Sie sind auf Seite 1von 24
Kundalini Yoga Ausgabe 9/März 2010 JOURNAL Titelfoto: Anja Escherich
Kundalini Yoga
Ausgabe 9/März 2010
JOURNAL
Titelfoto: Anja Escherich

Der Übergang ins Wassermannzeitalter II

HERAUSGEBER: 3HO KUNDALINI YOGA LEHRERVEREIN DEUTSCHLAND E.V. · HEINRICH-BARTH STRASSE 1 · 20146 HAMBURG

I N H A LT Editorial 3 Titelthema: Der Übergang ins Wassermannzeitalter II Der Sprung

I N H A LT

Editorial 3

Titelthema: Der Übergang ins Wassermannzeitalter II Der Sprung ins Wassermannzeitalter

4

Das Jahr 2012

5

Sei deiner Seele ein Freund

5

Vertrauen schaffen

6

21.12.2012 – Zeitenwende oder Zeitenende

7

Kinder einer neuen Zeit

8

Eine Geschichte über Gnade und Mut

9

Wir brauchen einen neuen Wertekatalog, der uralt ist

10

Erwiderung auf das Heft von Thorsten Laue

11

Interview mit Shanti Shanti Kaur

12

Die Aquarian Guerilla Aktion

13

Von den Sikh Dharma Tagen

14

Kundalini Yoga allein zu Haus

15

Träumerische Tage auf „La Fontaine“

16

3HO-Konferenz zur Fachausbildung Yoga und Therapie

17

Würdigung von Siri Kaur Wilfriede Magerfleisch 18

Buchbesprechung:

„Living your Yoga“

19

Frage Yogi Satya

20

Vom Vorstand

21

Serviceseite: Kriya für den Übergang in

das Wassermannzeitalter

21

Yogische Kurznachrichten

22

Leserbrief

23

Neue Yogalehrerinnen

23

22 Leserbrief 23 Neue Yogalehrerinnen 23 Redaktionsschluss ist der 5. Mai 2010. Das Heft erscheint
22 Leserbrief 23 Neue Yogalehrerinnen 23 Redaktionsschluss ist der 5. Mai 2010. Das Heft erscheint
22 Leserbrief 23 Neue Yogalehrerinnen 23 Redaktionsschluss ist der 5. Mai 2010. Das Heft erscheint
22 Leserbrief 23 Neue Yogalehrerinnen 23 Redaktionsschluss ist der 5. Mai 2010. Das Heft erscheint
Redaktionsschluss ist der 5. Mai 2010. Das Heft erscheint am 5. Juli. Die Sommerausgabe des
Redaktionsschluss ist der 5. Mai 2010.
Das Heft erscheint am 5. Juli.
Die Sommerausgabe des Kundalini Yoga Journals steht unter dem
Motto „Heilen im Kundalini Yoga“ behandelt werden. Textbeiträge und
Vorschläge werden ab sofort gern entgegen genommen!
Texte bitte im Format Times New Roman 12 pt, eineinhalbzeiliger Abstand,
linksbündig, nur per E-Mail mit Anhang (rtf oder doc) an:
kerstin.leppert@hanse.net. Für Mac-Nutzer: Da Anhänge können oft nicht
geöffnet werden können, bitte Text zusätzlich direkt in die Mail kopieren.
Fotos, als Datei (mittlere Auflösung) oder Print, sind sehr erwünscht!
Für Fragen und Ideen ruft mich gerne an: 040 / 608 48 882 oder mailt mir:
kerstin.leppert@hanse.net.
Anzeigenschluss ist der 27.5.2010. Anzeigen bitte im Format jpg, tif oder
pdf mit eingebetteten Schriften; Fotos als jpg, s/w-Fotos mindestens in einer
Auflösung von 180 dpi. Anzeigen per E-Mail an petramayer@gmx.de.
I M P R E S S U M Herausgeber: Vereinszeitschrift der 3HOrganisation Deutschland e.V.,
I M
P R E S S U M
Herausgeber:
Vereinszeitschrift der 3HOrganisation Deutschland e.V., Heinrich-Barth-Str. 1,
20146 Hamburg, Tel. 040/479099, www.3ho.de
Kontoverbindung für Spenden: 0 606 097 206, Postbank Hamburg, 200 100
20, Kontoinhaberin 3HO Deutschland e.V.
Redaktion:
Kerstin Ravi Kirn Kaur Harder-Leppert (V.i.S.d.P.), Tel 040/608 48 882, Fax
040/60848196, kerstin.leppert@hanse.net (khl)
Layout und Anzeigengestaltung:
Caroline Schoeniger, (cschoeniger@web.de)
Icons: Anja Escherich
Anzeigenakquise:
Petra Mayer (petramayer@gmx.net)
Autoren dieser Ausgabe:
Yogi Bhajan, Christina Jai Inder Kaur Brandt, Amrita Kaur Burmester, Frank
Gurupal Singh Dreyer, Devinderpal Kaur Manuela Eilers-Jahnke, Amrit Singh
Michael Filipic, Sangeet Singh Gill, Karan Khalsa, Sat Nam Kaur Ulrike
Klebensberger, Kerstin Jaspers, Michael Lehmann, Birgit Mörker, Simran
Kaur, Suraj Kaur, Karan Khalsa, Sabib Kaur Saß, Anand Kaur Martina Seitz,
Satya Singh, Dagmar Mahan Kaur Völpel.
Namentlich gekennzeichnete Artikel stellen nicht immer die Meinung von
Redaktion oder Herausgeber dar. Die Redaktion behält sich das Recht vor,
Beiträge zu kürzen, zu redigieren, zu schieben oder abzulehnen.
dar. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu kürzen, zu redigieren, zu schieben oder

Seite 2

Editorial

Editorial as Jahr hat gerade begonnen – wenn ihr dieses Heft in Händen haltet, ist es

as Jahr hat gerade begonnen – wenn ihr dieses Heft in Händen haltet, ist es schon drei Monate alt. In den Tagen, da ich die- ses Editorial schreibe, blickt die Welt vol- ler Entsetzen nach Haiti, wo eines der ärmsten Länder der Erde unter den Nachwirkungen eines verheerenden Erdbebens leidet. Bilder voller Grauen, Schmerzen und Leiden erreichten uns in unserer relativen Sicherheit und im privilegierten Komfort, aus dem heraus wir Yoga unterrichten dür- fen. Sind wir uns eigentlich bewusst, wie gut es uns geht, und dass wir darüber hinaus eine Verantwortung für die Gemeinschaft haben, die über unseren eigenen sozialen Kreis hinausgeht? Gerade wir YogalehrerInnen sollten ein Gefühl der Dankbarkeit kultivieren und im Rahmen unserer Möglichkeiten Wege finden, anderen zu helfen und diejenigen zu unterstützen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen – ob aus globaler oder lokaler Sicht. Auch das bedeutet die Über- gangszeit zum Wassermann-Zeitalter – das Schwerpunktthema dieses Heftes. Shiv Charan Singh sagte dazu: „Der Tempel des Wassermannzeitalters ist kein stoffliches Bauwerk sondern die Gemeinschaft (Sangat); die Brücke zwischen dem Individuellen und dem Universellen.“ Da das Thema Übergang zum Wassermannzeitalter eine so große Resonanz erfuhr, haben wir uns ent- schlossen, es nach dem Novemberheft auch im Märzheft zu behandeln. Weiter sagte Shiv Charan:

„Menschliche Gemeinschaft entsteht aus dem Wissen über die Schmerzen und die Liebe, die sich in jedem einsamen Herzen rühren. Wenn wir in wahrer Gemeinschaft mit anderen zusammen sit- zen; können wir unsere eigene Realität überprüfen (…) Durch diese direkte und innere Erkenntnis ent- steht der spontane Wunsch, anderen zu dienen.“ 1

ent- steht der spontane Wunsch, anderen zu dienen.“ 1 Anderen zu dienen, dem haben sich beispielsweise

Anderen zu dienen, dem haben sich beispielsweise die AktivistInnen der Aquarian Guerilla Aktion ver- schrieben, über deren Engagement Frank Gurupal

Singh Dreyer berichtet. Auch Shanti Shanti Kaur, mit der Devinderpal Kaur Manuela Eilers-Jahnke ein Interview führte, möchte Schmerzen lindern – sie hat das „Guru Ram Das Zentrum für Medizin und Humanologie“ gegründet, um Kundalini Yoga in das System des Gesundheitswesens zu bringen. Über die Indigokinder, die Kinder des Wassermannzeitalters, schreibt Sahib Kaur Saß. Schon Anfang der 70er Jahre prognostizierte Yogi Bhajan: „Das Menschengeschlecht geht auf ein Zeitalter zu, in dem Geist und Gemüt hochempfind- sam sind. Die neue Generation wird ein einziges Bündel Empfindsamkeit sein.“ Er rät in seinem Text, den Simran Kaur dankenswerterweise über- setzte: „Sei deiner Seele ein Freund“.

Einen astronomischen Blick auf den 21.12.2012 wirft Amrit Singh Filipic und fragt: „Zeitenwende oder Zeitenende?“ Natürlich geht es weiter, und Dagmar Mahan Kaur Völpel fordert einen neuen, zugleich uralten Wertekatalog für die Übergangs- zeit. Karan Khalsa berichtet, was der Sprung ins Wassermannzeitalter für die Geschäftswelt bedeu- ten kann und Simran Kaur fasst Prophezeiungen für 2012 zusammen. Passend dazu die Geschichte über Gnade und Mut von Suraj Kaur aus Australien, die von Kundalini Yoga Down Under erzählt.

Viele weitere Artikel aus der Kundalini Yoga Welt ergänzen das Heft, das immer praller, runder und vielfältiger wird. Ich wünsche euch Freude, Dankbarkeit und Inspiration beim Lesen dieser Ausgabe und einen wunderschönen Frühling nach diesem langen weißen Winter -

herzlichst, eure

nach diesem langen weißen Winter - herzlichst, eure 1 Die Zitate Shiv Charans stammen aus seinem

1 Die Zitate Shiv Charans stammen aus seinem Text „Die Evolution einer globalen Gemeinschaft“, nachzulesen unter www.yoga-infos.de/gemeinschaft.htm

seinem Text „Die Evolution einer globalen Gemeinschaft“, nachzulesen unter www.yoga-infos.de/gemeinschaft.htm Seite 3

Seite 3

Wie man Yogi Bhajans Lehren zu seinem Beruf macht

Der Sprung ins Wassermann-Zeitalter

Von Karan Khalsa, Virginia, USA Übersetzt aus Aquarian Times von Christina Jai Inder Kaur Brandt

aus Aquarian Times von Christina Jai Inder Kaur Brandt ls ich 16 Jahre alt war und

ls ich 16 Jahre alt war und mei- nen Schulabschluss machte, ging ich zu Yogi Bhajan, um mit ihm über meine Zukunft zu sprechen. Ich war im Begriff, mich für eine Ausbildung zur Lehrerin einzu- schreiben und überzeugt davon, dass er sehr stolz auf meinen ausgewählten Karriereweg sein und mich dabei unter- stützen würde. Er schaute mich mit einer Mischung aus Strenge und einem leicht süffisanten Lächeln an und sagte „Eine Lehrerin? Nein! Du bist eine Geschäfts- frau. Akzeptiere das. Studiere Wirt- schaft. Das ist deine Zukunft.“ Und das war alles. Dickköpfig wie ich war, schrieb ich mich für die Lehrerausbil- dung ein, überzeugt davon, dass er schon sehen würde, dass ich Recht hatte. Ich war kein Fan der Geschäftswelt.

Und wie mit allem, das er mich jemals gelehrt hat, hatte ich zu lernen, dass er Recht hatte; allerdings nahm ich hierfür den langen Weg. Und heute, 17 Jahre später, bin ich – so wie er es vorhergese- hen hatte – eine Geschäftsfrau. Sich heutzutage in der Geschäftswelt zu bewegen, kann ein wenig Furcht einflö- ßend sein. Aber als im vergangenen Jahr die Märkte zusammenbrachen und die Weltwirtschaft die Krisenanfälligkeit des Finanzsystems offen legte, empfand ich ein ungewöhnliches Gefühl der Ruhe jenseits der oberflächlichen Unsicher- heit, die uns alle erfasst hatte. Schließlich haben uns Yogi Bhajans Lehren genau auf diese Zeit vorbereitet. Ein erheblicher Teil der zusammenge- brochenen Finanzsysteme basierte auf unrichtigen Annahmen: Milliarden Dollar wurden auf Basis von komplizier- ten Luft-Berechnungen umgesetzt, Währungen manipuliert und kontrolliert, Immobilienmärkte stützten Bankwetten. Es war ein Kartenhaus.

Das Wassermann-Zeitalter ist eine Zeit für Wahrheit, sowohl auf der persön- lichen als auch auf der geschäftlichen Ebene. Wir alle wollen etwas Wirkliches, etwas das wir verstehen und erfahren können. Wie also kann jemand, der sich im Geschäftsleben bewegt, lernen, genau das in einen gesunden Geschäftsbetrieb zu integrieren? Yogi Bhajan hat uns gelehrt, dass wir uns herausbewegen aus Hierarchien, in denen Gier und Ego, Manipulation und Angst fähig sind, den Planeten zu kontrollieren. Und während

fähig sind, den Planeten zu kontrollieren. Und während dieser Übergangszeit zum Wassermann- Zeitalter wächst das

dieser Übergangszeit zum Wassermann- Zeitalter wächst das Verständnis des Individuums dahingehend, dass das „Ich“ zunehmend als ein Teil des globa- len Gruppenbewusstseins erfahren wird.

Als ich den Sprung aus der Geschäfts- welt hin zu meiner derzeitigen Tätigkeit machte, geschah all’ dies auf sehr magi- sche Art und Weise. Aber ich musste voll ins Vertrauen gehen. Ich kam aus einer sehr sicheren Position und ging in etwas, das finanziell leicht risikobehaftet war, aber dafür ausgesprochen nährend auf der spirituellen Ebene. Und es hat sich als der erfüllendste Wechsel herausge- stellt, den ich machen konnte. Ähnliche Geschichten höre ich übrigens fast täg- lich von Yogalehrern, Musikern und Geschäftsinhabern.

Die Menschen hungern nach Quellen, aus denen sie Trost beziehen können, Werkzeugen für ihr persönliches Wachstum und der Fähigkeit, über die aktuellen wirtschaftlichen Schwierig- keiten und Härten hinaus sehen zu kön- nen. Ich glaube aus ganzem Herzen, dass dies genau die Zeit ist, um Yogi Bhajans Lehren zu einem festen Bestandteil in unserem Leben, unseren Berufen und dem neuen „Ich“, das uns alle umfasst, zu machen. Wenn du die Möglichkeit hast, sie zu einem Bestandteil in deinem Beruf oder Geschäft zu machen, dann ist jetzt genau die richtige Zeit dafür. Wir alle müssen wahrhaftig sein, wenn es darum geht, wer wir wirklich sind. Yogakurse sind voller als je zuvor. Die Menschen hungern nach etwas, das tiefer ist, und sie sind bereit darauf zu vertrau-

en, dass hinter den yogischen Techniken sehr viel mehr steckt, als auf den ersten Blick ersichtlich sein mag.

Im Rahmen meiner Berufstätigkeit habe ich viel mit Yogazentren und Yogalehrern zu tun, und überall begegnet mir die Aussage, dass dies die Zeit zum Unterrichten ist, denn die Menschen sind auf der Suche. Letzten Monat reiste mein Stiefvater Sat Want Singh nach Indien und auf die Philippinen, um Zweigstel- len seiner Firma zu besuchen. Er bot Yogaunterricht für die Mitarbeiter an. Seine Kurse waren proppenvoll! Und das als Amerikaner, der im Herzen Indiens Yogi Bhajans Lehren unterrich- tet. Wenn man Menschen dabei unterstützt, die Erfahrung dieser yogischen Technologien zu machen, ist dies unglaublich erfüllend und kann dir sogar ein respektables Auskommen sichern. Vielleicht reicht es nicht für einen Privatjet; aber die sind zurzeit sowieso aus der Mode gekommen. Yogi Bhajans Lehren geben uns so viel, und sie sind wegweisend auch außerhalb des Yogaunterrichtes. Wenn du also jetzt die- ses innerliche Ziehen verspürst, dann ist genau dies das Zeitalter, um den Sprung zu wagen!

Karan Khalsa ist ein Kind der 3HO- Gemeinschaft. Sie kam zu Spirit Voyage, um ihre Seele mit ihrem Beruf in Einklang zu bringen. Ihre Aufgabe bei Spirit Voyage besteht darin, den heilenden Klangstrom der Musik und die heilende Technologie des Yoga mit dem Planeten zu teilen.

