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Mal anfangen, Entschuldigung.

Wir alle verbringen das war natürlich nur für das Thema heute
sehr viel Zeit am Smartphone, vor allem in sozialen Netzwerken und die Frage ist wäre es gut,
man würde diese Social Media Apps vielleicht einfach komplett löschen und gar nicht mehr
benutzen? Das ist heute unser Thema bei Logo New State, und dafür haben wir uns natürlich
Unterstützung geholt. Immer immer waren sie alle am Handy, nicht mehr die einzige ohne Handy.
Und darf ich es realisiert süchtig werden nach Social Media noch im Handy sind bewusst, guckt,
wie viele Leute einfach irgendwo stehen. Hm, in ihr Handy glotzt und das ist schon echt
erschreckend der sozialen Netzwerke haben mein Leben schon sehr bereichern, vor allem was
meinen Freundeskreis angeht, das ist Wahnsinn, wie viele tolle Menschen da draußen sind und wie
viele tolle Menschen Mann kennenlernen kann. Auch wir führen häufiger natürlich mal so kleine
Diskussionen nach dem Motto jetzt leg doch mal dein Handy weg, weil ich mich aber für
denjenigen halte, der das häufiger sagt als gesagt bekommt, würde ich in diesem Video gerne die
Social Media löschen Seite vertreten. Also ich will unbedingt die Social Media löschen Seite weil
ich kein Bock habe, mir von erzählen zu lassen, dass ich zu viele Menschen. Als Erstes müssen
wir klären, wer in diesem Video eigentlich welche Seite vertritt, und das funktioniert heute wie
folgt von Westen, Handy, dieser Hund das Leckerli nimmt der darf entscheiden Handy Meyer
nein, bleib ein lecker wieder auflegen. OK. Juhu. Oh, jetzt ist mein Handy nass, also ich mache
auf jeden Fall die pro Social Media löschen Seite so und für diejenigen von uns, die immer am
Handy ist, macht jetzt hier die Social Media löschen sollten nicht immer am Handy ganz viel
gastmeier. Wer von uns beiden ist mir am Handy so ich bin policial ich bin gegen löschen was mir
nicht gefällt, weil ich mich wie gesagt für kritischer sozialen Netzwerken gegenüber halte und
damit hast du recht, aber das ist ja auch. Ein bisschen der Spaß an dem Format, dass wir auch mal
unterschiedliche Positionen einnehmen in der Tat. Auf jeden Fall kann man festhalten, dass vor
allen Dingen junge Leute echt viel Zeit auf Social Media verbringen. TIC TOC, Instagram was es
alles gibt es gibt auch wirklich krasse Zahlen dazu, was den Social Media Konsum während
Corona betrifft. Da hat die DRK ne Studie gemacht, dass es vor der Pandemie so unter etwas unter
2 Stunden pro Tag sind, was ich schon unfassbar krass finde und jetzt seit Corona sind das mehr
als 3 Stunden pro Tag. Junge Leute durchschnittlich bei Social Media sind Mega krass. Ich habe
mir ein Limit eingestellt bei Instagram von einer Stunde und Overlap okay, tragisch ist, dass ich
das total oft weg klicke. Es geht schnell. Ich bin sehr gespannt, welche Argumente da kommen.
Wir haben eine Gesprächspartnerin in der heutigen Folge. Das ist Lara Emily. Sie ist youtuberin
und trotzdem Social Media gegenüber echt kritisch eingestellt. Ich bin Lara, ich bin 16 Jahre alt
und bin Studium. Und Liebes verschiedene hier, eigentlich haben wir auch gemerkt, dass manche
Pause hilfreich sein kann, mal seinen Konsum zu überdenken und zu gucken was bietet mich
schon wieder nicht wirklich und was ist vielleicht nur ablenken daran? Ja, mein erstes Social
Media löschen Argument ist, dass Social Media krasse Auswirkungen auf die Psyche haben kann.
Ich fühl mich dann immer so ein bisschen rastlos, weil ich so viele leben so viele Eindrücke sehen
aber eher dieses das ist nicht so verrückt macht würde ich sagen, es gibt dazu auch. Studien eine
davon ist aus den USA und da kam raus, dass Jugendliche, die mehr als 3 Stunden pro Tag auf
Social Media verbringen, sehr viel höhere Wahrscheinlichkeit haben, psychisch zu erkranken. Es
gibt auch mehrere Studien, die sagen, dass vor allen Dingen Mädels, die bei Social Media viel
unterwegs sind, zu Essstörungen neigen, einfach von diesem Körperidealen, die man da die ganze
Zeit sieht und ich muss schon sagen, ich kann das auch von mir selber behaupten, dass mir
zumindest, wenn ich zuviel bin bei Instagram zum Beispiel, dass mir das überhaupt nicht gut tut.
