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Systeme für die technische Ausbildung

Systeme für die technische Ausbildung Versuchsanleitung HM150.13 Grundprinzipien der Durchflußmessung G.U.N.T.

Versuchsanleitung

HM150.13 Grundprinzipien der Durchflußmessung

G.U.N.T. Gerätebau GmbH

Postfach 1125

D-22881 Barsbüttel Germany Telefon (040) 670854-0 Telefax (040) 670854-42

HM150.13

Grundprinzipien der Durchflußmessung

HM150.13 Grundprinzipien der Durchflußmessung Rechte vorbehalten G.U.N.T. Gerätebau GmbH, Barsbüttel 02/99Alle
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Versuchsanleitung

Druckschrift-Nr.: 917.00013A15002

02/99

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HM150.13

Grundprinzipien der Durchflußmessung

Inhaltsverzeichnis

Grundprinzipien der Durchflußmessung Inhaltsverzeichnis 1 Technische Beschreibung   1 2 Druckmessung .

1 Technische Beschreibung

 

1

2 Druckmessung .

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3

6-fach Röhrchen-Manometer

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3

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3

. Vorbereiten und Durchführen einer Druckmessung

Absolutdruckmessung

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4

5

3 Volumenstrommessung

 

6

 

6

Blende

und

Düse.

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6

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7

4 Technische Daten

 

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HM150.13

Grundprinzipien der Durchflußmessung

1 Technische Beschreibung

der Durchflußmessung 1 Technische Beschreibung Das Gerät HM 150.13 Grundprinzipien der Durch- flußmessung

Das Gerät HM 150.13 Grundprinzipien der Durch- flußmessung beinhaltet drei verschiedene Durch- flußmeßgeräte und es können folgende Zusammenhänge experimentell untersucht wer- den:

- Vergleich unterschiedlicher Durchflußmeßge- räte

- Untersuchen der Zusammenhänge zwischen Durchfluß und Druck bei der Durchflußmes- sung

1

- - 9 5 2 6 3 4
-
-
9
5
2
6
3
4

7

Bestimmen von Durchflußzahlen

Kalibrieren von Durchflußmeßgeräten

1 Grundplatte mit Gestell

2 Mehrfach-Manometer

3 Venturi-Meßgerät

4 Durchflußmeßgerät mit Blende

5 Schwebekörperdurchfluß-

meßgerät

6 Kugelhahn für Zulauf

7 Wasserzulauf

8 Wasserablauf

8

Das Gerät beinhaltet ein Venturi-Durchflußmeß- gerät (3), eine Blende (4) zur Durchflußmessung sowie ein Schwebekörperdurchflußmeßgerät (5).

Der Durchfluß kann mit dem Kugelhahn (6) einre- guliert werden.

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HM150.13

Grundprinzipien der Durchflußmessung

02/99Alle HM150.13 Grundprinzipien der Durchflußmessung Die Druckverluste der Meßgeräte können über

Die Druckverluste der Meßgeräte können über Druckanschlüsse mit Schnellkupplungen abge- nommen werden.

Die Anschlüsse werden mit einem 6-fach Röhr- chenmanometer (2) verbunden; dieses besitzt ein Belüftungsventil.

Der Durchfluß kann mit dem Basismodul Strö- mungslehre HM 150 gemessen werden (volume- trische Durchflußmessung).

Venturi- und Blendenmeßgerät sind zur besseren Beobachtung der Strömungsvorgänge aus Plexi- glas gefertigt.

Alle Komponenten des Versuchsstandes sind auf einer Grundplatte mit einem Gestell (1) übersicht- lich angeordnet.

Das Gerät ist zusammen mit dem Basismodul Strömungslehre HM 150 zu verwenden, damit die Wasserversorgung und die volumetrische Vo- lumenstrommessung gewährleistet sind.