Seite 4

darin, den heilenden Klangstrom der Musik und die heilende Technologie des Yoga mit dem Planeten zu

Prophezeiungen jenseits von Horrorszenarien

Das Jahr 2012

Von Simran Kaur

Der Countdown läuft. Schon jetzt sorgt das Jahr 2012 für viele, oft abenteuerliche Spekulationen: Wird es zu Katastrophen kommen? Oder haben wir Anlass, mit großer Hoffnung eine Zeitenwende zu erwarten?

Man kann leicht Anstoß nehmen an den apokalyptischen Szenarien, die zurzeit über das magische Datum 2012 ver- breitet werden. Allerdings kommen nicht nur Mystiker, sondern zunehmend auch Wissenschaftler und Politiker zu dem Schluss, dass wir an der Schwelle eines umfassenden Transformationsprozesses stehen, vor einem Evolutions- sprung der Menschheit, wie der Biophysiker Dieter Broers in seinem Buch „(R)Evolution 2012“ schreibt.

Erwin Laszlo, der Begründer des Thinktanks „Club of Budapest“, zählt in seinem Buch „Weltwende 2012“ fol- gende Hinweise bzw. Prophezeiungen auf:

Der Kalender der Maya setzt für den 21.12.2012 das Ende der sogenannten „Vierten Welt“, den Beginn der „Fünften Welt“, in der die Menschheit auf eine „neue, höhere Bewusstseinsebene aufsteigen“ wird.

Die kosmische Überschneidung der Konjunktion der Sonne zum Sonnenaufgang am 21.12.2012 mit dem Schnittpunkt des Äquators der Milchstraße und der Ebene der Ekliptik, was zuletzt vor 26. 000 Jahren stattgefunden hat, wird in der Zeitmessung der Hopi, in der vedischen und in der islamischen Astologie, im Mithraismus, in der jüdischen Kabbala, im hinduistischen Zyklus der Yugas (Zeitalter) sowie in einigen mittelalterlichen christlichen Systemen der Metaphysik als fundamentale Neuausrich- tung angesehen.

Astrologische Berechnungen legen das Ende eines kosmi- schen Jahres (25.920 Erdenjahre) auf dieses Datum, und eine nach dem I Ging ausgerechnete „Zeitwelle“ legt für das Jahr 2012 ebenfalls große Neuerungen nahe.

Die Astronomie weist darauf hin, dass die Sonnenaktivität um 2012 herum einen Gipfelpunkt erreicht und heftige Sonnenstürme erzeugen wird, die die Magnetosphäre der Erde stören und möglicherweise die Stromversorgung großer Teile der Erde lahmlegen werden.

Beobachtungen des Erdmagnetfeldes weisen auf einen möglichen nahenden Polsprung hin, also eine Umkehr des magnetischen Nord- und Südpols.

Laszlo plädiert für einen bewussten, achtsamen Umgang mit den Ressourcen der Natur, um als Menschheit auf diese große Transformation vorbereitet zu sein, und empfiehlt jedem Einzelnen, auf der persönlichen, zwischenmensch- lichen und transpersonalen Ebene einen „zeitgerechten Bewusstseinswandel“, um aus der Erfahrung der Einheit her- aus stimmig handeln zu können.

Laszlos Buch enthält übrigens auch eine spannende Über- sicht über weiterführende Literatur zur Weltwende. Man darf gespannt sein auf das Jahr 2012.

Auszüge aus einem Vortrag von Yogi Bhajan

das Jahr 2012. Auszüge aus einem Vortrag von Yogi Bhajan Sei deiner Seele ein Freund ©

Sei deiner Seele ein Freund

© YB Teachings, LLC 1988, übersetzt durch Simran Kaur

chau dir die Menschen an, sie sehen so bildhübsch aus, so wunderbar. Schau ihre Kleider an, ihre Schuhe. Das Leder der Schuhe passt farblich zum Gürtel und zur Handtasche. (…) Sogar die Farbe der Schuhe entspricht der Farbe der Armbanduhr, dem Ziffernblatt der Armbanduhr. Warum? Wir (…) geben Milliarden Dollar aus jedes Jahr, um gut auszusehen, während wir uns nicht gut füh- len können. Weil man „gut fühlen“ nicht im Laden kaufen kann. Man kann es in keinem Yogazentrum erhalten. In keiner Gurdwara. In keinem Tempel. Kein Swami, kein Yogi, kein Priester, kein Pfarrer, kein Rabbiner kann dir geben dich gut zu fühlen. (…) Guru Nanak hat es so deutlich gesagt, ganz einfach: „Amrit vela satch nao, vadiaai vichaar.“ In den ambrosischen Stunden nimmst du dein Bad, setzt dich hin und beginnst deinen Krieg.

Damit du in dir Frieden haben kannst

Leben: Seelenfrieden, Länderfrieden, Weltfrieden. Wenn der Geist keinen Frieden findet, keine Harmonie, kann er keine Ruhe finden mit seinen Gegenstimmen. Kann den Krieg der Herausforderungen nicht gewinnen. Von außen sieht jemand vielleicht sehr schön aus, kann sich vielleicht mit seinem Geld die ganze Welt kaufen, und bleibt doch unerfüllt, leer, unglück- lich. Deswegen hat Guru Nanak als Lösung gesagt, „Amrit vela satch nao, vadiaai vichaar.“(Steh in den frühen Morgenstunden auf und singe Gottes Lobpreisungen) Warum „vadiaai“? Warum Gott preisen? Also, das ist eine sehr selbstsüchtige Handlung. Wenn du groß denkst, wirst du groß. Gott ist Unendlichkeit. Wann immer das Endliche sich auf das Unendliche einstimmt, bereichert es sich…. Ich will euch an etwas erinnern. Es sind sieben Schritte zum Glück. Der Mensch hat darüber fünftausend Jahre lang nach- gedacht. Diese Schritte müssen gegangen werden.

Drei Dinge zählen im

Schritte müssen gegangen werden. Drei Dinge zählen im 1. Selbstverpflichtung; 2. Charakter; 3. Würde; 4.

1.

Selbstverpflichtung; 2. Charakter; 3. Würde;

4.

Göttlichkeit; 5. Anmut; 6. Die Kraft, ein Opfer zu

bringen; 7. Glück.

Du kannst nur glücklich sein, wenn deine Geduld so weit wird wie ein Ozean, wenn deine Freundlichkeit und dein Mitgefühl so handfest sind, dass nichts sie erschüttern kann, und du mit all dem in Dankbarkeit vor Gottes Vollkommenheit lebst.

(…) Ohne Freundlichkeit ist das Leben leer. Ohne Mitgefühl hat das Leben keine Richtung. Von dem Tag an, wo du ein Zehntel deiner Zeit gibst, also von 24 Stunden 2,5 Stunden, dei- nem Verstand gibst – du kämpfst mit ihm, es braucht genau 2,5 Stunden direkten Kampfes mit deinem Verstand, um ihn für die restliche Zeit zu besänftigen – wirst du Erfolg haben, egal wie du drauf bist. Der Verstand ist eine große Macht. Manche Leute nehmen Pillen, damit sie schlafen können, manche lesen Bücher zum Einschlafen. Manche Leute trinken, manche Leute tun alles

damit sie schlafen können, manche lesen Bücher zum Einschlafen. Manche Leute trinken, manche Leute tun alles

Seite 5

(Fortsetzung von Seite 5)

Mögliche. Weißt du, warum du alles Mögliche tust? Weil dein Verstand dir nicht gehorcht. Wie du aussiehst, ist eine Sache. Die andere Sache ist, so gut wie du aussiehst, so gut sollte dein Verstand sein. Geduldig, weit, scharf, voller Möglichkeiten, Kreativität, Projektion und Kommunikationsbereitschaft.

Darum (…) hat Guru Nanak gesagt, (…) in den ambrosischen Stunden meditiere und erinnere dich an die Erhabenheit Gottes, würdige sie, preise sie. In schlichten Westler-Worten: lade deine Batterie auf. (…) Jeder will glücklich sein. Niemand will in den ambrosischen Stunden aufstehen (…) Du hast dann gewonnen, wenn du jeden Tag frühmorgens um 3 Uhr aufstehst und dich 2,5 Stunden lang hinsetzt und deinen Kampf ausfichst. (…) Wenn du mit deinem eigenen Verstand kämpfst und ihn bezwingst, dann erfüllen sich Nanaks Worte: „Man djitä djag djiht.“ Wer über seinen eigenen Verstand gewinnt, gewinnt die ganze Welt. All deine Probleme lösen sich auf.

Wenn du deiner eigenen Seele kein Freund sein kannst, wenn du deinen eigenen Verstand nicht im Griff hast und nicht freund- lich und mitfühlend sein kannst in allem was du tust, vergeudest du dein Leben! Jede andere Schönheit, Befriedigung, was auch immer du hast, wird dir Schmerz, Schmerz und Schmerz brin- gen. Vorübergehend kannst du vielleicht lachen, vorübergehend bist du vielleicht zufrieden, vorübergehend kannst du dir viel- leicht wie ein großer Tölpel auf die Brust schlagen: „Oh, ich habe gewonnen, ich habe dies getan, ich habe das erreicht!“ Nein mein Freund, es ist ganz egal, ob du ein Christ bist, ein Buddhist, ein Hindu, ein Moslem, ein Sikh, ob du dem Shinto folgst oder Konfuzius. Du kannst ein Zoroastrier sein oder ein Atheist. Das Leben muss mit Freundlichkeit anfangen, und diese Freundlichkeit muss deinem Selbst gegenüber sein! Menschen, die anderen gegenüber freundlich sind, kompensie- ren damit ihre Schuldgefühle. Diese Sorte Freundlichkeit brauchen wir nicht. Freundlichkeit gilt dir selbst und sie beginnt um 3 Uhr früh. Eine Selbstprüfung ist eine Selbstprüfung. Wenn du nicht um 3 aufstehen kannst – nein, du kannst um 3 aufstehen, wenn du jemanden vom

Flughafen abholst, oder deine Freundin um 3 Uhr nachts mit ihrer Arbeit im Restaurant fertig ist und du sie abholst. Für die Leidenschaft, ja. Für die Neurosen, ja. Für das Ego, ja. Zum Angeben, ja. Zum Macho-Sein, ja. Für das Selbst? Nein! (…) Und wenn du dich hinsetzt und meditierst, dreht dein Verstand durch. Dann stabilisierst du dich wieder, dann dreht der Verstand wieder durch. Du stabilisierst, der Verstand - es ist ein Ringkampf… Sitze die 2,5 Stunden durch. Gib deinem Leben eine Chance. (…) Es gibt im Leben nichts Gutes, außer dieser persönlichen Stunden der Meditation.

(…) Diejenigen von euch, die den Weg des Guru mit Liebe und Hingabe gehen und seinen Segen gefunden haben, grüße ich. Aber diejenigen, die noch auf halbem Wege sind, sollten heute eine schmerzhafte Entscheidung treffen. Lasst es uns für 40 Tage machen. Wenn es für dich nicht taugt, dann lass es. So habe ich angefangen (…) Ich habe mir selbst gesagt, 40 Tage meditiere ich. Und ich hatte nicht viel Glück. Am 38ten Tag ist irgendetwas passiert und ich habe es vermasselt. Also musste ich die 40 Tage von vorne beginnen. Dann habe ich es wieder getan, und am 27ten Tag ist mir etwas eingefallen und ich konn- te es nicht machen. Schließlich sagte ich mir, „Himmel oder Hölle, ich werde es schaffen, egal was passiert!“ Und dann konnte ich es drei Tage lang nicht tun, weil ich so krank war. Aber ich habe jemanden gebeten es für mich zu tun. Aber dann sagte ich, „Nein, nein, ich habe nicht die ganze Zeit zugehört, ich bin dabei eingeschlafen. Es stimmt so nicht. Ich werde es selbst tun.“ Ich habe das alles durchgemacht.

(…) Warum überhaupt meditieren? Im letzten Augenblick, wenn wir unsere irdischen Augen schließen und unsere irdi- schen Sinne zur Ruhe bringen und all unseren Feinden auf Wiedersehen sagen, und unseren Freunden auch, und den Verwandten, und denen, die uns gesegnet haben und die uns verflucht haben, wenn diese ganze Geschichte vorüber ist, dann brauchen wir eine Fahrkarte in unserer Hand auf unserem Weg nach Hause. Und diese Fahrkarte ist Gurumantra. Und das ist es, was du erschaffst.

Schwangere Frauen im Wassermannzeitalter

Vertrauen schaffen

Von Birgit Mörker

Birgit Mörker ist selbst Mutter und seit einigen Jahren Geschäftsführerin der AG für natürliche Geburt
Birgit Mörker ist selbst Mutter und
seit einigen Jahren Geschäftsführerin
der AG für natürliche Geburt

„Sag mal, wie stehst du als Yogalehre- rin eigentlich zu den Ultraschall Untersuchungen? Ich hab mich im

Internet informiert und finde mich nicht

– „Welche zusätzlichen

Vorsorgemaßnahmen sind eigentlich nötig?“ Mit diesen oder ähnlichen Fragen werde ich im Nanak Niwas oder direkt im Unterricht konfrontiert. Die Flut der Informationen im World Wide Web überfordert viele, anstatt Klarheit

zurecht

“.

zu schaffen. Das Geschäft mit der Angst blüht. Gerade in dieser sensiblen Zeit vor und nach der Geburt eines Kindes herrscht viel Unsicherheit.

Und wir wollen doch alles richtig machen, hundertprozentig sein … Wo bleibt die Intuition, das Wissen, das wir in uns tragen, eigenes Vertrauen in

unsere Fähigkeiten? Was noch vor ein paar Jahren als selbstverständlich galt, wird jetzt wieder in Frage gestellt. Wir, die Frauen und ihre Partner begleiten, sind aufgefordert, Sicherheit zu geben. Wir sollten sie hinführen zu Intuition und Urvertrauen in die eigene Fähigkeit und Stärken. Im Kundalini Yoga haben wir einen Schatz an Möglichkeiten, um genau hier anzusetzen: Langer tiefer Atem zum Baby, die Hände des Partners an die Nieren legen oder die „Sa Re Sa Sa“-Meditation sind nur eini- ge Möglichkeiten zur Hilfestellung.

Wenn ich mit dieser Unsicherheit kon- frontiert werde, spreche ich oft von der Geburt meines Sohnes. Von Ängsten, die mich begleitet haben, und wie mir Yoga Kraft und Vertrauen in mich als Frau wiedergegeben haben. Ich erzähle von unseren Instinkten und dass wir gebären können, von Anbeginn aller Zeiten an. Mir hat die Geburt gezeigt, dass ich alles in diesem Leben schaffen kann. Dass mein negativer und positi- ver Geist für mich arbeiten – und der neutrale, gestärkt durch Meditation. Vertrauen schafft Vertrauen!

Seite 6

ver Geist für mich arbeiten – und der neutrale, gestärkt durch Meditation. Vertrauen schafft Vertrauen! Seite

Eine astronomische Betrachtung

21.12.2012 – Zeitenwende oder Zeitenende?

Von Amrit Singh Filipic

as heutzutage alles an Mut- maßungen darüber in Umlauf ist, wie das neue Zeitalter aus- sieht, was es für den Menschen bedeutet und wann es beginnt, das hat schon inflationäre Züge. Hierzu werden alte Prophezeiungen herangezogen, Zeichen gedeutet - und Datierungen ändern sich mit der jeweiligen Quelle. Auch dieser Artikel wird die ultimativen Fragen nicht beantworten, aber ein paar Punkte aufgreifen und zusammenführen, die zeigen, dass eine große Veränderung der Welt, wie wir sie kennen, ansteht. Dabei soll der Maya-Kalender mit seiner galaktischen Entsprechung Ausgangs- punkt sein.

mit seiner galaktischen Entsprechung Ausgangs- punkt sein. Xibalba: Wir befinden uns in den letzten Jahren des

Xibalba: Wir befinden uns in den letzten Jahren des 13. Baktuns. Dieser Zyklus dauert 5125 Jahre und endet am 21. 12. 2012, wenn die Sonne zur Winterson- nenwende entlang der Ekliptik auf dem galaktischen Äquator und in einer Line mit dem galaktischen Zentrum steht (siehe Bild Dark Rift; Position der Sonne A vor 3000 Jahren, B vor 1500 Jahren, C im Jahr 2012) und dabei - von der Erde aus gesehen - durch eine Zone der Milchstraße wandert, die als Dark Rift, bezeichnet wird (Bild 2, Winter Solstice Sunrise). Die Maya nennen diese Zone Xibalba, was man in etwa mit „Ort der Angst/Unterwelt“ übersetzen kann. Nun, was in die eine Richtung ein Weg ins Totenreich ist, ist in die andere ein Geburtskanal ins Leben! Mythologisch kann man sagen, dieses Ereignis beschreibt eine Vereinigung von Gott und Göttin. Der Erste/Eine Vater (Sonne) wird von der Ersten/Einen Mutter (Xibalba) geboren. Die Stele 11 von Izapa zeigt diese Konstellation von 2012, den Kosmischen Vater im Mund der Kosmischen Mutter, dem Geburtskanal der Milchstraße (Bild 3). Als dieser Zyklus von 5125 im Jahr 3113 v. Chr.

