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Rundbrief 3/2017 Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Freundinnen und Freunde! Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk 321

Rundbrief 3/2017

Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Freundinnen und Freunde!

Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk 321 Lehndorf-Watenbüttel Ratsvorsitzender des Rates der Stadt Braunschweig

Frank Graffstedt Frankenstr. 12 J 38116 Braunschweig

Tel.

Tag

0531 - 251 22 46

21.02.2017

Mit Rundbriefen informiere ich regelmäßig über die Arbeit des Bezirksrates Lehndorf Watenbüt- tel, Neuigkeiten aus dem Rat der Stadt, die schwerpunktmäßig unseren Stadtbezirk betreffen oder generell informativ sind und gerne auch über Veranstaltungen und Termine in unserem Stadtbe- zirk.

Mit diesem Rundbrief möchte ich hinweisen auf/informieren über

A:

Ergebnisse der Sitzung des Stadtbezirksrates am 1. Februar 2017

B:

Nächste Sitzung des Stadtbezirksrates am 1. März 2017

C:

Stadtbahnausbaukonzept Konzept veränderter Buslinien

D:

Verlagerung der Angebote der städtischen Kita Lehndorf und Einrichtung weiterer Schulkindbetreuungsgruppen im Turm Lehndorf

Im Rundbrief sind dann an einigen Stellen die Dokumentennummer der Vorlagen angeführt, über die dann die vollständigen Unterlagen im Ratsinformationsdienst über die Internetseite der Stadt Braunschweig https://ratsinfo.braunschweig.de/bi/yw010.asp nachgelesen werden können.

Diese Email darf gerne von Ihnen/von Euch ohne jede Veränderung an interessierte Bürgerinnen und Bürger weitergeleitet werden.

Diejenigen, die künftig in den Emailverteiler aufgenommen werden wollen oder ggf. künftig keine Email erhalten wollen, bitte ich um eine kurze Email an Frank@GraffstedtBS.de. Ich werde dann den Verteiler sofort aktualisieren.

Hinweise auf Veranstaltungen nehme ich gerne von Ihnen /Euch auf, um dann auch über meinen Verteiler darauf hinzuweisen.

Bei Rückfragen oder für Anregungen erreichen Sie mich per Email oder ggf. telefonisch.

Mit freundlichen Grüßen Ihr/Euer

für Anregungen erreichen Sie mich per Email oder ggf. telefonisch. Mit freundlichen Grüßen Ihr/Euer Frank Graffstedt

Frank Graffstedt

A:

Ergebnisse der Sitzung des Stadtbezirksrates am 1.2.2017

Neues Mitglied im Stadtbezirksrat

Da Herr Lars Vickendey (CDU) sein Mandat im Stadtbezirksrat niedergelegt hat, ist nun für die CDU Fraktion Herr Dr. Sebastian Kretschmann in den Bezirksrat nachgerückt.

Mitteilungen der Verwaltung:

- Die vom Stadtbezirksrat angeregte Hinweisbeschilderung auf das Schützenhaus in Völkenrode wurde inzwischen angeordnet und aufgestellt.

- Die Kostenschätzung zur Einrichtung des Ganztagsbetriebs an der Grundschule Lehndorf ergab

Planungsmittel i.H.v. 250.000 und Umbaukosten von 200.000 bis 500.000 €. Ein Erweiterungs-

bau würde zwischen 1,5 Mio. und 2,4 Mio. liegen.

- Ein neuer Radweg Lamme - Lehndorf wird auf 700.000 geschätzt.

- Ein 2-Richtungsradweg durch das Wiesental würde nach heutigen Vorgaben ca. eine Mio. an Kosten verursachen.

- Die Kosten für eine Radwegeverbindung zwischen Lehndorf und Watenbüttel konnten nicht ermit- telt werden, da eine konkrete Trassenführung nicht bekannt sei.

- Die Herstellung des beantragten Spielplatzes in Ölper, Biberweg, wird mit 100.000 geschätzt; vorausgesetzt, es liegen keine Bodenbelastungen vor.

- Zwecks Erneuerung der öffentlichen Abwasseranlage in der Elversberger Straße beginnen die Kanalbauarbeiten Anfang März 2017 und enden etwa Ende Juni 2017. Anschließend erfolgt der Straßenbau.

Zwischen den Sitzungen wurde folgende Mitteilungen versandt:

-

Kostenvergleich Sporthalle Neubau Lehndorf Standardsporthalle vom 18.01.2017

16-03517

Anträge

Einsatz Seitenstrahlmessgerät in der Straße "Alte Landwehr" Antrag der SPD-Fraktion

17-03730

Die Verwaltung wird gebeten, in der Straße „Alte Landwehr" in Ölper zur Gewinnung von Ver- kehrsdaten das Seitenstrahlmessgerät einzusetzen.

Abstimmungsergebnis: 14 dafür

0 dagegen

0 Enthaltungen

Halteverbot im Bereich der Ein- und Ausfahrt bei der Feuerwehr Ölper Antrag der SPD-Fraktion

17-03731

Die Verwaltung wird gebeten Maßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen, um das Halteverbot im Bockshornweg, im Bereich der Zufahrt zum Feuerwehrhaus Ölper nachhaltiger zu kommunizieren und durchzusetzen.

Abstimmungsergebnis: 13 dafür

Straßenschäden Saarstraße Antrag der SPD-Fraktion

Die Verwaltung wird gebeten,

0 dagegen

1 Enthaltung

Seite 2 von 14

17-03733

- schleunigst auf der Saarstraße die Straßenschäden zu beseitigen

- nach der Frostperiode neuerlich auftretende Straßenschäden sogleich zu beheben

- alle Verkehrseinrichtungen auf Sichtbarkeit zu überprüfen und ggfs. zu erneuern."

Abstimmungsergebnis: 14 dafür

0 dagegen

0 Enthaltungen

Instandsetzung Wartehäuschen Bushaltestelle Hüttenweg stadteinwärts Antrag der SPD-Fraktion

17-03736

Die Verwaltung wird gebeten, das Wartehäuschen Bushaltestelle Hüttenweg stadteinwärts zu sa- nieren (neue Scheiben, neuer Anstrich) und den Wartebereich mit einer Beleuchtung auszustat- ten.

Abstimmungsergebnis: 14 dafür

0 dagegen

0 Enthaltungen

Straßenbeleuchtung vom Lammer Kreisel bis zur Feuerwehr Lamme Antrag der SPD-Fraktion

17-03739

Die Verwaltung wird gebeten, den Fußweg linkseitig entlang der Neudammstraße vom Lammer Kreisel bis zum Feuerwehrhaus mit einer Beleuchtung zu versehen.

