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Programmieren einer Microsoft ® SQL Server ™ 2000-Datenbank Arbeitsbuch für Kursleiter Kursnummer: 2328A
Programmieren einer Microsoft ® SQL Server ™ 2000-Datenbank Arbeitsbuch für Kursleiter Kursnummer: 2328A

Programmieren einer Microsoft® SQL Server 2000-Datenbank

Arbeitsbuch für Kursleiter

Kursnummer: 2328A

Artikelnummer: X06-15268

Version: 11/2000

SQL Server ™ 2000-Datenbank Arbeitsbuch für Kursleiter Kursnummer: 2328A Artikelnummer: X06-15268 Version: 11/2000

Die in diesen Unterlagen enthaltenen Angaben und Daten können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die in diesen Unterlagen genannten Firmen, Produkte, Menschen, Charaktere und/oder Daten sind frei erfunden und sollen keine wirklichen Individuen, Gesellschaften, Produkte oder Veranstaltungen darstellen, soweit nichts anderes angegeben ist. Die Benutzer/innen sind verpflichtet, sich an alle anwendbaren Urheberrechtsgesetze zu halten. Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis der Microsoft Corporation darf kein Teil dieser Unterlagen für irgendwelche Zwecke vervielfältigt oder übertragen werden, unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht. Wenn auf dieses Dokument nur auf elektronischem Wege zugegriffen werden kann, sind Sie hiermit berechtigt, eine (1) Kopie zum persönlichen Gebrauch auszudrucken.

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Project Lead: Rich Rose Instructional Designers: Rich Rose, Cheryl Hoople, Marilyn McGill Instructional Software Design Engineers: Karl Dehmer, Carl Raebler, Rick Byham Technical Lead: Karl Dehmer Subject Matter Experts: Karl Dehmer, Carl Raebler, Rick Byham Graphic Artist: Kirsten Larson (Independent Contractor) Editing Manager: Lynette Skinner Editor: Wendy Cleary Copy Editor: Edward McKillop (S&T Consulting) Production Manager: Miracle Davis Production Coordinator: Jenny Boe Production Support: Lori Walker (S&T Consulting) Test Manager: Sid Benavente Courseware Testing: TestingTesting123 Classroom Automation: Lorrin Smith-Bates Creative Director, Media/Sim Services: David Mahlmann Web Development Lead: Lisa Pease CD Build Specialist: Julie Challenger Online Support: David Myka (S&T Consulting) Localization Manager: Rick Terek Operations Coordinator: John Williams Manufacturing Support: Laura King; Kathy Hershey Lead Product Manager, Release Management: Bo Galford Lead Product Manager, Data Base: Margo Crandall Group Manager, Courseware Infrastructure: David Bramble Group Product Manager, Content Development: Dean Murray General Manager: Robert Stewart

Kursnummer: 2328A Artikelnummer: X06-15268 Version: 11/2000

Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank

iii

Inhalt

Einführung

Einführung

Kursunterlagen 2 Voraussetzungen 3

1

Kursbeschreibung

5

Installation

9

Microsoft Official Curriculum 12 Microsoft Certified Professional-Programm 13

Einrichtungen 15

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

Übersicht 1

Informationen zu SQL Server 2 SQL Server-Integration 12

SQL Server-Datenbanken

SQL Server-Sicherheit 28

Arbeiten mit SQL Server

Übungseinheit A: Übersicht über SQL Server 44

Lernzielkontrolle 50

Unterrichtseinheit 2: Übersicht über die SQL Server-Programmierung

Übersicht 1 Entwerfen der Anwendungsarchitektur einer Organisation 2 SQL Server-Programmierungstools 8 Transact-SQL (Programmiersprache) 11 Elemente von Transact-SQL 12 Zusätzliche Sprachelemente 20

35

18

Möglichkeiten zum Ausführen von Transact-SQL-Anweisungen 33 Empfohlene Methoden 44

Übungseinheit A: Übersicht über Transact-SQL

Lernzielkontrolle 53

Unterrichtseinheit 3: Erstellen und Verwalten von Datenbanken

Übersicht 1 Erstellen von Datenbanken

Erstellen von Dateigruppen 11 Verwalten von Datenbanken 14

Einführung in Datenstrukturen

25

2

45

Empfohlene Methoden 32 Übungseinheit A: Erstellen und Verwalten von Datenbanken 33

Lernzielkontrolle 39

iv

Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank

Unterrichtseinheit 4: Erstellen von Datentypen und Tabellen

Übersicht

1

Erstellen von Datentypen

2

Erstellen von Tabellen

9

Generieren von Spaltenwerten

17

Generieren von Skripts

21

Empfohlene Methoden

22

Übungseinheit A: Erstellen von Datentypen und Tabellen

23

Lernzielkontrolle

33

Unterrichtseinheit 5: Implementieren der Datenintegrität

Übersicht

1

Datenintegritätstypen

2

Erzwingen der Datenintegrität

3

Definieren von Einschränkungen

4

Einschränkungstypen

10

Deaktivieren von Einschränkungen

20

Verwenden von Standardwerten und Regeln

25

Auswählen der geeigneten Methode zum Erzwingen der Datenintegrität

27

Empfohlene Methoden

29

Übungseinheit A: Implementieren der Datenintegrität

30

Lernzielkontrolle

41

Unterrichtseinheit 6: Planen von Indizes

Übersicht

1

Einführung in Indizes

2

Indexarchitektur

7

Abrufen von gespeicherten Daten durch SQL Server

12

Verwaltung von Index- und Heapstrukturen durch SQL Server

19

Entscheiden, welche Spalten indiziert werden

25

Empfohlene Methoden

39

Übungseinheit A: Bestimmen der Indizes für eine Tabelle

40

Lernzielkontrolle

44

Unterrichtseinheit 7: Erstellen und Verwalten von Indizes

Übersicht

1

Erstellen von Indizes

2

Arbeiten mit den CREATE INDEX-Optionen

13

Verwalten von Indizes

18

Übungseinheit A: Erstellen und Verwalten von Indizes

27

Einführung in die Arbeit mit Statistiken

37

Abfragen der „sysindexes“-Tabelle

48

Einrichten von Indizes mit Hilfe des Indexoptimierungs-Assistenten

50

Leistungsaspekte

53

Empfohlene Methoden

54

Übungseinheit B: Anzeigen von Indexstatistiken

56

Lernzielkontrolle

65

Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank

v

Unterrichtseinheit 8: Implementieren von Sichten

Übersicht 1

Einführung zu Sichten 2

Vorteile von Sichten

4

Definieren von Sichten

6

Ändern von Daten mit Hilfe von Sichten 17 Optimieren der Leistung mit Hilfe von Sichten 19 Empfohlene Methoden 26

28

Lernzielkontrolle 38

Unterrichtseinheit 9: Implementieren gespeicherter Prozeduren

Übersicht 1 Einführung in gespeicherte Prozeduren

Erstellen, Ausführen, Ändern und Löschen gespeicherter Prozeduren 10 Übungseinheit A: Erstellen gespeicherter Prozeduren 21 Verwenden von Parametern in gespeicherten Prozeduren 26 Ausführen erweiterter gespeicherter Prozeduren 37 Behandeln von Fehlermeldungen 39 Leistungsaspekte 45 Empfohlene Methoden 47 Übungseinheit B: Erstellen gespeicherter Prozeduren mit Parametern 48 Lernzielkontrolle 59

Übungseinheit A: Implementieren von Sichten

2

Unterrichtseinheit 10: Implementieren von benutzerdefinierten Funktionen

Übersicht 1 Arten von benutzerdefinierten Funktionen Definieren von benutzerdefinierten Funktionen

2

3

Beispiele für benutzerdefinierte Funktionen 9 Empfohlene Methoden 17

18

Lernzielkontrolle 24

Unterrichtseinheit 11: Implementieren von Triggern

Übersicht 1

Übungseinheit A: Erstellen von benutzerdefinierten Funktionen

Einführung in Trigger

2

Definieren von Triggern

10

Funktionsweise von Triggern

16

Beispiele für Trigger 31 Leistungsaspekte 34 Empfohlene Methoden 35

36

Übungseinheit A: Erstellen von Triggern

Lernzielkontrolle 44

vi

Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank

Unterrichtseinheit 12: Programmieren für mehrere Server

Übersicht

1

Einführung in verteilte Abfragen

2

Ausführen einer Ad-hoc-Abfrage für eine Remotedatenquelle

4

Einrichten einer Verbindungsserverumgebung

7

Ausführen einer Abfrage auf einem Verbindungsserver

18

Ausführen einer gespeicherten Prozedur auf einem Verbindungsserver

23

Verwalten von verteilten Transaktionen

24

Ändern von Daten auf einem Verbindungsserver

25

Verwenden partitionierter Sichten

27

Empfohlene Methoden

34

Übungseinheit A: Verwenden von verteilten Daten

36

Lernzielkontrolle

48

Unterrichtseinheit 13: Optimieren der Abfrageleistung

Übersicht

1

Einführung zum Abfrageoptimierer

2

Abrufen von Ausführungsplaninformationen

13

Verwenden eines Indexes zum Abdecken einer Abfrage

25

Indizierungsstrategien

36

Außerkraftsetzen des Abfrageoptimierers

43

Empfohlene Methoden

50

Übungseinheit A: Optimieren der Abfrageleistung

52

Lernzielkontrolle

67

Unterrichtseinheit 14: Analysieren von Abfragen

Übersicht

1

Abfragen mit dem AND-Operator

2

Abfragen mit dem OR-Operator

4

Übungseinheit A: Analysieren von Abfragen mit dem AND-Operator und dem OR-Operator

5

Abfragen mit Verknüpfungsoperationen

35

Übungseinheit B: Analysieren von Abfragen mit unterschiedlichen Verknüpfungsstrategien

48

Empfohlene Methoden

57

Lernzielkontrolle

58

Unterrichtseinheit 15: Verwalten von Transaktionen und Sperren

Übersicht

1

Einführung in Transaktionen und Sperren

2

Verwalten von Transaktionen

4

SQL Server-Sperren

13

Verwalten von Sperren

22

Empfohlene Methoden

33

Übungseinheit A: Verwalten von Transaktionen und Sperren

34

Lernzielkontrolle

45

Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank

vii

Über diesen Kurs

Dieser Abschnitt bietet eine kurze Beschreibung des Kurses, der Zielgruppe, der empfohlenen Voraussetzungen und der Lernziele.

Beschreibung

Dieser fünftägige Kurs vermittelt den Kursteilnehmern die technischen Fähig- keiten, die zum Programmieren einer Datenbank mit Hilfe von Microsoft® SQL Server 2000 erforderlich sind.

Kurs 2328A ist eine überarbeitete Version von Kurs 1133, Implementieren einer Datenbank in Microsoft SQL Server 7.0. In diesem Kurs werden neue Funktionen von SQL Server 2000 vorgestellt. Ein Teil des Inhalts zum Ab- fragen wurde im Kurs ausgelassen. Der gelöschte Inhalt wird in einem geson- derten Kurs, Kurs 2316, Abfragen von Microsoft SQL Server 2000 mit Hilfe von Transact-SQL, angeboten. Dieser Kurs enthält einen Teil des Inhalts von Kurs 2013, Optimizing Microsoft SQL Server 7.0. Der Kurs enthält eine neue Unter- richtseinheit zu benutzerdefinierten Funktionen.

Kursteilnehmer

Dieser Kurs richtet sich an Personen, die für das Implementieren von Daten- bankobjekten und das Programmieren von SQL Server-Datenbanken mit Hilfe von Transact-SQL verantwortlich sind.

Voraussetzungen für die Kursteilnehmer

Für diesen Kurs müssen die Kursteilnehmer die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

Erfahrung im Verwenden des Microsoft Windows® 2000-Betriebssystems für folgende Aufgaben:

Herstellen von Verbindungen zwischen Clients unter Windows 2000 mit Netzwerken und dem Internet.

Konfigurieren der Windows 2000-Umgebung.

Erstellen und Verwalten von Benutzerkonten.

Verwalten des Zugriffs auf Ressourcen mit Hilfe von Gruppen.

Konfigurieren und Verwalten von Datenträgern und Partitionen, einschließlich Datenträgerstriping und -spiegelung.

Verwalten von Daten mit Hilfe des NTFS-Dateisystems.

Implementieren von Windows 2000-Sicherheit.

Optimieren der Leistung in Windows 2000.

Kursteilnehmer, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, können die erfor- derlichen Kenntnisse und Fähigkeiten in den folgenden Kursen erwerben:

Kurs 2046, Microsoft Windows 2000 - Grundlagen zum Netzwerk und Betriebssystem

Kurs 2054, Implementieren von Microsoft Windows 2000 Professional und Server

viii

Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank

Kenntnisse der grundlegenden Konzepte relationaler Datenbanken, ein- schließlich folgender Kenntnisse:

Logischer und physischer Datenbankentwurf.

Konzepte der Datenintegrität.

Beziehungen zwischen Tabellen und Spalten (Primärschlüssel und Fremdschlüssel, 1:1, 1:n, n:n).

Speichern von Daten in Tabellen (Zeilen und Spalten).

Kursteilnehmer, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, können die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten im folgenden Kurs erwerben:

Kurs 1609, Designing Data Services and Data Models

Kenntnisse der grundlegenden Transact-SQL-Syntax (SELECT-, UPDATE- und INSERT-Anweisungen).

Kursteilnehmer, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, können die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten im folgenden Kurs erwerben:

Kurs 2316A, Abfragen von Microsoft SQL Server 2000 mit Hilfe von Transact-SQL

Kenntnis der Rolle des Datenbankadministrators.

