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Karl Ditters von Dittersdorf Kontrabasskonzert »E-dur“ (Krebs 172) Klavierauszug Double Bass Concerto “E major” (Krebs 172) + Piano Reduction Tlerausgegeben von/ Edited by Clicker auszug in D- und E-dur von/ Piano reduction in D and F. major by Christoph Sobanski Kontrabass-Siimmen fiir Solo-, Orchester und ,Wiener* Stimmeng mit Kadenzen, Fingersutz und Strichbezeichamng vou/ Double bass parts for solo, orchestra and “Viennese” taning with cadenzas, fingering and bowing by ‘Tohias Clickler G. Henle Verlag (ip Inhalt - Contents - Contenu Vorwort - Preface « Préface. Koutrabass-Stimemgen und Auffihrungsmdglichkeiten Double Bass Tunings and Performance Options Accords de la contrebasse et possibilités d’execution... Klavierauszug in E-cur Piano Reduction in E major Réduction pour piano en Mi rnajenr .. Klavierauszug in D-dur Piano Reduction iu D major Réduction pour piano cn Ré majeur... IX te 20 Vorwort Das Kowteabasskonzert H-dir® (Krebs Verzeichnis 172) von Karl Dieters vou Dreweesdosf (1789-1799) gale heute ge radeau als Inbeprif des klassischen Kontrabasskonzerts 1 Wich ist es sogar das meisigespilie und fiekannceste Werk fir Kontrabass tdbee- aups. Auch bei Probespiclew und Wert Bemerben ist es angst vu einem usnver= sawabischein zerbsharen Suunlardwerk avaneiert Dar Konzert entstand vertuunlieh um 1767 in Grofiwardein (Oradea), wo Dit -adorf dic Kapelle os Bischof Pat soul Ieitete, Wahrschelich warde ¢ Fo den Romtrahassvirtiosen Friedrich Poshelberger (1741-1813) geschrie- ee den Dintersdonf kurz zayor fir das ‘Orchester engagiort hatte. Zusammien rot dem heute verschollenen Konzeet en Joveph Haydn (korponiert 1763) wear das Ditersdorf-Konzert tines der Eechesten Kootrabasskonzerte iber- saupt und Ausgangspunki einer Ent ang. die zu einer aufergewihili- ea Bhite des slistischen Kontrabass- in und um Wien fihete ‘Narhdem das Dittersdorf Konzert fir mehr als eineinhalb lahrhuaderte in Vesersenteit geratert war, erschien es 10858 errmals ion Druck (DB, Sehoits sede. Maing}, Zu dieser Zeit wares x ecancisierende und grofiriigig die Quelle -xerhessemde Bearheitungen iblich, Leider blie auch der Distersdorf-Konzerts vor so ‘karhchen Fingriffer niche verschont tuad yeieht teilweise graviennd von der uberliefercen Quelle ab, zudem ist eine Auffohrung nur ie F-dur wid mit Solo- ssimasung moglich, Unsere Untexransgabe dagegen macht dden tdherlicferien Notentext quelienge- treu zaganatich und lasst gleichzeitig vver-chiedene Sranmurgen und uff unzsmoglichkeiten 21, Alle im Frst= Prstdck des -zemslen Newsing ce ander iaceamen: die Secheehmel-F Fore pais weventlicher Bestandeeil der D: as de ersten Satzes (T. 74 o sersfuedsae stellen um deitten Satz (1. 60-72 und. 3-90) sowie tcheere Tanti-Alisclnite in den Eres zen. AuBerdem wurden falsehe Tone, rhhythinische Detaits (2.1. int Thera dew 2. SataesT. 18F) unl Akkor bret gen sowie Oktavlagen entsprechend der Quelle korrigicrt, Tingewisen sei aul die chacakteristische sabspringen- dle* Sepeinve in Selsswensmgen, die man ~ nebea den charak Flageolett-Kaufaren ~ als Markenze riot ds Komzeres unschen kan. isehen ‘Zur Faition Alleinige Quelle fii onseve praktisehe Crtestausgabe iat die einige heute be- uinte Stimmenabschrift des Kono tes. Sie hefindet sich in der Musikakien- suailang der Tandesbibliothck Meok- Ieaburg-Vorpommern in Schwerin (Sign, Mus, 1088), Das Manuskripr ist Teil des Nachlasses des Kovtrabassvir ‘uosen und Komponisten Jobanaes Sperger (1750-1812). der mit boher Wabrscheinlichkeit Sebiiler vou Pischel- Dborger war, Die Quelle wurde von einen unbekarmten, verimutlieh Wiener Kopi en angeleetigt. Der Tiel Lauter: Concer- to in Lb. | peril | Contrabasso.