHNITT M1:100 LÄNGSSCHNITT M1:100
Baumdach
aufgeastete, mehrstämmige Finsterwalder
Carpinus betulus Linde

BESTANDSGEBÄUDE

3. Preis 4. Preis
Stehtische us
ndha
Kiosk und WC Juge
Trafohaus
Sitzstufen am Wasser

Neugestaltung Loisachufer Neugestaltung Loisachufer


Fahrradstellplätze
(überdacht)
tr.
rS
c he
rla
ue
Sa
Japanischer Garten
Anliefer und ERWEITERUNGSBAU
Fussgänger-
verkehr

Thomas M. Hammer *neutardschneider architekten


575.00 Mühlbach

Mühlbach
Architekt & Stadtplaner KG 1 30m2 Technik 26m2 WCs 16m2
München
München Dipl.-Ing. Philipp Neutard

n
Wase
Johannisbrücke

Dipl.-Ing. Babette Schneider

Am
Lager 2 20m2 KG 2 5m2 Putz 5m2 Lager 1 16m2 WC Perso. 9m2 Treppenhaus (EON)
(Bestand) TRAFOHAUS KIOSK

Uta Stock-Gruber

König
Landschaftsarchitektin HinnenthalSchaar

sdorf
Eingang ANDREASBRÜCKE

er Str
Anliefer und Stadtarchiv>

Ba
Fußgängerverkehr 575.50 Sitzmauer
LOISACH PLATZ 575.20

.
rbez
575.20 575.20
Eingang Cafe

& Stadtplanerin LandschaftsArchitekten


575.00
574.75 Sitzmauer

ieux
Sitzstufe 574.50
Anliefer und 575.00

str.
Aussenbestuhlung Cafe Fußgängerverkehr Ursprünglicher 574.00
574.75 Geländeverlauf
573.50

Buch am Erlbach München


573.00 Steilufer

572.66
LOISACHUFER M1:500 GRUNDRISS KG M1:100 ANSICHT SÜD MIT LANDSCHAFTSSCHNITT M1:100 Sitzstufen am Wasser Loisach Loisach Sitzstufen
am Wasser

BESTANDSGEBÄUDE
Dipl.-Ing. Michel Hinnenthal
Helmut Schmitt Dipl.-Ing. Daniel Schaar
Landschaftsarchitekt Die Neugestaltung des Loisachufers wird geprägt Der Konzeptansatz, die Stadt wieder stärker mit der
durch eine Abfolge von Freiräumen mit unterschiedli- Loisach zu verzahnen wird in abwechslungsreicher
Eingang Archiv

Reichertsheim Mitarbeiterin
0.00 = +575.40 üNN

chem Charakter, die hohe Aufenthaltsqualität verspre- und vielfältiger Art gestalterisch umgesetzt. Durch Dipl.-Ing. Sarah Michels
Mitarbeiterin
M.A. Ing. Esra Erel
chen. Die urban gestaltete, mit einem durchgängigen eine erhöht geführte Uferpromenade, den zur Loisach
Belag ausgebildete Platzfläche zwischen Stadtarchiv abfallenden „Wasserweg“ und die Abfolge von Sitzstu-
Fachberater und Sebastanisteg kann in vielfältiger Art bespielt wer- fen in Verlängerung der Plätze wird die Loisach wieder
Eura Ingenieure Weißmann den. Der Wiesenanger als Reminiszenz an die ehema- erlebbar in Szene gesetzt. Der Loisachplatz südlich des
ligen Stadtgärten schafft eine angenehme Gliederung neuen Stadtarchivs stellt einen attraktiven Auftakt für
des Stadtraums in die befestigte Gebäudevorzone am den Stadtraum dar und lenkt geschickt vom Morasch-
Altstadtrand und den ufernahen Geh- und Radweg an gassl zum Sebasdianisteg über. Durch den hohen
der Loisach. Das Holzdeck am Kopf des Angers stellt ein Wegeanteil entstehen vor allem im Zentrum ungünstig
geeignetes Freiraumelement mit hoher Aufenthalts- zugeschnittene Restflächen, deren Nutzbarkeit stark
qualität dar. Die integrierten Sitzskulpturen können eingeschränkt ist. Die Anordnung der Baumreihe an
im Detail jedoch nicht überzeugen. Der Stadtraum der Westseite des Stadtraums vor den Gebäudefas-
wird mit Hilfe von Baumreihen und gezielt situierten saden schränkt den Gebrauch der Flächen zum Teil
Solitärbäumen in überzeugender Weise räumlich unnötig ein.
gegliedert. Die Arrondierung des Altstadtrandes bietet
positive Ansätze. Jedoch wären die vorgeschlagenen
baulichen Ergänzungen nochmals im Einzelnen kritisch
zu überprüfen.

