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Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Hausarbeit im Seminar:
200502.04 Politische Ökonomie und Sozialstruktur der modernen
Gesellschaft
Ulrich Jähner

Wohlfahrtsstaaten im internationalen
Vergleich

Anqi Li
Matrikelnummer: 77211701832

Abgabe: 20.02.2018
Gliederung

1 Einleitung
2 Deutschland als „Sozialstaat“
3 Überblick auf die Sozialsysteme in der USA und Finnland
4 Die Zukunft der „Sozialstaat“
5 Fazit

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1 Einleitung

„Wohlfahrtsstaat“ oder „Sozialstaat“ ist ein politisches Konzept, was bedeutet, dass der Staat
eine Schlüsselrolle beim Schutz und Förderung des sozialen und wirtschaftlichen
Wohlergehens seiner Bürger spielt. Die Prinzipien sind Chancengleichheit, gerechte
Verteilung des Wohlstands und die öffentliche Verantwortung für diejenigen, die nicht einen
Mindestvorschriften eines guten Lebens erreichen, Hilfe von der Regierung anzubieten.
Soziale Versicherung des Staates wird durch Beiträge der Mitglieder und Steuergelder
finanziert. Dänischer Soziologe Esping-Andersen stufte die am weitesten entwickelten
Systeme des Wohlfahrtsstaates in drei Kategorien ein: sozialdemokratisch, konservativ und
liberal.

„Wohlfahrtsstaat“ und „Sozialstaat“ gehören eng zusammen, aber sind nicht ganz identisch.
Christoph Butterwegge ist der Meinung, dass selbst die Frage, ob „Sozial-“ und
„Wohlfahrtsstaat“ als Synonyme verwendet werden können oder sollen, ist ungeklärt. Aber
Klaus Koch plädiert dafür: „... Es lassen sich mit ihnen auch zwei Funktionssysteme, zwei
Modi des Staates unterscheiden. ... Sozialstaat bezeichnet nicht die ‚Substanz’ des Staates
oder ein Organisationsprinzip der Herrschaft durch den Staat, sondern nur die Regelungsform
für einen Teilbereich, wenn auch einen zentralen.“

Für Deutschland ist er nicht ein neues Konzept und er fand in den Zwanzigerjahren statt. Im
deutschen Kaiserreich unter dem Kanzler Otto von Bismarck wurden die ersten Leistungen
der sozialen Versicherungen, die Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung beinhaltet,
gegründet. Diese Form wird weltweit gefolgt, was Deutschland der Vorreiter im Bereich der
Sozialpolitik machte. Heute steht die Sozialversicherung in Deutschland auf fünf Säulen:
Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung
und Pflegeversicherung.

Unter Hinweis auf die westeuropäische Geschichte sind die „Wohlfahrtsstaat“ der staatlichen
Wirtschaft und Ökonomie zugutegekommen. Mit der Industrialisierung wurden vielen
Menschen, die vorher von Landwirtschaft abhängig waren, Erzeuger in den Fabriken.
Gleichzeitig stieg die Arbeitslosenquote an wegen der Inbetriebnahme der großen Menge der
Maschinen und Technologien. Objektiv war die Sozialleistung für den Kapitalismus auf

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Nachfrage. Andererseits schaffte die Staaten durch die Industrialisierung massive
gesellschaftliche Reichtum, was Umverteilung und Transferleistung von der Regierung
ermöglichte und eine Grundlagen der umfassenden sozialen Versicherungen schaffte. In den
Dreißigerjahren brach die wirtschaftliche Krise in der kapitalistischen Gesellschaft aus.
Keynesianismus und die Theorie der Wohlfahrtsökonomie von Arthur Cecil Pigou stellten
die Behauptung, auf Libertarismus zu verzichten, mit staatlicher Einmischung die Wirtschaft
zu intervenieren auf. Dadurch verwirklichten die westeuropäischen Länder die gelenkte
Volkswirtschaft, volle Beschäftigung, gerechte Verteilung und soziale Versicherung. Nach
der Mittel Siebzigerjahren haben aber die Wohlfahrtsstaaten auf dem schwierigen Weg
befindet. Mit der Entwicklung der Globalisierung verloren sie allmählich früheres
Übergewicht über inländisches Kapital. Außerdem ist die Verpflichtung der
Wohlfahrtsstaaten mit zunehmenden Arbeitslosigkeit und verlorenen Generationenvertrag
belastet worden. Um weiter das Leben den Bürgern zu sichern und gleichzeitig die nationale
Ökonomie zu retten, muss man sich das gegenwärtige Lage analysieren und die Sozialpolitik
mit anderen Ländern vergleichen.

