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UNTERNEHMENS- REGISTER

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SEC Ship's Equipment Centre Bremen GmbH & Co. KG

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

I. Grundlagen

Die SEC Ship’s Equipment Centre Bremen GmbH & Co. KG mit Sitz in Bremen ist ein global agierender Anbieter von Containersicherungselementen, i.d.R. zur Anwendung auf Seeschiffen mit einem geschätzten Weltmarktanteil von ca. 25%, sowie Anbieter von Schiffsankern. Komplementärin der Gesellschaft ist die SEC Bremen Beteiligungs-GmbH, die alleine zur Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft berechtigt ist.

Alleinige Kommanditistin der Gesellschaft ist die SEC HK II Limited mit Sitz in Hong Kong mit einem Kommanditkapital in Höhe von EUR 102.258,38.

Am Standort in Bremen befinden sich das Management sowie die Bereiche Vertrieb, Technik, Produktentwicklung, Einkauf, Auftragsabwicklung, Versand und Finanzen/Controlling. Daneben verfügt die Gesellschaft über ein Lager zur kurzfristigen Deckung des Ersatzteilbedarfes auf Seiten der Kunden.

Die Fertigung der Ladungssicherungselemente und der Anker erfolgt durch die Schwestergesellschaft in Schanghai, China.

Neben dem Lager in Bremen unterhält die Gesellschaft noch diverse Auslandsläger u.a. in Singapur und den USA, um den kurzfristigen Bedarf der fahrenden Flotte bedienen zu können.

Die Umsatzerlöse für Waren und Dienstleistungen des Unternehmens setzen sich im Wesentlichen zusammen aus:

•Zulieferungen Ladungssicherungssystemen für Containerschiffsneubauten

•Ersatzteil-, bzw. Ergänzungslieferungen für existierende Containerschiffe

•Ankerlieferungen für Schiffsneubauten

Ziel des Unternehmens ist es, im Bereich der Ladungssicherung auf Containerschiffen die Technologieführerschaft auszubauen und somit den führenden Containerreedereien ein innovativer und verlässlicher Partner zu sein.

Die Forschung und Entwicklung der Gesellschaft umfasst einerseits die Neu- und Weiterentwicklung von Containersicherungselementen (Produkte) sowie die Entwicklung und Optimierung von Sicherungssystemen. Ziel dieser Bemühungen ist die Entwicklung patentier- fähiger Produkte zur langfristigen Sicherung und Ausweitung der Technologieführerschaft.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogen Rahmenbedingungen

Der Bedarf für Schiffsneubauten und Ersatzteil-, bzw. Ergänzungslieferungen wird von den internationalen Handelsaktivitäten und den daraus resultierenden Warenströmen nach dem Prinzip Angebot (vorhandene Frachtkapazitäten) und Nachfrage (Frachtbedarf) bestimmt.

Aufgrund der in den Jahren 2008-2011 durch erhebliche Neubauprogramme der Reedereien gestiegenen Frachtkapazitäten befindet sich die Schifffahrt seit nunmehr 5 Jahren in einer Krise. Neue Kapazitäten in Form von neu gelieferten Schiffen haben auf den Schiff- fahrtsmärkten zu erheblichen Überkapazitäten und einem damit einhergehenden Verfall der Charterraten geführt. Gleichzeitig führten die Unsicherheiten der Verschuldungskrisen zu Rezessionsängsten, so dass die Nachfrageentwicklung nach Transportkapazitäten mit dem steigenden Angebot in den vergangen Jahren nicht mithalten konnte.

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Darüber hinaus haben immer mehr Charterreedereien mit den niedrigen Charterraten zu kämpfen, die häufig gerade einmal die Betriebskosten decken oder sogar darunter liegen. Tilgungen der durch die schiffsfinanzierende Banken gewährten Darlehen sind häufig nicht mehr möglich, so dass einer Vielzahl von Ein-Schiffs-Gesellschaften nur der Weg in die Insolvenz bleibt, wenn Fremd- oder Eigenkapitalgeber nicht bereit sind, neues Kapital zur Verfügung zu stellen.

Eine Insolvenz von Schiffsgesellschaften reduziert allerdings nicht die Gesamtkapazität am Markt, da bei einer Zwangsversteigerung das Schiff letztendlich nur den Eigentümer wechselt. Somit werden in der Branche andere Lösungsansätze verfolgt, um die Überkapazitäten abzubauen. Hierzu gehören die tatsächliche Verschrottung älterer Schiffe sowie das sog. Slow-Steaming, bei dem Schiffe mit reduzierter Geschwindigkeit fahren und damit überproportional Treibstoffkosten sparen. Durch die reduzierte Geschwindigkeit müssen dann mehr Schiffe eingesetzt werden, um eine unveränderte Kapazität auf den Routen gewährleisten zu können.

