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GREEN

INNOVATION

HUB

V#04

Abfall als Ressource (Energetische Verwertung von Abfall & Kreislaufwirtschaft & Lärm)

Green Infrastructure & Buildings Green Energy Green Mobilität und Logistik Grüne Gebrauchs- und
Green Infrastructure & Buildings
Green Energy
Green Mobilität und Logistik
Grüne Gebrauchs- und
Ressourcen(-schutz)
(Boden, Bio, Natur,
Luft, Wasser)
energetische
Grüne Roh- &
Grundstoffe
Lebensmittel
&
stoffliche
Verwertung
Grüne Werkstoffe & Materialien

Grüner Maschinen, Apparate und Anlagen

Green Production <---> Green Products

und Anlagen Green Production <---> Green Products Green Consumer & User Green Service: Handel, Green IT,

Green Consumer & User

<---> Green Products Green Consumer & User Green Service: Handel, Green IT, F&E, Bildung ,

Green Service:

Handel, Green IT, F&E, Bildung, Beratung und Politik

VON DAVID LECHNER

28.03.2011

Herausforderung der Klima-, Energie- und Ressourcenkrise:

Green Transformation. Für eine radikale Entkoppelung von Wirt- schaftswachstum, Ressourcenverbrauch und Umweltbeanspruchung

Von der Klima- und Energiekrise werden mittelfris- tig nicht nur Regionen mit energieintensiven In- dustrie- und Gewerbestandorten - in Form von In- dustrie- und Gewerbebrachen, Altlastensanie- rung, regionalwirtschschaftlichen Krisen, Abwan- derung etc. - betroffen sein.

Mittelfristig gesehen werden u.a. nur Betriebe profitieren , die für den Schienenverkehr und den öffentlichen Verkehr produzieren, energie- und ressourceneffiziente Produkte an- bieten oder erneuerbare Energieträger verkaufen. Die Au- tomobilindustrie und energieintensive Unternehmen werden die großen Verlierer der Energie- und Ressourcenkrise sein. Die hohen Verkehrskosten werden regionale Wirtschaftsket- ten begünstigen. Betriebe, die regionale Märkte beliefern, werden im Gegensatz zu exportorientierten Betrieben, an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen.

Auch wird durch die steigenden Energiepreise die Anzahl der Menschen, die sich das Heizen oder Mobilität und in letzter Konsequenz Nahrungsmit- teln nicht mehr leisten können, rasant zunehmen.

Kurzfristig können solche Probleme über öffentliche Un- terstützung ausgeglichen werden, auf Dauer ist aber ein weitreichender Ausstieg aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, der Ausbau erneuerbarer Energien und ein

ökologisch leistungsfähiger Modernisierungs- und Innovati-

lorem ipsum dolor met set

onsprozess in allen Lebens-, Umwelt- und Wirtschaftsberei-

quam nunc parum

chen die einzige zukunftsfähige Lösung.

Es geht hierbei nicht um Umweltinnovationen als solche,

Es geht hierbei nicht um Umweltinnovationen als solche, 2009 nicht um die normale Steigerung der Energie-

2009

nicht um die normale Steigerung der Energie- und Ressour-

ceneffizienz, nicht um oberflächliche Neuerungen zur I- magepflege, die überdies in Nischenmärkten versickern. Es geht vielmehr um eine radikalen Entkoppelung von Wirt- schaftswachstum, Ressourcenverbrauch und Umweltbean- spruchung.

Vor allem vor dem Hintergrund des "Peak Oil,

Soil, Moblity

wird derzeit der Ernst der Lage verkannt.

"Die Welt durchlebt nicht nur eine historische Wirt- schaftskrise, ihr steht auch die dramatischste Erwärmung seit drei Millionen Jahren bevor. Es mag sich bombastisch oder alarmistisch anhören: Aber die Große Transformation, die ansteht, gleicht in ihrer Tiefe und Breite historischen Achsen- zeiten wie den Übergängen in die Agrargesellschaft und in die Industriegesellschaft." (Claus Leggewie)

und der Klimarisiken

Everything"

Der Klimawandel und die Ressourcenkrise ist des- halb ein Kulturschock, weil es immer schwieriger wird, zu ignorieren, wie stark sich unsere Wirk- lichkeit bereits verändert hat und wie sehr sie sich noch verändern muss, um zukunftsfähig zu sein:

"Was TechnikerInnen 'decarbonization' (Entkohlung) nennen und ÖkonomInnen als Low Carbon Economy (kar- bonarme Wirtschaft) ausmalen, kann nicht auf die Verände- rung einiger Stellschrauben der Energiewirtschaft beschränkt bleiben - denn 80 Prozent unseres komfortablen Lebensstiles ruhen auf fossilen Energien. Am Horizont der Großen Trans- formation steht eine postkarbone Gesellschaft mit radikal veränderten sozialen, politischen und kulturellen Parame- tern." (Claus Leggewie)

Die Klima- und Ressourcenkrise stellt unsere Art zu wirtschaften, zu konsumieren und zu trans- portieren grundlegend in Frage.

