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Ermutiger Förderer

im Stillen

Evangelische Christengemeinde Hombrechtikon


1. Advent Sonntag, 2. Dezember 2007
Den Andern höher achten als sich selbst

Diener meines Mitmenschen sein

und ihn in Seiner Berufung fördern


und Sie in Ihrer Berufung fördern
2 zentrale Aufträge an Christen:

„Mir ist alle Vollmacht im Himmel und auf Erden gegeben.


Daher geht hin, macht alle Nationen zu Jüngern, tauft sie in
den Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen
Geistes und lehrt sie, alles zu halten, was ich Euch geboten
habe. Und siehe, Ich bin mit euch alle Tage bis zum Abschluss
des Äons.“

Mt. 28: 19-20


2 zentrale Aufträge an Christen:

Und Er gibt die einen als Apostel und andere als Propheten
und wieder andere als Evangelisten oder als Hirten und
Lehrer, zur Anpassung der Heiligen an das Werk
des Dienstes, zur Auferbauung der Körperschaft
Christi, bis wir zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis
des Sohnes Gottes gelangen, zum gereiften Mann, zum Mass
des Vollwuchses der Vervollständigung des Christus, damit wir
nicht mehr Unmündige seinen von jedem Wind der Lehre wie
von brandenden Wogen hin und hergeworfen und
umhergetragen durch die Unberechenbarkeit der Menschen,
durch die List, die darauf ausgeht, den Irrtum planmässig zu
verbreiten.

Eph. 4: 11 - 14
2 zentrale Aufträge an Christen:
„Mir ist alle Vollmacht im Himmel und auf Erden gegeben.
Daher geht hin, macht alle Nationen zu Jüngern, tauft sie in den Namen des Vater
und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu halten, was ich
Euch geboten habe. Und sieh, Ich bin mit euch alle Tage bis zum Abschluss des
Äons.“ Mt. 28: 19-20

Und Er gibt die einen als Apostel und andere als Propheten und wieder andere als
Evangelisten oder als Hirten und Lehrer, zur Anpassung der Heiligen an das
Werk des Dienstes, zur Auferbauung der Körperschaft Christi, bis wir zur
Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum
gereiften Mann, zum Mass des Vollwuchses der Vervollständigung des Christus,
damit wir nicht mehr Unmündige seinen von jedem Wind der Lehre wie von
brandenden Wogen hin und hergeworfen und umhergetragen durch die
Unberechenbarkeit der Menschen, durch die List, die darauf ausgeht, den Irrtum
planmässig zu verbreiten.
Eph. 4: 11-14

Wenn wir aber wahr sind, sollten wir in Liebe alles zum Wachsen
bringen, hinein in Ihn, der das Haupt ist, Christus, der gesamte Körper ….
Eph. 4: 15
Voraussetzungen zum Dienst
Helft einander die Bürden tragen und erfüllt so das Gesetz des Christus
Gal. 6: 2

Wenn nun Ich, der Herr und der Lehrer, euch die Füsse gewaschen habe,
seid auch ihr schuldig, einander die Füsse zu waschen. Denn ich habe
euch ein Bespiel gegeben, damit auch ihr tut, wie Ich an euch getan habe.
Joh. 13: 14+15

.. würdig in der Berufung zu wandeln, zu der ihr berufen wurdet, mit


aller Demut und Sanftmut, mit Geduld einander in Liebe tragend.
Eph. 4: 2+3

Daher zieht an als Auserwählte Gottes, Heilige und Geliebte: innigstes Mitleid, Güte,
Demut, Sanftmut, Geduld, einander ertragend, und euch gegenseitig Gnade
erweisend, wenn jemand gegen jemand anders einen Tadel hat. Wie der Herr euch
Gnade erweist, so tut auch ihr. Über dies alles aber zieht die Liebe an, die das Band
der Vollkommenheit ist.
Kol. 3: 13+14
Barnabas

Sohn
 des Trostes,

 prophetischen Zuspruchs

 der erbaulichen Ermahnung (Ermutigung)

Barnabas = die zentrale Figur der Apostelgeschichte

Auch Joseph, der von den Aposteln den Beinamen Barnabas – das heisst übersetzt „Sohn des
Zuspruchs“ erhalten hatte, ein Levit und Zyprier von Herkunft, dem ein Feld gehörte. verkaufte
dieses und brachte das Geld und legte es zu Füssen der Apostel.
Apg. 4: 36+37
Barnabas erkennt das Potential

Paulus

Als Paulus in Jerusalem angekommen war, versuchte er, sich den Jüngern
anzuschliessen, doch alle fürchteten sich vor ihm, weil sie nicht glaubten, dass er ein
Jünger sei. Aber Barnabas nahm sich seiner an, führte ihn zu den Aposteln und
erzählte ihnen, wie er auf dem Weg den Herrn gewahrt und dass Er zu ihm gesprochen
hatte, auch wie er dann in Damaskus freimütig im Namen Jesus geredet habe.
Apg. 9: 26+27

Apostelgeschichte Kapitel 11 bis 15 voll von Aktivitäten und Zeugnis von


Barnabas und Saulus

ab Apg. 13:43 dann Paulus und Barnabas.