12 13
IL
Wettbewerbsergebnis • Engere Wahl STE
Wettbewerbsergebnis • Engere Wahl
NG
RU
L ISIE
REA
Engere Wahl Engere Wahl
Erweiterung Archiv Erweiterung Archiv

Thomas M. Hammer Holzer Architekten im BauturmLAGER 2


15 qm
Architekt & Stadtplaner Wolfratshausen
München Dipl. Ing. Christian Holzer
B
Uta Stock-Gruber Mitarbeiterin
SOZIALRAUM
Landschaftsarchitektin & Lisa Holzer, M.A. Architektur 15 qm
Stadtplanerin
Buch am Erlbach Modellbau
Der Entwurf überzeugt durch seinen klaren Baukörper Die Arbeit bietet einen klaren, einfachen Baukörper, B.A. Ing. Ikraam Chaar
Helmut Schmitt
Landschaftsarchitekt
mit zweiteiliger horizontaler Schichtung und schlanken der die prägnante Situation an der Brücke betont und GARDEROBE

Proportionen. Er nimmt sich in seiner Höhenentwick- vom Platz an der Bahnhofstraße zum Loisachufer über-
WC
Reichertsheim 25 qm

lung deutlich gegenüber der Bebauung der histori- leitet. Durch die vorgeschlagene „Archivterrasse“ wird
Mitarbeiterin schen Altstadt zurück, aber platziert sich an dieser der bestehende Baukörper geschickt mit einbezogen
M.A. Ing. Esra Erel
prominenten Stelle durch seine auffällige und unge- und die dreigeschossige Baumasse gut gegliedert. Die
Fachberater wöhnliche Verkleidung des Obergeschosses sowie Fußgängerführung auf die Obergeschossebene ist von

KOP.
Eura Ingenieure Weißmann durch das Flachdach deutlich als öffentliches Gebäude. der Konzeption nachvollziehbar, wird aber hinsichtlich
der Akzeptanz und der Benutzung kritisch gesehen.
N
Durch das Einziehen des Eingangsbereiches und der
E
Auch die durch die Obergeschosse überdeckten Flä-

US
südlich anschließenden Glasfläche wird der Eingang chen im Norden erscheinen wenig attraktiv.
deutlich, und ist zugleich geschützt. Die notwendigen
H A
EON-Tore rücken zudem nach hinten und verschwin- Der Eingang des Archivs ist richtig auf den südlichen
TS
BÜRO
17 qm

den hinter der Gebäudebeschriftung. Leider wird der Vorplatz ausgerichtet und bezieht den Uferweg mit
R A Durchblick neben dem Eingang durch die dahinter ein. Allerdings schneidet die einläufige Treppe unan-
LF platzierten Spinde geblockt. genehm in die Werkstatt ein. Der Empfangsbereich im

WO H U FE R Innen ist das Gebäude klar linear strukturiert und in sei-


ner Raumfolge übersichtlich, was allerdings teils sehr
Obergeschoss ist ebenso wie die Ausstellung attraktiv
auf die Ufersituation ausgerichtet, der Besucherraum
A

A C
OIS
lange Erschließungswege zur Folge hat. Der Ausstel- ist eingeschränkt überschaubar. Durch die Neben-