Lernziele

Nach Abschluss dieses Kurses werden die Kursteilnehmer in der Lage sein, die folgenden Aufgaben auszuführen:

Beschreiben der Elemente von SQL Server.

Entwerfen einer SQL Server-Anwendungsarchitektur einer Organisation.

Beschreiben der begrifflichen Basis des Programmierens in Transact-SQL.

Erstellen und Verwalten von Datenbanken und der verbundenen Kom- ponenten.

Implementieren der Datenintegrität mit Hilfe der IDENTITY-Spalteneigen- schaft sowie mit Hilfe von Einschränkungen, Standardwerten, Regeln und eindeutigen Bezeichnern.

Planen der Verwendung von Indizes.

Erstellen und Verwalten von Indizes.

Erstellen, Verwenden und Verwalten von Datensichten.

Entwerfen, Erstellen und Verwenden von gespeicherten Prozeduren.

Implementieren von benutzerdefinierten Funktionen.

Erstellen und Implementieren von Triggern.

Programmieren für mehrere Server mit Hilfe von verteilten Abfragen, verteilten Transaktionen und partitionierten Sichten.

Optimieren der Abfrageleistung.

Analysieren von Abfragen.

Verwalten von Transaktionen und Sperren, um Parallelität und Wieder- herstellbarkeit von Daten sicherzustellen.

Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank

ix

Zeitplan für den Kurs

Der folgende Zeitplan zeigt eine ungefähre Schätzung der für die einzelnen Unterrichtseinheiten benötigten Zeit. Die Zeitplanung kann sich leicht ver- schieben.

1. Tag

Beginn

Ende

Unterrichtseinheit

9:00

9:30

Einführung

9:30

10:30

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

10:30

10:45

Pause

10:45

11:15

Übungseinheit A: Übersicht über SQL Server

11:15

12:00

Unterrichtseinheit 2: Übersicht über die SQL Server-Program- mierung

12:00

13:00

Mittagspause

13:00

13:30

Übungseinheit A: Übersicht über Transact-SQL

13:30

14:00

Unterrichtseinheit 3: Erstellen und Verwalten von Daten- banken

14:00

14:30

Übungseinheit A: Erstellen und Verwalten von Datenbanken

14:30

14:45

Pause

14:45

15:15

Unterrichtseinheit 4: Erstellen von Datentypen und Tabellen

15:15

15:45

Übungseinheit A: Erstellen von Datentypen und Tabellen

2. Tag

Beginn

Ende

Unterrichtseinheit

9:00

9:30

Wiederholung des ersten Tages

9:30

10:15

Unterrichtseinheit 5: Implementieren der Datenintegrität

10:15

10:30

Pause

10:30

11:00

Übungseinheit A: Implementieren der Datenintegrität

11:00

12:30

Unterrichtseinheit 6: Planen von Indizes

12:30

13:30

Mittagspause

13:30

13:45

Übungseinheit A: Bestimmen der Indizes für eine Tabelle

13:45

14:15

Unterrichtseinheit 7: Erstellen und Verwalten von Indizes

14:15

14:45

Übungseinheit A: Erstellen und Verwalten von Indizes

14:45

15:00

Pause

15:00

15:30

Unterrichtseinheit 7: Erstellen und Verwalten von Indizes (Fortsetzung)

15:30

16:00

Übungseinheit B: Anzeigen von Indexstatistiken

x

Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank

3. Tag

Beginn

Ende

Unterrichtseinheit

9:00

9:30

Wiederholung des zweiten Tages

9:30

10:15

Unterrichtseinheit 8: Implementieren von Sichten

10:15

10:45

Übungseinheit A: Implementieren von Sichten

10:45

11:00

Pause

11:00

11:30

Unterrichtseinheit 9: Implementieren gespeicherter Prozeduren

11:30

11:45

Übungseinheit A: Erstellen gespeicherter Prozeduren

11:45

12:45

Mittagspause

12:45

13:45

Unterrichtseinheit 9: Implementieren gespeicherter Prozeduren (Fortsetzung)

13:45

14:30

Übungseinheit B: Erstellen gespeicherter Prozeduren mit Para- metern

14:30

14:45

Pause

14:45

15:15

Unterrichtseinheit 10: Implementieren von benutzerdefinierten Funktionen

15:15

15:45

Übungseinheit A: Erstellen von benutzerdefinierten Funktionen

4. Tag

Beginn

Ende

Unterrichtseinheit

9:00

9:30

Wiederholung des dritten Tages

9:30

10:15

Unterrichtseinheit 11: Implementieren von Triggern

10:15

10:30

Pause

10:30

11:00

Übungseinheit A: Erstellen von Triggern

11:00

12:00

Unterrichtseinheit 12: Programmieren für mehrere Server

12:00

13:00

Mittagspause

13:00

14:00

Übungseinheit A: Verwenden von verteilten Daten

14:00

14:15

Pause

14:15

15:45

Unterrichtseinheit 13: Optimieren der Abfrageleistung

Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank

xi

5. Tag

Beginn

Ende

Unterrichtseinheit

9:00

9:30

Wiederholung des vierten Tages

9:30

10:15

Übungseinheit A: Optimieren der Abfrageleistung

10:15

10:30

Pause

10:30

11:00

Unterrichtseinheit 14: Analysieren von Abfragen

11:00

12:00

Übungseinheit A: Analysieren von Abfragen mit dem AND- Operator und dem OR-Operator

12:00

13:00

Mittagspause

13:00

13:30

Unterrichtseinheit 14: Analysieren von Abfragen (Fortsetzung)

13:30

14:00

Übungseinheit B: Analysieren von Abfragen mit unterschied- lichen Verknüpfungsstrategien

14:00

14:15

Pause

14:15

15:00

Unterrichtseinheit 15: Verwalten von Transaktionen und Sperren

15:00

16:00

Übungseinheit A: Verwalten von Transaktionen und Sperren

xii

Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank

Inhalt der Kursleiter-CD

Die Kursleiter-CD enthält folgende Dateien und Ordner:

Default.htm. Diese Datei öffnet die Webseite mit den Unterlagen für den Kursleiter.

Readme.txt. Diese Datei enthält eine Beschreibung des CD-Inhalts und der Installationsanweisungen im ASCII-Format (kein Word-Dokument).

2328A_ms.doc. Diese Datei ist das Handbuch für das manuelle Einrichten von Schulungscomputern. Sie enthält die Schritte zum manuellen Instal- lieren der Schulungsraumcomputer.

2328A_sg.doc. Diese Datei ist das Handbuch für das Einrichten von Schulungscomputern. Sie enthält eine Beschreibung der Schulungsraum- anforderungen und der Schulungsraumkonfiguration sowie Anweisungen zum Verwenden der automatisierten Skripts für das Einrichten der Schulungscomputer und die „Checkliste für das Einrichten von Schulungscomputern“.

Errorlog. Dieser Ordner enthält eine Vorlage, die zum Aufzeichnen von im Kurs auftretenden Fehlern und Korrekturen verwendet wird.

Fonts. Dieser Ordner enthält Schriftarten, die erforderlich sind, um Präsen- tationen in Microsoft PowerPoint® und webbasierte Materialien anzuzeigen.

Mplayer. Dieser Ordner enthält Dateien, die zum Installieren von Microsoft Windows Media Player erforderlich sind.

Powerpnt. Dieser Ordner enthält PowerPoint-Folien, die in diesem Kurs verwendet werden.

Pptview. Dieser Ordner enthält Microsoft PowerPoint Viewer, der zum An- zeigen der PowerPoint-Folien verwendet wird.

Studentcd. Dieser Ordner enthält die Webseite mit Links zu den diesen Kurs betreffenden Ressourcen, einschließlich weiterer Informationen, der Lern- zielkontrolle und der Antworten zu den Übungseinheiten, der Dateien mit den Übungseinheiten, der Multimediapräsentationen und der Websites mit für den Kurs relevanten Inhalten.

Tprep. Dieser Ordner enthält die Präsentation zur Vorbereitung des Kurs- leiters, eine kommentierte Präsentation, in der die Anweisungsstrategie für den Kurs sowie Präsentationstipps und Warnungen erklärt werden. Um die Präsentation zu öffnen, klicken Sie auf der Webseite mit den Unterlagen für den Kursleiter auf Präsentation zur Vorbereitung des Kursleiters.

Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank

xiii

Inhalt der Kursteilnehmer-CD

Die Kursteilnehmer-CD enthält folgende Dateien und Ordner:

Default.htm. Diese Datei öffnet die Webseite mit den Unterlagen für die Kursteilnehmer. Sie stellt den Kursteilnehmern die den Kurs betreffenden Ressourcen zur Verfügung, einschließlich weiterer Informationen, der Lern- zielkontrolle und der Antworten zu den Übungseinheiten, der Dateien mit den Übungseinheiten, der Multimediapräsentationen und der Websites mit für den Kurs relevanten Inhalten.

Readme.txt. Diese Datei enthält eine Beschreibung des CD-Inhalts und der Installationsanweisungen im ASCII-Format (kein Word-Dokument).

AddRead. Dieser Ordner enthält zusätzliche Informationen zu diesem Kurs.

Answers. Dieser Ordner enthält Antworten auf alle Fragen in den Unterrichtseinheiten und praktischen Übungen.

Appendix. Dieser Ordner enthält Anhangdateien für diesen Kurs.

Fonts. Dieser Ordner enthält Schriftarten, die erforderlich sind, um Präsen- tationen in PowerPoint und webbasierte Materialien anzuzeigen.

Labfiles. Dieser Ordner enthält Dateien, die in den praktischen Übungen verwendet werden. Diese Dateien können zur Vorbereitung der Kursteil- nehmercomputer für die praktischen Übungen verwendet werden.

Media. Dieser Ordner enthält Dateien, die in Multimediapräsentationen für diesen Kurs verwendet werden.

Mplayer. Dieser Ordner enthält Dateien, die zum Installieren von Microsoft Windows Media Player erforderlich sind.

Pptview. Dieser Ordner enthält PowerPoint Viewer, der zum Anzeigen der PowerPoint-Präsentationen verwendet wird, die die zusätzlichen Informa- tionen begleiten.

Webfiles. Dieser Ordner enthält Dateien, die zum Anzeigen der Webseite mit den Unterlagen für die Kursteilnehmer erforderlich sind.

Wordview. Dieser Ordner enthält Word Viewer, der zum Anzeigen belie- biger Dokumentdateien unter Word (DOC-Dateien) verwendet wird, die auf der CD enthalten sind.

xiv

Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank

Typografische Vereinbarungen

Die folgenden typografischen Vereinbarungen werden in den Kursunterlagen verwendet, um Textelemente hervorzuheben.

Vereinbarung

Verwendung

Kennzeichnet eine Einführungsseite. Dieses Symbol steht neben dem Titel eines Themas, wenn auf der Seite bzw. den folgenden Seiten weitere Informationen zum entsprechenden Thema behan- delt werden.

Fett

Kennzeichnet Befehle, Befehlsoptionen und Syntax, die exakt in der angegebenen Weise eingegeben werden müssen. Menübefehle, Schaltflächen, Titel von Dialogfeldern und Optionen und Namen von Symbolen und Menüs werden ebenfalls fett formatiert.

Kursiv

Kennzeichnet in Syntaxanweisungen oder anderen beschreibenden Texten die Argumentnamen und Platzhalter für variable Informa- tionen. Auf neue Begriffe, auf Buchtitel und auf besonders hervor- zuhebende Begriffe wird ebenfalls in Kursivschrift hingewiesen.

Majuskel und Fett

Kennzeichnet Domänen-, Benutzer-, Computer-, Verzeichnis-, Ordner- und Dateinamen, ausgenommen, wenn auf bestimmte Namen verwiesen wird, bei denen die Groß- und Kleinschreibung beachtet werden muss. Wenn nichts anderes angegeben ist, können Sie bei der Eingabe eines Verzeichnis- oder Dateinamens in einem Dialogfeld oder an der Eingabeaufforderung Kleinbuchstaben verwenden.

GROSSBUCH-

Kennzeichnen Tastennamen, Tastenfolgen und Tastenkombina- tionen, z. B. ALT+LEERTASTE.

STABEN

Festbreiten-

Stellt Codebeispiele oder Beispiele für Bildschirmausgaben dar.

schrift

[ ]

Zur Kennzeichnung optionaler Elemente in Syntaxanweisungen. So weist z. B. [Dateiname] in einer Befehlssyntax darauf hin, dass Sie wählen können, ob Sie einen Dateinamen mit dem Befehl eingeben möchten. Geben Sie nur die Informationen in den eckigen Klammern, jedoch nicht die Klammern selbst ein.

{ }

Zur Kennzeichnung erforderlicher Elemente in Syntaxanweisun- gen. Geben Sie nur die Informationen in den geschweiften Klam- mern, jedoch nicht die Klammern selbst ein.

|

Trennt in Syntaxanweisungen zwei Alternativen, von denen nur eine gewählt werden kann.

Kennzeichnet (in den Übungseinheiten) ein Verfahren mit einer Abfolge von Schritten.

Gibt in Syntaxanweisungen an, dass das vorausgegangene Element wiederholt werden kann.

.

Stellt einen ausgelassenen Teil eines Codebeispiels dar.

.

.

