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1 Vorwort

1

Die spezielle Relativitätstheorie

1 Vorwort

Die spezielle Relativitätstheorie ist eine physikalische Theorie über Raum und Zeit. Dank diesem neuen Gedankenweg werden Widersprüche aufgelöst, die sich zwischen der maxwellschen Elektrodynamik und dem Resultat des Michelson-Morley-Experiments ergeben hatten. Den ersten Schritt hat Albert Einstein (Abbildung 2 ) mit der Veröffentli- chung des Artikels „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“ (siehe Abbildung 1) in den Annalen der Physik im Jahre 1905 geleistet.

1 ) in den Annalen der Physik im Jahre 1905 geleistet. Abbildung 1: Ausriss aus Einsteins

Abbildung 1: Ausriss aus Einsteins Originalarbeit, Quelle: [11 ]

Die Theorie beschreibt außerdem die Transformation von Ereignissen zwischen Be- zugssystemen, die sich relativ zueinander mit konstanter Geschwindigkeit bewegen - daher der Name Relativitätstheorie. Die anspruchsvolleren Sachverhalte mit beschleu- nigtem Bezugssystem behandelt Einsteins „Allgemeine Relativitätstheorie“. Mit ande- ren Worten, Phänomene wie die Gravitation werden von der speziellen Relativitäts-

2 Einleitung

2

theorie vernachlässigt [10 ].

2 Einleitung 2 theorie vernachlässigt [ 10 ]. Abbildung 2: Einstein im Jahre 1921, Quelle: [

Abbildung 2: Einstein im Jahre 1921, Quelle: [5 ]

An dieser Stelle folgt eine kurze Zusammenfassung seines Lebensweges. Albert Ein- stein (Abbildung 2 ) schloss im Jahr 1900 sein Physikstudium am Polytechnikum in Zü- rich mit mittelmäßigem Erfolg ab und reichte 1905 seine Doktorarbeit ein. Während dieser Zeit arbeitete er als Angestellter im Patentamt von Bern. In seiner freien Zeit - wenn ihm solche neben Beruf und Ehe überhaupt noch geblieben ist - erarbeitete er vier bahnbrechende Artikel zu verschiedenen Themen der Physik. Später erhielt er eine Professor an der Universität Prag und wanderte schließlich im Jahre 1932 in die Verei- nigten Staaten von Amerika aus und arbeitete bis zu seinem Tod an einer „Theory for Everything“ - der Vereinigung aus Relativitätstheorie und Quantenmechanik [6 ].

2 Einleitung

Als Einführung möchten wir ein leicht nachvollziehbares Beispiel betrachten. Wir stel- len uns eine Kugel vor, die in einem Zug in Fahrtrichtung rollt. Der Zug fährt mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h und die Kugel bewegt sich mit 5 km/h innerhalb des Zuges fort. Nach der klassischen Mechanik, die von Newton im 17. Jahrhundert be- gründet wurde, ergibt sich eine absolute Geschwindigkeit von 120 km/h + 5 km/h = 125 km/h relativ zu den Schienen. Als weiteres Beispiel nehmen wir an, dass zwei Lichtphotonen aufeinander zufliegen, so ergibt sich eine Geschwindigkeitsdifferenz von v = 2c = 599584916 m/s .

2 Einleitung

3

Allgemein gilt laut klassischer Mechanik für zwei Obekte a und b :

v = v a + v b

(1)

Einstein postuliert dagegen, dass es in der Natur eine Höstgeschwindigkeit existiert, die Lichtgeschwindigkeit c = 299792458 m/s . Kein Objekt - egal welcher Masse - kann sich schneller fortbewegen.

Bevor wir jedoch mit Einsteins Postulaten fort fahren, sollen an dieser Stelle einige Vor- aussetzungen für den weiteren Verlauf dieses Artikels geschaffen werden.

Raumzeit-Diagramm

Ein Ereignis ist das Auftreten eines speziellen Zustandes. Doch wie ist dieses Ereig- nis beschrieben? Ereignisse passieren zu einem Zeitpunkt t an einem Ort unserer drei- dimensionalen Welt. Daher müssen wir auch die Koordinaten x, y, z angeben. Somit handelt es sich bei der Raumzeit um ein vierdimensonales Gebilde mit den Raumzeit- Koordinaten (x, y, z, t). Doch man stellt sich zu recht die Frage, wie wir ein vierdimen- sonales Koordinatensystem zeichnen können?

Dazu vernachlässigen wir einfach die y - und z -Koordinate. Wir platzieren unser Koor- dinatensystem so, dass sich ein Objekt in nur einer Richtung bewegt und folglich y = 0 und z = 0 sind.