(Bild 3). Als dieser Zyklus von 5125 im Jahr 3113 v. Chr. Winter Solstice Sunrise, Bild

Winter Solstice Sunrise, Bild 2

Dark Rift, Bild 1
Dark Rift, Bild 1

begann,

hat

die

Welt

eine

große

Wandlung

durchgemacht. An deren

Anfang

stand

die

Schlacht von

Kurukshetra.

Schwarzes Loch: Im Zentrum der Milchstraße befindet sich ein großes Schwarzes Loch, welches so schnell rotiert, dass sein Gravitationsfeld nicht mehr sphärisch ist, sondern wie eine fla-

nicht mehr sphärisch ist, sondern wie eine fla- Stele von Izapa, Bild 3 che, aber sehr

Stele von Izapa, Bild 3

che, aber sehr dichte Scheibe auf Äquatorebe- ne ausgebildet ist. Bewegt sich unsere Erde über den galaktischen Äquator, dann durch- dringt sie auch das Gravitationsfeld des Schwarzen Loches. Computersimulationen zeigen, dass die Erde dieses Feld in den Jahren 2008 - 2015 voll- ständig durchdrungen hat und dabei 2012 genau in einer Linie mit dem gal- aktischen Zen-trum steht. Schütze-Galaxis: Das Two-Micron All Sky Survey, ein amerikanisches Hauptprojekt in Sachen Beobachtung des Himmels im Infrarot-Spektrum, zeigt, dass die Milchstraße von der Schütze-Galaxis durchdrungen wird. Teams von den Universitäten Virginia und Massachusetts haben mit Supercomputern eine Sternenkarte errechnet. Wo beide Galaxien sich tref- fen, befindet sich unsere Sonne (Milky Way, Bild 4). Es gibt Hinweise darauf, dass das gegenseitige Durchdringen bei- der Galaxien die Sonnenaktivität beein- flusst, was nicht nur die Erde erwärmt, sondern Temperaturanstiege werden auch auf den anderen Planeten des Sonnensystems gemessen. Wir dürfen also weiterhin gespannt sein, wie sich Erde und Bewusstsein auf dem Weg durch die Galaxis, durch die Strömungen der Zeit noch verändern und welche Zukunft uns erwartet. Abschließend meine persönliche Prognose: Die Zeit transzendiert sich selbst zur Gleichzeitigkeit!

Milky Way, Bild 4
Milky Way, Bild 4

Quellen:

Mayan Cosmogenesis:

Cosmic Mother Gives Birth, John Major Jenkins

What is the Galactic Alignment, John Major Jenkins Galactic Alignment 2012 Approved! (youtube) Sagittarius Dwarf Elliptical Galaxy (SaDEG)

http://www.solstation.com/x-

objects/sag-deg.htm Scientists Now Know - We’re Not From Here http://www.view- zone.com/milkyway.html

objects/sag-deg.htm Scientists Now Know - We’re Not From Here http://www.view- zone.com/milkyway.html Seite 7

Seite 7

ie wir alle wissen, befinden wir uns auf der Zielgeraden ins Wassermannzeitalter. Die Hip- pies

ie wir alle wissen, befinden wir uns auf der Zielgeraden ins Wassermannzeitalter. Die Hip- pies sangen ja schon vor einiger Zeit ihren „Aquarius Song“. Und nun sind wir hier und jetzt, in diesem Moment, gesegnet mit einer Inkarnation, um die- sen aufregenden Wandel als Mensch zu bezeugen, zu erfahren und mitzugestal- ten. Seit einigen Jahren schon wird von den Generationen gesprochen, die maß- geblich am Wandel unserer Welt und Gesellschaft beteiligt sein werden. Gemeint die sogenannten „Indigokin- der“, „Kristallkinder“ oder „Regenbo- genkinder“.

Als vor zehn Jahren eines der ersten Bücher, “The Indigo Children” von Carol & Tober erschien, gab es erst eine Handvoll Leute, die sich mit diesem Thema beschäftigten. Geht man heute in eine esoterische Buchhandlung, gibt es eine Fülle von Informationen. Bei Google kommt allein der deutsche Begriff auf 319.000 Treffer, im Englischen sind es über eine Million. Die Aura-sehende Nancy Tappe prägte in den frühen 80ern des letzten Jahrhun- derts den Begriff „Indigokinder“, da sie Indigo als die „Lebensfarbe” von immer mehr Kindern wahrnahm, die zu ihr kamen.

Menschen, die unter die Kategorie „Indigokinder“ fallen, weisen demnach gewisse Persönlichkeitsmerkmale auf wie Probleme mit ungerechtfertigter Autorität, KriegerInnenbewusstsein, das dringende Bedürfnis, die Welt zu retten. Sie sind schnell im Verstehen von spiri- tuellen Konzepten, können hellse- hen/hellhören/hellfühlen/helldenken, sie haben durch eine erhöhte Sensibilität die Neigung, entweder ins Hyperaktive zu gehen oder sich übermäßig in sich selber zurück zu ziehen. Durch beides neigen sie oft zum Einzelgängertum, wenn keine „gleichen” Kinder in der Nähe sind. Für viele Menschen, so auch für mich, war es eine wahre Erleichterung, schwarz auf weiß Beschreibungen zu sehen, mit denen sie sich identifizieren können. Es kann eine Öffnung bewirken in die Richtung „Ich muss nicht mehr versuchen, jemand anderes zu sein” und es kann jungen Erwachsenen eine Ermutigung und Berechtigung dafür geben, in verantwortungsvolle Positio- nen zu gehen. Ich finde es jedoch wich- tig, hierbei auch im Auge zu behalten, dass alles „Medizin oder Gift” sein kann. So kann es sowohl für ältere Indigos als auch für Eltern von Indigokindern als Fluchtmittel aus der Welt dienen. Es kann im negativen Fall auch dazu verlei- ten, sich Dinge nicht mehr genau anzuse- hen. Eigentlich ist es ja jedem selbst überlassen, sich selbst, sein Kind oder

Indigokinder – Mythos oder Wahrheit?

sein Kind oder Indigokinder – Mythos oder Wahrheit? Kinder einer neuen Zeit Von Sahib Kaur Saß,

Kinder einer neuen Zeit

Von Sahib Kaur Saß, Ausbilderin der Fachausbildung Kinderyoga in 3HO

seine Nachbarn welcher Kategorie auch immer zuzuordnen. Der Glaube an die Existenz von Indigokindern mit ihren speziellen Eigenschaften ist jedoch zu einer Art politischem Statement gewor- den. In Bezug auf Hyperaktivität und Zurückgezogenheit kreuzen sich die Diagnosen ADHS und ADS. Und hier- über finden wir uns unmittelbar in der Ritalin-Diskussion wieder. Die Verknü- pfung zwischen Ärzten, Pharmaindustrie und öffentlichem Bewusstsein ist massiv in den Debatten um die ADHS-Diagnose und Medikamentenvergabe. Die Infor- mationen zu dem Thema sind verwirrend und teilweise widersprüchlich. Wenn ich in den Kinderyoga-Ausbildungen frage, wer sich mit dem Thema Ritalin aus- kennt, bin ich erschrocken, dass oft ein Drittel der Teilnehmer in ihrem Umfeld Kinder haben, die aufgrund von ADHS- Diagnosen auf Medikamente gesetzt wurden. Da denke ich mir: Hier stimmt doch was nicht! Kann es sein, dass viele Kinder in unserer Gesellschaft als so gestört eingestuft werden, dass sie Psychopharmaka bedürfen? Wie wäre es mit einem anderen Schulsystem? Mehr Lehrern? Mehr Zeit für die Kinder? Dem Setzen anderer Werte in unserer Gesellschaft? Ich möchte jedeN LeserIn ermutigen, eigene Nachforschungen anzustellen und sich zu informieren.

Kristallkinder sind die „nächste Genera- tion” nach den Indigokindern. Ihnen werden Eigenschaften wie Telepathie und vor allem bedingungslose Liebe zugeordnet. Im Gegensatz zu den „Indigos“ müssen sie nicht mehr kämp- fen. Es ist, als wenn die Krieger den sanfteren Nachfolgern den Weg frei machen würden. Die „Kristallkinder“ scheinen sehr mit Kristallen in Verbindung zu stehen und große hellse- herische Fähigkeiten zu besitzen. Man beschreibt sie so, dass diese Kinder sich schon sehr jung zu Menschen begeben, die allein oder traurig sind - ihre bloße Gegenwart bringt das nötige Licht mit sich. Dabei nehmen sie nicht die Gefühle der anderen auf, sondern transformieren diese. Sie reden wenig, da sie sich tele- pathisch mit ihren Eltern verbinden. Daher werden sie eher als „autistisch” eingestuft. Autismus als Diagnose hat in den letzten Jahren in den USA rapide zugenommen, was für die Kristallkinder- Befürworter eine große Bestätigung dar- stellt. Andererseits führen die Vertreter der Anti-Impf-Bewegung die Autismus- häufung auf den hohen Quecksilber- gehalt in den Impfstoffen zurück. Shiv Charan Singh sagte zum Indigo- phänomen übrigens: dadurch, dass die Schleier zwischen den Welten dünner werden, sei es nur natürlich, dass die Kinder mehr mitbekommen. Wichtig sei es, dass sie sich vollständig in ihren Körper inkarnieren. Mit dem Yoga und somit auch mit dem Kinderyoga kommen wir immer mehr in die Position, einen Standpunkt beziehen zu müssen. Wir sind sozusagen glückli- cherweise dazu gezwungen, jedem Kind, jedem Elternpaar und jeder Diagnose mit offenem Herzen und wachem, informiertem, neutralem Geist zu begegnen. Denn Pauschalurteile kön- nen hier nicht gefällt werden. Mir gefällt eine Aussage aus dem Dokumentarfilm “Indigo Evolution” sehr. Frei übersetzt heißt es: „Achte die alte Seele, die du vor dir hast, aber denke auch daran, das Kind menschlich auf- wachsen zu lassen, mit allen Grenzen, die dazu gehören.”

Mehr Infos zu der Fachausbildung für Kinderyoga gibt es unter www.kinder-yoga.org.

Sahib Kaur Saß
Sahib Kaur Saß

Seite 8

gehören.” Mehr Infos zu der Fachausbildung für Kinderyoga gibt es unter www.kinder-yoga.org . Sahib Kaur Saß

Kundalini Yoga in Down Under

Eine Geschichte über Gnade und Mut

Von Suraj Kaur, Australien. Übersetzt von Christina Jai Inder Kaur Brandt

Australien. Übersetzt von Christina Jai Inder Kaur Brandt wertzuschätzen, dass wir wissen, dass unser Weg darin

wertzuschätzen, dass wir wissen, dass unser Weg darin besteht, sie zu leben und mit anderen zu teilen.

Es fühlten sich andere Lehrer inspiriert, nach Kambodscha, China und in andere asiatische Länder zu gehen, um Kundalini Yoga dort zu verbreiten und die Menschen vor Ort darin zu unterwei- sen, ihre jeweiligen Gemeinschaften durch diese Technologie wachsen zu las- sen. Die Ausbildungshandbücher wurden ins Chinesische und zuletzt auch ins Japanische übersetzt, DVDs erhielten entsprechende Untertitel und ganze Lehrerteams setzten sich zusammen, um die Lehren zu übersetzen. All dies schafft tiefe Wurzeln für unsere Gemeinschaft. Das RaMaDaSa Yoga-, Meditations- und Wellness-Zentrum steht kurz vor der Eröffnung in China, um dort die Verbreitung von Yogi Bhajans Lehren zu unterstützen. Der erste Einführungskurs ist für November 2010 geplant.

Australien, der älteste Kontinent unserer Erde und Heimat des ältesten Volkes, der Aboriginees, ist ein Land voller veschie- dener Farben und vieler Kontraste. Unsere Kultur ist jung, dynamisch und frech, und es ist einfach, sich durch all die Möglichkeiten und die sofortige Be- dürfnisbefriedigung ablenken zu lassen. Aber der Geist der Traumzeit – die Art und Weise, wie bei den Aboriginees die Einheit erfahren wird – wird für viele Menschen durch Kundalini Yoga ge-

Erstes

Kundalini Yoga

Festival Asiens

Kundalini Yoga ge- Erstes Kundalini Yoga Festival Asiens ie in allen Dingen des Lebens sind die

ie in allen Dingen des Lebens sind die Samen gesetzt; sie war- ten in der Dunkelheit von Mutter Erde auf den passenden Moment, und dann gehen sie auf. Das ist genau das, was mit Kundalini Yoga in Asien und Australien passiert ist. Durch die Hartnäckigkeit und die Anmut einer Handvoll einsamer Lehrer, die sich dem Kundalini Yoga verpflichtet haben, es mit anderen geteilt haben und nicht lok- ker gelassen haben, ist ein Garten ent- standen. In unserem Teil der Welt ist der Frühling angekommen.

Sunder Singh kommt seit mittlerweile fast zehn Jahren nach Asien, um in Thailand, Malaysia, Kambodscha, Singapur, China, Vietnam, Hong Kong, Sri Lanka, Japan und Taiwan Lehrer aus- zubilden und zu unterrichten. In den mei- sten der vorgenannten Länder gibt es heute Lehrer vor Ort, die eigene Kundalini Yoga Zentren betreiben und an den Ausbildungsprogrammen mitarbei- ten. In diesen Ländern gibt es sehr alte Kulturen, viele verschiedene Sprachen und kulturelle Eigenheiten.

Das erste Mal traf ich Sunder Singh vor vier Jahren. Ich fühlte mich durch seine Vision inspiriert – so wie viele andere auch – innerhalb unserer Gemeinschaft aktiv zu werden und die Lehren Yogi Bhajans so weit wie möglich zu verbrei- ten. Nicht aufzugeben, sich nicht ablen- ken zu lassen und die Lehren so sehr

weckt. Dank des Einsatzes, der Hingabe und Ausdauer unserer ersten Lehrerin vor Ort, Guru Jivan Kaur, werden unsere Lehrer-Ausbildungsprogramme bald in jedem Teil Australiens verfügbar sein.

Im letzten Jahr trafen sich Menschen aus allen vorgenannten Ländern das erste Mal auf dem Kundalini Yoga Festival Asien in Thailand. Es lag greifbare Aufregung in der Luft. Es hat sich so angefühlt, als ob wir alle zusammengeru- fen waren, um unsere gemeinsame Einheit zu spüren und ein wichtiger Teil der weltweiten 3HO-Familie zu werden. Es stellte sich die Erkenntnis ein, dass wir eine dynamische, wachsende spiri- tuelle Gemeinschaft haben, die sich in vielerlei Richtungen ausdehnt. Wir brau- chen keine gemeinsame Sprache, wenn wir von unseren Herzen aus unsere Erfahrungen und unser Wissen mitein- ander teilen. Teil dieser Familie zu sein, ist die Gnade des Guru. Wir verbinden uns wie in Indras Netz weltweit, um die Lehren und das Bewusstsein miteinander zu teilen und um zu dienen.

Im Oktober fand das 2. Kundalini Yoga Festival Asien statt. Mehr dazu gibt es unter www.kundaliniyogaasia.org. Suraj Kaur ist Vorsitzende der KYTANZ (Vereinigung der Kundalini Yoga-Lehrer in Australien und Neuseeland). Wer sie kontaktieren möchte, kann dies gerne unter der E-Mail: suraj@kundaliniwell- being.com tun.

Neuseeland). Wer sie kontaktieren möchte, kann dies gerne unter der E-Mail: suraj@kundaliniwell- being.com tun. Seite 9

Seite 9

Der Übergang vom Fische- zum Wassermannzeitalter Wir brauchen einen neuen Wertekatalog, der uralt ist Von

Der Übergang vom Fische- zum Wassermannzeitalter

Wir brauchen einen neuen Wertekatalog, der uralt ist

Von Dagmar Mahan Kaur Völpel

ch bin 1958 geboren – damit also ein Kind des Fischezeit- alters. Der Glaubenssatz, mit dem ich groß geworden bin, lautete: „Die Wissenschaft erklärt die Welt.“ Ich kann mich noch an die Schlagzeilen erinnern, als Christian Barnard das erste menschliche Herz transplantierte – und an die, die der erste Mensch auf dem Mond verursachte. Zwei echte Sensationen in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Wissenschaft machte erkennbar riesige Fortschritte und bis zu Allmachtsfant- asien war es dann nur noch „ein kleiner Schritt für die Menschheit“.

dann nur noch „ein kleiner Schritt für die Menschheit“. Erste Eintrübungen erfuhr diese Fantasie durch nicht

Erste Eintrübungen erfuhr diese Fantasie durch nicht zu beherrschende Krankhei- ten wie Krebs oder auch AIDS. Nach Rüdiger Dahlke ist Krebs eine Erkrankung, die dann entsteht, wenn Zellen den Gruppenkonsens verlassen und anfangen, sich ohne Rücksicht auf Verluste (denn letztlich töten sie ja ihren „Wirt“) zu vermehren und dabei in ihrer persönlichen Entwicklung regredieren. Für mich wird diese Erkrankung damit zum Sinnbild des auslaufenden Fische- zeitalters. Der Mensch in seinem Wahn nimmt auf nichts mehr Rücksicht und beutet Menschen, die Erde, auf der und von der er lebt und sich selbst aus. Die Zunahme von Krebserkrankungen bei Menschen, die scheinbar keine Risikofaktoren auf- weisen, werte ich als Zeichen, dass diese Krankheit kollektiven Charakter hat – und die Betroffenen ein Thema der Gemeinschaft tragen.

bar. Transfersummen von 75 Millionen Euro für einen Spieler sollten von den Fans eigentlich mit konsequentem „Nichterscheinen“ abgestraft werden.