Also ich finde es auf jeden Fall sehr gefährlich absolut ich kann die an dieser Stelle erstmal nur
Recht geben. Wir haben für diese Folge mit Luca gesprochen. Er ist ein junger Transmann und
sehr aktiv in der lgbtq Community und er hat genau von diesem positiven Effekt, dass es
Menschen auch helfen kann, ihre Identität zu finden, erzählt ich bin Luca, Ich bin ein trans Mann,
der seinen Weg auf Social Media teilt. Und ich kann mir gar nicht vorstellen, solche Media zu
löschen, weil da einfach so viele Freundschaften entstanden sind, die ich nicht missen wollen
würde und das führt mich, glaube ich ganz gut zu meinem ersten Argument, warum man Social
Media nicht löschen sollte, weil es auch zur Identitätsbildung gerade auch bei jungen Menschen
beitragen kann und hilfreich sein kann. Die sozialen Medien können natürlich dabei helfen, die
Persönlichkeit so n bisschen zu entwickeln. Ich muss sagen, das hat mich in gewisser Weise
einfach selbstbewusster gemacht. Weil natürlich bekommt man ja auch mal positive
Rückmeldungen hoody Friseur steht dir vielleicht gut, oder du siehst auf dem Bild richtig toll aus,
solche Sachen, die beflügeln ein natürlich schon so ein bisschen und helfen dabei vielleicht,
Unsicherheiten auch abzulegen. Ja, das kann also definitiv helfen, sag ich mal die Persönlichkeit
so ein bisschen zu entwickeln, also gerade so auf dieses Vergleichen sich andere Leute angucken
was machen die so? Wofür stehen wieso? Das kann ja auch positiv sein für die Identitätsbildung.
Es gibt da beispielsweise. Von der Universität Erlangen. Nürnberg eine interessante Erkenntnis da
hat eine Medienpädagogin herausgefunden, dass zum Beispiel Smartphone Fotos, die häufig auch
verteufelt werden, durch diese Filter und so auch zu recht, aber auch genau den gegenteiligen
Effekt haben können, dass auch junge Menschen sich häufig fotografieren mit dem Smartphone.
Das ist auch helfen kann auch ein gesundes Verhältnis zu seinem eigenen Körper und aussehen zu
entwickeln, zum Beispiel nur Leuten folgen. Würdest du ihre Bilder nicht bearbeiten, dann
würdest du ja auch sehen. Guck mal, die anderen haben auch Pickel, guck mal, die anderen haben
auch ein bisschen keine Ahnung leichten Bauch dieses ich bin nicht alleine spielt ja auch noch mal
eine wichtige Rolle, weil Social Media gerade auch Menschen, die sich vielleicht in ihrem Umfeld
sonst nicht so repräsentiert fühlen, in der Gemeinschaft geben kann, dann ist ja gerne in der
Gruppe und fühlt sich bestärkt. Deswegen kann ich das total nachvollziehen, aber ich muss da
auch ganz klar sagen es wird natürlich auch super viel gemobbt, was ich schon auch so finde ist du
kriegst vielleicht 20 nette Kommentare unter dein Bild. Das kenne ich ja auch und dann schreibt
aber einer. Du hast aber fette Beine und dann denkst du nur noch an diesem fette Beine.
Kommentar und dann löscht du denen vielleicht und trotzdem ist er ja die ganze Zeit in meinem
Hinterkopf, man hat ja auch ein bisschen selber in der Hand, durch wen man dort seine Identität
prägt. Man hat, dass man hat es schon selber in der Hand, aber das führt mich auch zu meinem
zweiten Argument. Und zwar es gibt einfach eine krasse Suchtgefahr. Diese Apps sind ja auch
extra so programmiert, dass du möglichst viel Zeit darauf verbringt. Ja, ich glaube gerade dieses
Phänomen nicht aufhören zu können. So bekannt für Social Media, und es geht mir vor allem
kickbox, aber man kann einfach nicht aufhören, weiter zu kommen. Deswegen kommt immer
weiter man vielleicht nicht so ein gutes Gefühl dabei hat. Da gibt es auch Zahlen zu laut Drogen
und Suchtbericht der Bundesregierung 2019 haben 2,6% der Jugendlichen zwischen 12 und 17
Jahren eine Social Media Dis order ist also eine Störung bei Mädchen sind sogar noch mehr 3,4
das heißt, dass sie quasi Entzugserscheinungen haben, wenn sie nicht bei Social Media sind. Wenn
man mal überlegt, etwas mehr als 3%, dann ist das wahrscheinlich in jeder klasse ungefähr einer.