Richtung bewegt und folglich y = 0 und z = 0 sind. Abbildung 3: Die Weltlinie

Abbildung 3: Die Weltlinie eines Objektes im Raumzeit-Diagramm

In unserem Diagramm 3 ist die Fortbewegung eines Objektes eingezeichnet. Wir kön- nen ablesen, zu welchen Zeiten sich das Objekt wo auf unserer „Fahrbahn“ beziehungs-

2 Einleitung

4

weise x-Achse aufhält. Diese rote Kurve bezeichnet man als Weltlinie - eine Funktion t = t(x). Angenommen unser Objekt wird nicht beschleunigt, dann hat die Weltlinie die Form einer Geraden. Ferner starte es zum Zeitpunkt t = 0 an der Position x = 0 . Somit lautet die entsprechende Funktionsvorschrift t = x . Die Steigung ist daher rezi- prok proportional, zu der Geschwindigkeit v .

v

rezi- prok proportional, zu der Geschwindigkeit v . v Abbildung 4: Die Weltlinie eines Photons im

Abbildung 4: Die Weltlinie eines Photons im Raumzeit-Diagramm

Die meisten Raumzeit-Diagramme besitzen keine eingetragenen Skalen, da sie nur die Mathematik visualisieren. Ferner wird die Zeitachse so skaliert, dass eine Gerade mit einem Winkel von ±45 indiziert, dass das Objekt sich mit Lichtgeschwindigkeit fort- bewegt. Als Beispiel nehmen wir an, dass ein Photon nach rechts und eins nach links fliegt. So bilden die beiden Weltlinien die Form eines großen „X“ (siehe Diagramm 4).

In der Abbildung 5 wurde die Fläche hervorgehoben, die die Photonen erreichen kön- nen, wenn sie beim Nullpunkt starten. Diese Fläche bezeichnet man als Lichtkegel [ 7]. Wie wir bereits erfahren haben, liegt die Höchsgeschwindigkeit bei c und kein Objekt kann sich daher schneller fortbewegen, d.h. die Steigung der Weltlinie darf einen be- stimmten Wert nicht über- bzw. unterschreiten. Ist dagegen eine Gerade nicht um den Winkel 45 > α < 45 gekippt, so hat das Objekt Überlichtgeschwindigkeit erreicht. Die Weltlinie eines Objektes, das sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegt, ist in der Abbildung 6 visualisiert.

3 Postulate

5

3 Postulate 5 Abbildung 5: Der Lichtkegel eines Photons Inertialsystem Ein Interialsystem ist ein Bezugssystem ,

Abbildung 5: Der Lichtkegel eines Photons

Inertialsystem

Ein Interialsystem ist ein Bezugssystem, „in dem jeder Körper, auf den keine äußere Kraft wirkt, sich geradlinig und gleichförmig bewegt“ [ 4]. Im ganzen Dokument handelt es sich bei allen Bezugssystem um Intertialsysteme, da keine Kraft wie die Gravitation Einfluss auf das Geschehen hat. Weiterhin darf weder Reibung noch Luftwiderstand die Geschwindigkeit mindern.

Ruht ein Bezugssystem relativ zum Betrachter, so nennt man es Ruhesystem.

3 Postulate

Nachdem wir im vorherigen Abschnitt bereits eine Forderung Einsteins beschrieben haben, wollen wir an dieser Stelle die beide Postulate erläutern, auf die sich die spezi- elle Relativitätstheorie Einsteins stützt [11 ]:

Das Relativitätsprinzip : Die Gesetze gelten für Beobachter in allen Inertialsyste- men. Folglich existiert kein bevorzugtes System wie ursprünglich angenommen. Ferner können alle Geschwindigkeiten nur relativ zu einem Bezugssystem ange-

4 Gleichzeitigkeit

6

4 Gleichzeitigkeit 6 Abbildung 6: Weltlinie eines Objektes, das mit Überlichtgeschwindigkeit sich fortbe- wegt geben

Abbildung 6: Weltlinie eines Objektes, das mit Überlichtgeschwindigkeit sich fortbe- wegt

geben werden, d.h. es gibt keine Absolutgeschwindigkeiten.

Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit : Die Lichtgeschwindigkeit c hat in je- dem Inertialsystem den selben Wert c = 299792458 m/s . Aufgrund der Tatsache, dass wir uns mit einem Inertialsystem auseinander setzen, muss der Raum eva- kuiert sein 1 . Die Lichtgeschwindigkeit ist die absolute Höchstgeschwindigkeit im Universum und nur masselose Teilchen wie Neutrinos und das Licht können sie erreichen.

Mit Hilfe dieser beiden Postulate lassen sich die Folgerungen der speziellen Relativi- tätstheorie mathematisch herleiten. Keine Konsequenz aus der speziellen Relativitäts- theorie wurde bisher falsifiziert - ausgenommen im Mikrokosmos, der von der Quan- tenmechanik dominiert wird.

4 Gleichzeitigkeit

Newton postulierte, dass eine absolute Zeit, die „gleichförmig und ohne Beziehung auf irgendein äußeren Gegenstand“ 2 verläuft, existiert. Während der nachfolgenden Jahr- hunderte wurde dazu das Bild des Äthers entwickelt. Somt wäre es möglich, dass zwei

1 Natürlich liegt die Lichtgeschwindigkeit im Wasser oder in der Luft unter der für evakuierte Räume. 2 I SAAC N EWTON . Philosophiae Naturalis Principia Mathematica . London: Joseph Streater, 1687.