Die Industrieländer müssen ihre CO2-Emissionen um fast 100 Prozent reduzieren, also den Wandel zu einer CO2-neutralen Wirtschaft meistern, um den Klimawandel aufzuhalten. Um Ressourcen ökologisch und sozial nachhaltig, aber auch finanzierbar und bedarfsgerecht bereitstellen zu kön- nen, ist eine deutliche und zügige Stei- gerung der Energie-, Rohstoff- und Ma- terialeffizienz notwendig. Das Erreichen der auf nationaler und europäischer Ebene gesetzten Effizienzziele ist derzeit nicht gesi- chert, weswegen ein schnelles und umfassendes Handeln aller gesell- schaftlichen Akteure gefordert ist, um den Weg zu einer Green-Eco- nomy&Society zu meistern.

Politische Hausaufgaben. Drin-

gender

Handlungsbedarf

vor-

handen

Um die Herausforderung der Kli- ma-, Energie- und Ressourcenkrise so- wie den allgemeinen Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft zu bewältigen, hängt im wesentlichen von der Entwick- lung, Kommunikation und Implementie- rung eines smarten partei-, interessens- und sektorenübergreifenden Policy Mix ab. Dazu muss aber der politische In- strumentenkasten erweitert werden, um die Vielfalt der Hemmnisse, Akteure, Sektoren, Technologien und Anwen- dungsbereiche zu erfassen. In der vorliegenden Studie (Inno- vations- und Qualifikationsanforderun- gen im Bereich der Öko-Technologi- en&Wirtschaft&Politik in Oberöster- reich.) wurden deshalb (politische, wirtschaftliche und lebensweltliche) strategische Ansatzpunkte, auf Ebene der einzelnen Lebenszyklus- und Wert- schöpfungs-stufen der Öko-Wirtschaft, herausgearbeitet. Grundsätzlich ist ein ambitioniertes Wirtschaftskonjunktur-, Innovations- und Qualifizierungspaket erforderlich, das Maßnahmen zur Förderung des geringeren Verbrauchs von Energie und Rohstoffen, der verstärkten Nut- zung von erneuerbarer Energie und alternativen Rohstoffen/Ressourcen sowie von regionalen und exportorien- tierten Strukturen, Institutionen, Produk- ten und Dienstleistungen beinhaltet.

(1) Kriterien für ökologische Technologien&Innovationen

Welchen Beitrag sie zur Senkung der THG-Emissionen

und zum effizienten Umgang mit den Ressourcen (Ener-

gie, Rohstoffe, Flächenverbrauch, Biodiversität

können; welche einen regional&export-ökonomischen Vorteil und Spielraum (ROI) verschaffen und welche gute Grüne Jobs schaffen sowie welche einen sozialen Benefit (SROI) zeigen

)

leisten

(2) Suchprozesse für Innovationsstrategien

Bevor Produktinnovationen in Betracht kommt müssen zu- erst diverse Koppelung von Innovation Renovation, Exno- vation betrachtet werden.

Besonders vor dem Hintergrund der prekären öffentlichen Haus- haltslage müssen in existieren- den Förderprogrammen/För- derschwerpunkten, gezielt neue Schwerpunkte rund um das Thema Ressourcenschutz und Klimaanpassung etabliert wer- den.

Die Schwerpunkt sollte dabei auf den skizzierten Kriterien (1) für ökolo- gische und innovative Produkte, Tech- nologien und Dienstleistungen sowie den damit verbundenen Innovations- strategien (2) und Leit-Märkten liegen, um knappe öffentliche Mittel möglichst effizient einsetzen zu können. Darü- berhinaus müssen neue Finanzierungs- ansätze gemeinsam mit der Finanzwirt- schaft (Green Investment) etabliert werden.

