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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, als Präsident des Tourismusvereines von Natz-Schabs rufe ich

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

als Präsident des Tourismusvereines von Natz-Schabs rufe ich zur Teilnahme an der Basiswahl für die Landtagswahlen am 21. April 2013 auf.

Ich empfehle Euch unseren Kandidaten Peter Gasser.

Mit ihm haben wir einen kompetenten und erfahrenen Kandidaten, der sich insbesondere auch für die Entwicklung des Tourismus eingesetzt hat. Als Bürgermeister und Präsident der Bezirksgemeinschaft Eisacktal kennt er die Probleme unseres Landes gut. Gerade die Bezirksgemeinschaft Eisacktal bemüht sich seit Jahren, unser „Tal der Wege“ wirtschaftlich zu fördern (Unterstützung SMG-Coaching, Regionalentwicklungsprogramme, Themenwege, Fahrradwege u.v.m.).

Franz Hilpold Präsident Tourismusverein Natz-Schabs

Thomas Plank Tourismusverband Eisacktal

Jede Stimme zählt – auch Deine

Natz-Schabs Thomas Plank Tourismusverband Eisacktal Jede Stimme zählt – auch Deine BASISWAHL: HINGEHEN UND MITBESTIMMEN

BASISWAHL: HINGEHEN UND MITBESTIMMEN

Curriculum Peter Gasser: beruflicher Weg

Südtiroler Volksbank

Schaltermitarbeiter/Geschäftsstellenleiter-

Stellvertreter in Franzensfeste (1986 – 1994)

Südtiroler Volksbank

Leiter der Geschäftsstelle Lüsen (November 1994 – Jänner 2000)

Südtiroler Volksbank

Stellvertretender Niederlassungsleiter in Brixen (01.02.2000 – 31.12.2002)

Südtiroler Volksbank

Leiter der Niederlassung Sterzing (01.01.2002 – 31.12.2002)

Raiffeisenkasse Karneid- Steinegg Genossenschaft

Direktor/Geschäftsführer (seit 01.01.2003)

Raiffeisenkasse Schlern- Rosengarten

Direktor/Geschäftsführer (ab 01.01.2009) - seit 01.06.2010 im politischen Wartestand

RK Leasing 3 GmbH

Präsident (10.11.2004 – 14.11.2007)

Konsortium Gewerbegebiet Kardaun

Präsident (16.02.2005 – 20.05.2009)

Credit Solution AG

Verwaltungsrat (04.08.05 – 14.11.2007, ab Ende 2006 Vizepräsident)

Universitäre Ausbildung

- Lehrgang „General Management – Betriebswirtschaft für Nicht-Betriebswirte 1998/99“ einjähriger Lehrgang/2 Semester beim Management Center Innsbruck – MCI

- Diplomstudium der Politikwissenschaft an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck mit Erlangung des akademischen Grades „Magister der Philosphie“ (Sommersemester 1998 – Sommersemester 2002) – Anerkennungsdiplom „Laurea in scienze politiche“

Außerberufliche Erfahrungen/Vereinstätigkeit

Junge Generation in der SVP

1987-1990

Mitglied des Ortsjugendausschusses

Junge Generation in der SVP

1990-1994

Ortsjugendreferent

SVP Natz-Viums

1994-2000

Ortsobmann (2 Perioden-anschl. OA-Mitglied)

Junge Generation in der SVP Bezirk Brixen

1989-1992

Mitglied der Bezirksjugendleitung

Junge Generation in der SVP Bezirk Brixen

1992-1995

Bezirksjugendreferent (Vorsitzender) Dadurch Rechtsmitglied:

ÿ Landesjugendleitung

ÿ Parteiausschuß der SVP

ÿ SVP-Bezirksleitung

Gemeinde Natz-Schabs

Seit 1995

Gemeinderatsmitglied (3 Perioden) Bürgermeister (Wiederwahl 05/2010) Präsident Vertreter der Gemeinden

11/2007

Bezirksgem. Eisacktal BBT Beobachtungsstelle

12/2010

11/2007

SVP

1997-2004

Mitglied des Parteiausschusses Dadurch Rechtsmitglied:

> SVP-Bezirksleitung

ASV Natz

 

Aktiver Spieler, anschl. 3 Perioden Kassier

FF Viums

 

Aktives Mitglied und 2 Perioden Schriftführer

Komödie Brixen

 

Kassier seit Gründung bis August 2005

Musikkapelle Natz

10 Jahre

Ehem. aktives Mitglied

Jagdrevier Natz-Schabs

2004

Erlangung Jagdbefähigungsnachweis (Mitglied der Jagdhornbläsergruppe)

