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ActernaHST-3000

ADSL-Tests

Bedienungsanleitung

ActernaHST-3000

ADSL-Tests

Bedienungsanleitung

ActernaHST-3000 ADSL-Tests Bedienungsanleitung

Hinweis

Es wurden alle Anstrengungen unternommen, um zu gewähr- leisten, dass die in dieser Bedienungsanleitung enthaltenen Angaben zum Zeitpunkt der Drucklegung korrekt sind. Allerd- ings behält sich Acterna technische Änderungen sowie das Recht vor, diese Bedienungsanleitung durch einen Anhang zu ergänzen, der die zum Zeitpunkt der Erstellung des Doku- mentes noch nicht verfügbaren Informationen enthält.

Copyright

© Copyright 2005 Acterna, LLC. Alle Rechte vorbehalten. Acterna, Communications Test und Management Solutions, und das Logo sind Warenzeichen von Acterna, LLC. Alle anderen Warenzeichen und eingetragenen Warenzeichen sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Ohne die schrift- liche Zustimmung des Herausgebers darf kein Teil dieser Bedienungsanleitung elektronisch oder auf andere Art vervielfältigt oder übertragen werden.

Warenzeichen Acterna und HST-3000 sind in den USA und/oder anderen Ländern Warenzeichen bzw. eingetragene Warenzeichen von Acterna.

Änderung der technischen Daten und Bedingungen vorbe- halten. Alle Warenzeichen und eingetragenen Warenzeichen sind das Eigentum der jeweiligen Unternehmen.

Bestellangaben Diese Bedienungsanleitung wurde von dem Technical Infor- mation Development Department von Acterna erstellt und als Bestandteil des HST-3000 herausgegeben. Die Bestellnummer der gedruckten Bedienungsanleitung lautet ML-050601. Die Bestellnummer für die elektronische Bedie- nungsanleitung auf CD-ROM lautet AC-054501.

Hinweis der

Dieses Gerät wurde geprüft und als mit den Grenzwerten für

Federal

ein digitales Gerät der Klasse B gemäß Teil 15 der FCC-

Communications

Regeln übereinstimmend befunden. Diese Grenzwerte

Commission (FCC)

dienen der Sicherstellung eines angemessenen Schutzes gegen störende Interferenzen in einer Heimanlage. Dieses

Gerät erzeugt und verwendet Hochfrequenzenergie und strahlt sie möglicherweise aus. Wird es nicht in Übereinstim- mung mit den Anweisungen eingerichtet und verwendet, kann es störende Interferenzen mit Funkverkehr erzeugen. Es gibt jedoch keine Gewähr, dass es bei einer beliebigen Einrich- tung nicht zu Interferenzen kommt.

Dieses Gerät erfüllt die Anforderungen von Teil 15 der FCC- Regeln. Der Betrieb unterliegt den folgenden zwei Bedin- gungen: (1) Dieses Gerät darf keine störenden Interferenzen verursachen, und (2) dieses Gerät muss jegliche empfan- genen Interferenzen aufnehmen, einschließlich Interfer- enzen, die eine unerwünschte Betriebsart verursachen könnten.

Verursacht dieses Geräte bei Funk- oder TV-Empfang schädliche Interferenzen - dies kann festgestellt werden, indem das Gerät aus- und wieder eingeschaltet wird - sollte der Benutzer versuchen, die Interferenzen durch eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen zu beseitigen:

– Empfangsantenne verstellen oder an einem anderen Ort platzieren.

– Den Abstand zwischen Gerät und Empfänger vergrößern.

– Das Gerät an einen anderen Stromkreis als den anschließen, an den der Empfänger angeschlossen ist.

– Den Händler oder einen erfahrenen Funk-/TV-Techniker um Hilfe bitten.

Um die Einhaltung der Grenzwerte von digitalem Gerät der Klasse B zu sichern, fordert Acterna die Verwendung von Qualitätsschnittstellenkabeln für den Anschluss an dieses Gerät. Die Ausführung von Veränderungen oder Modifi- zierungen, die von Acterna nicht ausdrücklich genehmigt wurden, kann zum Entzug der Berechtigung des Benutzers für den Betrieb des Gerätes führen.

Zulassung für

Dieses digitale Gerät der Class B erfüllt die Anforderungen

Kanada

der kanadischen Vorschrift ICES-003.

Cet appareil numérique de la classe B est conforme à la norme NMB-003 du Canada.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis Einführung xi   Zweck und Umfang   . . . . . . . .
Inhaltsverzeichnis Einführung xi   Zweck und Umfang   . . . . . . . .

