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Magnusfe www.jesus.de.

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Lars - Karriere um jeden Preis?

Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal auf einer Seite wie dieser über
meinen Glauben schreiben werde. Noch bis vor kurzer Zeit hätte ich
jeden ausgelacht, der mir das prophezeit hätte. Ich dachte eher, dass
mein Lebenslauf später wie der von Ackermann, Wiedeking oder Ron
Sommer auf einer Website eines Großunternehmens in der Rubrik
„Vorstand“ gezeigt werden würde. Aber lasst mich von vorn
anfangen…

Ich komme aus einer ganz normalen Familie, wurde konservativ


erzogen und war gut in der Schule. Vielleicht wurde ich ein wenig
ehrgeiziger als andere erzogen, aber für mich war es normal für gute
Noten in der Schule bezahlt zu werden. Einer der großen, coolen
Typen war ich nie. Irgendwann fand ich aber heraus, dass man in
dieser Gesellschaft auch nicht nur durch Muskeln Anerkennung
bekommen kann. Und so entwickelte ich früh den Plan durch
Leistung und Köpfchen zu überzeugen und mir so die Anerkennung
der anderen Menschen zu verdienen.

Nach dem Abitur stieg ich direkt in ein Großunternehmen ein und
studierte zusätzlich abends an einer privaten Hochschule. Innerhalb
weniger Jahre schloss ich Ausbildung und Studium ab und bekam
aufgrund meiner guten Kontakte und Leistungen einen Traumjob, um
den mich die Arbeitskollegen beneideten. Ich bekam alles, was ich
mir immer wünschte: Den Job mit viel Verantwortung, schicke
Markenanzüge und ein volles Portemonnaie, viel Bewunderung von
Bekannten und Familie und damit auch die Anerkennung, die mir
meines Erachtens zustand. Ich hatte schließlich alles aus meiner
eigenen Kraft geschafft.

Mit 25 Jahren war ich vielversprechender Nachwuchsmanger und


investierte alle meine Kraft in meinen Beruf. Meine Familie war stolz
auf mich und erzählte gerne vom erfolgreichen „Jungmanager“ (wie
man mich damals nannte). Aber glücklich war ich deshalb nicht. Das
gab ich allerdings nicht vor anderen zu und gestand es mir selbst
auch nicht ein. Aber ich kann mich an eine Situation erinnern, da
stand ich am Flughafen auf der Rückreise von einem
Geschäftstermin und schaute an mir herunter und realisierte, dass ich
alles erreicht hatte, was ich immer wollte: Ich war wichtig, ernst
genommen, verdiente gutes Geld, sah gut aus in meinem dunklen
Anzug und wurde von Kollegen und Familie bewundert, hatte eine
Freundin und ein Auto und konnte mir auch sonst alle Wünsche
realisieren. Okay, viel Stress hatte ich schon, meine Freundinnen
wechselte ich häufiger, weil sie meinen Ansprüchen nicht genügten
und mir die Karriere sowieso wichtiger war. Aber ansonsten hatte ich
doch das, wonach alle immer strebten. Die Bibel sagt: "Wer Geld
liebt, wird vom Geld niemals satt, und wer Reichtum liebt, wird keinen
Nutzen davon haben." (Prediger 5,9)

Ich hatte alles und war trotzdem nicht glücklich und vor allem nicht
zufrieden. Ich strebte nach immer mehr und setzte mir immer neue,
höhere Ziele. Ich hatte alles, aber trotzdem sah ich nicht mehr wofür
ich lebte. Popstars fangen wohl in solchen Situationen mit Drogen an,
ich bekam auch ohne Alkohol einen Leberschaden - mein Weckruf!
Ich wusste, dass ich mein Leben ändern muss. So jung und schon
ausgebrannt?! Ich zog die Notbremse: Ich kündigte meinen Job und
ging noch einmal zurück an die Uni, ich wechselte die Stadt,
beendete meine Beziehung, die ohnehin schon unter meiner Karriere
gelitten hatte. Ich baute mein Leben also äußerlich komplett um.
Dann klopfte ich mir auf die Schulter, denn auch das hatte ich
erfolgreich und ohne Hilfe von außen geschafft. Und ich fing wieder
an meine Karriere zu planen. Klingt vielleicht doof, aber was hätte ich
denn anderes tun sollen? Der Warnschuss hatte allerdings dazu
geführt, dass ich unterschwellig wusste, dass ich mein Leben nicht so
im Griff hatte, wie ich mir selbst das vormachte! Und deshalb war ich
bereit über mein Leben nachzudenken.