2 Deutschland als „Sozialstaat“

Nach der Wohlfahrtsstaatseinstufung vom Dänischen Soziologe Esping-Andersen ist


Deutschland ein konservativer Sozialstaat, der soziale Schichten berücksichtigt und eigene
Funktion des Individuums in der Gesellschaft betont, um die Stabilität der Gesellschafts- und
Familienstrukturen zu halten. Neben Deutschland sind Frankreich und Österreich auch
konservativ.

Nach der Befreiung Deutschlands vom Faschismus im Jahre 1946 wurde die
institutionalisierte Sozialversicherungssystem erfolgreich fortgeführt. Im Jahre 1950 legte die
Bundesrepublik Deutschland knapp 15 Prozent des BIP, die im Vergleich zu allen anderen
demokratischen Industrieländern die höchste war, für die Sozialleistung an (Schmidt
1998:198). Die Verabschiedung des Rentenreformgesetzes 1957 ließ das bundesdeutsche
Sozialversicherungssystem auf eine neue Stufe geraten, was mit der Hauptidee „dynamisiert
werden“ durch die Erhöhung der Löhne und Gehälter das standardisierte Leben sicherte und
die Armut im Alter wirksam reduzierte. In den siebziger Jahren wurde das Risiko Krankheit

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in der Werftindustrie durch die Lohnfortzahlung abgesichert. Gleichzeitig bemühte sich die
bundesdeutsche Regierung auch auf die Arbeitspolitik, die hauptsächlich aus Regulierung des
Arbeits- und Tarifvertragsrechts und aktive Arbeitsmarktpolitik besteht, innerhalb des
Wohlfahrtssystem. Albert hat AAMP (Aktive Arbeitsmarktpolitik) kommentiert: „Diese
Politik stand ganz im Zeichen der staatlichen Planbarkeit der Wirtschaft sowie der
Auffassung, wonach Sozialpolitik aus ‚ihrer rein kompensierenden Funktion’ befreit und ‚zu
einem vorbeugenden Instrument der Gesellschaftsgestaltung’ gemacht werden sollte“.
Lohnarbeiszentrierung, die sich auf staatliche Sozialleistungen und Arbeitspolitik bezieht, ist
die wichtigste Merkmale des Wohlfahrtssystems am Beginn der siebziger Jahre. Es wird
besonders darauf hingewiesen, dass die „Normalarbeitsverhältnisse“ ist das Zentrum der
staatlichen Sozialleistungspolitik. Die üblichen Merkmale der Normalarbeitsverhältnisse sind
zeitlich unbefristet, ein geregeltes Entgelt, nicht selbstständig, sozialversicherungspflichtige
Beschäftigung, keine Leiharbeit, etc. Diese Politik setzt auf intertemporale Umverteilung im
Lebensverlauf und die Gewährleistung des Lebensstandards (Martin Seeleib-Kaiser 2001:
84). Die Wichtigkeit der Arbeitspolitik unterstreicht, dass beide die Sozialpartner für das
Wohlfahrtssystem und die Parteien eine bestimmende Rolle spielen.

Die Entwicklung des modernen Wohlfahrtssystems in Bundesrepublik Deutschland begann in