Einführung

xi

 

Zweck und Umfang

 

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. xii

Annahmen

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. xii

. Bedienungsanleitung zum HST-3000 ADSL-Tests

Terminologie

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. xii

.xiii

Bedienungsanleitung des Grundgerätes HST-3000 Sicherheitshinweise Technische Unterstützung

 

.xiii

.xiii

 

xiv

Konventionen

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xv

Kapitel 1

Inbetriebnahme

 

1

ADSL-Tests

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.2

Kurzübersicht

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Status-LEDs

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Anschlüsse

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.5

Kapitel 2

ADSL-Tests

7

ADSL-Testfunktion Tests im Modem-Emulationsmodus Emulations-modus auswählen

 

.8

.9

 

.10

Inhaltsverzeichnis

Testparameter

.10

Allgemeine Modemparameter einstellen

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WAN-Parameter

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Datenparameter einstellen

.15

Ping-Parameter einstellen PPP-Parameter einstellen Trace-Route-Parameter einstellen

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.17

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Throughput-Parameter

.20

Anschluss an die Leitung Physikalische Schicht testen

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.21

.22

Leitungs-qualität testen

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.22

. IP-Adressen freigeben

Ping-Test ausführen

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Tests im Ethernet-TE-Modus

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Ethernet-TE-Modus auswählen

.26

Testparameter

.26

LAN-Parameter einstellen

.27

Anschluss an die Leitung

.28

Leitungs-qualität testen

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.28

Ping-Test ausführen Tests im

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.29

.29

Through-Modus auswählen

.30

Testparameter

.31

LAN-Parameter einstellen

.31

WAN-Parameter

.33

Anschluss an die Leitung

.34

Leitungs-qualität testen

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.35

Ping-Test ausführen

. Tests im ADSL ATU-C-Modus ATU-C-Modus

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.36

.36

Testparameter

.37

Allgemeine Modemparameter einstellen

.37

Upstream- und Downstream-Parameter einstellen 40

Anschluss an die Leitung

.41

Leitungs-qualität testen

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. Lokalisieren von Störquellen

Kurven speichern

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.45

. Testkonfigurationen verwalten

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Konfiguration speichern

 

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Konfiguration

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Inhaltsverzeichnis

 

Konfiguration Konfiguration löschen

 

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Kapitel 3

Auswertung der Testergebnisse

 

51

ADSL-Ergebnisse

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Fehlerergebnisse

 

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Datenfehler

 

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IP-Ergebnisse

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Ethernet-Ergebnisse

 

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Ping-Ergebnisse

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Allgemeine ATM-Ergebnisse ATM

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Performance-Ergebnisse

 

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Kurven

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Hardware-Angaben

 

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Kapitel 4

Fehlerbehebung

 

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Fehlermeldungen

 

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Problemlösung

 

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Bedienung

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Tests

 

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Allgemeine

 

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ADSL-Tests

 

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Glossar

83

Index

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Inhaltsverzeichnis

Einführung

Einführung Dieses Kapitel beschreibt die Arbeit mit der Bedienungsanlei- tung. Behandelt werden die folgenden Themen: –
Einführung Dieses Kapitel beschreibt die Arbeit mit der Bedienungsanlei- tung. Behandelt werden die folgenden Themen: –

Dieses Kapitel beschreibt die Arbeit mit der Bedienungsanlei- tung. Behandelt werden die folgenden Themen:

“Zweck und Umfang” auf Seite xii

“Annahmen” auf Seite xii

“Terminologie” auf Seite xii

“Bedienungsanleitung zum HST-3000 ADSL-Tests” auf Seite xiii

“Bedienungsanleitung des Grundgerätes HST-3000” auf Seite xiii

“Sicherheitshinweise” auf Seite xiii

“Technische Unterstützung” auf Seite xiv

“Konventionen” auf Seite xv

Einführung Zweck und Umfang

Zweck und Umfang

Der Zweck dieser Bedienungsanleitung besteht darin, Sie bei der erfolgreichen Nutzung der zahlreichen Funktionen des Acterna HST-3000 zu unterstützen.

 

Diese Bedienungsanleitung enthält aufgabenbasierte Hinweise zur Einrichtung und zum Einsatz der ADSL-Testoption des HST-3000 sowie zur Fehlerbehebung.

Annahmen

 

Diese Bedienungsanleitung wendet sich an Anfänger, an bereits geübte Nutzer sowie an erfahrene Anwender, die den HST-3000 effektiv und produktiv einsetzen möchten. Wir gehen davon aus, dass Sie über grundlegende Kenntnisse im Umgang mit einem PC verfügen sowie mit den wichtigsten Telekommunikationsverfahren, der Terminologie und den Sicherheitskonzepten vertraut sind.

Terminologie

Die folgenden Begriffe werden in dieser Bedienungsanleitung in der nachstehend definierten Bedeutung verwendet:

HST-3000 — Die Produktfamilie HST-3000 oder die Kombination aus Grundgerät und SIM.

SIM — Service Interface Module. Schnittstellen-Modul. Wird allgemein auch nur als Modul bezeichnet.