| 2. Fiolin’ | 2. Flauté|2. Corni| Fota |e | Basso. | Det Sig” Carko Ditters. Vekannirematien fibestiefeen dic Quellen koum jene Ausfidirungsderails, hie x00 Zeigponke ihrer Enseehamg selbstvcestéadtich waren. Dies berrilft inshesondlene die in den Quellen oferals chlenden Actikulationsangaben. wo cian das Schleiffen (Bice) und Stos- sen slat selmuekhurft and am evehien Ort ancubringen wissen muB* (Leopold. Mozart in seiner Violinsehole von 1756). Fae dic. heutige Spielprasis det desbalb iv der Solossin me behor- sam Bindungen hinzugeftia(teilweise jn Anlehoung an den Erstdruch). Diese rgimezamugert worden gewevell in Klamn- meen gesetzt, Sir verstehen sich als regunig und lassen Raum fir wei dividuelle Ausgestaltunzen. Darider huinaus wurden offensiviteh fehlonde Voraeichen silschove Dasselbe silt fur Nachschtige wach Teil- lera und in der Quelle folende Binde- gen awischen Vorschlags- und Hampt- note. Aus spiclprakiisehen Eewijgungen ‘wurden zudemn einige Strichangaben Fingers hinzugeigt. de sich chenso wie dit asrdaTakie im driiten Saez als Ausfthrungshinweise verstelien Wie in vielen Insirumentalkonzerien jencr Zeit sind in den Solopassagen des ‘Werkes keine dynamischen Angaben no- tier, Auf eine giinzumg ward he- swussr vervicltet, uni deni Solisten nicht tundtig einzusehriiakea, Die in dex ‘Quelle durchgimgig als Jang” norierten ‘Vorschlige wurden ebeafatls unvera- dere ins Druekibid jer sich til h eine laarze Ausfih~ rung enbictot (2B. 1. Satz T. 51 und 2, Satz 1, 41). Cleilfalls beibelanen sword dit prinziielle Unterseheidimg ler Quelle zwischen Staccato-I'ankct nd -Strieh, Bei ungenaner vider widee- sprichlicher Seheeibweise ward eine Systematisierung angestrebt, im Zwei felsfail jedoch Staceato-Punik edict n. wobel Gleichzeirig sei dara hingewiesen, huss die urspriingliche Bedewtang der Artikulationszeichen sehr differenziere (schnackhiafe*) und auf des wusiesli- on Zowanunenhong hezogen nt, So stehen Sinccatozeichen beispieleweise ins Tangsarnen Ser cher fie now leato- Spiel als fir ein deutliches Abksirzen der Time mach moderuen Vorstandnis. Darither nave war c> ir die ama lige Musizierprasis selbstverstinclich dass sich dow Solist mit cigonen, impo vieatorischen deen in den musikali- selien Vortrag einliachte, Nebenr Vorviv cuagen zablten tieczu insbesondere die Kadewzen, die vom'Komponiseen 2war vorgesehen, aber nicht notiert wurden. Weil dammals wie heute eine Anffiirumg des Konzerts ohne Kadlnzen kaum yor stellbar ist, entstanden fiir diese Ausga- be newt, gut spivtbare Kadeazen mit vietuosem Auspruch, Die iherlieferten Kadeuzen von Tuhinmes Sperger (ebet falls Sign, Mus. 1688) sind im Anhang von Srimuerthefe 1 ebenfalls abge- ddeuckt Gin griiBimaigliche Transpacens in hherauseeherischen Entscheidungen zt wwahren. bringe die Kluvierpartirar in der ubertemen Konirahass-Stimme cen Text der Quelle in unverinvderter Ge- v stl einsehbiedlich aller Titti-Ab= schnitte. Ergiinate Vorzeichen sind hier in Klamora geserzt, Prublematinehe Stellen werden in: Fubnoten kommen rots seiner speviellen, auf die eo gee rannte Wiener Stimmung™ zugesehmit- tenen Faklur ist das Konzert ole gro- Gace Kingriffs in doe heute gebrinebi chen Solo- baw, Orchoscer Stimmung spielhar, Gelrgentlich sind Linlegungen und Vereinfachuagen jedoch unver- tnvidbar. Diese Stellen warden mit grobrindglicher Zuciickbaltung sinn ge wa an die Applikarur des moderne Kontrabasses angopasst, Die darans re= sultieronden Abweichuny Jorn origi- analen Notentert wurden mit dem Zei- chen | J markiert, In der Quelle ist dir Kentrahass-Solo- stimme in D-dar notiert. die Orchester- +timmen hingegen in Fs-ihie. Dies ist aul ‘eine dumats hinfig geitbte Praxis 2u- ruckzufuhven. wonach der Sel Partin der grifteelnisch und