Einführung Inhalt Einführung 1 Kursunterlagen 2 Voraussetzungen 3 Kursbeschreibung 5

Einführung

Inhalt

Einführung

1

Kursunterlagen

2

Voraussetzungen

3

Kursbeschreibung

5

Installation

9

Microsoft Official Curriculum

12

Microsoft Certified Professional-Programm

13

Einrichtungen

15

9 Microsoft Official Curriculum 12 Microsoft Certified Professional-Programm 13 Einrichtungen 15
9 Microsoft Official Curriculum 12 Microsoft Certified Professional-Programm 13 Einrichtungen 15
9 Microsoft Official Curriculum 12 Microsoft Certified Professional-Programm 13 Einrichtungen 15
9 Microsoft Official Curriculum 12 Microsoft Certified Professional-Programm 13 Einrichtungen 15

Die in diesen Unterlagen enthaltenen Angaben und Daten können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die in diesen Unterlagen genannten Firmen, Produkte, Menschen, Charaktere und/oder Daten sind frei erfunden und sollen keine wirklichen Individuen, Gesellschaften, Produkte oder Veranstaltungen darstellen, soweit nichts anderes angegeben ist. Die Benutzer/innen sind verpflichtet, sich an alle anwendbaren Urheberrechtsgesetze zu halten. Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis der Microsoft Corporation darf kein Teil dieser Unterlagen für irgendwelche Zwecke vervielfältigt oder übertragen werden, unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht. Wenn auf dieses Dokument nur auf elektronischem Wege zugegriffen werden kann, sind Sie hiermit berechtigt, eine (1) Kopie zum persönlichen Gebrauch auszudrucken.

Microsoft Corporation kann Inhaber von Patenten oder Patentanträgen, Marken, Urheberrechten oder anderen gewerblichen Schutzrechten sein, die den Inhalt dieses Dokuments betreffen. Die Bereitstellung dieses Dokuments gewährt keinerlei Lizenzrechte an diesen Patenten, Marken, Urheberrechten oder anderen gewerblichen Schutzrechten, es sei denn, dies wurde ausdrücklich durch einen schriftlichen Lizenzvertrag mit der Microsoft Corporation vereinbart.

2000 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Microsoft, ActiveX, BackOffice, MS-DOS, PowerPoint, Visual Basic, Visual C++, Visual Studio, Windows und Windows NT sind entweder eingetragene Marken oder Marken der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.

Andere in diesem Dokument aufgeführte Produkt- und Firmennamen sind möglicherweise Marken der jeweiligen Eigentümer.

Project Lead: Rich Rose Instructional Designers: Rich Rose, Cheryl Hoople, Marilyn McGill Instructional Software Design Engineers: Karl Dehmer, Carl Raebler, Rick Byham Technical Lead: Karl Dehmer Subject Matter Experts: Karl Dehmer, Carl Raebler, Rick Byham Graphic Artist: Kirsten Larson (Independent Contractor) Editing Manager: Lynette Skinner Editor: Wendy Cleary Copy Editor: Edward McKillop (S&T Consulting) Production Manager: Miracle Davis Production Coordinator: Jenny Boe Production Support: Lori Walker (S&T Consulting) Test Manager: Sid Benavente Courseware Testing: TestingTesting123 Classroom Automation: Lorrin Smith-Bates Creative Director, Media/Sim Services: David Mahlmann Web Development Lead: Lisa Pease CD Build Specialist: Julie Challenger Online Support: David Myka (S&T Consulting) Localization Manager: Rick Terek Operations Coordinator: John Williams Manufacturing Support: Laura King; Kathy Hershey Lead Product Manager, Release Management: Bo Galford Lead Product Manager, Data Base: Margo Crandall Group Manager, Courseware Infrastructure: David Bramble Group Product Manager, Content Development: Dean Murray General Manager: Robert Stewart

Einführung

iii

Hinweise für den Kursleiter

Präsentation:

30 Minuten

In der Unterrichtseinheit zur Einführung erhalten die Kursteilnehmer eine Übersicht über den Kursinhalt. Außerdem enthält diese Unterrichtseinheit logistische Hinweise zum Verlauf des Kurses 2328A, Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank.

Kursunterlagen und Vorbereitung

Erforderliche Unterlagen

Um diesen Kurs zu unterrichten, benötigen Sie folgende Unterlagen:

Arbeitsbuch für Kursleiter

Kursleiter-CD

Vorbereitende Aufgaben

Zur Vorbereitung dieses Kurses gehen Sie folgendermaßen vor:

Füllen Sie die Checkliste für die Kursvorbereitung aus, die in den Unterlagen für den Kursleiter bereitgestellt wird.

Strategie für die Unterrichtseinheit

Verwenden Sie die folgende Strategie, um diese Unterrichtseinheit zu präsentieren:

Kurs 2328A: Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank

Zeigen Sie die Folie mit der Kursnummer und dem Kurstitel.

Einführung

Begrüßen Sie die Kursteilnehmer zu diesem Kurs, und stellen Sie sich vor. Geben Sie eine kurze Übersicht über Ihren beruflichen Werdegang, um Ihre Kompetenz als Kursleiter zu unterstreichen.

Bitten Sie die Kursteilnehmer, sich vorzustellen und ihrerseits eine Über- sicht über Beruf, Produkterfahrung und Schulungserwartungen zu geben.

Halten Sie die Erwartungen der Kursteilnehmer auf einer Tafel oder einem Flipchart fest, und greifen Sie diese Themen im Verlauf der Unterrichts- einheit auf.

Kursunterlagen

Erläutern Sie den Zweck aller in diesem Kurs verwendeten Unterlagen.

Teilen Sie den Kursteilnehmern mit, dass sie am Ende des Kurses Gelegen- heit haben, mit Hilfe des Microsoft® Online Evaluation Systems Feedback zum Kurs und zu den Einrichtungen zu geben.

Voraussetzungen

Teilen Sie den Kursteilnehmern mit, welche Voraussetzungen vor der Teil- nahme an diesem Kurs erfüllt sein müssen. Dies ist eine Gelegenheit, um festzustellen, ob es Kursteilnehmer gibt, die möglicherweise nicht über den entsprechenden Hintergrund oder die Erfahrungen verfügen, die für die Teilnahme am Kurs erforderlich sind.

iv

Einführung

Kursbeschreibung

Geben Sie eine Übersicht über die einzelnen Unterrichtseinheiten und Lern- ziele.

Stellen Sie einen Bezug zwischen den Themen der Unterrichtseinheiten und den Erwartungen der Kursteilnehmer her.

Installation

Geben Sie den Kursteilnehmern alle notwendigen Installationsinforma- tionen für den Kurs.

Microsoft Official Curriculum

Geben Sie eine Übersicht über das Microsoft Official Curriculum-Pro- gramm (MOC), und verweisen Sie die Kursteilnehmer auf die Microsoft Official Curriculum-Webseite unter der folgenden Adresse:

http://www.microsoft.com/train_cert/moc

Microsoft Certified Professional-Programm

Informieren Sie die Kursteilnehmer über das Microsoft Certified Professional-Programm (MCP) und die verschiedenen Zertifizierungs- möglichkeiten.

Einrichtungen

Erläutern Sie die Einrichtungen am Schulungsort.

Einführung

1

Einführung

Thema

Stellen Sie sich vor, wecken Sie Vertrauen in Ihre Kom- petenz als Kursleiter, und fordern Sie die Kursteil- nehmer auf, sich vorzu- stellen und ihre Erwartun- gen an den Kurs zu definieren.

Einstieg

Guten Morgen. Willkommen zum Kurs Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000- Datenbank.

Ich heiße

Name Firmenzugehörigkeit Titel/Funktion Beruflicher Verantwortungsbereich Programmieren, Netzwerk, Datenbankverwaltung Erfahrungen mit SQL Server Erwartungen an den Kurs

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

Stellen Sie sich vor.

Geben Sie eine kurze Über- sicht über Ihren beruflichen Werdegang, um Ihre Kom- petenz als Kursleiter für SQL Server zu unter- streichen.

Bitten Sie die Kursteilneh- mer, sich anhand der aufgeführten Stichpunkte vorzustellen.

Methodischer Hinweis

Notieren Sie während der Vorstellung der Kursteil- nehmer deren Erwartungen an den Kurs auf einer Tafel oder einem Flipchart.

2

Einführung

Kursunterlagen

Thema

Zeigen und beschreiben Sie die Kursunterlagen.

Einstieg

Wir haben alle für den Kurs erforderlichen Unterlagen für Sie zusammengestellt. Auf Ihren Tischen finden Sie die folgenden Unterlagen

Namensschild Arbeitsbuch für Kursteilnehmer Kursteilnehmer-CD Feedbackbogen

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

Beschreiben Sie den Inhalt des Arbeitsbuches und der Kursteilnehmer-CD.

Bitten Sie die Kursteilneh- mer, ihre Namen auf beide Seiten des Namensschildes zu schreiben.

Weisen Sie die Kursteilneh- mer darauf hin, dass Sie am Ende des Kurses einen Feedbackbogen ausfüllen müssen.

Teilen Sie den Kursteilneh- mern die Adresse mit, an die sie Kommentare senden können.

Methodischer Hinweis

Führen Sie vor, wie die auf der Kursteilnehmer-CD bereitgestellte Webseite geöffnet wird. Doppelklicken Sie auf der Kursleiter-CD im Ordner StudentCD auf Default.htm.

Das Kit enthält die folgenden Unterlagen:

Namensschild. Schreiben Sie Ihren Namen auf beide Seiten des Namens- schildes.

Arbeitsbuch für Kursteilnehmer. Das Arbeitsbuch für Kursteilnehmer enthält die in diesem Kurs behandelten Themen sowie die Übungen der praktischen Übungseinheiten.

Kursteilnehmer-CD. Die Kursteilnehmer-CD enthält die Webseite mit Hyperlinks zu den diesen Kurs betreffenden Ressourcen, einschließlich weiterführender Literatur, der Antworten zur Lernzielkontrolle und zu den Übungseinheiten, der Dateien mit den Übungseinheiten, der Multimedia- präsentationen und der Websites mit für den Kurs relevanten Inhalten.

Anmerkung

Um die Webseite zu öffnen, legen Sie die Kursteilnehmer-CD

in das CD-ROM-Laufwerk ein, und doppelklicken Sie dann im Stammver-

zeichnis der CD auf Default.htm.

Feedbackbogen. Füllen Sie nach Beendigung des Kurses den Feedback- bogen aus, um Feedback zum Kursleiter, zum Kurs und zum Software- produkt abzugeben. Mit Hilfe Ihrer Kommentare können zukünftige Kurse weiter verbessert werden.

Wenn Sie weitere Kommentare zu den Kursunterlagen abgeben möchten, können Sie eine entsprechende E-Mail an die folgende Adresse senden:

tclocsug@microsoft.com. Die Betreffzeile muss die Angabe Kurs 2328A (2073A) enthalten.

Wenn Sie weitere Kommentare zum MCP-Programm abgeben oder sich über dieses Programm informieren möchten, können Sie eine E-Mail an die folgende Adresse senden: mcp@msprograms.com

Einführung

3

Voraussetzungen

Thema

Benennen und beschreiben Sie die Voraussetzungen für diesen Kurs.

Einstieg

Für diesen Kurs müssen Sie über die folgenden Kenntnisse verfügen.

Erfahrung im Verwenden des Microsoft Windows 2000- Betriebssystems

Kenntnisse der grundlegenden Konzepte relationaler Datenbanken

Kenntnisse der grundlegenden Transact-SQL-Syntax (SELECT-, UPDATE- und INSERT-Anweisungen)

Kenntnis der Rolle des Datenbankadministrators

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

Für diesen Kurs müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:

Erfahrung im Verwenden des Microsoft Windows® 2000-Betrriebssystems für folgende Aufgaben:

Herstellen von Verbindungen zwischen Clients unter Windows 2000 mit Netzwerken und dem Internet.

Konfigurieren der Windows 2000-Umgebung.

Erstellen und Verwalten von Benutzerkonten.

Verwalten des Zugriffs auf Ressourcen mit Hilfe von Gruppen.

Konfigurieren und Verwalten von Datenträgern und Partitionen, einschließlich Datenträgerstriping und -spiegelung.

Verwalten von Daten mit Hilfe des NTFS-Dateisystems.

Implementieren von Windows 2000-Sicherheit.

Optimieren der Leistung in Windows 2000.

Kursteilnehmer, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, können die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten in den folgenden Kursen erwerben:

Kurs 2046, Microsoft Windows 2000 - Grundlagen zum Netzwerk und Betriebssystem

Kurs 2054, Implementieren von Microsoft Windows 2000 Professional und Server

4

Einführung

Kenntnisse der grundlegenden Konzepte relationaler Datenbanken, ein- schließlich folgender Kenntnisse:

Logischer und physischer Datenbankentwurf.

Konzepte der Datenintegrität.

Beziehungen zwischen Tabellen und Spalten (Primärschlüssel und Fremdschlüssel, 1:1, 1:n, n:n).

Speichern von Daten in Tabellen (Zeilen und Spalten).

Kursteilnehmer, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, können die erfor- derlichen Kenntnisse und Fähigkeiten im folgenden Kurs erwerben:

Kurs 1609, Designing Data Services and Data Models

Kenntnisse der grundlegenden Transact-SQL-Syntax (SELECT-, UPDATE- und INSERT-Anweisungen).

Kursteilnehmer, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, können die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten im folgenden Kurs erwerben:

Kurs 2316A, Abfragen von Microsoft SQL Server 2000 mit Hilfe von Transact-SQL

Kenntnis der Rolle des Datenbankadministrators.

Einführung

5

Kursbeschreibung

Thema

Geben Sie eine Übersicht über die einzelnen Unter- richtseinheiten und Lern- ziele.