Einführung Bedienungsanleitung zum HST-3000 ADSL-Tests

Bedienungsanleitung zum HST-3000 ADSL-Tests

Die Bedienungsanleitung zur ADSL-Testoption des HST- 3000 ist eine anwendungsorientierte Beschreibung zum Einsatz der HST-3000 ADSL-Testoption bei der Ausführung von Tests an ADSL-Diensten. Sie beinhaltet eine Übersicht über die einzelnen Funktionen, Hinweise zum Einsatz des HST-3000 bei der Emulation von ADSL-Modems, im ADSL- Through-Modus und im Ethernet-TE-Modus. Weiterhin enthält diese Bedienungsanleitung eine Beschreibung der Testergebnisse sowie Hinweise zur Kontaktaufnahme mit dem Acterna Technical Assistance Center (TAC).

Diese Bedienungsanleitung sollte in Verbindung mit der Bedienungsanleitung zum Grundgerät des HST-3000 verwendet werden.

Bedienungsanleitung des Grundgerätes HST-3000

Die Bedienungsanleitung zum Grundgerät des HST-3000 enthält allgemeine Hinweise zum Gerät und zu dessen allge- meinen Funktionen, wie zum Einsatz des Gerätes mit einer Tastatur, zu den Peripheriegeräten, zum Laden des Akkus, zum Speichern und Ausdrucken der Testergebnisse sowie zur Dateiverwaltung. Darüber hinaus enthält diese Anleitung die technischen Daten des Grundgerätes sowie die Beschrei- bung der von Acterna gewährten Garantie, der Service-Leis- tungen und der Vorgehensweise bei Reparatur, einschließlich der Lizenzvereinbarung.

Sicherheitshinweise

Die Sicherheitshinweise sind in einer separaten gedruckten Broschüre enthalten, die zum Lieferumfang des Produktes gehört. Sie stehen ebenfalls in Dateiform auf der CD-ROM mit der HST-Dokumentation zurVerfügung.

Einführung Technische Unterstützung

Technische Unterstützung

Wenn Sie technische Unterstützung benötigen oder Fragen zum Einsatz des HST haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail oder Telefon an das Acterna Technical Assistance Center (TAC). Bei der Kontaktaufnahme mit dem TAC sollten Sie die Seriennummer des HST-3000 bereit halten. Die Bedienungs- anleitung zum Grundgerät des HST-3000 beschreibt, wo sich die Seriennummern befinden.

Tabelle 1 enthält die Kontaktangaben für den technischen Support. Die jeweils aktuellsten Angaben finden Sie auf der Website www.acterna.com bzw. bei Ihrem örtlichen Vertriebs- büro. Die Kontaktangaben der regionalen Vertriebszentren sind auf der Rückseite dieser Anleitung angegeben.

Tabelle 1 Technical Assistance Centers

Region

Telefon

Nord- und Südamerika (ohne Brasilien)

1-866-ACTERNA

(1-866-228-3762)

301-353-1550

 

0800-7015370

Brasilien

 

4617

3839

4617

3729

Europa, Afrika, Mit- tlerer Osten

+49 (0) 7121 86 1345 (Acterna Germany)

Asien, pazifischer

+852 2892 0990 (Hongkong) +8610 6833 7477 (Beijing-China)

Raum

Südostasien, Aus-

+60 3 2730 6333 (Kuala Lumpur)

tralien, Neuseeland

Außerhalb der Geschäftszeiten können Sie entweder eine Sprachnachricht unter der TAC-Telefonnummer hinterlassen, eine E-Mail an das TAC Nordamerika unter der Adresse

Einführung

Konventionen

tac@acterna.com senden oder Ihre Frage auf der Website www.acterna.com über das Online-Formular „Technical Assistance Request“ stellen.

Konventionen

Diese Bedienungsanleitung verwendet die folgenden Bezeichnungen und Symbole:

Tabelle 2

Typographische Konventionen

Beschreibung

Beispiel

Am Gerät zu betätigende Schaltflächen oder Schalter werden GROSS geschrieben.

Drücken Sie OK.

Codes und Meldungen wer- den in dieser Schrift dar- gestellt.

Alle Ergebnisse OK.

Von Ihnen einzugebender Text erscheint in dieser Schrift .

Geben Sie in die Dialogbox ein: a:\set.exe

Variablen werden in dieser Schrift geschrieben.

Geben Sie den neuen host- namen ein.

Buchverweise erscheinen in dieser Schrift.

Siehe Newton’s Telecom Dic- tionary

Tabelle 3

Tastatur- und Menü-Konventionen

Beschreibung

Beispiel

Ein Pluszeichen + zeigt an, dass mindestens zwei Tasten gleichzeitig gedrückt werden müssen.

Drücken Sie Strg+s

Einführung

Konventionen

Tabelle 3

Tastatur- und Menü-Konventionen

Beschreibung

Beispiel

Ein Komma bedeutet, dass die Tasten nacheinander betätigt werden sollen.

Drücken Sie Alt+f,s

Ein Größer-Als-Zeichen (>) verweist auf ein zu wählendes Untermenü.

Klicken Sie in der Menüzeile auf Start > Programme.