Pressemitteilung + O-Ton + Dokumente: Illegale Wahlwerbung des Tourismusvereins

Natz-Schabs und des Tourismusverbandes Eisacktal

Streichung der Landesbeiträge vor fast 600.000 Euro Beitrag im Jahr 2012

Landesgesetz schreibt

Anlagen: Wahlempfehlung der Tourismusorganisationen + Email-Screenshot + Landesgesetz

Der Tourismusverein Natz-Schabs und der Tourismusverband Eisacktal betreiben im Rahmen der SVP-Vorwahlen illegalen Wahlkampf zugunsten des Bürgermeisters von Natz-Schabs und SVP-Landtagskandidaten Peter Gasser. Darauf verweist der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder. "Das im vergangenen Jahr genehmigte Landesgesetz zur Finanzierung der Tourismusvereine verbietet Wahlwerbeaktionen der Tourismusvereine und -verbände sieht in diesem Fall eine Streichung der Landesbeiträge für das laufende Jahr vor", so Pöder.

Der Präsident des Tourismusvereins Natz-Schabs, Franz Hilpold, und Thomas Plankvom Tourismusverband Eisacktal haben unter Nutzung der Strukturen, Mitarbeiter und E-Mail-Adresse der Tourismusvereins Natz-Schabs ein Wahlempfehlungsschreiben für den SVP-Kandidaten und Bürgermeister Peter Gasser abgegeben.

Pöder sieht dies als typischen und unzulässigen Missbrauch von Vereinen und Verbänden zur Wahl-Schützenhilfe für die SVP. "Dabei ist es unerheblich, ob es eine Vorwahl oder die definitive Landtagswahl ist. Es ist in jedem Fall ein Gesetzesbruch und den beiden Verbänden müssen die Landesbeiträge für das Jahr 2013 gestrichen werden, wenn es solche Beiträge gegeben hat oder gibt", so Pöder. "Dass die Tourismusabgabe erst 2014 eingeführt wird, ist dabei ebenfalls unerheblich. Denn auf Druck der Opposition ist im Art. 5 des Landesgesetzes zur Tourismusfinanzierung klar von Streichung der Landesbeiträge die Rede."

Pöder will nun in einer Landtagsanfrage wissen, ob die beiden Tourismusorganisationen Natz-Schabs und Eisacktal 2013 Landesbeiträge erhalten und wann bzw. wie die Landesregierung jetzt die Streichung der Beiträge in Angriff nimmt.

Im Jahr 2012 hat der Tourismusverband Eisacktal über 530.000 Euro Landesbeitrag erhalten.

TOURISMUSVERBAND EISACKTAL

Art des Auftrages: BEITRÄGE FÜR INVESTIONSPROJEKTE DER PRI-VATEN TOURISMUSORGANISATIONEN(LG 33/1992 ART.28,29,31/BIS)

Betrag: 3.289,00 € Art der Maßnahme: Dekret

Nummer der Maßnahme: 00106/36 Datum der Maßnahme: 20.04.2012

Art des Auftrages: BEITRÄGE UND BEIHILFEN FÜR DIE FÜHRUNGDER PRIVATEN TOURISMUSORGANISATIONEN(LG 33/1992 ART.28,29,31/BIS)

Betrag: 528.520,00 € Art der Maßnahme: Dekret Nummer der Maßnahme: 00030/36 Datum der Maßnahme: 10.02.2012

Im Jahr 2012 hat der Tourismusverein Natz-Schabs 53.590 Euro Landesbeitrag erhalten.

SCIAVES TOURISMUSVEREIN NATZ-SCHABS

Art des Auftrages: BEITRÄGE UND BEIHILFEN FÜR DIE FÜHRUNGDER PRIVATEN TOURISMUSORGANISATIONEN(LG 33/1992 ART.28,29,31/BIS)

Betrag: 53.590,00 € Art der Maßnahme: Dekret Nummer der Maßnahme: 00039/36 Datum der Maßnahme: 20.02.2012

Landesgesetz vom 16. Mai 2012, Nr. 9 "Finanzierung im Tourismus"

Art. 5 ( Beteiligung von Tourismusvereinen an Wahlkampagnen)

Den Tourismusvereinen, die Landesbeiträge erhalten, ist es verboten, sich an der Wahlkampagne von politischen Parteien und Kandidaten jeglicher Wahlliste finanziell oder auf andere Weise zu beteiligen. Bei Verstoß wird der Landesbeitrag für das laufende Jahr gestrichen.