Abstimmungsergebnis: 14 dafür

0 dagegen

0 Enthaltungen

Vorstellung der Planungen zur Nutzung der Flüchtlingsunterkünfte Präsentation

17-03640

Von Frau Finze-Raulf vom Fachbereich Soziales und Gesundheit wurden die Planungen zur Nut- zung der Flüchtlingsunterkünfte anhand einer Powerpointpräsentation vorgestellt und anschlie- ßend Fragen dazu beantwortet. Frau Dr. Janert äußerte ihr Unverständnis darüber, dass die Häuser nicht auch für eine Mischnut- zung genutzt werden könnten und nannte als mögliche Beispiele die Nutzung als Gästehaus für die Besucher der PTB oder des von-Thünen-Instituts. Anschließend brachte sie für die CDU- Fraktion einen Antrag zur Nutzung der Flüchtlingsunterkünfte ein. Von der Verwaltung wurde die ausgeschlossene Mischnutzung mit dem aufkommenden Unfrieden, wenn z.B. anerkannte Flüchtlinge mit einem dann größeren gesetzlichen Raumanspruch mit den nicht oder noch nicht anerkannten Flüchtlingen in einer Unterkunft leben würden, begründet. Zu vermietende Wohnungen werden über die NiWO Braunschweig GmbH vermietet; es werde eine reguläre Kündigungsfrist vereinbart. Ende März 2017 werden die Unterkunft in der Saarbrückener Straße und die Halle in der Armini- usstraße geräumt, so dass nach Instandsetzung auch diese Sporthalle wieder der öffentlichen Nutzung zugeführt werden kann.

Nach Abschluss der Präsentation wurde die Verwaltung mit folgendem Beschluss einstimmig ge- beten, auch eine mögliche Mischnutzung der Unterkünfte soweit möglich in die Planungen einzu- beziehen:

Die Verwaltung wird gebeten, bei der vorgesehenen Nutzungsänderung der Flüchtlingsunterkünfte, soweit baurechtlich möglich, auch eine Mischnutzung von Flüchtlingen mit anderen im Nachnut- zungskonzept 17-03640 vorgesehenen Gesellschaftsgruppen in Betracht zu ziehen."

Abstimmungsergebnis: 14 dafür

0 dagegen

0 Enthaltungen

Planung und Ausbau der Burbacher Straße

16-03118

Der Plan zum Ausbau der Burbacher Straße wurde von Herrn Pottgießer (Fachbereich Tiefbau und Verkehr) ausführlich mit einer Powerpointpräsentation vorgestellt. Dabei stellte er auch die optischen Eindrücke der bereits sanierten Nachbarstraßen vor und nach der Sanierung verglei-

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chend mit dar. Auf meine Nachfrage bzgl. eines Kostenunterschiedes von Asphalt und Pflasterbeton wurde mitge- teilt, dass die Kosten sehr nah beieinander liegen. Aufgrund des wichtigen optischen Eindrucks, in eine Wohnstraße einzubiegen, sprach sich Herr Grziwa ausdrücklich für das Betonsteinpflaster als zukünftige Oberfläche der Burbacher Straße aus. Zur Haltbarkeit der Oberflächenmaterialien wurde ausgeführt, dass ein großflächiges Pflaster nur bei starker Nutzung durch Schwerverkehr ein Problem darstellen würde. Bei punktuellen Schäden hätten Pflastersteine den Vorteil, dass die Schäden leichter zu reparieren wären. Von dem Vorschlag von Herrn Schütt, die sogenannten Nasen wegzulassen und dafür mehr Park- plätze vorzusehen bzw. statt der Nasen auch Hindernisse wie Huckel oder Absätze einzubauen, wurde seitens der Verwaltung abgeraten, da dies eine Lärmentwicklung durch ständiges Bremsen und Anfahren an den Hindernissen bedeuten würde und auch in den vorliegenden Planungen aus- reichend Parkplätze vorgesehen sind.

Nach den Vorstellung und der Beratung wurde folgender Beschluss gefasst:

Der Planung und dem Ausbau der Burbacher Straße wird zugestimmt.

Abstimmungsergebnis: 11 dafür

0 dagegen 2 Enthaltungen

Frau Wilimzig-Wilke hat vor der Abstimmung den Raum verlassen.

Der Plan zum vorgesehenen Ausbau der Burbacher Straße sowie weitere Erläuterungen zu dem Projekt sind unter der oben angegebenen Nummer im Ratsinformationsdienst jederzeit nachlesbar.

Benennung von zwei Vertretern für den Mobilitätsbeirat

Für den Mobilitätsbeirat der Verkehrs GmbH werden Herr Grziwa und Herr Labitzke benannt."

Abstimmungsergebnis: 14 dafür

0 dagegen

0 Enthaltungen

Anfragen

Erweiterung des Kinderspielplatzes Saarlouisstraße/Neunkirchener Straße zu einem

Mehrgenerationenplatz

Anfrage der SPD-Fraktion Es wird um Sachstandsmitteilung bezüglich der Erweiterung des Kinderspielplatzes Saarlouisstra- ße/Neunkirchener Straße zu einem Mehrgenerationenplatz gebeten.

17-03729

Die Stellungnahme der Verwaltung liegt noch nicht vor und wird zur nächsten Sitzung nachge- reicht.

Lückenschluss des Radwegenetzes zwischen Veltenhof und Ölper

Anfrage der CDU-Fraktion Das Radwegenetz ist zwischen Ölper und Veltenhof entlang der Verbindungsstraße Wiesental zwischen den beiden Stadtbezirken von der Celler Heerstraße bis zur Oker am Ortseingang Vel- tenhof unterbrochen. Da die Straße auf diesem Streckenabschnitt sehr kurvig ist, hat sie hier ein besonders hohes Gefährdungspotential insbesondere für Kinder und Jugendliche, aber auch für andere Radfahrer. Nördlich der Okerbrücke gibt es entlang der Westseite einen Radweg Richtung Veltenhof. Um eine für alle Verkehrsteilnehmer sichere Verbindung zwischen den beiden Stadtbe- zirken zu schaffen, geht die Frage an die Verwaltung, ob ein Lückenschluss dieses Abschnittes auf einer Länge von etwa 600 m im Rahmen des niedersächsischen Radwegekonzeptes 2016 förder- fähig wäre und auf welche Höhe die Verwaltung die Baukosten zu dessen Realisierung einschätzt und in welchem zeitlichen Rahmen dies möglich wäre. Ein solcher Lückenschluss würde auch gut in das Kleine Dörfer-Weg Konzept passen, das in Braunschweig andernorts existiert.

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17-03673

Die Stellungnahme der Verwaltung liegt noch nicht vor und wird zur nächsten Sitzung nachge- reicht.

Niederflurgerechter Umbau von Bushaltestellen im Stadtbezirk

Anfrage der SPD-Fraktion Die Verwaltung wird um Übersendung der aktuellen Prioritätenliste zum niederflurgerechten Um- bau von Bushaltestellen im Stadtbezirk gebeten.

17-03734

Die Stellungnahme der Verwaltung liegt noch nicht vor und wird zur nächsten Sitzung nachge- reicht.