Tabelle 4

Symbole

Dieses Symbol signalisiert eine allgemeine Gefahr.Menüzeile auf Start > Programme . Tabelle 4 Symbole Dieses Symbol verweist auf die Gefahr eines

4 Symbole Dieses Symbol signalisiert eine allgemeine Gefahr. Dieses Symbol verweist auf die Gefahr eines Strom-

Dieses Symbol verweist auf die Gefahr eines Strom- schlags. schlags.

Dieses Symbol verweist auf die Gefahr eines Strom- schlags. Dieses Symbol signalisiert eine Explosionsgefahr. Dieses

Dieses Symbol signalisiert eine Explosionsgefahr.Dieses Symbol verweist auf die Gefahr eines Strom- schlags. Dieses Symbol leitet einen Hinweis ein. xvi

schlags. Dieses Symbol signalisiert eine Explosionsgefahr. Dieses Symbol leitet einen Hinweis ein. xvi HST-3000
schlags. Dieses Symbol signalisiert eine Explosionsgefahr. Dieses Symbol leitet einen Hinweis ein. xvi HST-3000

Dieses Symbol leitet einen Hinweis ein.

Tabelle 5

Sicherheitshinweise

Einführung

Konventionen

GEFAHR

Zeigt eine unmittelbar gefährliche Situation an, die bei Nichtbeachtung zu schweren Verletzungen oder zum Tod führt.

WARNUNG

Signalisiert eine potenziell gefährliche Situation, die bei Nichtbeachtung zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen könnte.

VORSICHT

Informiert über eine potenziell gefährliche Situation, die bei Nichtbeachtung zu leichten oder mittleren Verletzungen führen könnte.

Einführung

Konventionen

Kapitel 1

Inbetriebnahme

1

Dieses Kapitel enthält eine allgemeine Beschreibung der ADSL-Testoption des HST-3000. Behandelt werden die folgenden Themen:

“ADSL-Tests” auf Seite 2

“Kurzübersicht” auf Seite 3

Kapitel 1 Inbetriebnahme ADSL-Tests

ADSL-Tests

Die ADSL-Testfunktion des HST-3000 ermöglicht über die Emulation von Modems (ATU-R, ATU-C) die Inbetriebnahme und Fehlerbehebung an ADSL-Diensten sowie die Bereitstel- lung von ATM-Statistiken und ATM-Analysen. Die IP-Soft- ware erlaubt die IP/PPP-Störungssuche. Die integrierte Web- Browser-Option überprüft die Internet-Verbindung.

Die ADSL-Testoption bietet die folgenden Funktionen und Ausstattungsmerkmale an:

– Verschiedene ADSL-Testverfahren zur Überprüfung des Dienstes, des Teilnehmeranschlusses und der Verbin- dung zum Netzwerk.

Modus

Funktion

ADSL Modem

Zum Testen der grundlegenden ADSL-Raten der physikalischen Schicht, der Qualität und der Lei- tungsstatistik. Auch zum Testen der folgenden Leitungstypen: IP over Ethernet, IP over ATM, PPP over Ethernet und PPP over ATM.

emulate

ADSL Through

Zum Testen der folgenden Lei- tungstypen: Bridged Ethernet, IP over ATM, PPP over Ethernet und PPP over ATM.

ATM Loopback

Zum Zurückschleifen von ATM-Zel- len.

Ethernet TE

Zum Testen von IP over Ethernet und PPP over Ethernet.

– Verschiedene Leitungsmodulationen:

Modulation

Modem(s)

ANSI T1.413 DMT Full Rate

ATU-R/C

Kapitel 1 Inbetriebnahme Kurzübersicht

Modulation

Modem(s)

ITU-T G.992.2 (G.Lite)

ATU-R

ITU-T G.992.1 (G.DMT) Full Rate Annex A

ATU-R/C

ITU-T 992.1 (G.DMT) Full Rate Annex B

ATU-R/C

Carrierless Amplitude Phase (CAP)

ATU-R

Multimode (Annex A)

ATU-R

– Umfassende Kompatibilität mit Industriestandards

– Integrierter Web-Browser zur Überprüfung der Internet- Verbindung des Kunden

– Trace-Route und FTP-Durchsatz

– Emulation der Teilnehmereinrichtung (CPE) zur Inbetrieb- nahme und Störungssuche an ADSL-Diensten, einschließlich Ethernet-Engeräte (TE)

– Digital Off-Hook-Funktion (DOH) (nur CAP)

Kurzübersicht

Der folgende Abschnitt erläutert die Statusanzeigen und Anschlüsse für ADSL-Tests.

Kapitel 1 Inbetriebnahme Kurzübersicht

Status-LEDs Diese LEDs informieren über den Status der Anwendung. Die Funktion der einzelnen LEDs wird in Tabelle 6 beschrieben.

Tabelle 6

Status-LEDs

LED

Funktion

Sync

Diese zweifarbige LED informiert über den Sta- tus der Modem-Synchronisation.

– Grünes Blinklicht zeigt an, dass das Modem die Trainingssequenz ausführt.