5 Zeitdilatation

7

Ereignisse relativ zum Weltäther zeitgleich geschehen. Da die Einflüsse dieser ruhen- den Substanz messbar sein müssten, wurde diese Theorie später verworfen.

Unter relativ zueinander bewegenden Beobachtern herrscht keine Einklang, ob zwei Ereignisse zur gleichen Zeit passieren [3 ]. Das bedeutet im Klartext, dass wenn einer der beiden Beobachter zwei an verschiedenen Orten ablaufenen Ereignisse zeitgleich wahrnimmt, dies nicht für den anderen Beobachter gilt. Folglich ist Gleichzeitig nicht absolut, sondern hängt vom gewählten Inertialsystem ab.

5 Zeitdilatation

Als ersten Effekt, der mit der speziellen Relativitätstheorie gedeutet werden kann, möch- ten wir die Zeitdilatation herleiten. Dazu stellen wir uns gedanklich eine sogenannte Lichtuhr vor. In dieser Vorrichtung pendelt ein Photon zwischen zwei Spiegeln, die eine bestimmte Entfernung zu einander haben.

Spiegeln, die eine bestimmte Entfernung zu einander haben. Abbildung 7: Eine ruhende Lichtuhr (links) und eine

Abbildung 7: Eine ruhende Lichtuhr (links) und eine bewegte (rechts) aus der Sicht eines ruhenden Beobachters

In der Abbildung 7 sind die Spiegel der Lichtuhr in blau dargestellt. Die linke Grafik zeigt die Lichtuhr relativ zu einem ruhenden Betrachter. Die rechte zeigt, was passiert, wenn sich die selbe Lichtuhr mit einer Geschwindigkeit v fortbewegt.

Wie wir der Abbildung 8 entnehmen können, legen die Lichtphotonen die vertikale Strecke mit der Geschwindigkeit c zurück. Auch in der rechten Grafik beträgt die verti- kale Geschwindigkeit weiterhin c und die horizontale v . Somit bewegt sich das Photon

5 Zeitdilatation

8

5 Zeitdilatation 8 Abbildung 8: Die Geschwindigkeit eines Photons, wenn es keine Höchstgeschwindig- keit gäbe effektiv

Abbildung 8: Die Geschwindigkeit eines Photons, wenn es keine Höchstgeschwindig- keit gäbe

effektiv mit einer Geschwindigkeit

w 2

=

v 2 + c 2

w

= v 2 + c 2 .

(2)

fort. Somit gilt w > c aufgrund der Gleichung ( 2) und daraus folgt ein Verstoß gegen das zweite Postulat Einsteins aus dem Abschnitt 3 . Somit muss die vertikale Geschwin- digkeit von der horizontalen abhängen, damit die Effektivgeschwindigkeit den Wert c nicht übersteigt [ 4]. Deshalb betrachten wir die selbe Situation mit der Kondition, dass die Photonen sich nur mit c fortbewegen können. Folglich muss die Hypotenuse die Länge ct b haben (siehe hierzu Zeichnung 9 ).

die Länge ct b haben (siehe hierzu Zeichnung 9 ). Abbildung 9: Die Lichtuhr mit der

Abbildung 9: Die Lichtuhr mit der Höchstgeschwindigkeit c für die Photonen

5 Zeitdilatation

9

Dann gilt nach der Abbildung 10

(ct r ) 2 + (vt b ) 2 = (ct b ) 2 ,

wobei t r der Zeit entspricht, die das Licht im Ruhesystem für die gegebene Strecke benötigt, und t b für die Zeit in einem sich bewegenden Intertialsystem.

b für die Zeit in einem sich bewegenden Intertialsystem. Abbildung 10: Die Geschwindigkeit eines Photons mit

Abbildung 10: Die Geschwindigkeit eines Photons mit limitierter Maximalgeschwin- digkeit

Lösen wir diese Gleichung nach t b auf, so erhalten wir

(ct r ) 2 (t r ) 2

(1 v 2 /c 2 )

t

r

1 v 2 /c 2

t b

=

=

=

=

(t b ) 2 (c 2 v 2 )

(t b ) 2

t b

t

r

1 v 2

c

2

Daraus können wir die Konklusion ziehen, dass eine mit der Geschwindigkeit v be- wegte Lichtuhr um den Faktor

γ =

1

1 v 2

c

2

(3)

langsamer geht als in ihrem Ruhesystem. Den Faktor γ bezeichnet man als Lorentz- Faktor . Eine alternative Schreibweise beinhaltet den Geschwindigkeitsparameter

β = v/c ,

(4)

5 Zeitdilatation

10

so dass wir

γ =

1

1 β 2

erhalten. In verkürzter Schreibweise gilt

t b = γt r .

(5)

(6)

Diese Formel bestimmt nicht nur die Zeitdilatation für eine Lichtuhr, auch ein mit der Geschwindigkeit v bewegtes Objekt „geht“ um den Faktor γ langsamer als in seinem Ruhesystem. Ferner verhindert diese Formel, dass es möglich ist eine Geschwindigkeit v c zu erreichen.