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An den Präsidenten des Südtiroler Landtages

ü ü An den Präsidenten des Südtiroler Landtages Aktuelle Fragestunde Wahlempfehlung des Tourismusvereins Natz-Schabs
ü ü An den Präsidenten des Südtiroler Landtages Aktuelle Fragestunde Wahlempfehlung des Tourismusvereins Natz-Schabs
ü ü An den Präsidenten des Südtiroler Landtages Aktuelle Fragestunde Wahlempfehlung des Tourismusvereins Natz-Schabs

Aktuelle Fragestunde Wahlempfehlung des Tourismusvereins Natz-Schabs und des Tourismusverbandes Eisacktal Landesbeiträge?

Der Tourismusverein Natz-Schabs und der Tourismusverband Eisacktal betreiben im Rahmen der SVP-Vorwahlen illegalen Wahlkampf zugunsten des Bürgermeisters von Natz-Schabs und SVP- Landtagskandidaten Peter Gasser. Das im vergangenen Jahr genehmigte Landesgesetz zur Finanzierung der Tourismusvereine (Lg. Nr. 9/2012) verbietet im Art. 5 Wahlwerbeaktionen der Tourismusvereine und -verbände sieht in diesem Fall eine Streichung der Landesbeiträge für das laufende Jahr vor. Der Präsident des Tourismusvereins Natz-Schabs, Franz Hilpold, und Thomas Plank vom Touris- musverband Eisacktal haben unter Nutzung der Strukturen, Mitarbeiter und E-Mail-Adresse der Tou- rismusvereins Natz-Schabs ein Wahlempfehlungsschreiben für den SVP-Kandidaten und Bürger- meister Peter Gasser abgegeben.

Erhielten bzw. erhalten die beiden Organsiationen im laufenden Jahr oder im Jahr 2012 Landesbei- träge? Wenn ja, wie hoch waren die Beiträge? Wird die Landesregierung die Streichung eventueller Beiträge vornehmen?

träge? Wenn ja, wie hoch waren die Beiträge? Wird die Landesregierung die Streichung eventueller Beiträge vornehmen?
träge? Wenn ja, wie hoch waren die Beiträge? Wird die Landesregierung die Streichung eventueller Beiträge vornehmen?
träge? Wenn ja, wie hoch waren die Beiträge? Wird die Landesregierung die Streichung eventueller Beiträge vornehmen?

e) Landesgesetz vom 16. Mai 2012, Nr. 9 1) Finanzierung im Tourismus

1)Kundgemacht im Amtsblatt vom 29. Mai 2012, Nr. 22.

Art. 1 (Gemeindeaufenthaltsabgabe) 2)

Mai 2012, Nr. 22. Art. 1 (Gemeindeaufenthaltsabgabe) 2 ) (1) Um die Finanzierungsgrundlage der Tourismusförderung

(1) Um die Finanzierungsgrundlage der Tourismusförderung zu sichern und zu stärken, ist ab 1. Jänner 2014 die Gemeindeaufenthaltsabgabe zu Lasten jener eingeführt, welche in Beherbergungsbetrieben im Landesgebiet übernachten. Die Abgabe ist abgestuft und beträgt, außer in den von der Landesregierung festgelegten Befreiungsfällen, mindestens 0,50 Euro und maximal 2,00 Euro pro Übernachtung. Die Beherbergungsbetriebe erfüllen die Rolle des Steuersubstituten gemäß Artikel 64 des Dekretes des Präsidenten der Republik vom 29. September 1973, Nr. 600. 3)

(2) Beherbergungsbetriebe laut Absatz 1 sind:

a) gasthofähnliche und nicht gasthofähnliche Beherbergungsbetriebe laut Artikel 5 und 6 des Landesgesetzes vom 14. Dezember 1988, Nr. 58,

b) Gästezimmer und Ferienwohnungen laut Landesgesetz vom 11. Mai 1995, Nr. 12, und jene Sonderfälle, welche im Artikel 1 Absatz 1/bis desselben Landesgesetzes geregelt sind,

c) Urlaub auf dem Bauernhof laut Artikel 2 Absatz 3 Buchstabe a) des Landesgesetzes vom 19. September 2008, Nr. 7. 4)

(3) Die Staffelung der Abgabe sowie alle weiteren, für die Anwendung notwendigen Aspekte werden mit Durchführungsverordnung, die innerhalb 31. Dezember 2012 nach Anhören des Rates der Gemeinden und der repräsentativsten Berufsorganisation der Tourismustreibenden sowie des repräsentativsten Verbandes der Tourismusorganisationen erlassen wird, festgelegt. Die Unterlassung, die unvollständige oder verspätete Einzahlung der Abgabe wird mit einer Verwaltungsstrafe in der Höhe von 30 Prozent des nicht bezahlten Betrags geahndet. Beträgt die Verspätung weniger als 30 Tage, wird die Geldbuße in der Höhe von 5 Prozent des nicht bezahlten Betrages festgesetzt.