– Grünes Dauerlicht meldet, dass die Synchro- nisation erfolgreich ausgeführt wurde.

– Rotes Dauerlicht signalisiert einen Synchro- nisationsfehler.

Data

Diese zweifarbige LED meldet den Status der Datenverbindung.

– Ein grünes Blinklicht zeigt an, dass die Datenverbindung noch nicht aufgebaut wurde.

– Bei grünem Dauerlicht ist die Datenverbind- ung zum Netzwerk aufgebaut, so dass der HST-3000 Daten im Netzwerk empfangen und senden kann.

– Rotes Dauerlicht zeigt an, dass keine Verbin- dung zum Netzwerk aufgebaut werden konnte.

Error

Diese zweifarbige LED meldet Modemfehler.

Rotes Dauerlicht zeigt einen Fehlerzustand an.

Alarm

Diese zweifarbige LED meldet Alarme.

Rotes Dauerlicht zeigt einen Alarmzustand an.

Loopback

Diese zweifarbige LED informiert über den Auf- bau einer Schleifenverbindung.

– Gelbes Dauerlicht zeigt an, dass eine lokale Schleife aufgebaut wurde.

Tabelle 6

Kapitel 1 Inbetriebnahme Kurzübersicht

Status-LEDs (Continued)

LED

Funktion

Battery

Zeigt den Batteriestatus an. Weitere Informatio- nen entnehmen Sie bitte der Bedienungsanlei- tung zum HST-3000 Grundgerät.

Anschlüsse Die ADSL-Anschlüsse befinden sich auf der rechten Seite des SIM (siehe Abbildung 1).

sich auf der rechten Seite des SIM (siehe Abbildung 1 ). ADSL-Buchse Grund- gerät SIM Abbildung

ADSL-Buchse

Grund-

gerät

SIM

Abbildung 1 ADSL-Anschluss

Zum Anschluss an ADSL-Leitungen ist ein 8-poliger Modul- stecker zu verwenden. Im Through-Modus muss ein Ethernet- Kabel an die Ethernet-Buchse auf der Frontplatte ange- schlossen werden.

Ethernet-Buchse auf der Frontplatte ange- schlossen werden. WARNUNG: STROMSCHLAG Ein Stromschlag kann zu schweren

WARNUNG: STROMSCHLAG

Ein Stromschlag kann zu schweren Verletzungen und zum Tod führen. Achten Sie beim Anschluss an Telekommuni- kationsleitungen darauf, dass Sie keine freien Leiter oder Netzleitungen berühren. Schließen Sie TNV-Signale nur an TNV-Ports an.

Kapitel 1 Inbetriebnahme Kurzübersicht

Kapitel 2

ADSL-Tests

2

Dieses Kapitel enthält aufgabenbasierte Hinweise zur Arbeit mit der ADSL-Testoption des HST-3000. Behandelt werden die folgenden Themen:

“ADSL-Testfunktion aufrufen” auf Seite 8

“Tests im Modem-Emulationsmodus” auf Seite 9

“Tests im Ethernet-TE-Modus” auf Seite 25

“Tests im ADSL-Through-Modus” auf Seite 29

“Tests im ADSL ATU-C-Modus” auf Seite 36

“Lokalisieren von Störquellen” auf Seite 43

“Kurven speichern” auf Seite 45

“Testkonfigurationen verwalten” auf Seite 47

Kapitel 2 ADSL-Tests ADSL-Testfunktion aufrufen

ADSL-Testfunktion aufrufen

In Abhängigkeit von der installierten ADSL-Testoption stehen die Test-Modi nach Annex A bzw. Annex B zur Verfügung.

die Test-Modi nach Annex A bzw. Annex B zur Verfügung. Annex A Test-Modi: – ATU-R Annex

Annex A Test-Modi:

– ATU-R Annex A Emulate

– ATU-R Annex A Through

– ATU-C Annex A Emulate

– ATU-C Annex A Through

Annex B Test-Modi:

– ATU-R Annex B Emulate

– ATU-R Annex B Through

– ATU-C Annex B Emulate

– ATU-C Annex B Through

HINWEIS:

Der Annex A bezieht sich auf die Übertragung von ADSL über analoge Fernsprechleitungen (ADSL over POTS) und gilt damit für die Mehrzahl der ADSL-Leitungen weltweit. Annex B bezieht sich auf die Übertragung von ADSL über ISDN-Leitungen. Annex B-Leitungen sind fast auss- chließlich in Westeuropa in Gebrauch.

Der folgende Abschnitt beschreibt die Vorgehensweise beim Aufrufen der ADSL-Testfunktion.

Der Ethernet-TE-Modus wird über den Softkey Ethernet (siehe “Tests im Ethernet-TE-Modus” auf Seite 25) aufgerufen.