Während sie ihren Dienst für den Herrn versahen und fasteten, sagte
Heilige Geist: „sondert Mir auf jeden Fall Barnabas und Saulus für
das Werk ab, zu dem Ich sie berufen habe“.
Apg. 13: 2
4 Evangelien

Matthäus Erfüllung des Alten Testaments in Jesus


für Juden geschrieben – Christus der König

Markus Jesus der Knecht Gottes, dienend, ausführend


besonders für die römische Welt geschrieben

Lukas Christus der Mensch


für die Griechen geschrieben

Johannes Christus der Sohn Gottes


für die Herausgerufene Gemeinde geschrieben
Markus

Johannes „Jehova ist gnädig“ „ der Herr ist gütig“


huldreich, hold, weich, furchtsam, höflich
der Mensch, dem Gott gnädig ist

Markus römisch für „der Kriegerische“


auch „Hammer“ „Schlegel“

gütig – gnädig – und Kämpfer

Sobald Petrus sich dessen bewusst war, ging er zum Hause der Maria,
der Mutter des Johannes, der den Beinamen Markus hatte, wo eine
beträchtliche Zahl beisammen war und betete.
Apg. 12:12
erkennt Barnabas das Potential?

Apg. 12:25 Barnabas und Saulus aber kehrten nach Erfüllung ihres
Dienstauftrages aus Jerusalem zurück und nahmen Johannes
mit, der den Beinamen Markus hatte.

unterwegs auf 1. Missionsreise des Paulus

Apg. 13:13 Dort trennte Johannes sich von ihnen und kehrte
nach Jerusalem zurück.

Hat Paulus dem jungen Mann verziehen?

Was tut Barnabas?


Paulus

ein etwas ungestümer, konsequenter Führer

wie war er vor seiner Bekehrung?


nun gereinigt, geheiligt, von den Aposteln ausgesandt !

stark auf seinen eigenen Dienst konzentriert ?

ein Durchbrecher, prescht durch, der oft befiehlt, anleitet, fordert,


Gebote aufstellt usw.

Eigenschaften, die Gott einsetzt und fördert.

kann er auch verletzten ?


wer nicht mitmacht, den brauche ich nicht ?

wenig Verständnis für Andere – mildere, sanftere ….. ?


Auseinandersetzung und Lösung

Einige, die von Judäa herabgekommen waren, belehrten dann die


Brüder: „Wenn ihr nicht nach der Sitte des Moses beschnitten werdet,
könnt ihr nicht gerettet werden.“ Als man sich dagegen auflehnte und
zwischen denen aus Judäa und Paulus und Barnabas eine ziemlich
lange Auseinandersetzung entstand, ordnete man an, dass Paulus
und Barnabas samt einigen anderen aus ihrer Mitte wegen dieser Frage
zu den Aposteln und Ältesten nach Jerusalem hinaufziehen sollten.

Apg. 15:1+2

Da schwieg die gesamte Menge, und sie hörten, was Gott durch sie an
Zeichen und Wundern unter den Nationen getan hatte.
Apg. 15: 12
Segen

Paulus und Barnabas von Jerusalem mit Brief nach Antiochien gesandt.
Keine Beschneidung. Viel Freude ausgelöst.

Paulus und Barnabas hielten sich weiter in Antiochien aus, lehrten und
verkündigten mit noch vielen anderen das Wort des Herrn als
Evangelium.

Wir sollten auf jeden Fall zurückkehren und uns in jeder Stadt, in der wir
das Wort des Herrn verkündigt haben, nach den Brüdern umsehen,
wie sich befinden.
Apg. 15: 35-36

Paulus ist jetzt voll in seiner Berufung - spätere Briefe an


Personen, Gemeinden immer wieder voll von „nach ihnen sehen“
Trennung
Markus war offensichtlich auch mit nach Antiochien gereist.