Zwillingsparadoxon

In diesem Gedankenexperiment geht man traditionsgemäß von Zwillingen aus. Bruder

A fliegt mit seinem Raumschiff mit 0, 8-facher Lichtgeschwindigkeit durch das Weltall.

Bis zur Rückkehr ist er insgesamt um 20 Jahre gealtert. Die koinzidierende Weltlinie

ist im Diagramm 11 dargestellt. Um wieviel Jahre wäre der auf der Erde gebliebene Bruder B gealtert? Bei unserer Rechnung vernachlässigen wir die Beschleunigungen beim Starten, Anhalten und Wenden.

β

β 2

γ

t

t

b

b

=

0, 8c/c

 

64

 

=

 

100

 
 

1

=

=

 

36/100

=

5

3 · 20 Jahre

100

=

Jahre

 

3

6/10 = 3 5

1

Am Ende der Reise ist der Bruder A um 20 Jahr gealtert, Bruder B ist um 33, 3 Jahre. Dagegen hat Bruder A keine Zeit „gewonnen“, da er auch nur 20 Erdenjahre Zeit hatte, den Ausblick zu genießen, und seine biologische Uhr entsprechend langsamer gelaufen ist.

Experimenteller Nachweis

Auf diesem Weg konnte die spezielle Relativitätstheorie natürlich nicht experimentell bestätigt werden. Bisher wurden nur Nachweise mit Hilfe von Atomuhren in Flugzeu- gen erbracht. Physiker der Universität Maryland haben hierzu ein mit einer Atomuhr

6 Lorentzkontraktion

11

6 Lorentzkontraktion 11 Abbildung 11: Weltlinie des reisenden Bruders beladenes Flugzeug 15 Stunden lang über Amerika

Abbildung 11: Weltlinie des reisenden Bruders

beladenes Flugzeug 15 Stunden lang über Amerika kreisen lassen. Die Abweichung zwischen der Vorhersage durch Relativitätstheorie und der gemessenen Zeit enthielt nur ein Fehler von weniger als 1% [ 8].

6 Lorentzkontraktion

Nicht nur Geschwindigkeiten hängen von der Wahl des Interialsystems ab, auch Län- gen sind relativ [ 4 ]. Wie wir der Abbildung 12 entnehmen können, verkürzt sich ein Ob- jekt bei zunehmender Geschwindigkeit relativ zum Inertialsystem des Beobachters.

Angenommen ein Objekt befindet sich im Ruhesystem S r und besitzt dort die Länge L r - die Eigenlänge. Zum Vorbeiflug mit der Geschwindigkeit v benötigt ein Beobachter nun aus der Sicht des Objektes die Zeit

t r = L r

v

und dementsprechend gilt

L r = t r v .

(7)

Der Beobachter misst aufgrund seiner Fortbewegungsgeschwindigkeit nicht t r sondern

6 Lorentzkontraktion

12

6 Lorentzkontraktion 12 Abbildung 12: Ein ruhendes Objekt in zwei Inertialsystem S r und S b

Abbildung 12: Ein ruhendes Objekt in zwei Inertialsystem S r und S b

t b . Mit Hilfe von Formel ( 3) zur Berechnung der Zeitdilatation haben wir eine Formel gefunden, um t b zu berechnen. Es gilt

t b =

t r

c

2

1 v 2

.

(8)

Die Uhr des Beobachters dagegen befindet sich in einem Bezugssystem S b . Im System S b hat das Objekt folglich die Länge

L b = t b v .

Durch Einfügen der Gleichung (8 ) erhalten wir

L b = t r v

1

1 v 2

c

2

und durch Einsetzen der Gleichung (7 )

L b = L r

1

1 v 2

c

2

.

(9)

Aufgrund der Relativität kann man annehmen, dass sich nicht der Beobachter bewegt, sondern das Objekt selbst. Somit gilt, dass ein mit Geschwindigkeit v bewegtes Objekt in Bewegungsrichtung um den Faktor

γ =

1

1 v 2

c

2

kürzer ist als in seinem Ruhesystem. Die Variable γ ist uns bereits aus dem Abschnitt 5 bekannt. Die Gleichung (9 ) sieht in Kurzform folgendermaßen aus:

7 Lorentz-Transformation

13

Doch wieso hat sich die Entfernung zwischen den Spiegeln der Lichtuhr nicht ver- ringert? Wie wir der Herleitung entnehmen können, verringert sich nur die Länge in Bewegungsrichtung und keine Strecke, die senkrecht auf der x-Achse steht.

7 Lorentz-Transformation

Die Lorentz-Transformation ordnet den vier Raumzeit-Koordinaten (x r , y r , z r , t r ) die entsprechenden (x b , y b , z b , t b ) bei einer Geschwindigkeit v des Intertialsystems zu.

) bei einer Geschwindigkeit v des Intertialsystems zu. Abbildung 13: Die Überführung der Koordinaten zweier

Abbildung 13: Die Überführung der Koordinaten zweier Inertialsysteme

Wir können an dieser Stelle aufgrund der Abbildung 13 schließen, dass die Variablen y und z unverändert bleiben, indem wir vorher unser Koordinatensystem durch Dre- hung und Verschiebung entsprechend platzieren. Folglich sind y r = y b und z r = z b . Deshalb konzentrieren wir uns auf die Beziehungen zwischen x r und x b sowie zwi- schen t r und t b .