Gleichzeitig lassen sich in der Branche auch andere Entwicklungen beobachten: durch die reduzierten Neubauaktivitäten im weltweiten Schiffbau bemühen sich viele Werften um die potentiellen Kunden, was die Schiffbaupreise fallen lässt. Auch die z.Zt. relativ geringen Stahlpreise tragen dazu bei, dass Schiffsneubauten zu relativ geringen Preisen bestellt werden können. Dieser Umstand wird von einer Vielzahl von Linienreedern genutzt, um in ihre Flotte zu investieren, entweder um diese zu modernisieren oder um in der Erwartung der steigenden Nachfrage die eigene Kapazität auszubauen.

Auch verfolgen Reedereien die Strategie, die Kosten pro transportierten Box-Container zu minimieren was durch den Einsatz immer größerer Schiffe erreicht werden soll. Somit ergeben sich nach wie vor Neubauprojekte von erheblichem Umfang, die dann die kleineren Schiffe wegen ihrer überlegenen Wirtschaftlichkeit aus dem Markt verdrängen sollen.

Erhebliche Auswirkungen hat dieses Marktumfeld auf das sog. Ersatzteilgeschäft mit der fahrenden Flotte. Durch die Tatsache, dass die aktuellen Fracht- und Charterraten kaum ausreichen, um die laufenden Betriebskosten zu decken, unterliegen die Reeder einem strikten Sparzwang, da die Schiffe kaum Gewinn erwirtschaften und eine erhöhte Anzahl von Schiffen komplett außer Dienst gestellt sind („Auflieger“).

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf in Bezug auf den Umsatz blieb im Berichtsjahr um ca. 15% hinter den ursprünglich hohen Erwartungen zurück. Die Gründe hierfür liegen einerseits in einer Vielzahl von Auftragsverschiebungen bei Neubau-Ablieferungen und andererseits bei den um ca. 20% geringeren Umsätzen im Ersatzteilbereich. Die Gründe für diese verringerten Umsätze liegen in der allgemeinen wirtschaftlichen Situation der Branche begründet (s.o.).

Hinsichtlich der Auftragseingänge im Geschäftsjahr blieb die Gesellschaft ebenfalls hinter den hohen Erwartungen, hier um ca. 20%. Hier macht sich das verminderte Volumen im Ersatzteilgeschäft, ein verstärkter Wettbewerb und die insgesamt hohen Erwartungen bemerkbar.

Unabhängig davon ist die Geschäftsleitung mit dem Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr nicht unzufrieden, da es gelungen ist, sich weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld zu behaupten und insbesondere weitere Erfolge bei der Neukunden-Akquise vorweisen zu können.

Im Jahresdurchschnitt waren im Berichtsjahr 23 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 23). Hierbei handelt es sich ausschließlich um Angestellte.

Die Gesellschaft bezieht etwa 95% seines Beschaffungsvolumens von einem verbundenen Unternehmen in der V.R. China. Diese Fertigungsstätte ist langjähriger und zuverlässiger Partner und wird auch in Zukunft wesentlicher Beschaffungspartner sein.

3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr betrugen € 30,5 Mio. und sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken (VJ: € 31,9 Mio.). Die Differenz ist vollständig auf die verringerten Umsätze im Ersatzteilgeschäft zurückzuführen. Die Umsätze im Neubau- und Anker-Geschäft blieben im Vergleich zum Vorjahr konstant.

Löhne und Gehälter sind im Berichtsjahr leicht gestiegen, wegen geringerer variabler Vergütungen sind die Personalkosten insgesamt allerdings niedriger als im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wegen geringerer Aufwendungen aus Wechselkursumrechnungen sowie dem hohen Vergleichswert aus dem Vorjahr wegen des Formwechsels um ca. 24% geringer als im Vorjahr.

Im Berichtsjahr erhielt die Gesellschaft jeweils Dividenden von Ihren Beteiligungsgesellschaften in China und Korea, was zu Beteiligungserträgen in Höhe von T€ 1.482,7 geführt hat.

Das operative EBIT (earnings before interest, taxes) hat sich im Jahr 2013 und gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:

 

2013 (Ist)

2013 (Plan)

2012 (Ist)

EBIT

T€ 1.971

T€ 2.000

T€ 2.073

Ursache für die leichte Abweichung sind die wegen der aktuellen Situation der Reeder im Vergleich zum Plan geringeren Umsätze im Ersatzteilbereich. Einen Großteil der hierdurch entstandenen Lücke beim Rohertrag konnte durch geringere sonstige betriebliche Aufwendungen kompensiert werden.

