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Schreibtraining

Erörterung pragmatischer Texte

Text

Jörg Friedrich: Die Moral des Netzes. Philosophie für Nerds.

Stellen Sie sich vor, Ihr Nachbar installiert sich ein Nachtsichtfernglas am Fenster, von dem aus er
beobachten kann, was Sie in Ihrem Schlafzimmer so treiben, auch wenn Sie das Licht ausgeschaltet
haben. Wenn Sie ihm auf die Schliche kommen und fortan die Vorhänge zuziehen, beschafft er sich ein
besseres Gerät, das auch durch Vorhänge sehen kann.
5 Stellen Sie sich nun vor, Sie erzählen das in Ihrem Bekanntenkreis und bekommen dort zu hören, Sie soll-
ten sich doch einfach Rollläden an den Fenstern montieren, und wenn Sie das nicht wollen, dann, so
empfehlen Ihnen ganz selbstverständlich Ihre Freunde, sollen Sie doch im Schlafzimmer alle Tätigkeiten
unterlassen, die für den Nachbarn interessant sein könnten.
Ein anderes Beispiel: Sie stellen fest, dass Sie im Kaufhaus immer gerade Ersatz für die Kleidungsstücke
10 angeboten bekommen, die seit einiger Zeit wegen schadhafter Stellen im Schrank hängen. Darüber verwun-
dert sprechen Sie wieder mit Ihren Freunden, die Sie, mit einem etwas mitleidigen Lächeln, fragen, ob Sie
denn noch nicht wüssten, dass pfiffige Mitarbeiter des Kaufhaus-Konzerns regelmäßig in Wohnungen ein-
brechen und Kleiderschränke durchwühlen, um zu schauen, was die Leute so brauchen.
Wenn Sie entrüstet darauf hinweisen, dass Sie das nicht wünschen, schauen einige Ihrer Freunde Sie ver-
15 ständnislos an: Das sei doch eine praktische Sache, so bräuchte man sich nicht selbst darum zu kümmern,
welche Sachen man sich kaufen soll. Andere berichten, Sie hätten sich einfach bessere Schlösser an stabi-
lere Türen bauen lassen, durch die kommen die Kaufhaus-Spione nicht durch, und wenn sie es eines Tages
doch schaffen würden, dann sei auch die Sicherheitstechnik schon wieder ein ganzes Stück weiter. Es sei so
etwas wie ein Sport, ob die Einbrecher oder die Wohnungsinhaber die Clevereren sind.
20 Die Beispiele sind für die reale Welt, wie wir sie bisher kennen, absurd. Jeder würde sich hier zunächst
über den voyeuristischen Nachbarn aufregen, würde raten, den zur Rede zu stellen oder im Zweifel zur Po-
lizei zu gehen. Das gilt für die Kaufhausspione sicherlich noch mehr, hier kann man auch annehmen, dass
Kaufhausmitarbeiter sich im Allgemeinen weigern würden, als Spione zu arbeiten. Würde ein Management
solches von seinen Mitarbeitern verlangen, wäre die Sache schnell publik, das Unternehmen öffentlich ge-
25 ächtet, die Verantwortlichen würden zur Rechenschaft gezogen. Wir können wohl sogar annehmen, dass
eine solche Methode der Umsatzsteigerung, so lukrativ sie scheinen mag, kaum einem Marketingleiter in
Deutschland in den Sinn käme.
Die herrschenden moralischen Normen verbieten das beschriebene Verhalten, sie tabuisieren den Voyeuris-
mus und das Ausspionieren. Das heißt nicht, dass so etwas nicht vorkommt, aber es ist selbstverständlich,
30 dass es gesellschaftlich geächtet ist. Es gehört sich nicht, es ist unmoralisch, und die Empörung des Betrof-
fenen wird allgemein geteilt.
Im Web ist das anders. Die Beobachtung der Tätigkeiten des Einzelnen durch Betreiber von Plattformen
und Sozialen Netzwerken wird als selbstverständlich hingenommen, egal, ob diese Tätigkeiten auf den Be-
treiber orientiert sind oder nicht (im Kaufhaus würde man es sicherlich selbst als Belästigung und Verlet-
35 zung der Privatsphäre empfinden, wenn jeder Schritt, den man durch das Haus geht, aufgezeichnet wird –
vergleichbares Verhalten von Webseitenbetreibern haben wir längst akzeptiert).
Dass Betreiber von Sozialen Netzwerken auf unseren Computern Tracking-Software installieren, die uns
beobachtet, wo immer wir uns im Web herumtreiben, wird hingenommen, begrüßt oder als sportliche He-
rausforderung angesehen – wer hat das bessere Plugin?
40 Dabei ist dieses Verhalten im Web – nach bisherigen Maßstäben zu urteilen – noch viel verwerflicher als
im sonstigen Leben, denn es ist viel schwerer nachzuvollziehen, aufzudecken und zu verhindern. Das gilt
für die Verfahren der Spionage ebenso wie für die Wege, die die gestohlenen Informationen dann gehen.
Man wendet oft ein, dass dies der Preis sei, den wir eben dafür zu zahlen hätten, dass im Netz alles kosten-
los ist. Das scheint mir aus zwei Gründen falsch zu sein. Den ersten Grund illustriert das Kaufhaus-Bei-
45 spiel. Auch dort würde mir das Kaufhaus auf Basis der Spionage einen kostenlosen Service bieten, näm-
lich, mir immer genau die Kleidung zu offerieren, die ich gerade brauche. Das Kaufhaus könnte argumen-
tieren, dass auf Grundlage dieses Marketing-Konzeptes die Kosten gesenkt werden, und die Einsparungen
investiert das Unternehmen wieder in ein schöneres Einkaufserlebnis. Niemand würde eine solche Ausrede
akzeptieren. Genau das ist aber die Logik der kostenlosen Nutzung des Webportals.