Galilei-Transformatioon

Bis zur Veröffentlichung der speziellen Relativitätstheorie durch Einstein waren die fol- genden Beziehungen die Grundlage zur Berechnung [2]:

x b

t b

=

=

x r vt r

t r

(11)

Die zweite Gleichung behauptet de facto, dass die Zeit für alle Intertialsysteme gleich

7 Lorentz-Transformation

14

schnell vergeht. Doch diese Behauptung haben wir bereits in dem Abschnitt 5 wieder- legt. Ist aber die Geschwindigkeit v klein im Verhältnis zu c, so liefern die Gleichungen nahezu korrekte Ergebnisse. Auf diese Abweichung gehen wir näher weiter unten und im Abschnitt 9 ein.

Lorenz-Transformation

weiter unten und im Abschnitt 9 ein. Lorenz-Transformation Abbildung 14: Beide Inertialsysteme aus der Sichtweise von

Abbildung 14: Beide Inertialsysteme aus der Sichtweise von Lorentz

Der Niederländer Hendrik Antoon Lorentz (1853-1928) leitete eine relativistische For- mel schon vor Einstein her, hat aber nicht die richtigen Schlüsse daraus gezogen [ 1]. Die Abbildung 14 stellt die Zeitdilatation schematisch dar. Die zugehörigen Transfor- mationsgleichungen lauten:

=

y b = y r

z b = z r

x b

γ(x r vt r )

t b = γ(t r vx r /c 2 ) .

(12)

Diese entsprechen den uns bekannten Gleichungen aus dem gleichen Abschnitt. Wich- tig ist an dieser Stelle, dass Raum und Zeit miteinander verknüft sind, was lange von Einsteins Zeitgenossen angezweifelt wurde. Die Variable γ ist uns bereits aus dem Ab- schnitt 6 über die Lorentzkontraktion bekannt.

8

Schlussfolgerungen aus den Lorentz-Gleichungen

15

Lassen wir formal c → ∞ laufen, so wäre c unendlich groß und wir würden die Glei- chungen der Galilei-Transformation erhalten. Genau dieser Fall tritt ein, wenn man kleine Werte benutzt, um die Ortsverschiebung zu berechnen - mit einem marginalen Fehler.

Sollen hingegen die Werte x r aus x b und t r aus t b berechnet werden, so sind die folgen- den Gleichung handlicher:

x

t

r

r

=

γ(x b + vt b )

=

γ(t b + vx b /c 2 ) .

(13)

Alle Transformationsgleichungen unterscheiden sich nur hinsichtlich der Beobachtungs- standpunktes beziehungsweise der Wahl des Inertialsystems.

8 Schlussfolgerungen aus den Lorentz-Gleichungen

Im folgenden werden wir die lorentzschen Transformationsgleichungen benutzen um verschiedene Eigenschaften der Raumzeit herzuleiten [8]. Die nachfolgenden Gleichun- gen sind uns bereits aus dem vorherigen Abschnitt 7 bekannt.

x

t

r

r

=

γ(∆x b +

vt b )

(14)

=

γ(∆t b + vx b /c 2 )

(15)

Das Delta-Symbol denotiert, dass die Differenz hinsichtlich Zeit beziehungsweise Strecke zwischen zwei Ereignissen gemessen wird.

Gleichzeitigkeit

Angenommen, zwei Ereignisse finden im Bezugssystem S b zur gleichen Zeit, aber an unterschiedlichen Orten statt, dann sind x b = 0 und ferner t b = 0 . Doch dies gilt

nicht für unseren Ort S r . Der Zeitintervall t r zwischen dem Auftreten der Ereignisse in S r ist nämlich unter Verwendung der Formel (15 ) gleich

t r

=

γ(∆t b + vx b /c 2 )

=

γvx b /c 2 .

Das heißt, eine Zeitdifferenz liegt auf jeden Fall vor. Dieses Resultat stimmt mit unseren Ergebnis - die Unmöglichkeit der Gleichzeitigkeit - aus Abschnitt 4 überein.

9 Relativistische Geschwindigkeitsaddition

16

Zeitdilatation

Wir nehmen nun an, die beiden Ereignisse finden in S r am gleichen Ort statt ( x r = 0),

aber zu verschiedenen Zeiten (t r = 0 ). Auch in diesen Fall formen wir Gleichung ( 3 ) um, bis wir

t b

=

γ(∆t r vx r /c 2 )

=

γt r

erhalten. Das Resultat ist im Einklang mit unser bisherigen Formel (6 ) für die Zeitdila- tation aus dem Abschnitt 5 .