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HM150.13

Grundprinzipien der Durchflußmessung

2

Druckmessung

2.1

6-fach Röhrchen-Manometer

2 Druckmessung 2.1 6-fach Röhrchen-Manometer Belüftungsventil Das 6-fach Röhrchen-Manometer besitzt 6
Belüftungsventil Das 6-fach Röhrchen-Manometer besitzt 6 Glas- zylinder mit einer mm-Skala zur Messung der
Belüftungsventil
Das 6-fach Röhrchen-Manometer besitzt 6 Glas-
zylinder mit einer mm-Skala zur Messung der
Wassersäule (WS). Hier wird oft die Einheit
^
mmWS benutzt. (10mmWS = 1mbar)
Markierungen
für Wasser-
säule
- Meßbereich 300mmWS
- Alle Röhrchen sind am oberen Ende miteinan-
der verbunden und durch ein gemeinsames
Belüftungsventil belüftet werden.
Anschlüsse für Meß-
- Differenzdruckmessung findet bei geschlosse-
nem Belüftungsventil, Absolutdruckmessung
bei geöffnetem Belüftungsventil statt.
Wasserablauf-
verbindungen
ventil

2.2 Differenzdruckmessung

h 1

p1

Luftpolster

p L ∆ h h p 2
p L
∆ h
h
p 2

2

Belüftungsventil ist geschlossen. Über den beiden abgebildeten Wassersäulen befindet sich ein Luft- polster mit dem Druck p L .

Daraus ergeben sich die nachstehenden Glei- chungen:

p 1 = p L + h 1 ρ g ,

p 2 = p L + h 2 ρ g .

Der gesuchte Differenzdruck ist

p = p 1 p 2 = p L + h 1 ρ g p L h 2 ρ g.

Der Druck pL fällt heraus und es ergibt sich

p = ∆h ρ g

with

h = h 1 h 2 .

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HM150.13

Grundprinzipien der Durchflußmessung

02/99Alle HM150.13 Grundprinzipien der Durchflußmessung Ein Nullpunktabgleich erfolgt durch das Einstellen des

Ein Nullpunktabgleich erfolgt durch das Einstellen des Luftdrucks p L .

Um die größtmögliche Meßspanne zu gewährlei- sten, sollte sich die Nullage des Manometers in der

Mitte der Skala befinden h max

2

h 1 + h 2

2

= h max

2

= p 1 p L + p 2 p L

2 ρ g

.

Dies ergib eine Gleichung für den Luftpolsterdruck

p L

p L = p 1 + p 2 h max ρ g

2

.

Der Luftpolsterdruck wird über das Belüftungsven- til eingestellt.

2.3

p abs

Absolutdruckmessung

Für Absolutdruckmessungen, d.h. Messungen, bei denen der Druck nicht relativ zum Umgebungs- druck p 0 angegeben wird, muß das Belüftungs- ventil geöffnet werden. Der Luftpolsterdruck p L wird gleich dem Umgebungsdruck p 0 .

In diesem Fall muß die Röhrchenhöhe hm zwi- schen meßpunkt und Manometer-Nullage berück-

Umgebungsluft-

druck

p 0

und Manometer-Nullage berück- Umgebungsluft- druck p 0 h sichtigt werden. p a b s = p

h sichtigt werden.

p abs = p 0 + ( h + h m ) ρ g .

druck p 0 h sichtigt werden. p a b s = p 0 + ( h

h m

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HM150.13

Grundprinzipien der Durchflußmessung

02/99Alle HM150.13 Grundprinzipien der Durchflußmessung 2.4 Vorbereiten und Durchführen einer Druckmessung -

2.4 Vorbereiten und Durchführen einer Druckmessung

- Verbindungsschläuche anschließen

- Alle Ventile öffnen und 6-fach Röhrchenmano- meter durchspülen, bis keine Blasen mehr sichtbar sind (ca. 1 min)

- Kugelhahn (Volumenstrom) schließen

- Wasserablaufventil öffnen und 6-fach Mano- meter belüften.

- Belüftungsventil am 6-fach Röhrchenmanome- ter schließen

- Wasserzufuhr stoppen

- Verbindungsschläuche zum 6-fach Röhrchen- manometer abnehmen.

- Belüftungs- und Wasserablaufventil öffnen und den Wasserstand in den Röhrchenmanome- tern einstellen

- Beide Ventile wieder schließen.