klanztich djufserst gnmstigen Tonart D-duer spiel Gleichzeitig wurde dry Kontrabass unt Halbion nach oben gestiment, umn das Instrument durch die hohere Saiten- spanaung bellor und sragtahiger kliaget ‘ra lassen, Da diese Hallo heute nicl meh prakeiiert wind bietet unsere Ausgabe die Miglichkeit, day Werk sowolil in F-dar als auch in D-dur zi spielen “‘enei separace Klavierparti- suren vind enthalten} Uuter Finbezie- nung der unter-chiedlichen Kontrabass- ‘Snimmungen mit ihren jeweiligen Spiel ‘weisen ergeben sich imsgesamt vier ver- schiedene Auffubrungsmoati stehe Cbersicht SIN Anmerkunzen zar Wiener Stimmung” fhe it auch. zu ei- ‘\o-rsundersetzung mit +. Wircer Simmung™ Ahn diese “tim 8 frock ein wei teres Kuntrabaaskonzere (Revs 171) und cine Sinfonia Concertante fir Vila und Koncrabass (Krebs 127) sohtieb. wie ci derarsiger Hihepunkt des s0- ischen Kontrabass-Spiels wind der Wienoe Klasse kann miglich gew sea. So erlaubt di , Wiener Sting cee grifftechaisch auferordenttich eff ‘iomte Umsereung des Notentextes radean vin Paradebeispiel dai ist der ‘Thenienkopf in ersten Satz des vurlie- geenden Konrerts, soe ausschlieRich ous Ieeren Siiten und Flageuletts hesteht Conese Lassen dein Nedue-Dewileany gestinmnien leecen Saiten einen ganz ei sgonen, iberaas traglhigea Klang rxt- siehen, Cana wesentlich trigt auch dio peril historische Spiclweise (Details siche Stinanenhefr 2, Seite 11) 70 der saulSergewohnlichen Resonan bei. Wohl ufgeund der einschrankeaden ivi rung auf den Tonactenbexeieh yin D-due und geringer Eigung fir enifeeatere Vonarten geriet div «Wiener Sti ‘ngeacites ihrer klanglichen rechaisehen Vorwile bald nach 1800 in Vergessenheit Un unter henrigen Bedingungen eine Wiederbelebung der historischen Stim- sucung 20 evleichtern, bietet unsere Aus abe eine eben einfache wie prams Mittels einer Grifloiation, de eigens fir dio Wieaer Stinnmang” fentwackelt wurde, ist es moglich, sofort nnd ohne langwieriges Umlernen in der lauguullew Mistorischen Seinomanng 2 spielen, eumal dafa nicht unbedingt cin alter (Wiener) Kontrabass erfordes- Jich ist. Vielmebr iat ~ trou einiger instrumentenbanlichee Laterschieste— auch win meernee Base ud Bae he= nnotzt werven, In diesen Pall ist austell son Darmnsaiten eine Mien aus heu- tw ailichea Solo- md Orcheslersairen andglieh (ci sehwach gespanne g-Saic te kann als fs-Saite verwendet werden) Die wiedergegebenw Griffnotation ver sucht sil als Beispiel fie die bistorische Spiclweise. gelegentlich sind auch ande- se Ausfuhronesmaglichkeiten denkbar Specialisten und Musiker mit spiel- prakuischer Frfahrune in - Wiener Stim- mung” ist ergiincend eine Rontrabass- ‘Solostimame obne Griffnatacan ins Inter net unter wiew healede abrufbar sacle Tain Herausgeber und Verlag danken de Landeshibliothek Mecklenburg-Vor- pomumern fir die Miiglichkeie der Quol- leneinsicht und die Verdffentlichunesee- whmiguag. Dresslen, Sommer 2003, Tobias Glackler Preface an] Dittes von Dittersdorf (1739 1799) Coacerey in “Fmajoe” for double bass (Krels 172) i today considered the lassiral double-bass concetta par ex collence. led, it raay well de the best lawn and most Frequently played work, for doutsle buss altogethee, Abo. it has Jong established izelf as an vssontial pives for auditions and competitions The concerto presumably originated iu Crosawarclein (Oradea), where Dit- seesdorl conducted the aechestra uf Bishop Patachich, and it was probably ‘written for the double-bass virtuoso Friedsioh Pischelbeeger (1741-1812). -shony he had jast askled 10 the orches tca’s roster. Along with Joseph Tlayda coucerte of 1703 (now lost). Ditters dors work was enw of the very exliest ccoucertas for tho double bass, marking ry beginaiag of a line of evolution thar led