den siebziger Jahren. SPD setzte sich ausführlich für die „Ökonomisch-politischen
Orientierungsrahmen für die Jahre 1975 bis 1985“ ein, aber bekam viel Kritik. Die steigernde
wirtschaftliche Internationalisierung ließ die nationalstaatliche Handlungsfähigkeit
einschränken, während die SPD von ihrer Politik jedoch nicht an das Problem, dass sich die
internationale wirtschaftliche Lage verändert, betrachtete. Nur bis Beginn der achtziger Jahre
wurde die Argumentation der schwachen Wettbewerbsfähigkeit von CDU/CSU übergelegt.
Die Sozialpolitik in Bundesrepublik Deutschland wurde aber nach dem Regierungswechsel
1982 „im Zusammenhang mit den neuen internationalen Herausforderungen“ (Lambsdorff
1982: 122) zum Umkehr gezwungen, weil der FDP-Wirtschaftsminister Lambsdorff und
Bundeskanzler Kohl beide behaupteten, dass die Veränderung der binnenwirtschaftlichen
Reform die Anpassungsfähigkeit der bundesdeutschen Wirtschaft fördern konnte.
Andererseits gibt es Parteien, die andere Meinung sind. Zum Beispiel, die Grünen glaubte,
dass die sozialen und ökologischen Reformen im Inland die Voraussetzung sind. Im
Gegensatz übte die Union nach der Regierungsübernahme nicht nach ihrer Sozialpolitik, die
Sozialausgaben und Finanzierungssituation auf dieselbe Ebene zu stellen, aus. Das Probleme
in Bezug auf die Kostenbelastung durch Sozialpolitik wurde sich nach der Vereinigung

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verschärft. Die Regierung hielt sich um den Standort Deutschland, dass die Sozialpolitik in
Bundesrepublik Deutschland sehr lange existiert hat; wenn die globalen wirtschaftlichen
Bedingungen sich nicht ändern würden, würden die Sozialversicherungssystem kein
Strukturproblem haben. Aber mit der eingehenden Entwicklung der Globalisierung muss man
auf die Überkompensation des Wohlfahrtssystems in Deutschland beachten. „Dreh- und
Angelpunkt für den sozialpolitischen Bereich sei die Beseitigung der Kostenkrise und damit
die Zurückführung der als zu hoch erachteten Abgabenquote (Martin Seeleib-Kaiser 2001:
110)“. Vertreter der Regierungsfraktionen stellte die Behauptung auf, zum einen die
Unternehmenssteuerung zu reduzieren und zum anderen den Lohn(neben)kosten zu senken.
Im Gegensatz sagte die Opposition um den Standort Deutschland, dass hohen Kosten der
sozialen Sicherung in der Bundesrepublik nicht der Mittelpunkt ist, sondern die falsche
Politik und mangelnder Kompetenz der Unternehmer.

3 Überblick auf die Sozialsysteme in der USA und Finnland

Die USA wird nach Esping-Andersen (1990) als ein liberaler Wohlfahrtsstaat, mit der
Charaktere des freien Marktes und der Familie, beschrieben. Liberaler Wohlfahrtsstaat
ermuntert privater Wohlfahrt, limitiert Sozialleistungen für Niedriglohngruppen und hat
strenge Anspruchsvoraussetzungen (Martin Bolkovac, 2007). Die Typen der sozialen
Programme sind bedürftigkeitsorientiert, soziale Versicherung, Allgemeinwohl,
Gesundheitsfürsorge, Bildung, Nahrungsmittelhilfe und sozialer Wohnungsbau.

Das soziale System der USA gehen auf die Armutsbekämpfung zurück. Die Verantwortung
und Aufbau des Sozialsystems wurde bis Ende der Industrialisierung im 20. Jahrhundert, in
der die Armut und andere soziale Probleme schlimmer wurden, nicht auf der nationalen
Agenda gestanden. In den dreißiger Jahren wurde die Federal Emergency Relief Act von
Roosevelt durchgelaufen, um der States das Kapital und Kredit anzubieten. Aber die
Regierung erkannte die Gefahr an der Beihilfe, die Abhängigkeit von der Sozialhilfe
verursachen konnte. Deshalb wurde Works Progress Administration gegründet, sodass sich
die erwerbsfähigen Menschen mit öffentlichen Bauen bestätigten und die anderen einen
Anspruch auf Sozialhilfe hatten. Von 1929 bis 1940 stiegten die Kosten der Sozialleistungen
im Bruttonationaleinkommen von 3,9% (3,9 Milliarde) bis 9,2% (8,8 Milliarde). Im

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Vergleich zu Europa war die Kosten niedriger, die Zielgruppe der Sozialhilfe sehr
beschränkt. Im Jahre 1962 wurde Public Welfare Amendments, die Ausgaben bei der
Kinder-, Alters-, und Behindertessozialhilfe ausweiterte, in Kraft gesetzt. Dieser
Abänderungsantrag unterstreicht die Bedeutung, dass die Sozialleistungen in der USA
beabsichtigen, die Abhängigkeit von der Sozialhilfe vorzubeugen und zu reduzieren. Im Jahre
1964 wurde Economic Opportunity Act von Präsident Lyndon Baines Johnson angenommen,
um jeder die gleiche Chance der Ausbildung und Arbeit anzubieten. Zum ersten Mal wurde
das Leben der Menschen, die nicht Alters und Behinderte sind, abgesichert. Danach sind fast
alle Gesetzesvorlagen mit der Bedeutung, dass mehr Chancen der Ausbildung und Arbeit
wichtiger als direkten Sozialleistungen sind.