Die im Berichtsjahr vereinnahmten Beteiligungserträge aus Dividendenzahlungen der Tochtergesellschaften in China und Korea in Höhe von T€ 1.483 bleiben hier zur besseren Vergleichbarkeit unberücksichtigt.

4. Finanz- und Vermögenslage

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Der wesentliche Finanzbedarf ergibt sich aus der Vorhaltung diverser Lager sowie durch die teilweise recht lange Vorfinanzierungszeit von Neubau-Aufträgen, da bei der Produktion bzw. Vergabe der Produktion an unsere Lieferanten Kapazitätsaspekte mit berücksichtigt werden müssen. Wegen der erwarteten positiven Ertragsentwicklung werden grundsätzlich hinsichtlich der Liquidität keine Engpässe erwartet. Kurzfristige Engpässe könnten innerhalb der Firmengruppe durch kurzfristige Darlehen gedeckt werden, so dass die Gesellschaft auch künftig ihren finanziellen Verpflichtungen wird nachkommen können.

Die Finanzierung des Umlaufvermögens erfolgt über die erwirtschafteten Überschüsse sowie ggfs. über die Muttergesellschaft.

Unsere größte Aufmerksamkeit bei der Betrachtung der Finanzlage ist die Reduzierung von Risiken, die sich aus Zahlungsausfällen auf Seiten unserer Kunden ergeben könnten. Daneben sind Fremdwährungsrisiken, die sich aus den Verhältnissen von Chinesischem Yuan und amerikanischem Dollar sowie dem amerikanischen Dollar zum Euro ergeben, zu beachten.

Investitionen werden üblicherweise aufgrund der Handelsaktivitäten des Unternehmens nur im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattungen getätigt. Größere Investitionen werden zur Schonung der Liquidität nach Möglichkeit vermieden und stattdessen über Leasing-Gesellschaften abgewickelt.

Vertragsklauseln, die umfangreiche Zahlungsverpflichtungen auslösen können, liegen nicht vor.

Während des Geschäftsjahres haben sich keine Liquiditätsengpässe ergeben, so dass sich auch kein kurzfristiger Finanzierungsbedarf über die Firmengruppe ergeben hat.

Die Bilanzsumme der SEC Ship’s Equipment Centre Bremen GmbH & Co. KG beträgt am Bilanzstichtag € 8,0 Mio. (Vorjahr € 8,4 Mio.). Das Vermögen der Gesellschaft besteht zu 94% aus Umlaufvermögen (Vorjahr: 93%). Dieses wiederum besteht zu 32,1% aus Vorräten (Vorjahr 37,8%), zu 47,9% aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (Vorjahr 55,1%) und zu 20% aus liquiden Mitteln (Vorjahr 7,1%).

Warenbestände werden grundsätzlich mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Damit ist aus Sicht der Geschäftsführung eine vorsichtige und den Marktgegebenheiten entsprechende Bewertung der Warenbestände gegeben. Etwaige wesentliche Risiken aus der Bewertung oder den Mengen bestehen nicht.

Die Struktur des Vermögens liegt in der Art des Geschäftes (weltweiter Handel mit Container-Laschmaterial) begründet. Die schnelle Verfügbarkeit für das laufende Ersatzteilgeschäft erfordert die Haltung von Außenlagern in den großen Häfen. Die kurzfristige Verfügbarkeit ist darüber hinaus häufig ein Entscheidungskriterium der Kunden bei Neubauprojekten.

Der ausgewiesene Forderungsbestand ist nach Ansicht der Geschäftsleitung als werthaltig einzustufen. Die langjährige Erfahrung mit dem bestehenden Kundenstamm sowie die sehr geringe Anzahl von tatsächlichen Forderungsausfällen gibt hierfür die nötige Basis.

Hinsichtlich der Sicherheit der Forderungen gegenüber asiatischen Kunden (Werften) kann festgestellt werden, dass grundsätzlich Zahlungen auf Akkreditiv-Basis vereinbart werden, so dass aus Sicht der Geschäftsführung kein wesentliches Risiko besteht.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen in Höhe von insgesamt T€ 1.101,7 tragen allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung. Die wesentlichen Positionen hierbei sind Rückstellungen für Patent- und Rechtsstreitigkeiten (T€ 476), Garantieleistungen (T € 184), Boni & Tantiemen (T€ 241).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich aus Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe (T€ 4.183,3) sowie noch nicht fälliger Rechnungen gegenüber der chinesischen Produktionsstätte (T€ 1.269,3) zusammen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen (T€ 85,5) waren zum Bilanzstichtag noch nicht fällige Rechnungen.

Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft erhaltene Anzahlungen in Höhe von T€ 385 aus. Hierbei handelt es sich um über Akkreditive erhaltene Zahlungen von einem Kunden in Korea. Die entsprechenden Lieferungen und Abrechnungen sind für Januar und Februar 2014 geplant.

Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten ist in der Rückführung eines Darlehens gegenüber einer Konzerngesellschaft begründet.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung für das Jahr 2013 haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ereignet.

Konjunktur und Branche

IV. Prognosebericht

Das Unternehmen ist von teilweise starken branchenspezifischen Marktzyklen abhängig. Die Branche befindet sich seit einigen Jahren im Umbruch, klassische Charterreedereien mit einer Vielzahl von Ein-Schiffsgesellschaften befinden sich teilweise in schwierigen Situationen, da die erzielbaren Charterraten gerade einmal die Betriebskosten decken. Dieses führt zu Sparzwängen, die sich insbesondere bei der Bestellung von Ersatzteilen bemerkbar und Auswirkungen auf Mengen aber eben auch auf die Preise haben.

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Im Neubaubereich stellt sich die Situation zunächst widersprüchlicher dar: einerseits sollte man mit geringerer Neubauaktivität rechnen, da bereits jetzt das Angebot die Nachfrage übersteigt. Andererseits spiegelt das Angebot auch stets die Erwartungen der zukünftigen Nachfrage nach Schiffstonnage wider. Und hier ist es nach wie vor so, dass viele Marktteilnehmer, insbesondere die Großreedereien, durch die weiter zunehmende Internationalisierung und Arbeitsteilung von weiter steigender Nachfrage ausgehen.

Diese Erwartung gepaart mit stark im Wettbewerb stehenden Schiffswerften und einem entsprechenden Verfall der Schiffbaupreise führt zu neuer Nachfrage nach neuen Schiffen. Diese Schiffe werden nach neuesten wirtschaftlichen Erfordernissen konzipiert und bebaut, um die Kosten je transportierten Box-Container zu minimieren.

Diese Schiffe sollen dann ältere und unwirtschaftliche Schiffe aus dem Markt verdrängen.

In der Summe konnte die Prognose hinsichtlich des Umsatzes aus dem Jahr 2012 nicht erreicht werden. Der Umsatz fiel um ca. 15% geringer aus. Das prognostizierte Ergebnis für das Jahr 2013 gem. Lagebericht des Vorjahres (T€ 2.000) konnte jedoch dennoch fast erreicht werden (T€ 1.936). Die Beteiligungserträge wurden hier zur besseren Vergleichbarkeit nicht berücksichtigt.

Diese gegenläufigen Entwicklungen (Ersatzteilgeschäft vs. Neubaugeschäft) resultiert in der Summe für das Jahr 2014 in folgender Erwartung:

 

2013 (Ist)

2014 (Plan)

Umsatz

Mio. € 30,5

Mio. € 30,6

Deckungsbeitrag I

Mio. € 5,4

Mio. € 4,9

EBIT

Mio. € 2,0

Mio. € 1,4

Die im Berichtsjahr vereinnahmten Beteiligungserträge aus Dividendenzahlungen der Tochtergesellschaften in China und Korea in Höhe von T€ 1.483 bleiben hier zur besseren Vergleichbarkeit unberücksichtigt.

Produkt- und Sortimentspolitik

Mit dem eigens entwickelten, patentierten vollautomatischen Twistlock und dessen ständige Weiterentwicklung hat das Unternehmen ein Produkt im Angebot, dass zukünftige Kundenentscheidungen wesentlich beeinträchtigen werden. Weiterentwicklungen dieses patentierten Produktes werden vorangetrieben, stärken die eigene Marktposition und öffnen den Weg zu neuen Kunden.

Neben dem Container-Laschmaterial vertreibt die Gesellschaft auch Schiffsanker. Da diese Produkte weniger vom Bau von Containerschiffen abhängig sind kann hier ein Ausgleich zu den schwankenden Umsätzen im Bereich des Container-Laschmaterials geschaffen werden.

Die Erwartung hinsichtlich der positiven Entwicklung des Anker-Geschäftes aus dem Vorjahr konnte nicht ganz erfüllt werden. Die Umsätze aus dem Anker-Geschäft blieben im Vergleich zum Vorjahr konstant.