Einstieg

In diesem Kurs werden folgende Themen behan- delt

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

Unterrichtseinheit 2: Übersicht über die SQL Server- Programmierung

Unterrichtseinheit 3: Erstellen und Verwalten von Datenbanken

Unterrichtseinheit 4: Erstellen von Datentypen und Tabellen

Unterrichtseinheit 5: Implementieren der Datenintegrität

Unterrichtseinheit 6: Planen von Indizes

Unterrichtseinheit 7: Erstellen und Verwalten von Indizes

Unterrichtseinheit 8: Implementieren von Sichten

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

Geben Sie eine kurze Be- schreibung jeder Unter- richtseinheit.

Gehen Sie bei der Beschrei- bung der einzelnen Unter- richtseinheiten auf alle Be- reiche ein, die den zuvor geäußerten Erwartungen der Kursteilnehmer entsprechen.

Unterrichtseinheit 1, „Übersicht über SQL Server“, gibt eine allgemeine Über- sicht über die Plattformen, die Architektur, die Komponenten und die Sicherheit von Microsoft SQL Server 2000. Außerdem werden wichtige Begriffe und Konzepte zu SQL Server behandelt und definiert. In dieser Unterrichtseinheit wird erläutert, wie gut SQL Server in Windows 2000 und in andere Server- anwendungen von Microsoft integriert werden kann. Die Unterrichtseinheit endet mit einer Übersicht über die SQL Server-Verwaltung und die SQL Server-Datenbankimplementierung sowie über Entwurfsoptionen für Anwendungen.

Unterrichtseinheit 2, „Übersicht über die SQL Server-Programmierung“, gibt den Kursteilnehmern eine Übersicht über die Anwendungsarchitektur auf Orga- nisationsebene und Transact-SQL als Programmiersprache. Transact-SQL ist eine Datendefinitions-, Datenbearbeitungs- und Datensteuerungssprache. Bei den Kursteilnehmern werden Kenntnisse in Bezug auf ANSI-SQL und grund- legende Programmierkonzepte wie Funktionen, Operatoren, Variablen und Ablaufsteuerungsanweisungen vorausgesetzt. Den Kursteilnehmern werden darüber hinaus die verschiedenen Methoden zum Ausführen von Transact-SQL vermittelt.

Unterrichtseinheit 3, „Erstellen und Verwalten von Datenbanken“, beschreibt, wie eine Datenbank erstellt wird, wie Datenbankoptionen festgelegt und Datei- gruppen erstellt werden und wie eine Datenbank und das Transaktionsprotokoll verwaltet werden. Außerdem wird behandelt, wie Speicherplatz reserviert wird und wie das Transaktionsprotokoll Datenänderungen aufzeichnet.

Unterrichtseinheit 4, „Erstellen von Datentypen und Tabellen“, erläutert, wie Datentypen und Tabellen erstellt und Transact-SQL-Skripts generiert werden, die Anweisungen enthalten, mit denen eine Datenbank und deren Objekte erstellt werden.

6

Einführung

Unterrichtseinheit 5, „Implementieren der Datenintegrität“, stellt zentral ver- waltete Datenintegrität als einen Vorteil relationaler Datenbanken dar. Diese Unterrichtseinheit beginnt mit einer Einführung in die Konzepte der Daten- integrität, einschließlich der Methoden, die zum Erzwingen der Datenintegrität verfügbar sind. Dann wird ein Abschnitt zu Einschränkungen behandelt. Ein- schränkungen stellen die zentrale Methode zum Sicherstellen der Dateninteg- rität dar. Die Erstellung, die Implementierung und das Deaktivieren von Ein- schränkungen wird erläutert. Die Unterrichtseinheit behandelt weiterhin Stan- dardwerte und Regeln, die eine alternative Methode zum Erzwingen der Daten- integrität bereitstellen. Die Unterrichtseinheit endet mit einem Vergleich der unterschiedlichen Methoden zum Erzwingen der Datenintegrität.

Unterrichtseinheit 6, „Planen von Indizes“, gibt den Kursteilnehmern eine Übersicht über das Planen von Indizes. Es wird erläutert, wie Indizes die Daten- bankleistung verbessern können. Außerdem wird beschrieben, wie gruppierte und nicht gruppierte Indizes in SQL Server gespeichert werden und wie SQL Server mit Hilfe von Indizes Zeilen abruft. Weiterhin wird gezeigt, wie SQL Server Indizes verwaltet. Abschließend werden die Richtlinien beschrie- ben, mit deren Hilfe entschieden werden kann, welche Spalten indiziert werden sollen.

Unterrichtseinheit 7, „Erstellen und Verwalten von Indizes“, gibt den Kursteil- nehmern eine Übersicht über das Erstellen und Verwalten von Indizes mit den CREATE INDEX-Optionen. Es wird erläutert, wie Indizes mit Wartungsver- fahren physisch geändert werden. In der Unterrichtseinheit werden Wartungs- tools behandelt und die Verwendung von Statistiken wird beschrieben. Darüber hinaus werden Möglichkeiten aufgezeigt, um zu prüfen, ob Indizes verwendet werden, und es wird erklärt, wie festgestellt werden kann, ob die Indizes eine optimale Leistung aufweisen. Die Unterrichtseinheit schließt mit einer Erklärung, wann der Indexoptimierungs-Assistent eingesetzt werden sollte.

Unterrichtseinheit 8, „Implementieren von Sichten“, zeigt, wie Sichten das Speichern einer vordefinierten Abfrage als Objekt in der Datenbank ermög- lichen, um es zu einem späteren Zeitpunkt zu verwenden. Sie bieten eine ein- fache Möglichkeit, vertrauliche Daten zu schützen oder die Komplexität einer Datenbankstruktur zu verbergen und Informationen bereitzustellen, ohne dass die Benutzer Transact-SQL-Anweisungen schreiben und ausführen müssen. In der Unterrichtseinheit werden außerdem Sichten und deren Vorteile definiert. Im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit wird beschrieben, wie Sichten er- stellt werden, und es werden Beispiele für Projektionen und Verknüpfungen bereitgestellt. Die Beispiele zeigen, wie berechnete Spalten und integrierte Funktionen in die Sichtdefinitionen eingeschlossen werden. Anschließend behandelt die Unterrichtseinheit Einschränkungen beim Ändern von Daten durch Sichten. Im letzten Abschnitt wird erläutert, wie Sichten die Leistung verbessern können.

Einführung

7

Kursbeschreibung (Fortsetzung)

Unterrichtseinheit 9: Implementieren gespeicherter Prozeduren

Unterrichtseinheit 10: Implementieren von benutzer- definierten Funktionen

Unterrichtseinheit 11: Implementieren von Triggern

Unterrichtseinheit 12: Programmieren für mehrere Server

Unterrichtseinheit 13: Optimieren der Abfrageleistung

Unterrichtseinheit 14: Analysieren von Abfragen

Unterrichtseinheit 15: Verwalten von Transaktionen und Sperren

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

Unterrichtseinheit 9, „Implementieren gespeicherter Prozeduren“, beschreibt die Verwendung gespeicherter Prozeduren, um den Entwurf und die Leistung von Anwendungen zu verbessern, indem Geschäftsregeln gekapselt werden. Es werden Verfahren zum Verarbeiten häufig verwendeter Abfragen und Daten- änderungen erläutert. In der Unterrichtseinheit werden viele Beispiele und Vor- führungen zu gespeicherten Prozeduren bereitgestellt.

Unterrichtseinheit 10, „Implementieren von benutzerdefinierten Funktionen“, erläutert die Implementierung benutzerdefinierter Funktionen. Es werden die drei Arten von benutzerdefinierten Funktionen und die allgemeine Syntax zum Erstellen und Ändern der Funktionen erläutert. Außerdem wird zu jeder Art ein Beispiel gegeben.

Unterrichtseinheit 11, „Implementieren von Triggern“, zeigt, dass Trigger hilf- reiche Tools für Datenbankimplementierer sind, die vordefinierte Aktionen aus- führen möchten, sobald aus einer bestimmten Tabelle Daten eingefügt, aktuali- siert oder gelöscht werden. Sie eignen sich besonders für das Kaskadieren von Änderungen über andere Tabellen in der Datenbank, während die komplexe referenzielle Integrität erhalten bleibt.

Unterrichtseinheit 12, „Programmieren für mehrere Server“, gibt den Kursteil- nehmern Informationen, wie Sicherheit für eine Multiserverumgebung ent- worfen wird. Es wird außerdem beschrieben, wie verteilte Abfragen, verteilte Transaktionen und partitionierte Sichten erstellt werden.

Unterrichtseinheit 13, „Optimieren der Abfrageleistung“, vermittelt den Kurs- teilnehmern, wie der Abfrageoptimierer arbeitet, wie Abfrageplaninformationen abgerufen werden und wie Indizierungsstrategien implementiert werden.

8

Einführung

Unterrichtseinheit 14, „Analysieren von Abfragen“, beschreibt, wie der Ab- frageoptimierer Abfragen auswertet und verarbeitet, die den AND-Operator und den OR-Operator sowie Verknüpfungsoperationen enthalten.

Unterrichtseinheit 15, „Verwalten von Transaktionen und Sperren“, stellt dar, wie Transaktionen und Sperren die Integrität von Transaktionen bei gleichzei- tiger Verwendung sicherstellen. Anschließend folgt eine Diskussion darüber, wie Transaktionen ausgeführt werden und wie ein Rollback für die Transaktion ausgeführt wird. Eine kurze Animation soll verdeutlichen, wie die Trans- aktionsverarbeitung abläuft. Als Nächstes wird beschrieben, wie SQL Server 2000-Sperren die Datenkonsistenz und Parallelität aufrechterhalten. Es werden dann Ressourcen, die gesperrt werden können, verschiedene Typen von Sperren und die Kompatibilität von Sperren vorgestellt. Dann folgt eine Diskussion zu dynamischen Sperren von SQL Server basierend auf dem Schema und der Abfrage. Im letzten Abschnitt werden einige Sperroptionen erläutert, Deadlocks beschrieben, und es wird erklärt, wie Informationen zu aktiven Sperren angezeigt werden.

Einführung

9

Installation

Thema

Geben Sie die notwen- digen Informationen zur Schulungsraumumgebung.

Einstieg

Die Schulungsraumumge- bung wurde mit Software und einem Pfad zu Kurs- dateien eingerichtet, die Sie im Verlauf des Kurses ver- wenden werden. Sie sollten außerdem die Schulungs- raumkonfiguration beachten, in der Sie die Übungs- einheiten durchführen werden.

Software Kursdateien Einrichten des Schulungsraumes

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

Die Schulungsraumumgebung wurde mit Software und einem Pfad zu Kurs- dateien eingerichtet, die Sie im Verlauf des Kurses verwenden werden. Sie sollten außerdem die Schulungsraumkonfiguration beachten, in der Sie die Übungseinheiten durchführen werden.

Software

Die folgenden Software wird im Schulungsraum verwendet:

Microsoft Windows 2000 Advanced Server

Microsoft SQL Server 2000 Enterprise Edition

Kursdateien

Zu den Übungseinheiten des Kurses gehören Dateien. Diese Dateien befinden sich in C:\Moc\2328A\Labfiles auf den Kursteilnehmercomputern.

10

Einführung

Einrichten des Schulungsraumes

Der Schulungsraum ist im einfachen Domänen/Arbeitsgruppenmodell konfiguriert, wie in der nachfolgenden Grafik dargestellt.

konfiguriert, wie in der nachfolgenden Grafik dargestellt. Auf jedem Kursteilnehmercomputer ist Windows 2000 Advanced

Auf jedem Kursteilnehmercomputer ist Windows 2000 Advanced Server als eigenständiger Server einer Arbeitsgruppe installiert.

Der Aufbau des Schulungsraumes soll die Organisation des weltweit agieren- den Handelsunternehmens Northwind Traders widerspiegeln. Das Unternehmen hat den fiktiven Domänennamen nwtraders.msft. Der primäre DNS-Server für nwtraders.msft ist der Kursleitercomputer, dessen IP-Adresse (Internet- protokoll) 192.168.x.200 lautet (wobei x die zugewiesene Schulungsraum- nummer ist). Der Name des Kursleitercomputers ist London.

Einführung

11

Die folgende Tabelle stellt den Benutzernamen, den Computernamen und die IP-Adresse für jeden Kursteilnehmercomputer in der fiktiven Domäne nwtraders.msft bereit. Suchen Sie den Ihrem Computer zugewiesenen Benutzernamen und notieren Sie ihn.

Benutzername

Computername

IP-Adresse

SQLAdmin1

Vancouver

192.168.x.1

SQLAdmin2

Denver

192.168.x.2

SQLAdmin3

Perth

192.168.x.3

SQLAdmin4

Brisbane

192.168.x.4

SQLAdmin5

Lisbon

192.168.x.5

SQLAdmin6

Bonn

192.168.x.6

SQLAdmin7

Lima

192.168.x.7

SQLAdmin8

Santiago

192.168.x.8

SQLAdmin9

Bangalore

192.168.x.9

SQLAdmin10

Singapore

192.168.x.10

SQLAdmin11

Casablanca

192.168.x.11

SQLAdmin12

Tunis

192.168.x.12

SQLAdmin13

Acapulco

192.168.x.13

SQLAdmin14

Miami

192.168.x.14

SQLAdmin15

Auckland

192.168.x.15

SQLAdmin16

Suva

192.168.x.16

SQLAdmin17

Stockholm

192.168.x.17

SQLAdmin18

Moscow

192.168.x.18

SQLAdmin19

Caracas

192.168.x.19

SQLAdmin20

Montevideo

192.168.x.20

SQLAdmin21

Manila

192.168.x.21

SQLAdmin22

Tokyo

192.168.x.22

SQLAdmin23

Khartoum

192.168.x.23

SQLAdmin24

Nairobi

192.168.x.24

12

Einführung

Microsoft Official Curriculum

Thema

Beschreiben Sie das MOC- Programm, und stellen Sie Informationen zu den Curriculum-Pfaden bereit.