to an exaodinary flowering of solo dhe bass playing in Vieana and the surconnding ava Aer Falling into obscurity for more than one and & half centuries, the Dic tersilor! concerto appeared in print for te first ie in 1998 (B. Schott Sine ia Mainz). By that tine, roruantiewzed urrangoments of older works abowding in “imuproscmioats” to the original sore were standard fare, Say, the first ection of Dstersdorts voncocto wus not spared these high-hauded inter= ‘ventions, snd it sometimes departs inarkelly feom die surviving sonrec. Moreover, ic eam only he performed in the Key of E major and with sole ram: In contrast, our Urtext edition fath- fully repradues text and allows for various tunings and performance cprions. Al passages delee- slr abide in the Fist edtion have heen restored, including the sixteenth- reo figuratiow cha forts essential part ofthe fit-movemeat development section (M. 74-83), vorions passages in she third movemoat (M. 6972 and 83. the ter movements. Aly corrected % saree with the ociginal are othee wong Alanis (cM. ABE ‘he theme of movement 2). choral ar the sneviving emasieal 90, and several tutti sections ates. rhe peggianon. and octave registers. Special rion shold be maite af the chawae~ ‘ie “leaping” seventh ia cadential sheaves. which may be regarded as one of the eoncerto’s trademarks, along with distineive fanfares in harmonies Notes on the Edition The ole source for this Urtext perform ance edition is the ouly known set of Fars. preserved in the music collection fhe Landesbiblioshek Mecklenburg Verpommera in Sree Nes 1688), This manuserip! was per pared by an unknown cupyist. presuma- 22 from Vienna. and steams from the posthumous estate of Joharmes Sperger 30-1812). a double bass virieso 2S composer who most probably stud ‘od with Pischelbexyer. The tele reads certo in. Eb. | per it | Contrabasso.| colin | 2. Flauti| 2. Corn | Fivta | | Risso. Del Sie Carlo Ditters. 41 well Kniown, sources rately hand sun performance marks that would zEave been considered self-exicont at the ‘sane. This applies in particular to artic~ sclauon marks. where. to quote Teopold Mozart’ violin tutor of 1756. “the play- er hunself must know hose 9 apply the turring and detoehing eastetully and in she night place.” The modecn editor has shorefore judiciously added shurs for the Graft of today’s players. adopting ~ sor of those found in the first edition, ailicions are generally enclosed = pecrecheses and should only be re= v+r 2+ vaggestions 10 allow leeway cr modification- at the players dlisevotion, Arcideetials obvinusly omit- ted by the original copyist have bees sddded without caminent, The same is ‘rue for terminal notes on tills and for slurs between uppgaiaturas ao prinei- pal noves when missing in the source, Also added! 8 an uid 1 performers are several bowing am fingering marks they should ive regarded as suggestions in the sn sway as ths isae har i movement 3. As in many instrumental concerts of the time, theve are no dynamic. mechs indicated im the sola passxges. Th male cen eltar has deliberately refrained from adding such marks so a8 not 10 vose unecessary restrictions on the player. App scribed as they appear in the source, where they invariably appear “long even though some might just as easily be payed short (e.g. M. 31 of moverncne M. 44 of movement 2}. The same applies wo the busie distinetion berween, dlots and strokes to indica staccato. Where the writing is inaccurate or con- Aradietory, an attenpt has beew made 0 harmonize the readings. but in ease of doubt, preference was given to the stac~ ceuce dot. Feshiuld also be pointed vu that the meanings of artivulation marks uring Dittersdorf’ time was highly df= ferentiated (“A son godt”) and each