Stellung im Wettbewerb

Die sich stetig verändernden Anforderungen an Containerschiffe sowie die damit einhergehenden Anforderungen der Klassifikationsgesellschaften stellen die Anbieter von Container-Laschmaterial vor ständig neue Herausforderungen. Die Gesellschaft zählt zu den „großen“ in der Branche und ist sowohl personell als auch von der Qualifikation und der finanziellen Ausstattung in der Lage, diese Herausforderungen auch in der Zukunft zu meistern. Dieses gepaart mit der stetig wachsenden Akzeptanz des patentierten vollautomatischen Twistlock sollte zu einer weiteren Stärkung der Gesellschaft im Markt führen.

Absatzmärkte/Kunden

Der Kundenstamm der Gesellschaft wird sich in den kommenden Jahren weiter verändern. Hintergrund dieser Entwicklung ist insbesondere die Situation der Charterreedereien, die größtenteils durch das typisch deutsche Finanzierungsmodell der „Ein-Schiffs-KG“ geprägt sind. Diese Form der Schiffsfinanzierung wird nach Einschätzung der Geschäftsführung in den kommenden Jahren nicht mehr gut funktionieren, zum einen weil sich die schiffsfinanzierenden Banken aus dem Geschäftsfeld „Schiff“ weiter zurückziehen, zum anderen weil es stets schwieriger wird, ausreichend Kommanditkapital einzuwerben. Infolgedessen werden auf absehbare Zeit von dieser Seite keine nennenswerten Neubauprojekte mehr initiiert werden können.

Stattdessen werden die Linienreeder selbst aktiver. Die Gesellschaft ist mit fast allen großen Linienreedereien in Kontakt und hier ist insbesondere das patentierte Produkt „Vollautomat“ der geeignete Türöffner. Die Geschäftsführung sieht sich aus diesem Grund gut gerüstet für die Veränderungen bei den Kunden und den Absatzmärkten.

Beschaffungsmärkte

Das Unternehmen verfügt derzeit über eine verlässliche Beschaffungsquelle in China. Alternative Beschaffungsmöglichkeiten (z.B. Indien) werden kontinuierlich überwacht und bei Bedarf intensiviert. Unter der Annahme, dass es in China zu keinerlei größeren oder spontanen Marktverwirrungen durch staatliches Eingreifen kommt (Import- oder Export-Zölle, Einfluss auf die Währungsentwicklung, etc.) geht die Geschäftsleitung davon aus, dass auch in den kommenden Jahren China die wesentliche Beschaffungsquelle sein wird.

Zusammenfassung

Das Unternehmen wird in den kommenden Jahren weitere Marktanteile hinzugewinnen und bestrebt sein, in wichtigen Märkten – insbesondere in Fernost – eine starke Präsenz aufzubauen.

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Umfeldrisiken und Branchenrisiken / -chancen

V. Chancen- und Risikobericht

Das Unternehmen bietet im Wesentlichen in China hergestellte Produkte in Verbindung mit einem umfangreichen Service- und Dienstleistungspaket weltweit an. Bei einigen Kunden spielt dieses Service- und Dienstleistungspaket nur eine untergeordnete Rolle und es besteht bereits seit Jahren das Risiko, dass derartige Kunden in absehbarer Zeit bei chinesischen Produzenten direkt einkaufen.

Aufgrund der vorhandenen Kundenstruktur des Unternehmens und der Erfahrungen aus den letzten Jahren ist dieses Risiko jedoch als gering einzustufen.

Andererseits sehen viele Reedereien, insbesondere die großen Linienreeder, die Anbieter von Container-Laschmaterial durchaus als Partner und fordern einen bestimmten Servicelevel und kurze Reaktionszeiten. Dieses wiederum ist eine der Stärken von SEC, woraus sich gute Chancen in den kommenden Jahren ableiten lassen.

Unternehmensstrategische Risiken und Chancen

Die Strategie des Unternehmens hinsichtlich der Beschaffung bzw. Produktion der eigenen Produkte in China stellt wegen der Abhängigkeit ein Risiko dar. Durch die gesellschaftsrechtliche Verbindung zwischen der SEC Ship’s Equipment Centre Bremen GmbH & Co.KG und der Shanghai SEC Machinery & Equipment Co.Ltd. können ggfs. entgegengesetzte Interessen vermieden werden. Gleichzeitig bietet diese Konstruktion auch die Chance, den Wertschöpfungsprozess vom Engineering über die Materialbeschaffung und Fertigung bis hin zu Betreuung des Schiffes während seiner gesamten Einsatzzeit integral zu betrachten.