Vor allem die Finanz- und Versi- cherungswirtschaft trägt eine hohes Risiko das sich aus dem Klimawandel ergeben. Den die Risiken der Kunden bzw. der Finanzanlagen sind infolge des Klimawandels automatisch auch die Risiken der Banken und Ver- sicherungen (Siehe Teilbericht 1: Klimawandel und die End- lichkeit (fossiler) Rohstoffe)

Grundlage für Investitionsentschei- dungen müssen u. a. die beschrieben Auswahlkriterien, transparente Unter- nehmens- und Politikdaten, Informatio- nen über Shareholder / LobbyistInnen- Engagement, stabile und langfristigere

politische Zielvorgaben, Regulierungen und steuerlichen Anreizen, Ausrichtung der staatlichen Investitionen an Envi- ronmental, social and corporate go- vernance Faktoren (ökologische und soziale Gesichtspunkte, Aspekte der guten Unternehmensführung = Green Responsibility-Faktoren).

Aber und vor allem dezentrale Ausbau erneuerbarer Energien generiert für Städten und Ge- meinden eine enorme Wert- schöpfung.

„Es zeugt von regionalwirtschaftli- chem Weitblick und finanzpolitischem Sachverstand, dass immer mehr Städte und Gemeinden den Umstieg auf eine

regenerative Energieversorgung in die

Tat umsetzen. (

ihre Attraktivität als Wirtschaftsstandort und verbessern die kommunale Haus- haltslage. Dies kommt wiederum den BürgerInnen vor Ort zugute.“ (Jörg Mayer, Geschäftsführer der deutschen

Agentur für Erneuerbare Energien) Ein verstärktes Engagement in den Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz biete deshalb die Chance zur Teilhabe am wirtschaftli- chen Erfolg, zur Finanzierung wichti- ger kommunaler Vorhaben und Haus- haltsentlastung, zur Sicherung des Standortes, der Arbeitsplätze und der lokalen Wertschöpfung. Diese beträgt je nach Modellkom- mune (2500, 12.500, 35.000, 75.000, 200.000 EinwohnerInnen) zwischen 10 und 214 Beschäftige sowie Kommunals- teuer-Einnahmen zwischen 33.000 und

880.000

Sie erhöhen damit

)

The lock-ins of government, business and society&individu- als. From government to go- vernance to empowerment

Angesichts der gravierenden öko- logischen Probleme, die weltweit zu bewältigen sind, wird die Bedeutung der Umweltpolitik national wie interna- tional noch weiter zunehmen. Klar er- kennbar ist auch, dass sich das Ver- hältnis von Umwelt und Wirtschaft ge- wandelt hat. Ökologie und Ökonomie können nicht mehr als gegensätzliche Kategorien begriffen werden, vielmehr verschränken sie sich zunehmend. Die Umweltpolitik ist deshalb in vielfacher Hinsicht gefordert und in zunehmen- dem Maße gefragt – als Innovations-, Standort-, Beschäftigungs-, Sozial- und Investitionspolitik.

Die Klima-, Energie- und Rohs- toffkrise erfordert Anpassung. Diese Anpassung erfordert die Veränderung bestehender Strukturen, Technologien und Praktiken in nahezu allen tech- nologischen, wirtschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Berei- chen.

Um diesen Veränderungen und Bedrohungen konstruktiv zu begegnen, bedarf es völlig neuer gesellschaftli- cher Prozesse, durch die Form und Richtung neu bestimmt werden. Es er- fordert fundamentale Veränderung und Anpassung bestehender Strukturen, Technologien und Praktiken in nahezu allen Bereichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens

Um zu vermeiden, dass diese Prozesse schnell in marginalen Veränderungen versandet, muss das Konzept des Transitions- Managements eingesetzt wer- den.

Dieses

unterstützt

den

Wandel

über einen gesellschaftlichen Koordina- tions- und Abstimmungsprozess, der nicht von der Politik allein getragen wird, sondern die Einbindung eines weiten Kreises relevanter AkteurInnen erfordert. Er besteht aus ökonomi- schen, technologischen, institutionellen, ökologischen und kulturellen Elementen und kann keines dieser Elemente aus- schließen

Ausgangspunkte für ein Kon- zept zum Transition Manage- ment sind folgende Annahmen:

eine kurzfristige Orientierung

privater und politischer Akteure

die Dominanz wirtschaftlicher Partikularinteressen

die Existenz von Hemmnissen

wie Interessen, Kosten, etablierten

Denkweisen für Systeminnovationen,

die Notwendigkeit der Koordi-

nation von verschiedenen Politikbe-

reichen,

die Notwendigkeit von Lernpro-

zessen und Konsensbildung sowie im

Zusammenhang damit einer flexiblen Gestaltung von Zielen und Vorge- hensweisen.