(4) Die Einnahmen aus der Abgabe werden den örtlichen oder überörtlichen Tourismusorganisationen, die im Verzeichnis der Tourismusvereine laut Landesgesetz vom 18. August 1992, Nr. 33, eingetragen sind, sowie den bestehenden Kurverwaltungen oder Verkehrsämten zugewiesen, sofern die von der Landesregierung festgelegten Qualitätskriterien erfüllt werden. Mit Durchführungsverordnung kann bestimmt werden, dass die Gemeinden den im Verzeichnis der Tourismusverbände laut Landesgesetz vom 18. August 1992, Nr. 33, eingetragenen Tourismusverbänden einen Teil der Einnahmen, zweckbestimmt für Destinationsmarketing, direkt überweisen können, sofern auch diese die von der Landesregierung festgelegten Qualitätskriterien erfüllen. 5)

Beschluss vom 14. Januar 2013, Nr. 32 ­ Qualitätskriterien für Tourismusorganisationen (Artikel 27, Absatz 1,

Beschluss vom 14. Januar 2013, Nr. 32 ­ Qualitätskriterien für Tourismusorganisationen (Artikel 27, Absatz 1, Landesgesetz vom 18. August 1992, Nr. 33 „Neuordnung der Tourismusorganisationen“ und Artikel 1 Absatz 4, Landesgesetz vom 16. Mai 2012, Nr. 9 „Finanzierung im Tourismus“)

2) Siehe auch D.LH. vom 1. Februar 2013, Nr. 4. 3) Art. 1 Absatz 1 wurde so ersetzt durch Art. 8 Absatz 1 des L.G. vom 11. Oktober 2012, Nr. 18. 4) Art. 1 Absatz 2 wurde so ersetzt durch Art. 8 Absatz 2 des L.G. vom 11. Oktober 2012, Nr. 18. 5) Art. 1 Absatz 4 wurde so ersetzt durch Art. 8 Absatz 3 des L.G. vom 11. Oktober 2012, Nr. 18.

Art. 2 (Landestourismusabgabe)

(1) Für die Zwecke laut Artikel 1 ist die Landestourismusabgabe eingeführt. Die Anwendung der Abgabe erfolgt laut Modalitäten, welche mit Durchführungsverordnung nach Einholung eines Gutachtens der betroffenen Berufsverbände und des Rates der Gemeinden bestimmt werden. Die Durchführungsverordnung wird innerhalb 31. Juli jenes Jahres erlassen, in welchem festgestellt wird, dass im Vorjahr von den Tourismusorganisationen, welche im Landesverzeichnis der Tourismusvereine eingetragen sind, der Jahresbetrag von 18 Millionen Euro an freiwilligen Beiträgen nicht eingehoben wird. Der Mindestbetrag der freiwilligen Beiträge wird alle drei Jahre von der Landesregierung entsprechend der vom Landesinstitut für Statistik (ASTAT) ermittelten Inflationsrate neu berechnet. Die im Landesverzeichnis der Tourismusvereine eingetragenen Tourismusorganisationen teilen jährlich innerhalb 31. Jänner der Landesabteilung Tourismus die bis zum 31. Dezember des Vorjahres eingezahlten freiwilligen Beiträge mit.

(2) Die Abgabe geht zu Lasten der Wirtschaftstreibenden jener Wirtschaftssektoren, die besonders vom Tourismus profitieren, da sie mit dem Tourismus eng verbundene Handelstätigkeiten, handwerkliche oder industrielle Tätigkeiten ausüben oder Dienstleistungen erbringen, und die auf jeden Fall die Gastwirte, die Betreiber von Skipisten oder von Aufstiegsanlagen, die Ski- und Snowboardschulen, die Handelstreibenden in Tourismusorten, die Reiseveranstalter auf Landesgebiet und die Verleiher von Sportgeräten umfassen. Die Abgabe, die auch pauschal festgelegt werden kann, darf für diejenigen, die direkt vom Tourismus profitieren, nicht mehr als 10 Promille des generierten Umsatzes des letzten Jahres und jedenfalls nicht mehr als 30.000,00 Euro betragen. Für diejenigen, die indirekt profitieren, darf sie nicht mehr als 1 Promille des generierten Umsatzes des letzten Jahres und jedenfalls nicht mehr als 500,00 Euro betragen. Es wird ein Mindestbetrag von 100,00 Euro eingehoben, wobei Befreiungen für Betriebe mit Umsätzen unter 20.000,00 Euro vorgesehen werden können.