Obwohl die Kosten der Sozialleistungen in der USA im Vergleich zu Deutschland viel
niedriger sind, brach die Wohlfahrtskrise in den neunziger Jahren aus auch. Zuerst ist das
finanzielle Defizit ständig angestiegen. Wesentlicher Gründe dafür sind die Monopol der
Interessengemeinschaft, American Medical Association (AMA), und die dauerhafte
Erhöhung der Behandlungskosten wegen Alterung der Gesellschaft und Modernisierung der
medizinischen Instrumente. Vorerst gibt es 5 Millionen Familien, die monatliche 350 USD
als Sozialhilfe beziehen. Zweitens wegen übertriebenen Sozialleistungen sind die Probleme
der schwachen Wettbewerbsfähigkeit und Moral eingetreten. Viele finden, dass die
Verantwortung der Alterspflege zur Regierung und Gesellschaft gehört. Die Krise der
Familien erscheint als die hoch Wiederheiratsquote. Aber der wichtigste Punkt sind die
gesellschaftliche Alterung, die Kosten der Altersversicherung steigt und die Belastung der
erwerbsfähigen Menschen schwerer wird. Wegen die ständige Alterung wird die
Fließfähigkeit geschwächt, Ressourcen der Arbeitskräfte reduziert. Insbesondere wird die
Fähigkeit, die neue Technologie und Management annimmt, abgestiegen, was zur Gefahr der
Arbeitslosigkeit führen kann. Außerdem ist die Verbrauchsstruktur der älteren Menschen
relative stabil, was die Diversifizierung des Verbrauchs verringert.
Während der Regierung des Clintons wurde Personal Responsibility and Work Opportunity
Reconciliation Act als Gesetzesvorlage der Wohlfahrtssreform angeführt, um ein
arbeitsorientiertes und relativ limitiertes Sozialversicherungssystem aufzubauen. Dieses
Gesetz beschränkt besonders die Dauer der Beihilfe, betont die Arbeitsprogramme und
ermuntert Familienplanung. Auffallend ist dabei, dass die Landesebenen größeres Recht
erworben haben, eigenen Sozialversicherungsplan zu bilden. Wesentlich geht dieses Gesetz

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nicht darauf aus, Bedürftigkeit zu beseitigen, sondern die Abhängigkeit der Wohlfahrt zu
reduzieren.

Finnland gehört zum Sozialdemokratischer Wohlfahrtsstaat, die von universalen Leistungen,


„Gleichheit höchstens Standards statt Gleichheit der Minimalbedürfnisse“ und identische
Rechte für Arbeiter, Angestellte und Beamte (Martin Bolkovac, 2007) geprägt wird. Die
meisten Sozialversicherungen wurden nach dem zweiten Krieg aufgebaut, aber ist eines
umfangreichsten Systems, das aus Altersversorgung, Arbeitslosigkeitsversicherung,
Gesundheitsversicherung und Arbeitsunfallversicherung besteht, in der Welt.

Altersversorgung in Finnland beinhaltet Rente für die allgemeinen Leute, Invalidität und
Hinterbliebenen. Sie wird von den Versicherungsbeiträgen finanziert. Im Jahre 1984 wurde
Versicherungsgesetz für die Arbeitslosigkeit erlassen und dadurch gründetete Finnland ein
zweifaches System - freiwillige Versicherung als Subsvention und Arbeitslosenhilfe. Aber
die Forderungen, die soziale Leistungen zu bekommen, sind streng. Die Menschen, die
freiwillig den Arbeitsplatz verlassen, nicht nach Vorschrift dienen, Arbeitsprogramme
ablehnen, dürfen nicht die beziehen. Mit einem zweifachen System, das aus Beihilfe und
ärztliche Fürsorge besteht, kommt auch die Gesundheitsversicherung zur Ausführung. Die
Arbeitsunfallversicherung ist verbindlich und wird sich zur Unternehmen verpflichtet.
Zusammenfassend gibt es ein paar Merkmale der Sozialversicherung in Finnland: sehr
umfassend und legalisiert ist das ganze System; alle Menschen haben Anspruch auf
Gesundheitsversicherung; die Studierende werden für neun Jahren von den sozialen
Leistungen der Bildung versichert; die Regierung ist der wichtigste Applikator; die effiziente
Verhütung ist eine wichtigste Teile der Sozialversicherung.