Die Zahl 3% finde ich es jetzt nicht so wahnsinnig. Beschränken das ist schon viel, aber im
Grunde genommen ist es jetzt ja, wenn man nur von dieser Zahl ausgehen würde, gar kein so
riesiges Problem, wobei ich mich da frage, ob nicht in Wirklichkeit viel mehr Leute süchtig sind
also ich muss ja die Gegenseite vertreten. Ich träume mich bei diesem Punkt so ein bisschen was
zu tun, weil ich tatsächlich dieses Problem auch total sehe. Ich habe nicht so richtig haltbare
Argumente gegen dieses Argument gefunden. Insofern gebe ich dir diesen Punkt ist
wahrscheinlich der perfekte Moment, um jetzt mal zu erklären was ist eigentlich Social Media
sucht? Woran könnt ihr erkennen? Ob ihr vielleicht Social Media süchtig seid? Wer süchtig nach
Social Media ist, kann sein Nutzungsverhalten nicht mehr kontrollieren, auch wenn man sich
vornimmt, weniger Zeit in sozialen Netzwerken zu verbringen, schafft man es einfach nicht. Dazu
kommt, dass man Hobbies und Freundschaften vernachlässigt. Personen mit einem Suchtproblem
benutzen die Apps auch dann, wenn das negative Folgen haben kann, wenn sie zum Beispiel zu
wenig schlafen oder eine Bestrafung riskieren. Ein weiteres Anzeichen sind
Entzugserscheinungen, die auftreten, wenn man die Accounts einmal nicht benutzen kann. Man
fühlt sich gestresst, nervös oder aggressiv. Ja, falls ihr euch jetzt in dieser Beschreibung
wiedergefunden habt oder vielleicht jemanden kennt, auf den das zutrifft. Wir werden euch auf
jeden Fall in der Infobox Beratungsstellen verlinken und Hilfsangebote, an die man sich wenden
kann, wenn man betroffen ist. Wir kommen trotzdem zu meinem zweiten Argument, nämlich weil
Social Media natürlich auch dazu führt, dass Menschen kommunizieren und in Kontakt
zueinander treten und das ist ja grundsätzlich erstmal was Gutes. Ein Viertel der Zeit im
Smartphone wird beispielsweise schlicht und ergreifend für Kommunikation mit Freunden. Mit
Familie mit Bekannten genutzt also ich finde es sehr wichtig, die Möglichkeit zu haben, mit
anderen Menschen über die sozialen Medien zu kommunizieren, einfach weil dadurch wirklich ein
sehr schöner Austausch entstehen kann, und es ist ja wirklich so, dass diese Kontakte oft auch
nicht nur auf den sozialen Medien dann bestehen bleiben, sondern dass man wirklich diese
Menschen vielleicht auch kennenlernt, sag ich mal außerhalb der Social Media Welt. Ein Drittel
der 18 - 24 Jährigen gibt an, schon wirklich Freundschaften entwickelt zu haben durch Social
Media. Und das ist ja eine super coole Möglichkeit. Ich habe zum Beispiel immer noch irgendwie
so die Leute damals von meinem Austausch in die USA, als ich 16 war in meiner Freundesliste bei
Facebook's und sie immer mal was die machen und dann schreibt man sich irgendwie vielleicht
nochmal ganz kurz. Ich finde aber, dass diese Kontakte ja häufig total oberflächlich sind. Man
denkt, man hat so Kontakt zu so vielen Leuten, aber man hat ja keinen wirklich echten wertvollen
Kontakt also es geht ja darum soll mal wieder komplett löschen und ganz klar nein weil diese
Möglichkeit mit Leuten in Kontakt zu treten und diese Möglichkeiten mit Leuten. Kontakt zu
halten, die möchte ich nicht mehr missen und datingplattformen und so sind ja auch irgendwie
soziale Netzwerke, wie viele unserer Freunde und Freundinnen darüber ihren Partner gefunden
haben. Ja, ich hab meine Verlobte über die sozialen Medien kennengelernt, wir sind jetzt auch seit
fast 6 Jahren zusammen und wir hätten uns so niemals kennengelernt. Das heißt die
Wahrscheinlichkeit, dass wir uns jemals getroffen hätten, die ist so so gering. Mein drittes pro
Argument Social Media löschen ist, dass wir einfach so krass beeinflusst werden dadurch ich
kenne das auch von mir selber. Man denkt auf einmal worden, die haben ständig neue Klamotten,
dann denkt man Ort, das muss ich jetzt auch haben und das führt natürlich dazu, dass ich
womöglich total viel Geld ausgebe. Es gibt wohl Jugendliche, die sich verschulden, die beeinflusst
und auch, was zum Beispiel Körperkult betrifft. Ja, dass ich irgendwie den Megabody haben muss,