Einstieg

Sprechen wir kurz über das Microsoft Official Curriculum-Programm.

Betriebssysteme der Microsoft Windows- Familie Microsoft Office Microsoft BackOffice Small Business Server Microsoft

Betriebssysteme der Microsoft Windows- Familie

Microsoft Office

Microsoft BackOffice Small Business Server

Microsoft SQL Server

Microsoft Exchange

Microsoft BackOffice Server-Infrastruktur und -Lösungen

Microsoft FrontPage

Microsoft Systems Management Server

Knowledge Management- Lösungen

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

Bei MOC handelt es sich um praxisorientierte, in einem Schulungsraum durch- geführte, webbasierte Schulungen. Microsoft entwickelt auf die Vermittlung von Fähigkeiten ausgerichtete Schulungen für Computerexperten, die mit Hilfe von Microsoft-Produkten, -Lösungen und -Technologien Lösungen entwickeln, unterstützen und implementieren. MOC-Kurse stehen für die folgenden Pro- dukte und Lösungen zur Verfügung:

Betriebssysteme der Microsoft Windows-Familie

Microsoft Office

Microsoft BackOffice® Small Business Server

Microsoft SQL Server

Microsoft Exchange

Microsoft BackOffice Server-Infrastruktur und -Lösungen

Microsoft FrontPage®

Microsoft Systems Management Server

Knowledge Management-Lösungen

MOC stellt einen Curriculum-Pfad für jedes Produkt und jede Lösung zur Ver- fügung. Weitere Informationen zu den Curriculum-Pfaden finden Sie auf der MOC-Webseite unter der folgenden Adresse:

http://www.microsoft.com/train_cert/moc/

Auf der MOC-Webseite werden Informationen zu den MOC-Kursen bereitge- stellt. Darüber hinaus finden Sie auf dieser Seite empfohlene Curriculum-Pfade für Benutzer, die in die IT-Industrie (Information Technology) einsteigen, die die Schulung zu Microsoft-Produkten und -Lösungen fortsetzen möchten oder die zurzeit Produkte unterstützen, die nicht von Microsoft stammen.

Einführung

13

Microsoft Certified Professional-Programm

Thema

Informieren Sie die Kursteilnehmer über das Microsoft Certified Professional-Programm.

Einstieg

Das Microsoft Certified Professional-Programm verfügt über die folgenden Zertifizierungen.

Microsoft Certified Systems Engineer (MCSE)

Microsoft Certified Database Administrator (MCDBA)

Microsoft Certified Solution Developer (MCSD)

Microsoft Certified Professional + Site Building (MCP + Site Building)

Microsoft Certified Professional (MCP)

Microsoft Certified Trainer (MCT)

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

Das Microsoft Certified Professional-Programm (MCP) ist die beste Möglichkeit, um Ihre Kompetenz als Experte von Microsoft-Produkten und -Technologien zu belegen. In der folgenden Tabelle werden die Zertifizierungen ausführlich erläutert.

Zertifizierung

Beschreibung

Microsoft Certified

MCSEs verfügen über die Qualifikation, Informationssysteme in einer Vielzahl von Computerumgebungen unter Windows 2000 und BackOffice effizient zu planen, zu implementieren, zu verwalten und zu unterstützen.

Systems Engineer

(MCSE)

Microsoft Certified Database Administrator (MCDBA)

MCDBAs verfügen über die Qualifikation zum Erstellen physischer Datenbank- entwürfe, Entwickeln logischer Datenmodelle, Erstellen physischer Datenbanken, Erstellen von Datendiensten mit Hilfe von Transact-SQL, Verwalten und Pflegen von Datenbanken, Konfigurieren und Verwalten der Sicherheit, Überwachen und Optimieren von Datenbanken sowie zum Installieren und Konfigurieren von SQL Server.

Microsoft Certified

MCSDs verfügen über die Qualifikation, mit Hilfe von Microsoft-Produkten, wie z. B. SQL Server, Microsoft Visual Studio® und Komponentendienste, webbasierte, verteilte und für den Handel einsetzbare Anwendungen zu erstellen.

Solution Developer

(MCSD)

Microsoft Certified Professional + Site Building (MCP + Site Building)

MCPs mit einer Spezialisierung im Bereich Sitebuilding sind qualifiziert, Websites mit Microsoft-Technologien und -Produkten zu planen, zu erstellen, zu warten und zu verwalten.

Microsoft Certified

MCPs verfügen über detaillierte Kenntnisse zu mindestens einem Produkt. Diese Kenntnisse müssen in einer beliebigen Prüfung (ausgenommen Netzwerkgrund- lagen) nachgewiesen werden.

MCTs verfügen über spezielle didaktische und technische Fähigkeiten, die sie dazu qualifizieren, das Microsoft Official Curriculum (MOC) in Microsoft Certified Technical Education Centers (Microsoft CTECs) zu unterrichten.

Professional (MCP)

Microsoft Certified

Trainer (MCT)

14

Einführung

Zertifizierungsanforderungen

Die Zertifizierungsanforderungen unterscheiden sich je nach Zertifizierungsart und orientieren sich an den Produkten und Tätigkeiten, für die die jeweilige Zertifizierung gilt. Um den Status eines Microsoft Certified Professionals zu erlangen, müssen Sie strenge Zertifizierungsprüfungen absolvieren, die eine gültige und zuverlässige Messung der technischen Fertigkeiten und Sachkennt- nisse zulassen.

Weitere Informationen

„Microsoft Training und Zertifizierung“ der auf der CD bereitgestellten Webseite oder in der Website zu Microsoft Training und Zertifizierung unter der folgenden Adresse: http://www.microsoft.com/germany/training/

Falls Sie besondere Fragen zur Zertifizierung haben, können Sie auch eine E-Mail an die folgende Adresse senden: mcp@msprograms.com

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt

Vorbereiten auf eine MCP-Prüfung

Mit MOC können Sie sich auf MCP-Prüfungen vorbereiten. Es besteht jedoch keine 1:1-Entsprechung zwischen den Inhalten der MOC-Kurse und den Inhal- ten der MCP-Prüfungen. Microsoft sieht das MOC nicht als einziges Vorberei- tungstool für das Bestehen einer MCP-Prüfung an. Praktische Produktkennt- nisse und -erfahrungen sind für das Bestehen einer MCP-Prüfung ebenfalls erforderlich.

Als Unterstützung bei den Vorbereitungen auf die MCP-Prüfungen können Sie die Leitfäden zur Vorbereitung verwenden, die für jede Prüfung zur Verfügung stehen. Alle Leitfäden zur Prüfungsvorbereitung enthalten prüfungsspezifische Informationen, wie beispielsweise eine Liste der Themen, zu denen Sie geprüft werden. Diese Leitfäden sind in der Microsoft Certified Professional-Website unter der folgenden Adresse verfügbar:

http://www.microsoft.com/train_cert/moc/

Einführung

15

Einrichtungen

Thema

Informieren Sie die Kursteil- nehmer über die örtlichen Einrichtungen und die zu beachtenden Regeln auf dem Schulungsgelände.

Einstieg

Bevor wir mit der Schulung beginnen, möchte ich Sie über die Einrichtungen im Schulungsgebäude infor- mieren.

 

Kurszeiten

  Kurszeiten  
 

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten
 

Telefone

Öffnungszeiten   Telefone

Parkplätze

Parkplätze Nachrichten

Nachrichten

Parkplätze Nachrichten

Toiletten

Toiletten Raucherzonen
Toiletten Raucherzonen

Raucherzonen

Toiletten Raucherzonen

Kantine

Kantine Recycling

Recycling

Kantine Recycling

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

Informieren Sie die Kursteil- nehmer über die Kurszeiten, Mahlzeiten, Öffnungszeiten des Gebäudes für die Bear- beitung der Übungseinhei- ten, Parkmöglichkeiten, Toiletten, Raucherzonen, Telefone und Möglichkeiten zur Übermittlung von Nach- richten.

Informieren Sie die Kursteil- nehmer gegebenenfalls auch über das Recycling- programm.

2

Einführung

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Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server Inhalt Übersicht 1 Informationen zu SQL Server 2 SQL
Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server Inhalt Übersicht 1 Informationen zu SQL Server 2 SQL
Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server Inhalt Übersicht 1 Informationen zu SQL Server 2 SQL

Unterrichtseinheit 1:

Übersicht über SQL Server

Inhalt

Übersicht

1

Informationen zu SQL Server

2

SQL Server-Integration

12

SQL Server-Datenbanken

18

SQL Server-Sicherheit

28

Arbeiten mit SQL Server

35

Übungseinheit A: Übersicht über SQL Server

44

Lernzielkontrolle

50

28 Arbeiten mit SQL Server 35 Übungseinheit A: Übersicht über SQL Server 44 Lernzielkontrolle 50
28 Arbeiten mit SQL Server 35 Übungseinheit A: Übersicht über SQL Server 44 Lernzielkontrolle 50

Die in diesen Unterlagen enthaltenen Angaben und Daten können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die in diesen Unterlagen genannten Firmen, Produkte, Menschen, Charaktere und/oder Daten sind frei erfunden und sollen keine wirklichen Individuen, Gesellschaften, Produkte oder Veranstaltungen darstellen, soweit nichts anderes angegeben ist. Die Benutzer/innen sind verpflichtet, sich an alle anwendbaren Urheberrechtsgesetze zu halten. Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis der Microsoft Corporation darf kein Teil dieser Unterlagen für irgendwelche Zwecke vervielfältigt oder übertragen werden, unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht. Wenn auf dieses Dokument nur auf elektronischem Wege zugegriffen werden kann, sind Sie hiermit berechtigt, eine (1) Kopie zum persönlichen Gebrauch auszudrucken.

Microsoft Corporation kann Inhaber von Patenten oder Patentanträgen, Marken, Urheberrechten oder anderen gewerblichen Schutzrechten sein, die den Inhalt dieses Dokuments betreffen. Die Bereitstellung dieses Dokuments gewährt keinerlei Lizenzrechte an diesen Patenten, Marken, Urheberrechten oder anderen gewerblichen Schutzrechten, es sei denn, dies wurde ausdrücklich durch einen schriftlichen Lizenzvertrag mit der Microsoft Corporation vereinbart.

2000 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Microsoft, ActiveX, BackOffice, MS-DOS, PowerPoint, Visual Basic, Visual C++, Visual Studio, Windows und Windows NT sind entweder eingetragene Marken oder Marken der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.

Andere in diesem Dokument aufgeführte Produkt- und Firmennamen sind möglicherweise Marken der jeweiligen Eigentümer.

Project Lead: Rich Rose Instructional Designers: Rich Rose, Cheryl Hoople, Marilyn McGill Instructional Software Design Engineers: Karl Dehmer, Carl Raebler, Rick Byham Technical Lead: Karl Dehmer Subject Matter Experts: Karl Dehmer, Carl Raebler, Rick Byham Graphic Artist: Kirsten Larson (Independent Contractor) Editing Manager: Lynette Skinner Editor: Wendy Cleary Copy Editor: Edward McKillop (S&T Consulting) Production Manager: Miracle Davis Production Coordinator: Jenny Boe Production Support: Lori Walker (S&T Consulting) Test Manager: Sid Benavente Courseware Testing: TestingTesting123 Classroom Automation: Lorrin Smith-Bates Creative Director, Media/Sim Services: David Mahlmann Web Development Lead: Lisa Pease CD Build Specialist: Julie Challenger Online Support: David Myka (S&T Consulting) Localization Manager: Rick Terek Operations Coordinator: John Williams Manufacturing Support: Laura King; Kathy Hershey Lead Product Manager, Release Management: Bo Galford Lead Product Manager, Data Base: Margo Crandall Group Manager, Courseware Infrastructure: David Bramble Group Product Manager, Content Development: Dean Murray General Manager: Robert Stewart

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

iii

Hinweise für den Kursleiter

Präsentation:

60 Minuten

Übungseinheit:

30 Minuten

Diese Unterrichtseinheit gibt eine allgemeine Übersicht über die Plattformen, die Architektur, die Komponenten und die Sicherheit von Microsoft® SQL Server2000. Außerdem werden wichtige Begriffe und Konzepte zu SQL Server behandelt und definiert. In dieser Unterrichtseinheit wird erläutert, wie gut SQL Server in Microsoft Windows® 2000 und in andere Serveranwen- dungen von Microsoft integriert werden kann. Die Unterrichtseinheit endet mit einer Übersicht über Verwaltungs- und Implementierungsaktivitäten für die SQL Server-Datenbank sowie mit Entwurfsoptionen für SQL Server-Anwen- dungen.

Am Ende dieser Unterrichtseinheit werden die Kursteilnehmer in der Lage sein, die folgenden Aufgaben auszuführen:

Beschreiben von SQL Server 2000 und den unterstützten Betriebssystem- plattformen.

Beschreiben der SQL Server-Integration in Windows 2000 und in andere Serveranwendungen.

Beschreiben von SQL Server-Datenbanken.

Beschreiben der SQL Server-Sicherheit.