Kernelemente eines Transition Management sind deswegen

Neuerungen und sek-tororientierter bzw. partikularinteressensorientierter Politiken die Organisation von Lernpro- zessen sowie eine proaktive Politik- gestaltung Der Übergang in eine Green Eco- nomy & Society erfordert System-

veränderung, d.h. neben technologi- schen Innovationen sind auch organisa- torische, soziale und institutionelle

Veränderungen notwendig, um ökolo- gische Innovationen zum Durchbruch zu verhelfen. Um Systeminnovationen

im Bereich ökologischer Produktions- und Nutzungssysteme zu realisieren, wird eine langfristige und umfassende Transitionsstrategie benötigt.

Es ist offensichtlich, dass eine solche Strategie über die Reichweite eines einzelnen For-

• eine langfristige Politikorientie- rung schungs- und Technologiepro- gramms und Regierungsperiode • eine
• eine
langfristige
Politikorientie-
rung
schungs- und Technologiepro-
gramms und Regierungsperiode
• eine Ausrichtung auf Systemin-
hinausgehen muss.
novationen anstelle inkrementeller

Green Economy in OÖ: Enorme Beschäfti- gungs- und Marktpotentiale. Win-Win Situati- on für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft

Mit Juni 2010 verzeichnete die Umwelt-Wirtschaft Oberösterreich rd. 32.500 (*) unselbstständig Beschäftigte.

Auf Basis der Einschätzungen der realen Entwicklungen zwischen 2007 und 2010 (Szenario a "Realentwicklung ) sowie auf Markanalysen (Szenario b "Markt- potentiale" ) besitzt die oberösterreichische Umweltwirtschaft im Jahr 2020 ein Beschäftigungspotentiale zwischen rd. 50.000 und 70.000 Beschäftigte. Erweitert man den engen statistischen und statischen Fokus (EGSS-Eurostat und Statistik Austria) auf die Umweltwirtschaft, u.a um die nicht erfassten Bereiche "Grüne Mobilität und Logistik" sowie "Green Service" (DL, Handel, Green IT Bil- dung, F&E) so ergibt sich für das Jahr 2020 ein Beschäftigungspotential für Ober- österreich von rd. 115.500 unselbständig Beschäftigte.

Aber: Der Fachkräftemangel stellt eine drohende Wachstumsbremse dar

Die Öko-Wirtschaft verfügt über ein enormes Beschäftigungspotenzial, das aber nur dann optimal ausgeschöpft werden kann, wenn ausreichend qualifizierte Fachkräfte und geeignete politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmen- bedingungen zur Verfügung stehen. Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen werden nicht genug qualifizierte Fachkräfte für das erwartete Wachstum zur Ver- fügung stehen.

(*) Die Diskrepanz zu den von der Statistik Austria publizierte Daten (rd. 36.000 Er- werbstätige im Jahr 2008) des Projektberichtes "Umweltorientierte Produktion und Dienstleis- tung 2008 - Bundesländer" ergibt sich vor allem aus den unterschiedlichen Datenquellen und Der Projektbericht der Statistik Austria er-fasst u.a. die Erwerbstätigen nach dem Labour Force Konzept: Unselbstständig Beschäftigten plus die Arbeitslosen) plus den Selbstständigen und mithelfenden Personen. In der Studie wurden nur die unselbständig Be- schäftigten erfasst.

Denn bereits heute zeichnet sich gerade in den auf starkes Wachstum ausgerichteten Öko-Bran- chen bzw. Leitmärkten ein Fachkräftemangel ab.

Dieser lässt sich u.a. im Wesentlichen auf a) die demo- graphische Entwicklung, b) den geringen Anteil von Frauen in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen (Gender Gap) und c) die Diskrepanz zwischen nachgefragten und angebotenen Qualifikationen und Kompetenzen (Skill Gap) zurückführen.

Um dem quantitativen und qualitativen Arbeits- kräftebedarf der Öko-Wirtschaft gerecht zu wer- den und einen Fachkräftemangel abwehren zu können, ist ein adäquates und proaktives Aus- und Weiterbildungssystem erforderlich.

Die vorrangigen Ziele sind die bedarfsorientierte Vermittlung von berufsbezoge- nen und fachlichen Qualifikationen, die sich aufgrund von ökologischen Innovationen, Technologien, Produkten und Dienstleistungen ergeben. In der vorliegenden Studie wur- den, auf Basis einer umfassenden Recherche (Ausgangs- und Problemlagen, Wertschöpfungsverschränkungen, Ar- beitsmarktpotentiale, Innovations- und Technologie-Trends vorhanden Szenarien sowie relevante Berufe) die inhaltli- chen Schwerpunkte für die (Weiter-)Qualifizierung erfasst.