was related elosoly to the rousiel eorex it which ir was plawed, Thus, staccato marks in the slow movement tend to st iawuras haves been tran. «far a non legato delivery rather than a crisp shortening of the tones as sigh bo implied frum: the modern sere of the erm. Musicians of Disteradorf's time also took it for granted dha she soleist would improvise icleas of his own ia the course fa performace, Besides emhelist- nents these ideas inehuded in particus lr. eadenzas that were intended by she composer bot nor written ant. Since any pecformacce of this concerto is hardly conceivable without cade, the modern editor has supplied easily man- ageabile cadenzas wich » virtuoso Mair, ‘The surviving radenzas by Johannes Spergee (liken ise shelfmark Mus. 1688: are reproduced as an appends ¢0 part book 1 ‘Yo heep our editorial decisions as tranesparont as possible de sto ane ‘provided in the piano score presents the tions. Here, added accidentals are ex losedd in parentheses. Any problemuti- cal passages aro discussed in footnotes, nee Options Alchongh he fabric of Dittersor's E-majoe coaceeta is tailoced to the spe= fie oi 4 *Vieanese tining”. it ean he played without significant changes using the solo o7 orchestra runing commonly today. Oreasionally, however, adjust- ments and sitplifications are unovuide- bile, Such passages have, with wlmost re stoainr, heen adapted as applieable for ‘use ort mordonn double bass. AIL dep tuces from the original west are indicated dy dhe mane LD Tithe original manuscript the sole dlouble-bass part was written in D major wheres she archesteal pacts were in Fb ‘majox. This discsepaney relteets the then common practice of having the soloist lay in the mre idiomatic 8nd sonorous key of D major afcer tuning the it nents Dhigher, thereby pu ducing a brighter and more penetrating suv uc tthe greater tension on the strings. This somitonal seordatara being. xno longer in use today. our edition pro- vidos the option of porforiing the work either ia B major or im D major and therefore includes twa separate pana scores, As @ result. given the different owble-hass eunings ond thie playing the pieee can be performed in any of four different ways (see de over- vview on p. IX). ents a he se d Notes on “Viennese Tuan One of the goss of this edition is 0 ene conage players to become more famil- Jay with che historieal “Viennese unin (Acdef 4-1), for which Dittersdoef com posed this pice, a well as another due Dle bass eoaverio (Keebs 171} and a Sinfowia concertante for viola and dos ble bass {Krehs 127), Without this tun vl ing. the flowering of the solo doble bass during the Viennese classical peri cod would have been virtually unthinksa- Ue. From the standpoint of fingering. Viennese tuning” offers an extremely efficient means uf eeadering the rusical text, Our concerto offers prime exam ile ofthis iu the very Fist burs a the ‘herve uf movement 1, whieh consists ‘ricely of open strings aud harinanis, fa general, open strings ronwed to a D- rajor (riad produce: highly distinctive sound with great powers of projection, Anuther important farior in the extra ddinary resonance of this waning isthe special historical anurmer of playing de~ secibed an page 11 of parthouk 2. De- spite ts pateat advantages in sound and execution, “Vierese tuning” fell into dhisuse soon after 1800, probably owing to is cestzetion ro D major and related itailiey for more re- heey and its awote tonal ‘Vo help revive the hiscorical soning under nvodera-day conditions, this edi rion presents a solution a simple ast is praganatc: a specially-developed finger~ ing notation that makes it possible tn play in "Viennese cuning”innnediately ssithout tedious retraining. Tis not even. necessary