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50 Zudem weiß jeder, dass die Nutzung des Portals eben nicht kostenlos ist, die Kosten des Betriebs und auch
die der Spionage zahlt der Nutzer mit einem höheren Preis genau für die Produkte, die ihm ganz individua-
lisiert in den Werbebannern der Portale präsentiert werden. Und er zahlt sie umso genauer, je besser die
Werbung (durch Spionage optimiert) zu seinen Wünschen passt. Tendenziell bezahlt somit jeder Nutzer ge-
nau seine Portalnutzung, er findet sie in den Preisen für die Produkte, die er auf Grund der Werbung kauft.
55 In letzter Konsequenz wäre eine neue Moral zu befürchten, bei der derjenige sich zu rechtfertigen hätte, der
sich diesen Kaufvorschlägen der Systeme verweigert, weil er damit sozusagen das Portal parasitär auf Kos-
ten der anderen Nutzer verwendet. Schon heute kann man in Netzdiskussionen Entrüstung über diejenigen
lesen, die Werbeblocker in ihren Browsern aktiviert haben. Zu erwarten wäre auch, dass die Moral des
Netzes auf die Moralvorstellungen im Alltag ausstrahlen, Voyeurismus und Spionage also auch außerhalb
60 des Netzes toleriert werden und nicht Bestrafung der Übeltäter, sondern besserer Selbstschutz der
Betroffenen erwartet wird.
Was ist zu tun? Ist die normative Kraft des Faktischen nicht längst übermächtig? Nein, denn die Benutzer
sind und bleiben die Konsumenten, die mit ihrer Nutzungsentscheidung jeden Anbieter zu moralischem
Verhalten zwingen können.
65 Was sich entwickeln muss, ist ein Verständnis dafür, was moralisch im Netz gerade passiert und ob das mit
unseren gewachsenen Moralvorstellungen zusammenpasst. Mancher Netzaktivist mag lächeln, weil er
alles, was „gewachsen“ ist, tendenziell für „überholt“ und „altmodisch“ hält, Ballast, den man in der schö-
nen neuen Welt über Bord werfen sollte.
Damit machen wir es aber den Anbietern unnötig leicht. Die Kreativität, Lösungen zu entwickeln, die sich
70 mit unseren moralischen Vorstellungen übereinbringen lassen, sollten wir ihnen schon zutrauen, wir müs-
sen es nur verlangen.
– (Zitiert nach: http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/35/35572/1.html [eingesehen am 06.07.12])

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Die Aufgabenstellungen zum „Erörternden Erschließen pragmatischer Texte“ (auch: textgebundene Erörterung)
sind stets zweigeteilt: Der erste Aufgabenteil ist analytisch und geht zu 40 Prozent, der zweite Aufgabenteil,
die eigent­liche Erörterung, geht zu 60 Prozent in die Bewertung ein. Das erörternde Erschließen pragmatischer
Texte lässt sich in die folgenden sechs Arbeitsschritte unterteilen:

Arbeitsschritte:

1. Erstes Über­ Auffälliges, Interessantes, Widersprüchliches, Kontroverses notieren


fliegen des Aufgabenstellung in ihren Teilaspekten erfassen
Textes –
Aufgabenstel­ Zentrale Textaussagen markieren
lung erfassen Vorläufige Verstehenshypothese formulieren

2. Text aspekt­ Text erneut gründlich lesen


orientiert   Argumentationsaufbau und Argumentationsweise untersuchen
untersuchen
Leserlenkung berücksichtigen
Position des Autors bestimmen
Sprachliche Gestaltung des Textes und ihre Wirkung untersuchen
Zusammenhang von Argumentation, Intention des Autors, sprachlicher Gestaltung
und Textform charakterisieren
Zeitkontext des Textes berücksichtigen, Publikationsort, Autor einbeziehen
Arbeitsergebnisse in einer Stoffsammlung festhalten
Deutungsthese des Textes formulieren

3. Eigenständige Eigenes Vorwissen/eigene Kenntnisse zum behandelten Sachverhalt


Position zum ­zusammentragen
Text ent­ Argumente und Positionen des Autors vor diesem Hintergrund kritisch
wickeln
­prüfen und bewerten
Eigene Position ausformulieren, mit Argumenten stützen und durch
­Beispiele belegen

4. Gliederung Einleitung: Autor, Titel, Thema, Textsorte, Position (zentrale These) des Verfassers,
erstellen
allgemeiner Problemzusammenhang
Hauptteil:
1. Ergebnisse der Sachtextanalyse darstellen
2. Position des Textautors positiv oder kritisch bewerten
3. Eigene Position entfalten und argumentativ belegen
Schluss: persönliche Beurteilung, Vergleich mit anderen Positionen,
Bezug zur Gegenwart/der eigenen Lebenswelt, …

5. Erörterung Auf logischen Gedankengang achten


­schreiben
Passende und korrekt zitierte Textbelege einfügen
Auf angemessene Sprachform (Rechtschreibung, Stil) und korrekte
­Verwendung von Fachbegriffen achten

6. Erörterung Text anhand der Kriterien aus Schritt 5 überprüfen und verbessern
überarbeiten

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Erörterung pragmatischer Texte 

Aufgabenstellung

1. Analysieren
1. Analysieren Sie, wie Jörg Friedrich im voranstehenden Text „Die Moral des Netzes“ seine Positionen argumentativ
Sie, wie Jörg Friedrich im Text „Die Moral des Netzes“ (vgl. S. 62 ff.) seine Positionen argumentativ
entwickelt. Berücksichtigen Sie dabei auch die Sprache des Textes.
entwickelt. Berücksichtigen Sie dabei auch die Sprache des Textes.
2. Erörtern Sie die Position des Autors zur Moral im Netz.
2. Erörtern Sie die Position des Autors zur Moral im Netz.

1. Erstes Über- 2. Text aspekt- 3. Eigenständige 4. Gliederung 5. Erörterung 6. Erörterung


fliegen des orientiert Position zum erstellen schreiben überarbeiten
Textes – untersuchen Text ent-
Aufgabenstel- wickeln
lung erfassen

1a. Lesen Sie den Text „Die Moral des Netzes“ und halten Sie Ihre ersten Eindrücke stichwortartig fest.

1b. Lesen Sie (noch einmal) die Aufgabenstellung gründlich. In der ersten Teilaufgabe ist von „Positionen“ die
Rede, im zweiten Teil von einer „Position“. Stellen Sie dar, wie dieser scheinbare Widerspruch aufzulösen ist.

1c. Formulieren Sie die Position von Jörg Friedrich zur Moral im Netz.

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1. Erstes Über- 2. Text aspekt- 3. Eigenständige 4. Gliederung 5. Erörterung 6. Erörterung


fliegen des orientiert Position zum erstellen schreiben überarbeiten
1. Textes –
Erstes Über- 2. untersuchen
Text aspekt- Text ent-
3. Eigenständige 4. Gliederung 5. Erörterung 6. Erörterung
Aufgabenstel-
fliegen des orientiert wickeln
Position zum erstellen schreiben überarbeiten
lung erfassen
Textes – untersuchen Text ent-
Aufgabenstel- wickeln
lung erfassen

Inhalt und Gestaltung von Sachtexten (pragmatischen Texten) sind von der Intention des Autors bestimmt,
z. B. zu unterhalten, zu informieren, überzeugen, …Häufig handelt es sich dabei um journalistische Textformen
Inhalt und Gestaltung von Sachtexten (pragmatischen Texten) sind von der Intention des Autors bestimmt,
wie Kommentar oder Glosse. Entsprechend wird die Aufmerksamkeit des Lesers durch den inhaltlichen Aufbau,
z. B. zu unterhalten, zu informieren, überzeugen, …Häufig handelt es sich dabei um journalistische Textformen
Schwerpunktsetzungen, sprachliche Mittel, … gelenkt.
wie Kommentar oder Glosse. Entsprechend wird die Aufmerksamkeit des Lesers durch den inhaltlichen Aufbau,
Neben der Ermittlung von zentralen Textaussagen ist es deshalb bei der Analyse von Sachtexten auch hilfreich,
Schwerpunktsetzungen, sprachliche Mittel, … gelenkt.
wesentliche Textaussagen und sprachliche Gestaltungsmerkmale zu ermitteln und in Bezug zur Textsorte,
Neben der Ermittlung von zentralen Textaussagen ist es deshalb bei der Analyse von Sachtexten auch hilfreich,
zur Intention des Autors und zum Veröffentlichungsort den Textes zu setzen.
wesentliche Textaussagen und sprachliche Gestaltungsmerkmale zu ermitteln und in Bezug zur Textsorte,
zur Intention des Autors und zum Veröffentlichungsort den Textes zu setzen.

Infobox: Sachtexte untersuchen

Infobox: Sachtexte untersuchen


Textimmanente Aspekte zum Erschließen von Sachtexten
– Textaufbau, Entfaltung des Themas: Meistens lassen sich zwei Möglichkeiten des Textaufbaus erkennen.
Textimmanente Aspekte zum Erschließen von Sachtexten
Die induktive Form geht von konkreten Beispielen aus, aus deren Analyse eine allgemeine These ent-
– Textaufbau, Entfaltung des Themas: Meistens lassen sich zwei Möglichkeiten des Textaufbaus erkennen.
wickelt wird oder die dem Leser für eigene Schlussfolgerungen dargeboten werden. Die deduktive Form
Die induktive Form geht von konkreten Beispielen aus, aus deren Analyse eine allgemeine These ent-
geht von einer allgemeinen These aus, Beispiele dienen der Bestätigung bzw. Veranschaulichung.
wickelt wird oder die dem Leser für eigene Schlussfolgerungen dargeboten werden. Die deduktive Form
– Argumentationsaufbau: Steigende (lineare) Argumentation, Pro-Kontra-Argumentation, dialektische
geht von einer allgemeinen These aus, Beispiele dienen der Bestätigung bzw. Veranschaulichung.
Argumentation
– Argumentationsaufbau: Steigende (lineare) Argumentation, Pro-Kontra-Argumentation, dialektische
– Argumentationsweise: Sachlich, wertend, appellativ, mit Bezug auf Gegenpositionen, …; rhetorische
Argumentation
Taktiken wie Provokation, Übertreibung, Aufstellung von Scheinalternativen, …
– Argumentationsweise: Sachlich, wertend, appellativ, mit Bezug auf Gegenpositionen, …; rhetorische
– sprachliche Gestaltung, Stil: rhetorische Figuren, Verwendung von Fachsprache, Satzbau, Adressatenbezug,
Taktiken wie Provokation, Übertreibung, Aufstellung von Scheinalternativen, …
Gliederungssignale, …
– sprachliche Gestaltung, Stil: rhetorische Figuren, Verwendung von Fachsprache, Satzbau, Adressatenbezug,
– Textsorte: Zeitungsartikel, Kommentar, Essay, wissenschaftlicher Aufsatz, Glosse, Reportage, …
Gliederungssignale, …
Textüberschreitende Analyseaspekte
– Textsorte: Zeitungsartikel, Kommentar, Essay, wissenschaftlicher Aufsatz, Glosse, Reportage, …
– Zeitkontext: politisch-soziale und geistesgeschichtliche Situation
Textüberschreitende Analyseaspekte
– mediale Verbreitung, Publikationsform
– Zeitkontext: politisch-soziale und geistesgeschichtliche Situation
– Biografie und Werk des Autors
– mediale Verbreitung, Publikationsform
– Perspektive des Lesers: individuelle Interessen, Vorkenntnisse, …, aktuelle Bezüge bzw. Relevanz
– Biografie und Werk des Autors
– Perspektive des Lesers: individuelle Interessen, Vorkenntnisse, …, aktuelle Bezüge bzw. Relevanz

2a. Stellen Sie die Argumentation im Text stichwortartig dar.


2a. Stellen Sie die Argumentation im Text stichwortartig dar.

2b. Benennen Sie die Funktion der Beispiele und bewerten Sie hre Überzeugungskraft.
2b. Benennen Sie die Funktion der Beispiele und bewerten Sie hre Überzeugungskraft.
Beispiel 1: Nachbarn Beispiel 2: Kaufhaus

Funktion Beispiel 1: Nachbarn Beispiel 2: Kaufhaus

Funktion

Bewertung

Bewertung

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2c. Untersuchen Sie die sprachliche Gestaltung des Textes. Nennen Sie Beispiele und beschreiben Sie die Wirkung.

2c. Untersuchen
Sprachliche Mittel Sie die sprachliche Gestaltung
Beispiel(e)des Textes. Nennen Sie Beispiele und beschreiben Sie die Wirkung.
Wirkung

Sprachliche Mittel Beispiel(e) Wirkung

2d. Skizzieren Sie den Kontext, in dem die Ausführungen von Jörg Friedrich zu sehen sind. Berücksichtigen Sie
dabei die geschichtliche Entwicklung des Internets.
2d. Skizzieren Sie den Kontext, in dem die Ausführungen von Jörg Friedrich zu sehen sind. Berücksichtigen Sie
dabei die geschichtliche Entwicklung des Internets.

1. Erstes Über- 2. Text aspekt- 3. Eigenständige 4. Gliederung 5. Erörterung 6. Erörterung


fliegen des orientiert Position zum erstellen schreiben überarbeiten
Textes – untersuchen Text ent-
Aufgabenstel- wickeln
1. Erstes Über-
lung erfassen 2. Text aspekt- 3. Eigenständige 4. Gliederung 5. Erörterung 6. Erörterung
fliegen des orientiert Position zum erstellen schreiben überarbeiten
Textes – untersuchen Text ent-
Aufgabenstel- wickeln
lung erfassen

Infobox: Eigenständige Position zum Text entwickeln

Um einen eigenen Standpunkt zur Problemfrage zu gewinnen, sollten Sie folgendermaßen vorgehen:
Infobox: Eigenständige Position zum Text entwickeln
– Aktivieren Sie Ihr eigenes Vorwissen und Ihre Vorkenntnisse. Decken Sie sich mit den im Ausgangstext
vorgetragenen Argumenten und Positionen? Gibt es Abweichungen?
Um einen eigenen Standpunkt zur Problemfrage zu gewinnen, sollten Sie folgendermaßen vorgehen:
– Prüfen Sie die Argumentation des Ausgangstextes kritisch.
– Aktivieren Sie Ihr eigenes Vorwissen und Ihre Vorkenntnisse. Decken Sie sich mit den im Ausgangstext
– Ist die Argumentation in sich stimmig?
vorgetragenen Argumenten und Positionen? Gibt es Abweichungen?
– Beruhen die Argumente auf Voraussetzungen, die selbst strittig oder zweifelhaft sind?
– Prüfen Sie die Argumentation des Ausgangstextes kritisch.
– Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Argumentation? Sind auch diese Konsequenzen gewünscht
– Ist die Argumentation in sich stimmig?
bzw. werden von Ihnen akzeptiert?
– Beruhen die Argumente auf Voraussetzungen, die selbst strittig oder zweifelhaft sind?
– Welche Gegenpositionen lassen sich grundsätzlich vertreten? Auf welchen Voraussetzungen beruhen
– Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Argumentation? Sind auch diese Konsequenzen gewünscht
diese Positionen, welche Konsequenzen haben sie?
bzw. werden von Ihnen akzeptiert?
– Welche Gegenpositionen lassen sich grundsätzlich vertreten? Auf welchen Voraussetzungen beruhen
diese Positionen, welche Konsequenzen haben sie?
3a. Formulieren Sie Ihre eigene Position zur „Moral im Netz“ und sammeln Sie Argumente für Ihre Auffassung.
Gewichten Sie anschließend Ihre Argumente und prüfen Sie, ob und wie sie sich durch (provakante) Beispiele
stützen lassen.
3a. Formulieren Sie Ihre eigene Position zur „Moral im Netz“ und sammeln Sie Argumente für Ihre Auffassung.
Gewichten
Eigene Sie anschließend Ihre Argumente und prüfen Sie, ob und wie sie sich durch (provakante) Beispiele
Position:
stützen lassen.
Eigene Position:

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Erörterung pragmatischer Texte

Argumente:

Beispiele:

1. Erstes Über- 2. Text aspekt- 3. Eigenständige 4. Gliederung 5. Erörterung 6. Erörterung


fliegen des orientiert Position zum erstellen schreiben überarbeiten
Textes – untersuchen Text ent-
Aufgabenstel- wickeln
lung erfassen

Mit Hilfe der Gliederung werden die Untersuchungsergebnisse geordnet und gewichtet. Am besten entwerfen Sie
Ihre Gliederung vom Ende her, indem Sie zunächst festhalten, worauf Sie hinauswollen. Überlegen Sie im nächsten
Schritt, welche zentralen Argumente zu diesem Ergebnis führen und wie sie sich am Text belegen lassen. Entwerfen
Sie anschließend Ihre Einleitung. Beachten Sie bei der Einleitung: Auch wenn die Einleitung bestimmte Informationen
(Autor, Titel, Thema, Textsorte) enthalten muss, sollten Sie den typischen Einleitungssatz „In seinem Essay … von 1998
vertritt … die Auffassung, dass …“ nach Möglichkeit vermeiden. Versuchen Sie stattdessen, den Leser mit einer (über-
raschenden) Frage oder einem Hinweis auf Ihre Deutung zu konfrontieren.

Infobox: Hinweise zur Gliederung

– Durch den Text muss sich ein „roter Faden“ ziehen, d. h., dass zum einen die Abfolge der einzelnen Textteile
in sich logisch sein und dass zum anderen ein Bezug zwischen Textanfang und -ende bestehen muss.
– Der Leser muss „abgeholt“ und wieder aus dem Text entlassen werden.
– Ihre Meinung muss deutlich werden und nachvollziehbar begründet und am Text belegt sein.
– Bei der Entfaltung und Begründung Ihrer eigenen Position gibt es grundsätzlich zwei Darstellungs-
möglichkeiten:
• Wechselnde Argumentation („These-Gegenthese-Modell“): Nacheinander werden die verschiedenen
Positionen/Aussagen des Verfassers mit der eigenen Sichtweise bzw. neuen Fakten konfrontiert.
• Zweigeteilte Argumentation („Sanduhrmodell“): Im ersten Schritt werden die Positionen/Aussagen des
Verfassers kritisch kommentiert; im zweiten Teil die eigene Sichtweise dargelegt

4a. Erstellen Sie eine Gliederung für Ihren Erörterungsaufsatz.

Einleitung

Hauptteil

Schluss

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347456_Buch.indb 04.01.2013 13:32:25 Seite: 111 [Farbbalken für Fogra39] BlacK
Cyan
Magenta
Yellow

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Schreibtraining: Erörterndes Erschließen pragmatischer Texte
Erörterung pragmatischer Texte Schreibtraining:
Schreibtraining: Erörterndes
Erörterndes Erschließen
Erschließen pragmatischer
pragmatischer Texte
Texte
Schreibtraining: Erörterndes Erschließen pragmatischer Texte

1. Erstes Über- 2. Text aspekt- 3. Eigenständige 4. Gliederung 5. Erörterung 6. Erörterung


1. fliegen des
Erstes Über- 2. orientiert
Text aspekt- Position zum
3. Eigenständige 4. erstellen
Gliederung 5. schreiben
Erörterung 6. überarbeiten
Erörterung
1.
1. Erstes
Erstes
Textes
fliegenÜber-
Über-
–des 2.
2. Text
Text aspekt-
aspekt-
untersuchen
orientiert 3. Eigenständige
3. Eigenständige
Text ent- zum
Position 4.
4. Gliederung
Gliederung
erstellen 5.
5. Erörterung
Erörterung
schreiben 6.
6. Erörterung
Erörterung
überarbeiten
1. Erstes
fliegenÜber-
des 2. Text aspekt-
orientiert 3. Eigenständige
Position 4. Gliederung 5. Erörterung 6. Erörterung
fliegen des
Aufgabenstel-
Textes
fliegen–––des
orientiert
untersuchen
orientiert ent- zum
Position
wickeln
Text
Position
zum erstellen
erstellen schreiben
schreiben überarbeiten
überarbeiten
Textes
Textes
lung erfassen
Aufgabenstel- untersuchen
untersuchen Text
Text ent- zum
ent-
wickeln
erstellen schreiben überarbeiten
Textes –
Aufgabenstel-
Aufgabenstel- untersuchen Text ent-
wickeln
wickeln
lung erfassen
Aufgabenstel- wickeln
lung
lung erfassen
erfassen
lung erfassen

Infobox: Erörterung schreiben


Infobox: Erörterung schreiben
Infobox: Erörterung
Infobox: Erörterung schreiben
schreiben
BeachtenErörterung
Infobox: Sie beim schreiben
Schreiben argumentierender Texte folgende Hinweise:
–Beachten
Beachten Grenzen Sie
Sie beim
Sie
beim Schreiben
die drei argumentierender
Hauptteile
Schreiben Texte
Ihrer Arbeit deutlich
argumentierender Texte folgende Hinweise:
voneinander
folgende ab und unterteilen Sie den Haupt-
Hinweise:
Beachten
–BeachtenGrenzen Sie beim
Sie die Schreiben
drei argumentierender
Hauptteile Ihrer Arbeit Texte
deutlich folgende Hinweise:
voneinander
Sie
abschnitt
Grenzen Sie
––– Grenzen
beim
Ihres
Sie die Schreiben
Textes
die drei in argumentierender
nicht
drei Hauptteile zu große
Hauptteile Ihrer Texte voneinander ab
folgende
Sinnabschnitte.
Ihrer Arbeit
Arbeit deutlich
deutlich voneinander ab und
Hinweise:
ab und unterteilen
unterteilen Sie
Sie den Haupt-
Sie den Haupt-
abschnitt
Grenzen
– Gestalten
abschnitt Ihres
Sie
Siedie
Ihres Textes
diedrei in nicht
Hauptteile
Textübergänge
Textes in nicht zu
zu große
Ihrer Sinnabschnitte.
Arbeit
sprachlich
große deutlich voneinander
abwechslungsreich.
Sinnabschnitte. ab und
und unterteilen
Verwenden unterteilen
Sie dabeiSie
den
den Haupt-
Haupt-
Gliederungssignale
abschnitt
–– Gestalten
abschnitt Ihres
Sie
Ihres Textes
die
Textes in
in nicht
Textübergänge
nicht zu
zu große
große Sinnabschnitte.
sprachlich abwechslungsreich.
Sinnabschnitte. Verwenden Sie dabei Gliederungssignale
wie dabei, Sie
dadurch, dafür, darauf,sprachlich
dafür, dagegen, darum …; hieran, hierdurch, hierzu …; woran, woraus,
–– Gestalten
Gestalten
wie dabei,
Gestalten Sie
Sie
die
die Textübergänge
die…Textübergänge
dadurch, dafür, darauf,
Textübergänge sprachlich
dafür,
abwechslungsreich.
abwechslungsreich.
dagegen,
sprachlich darum …;
abwechslungsreich.
Verwenden
Verwenden
hieran,
Sie
Sie
hierdurch,
Verwenden
dabei
dabei
Siehierzu
Gliederungssignale
Gliederungssignale
dabei…; woran, woraus,
Gliederungssignale
womit,
wie worüber
dabei, dadurch, dafür, darauf, dafür, dagegen, darum …; hieran, hierdurch, hierzu …; woran, woraus,
wie
wie dabei,
womit, dadurch,
worüber
dabei, …
dadurch, dafür,
dafür, darauf,
darauf, dafür,
dafür, dagegen,
dagegen, darum
darum …;
…; hieran,
hieran, hierdurch,
hierdurch, hierzu
hierzu …;
…; woran,
woran, woraus,
woraus,
– Verwenden
womit, worüberSie
worüber … für
… Ihre Erklärungen und Begründungen nicht immer die Konjunktion weil, sondern
womit,
–– Verwenden
womit, Sie
worüber für
… Ihre Erklärungen und Begründungen nicht immer die Konjunktion weil, sondern
variieren Sie
Verwenden Sie mit aufgrund,
Sie für
für Ihre infolge,
Ihre Erklärungen wegen,
Erklärungen und durch, folglich,
und Begründungen
Begründungen nicht also, deshalb.
nicht immer
immer die Konjunktion weil, sondern
die Konjunktion sondern
–– Verwenden
variieren
Verwenden
variieren Sie
Sie mit
Sie
mit aufgrund,
für infolge,
Ihre Erklärungen
aufgrund, infolge, wegen, durch, folglich,
und Begründungen
wegen, durch, also,
nicht
folglich, also, immer die Konjunktion weil,
deshalb.
deshalb. weil, sondern
variieren Sie mit aufgrund, infolge, wegen, durch, folglich, also, deshalb.
variieren Sie mit aufgrund, infolge, wegen, durch, folglich, also, deshalb.
5a. Schreiben Sie jetzt Ihren Erörterungsaufsatz. Beachten Sie dabei auch die Regeln für korrektes Zitieren.
5a.
5a. Schreiben
Schreiben Sie
Sie jetzt
jetzt Ihren
Ihren Erörterungsaufsatz.
Erörterungsaufsatz. Beachten
Beachten Sie
Sie dabei
dabei auch
auch die
die Regeln
Regeln für
für korrektes
korrektes Zitieren.
Zitieren.
5a.
5a. Schreiben
Schreiben Sie
Sie jetzt
jetzt Ihren
Ihren Erörterungsaufsatz.
Erörterungsaufsatz. Beachten
Beachten Sie
Sie dabei
dabei auch
auch die
die Regeln
Regeln für
für korrektes
korrektes Zitieren.
Zitieren.

1. Erstes Über- 2. Text aspekt- 3. Eigenständige 4. Gliederung 5. Erörterung 6. Erörterung


1. fliegen des
Erstes Über- 2. orientiert
Text aspekt- Position zum
3. Eigenständige 4. erstellen
Gliederung 5. schreiben
Erörterung 6. überarbeiten
Erörterung
1.
1. Erstes
Erstes Über-
Textes
fliegenÜber-
–des 2.
2. Text
Text aspekt-
aspekt-
untersuchen
orientiert 3. Eigenständige
3. Eigenständige
Text ent- zum
Position 4.
4. Gliederung
Gliederung
erstellen 5.
5. Erörterung
Erörterung
schreiben 6.
6. Erörterung
Erörterung
überarbeiten
1. Erstes
fliegenÜber-
fliegen–des 2. Text aspekt-
orientiert 3. Eigenständige
Position 4. Gliederung 5. Erörterung 6. Erörterung
des
Aufgabenstel-
Textes
fliegen
orientiert
untersuchen ent- zum
Position
wickeln
Text zum erstellen
erstellen schreiben
schreiben überarbeiten
überarbeiten
Textes
Textes
lung ––des
erfassen
Aufgabenstel-
orientiert
untersuchen
untersuchen Position
Text ent- zum
Text ent-
wickeln
erstellen schreiben überarbeiten
Textes –
Aufgabenstel-
Aufgabenstel- untersuchen Text ent-
wickeln
wickeln
lung erfassen
Aufgabenstel- wickeln
lung
lung erfassen
erfassen
lung erfassen
6a. Nehmen Sie sich nach dem Schreiben ausreichend Zeit für eine gründliche Überarbeitung des Textes. Lesen Sie
6a.
6a. Nehmen
Ihren Aufsatz Sie
Nehmen sich
mehrmals
Sie sich nach dem
unter
nach dem Schreiben
den ausreichend
folgenden
Schreiben Zeit für
Gesichtspunkten
ausreichend Zeit eine gründliche
gründliche Überarbeitung
für durch.
eine Überarbeitung des
des Textes.
Textes. Lesen
Lesen Sie
Sie
6a. Nehmen
Ihren
6a. Aufsatz
Nehmen Sie sich
sich nach
mehrmals
Sie dem
unter
nach Schreiben
demden ausreichend
folgenden
Schreiben Zeit
Zeit für
Gesichtspunkten
ausreichend eine
eine gründliche
gründliche Überarbeitung
für durch. Überarbeitung des
des Textes.
Textes. Lesen
Lesen Sie
Sie
Ihren
Ihren Aufsatz
Aufsatz mehrmals
mehrmals unter
unter den
den folgenden
folgenden Gesichtspunkten
Gesichtspunkten durch.
durch.
Ihren Aufsatz mehrmals unter den folgenden Gesichtspunkten durch.
Infobox: Aufsatz überarbeiten
Infobox: Aufsatz überarbeiten
Infobox:
Infobox: Aufsatz
Aufsatz überarbeiten
überarbeiten
Infobox: Aufsatz
Überprüfung desüberarbeiten
Inhalts
ÜberprüfungEntspricht des
–Überprüfung der Inhalts
des Inhalt des Klausurtextes genau der Aufgabenstellung bzw. den Teilaufgaben?
Inhalts
Überprüfung
Entspricht
–Überprüfung des
der Inhalts
Inhalt des Klausurtextes
– Sind Entspricht des
der Inhalts
die Operatoren
Inhalt richtig
des erfasst und genau
Klausurtextes der
umgesetzt?
genau der Aufgabenstellung
Aufgabenstellung bzw.
bzw. den
den Teilaufgaben?
Teilaufgaben?
–– Sind Entspricht
die
Entspricht der
der Inhalt
Operatoren
Inhalt des Klausurtextes
richtig
des erfasst und
Klausurtextes genau der
umgesetzt?
genau der Aufgabenstellung
Aufgabenstellung bzw.
bzw. den
den Teilaufgaben?
Teilaufgaben?
– Ist Sindder
dieKlausurtext
Operatoren sachlich
richtig korrekt
erfasst (richtiger
und Gebrauch
umgesetzt? von Fachtermini; Überprüfung der genannten
–– Sind Ist die
der Operatoren
Klausurtext richtig
sachlich erfasst
korrekt und umgesetzt?
(richtiger Gebrauch von Fachtermini; Überprüfung
––– Ist
Sind die
Autoren,
Ist der Operatoren
Jahreszahlen
der Klausurtext richtig
usw.)?
Klausurtext sachlich erfasst
sachlich korrekt und umgesetzt?
korrekt (richtiger
(richtiger Gebrauch von Überprüfung der
von Fachtermini; Überprüfung der genannten
genannten
Autoren,
Ist Jahreszahlen
der Klausurtext
Autoren, usw.)?
sachlich
Jahreszahlen usw.)?korrekt (richtiger Gebrauch
Gebrauch von Fachtermini;
Fachtermini; Überprüfung der der genannten
genannten
Autoren,
Überprüfung Jahreszahlen
der usw.)?
Plausibilität
Autoren, Jahreszahlen usw.)? (Stimmigkeit)
–Überprüfung
Überprüfung der
Wird eine klare
der Plausibilität (Stimmigkeit)
These formuliert
Plausibilität und begründet (bzw. belegt)?
(Stimmigkeit)
Überprüfung
–Überprüfung der Plausibilität (Stimmigkeit)
– Wird
Belegen
Wird eine
eine klare
dieder These
Argumente
klare These formuliert
Plausibilität und
These?
formuliert und begründet
die(Stimmigkeit)
Stützen (bzw. belegt)?
die Beispiele,
begründet (bzw. Belege und Zitate die Thesen?
belegt)?
–– Wird
Belegen
Wird eine
eine klare
die
klare These
Argumente
These formuliert
die
formuliert und
These?
und begründet
Stützen die
begründet (bzw. belegt)?
Beispiele,
(bzw. Belege
belegt)? und Zitate die Thesen?
– Wird Belegendie die
Deutung durch die These?
Argumente Einbeziehung
Stützen von
die Kontexten
Beispiele, (Biografie
Belege unddes Autors,
Zitate die der Epoche bzw. der
Thesen?
––– Belegen Wird
Belegendie die
Zeitgeschichte
Wird die
Argumente
Deutung
die durch
Argumente
Deutung usw.)
durch
die
die
die
These?
These?
vernetzt?
Stützen
Einbeziehung
Stützen
Einbeziehung
die
von
die
von
Beispiele,
Kontexten
Beispiele,
Kontexten
Belege
Belege und
(Biografie
und
(Biografie
Zitate
des
Zitate
des
die
Autors,
die
Autors,
Thesen?
der Epoche
Thesen?
der Epoche bzw.
bzw. der
der
–– Wird Wird die
die Deutung
Zeitgeschichte
Deutung durch
usw.) die Einbeziehung
vernetzt?
durch die Einbeziehung von
von Kontexten
Kontexten (Biografie
(Biografie des
des Autors,
Autors, der
der Epoche
Epoche bzw.
bzw. der
der
– Stimmt die
Zeitgeschichte Gesamtdeutung
usw.) vernetzt?mit den Einzelbeobachtungen überein?
–– Stimmt Zeitgeschichte
die
Zeitgeschichte usw.)
usw.) vernetzt?
Gesamtdeutung
vernetzt?mit den Einzelbeobachtungen überein?
–– Stimmt Stimmt die Gesamtdeutung mit den Einzelbeobachtungen überein?
Überprüfung Stimmt die Gesamtdeutung
dieder mit
mit den
den Einzelbeobachtungen
Einzelbeobachtungen überein?
Stringenz (Folgerichtigkeit)
Gesamtdeutung überein?
–Überprüfung
Überprüfung der Ist die der Stringenz
Gliederung stimmig?
der Stringenz (Folgerichtigkeit)
Wird sie eingehalten?
Stringenz (Folgerichtigkeit)
(Folgerichtigkeit)
Überprüfung
–Überprüfung
– Ist Ist die
der
die Gliederung
Textder
Gliederung stimmig?
ausStringenz
sich heraus
stimmig? Wird sie eingehalten?
(Folgerichtigkeit)
verständlich?
Wird sie eingehalten?
–– Ist Ist die
der
die Gliederung
Text aus
Gliederung stimmig?
sich heraus
stimmig? Wird sie eingehalten?
verständlich?
Wird sie eingehalten?
– Sind Ist dieText
der Ergebnisse
aus sich sinnvollverständlich?
heraus miteinander verknüpft?
–– Ist Sind
Ist der
die
der Text
Text aus
aus sich
Ergebnisse
sich heraus
sinnvoll
heraus verständlich?
miteinander
verständlich? verknüpft?
– Gibt Sind es
die einen roten Faden?
Ergebnisse sinnvoll miteinander verknüpft?
–– Sind Gibt
Sind die
es
die Ergebnisse
einen roten
Ergebnisse sinnvoll
Faden?
sinnvoll miteinander
miteinander verknüpft?
verknüpft?
––Überprüfung Gibt es
Gibt es einen
– Gibt es einen roten Faden?
einen
derroten
roten Faden?
Faden?
Sprache bzw. der äußeren Form
Überprüfung
–Überprüfung der
Ist die Wortwahl
der Sprache bzw.
präzise?
Sprache der
Werden
bzw. der äußeren Form
an passender
äußeren Form Stelle Fachtermini verwendet?
Überprüfung der Sprache bzw. der äußeren Form
––Überprüfung Ist
Wirddie
Ist die Wortwahl
eine der präzise?
Sprache
einheitliche,
die Wortwahl
Wortwahl präzise? Werden
bzw. der an passender
äußeren
sachlich-analytische
präzise? Werden
Werden an Form Stelle
Stilebene
an passender
passender Fachtermini
Stelle eingehalten verwendet?
Fachtermini oder gibt es Stilbrüche?
verwendet?
–– Wird Ist dieeine einheitliche, sachlich-analytische Stelle
Stilebene Fachtermini verwendet?
– Ist Ist der
Wird Wortwahl
Klausurtext
eine präzise? Werden an passender
abwechslungsreich
einheitliche, formuliert
sachlich-analytische und eingehalten
Stelle
Stilebene wurden nichtoder
Fachtermini
eingehalten gibt
verwendet?
notwendige
oder gibt es
es Stilbrüche?
Wiederholungen
Stilbrüche?
–– Wird Ist
Wirddereine
eine einheitliche,
Klausurtext
einheitliche, sachlich-analytische
abwechslungsreich
sachlich-analytische Stilebene
formuliert und
Stilebene eingehalten
wurden oder
nicht
eingehalten gibt
notwendige
oder gibt es
es Stilbrüche?
Wiederholungen
Stilbrüche?
–– sowie Ist der Floskeln, Leerformeln
Klausurtext usw. vermieden?
abwechslungsreich formuliert und wurden nicht notwendige Wiederholungen
–– Ist Ist
der
sowie
Ist der Klausurtext
Floskeln,
Klausurtext
derFloskeln,
sowie
abwechslungsreich
Leerformeln usw.
abwechslungsreich
Satzbau Leerformeln
grammatischusw. korrekt
formuliert
vermieden?
formuliert und
und wurden
wurden nicht
nicht notwendige
notwendige
und sind die grammatischen Bezüge eindeutig?
vermieden?
Wiederholungen
Wiederholungen
sowie Floskeln, Leerformeln usw. vermieden?
–– Ist Ist derFloskeln,
sowie
der Satzbau grammatisch
Leerformeln
Klausurtext frei von korrekt
usw. und sind
vermieden?
Rechtschreib- und die grammatischen
Zeichensetzungsfehlern?Bezüge eindeutig?
– Ist der Satzbau
Satzbau grammatisch
grammatisch korrekt
korrekt und sind
korrekt und sind die
die grammatischen Bezüge
die grammatischen
grammatischen Bezüge
eindeutig?
Bezüge eindeutig?
–– Sind Ist
Ist der
der Klausurtext
Satzbau
alle frei
frei von
von Rechtschreib-
grammatisch
Zitate korrekt?
Klausurtext und und
Rechtschreib- sindZeichensetzungsfehlern?
und Zeichensetzungsfehlern? eindeutig?
–– Ist der Klausurtext frei von Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehlern?
– Sind Ist
Sind alle
der
nötige
alle Zitate korrekt?
Klausurtext frei von
Korrekturen
Zitate korrekt? fürRechtschreib-
den Leser ohne und Zeichensetzungsfehlern?
Schwierigkeiten zuzuordnen bzw. zu verstehen?
–– Sind alle Zitate korrekt?
–– Sind Sind nötige
alle
nötige Korrekturen
Zitate korrekt? für
Korrekturen für den
den Leser
Leser ohne
ohne Schwierigkeiten
Schwierigkeiten zuzuordnen
zuzuordnen bzw.
bzw. zu
zu verstehen?
verstehen?
– Sind nötige Korrekturen für Sind nötige Korrekturen für den
den Leser
Leser ohne
ohne Schwierigkeiten
Schwierigkeiten zuzuordnen
zuzuordnen bzw.
bzw. zu
zu verstehen?
verstehen?

6b. Überarbeiten Sie nun Ihren Erörterungsaufsatz.


6b.
6b. Überarbeiten
Überarbeiten Sie
Sie nun
nun Ihren
Ihren Erörterungsaufsatz.
Erörterungsaufsatz.
6b.
6b. Überarbeiten
Überarbeiten Sie
Sie nun
nun Ihren
Ihren Erörterungsaufsatz.
Erörterungsaufsatz.
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