aber ich hab das Gefühl das ist voll interessant, besseren total beeinflusst werde. Aber das ist
wirklich geholfen, viele Leute einfach zu entfolgen, die mir halt keinen Mehrwert bieten und ich
glaube, da haben sie selbst in der Hand wirklich Leuten, dann zu den folgenden konnte irgendwie
ja. Zusperren, sag ich mal und ich hab davon zu distanzieren du kannst ja auch Menschen folgen,
die dich positiv in Fluenzen. Ich habe zum Beispiel den Effekt gemerkt. Ich hab bis vor einem
halben Jahr ungefähr irgendwie super wenig Sport gemacht und bin dann zum Beispiel bei
Instagram ganz bewusst Leuten gefolgt, die auch über Sport und gesunde Ernährung und Training
und so viel Posten und das hat mich zum Beispiel total motiviert, da am Ball zu bleiben, kommen
wir zu meinem dritten und letzten Argument, nämlich der Social Media natürlich auch Plattform
sein kann für Politik. Aktivismus und für Informationen verwendet die sozialen Medien natürlich
nicht nur in Bezug auf das trans Thema, sondern auch wenn es zum Beispiel um politische
Themen geht, dass man sich da eben mit Gleichgesinnten austauschen kann, zum Beispiel
Umweltschutz ist ein Thema, mit dem ich mich vermehrt beschäftige, dass man da eben einfach in
Austausch gerät und nicht nur Bücher liest, sondern wirklich auch aktiv mit Menschen, die da
gerade Erfahrungen machen, sprechen kann und man muss sagen Social Media wird immer
politischer, es gibt dazu auch spannende Zahlen, die das belegen. 25% der Jugendlichen, also
immerhin jeder Vierte, benutzt Social Media auch, um sich über Nachrichten zu informieren. Gut
ein Drittel der Jugendlichen hat online schon richtig auch Diskussionen geführt über politische
Themen. Und man muss ja auch mal ganz klar sagen viele der großen politischen Bewegungen,
die wir in den vergangenen Jahren beobachtet haben, ist es Fridaysforfuture ist Blacklivesmatter,
war es aber auch Me too sind durch Social Media erst so groß geworden, wie sie geworden sind.
Ich bin ja sehr gespannt auf unser persönliches Fahrzeug. 30 Sekunden hat jederzeit seine
Meinung zu sagen. Ich überziehe Das wissen meistens. unsere Zuschauerinnen will mich enttarnt
bist du bereit? Ja, also ich muss sagen, ich fand das super schade, wenn alle Leute Social Media
komplett löschen würden, weil ich sehe schon auch sehr viele Vorteile bei Social Media, die wir ja
auch alle von Tim gelernt haben. Ich sehe aber auch sehr viele Probleme und da würde ich sagen,
dass es deswegen super wichtig ist, die Zeit zu begrenzen, die man dort ist immer mal wieder
Pausen zu machen. Auch längere Pausen und auch zu sehen, wieviel Zeit man eigentlich am
Handy hängt und diese Zeit dann anders zu verbringen und ich glaube, das ist super wichtig, wen
man bei Instagram und Co folgt, damit man damit es einem nach dem Konsum nicht schlecht geht,
sondern möglichst besser. 35,99 Sekunden, das ist okay. Ich ja, mein Sohn Schlaf gut, warte mal,
ich wette, wenn ich jetzt nicht so festlegen, weil sonst ist die Enttäuschung später so groß. Ich
weiß, ich geb wirklich immer mein bestes Ever. Ich hab mal viel zu sagen plus eigentlich mein
Fazit noch nie so einfach wie heute, weil man sollte Social Media natürlich nicht komplett
löschen. Ob man sich wegen Social Media schlecht fühlst oder schafft eine gute Identität zu bilden
und sich inspiriert fühlt, ob man von Social Media süchtig wird oder sich am Ende irgendwie ein
Zeitlimit selbst und ob man wegen Social Media ständig Dinge kauft die man nicht braucht oder
sich über Themen informiert, über die man noch nichts weiß, hängt jetzt nicht einfach davon ab,
wie man es benutzt und wem man folgt. Deshalb ist die Lösung nicht Social Media. Löschen,
sondern Social Media bewusst zu benutzen und den richtigen und nicht den falschen Leuten zu
folgen 37 Sekunden, das ist für mich, das ist für meine Verhältnisse 30 schon fast ein Applaus
wert. Wie seht ihr das Social Media löschen oder behalten? Wie ist euer persönlicher Umgang
damit? Was klappt für euch und was nicht? Schreibt es uns gerne unten in die Kommentare und
hört, was der weiße Hund sagt.