Längenkontraktion

Wir stellen uns vor, dass im System S r ein ruhender Stab parallel zur x r -Achse liegt. Damit ist der Stab ebenfalls parallel zu x b -Achse des Systems S b . Somit kann ein Be- obachter in S r die Eigenlänge L r messen, indem er die Differenz der Koordinaten der beiden Endpunkte bildet. Angenommen, der Stab beginnt bei x = 0, dann entspricht die Länge dem Wert x r (x r = L r ). Ferner soll ein Beobachter, der sich im System S b befindet, eine Bewegung v des Stabes feststellen können. Dann entspricht x b der Län- ge L b genau dann, wenn die Messung an beiden Endpunkten simultan vorgenommen wird, also t b = 0 ist. Würde die Messung nicht zur selben Zeit durchgeführt werden, so würde sich der Stab um eine bestimmte Strecke weiter bewegen.

Setzen wir nun unsere Variablen x r = L r , x b = L b und t b = 0 in die Gleichung ( 14 ) ein, so erhalten wir

t

L

r

r

=

=

=

γ(x b + vt b ) γ(L b + vt b ) γL b .

Die resultierende Formel stimmt exakt mit unserer notierten Gleichung (10 ) aus dem Abschnitt 6 überein.

9 Relativistische Geschwindigkeitsaddition

An dieser Stelle befassen wir uns nun nochmals mit dem Beispiel aus dem Abschnitt 2. Wie wir bereits festgestellt haben, können (größere) Geschwindigkeiten nicht nach der Formel v = v a + v b addiert werden.

9 Relativistische Geschwindigkeitsaddition

17

Um eine relativistisch korrekte Formel herzuleiten, nehmen wir also erneut an, dass in unserem Zug eine Kugel rollt - dieser Zustand wird schematisch in Abbildung 15 dargestellt. Somit sind die Schienen unser erstes Inertialsystem S r . Der Zug - System S r - bewegt sich mit der Geschwindigkeit u . In unserem Zug rollt Kugel wiederum mit der Geschwindigkeit v . Ferner sei w die Geschwindigkeit der Kugel relativ zu den Schienen.

w die Geschwindigkeit der Kugel relativ zu den Schienen. Abbildung 15: Die Geschwindigkeitsadditon bezogen auf zwei

Abbildung 15: Die Geschwindigkeitsadditon bezogen auf zwei Inertialsystem S r und

S b

Aus dem Abschnitt 7 sind uns die Transformations-Gleichungen

x r = γ(∆x b + vt b )

und

t r = γ(∆t b + vx b /c 2 )

bekannt.

Dividieren wir die obere durch die untere, so erhalten wir

x r

t r

=

=

(∆x b + vt b )

(∆t b + vx b /c 2 )

(∆x b /t b + v)

(1 + v(∆x b /t b )/c 2 ) .

10 Doppler-Effekt

18

Laut Definition ist v = d , somit können wir statt x r /t r auch w schreiben. Und

t

x b /t b ergibt u . Damit erhalten wir das Theorem für die relativistische Addition von Geschwindigkeiten [8]:

w =

u + v

1 + uv/c 2

(16)

Wieso wurde das Additionstheorem nicht schon vorher gefunden? Beziehen wir uns auf die Daten des vorherigen Beispiels, so gilt nach der klassischen Physik mit v a = 120 km/h und v b = 5 km/h für v = 125 km/h. Nach der Berechnungsformel ( 16 ) er- gibt sich eine Relativgeschwindigkeit von w = 124.9999999999999 km/h. Dies ist eine marginale Differenz unterhalb von 10 14 km/h, die man zur Zeit Newtons im 17. Jahr- hundert nicht in der Lage war zu messen. Für kleine Werte für u und v weit unterhalb von c sind die galileischen Transformationsformeln (11 ) eine sehr gute Näherung.

Ferner verhindert diese Formel, dass eine Überlichtgeschwindigkeit erreicht werden kann. Geht man davon aus, dass zwei Photon auf einander zu fliegen, so errechnet man einen Wert von

w

=

c + c

1

+ c 2 /c 2

2c

=

= c .

1 + 1

Fliegt andererseits ein Photon auf ein ruhendes Molekül zu, so berechnet man ebenfalls eine Geschwindigkeit von

w

=

=

c + 0

1 + 0

c .

10 Doppler-Effekt

Der Doppler-Effekt ist eine Veränderung der wahrgenommenen Schwingungsdauer bzw. der Frequenz. Ein bekanntes Beispiel ist die Tonverschiebung der Sirene eines Krankenwagens beim Vorüberfahren. Solange sich das Fahrzeug nähert, ist der Ton hö- her. Wenn der Wagen sich wieder entfernt, wird der Ton tiefer. Dieser Effekt hängt von den Geschwindigkeiten von Quelle und Detektor ab [4 ].

Hierbei wird f r als Eigenfrequenz bezeichnet - die Frequenz, die ein Beobachter im Ru- hesystem der Quelle misst. Wohingegen ein sich mit der Geschwindigkeit v relativ zu

10 Doppler-Effekt

19

10 Doppler-Effekt 19 Abbildung 16: Visualisierter Doppler-Effekt im Raumzeit-Diagramm diesem Ruhesystem bewegende

Abbildung 16: Visualisierter Doppler-Effekt im Raumzeit-Diagramm

diesem Ruhesystem bewegende Beobachter die Frequenz f b misst. Wir erhalten mit β = v 2 /c 2 (siehe Gleichung (4))

f b = f r 1 1 + β β .