In dieser Situation traf ich dann Christen vor einem Irish Pub, die
mich zu einem Studentengottesdienst einluden. Dort begegnete ich
das erste Mal Menschen, die bewusst an Jesus Christus glauben.
Das war für mich eine Überraschung, denn von zu Hause kannte ich
die Kirche nur als eine sinnvolle Organisation und die Bibel als ein
Märchenbuch. Und so lernte ich diese Christen kennen, die wirklich
an Gottes Wort, die Bibel, glauben. Wir sprachen über unsere
Probleme, lasen zusammen das Johannes-Evangelium und sangen
zusammen. Und ich merkte, dass diese Menschen so eine Zuversicht
besaßen und so eine Freude in ihrem Leben, die mir fremd war.
Versteht mich nicht falsch, ich war immer ein Partygänger und habe
meine Freunde, Gäste und Kollegen stets gut unterhalten, aber diese
Art der ehrlichen tiefgehenden Freude und Zuversicht war mir fremd.
Im Februar 2007 habe ich dann verstanden worin der Unterschied
zwischen ihnen und mir lag: Auch wenn ich die Existenz von Gott
nicht anzweifelte, so ließ ich ihm auch keinen Platz in meinem Leben.
Ich war einfach zu arrogant, ihm den Thron zu überlassen, auf dem
ich saß. An Gott zu glauben bedeutete nämlich für mich, mir
einzugestehen, dass ich nicht der Schmied meiner so perfekten
Karriere war und dass mir alles nur von Gott gegeben wurde, also
kein Grund mehr auf mich selbst stolz zu sein. Als mir Gott half
dieses zu verstehen, zog ich die einzig logische Konsequenz und
ordnete mich dem Gott unter, der Himmel und Erde geschaffen hat.

Das war meine „Bekehrung“ oder Umkehr und ich erhielt in Folge den
Heiligen Geist. Das merkte ich zuerst gar nicht, aber nach und nach
wurde ich verändert – von innen. Ich verstand, dass ich ein Sünder
bin und dass ich nur durch Jesus Christus meine Sünden vergeben
bekomme. Ich verlor die Freude daran auf Kosten anderer Karriere
zu machen und daran bei der Steuererklärung das Beste für mich
herauszuholen, um dann vor meinen Freunden damit anzugeben. Ich
hörte auf für Anerkennung von anderen Menschen, für Geld und für
gute Noten zu leben.

Aber was mir Gewinn war, das hab ich um Christi willen für Schaden
erachtet. Philipper 3,7

Stattdessen begann ich mich an Ehrlichkeit und Bescheidenheit zu


erfreuen. Ich begann vergeben zu können und nicht mehr über Jahre
hinweg noch Dinge nachzutragen wie früher. Weißt du, wenn Jesus
mir alles vergeben hat, was ich je getan habe und mir dazu noch das
ewige Leben schenkt, wie könnte ich dann so kleinlich sein und
meinen Eltern oder Freunden nicht die kleinen Dinge vergeben?
Auch bin ich nicht mehr krampfhaft auf der Suche. Früher suchte ich
immer etwas – vielleicht die perfekte Frau, vielleicht das perfekte
Leben. Ich war nie zufrieden und kam nie richtig zur Ruhe. Nachdem
Jesus in mein Leben getreten ist, habe ich aufgehört zu suchen. Ich
habe zwar keine Frau und weiß auch noch nicht, was ich in der
Zukunft genau tun werde, doch ich bin voller Zuversicht, dass mir
Gott zu seiner Zeit alles schenkt, was gut für mich ist. Ich vertraue
darauf, dass er mein Leben regelt.