Ertragsrisiken und -risiken

Risiken für die Ertragskraft des Unternehmens ergeben sich aus den Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten (Stahl, Zink), dem kompletten Wegfall des Export Tax Refund sowie den Wechselkursrelationen von EUR zum USD und vom USD zum Chinesischen Yuan (USD/RMB). Die beiden Währungen können Einfluss auf den Rohertrag haben, insbesondere, weil die Beschaffungspreise vom Wechselkurs des USD zum Chinesischen Yuan abhängen können. EUR/USD-Risiken werden durch gleichzeitige Käufe und Verkäufe auf USD-Basis ausgeglichen, wesentliche Überhänge würden über Devisenterminkontrakte gesichert werden.

Personalrisiken und -chancen

Bei einem Unternehmen mit nur 23 Mitarbeitern verursacht eine personelle Fluktuation, insbesondere von Personen mit speziellen Kenntnissen, stets innerbetriebliche Risiken. Insbesondere Ingenieure mit den benötigten Vorkenntnissen sind nicht einfach zu ersetzen. Vor diesem Hintergrund legt die Geschäftsführung ihr Augenmerk insbesondere auf die Attraktivität der Arbeitsplätze, z.B. durch flache Hierarchien, Flexibilität der Arbeitszeit, eigenverantwortliches Handeln, angemessene Bezahlung sowie Beteiligung am Unternehmenserfolg.

Die spezielle Situation in der Nische der Containersicherung macht es aber auch Wettbewerbern bzw. potentiellen Wettbewerbern schwer, kurzfristig einen vergleichbaren Service und das entsprechende Know-How zu bieten.

Informationstechnische Risiken

Informationstechnische Risiken sind als nicht höher oder niedriger als bei anderen Unternehmen mit ingenieurtechnischen Leistungen zu bewerten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Finanzwirtschaftliche Risiken können sich aus Insolvenzen von Kunden oder verzögerte Zahlungen ergeben. Beide Risiken werden zurzeit als gering eingestuft.

Sonstige Risiken und Chancen

Das Unternehmen steht in juristischen Auseinandersetzungen mit Wettbewerbern, die nach Überzeugung der Geschäftsleitung und des Patentanwaltes ein SEC-Patent verletzt haben. Das Risiko bzw. die Chancen sind von der Geschäftsleitung und dem Patentanwalt als ausgeglichen angesehen. Bei einem möglichen juristischen Erfolg steigen die Chancen, das patentierte Produkt ohne bzw. mit weniger Wettbewerbern

anbieten zu können. Darüber hinaus könnten auch noch Schadensersatzansprüche zu Gunsten der Gesellschaft entstehen.

Zusammenfassung

Trotz der genannten Risiken geht die Geschäftsleitung weiterhin von einer positiven Entwicklung der Gesellschaft aus. Die wesentlichen Risiken sind bekannt, so dass diesbezüglich die Entwicklungen beobachtet werden können. Darüber hinaus sieht die Geschäftsleitung wesentliche Chancen zur Marktanteilsvergrößerung, auch in einem schwieriger werdenden Umfeld.

Bremen, den 03.02.2014

Wolfgang Thiele, Geschäftsführer der SEC Bremen Beteiligungs-GmbH

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Aktiva

Bilanz

 

31.12.2013.

31.12.2012.

A.

Anlagevermögen

I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

 

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

66.991,79

104.697,01

 

II. Sachanlagen

1. Bauten auf fremden Grundstücken

27.476,22

27.516,95

2. Technische Anlagen und Maschinen

129.136,11

140.767,73

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

38.913,56

22.924,65

 

195.525,89

191.209,33

III.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

209.008,34

209.008,34

 

471.526,02

504.914,68

 

B. Umlaufvermögen

 

I. Vorräte

2.395.388,24

2.975.090,29

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

 

1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

44.643,88

188.767,85

 

2. Übrige

3.539.511,67

4.147.231,07

 

3.584.155,55

4.335.998,92

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

1.498.018,56

560.003,74

 

7.477.562,35

7.871.092,95

C.

Rechnungsabgrenzungsposten

28.675,22

43.856,81

 

7.977.763,59

8.419.864,44

 

Passiva

 

31.12.2013.

31.12.2012.

A.

Eigenkapital

 

I. Kommanditkapital

102.258,38

102.258,38

 

II. Kapitalrücklage

505.255,26

1.628.970,78

 

607.513,64

1.731.229,16

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31.12.2013.

31.12.2012.

B. Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile

25.000,00

25.000,00

 

C. Rückstellungen

1.164.542,04

1.029.804,75

 

D. Verbindlichkeiten

1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

385.416,56

194.544,65

2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

5.452.642,62

2.851.389,45

 

3. Übrige

337.474,11

2.584.222,24

(davon aus Steuern € 24.833,16; Vorjahr € 23.392,49)

 

(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 4.954,37; Vorjahr € 4.033,50)

6.175.533,29

5.630.156,34

E.

Passive latente Steuern

5.174,62

3.674,19

 

7.977.763,59

8.419.864,44

 

Gewinn- und Verlustrechnung

 

2013.

2012.

1.

Rohergebnis

6.051.119,92

6.857.190,41

2.

Personalaufwand

a)

Löhne und Gehälter

1.663.674,76

1.710.114,91

b)

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

239.810,27

236.429,95

 

1.903.485,03

1.946.544,86

3.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

73.273,21

79.245,65

4.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2.099.697,02

2.754.441,07

(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 638.973,45; Vorjahr T€ 960)

 

5.

Erträge aus Beteiligungen

1.482.658,20

0,00

(davon aus verbundenen Unternehmen € 1.482.658,20; Vorjahr T€ 0)

 

6.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

18.975,17

7.522,18

(davon aus verbundenen Unternehmen € 18.975,17; Vorjahr T€ 0)

 

7.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

57.187,50

96.750,00

(davon an verbundene Unternehmen € 57.187,50; Vorjahr T€ 97)

 

8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

3.419.110,53

1.987.731,01

9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

309.500,43

300.487,71

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2013.

2012.

(davon Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern € 1.500,43; Vorjahr T€ 63)

10. Jahresüberschuss

3.109.610,10

1.687.243,30

11. Vergütung der Komplementärin

3.250,00

3.250,00

12. Gutschrift auf dem Verbindlichkeitenkonto der Kommanditistin

3.106.360,10

1.683.993,30

13. Ergebnis nach Verwendungsrechnung

0,00

0,00

Anhang

A. Allgemeines

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Personenhandelsgesellschaft im Sinne von § 264a Abs. 1 HGB i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB. Die persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) der Gesellschaft ist die SEC Bremen Beteiligungs-GmbH, Bremen, mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von T€ 25.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Regelungen des Gesellschafts- vertrags der Gesellschaft aufgestellt.

Von der größenabhängigen Erleichterung gem. § 288 Satz 2 HGB wurde wie im Vorjahr Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir wie bisher nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

B. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Nettoanschaffungspreis größer € 150,00 und bis € 1.000,00 der Jahre 2008 und 2009 wurden entsprechend der steuerlichen Regelungen (§ 6 Abs. 2a EStG) Sammelposten gebildet und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Für Zugänge ab dem Jahr 2011 wird auch handelsrechtlich von dem Wahlrecht der Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 410,-- Gebrauch gemacht.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten vermindert um notwendige außerplanmäßige Abschreibungen bilanziert worden.

Vorräte

Die Handelswaren werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Die Umschlaghäufigkeit der Vorräte wird durch pauschale Abschläge auf die Anschaffungskosten berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Diese werden zum Nennwert angesetzt. Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Nettoforderungen berücksichtigt.

Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten aktiviert.

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Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Eigenkapital

Das Kommanditkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Steuer- und sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert worden.

Passive Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen.

Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert zu dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen.

Umrechnung von Fremdwährungsbeträgen

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Wechselkurs am Entstehungstag erfasst. Liquide Mittel sowie die Forderungen und Verbindlichkeiten werden aufgrund ihrer Kurzfristigkeit (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) ebenso wie die liquiden Mittel zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Erhaltene und geleistete Anzahlungen in Fremdwährung werden mit dem Wechselkurs am Entstehungstag erfasst.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2013

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus der beigefügten Anlage (Seite 14 und 15).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Kommanditkapital beträgt € 102.258,38.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von € 4.183.977,76 (Vorjahr € 1.493.624,83) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Alle weiteren Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von T€ 385 (Vorjahr T€ 195) beinhalten Kundenzahlungen für laufende Lieferungen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 671) bestehen im Wesentlichen aus Kursgewinnen(T€ 526) sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 63).

Aufwendungen aus latenten Steuern

UNTERNEHMENS- REGISTER

UNTERNEHMENS-

REGISTER

Die Aufwendungen aus latenten Steuern (T€ 1,5) beruhen auf unterschiedlichen Bilanzansätzen in der Handels- und Steuerbilanz.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

D. Sonstige Angaben

 

31.12.2013

31.12.2012

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen

Innerhalb von fünf Jahren

T€ 385

T€ 454

Aufwendungen für den Abschlussprüfer

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 28 und entfällt vollständig auf die Abschlussprüfungsleistungen.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 23 Arbeitnehmer (Vorjahr: 23) beschäftigt . Hierbei handelt es sich ausschließlich um Angestellte.