G L lungsraum öffnet sich nach Südosten mit attraktivem raumzone im Westen erfolgt ein klare Gliederung. Dies
Blick über die Loisach zum Sebastianisteg. gilt auch für die Organisation des 2. Obergeschosses
Die Anordnung der Besucherplätze ist problematisch, mit dem Magazinbereich. Allerdings ist der Ausstel-
da nur eine eingeschränkte Einsicht vom Empfang aus lungs- und Veranstaltungsraum vom Empfang nicht
besteht. Im Obergeschoss fällt auf, dass man von der einsehbar.
Galerie aus nur direkt gegen die Innenwand sehen 1.
kann, eine Erlebbarkeit der Außenraumes ist hier nicht Grundriss Erdgeschoss Die aus dieser Konzeption abgeleitete Fassadengestal- Grundriss Erdgeschoss
möglich. tung ist nachvollziehbar, kann jedoch nicht voll über-
Die Konstruktion in Stahlbeton mit Kerndämmung - Der Magazinbereich sollte über eine Schleuse mit zeugen, insbesondere die Gestaltung der Westfassade. Klima
stellt sich unkompliziert dar, allerdings erscheint die zwei Türen erschlossen werden. Die Anordnung der Fenster wirkt beliebig und ist zu Hinsichtlich der bauklimatischen Konzeption des Ma-
Spannweite der stützenfreien Decke über Erdgeschoss - Magazinräume, die unmittelbar an Lufträume mit un- kritisieren. Die Funktion des Bestandsgebäudes ist un- gazinbereiches ergeben sich folgende Kritikpunkte:
mit dem darüber liegenden schweren Magazin über 8 definierten Konditionen angrenzen, sind zu vermeiden abhängig von dem Archivbetrieb möglich, allerdings - Die Magazinräume sind nicht vollständig zusammen-
m etwas hoch. Durch die Verwendung von gestocktem (Gefahr von Infiltrationen). ist der Zugang beengt. hängend angeordnet.
Sichtbeton und Glaskeramik-Elementen für die Fassade - Eine Dachbegrünung oberhalb des Magazinbereiches - Der Magazinbereich sollte über eine Schleuse mit
ist kein sonderlicher Pflegeaufwand zu erwarten. ist zu vermeiden (Feuchteschutz) Mit den vorgeschlagenen Materialien ist eine wirt- zwei Türen erschlossen werden.
- Eine natürliche Querlüftung in den Magazinräu- schaftliche und nachhaltige Ausführung zu erwarten. - Eine Dachbegrünung oberhalb des Magazinbereiches
Die Hauptkritik an der Arbeit ist der erhebliche Eingriff men ist nicht erwünscht (nur mit hohem Aufwand ist zu vermeiden (Feuchteschutz)
in Teile des Bestands (Treppenhaus mit Schacht). Hier kontrollierbar, Gefahr von Luftundichtigkeiten in der - Die Wärmedämmung der Trenndecke des Magazinbe-
besteht erheblicher technischer Abstimmungsbedarf Gebäudehülle durch Lüftungsflügel). Die Lüftung der reiches oberhalb des 1.OG ist unterhalb der
mit den Stadtwerken. Magazine mit unkonditionierter Außenluft kann mit Stahlbetonrohdecke anzuordnen.
der sowieso vorgesehenen Lüftungsanlage erfolgen
Klima (Einsparungen bei Investitionskosten, Einspareffekte
Im Hinblick auf die bauklimatische Konzeption des bei Betriebskosten aufgrund sehr geringer Lüftungs-
Magazinbereiches weist der Entwurf einige intensitäten und geringer Lüftungshäufigkeiten
Schwächen auf: vernachlässigbar).
- Die Magazinräume sind nicht vollständig zusammen- - Eine Kerndämmung ist u.U. problematisch
hängend angeordnet. (Wärmebrücken)

14 15
Wettbewerbsergebnis • Engere Wahl Wettbewerbsergebnis • Engere Wahl

(5:(,7(581*$5&+,90,71(8*(67$/781*/2,6$&+8)(5:2/)5$76+$86(1
/$*(3/$1 
Engere Wahl Engere Wahl
Neugestaltung Loisachufer Neugestaltung Loisachufer

Büro Hirner & Riehl, München abp-architekten burian + pfeiffer


München
LAB Landschaftsarchitektur Dipl.-Ing. Edgar Burian
Brenner, Landshut Dipl.-Ing. Thomas Pfeiffer
Prof. Hermann Brenner Architekten & Stadtplaner

Mitarbeiter lohrer.hochrein
Eva-Maria Aurbach landschaftsarchitekten und
Robert Härtl  6,7=(1 %$80+$,1  678)(1$0:$66(5  stadtplaner gmbh, München
 &$)( 3520(1$'( $1*(5