Sozialatlas- Stadtteilprofile 2016

17-03685

Anfrage der CDU-Fraktion

17-03685-01

Den Stadtbezirksräten wurden die Stadtteilprofile aus dem Sozialatlas 2016 außerhalb von Sitzun- gen zur Kenntnis gegeben. Weitere Informationen erfolgten nicht.

Deshalb wird um die Beantwortung folgender Fragen gebeten:

1. Gibt es Handlungsempfehlungen auf der Grundlage der Veröffentlichung für den

Stadtbezirk 321?

2. Gibt es bereits unmittelbaren Handlungsbedarf?

Die Anfrage wird mit Stellungnahme der Verwaltung 17-03685-01 beantwortet.

Zu 1 und 2:

Mit den Stadtteilprofilen 2016 legt die Verwaltung zum zweiten Mal eine Übersicht über die Pla- nungsbereiche und ihre Entwicklung vor. Dazu werden Daten zur Bevölkerung und ihrer Entwick- lung, zum Migrationsstatus, zur Erwerbsbeteiligung und zum Bezug von Grundsicherungsleistun- gen nach dem SGB II ausgewertet und dargestellt. Der Stadtbezirk 321 setzt sich aus den Planungsbereichen 14 Lehndorf, 15 Kanzlerfeld/ Lamme, 16 Völkenrode/Watenbüttel/Veltenhof und 17 Ölper zusammen. Alle Planungsbereiche sind statis- tisch nicht auffällig. Es ergibt sich auf der Ebene des Stadtbezirks kein unmittelbarer Handlungs- bedarf. Ob sich kleinräumig auf der Ebene einzelner Stadtteile Handlungsbedarfe abzeichnen wür- den, bliebe einer tiefergehenden Untersuchung vorbehalten, die über die reine Statistik hinaus auch Wissen und Kenntnisse der Bewohnerinnen und Bewohner einbeziehen müsste. Der Sozialatlas ist durchgängig so angelegt, dass er auf eigenständige Handlungsempfehlungen verzichtet. Er liefert Daten, mit deren Hilfe weiterführenden Fragestellungen nachgegangen und in die Diskussion gebracht werden können. Insofern gibt es seitens der Verwaltung auf dieser Grund- lage keine spezifischen Handlungsempfehlungen für einzelne Planungsbereiche oder Stadtbezir- ke.

17-03738

Anfrage der SPD-Fraktion Es wird um Sachstandsmitteilung zum Hochwasserschutzkonzept der Stadt Braunschweig gebe- ten.

Hochwasserschutzkonzept der Stadt Braunschweig

Die Stellungnahme der Verwaltung liegt noch nicht vor und wird zur nächsten Sitzung nachge- reicht.

Bedarf an Jugendspielplätzen im Stadtbezirk 321

17-03742

Anfrage der CDU-Fraktion

17-03742-01

In wieweit sieht die Verwaltung den Bedarf an Jugendspielplätzen im Stadtbezirk 321 in den statis- tischen Bezirken 29-35 und 60 in Hinblick auf die Bevölkerungsentwicklung der 0-18 Jährigen als gedeckt an?

Hintergrund:

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Auf Grundlage der von der Stadt Braunschweig veröffentlichten Statistik zur Bevölkerung in den statistischen Bezirken nach Altersgruppen wurde der Anteil von Kindern und Jugendlichen im Stadtbezirk 321 in den zugehörigen statistischen Bezirken ermittelt. (Siehe Anhang ). Der absoluten Anzahl von Jugendlichen zwischen 12-18 Jahren (Stand Melderegister 31.12.2015) sind die derzeit vorhandenen Jugendspielplätze (Quelle: Stadt Braunschweig FB Kinder, Jugend und Familie Kinderstadtplan Lamme/Lehndorf/Kanzlerfeld Stand August 2014; Kinderstadtplan Rühme, Schwarzer Berg, Veltenhof Ölper Stand Mai 2013 und Kinderstadtplan Watenbüt- tel&Völkenrode Stand August 2014 ) ergänzt durch vor Ort-Besichtigung gegenübergestellt:

Watenbüttel : 115 Jugendliche:1 Basketballkorb, Seilbahn und Bolzplatz gegenüber vom Friedhof Völkenrode:120 Jugendliche:2 Basketballkörbe (Stiegmorgen und Bleeke) und 1 Bolzplatz (Hart- riegelweg) Ölper:140 Jugendliche:1 Basketballkorb, Bolzplatz und Skateranlage (Biberweg) Lehndorf:365 Jugendliche:1 Basketballkorb(Saarluisstr) und 2 Bolzplätze (Fremersdorferstr. und Karlsbrunnerstr.) Kanzlerfeld: 177 Jugendliche:2 Basketballkörbe (Breitscheidstr.) und 3 Bolzplätze ( Breitscheidstr., Paracelsiusstr. und Ferdinand von Rosenbruchweg) Lamme:489 Jugendliche:3 Basketballkörbe, 1 Skateranlage 1 Bolzplatz , 1 Kletterwand, ein über- dachter Aufenthaltsbereich (östlich der Neudammstraße, südlich von der Grundschule Lammer Heide) 1 Volleyballfeld, 1 Basketballkorb 1 Reifenschaukelrondell (östlich der Neudammstraße)

Anhang:Anzahl von Kindern und Jugendlichen von 0-18 Jahren im Stadtbezirk 321 laut Meldere- gister vom 31.12.2015

Die Anfrage wird mit Stellungnahme 17-03742-01 der Verwaltung beantwortet.

In seiner Sitzung vom 16.11.2016 fragte der SBR 321 Lehndorf-Watenbüttel an, in wieweit die Verwaltung den Bedarf an Jugendspielplätzen im Stadtbezirk 321 in den statistischen Bezirken 29- 35 und 60 in Hinblick auf die Bevölkerungsentwicklung der 0- bis 18-Jährigen als gedeckt ansieht.

Der Stadtbezirk 321 wird unterteilt in die Spielplatzbereiche (Kinder- und Jugendspiel) 29-1 bis 35- 3 und 60-1-1 bis 60-3 lt. Spielplatzplan der Stadt Braunschweig (Siehe Anlage 1)

Die Stadtteile Kanzlerfeld und Ölperholz sind mit 6.178 m² bzw

über den Mindestbedarf hinaus gut bis sehr gut versorgt. Die Stadtteile Lehndorf, Lamme, Völken-

rode und Watenbüttel weisen jedoch Fehlbedarfe in den einzelnen Spielplatzbereichen auf.

1899 m² an Jugendspielfläche

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Spielplatzbereichen sind der Anlage 2 zu entnehmen. Die negativen Zahlen in der Spalte Fehlbedarf beschreiben Spielplatzbestand, der mehr Spielflä- che hat als der Mindestbedarf fordert.

Die weiteren Anlagen der Anfrage und der Antwort sind im Ratsinformations unter den o.a. ange- geben Vorlagennummern nachlesbar.