to use ant early (Viersiese) double hass. Ie is quire possible, despite some differences in construction, 16 m= ploy a modern mstrament and bow. In this ease, a combination of the now ens tomary solo and orchestral strings conceivable in of gut strings (Tes ate for the ing fé sing}, The fingering now. don is intended as am exaunple of histor- ical performance practice: other forins ‘of execution are exqually possible iu some cases. Specialists and players well> versed in the “Viennese tuning” may download a double hass parr without fingering notation from our website at wea henle-de, The editor ans the publishers wish to thank the Lan-e-bibliothek: Meckien- teors-Varpuruzsen for allowing then 10 ett che marcanps-ousce and for svra so pablish tightened g string may subst Préface On cousidére nyjourd but Te Concerto pour comtrchasse en «Mi majeur (cata logue Krebs, 172) de Kael Diters von Dittersdorf (1739-1799) comme exemple pa excellence du carcesto classique pour contrebasse, Ce concerto, probablemeus la pig de contrebasse La plus connue et Is plus jouse, est aussi deve depuis longremps pratiquement incontournable dans les eoneours de re- cerurement de musiciens dorchestre et autres conconrs smusicaus. Yraisembdablement composé vers 1767, &. GroBwardein (Oradea), of tcestorf dirigeait Vezehestre de la Cha- pelle (Kapelle) de Mivéque Paroehi rancerco fut probablement Gerit 4 tention de Friedrich Pischelberser (1741-1813), ewntrobassiste seeruté pen do temps awparavant par Dittersdorf, Avee le cancerro de Josrph ayda. (eamposs om 1763), unjoure hei dispar, le concerto pour contrehasse de Dittersdorf fait pnctie des tout premiers concertos de la litéracure pour conte: Dass, marquane ainsi le poiat de cépeet une évoluti ul se traduira pac un ouemeat exceprionnel pour ka can trebasse sliste & View mame ainsi que ‘dans toune sa région, Aprés étre rombé dans Poubli pen- dant pls d'un siéele er desni, le convert le Dittersdorf fat publié pour la prema re fis en 1938 (B. Sehw’s Sohne, Mayeace}. A axe il rut courant arranger les concertos dans un style ‘guement romantique gud tend & Ta sepatime earactériatique dns les toxueaures finales, que I'm pout considé rer, aver les fanfares d’harmonigques ca sactévistiques. comme la marque dis tinetive du concert. Remarques celatives & Médition La présente dition Urtext est hasée sur la seule copie eles parties iastramnenrales séparées de ce rnaverto qui mans soit parvenue, Cette copie eat conservée dans lo seetian Musique de la Landesbiblion Norpurminern (Meck- weidtentale), crit Fal partie do Inys du comerebussinte vicluose ct compositeur Johannes Sper gee (1730-1812) qui éeait selon once probahilité élbve de Pischelberger. Réa- lisée par un eopiste inconmu, probable- ment ctiginaire de Vienne, Crste copie porte le ttre gnivant: Concerto in £b. | jperil| Conirabasso, | 2. bola’ 2. Flauti | 2. Corn | Hiola || Basso, | Del Sig Carlo Ditters (On sait que Irs couvees d'origine a'in- diquent xénéealewent gure de détails Feaécution, considéeés cornmne allant de coi. Pépoxue, Ceci concerne en particu Tier les indications rolatives 3 Varcen= uation rethmique, souvent absentes des sourees, oft sl fant savoir utiliser avec gofit et plicer au bon endeoit fe canlé (Chaise) et le détaché» (T.topold Mozart dans sa mucthode de violon de 1756), Crest porque des Tiaisons ont 646 ca josudes aree parcimonie dans la partie de vinlon, couformément a la pratique sl exécution actuelle (basée en partie sur 4a premiere édition). Les ajots sont eu réale générale phacés entre parenthisess ils serveut de suggestions pour Tinstru- mentite foun en Taissant la place are agencements individuels, Par ailleurs, liaisons faisant manifestement défanr. 