Und die nächste Blase produzieren gera- de die politisch Verantwortlichen: anstatt dem gesunden und überfälligen Schrumpfungsprozess der Wirtschaft Raum zu geben, werden aus Angst, nicht wieder gewählt zu werden, alte Strukturen mit Subventionen, Förder- mitteln, Krediten und Darlehen am Leben erhalten – und in den Köpfen der Bevölkerung die fatale Idee im- plementiert: „Gewinne kann ich privati- sieren, Verluste werde ich schon irgend- wie sozialisieren!“ Fakt ist, dass die not-

tekatalog, der uralt ist. Es geht um Authentizität, Wahrheit, Substanz, Nach- haltigkeit und Miteinander. Es gibt sicher viele Wege zu diesem Ziel – ein effektiver ist Kundalini Yoga. Und weil das so ist, hat jeder Yogalehrer und jede Yogalehrerin den Auftrag, so viele Menschen wie möglich an sich zu ziehen und sie auf den Weg zu bringen.

Und meines Erachtens können wir nicht mehr warten, bis die Menschen den Weg in die Yogaräume finden, sondern es ist unsere Aufgabe, dahin zu gehen, wo die Menschen bereits sind, nämlich an ihre Arbeitsplätze. Ich kann nicht sagen, wie oft ich in den sieben Jahren, in denen ich Yoga in Unternehmen unterrichte, gehört

Yoga in Unternehmen kann Arbeitnehmern eine neue Welt eröffnen
Yoga in Unternehmen kann Arbeitnehmern eine neue Welt eröffnen

Natürlich macht dieser Raubbau auch nicht vor der Geschäftswelt halt. Die All - machtsfantasien der Banken lauten:

„25% Return on Investment!“ oder „Wir beherrschen das Risiko!“ und stürzen damit die Welt in die schlimmste Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg. Die Chemieindustrie gibt sich peinlich betroffen, wenn ein Chemieunfall ent- steht, der ganze Landstriche verseucht – und die Stromlobby setzt sich für den Ausbau der Kernenergie ein.

Aber auch im Sport – und hier insbeson- dere bei Deutschlands liebstem Kind, dem Fußball, ist die „Blase“ klar erkenn-

wendigen Anpassungsprozesse genau wegen dieser Fehlsteuerungseffekte noch viel schmerzhafter ausfallen wer- den als bisher angenommen wurde. Die Politiker haben nichts gelernt – denn sie haben ja auch kein spirituelles Korrektiv.

Was ist da eigentlich so aus den Fugen geraten? Aus meiner Sicht hat irgend- wann die dem Menschen innewohnende Instanz, die das EGO im Schach hält, aufgehört zu funktionieren. Was also tut Not? „Religio“ im wahrsten Sinne des Wortes – die Wiederanbindung an unse- ren Ursprung, den SPIRIT, das höhere Selbst. Wir brauchen einen neuen Wer-

habe: „Wenn das hier nicht angeboten worden wäre, wäre ich nie zum Yoga gekommen – und jetzt habe ich eine neue Welt für mich entdeckt“. Keine Frage, das sind die beglückendsten Momente meiner Arbeit.

Und man stelle sich vor, was es gesell- schaftlich, politisch, und wirtschaftlich bedeutet, wenn das spirituelle Gedankengut, das wir auf Mitarbeiter- und mittlerer Managementebene ansie- deln, irgendwann auch in den Chefetagen einsickert - und wir es mit „Conscious CEO’s“ zu tun haben !

Seite 10

ansie- deln, irgendwann auch in den Chefetagen einsickert - und wir es mit „Conscious CEO’s“ zu

Erwiderung auf das Heft von Thorsten Laue, „Kundalini Yoga, Yogi Tee und das Wassermannzeitalter“

Sikh Dharma - moderne Religion des Wassermannzeitalters

Von Sangeet Singh Gill

Religion des Wassermannzeitalters Von Sangeet Singh Gill eit Anfang 2008 ist das Heft von Thorsten Laue

eit Anfang 2008 ist das Heft von Thorsten Laue erhältlich und ich hatte in diesem Sommer die Gelegenheit genutzt, es zu lesen. Ich möchte nicht erschöpfend auf die interessante Fülle eingehen, die Thorsten Laue über 3HO zusammen getragen hat, sondern ihm meine Anerkennung für die- sen Versuch ausdrücken, den Kundalini Yoga Lehrerverein 3HO für interessierte Menschen darzustellen. Die zentrale These des Buches halte ich allerdings für falsch und irreführend und möchte des- halb gerne ein paar Sätze dazu schreiben.

Der Autor bezeichnet die „Sikh Dharma- Bewegung“ als eine sogenannte neue Religiöse Bewegung, und vergleicht sie z. B. mit ISKON (Hare Krishna-Bewe- gung) und Rajneeshismus (Osho- AnhängerInnen), erkennt aber an, dass dem Sikh Dharma das „Bizarre“ fehle. In einem Schlüsselsatz behauptet er: „Ende der 70er Jahre bekannten sich in der Bundesrepublik 25 Schüler Yogi Bhajans zum Sikh Dharma und damit zum Khalsa, 2003 waren es noch 15.“ (S. 45) Ich wundere mich, wie Thorsten Laue auf die Zahl 15 kommt - allein im Rhein- Main-Gebiet kenne ich 14 Personen, die sich zum Sikh Dharma bekennen. Bundesweit schätze ich die Zahl auf bestimmt 150, möglicherweise aber auch 300 Personen. Dann finde ich es merk- würdig, wie er die „Sikh Dharma Bewegung“ beschreibt. Offensichtlich hat er eine andere Sichtweise als ich, nämlich eine (wie er selber anmerkt) „religionswissenschaftliche“. An mehre- ren Stellen verweist er beispielsweise auf die Sadhana-Pflicht im Sikh Dharma. In den 14 Jahren, die ich jetzt Kundalini Yoga praktiziere, ist mir noch nie eine Sadhana-Pflicht begegnet. Schon die Vorstellung kommt mir absurd vor. Ich kann mir zwar vorstellen, dass in einer geschlossenen Gruppe eine Übereinkunft über eine gemeinsame spirituelle Disziplin zeitlich begrenzt Sinn machen kann. Aber eine solche Gruppe kann ich nirgendwo ausmachen. Mit meiner spiri- tuellen Realität hat das nichts zu tun.

An diesem Beispiel wird deutlich, dass Laue aus dem Sikh Dharma (übersetzt z.B.: der Weg des Schülers) eine in sich geschlossene Religion machen will. Grundsätzlich habe ich nichts gegen den Begriff „Religion“ einzuwenden. Allerdings möchte ich anmerken, dass die Art der Religion, von der Laue spricht, mit den Lehren von Yogi Bhajan

wenig zu tun hat. Sikh Dharma der Westlichen Hemisphäre ist im Sinne Yogi Bhajans eine moderne Religion des Wassermannzeitalters. Es kann gut sein, dass sich der Sikhismus in Indien mehr- heitlich an einem überkommenen Religionsbild orientiert, aber bei den Kundalini Yoga Sikhs ist das anders.

Diese modernen Religionen unterschei- den sich von alten Religionen des Fische-Zeitalters auf folgende Weise:

Sie gehen nicht davon aus, dass sie den einzig möglichen Weg zu Wahr- heit gefunden haben. Sie grenzen sich nicht von anderen Religionen ab. „Mehrfachmitgliedschaften“ sind möglich. Sie propagieren keine bindenden Regeln und Gesetzte. Es werden ledig- lich Empfehlungen ausgesprochen. Es findet keine Anbindung an eine vor handene Gruppe statt. Der letzte Punkt scheint mir für das Verständnis einer modernen Religion sehr zentral zu sein. Sich dem Sikh Dharma zuzuordnen ist eine persönliche Entscheidung, die keine Auswirkungen auf andere Personen des Sikh Dharma hat. Niemand zählt nach, wer dabei ist (zumindest bis zur Lektüre von Thorsten Laues Schrift), da es für den eigenen Lebensweg nicht relevant ist. Es gibt kei- nen Wunsch nach und keinen Bedarf an Missionierung. Die Religionen des Wassermannzeitalters eignen sich nicht für politische Vorteilnahme, weil es keine Loyalität oder Verbindlichkeit zu irgendjemandem oder irgendeiner Gruppe gibt.

Trotzdem können wir im Sinne der Wortwurzel „sich anbinden an“( lat. reli- gio) beim Sikh Dharma von einer Religion ausgehen, denn es findet eine Anbindung statt. Diese bezieht sich aller- dings nicht auf ein Regelwerk oder eine Gruppe. Es findet eine Anbindung an die Tradition statt, die als Brücke (Guru=Weg vom Dunkeln zum Licht) zur eigenen Seele dient. Im Kundalini Yoga ist diese Brücke die „Goldene Kette“, über die eine Tradition aus der Vergangenheit für die Zukunft erhalten bleibt. Ein konkretes Beispiel für diesen Vorgang ist der Kara – der Armreif der Sikhs, der sich bei vielen Kundalini Yoga Praktizierenden großer Beliebtheit erfreut. Das Tragen des Kara hat einen yogisch-technologischen Aspekt. Er stärkt das elektromagnetische Feld der Körperhälfte, an der er getragen wird.

Auf der anderen Seite ist der Kara aber auch ein religiöses Symbol. Er symboli- siert die Hochzeit mit Gott – ein überdi- mensionaler Ehering. Diese Symbolik wird durch das Tragen des Armreifes als Informationsmuster auf den Träger über- tragen. Dies ist eine konkrete energeti- sche Anbindung an die traditionelle Sikh-Religion, die auch wirksam ist, wenn der Träger sich darüber nicht bewusst ist. Thorsten Laue hat unrecht, wenn er schreibt, dass sich das moderne Yoga dadurch auszeichnet, dass „eine Ab- lösung des religiösen Bezugs zugunsten gesundheitlicher Aspekte“ (S. 49) statt- findet. Zumindest auf Kundalini Yoga trifft das nicht zu. Vielfach geben gesundheitliche Gründe den Ausschlag, mit Yoga anzufangen. Mancher Yogi hängt vielleicht der Illusion nach, er könnte die Technik wirkungsvoll nutzen, ohne mit der Tradition in Berührung zu kommen. Wer tiefer in das Yoga ein- taucht, kommt aber unweigerlich an den Punkt, sich einem Dharma zuzuwenden. In der Yogalehrerausbildung sprechen wir in diesem Zusammenhang von dem Prozess der Selbstverwirklichung. Gesundheit ohne Ver-Wirklich-ung des Selbst(=Dharma) ist nicht möglich. Aus spiritueller Sicht ist dies der Übergang vom Saram Pat (Anfänger) in den Karam Pat (Lehrling). Der Anfänger entscheidet sich für eine kontinuierliche Praxis und trägt die daraus resultierenden Konse- quenzen. Das Ego beugt sich dem Dharma.

Dieser Schritt wird von zahlreichen Yogapraktizierenden täglich und immer wieder neu vollzogen. Es gibt kein wir- kungsvolles Yoga ohne Dharma. Und im Kundalini Yoga ist es das Sikh Dharma. Solange Kundalini Yoga sich ausbreitet, wird sich auch das Sikh Dharma ausbrei- ten – was immer das für den einzelnen bedeuten mag. Insofern gibt es weit mehr Anhänger des Sikh Dharma in Deutschland als Thorsten Laue vermutet – sie sind nur nicht so leicht zu erkennen. Manche tragen Turban, andere tragen den Kara, viele machen Sadhana, einige wenige lesen täglich die Banis (Fünf Gebete der Sikhs). Zusammen bilden sie eine Sangat, eine lose Gemeinschaft mit gemeinsamem (Gruppen-)Subtilkörper und Bezug zur Goldenen Kette des Kundalini Yoga. Das ist sicherlich eine neue religiöse Bewegung, aber im Sinne der Offenheit und Freiheit des kommen- den Zeitalters.“

sicherlich eine neue religiöse Bewegung, aber im Sinne der Offenheit und Freiheit des kommen- den Zeitalters.“

Seite 11

Ein Interview mit Shanti Shanti Kaur

Ein Interview mit Shanti Shanti Kaur In Gegenwart eines Lehrers findet Heilung statt Von Devinderpal Kaur

In Gegenwart eines Lehrers findet Heilung statt

Von Devinderpal Kaur Manuela Eilers-Jahnke

Heilung statt Von Devinderpal Kaur Manuela Eilers-Jahnke Shanti Shanti Kaur (links) mit der Autorin „Kundalini Yoga

Shanti Shanti Kaur (links) mit der Autorin

„Kundalini Yoga in das System des Gesundheitswesens zu bringen!“ ist Shanti Shanti Kaurs Lebensziel, wohl wissend, dass „es zu erfüllen vielleicht über meine Lebenszeit hinaus geht. Deshalb werde ich jetzt Wurzeln bilden, damit der Baum wachsen kann.“ Eine lange Yoga-Geschichte liegt schon hinter der 57-Jährigen. Ich durfte sie bei der Kundalini Yoga- Lehrerausbildung Stufe II in Berlin kennen lernen. Das Modul „Stress und Vitalität“ mit ihr war ein wahres Erlebnis. Sie leite- te uns sanft und mit viel Hintergrundwissen durch die verschie- denen Ebenen des angestauten Stresses und ließ uns kraftvoll und gestärkt zurück.

Eine erfahrene Lehrerin, die in ihrer ersten Kundalini Yoga Stunde mit 18 Jahren, im September 1971 bei Sat Kartar Singh in Phöenix, ihren Weg gefunden hat. „Danach ging alles ganz schnell“, erzählt die US-Amerikanerin. Schon zwei Monate später verließ sie die Schule, kündigte ihren Nebenjob, wurde Vegetarierin, zog in einen Ashram und begann ihre Yogalehrerausbildung. Im selben Monat traf sie das erste Mal Yogi Bhajan und spürte gleich: „Er ist mein Lehrer!“

Erste Yogi-Generation in den USA

Mit ihr zu reden ist wie eine Zeitreise durch die neuere Geschichte des Kundalini Yogas, die sie direkt erlebt und mit- gestaltet hat. Ihre Erzählungen sind eindrucksstark und bildhaft, wie die Geschichte mit dem „Mulabhanda-Auto“, so nannten sie einen schwarzen Straßenkreuzer, den sie beim Trampen zum dreijährigen Bestehen der 3HO nach Los Angeles anhielten. Eine Stunde vor L.A. brach das Auto auf den Bahnschienen zusammen. Gerade dort, an den Gleisen lebte ein Student, den sie so kennen lernte - der heutige KRI-Direktor Guru Charan Singh. Einige Monate später traf sie das erste Mal Tarn Taran Kaur und Singh, die gerade auf dem Weg nach Amsterdam waren und 1976 nach Hamburg weiter zogen. Shanti Shanti wollte auch gern mal nach Hamburg, doch Yogi Bhajan sagte:

Nein! Sie wurde seine Regionalsekretärin – ganz Amerika ist in Regionen aufgeteilt. Erst 2006 hat sie sich diesen langgehegten Wunsch erfüllt und Hamburg besucht. Welchen Einfluss Yogi Bhajan auf ihr Leben hatte, beschreibt sie in einem Satz: „1979 sagte er zu mir, ich solle heiraten!“ Ein Jahr später zog die frisch Vermählte mit ihrem Mann nach Los Angeles und begann dort zu unterrichten, hauptsächlich Frauen, da die Frauenbewegung großen Zulauf hatte. Wenig später kamen immer mehr junge Männer: „Sie hatten Pilze an den Armen und

lange weiße Fäden an der Zunge. Sie hatten AIDS! Ich wusste nicht, was ich tun sollte!“

Yoga mit Aids-Patienten

Anfang der 80er Jahre solche Yogaschüler zu haben war nicht leicht. Man wusste noch nichts von der Krankheit und der Übertragung. „Aidskranke waren ausgegrenzt. Wir hatten keine Räume mehr, denn nachdem uns der Vermieter eines Raumes sah, ließ er uns nicht mehr herein. Jane Fonda hatte gerade ihr Fitnessstudio in derselben Straße eröffnet. Schönheit war in und nicht Aids.“ Doch Hilfe kam von Gurmukh Kaur, die heute noch das berühmte Golden Bridge Yoga Studio leitet: Sie gab Shanti Shanti einen Platz zum Unterrichten. „Es war selbstlos von ihr, denn andere hätten ihr Yoga-Studio meiden können. Aidskranke zu unterrichten war damals eine Gewissensent- scheidung. Auch mein Mann sagte: ‚Es sind zu viele Schüler gestorben, es ist nicht gut für unser Business.’ Doch für mich war es eine Entscheidung aus der Seele. Yogi Bhajan hat mir geholfen, die Aidskranken zu unterrichten, aber die Entscheidung hat er mir nicht abgenommen. Ich musste mich erst entscheiden, ob ich Lehrerin sein möchte. Und ich sagte:

Ja! Alles andere kommt von allein - die Schüler finden ihren Lehrer.“

Immun-Fitness

Als sie die Entscheidung getroffen hatte, nahm Yogi Bhajan sie unter seine Fittiche. Und das im wahrsten Sinne. Die 1,65 Meter große Shanti Shanti Kaur reichte dem 1,85 Meter großen Yogi Bhajan nur bis unter seine Arme, umhüllt mit seinem Tuch kitzelte sein Bart sie, wenn er mit anderen sprach. „Als Lehrer holst du die versteckten Talente und Potenziale zutage. Genau das hat Yogi Bhajan mit mir gemacht.“ 1987 entwickeln sie gemeinsam ein Programm für Aidskranke, das sie „Immun- Fitness“ nannten. „Ich bekam in der Zeit einen Anruf von einem Mann, der zu meinem Unterricht wollte. Als er kam, wurde er von seiner Krankenschwester im Rollstuhl herein gebracht. In Gedanken grollte ich mit Guru Ram Das und fragte ihn: ‚Was soll das? Hätte ich das gewusst, hätte ich ihn nicht kommen las- sen.’ Ich war sauer. Doch als ich mir sagte: ‚Hey, ich bin eine Yogalehrerin!’, fügte sich alles und ich wusste, was ich zu tun habe.“ Dieser Mann hat drei Jahre länger gelebt als die ärztliche Prognose versprach. Shanti Shanti Kaur hat viele Menschen unterrichtet, die sogar bis zu zehn Jahre länger lebten als voraus gesagt. „Diese Kraft hatten sie durch Kundalini Yoga!“ weiß Shanti Shanti Kaur.