Übersicht bei der Ausfahrt Rischaustraße auf die Hans-Jürgen-Straße

Anfrage der SPD-Fraktion Die Verwaltung wird um Mitteilung gebeten, welche Lösungsmöglichkeiten es gibt, die Einsicht in die Hans-Jürgen-Straße, bei Ausfahrt aus der Rischaustraße, zu verbessern.

17-03741

Die Stellungnahme der Verwaltung liegt noch nicht vor und wird zur nächsten Sitzung nachge- reicht.

Trinkwassernotbrunnen im Stadtbezirk 321

Anfrage der CDU-Fraktion Gewährleisten die derzeit vorhandenen Trinkwassernotbrunnen eine Trinkwassernotversorgung für die wachsende Bevölkerung im Stadtbezirk 321?

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17-03744

Könnte zur Anlage eines weiteren Notbrunnens im Stadtbezirk auch das alte Wasserwerk Lamme genutzt werden?

Hintergrund:

Die Stadt Braunschweig verfügt derzeit über insgesamt 38 über das Stadtgebiet von Braunschweig verteilte Notbrunnen, die eine vom Stadtwassernetz unabhängige Trinkwassernotversorgung ge- währleisten sollen. Zwei dieser Trinkwassernotbrunnen befinden sich derzeit im Gebiet des Stadt- bezirks 321. In der folgenden Tabelle ist die Bevölkerungsentwicklung in den statistischen Bezirken des Stadt- bezirks 321 laut Melderegister im Vergleich 31.12. 2011 zu 31.12.2015 gegenübergestellt. Auf- grund der geplanten Neubaugebiete ist in der Zukunft ein weiterer Bevölkerungszuwachs im Stadtbezirk 321 zu erwarten.

Bevölkerung Stand

Watenbüttel Stat.35

2502

2521

Völkenrode Stat.34

1694

1725

Ölper Stat.36

1369

1492

Kanzlerfeld Stat.32 und Bundesanstalten 33

4011

3993

Lehndorf Stat. 29,30&31

7096

7213

Ölper Holz Stat.31

978

980

Alt Lehndorf Stat.29

1230

1300

Lehndorf Siedlung Stat.30

4888

4933

Gesamtbevölkerung

20803

21829

Die Anfrage wurde mit Stellungnahme 17-03742-01 der Verwaltung beantwortet.

Zu Frage 1:

Im Stadtbezirk 321 befinden sich zwei Trinkwassernotbrunnen. Das ist zum einen der Trinkwas- sernotbrunnen Nr. 33 Otto-Bögeholz-Straße (20 m³/h) sowie zum anderen der Trinkwassernot- brunnen Nr. 31 Saarstraße (22 m³/h). Diese Brunnen sollen neben 36 weiteren Trinkwassernotbrunnen, die über das gesamte Stadtge- biet verteilt sind, eine vom Stadtwassernetz unabhängige Trinkwassernotversorgung z. B.im Kata- strophenfall- also nicht dauerhaft sicherstellen. Dieses System wurde von der Bundesrepublik Deutschland ursprünglich für Zivilschutzzwecke eingerichtet und finanziert. Die Stadt Braunschweig ist durch Verpflichtungsbescheide zur Wartung und Unterhaltung dieser Brunnen verpflichtet. Alle Brunnen unterliegen einem Veränderungs- und Beseitigungsverbot (Zivilschutzbindung). Der Trinkwassernotbrunnen Nr. 33 soll 6.000 Einwohner versorgen, der Trinkwassernotbrunnen Nr. 31soll bis zu 10.000 Einwohner versorgen. In unmittelbarer Nähe des Stadtbezirksrates 321 befindet sich das Brunnenfeld Madamenweg mit sechs weiteren Trinkwassernotbrunnen. Die Brunnen verfügt über eine Kapazität von ca. 20 m³ /h je Brunnen. Jeder Brunnen dieses Brunnenfeldes soll ca. 5.000 Einwohner versorgen. Ein evtl. notwendiger Wassertransport würde mittels LKW und Wassersäcken erfolgen. Die Versorgung der Bevölkerung im Stadtbezirk 321 ist damit im Katastrophenfall sichergestellt. Die Erstellung und Finanzierung solcher Trinkwassernotbrunnen ist Aufgabe des Bundes. Dieser beabsichtigt zurzeit nicht, neue Trinkwassernotbrunnen einzurichten.

Zu Frage 2:

Die Zuständigkeit für das Wasserwerk Lamme liegt bei der Versorgungs-AG. Die Frage müsste abschließend von dort beantwortet werden. Die Frage ist entsprechend weitergeleitet worden. Eine Antwort steht noch aus und wird nachgeliefert.

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B:

Sitzung des Bezirksrates am 1. März 2017

Gemeindehaus ev.-luth. Kirchengemeinde, Okeraue 13, 38112 Braunschweig Vorher, Beginn 19:00 Uhr, findet eine Einwohnerfragestunde statt. Tagesordnung Öffentlicher Teil:

1. Eröffnung der Sitzung

2. Genehmigung des Protokolls der Sitzung vom 01.02.2017

3. Mitteilungen

3.1. Bezirksbürgermeister/in

3.2. Verwaltung

4. Anträge

4.1. Haltestellen entlang der Linie 418 in Lamme - SPD-Fraktion

17-03936

4.2. Radwegeführung im Bereich "Saarplatz" - CDU-Fraktion

17-03911

4.3. Erhalt einer städtischen Kita im Stadtteil Lehndorf BIBS

17-03934

4.4. Ausstattung Haltestellen Ottweiler Straße - SPD-Fraktion

17-03937

4.5. Erhalt der Kindertagesstätte Lehndorf (Am Saarplatz 6) - CDU-Fraktion

17-03947

5. Neubau Kinder- und Jugendzentrum Watenbüttel/Völkenrode

16-03143

6. Weiterentwicklung des Bürgerhaushalts zu einem vom Haushaltsplanverfahren zeitlich unabhängigen Verfahren

17-03606

7. Sachstand zur möglichen Schließung der Kindertagesstätte Turm

8. Verwendung von Mitteln aus dem Stadtbezirksratsbudget

9. Weitere Anträge

9.1.

Celler Heerstraße in Ölper - Schild "Fahrräder auf der Fahrbahn" - SPD-Fraktion

17-03939

9.2.

Kinder- und Jugendschutzhaus Ölper - SPD-Fraktion

17-03940

9.3.

Pflaster in der Dorfstraße in Ölper - SPD-Fraktion

17-03941

9.4.

30erZone Rischaustraße - SPD-Fraktion

17-03942

9.5.

Straßenbeschilderung der Sudermannstraße, in Verlängerung Rischaustraße - SPD-Fraktion

17-03943

10.