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf
einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Psalm 23,1-
2

Lars

--

Christiane - vom Chaos zum Licht

Ich wurde 1972 als erstes Kind meiner Eltern in Ostdeutschland


geboren und wuchs zunächst wohl behütet auf. Als meine Schwester
zwei Jahre später geboren wurde, war ich lange Zeit eifersüchtig auf
sie, weil ich immer das Größte und Meiste haben und die Liebe
meiner Eltern nicht teilen wollte. Meine Schwester hatte überhaupt
kein leichtes Leben mit mir, zum Glück hielten wir aber in der Not
zusammen. Ich wuchs in einer ungläubigen Familie auf, aber Gott
wirkte in meinem Leben schon ganz früh. Ich ging in einen
evangelischen Kindergarten, wo ich hörte, dass Jesus der König ist.
Mein Vater sagte oft: "Es gibt keinen Gott." Aber das habe ich ihm
nicht geglaubt. Meine Mutter schickte mich als Kind zur
Christenlehre, einer Veranstaltung der evangelischen Kirche, wo
Kindern Geschichten aus der Bibel vorgelesen wurden. Hier nahm ich
den Namen JESUS zum ersten Mal bewusst wahr. Ich habe nie
daran gezweifelt, dass in der Bibel die Wahrheit steht. Manchmal
schlug ich sie auf und las dann vom kommenden Gericht. Aus Angst
las ich nie weiter. Allerdings konnt ich viele Jahre noch nicht glauben,
dass Jesus einmal wiederkommen würde. Immer schon hatte ich
Angst vor dem Tod. Irgendwie spürte ich, dass mich danach nichts
Gutes erwarten würde. so wie ich war.

Meine Persönlichkeit war sehr gegensätzlich: einerseits war ich wild


und abenteuerlustig, andererseits introvertiert und verträumt. Ich
hatte viel Phantasie und Vorstellungskraft, was mir später auch zum
Verhängnis werden sollte. Meine Kindheit wurde immer schwieriger,
und als ich zwölf Jahre alt war, ließen sich meine Eltern scheiden. Ich
kam ein Jahr später auf ein Musik-Internat. Oboespielen war damals
für mich wie eine Flucht vor der Welt. Viele Schüler dieser Schule
kamen aus gläubigen Elternhäusern und von ihrem Glauben
angezogen, begann auch ich, nach Gott zu suchen. Mit siebzehn
Jahren übergab ich dann auf einer Freizeit mein Leben dem Herrn
Jesus. Aber kurze Zeit später holte mich das alte Leben ein und die
schlimmste Zeit meines Lebens begann. In dieser Zeit wurde ich von
einer Lehrerein wegen psychosomatischen Schmerzen zum
Psychologen geschickt. Dort musste ich viele Fragen beantworeten.
Als dieser hörte dass ich an Jungs nicht interessiert sei, wies er mich
in eine Klinik ein. Zu dieser Zeit bekam mein Vater noch ein weiteres
Kind, was mich sehr durcheinandern brachte. Von da an suchte ich in
meiner Orientierungslosigkeit immer wieder Hilfe bei Psychologen,
die mir allerdings nie helfen konnten.