Guru Ram Das Zentrum

Mit Mitte 30 hat sie ihren Doktor in Gesundheitspsychologie gemacht und wurde von Yogi Bhajan beauftragt, in New Mexico das „Guru Ram Das Zentrum für Medizin und Humanologie“ zu eröffnen. Es ist eine Non-Profit- Organisation, in der Kundalini Yoga-Lehrer ausgebildet wer- den, um Menschen mit gesundheitlichen Problemen zu unter- richten. Fünf Mitarbeiter, die ausgebildete Yogalehrer sind, arbeiten direkt mit den Patienten, betreuen deren Familien und Freunde. Für Shanti Shanti Kaur ist Lehrerin zu sein die stärkste Identität, denn „in Gegenwart eines Lehrers findet Heilung statt.“ Nähere Informationen: www.grdcenter.org Bei Fragen: healthnow@grdcenter.org

Seite 12

Lehrers findet Heilung statt.“ Nähere Informationen: www.grdcenter.org Bei Fragen: healthnow@grdcenter.org Seite 12

Die Aquarian Guerilla Aktion

„Bist du noch bewusstlos?“

Von Frank Gurupal Singh Dreyer

du noch bewusstlos?“ Von Frank Gurupal Singh Dreyer m Juli 2009 gründete Sven Butz, Leiter der

m Juli 2009 gründete Sven Butz, Leiter der rheinländischen Sat Nam Rasayan Schule für Yoga und Heilung, mit einigen Praktizie- renden die Aquarian Guerilla Aktion. Dies war das Resultat von Überlegun- gen, die sich schon seit Jahren entwickelt hatten. Der etwas revolutionäre Name wurde bewusst gewählt, um aufzurütteln und die Ziele dieser Arbeit zu verdeut- lichen. Die Aquarian Guerilla AktivistInnen wollen durch ihre Einsätze die Herausforderungen der jetzigen Wandlungsphasen unserer Welt beglei- ten. Durch mobile und flexible Aktionen sollen Entspannung, Heilung und Bewusstseinserweiterung an Orte gebracht werden, wo Menschen bisher wenig Kontakt zu diesen Dingen hatten.

Das Ziel, die angenehme Atmosphäre, in der Kundalini Yoga und Sat Nam Rasayan bisher stattfanden, zu verlassen und den Menschen direkt in ihrer Alltagswelt zu begegnen, führte zu besonderen Unternehmungen, die sich über den Sommer 2009 hinzogen und den `Guerilleras und Guerilleros` unver- gessliche und wertvolle Erfahrungen bescherten. Im Mittelpunkt der Aktivitäten standen neben Entspannungs- und Heilzelten bei ver- schiedenen Gesundheitsevents Aktionen auf großen Rave-, Techno- und Goafestivals. Bewusst gewählt – denn auf diesen Festivals trafen die AktivistInnen auf Tausende zumeist junge Menschen, die auf ihre eigene (oft auch drogeninduzierte) Art nach Bewusstseinserweiterung strebten. Diese Aktionen waren Feuerprobe und zugleich großer Erfolg! Sat Nam Rasayan Behandlungen und Kundalini

Yoga zwischen Dauerbeschallung, exoti- schen Drogen, Alkohol, Nikotin und mit oft nervlich-emotional überforderten Menschen? Die Guerillos waren auf alles vorbereitet, aber es war sehr überra- schend, wie wunderbar die Aktion funk- tionierte, wie schnell die Hilfesuchenden wieder stabilisiert und beruhigt werden konnten. Wir waren sehr berührt davon zu sehen, wie offen und dankbar die Menschen für unsere Arbeit waren, wie schnell es sich herumsprach und auch Festivalbesucher anzog, die ansonsten wenig Zugang zu diesen Dingen haben.

Eine große Menge Menschen schafft ein enormes energetisches Feld, an dessen Information alle teilhaben. Besonders durch Sat Nam Rasayan wurde spürbar, wie sehr die Menschen verbunden sind, wie offen die Kommunikation wurde und damit das Bewusstsein für Gemeinschaftlichkeit und Verantwor- tung. Vieles erinnerte deutlich an die Dinge, die Yogi Bhajan über das Wassermannzeitalter prophezeite. Es waren für alle Guerillero/as sehr sinn- erfüllende Momente, den Menschen ein- fach dienen zu können, zu erfahren, wie das eigene Ego dazu überwunden wer- den kann – und das inmitten schwieriger Verhältnisse und minimaler Regene- rationsmöglichkeiten. Vielleicht wehte auch ein wenig der Flower-Power Geist der Anfangszeit von Yogi Bhajan 1969 herüber. Es war jedenfalls spürbar, dass es noch andere Ebenen gab, die hier mit- wirken.

Die Aquarian Guerilla Gruppe möchte ihre Arbeit 2010 noch ausweiten, besonders auf Bereiche, in denen Menschen dringend Hilfe benötigen

auf Bereiche, in denen Menschen dringend Hilfe benötigen Yogi Bhajan ist immer dabei Festivalstimmung Heilungsenergie

Yogi Bhajan ist immer dabei

dringend Hilfe benötigen Yogi Bhajan ist immer dabei Festivalstimmung Heilungsenergie im Zelt (z.B. im Hospiz und

Festivalstimmung

benötigen Yogi Bhajan ist immer dabei Festivalstimmung Heilungsenergie im Zelt (z.B. im Hospiz und medizinischem

Heilungsenergie im Zelt

(z.B. im Hospiz und medizinischem Umfeld). Das Ziel, ein neues Bewusstsein für die eigenen und univer- salen Veränderungen in die Welt zu befördern, kann durch die Techniken und Lehren, die uns Yogi Bhajan übermittelt hat, erfolgreich auch in untypischen Situationen umgesetzt werden. Vielleicht gibt es gerade dort einen wichtigen Impuls für eine spirituelle Verwirk- lichung und Gesundung.

Weitere Infos und viele Fotos von ver- gangenen Aktionen gibt es unter:

www.aquarian-guerilla.com.

ANZEIGE

Weitere Infos und viele Fotos von ver- gangenen Aktionen gibt es unter: www.aquarian-guerilla.com. ANZEIGE Seite 13
Weitere Infos und viele Fotos von ver- gangenen Aktionen gibt es unter: www.aquarian-guerilla.com. ANZEIGE Seite 13

Seite 13

Von den Sikh Dharma-Tagen

Von den Sikh Dharma-Tagen Lauter rote Luftballons Von Amrita Kaur Burmester en ganzen Herbst über habe

Lauter rote Luftballons

Von Amrita Kaur Burmester

Lauter rote Luftballons Von Amrita Kaur Burmester en ganzen Herbst über habe ich mir die Sikh-Dharma-

en ganzen Herbst über habe ich mir die Sikh-Dharma- Tage sehnlichst herbei gewünscht, besonders weil ich die letzten drei Jahre nicht teilnehmen konnte. Ich habe nämlich bis Mai 2009 die Miri Piri Academy besucht und war daher über Silvester immer in Indien. Dieses Jahr kamen so viele wie noch nie auf den schönen Seminarhof Klint im Norden Hamburgs. Wir waren insgesamt etwa 90 Leute, davon 20 Kinder, auf die ich mich besonders gefreut habe und mit denen ich einen Großteil der Zeit verbracht habe.

Auf dem Programm standen Sadhana, Gurdwara, verschiedene Workshops, Sauna, und natürlich auch ganz viele wunderbare Unterhaltungen mit wunderbaren Menschen. Damit die Eltern kleiner Kinder auch die Möglichkeit haben, an diesem inspirie- renden Programm teilzunehmen, haben wir, dieses Jahr zu fünft (Jasbir Singh, Mathias, Tej Kaur, Lotta und ich), ein Kinderprogramm organisiert. Wir haben viel mit den Kindern gemalt, gespielt und vorgelesen. Morgens durften wir die Tiere füttern, was besonders für die Kleinen eine Riesenfreude war. Am zweiten Tag sind wir in die Sauna gegangen und haben in dem großen Planschbecken rumgespritzt und geplanscht. Das Highlight jedoch war die Schatzsuche, die wir Jugendlichen am letzten Tag organisiert haben. Lauter rote Luftballons haben uns zu dem großen Schatz geführt!

Eine noch größere Freude für mich ist es, das alte Jahr in Meditation zu beenden und das neue Jahr damit anzufangen. Das ist mir sehr wichtig, da ich in meinem normalen Alltag zwi- schen Schulstress, Freunden, meiner Kunst und Geigespielen einfach zu wenig zum Meditieren und Yoga praktizieren komme.

Ich kann jetzt schon die nächsten Sikh-Dharma-Tage kaum erwarten!

Sikh Dharma Tage – Tradition und Erneuerung

Dieses Jahr fanden die Sikh Dharma Tage zum ersten Mal mit ungefähr 40 TeilnehmerInnen in der Umgebung von Freiburg statt, zum zweiten Mal in Frankfurt mit etwa 20 TeilnehmerInnen. Seit mehr als zwanzig Jahren bereits sind die Sikh Dharma Tage in Hamburg etabliert, jeweils zum Jahreswechsel. Traditionell sind immer viele Kinder dabei und es ist ein schönes Familien-Event.

Neben einem harten Kern von Leuten, die immer dabei sind, kommen auch oft Neue. In Hamburg waren zur Jahreswende acht Ex-Mitglieder des alten Isestraße- Ashram dabei. Es gab schöne Workshops, viel Musik, gutes Essen und eine tolle Silvester-Nacht mit Tanzen, Orakel und Gurdwara. Ziel ist, beim Übergang zum wich- tigen Jahr 2012, das laut Yogi Bhajan den Anfang des Wassermann-Zeitalters markiert, ein großes Sikh Dharma- und Yoga Festival zu kreieren, hoffentlich irgendwo in der Mitte Deutschland. Wir suchen noch das ideale Seminarhaus, in das rund 150 Leute passen und wo wir selbst kochen dürfen. Tipps bitte an:

HariHar.Burmeister@goldentemple.com

Tipps bitte an: HariHar.Burmeister@goldentemple.com Organisierten unter anderen die Schatzsuche: die

Organisierten unter anderen die Schatzsuche: die Jugendlichen Levi, Eva, Lea, Kati, Lotta, Tej Kaur und Amrita Kaur Burmester (v.l.n.r.)

Kati, Lotta, Tej Kaur und Amrita Kaur Burmester (v.l.n.r.) Kinder und Erwachsene fühlten sich auf dem

Kinder und Erwachsene fühlten sich auf dem Seminarhof Klint sichtlich wohl

Seite 14

und Amrita Kaur Burmester (v.l.n.r.) Kinder und Erwachsene fühlten sich auf dem Seminarhof Klint sichtlich wohl

Die Instrumente zur Befreiung selbst einsetzen

Kundalini Yoga allein zu Haus

Von Dr. Anand Kaur Martina Seitz

Yoga allein zu Haus Von Dr. Anand Kaur Martina Seitz „Meine Kundalini Yoga Lehrerin hat gesagt,

„Meine Kundalini Yoga Lehrerin hat gesagt, ich soll nicht zuhause allein Yoga machen, das kann gefährlich sein. Stimmt das?“ In letzter Zeit häufen sich bei mir Anfragen dieser Art; es scheint einen neuen Trend zu geben, Schülern davon abraten, selbständig zu üben. Natürlich kann es im Einzelfall spezielle Gründe (Psychosen oder ähnliches) geben, davon abzuraten. Dies scheint mir aber im seltensten Fall die Ursache zu sein.

Schülern generell davon abzuraten entspricht ganz und gar nicht dem Geist des Kundalini Yoga und Yogi Bhajans Intention, den Schülern „die Instrumente zu ihrer Befreiung selbst in die Hand zu geben“. Zwar ist es richtig, dass Kundalini Yoga nicht ohne einen Lehrer gemacht werden soll, denn - wie Yogi Bhajan es einmal formuliert hat – wir arbei- ten schließlich „mit der Kraft des Atoms“. Deshalb stimmen wir uns mit „ong namo“ ein und verbinden uns mit dem inneren Lehrer und den Meistern der „goldenen Kette“, also mit den Subtilkörpern Yogi Bhajans, Guru Ram Das und der anderen Lehrern, die vor ihnen waren. Die Anbindung an die lebendige Tradition ist die Einbindung in ein Energiefeld, das die Schüler schützt; diese Verbindung gibt die Sicherheit, sich dem Entwicklungsprozess zu öffnen, den Yoga bewirkt. Das andere Kriterium für einen „sicheren“ Umgang mit der Technologie ist, dass die Übungsreihen nicht geändert wer- den. Modifikationen der Sequenz oder der Übungen selbst können unvorhersehbare energetische Konsequenzen haben; das muss dem Schüler bewusst sein. Möglich ist ein propor- tionales Kürzen der Zeiten oder ein Anpassen der Übungen an individuelle Begrenzungen oder Versehrtheiten, die die origi- nale Ausübung unmöglich machen. In diesem Fall sollte die Unterstützung durch einen erfahrenen Lehrer gesucht wer- den, mit dem die Auswahl und speziell zugeschnittene Anpassungen der Kriya entwickelt werden, die der Schüler dann allein ausführen kann. Die Größe Yogi Bhajans besteht darin, dass er uns Techniken vermittelt hat, die die eigene Kraft und Selbständigkeit

entwickeln. Seine Absicht war nicht, Schüler oder Jünger um sich zu sammeln, sondern „Lehrer auszubilden“, die die Lehre wiederum an ihre Schüler weiter geben. Die Schüler sollten „zehn Mal größer“ werden als er selbst. Der erste, wichtigste, großartig- ste Schritt dahin ist, sich selbst die Technologie anzueignen, indem man sie ausübt. Wie sonst?

Ein Lehrer kann den Schüler unterstützen, die Techniken und ihre richtige Ausübung kennen zu lernen und zu üben. Er kann die Reinigungsprozesse begleiten, für die das Yoga Katalysator ist, auf physischer und psy- chischer Ebene. Kundalini Yoga leitet die Entwicklung ein - da ist es natürlich gut und wichtig, einen Lehrer zu haben, der die jeweilige Person und die Prozesse kennt und ihr zur Seite steht. Das kann aber die eigene Arbeit des Schülers am eigenen System nicht ersetzen.