Anfragen

10.1. Lückenschluss des Radwegenetzes zwischen Veltenhof und Ölper - CDU-Fraktion

17-03673

10.2. Erweiterung des Kinderspielplatzes Saarlouisstraße/Neunkirchener Straße zu einem Mehrgenerationenplatz - SPD-Fraktion

17-03729

10.3. Niederflurgerechter Umbau von Bushaltestellen im Stadtbezirk - SPD-Fraktion

17-03734

10.4. Hochwasserschutzkonzept der Stadt Braunschweig - SPD-Fraktion

17-03738

10.5. Übersicht bei der Ausfahrt Rischaustraße auf die Hans-Jürgen-

Straße - SPD-Fraktion

17-03741

10.5.1. Übersicht bei der Ausfahrt Rischaustraße auf die Hans-Jürgen-Straße

17-03741-01

10.6. Gepflasterte Flächen im Stadtbezirk - SPD-Fraktion

17-03944

10.7. Probleme bei Busbegegnungen im Hohkamp - CDU-Fraktion

17-03814

10.8. Öffnung der Busschleuse am Raffteich, Richtung Madamenweg zu den Hauptverkehrszeiten - FDP

17-03927

10.9. Baumaßnahmen in Überschwemmungsgebieten/Hochwasserschutz- Gebieten - SPD-Fraktion

17-03945

10.10. Hinweisschild für den LTSV und die Sportgaststätte - CDU-Fraktion

17-03816

10.11. Saarstraße von der B1 kommend, Richtung Lehndorf bis Höhe Saarplatz FDP

17-03928

10.12. Nutzung der Unterkunft Biberweg - CDU-Fraktion

17-03910

10.13. Vertiefung des Entwässerungsgrabens östlich von Steinecke und Dornkaat bis zum Pumpwerk in Watenbüttel - CDU-Fraktion

11.

Radweg Lamme-Wedtlenstedt

16-03502

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C:

Stadtbahnausbaukonzept Konzept veränderter Buslinien

Im Rahmen der Diskussion des Stadtbahnausbaukonzeptes bin ich wiederholt darauf angespro- chen worden, wie denn zukünftig das Busliniennetz in Braunschweig aussehen würde. Insbeson- dere dann, wenn bisherige Linien wie z.B. die Linie 411 durch Lehndorf bis Lamme wegfallen. Aufgrund der auch etwas unvollständigen oder missverständlichen Berichterstattung dazu in der BZ liste ich im Folgenden die Links zu den Internetseiten zum geplanten Stadtbahnausbau auf:

Zur Frage der möglichen Buslinien nach Umsetzung des Stadtbahnkonzeptes im Jahr 2030:

Teilausschnitt bzgl. unseres Stadtbezirks:

Teilausschnitt bzgl. unseres Stadtbezirks: Verlagerung der Angebote der städtischen Kita Lehndorf und

Verlagerung der Angebote der städtischen Kita Lehndorf und Einrichtung weiterer Schulkindbetreuungsgruppen im Turm Lehndorf 17-03681 und 17-03850

Vor der Sitzung des Bezirksrates wurden die Mitglieder des Bezirksrates mit der folgenden Mittei- lung der Verwaltung vom 31.1.2017 über die geplante Verlagerung der Angebote der städtischen Kindertagesstätte Lehndorf und die Einrichtung weiterer Schulkindbetreuungsgruppen am Standort Saarplatz 3 informiert:

D:

In Lehndorf gibt es zurzeit Schulkindbetreuung in unterschiedlichem Umfang und unterschiedlicher Trägerschaft.

In der städtischen Kindertagesstätte Lehndorf werden in einer Regelhort- und in einer kleinen Hortgruppe insgesamt 29 Betreuungsplätze vorgehalten. Darüber hinaus gibt es in der Grundschu- le Lehndorf eine Schulkindbetreuungsgruppe mit 20 Plätzen in Trägerschaft der evangelischen

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Wicherngemeinde. Zwei weitere Betreuungsgruppen mit insgesamt 40 Plätzen werden durch das städtische Kinder- und Jugendzentrum Turm betrieben. Sie sind in der Schule bzw. in einem Be- treuungspavillon auf dem Schulhof untergebracht.

Um den vor Ort gegebenen Bedarfen an Schulkindbetreuungsplätzen gerecht zu werden, wird ge- mäß dem Ratsbeschluss vom 6. Dezember 2016 die Einrichtung einer SchuKi Plus Gruppe mit 20 Plätzen in der Grundschule Lehndorf zum 1. Februar 2017 angestrebt. Die Trägerschaft wird das städtische Kinder- und Jugendzentrum Turm übernehmen.

Die städtische Kindertagesstätte im Lehndorfer Turm ist bereits seit Jahren aufgrund der räumli- chen Situation und der vorhandenen Gruppenkonstellation nicht mehr zeitgemäß für die Durchfüh- rung der aktuell dort vorgehaltenen Betreuungsangebote. Zur Optimierung und mit Blick auf den hohen Bedarf an Schulkindbetreuungsplätzen strebt die Verwaltung die Aufgabe der Kindertages- stätte Lehndorf bei gleichzeitiger Verlagerung des Kindergartenangebotes an. Damit einhergehend wäre die anderweitige Unterbringung der Kindergartenkinder (aktuell 16 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren) zum Kindergartenjahr 2017/2018 erforderlich.

Im Rahmen der diesjährigen Planungskonferenz des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie plant die Verwaltung zum kommenden Kita-Jahr die Verlagerung des Betreuungsangebotes der städtischen Kindertagesstätte Lehndorf für Drei- bis Sechsjährige an die städtische Kindertages- stätte Madamenweg.

Die beiden bestehenden Hortgruppen der Kindertagesstätte Lehndorf sollen in Angebote der Schulkindbetreuung in und an Schulen umgewandelt werden und - ergänzt durch eine weitere neu einzurichtende Schulkindbetreuungsgruppe - in den Räumlichkeiten der bisherigen Kindertages- stätte verbleiben. Der Zeitplan sah vor, zuerst die Eltern im Rahmen eines Elterninformations- abends am 19. Januar zu informieren, auch um Wünsche und Anregungen der Eltern aufnehmen zu können. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde den Eltern zugesichert, dass die Verwaltung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie bei anderen Betreuungswünschen als der Kita Ma- damenweg entsprechend beratend und auch unterstützend zur Verfügung stehen wird. Basierend auf dem informativen Austausch am 19. Januar 2017 wurden mehrere Eltern teils persönlich, teils telefonisch zu Betreuungsalternativen beraten. Ferner konnte zwischenzeitlich ein freier Träger in Lehndorf gewonnen werden, ergänzend zu den bereits in der Kita Madamenweg angebotenen 15 Plätzen, weitere 10 Plätze für die Eltern zur Verfügung zu stellen. Am 26. Januar 2017 fand eine Besichtigung der Kita Madamenweg durch einen kleinen Teil der Elternschaft statt.