Geschäftsführer

Herr Dipl.-Ing. Wolfgang Thiele, Bremen

Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2013

Herr Jan Koopmans, Dijken/Niederlande (CEO der Central Industry Group N.V., Groningen/Niederlande)

Herr Jan Sikko Klinker, Drachten/Niederlande (CFO der Central Industry Group N.V., Groningen/Niederlande)

Anteile an verbundenen Unternehmen

Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um 51 % der Anteile an der SEC Korea Co.Ltd. , Pusan/Süd-Korea, um 100 % der Anteile an der SEC Ship’s Equipment Centre Bremen (Shanghai) Co. Ltd, Shanghai/China sowie 100% der Anteile der Komplementärin, der SEC Bremen Beteiligungs-GmbH, Bremen.

Die Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB ist bezüglich weiterer Angaben angewendet worden.

Mutterunternehmen

Alle Anteile werden von der SEK HK II Limited, Hong Kong, gehalten.

Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Die SEC Ship´s Equipment Centre Bremen GmbH & Co. KG wird in den Konzernabschluss der CIG Central Industry Group N.V. einbezogen (50%). Der Konzernabschluss der CIG Central Industry Group N.V. ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.

Bremen, den 3. Februar 2014

Wolfgang Thiele

Entwicklung des Anlagevermögens

UNTERNEHMENS- REGISTER

UNTERNEHMENS-

REGISTER

 

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

 
 

01.01.2013.

Zugang.

Umbuchung.

Abgang.

31.12.2013.

Immaterielle Vermögensgegenstän- de

I.

1.

Entgeltlich erworbene Konzessio-

390.637,08

7.875,00

-51.595,19

0,00

346.916,89

nen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Li- zenzen an solchen Rechten und Wer- ten

II. Sachanlagen

1. Bauten auf fremden Grundstücken

73.243,42

6.066,49

0,00

0,00

79.309,91

2. Technische Anlagen und Maschi-

229.532,03

6.640,90

0,00

3.580,00

232.592,93

nen

3.

Andere Anlagen, Betriebs- und Ge-

117.911,52

19.302,16

51.595,19

658,62

188.150,25

schäftsausstattung

 

420.686,97

32.009,55

51.595,19

4.238,62

500.053,09

III.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

209.008,34

0,00

0,00

0,00

209.008,34

 

1.020.332,39

39.884,55

0,00

4.238,62

1.055.978,32

 

Abschreibungen

 

01.01.2013.

Zugang.

Umbuchung.

Abgang.

31.12.2013.

Immaterielle Vermögensgegenstän- de

I.

1.

Entgeltlich erworbene Konzessio-

285.940,07

30.539,84

-36.554,81

0,00

279.925,10

nen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Li- zenzen an solchen Rechten und Wer- ten

II. Sachanlagen

1. Bauten auf fremden Grundstücken

45.726,47

6.107,22

0,00

0,00

51.833,69

2. Technische Anlagen und Maschi-

88.764,30

18.272,52

0,00

3.580,00

103.456,82

nen

3.

Andere Anlagen, Betriebs- und Ge-

94.986,87

18.353,63

36.554,81

658,62

149.236,69

schäftsausstattung

 

229.477,64

42.733,37

36.554,81

4.238,62

304.527,20

III. Finanzanlagen

UNTERNEHMENS- REGISTER

UNTERNEHMENS-

REGISTER

 

Abschreibungen

 

01.01.2013.

Zugang.

Umbuchung.

Abgang.

31.12.2013.

Anteile an verbundenen Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

 

515.417,71

73.273,21

0,00

4.238,62

584.452,30

 

Buchwerte

31.12.2013.

31.12.2012.

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1.

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnli-

 

66.991,79

104.697,01

che Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

 

II. Sachanlagen

1. Bauten auf fremden Grundstücken

27.476,22

27.516,95

2. Technische Anlagen und Maschinen

129.136,11

140.767,73

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

38.913,56

22.924,65

 

195.525,89

191.209,33

III. Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

209.008,34

209.008,34

 

471.526,02

504.914,68

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SEC Ship's Equipment Centre Bremen GmbH & Co. KG, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

UNTERNEHMENS- REGISTER

UNTERNEHMENS-

REGISTER

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Osnabrück, den 3. Februar 2014

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde am 17. Februar 2014 festgestellt.

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft. Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Norbert Niedenhof, Wirtschaftsprüfer

ppa. Kathryn Knoth, Wirtschaftsprüferin