Beschreiben der Verwaltungs- und Implementierungsaktivitäten für die SQL Server-Datenbank sowie der Entwurfsoptionen für SQL Server- Anwendungen.

Unterlagen und Vorbereitung

In diesem Abschnitt werden die erforderlichen Unterlagen und vorbereitenden Aufgaben erläutert, die nötig sind, um diese Unterrichtseinheit zu unterrichten.

Erforderliche Unterlagen

Um diese Unterrichtseinheit zu unterrichten, benötigen Sie folgende Unterlagen:

Die Microsoft PowerPoint®-Datei 2328A_01.ppt

Die Beispieldatei C:\Moc\2328A\Demo\D01_Ex.sql, die alle Beispiel- skripts der Unterrichtseinheit enthält, soweit in der Unterrichtseinheit nichts anderes angegeben ist.

Vorbereitende Aufgaben

Zur Vorbereitung dieser Unterrichtseinheit gehen Sie folgendermaßen vor:

Lesen Sie alle Unterlagen für diese Unterrichtseinheit.

Arbeiten Sie die Übungseinheit durch.

iv

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

Sonstige Aktivitäten

1: Übersicht über SQL Server Sonstige Aktivitäten In diesem Abschnitt werden Verfahren bereitgestellt, mit

In diesem Abschnitt werden Verfahren bereitgestellt, mit denen interaktive Aktivitäten zum Anzeigen und Überprüfen von Informationen implementiert werden, wie Spiele oder Übungen mit Rollenspielen.

Anzeigen der PowerPoint-Animationen

Alle Animationen sind durch ein Hyperlinksymbol in der unteren linken Ecke der Folie gekennzeichnet.

So zeigen Sie die Folie „Client/Server-Kommunikationsprozess“ an

Auf dieser Folie wird gezeigt, wie SQL Server eine Abfrage verarbeitet.

1. Zeigen Sie die Folie mit dem Thema an, auf der die Clientanwendung eine Abfrage sendet. Der Client ruft die Datenbank-API (Application Programming Interface, Schnittstelle für Anwendungsprogrammierung) auf und übergibt die Abfrage. Die Datenbank-API verwendet einen Provider, Treiber oder eine DLL (Dynamic Link Library), um die Abfrage in ein oder mehrere TDS-Pakete (Tabular Data Stream) einzuschließen und an die Client-Netzwerkbibliothek zu übergeben.

2. Fahren Sie mit der ersten Animation fort, bei der die Client-Netzwerk- bibliothek die TDS-Pakete in Netzwerkprotokoll-Pakete verpackt. Die Client-Netzwerkbibliothek ruft eine prozessübergreifende Kommunikations- API (Interprocess Communication, IPC) von Windows auf, um die Netz- werkprotokoll-Pakete mit Hilfe des Netzwerkprotokoll-Stacks des Betriebs- systems an eine Server-Netzwerkbibliothek zu senden. Die entsprechende Server-Netzwerkbibliothek extrahiert die TDS-Pakete aus den Netzwerk- protokoll-Paketen und übergibt die TDS-Pakete an Open Data Services.

3. Fahren Sie mit der nächsten Animation fort, bei der Open Data Services die Abfrage aus den TDS-Paketen extrahiert und die Abfragen an das relationa- le Modul übergibt. Das relationale Modul kompiliert dann die Abfrage in einen optimierten Ausführungsplan. Der Ausführungsplan wird ausgeführt. Das relationale Modul kommuniziert mit dem Speichermodul mit Hilfe der OLE DB-Schnittstelle.

4. Fahren Sie mit der nächsten Animation fort, bei der das Speichermodul Daten aus einer Datenbank an Datenpuffer überträgt und dann Rowsets mit Daten an das relationale Modul übergibt. Das relationale Modul kombiniert die Rowsets zum endgültigen Resultset und übergibt das Resultset an Open Data Services.

5. Fahren Sie mit der letzten Animation fort, bei der Open Data Services die Resultsets verpackt und sie mit Hilfe einer Server-Netzwerkbibliothek, des Netzwerkprotokoll-Stacks, der Client-Netzwerkbibliothek und der Daten- bank-API an die Clientanwendung zurückgibt.

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

v

So zeigen Sie die Folie „Datenbankobjekte“ an

Diese Folie veranschaulicht die SQL Server-Datenbankobjekte und stellt detaillierte Definitionen zu allen Objekten bereit. Beachten Sie, dass diese Informationen auf einer fiktiven Datenbank basieren.

1. Zeigen Sie die Folie an, zuerst wird eine Abbildung der Employee-Tabelle angezeigt.

2. Zeigen Sie das nächste Bild an, in dem die vom System angegebenen und benutzerdefinierten Datentypen angezeigt werden, die den Spalten zuge- wiesen sind.

3. Zeigen Sie das nächste Bild mit den drei Einschränkungstypen an. Definieren Sie kurz PRIMARY KEY-, FOREIGN KEY- und CHECK- Einschränkungen. Stellen Sie außerdem die DEFAULT-Einschränkung vor (obwohl sie nicht angezeigt wird), und nennen Sie Regeln und Standard- werte.

4. Zeigen Sie das nächste Bild an, auf dem der gruppierte Index für die LastName-Spalte angezeigt wird. Definieren Sie kurz den Unterschied zwischen gruppierten und nicht gruppierten Indizes. Andere Indizes, die Sie wahrscheinlich für diese Tabelle erstellen werden, schließen einen nicht gruppierten Index für die CtryCode-Spalte mit der FOREIGN KEY- Einschränkung und einen eindeutigen, nicht gruppierten Index für die EmpNum-Spalte ein (als PRIMARY KEY definiert wurde).

5. Zeigen Sie das nächste Bild an, auf dem die Definition der EmployeePhoneView-Sicht angezeigt wird.

6. Zeigen Sie das nächste Bild an, auf dem ein Quadrat über der Extension- Spalte angezeigt wird. Dieses Quadrat zeigt an, dass eine gespeicherte Prozedur zum Aktualisieren der Durchwahl eines Angestellten geschrieben werden kann.

7. Zeigen Sie das letzte Bild an. Auf diesem Bild zeigt ein Quadrat über der LastMod-Spalte an, dass ein Überwachungstrigger definiert wurde. Der Trigger aktualisiert den Wert automatisch mit dem Namen des Benutzers, der die Tabellenzeile zuletzt geändert hat.

vi

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

Strategie für die Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit ist in zwei Kursen enthalten: Kurs 2322A, Verwalten einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank, und Kurs 2328A, Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000-Datenbank. Bestimmen Sie den Kenntnis- stand der Kursteilnehmer, und verwenden Sie dann diese Informationen, um die Präsentation dieser Unterrichtseinheit entsprechend anzupassen.

Verwenden Sie die folgende Strategie, um diese Unterrichtseinheit zu präsentieren:

Informationen zu SQL Server

Stellen Sie SQL Server vor. Erläutern Sie die Skalierbarkeit von SQL Server und die Funktion eines relationalen Datenbank-Management- systems (RDBMS).

Weisen Sie darauf hin, dass Benutzer zwei Datenbanktypen verwalten:

OLTP-Datenbanken (Online Transaction Processing, Onlinetransaktions- verarbeitung) und OLAP-Datenbanken (Online Analytical Processing, Analytische Onlineverarbeitung). Betonen Sie, dass der Schwerpunkt dieses Kurses auf Aktivitäten mit OLTP-Datenbanken und Transact-SQL liegt.

Weisen Sie darauf hin, dass Benutzer auf SQL Server und SQL Server 2000 Analysis Services nicht direkt zugreifen, sondern gesonderte Clientanwen- dungen verwenden, die für das Zugreifen auf Daten geschrieben wurden. Beschreiben Sie kurz die Clientanwendungen, die auf SQL Server zu- greifen.

Beschreiben Sie die Komponenten des Client/Server-Kommunikations- prozesses und die Funktion der Komponenten.

Weisen Sie darauf hin, dass die Client-Netzwerkbibliothek mit einer der Server-Netzwerkbibliotheken übereinstimmen muss.

Zeigen Sie die Folie „Client/Server-Kommunikationsprozess“ an.

Beschreiben Sie die SQL Server-Dienste.

SQL Server-Integration

Beschreiben Sie SQL Server und die unterstützten Betriebssysteme. Weisen Sie darauf hin, dass Internetbrowser und Anwendungen von Drittanbietern, die unter verschiedenen Betriebssystemen ausgeführt werden, auch auf SQL Server zugreifen können.

Beschreiben Sie die SQL Server-Integration in Windows 2000 und in andere Serveranwendungen von Microsoft. Erläutern Sie die Integration von SQL Server in bestimmte Features von Windows 2000.

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

vii

SQL Server-Datenbanken

Weisen Sie darauf hin, dass Kenntnisse in Bezug auf die SQL Server-Daten- bankstruktur dem Benutzer beim effizienten Entwickeln und Implemen- tieren einer Datenbank helfen.

Stellen Sie die beiden SQL Server-Datenbanktypen vor. Erläutern Sie, dass in Systemtabellen Informationen zum System oder zu Objekten in einer Datenbank gespeichert sind.

Beschreiben Sie kurz die Funktion der einzelnen Datenbanken, und stellen Sie dann mehrere typische Entwürfe für Benutzerdatenbanken dar. Weisen Sie darauf hin, dass SQL Server mehrere Instanzen unterstützt.

Betonen Sie, dass das Löschen der msdb-Datenbank die meisten Funk- tionen des SQL Server-Agents entfernt.

Erläutern und kommentieren Sie die Animation, die eine detaillierte Defini- tion der SQL Server-Datenbankobjekte bereitstellt. Beachten Sie, dass die Informationen der Abbildung fiktiv sind und nur als Unterrichtsbeispiel dienen.

Fassen Sie die einzelnen Datenbankobjekte zusammen und beschreiben Sie sie. Unterscheiden Sie dabei zwischen vom System angegebenen und benutzerdefinierten Datentypen und zwischen gruppierten und nicht gruppierten Indizes.

Eine ausführliche Erläuterung der Metadaten finden die Kursteilnehmer in der SQL Server-Onlinedokumentation.

Weisen Sie darauf hin, dass das Schreiben von Skripts, die Systemtabellen direkt abfragen, nicht empfehlenswert ist. Die Kursteilnehmer sollten Informationsschemasichten anstelle von Systemtabellen verwenden.

Weisen Sie darauf hin, dass Systemfunktionen bestimmte Einzelwerte zurückgeben. Erklären Sie außerdem, dass Informationsschemasichten in SQL Server dem ANSI SQL-Standard (American National Standards Institute) entsprechen und mehrere Werte erzeugen.

SQL Server-Sicherheit

Weisen Sie darauf hin, dass Benutzer in SQL Server auf zwei Sicherheits- stufen überprüft werden: Anmeldeauthentifizierung und Berechtigungs- überprüfung für Datenbank-Benutzerkonten und Datenbankrollen.

Beschreiben Sie, wie SQL Server Anmeldekonten authentifiziert. Weisen Sie darauf hin, dass ein Benutzer für die Verbindung mit SQL Server ein Anmeldekonto benötigt. Erläutern Sie den Unterschied zwischen Windows 2000-Authentifizierung und SQL Server-Authentifizierung sowie zwischen Windows-Authentifizierungsmodus und gemischtem Modus.

Möglicherweise finden die Kursteilnehmer die Authentifizierungsmodi und -mechanismen verwirrend. Erläutern Sie deshalb, dass der Server in einem bestimmten Authentifizierungsmodus ausgeführt wird und dass ein Client, der eine Verbindung mit einem im gemischten Modus ausgeführten Server herstellt, einen Authentifizierungsmechanismus auswählen muss.

Beschreiben Sie, wie SQL Server Anmeldeauthentifizierung zu Benutzer- konten und Rollen zuordnet. Weisen Sie auf den Unterschied zwischen Rollen auf Serverebene und Datenbankebene und auf die entsprechenden Berechtigungen hin.

Besprechen Sie, wie SQL Server Berechtigungen überprüft.

viii

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

Arbeiten mit SQL Server

Erläutern Sie, wann Skripts oder grafische Tools zum Arbeiten mit SQL Server verwendet werden. Nennen Sie Beispiele.

Identifizieren Sie kurz allgemeine Verwaltungsaufgaben beim Verwalten von SQL Server.

Führen Sie kurz SQL Server Enterprise Manager, SQL Query Analyzer und osql vor.

Beschreiben Sie die verschiedenen Möglichkeiten der Hilfe von SQL Server.

Identifizieren Sie kurz typische Aktivitäten beim Implementieren einer Datenbank.

Vergleichen Sie mehrere physische Architekturen und logische Software- anwendungsentwürfe, die beim Planen einer Datenbank verfügbar sind. Weisen Sie darauf hin, dass auf der Folie nur die häufigsten Architektur- entwürfe und Bereitstellungsoptionen dargestellt werden.

Weisen Sie darauf hin, dass sich die Softwareanwendung bei jedem Entwurf physisch auf einem oder auf mehreren Servern befinden kann. Beschreiben Sie kurz die einzelnen Optionen zur Anwendungsbereitstellung, und er- läutern Sie die Beispiele.

Beschreiben Sie die APIs, die beim Entwickeln einer relationalen Daten- bankanwendung zur Verwendung mit SQL Server verwendet werden. Eine ausführliche Erläuterung der Programmierschnittstellen finden die Kurs- teilnehmer in der SQL Server-Onlinedokumentation.