In der Sitzung selbst wurde von Herrn Albinus, Fachbereichsleiter des Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, die Mitteilung erläutert und Fragen beantwortet. Hintergrund der beabsichtigten Schließung seien die fehlenden Schulkindbetreuungsplätze in Lehndorf. Im Rahmen der Information der betroffenen Eltern hat die Verwaltung zwei Prüfaufträge von den Eltern bekommen:

1. Verlagerung der Schulkindbetreuung in das Jugendzentrum; dies sei wegen der gesetzlichen

Vorgaben bzgl. der Raumgrößen nicht umsetzbar,

2. Elterninitiative oder Kindertagesstättengruppe in Dachgeschoss des Turms unterbringen; dafür sei eine neue Betriebserlaubnis erforderlich, die wegen der fehlenden Außenflächen

und dem Problem mit der Aufsicht vom Land Niedersachsen nicht erteilt werden würde.

Mit der vorgesehenen Maßnahme könnte die Quote der Schulkindbetreuung von 23,4 % auf 33,9 % erhöht werden (60 % sei die Vorgabe des Rates).

Ich habe aufgrund der Diskussion angekündigt, dass ich den Tagesordnungspunkt "Sachstand zur möglichen Schließung der Kita Turm" auf die Tagesordnung der Sitzung am 1.März setzten werde.

Ergänzend wurde Herr Albinus von allen Fraktionen gebeten, dass seitens der Verwaltung mit den Eltern alle verschiedenen weiteren Möglichkeiten geprüft und erörtert werden, bei den noch fol- genden Gesprächen zu dem Thema den Bezirksrat einzubinden und anschließend eine rechtliche Prüfung durchzuführen, in welcher Form der Bezirksrat bei einer möglichen Vorlage zur Schlie-

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ßung der Einrichtung anzuhören bzw. beteiligt werden muss.

Zwischenzeitlich gab es sowohl eine Stellungnahme der Eltern, eine weitere Mitteilung der Stadt- verwaltung, eine erste Behandlung im Jugendhilfeausschuss des Rates und diverse Gespräche zwischen allen Beteiligten. Ich gehe davon aus, dass in der Sitzung am 1.3. die Verwaltung den aktuellen Sachstand vorstellen und dabei auch das weitere Verfahren hin bis zur endgültigen Ent- scheidung durch den Rat der Stadt incl. der Beteiligung des Stadtbezirksrates darstellen wird. Zur Vollständigkeit füge ich die Stellungnahme der Eltern vom 3.2.2017 als auch die zweite Mittei- lung der Verwaltung vom 7.2.2017 bei.

Stellungnahme zu der beabsichtigten Schließung der städt. Kindertageseinrichtung Lehndorf. Sehr geehrte Damen und Herren, am 19.01.2017 wurde den Eltern der Kinder in der städtischen Kindertagesstätte Lehndorf, Saar- platz 2, Braunschweig (im Folgenden: Kita) und den Eltern der Kinder in der Schulkind-betreuung Lehndorf (im Folgenden: Hort) im Rahmen einer außerordentlichen Elternversammlung im „Turm“ (Saarplatz 2) durch Herrn Albinus und seine Mitarbeiterinnen mitgeteilt, dass die Stadt Braun- schweig die Kita zum 31.07.2017 schließen und die aktuell von der Kita genutzten Räume zur Er- weiterung bzw. strukturellen Veränderung des Horts nutzen möchte. Wir als Eltern befürworten ausdrücklich die Einrichtung von Schulkindbetreuungsplätzen. Wir legen allerdings großen Wert darauf, dass Kindertagesstättenplätze und Schulkindbetreuungsplätze niemals gegeneinander ausgespielt werden. Beide sind für eine zukunftstragende Infrastruktur in unserem Stadtteil unverzichtbar. Wir lehnen die beabsichtigte Schließung der Kita ausdrücklich ab. Das pädagogische Personal, insbesondere die Leitung, und die von ihnen geleistete Arbeit sowie das pädagogische Konzept schätzen wir als qualitativ sehr wertvoll ein. Für den Standort Lehndorf fürchten wir eine langfristi- ge Verknappung von ganztägigen Kleinkindbetreuungsplätzen, da die Betriebserlaubnis der KiTa in dem denkmalgeschützten Gebäude „Turm“ auf einem Bestandschutz beruht und damit eine Schließung der KiTa das endgültige Aus für diesen Kindertagesstättenstandort bedeuten würde. Das geplante Vorhabenkommt für uns Eltern der Kitakinder überraschend, da uns nicht bekannt war, dass die Schließung der Kita eine Option zur Schaffung von Schulkindbetreuungsplätzen war. Ein Indiz für einen fortgesetzten Betrieb war für uns, dass noch bis Dezember 2016 „neue“ 3- jährige Kinder aufgenommen wurden u.a. hätten deren Eltern mit dem Wissen über die geplante Schließung eine andere Kita ausgewählt. Nicht akzeptabel ist für uns weiterhin die zeitliche Abwicklung der beabsichtigten KiTa-schließung, durch die uns deutlich weniger Möglichkeiten zur Auswahl eines Betreuungsplatzes zur Verfügung stehen, da die Anmeldefristen für das kommende KiTajahr bereits im Dezember 2016 abgelaufen sind. Einrichtungen der freien Träger bzw. der Stadt haben bereits signalisiert, unseren Bedarf nicht anzuerkennen, da wir durch die Stadt einen Ersatz-Kitaplatz gestellt bekommen würden. Es ist uns daher nicht möglich, auf die Schließung selbst bestimmt zu reagieren und einen für uns und unsere Kinder adäquaten Ersatz-Kitaplatz zu suchen und zu finden. Das Angebot der Stadt Braunschweig, die Gruppe ab 01.08.2017 in eine Kita im Madamenweg zu verlegen, ist für viele Eltern nicht akzeptabel. So haben einige Eltern mehrere Kinder, u.a. in der Grundschule Lehndorf, deren Nähe alle Eltern jeher stets begrüßten. Eine Verlegung in die Kita Madamenweg wäre unmittelbar mit mehrfachem Fahraufwand verbunden. Für Eltern in Elternzeit, denen derzeit nur eine Betreuung bis 12.00 Uhr zusteht, wäre der mit den öffentlichen Verkehrs- mitteln geplante Anreiseweg von ca. 30 min pro Strecke (von der Kita Saarplatz bis zur Kita Ma- damenweg, nicht vom Wohnort gerechnet, die Anreise ist ggf. noch länger!) ebenfalls nicht akzep- tabel, da pro Fahrt somit eine Stunde Fahrtdauer (hin und zurück) also zwei Stunden täglich ein- geplant werden müssten. Aktuelle Teilzeitbeschäftigungen wären dadurch gefährdet. Die angebotene Option der Kita im Madamenweg ist für mehrere Eltern somit schlicht logistisch und ökonomisch nicht möglich. Auch die von den Eltern angedachte Option die gesamte Gruppe in die Kita des freien Trägers Hubeta zu verlegen, hat sich als nicht umsetzbar erwiesen. Zum Einen kann die Kita nur 10 statt der benötigten 15Plätze bereitstellen und zum Anderen haben Geschwisterkinder und weitere be- reits vorliegende Anmeldungen Vorrang bei der Verteilung der Plätze. Die Stadtverwaltung publiziert ihren Lösungsansatz als einfachen Ortswechsel, obwohl schon jetzt vor dem Hintergrund der genannten Umstände feststeht, dass die Gruppe nicht geschlossen