Nach dem Abitur begann ich ein Musikstudium in Weimar. Dieses


musste ich jedoch wegen eines Unfalls abbrechen und studierte
anschließend Visuelle Kommunikation. Dabei lernte ich Diana
kennen, die mich später zum Glauben an Jesus führen sollte.
Während des Studiums, da mich von meiner inneren Leere und
Sinnlosigkeit ablenkte, beschäftigte ich mich künstlerisch mit Fragen
wie z.B. dem Tod, der Seele des Menschen und mit mir selbst. Aber
Antworten gab es nicht. Im Gegenteil: Nach diesem Studium bekam
ich, da ich es nicht verkraften konnte, dass ich mein Musiukstudium
wegen meines Unfalls nicht mehr zu Ende bringen konte, eine tiefe
Lebenskrise. Ich hatte solche Ängste, dass ich mir das Leben
nehmen wollte. Ich begann, mir die Halsschlagader
durchzuschneiden. Als ich aber eine Sehne erreichte, die zu
schmerzen begann, hörte ich glücklicherweise damit auf und durfte
überleben. In diesem Moment empfand ich meine Sünde sehr
deutlich. Aber ich begriff auch, dass es hinter der Schöpfung einen
Schöpfer geben muss. 2002 ließ ich mich in der evangelischen
Kirche in Magdeburg taufen, obwohl ich zu einer persönlichen
Beziehung zu Jesus als meinem Retter-Gott damals noch nicht
gefunden hatte. Nach einiger Zeit besuchte ich diese Kirche aber
nicht mehr. Es folgten noch weitere Jahre, in denen ich sehr
schmerzhafte Erfahrungen in Beziehungen mit Männern machen
musste. Aus heutiger Sicht ist mir klar, warum sie nicht funktionieren
konnten. Ich habe mich nicht an Gottes Gebote gehalten, die unter
anderem dazu da sind, uns Schutz vor Verletzungen zu bieten.
Anfang 2007 verstand ich durch die Webseite Soulsaver und
Gespräche mit Diana, was das Wesen des Christentums ist: Jesus
starb für meine Sünde am Kreuz, so dass ich durch den Glauben an
Ihn Vergebung meiner Schuld, Frieden mit Gott und das ewige Leben
bei Gott finden durfte. Ich vertraute Ihm mein ganzes Leben an und
weiß nun, dass er mich unendlich liebt und mich immer richtig führt
und leitet. Ich darf mit all meinen Sorgen und Ängsten zu ihm
kommen und der Gewissheit, dass er mich immer hört und nur das
Beste für mich will. Ich möchte die Bibel, das Wort Gottes, näher
kennen lernen, weil ich darin u.a. die Richtlinien für mein Leben finde
und es mein Wunsch geworden ist, zur Ehre Gottes zu leben.
Ich habe nun auch keine große Angst mehr vor dem Tod, denn Jesus
ist auferstanden und ich vertraue Ihm und er wird mich niemals
enttäuschen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat
ewiges Leben." (Johannes 6,47). Ich weiß, dass ich diese
Veränderung in meinem Leben aus mir selbst heraus niemals
geschafft hätte, und bin froh, dass Er sie in mir bewirkt hat. Es wird
herrlich bei Ihm sein, denn: "Was kein Auge gesehen und kein Ohr
gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott
bereitet hat denen, die ihn lieben." (1.Korinther 2,9)

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Stefan - Gott löst Probleme!

Hallo, mein Name ist Stefan. Mir ist erst sehr spät bewusst geworden,
dass es Gott wirklich gibt, was Jesus Christus für mich getan hat,
dass ich getrennt von Gott lebte und in die Hölle käme, wenn ich
Jesus Christus nicht annehmen würde.

Bevor ich den Herrn Jesus Christus kennen gelernt hatte, führte ich
ein ziemlich großes Partyleben und war sehr vom Konsum abhängig.
Leider ist mein Vater schon sehr früh gestorben, ich hatte viel Geld
geerbt und gab es leider auch sehr schnell wieder aus. Leider hatte
ich damals auch sehr viel Ärger mit meiner Mutter und meinem
Stiefvater, weil ich nicht so fleißig lernte wie meine Schwester und ich
ziemlich unordentlich bin. Ich versuchte darauf immer länger weg zu
bleiben und da ich 18 war konnte ich jeden Abend ausgehen und ich
schloss mich meinen Berufsschulfreunden an. Dass ich soviel
unterwegs war förderte natürlich nicht die Beziehung zu meiner
Mutter, und als meine Schwester beschloss, mit ihrem Freund
zusammen zuziehen, beschloss ich ebenfalls auszuziehen. Ich
wohnte mit einem Arbeitskollegen und Freund zusammen, der auch
ziemlich Unternehmungslustig war, wir gingen zum Fußball, ins Kino,
fuhren zu Freizeitparks, gingen auf Konzerte und kauften uns so
ziemlich alles auf was wir ebengerade Lust hatten. Es war auch die
Zeit, in der ich noch eine Freundschaft mit einem Arbeitskollegen
schloss, die mich nach Jahren zu Jesus Christus führen sollte.