Anpassungsinformationen

Dieser Abschnitt beschreibt die Anforderungen zum Einrichten der Übungs- einheiten für eine Unterrichtseinheit sowie die Konfigurationsänderungen, die während der Übungseinheiten an den Kursteilnehmercomputern vorgenommen werden. Diese Informationen sollen Ihnen beim Replizieren oder Anpassen der Microsoft Official Curriculum-Courseware (MOC) helfen.

Wichtig

Schulungsraumkonfiguration ab, die im Abschnitt „Anpassungsinformationen“

am Ende des Dokuments Handbuch für das Einrichten von Schulungs- computern für Kurs 2328A, Programmieren einer Microsoft SQL Server 2000- Datenbank, angegeben ist.

Die Übungseinheit in dieser Unterrichtseinheit hängt auch von der

Einrichten der Übungseinheit

Es gibt keine Anforderungen zum Einrichten der Übungseinheit, die die Replikation oder die Anpassung betreffen.

Ergebnisse der Übungseinheit

Auf den Kursteilnehmercomputern gibt es keine Konfigurationsänderungen, die die Replikation oder die Anpassung betreffen.

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

1

Übersicht

Thema

Geben Sie eine Übersicht über die Themen und Lern- ziele dieser Unterrichts- einheit.

Einstieg

In dieser Unterrichtseinheit werden die Architektur, die Komponenten, die Begriffe und die Konzepte von SQL Server besprochen.

Informationen zu SQL Server SQL Server-Integration SQL Server-Datenbanken SQL Server-Sicherheit Arbeiten mit SQL Server

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

Diese Unterrichtseinheit gibt eine allgemeine Übersicht über die Plattformen, die Architektur, die Komponenten und die Sicherheit von Microsoft® SQL Server 2000. Außerdem werden wichtige Begriffe und Konzepte zu SQL Server behandelt und definiert. In dieser Unterrichtseinheit wird erläutert, wie SQL Server in Microsoft Windows® 2000 und in andere Serveranwendun- gen von Microsoft integriert werden kann. Die Unterrichtseinheit endet mit einer Übersicht über Verwaltungs- und Implementierungsaktivitäten für die SQL Server-Datenbank sowie mit Entwurfsoptionen für SQL Server-Anwen- dungen.

Am Ende dieser Unterrichtseinheit werden Sie in der Lage sein, die folgenden Aufgaben auszuführen:

Beschreiben von SQL Server 2000 und den unterstützten Betriebssystem- plattformen.

Beschreiben der SQL Server-Integration in Windows 2000 und in andere Serveranwendungen.

Beschreiben von SQL Server-Datenbanken.

Beschreiben der SQL Server-Sicherheit.

Beschreiben der Verwaltungs- und Implementierungsaktivitäten für die SQL Server-Datenbank sowie der Entwurfsoptionen für SQL Server- Anwendungen.

2

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

Informationen zu SQL Server

Thema

Stellen Sie das Thema dar.

Einstieg

Sie verwenden SQL Server zum Verwalten von zwei Datenbanktypen.

Einführung in SQL Server Client/Server-Komponenten Client/Server-Kommunikationsprozess SQL Server-Dienste

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

Sie verwenden SQL Server zum Verwalten von zwei Datenbanktypen: OLTP- Datenbanken (Online Transaction Processing, Onlinetransaktionsverarbeitung) und OLAP-Datenbanken (Online Analytical Processing, Analytische Online- verarbeitung). Normalerweise greifen voneinander getrennte Clients auf die Datenbanken zu, indem sie über ein Netzwerk kommunizieren.

Durch die Skalierbarkeit kann SQL Server für Datenbanken mit bis zu mehre- ren Terabyte und auch für kleine Unternehmensserver und tragbare Computer verwendet werden. Mit Hilfe von Windows Clustering in Windows 2000 kön- nen Sie SQL Server auf mehreren Servern dezentral skalieren.

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

3

Einführung in SQL Server

Thema

Geben Sie eine Einführung in SQL Server.

Einstieg

Sie können SQL Server ver- wenden, um Transaktions- verarbeitung durchzuführen, um Daten zu speichern und zu analysieren und um neue Anwendungen zu erstellen.

Clientanwendungen

Relationales Datenbank- Managementsystem

Client SQL Server ErgebnisseErgebnisse Ergebnisse OLTPOLTP AnfrageAnfrage Anfrage OLAPOLAP
Client
SQL Server
ErgebnisseErgebnisse Ergebnisse
OLTPOLTP
AnfrageAnfrage Anfrage
OLAPOLAP

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

Sie können SQL Server verwenden, um Transaktionsverarbeitung durchzu- führen, um Daten zu speichern und zu analysieren und um neue Anwendungen zu erstellen.

SQL Server ist eine Familie von Produkten und Technologien, mit denen die Anforderungen an die Datenspeicherung von OLTP- und OLAP-Umgebungen erfüllt werden. SQL Server ist ein relationales Datenbank-Managementsystem (RDBMS), das Folgendes durchführt:

Verwalten der Datenspeicherung für Transaktionen und Analysen.

Antworten auf Anforderungen von Clientanwendungen.

Verwenden von Transact-SQL, XML (Extensible Markup Language), multidimensionalen Ausdrücken (Multidimensional Expressions, MDX) oder SQL Distributed Management Objects (SQL-DMO), um Anforderungen zwischen einem Client und SQL Server zu senden.

Anmerkung

Datenbanken und Transact-SQL.

Der Schwerpunkt dieses Kurses liegt auf Aktivitäten mit OLTP-

Methodischer Hinweis

Betonen Sie, dass der Schwerpunkt dieses Kurses auf Aktivitäten mit OLTP- Datenbanken und Transact- SQL liegt.

Relationales Datenbank-Managementsystem

Das RDBMS von SQL Server ist für Folgendes verantwortlich:

Verwalten der Beziehungen zwischen Daten in einer Datenbank.

Sicherstellen, dass die Daten ordnungsgemäß gespeichert und dass die Regeln nicht verletzt werden, die die Beziehungen zwischen den Daten definieren.

Wiederherstellen aller Daten in einem konsistenten Zustand im Fall von Systemfehlern.

4

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

Datenspeicherungsmodelle

SQL Server verwaltet OLTP- und OLAP-Datenbanken.

OLTP-Datenbanken In einer OLTP-Datenbank werden Daten im Allgemeinen

in relationalen Tabellen organisiert, um redundante Informationen zu reduzieren und die Geschwindigkeit von Aktualisierungen zu erhöhen. Mit Hilfe von SQL Server können viele Benutzer Transaktionen durchführen und gleichzeitig Echtzeitdaten in OLTP-Datenbanken ändern. Beispiele für OLTP-Datenbank- typen sind Buchungssysteme von Fluggesellschaften und Banktransaktions- systeme.

OLAP-Datenbanken Mit der OLAP-Technologie werden große Datenmengen

so organisiert und zusammengefasst, dass ein Analytiker Daten schnell und in Echtzeit auswerten kann. Mit Hilfe von SQL Server 2000 Analysis Services werden diese Daten so organisiert, dass eine Vielzahl von Unternehmens- lösungen unterstützt wird, angefangen bei der Berichterstellung und Analyse bis hin zu Datenmodellierung und Entscheidungsfindung in Unternehmen.

Clientanwendungen

Benutzer greifen auf SQL Server und Analysis Services nicht direkt zu. Statt- dessen verwenden Sie gesonderte Clientanwendungen, die für das Zugreifen auf Daten geschrieben wurden. Diese Anwendungen verwenden für das Zugreifen auf SQL Server Folgendes:

Transact-SQL Diese Abfragesprache, eine Version von SQL (Structured Query

Language), ist die wichtigste Abfrage- und Programmiersprache für Daten- banken, die von SQL Server verwendet wird.

XML Dieses Format gibt Daten von Abfragen und gespeicherten Prozeduren

zurück, indem URLs (Uniform Resource Locators) oder Vorlagen über HTTP (Hypertext Transfer Protocol) verwendet werden. Sie können XML auch zum Einfügen, Löschen und Aktualisieren von Werten in einer Datenbank ver- wenden.

MDX Die MDX-Syntax definiert multidimensionale Objekte und Abfragen und

ändert multidimensionale Daten in OLAP-Datenbanken.

OLE DB- und ODBC-APIs

(Application Programming Interfaces, Schnittstellen für Anwendungsprogram- mierung) und ODBC-APIs (Open Database Connectivity), um Befehle an eine Datenbank zu senden. Befehle, die Sie über diese APIs senden, verwenden die Sprache Transact-SQL.

Clientanwendungen verwenden OLE DB-APIs

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

5

ActiveX Data Objects und ActiveX Data Objects (Multidimensional) Microsoft ActiveX® Data Objects (ADO) und ActiveX Data Objects (Multi- dimensional) (ADO MD) umschließen OLE DB für die Verwendung in Sprachen wie z. B. Microsoft Visual Basic®, Visual Basic für Applikationen, Active Server Pages und Visual Basic Scripting für Microsoft Internet Explorer. Sie verwenden ADO, um auf Daten in OLTP-Datenbanken zuzugreifen. Sie verwenden ADO MD, um auf Daten in Analysis Services-Datencubes zuzu- greifen.

English Query

es Benutzern ermöglicht, Fragen zu Informationen in einer Datenbank in natür- licher Sprache (Englisch) zu formulieren, statt komplexe Transact-SQL- oder MDX-Anweisungen zu schreiben. Beispielsweise können Benutzer die Frage stellen: „What are the total sales for Region 5?“ (Wie hoch ist der Gesamt- umsatz in Region 5?)

Diese Anwendung stellt eine Automatisierungs-API bereit, die

6

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

Client/Server-Komponenten

Thema

Beschreiben Sie die Kompo- nenten des Client/Server- Kommunikationsprozesses.

Einstieg

Diese Komponenten ver- walten die Kommunikation zwischen Clients und SQL Server.

Clientanwendung Clientanwendung SQL SQL Server Server Server- Server- Netzwerkbibliotheken Netzwerkbibliotheken
Clientanwendung Clientanwendung
SQL SQL Server Server
Server-
Server-
Netzwerkbibliotheken Netzwerkbibliotheken
DB-Library)
Open Open Data Data Services Services
Client-Netzwerkbibliothek Client-Netzwerkbibliothek
Relationales Relationales
Client
Server
Modul Modul
Speichermodul Speichermodul
Prozessor Prozessor
Arbeits-
Arbeits-
Lokale
speicher
speicher
Datenbank

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

SQL Server besteht aus Client- und Serverkomponenten, die Daten speichern und abrufen. In SQL Server wird eine Kommunikationsarchitektur mit mehre- ren Schichten verwendet, um Anwendungen vom zugrunde liegenden Netzwerk und den Protokollen zu isolieren. Dank dieser Architektur kann eine Anwen- dung in verschiedenen Netzwerkumgebungen bereitgestellt werden.

Client/Server-Architektur

SQL Server verwendet die Client/Server-Architektur, um die Arbeitslast in Tasks aufzuteilen, die auf Servercomputern bzw. auf Clientcomputern aus- geführt werden.

Der Client ist verantwortlich für die Geschäftslogik und das Präsentieren der Daten für den Benutzer. Der Client wird normalerweise auf einem oder mehreren Computern ausgeführt. Er kann aber auch zusammen mit SQL Server auf dem Servercomputer ausgeführt werden.

SQL Server verwaltet Datenbanken und ordnet die verfügbaren Server- ressourcen, wie beispielsweise Arbeitsspeicher, Netzwerk-Bandbreite und Datenträgeroperationen, mehreren Anforderungen zu.

Mit der Client/Server-Architektur können Sie Anwendungen entwerfen und bereitstellen, um eine Vielzahl von Umgebungen zu erweitern. Über Schnitt- stellen für Clientprogrammierung können Anwendungen auf getrennten Client- computern ausgeführt werden und über ein Netzwerk mit dem Server kommu- nizieren.

Anmerkung

In diesem Kurs bezeichnet der Begriff „Client“ eine Client-

anwendung.

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

7

Clientkomponenten

Zu den Clientkomponenten in der Kommunikationsarchitektur gehören die folgenden:

Methodischer Hinweis

Weisen Sie darauf hin, dass die Client-Netzwerkbiblio- thek mit einer der Server- Netzwerkbibliotheken übereinstimmen muss.

Clientanwendung

und empfängt Resultsets. Sie entwickeln eine Anwendung mit Hilfe einer Datenbank-API. Die Anwendung hat keine Kenntnis von den zugrunde liegen- den Netzwerkprotokollen für die Kommunikation mit SQL Server.

Eine Clientanwendung beendet Transact-SQL-Anweisungen

Datenbank-API

Provider, Treiber oder eine DLL (Dynamic Link Library), um Transact-SQL- Anweisungen zu übergeben und Resultsets zu empfangen. Dies ist eine Schnitt- stelle, über die eine Anwendung Anforderungen an SQL Server sendet und die Ergebnisse verarbeitet, die SQL Server zurückgibt.

Die Datenbank-API (OLE DB, ODBC) verwendet einen

Anmerkung

bank-API geschrieben.

Einige Internetanwendungen werden in HTTP statt in eine Daten-

Client-Netzwerkbibliothek

verbindungen und Routing auf einem Client. Dies ist eine Kommunikations- softwarekomponente, die die Datenbankanforderungen und -ergebnisse für die Übertragung durch das entsprechende Netzwerkprotokoll zusammenstellt.