Meine persönliche Erfahrung, die ich an meine Schüler weitergebe, ist: Fange an, zuhause ein paar Übungen oder eine kurze Übungsreihe zu machen. Vielleicht beginnst du mit fünf Minuten täglich; selbst das wird eine merkliche Veränderung in der Energie bewirken. Alles, was du tust, ist besser, als nichts zu tun, und es kann bereits einen großen Unterschied machen. Probiere selbst aus, was es bewirkt, und mache deine eigene Erfahrung damit. Stimme dich vorher ein, und respektiere die Regeln. Als Lehrer stelle ich angemessene Sets zur Verfügung und bin Ansprechpartner, wenn Reflektion nötig ist.

Wenn wir als YogalehrerInnen die Eigenarbeit unserer Schüler nicht fördern und unterstützen, halten wir sie in der Abhängigkeit von uns als LehrerIn und Person, statt die Lehren neutral und allen zugänglich zu vermitteln. Machen wir ihnen Angst, verfehlen wir unseren Auftrag, ihre Entwicklung zu unterstützen und sie in die Selbständigkeit, Bewusstheit und Eigenverantwortung für ihre eigene Entwicklung zu führen.

ANZEIGEN

sie in die Selbständigkeit, Bewusstheit und Eigenverantwortung für ihre eigene Entwicklung zu führen. ANZEIGEN Seite 15
sie in die Selbständigkeit, Bewusstheit und Eigenverantwortung für ihre eigene Entwicklung zu führen. ANZEIGEN Seite 15
sie in die Selbständigkeit, Bewusstheit und Eigenverantwortung für ihre eigene Entwicklung zu führen. ANZEIGEN Seite 15

Seite 15

Träumerische Tage auf „La Fontaine“ Auch im Herbst eine Reise wert Von Michael Lehmann
Träumerische Tage auf „La Fontaine“
Auch im Herbst eine Reise wert
Von Michael Lehmann
Auch im Herbst eine Reise wert Von Michael Lehmann m letzten Herbst waren meine Frau Anja

m letzten Herbst waren meine Frau Anja und ich zum ersten Mal bei Sobagh Kaur in La Fontaine/Haute Provence zu Besuch. Vor fünf Jahren, auf meinem ersten Yoga Festival, lernte ich Sobagh kennen und schnell stand mein Entschluss fest, diese faszinierende Frau auf ihrem Hof zu besuchen. Jetzt hat es endlich geklappt.

Sobagh Kaur und ihr Anwesen der Yoga Gemeinde vorzustellen, gliche Eulen nach Athen zu tragen – denn viele von euch werden schon dort gewesen sein. Aber ich glaube, die meisten kennen es nur im Sommer und bevölkert mit vielen weiteren Besuchern. Sehr beliebt ist es zum Beispiel, im Anschluss an das Yoga Festival ein paar Tage oder länger bei Sobagh zu verweilen. Simran Kaurs Giraffenferien und das „Teachers for Aquarius“-Camp finden auch hier statt.

Begrüßt wurden wir nicht nur von Hund Uno, sondern auch von Jan, dem 25jähri- gen Jung-Landwirt, und Pascale, die zur Zeit zusammen mit Sobagh den Hof mit Leben erfüllen. Um es gleich vorweg zu nehmen - im Herbst, ab Oktober, ist es auf rund 900 Meter Höhe kühler als ich erwartet hatte. Die Tagestemperatur erreicht bei Sonnenschein zwar 20 Grad und mehr, aber die Nächte können schon mal Bodenfrost bringen. Morgens kalt zu duschen ist auf dem Yoga Festival eine

kleine Herausforderung – hier oben jedoch ein wirklicher Yogitest. Aber die Belohnung ist großartig! Wer Sobaghs Meinung teilt, dass viele unse- rer vorgeblichen Bedürfnisse nur Substitute sind für klare, saubere Luft, Ruhe und gesundes, naturbelassenes Essen, fühlt sich hier bestätigt. Übrigens lässt die Küche der Hausherrin keine Wünsche offen. Hier is(s)t man/frau – und das sehr gut!

Während unserer Anwesenheit drehte sich (fast) alles um die Birnenernte. (Und an einem Tag um den Schutz der frisch

gepflügten Felder vor Wildschwein- schaden.) Nach den ersten Akklimatisie- rungstagen wagten wir uns zusammen mit Hund Uno in die nahe gelegene Bergregion vor. Kleine Wanderungen ohne Schwierigkeitsgrad von drei bis vier Stunden Dauer dienen der Regeneration, machten einfach Spaß und der Ausblick in die rot-grün-braun-gol- dene Landschaft war wunderschön. Und wenn man hungrig und müde zurück- kam, mit einem leckeren Essen erwartet wurde, konnte der Abend kommen. Gemeinsam in der großen Küche am Herd oder zusammen am gemauerten

erwartet wurde, konnte der Abend kommen. Gemeinsam in der großen Küche am Herd oder zusammen am

Seite 16

erwartet wurde, konnte der Abend kommen. Gemeinsam in der großen Küche am Herd oder zusammen am
Ofen in der Bergerie, dem ehemaligen Schafstall, der als Yoga- und Meditationsraum dient, wurde einem

Ofen in der Bergerie, dem ehemaligen Schafstall, der als Yoga- und Meditationsraum dient, wurde einem nicht nur warm ums Herz. Wenn dann noch Hausmusik in Form eines Cellosolos von Landwirt Jan erklang, fühlten wir uns so richtig angekommen. Zum Ausklang des Tages schließlich verzauberte ein träumerischer Anblick des mit zahllosen Sternen gesäumten nachtblauen Himmelszeltes den Weg zum Schlafplatz. Kulturell ergänzt wurde unser Aufenthalt von kleinen Ausflügen in die nahe gelegenen roman- tischen Provence-Städte Sisteron und Digne (unter anderem mit dem Museum der Tibet-Forscherin Alexandra-David Néel).

Zum Abschluss unseres Aufenthalts gab es dann noch eine kleine Re Man Meditation - der Abschied fiel uns schwer. Denn es sind die einfachen Dinge des Lebens, die uns glücklich machen. Tschüß bis zum nächsten Mal! Wieder im Herbst oder doch lieber im ebenfalls sehr reizvollen Mai oder Juni, wie uns die Hausherrin ans Herz legte.

Yoga mit gesundheitlich beeinträchtigten Menschen

3HO-Konferenz zur Fachausbildung Yoga und Therapie

Von Kerstin Jaspers

Anfang Januar trafen sich etwa 30 Kundalini Yoga Lehrerinnen und Lehrer, um auf der Fachtagung für Yoga und Therapie Fragen, Ideen sowie bereits bestehende Konzepte zu diesem Thema zu erarbeiten und zu präsentieren. Der Vorstand war vertreten durch Simran Kaur, Dhyan Tada, Sat Nam Kaur und Meher Singh. Zudem war Shanti Shanti Kaur vom Guru Ram Das Center for Medicine and Humanology (GRDC) in Espanola, New Mexico, anwesend, um von ihrer Arbeit zu berichten und eine Kooperation mit dem GRDC vorzu- schlagen. Karta Purkh Singh hatte als Geschäftsführer alles vorbereitet und ich selbst moderierte die Veranstaltung.

Wir begannen den Tag mit einer Meditation für Gruppenbewusstsein (Sa Ta Na Ma Wahe Guru), um den gemein- samen Prozess zu unterstützen. Die Anwesenden waren teils von weither angereist und stammten aus verschiede- nen Richtungen: HeilpraktikerInnen,

PsychotherapeutInnen, PädagogInnen und ErzieherInnen, eine Ärztin, Physio- therapeutInnen, ErgotherapeutInnen, SporttherapeutInnen und – wissenschaft- lerInnen sowie Kundalini Yoga Lehrer- Innen, die mit NLP arbeiten, die coa- chen, beraten und Trainings durchführen sowie mit der Gewaltfreien Kommuni- kation arbeiten. Die TeilnehmerInnen berichteten von ihren bisherigen Erfah- rungen mit Yoga und Therapie. Es wurde deutlich, dass zwei große Tendenzen bestehen: Zum einen die Therapie aus der physiotherapeutischen Sicht, zum

anderen gibt es LehrerInnen, die von der

beratenden/coachenden/-psychothera-

peutischen Seite kommen und entspre- chend mit diesem Thema arbeiten (wol- len). Shanti Shanti Kaur fasste diese bei- den Strömungen zusammen: „Yogi Bhajan hat immer Wert darauf gelegt, dass beide Bereiche zusammen ange- schaut werden – der physische ebenso wie der psychische – beide zusammen betrachtet, ergeben das Ganze!“

ANZEIGE

werden – der physische ebenso wie der psychische – beide zusammen betrachtet, ergeben das Ganze!“ ANZEIGE
werden – der physische ebenso wie der psychische – beide zusammen betrachtet, ergeben das Ganze!“ ANZEIGE

Seite 17

(Fortsetzung von Seite 17)

Fachausbildung (FAB)

Es folgten Präsentationen zu bereits bestehenden Ansätzen und Modulen:

Zuerst stellte Antje Kuwert aus Stuttgart vor, was sie, Anja Lührs, Hari Jiwan Singh und Karta Purkh Singh bisher an Ideen zur FAB entwickelt haben. Dann präsentierte Shanti Shanti Kaur die Arbeit des Guru Ram Das Centers in Espanola, wo bereits Module entwickelt worden sind, die die Hinweise Yogi Bhajans zu Gesundheitseinschränkun- gen wie HIV, Krebs und Diabetes weiter geben, und wo viele Menschen Hilfe, Unterstützung und auch Heilung durch die yogische Herangehensweise erfahren haben. Dort werden bereits KY LehrerInnen sowie Menschen, die pro- fessionell im Gesundheitsbereich arbei- ten, ausgebildet. Karta Purkh Singh stellte bestehende Ansätze zu Yoga und Therapie in anderen Traditionen dar, wie beispielsweise die Arbeit von Yoga Vidya, i-sky, dem Weg der Mitte, Gabriele Bilitewski und Krishnamacha- rya. Zuletzt stellte Dhyan Tada die Rahmenrichtlinien für Fachausbildun- gen in 3HO vor, sowie den Wunsch des Vorstandes, dass diese neue FAB ein Modulsystem sein sollte, weil dies eine größere Flexibilität ermöglicht.

Nun begann die Arbeit in Gruppen, wobei die Fragen, Ideen und Themen aus der Anfangssammlung in vier große Bereiche geclustert wurden:

Was bedeutet „Therapie“ im Rahmen der FAB?

FAB

beinhalten? Welche Werte/Basis des KY sollen in der FAB berücksichtigt/aufge- nommen/vermittelt werden?

Wie kann eine Struktur für die FAB aussehen?

Alle TeilnehmerInnen haben sich je nach Interessenslage einem Thema zugeord- net, dies in der Kleingruppe erarbeitet und anschließend dem Plenum auf Meta- Plan-Wänden präsentiert.

Welche

Inhalte

soll

die

Um alle Kompetenzen optimal zu nut- zen, teilten wir die Gruppen nach der Präsentation neu ein, so dass alle zu jedem Thema Ergänzungen und Fragen hinzufügen sowie die eigenen Vorstell- ungen einbringen konnten.

Als Ergebnisse lassen sich festhalten:

Die FAB wird aller Voraussicht nach eine Modul-Struktur haben; dabei könn- te es eine Reihe Pflicht-Basis-Module geben sowie diverse Aufbau-Module, die verschiede Abschlüsse und Ausrich- tungen ermöglichen. Ob und inwieweit der Begriff „Therapie“ in dieser Ausbil- dung verwendet werden soll, ist noch zu klären. Die Inhalte nehmen den physi- schen wie den psychischen Bereich sowie wichtige Werte des KY auf und basieren auf den Lehren Yogi Bhajans.

Folgende Gedanken wurden außer- dem eingebracht:

Die Lehrerausbildung Stufe 1 ist darauf angelegt, gesunden Menschen Yoga zu unterrichten. Die Arbeit eines „Yoga- therapeuten“ richtet sich hingegen auf Menschen aus, die (schwerwiegende) gesundheitliche Einschränkungen ha- ben, was einen grundlegend anderen Ansatz bedeutet. Eine Vision hinter der FAB ist, Kundalini Yoga mehr und mehr ins Gesundheitssystem hinein zu tragen und eventuell Fortbildungen für die spezifi- schen Berufsfelder zu entwickeln. Eine Kooperation mit dem GRDC könn- te ermöglichen, die Ausbildung auch in anderen Ländern anzubieten und welt- weit gültige Standards für eine „Kundalini Yoga Therapie“ zu entwick- eln. Außerdem könnte Shanti Shanti Kaur wesentlich zur Ausbildung der AusbilderInnen beitragen.

Abschließend wurde geklärt, wer von den Anwesenden wie und woran mitar- beiten möchte. Es bildete sich ein 17- köpfiges Gremium, das die Fachausbil- dung entwickeln und eventuell auch dort als AusbilderIn tätig werden möchte. Zwei weitere Personen möchten zu bestimmten Themen ihre Erfahrungen und ihr Wissen beisteuern. Weitere Einsatzfelder werden neben dem Punkt „Train-the-Trainer“, Administration, Akquise, Werbung, Pressearbeit, Finan- zen sowie Koordination sein. Wer Interesse hat, sich in diesen Bereichen oder auch im Entwicklungsteam zu engagieren, oder Themen beisteuern möchte, oder weitere Informationen wünscht, melde sich bitte per E-Mail bei Karta Purkh Singh (kps@3ho.de). Das nächste Treffen des Gremiums findet im Juni statt.

Redaktionsschluss für das nächste Kundalini Yoga Journal ist der 5. Mai 2010.
Redaktionsschluss für das nächste
Kundalini Yoga Journal
ist der 5.
Mai 2010.

Würdigung von Siri Kaur Wilfriede Magerfleisch

„Don’t love me, love my Teachings“

Von Simran Kaur

„Don’t love me, love my Teachings“ Von Simran Kaur Siri Kaur Wilfriede Magerfleisch ist im November

Siri Kaur Wilfriede Magerfleisch ist im November 2009 aus dem Vorstand von 3HO Deutschland ausgeschieden. Sie hatte seit 1994, also seit 15 Jahren, dem Vorstand angehört - das ist wirklich eine beachtlich lange Zeit. Ich möchte an die- ser Stelle ihre Arbeit für den Verein wür- digen. Ihr großes Thema war und ist die Qualitätssicherung von Veröffentli- chungen zum Kundalini Yoga, vor allem der Übersetzungen von Yogi Bhajans Vorträgen und Übungsanleitungen. Angefangen hatte ihre Tätigkeit für den Verein damals mit der Produktion der „Gelben Karten“, die als ständige Beilage zum LehrerInnenbrief, später zum Kundalini Yoga Journal, immer neue Yogasets und Meditationen auf Deutsch unter die Lehrenden brachten. Es folgten weitere Übersetzungen von Vorträgen aus Videos oder Büchern, sowie Korrekturarbeiten an den Überset- zungen und Veröffentlichungen anderer. 1996 nahm sie bei einem Besuch in Espanola, New Mexico, Kontakt zu KRI (Kundalini Research Institute) auf, der Organisation, die für die Veröffentli- chungen von Yogi Bhajans Lehren ver- antwortlich ist. Es ging ihr darum, die Zusammenarbeit zu klären und zu stär- ken. Das Ergebnis war, dass sie offiziel- le KRI-Beauftragte für Deutschland wurde. Das bedeutet, dass alle deutsch- sprachigen Veröffentlichungen, die das Siegel des KRI erhalten möchten, durch ihre Hände gehen. Siri Kaur hat das erste eigenständige Büro der Hauptgeschäftsstelle hier in der Breitenfelder Straße eingerichtet. Zudem hat sie aus dem Nachlass von Tarn Taran Kaur, als diese in die USA umzog, die 3HO-Bibliothek aufgezogen.