Barnabas beabsichtige aber, auch Johannes


(genannt Markus) mitzunehmen.
Paulus jedoch achtete den, der sich in Pamphylien
von ihnen entfernt hatte und nicht mit ihnen in die
Arbeit gekommen war, nicht für würdig,
mitgenommen zu werden. Das war ein Ansporn
für sie, einander auszuweichen, so dass
Barnabas nun den Markus mit sich nahm und
nach Zypern segelte. Paulus aber sah sich Silas
aus und zog aus …….
Apg. 15: 37-40
Erkennt Barnabas das Potential?
Zielkonflikt oder Berufung ?

Barnabas Berufung für die Juden


Talente fördern

Paulus Ruf für die Nationen


Bekehrung - Juden und Nicht-Juden

Markus Berufung Jesus als den Diener Gottes


zu verkündigen

Gleiches Anliegen – Teilbereiche – andere Mittel


Da kann es auch einmal knistern
Versöhnung

was zeichnet die 3 aus – was einte Barnabas, Paulus, Markus ?

Jeder ist auf seine Weise, in seiner Aufgabe drangeblieben – in der


Sache Christi. Im Verständnis der 2 grossen Aufträge.

Versöhnung nach Art des Paulus:

Befleissige dich (Timotheus) schnell zu mir zu kommen (nach Rom),


denn Demas verliess mich aus Liebe zum jetzigen Äon und ist nach
Thassalonich gegangen, Creszenz ging nach Galatien, Titus nach
Dalmatien. Lukas allein ist bei mir. Markus nimm auf und lass ihn mit
dir gehen, der ist mir wohl brauchbar zum Dienst.
2. Tim. 4: 9-12

Eingeständnis von Paulus, bedürftig zu sein?


Fortsetzung Markus in seiner Berufung

zum letzten Mal hören wir von Markus im NT in 1. Petrus 5,


12-14:

Es grüsst euch die mit Euch auserwählte herausgerufene


Gemeinde in Babylon und Markus, mein Sohn.

Markus ist also mit Petrus in Rom.

Markus später in Ägypten – Alexandria.


Er gründet dort die ägyptische Kirche, die später das Evangelium nach Irland,
England, Schottland brachte. Vor dort aus erhielten verschiedene Germanen
Stämme – so auch die Alemannen in der Schweiz – das Wort Gottes.

Markus wird Bischof der lebendigsten Kirche


der damaligen Zeit.
Fortsetzung – Markus in seiner Berufung

Markus schreibt das Markus-Evangelium


ca. im Jahre 68 – darin schildert er häufig
auch den ungestümen, wechselhaften
Kämpfer Petrus – nach Jesus, wohl seinem
Vorbild als junger Mann.

Dann verliessen ihn alle und flohen. Aber einer, ein Jüngling folgte Ihm
(er war aber nur mit einer Leinwand auf der blossen Haut umhüllt), und
dessen wollte man sich bemächtigen; doch er liess die Leinwand zurück
und floh unbekleidet.
Mk. 14:50-52
Fortsetzung - Geschichte

Marcus – Bishop

this time he did not run away


Barnabas / Paulus
• Barnabas
investierte viele Jahre seines Lebens in einen jungen Mann
anstelle seiner eigenen Missionsreisen, als reisender Apostel.
Sein Weg ist völlig anders, als der jedes andern Mannes in NT,
Segen für einen Menschen – Segen für Viele durch den Einen!

• Paulus
Segen für Viele doch sah nie die Grösse von einem, Markus.
mit dem will ich nicht – jetzt ist er mir nützlich!

• Gottes Ökonomie ist anders:


aus Streit & Durcheinanander – erwächst in vielen Jahre
Zurüstung grosser Segen ebenso für Millionen von Menschen
wo stehe ich ?

Verharre ich in meinen Verletzungen oder bete ich für die, die mich
beleidigen, verkennen, zurückstossen, meine Talente nicht sehen?

Vergebe ich und setzte meine Talente ein, laufe meinen Lauf?

Glaube ich, dass Gott, die Liebe viel länger, breiter, höher, tiefer ist, als
was ich mir denken kann? Grösser als was ich über die Berufung und
den Auftrag des Andern denke?

Habe ich Potentiale nicht erkannt und Menschen zurückgewiesen, sie


verurteilt und schlecht über sie geredet? Vergebe ich und scheue mich
nicht zu sagen, dass ich sie nötig habe?

Empfange ich Kraft & Tröstung auch da wo ich investiere und


scheinbare „Verlierer“ aufbaue?