- Kugelhahn vorsichtig öffnen

- Verbindungsschläuche wieder anschließen

- Wasserzufuhr vorsichtig öffnen.

- Wassersäulenhöhen in den Röhrchen mit Hilfe des Kugelhahns einstellen, bis das Wasser in den Röhrchen sichtbar wird.

- Durchfluß und Wassersäulenhöhe über Was- serzufuhr bzw. Wasserablauf einstellen

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HM150.13

Grundprinzipien der Durchflußmessung

02/99Alle HM150.13 Grundprinzipien der Durchflußmessung 3 Volumenstrommessung 3.1 Schwebekörperdurchflußmeßgerät

3

Volumenstrommessung

3.1 Schwebekörperdurchflußmeßgerät

3 Volumenstrommessung 3.1 Schwebekörperdurchflußmeßgerät h hier ablesen Schwebe- körper 3.2 Blende und Düse
3 Volumenstrommessung 3.1 Schwebekörperdurchflußmeßgerät h hier ablesen Schwebe- körper 3.2 Blende und Düse

h

hier

ablesen

Schwebe-

körper

3.2 Blende und Düse Düse ∆p
3.2 Blende und Düse
Düse
∆p

Der verwendete Schwebekörperdurchflußmeßge- rät besitzt folgende Eigenschaften:

- Gehäuse aus transparentem Kunststoff

- herausnehmbarer Schwebekörper, Edelstahl

- herausnehmbare Prozent-Skala, bezogen auf max. Durchfluß

- Max. Durchfluß 1600 l/h

Der Durchfluß wird an der oberen Kante des Schwebekörpers abgelesen.

Luftblasen oder andere Verunreinigungen verur- sachen Meßungenauigkeiten. Um dies zu verhin- dern, zu Beginn einer Messung Anlage durchspülen, indem alle Ventile voll geöffnet wer- den.

Das Gehäuse für die Blende/Düse ist aus Plexi- glas gefertigt, um eine Beobachtung der Funktion zu ermöglichen. Der Durchfluß verursacht einen Druckverlust zwischen Einlaß und Auslaß,der über Meßanschlüsse abgenommen werden kann.

Der Druckverlust p ist ein Maß für den Volumenstrom:

V . = α ε A d √

2 p = k p

ρ

liter

mit k = 231

h mbar liter und k = 293 h mbar

für die Düse

für die Blende

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HM150.13

Grundprinzipien der Durchflußmessung

02/99Alle HM150.13 Grundprinzipien der Durchflußmessung 3.3 Venturi-Meter ∆p Um den Aufbau einer Venturi-Meters
3.3 Venturi-Meter ∆p
3.3
Venturi-Meter
∆p

Um den Aufbau einer Venturi-Meters zu erkennen, ist das Gehäuse aus Plexiglas gefertigt.

Die Druckverhältnisse im Venturi-Meter gehor- chen dem Gesetz von Bernoulli. Aus diesem Ge- setz ergibt sich, analog zur Düse/Blende, die

folgende Beziehung zwischen Druckdifferenz p (über Meßanschlüsse abzunehmen) und Volu- menstrom V . :

V . = α ε A d √

2 p = k p

ρ

mit k = 240

liter

h mbar .

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HM150.13

Grundprinzipien der Durchflußmessung

02/99Alle HM150.13 Grundprinzipien der Durchflußmessung 4 Technische Daten Mehrfach-Röhrchenmanometer für Wasser

4 Technische Daten

Mehrfach-Röhrchenmanometer für Wasser

6-fach:

300

mm H 2 O

Venturi-Meter:

Nenn-Ø:

28.4

mm

min. Ø:

14.0

mm

Blende und Düse:

Nenn-Ø:

28.4

mm

Düsen-Ø:

18.5

mm

Blenden-Ø:

14.0

mm

Schwebekörperdurchflußmeßgerät:

 

1600

Liter/h

Hauptabmessungen (L x B x H):

1100 x 640 x 870

mm

Gewicht:

40

kg