1 wolutions de tiles ot des iaions omizos dans la sores tre Fappoggiaiute et la note principale. Pease des raisons dle pratique tale, i a 1€ ajouté en onze un eeeiain sombre de comps Tarchet et de daigcés devant. commne les mesures ie do 8 mouvement. faire office indications eva de meme des Aesseusion Coma dans nomhm de concertos de epee, les indications dyazeicgses sent abseales des passages solo de Veet wre. Nove avons seiemment eannes i compléter In partie de fagoat a me pas i= ater inusilemeat le solist. Les pos ianures notes géuéraleraent comme slongues» dans Ia source sant aussi re prises telles quelles, méme si, quelque- fois. il agit plusde d'yme appoggiatare brive (p. ex I mouvement, M.51 ¢¢ 2% mouvement, M. #1). De mime. nous avons conservé Is dissinction systéinat que de la source entre poiat et iret staccato, En eas de notation innprécise ‘on rontradictoire de la source, nous ‘avon secher rif ume systéiatisation mais opté pour le poine de staccato en cas de doute, IL fancsignaler aussi que la signification initiale des signes daccen tation rythmique est tris diférenciée t dh jor). se rapportant an von texte musical. C'est ainsi par exemple que es signe de seaceato indiquest plu- 10t un jew non legato dans le mouve= sient lent et non, selon la conerption moderne. un net sbrégement des notes Dvautee pari, selon la pestique mrusi~ «ale de Vépoque, iL allait de soi que te soliste se devait 'apporter dans som exéeution ses prepres ides imprnvian- trices, cer égard, ontre les ornementa- tions. fes cadences revétaienr une impor- tance particuliere: prévues certes par le compositeur. elles 'étaiewt eependant pir nowées, Commne, de mene qu’an- jourd hui, i 2 était gudee pensable dlexéeuter im concerto sans cudences. de nouvelles cadences, d'easeution aisée ais néanmeins empreintes de virtuosi- A8-somt venues sadjindre & vor fion, Les eadenves de Johannes Spenger qui nons sone parvemues (cote Mus 1688 également) sont roproduites dans Tannexe dt volume des parties n° 1. Dans Te but Pussurer la plas gravid transparence possible aus décisions édi- Aoriales, novs uvuns i tian pos Je, au dessous de la partie de contrebas- piano, som sa forn Je toxte de a somes y compris Tes ture, Les altéeations cajoutées sont pla~ cées ici entre parentheses. Les passazes problénutiques sone commentés dans des notes exphientives, Possibilités d'exécution “Mialgys wu facture spfcitique banée tnr Paecoed «viennoiss, Ie coueereo de Dit ‘ersdorf peit se jouer sans grandes mw Hfiearions avee Paecord ustel au joued'hu pone Finstroient soliste ow orchestre. Cepenclant, certains chan: ements et simplifications som gi et TA inévitables. Les passages ennceriaés eat 446 adaptés avec la plus grande prudlen- ce au doigeé de le vonerebusse moderne Les différences en résirant par rapport au texte original sont spéeities par le sigue | at parte de comerebasse sollte es org en Re «que Tes part Déenol majeur Ceci remonte une prac que minelle A Pepoque. selon laquelle le soliste jouait sa partir propre en RE mua jew: toualité des plus commodes du point de vue technique e¢ autorisant une bolle sonorité. Fn méme temp frebasse était aecordée 1m demiston au- dessus. ce qui pertnettait. gre ji ‘tension accrue des cordes. d’obtenir une uajour dans Ta souree alors Foschesice sone en Mi sonorilé plus claire et plus soutemae, Comme on ne pratique plus aujevued hui corte seurdanure, e“est-A-dive Faccord de ton aw bien Fexéention wajeur quien RE ma- jeur (elle comporte deux réduetions Pinwiew less 0 sre éition permet de Tenure ew Mi pour piano séparées). Etat donné les différents accords de la contrebasse et Jes techniques de jew correspondantes, il VIE cn résulte quatce possibilités d'exéeution différentes (ef. récapieulatit. p. IX). Laccord «viennois+ Cere édition a également pour ambition de porter Fattention sur la pratique his rwrique de Paccord evieunvis>. cest-i site Faceord dle Vinstrament comme fed-ta, Sans cer accord partivalies, pour dequel Dittersdort éeri Vit ailleurs un autre concerto pour suits Le contrebusse (Krebs, 171) ainsi qu'one Sinfonia Cancertante pour silo ot con- trebasse (Krebs, 127), la musique pour ‘snmtcehasse soliste naurait guéve 646 possible & Fépoque dis eelnssicisme ‘vient ef a’anrail pas ew un set eb4. Ca Vacoord evieumois est & origi ae Cane (eehnique instrumentals auto particuliérement elfieare du toxw musieat. Le début du théane du 1 mouvement du concerto de Ditersdorf, eonstinaé exchusivernent de cardes & vice ot Tharmoniques, en ext tun exemuple parfait. Les cordes & vide accordkes selon aeword de trois sons de [RE majenr produisent une sonori tienliéve, laygeiment sourenne, La teh= nig et le made dexéewtion typiques de Tépoque (ef. 2 volume des parties page 11) contribue aussi pour une gran- de pact 8 ee son extraordinaire, Tonte- fois. probablemtent par suite de a lis tation aux tnnalités yuisines de Ré mua dese faible affinité poor Tos tone Aloiguées, Yaccord «viennoiss est sapidemeat tombié on d apres 1800, malgeé les avamcayes qu'il présen- dai sur les plans sonore et eechuique, [Notre éalition offfe une solution 8 la fois simple et pragmatiqne qui devrait. dams Tes conditions actuelle. facilter la renaissance dle l'accord hierarisohe Spielwvise, jechnisel ideal \g9 and Performance Options Parthook 2 Auternative Exeeution Double bass pastas. Se Caine Fingeving notation ' Solo tuning *Vienmose euning”™ + + Piano score Plano svore D major (p. 20) D major (p. 20) © Favorable execution, harmonies soinetinnes problemat © Historical way of playing, ‘deal exeention inel, harmanies lines dPexée 2 volume lochniques de jew alecenatives ls de Can trebnse vpn Urmajanr Tabhyrue aceartl soliste accord In der Quelle ss statt £9 notier 1 Source gives er instrad af inal indique F> aa Inder Qaefletreamlch berets aes dis #7) Seine eitakents places dre. 28) Toeiginal adie oh ) Obersuzne ta der Quelle sree fs +5) Souree mistakenly bas Fria upper vate Bergin dogo yr vtout nf dana la voix sapere, Aige ing +: Yenetiugsnotnin de Qu web iesih wn + Sestlninder Oar rustic arch Bogen henna hin 2) erent Ie ay mistake Scuttand etapa loudly Targus ect cfd coma vowed aphretaterprosehcweot Tania lation tercetepies aves on perce ves Edenton des erage: oder Quelle 38 Eltor' topeion orcas MS incur tends SES Snenetion dr Maier poor la cadence: Den: Fertarel, M. 58 se kt |S Tutt Finale Alk legro A @ +) Rbyimasin der Que} sormbtich. te} sth inconsistent in the saree, apportia Mecelmae\aribar cath T iéandsole re sorstameslongivameta Toand W201 of Teme 208 selopani 18 Sturring is aeaaeoain the som Auth Artkultinn dee Tut T, to azree web ana W2effsoerpaeet Mi Tom and 12efF of tbe wes, Mi itger Ltr data 7 Ls har S1Geidhetnh Ram ytt Kuecchier ear +; Fingering notation, Sound of the harmonies +) Nottm des oie tealement dees ML eee Okanet oer ase PEaot aly one octave bicker here (came in 8 ond fetune octave pho nem: irom: els 15 S Totti 16 Sole "1 Minlesammesn der Quelle wobl erties da 7+ Gischal, Klang meri Oktaven haber Flagreett Vorkicrangin der Quelle aur bic Fede E217 SVilul Source hav din middle oie. probably by ‘sitake Fingering notion. Sounds two octaves Iighersoaree mdicates harmonic ou) to theender 2 +) original naique tos la vie probablemeot par erreur vy Notation des dag, Sonaent deus oases ple ‘beat. orginaloindique des harawoique ue Joequ'ala Gn de M0 207 18 #1 Qeelle im Frstdrack crkuretwergrenben +4 First edtion depart fom souree by intro a ad: cng eemiem odes Fintradoet ene soupiee et