(5:(,7(581*$5&+,90,71(8*(67$/781*/2,6$&+8)(5:2/)5
Christoph Brenner 6<67(06&+1,77(0 Dipl. Ing. Ursula Hochrein
(Landschaftsarchitekt) Die Idee von fünf parallel verlaufenden Funktions- Der Vorschlag eines durchgängigen Stadtbelages, Dipl. Ing. Axel Lohrer
bereichen zwischen Altstadtrand und Loisach - der in dem Grün- und Aufenthaltsbereiche wie Intarsien
Gebäudevorzone, der Fahrgasse, dem Grünanger, eingeschnitten sind, stellt einen interessanten und Mitarbeiterin
Sabine Papst
der Uferpromenade und der Uferzone - führt zu vielversprechenden Ansatz dar. Allerdings bleibt der
einer durchgängigen bandartigen Struktur, in der Entwurf aufgrund der fehlenden Höhenangaben den
wünschenswerte platzartige Aufweitungen vermisst Nachweis schuldig, wie das Querprofil (Hochwasser-
werden. Durch die teilweise Anhebung der Grünfläche schutz) ausgestaltet wird. Die Abfolge von vier ',$/2*
Stadt-
$8)
0,7 '(0 257 '(5 1(8%$8 '(6 67$'7$5&+,96 1,007 %(=8*
',( +,6725,6&+(1 925:,(*(1' +g/=(51(1 %$87(1 :,( 0h+/(1
%2276+b86(581'63(,&+(5',((17/$1*'(6)/866(6'(5$/7(167$'7
wird die Funktionalität für vielfältige Nutzungen zum plätzen gliedert den Stadtraum in angenehmer925*(/$*(57
Weise :$5(1 ',( +2/=)$66$'( 817(5675(,&+7 '(1 (,*(167b1
',*(1&+$5$.7(5'(5)/8666(,7,*(1%(%$881*81'6(7=76,&+%(:8667
Teil stark eingeschränkt. Die Verzahnung des Altstadt- und nimmt Bezug auf die bestehende stadträumliche
921'(1387=%$87(1'(5$/767$'7$%,067b'7(%$8/,&+(1',$/2*0,7
'(567$'7(5+b/7'(59253/$7='(6+(,0$7086(806(,1(5b80/,&+()$6
randes mit dem Loisachufer wird nur partiell durch Struktur mit den ankommenden Gassen und Stegen. 681*'(50$5.$17(*,(%(/'(6$5&+,96%,/'(71$&+6h'(1'(1(1'
381.7 '(6 1(8 *(67$/7(7(1 )5(,%(5(,&+6 $0 /2,6$&+8)(5 ,0 125'(1
schmale Querverbindungen umgesetzt. Die disperse Baumstellung fasst die Fläche zu einem
:,5''(5%5h&.(1.23)'(5$1'5($6%5h&.(81''(5(,1*$1*=85$/7
67$'70$5.,(57=85/2,6$&+=(,*76,&+'(56&+0$/(%$8.g53(50,7'(1

einheitlichen Stadtraum zusammen, trägt unter925*(/$*(57(16,7=678)(1$/6(,1/$'(1'(6,78$7,21',($1',(+,672


räum-
5,6&+(67$'76,/+28(77(0,7,+5(1%2276+b86(51(5,11(57

lichen Gesichtspunkten jedoch nicht zur gewünschten


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Raumbildung an den platzartigen Aufweitungen bei.


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&.(81'$86%/,&.(',()(167(5%b1'(5,02%(5*(6&+2666,*1$/,6,(
5(1.21=(175,(57(6$5%(,7(1',(,1'(52%(567(1(%(1(%(),1'/,&+(1
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)5(,%(5(,&+$0/2,6$&+8)(50,7'(09253/$7='(6+(,0$7086(80681'
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0,7 '(0 2576*()h*( 9(5:2%(1 81' ,1 '(1 $866(15$80 (,1*(%81
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6&+,(%(7h5(1%,(7(76,&+$%(5$8&+',(0g*/,&+.(,7(,1(1./$5(1$86
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6(.81'b5(163,(/0g*/,&+.(,7(172%(1

16 17

/$*(3/$1
Wettbewerbsergebnis • weitere Teilnehmer Wettbewerbsergebnis • weitere Teilnehmer

Dipl.-Ing. Benno Bauer, Architekt, München *neutardschneider architekten, München


Dipl.-Ing. Philipp Neutard, Dipl.-Ing. Babette Schneider
t17 Landschaftsarchitekten, München
Manfred Kerler, Landschaftsarchitekt HinnenthalSchaar LandschaftsArchitekten, München
Dipl.-Ing. Michel Hinnenthal, Dipl.-Ing. Daniel Schaar
Mitarbeiter
Ute Sailer, Hans Glockner (Benno Bauer Architekt) Mitarbeiterin
Rupert Schelle (t17 Landschaftsarchitekten) Dipl.-Ing. Sarah Michels

studio lot Deffner Voitländer Architekten, Dachau


Wolfgang Probst, Architekt, München Prof. Dipl.-Ing. Dorothea Voitländer & Prof. Dipl.-Ing. Konrad Deffner
Achim Kammerer, Architekt, Altötting realgrün Landschaftsarchitekten, München
Wolfgang Wagenhäuser, Landschaftsarchitekt, Töging am Inn Dipl.-Ing. Wolf D. Auch, Landschaftsarchitekt