Zum Aufrufen der ADSL-Testfunktion:

1 Drücken Sie die Navigationstaste Home.

2 Drücken Sie den Softkey ADSL.

Kapitel 2 ADSL-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

Jetzt wird das ADSL-Messmenü eingeblendet. Die unten stehende Abbildung zeigt die Testmodi für den Annex B an. Es stehen aber auch die Optionen für den Annex A zur Verfügung.

aber auch die Optionen für den Annex A zur Verfügung. Die folgenden Abschnitte erläutern die Durchführung

Die folgenden Abschnitte erläutern die Durchführung der Tests in den Modi Emulate, Through und Ethernet TE.

Tests im Modem-Emulationsmodus

Im Modem-Emulationsmodus bildet der HST-3000 anstelle der Teilnehmereinrichtung (CPE) den Leitungsabschluss. In Abhängigkeit von der installierten ADSL-Option emuliert der HST-3000 ein Modem nach Annex A oder Annex B.

Die Durchführung von Tests mit Modem-Emulation umfasst die folgenden Schritte:

– Auswahl des ATU-R-Emulationsmodus

– Einstellung der Testparameter

– Anschluss an die Leitung

– Ausführung der Tests

Kapitel 2 ADSL-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

Emulations-

modus

auswählen

Zuerst müssen Sie den Modem-Emulationsmodus auswählen.

Zur Auswahl des Modem-Emulationsmodus

1 Rufen Sie die ADSL-Testfunktionen auf (siehe Seite 8).

2 Wählen Sie einen Emulationsmodus aus.

In Abhängigkeit von der installierten ADSL-Testoption steht einer der beiden folgenden Modi zur Verfügung:

– ATU-R Annex A Emulate

– ATU-R Annex B Emulate

Nach wenigen Sekunden wird das ADSL-Menü mit der Übersichtsstatistik angezeigt. Das Gerät befindet sich jetzt im gewählten Emulationsmodus.

3 Machen Sie weiter bei “Testparameter einstellen” auf Seite 10.

Testparameter

einstellen

Bevor Sie mit dem Test beginnen können, müssen Sie über- prüfen, ob die Parameter des HST-3000 mit denen der zu testenden Leitung übereinstimmen. Die folgenden Abschnitte beschreiben die Einstellung der benötigten Parameter.

Allgemeine

Dieser Abschnitt erläutert die Einstellung der allgemeinen

Modemparameter

Modemparameter. Welche Parameter einzustellen sind,

einstellen

hängt wieder davon ab, ob ein Annex A- oder ein Annex B- Modem installiert ist. Sie können die Standardparameter wiederherstellen oder eigene Einstellungen festlegen.

Die Standardparameter für ein Annex A-Modem lauten:

– Standard — T1.413

– Auto Sync — On

– Trellis Coding — On

– Echo Cancellation — Off

Kapitel 2 ADSL-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

Die Standardparameter für ein Annex B-Modem lauten:

– Standard — G.DMT

– Auto Sync — On

– Trellis Coding — On

– Echo Cancellation — Off

Zur Wiederherstellung der Modem-Standardparameter:

1 Drücken Sie die Navigationstaste Configure

1 Drücken Sie die Navigationstaste Configure . Die Parameter-Softkeys werden eingeblendet. 2 Drücken

.

Die Parameter-Softkeys werden eingeblendet.

2 Drücken Sie den Softkey GENERAL. Möglicherweise müssen Sie diesen Softkey erst mit der rechten oder linken Pfeiltaste suchen.

Jetzt wird das Fenster mit den allgemeinen ADSL-Einstellungen angezeigt.

Fenster mit den allgemeinen ADSL-Einstellungen angezeigt. 3 Wählen Sie Restore Defaults . 4 Drücken Sie nach

3 Wählen Sie Restore Defaults.

4 Drücken Sie nach Erscheinen der Sicherheitsabfrage die OK-Taste.

Damit sind wieder die Modem-Standardparameter aktiviert.

Der folgende Abschnitt beschreibt die Einstellung anwender- definierter Modemparameter.

Kapitel 2 ADSL-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

Zur Einstellung allgemeiner Modemparameter:

1 Drücken Sie den Softkey GENERAL. Möglicherweise müssen Sie diesen Softkey erst mit der rechten oder linken Pfeiltaste suchen.

Jetzt wird das Fenster mit den allgemeinen ADSL-Einstellungen angezeigt.

Fenster mit den allgemeinen ADSL-Einstellungen angezeigt. 2 Zur Einstellung der Leitungsmodulation wählen Sie

2 Zur Einstellung der Leitungsmodulation wählen Sie Standard und legen anschließend die verwendete ADSL- Leitungsmodulation fest:

– Für den Annex A stehen folgende Modulationen zur Verfügung: T1.413, G.DMT, G.Lite, CAP und Multi- mode. Die Option Multimode wählt automatisch die Modulationen T1.413, G.DMT oder G.Lite (nicht CAP) aus.

– Für den Annex B steht nur G.DMT als Modulationstyp zur Verfügung.

3 Wählen Sie Auto Sync und anschließend On (Ein) oder Off (Aus).

Mit diesem Parameter legen Sie fest, ob der HST-3000 nach einem Verbindungsabbruch versucht, sich automa- tisch wieder auf den DSLAM aufzusynchronisieren.