Auszug aus der Green Innovation-Skill-Matrix (die gesamte Liste befindet sich im Anhang der Studie) die Forcierung der Bildung- und Berufsorientierung, die auf die Vermittlung der Berufsperspektiven und Tätigkeits- felder der Öko-Wirtschaft abzielen. Da Bildungs- und Be- rufsorientierung als Prozess verstanden werden muss, der auch nach der Schulzeit stattfindet, dürfen sich entspre- chende Angebote nicht auf die schulische Berufsorientie- rung beschränken. Vielmehr muss auch (jungen) Erwachse- nen, die studieren oder bereits berufstätig sind, die Mög- lichkeit haben, sich über (Weiter-)Bildungswege, Berufe und Tätigkeitsbereiche in der Öko-Wirtschaft zu informie- ren. die Vermittlung von Gestaltungskompetenzen (System- kompetenz, Informationskompetenz, Kommunikations- und Beratungskompetenz, Sozialkompetenz), die zu selbststän- digem und ökologischen Handeln befähigen.

Aufgrund der Tatsache, dass früher oder später an nahezu allen Arbeitsplätzen “Green Skills”, gefragt sein werden, treffen diese Herausforde- rungen beinahe alle Berufsgruppen, insbesondere aber auf TechnikerInnen, die eine Hochschulaus- bildung absolvieren, wie auch auf Arbeitskräfte, die einen handwerklichen oder technischen Aus- bildungsberuf erlernen.

Über die StudieInnovations- und Qualifikationsanforderungen im Bereich der Öko- Technologien&Wirtschaft&Politik in Oberösterreich.

Der Forschungsfokus und -auftrag dieser Studie ( lag neben einer Erfassung der regionalwirtschaftlichen Folgen und Auswirkungen der Klima-, Energie und Rohstoffkrise und der Analyse der Branchen- Beschäftigungs-, Berufsstruktur und Qualifikationsbedarfe der Öko-Wirt- schaft in OÖ, auf der Bestimmung von innovations- und wachstumsförderlichen Rahmenbedingungen und Strategien. Auf Basis einer um- fassenden Literatur- und Internetrecherche, von qualitative ExpertInnengespräche und -interviews (N=50) mit relevanten regionalen, nati- onalen und internationalen Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und einer Unternehmensbefragung bei den oberösterreichi- schen Unternehmen des Ökoenergie-Clusters und des Umwelttechnik-Cluster (N = 211) wurden folgende Ergebnisse erzielt.

Teilbericht 1: Klimawandel und die Endlichkeit (fossiler) Rohstoffe&Ressourcen

Dieser Teilbericht beschäftigt sich mit den Ursachen der Klima-, Energie- und Ressourcenkrise. Betrachtet werden darüberhinaus die man- nigfaltigen (lebensweltlichen, regionalen und wirtschaftlichen) Auswirkungen sowie die daraus resultierenden Herausforderungen, die auf dem Weg zu einer Green Economy und Gesellschaft bewältigt werden müssen

Teilbericht 2: Green & No-carbon - Economy. Öko- & Umwelt -Wirtschaft

In diesem Teilbericht der Studie liegt der Fokus auf der definitorische Abgrenzung und Charakterisierung der Green Economy sowie auf der Analyse von Beschäftigungs- und Marktpotentialen der Öko-Wirtschaft in Oberösterreich.

Teilbericht 3: Green Learning&Education&Jobs&Skills&Qualification

Der Fachkräfte- und Qualifizierungsbedarf sowie notwendige Anforderungen an ein adäquates und proaktives Aus- und (Weiter-)Bil- dungssystem werden in diesem Teilbericht in den Mittelpunkt gestellt.

Teilbericht 4: Green Innovation Policy

Der Teilbericht 4 skizziert umfassend die politischen aber auch unternehmerischen und lebensweltlichen (Haus)Aufgaben, die auf dem erfolgreichen Weg zu einer Green Economy & Gesellschaft zu bearbeiten und zu leisten sind.

Der Autor

Der Teilzeitkarent Mag. David Lechner kümmert sich um seine zwei Kinder (7 Monate & 3.7 Jahre) und ist wissenschaftlicher Leiter des außeruniversitären Instituts LIquA (www.liqua.net) und des Netzwerkes Bildungs- und Green Innovationsforschung (IBR – Innovative Bildungsräume, GIH -Green Innovation HUB)

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