Jedoch gibt es auch Probleme bei diesem Sozialversicherungssystem. Zum Beispiel, manche
Menschen sind abhängig von den sozialen Leistungen und zu früh in Rente gehen, um mehr
Pension zu bekommen. Deshalb werden die Belastungen der Arbeitskraft und Finanzwesen
schlimmer. Zweitens ist die nationale Finanzierung auf den Druck. Dadurch wird die
Wirtschaft und Ökonomie negativ ausgewirkt. Drittens ist die Alterung der Gesellschaft ein
weltweit allgemeines Problem und sie lässt die Kosten der Altersversorgung steigen.

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4 Die Zukunft des „Wohlfahrtsstaats“

Es ist nicht zu leugnen, dass das deutsche Wohlfahrtssystem ein sehr wichtiges Rollen im
Wachstum der Wirtschaft spielte und die gesellschaftlichen Entwicklung förderte. Aber als
die Globalisierung einen neuen Trend in der weltweiten Ökonomie worden ist, wirkt das einst
Sozialversicherungssystem nicht so effizient wie vorher. Die Globalisierung des Produkts hat
eine weitgehende negative Wirkung auf die Arbeitslosigkeit in den entwickelten Ländern.
Trotzdem ergriff viele Staaten die Anti-Dumpingsmaßnahmen, um ihren eigenen Märkte zu
schützen, lösten sie nicht von Grund auf das Problem. Seit den achtziger Jahren brachte die
Globalisierung des Kapitals einen größeren Markt für die Unternehmen. Aber sie braucht
auch eine große Menge der Steuerhinterziehung. Deshalb verlasst Kapital die Staaten, die auf
höheren Steuern Anspruch haben. Dadurch werde die lokale Arbeitslosigkeit gestiegen.
Außerdem werde auch der Arbeitsmarkt von der Globalisierung der Arbeitskraft tief
beeinflusst. Viele gutgebildete Migranten verdrängen die schwache Bevölkerungsschichte
aus den Arbeitsmarkt und belastet das Sozialversicherungssystem. Andererseits sind viele
Unternehmen zur Ländern mit niedrigen Lohnnebenkosten umgezogen.

Um das Sozialversicherungssystem aufzuheben und gleichzeitig die Ökonomie nicht zu


verletzen, müssen es sich ändern. Viele Wissenschaftlers sind sich darin einig, dass das
soziales System US-amerikanisch werden sollte. Das wichtigste Merkmal des
amerikanischen Sozialversicherungssystems ist die Betonung des Arbeitsmarkts. „Diese
Entwicklung bedeutet jedoch nicht, dass der Staat sich auf allen sozialpolitischen Gebieten
zurückzog, sondern, wie etwa im Bereich der Arbeitspolitik und der staatlichen
Krankenfürsorge, in verstärktem Maße aktiv wurde, um das Funktionieren des Marktes zu
gewährleisten (Martin Seeleib-Kaiser, 2001: 340).“ Der Hauptsache für den Wohlfahrtsstaat
ist, die Kosten des Sozialversicherungssystems zu reduzieren und die Wirtschaft zu
entwickeln. Deshalb muss der Staat den Arbeitsmarkt besser nutzen. Zum Beispiel, die
Beziehung zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände muss harmonisch sein. Aber
die Gewerkschaften erwägen jetzt nicht die Unterschiede zwischen Regionen,
Unternehmensgröße, technische Ebene und nehmen die Unternehmen mit hohen Umsatz als
Standard. Damit müssen die anderen Unternehmen größere Gehaltsbelastung tragen.
Außerdem ist es schwierig für den Arbeitgeber, den Arbeitsnehmers zu kündigen wegen
bestehenden Arbeitsrecht. Der staare Arbeitsmarkt verursacht die Steigerung der

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Arbeitslosigkeit. Andererseits ist das neue wirtschaftliche Entwicklungsmodell in der
Globalisierungszeit eine große Herausforderung für die Wohlfahrtsstaaten, weil das
Wachstum der Wirtschaft nicht mehr den Abstieg der Arbeitslosigkeit verspricht. Außerdem
wird die gesellschaftliche Situation, in der die Arbeiters aus eigener Initiative arbeitslos
werden und dadurch Arbeitslosengeld bekommen, schlimmer.

Um die Krise für die Wohlfahrtsstaaten zu erledigen, bin ich einverstanden mit der Idee
„betriebliche Sozialpolitik“, die Leistungen von Arbeitgebern an Mitarbeiter oder Pensionäre
oder deren Angehörigen, die zusätzlich zu dem regulären Arbeitsentgelt gezahlt werden sind
(Wirtschaftslexikon 24). Außer dem staatlichen Sozialversicherungssystem sollten die
Unternehmen auch die Sozialleistungen innerhalb stärken und verbessern. Dadurch dient sie
nicht dem Unternehmenserfolg, sondern auch verringert die staatliche soziale Belastung. Mit
einem umfangreichen garantierten Sozialversicherungssystem, z.B., Gesundheitsvorsorge,
Arbeitsschutz, Fort-und Weiterbildung, innerhalb Unternehmen werden die Mitarbeiters hoch
motiviert und eine stabile Belegschaft gesichert. Es ist ohne Zweifel, dass die
Umsatzsteigerung der Unternehmen ein neues Wachstum der Wirtschaft vorantreiben kann.
Schnelle Wirtschaftsentwicklung können deshalb die staatliche Entlastung an
Sozialversicherung bringen. Mitarbeiter mit hoch Motivation haben auch kleinere Chance,
sich zu kündigen. Deshalb wird das Arbeitslosengeld für die Menschen, die eigentlich
brauchen, zurückhalten. Beständige Unternehmen sind günstig dafür, die Jugendliche einen
stabilen Arbeitsplatz anzubieten. Je früher die Jugendliche an Sozialversicherungssystem
teilnehmen, desto schneller das System verbessert werden.

5 Fazit

Weitgehend bleibt die Schuld für die Wohlfahrtsstaatskrise bei Globalisierung. Das einst
Wohlfahrtssystem muss auf die Wirtschaftsveränderung reagieren, um die staatliche
Belastung zu reduzieren. Deshalb muss der Staat die „betriebliche Sozialpolitik“ gut
benutzen und Arbeitslosigkeit verringern. Die Sozialversicherung sollte von beiden Staat und
Markt unterstützt werden. Arbeitsmarkt zu aktivieren ist eine wichtige Maßnahme für die
Entlastung des Sozialversicherungssystems, was man von der Sozialleistungsreform in der
USA und bestehenden Sozialpolitik in Finnland sehen kann.

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Quelle

[1] Butterwegge, Christoph, Krise und Zukunft des Sozialstaates, Wiesbaden 2006 <V
73/439>
[2] Seeleib-Kaiser, Martin, Globalisierung und Sozialpolitik, ein Vergleich der Diskurse und
Wohlfahrtssysteme in Deutschland, Japan und den USA, Ffm 2001 <V82/294>
[3] Ders., Der Wohlfahrtsstaat. Eine Einführung in den historischen und internationalen
Vergleich, VS Verlag, Wiesbaden 2007.
[4] Huber, E., Stephens, J., Development and crisis of the welfare state: Parties and policies
in global markets. Chicago: The University of Chicago Press.
[5] Göbel, H. Die Liberalen und der Wohlfahrtsstaat – eine schwierige Beziehung. IDEAS
Working Paper Series from RePEc, 2017.
[6] Brandt, G. Die Gewerkschaften im Wohlfahrtsstaat. The Britisch Journal of Sociology,
18, 213-214.
[7] Begriff “betrieblich Sozialpolitik”, Wirtschaftslexikon 24.
http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/betriebliche-sozialpolitik/betriebliche-
sozialpolitik.htm
[8] Gøsta Esping-Andersen, The Three Worlds of Welfare Capitalism. Princeton University
Press (January 23, 1990)

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