(17)

Herleitung

Die Abbildung 16 veranschaulicht den Doppler-Effekt. Die Variable T r indiziert die Schwingungsdauer des Senders. Die des Empfängers bezeichnen wir mit T b . Wir kön- nen der Zeichnung entnehmen, dass aufgrund der Geschwindigkeitsdifferenz von Sen- der und Empfänger die beiden Weltlinien nicht parallel zu einander stehen und daher

für die Schwingungsdauern T r = T b gilt. Folglich ist auch die Frequenz verändert.

Hierfür gilt f r = 1/T r bzw. f b = 1/T b . Wir vereinfachen unsere Rechnung, indem wir annehmen, dass die beiden Weltlinien durch den Ursprung des Diagrammes verlau- fen.

Wir wollen nun die x-Koordinate des Punktes A , der im Diagramm 17 eingetragen ist, berechnen. Wir wissen, dass der Empfänger die Strecke x = vt r zurückgelegt hat. Au- ßerdem gilt auch x = c(t r T r ). Der grüne Abschnitt hebt das Stück t r T r hervor. Das entspricht dem Zeitintervall, den das Licht benötigt, um von der Quelle zum Detektor

10 Doppler-Effekt

20

10 Doppler-Effekt 20 Abbildung 17: Die Koordinaten vom Punkt A zu kommen. Nun setzen wir beide

Abbildung 17: Die Koordinaten vom Punkt A

zu kommen. Nun setzen wir beide Beschreibungen gleich

vt r = c(t T r )

und lösen diese nach t r auf. So erhalten wir

t r =

cT r

c v .

Außerdem möchten wir T b ( = t b ) berechnen:

T b = γt r .

Daraus folgt durch Einsetzen

T b = γ

cT r

c v .

Damit erhalten wir das Resultat

T b

=

=

=

=

=

c cT r v 1 v 2 /c 2

= = = = = c c T − r v 1 − v 2 /c

T r

1

= = c c T − r v 1 − v 2 /c 2 T r

1 v/c 1 v 2 /c 2

T r

1 v 2 /c 2 (1 v/c) 2

T r (1 v/c)(1 + v/c)

(1 v/c)(1 v/c)

T r (1 + v/c)

(1 v/c) .

11 Relativistischer Impuls

21

Abschließend setzten wir für T r = 1/f r und T b = 1/f b ein

f b = f r (1 v/c)

(1 + v/c) .

(18)

In unserer Zeichnung entfernt sich der Sender vom Empfänger, d.h. v > 0. Die Formel ist äquivalent für den Fall, dass sich der Empfänger auf den Sender zu bewegt, nur dass dann v < 0 gilt.

11 Relativistischer Impuls

Nach der klassischen Mechanik gilt für einen Impuls

p = mv = m d t .

(19)

Um diese Formel in einen relativistischen Impuls umzuformen [8], definieren wir

p r = m

d

t r

.

Mit Hilfe der Formel (7) für die Zeitdilatation, erhalten wir

p b = m

d

d

t b = m t b γ .

Da d wieder unserer Geschwindigkeit v entspricht, liegt dem relativistischen Impuls die

t

folgende Gleichung zugrunde.

p b = γmv

(20)

die ∆ t folgende Gleichung zugrunde. p b = γmv (20) Abbildung 18: Geschwindigkeiten vorher und

Abbildung 18: Geschwindigkeiten vorher und nachher

Mit Hilfe dieser Beziehung können wir herleiten, dass auch die Masse von der Ge- schwindigkeit abhängt [ 9]. Dazu stellen wir uns zwei Objekt (siehe Abbildung 18 ) vor,

12 Relativistische Energie

22

die anfangs ruhen und anschließend beide z.B. durch eine Feder in entgegengesetzte Richtungen bewegt werden. Hierbei spielt es keine Rolle, ob wir die Formel für den klassischen Impuls oder den relativistischen Impuls benutzen, da wir γ kürzen kön- nen.

0

p

m d

t

=

=

=

p p p

m d

t .

Aufgrund der Zeitdilatation folgt

m d

t

m

 

=

 
 

m d t 1 v 2 /c 2

=

m 1

v 2 /c 2 .

Daher erhalten wir das Resultat, die relativistische Massenzunahme

m b = γm r .

12 Relativistische Energie

(21)

Nun wollen wir Einsteins „klassische“ Formel E = mc 2 mit Hilfe des relativistischen Massenzuwachses herleiten [ 9].

Betrachten wir zuerst aber die erzeugende Funktion 1/ 1 ± x und die dazugehörige Potenzreihe 3

1

1 ± x = 1

1

2 x

· 3

1 2 · 4 x 2 2 · 4 · 6 x 3 2 · 4 · 6 · 8

· 7

1

· 3

· 5

1

· 3

· 5

x 4

.

.