Seite 18

Zudem hat sie aus dem Nachlass von Tarn Taran Kaur, als diese in die USA umzog,

Obwohl sie sich in den letzten Jahren eher selten aktiv in den Projekten und Tagesgeschäften des Vereins engagiert hat, war es immer sehr hilfreich, ihre abwägende, praktische Meinung zu hören. Wenn Siri Kaur etwas in Ordnung fand, konnte ich sicher sein, dass es Hand und Fuß hatte. Dieser freund- schaftliche Austausch mit ihr – über die Richtlinien für die Arbeitsgruppen, über die Verteilung der Finanzen im Verein, über die Jubiläumsveranstaltung „30 Jahre 3HO“ und viele weitere Themen – war mir immer eine große Stütze und hat mich ihr besonders nahe gebracht. Um Übersetzungen und deutschsprachi- ge Veröffentlichungen einheitlicher und akkurater werden zu lassen, hat sie ein Wörterbuch für Kundalini Yoga erstellt, das Übersetzungshilfen, Translitera- tionsvorgaben und festgelegte Schreib- weisen enthält und die Korrekturarbeit sehr erleichtert. Ihr größtes Projekt, mit dem sie sich - nichtsahnend - fast übernommen hätte, war die Koordination der Übersetzung des Handbuches zur Stufe 1 der LehrerInnenausbildung, „Aquarian Teacher“. Es hat sehr viel länger gedau- ert, dieses Werk fertig zu stellen, als wir alle uns das gedacht hätten, weil KRI so

viele Korrekturschritte vorgeschrieben hatte und weil es nicht eben leicht zu übersetzende Texte sind, die z.T. durch Leute übersetzt wurden, die viel Liebe zur Sache, aber relativ wenig Überset- zungspraxis hatten. Siri Kaur ist vermut- lich diejenige, der das am allermeisten zu schaffen gemacht hat. Sie war sich sehr bewusst, wie Hände ringend alle auf das neue Buch gewartet haben und gleichzeitig war es ihr sehr wichtig, wirklich beste Qualität zu liefern - Yogi Bhajan zu Ehren. Die deutsche Ausgabe ist dann vermutlich auch von allen Ausgaben in den verschiedenen Sprachen, inklusive der Englischen, die am gründlichsten und am sorgfältigsten bearbeitete. Ihre Motivation beschreibt Siri Kaur so:

„Die Teachings sollen nicht so ausge- franst in die Welt geschickt werden, der Zauber und die Inhalte sollten genau so rüberkommen wie der Mensch war, von dem sie stammen. Er hat uns diesen Schatz geschenkt! Wenn man ihn genau- so gut und mit derselben Strahlkraft, Energie, Weisheit, dem Humor, der Fröhlichkeit und Leichtigkeit weiter geben kann, wie Yogi Bhajan es getan hat, dann können auch andere davon berührt werden. Yogi Bhajan hat gesagt,

“Don‘t love me, love my teachings“ – trotzdem war es natürlich meine Liebe zu ihm, die mir den Antrieb gegeben hat.“ Ein besonderer Moment war der Tag, an dem Yogi Bhajan Mitglied von 3HO Deutschland wurde. Als er Ende der 90er Jahre in Hamburg zu Besuch war und Siri Kaur gerade die Ethischen Richtlinien übersetzt und (mit Anja Escherich) zusammen mit den neuen Mitgliedsausweisen grafisch anspre- chend gestaltet hatte, überreichte sie ihm seinen Mitgliedsausweis, mit seinem Foto und den Angaben Wohnort: Planet Earth; Living in the heart of his stu- dents.Yogi Bhajan lachte, unterschrieb und drückte seine große Genugtuung über ihre Arbeit aus. Im „normalen“ Leben ist Siri Kaur Vorschullehrerin in Hamburg, unterrich- tet seit 1991 Kundalini Yoga und war zehnmal beim Yoga Festival, mehrmals beim Aquarius Camp und beim Summer Solstice in USA. Sie fühlt sich dem Verein weiterhin sehr verbunden und wird ihre Arbeit als KRI-Beauftragte für Deutschland weiter professionalisieren. Siri Kaur, durch Menschen wie dich hat unser Verein seinen liebevollen, starken Charakter erhalten – danke!

Buchbesprechung

„Living your Yoga – Finding the Spiritual in Everyday Life“

Leider (bisher) nur auf englisch erhältlich ist das Buch „Living your Yoga – Finding the Spiritual in Everyday Life“ von der Amerikanerin Judith Lasater, die seit 1991 in San Francisco eine Form des Hatha Yoga unterrichtet. Auf knapp 200 Seiten befasst sich die Autorin, die unter anderem einen Doktortitel in Psychologie hat und Physiotherapeutin ist, mit Spiritualität im Alltag auf eine undogmatische und praktische Art und Weise. Lasater berichtet darüber, wie sie es schafft (oder wie sie daran arbeitet) mit Asanas, Pranayama und Yogaphilosophie ihr Leben zu meistern. Letztendlich geht es darum ja auch im Kundalini Yoga: Unser „Yoga der Achtsamkeit“ bringt uns dazu, unser Leben und unsere Beziehungen bewusster zu führen und zu gestalten, sei es in Worten oder Taten, Gedanken oder Wahrnehmung. Das Buch ist in einem leicht verständlichen Englisch abge- fasst. Dadurch, dass Judith Lasater immer wieder von sich selbst spricht und Praxisbeispiele bringt, wirkt es lebendig und authentisch. Keine abgehobenen Weisheiten werden dem Leser mit erhobenem Zeigefinger präsentiert, obwohl das Buch auf den Yoga Sutras, der Bhagavad Gita und dem Mahabharata basiert und aus uralten Texten Lebenshilfe für modernes Leben schöpft. „Living your Yoga“ umfasst drei Teile: Der erste, „Awakening Awareness“ befasst sich mit „Yoga within Yourself“ und besteht aus sieben Kapiteln: „Spiritual Seeking“, „Discipline“, „Letting Go“, „Self-Judgment“, „Faith“, „Perspektive“ und „Courage“. Dieser erste Teil beleuchtet, wie die Beziehung zum Selbst gestaltet wird, wie man mit sich selbst spricht, wie man denkt, wie man durch Gedanken sein Bewusstsein formt. Im zweiten Teil „Widening the Circle: Yoga and Relationships“ geht es darum, wie man mehr Liebe in seine Beziehungen zum Partner, den Kinder, der Familie und den

Freunden bringt. Der Teil umfasst ebenfalls sieben K a p i t e l : „ C o m p a s s i o n “ , „Control“, „Fear“, „Patience“, „Attachment and Aversion“, „Suffering“ und „Imperman- ence“, die helfen sollen, in engen Beziehungen wahrhaft offen und aufmerksam zu bleiben. Lasater sagt scherz- haft dazu, sie habe mehrere Gurus, die alle denselben Nachnamen tragen Der dritte Teil heißt „Embracing All Life: Yoga in the World“ und öffnet den Blick auf Herausforderungen jenseits der Bindungen an Familie und Freunde. „Greed“, „Service“, „Connection“, „Truth“, „Success“, „Nonviolence“ und „Love“ sind die Kapitel überschrieben. Jedes Kapitel besteht aus mehreren Teilen: einem Vers aus dem Sutren oder der Bhagavad Gita, einem Essay, Vorschlägen für eine Yogapraxis dazu und Mantras für das tägliche Leben.

Fazit: Ein inspirierendes fesselndes Praxisbuch für alle, die Yoga von der Matte auf ihr gesamtes Dasein ausdehnen wol- len. Am besten, man legt das Buch auf seinen Nachttisch und liest es häppchenweise, um so Stück für Stück seine Beziehung zu sich selbst, Familie, Freunden und der Welt zu vertiefen. (khl)

Erhältlich ist „Living your Yoga“ zum Beispiel bei Amazon, ISBN-10: 0962713880, und kostet dort 9,99 Euro.

Erhältlich ist „Living your Yoga“ zum Beispiel bei Amazon, ISBN-10: 0962713880, und kostet dort 9,99 Euro.
Erhältlich ist „Living your Yoga“ zum Beispiel bei Amazon, ISBN-10: 0962713880, und kostet dort 9,99 Euro.

Seite 19

Frage Yogi Satya „Eine Schülerin hat mich freundschaftlich mit folgender Behauptung herausgefor- dert: Sie wisse

Frage Yogi Satya

Frage Yogi Satya „Eine Schülerin hat mich freundschaftlich mit folgender Behauptung herausgefor- dert: Sie wisse sehr

„Eine Schülerin hat mich freundschaftlich mit folgender Behauptung herausgefor- dert: Sie wisse sehr wohl, dass sie einen Körper hat, und sie gehe auch aufgrund intellektueller Entwicklung davon aus, dass sie einen Geist besitzt, der ein integra- tiver Bestandteil ihres Körpers ist, aber sie sei nach langem Überlegen (was ich ihr wohl zutraue) zu dem Schluss gekommen keine Seele zu haben. Und warum ich immer von Körper, Seele, Geist rede, wenn der letztere Bestandteil des Selbst hypothe- tisch ist. Diesen „Vorwurf“ konnte ich nicht entkräften. Darum hier also die Frage. Was würdest du als Beweis für die Existenz deiner Seele benennen?“ (Willem W.)

Lieber Willem, Ich kann die Frage deiner Schülerin schon nachvollziehen. Ich nehme, wenn ich in mich selbst hinein forsche, auch nicht unbe- dingt ein goldenes Tütchen oder diamante- nes Döschen mit dieser mysteriösen Substanz wahr. Trotzdem denke ich, dass die Existenz der Seele nicht schwer zu beweisen ist. Ich werde erst versuchen, eine Definition von Seele (Atma, Paramatma, „Spirit“, „Höchstes Selbst“) zu geben:

Sie ist in mir und in allem, was lebendig ist. Sie ist auf der höchsten Ebene ver- bunden mit allen anderen Seelen. Sie ist göttlich. Sie ist unsterblich. Sie ist schöp- ferisch. Sie reist von Leben zu Leben. Gibt es etwas in uns, das diese Kriterien erfüllt (und das damit vielleicht einen exak- teren Begriff für das gleiche Phänomen gibt)? Ja, nämlich unser Bewusstsein.

Gehen wir die Liste durch:

Dass das Bewusstsein in mir ist und in allem, was lebendig ist, ist klar. Jeder kann das durch Introspektion feststellen. Dass mein Bewusstsein mit jedem anderen Bewusstsein auf der höchsten Ebene ver- bunden ist, wird durch klassische, yogische Fähigkeiten (Siddhis) wie Telepathie bewie- sen. Damit haben die meisten von uns Yogis einige Erfahrungen. Dass Bewusstsein göttlich ist, kann ich so wenig beweisen, wie ich beweisen kann, dass Gott existiert. Aber Bewusstsein steht so diametral gegenüber allem anderen in der Schöpfung wie der Daumen gegenüber den anderen Fingern. Ich kann mir über alles bewusst werden: meinen Körper, meinen Geist, die zehntausend Dinge der Schöpfung. Über alles, was ich wahrneh-

men kann, innen und außen, alles, was ich träumen kann, alles, was ich bedenken kann, bin ich mir bewusst. Das Bewusstsein ist immer mit dabei und spielt die Schlüsselrolle. Ohne Bewusstsein existiert das alles nicht (macht der Baum im Wald ein Geräusch, wenn er umfällt und niemand ist da, um es zu hören?). Legt das nicht die göttliche Natur des Bewusstseins nahe? Aus den vielen Berichten über Nah-Tod- Erlebnisse wird klar, dass das Bewusstsein offensichtlich nicht mit dem Tod stirbt. Dass unser Bewusstsein die Wirklichkeit dadurch erschafft, dass es aus vielen mög- lichen Wirklichkeiten eine festlegt, wird bewiesen durch das sogenannte „Double- Slit“ Experiment der Quanten-Physik: ein Foton besteht aus einer Welle von endlos vielen Möglichkeiten. Aber wenn jemand (ein „Bewusstsein“) dem Experiment zuschaut, verwandelt es sich in ein Teilchen, ein Punkt. Aus Berichten über außerkörperliche Reisen und aus Erfahrungen in unseren eigenen Träumen geht klar hervor, dass Bewusstsein nicht an den Körper gefesselt ist, sondern mitreist. Selbst, wenn du traum- los schläfst, bedeutet das nicht unbedingt, dass in dir in dem Moment kein Bewusst- sein ist, nur dass das Bewusstsein sich nicht mit dem Gedächtnis verbindet. Also: reicht das deiner Schülerin? Ich nehme an, dass sie auch nach langer Über- legung nicht zu der Schlussfolgerung kom- men wird, dass sie kein Bewusstsein hat?

Eine interessante Meditation, um verschie- dene Identifikations-Ebenen des Bewusst- seins aufzuzeigen, hat Yogi Bhajan 1990 in Hamburg unterrichtet. Sie untersucht die drei Ebenen des Bewusstseins:

Bis du dir bewusst bewusst, dass du ein Bewusstsein hast?“ In einfacher Haltung bringe die Ellenbogen gebeugt an die Seite. Hebe die Hände, so dass sie an der Seite ein wenig vor jeder Schulter sind, die Handflächen zeigen nach vorne. Mache Fäuste, die Daumen auf den Fingern und strecke den Zeige- und Mittelfinger in einem V oder „Friedenszei- chen“ aus. Atme lang und tief. Konzentra- tion auf die Nasenspitze. Beobachte gleichzeitig die drei Identifi- kations-Ebenen des Bewusstseins:

Lausche der Musik (identifiziere dich mit der Musik.) Beobachte deinen Mind, so wie er nebenbei viele Gedanken produziert. Beobachte wie du deinen Mind wahr- nimmst. Zeit: 31 Min.

Beobachte wie du deinen Mind wahr- nimmst. Zeit: 31 Min. Hast du auch Fragen an Yogi

Hast du auch Fragen an Yogi Satya? Dann richte sie bitte an:

yogi.satya@googlemail.com.

Mind wahr- nimmst. Zeit: 31 Min. Hast du auch Fragen an Yogi Satya? Dann richte sie

YOGAKTUELL

Neues von 3HO Europa

Die Abkürzung 3HO Europa bedeutet „Healthy Happy Holy Organisation Europa“. 3HO Europa ist eine Non- Profit-Stiftung, die sich der Verbreitung von Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan und verwandter Lehren zur körper- lichen, mentalen und geistigen Gesund- heit widmet, ungeachtet von Geschlecht, Rasse, Glauben, Religion, Nationalität oder politischem, sozialem oder wirt- schaftlichem Status. Soweit die Selbst- darstellung 3HO Europas auf der neuen, bunten Website:

www.3ho-kundalini-yoga.eu.Die

Hauptaufgabe von 3HO Europa ist die Organisation und Durchführung des all- jährlichen Kundalini Yoga Festivals ins Frankreich. Ganz international ist die neue Website in zehn Sprachen abge- fasst, allerdings sind noch nicht alle Inhalte komplett übersetzt. Bis zum Erscheinungsdatum dieser Ausgabe wird es auf der Website zudem neue, tolle Videos vom Yoga Festival zu sehen geben. Praktisch ist auch ein Downloadbereich für auf dem Festival durchgeführte Meditationen.

Zwar sind noch einige essentielle Dinge in der Schwebe: Beispielsweise ist das neue Board noch nicht bestätigt, trifft sich jedoch in seinem inoffiziellen Status bereits zweimal jährlich. Ferner trägt sich 3HO Europa mit weiter rei- chenden Plänen: „Wir möchten liebend gerne eigenes Land für das Yoga Festival kaufen, das entscheidet sich wahrscheinlich im März“, so Satya Singh aus Hamburg. Dies wird umso mehr nötig, als die Besucherzahlen beim Yoga Festival radikal steigen – 2009 gab es mit 1.725 Teilnehmern einen Zuwachs von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch es gibt Entwicklungen, die bereits abgeschlossen sind: Das Büro von 3HO Europa ist nach Hamburg umgezogen und gemeinsam mit der Geschäftsstelle von 3HO Deutschland in der Heinrich- Barth-Str. 1, 20146 Hamburg, unterge-

bracht. Als neue Sekretärin ist dort Siri Kartar Kaur Petra Flöge für 3HO Europa tätig. Zu erreichen ist 3HO Europa auch per Mail: european3ho@gmail.com. Für alle, die Kontakt halten möchten, gibt es eine E-Gruppe, zu der man sich gesellen kann:

http://groups.yahoo.com/group/3HO-

Europe-community/ oder über den Link auf der Website: www.3ho-kun-

dalini-yoga.eu/de/eventsactivities/e-

group. Frei nach dem Motto: „There is no way to happiness, happiness is the way”, ist in der Entwicklung von 3HO Europa noch einiges zu erwarten – wir

werden weiter berichten! (khl)

Seite 20

the way”, ist in der Entwicklung von 3HO Europa noch einiges zu erwarten – wir werden

Vom Vorstand

3HO - Geschäftsführung und Vorstände in Klausur

Von Sat Nam Kaur Ulrike Klebensberger

Der 2. Januar 2010: Die Vorstände aus Hamburg, Göttingen, München, Simran Kaur, Dhyan Tada, Hari Har Singh, Meher Singh und ich, Sat Nam Kaur, wurden von Karta Purkh Singh mit einem 7-Sitzer mit Platz für sechs Personen, Gepäck und Flipchart, (das dann doch wegen Platzmangel zu Hause blieb), eingesammelt. Das Ganze erfor- derte große Erfahrung beim Packen - und es sah aus wie ein überfülltes Auto auf dem Weg zum Yoga Festival. Doch für Hari Har Singh alles kein Problem!