4 Bei Auswahl von G.Lite als Leitungsmodulation wird die Option Fast Retrain eingeblendet. Wählen Sie Fast Retrain und dann On oder Off.

Kapitel 2 ADSL-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

Mit diesem Parameter legen Sie fest, ob der HST-3000 versucht, die Verbindung mit der gleichen Rate (ON) wieder aufzubauen oder ob er die Leitung neu einleitet und ein erneutes Training ausführt (OFF).

5 Wählen Sie Trellis Coding und anschließend On oder Off.

Mit diesem Parameter legen Sie fest, ob die Trellis-Codi- erung zur Fehlerkorrektur eingesetzt wird. Sie sollten die Trellis-Codierung nur aktivieren, wenn Sie wissen, dass sie benötigt wird.

6 Wählen Sie Echo Cancellation und anschließend On oder Off.

Die Echokompensation ist ein spezieller ADSL-Modus, bei dem sich die UP- und DOWN-Bänder zur Bereitstellung höherer Datenraten überlappen. Sie sollten die Echokompensation nur aktivieren, wenn Sie wissen, dass sie benötigt wird.

7 Wählen Sie Event Log Size und geben Sie die Größe des Ereignisprotokolls an. Zur Verfügung stehen Werte von 100, 200, 300, 400, 500.

Damit ist die Einstellung der allgemeinen Modemparameter abgeschlossen.

WAN-Parameter

Der folgende Abschnitt beschreibt die Vorgehensweise zur

einstellen

Einstellung der Parameter für das Weitverkehrsnetz (WAN). Die WAN-Schnittstelle stellt die DSL-Verbindung zur a- und b- Ader bereit.

Zur Einstellung der WAN-Parameter:

1 Drücken Sie den Softkey WAN.

Kapitel 2 ADSL-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

Das Menü zur Auswahl der WAN-Einstellungen wird eingeblendet.

Menü zur Auswahl der WAN-Einstellungen wird eingeblendet. 2 Wählen Sie IP Mode zur Einstellung des IP-Modus

2 Wählen Sie IP Mode zur Einstellung des IP-Modus auf das statische oder dynamische Host Konfigurationspro- tokoll (DHCP).

3 Wählen Sie IP Address und geben Sie die IP-Adresse ein.

4 Wählen Sie Net Mask und geben Sie die Netzwerkmaske ein.

5 Wählen Sie Gateway und geben Sie die Gateway- Adresse ein.

6 Wählen Sie DNS und geben Sie die Adresse des DNS- Servers ein.

7 Wählen Sie Which MAC und legen Sie eine anwender- definierte (User Defined) oder die Standardadresse (Factory Default) fest.

Da die Standardadresse in den meisten Fällen genügt, sollte diese verwendet werden.

8 Bei Auswahl von User Defined in Schritt 7 wählen Sie jetzt MAC Address aus und geben die MAC-Adresse ein.

Damit ist die Einstellung der WAN-Parameter abgeschlossen.

Kapitel 2 ADSL-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

Datenparameter

Der folgende Abschnitt erläutert die Einstellung der Datenpa-

einstellen

rameter.

Zur Einstellung der Datenparameter:

1 Drücken Sie den Softkey DATA.

Das Menü zur Auswahl der Datenparameter wird einge- blendet.

Menü zur Auswahl der Datenparameter wird einge- blendet. 2 Wählen Sie Data Mode und geben Sie

2 Wählen Sie Data Mode und geben Sie den zu testenden Leitungstyp ein:

Wenn Sie diesen Leitungstyp testen

Drücken Sie

No data

Taste 1

IP over Ethernet

Taste 2

IP over ATM

Taste 3

PPP over ATM

Taste 4

PPP over Ethernet

Taste 5

ATM Loopback

Taste 6

3 Wählen Sie VPI und stellen Sie die Kennung des virtu- ellen Pfades (Virtual Path Indicator, VPI) ein.

Kapitel 2 ADSL-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

4 Wählen Sie VCI und stellen Sie die Kennung für den virtu- ellen Kanal (Virtual Channel Indicator, VCI) ein.

den virtu- ellen Kanal (Virtual Channel Indicator, VCI) ein. HINWEIS: Zur Verwendung der Funktionen Ping, Trace-Route,

HINWEIS:

Zur Verwendung der Funktionen Ping, Trace-Route, FTP oder den Web-Browser müssen die Datenparameter kor- rekt eingestellt sein. VPI und VCI müssen mit den auf der Kundenseite des DSLAM eingestellten Werten für den ADSL-Port übereinstimmen. Zur Synchronisation mit dem DSLAM ist es nicht notwendig, die VPI, VCI, Encapsulation und die anderen Datenparameter einzustellen.

Überprüfen Sie diese Einstellungen, bevor Sie mit dem Testen fortfahren. Sehen Sie im Reparaturauftrag nach oder wenden Sie sich an Ihren Helpdesk um Hilfe.