Das ganze Spaßleben war leider auch sehr schnell wieder zu Ende,
denn bald war kein Geld mehr da. Mein Kollege wurde aus der Arbeit
geschmissen, wollte wieder nach Hause und ich musste schauen,
woher ich eine Wohnung für mich bekommen würde. Als wir beide
aus der Wohnung auszogen, blieb noch ein Wäschekorb von dem
anderen Kollegen, mit dem wir befreundet waren, zurück. Mein
ehemaliger Mitbewohner wollte den Wäschekorb nicht zu ihm fahren,
und so entschied ich mich, den Wäschekorb bei ihm vorbeizubringen.
Die Freundschaft zwischen uns wurde durch diese Aktion gestärkt
und ich verbrachte mehr Zeit mit ihm und seiner Frau. Zu der Zeit, als
ich öfter mit ihnen zusammen war, machte mir der Rest in meinem
Leben überhaupt keinen Spaß mehr, ich hatte einen Haufen Ärger
mit meiner Mutter und in der Arbeit auch immer mehr. Außerdem
hatte ich kein Geld mehr. Irgendwann erführ ich von der Frau meines
Arbeitskollegen, dass sie in eine christliche Gemeinde ging und sie
erzählte mir auch, etwas über Jesus Christus. Meine Meinung war
damals, dass jeder Mensch irgendetwas glauben würde und dass
jeder nach dem Tod dahin käme, wohin er sich gewünscht hatte.

Als ich das meiner Bekannten erzählte, erklärte sie mir, dass es Gott
und den Teufel gibt, dass wir alle Sünder seien und dass Jesus für
uns gestorben ist, damit wir von unseren Sünden erlöst werden und
wieder Gemeinschaft mit Gott haben dürfen. Das war ein ziemlicher
Schock für mich, weil ich plötzlich wusste, dass wenn mir etwas
passieren würde, ich in die Hölle käme. Wir beteten zusammen und
sie fragte mich, ob ich nicht gerne zum Gottesdienst mitkommen
würde, und ich sagte ja. Das erste Mal war es total seltsam für mich
und ich wollte nicht mehr wiederkommen. Die Bekannte fragte mich,
ob ich nicht Lust hätte mit ihr in den Bibelkreis zu gehen und ich
entschied mich dafür. Im Bibelkreis waren wir in einer kleinen
Gruppe, so dass ich sehr viele Fragen stellen konnte. Wir sangen,
beteten und lasen die Bibel. Nach einer Zeit kapierte ich wirklich,
dass die Bibel wahr ist und dass ich Jesus Christus brauchte.

Es fier mir dann auch auf, dass es mir unter Christen wirklich gut
ging, und dass meine Probleme mit der Arbeit und die ich mit meiner
Mutter hatte, einfacher wurden, wenn wir beteten. Ich fing auch
daraufhin an, selbst zu Gott zu beten, indem ich ihm um die
Vergebung meiner Sünden bat und ich ihm auch von meinen
Problemen und den Problemen der anderen erzählte. Jesus zeigte
mir auch immer mehr, wo meine Sünden liegen und ich gab meine
komplette Sammlung von Horrorfilmen auf. Mittlerweile betrachte ich
auch meine Arbeit nicht mehr ganz so negativ, habe auch eine
bessere Beziehung zu meiner Mutter und habe auch gelernt auf
einige Sachen zu verzichten.

P.S. Natürlich besuchte ich nach einigen Hauskreisen den


Gottesdienst wieder und traf dort plötzlich einen Schulkameraden, mit
dem ich zehn Jahre in derselben Klasse war.

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DIE KRAFT DER LIEBE - Die etwas andere Weihnachtsgeschichte

DIE KRAFT DER LIEBE

Diese Geschichte handelt vom Heilsarmee-Major Dapozzo, der hier


seine eigene
Weihnachtsgeschichte erzählt.
Es ist eine unendlich traurige aber auch eine sehr schöne
Weihnachtsgeschichte. Traurig, weil sie von der entsetzlichen
Dunkelheit menschlicher Grausamkeit und Sünde spricht; schön, weil
sie uns viel von der Menschen verändernden Liebe und Treue
erfahren lässt.
Er erzählt:

„Während der NS-Regierung wurde ich 1943 von einem deutschen


Militärgericht zum Tode verurteilt. Da ich verheiratet war und vier
Kinder hatte, wurde das Urteil in eine „mildere Strafe“ umgewandelt.
Man brachte mich in ein deutsches Konzentrationslager. 9 Monate
nach meiner Einlieferung ins Lager wog in nur noch 90 Pfund. Mein
Körper war mit Wunden bedeckt, dazu hatte man mir den rechten
Arm gebrochen und mich ohne ärztliche Behandlung gelassen.
Am Weihnachtsabend 1943 saß ich mit anderen Männern im Lager
zusammen, als mich der Kommandant rufen ließ. Ich erschien mit
entblößtem Oberkörper und barfuss. Er dagegen saß vor einer reich
gedeckten, festlichen Tafel. Ich musste stehend zusehen, wie er eine
Stunde lang ass. Und in dieser Stunde setzte er mir schwer zu, weil
ich Christ war und meinen gefangenen Kameraden von der Hoffnung
auf das ewige Leben und von Jesus Christus und seiner Liebe
predigte. In diesem Augenblick wurde ich vom „Bösen“ versucht und
ich hörte in meinem Herzen, wie der Teufel mir zu flüsterte:“
Dapozzo, glaubst du immer noch an den Gott des 23. Psalms?“ Und
ich flehte still zu meinem himmlischen Vater um Kraft und Mut, und
konnte schließlich sagen: „ Ja, ich glaube an Ihn!“
Eine Ordonanz brachte Kaffee und ein Päckchen Kekse herein. Der
Lagerkommandant begann, auch diese zu essen. Dann wandte er
sich an mich: „Deine Frau ist eine gute Köchin, Dapozzo.“ Ich
verstand nicht, was er damit meinte. Dann erklärte er mir: „Seit
sieben Monaten schickt dir deine Frau Pakete mit kleinen Kuchen.
Ich habe sie mit großem Vergnügen aufgegessen!“
Wieder musste ich gegen die Versuchung ankämpfen, ihn zu hassen
und Gott anzuklagen. Ich wusste, dass meine Frau und meine Kinder
sehr wenig zu essen hatten. Von ihren ohnehin kargen Rationen
hatten sie nun Mehl, Fett und Zucker abgespart, um mir etwas
schicken zu können und dieser Mann hier hatte die Nahrung meiner
Kinder gegessen! Wieder flüsterte mir der Teufel zu: „Hasse ihn,
Dapozzo, hasse ihn!“ Und wieder betete ich. Und Gott bewahrte mich
davor, dass der Hass von mir Besitz ergriff. Dann bat ich den
Kommandanten er möge mir doch einen der Kekse reichen. Ich
wollte ihn nicht essen, sondern nur anschauen und an meine Kinder
denken. Aber der Peiniger gewährte mir meine Bitte nicht.
Stattdessen verfluchte er mich. Darauf sagte ich zu ihm: „Sie sind ein
armer Mann, Kommandant, doch ich bin reich, denn ich glaube an
Gott und bin durch das kostbare Blut Jesu Christi erlöst.“ Da wurde er
sehr böse und schickte mich ins Lager zurück.
Als der Krieg vorüber und ich auf freiem Fuß war, hielt ich Ausschau
nach diesem Lagerkommandanten. Die meisten einstmals
befehlenden Offiziere waren erschossen worden; ihm jedoch war es
gelungen zu entkommen und unterzutauchen. Zehn Jahre lang
suchte ich ihn vergebens. Doch schließlich fand ich ihn, und eines
Tages ging ich ihn besuchen. Er erkannte mich nicht mehr wieder.
Daraufhin sagte ich ihm: „ Ich bin Nummer 17531. Erinnern sie sich
an Weihnachten 1943?“ Nun erinnerte er sich an all das Grauen. Er
und seine Frau bekamen plötzlich furchtbare Angst. Zitternd fragte er:
“Sie sind gekommen, um sich zu rächen?“ „Ja“, antwortete ich und
öffnete ein Paket, dass ich mitgebracht hatte. Ein großer Kuchen kam
zum Vorschein. Ich bat seine Frau, Kaffee zu kochen. Dann haben
wir zusammen Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Der Mann
sah mich völlig verwirrt an. Er konnte nicht verstehen, warum ich so
handelte. Schließlich begann er zu weinen und bat mich um
Verzeihung. Daraufhin sagte ich, dass ich ihm, um der Liebe Jesu
Willen vergeben hätte.
Wir lieben weil ER uns zuerst geliebt hat. 1.Joh. 4:19
Ein Jahr später bekannte der ehemalige Lagerkommandant seine
entsetzliche Schuld Jesus Christus und auch seine Frau übergab ihr
Leben Jesus. Beide durften befreiende Vergebung von allen ihren
Sünden erfahren.
Nun gehen sie ihren Weg frohen Herzens mit Jesus Christus, ihrem
Retter und Erlöser.“

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist ER treu und gerecht, dass
ER uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.
1 Joh. 1:9