Ein wenig eng und warm ging es dann knapp eine Stunde bis Hanstedt, auf die „Augustenhöh‘“. Dort wurden wir sehr familiär aufgenommen. In schönem Ambiente, mit vielen Jugendstilele- menten, schönen Verzierungen, farbigen Glas und vielen Kerzen an den Fenstern konnten wir in diesem netten Haus unge- stört unsere geplante Arbeit tun, disku- tieren und an der Zukunft des Vereins „basteln“. Unser Ziel war, es eine Vision für den Verein 3HO Deutschland zu entfalten

schen Einfluss nehmen, um die Menschen mit Kundalini Yoga bzw. durch die Arbeit der Kundalini Yoga Lehrer zu unterstützen. Wir sind weiß und doch auch bunt, fachlich kompetent, weltoffen und haben die Bereitschaft zu handeln für eine Welt im Wandel. Ein Verein für Mitglieder, nicht nur für Lehrer. Kundalini Yoga ist großartig und dies soll die Welt auch erfahren! Sehr engagiert, fröhlich und konzentriert machten wir unsere Arbeit. Das gemein- same Essen waren die einzigen Pausen, die wir uns an den beiden arbeitsintensi- ven Tagen gönnten. In vielerlei Hinsicht war das gemeinsame Sadhana der Höhepunkt des Wochenendes. Es war draußen zwar sehr kalt, doch wir drinnen geschützt, vertraut und warm, und das ließ uns noch mehr zusammenwachsen. Es schien uns wie immer, und doch war es anders, weg aus dem Alltag mit all den vielen Ergebnissen. Ein paar Tage mehr wären wünschens- wert gewesen, dies war und wird aller- dings nicht möglich sein, da Alltag, Familie, Beruf uns diesen Spielraum zur

Intensive

Vorstands-

arbeit für

eine Vision

von 3HO

Deutschland

Vorstands- arbeit für eine Vision von 3HO Deutschland und entstehen zu lassen mit den Fragen: 

und entstehen zu lassen mit den Fragen:

Wohin soll sich der Verein entwickeln? Wo sehen wir Kundalini Yoga mittel- und langfristig, in den Jahren 2015 bis

2020?

Welche Wege gibt es und welche wollen wir gehen? Wir machten eine Auflistung aller anste- henden Aufgaben mit Schwerpunkt eines wachsenden Qualitätsmanage- ments in den Bereichen Arbeitsgruppen, Fachausbildungen, Krankenkassen und vielen anstehenden Projekten, wie zum Beispiel der geplante Yoga Kongress

2011/12.

Nach gemeinsamer Meditation ließen wir Visionen entstehen. Ganz klar und richtungweisend für den Verein ist das „Ek Ong Kar“, als Mantra und als Symbol, so schlicht und doch so umfas- send. So sehen wir die Zukunft des Vereins. Wir wollen gesellschaftspoliti-

ehrenamtlichen Arbeit nicht geben. Diese Aufgabe wird bereits seit Jahren von vielen Vorständen, aber beständig von Simran Kaur geleistet. Sie ist die „Urmutter“ von 3HO Deutschland und von Anfang an unermüdlich dabei. Ein Danke an Karta Purkh Singh, der die Fäden in der Hand hielt und alles für uns organisiert hat. Danke auch für die klei- nen Geschichten, die thematisch zu unserer Arbeit passten und von Hari Har Singh immer im geeigneten Moment eingebracht wurden. Wenn es uns gelingt, den Verein so gut zu führen und anzuschieben, wie das Auto aus tiefem, doch sehr ungewöhnli- chem Schnee in Hamburg, dann Wahe Guru! We will do our very best, like every year! Was macht ein Vorstand außer zu tagen? Wir werden berichten - es gibt viel zu tun, anzuregen, auszubau- en, wir brauchen eure Unterstützung!

anzuregen, auszubau- en, wir brauchen eure Unterstützung! Serviceseite Kriya für den Übergang in das Wassermann

Serviceseite

Kriya für den Übergang in das Wassermann Zeitalter

1. Dezember 1993, Quelle: „Physical wis- dom“, englischer Originaltitel „Transition into the Aquarian Age“, Übersetzung: Siri Kaur Magerfleisch

1. Setze dich in einfache Haltung, win-

kel den linken Arm an und halte den Ellbogen entspannt seitlich vom Körper. Die linke Hand befindet sich vor dem Herzzentrum und ist zur Faust geballt. Der Daumen wird entweder hochge- streckt oder nach hinten gebogen. Manche Menschen können den Daumen nach hinten biegen, andere nicht. Mache es auf die für dich natürliche Weise. Die rechte Hand wird in Gyan Mudra gehal- ten und liegt auf dem rechten Knie. Nun atme langsam ein, halte den Atem an und atme langsam wieder aus, so dass

du genau drei Mal pro Minute atmest. 11 Minuten.

Du kannst die Zeit messen, indem du dich entweder nach dem Sekundenzei- ger einer Uhr richtest, im Geiste von 20 bis 29 zählst oder den Daumen der rech- ten Hand benutzt, um damit die drei Glieder jedes Fingers abzuzählen, bis du bei 20 bist.

2. Halte beide Ellbogen neben dem Brustkorb, die Handflächen sind einan- der zugewandt und die Finger zeigen gerade nach vorn. Atme ein, halte den Atem ein und strecke nun die Arme hoch über den Kopf und senke sie wie- der. Tue dies achtmal. Danach atme aus. Diese Auf-und Ab-Bewegung soll kraft- voll und schnell sein. Wiederhole die Sequenz fünfmal.

3. Bleibe in einfacher Haltung sitzen.

Die Arme sind seitlich vom Körper. Die

Zeigefinger werden ausgestreckt, die anderen Finger in die Handfläche gerollt. Mit dem Daumen drückst du auf den Mittelfinger. Bewege Arme und Hände nach hinten und außen, drehe dabei die Hände in kleinen Kreisen ebenfalls nach außen. Wenn die Arme vollständig ausgestreckt sind, bewege die Hände zurück zur Ausgangsposition und drehe sie dabei nach innen. Fünf Minuten. Abschluss: Atme ein, halte den Atem an, spanne den Körper an und atme aus. Wiederhole dies zweimal.

Minuten. Abschluss: Atme ein, halte den Atem an, spanne den Körper an und atme aus. Wiederhole

Seite 21

YOGISCHE

KURZNACHRICHTEN

Internationales Kundalini Yoga Entdeckungscamp für Kinder

Zum vierten internationalen Kinder Yoga Camp vom 15. bis 22.8. werden 25 bis 50 Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren aus verschiedenen Ländern Europas erwartet. Es findet statt auf dem Anwesen von Karta Singh in der Nähe von Grenoble/Frankreich inmitten herr- licher Natur mit Bergen und einem kri- stallklaren Gebirgsfluss, kleinen Wäld- chen und grünen Wiesen. Der Tag beginnt früh mit Sadhana. Das Camp für Kids und jüngere Teens steht in der Tradition des Sikh-Dharma. Schon in alter Zeit legten die Gurus großen Wert darauf, die Kinder in den verschieden-

Gurus großen Wert darauf, die Kinder in den verschieden- sten Künsten zu unterrichten. Das Camp bietet

sten Künsten zu unterrichten. Das Camp bietet eine moderne Umsetzung, stellt Herausforderungen, erfordert Mut und Disziplin, befriedigt das Abenteuer- bedürfnis und vermittelt die Erfahrung einer unterstützenden Gemeinschaft (Sangat). Die Kinder erleben sich in einer großen Gruppe, z.B. beim gemein- samen Essen (Pangat), in kleinen Gruppen bei den verschiedenen Aktionen, haben aber auch Zeit für sich alleine. Geschlafen wird in Gruppenzel- ten oder im Großzelt und gekocht in einer Feldküche. Das Programm richtet sich nach den fünf Elementen und den Chakras. Camp-Sprachen sind Deutsch und Englisch. Geleitet wird das Camp von einem inter- nationalen Team: Muktiar Kaur aus Hamburg, Dev Sarup Kaur aus Arnheim und Suraj Singh aus Weinsberg, bekannt als Teens Camp Koordinator beim Europäischen Yoga Festival in Frank- reich. Kosten: 260 € pro Kind. Weitere Infos: Dev Sarup Kaur, Tel. 09360/1737, oder kids@amrit-nam- generation.org (Suraj Singh)

Yoga Erfahrungswoche „Eveil de Soi“

Zeitgleich wird für die Erwachsenen die intensive Kundalini Yoga Erfahrung- swoche „Eveil de Soi“ mit Karta Singh stattfinden. So können sich Familien auf die bevor stehende Zeitenwende ins Wassermannzeitalter vorbereiten.

Internationales Kundalini Yoga Entdeckungscamp für Teens

Internationales Kundalini Yoga Entdeckungscamp für Teens Zum ersten Mal lädt der Verein Amrit Nam Generation e.V.

Zum ersten Mal lädt der Verein Amrit

Nam Generation e.V. 14 bis 21jährige zu einem Sommercamp ein. Es findet vom

7. bis 14. August 2010 statt und orientiert

sich an den „Sieben Feldern der Exzellenz“:

1. Dienst/Seva,

2. Expedition,

3. Talente und Projekte,

4. Sport/-Fitness,

5. Internationale Begegnung

6. Kundalini Yoga,

7. Meditation/Spirituelles Studium

und Wachstum. Die Gruppe setzt sich ihre Ziele selbst und wird von einem internationalen Team erfahrener Kundalini Yoga Lehrer und Outdoor-Guides begleitet. Camp Sprachen sind deutsch und englisch, die Kosten betragen 290 €, übernachtet wird in eigenen oder geliehenen Zelten. Nähere Infos bei Suraj Singh, Tel.

07134/139341,

info@amrit-nam-generation.org und www.amrit-nam-generation.org

Yogabus on tour…

… auf dem Weg zum Yoga Festival nach Fondjouan in Frankreich. Der Bus fährt am 26. Juli 2010 von Hamburg los, Zusteigemöglichkeiten gibt es in Bremen und Köln. Nähere Informationen bzw. Anmeldungen bitte per E-Mail an yogabus@3ho.de . Infos über weitere Anreisemöglichkeiten sowie den Yoga- busflyer gibt es in Kürze unter www.3ho.de in der Terminvorschau bzw. im Terminkalender.

Spendenaufruf für La Fontaine

Wintereinbruch in La Fontaine: 80 Zentimeter Schnee waren gefallen, als Sobagh Kaur aus Deutschland in die ländliche Idylle des 3HO-Landprojekts La Fontaine in Südfrankreich zurückkam und hatten die beiden Gewächshäuser für das Gemüse platt gedrückt. Die Gemeinschaft braucht finanzielle Unter- stützung – bittet spendet an: 3H Organi- sation Deutschland e.V., Kto. 1417732, BLZ 20030000, Stichwort Spende Landprojekt. Für Spenden ab 100 Euro gibt es Spendenbescheinigungen.

Passend zum Thema suche ich Wassermänner und -frauen für ein Leben in Gemeinschaft.

Sei es für Neugründung oder Anschluss an eine bereits bestehende Gemein- schaft, im Inland oder Ausland. Bestimmt bin ich nicht der Einzige, der eine Vision vom Morgen und Übermor- gen hat: Eine spirituelle, selbstversor- gende Lebens- und Arbeitsgemeinschaft in der Nähe von Seele und Natur mit kre- ativen Menschen und Raum für neue Ideen von Abenteuerspielplatz bis Experimental-labor mit Kundalini Yoga und Heilung, gesunder Lebensweise, ökologischem Landbau und Permakul- tur, alternativen Geld- und Gese- llschaftssystemen, heiliger Geometrie und Mathematik, Maya-Kalender und Astronomie, Kunst und Architektur, alter- nativen Technologien. Was passiert, wenn sich Menschen zusammentun, einen Ort schaffen, der das Universum abbildet und entsprechend leben? Wer Interesse, Ideen und Motivation hat, diese Frage real-experimentell zu beant- worten, melde sich bei Amrit Singh,

contemplex2012@gmx.de

hat, diese Frage real-experimentell zu beant- worten, melde sich bei Amrit Singh, contemplex2012@gmx.de Seite 22

Seite 22

hat, diese Frage real-experimentell zu beant- worten, melde sich bei Amrit Singh, contemplex2012@gmx.de Seite 22

Leserbrief

„Liebe Redaktion,

ich für mich empfinde bezüglich des Übergangs zum Wassermann-Zeitalter eine Gefahr in einer Fokussierung auf ein bestimmtes Datum. Ich befürchte, zu viele Erwartungen an diesen Tag aufzubauen. Bezüglich der Entwicklung mei- ner Persönlichkeit glaube ich, dass eher individuelle Abläufe und Einstellungen für meinen Weg entscheidend sind als Stichtage. Die Eine ist vielleicht jetzt schon im Wassermann- Zeitalter angekommen, der Andere muss noch lange stram- peln Die Entwicklungen allerdings, welche die Zukunft mit sich bringen wird, so hoffe und fürchte ich, sind nur zu einem geringen Teil individueller Natur. Es werden hauptsächlich fundamentale Umwälzungen sein, die uns alle früher oder später zu gleichen Teilen betreffen werden. Kundalini Yoga hilft mir, diesen globalen Entwicklungen besser zu begegnen, ob ich persönlich im Wassermann-Zeitalter angekommen bin, wird aber keinen entscheidenden Einfluss auf sie haben. Das wollte ich nur mal loswerden. Wie bei jeder persönlichen Meinung gilt natürlich: the opposite is also true.“

Herz-Licht, Willem Wittstamm aus dem Wendland

Wir gratulieren den
Wir
gratulieren
den

Aus den Ausbildungen:

Neue YogalehrerInnen

erfolgreichen

Absolventen

der YogalehrerInnenprüfung ganz herzlich.

Examen Stufe 1 Braunschweig am 29. November 2009:

Stefanie Bünte, Claudia Aman Preet Kaur Krone-Burges, Bärbel Moldenhauer, Christiane Obermayr, Maja Prüße, Stefanie Schulz, Dorte Strehlow und Katrin Thies.

Examen Stufe 1 Gießen am 30. und 31. Januar 2010:

Carmen Ram Jiwan Kaur Braner-Lonthoff, Ivonne Ajminder Kaur Mackenroth, Anna Lena Rupenthal, Sabine Tej Partap Kaur Schlüter, Martina Sohang Kaur Simon, Tanja Sat Tapa Kaur Wadewitz, Corinna Seva Simran Kaur Wolk und Sebastian Wolk.

Wir wünschen euch viel Erfolg und alles Gute auf eurem weiteren (Yoga-)Weg!

viel Erfolg und alles Gute auf eurem weiteren (Yoga-)Weg! ANZEIGEN Yoga on the Track Tr ack

ANZEIGEN

Yoga on the Track Tr ack Yog a on the 12. 12. - 19. Juni

Yoga on the Track

Tr ack

Yog a on

the

12. 12.

- 19. Juni 2010 Französische Alpen

-

19. Juni 2 010 Franzö sische Alp en

Tourleitung Hari Har Kaur & Sadh Bakshish Kaur

Tour leitung Hari H ar Kaur & Sad h Bakshish Ka ur

Wanderwoche mit Kundalini Yoga und Pranayama in einer

Wa nderwoche

mit Kundali ni Yoga und Pranayama in einer

unberührten Berglandschaft. Wir machen uns auf den Weg…

unb erührten Be rglandschaft . Wir mache n uns auf de n Weg…

Info: www.amritnam.com oder Tel. 0721 388596 Hari Har Kaur

Info : www.amr itnam.com o der Tel. 072 1 388596 H ari Har Kau r

Die Aladdin Vitalkaraffe ! manifestiertes Naad Yoga !

Die Aladdin Vitalkaraffe ! manifestiertes Naad Yoga ! Volumen 1,3ltr. mundgeblasen bleifreies Glas Blume des Lebens

Volumen 1,3ltr. mundgeblasen bleifreies Glas Blume des Lebens im Boden bunt 53,00€ gold 56,00€ weiß 53,00€ ohne Blume des Lebens 49,00€ zuzüglich Versandkosten

Energetisiert in 3 Min. Wasser, Säfte, Wein, Bier und alle anderen kalten bis lauwarmen Getränke. Erhitzt du das Wasser nach der Energetisierung , kannst du damit auch Deinen Yogitee verfeinert zubereiten !

Geschaffen aus einer Klangfolge von Obertönen - jede Welle entspricht einem Ton -mathematisch in die Form gewandelt, entsteht in ihr ein messbares Schwingungsfeld. Dieses verändert die kristalline Struktur des Wassers, so dass wir es als revitalisiert bezeichnen können. Dafür braucht es nur 3 Min., dann ist es molekular wieder rechtsdrehend und zellgängig. Energie richtet sich immer an der Form aus, das wussten schon die alten Baumeister. So stellt die Karaffe mit ihrer musikalischen Linienführung die universelle Ausdehnung von Licht, Information und Bewusstsein dar.

Karaffe, Prospekt und Info´s gibt es bei

Jürgen Siebert Peter-Kölln-Str. 11 B 25336 Elmshorn Telefon: 04121-807794

Mail: jsiebert@versanet.de www.tcenergydesign.at/siebert

V o r a n k ü n d i g u n g Yoga
V o r a n k ü n d i g u n g
Yoga Festival
vom 24. Juli bis 04. August 2010
info: kundalini.yoga@3ho.de
V o r a n k ü n d i g u n g Yoga Festival

Seite 23