Mitarbeiter Mitarbeiter
B.A. Arch. Cathrin Langanke, Dipl.-Ing. Stefan Hinterberger (LA) Dipl.-Ing. Stefan Bohnengel, BA Julia Rosenfeld
Martin Winkler, Marco Steininger Dipl.-Ing. Claudio Balluff, Patrizia Scheid
Fachplaner Günther Pfaffinger (HLS), Dominik Lensing (Brandschutz) Dipl.-Ing. Peter Schlederer (Fachplaner Energie & Haustechnik)
Bauzeichner Alexander Klinger Dipl.-Ing. Klaus Pache (Fachplaner Tragwerksplanung)

Architekturbüro Wolfgang u. Ulrike Adldinger, Wolfratshausen


Prof. Dipl.-Ing. Michael Gaenssler, Architekt, München Dipl.-Ing. Wolfgang & Dipl.-Ing. Ulrike Adldinger

Prof. Donata Valentien & Prof. Christoph Valentien Architekturbüro Spandri Wiedemann GbR, München
Landschaftsarchitekten und Stadtplaner, Weßling Dipl.-Ing. Elia Spandri & Dipl.-Ing. Sebastian Wiedemann

Mitarbeiter Dipl.-Ing. Christiane Fink, Landschaftsarchitektin, München


Michael Schmitt-Leibfried
Hilfskraft Elisabeth Egerter Mitarbeiter Dipl.-Ing. Maximilian Preis

omarc Architekten GbR, München


Markus Omasreiter & Claudia Pöppel, Architekten

Mitarbeiter Architekten Klaus Noichl & Angelika Blüml, Oberstdorf


Ioulia Chatzidakis, Jonas Langbein, Anna Gehringer
studio B landschaftsarchitektur, Dipl.-Ing. Elke Berger mahl gebhard konzepte Landschaftsarchitekten, München
Stefan Wallerius, Master Landschaftsarchitektur
Mitarbeiter
Fachplaner Susan Heindl, Daniel Moissl
Ing. Wolfgang Spiegl GmbH Annette Pfundheller (Landschaftsarchitektin)

Architekturbüro Dipl.-Ing. Klaus-Peter Scharf, Wolfratshausen

r2 Landschaftsarchitektur, Wolfratshausen
Dipl.-Ing. Mathias Rauh

Mitarbeiter
Dipl.-Ing. Janina Kleiber
Architekturbüro Dipl.-Ing. Udo Brückner, Geretsried Dipl.-Ing. Anne Rauh (Landschaftsarchitektin)

Dipl. Arch. Walter M. Mühlbauer, Wolfratshausen


Dannheimer & Joos Architekten GmbH, München
Dipl.-Ing. Claudia Weber-Molenaar Dipl.-Ing. Veronika Dannheimer
Landschaftsarchitektin & Stadtplanerin, Gräfelfing
Mitarbeiter
Mitarbeiter Mirko Foth, Ursula Besenreiter
Sebastian Grenzing (Landschaftsarchitektur) Tatjana Abbenseth, Eva-Maria Protzmann
Dipl.-Ing. Romuald Dehio (Visualisierung) Jennifer Winkelmann (Landschaftsarchitektin)

18 19
Wettbewerbsergebnis • weitere Teilnehmer Wettbewerbsergebnis • weitere Teilnehmer