Serverkomponenten

Zu den Serverkomponenten in der Kommunikationsarchitektur gehören die folgenden:

Eine Client-Netzwerkbibliothek verwaltet Netzwerk-

Server-Netzwerkbibliotheken

bibliotheken überwachen. Die Client-Netzwerkbibliothek muss mit einer der Server-Netzwerkbibliotheken übereinstimmen, um erfolgreich zu kommuni- zieren. SQL Server unterstützt u. a. die folgenden Netzwerkprotokolle: TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol), Named Pipes, NWLink, IPX/SPX (Internetwork Packet Exchange/Sequenced Packet Exchange), VIA ServerNet II SAN, VIA GigaNet SAN, Banyan VINES und AppleTalk.

SQL Server kann gleichzeitig mehrere Netzwerk-

Open Data Services

Client wie SQL Server aus, indem eine Netzwerk-Schnittstelle für das Ver- walten von Netzwerkprotokoll-Prozessen und Serverroutinen bereitgestellt wird. Diese SQL Server-Komponente verwaltet Netzwerkverbindungen, über- gibt Clientanforderungen an SQL Server zum Verarbeiten und gibt die Ergeb- nisse und Antworten an SQL Server-Clients zurück. Open Data Services fragt automatisch alle auf dem Server installierten Server-Netzwerkbibliotheken ab.

Durch Open Data Services sehen Datendienste für einen

8

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

Relationales Modul

Das relationale Modul analysiert Transact-SQL-Anweisun-

gen, optimiert Ausführungspläne und führt sie aus, verarbeitet DDL-Anweisun- gen (Data Definition Language, Datendefinitionssprache) und andere Anweisungen und erzwingt Sicherheit.

Speichermodul

wendung des Speicherplatzes in den Dateien, erstellt und liest Daten von physischen Seiten, verwaltet Datenpuffer und physische Eingaben und Aus- gaben, steuert Parallelität, führt Protokollier- und Wiederherstellungsvorgänge aus und implementiert Dienstprogrammfunktionen wie das Datenbankprüf- programm (Database Consistency Checker, DBCC) sowie Sicherung und Wiederherstellung.

Das Speichermodul verwaltet Datenbankdateien und die Ver-

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

9

Client/Server-Kommunikationsprozess

Thema

Beschreiben Sie den

Client/Server-Kommuni-

kationsprozess.

Einstieg

Clients und Server kommu- nizieren normalerweise über ein Netzwerk.

11 Clientanwendung Clientanwendung SQL SQL Server Server Abfrage Resultset Server- Server- Netzwerkbibliotheken
11
Clientanwendung
Clientanwendung
SQL SQL Server Server
Abfrage
Resultset
Server-
Server-
Netzwerkbibliotheken
Netzwerkbibliotheken
(OLE DB, ODBC,
55
DB-Library)
33
Open Data Services
Open
Data Services
Abfrage
Abfrage
Resultset
Resultset
22
Client-Netzwerkbibliothek Client-Netzwerkbibliothek
Relationales Relationales
Client
Server
Modul Modul
44
Speichermodul Speichermodul
Prozessor Prozessor
Arbeits-
Arbeits-
Lokale
speicher
speicher
Datenbank

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

Methodischer Hinweis

Diese Folie enthält Anima- tionen. Im Abschnitt „Hin- weise für den Kursleiter“ finden Sie Informationen zum Navigieren durch diese Folie.

Weisen Sie darauf hin, dass für die gesamte Kommuni- kation zwischen der Client- Netzwerkbibliothek und einer SQL Server-Netzwerk- bibliothek der Netzwerk- protokoll-Stack des Be- triebssystems verwendet wird.

Clients und Server kommunizieren normalerweise über ein Netzwerk. In der folgenden Sequenz wird eine Abfrage verwendet, um einen typischen Client/Server-Kommunikationsprozess mit Hilfe einer Datenbank-API darzustellen.

1. Eine Clientanwendung sendet eine Abfrage ab. Der Client ruft die Daten- bank-API auf und übergibt die Abfrage. Die Datenbank-API verwendet einen Provider, Treiber oder eine DLL, um die Abfrage in ein oder mehrere TDS-Pakete (Tabular Data Stream) einzuschließen und an die Client-Netz- werkbibliothek zu übergeben.

2. Die Client-Netzwerkbibliothek verpackt die TDS-Pakete in Netzwerk- protokoll-Pakete. Die Client-Netzwerkbibliothek ruft eine prozessüber- greifende Kommunikations-API (Interprocess Communication, IPC) von Windows auf, um die Netzwerkprotokoll-Pakete mit Hilfe des Netzwerk- protokoll-Stacks des Betriebssystems an eine Server-Netzwerkbibliothek zu senden. Die entsprechende Server-Netzwerkbibliothek extrahiert die TDS- Pakete aus den Netzwerkprotokoll-Paketen und übergibt die TDS-Pakete an Open Data Services.

3. Open Data Services extrahiert die Abfrage aus den TDS-Paketen und über- gibt die Abfrage an das relationale Modul. Das relationale Modul kompiliert dann die Abfrage in einen optimierten Ausführungsplan. Der Ausführungs- plan wird ausgeführt. Das relationale Modul kommuniziert mit dem Speichermodul mit Hilfe der OLE DB-Schnittstelle.

4. Das Speichermodul überträgt Daten aus einer Datenbank an Datenpuffer und übergibt dann Rowsets mit Daten an das relationale Modul. Das rela- tionale Modul kombiniert die Rowsets zum endgültigen Resultset und über- gibt das Resultset an Open Data Services.

5. Open Data Services packt die Resultsets und gibt sie mit Hilfe einer Server- Netzwerkbibliothek, des Netzwerkprotokoll-Stacks, der Client-Netzwerk- bibliothek und der Datenbank-API an die Clientanwendung zurück. Das Resultset kann auch im XML-Format zurückgegeben werden.

10

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

SQL Server-Dienste

Thema

Stellen Sie die Server- software für SQL Server vor.

Einstieg

Die SQL Server-Dienste schließen MSSQLServer- Dienst, SQLServerAgent- Dienst, Microsoft Distributed Transaction Coordinator und Microsoft Search ein.

MSSQLServer- Dienst Daten verwalten Transaktionen und Abfragen verarbeiten Datenintegrität Aufträge
MSSQLServer-
Dienst
Daten verwalten
Transaktionen und
Abfragen verarbeiten
Datenintegrität
Aufträge
SQLServerAgent-
Warnungen
Dienst
Operatoren
Microsoft Distributed
Transaction Coordinator
Verteilte Transaktionen
verwalten
Server
Volltextkataloge
Microsoft Search
Volltextindizes

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

Die SQL Server-Dienste schließen MSSQLServer-Dienst, SQLServerAgent- Dienst, Microsoft Distributed Transaction Coordinator (MS DTC) und Microsoft Search ein. Obwohl diese SQL Server-Dienste unter Windows 2000 normalerweise als Dienste ausgeführt werden, können sie auch als Anwendun- gen ausgeführt werden.

Vier SQL Server-Dienste

SQL Server schließt vier Dienste ein, die standardmäßig bei einer neuen Instal- lation installiert werden. MSSQLServer-Dienst, SQLServerAgent-Dienst, Microsoft Distributed Transaction Coordinator und Microsoft Search.

MSSQLServer-Dienst

MSSQLServer-Dienst ist das Datenbankmodul. Diese Komponente verarbeitet alle Transact-SQL-Anweisungen und verwaltet alle Dateien, aus denen sich die Datenbanken auf dem Server zusammensetzen. Der MSSQLServer-Dienst führt Folgendes aus:

Zuordnen von Computerressourcen zu mehreren gleichzeitigen Benutzern.

Verhindern von Problemen mit der Logik, wie z. B. das Planen der Anfor- derungen von Benutzern, die die gleichen Daten zur gleichen Zeit aktuali- sieren möchten.

Sicherstellen der Datenkonsistenz und Datenintegrität.

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

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SQLServerAgent-Dienst

Der SQLServerAgent-Dienst arbeitet in Verbindung mit SQL Server, um War- nungen, lokale oder Multiserveraufträge und Operatoren zu erstellen und zu verwalten. Beachten Sie die folgenden Informationen zum SQLServerAgent- Dienst:

Warnungen stellen Informationen zum Status eines Vorgangs bereit, z. B. wenn ein Auftrag abgeschlossen ist oder wenn ein Fehler auftritt.

Der SQLServerAgent-Dienst schließt ein Auftragserstellungs- und Zeit- planungsmodul ein, mit dem Aufgaben automatisiert werden.

Mit dem SQLServerAgent-Dienst können E-Mail-Nachrichten gesendet werden, ein Operator kann per Pager benachrichtigt werden oder eine an- dere Anwendung kann gestartet werden, wenn eine Warnung auftritt. Sie können beispielsweise festlegen, dass eine Warnung auftritt, wenn eine Datenbank oder ein Transaktionsprotokoll beinahe voll ist oder wenn eine Datenbanksicherung erfolgreich ist.

Microsoft Distributed Transaction Coordinator

Mit MS DTC können Clients mehrere verschiedene Datenquellen in eine Trans- aktion einschließen. MS DTC koordiniert die ordnungsgemäße Ausführung ver- teilter Transaktionen, um sicherzustellen, dass alle Aktualisierungen auf allen Servern dauerhaft sind bzw. dass bei Fehlern alle Änderungen rückgängig ge- macht werden.

Microsoft Search

Microsoft Search ist ein Volltextmodul, das als Dienst unter Windows 2000 ausgeführt wird. Die Volltextunterstützung umfasst die Funktion, Abfragen auf Zeichendaten auszuführen, und die Erstellung und Verwaltung von Indizes, die diese Abfragen ermöglichen.

Mehrere Instanzen von SQL Server

Mehrere Instanzen von SQL Server können gleichzeitig auf demselben Computer ausgeführt werden.

Jede Instanz von SQL Server verfügt über eigene System- und Benutzer- datenbanken, die nicht von den Instanzen gemeinsam genutzt werden. Jede Instanz arbeitet so, als wenn sie sich auf einem gesonderten Server befinden würde. Anwendungen können mit jeder Instanz des SQL Server-Datenbank- moduls auf einem Computer eine Verbindung herstellen, ähnlich wie sie mit SQL Server-Datenbankmodulen eine Verbindung herstellen, die auf verschie- denen Computern ausgeführt werden.

Wenn Sie nur den Computernamen angeben, arbeiten Sie mit der Standard- instanz. Sie müssen Computername\Instanzname angeben, um eine Verbindung mit einer benannten Instanz herzustellen.

12

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

SQL Server-Integration

Thema

Stellen Sie das Thema dar.

Einstieg

SQL Server schließt Client- und Serverkomponenten ein.

Integrieren von SQL Server in Betriebssysteme

Integrieren von SQL Server in Windows 2000

Integrieren von SQL Server in andere Serveranwendungen von Microsoft

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

SQL Server schließt Client- und Serverkomponenten ein, die in viele Betriebs- systeme von Microsoft, einschließlich Windows 2000, und in andere Server- anwendungen von Microsoft integriert werden können. Internetbrowser und Anwendungen von Drittanbietern, die unter verschiedenen Betriebssystemen ausgeführt werden, können auch auf SQL Server zugreifen.

Unterrichtseinheit 1: Übersicht über SQL Server

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Integrieren von SQL Server in Betriebssysteme

Thema

Beschreiben Sie SQL Server-Plattformen für Client- und Serverkom- ponenten.

Einstieg

SQL Server schließt Client- und Serverkomponenten ein, die unter verschiedenen Betriebssystemen ausge- führt werden.

Windows 2000 Windows NT Windows Me, 98 und 95 Drittanbieter Browsers Internet Internet Client Server
Windows 2000
Windows NT
Windows Me,
98 und 95
Drittanbieter
Browsers
Internet Internet
Client
Server
Windows 2000
Windows NT
Windows Me
Windows 98
Windows CE

**********NUR FÜR DIE VERWENDUNG DURCH DEN KURSLEITER ZULÄSSIG**********

SQL Server schließt Client- und Serverkomponenten ein, die unter verschie- denen Betriebssystemen ausgeführt werden.

Clientkomponenten

Die Clientkomponenten aller Editionen von SQL Server 2000, mit Ausnahme von SQL Server Windows CE Edition, können unter allen Editionen von Windows 2000, Versionen von Microsoft Windows NT®, Microsoft Windows Millennium Edition (Me), Microsoft Windows 98 und Microsoft Windows 95 ausgeführt werden.

Alle Clientkomponenten von SQL Server 2000 CE Edition können ausschließ- lich unter dem Betriebssystem Microsoft Windows CE ausgeführt werden.

Serverkomponenten

Die verschiedenen Editionen von SQL Server können unter allen Editionen von Windows 2000, Versionen von Windows NT, Windows Me, Windows 98 und Windows CE ausgeführt werden. Bestimmte Versionen der Betriebssysteme und Editionen von SQL Server beschränken Serverkomponenten. Microsoft Windows NT Server 4.0 Service Pack 5 (SP5) oder höher, muss als Mindest- anforderung für alle Editionen von SQL Server 2000 installiert werden. Nur die Serverkomponenten, wie z. B. das Datenbankmodul und Analysis-Server, sind auf bestimmte Versionen der Betriebssysteme beschränkt. Obwohl z. B. das Datenbankmodul für Microsoft SQL Server 2000 Enterprise Edition nicht unter Microsoft Windows 2000 Professional, Microsoft Windows NT Workstation, Windows Me oder Windows 98 ausgeführt werden kann, können Sie die SQL Server 2000 Enterprise Edition-CD verwenden, um die Clientsoftware unter diesen Betriebssystemen zu installieren.

Windows NT 4.0 Terminal Server unterstützt SQL Server 2000 nicht.