5 Wählen Sie Encapsulation und nehmen Sie die entspre- chende Eintragung vor.

Damit ist die Einstellung der Datenparameter abgeschlossen.

Ping-Parameter

Der folgende Abschnitt erläutert die Einstellung der Ping-

einstellen

Parameter.

Zur Einstellung der Ping-Parameter:

1 Drücken Sie den Softkey PING.

Das Ping-Menü wird eingeblendet.

Sie den Softkey PING . Das Ping-Menü wird eingeblendet. 16 HST-3000 ADSL-Tests Bedienungsanleitung Revision A

Kapitel 2 ADSL-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

2 Wählen Sie Address Type und anschließend entweder IP Address oder DNS Name.

Die IP-Adresse ist eine Ziffernfolge, während der DNS- Name eine Wortfolge ist, z.B. www.acterna.com.

3 Wählen Sie IP Address und geben Sie die IP-Adresse ein.

Acterna empfiehlt die Verwendung der IP-Adresse/des DNS-Namens des ISP-Gateways des Service-Providers des Kunden. Es ist auch möglich, ein Ping-Signal an eine beliebige Internet-Adresse oder an den Broadband Remote Access Server (BRAS) des Netzwerkes zu senden.

4 Wählen Sie DNS Name und geben Sie den DNS-Namen ein.

5 Wählen Sie Number Pings und tragen Sie ein, wie viele Pings gesendet werden sollen.

6 Wählen Sie Pings/second und tragen Sie ein, wie viele Pings pro Sekunde gesendet werden sollen.

7 Wählen Sie Packet size und geben Sie die Paketgröße ein.

Der Standardwert ist 16. Sie sollten diesen Wert nur ändern, wenn es wirklich erforderlich ist.

Damit ist die Einstellung der Ping-Parameter abgeschlossen.

PPP-Parameter

Der folgende Abschnitt erläutert die Einstellung der Param-

einstellen

eter des Punkt-zu-Punkt-Protokolls (PPP).

Zur Einstellung der PPP-Parameter:

1 Drücken Sie den Softkey PPP.

Kapitel 2 ADSL-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

Das Menü zur Einstellung der PPP-Parameter wird einge- blendet.

Menü zur Einstellung der PPP-Parameter wird einge- blendet. 2 Wählen Sie PPP Mode und anschließend entweder

2 Wählen Sie PPP Mode und anschließend entweder Client oder Server.

Normalerweise wird Client verwendet. Server sollten Sie nur auswählen, wenn Sie mit einem ATU-C arbeiten. Diese Funktion erlaubt einem abgesetzten ATU-R den Aufbau einer PPP-Verbindung zum HST-3000.

3 Wählen Sie User Name und geben Sie einen gültigen User-Namen ein.

Hierbei muss es sich um einen gültigen User-Account bei einem ISP handeln.

4 Wählen Sie Use Provider und anschließend entweder Yes oder No.

Damit legen Sie fest, ob der User-Name mit dem Domain- Namen des Service-Providers (z.B. earthlink.net) gekop- pelt werden soll. Wählen Sie Yes nur aus, wenn der User- Name für den ISP den Domain-Namen als Bestandteil beinhaltet. Diese Einstellung ergänzt automatisch das @- Zeichen.

5 Wählen Sie Provider und geben Sie den Provider-Namen ein.

Diese Eingabe ist notwendig, wenn Sie unter Use Provider die Einstellung Yes gewählt haben.

Kapitel 2 ADSL-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

6 Wählen Sie Password und geben Sie das User-Passwort ein.

Hierbei muss es sich um ein gültiges Passwort für den obigen User-Namen handeln. Beachten Sie, dass Pass- wörter häufig nach Groß- und Kleinschreibung untersc- heiden.

Damit ist die Einstellung der PPP-Parameter abgeschlossen.

Trace-Route-

Der folgende Abschnitt erläutert die Auswahl der Trace-

Parameter

Route-Parameter. Außer im TE-Modus stellt die WAN-

einstellen

Schnittstelle die DSL-Verbindung zur a- und b-Ader bereit.

Zur Einstellung der Trace-Route-Parameter:

1 Drücken Sie den Softkey Trace Route. Möglicherweise müssen Sie den Softkey TRACERT erst mit der rechten oder linken Pfeiltaste suchen.

Das Menü zur Einstellung der Trace-Route-Parameter wird eingeblendet.

zur Einstellung der Trace-Route-Parameter wird eingeblendet. 2 Wählen Sie Address Type und dann entweder IP Address

2 Wählen Sie Address Type und dann entweder IP Address oder DNS Name.

3 Wählen Sie IP Address und geben Sie die IP-Adresse ein.

4 Wählen Sie DNS Name und tragen Sie den DNS-Namen ein.

Kapitel 2 ADSL-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

5 Wählen Sie Packet Type und anschließend als Pakettyp entweder:

ICMP (Internet Control Message Protocol) oder

UDP (User Datagram Packet).