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wechseln und auch der Leitung sowie den ErzieherInnen ein gemeinsames Mitwechseln nicht er- möglicht wird. Eine Auflösung der Gruppe und eine Trennung von den Bezugserziehern, die den Kindern bislang Sicherheit, Geborgenheit und Orientierung gegeben haben, können dazu führen, dass der Über- gang für einige Kinder sehr schwer wird. Einige Kinder könnten Verlustängste und Unsicherheiten entwickeln. Die gewohnte Umgebung (mit vielen Rückzugsmöglichkeiten), die für die Kinder be- währten und verinnerlichten Abläufe und Regeln sowie die von den Kindern sehr geschätzten Be- zugserzieherinnen und Freundschaften tragen wesentlich dazu bei, dass sie ihre täglichen indivi- duellen Herausforderungen entwicklungsförderlich meistern. Besonders für die 3-jährigen Kinder wäre eine Auflösung der Kita ein entwicklungshemmender Faktor. So sind diese gefühlt gerade jetzt „angekommen“ und müssten sich gleich wieder einem neuen Übergang stellen. Die damit verbundene emotionale Belastung und das, durch die Auflö- sung der Kita, beeinträchtigte Sicherheitsgefühl, stellt die Kinder vor eine besondere Herausforde- rung, die nicht alle gleichermaßen bewältigen können. Darüber hinaus hat unsere Einrichtung vor kurzem erst ein Kind mit Fluchterfahrung in die Gruppe aufgenommen. Für dieses Kind und seine Familie ist es besonders fatal, das Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens, was sie bislang aufbauen und erfahren konnten, wieder „einfach so“ zu neh- men. Durch eine in Kauf genommene Zersplitterung der Kitagruppe würden solche entwicklungs- hemmende Faktoren bedeutungsvoll verstärkt werden. Daher würde eine Schließung der Kita Lehndorf auch bedingen, dass Eltern und Kinder eine nicht eingeplante zusätzliche Eingewöhnungzeit in jedweder neuen Kita aufbringen müssen, die durch den Jahresurlaub der Familien aufgefangen werden müsste. Dies wäre insbesondere bei einer gerade erst abgeschlossenen und teils längeren Eingewöhnung eine große Belastung für die Fa- milien. Als weiteren Punkt führen wir an, dass Geschwisterkinder, die im Sommer 2017 in die Kita kom- men sollen, nicht in anderen Einrichtungen angemeldet worden sind, da aufgrund der Geschwister- regelung ein Betreuungsplatz in der Kita Lehndorf sehr wahrscheinlich war. Insofern beträfe eine Schließung der Kita nicht nur die 15 Kinder, die weiterhin in der Kita sind, sondern auch deren jün- gere Geschwister sowie langfristig alle weiteren Kinder, die ab August 2017 in der Kita starten wol- len. Unverständlich bleibt auch, dass eine Auflösung der Kita mit dem Ziel einer Umnutzung zur Schul- kindbetreuung hohe bauliche und ausstattungsbezogene Veränderungen in den Räumen der Kita bedingen würde, die bei dem bekundeten Bestreben die benachbarte Grundschule zeitnah in eine Ganztagsschule zu wandeln, dann dort die Schulkindbetreuung einzurichten und wieder Raum für eine Kita freizugeben, nicht zielführend und ressourcenverschwendend erscheinen. Das Mobiliar, sämtliche Spielzeuge, Spielgeräte, Bücher, Bastelsachen, usw. entsprechen sicher nur teils den Anforderungen einer Schulkindbetreuung und müssten daher ausgeräumt, sofern möglich archi- viert (bzw. entsorgt) und ersetzt werden. Die Sozial-und Waschräume müssten für die größeren Kinder ebenfalls angepasst werden. Da bisher eine Auflösung und Verlagerung der Kitagruppe in nahtlosem Übergang mit dem Start eines erweiterten Horts zum Schulbeginn am 3. August geplant ist, befürchten wir, dass die strukturellen Veränderungen bereits im Juni starten müssen. Dadurch würde die Qualität der Kinderbetreuung entgegen bisheriger Versprechungen stark beeinträchtigt. Schlussfolgernd spricht der zeitliche Ablauf und die Vorgehensweise der Stadt den Eltern das Recht und die Fähigkeit ab, selbst einschätzen zu können und zu dürfen, in welcher Entfernung und in welcher Einrichtung das eigene Kind am besten aufgehoben ist. Insofern verlangen wir eine Beibehaltung der KiTa in der bestehenden Form und wünschen uns alternative Lösungsansätze für die Einrichtung von Schulkindbetreuungsmöglichkeiten. Der richtige Weg zum Ausbau von Schulkindbetreuungsplätzen ist durch die für 02/2017 beschlos- sene Einrichtung der SchuKiPlus Lösung in der Grundschule Lehndorf bereits beschritten. Die Räumlichkeiten können hierfür gemeinsam von Schule und Schulkindbetreuung genutzt werden und erfordern keine ausschließliche Vorhaltung für die Schulkindbetreuung. Allein schon aufgrund des begrenzten Platzangebotes am Standort Lehndorf, drängt sich dieses Konzept förmlich auf. Wir schlagen vor, die Nutzung aller Räumlichkeiten und Flächen am Standort zu prüfen, um weite- re SchuKiPlus Gruppen einzurichten, ohne die KiTa Lehndorf opfern zu müssen. Mit freundlichen Grüßen gez. die Eltern der Kinder der städtischen Kindertageseinrichtung Lehndorf Braunschweig, 03.02.17

Mitteilung der Verwaltung vom 7.2.2017

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Die Stadt Braunschweig beabsichtigt das Betreuungsangebot der Kindergartengruppe in der Kin- dertagesstätte Lehndorf zum 31.Juli 2017 einzustellen. Nach derzeitigem Kenntnisstand und den Voranmeldungen in der Einrichtung sind von der Schlie- ßung mit Beginn des Kindergartenjahres 2017/2018 insgesamt 16 Kinder und Familien betroffen. Von den angemeldeten Kindern wohnen 10 Kinder im Stadtteil Lehndorf. Bei den derzeitigen Vorbereitungen zur Planungskonferenz 2017 wird diese Veränderung gemein- sam mit entsprechenden Angebotsausweitungen in anderen Einrichtungen und unter Berücksichti- gung der Vorgabe einer kostenneutralen Umsetzung gemäß Ratsbeschluss berücksichtigt. Im Einzelnen stehen folgende Betreuungsmöglichkeiten im Stadtbezirk 321 Lehndorf-Watenbüttel sowie angrenzendem Stadtbezirk 310 Westliches Ringgebiet zur Verfügung:

1. in der Kita Madamenweg wird die kleine Gruppe (10) mit sechsstündiger Betreu-

ungszeit auf eine Ganztagsgruppe (25) aufgestockt, so dass zusätzlich 15 Betreuungsplätze

zur Verfügung stehen

2. der Kindergarten Hubeta-Wichtel e. V. in Lehndorf erweitert die sechsstündige Be-

treuungszeit auf Ganztags und kann aus der städtischen Kita voraussichtlich bis zu zehn vorangemeldete Kinder aufnehmen

3. in Lamme wird im Herbst 2017 die Kita Lammer Busch Ost II den Betrieb mit einer

Kindergarten- und zwei Krippengruppen aufnehmen. Die unter Pkt. 2 aufgeführte Ausweitung der Betreuungszeiten in der Einrichtung „Hubeta-Wichtel“ sichert bei Umsetzung den Bestand der Kindergartenbetreuung dieses Trägers im Stadtteil Lehn- dorf. Mit Blick auf die gesamtstädtische Auslastungssituation im Krippen-, Kindergarten- und Schulkind- bereich im 4. Quartal 2016 (Mitteilung17-03672) bestehen für Kindergartenkinder 328 freie Platz- kapazitäten, so dass die Schaffung neuer Kindergartenplätze derzeit grundsätzlich nicht priorisiert wird. Darüber hinaus besteht eine akute Bedarfslage an Schulkindbetreuungsplätzen im Stadtteil 321 Lehndorf-Watenbüttel, wofür durch die Schließung der Kindergartengruppe zusätzliche räumliche Kapazitäten zur Verfügung stehen. Auch mit Blick auf die Entwicklung des Schulstandortes Lehn- dorf hin zur Ganztagsgrundschule ergeben sich unter Einbeziehung des Turms neue Perspektiven.

Elterninformation vom 8.2.2017

Sehr geehrte Elternvertreterinnen der städtischen Kindertagesstätte Lehndorf, im Rahmen einer Zusammenkunft am 19. Januar wurden Sie darüber informiert, dass die Stadt Braunschweig plant, das Betreuungsangebot in der Kindergartengruppe des Lehndorfer Turms zum 31. Juli 2017 einzustellen. Das Hortangebot bleibt davon insofern unberührt, da beabsichtigt ist die bestehenden Hortgruppen in ein Schulkindbetreuungsangebot am Schulstandort in Lehndorf umzuwandeln. Mit Blick auf die aktuelle Versorgungssituation mit Kindergartenplätzen im Stadtbezirk Lehndorf- Watenbüttel, die hohe Nachfrage nach Schulkindbetreuungsplätzen und mit dem Ziel eines Ganz- tagsschulbetriebes an der Grundschule Lehndorf, strebt die Verwaltung eine entsprechende Be- schlussfassung an. Von dieser Veränderung sind zum Beginn des Kindergartenjahres 2017/2018 insgesamt 16 Kinder berührt, von denen 10 Kinder im Stadtteil Lehndorf und 6 Kinder in anderen Stadtteilen wohnen. Wie auch am 19. Januar 2017 auf der Informationsveranstaltung dargestellt, zeige ich nachste- hend nochmal die Ihnen bereits bekannten Möglichkeiten auf:

1. Alle Kinder werden in einer Gruppe gemeinsam weiter betreut. Hierzu würden die Betreu- ungsplätze von der Kita Lehndorf in die städtische Kita Madamenweg verlagert.

2. Allen Eltern, die aus familiären Gründen eine Betreuung in der Kita Madamenweg nicht wünschen, hatten wir seinerzeit zugesagt Sie durch die Mitarbeiter/innen des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie individuell zu Alternativen zu beraten und zu unterstützen bis eine tragfähige Lösung gefunden ist.

Da nur 3 Eltern von Ihnen das Angebot der individuellen Beratung bislang wahrgenommen haben, möchte ich dieses Angebot nochmals in Erinnerung rufen. Sofern Sie also Fragen zu freien Betreuungsplätzen, Betreuungszeiten oder ähnlichen Fragen ha- ben, setzen Sie sich gern mit der zuständigen Stellenleiterin Frau Karin Bork (Telefon: 470-8491 oder E-Mail: karin.bork@braunschweig.de) in Verbindung.

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Ihre kritischen Anmerkungen zu unserem Angebot im Madamenweg, insbesondere zu dem häufig geäußerten Wunsch, dass Ihre Kinder eine wohnortnahe Kita besuchen sollen, bzw. zur schwierigen Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln (1x erforderlicher Buslinien- wechsel) sind in zwei weitere Möglichkeiten eingeflossen, die ich Ihnen nachstehend als Ergänzung zu den ersten beiden Angeboten vorstellen möchte:

zu den ersten beiden Angeboten vorstellen möchte: 3. Durch eine Ausweitung der Betreuungszeiten in der
zu den ersten beiden Angeboten vorstellen möchte: 3. Durch eine Ausweitung der Betreuungszeiten in der

3. Durch eine Ausweitung der Betreuungszeiten in der Einrichtung „Hubeta-Wichtel“ (bei Be- darf ganztags) wird für die 10 Kinder aus dem Stadtteil Lehndorf die Betreuung in Lehndorf in unmittelbarer Nähe weitergeführt. Für 5 Kinder aus dem Stadtteil Kanzlerfeld wird die Be- treuung in der - im nächsten Kita-Jahr neu eröffnenden - Kita Lammer Busch-Ost II und für ein Kind aus dem westlichen Ringgebiet in der Kita Madamenweg oder einer anderen Ein- richtung im westlichen Ringgebiet fortgeführt.

4. Oder alle Kinder könnten in einer Gruppe gemeinsam in der Kita Lammer Busch-Ost II in Lamme betreut werden. Die Kita Lamme ist vom Saarplatz aus mit einer durchgehenden Bus-verbindung sehr gut erreichbar.

Wie Ihnen bereits auf dem Informationsabend mitgeteilt, dürfen Sie versichert sein, dass wir uns der Verantwortung gegenüber Ihren Kindern und Ihnen bewusst sind und uns die Entscheidung daher auch nicht leicht gemacht haben. Mit den drei aufgezeigten konkreten Betreuungsalternativen und der Zusage in jedem Einzelfall eine individuelle Lösung mit Ihnen gemeinsam zu suchen, stehen wir zu unserem Wort Ihre Anre- gungen und Hinweise ernst zu nehmen. Der weitere Verfahrensablauf sieht vor, die geplante Änderung bzgl. der Kita Lehndorf in die jährli- che Planungskonferenz, den Jugendhilfeausschuss und abschließend in den Rat der Stadt Braun- schweig zur Beratung und Beschlussfassung einzubringen. Eine Berücksichtigung des Stadtbe- zirksrats ist selbstverständlich im regulären Gremienlauf ebenfalls vorgesehen. Mit freundlichen Grüßen i. A. Albinus

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