(3) In der Durchführungsverordnung nach Absatz 1 werden die Höhe der Tourismusabgabe, auch in abgestufter Weise, allfällige Sanktionen sowie die Modalitäten für die Einhebung, die Feststellung, die Einbringung und die Rückerstattung festgelegt. Es können eventuelle Befreiungen oder Begünstigungen für bestimmte Gebiete festgelegt werden. Ebenso können Teilentlastungen für einzelne Fälle vorgesehen werden, sofern die Notwendigkeit ausreichend nachgewiesen wird. Die Unterlassung, die unvollständige oder verspätete Einzahlung der Abgabe wird mit einer Verwaltungsstrafe in der Höhe von 30 Prozent des nicht bezahlten Betrags geahndet. Beträgt die Verspätung weniger als 30 Tage, wird die Geldbuße in der Höhe von 5 Prozent des nicht bezahlten Betrages festgesetzt.

Art. 3 (Zweckbestimmung der eingenommenen Mittel)

(1) Die Einnahmen aus der Gemeindeaufenthaltsabgabe und der Landestourismusabgabe sind für Maßnahmen von touristischer Relevanz bestimmt.

Art. 4 (Änderung des Landesgesetzes vom 18. August 1992, Nr. 33, „Neuordnung der Tourismusorganisationen“)

(1) Nach Artikel 15 des Landesgesetzes vom 18. August 1992, Nr. 33, wird folgender Artikel eingefügt:

„Art. 15/bis (Gründung von Tourismusvereinigungen)

1. Tourismusvereinigungen laut Artikel 15 können als Verein oder als Genossenschaft gegründet werden.“

(2) Artikel 27 Absatz 1 des Landesgesetzes vom 18. August 1992, Nr. 33, erhält folgende Fassung:

„1. Zur Unterstützung der Tourismusorganisationen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben werden im Landeshaushalt jährlich Mittel bereitgestellt, die den Tourismusvereinen, den Tourismusverbänden sowie den Ämtern gemäß Artikel 23 Absatz 3 zugewiesen werden, sofern die von der Landesregierung festgelegten obligatorischen Qualitätskriterien eingehalten werden.“

(3) Artikel 28 Absatz 1 des Landesgesetzes vom 18. August 1992, Nr. 33, erhält folgende Fassung:

„1. Die im Sinne von Artikel 27 bereitgestellten Mittel werden jährlich nach folgenden Kriterien aufgeteilt:

a) einem für alle Berechtigten gleichen oder auch variablen Anteil,

b) einem zusätzlichen Anteil nach folgenden Kriterien:

1)

2)

3)

4)

5)

gastgewerbliche und außergastgewerbliche Beherbergungskapazität, Durchschnitt der in den drei vorangegangenen Tourismusjahren von November bis Oktober verzeichneten Nächtigungen, Durchschnitt der in den drei vorangegangenen Tourismusjahren verzeichneten Ankünfte, Eigenfinanzierung, Erreichung der von der Landesregierung definierten fakultativen und gestaffelten Qualitätskriterien.“

(4) Nach Artikel 35 Absatz 1 des Landesgesetzes vom 18. August 1992, Nr. 33, wird folgender Absatz hinzugefügt:

„2. Die Bestimmungen des Artikels 27 Absatz 1 und des Artikels 28 Absatz 1 werden ab 1. Jänner 2013 angewandt.“

Art. 5 ( Beteiligung von Tourismusvereinen an Wahlkampagnen)

(1) Den Tourismusvereinen, die Landesbeiträge erhalten, ist es verboten, sich an der Wahlkampagne von politischen Parteien und Kandidaten jeglicher Wahlliste finanziell oder auf andere Weise zu beteiligen. Bei Verstoß wird der Landesbeitrag für das laufende Jahr

gestrichen.

Dieses Gesetz ist im Amtsblatt der Region kundzumachen. Jeder, dem es obliegt, ist verpflichtet, es als Landesgesetz zu befolgen und für seine Befolgung zu sorgen.