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Für den Ausdruck 1/ 1 v 2 /c 2 folgt

1

1 v 2 /c 2 = 1 +

1

2 c 2 + 2 · 4 c 4 + 2 · 4 · 6 c 6 + 2 · 4 · 6 · 8

v 2

1 · 3 v 4

1 · 3 · 5 v 6

1 · 3 · 5 · 7 v 8

c 8

Und für die relativistische Masse gilt

m

r

1 v 2 /c 2 = m r +

1 m r v 2

2 + 3

m

r

v

4

+

5

m

r

v

6

+

35

m

r

v

8

c

2

8

c

4

 

16

c

6

 

128

c

8

 

+

+

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3 Der Konvergenzradius liegt bei |x| < 1. Diese Bedingung wird in unserem Fall erfüllt.

Abbildungsverzeichnis

23

Abschließend multiplizieren wir die Gleichung mit c 2 , sodass das zweite Glied der Po- tenzreihe mit der kinetischen Energie E k = 1/2mv 2 übereinstimmt.

m r c 2

2 /c 2 = m r c 2 + 1 2 m r v 2 +

1 v

3

m

r

v

4

+

5

m

r

v

6

+

35

m

r

v

8

8

c

2

 

16

c

4

 

128

c

6

 

+

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Das zweite Glied ist die kinetische Energie. Auch bei den anderen Summanden der Po- tenzreihe handelt es sich um Energien. Das erste Glied wird als Ruheenergie E 0 bezeich- net - die Energie, die ein Objekt aufgrund seiner Masse und nicht seiner Bewegung hat. Alle weiteren Glieder sind die relativistische Korrektur. Aufgrund der großen Nenner c 2 , können diese Glieder in den meisten Fällen vernachlässigt werden.

Somit gilt für die Ruheenergie E 0

E 0 =

m r c 2

(22)

und ferner für die Gesamtenergie E

E

=

E 0 + E k m r c 2

(23)

=

 

1 v 2 /c 2 .

Folglich lautet die vereinfachte Gleichung mit Hilfe der Formel (21) für den relativisti- sche Massenzuwachs

E

= m b c 2 .

(24)

Abbildungsverzeichnis

 

1 Ausriss aus Einsteins Originalarbeit, Quelle: [11 ]

 

1

2 Einstein im Jahre 1921, Quelle: [ 5] .

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2

3 Die Weltlinie eines Objektes im Raumzeit-Diagramm

 

4

4 Die Weltlinie eines Photons im Raumzeit-Diagramm

5

5 Der Lichtkegel eines Photons

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6

6 Weltlinie eines Objektes, das mit Überlichtgeschwindigkeit sich fortbewegt 7

7 Eine ruhende Lichtuhr (links) und eine bewegte (rechts) aus der Sicht eines ruhenden Beobachters

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7

8 Die Geschwindigkeit eines Photons, wenn es keine Höchstgeschwindig-

 

keit gäbe

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8

Literaturverzeichnis

24

10 Die Geschwindigkeit eines Photons mit limitierter Maximalgeschwin-

digkeit

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9

11 Weltlinie des reisenden Bruders .

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11

12 Ein ruhendes Objekt in zwei Inertialsystem S r und S b

 

12

13 Die Überführung der Koordinaten zweier Inertialsysteme

 

13

14 Beide Inertialsysteme aus der Sichtweise von Lorentz

 

14

15 Die Geschwindigkeitsadditon bezogen auf zwei Inertialsystem S r und S b 18

16 Visualisierter Doppler-Effekt im Raumzeit-Diagramm

 

19

17 Die Koordinaten vom Punkt A

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20

18 Geschwindigkeiten vorher und nachher

 

22

Literaturverzeichnis

[1] B ERNSTEIN , J EREMY : Secrets of the Old One. Einstein, 1905. Copernicus Books, De- zember 2005.

[2] B ESOLD , K NUT : Die spezielle Relativitätstheorie von Albert Einstein. Adam-Kraft- Gymnasium, 1997. http://besold.info/einstein/ (Stand: 12.07.2006).

[3] B ORN , M AX : Die Relativitätstheorie Einsteins. Springer, Berlin, 7. Auflage, Juli 2003.

[4] E MBACHER , F RANZ : Spezielle Relativitätstheorie. Universität Wien. http:// homepage.univie.ac.at/franz.embacher/SRT/ (Stand: 12.07.2006).

[5] F OUNDATION , W IKIMEDIA : Wikimedia Commons. wikimedia.org (Stand: 12.07.2006).

[6] F OUNDATION , W IKIMEDIA : Wikipedia - Die freie Enzyklopädie. http://de. wikipedia.org (Stand: 12.07.2006).

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[9] L INDNER , A NDREAS : Spezielle Relativitätstheorie. Gymnasium Bad Ischl. http:// teacher.eduhi.at/alindner/Dyn_Geometrie/RelTheorie/index.htm (Stand: 12.07.2006).

[10]

M AX -P LANCK -I NSTITUT FÜR G RAVITATIONSPHYSIK : Einstein online. http://

www.einstein-online.info (Stand: 12.07.2006).

[11] U . A ., S IEGFRIED P ETRY : Spezielle Relativitätstheorie . http://de.wikibooks.

12.07.2006).

(Stand: