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Essverhalten und Wortwahl

Mit der zunehmendem Taillenumfang der Deutschen, wollen wir wissen: wie kann man

abnehmen? Wir müssen weniger essen, mehr Sport machen und so weiter natürlich, aber für

manche Leute sind Verhaltensänderungen wie diese schwierig. Was ist, wenn man nur seine

Wörter, mit der man Hunger und Essen beschreibt, ändern muss? Sprachwissenschaft zeigt, dass

die Wörter, die wir wählen, unserer Gedanken beeinflussen. Kann man diese Entdeckung

benutzen, um Verhaltensänderungen einfacher zu machen, wie ein psychisches Lifehack? Dieses

Präsentation spricht zuerst über wie Wörter mans Gedanken beeinflusst, inwiefern, und

inwieweit. Dann geht es über Essverhalten und wie man nur Wörter ändern kann, um nicht nur

abzunehmen aber auch seine Lebenseinstellung zu verbessern.

In Sprachwissenschaft gibt es das Sapir-Whorf Hypothese, dass vermutet, dass mans

erste Sprache er völlig beeinflusst, wie man denkt und handelt. Obwohl viele

Sprachwissenschaftler stimmen diesem Hypothese nicht ganz zu, manche natürlich denken, dass

mans Sprache er ein wenig beeinflusst. Zum Beispiel gibt es Farben. In einer Sprache gibt es

Farbkategorien, wie rot oder blau. Wir können miteinander nicht immer zustimmen, was die

Unterschieden zwischen Rotwein oder Burgunderrot oder andere Rottöne sind, aber wir wissen,

was rot ist. Rot ist eine Farbkategorie. Blau ist eine andere. Es gibt viele Studien über Sprache,

die weniger Farbkategorien haben als Deutsch (oder mehr richtig Englisch), aber einfacher zu

verstehen ist eine Sprache, die eins mehr hat. Auf Russisch gibt es zwei, was wir sagen werden,

Blaukategorien: siniy (dunkler blau) und goluboy (heller blau) (1). Russische Leute können

zwischen diese Blauen unterscheiden, wie Deutsche zwischen rot und lila unterscheiden können.

Russische sehen die Welt nicht anders als Deutsche, da ihre Sprache mehr Farbkategorien gibt,

aber sie können ihre Welt besser beschreiben. Schauen wir uns ein anderes Beispiel an.
Viele Sprachwissenschaftler hatten gedacht, dass Menschen einfach Gerüche nicht gut

beschrieben könnten. Heute kann man sagen, dass man natürlich nicht Gerüche gut beschrieben

kann, wenn er keine gute Wörter hat, darüber zu sprechen oder denken. Auf Deutsch haben wir

stinkend oder duftend, aber sie sagen nicht viel über einen Geruch. Es gibt jedoch eine Sprache

Jahai, die in die Bergen zwischen Thailand und Malaysia gesprochen wird, die viele spezifische

Gerüchewörter hat (2). Sie sind abstrakt, das meint, dass diese Wörter ihre eigene Wörter sind,

und nicht nur Vergleichen sind. Farben sind ähnliche abstrakte Wörter; wenn wir das Himmel

oder das Meer oder etwas beschreiben, können wir nur blau sagen, müssen wir keine Metaphors

(oder Vergleichen) benutzen. Auf Deutsch gibt es jedoch keine Wörter wie blau, Gerüche zu

beschreiben––wir müssen immer Vergleichen machen, immer mit wie. Das Handseife riecht wie

Limone oder das Parfum riecht wie Blumen.

So fragt man: sind diese Jahai Leute anders als uns? Wahrscheinlich nicht. Aber wieder

wie die Russicher können sie ihre Welt besser beschreiben zueinander und vielleicht Gerüche

besser verstehen (oder wenigstens bemerken). Deutscher können vielleicht diese Wörter lernen

und darauf die Gerüche besser bemerken, aber es wird viele Arbeit sein. Ähnlich könnte ein

Deutscher die Unterschied zwischen die russische hellblau und dunkelblau, aber wieder wird es

Zeit dauert. Wir sind nicht total anders als die Jahai oder russische Leute––unsere Gehirne

können dieselbe Unterschieden bemerken (1, 2)––aber unsere Sprache vorbereitet uns nicht auf

diese Unterschieden als Kind zu bemerken, und dann als Erwachsener haben wir keine gute

Wörter, um miteinander darüber zu sprechen.

Wie kann dieses Phänomen etwas zu tun mit Ernährung und Abnehmen haben? Ganz

einfach: wie Farben oder Gerüche haben wir auch Gefühlen, die wir nicht gut beschrieben und

deswegen bemerken oder Aufmerksam geben können. Ein großes Thema in


Ernährungswissenschaft jetzt ist Aufmerksamkeit und aufmerksames Essen (3). Wenn man isst

vor dem Fernseher oder in seinem Auto auf dem Weg zur Arbeit, denkt man nicht über was er

isst oder ob er echt hungrig ist. Ähnlich wenn man weiter isst, da das Essen schmeckt sehr gut

oder sieht so gut aus, dann denkt er auch nicht an ob er echt hungrig ist. Man kann essen wenn er

viel Stress hat oder sich schlecht fühlt und dann benutzt er Essen, um Trost zu suchen. Eben

wenn man will gesund essen, denkt er an, was wir wie gesund beschrieben: Salat, Gemüse,

Vollkornprodukte, und nicht an was seine Körper will, vielleicht wie etwas warmes, fettiges und

salziges oder etwas frisches und leichtes (4). In allen dieser Situationen ist man nach dem Essen

nicht total zufrieden aus welchen Gründen auch immer und deswegen fördern sie man, mehr zu

Essen, dann er möchte.

Hier gibt es zwei verschiedene Probleme, die man mit Wörteränderungen bewirken kann.

Oder es gibt zwei Denkprozessen, die man mit Aufmerksamkeit durch Wörter verhalten kann.

Erste ist wenn man nicht echte Hunger nach Essen hat und dann fehlt man das zu merken oder ist

ihm egal. Es wird helfen, wenn man andere Wörter hat, um zu vergleichen verschiedene Arte

von Hunger. Es gibt Wörter, die vorgeschlagen werden, diese Ziel zu erreichen: Augenhunger,

wenn man etwas essen will, da es so schön ist; Nasenhunger, wenn man etwas essen will, da es

so gut riecht; Magenhunger, wenn man einen echte knurrende Bauch hat; und Zellhunger: “das

starke Verlangen von Ausdauersportlern nach Kohlenhydraten” (3). Es gibt andere auch aber mit

diesen kann man sehen, wie diese Wörter man helfen könnten, auf seine körperliche Signale

besser zu passen. Man kann denken, oh ich habe keine Hunger nach Nachspeise, aber es so

schön ist––dann soll ich nicht jetzt essen. Oder ein Ausdauersportlern kann wissen, dass er nach

Kohlenhydraten Hunger hat und danach Kohlenhydratenvolles Essen essen soll.


Das zweite Problem ist wenn man sich nicht zu essen erlaubt, was er echt möchte, und

danach sucht er, der Hunger vielleicht mit dem falschen Essen zu befriedigen. Zum Beispiel,

passiert das, wenn man etwas warmes und salziges möchte, wie Pommes Frittes, aber er weisst,

dass Pommes Frittes nicht gesund sind. Stattdessen isst er vielleicht Salat oder “gesundes Essen”

und dann ist er nicht zufrieden und es ist wahrscheinlicher, dass er später etwas mehr essen wird.

Dieses Phänomen passiert, wenn man beschreibt Essen wie gesund oder ungesund––man lässt

sich nicht essen, was er möchte, oder zwingt sich zu essen, was er nicht möchte. Dann wenn er

zuletzt isst, was er am Anfang gewollt, will er ein größeres Portion und hat er überall mehr

gegessen (4)! Oft sagt der Körper mit Geschmack, was er braucht: wenn er sagt, dass er etwas

salzig und fettig möchte, dann sagt er, dass er kalorien oder einfach salz braucht. Wenn man

dann ein leichte Salat isst, dann bekommt der Körper, nicht was er braucht. In diesem Situation

ist Pommes Frittes nicht die beste Wahlung, aber auch ist nicht Salat. Man muss lernen zu

erkennen, was seiner Körper will, und mit mehr Aufmerksam geben kann man das. Wenn man

dann weisst, was seiner Körper will, muss man auch erlaubt sich um das zu essen! Man ist zu

schnell zu richten, was ein gesundes Essen ist und was ein ungesundes Essen ist, wenn echt kann

meistens Essen gut in Mäßigung sein (4).

Wenn man Aufmerksam geben kann, zu seine hungrige Signale und was sein Körper

will, dann kann er seinen Körper mit dem richtigen Essen befriedigend. Mit neuen Wörter kann

man neue Denkprozessen beginnen und ältere Denkprozessen verbrechen, damit man weniger

und gesünder Essen kann, um abzunehmen. Manchmal kann Wörter und Kategorien nicht

hilfreich sein, wie wenn man Essen zu schnell richtet, und dazu muss man auch Aufmerksam

geben.
References

1. Gesundheitsberatung. (2016). Achtsam Essen. Fachmagazin. Retrieved from

https://www.ugb.de/ernaehrungsberatung/achtsam-essen/

2. Majid, A., & Burnhult, N. (2014). Odors are expressible in language, as long as you

speak the right language. Cognition, 130, 266-270.

3. Siedentopp, U. (2018). Ernährung und Achtsamkeit: Essen mit Bauch, Herz und

Verstand. Deutsche Zeitschrift für Akupunktur, 61(3), 186-189. Retrieved from

https://link-springer-com.ezaccess.libraries.psu.edu/article/10.1007%2Fs42212-018-

0076-1

4. Winawer, J., Witthoft, N., Frank, M. S., Wu, L., Wade, A. R., & Boroditsky, L. (2007).

Russian blues reveal effects of language on color discrimination. PNAS, 104 (19), 7780-

7785.