studio lot
Wolfgang Probst Deffner Voitländer
Architekt, München Architekten, Dachau
Achim Kammerer Prof. Dipl.-Ing. Dorothea
Architekt, Altötting omarc Architekten GbR Voitländer & Prof.
Wolfgang Wagenhäuser München Dipl.-Ing. Konrad Deffner
Landschaftsarchitekt Markus Omasreiter
oberpriller architekten Töging am Inn & Claudia Pöppel realgrün Landschafts-
Hörmannsdorf Architekten architekten, München
Dipl.-Ing. Jakob Mitarbeiter Dipl.-Ing. Wolf D. Auch
Dipl.-Ing. Benno Bauer Oberpriller B.A. Arch. Cathrin Prof. Dipl.-Ing. Michael Mitarbeiter Dipl. Arch. Walter Landschaftsarchitekt
Architekt, München Architekt & Stadtplaner Langanke Gaenssler Ioulia Chatzidakis M. Mühlbauer Architekten Klaus
Dipl.-Ing. Stefan Architekt, München Jonas Langbein Wolfratshausen Mitarbeiter Noichl & Angelika Blüml Architekturbüro
t17 Architekturbüro Ilg Hinterberger (LA) Anna Gehringer Dipl.-Ing. Stefan Oberstdorf Dipl.-Ing. Klaus-Peter
Landschaftsarchitekten Holzer Architekten im München Martin Winkler Prof. Donata Valentien & Schmöller Architekten Dipl.-Ing. Claudia Weber- Bohnengel Scharf, Wolfratshausen
München Bauturm, Wolfratshausen Dipl.-Ing. Martin Ilg Marco Steininger Prof. Christoph Valentien studio B München Molenaar BA Julia Rosenfeld mahl gebhard konzepte
Manfred Kerler, Dipl.-Ing. Christian Holzer Architekt & Stadtplaner Landschaftsarchitekten landschaftsarchitektur Dipl.-Ing. Martin Landschaftsarchitektin & Dipl.-Ing. Claudio Balluff Landschaftsarchitekten r2 Landschaftsarchitektur
Landschaftsarchitekt Fachplaner und Stadtplaner, Weßling Dipl.-Ing. Elke Berger Schmöller Stadtplanerin, Gräfelfing Patrizia Scheid München Wolfratshausen
Mitarbeiterin Mitarbeiter Günther Pfaffinger (HLS) Stefan Wallerius, Master Dipl.-Ing. Mathias Rauh
Mitarbeiter Lisa Holzer, M.A. Dipl.-Ing. B.A. Diana Waitz Dominik Lensing Mitarbeiter Landschaftsarchitektur Mitarbeiter Mitarbeiter Fachplaner Mitarbeiter
Ute Sailer, Hans Glockner Architektur Martin Luque Lopez (Brandschutz) Michael Schmitt-Leibfried Enrico Schreck Sebastian Grenzing Dipl.-Ing. Peter Schlederer Susan Heindl Mitarbeiter
(Benno Bauer Architekt) Arquitecto Fachplaner Dipl.-Ing. Architekt (Landschaftsarchitektur) (Energie & Haustechnik) Daniel Moissl Dipl.-Ing. Janina Kleiber
Rupert Schelle (t17 Modellbau Colin Thomas, Technical Bauzeichner Hilfskraft Ing. Wolfgang Spiegl Architekturbüro Dipl.-Ing. Michael Spindler Dipl.-Ing. Romuald Dehio Dipl.-Ing. Klaus Pache Annette Pfundheller Dipl.-Ing. Anne Rauh
Landschaftsarchitekten) B.A. Ing. Ikraam Chaar Architect Alexander Klinger Elisabeth Egerter GmbH Udo Brückner, Geretsried Diplom Designer (Visualisierung) (Tragwerksplanung) (Landschaftsarchitektin) (Landschaftsarchitektin)

20 21
Bilder aus der Preisgerichtssitzung

links:
1. Bgm. Helmut Forster
Bernhard Landbrecht

Fritz Schnaller rechts:


Eberhard v. Angerer Dr.-Ing. Huber Schmid
Barbara Hummel, Karin Volk Fritz Schnaller
Jochen Rümpelein Jochen Rümpelein
Bernhard Peck Bernhard Landbrecht

links:
Jochen Baur
1. Bgm. Helmut Forster
Fritz Schnaller, Martin Millian rechts:
Josef Praller Karin Volk

22 23
Herausgeber
Stadt Wolfratshausen
Marienplatz 1
8251 Wolfratshausen
www.wolfratshausen.de

Satz, Fotos, Layout, Redaktion


Schober Architekten, Architektur + Stadtplanung
Augustenstraße 73, 80333 München
www.schober-stadtplanung.de

Dr. Christoph Bachmann, Manfred Wegner, Jochen Baur, Alexander Schröter, Dr.-Ing. Hubert Schmid, Eberhard v. Angerer
Bernhard Peck, Fritz Schnaller, Bernhard Landbrecht, Jochen Rümpelein, Barbara Hummel, Anette Heinloth