Weihnachten wird es dort, wo Menschen von ganzem Herzen


vergeben.
Und wo Menschen die göttliche Botschaft vernehmen, Jesus als den
Herrn ihres Lebens anzunehmen und demütig und dankbar
bekennen:
Auch mir ist heute der Heiland geboren. Denn ER lädt mich ein,
meinen Schmerz, meine Ängste, mein schlechtes Gewissen, all
meine furchtbaren Verfehlungen und Sünden, ja, meine Einsamkeit
und meine tiefe Traurigkeit Ihm zu übergeben.
Inés
Quelle: Marburger Medien

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Alina

Ich konnte es kaum erwarten erwachsen zu werden, damit das Leben


endlich beginnen kann. Bin mit 14 Jahren auf die ersten Partys
gegangen und hatte dann auch schnell meine erste Beziehung zu
einem Jungen. Der Battle um die besten geistreichen Sprüche und
das Anklagen der Gesellschaft hatten meinen derzeitigen
Freundeskreis ausgezeichnet. Mir war’s als hätte ich schon fast alles
begriffen ... und das Vollkommene kommt dann bald … steckt im
nächsten Wochenende, in der nächsten Bekanntschaft … ganz
bestimmt. Das ging die nächsten Jahre so weiter.

Ich fühlte mich meinen Eltern gegenüber erhaben, da es doch so


offensichtlich war, dass die materiellen Güter und die Fassade nach
außen doch nicht das Leben ausmachen könnten, wonach sie jedoch
als mittelständische Arbeiterfamilie strebten. Ich hatte mein Leben
lang an Gott geglaubt; keiner hat mir jedoch erzählt, was Jesus am
Kreuz für mich getan hat. So nahm ich an, dass jede Religion zu Gott
führt und ein Teil der Wahrheit ist. Mit dieser Annahme bekam ich in
unsrer Gesellschaft auch kein Kontra. So habe ich mich von meiner
Jugend an auch für andere Religionen und Mystiken interessiert und
deren Schriften gelesen. Ab und an las ich auch in der Bibel - ich war
ja schließlich katholisch aufgewachsen. Gewisse Stellen in der Bibel
haben mich jedoch verärgert, wie z.B. "Ich bin der Weg und die
Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch
mich.“ (Johannes 14,6) und die Bibelstelle, in der Jesus behauptet
ein König zu sein (Johannes 18,37). Deswegen habe ich die Bibel
immer wieder weggelegt und die Wahrheit woanders gesucht. Was
maßt sich Jesus eigentlich an? Ich möchte doch selbst über mein
Leben bestimmen. Immer nur Forderung, Einengung und Vorgaben.
Wo bleib ich dann? - so klangen meine Gedanken.

Ich lebte weiter wie bisher. Ging mit meinen Mädels aus, wo es dann
immer wieder zu neuen Bekanntschaften kam, mit den gleichen
stereotypen Gesprächsabläufen, gezeichnet von nicht gestillten
Sehnsüchten. Und immer wieder die gleiche elende Gefühlswelt, die
zu verstumpfen drohte, nachdem die Euphorie des Abends
verklungen war. Gedanken wie „Das kann es doch nun echt nicht
gewesen sein.. da muss es doch mehr geben.. da gibt es gewiss
mehr, muss nur geduldig sein..“ hab ich als Spinnerei schnell abzutun
versucht. Als ich dann nach dem Abi keinen Plan hatte, was ich mit
meinen Leben anfangen sollte, hab ich mich entschieden, einige
Monate als Au-pair in London zu verbringen. Mein derzeitiger Freund
konnte meinen Lebenshunger und die Suche nach dem
Angekommensein nicht stillen, deshalb hab ich auch mit Leichtigkeit
und vorfreudigen Kribbeln im Bauch meine Koffer packen können.

Nun ja, auch wenn ich dort lieben Menschen begegnet bin, waren es
doch auch nur irrende Schafe so wie auch ich. Junge Studenten aus
allen Ecken der Erde, die ihr Glück woanders suchten. „Raus aus
dem wunderschönen Einfamilienhaus aus dem harmonischen, aber
einengenden Familienleben, raus aus der Einsamkeit, den
Streitigkeiten und Vorwürfen, raus aus dem Alltag, raus aus dem
Gewöhnlichen halt“. Das waren einige angerissene Antworten, die ich
zu hören bekam, als ich den Menschen, die ich im College, in den
Clubs, Bars und auf den Partys begegnet bin, die Frage stellte warum
sie hier seien, inmitten von belanglosen wenn auch tiefsinnig
angehauchten Unterhaltungen. Wir waren ja alle auf der Suche. Nur
wonach?

Das Leben hat in dieser Freiheit wirklich Spaß gemacht. Warum war
es nicht sättigend und der Spaß auch immer so schnell verklungen?
Ich wollte doch die Momente so gern festhalten. Als ich realisierte,
dass solch ein ausschweifendes Leben doch mehr Kraft raubt als
Befriedigung schenkt, hab ich mich nach meiner Ankunft zurück in
Deutschland dazu entschlossen, doch lieber die alte solide Nummer
durchzuziehen und zu studieren. Ich bin dann tatsächlich mit meinem
damaligen Freund zusammen gezogen, obwohl ich es eigentlich nicht
wollte. Er tat recht viel für mich und meine Eltern hielten auch viel von
ihm. Da lässt man so einiges mit sich machen, ganz besonders wenn
man keine äußeren Anklagepunkte hat. Nach den ersten Semestern
hab ich es jedoch geschafft ihn zu verlassen, aufgrund eines
einfachen Neins in meinem Herzen und der Sehnsucht nach Gottes
Liebe, wofür er kein Interesse zeigte. In mein Studium steckte ich
meine ganze Kraft und hab dort ehrgeizig meine Ziele verfolgt. Es
graute mir jedoch auch davor, dass die Arbeit mal meine
Lebenserfüllung sein könnte. Mir war’s als würd ich ersticken. Ich
versuchte der Realität nicht ins Angesicht zu schauen und hab mir zu
Ablenkung noch das süße Studentenleben angetan, soweit es mir
mein straffes Studium erlaubte. Solange ich noch kann… dacht ich
mir. Dann kam die Zeit des inneren Gefühlskomas und ich sagte nur:
“Gott, mach du - ich kann nicht mehr!“
Und Gott machte.

Er weckte in mir einen großen Wissensdurst, so dass ich im Netz


(u.A. auf soulsaver.de) viel Neues über Jesus und Gottes Plan erfuhr
- und darüber, was das mit mir zu tun hat. Warum hat mir das denn
vorher niemand gesagt?! Auf Vorträgen einer christlichen
Studentengruppe hab ich gehört, wie sich Gott im Leben Anderer
gezeigt hat und das Gottes Wort glaubwürdig ist. Einige Wochen
später habe ich in der Stille meines Zimmers Jesus mein Leben
gegeben – oder soll ich lieber sagen, dass er mir das Leben
geschenkt hat. Überglücklich und befreit dankte ich IHM dafür. Über
Fabi habe ich dann Christen aus meiner Stadt kennen gelernt, mit
denen ich mich über das, was ich in der Bibel las, austauschen
konnte und erfahren durfte wie bedeutend es für mein Leben ist.

„Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen
aus lauter Güte“ (Jeremia 31, 3)

Das ist nun vor ca. 3 Jahren passiert, als ich 22 Jahre alt war. Als ich
das Gnadengeschenk Gottes durch den Sühne-Tod Jesu für mein
Leben annahm, ging das Abenteuer erstmal los. Ich bekam einen
Perspektivenwechsel geschenkt und musste nun nicht mehr ständig
auf mich schauen - der allmächtige liebende Gott schaut auf mich
und ich auf IHN.

Gott kann dein Leben wirklich umkrempeln und dich von Leere und
Sinnsuche befreien. Du musst dich nicht mehr abhetzen, um das
Leben voll auszukosten und du brauchst keine Angst zu haben, was
zu verpassen. Gottes Plan für dein Leben hat Ewigkeitscharakter! Ich
hatte mir damals auch mal die Lebensberichte hier durchgelesen..
aber diese erschienen mir total realitätsfern. Nachdem ich jedoch
selbst den Weg mit Jesus gehe, weiß ich, dass der HERR größer ist
als wir es zu fassen vermögen!

„Ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen
nach mir verlangen werdet und ich werde mich von euch finden
lassen“… (Jeremia 29, 13-14)